Bild-Zeitung

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Gibt’s doch gar nicht (Potzblitz!)

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Kraftvolle Neujahrsbotschaft

Entgegen meinem Neujahrsvorsatz, die Nase nicht mehr unnötig in Mülltonnen zu stecken, ließ ich mich dann doch zu einem Griff zur Bild-Zeitung verleiten. „Kann nicht schaden“, dachte ich mir – in einer Zeit, in der uns Bürgern von Seiten der Leitmedien ja eindringlich nahegelegt wird, „raus aus der Blase“ zu kommen und uns auch ausreichend die herrschende, evidenzbasierte Meinung zuzuführen (ich kann jeden nur vor dieser Empfehlung warnen!). Nur einen kurzen Blick wollte ich erheischen und blieb wieder einmal mit dem obligatorischen „das gibt’s doch gar nicht“-Erlebnis zurück, das sich für selbständig denkende Menschen mittlerweile auch bei nur kurzem Kontakt mit Produkten der Rat Media Solutions GmbH (Blöd-Zeitung, Relotius-Narrenspiegel, Südtäusche, Springers transatlantische Liliput-Welt & Co) unweigerlich einstellt. Bild-Chefredakteur Julian Reichelt spricht in einem Leitartikel von einer „kraftvollen Botschaft“, die „vom verglühten Autowrack“ des von den USA zum Jahresauftakt per Drohne getöteten Generals Soleimani ausgehe: Die USA hätten damit deutlich gemacht, dass sich niemand „vor der Stärke Amerikas verstecken könne“.

Soleimani war der zweitwichtigste Amtsträger des Iran. Er galt als Architekt der „Achse des Widerstands“ und war maßgeblich beteiligt an der Verhinderung von westlichen Regime-Change-Bestrebungen in Syrien sowie anderen Ländern des Nahen Ostens. Soleimani hat auch entscheidend dazu beigetragen, die Terrormiliz IS sowohl in Syrien als auch im Irak zu zerschlagen. Im Iran war der 62-Jährige Generalmajor sehr beliebt, insbesondere weil er dafür gesorgt hat, dass der IS vom Nachbarland Irak nicht in den Iran eindringen konnte. In den iranischen Medien wurde Soleimani als „General der Herzen“ bezeichnet und als möglicher nächster Präsident gehandelt. Aus Sicht der westlichen Wertegemeinschaft jedoch ein „Monster“ und Terrorist – also jemand, den man ohne Gericht, ohne Anwalt und ohne offizielle Anklage einfach per Hellfire-Rakete auslöschen kann.

[Anm.: Was von Soleimani wirklich zu halten ist, darf man ruhig dahingestellt lassen. Ebenso wie bei allen anderen tagespolitischen Ereignissen findet ja auch in diesem Fall meist ein sofortiges Urteilen und Parteinahme statt. Entweder ist man für oder gegen etwas. In diesem Fall: Entweder war es ein Held oder ein Monster, der/das hier getötet wurde. Wieder einmal kann man also auch dieses für den Weltfrieden durchaus bedrohliche Ereignis nutzen, um sich in einer Tugend zu üben, die leider noch wenig ausgeprägt ist: Dass man bei einem Ereignis zunächst einmal nur ruhig beobachtet und Eindrücke sammelt, jedes vorschnelle Urteil jedoch streng suspendiert. Ganz im Sinne Goethes benützt man sein Denken also nicht zum schnellen Urteilen, sondern bloß zum Kreisen um eine Begebenheit oder eine Person. Hat man genügend Wahrnehmungen gesammelt und auch genügend oft darüber geschlafen, dann wird sich irgendwann wie von selbst ein profundes Beurteilen der Sache ergeben – natürlich nur, wenn man dazu selbst fragende und unbefangene Gedanken aufgebaut hat, sonst steigt nicht viel anderes auf als die Meinung, die andere produziert haben.]

Die iranische Staatsführung hat jedenfalls Vergeltung angekündigt. An der Dschamkarān-Moschee, einem der bedeutendsten Zentren des schiitischen Islam, wurde die blutrote „Fahne der Rache“ gehisst – in der Geschichte dieses als heilig geltenden Ortes zum ersten Mal. In der schiitischen Tradition symbolisiert die rote Fahne das ungerechte Vergießen von Blut und den Aufruf, das Opfer zu rächen.

Nachdem die in Syrien hochgezüchteten Terroristen inzwischen fast ausgemerzt sind und in Idlib ihre letzten Scharmützel liefern, haben Angela Merkels „verlässliche Freunde“ also nun dafür gesorgt, dass das Feuer des Terrorismus verlässlich weiterlodert. – Denn nur, wenn man sich nirgends mehr sicher fühlen kann und es verabscheuungswürdige Anschläge gibt, kann die eigene Agenda von globaler Dominanz und Kontrolle fortgeführt werden.

Foto: Pixabay/CC0

Und immer wieder hetzt die Bild-Zeitung

Das ist eine ganz perfide Politik, die da betrieben wird. Selbstverständlich gibt es Hartz-IV-Empfänger, die sich diesem Arbeitsmarkt entziehen. Die Frage ist nur – wie viel? Und rechtfertigt das ein Rundumschlag, diesen Menschen, 52 Grundsatzartikel vorzuenthalten – und sie gar mit Hunger, Obdachlosigkeit und Kälte zu bedrohen?
1970 zum Beispiel hatten wir knapp 350.000 Arbeitslose – waren das etwa alle Drückeberger. Heute sind wir – offiziell gerechnet bei 4,5 Millionen. Unterstellt man, dass die Arbeitslosenquote aus dem Jahr 1970 nur aus Totalverweigerer besteht, so kann sich die Zahl heute kaum erhöht haben – es sei denn, es hat sich ein von der „Bundesagentur für Arbeit“ gezüchtetes Arbeitsverweigerungsvirus epidemieartig ausgebreitet – um damit ihre Daseinsberechtigung auszubauen.
Mit 350.000 Totalverweigerer kann eine Gesellschaft sehr gut leben, mit einem Staat hingegen der mittels der Sanktionspeitsche Bürgerrechte aushebelt, eine Armutsindustrie sowie Unternehmen im 2-stelligen Milliardenbereich subventioniert – eben nicht. Da möchte ich noch nicht einmal auf das mörderische Treiben der BIS, Zentralbank, Weltbank, IWF, multinationale Konzerne usw. hinweisen. Solche Schlagzeilen gehören unter einen Straftatbestand gestellt – denn hier werden aus Opfer Täter gemacht, die geschützt gehören – und nicht auf eine widerwärtige Art und Weise durch den Dreck gezogen.

BILD hetzt erneut gegen Hartz IV EmpfängerAufruf zum Boykott Otto-Brenner-Stiftung und Günther Wallraff zeigen die perfiden Bild-Methoden auf!

Der FREITAG vs Bild-Zeitung | Schlagabtausch zum Thema Hartz 4

Empört euch  über den Leiter des Berliner Büros der “Bild-Zeitung”,Nikolaus Blome . Selbst schuld, sind die Arbeitslosen, denn sie haben es versäumt sich entsprechend zu bilden und über die Hälfte der Langzeitarbeitslose haben es noch nicht einmal geschafft einen Hauptschulabschluss zu absolvieren, sie haben vielleicht eventuell noch die Baumschule besucht, so Nikolaus Blome.
Das ist Polemik vom feinsten.

Bildung ist also der Schlüssel zum Erfolg, wir müssen nur alle einer akademischen Bildung zuführen und somit gibt es auch keine Arbeitslosigkeit, so zumindest die Theorie von einem Nikolaus Blome. So einfach ist das, das sind geniale Denker, solche Leute braucht das Land. Ich bin begeistert, endlich wird es im Bahnhofsviertel Toilettenfrauen geben die nicht nur ihre Muttersprache beherrschen  sondern zudem weitere drei Fremdsprachen, genial! Stürmt die Universitäten, und es wird auf lange Sicht keine Arbeitslosen  mehr geben. Ich danke unserem Bildungssystem dass es die Genialität eines  Nikolaus Blome erkannt und gefördert hat.

Und noch was am Rande, diese fünf Euro Debatte um die gerade so hart gerungen wird, boykottiert dies, nehmt diese fünf Euro nicht an. Denn auf diese fünf Euro könnt ihr gut und gerne verzichten.

Bewahrt Euren Stolz !!

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