Bankenrettung

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Staatsgeheimnis Bankenrettung

Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. So sehen sich Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber wohin fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Diese scheinbar simplen Fragen versucht der Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann zu beantworten.50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien – ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind.
Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich?
Wer sind die Begünstigten?

Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.

Gregor Gysi über Umverteilung

„Sie haben die Finanzmärkte völlig dereguliert. Und es ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben organisiert worden. Und das ist die Hauptursache für die Banken- und Finanzkrise und damit auch für die hohen Staatsschulden. Sie retten keine Arbeitnehmerin und keinen Arbeitnehmer, aber jede Bank und jeden Hedgefonds retten Sie“

 

Der finanzielle Putsch

Video-Schnipsel zum Finanzwahnsinn:

[gefunden bei Politaia]

Gregor Gysi: „Wir brauchen eine Fraktion für die Bevölkerung“

26.10.2011 – Aussprache über die Regierungserklärung der Kanzlerin zum EU-Sondergipfel und Euro-Rettungsfonds EFSF

[Video, bitte Beitrag anklicken]

Verkehrte Welt

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Verkehrte Welt

© Jotha

Arbeitet Berlin den Banken zu oder will man den Euro kippen?

Auch wenn sich unsere großartige Regierung gerade in allen Zeitungen für Ihre vorausschauende und legendär hervorragende Krisen und Wirtschaftspolitik selber in den höchsten Tönen lobt und für diese Werbeaktion gleich mal fast 3 Millionen Euro Steuergelder zum Fenster heraus schmeißt finde ich ehrlich gesagt, das genau das Gegenteil der Fall ist. Nicht nur ist das Management im Ergebnis schlecht, sondern auch das Timing ist so fürchterlich, das ich schon fast einen Vorsatz vermute. Ich bin mir ziemlich sicher, das die Währungsunion und damit der Euro auf Dauer nicht zu halten sein wird, dafür sind für meinen Geschmack die Volkswirtschaften der Euroländer viel zu unterschiedlich, aber so wie unsere Bundesregierung und da speziell der Hosenanzug agiert scheint man überhaupt kein Interesse daran zu haben die wirklichen Probleme zu lösen, eher im Gegenteil.

Wie sich bestimmt noch alle erinnern, wurde von unserer geliebten Führerin bis ganz kurz vor Schluss behauptet, das Griechenland keine Hilfe braucht und keinerlei Zahlungen von der Eu geschweige denn von Deutschland zu erwarten wären. Natürlich war unsere Schmierenpresse, allen voran Springer mit Seiner „Pleite Griechen“ Kampagne voll auf Merkels Linie. Dieses Spielchen wurde so lange betrieben, bis die Griechen mit dem Rücken zur Wand standen, die Zinsaufschläge für diverse „kippligen“ Volkswirtschaften sämtliche Rekorde gerissen hatten und man das Rettungspaket für die Griechen und dazu gleich noch den extremen 750 Milliarden Euro Rettungsschirm gebastelt hatte. Hätte unsere verblödete Regierung einfach nur das Maul gehalten wäre die ganze Aktion wohl nicht mal halb so teuer geworden.

Genau das selbe Spielchen läuft zur Zeit mit Irland. Obwohl mittlerweile jeder weiß, das die Rettung 100 Milliarden Euro kosten wird und wir davon ausgehen können, das die Zahlungen mal wieder Alternativlos sind, kommen unsere Spitzenkräfte gerade jetzt mit dem glorreichen Vorschlag die Gläubiger zu beteiligen. Auf den ersten Blick ist das natürlich ein guter Vorschlag, schließlich werden mit der Zahlung nicht die Iren gerettet, sondern wieder mal die Banken bedient, aber ich kann mir einfach kein schlechteres Timing vorstellen. Hätte man den Vorschlag schon 2008 gemacht, wäre es wohl für Jeden einzusehen gewesen, aber da durften wir uns die Sprüche anhören, das wenn es brennt man die Feuerwehr rufen muß. Also wurde die HRE, die sich über die Depfa grandios in Irland verzockt hatte verstaatlicht, die Commerzbank tonnenweise mit Geld beworfen, für das die immer noch keine Zinsen bezahlt und die Deutsche Bank konnte weiterhin Ihre 25 Prozent Rendite halten.

Bei den Gründen für das taktische Fehlverhalten bin ich mir allerdings noch unschlüssig. Könnte es sein, das man sich in Berlin bei jeder neuen Krise denkt, die Gelegenheit ist günstig und vielleicht schaffen wir es dieses Mal den Euro als Ganzes über die Klinge springen zu lassen?

Da bei jeder komischen Aktion und dem blöden Gelaber aus Berlin die Zinsen sprunghaft ansteigen könnte ich mir auch vorstellen, das man den Banken zuliebe so merkwürdig agiert. Schließlich machen Die mehr Gewinn, je höher die Zinsen für die Staatsanleihen der „kippligen“ Länder sind und so kommt man vielleicht um das eine oder Andere zusätzliche Rettungspaket für die Deutschen Banken herum. Vielleicht erzählt der nette Josef der lieben Angela ja beim Kaffeetrinken, was Seinem Laden am meisten nutzen würde.

Die dritte Möglichkeit wäre, das man einfach zu blöde ist und nicht merkt, was man mit seinem dummen Gequatsche anrichtet, aber da ich die meisten Politiker zwar für korrupt und den Lobbys verpflichtet, aber nicht unbedingt für dumm halte, finde ich das doch eher unwahrscheinlich.

Die Bundeskanzlerin der Lobbyisten

Schade, daß man das nicht im Fernsehen sehen kann…

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