Auswirgungen

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MAN MADE EPIDEMIC – Die verschwiegene Wahrheit (Dokumentarfilm 2016)

Gibt es eigentlich eine Filmdoku über das Impfen, in der eine junge Mutter und Filmemacherin völlig unvoreingenommen an das Thema herangeht und der Frage nachgeht, ob z. B. Impfungen Autismus verursachen können? Ja, so eine Doku gibt es!

Und dieser Film heißt MAN MADE EPIDEMIC.

Natalie Beer ist eine junge Filmemacherin, die ihr erstes Kind erwartet. Aufgeschreckt von Berichten, dass Impfungen angeblich Autismus verursachen können, macht sie sich auf die Suche nach den Fakten.

Zu Wort kommen u. a. der damalige STIKO-Vorsitzende Dr. Jan Leidel, ein Vertreter des Herstellers GSK, der ehemalige Vorsitzende des Weltautismusverbandes, ein Rechtsanwalt, einige betroffene Eltern und diverse Fachleute.

Sie trifft sich mit Ärzten, Wissenschaftlern und betroffenen Familien. Was diese in den Interviews berichten, lässt gelegentlich den Atem stocken. Es sind berührende Schicksale, die fassungslos machen. Dennoch gibt es unter den Ärzten und Wissenschaftlern unterschiedliche Meinungen.

Einige sprechen sich deutlich gegen eine Impfpflicht aus, andere sehen darin die große Rettung. Die Auffassungen divergieren so stark, dass sie an die gegenwärtige Situation erinnern.

Eher moderate Worte findet Dr. Jan Leidel von der STIKO, die auch in der aktuellen Impfdebatte eine zentrale Rolle spielt. Er nennt unter anderem Beispiele, wann sich eine Masern-Impfung nicht empfiehlt.

Eine der Besonderheiten des Films ist, dass Natalie Beer sich nicht scheut, Dr. Andrew Wakefield, dessen Studie 1998 die Autismus-Debatte angefacht hatte, selbst zu Wort kommen zu lassen.

Obwohl der Film 2017 erschienen ist, wirkt er enorm aktuell. Er beschäftigt sich kritisch mit der Sinnhaftigkeit von Impfungen und schaut genauer auf die toxischen Zusatzstoffe, ohne populistisch oder gar propagandistisch zu sein. Beer gibt auch Experten eine Stimme, die wegen ihrer Einschätzung verunglimpft wurden – wie dem britischen Arzt Andrew Wakefield. Auch sein Fall erinnert an die heutigen Verhältnisse.

Nachdem Wakefield 1998 in der medizinischen Zeitschrift «The Lancet» einen impfkritischen Beitrag veröffentlicht hatte, erlebte er eine beispiellose Diffamierungskampagne, die bis hin zum Berufsverbot führte. 2016 revanchierte sich der Arzt mit der Dokumentation «Vaxxed», in dem er der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC schwere Vorwürfe macht. Beers Film zufolge sind Wakefields Fragestellungen in der Wissenschaft mittlerweile rehabilitiert – seine Person jedoch nicht. Das könnte auch den heutigen Impfgegnern passieren.

MAN MADE EPIDEMIC kommt zu dem Schluss, dass mehr für die Sicherheit von Impfstoffen getan werden könnte und müsste, als allgemein angenommen. Um der Gesundheit unserer Kinder willen.

Deutschland I 2016

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