Atomunfall

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Fukushima schlimmer als Tschernobyl – Aktuelle Meldungen zur Atomkatastrophe

Fukushima ist gefährlicher als Tschernobyl
Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz) hält Fukushima für viel gefährlicher als Tschernobyl. In Tschernobyl war die Bevölkerungsdichte gering. Ganz anders in Japan. Er fordert eine umfangreiche Evakuierung. Die Radioaktivität wurde mit dem Kühlwassers in Meer geleitet.

Ein Sarkophag ist in Fukushima momentan noch nicht möglich. Erstens durch die hohe Strahlenbelastung und zweitens durch die erhöhte Explosionsgefahr. Experten zufolge, leiden etwa 600.000 Millionen Europäer unter den Auswirkungen der Strahlung. Bis zum Jahr 2056 werden etwa 240.000 neue Krebsfälle in Europa erwartet. Mehr unter www.cecu.de

 

Gespenstisches reales Horrorvideo: Reporter fährt durch Evakuierungszone um AKW Fukushima
Vermummter Reporter fährt mit Kollegen durch Evakuierungszone um AKW. Geigerzähler auf Armaturenbrett. Gähnende Leere, wo früher Menschen und Verkehr waren. Szenen wie in einem utopischen Horrorfilm. Verlassene herrenlose Haustiere. Atemberaubende Stille. Nur der Geigerzähler im Auto knattert, rattert, rasselt, tickt und knistert. Und schlägt Alarm. Immer lauter. Immer schriller.
Wann sieht es bei Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe so aus?
Quelle: Analyse + Aktion

 

Wie Fukushima zu Tschernobyl wurde
Vertuschen, vortäuschen, verschweigen: Das Versagen der japanischen Atomkraftwerkbetreiber und der Behörden wird mit jedem Tag offenkundiger.
Weiterlesen auf Tagesanzeiger

Bis zu 630.000 Terabecquerel an Strahlung
Die japanische Regierung hat Fukushima in die höchste Gefahrenstufe wie Tschernobyl eingestuft
Allmählich scheint man in Japan entweder die Dimension der Atomkatastrophe in Fukushima zu realisieren oder bereit zu sein, das Ausmaß zuzugeben, nachdem die Hoffnungen, die Sache doch noch in den Griff zu bekommen, nicht mehr aufrechtzuerhalten sind. Während man zuvor von bis zu 10.000 Terabecquerel pro Stunde sprach, wurden die von den Reaktoren 1, 2 und 3 ausgehende Strahlung nun auf zwischen 370.000 bis 630.000 Terabecquerel angegeben.
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Strontium – Leukämieauslöser – in Boden und Pflanzen bei AKW Fukushima entdeckt
Slight amounts of strontium, a heavy radioactive metal that could lead to leukemia, have been detected in soil and plants near the crippled Fukushima Daiichi nuclear plant, Japan’s science and technology ministry said on Tuesday.
Japan has already detected radioactive elements including iodine, cesium and plutonium, in areas near the plant operated by Tokyo Electric Power after reactors there were crippled due to a loss of power that disabled cooling functions.
Quelle: Yahoo (Reuters)

Außerhalb Evakuierungszone Fukushima Radioaktivität VIERMAL höher als innerhalb der Evakuierungszone von Tschernobyl
Japan lässt Menschen ausserhalb seiner Evakuierungszone in bis zu VIERMAL HÖHERER Radioaktivität vegetieren als die wahrlich nicht besonders zimperliche Sowjetunion Menschen bei Atomkraftwerkskatastrophe Tschernobyl zumutete. Die Sowjetunion evakuierte bei viermal niedrigeren Verstrahlungsdosen als sie die Regierung Japans Menschen zumutet. Der Reis, der dort gepflanzt wird, ist verseucht für die nächsten Jahrzehnte.
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Japan /Fukushima meldet schwere Schäden und keine Meldung in den Medien
Die Werte für Jod 131 und Cäsium steigen in Deutschland an, obwohl wir über 9000 km von Fukushima entfernt sind. Ein Teil wurde bereits vom Regen aus der Luft gewaschen und gelangt in den Boden und in unser Trinkwasser. Es ist deshalb nur nicht mehr in der Luftmenge messbar. Es verschwindet aber nicht. Die Grenzwerte werden nicht überschritten, aber das ist die Variable in diesem Spiel. Wir verlassen uns weiterhin auf eine Wissenschaft, die vor 4 Wochen noch daran glaubte, dass Siedewasserreaktoren wie in Fukushima keine Kernschmelz erleben können. Das Risiko sei nahezu NULL. NULL erleben wir gerade in Fukushima.
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Nach satten vier Wochen stuft Japan Atomruine Fukushima auf die höchste Gefahrenstufe herauf
Japan gibt jetzt, nach satten vier Wochen, zu, dass das AKW Fukushima die höchste Gefährdungsstufe hat. Nach vier Wochen gibt Japan endlich zu, dass Fukushima die gleiche Gefahrenlage hat wie Tschernobyl, wobei der Unterschied ist: Tschernobyl hatte nur einen Reaktor, Fukushima hat vier plus vier „Abkling“becken. Die Regierung Japans ist mental retardiert oder sie steckt mit der Atommafia unter einer Decke. Ich nehme an es ist beides der Fall. Was Japan widerfährt interessiert mich immer weniger weil ein Volk, das derlei Verarschung sich gefallen lässt – andauernde Desinformation und Verniedlichung der Tatsachen – sich selber sein eigenes trübes Schicksal schmiedet.
Weiterlesen auf Analyse + Aktion

Fukushima – Was kommt nach Stufe 7?
Fukushima ist zu einem radioaktiven Vulkan geworden. Experten rechnen damit, dass es noch 10 Jahre dauern wird, bis das AKW abgebaut werden kann. Das sind Hoffnungsmeldungen. Tschernobyl steht heute noch und strahlt.

Der Sarkophag sollte längst erneuert werden. Zwar wurde in Japan nicht die Menge an Radioaktivität in große Höhen transportiert wie durch Tschernobyl, dafür ist aber das Meer sehr hoch radioaktiv belastet. Wir dürfen nicht glauben, dass in Deutschland eine bessere Informationspolitik herrschen würde, wenn es bei zu so einer Nuklearkatatstrophe kommt.

Auch wir werden nicht umfassend über jeden Störfall der Stufe 0 bis 3 informiert. Der plötzliche Sinneswandel des öffentlichen Bekenntnis zu Stufe 7 ist höchst wahrscheinlich Greenpeace zu verdenken, denn seit einigen Tagen werden über diese Organisation Strahlenmessergebnisse veröffentlicht.

Quelle und mehr: Polit-Profiler

 

Fukushima – Fuc* You Shima
Die Menschheit wird von einer dunklen Energie in Schach gehalten, und die meisten Menschen dienen unwissentlich einer Maschinerie, die zur Zerstörung der Welt anstiftet. Auch die Reaktorkatastrophe in Fukushima ist auf deren Einfluss zurückzuführen. Dr. Richard Sauder berichtet in diesem exklusiven Artikel über seine schamanistische Vision vor dem Unglück und seine visionären Einsichten.
Weiterlesen auf nexus-magazin.de

Südkorea schliesst Schulen wegen der Strahlung
Weil sie das am nächsten liegende Nachbarland zu Japan sind, machen sich die Südkoreaner grosse Sorgen wegen der Radioaktivität. Deshalb wurden einige Schulen geschlossen, weil es in weiten Teilen des Landes regnet und man den radioaktiven Niederschlag fürchtet. Andere Schulen wurden aufgefordert, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken, damit die Kinder nicht mit den tödlichen Partikeln in Kontakt kommen oder einatmen.
Weiterlesen auf Alles Schall und Rauch

Radioaktivität im Meerwasser vor Fukushima noch höher
Der Betreiber des Atomkraftwerks, Tepco, teilte nach Angaben des Fernsehsenders NHK mit, am Donnerstag seien nördlich von Fukushima Eins in Meerwasserproben 110 Becquerel des radioaktives Jods-131 pro Kubikzentimeter festgestellt worden. Diese Zahl liege 2800mal höher als der Grenzwert. Am selben Ort seien am Dienstag das 600fache und am Mittwoch das 1000fache des Grenzwertes registriert worden. Die Atomsicherheitsbehörde Nisa wies Tepco an, seine Kontrollen zu verstärken, um eine mögliche Belastung des Pazifiks abzuklären.
Weiterlesen auf Tagesanzeiger

Radioaktive Strahlung so hoch, dass Messgeräte nutzlos
In Atomruinie Fukushima ist die radioaktive Strahlung dermaßen hoch, dass Meßgeräte versagen, weil der Bereich, auf den sie ausgelegt sind, überschritten ist. Das berichtet ein Überwacher der Radioaktivität. Er sagt Arbeiter dort seien Radioaktivität ausgesetzt, die so hoch ist, dass sie wegen dieser Höhe unmessbar ist. Also als wenn man mit einer Briefwaage das Gewicht eines Lastwagens messen wollte.
Weiterlesen auf Analyse + Aktion

Japan: Monitor enthüllt Lügen von Tepco & Co. zum neuen Beben
Erstmals geben Dokumente der französisch-deutschen Atomfirma AREVA Einblick, was im havarierten Kernkraftwerk Fukushima wirklich passiert ist. AREVA ist einer der drei Hauptgeschäftspartner der japanischen Betreiberfirma TEPCO. Nach diesem Bericht geht die Hauptgefahr von den Abklingbecken aus, in denen hunderte Tonnen von abgebrannten Brennstäben gelagert sind.

Mindestens zwei dieser Lager sind explodiert. Als Folge kann sich radioaktives Plutonium, Cäsium und Strontium ungehindert verbreiten. Wurde dieser Gefahr durch die Atomkonzerne bewusst unterschätzt? Zu viel, zu lang: Experten kritisieren die Praxis, abgebrannte Brennstäbe in Abklingbecken aufzubewahren — aus Kostengründen. Quelle und weiteres: http://www.wdr.de/tv/monitor/

 

Deutsches Atomkraftwerk Biblis: Stromausfall, Notstrom mit Dieselgeneratoren
Neue Panne im hessischen AKW: 50 Minuten lang musste das Kraftwerk den Angaben zufolge auf die Notversorgung aus den Dieselaggregaten ausweichen. Bei den Grünen weckt der Vorfall Erinnerungen an Japan.
Weiterlesen auf Frankfurter Rundschau

EU legt strengere Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan fest
Nach heftiger Kritik von Verbraucherschützern haben sich Europäische Kommission und EU-Mitgliedsstaaten auf strengere Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebens- und Futtermitteln aus Japan geeinigt. Wie die Kommission in Brüssel am Freitag mitteilte, entsprechen die Strahlungswerte den strengeren japanischen Normen. Das bedeutet nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums, dass die Grenzwerte für Jod, Cäsium und Plutonium deutlich abgesenkt werden.
Weiterlesen auf Ärzteblatt

US-Luftwaffe übt Luftkämpfe über AKW Grafenrheinfeld
Nur wenige Flugsekunden von Kernkraftwerken entfernt, trainieren deutsche und amerikanische Kampfjets den Abwurf von Übungsbomben und Luftkämpfe. Schon lange versetzen die riskanten Manöver die Anwohner in Schrecken. Offiziell sind die modernen Atommeiler gegen Abstürze von Kampfflugzeugen geschützt. Doch die Katastrophe von Fukushima bringt alte Gewissheiten ins Wanken.

Die Reaktorsicherheitskommission hat nun den Auftrag, von Neuem zu prüfen, welche Folgen der Absturz eines Militärflugzeuges tatsächlich haben könnte, doch währenddessen jagen die Militärjets weiter im Tiefflug an Kernkraftwerken vorbei. Die Luftwaffe beteuert, dass die Kampfpiloten im Tiefflug einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern von jedem Kernkraftwerk einhalten müssten. Kritiker halten dies angesichts der Fluggeschwindigkeiten von 200 Metern pro Sekunde und mehr für unzureichend.

 

Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt vor Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel in Atomkraftwerken. Am Wochenende ging das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld zum Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz. Bei einem Brennelementwechsel wird der Deckel des Reaktordruckgefäßes geöffnet. Dabei entweichen neben radioaktivem Kohlenstoff weitere radioaktive Stoffe wie Tritium, Jod 131, Caesium 137, radioaktive Edelgase sowie das schwer zu messende Strontium 90 und Spuren von Plutonium 239.
Weiterlesen auf IPPNW

Mit Dank an:

Gesundheitsapostel
Gesundheitliche Aufklärung

Originalartikel

Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht

Ja, nicht begrenzt, kein Importstopp – die Grenzwerte werden ERHÖHT. Ist das zu fassen?

Demnächst auf unseren Tischen:


Leuchtendes Gemüse aus Japan

Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden.

 

In ihrer Verordnung vom 25. März 2011 (siehe Seite 2) legte die EU-Kommission nun fest, dass Nahrungsmittel auch aus radioaktiv belasteten Präfekturen Japans eingeführt werden dürfen. Diese Lebens- und Futtermittel müssen dabei nicht die üblichen Grenzwerte einhalten, sondern nur noch die Höchstwerte, die für den nuklearen Notstand festgelegt wurden.

Dieses Vorgehen ist absurd. Denn von einem Ernährungsnotstand kann bei einem Lebensmittelimportanteil von 0,05 Prozent aus Japan wohl kaum die Rede sein. Die EU-Kommission nimmt also völlig unnötig eine gesundheitsgefährdende radioaktive Belastung ihrer Bevölkerung in Kauf. Statt die Verbraucher zu schützen, werden diese bewusst gefährdet.

Muß man da noch erwähnen, daß die Plutonium- und Strontium-Belastung nicht überprüft wird?

Unfassbar, wer hat die gewählt?

Hier die gemeinsame Pressemitteilung von foodwatch und dem Umweltinstitut München e.V.

Und hier ein Artikel über radioaktive Lebensmittel und Grenzwerte im Nuklearunfallfall.

Daß heißt dann wohl, schnell einen Geigerzähler kaufen. Ok, vor Juni wird das wohl nix weil sie überall ausverkauft sind. Aber dann…

 

 

Photo ©: Werner Menne.

 

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