ARGE-Behörde

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Mann bedroht Mitarbeiter in Jobcenter, ein Kommentar dazu

Mann bedroht Mitarbeiter in Jobcenter

 

Habe auch letztens in der ARGE-Behörde (jetzt neuer Name: Jobcenter) zu tun gehabt, um Unterlagen abzugeben.

Erstmal verstellten mir beim Betreten des Gebäudes und auf meinem Weg zur Rezeption, die sich 6 Meter schräg hinter dem Eingang befindet, bullige, breitbeinige Männer mit vor der Brust verschränkten Armen den Weg und nötigten mich, sie zu grüßen.

Mein Ziel aber war eben mal 6 Meter entfernt, die Rezeption, wo ich meine Unterlagen abgeben wollte. Zu den Sachbearbeitern bekommt ja sowieso keinen Zutritt.

Weil ich mich nicht von diesen unheimlichen Gestalten ansprechen ließ, verfolgte mich umgehend einer die paar Meter und wandte sich erst ab, als ich das kleine Kerlchen hinter der Glasscheibe ansprach wegen meiner Unterlagen.

Ich bat ihn um eine Empfangsbestätigung. Das war ihm schon zu viel der Anstrengung. Mit verzogener Miene und widerwillig kramte er ein Formular hervor, auf der er meine Adresse und dann noch Geburtsdatum eintrug. Davor fragte er mich umständlich, wo er diese Daten denn ablesen könne. Ich wies ihn auf den Briefumschlag hin …

Dann tat er so, als könne er meine Adresse nicht entziffern und übertrug sie wie hingeschmiert auf die Empfangsbestätigung für mich.

Ich bat ihn dann noch, den Empfänger, bzw. meine Sachbearbeiterin dort einzutragen. Da war dann Schluss bei ihm, diesem Wunsch verweigerte er sich dann vollends. Ich war die einzige Person vor dem Schalter, und er war schon überfordert.
Ich sagte ihm, seine Kollegen würden aber den Sachbearbeiter aufs Formular eintragen. Er: er mache das aber nicht. Dass er in dem Moment nicht nach den bulligen Sicherheitskräften gerufen hat, um mich raus zu schmeißen, das hätte mir auch noch passieren können. Deshalb nahm ich das Formular so wie es war, warf meine Post in den Briefkasten für die Sachbearbeiter und wollte nur noch ganz schnell dieses Gebäude und seine Menschen darin wieder verlassen. Dabei musste ich natürlich wieder an den Türstehern vorbei, die mir lautstark ‚Aufwiedersehen‘ hinterher riefen. Ich ignorierte das, zumal bei mir nicht das allergeringste Interesse an einem Wiedersehen bestand.

Vermutlich hatte ich aber damit ihre Ehre verletzt, und ich kann nur hoffen, diesen Kerlen nicht andernorts zufällig zu begegnen, wo sie privat unterwegs sind.

Was für Probleme, nur wegen abzugebender Unterlagen.

Das Ganze, also lediglich die Ablieferung meiner Unterlagen hat vielleicht 5 – 8 Minuten gedauert, die aber reichten, um meine gute Laune für die nächsten Stunden zu ruinieren. Es ist ein Unterwelt-Milieu, nennt sich bei uns aber Sozialbürgerhaus.

Ich bin angeekelt davon, was aus diesem Land geworden ist, dank ‚Oberschicht‘ und ihren Politikern.

 

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