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apolut: Rettung des Grundgesetzes + Genetisch vernetzt

Ist Gewalt die Rettung des Grundgesetzes? | Von Jochen Mitschka

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
https://apolut.net/ist-gewalt-die-rettung-des-grundgesetzes-von-jochen-mitschka

Was passiert nun, nachdem das Verfassungsgericht sich als Teil des Parteienkonsenses bewies?
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
Mit dem offensichtlichen Beschluss, die Impfpflicht wegen Corona einzuführen, was vor einem Jahr noch als „Verschwörungstheorie“ galt, haben die Herrschenden in diesem Land eine rote Linie überschritten, was nun die Frage aufwirft, ob nur noch Gewalt und Widerstand wie in Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes vorgesehen, den Geist und Text des Grundgesetzes in seiner ursprünglich beabsichtigten Wirkung retten kann. Ich will dieser Frage nachgehen.
Das Grundgesetz kennt eine Vorschrift, die man in nur wenigen anderen Verfassungen findet: Das Recht auf Widerstand, wenn der Staat das Grundgesetz sinnentleert hat, wenn der Staat den Geist und die ursprünglich beabsichtigten Wirkungen des Gesetzes nicht mehr beachtet.
Wer aufmerksam war, konnte schon 2010 ahnen, dass die Demokratie nur noch Fassade war, als Angela Merkel vom Primat der Politik sprach (1) und damit sinngemäß meinte, dass die politischen Parteien die Politik bestimmen und Medien die Aufgabe haben, die Menschen davon zu überzeugen. Und als dann die Rede davon war, dass die parlamentarische Mitbestimmung [Anmerkung: Also nicht die des Wählers] „so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist“, (2) hätte jeder aus seinem Traum eines demokratischen Deutschlands aufwachen müssen.
Nun hat das Bundesverfassungsgericht, das die letzte Bastion zur Verteidigung des Geistes des Grundgesetztes darstellen sollte, durch seine Ablehnung praktisch aller Bedenken gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung und indem es einer möglichen Impfpflicht (natürlich erst nach den Wahlen) den Weg frei machte, bewiesen, dass das Gericht lediglich ein Teil des Parteienkonsens ist. Es hat bewiesen, dass in Deutschland keine Gewaltenteilung mehr existiert. Auch das war zu erwarten gewesen, da alle Richter des Verfassungsgerichtes durch Parteien an die Macht gebracht worden waren, zuletzt wurden sogar Politiker aus den eigenen Reihen ernannt …

Genetisch vernetzt | Von Jens Bernert

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
https://apolut.net/genetisch-vernetzt-von-jens-bernert

Bereits 2020 wurde das Internet der Körper auf Gen-Ebene vorgestellt — heute koordiniert die WHO die DNA-Manipulation aller Menschen.
Ein Kommentar von Jens Bernert.
Der menschliche Körper soll der neue Router werden. So das Vorhaben des Weltwirtschaftsforums und der Digital- und Gesundheitsindustrie, die mit ihrer „Internet der Körper“-Initiative genau diese Entwicklung vorantreibt. Es genügt den Datenkraken nicht mehr, dass die Menschen nur in einer Mensch-Maschinen-Interaktion Big Data füttern. Die Krake möchte mit ihren Tentakeln unter unsere Haut und die Daten unseres Körpers, unsere Gene abgreifen.
Die naturwissenschaftliche Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte im Juni 2020 einen Beitrag, der den elektronischen Anschluss auf Gen-Ebene an das „Internet der Körper“ (IOB) beinhaltet. Das IOB wird vom Weltwirtschaftsforum – zusammen mit dem Great Reset – und der Gesundheitsindustrie forciert und ist verzahnt mit ID2020, GAVI sowie mit der von der WHO im Juli 2021 vorgestellten Manipulation aller Menschen auf Erbgut-Ebene zu „Gesundheitszwecken“ und „Pandemiebekämpfung“.

Corona-Diktat: Der Weg führt nach Moskau | Von Hermann Ploppa

Geht es wirklich darum, alle Bundesbürger an die heiße mRNA-Nadel zu bringen? Oder geht es darum, den Dritten Weltkrieg von der kalten Stufe in den heißen Zustand zu überführen?

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Das war eine faustdicke Überraschung. Alle schauten gebannt, was unsere Königin Angela und ihre sechzehn Kurfürsten sich da für uns wieder ausgedacht haben. Wir rechneten damit, dass die Bischöfe der Kirche der Zeugen Coronas neue Bannflüche gegen die Ungeimpften ausschicken würden. Die Geimpften wiegten sich, wie wir jetzt wissen, in der trügerischen Sicherheit, dass sie keine weiteren Folterungen durch die eilige Inquisition erleiden müssen. Denn sie hatten ja getan, was man von ihnen erwartete. Widerstrebend hatten sie die hochriskanten mRNA-Wirkstoffe von Pfizer, Johnson & Johnson sowie Astrazeneca in ihre Blutbahn schicken lassen, um endlich wieder in den Urlaub fliegen zu können. Um endlich wieder in die Disco oder in die Kneipe gehen zu können. Kurzum: um endlich wieder normal leben zu dürfen.

Nun kommt aber alles ganz anders. Tatsächlich können ab jetzt Ungeimpfte nicht mehr Geschäfte des Einzelhandels besuchen. Von Weihnachtsmärkten sind sie schon lange ausgeschlossen. Die Geimpften flanieren derweil über selbige Weihnachtsmärkte, eingesperrt in Gitterzäune, angegafft von übellaunigen schwarzgekleideten Security-Wächtern. Die Einzelhändler sind am Boden zerstört. Der weitaus größte Anteil des Einzelhandelsumsatzes wird in der Vorweihnachtszeit getätigt. Wer hat denn noch Lust, sich erst auszuweisen, bevor er oder sie mit den Kindern das Spielzeuggeschäft betritt? Welcher Verkäufer hat Lust, außerhalb der eigenen Kernkompetenz auch noch den Wachbullen zu spielen und sich von erbosten Kunden beschimpfen zu lassen? Man robbt doch eh schon auf dem Zahnfleisch.

Und dann sollen noch vor Weihnachten dreißig Millionen Impfstoffe in bislang jungfräuliche Venen geschossen werden. Um dieses Plansoll zu erfüllen, sollen jetzt sogar Apotheker und Pfleger losschießen. Und Partys, wo Ungeimpfte und Geimpfte zusammen feiern, sind untersagt. …

Paul Schreyer auf Apolut: Faktencheck: Sind die mRNA-Injektionen Impfungen oder Gentherapie?

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/faktencheck-sind-die-mrna-injektionen-impfungen-oder-gentherapie-von-paul-schreyer

Ein Standpunkt von Paul Schreyer

Laut Plänen der Bundesregierung soll in Kürze eine Impfpflicht eingeführt werden. Doch um was für Stoffe geht es genau? In Politik und Medien heißt es, dass die neuartigen mRNA-Präparate – wie etwa „Comirnaty“ von Biontech – Impfstoffe seien, für die deshalb auch ähnliche Regeln und rechtliche Bestimmungen gelten würden, wie für andere bekannte und lange etablierte Impfungen. Kritiker erklären hingegen, es handle sich um „Gentherapie“, die nur deshalb als Impfung bezeichnet würde, um eine strengere gesetzliche Regulierung und hohe Zulassungshürden zu umgehen. Was stimmt?

Impfen ist etwas Positives, es hält gesund und ist notwendig – dessen sind sich viele Menschen sicher, gerade auch in der Corona-Krise. Zwar handle es sich bei der nun angewandten mRNA-Technologie um ein neues Verfahren, doch könne man bei dessen Bewertung auf die umfassenden Erfahrungen zurückgreifen, die bei anderen Impfungen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gewonnen worden sind. Das Risiko sei überschaubar. Auch sei eine Verpflichtung zur Anwendung der mRNA-Präparate („Impfpflicht“) rechtlich gesehen durchaus im Rahmen des Erlaubten – schließlich gebe es ja auch bereits eine Impfpflicht gegen Masern.

Die Macht um Acht (91) „Hamburger Papagei“ – apolut.net

Abgeschaltet | Von Dirk Pohlmann

KenFM, NuoViso, Rubikon. Die reichweitenstärksten Publikationen der Alternativmedien werden in den sozialen Medien YouTube, Facebook und Twitter abgeschaltet. Pressefreiheit? Doch nicht für die! Da sind sich die Kollegen der Qualitätsmedien einig. Und kein Journalistenverband rührt einen Finger. Außer um Beifall zu klatschen.

Hatte ich im Studium noch gelernt, dass auch Neue Post, Das Goldene Blatt, Coupé, und mit ihnen das ganze Universum der medialen Flachwasserbewohner unter dem Schutz der Pressefreiheit stehen, nicht nur seriöse Publikationen, es sei genug Freiheit für alle da, lerne ich jetzt, wann die Pressefreiheit aufhört. Wo die Grenzen sind, bemerkt man erst, wenn man sie überschreitet, dann gehen die Scheinwerfer an, die Hunde bellen und die Wachmannschaften spritzen aus allen Ecken.

Richtig gefährlich wird es, wenn abweichend berichtet wird. Also, wenn es um den Kernbestand der Pressefreiheit geht. Das ist verkehrte Welt im großen Stil….

M-PATHIE – Zu Gast heute: Heiko Schrang „Im Rahmen der Meinungsfreiheit…”

Heiko Schrang ist vielen aus der Mahnwachenbewegung für den Frieden bekannt. Sein Bestseller „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ machte ihn zum festen Bestandteil der Bewegung, in der er seine Internetpräsenz und den YouTube-Kanal SchrangTV gründete. Weitere Publikationen folgten, wie zum Beispiel Die „GEZ-Lüge” oder „Im Zeichen der Wahrheit“.

Als im Zuge der Corona-Pandemie zahlreiche Kanäle und Seiten im Internet der Zensur zum Opfer fielen, war auch SchrangTV betroffen. Fast zeitgleich wurden Verfahren wegen Urheberverletzungen gegen ihn eröffnet, weil er ein Foto, unter anderem von John Lennon, im Hintergrund seiner Videoaufnahmen zeigte. Yoko Ono, die Witwe von John Lennon, führt den Prozess gegen Schrang.

In diesem Gespräch verrät Heiko Schrang Hintergründe und ist genauso entsetzt darüber, wie viele seine Follower wohl auch. Galten John Lennon und Yoko Ono doch als Frontpaar der damaligen Friedensbewegung nach Vietnam. Geld scheint über allem zu stehen, so macht es den Eindruck, denn Schrang hat mit dem Foto Lennons keinerlei wirtschaftliches Interesse verfolgt.

Es hang lediglich im Hintergrund, leicht verschwommen zu sehen, wenn Schrang seine News via Video aufnahm, um sie seinem Publikum zu präsentieren. Kommen bald auch Prozesse von Bruce Lees Witwe? Denn auch ein Bild von Bruce Lee hing im Hintergrund an der Wand. Eher nicht, da sie nicht über ein ähnliches Netzwerk verfügt, wie Yoko Ono, die weltweit nach solchen Opfern Ausschau hält.

Pandemie der Impfschäden | Von Hermann Ploppa

Die genetisch manipulierenden Substanzen der neuen mRNA-Technologie hinterlassen eine Jagdstrecke des Schreckens. Kein Grund für Merkel und ihre willigen Vollstrecker, nicht auch noch den letzten Bundesbürger an die Nadel zu nötigen.

https://apolut.net/pandemie-der-impfschaeden-von-hermann-ploppa/

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

In den letzten Wochen hatte der Bericht einer Whistleblowerin Aufsehen erregt. Die Firma Ventavia aus Texas hatte im Auftrag des Pharma-Giganten Pfizer den neuen Impfstoff Comirnaty getestet. Ventavia-Mitarbeiterin Brook Jackson hatte die zuständige Aufsichtsbehörde U.S. Food and Drug Administration (FDA) im Herbst letzten Jahres darüber informiert, dass im Versuchslabor schlampig gearbeitet wurde. Doppelblind-Studien konnten nicht vorschriftsmäßig durchgeführt werden, weil die Proben nicht ausreichend anonymisiert waren. Das betraf jetzt nur etwa tausend Versuche von insgesamt 44.000 Versuchen, so weiß der Faktenfinder der Tagesschau zu berichten <1>. Herbeigerufene Experten aus Deutschland bescheinigen, diese Schlampereien seien „unschön“. Sie würden aber der allseits erwiesenen Wirksamkeit der von Biontech und Pfizer entwickelten und vermarkteten Substanz keinen Abbruch tun. …

Morgen lasse ich mich impfen! | Von Friedemann Willemer

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://apolut.net/morgen-lasse-ich-mich-impfen-von-friedemann-willemer

Abbitte eines Corona-Ketzers

Ein Kommentar von Friedemann Willemer.

Liebe Bundesregierung,

liebe Landesregierungen,

liebe staatstragenden Parteien,

liebe Qualitätsmedien,

ihr hattet wie immer Recht. Ich muss Abbitte leisten. Ich habe mich in der Corona-Krise, dieser epidemischen Lage von nationaler Tragweite, von diesen Rattenfängern in den alternativen Medien verführen lassen. Ich hätte schon zu Beginn, als ihr in der Stunde der Not zum Heiligen Krieg gegen das Corona-Virus aufgerufen habt, erkennen müssen, dass nur eure Maßnahmen in dieser Krise die einzig richtigen sind, um unser Leben und unsere Gesundheit zu bewahren; ihr, die ihr vor Jahrzehnten die Verantwortung für das deutsche Volk übernommen und versprochen habt, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen. Wie konnte ich nur an euch zweifeln.

Die Brunnenvergifter

Die Corona-Leugner, die Covidioten, die Schwurbler und Verschwörungstheoretiker haben mich mit ihren Erzählungen vom rechten Weg abgebracht. Sie behaupten wahrheitswidrig, es habe 2020 keine Übersterblichkeit gegeben, die Krankenhaus- bzw. Intensivbetten seien 2020 nicht überlastet gewesen und nur 50 Prozent eurer hospitalisierten Covid-19-Fälle seien mit akuten Atemwegserkrankungen im Krankenhaus gewesen. Ihr sollt 2020 sogar Tausende Krankenhausbetten abgebaut haben. …

Der Alpenfaschismus | Von Hannes Hofbauer

An österreichischen Arbeitsplätzen gilt nun pauschal die 3G-Regel, deren Einhaltung vom Gesundheitsamt geprüft wird — es droht Massen-Denunziation.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Ein Kommentar von Hannes Hofbauer.

Wenn es nicht die bittere Wahrheit wäre, würde man es für die verkorkste Fantasie eines Verschwörungsschwurblers aus dem Jahr 2020 halten: Wer nicht gegen COVID-19 geimpft, davon in letzter Zeit genesen oder getestet ist, hat an seinem Arbeitsplatz nichts mehr verloren, wird ohne Bezüge „frei“ gestellt und in der Folge entlassen. Zur Durchsetzung dieser nie dagewesenen Verschärfung des Corona-Regimes zwingt der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein Hunderttausende Unternehmer, Abteilungsleiterinnen und Vorarbeiter in die Rolle von Blockwarten. Das Gesetz tritt am 1. November 2021 in Kraft.

Das kleine Alpen- und Donauland Österreich erlebt im Herbst 2021 eine strukturelle Faschisierung. Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung ist davon betroffen. Per Gesetz werden die in der jeweiligen Betriebshierarchie höher Gestellten dazu verpflichtet, ihre untergeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz einem vorgeblich gesundheitlich argumentierten Unterwerfungsritual auszusetzen; bei den gegen Covid-19 Geimpften handelt es sich dabei um einen vorläufig einmaligen Vorgang, bei den Genesenen um eine regelmäßige Nachschau und bei den Getesteten um eine Kontrolle drei Mal die Woche.

Das Kartell der Corona-Lügner | Von Peter Frey

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://apolut.net/das-kartell-der-corona-luegner-von-peter-frey

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Es ist hohe Zeit, die Treiber der sogenannten Corona-Pandemie ungeschminkt in ihrer Rolle zu benennen.

Im Jahre 2020 wurde durch das die öffentliche Meinung beherrschende Geflecht aus Politik und Medien ein Kampfbegriff kreiert: „Corona-Leugner“. Sinn und Zweck war offensichtlich: Jeder, der mutig genug war, die unter der Corona-Flagge verhängten Notstandsmaßnahmen seitens der Politik ob ihrer Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen, wurde mit dem Kainsmal des „Corona-Leugners“ versehen. So begann auch die systematische Spaltung der Gesellschaft an Fahrt aufzunehmen. Aber jene, die den „Corona-Leugner“ erfanden, sind eines ganz ohne Zweifel: Corona-Lügner.

Am 23. April 2020 — das liegt nun anderthalb Jahre zurück — wurde auf dieser Plattform ein Artikel veröffentlicht, der mit dem Satz titelte: „Sie werden nicht aufhören!“. Einleitend hieß es:

„Nichts ist vorbei und jede „Erleichterung” in unserem zukünftigen persönlichen Leben werden wir mit einer weiteren Einschränkung unserer natürlichen menschlichen Freiheiten erkaufen. Schminken Sie sich ab, dass die Politik plötzlich ein Einsehen haben wird. Die nächste Nummer läuft bereits.“ (1)

Damals begannen Politiker und Funktionäre, Masken „zu empfehlen“. Es waren ja nur „Alltagsmasken“. Bald wurde aus der Empfehlung (was sie in Wirklichkeit eh nie war) ein Zwang — bald auch strafbewehrt. Dann wurden aus den „Alltagsmasken“ Operationsmasken (FFP1-Masken). Leute trugen auf der Straße Operationsmasken, weil man ihnen erzählte, sie würden damit ihre Mitmenschen vor Corona schützen. Das war und ist eine Lüge.

Irgendwann wurden aus den Operationsmasken Staubschutzmasken (FFP2-Masken). Masken, deren Gebrauch arbeitsschutztechnisch akribisch normiert ist, wurden plötzlich von alten gebrechlichen Menschen und natürlich auch anderen auf der Straße getragen, um „sich und andere“ vor Corona zu schützen. Das dies so funktioniert, ist niemals wissenschaftlich bewiesen worden, es ist medizinischer Unsinn. Also ist es eine Lüge, eine Corona-Lüge…

Die Überzähligen | Von Colin Todhunter

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
Die Überzähligen | Von Colin Todhunter – apolut.net

Zur Krise des Kapitalismus fällt den Herrschenden nicht mehr ein, als Millionen Menschen zu unterwerfen und in die Verelendung zu treiben.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Gummiknüppel, Hausarrest und Kontaktverbot für den Gesundheitsschutz? Das glauben diejenigen, die dergleichen propagieren, doch selber nicht. Dass hinter der plötzlichen Besorgnis der Politik um das Wohl ihrer Bürger eine ganz andere Agenda steckt, ist vielen inzwischen klar. Doch worauf genau soll das alles hinauslaufen? Zwei Entwicklungslinien deuten sich an: Der Kapitalismus tut sich schwer, an seinem Wachstumsdogma festzuhalten, ohne dass eine ohnehin überdehnte Spekulationsblase platzt.

Und immer mehr Menschen werden im Zuge der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung schlicht überflüssig. Sie sind — nimmt man die Bedürfnisse von „Investoren“ zum alleinigen Maßstab — schlicht zu nichts nütze. Sofern nicht noch brutalere Pläne in den Schubladen der „Eliten“ schlummern, sind deren Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart offensichtlich: noch mehr Kontrolle, noch mehr Ausbeutung, die Gewöhnung der Bevölkerung an eine totalitäre Hölle aus Armut, Existenzdruck und staatlicher Drangsalierung.

Ein Standpunkt von Colin Todhunter.

Ist Bill Gates an der Pandemie gescheitert? – Bernhard Loyen

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Bill Gates war, ist und bleibt eine kontroverse Persönlichkeit. Wie wird man ihn rückblickend in zwanzig oder dreißig Jahren in der Erinnerung betrachten? Visionär und großzügig oder skrupellos und manisch. Eine Mischung von beidem wird wohl die wahrscheinlichste Variante.

Die ZEIT titelte am Mittwoch dieser Woche: „Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe. Impfstoffpatente auszusetzen hätte gegen Corona nichts gebracht, sagt Bill Gates im Gespräch. Er fördert Impfkampagnen weltweit. Ist er an der Pandemie gescheitert?“ (1, hinter Bezahlschranke).

Das Ehepaar Gates hätte Milliarden in den letzten zwei Jahrzehnten in den Kampf gegen Infektionskrankheiten investiert und zudem vor Pandemien gewarnt, schreibt das Blatt weiter. Die zurückliegenden Monate haben gezeigt, die Investitionen waren sehr bewusst gewählt, also nicht nur aus purer Mitmenschlichkeit und Liebe zu den Erdenbürgern. Die ausgesprochenen Warnungen eines Bill Gates sind in der Aufarbeitung und Recherche mit mehr als berechtigter Skepsis zu betrachten. Die Kombination aus modellierten Planspielen und daraus resultierenden Warnungen sind nachgewiesene Realität.

Das sich Frau Gates in diesem Jahr von ihrem Ehemann getrennt hat, gehört in den Bereich der Boulevard-Medien, ist aber durch die Tatsache der schmierigen Nähe von Bill Gates zu Jeffrey Epstein dann doch eher ein Politikum. Die FAZ schrieb dazu im August 2021: Den Kontakt zu Finanzmanager Jeffrey Epstein bereut er. (2) . Finanzmanager ist die bewusste entschlackte Darstellung eines verurteilten pädophilen Kriminellen, der über Jahrzehnte ein perfides und skrupelloses Netzwerk aufbaute, über das junge Mädchen und Frauen missbraucht und seelisch zerstört wurden. Nach seiner Verhaftung, am Ende durch einen nennen wir es fragwürdigen Selbstmord, schlussendlich entsorgt wurde. Er war einfach zu Vielen zu gefährlich geworden. …

Die Krankheitsmaschine | Von Sven Böttcher

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Rette sich, wer kann. Das Krankensystem meiden und gesund bleiben“ – so der Titel eines 2018 veröffentlichten Buches, dessen Analysen und Prognosen aktuell geblieben sind. Der Autor Sven Böttcher erklärt darin das Gesundheitssystem als globalen Wirtschaftsfaktor und menschenfeindliche Maschine. Multipolar veröffentlicht Auszüge.

Ein Standpunkt von Sven Böttcher.

Ohne florierendes Krankheitssystem würde die deutsche Wirtschaft wohl umgehend zusammenbrechen, denn die Gesundheit unseres alles entscheidenden Wachstumsindikators, des Bruttoinlandsprodukts (BIP), hängt maßgeblich davon ab, dass es immer weniger Gesunde gibt und immer mehr Kranke.

Wer das merkwürdig findet, vergegenwärtige sich, dass das irreführend so genannte „Gesundheitswesen“ seit 1950 von einem 2-Millionen-Geschäft zu einer 350-Milliarden-Maschine eskaliert ist, deren Umsätze inzwischen 12 Prozent des BIP ausmachen (1) und die mit etwa 5,5 Millionen Beschäftigten (2) fast jeden sechsten Arbeitsplatz in Deutschland stellt. (3) Nicht einberechnet sind hierbei Zulieferer, Handwerker, Beschäftigte der „Wellnessbranche“ sowie Heilpraktiker, Homöopathen und alle nicht behördlich als Gesundheitsdienstleistende anerkannten Behandler. (4) Zählte man all diese und ihre Leistungen hinzu, betrüge der BIP-Anteil des Krankheitswesens wohl zwischen 15 und 20 Prozent.

Weshalb das BIP zerstörerisch wirkt, als Teufelszahl im Schafspelz, (5) habe ich an anderer Stelle ausführlich dargelegt. Hier wollen wir uns nur erinnern, dass wir die Zahl nicht loswerden, allem Bemühen von Nobelpreisträgern zum Trotz: (6) eine Zahl, die Wirtschaftstätigkeit emotionslos misst und folgerichtig ganz ungerührt bleibt, wenn Sie morgens unfallfrei zur Arbeit fahren (BIP-Zuwachs = 7,50 Euro), hingegen gewaltiges, positives, wünschenswertes Wachstum mittels Freudensprung nach oben signalisiert, wenn Sie einen schweren Unfall mit zwanzig Totalschäden und vielen Schwerverletzten verursachen (BIP-Zuwachs = 1.250.007,50 Euro).

Bedingte Zulassung des BioNTech-Impfstoffes endet am 21.12.2021 | Von Bernhard Loyen

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Pfizer CEO Albert Bourla prognostiziert jährliche Corona-Impfungen.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Schon im September 2020 formulierte der Vorsitzende und Chief Executive Officer des US-Amerikanischen Konzerns Pfizer Albert Bourla aufschlussreiche Sätze, hinsichtlich einer sich forcierenden Impfstoff-Diskussion und der damit drohenden Spaltung unterschiedlichster Gesellschaftsebenen.

Er behauptete in einem Interview bei dem US-Sender CNBC, dass Menschen, die sich gegen einen Impfstoff entscheiden würden sobald er verfügbar sei, dass Leben ihrer Mitmenschen beeinträchtigen werden, denn wenn sie sich nicht impfen lassen, werden sie zum schwachen Glied, das es diesem Virus ermöglicht, sich zu vermehren“ (1).

Er versicherte der Öffentlichkeit zudem, dass „wir unser Produkt, unseren Impfstoff nach den höchsten ethischen Standards entwickeln werden“ (1). Zwei Statements, über die sich damals wie heute nun wahrlich streiten lässt.

Rückblickend sollte, also musste alles schnell gehen und es ging schnell. Am 21.12.2020 war für den COVID-19-Impfstoff für das Produkt COMIRNATY® aus dem Hause Pfizer/BioNTech die bedingte Zulassung in der Europäischen Union (EU) ab einem Alter von 16 Jahren erteilt worden. …

Juristische Nebenwirkungen | Von Beate Bahner

Mediziner, die ohne Bedacht impfen, können sich eine Schadensersatzforderung wegen Körperverletzung einhandeln. Exklusivabdruck aus dem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung – Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“

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Ein Standpunkt von Beate Bahner.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die Impfung basiert auf einem Behandlungsvertrag

Das Robert Koch-Institut (RKI) (1) fordert:

„Behandelnde Ärzte haben im Rahmen des Behandlungsvertrags mit ihren Patienten die rechtliche Pflicht, die Patienten oder die Eltern bzw. Sorgeberechtigten im Rahmen der vorgesehenen Routineuntersuchungen auf die Möglichkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit indizierter Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten hinzuweisen. Zusätzlich haben sie die Pflicht, Patienten über die Folgen einer unterlassenen Impfung zu informieren. Diese Pflicht besteht unabhängig von der persönlichen ärztlichen Auffassung und möglichen subjektiven Bedenken oder Vorbehalten“ (2).

Die Beurteilung darüber, ob und inwieweit Impfungen gegen Infektionskrankheiten nicht nur „möglich“, sondern auch „indiziert“ und damit „notwendig“ sind, verbleibt freilich beim Arzt. Denn nur der Arzt ist aufgrund seines Fachwissens und der ihm obliegenden Pflicht, dieses stets auf dem aktuellen medizinischen Stand zu halten, hierfür kompetent.

Das Robert Koch-Institut weist gleichzeitig zu Recht auf die Notwendigkeit der Aufklärung hin:

„Die Aufklärung ist ein wichtiger Teil der ärztlichen Impfleistung. Die Aufklärungspflichten gegenüber zu impfenden Personen sind im ‚Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten‘ (Patientenrechtegesetz) im Jahr 2013 neu geregelt worden (§ 630e BGB). Vor Durchführung einer Schutzimpfung ist es ärztliche Pflicht, die zu impfende Person oder den anwesenden Elternteil bzw. Sorgeberechtigten über die zu verhütende Krankheit und die Impfung aufzuklären, damit eine wirksame Einwilligungserklärung abgegeben werden kann“ (3). —

Fuchs, du hast den Fakt gestohlen | Von Markus Fiedler

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://apolut.net/fuchs-du-hast-den-fakt-gestohlen-von-markus-fiedler

Ein Kommentar von Markus Fiedler.

Der Bayerische Rundfunk bietet den Service „Faktenfuchs“ an. Dieser wird online beim BR24 veröffentlicht. Der Faktenfuchs soll ein sogenannter „Faktenchecker“ sein. Sein Name geht wahrscheinlich auf den „fact fox“ zurück, ein Faktenchecker-Werkzeug als Browsererweiterung, das 2016 im Umfeld des BR24 das Licht der Welt erblickte. (1) Schauen wir uns das mal an!

Die Sachanalyse

Der Kommunikationswissenschaftler Professor Michael Meyen von der Universität München schreibt in seinem Kommentar zu Faktencheckern: „Faktenchecker sind Propagandamaschinen, die sich als Journalismus verkleiden. Das gilt auch für den Faktenfuchs des Bayerischen Rundfunks oder den Faktenfinder der Tagesschau, die es nur gibt, weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht den Pluralismus liefert, für den wir ihn eigentlich bezahlen.“

Und weiter: „Wozu brauchen wir so etwas, wenn wir doch schon einen Journalismus haben, der vorgibt, objektiv, neutral und unabhängig zu sein? Es ist an dieser Stelle eigentlich egal, ob so ein Faktenchecker innerhalb eines Medienhauses installiert wird oder außerhalb der überlieferten Feldlogik agiert wie Correctiv (dazu gleich mehr): Diese Portale sind eine Misstrauenserklärung an alle anderen Redaktionen, frei nach dem Motto: Macht ihr weiter euren ›Journalismus‹. Die ›Fakten‹, die prüfen wir.“(2)

Am 25. Mai 2021 veröffentlichte der BR-Faktenfuchs einen Beitrag der Autoren Julia Ley und Max Tenschert mit dem Titel „#Faktenfuchs: Can the mRNA vaccine change my DNA?“. Zu deutsch: „Kann der mRNA-Impfstoff meine DNA verändern?“ Darin zitieren die Autoren den Internisten und Lungenarzt Leif Erik Sander wie folgt: „Die Antwort auf die Frage, ob der sogenannte mRNA-Impfstoff das Erbgut verändern kann, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: ›Nein‹, sagt Leif Erik Sander von der Berliner Charité.“ …

Unser Psychopathen-Problem | Von Bastian Barucker

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Ein Standpunkt von Tim Foyle.

Anmerkung Bastian Barucker: Dies ist ein weiterer hervorragender Text von Tim Foyle. Sein Artikel “Die Psychologie des Verschwörungsleugners” (1) war bereits eine interessante psychologische Analyse. Der hier vorliegende wortgewandte Text erweitert diese Analyse um eine Meta-Ebene, eine Art Vogelperspektive auf die Gesellschaft und ihren Umgang mit Macht. Es ist teilweise provokativ geschrieben, gibt jedoch gute Hinweise auf aktuelle Dynamiken unseres Zusammenlebens.

Wie das Überleben der Menschheit von unserer Bereitschaft abhängt, das “Welt-Ego” anzuerkennen und ihm uns zuzuwenden.

Jede Analyse der Gesellschaft, die die Auswirkungen des psychopathischen Elements (oder genauer gesagt, der “erfolgreichen” antisozialen Persönlichkeit) und ihre parasitäre Tendenz nicht berücksichtigt, wird kläglich scheitern. Für mich war es ein tieferes Verständnis dieses Phänomens, das es mir schließlich ermöglichte, die weit verbreitete offensichtliche Verwüstung und Missachtung menschlicher Werte zu erklären. Diese waren mir aufgrund meiner Erfahrungen mit gewöhnlichen menschlichen Wesen – die größtenteils freundlich, gewissenhaft und ohne grandiose Ambitionen oder übermäßige Selbstherrlichkeit erscheinen – nicht erklärbar.

Bei dem Versuch, zu analysieren, wie psychopathische Pläne großen Ausmaßes mit so wenig Widerstand vorankommen können – wie ein schreckliches offenes Familiengeheimnis -, schlage ich vor, dass die Beziehung jedes Einzelnen zu äußerer Macht – und damit zu der unbestreitbaren Tatsache, dass sich rücksichtsloses Eigeninteresse in der Welt manifestiert – als Einteilung in Gruppen von Archetypen betrachtet werden kann. Diese Gruppen bilden Meta-Beziehungen zueinander, wie widersprüchliche und manchmal zusammenwirkende Aspekte dessen, was man als eine speziesweite Meta-Psyche bezeichnen könnte. Diese befinden sich in einem chronisch dysfunktionalen, aber stabilen Zustand, der die Mehrheit von uns bis zu einem gewissen Grad von der unerträglichen Realität der unmenschlichen Kräfte, die letztlich die wichtigsten Entscheidungen des Tages diktieren, abfedert oder betäubt.

Diese Analyse spiegelt eine individuelle Psyche wider, die den egoistischen Antrieb hinter ihren dysfunktionalen Handlungen vollständig verleugnet – unfähig, sich die grundlegende Gier, Wut und Verblendung, die ihr selbstzerstörerisches Verhalten antreiben, einzugestehen und sich damit auseinanderzusetzen. Sie bewegt sich von einer Tragödie zur nächsten, gefangen in einem inneren Dialog der Rechtfertigung, Verschleierung und Projektion, ohne jemals zu riskieren, dass das Ego selbst – die eigentliche treibende Kraft hinter dem Chaos und der Disharmonie – ans Tageslicht kommt. Ich werde auf diese Analogie zurückkommen, da sie für ein echtes Verständnis des hier untersuchten Themas von zentraler Bedeutung sein könnte. —

Der diskrete Charme des Kapitals | Von Paul Schreyer

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„Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich für die SPD verheerend ausgewirkt“, so Olaf Scholz in einem politischen Strategiepapier aus den 1980er Jahren. Der Staat, so Scholz damals, sei ein „Instrument des Kapitals zur Durchsetzung seiner Interessen“. Hinter solchen markigen Parolen steckte eine gründliche gesellschaftliche Analyse des Politikers, die heute aktueller denn je erscheint und eine neue Lektüre verdient. Multipolar präsentiert Auszüge – und schaut zurück auf Scholz´ Karriere und deren selten beleuchtete Wendepunkte.

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

Dass Olaf Scholz sich in seiner Jugend antikapitalistisch äußerte ist bekannt und wird gelegentlich in den Medien erwähnt. Meist bleibt es bei einzelnen kurzen Zitaten, auf deren Kontext nicht weiter eingegangen wird und die Scholz als „Irrtümer, die ich hinter mir habe“, kommentierte (1). Gegenüber der FAZ erklärte er einmal (2): „Damals war das meine Überzeugung. Die war falsch. Heute habe ich durchdachtere Positionen.“ Was aber führte zu Scholz´ Gesinnungswandel?

Der 1958 geborene SPD-Politiker hatte schon vier Jahre Jura studiert, als er 1982 zum stellvertretenden Vorsitzenden der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, gewählt wurde: ein Linker, der das System, das er kritisierte, ernst nahm und verstehen wollte. Während seiner Zeit im Juso-Vorstand, die bis 1988 dauerte, verfasste er zahlreiche Texte in der Zeitschrift für Sozialistische Politik und Wirtschaft, einer Publikation, die erklärte (3), dass sie „die Zersplitterung der Linkskräfte überwinden“ wollte und „Strategien innerhalb und außerhalb der SPD“ diskutierte um „mitzuhelfen, die linkssozialistische gesellschaftliche Analysekraft und Politikfähigkeit auf der Höhe der Zeit zu halten.“

In einem seiner ersten Texte, verfasst gemeinsam mit den Co-Autoren Jürgen Wasem und Klaus-Peter Wolf erläuterte (4) Scholz im September 1982, unmittelbar vor dem Sturz der Regierung von Helmut Schmidt: …

Endlich Schluss mit diesem blöden C-Thema! | Von Hermann Ploppa

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
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Es frisst sich rein in die Gehirne und in die Gespräche. Wie ein Dauerkopfschmerz zermürbt das Gespenst des Corona-Virus unsere Gemüter. Doch es ist nichts verloren.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Gepriesen seien diese Abende draußen am Lagerfeuer, wo man so zusammensitzt und Spaß hat miteinander. Das knastert und knistert. Ich finde meine Ruhe am Feuer. Wenn jemand sich traut, ein Instrument zu ergreifen, kommt Freude auf. Alle Herzen sind auf derselben Frequenz.

Neulich sollte es eigentlich wieder so weit sein. Getränke und Knabbi Knabbi wurden rasch herbeigeschafft. Eigentlich sollte es ein lockerer Liederabend am Feuer sein. Doch eine Absage nach der anderen. Zu schlapp und zu resigniert für heute Abend, sorry. Dann kamen doch noch Eltern aus der Nachbarschaft mit ihrem Sohn. Die Stimmung war von Anfang an gedämpft. Wir hatten schon läuten hören, der Sohn habe sich gerade ein paar Tage zuvor gegen Corona impfen lassen. Seine Freundin hatte ihn dazu ermuntert. Nun könnten sie doch wieder ungehindert in die Disco.

Wie man sich schon denken kann: die Eltern am Boden zerstört. Später kam noch eine junge intakte Familie hinzu. Und was soll ich sagen? Instrumente wurden an diesem Abend geschont. Kein Ton verließ irgendwelche inspirierten Instrumente. Kein Liedchen erfüllte die Luft. Stattdessen den ganzen Abend: erstens Corona, zweitens Corona – dann, dicht gefolgt von Corona – Impf Impf Impf. Dazu die neuesten Schwänke aus Klabauterbachs Geisterbahn. Rauf und runter. Mir wurde schlecht und dann immer schlechter.

Vor einem Jahr sah die Situation doch noch ganz anders aus: damals hatten wir, die noch nicht als Reichsbürger geframten Bürgerrechtskämpfer, einen klaren Vorteil vor den Zeugen Coronas. Unser Wettbewerbsvorteil: unsere unverwüstlich gute Laune bei Tag und bei Nacht. Während sich Otto Normalbürger unter dem Bett verkroch vor Angst und später in selbiges nässte, haben wir in unserem Leben selten so schöne Momente genossen wie in jenem Sonnen-Super-Hammerwetter von 2020. Alle gemeinsam. …

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