Amerikanien

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The Queen of Fake News – TACHELES #16

Diese Tacheles-Sendung mit Röper und Stein fand ohne Stein statt. Leider gab es Internet-Probleme bei Robert, um die Sendung nicht ausfallen zu lassen, haben wir einen Überraschungsgast in die Sendung geholt. Das Hauptthema war der „Ukraine-Skandal“, den die beiden in allen Details und seinen Ursprüngen beleuchtet haben und der sicher der größte Fake des Jahres ist, wie die beiden aufzeigen. Dann gab es noch, wo sie schon dabei waren, am Ende einen kleinen Exkurs in die heutige Ukraine und die Situation dort.

Die Münchner Sicherheitskonferenz!

Oder Münchner Unsicherheitskonferenz?

Autor: Dr. Eulenspiegel

Um ein paar dem Karneval entsprechende Vergleiche zur aktuellen Situation aufzuzeigen, erlauben Sie mir bitte den Ausflug  in die Medizin und später auch in die Schiffahrt. Bitte nehmen Sie mir am Ende während,  der Karnevalszeit, einen Ausflug meiner Phantasie über die Frage, was ein tatsächlich freies Deutschland  Positives bewirken könnte, nicht übel. Aber jetzt zurück zur Medizin und zur Münchner  Sicherheitskonferenz:

Ein Patient liegt am OP Tisch. Er ist nur durch Kreuzstich Narkose vorbereitet. Er ist also ziemlich wach und aufgeregt. Der sympathische Arzt kommt nach langem Warten.  Er sagt:  Machen Sie sich keine Sorgen ich mache diese Operation zum hundertsten Mal. Einmal wird sie schon gut gehen!

Wenn seit zumindest 100 Jahren alle Revolutionen schiefgehen, könnte man eine ähnliche Frage auch an die Organisatoren der Revolutionen in der arabischen Welt, der Ukraine, aber auch, (da Lenin in seinem Tagebuch schreibt: Die Wallstreet wird die kommunistische Revolution …. finanzieren, …..) bezüglich der Kommunistischen Revolution z.B stellen??

http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-der-arabischen-welt-die-umsturz-gmbh-1.1061251

Aber es gibt noch andere Vergleiche: Können Sie sich noch an den Unfall mit der Costa Concordia erinnern. So weit ich mich erinnern kann, war der Kapitän nicht angeheitert oder betrunken. Vielleicht war er verliebt. Doch beschuldigt man den Kapitän des viel größeren „EU – Schiffes“ ein Problem mit dem Alkohol zu haben. Also wenn dem Schiff EU etwas passiert, so können wir uns vorher trösten, dass auch bei der Costa Concordia viele überlebt haben.

Wie allseits bekannt, fand die Münchner Sicherheitskonferenz statt.  Die Größen der weltweiten Politik waren da. Und was heißt Politik: Poly heißt Lateinisch viel und dicere heißt reden. Das heißt, die die weltweit viel zu reden haben, aber nichts zu sagen haben(?) treffen sich? Um die Sache noch komplizierter zu machen: Wenn jemand viel redet so muss er diesbezüglich auch gut geschult werden. Also diese Sprachtrainer kann man ja auch einmal fragen: Ja die armen Politiker, die viel zu reden haben, die fürchten sich vor jeder Ansprache. Warum, weil sie so die Wahrheit so verbiegen müssen. Was dazu kommt, die sehr verehrten europäischen Festgäste in München haben Wahrnehmungsstörungen. Zum einen wegen nun keinesfalls freien Medien und auch sehr dicht verflochtenen Geheimdienste. Ein weiterer Grund für die schwierige Sicherheitslage der Welt ist, dass die Verantwortlichen und Unverantwortlichen, der EU, nicht auf die Bedenken der allerersten Gründungsmitglieder, die Benelux Staaten bildeten den allerersten Kern der EU, hören.

Niederlande blockiert den für die jetzige Ost-West Krise letztlich ausschlaggebenden Assoziierungsvertrag mit der Ukraine. Und Belgien, wollte CETA blockieren! Vielleicht kann eine bei der Unterzeichnung von CETA auf Druck Walloniens geforderte Anrufung des EU Höchstgerichtes, doch noch einiges diesbezüglich bewirken.

Also eines ist klar, wenn die Staaten mehr Waffen haben, so wird die Welt sicherer ? Jedenfalls ist das für den Vizepräsidenten Mike Pence so. Denn wenn der Wahlkampf des Chefs von der Waffenlobby bezahlt worden ist, so sollen auch die Europäer etwas davon haben. Immerhin finanzieren lediglich 158 Familien den Großteil des Präsidentschaftswahlkampfs bei unserem großen Bruder.

http://www.lemonde.fr/ameriques/article/2015/10/11/etats-unis-comment-seulement-158-familles-financent-l-election-presidentielle_4787161_3222.html

Ja seit Herbst 2013, als der Maidan in Kiew, nach der WeigerungJanukowitschs, den Assoziierungsvertrag zu unterschreiben, startete, ist es nicht mehr nötig, dass unser großer Bruder im Westen den Budgetrahmen erweitert.

Denn durch die entstandene Spannung zwischen Ost und West hat die Waffenlobby gute Einnahmen. Daran ändert auch nichts, dass Trump im Wahlkampf eine Versöhnung mit Rußland versprochen hat. Denn vor der Wahl ist nicht nach der Wahl. Ich komme später nochmals darauf zurück. https://www.tagesschau.de/ausland/trump-berater-manafort-101.html. Und warum hat Janukowitsch nicht mehr auf seinen Berater Manafort gehört? Auf den ja jetzt sogar wieder Trump hört…aber auch Marcos und eben Janukowitsch ?

Schwerer wiegt der Vorwurf, wen Manafort sonst noch so alles beraten hat, wenn er sich nicht um republikanische Präsidentschaftskandidaten kümmerte. Auf seiner Liste stehen anti-kommunistische Rebellen in Angola, der damalige philippinische Diktator Ferdinand Marcos, eine Interessengruppe aus dem Kaschmir, hinter der der pakistanische Geheimdienst stecken soll.

Denn in der Ukraine gehört das Familiensilber des Staates, die Kornkammer Europas, dem Staat. Da der pleite ist, winken noch sehr gute Geschäfte, wenn die Felder dann den Agrokonzernen gehören

http://www.imi-online.de/2015/06/26/expansion-assoziation-konfrontation/

Informationsstelle Militarisierung z.B. 2.5 S.18 Assoziierungsabkommen, spricht Bände. Also man erzählt der Bevölkerung von den goldenen Tauben  im Westen und bekommt ein Assoziierungsabkommen, das tatsächlich einigen wenigen viel Gold bringt.

 

Aus S19 Informationsstelle Militarisierung:

„Einfuhr einer Ware aus dem Gebiet der anderen Vertragspartei oder bei der Ausfuhr einer Ware oder dem Verkauf einer Ware zwecks Ausfuhr in das Gebiet der anderen Vertragspartei keine Verbote oder Beschränkungen oder Maßnahmen gleicher Wirkung erlassen oder beibehalten, es sei denn, dieses Abkommen oder Artikel XI GATT 1994 und die Anmerkungen zu seiner Auslegung sehen etwas anderes vor.“ (Titel IV, Artikel 35)

Eine weitere Passage mit erheblicher Tragweite verbirgt sich hinter der unscheinbaren Überschrift „Annäherung von technischen Vorschriften, Normen und Konformitätsbewertungen“. Dort wird die Ukraine auf die Übernahme europäischer Produktions- und Zertifizierungsstandards verpflichtet, um überhaupt Waren in der EU verkaufen zu dürfen. Dazu dürften aber in nahezu sämtlichen ukrainischen Betrieben derart umfassende Investitionen nötig sein, dass dies eine fast unüberwindliche Handelsbarriere darstellt, die nur dort durchlässig werden dürfte, wo dies seitens der EU explizit gewünscht wird. Es liegt auf der Hand, dass sich der „freie und faire Wettbewerb“ mit den produktiveren und technisch deutlich weiter fortgeschrittenen westeuropäischen Unternehmen für die ukrainischen Betriebe unter solchen Bedingungen als hochgradig nachteilig entpuppen dürfte, wie auch der bereits zitierte Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Joachim Becker, kritisiert: „Die geo-ökonomische und geo-politische Stoßrichtung der Abkommen wird im Fall der Ukraine besonders augenfällig. Weit über die Handelsliberalisierung hinausgehend, soll die Ukraine teilweise in den EU-Binnenmarkt integriert werden. Das würde bedeuten, dass die Ukraine substanzielle Teile der Wirtschaftsgesetzgebung der EU übernimmt. Die Ukraine würde nicht nur Möglichkeiten des Außenschutzes für die nationale Ökonomie verlieren, sondern auch Schlüsseloptionen für die nationalstaatliche Industriepolitik (z.B. über öffentliche Ausschreibungen). […] Eine ‘tiefe und umfassende’ Freihandelszone ist Kernbestandteil des Abkommens. Für die Ukraine dürfte ‘vertiefter’ Freihandel und die Übernahme von Kernbestandteilen der EU-Wirtschaftsgesetzgebung allerdings auf eine Vertiefung der De-Industrialisierung und vertiefte Abhängigkeitsstrukturen hinauslaufen.

Wie kann ein Europa mit Löhnen zumindest über 1000 Euro mit der Arbeitskraft eines Staates mit ca. 80 Euro Monatslohn mithalten. Wollen die Macher in Europa denn überall Industriefriedhöfe erzeugen ? Und bezüglich der Landwirtschaft ist der Boden der Ukraine den Europäischen Böden haushoch überlegen.

Eine konventionelle Landwirtschaft dort, wird unserer Landwirtschaft immense Probleme bereiten, und  in der Ukraine die Trinkwasserreserven durch verpestetes Grundwasser  zerstören. Eine heilsame Idee wäre biologischer Landbau in der Ukraine !

Also in Bezug auf den Assoziierungsvertrag hatte Janukowitsch vielleicht recht. Auch wenn er sonst ein geldgieriger Präsident war, der das Vermögen seine Sohnes vertausenfachte und auf die Staatskasse und auf die Menschen vergaß.

Eine kleine Anektote : Wissen Sie warum Janukowitsch so rasch aufgab ? Er war in Athos gewesen und hatte sich seine Zukunft vorhersagen lassen. Ihm wurde sein  Tod  im Jahr 2014 prophezeit. Deshalb versuchte er alles für seinen  Sohn zusammenzuraffen. Die Prophezeiung hatte sich nicht nur in der Person ,sondern auch im Jahr geirrt:
Sein Sohn ertrank im Baikalsee 2015!

Die Menschen am Maidan hatten sicher nicht den Assoziierungsvertrag gelesen. Sie demonstrierten für Freiheit europäischer Werte und gegen goldene Toilettenmuscheln der dortigen Eliten. Sprich gegen die allgegenwärtige Korruption.

Es gibt gerade wieder einen Maidan, der ähnliche Ziele hat, und sich z.B gegen Poroschenko richtet, doch davon schweigen unsere Medien beharrlich.  Das einzige, was der Maidan 2014 vielleicht gebracht hat ist der Assoziierungsvertrag, wobei wahrscheinlich die Niederländer die einzigen in Europa waren, die den Assoziierungsvertrag gelesen haben. Die blockieren ihn eben auch! Obwohl beim Flugzeugabsturz in der Ostukraine die meisten Opfer Niederländer waren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-ukraine-referendum-in-den-niederlanden-wie-geht-es-weiter-a-1085990.html

Auch Wallonien versucht CETA zu blockieren weil es weiß wohin der Globalisierungswahnsinn führt:

homepage des österr.Staatsfernsehens

 

Eine Stadt in der Krise

Zum Gesicht dieses Widerstands wurde der Ministerpräsident der Region, Paul Magnette. Seit wenigen Tagen ist der wallonische Regierungschef wohl ganz Europa bekannt. Was schon weniger wissen: Seit 2012 ist der sozialdemokratische Politiker Bürgermeister von Charleroi jener Stadt, die 2008 in einer Umfrage der niederländischen Tageszeitung „De Volkskrant“ zur „hässlichsten Stadt der Welt“ gekürt wurde……

Rostende Zeugen der Abwanderung

Wer Buissart folgt, bekommt zumindest eine Ahnung, warum das so ist: Westlich der Innenstadt, keine zehn Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt, liegen die Überreste dessen, was einmal der ganzen Stolz der Stadt und der Region war. Jahrzehntelang war Charleroi ein Zentrum der wallonischen Stahlindustrie: Heute zeugen davon nur noch Ruinen. Verlassene Industriehallen, kalte Schlote und rostende Kräne zeugen von der Abwanderung in Richtung günstiger Produktionsländer.

Also weil Janukowitsch den Assoziierungsvertrag nicht unterzeichnete, gibt es jetzt die größte Spannung zwischen Ost und West seit dem kalten Krieg. Und die Staats und Regierungschefs der Welt zerkriegen sich für eine Frage, die sie eigentlich nicht beurteilen können?  So wie die armen Politiker eigentlich nicht wissen woher ihre meisten Informationen stammen.

https://swisspropaganda.wordpress.com/der-propaganda-multiplikator/

 

2

Einleitung: »Etwas Eigenartiges«

»Woher weiß die Zeitung, was sie weiß?«

Die Antwort auf diese Frage dürfte manchen Zeitungsleser überraschen: »In der Hauptsache bezieht sie ihr Wissen von Nachrichtenagenturen. Die  nahezu  anonym  arbeitenden  Nachrichtenagenturen  sind  gewissermaßen  der  Schlüssel  zu den Geschehnissen in der Welt.Wer also sind die Nachrichtenagenturen, wie arbeiten sie und wer  finanziert  diese  Unternehmen?  All  dies  sollte  man  wissen,  um  sich  ein  Bild  machen  zu können,  ob  man  auch  wirklich  über  die  Ereignisse  in  Ost  und  West  zutreffend  unterrichtet wird.« (Höhne 1977, S. 11)

Ein Schweizer Medienforscher gibt deshalb zu bedenken: »Die Nachrichtenagenturen sind die «AktualiTäter», sind die  wichtigsten Stofflieferanten der Massenmedien.  Kein tagesaktuelles Medium kommt ohne sie aus. () So beeinflussen die Nachrichtenagenturen unser Bild von der Welt; wir erfahren vor allem das, was sie ausgewählt haben.« (Blum 1995, S. 9)

Angesichts  ihrer  essentiellen  Bedeutung  erstaunt  es  umso  mehr,  dass  diese  Agenturen  in  derÖffentlichkeit  kaum  bekannt  sind:

»Einem  Großteil  der  Gesellschaft  ist nicht  klar,  dass  es Nachrichtenagenturen überhaupt gibt … Dabei nehmen sie tatsächlich eine enorm wichtige Rolle auf dem Medienmarkt ein. Doch trotz dieser großen Bedeutung wurde ihnen in der Vergangenheit nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.« (Schulten-Jaspers 2013, S. 13)Selbst der Vorsitzende einer Nachrichtenagentur wunderte sich: »Es ist etwas Eigenartiges um die Nachrichtenagenturen. Sie sind in der großen Öffentlichkeit wenig bekannt. Im Gegensatz beispielsweise zu einer Zeitung vollzieht sich ihre Tätigkeit nicht so stark im Scheinwerferlicht, obwohl sie doch immer an der Quelle der Nachricht zu finden sind.«

(Segbers 2007 , S. 9)

 

»Das unsichtbare Nervenzentrum des Mediensystems«

Wer also sind diese Agenturen, die »immer an der Quelle der Nachricht« zu finden sind? Globale Agenturen gibt es inzwischen nur noch drei:

1. Die amerikanische
Associated Press(AP) mit weltweit über 4000 Mitarbeitern. Die AP gehört  US-Medienunternehmen  und  hat  ihre  Hauptredaktion  in  New  York.  AP-Nachrichten werden von rund 12 000 Medien genutzt und erreichen dadurch täglich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

2. Die  quasi-staatliche  französische
Agence  France-Presse(AFP)  mit  Sitz  in  Paris  und ebenfalls  rund  4000  Mitarbeitern.  Die  AFP  versendet pro  Tag  über  3000  Meldungen und 2500 Fotos an Medien in aller Welt.

3. Die britische
Reuters in London, die privatwirtschaftlich organisiert ist und etwas über 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Reuters wurde 2008 vom kanadischen Medienunternehmer Thomson –einer der 25 reichsten Menschen der Welt –gekauft und zu Thomson-Reuters mit Sitz in New York fusioniert.

 

Kleines Kürzel, große Wirkung

Es  gibt  jedoch  einen  einfachen  Grund,  warum  die  globalen  Agenturen  trotz  ihrer  Bedeutung dem  breiten  Publikum  so  gut  wie  unbekannt  sind,  denn:  »Radio  und  Fernsehen  nennen  ihre Quellen in der Regel nicht, und die Quellenangaben in Zeitschriften entziffern nur Spezialisten.« (Blum 1995, S. 9)

Das Motiv für diese Zurückhaltung dürfte indes klar sein: Unsere Medien sind nicht besonders stolz  darauf,  dass  sie  viele  ihrer  Beiträge  in  Wirklichkeit  gar  nicht  selbst  recherchiert  haben, sondern aus den immer gleichen Quellen beziehen.

Z.B die Menschenrechtsstelle in London, die über Syrien berichtet besteht nur aus einem Mann!

Also die Informationen, die wir erhalten sind weitgehend aus dem angelsächsischen Einflussbereich und damit gut gebündelt. Vielleicht noch eine Anmerkung diesbezüglich: Magret Thatcher hatte während ihrer Regierungszeit immer schlechte Umfragewerte. Doch vor den Wahlen stieg  ihre Beliebtheit immer so weit, dass sie wieder weiterregieren konnte. So unabhängig waren die Medien und sind sie heute noch. Es hat sich sogar noch etwas verschlimmert:

Durch die Abhängigkeit der meisten Medien von Reklame und die immer weniger werdenden Abonnenten, sind die Zeitungen immer von der Industrie abhängig. Nicht nur, dass die Medienbesitzer und die Industrie normalerweise in sehr ähnlichen Clubs und Netzwerken verkehren, die Medien können gar nicht für eine sparsame Politik und für eine von den Lobbies unabhängige Politik schreiben, denn dann wären viele Werbeeinschaltungen weg. Das sogenannt freie Internet finanziert sich eben auch normalerweise über Werbung! Und damit ist der Spielraum für eine unabhängige Presse sehr klein. Weitgehend unbekannt ist, wie die Staatsverschuldungen tatsächlich aussehen.. Auch bei Staaten wie der Schweiz. Die bräuchte laut einer Insiderinfo auch einige Generationen, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Das macht die Staaten eigentlich sehr abhängig von den Gläubigern, die eigentlich wieder  nur ganz wenige Menschen sind. Wahrscheinlich ist die Waffenlobby eine der mächtigsten Lobbies? Womit wir wieder bei der Münchner Sicherheitskonferenz gelandet wären. Auch die Universitäten haben immer mehr Drittmittelbedienstete: Das heißt eine freie Forschung ist eine Illusion, da damit die Forschung von der Industrie abhängig ist.

Und gerade die Staaten, die die EU als Benelux Staaten gegründet haben, sowie Belgien und Niederlande, die sind jetzt die einzigen und ersten, die sich über die Folgen der Globalisierung im Klaren sind. Die Politik ist Spielball des Zentralkommitees über dem großen Teich? Oder Ausführungsorgan des Geldadels? Oder haben wir einen Indischen  Kastenstaat, wo es verschiedene Hierarchien gibt und jeweils die höhere Machthierarchie gibt die Befehle an die darunterliegende weiter.

Da Merkel so überarbeitet war, schlief sie während der Ruhepause bei der Sicherheitskonferenz in München ein. Sie träumte: Sie wäre gestorben. Sie wird von Petrus empfangen. Der sagt ihr: Du kannst wählen zwischen Himmel und Hölle. Sie schaut sich den Himmel an. Sie findet wenige Bekannte, die Verpflegung ist dürftig und immer Chorsingen, das ist langweilig. Dann geht sie in die Hölle. Der Höllenfürst selbst empfängt sie und zeigt ihr alles: Die Unterkunft und Verpflegung sind wie in einem 7 Stern Hotel.  Für Unterhaltung ist gesorgt und sie trifft viele Bekannte. Sie entscheidet sich für die Hölle. Der Höllenfürst bindet sie an glühende Eisen. Sie windet sich vor Schmerzen. Sie fragt den Höllenfürsten, warum er ihr den vorher die ganze Hölle so anders vorgegaukelt hatte? Der Höllenfürst antwortet mit einem breiten Lachen: „Vor der Wahl ist nicht Nach der Wahl! Genauso wie bei Dir !“

Da wacht sie wieder auf: Das erste, was sie macht, sie entlässt Finanzminister Schäuble. Sie schickt ihn auf die Osterinsel. Sie sagt ehrlich, dass sie durch den fehlenden Friedensvertrag nicht wirklich unabhängig entscheiden kann. Doch setzt sie alle Schritte, damit Deutschland endlich einen Friedenvertrag bekommen kann. Bei den fehlenden Reparationskosten für WW 2 wird der Verlust Deutschlands durch die Einführung des Euros berücksichtigt, womit dann eine wesentlich bessere Handlungsfähigkeit gegeben wäre. Dann schlägt sie aus  Selbsterhaltungstrieb aber vielleicht auch aus Reue über die Situation in Russland 1998, die der Westen  im Wesentlichen mitverursacht hat, einen deutlich freundlicheren Ton mit Russland an. Dann drängt sie die EU die Steuergelder aus den Steueroasen zurückzuholen. Sie macht Hartz IV rückgängig und achtet auf einen tief menschlichen Umgang mit Griechenland und Italien und dem restlichen Süden der EU, wo dann eben auch die Oligarchen zur Kasse gebeten werden. Sie schickt den Kommissionspräsidenten auf Entziehungskur. Es wird eine Europäische Ratingagentur gegründet, eine große europäische Nachrichtenagentur wird ebenfalls gegründet. Die bisherige Leitung Europas durch transatlantische Wirtschaftsklubs, wird durch europäische menschliche Klubs ersetzt, wobei die eigentlich großartigen und tiefen Werte dieser Clubs wieder ihre tiefe Bedeutung zurückbekommen. Um sowohl den Wirtschafsstandort Europa zu sichern, als auch um überall in der Welt Menschenrechte und ökologische Wirtschaftsweise zu fördern, werden von der EU Zölle, die proportional dem Umweltschaden der Produktion und des Transportes sind, eingehoben.

Das Menschenrecht auf  freie Meinungsäußerung wird durch tatsächlich von Industrie und Politik unabhängige Medien gewährleistet. Die Wissenschaft und die Bildung werden ebenso unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen gemacht.

Dann achtet sie, dass die gewaltigen Umweltschäden durch den Flugverkehr veröffentlicht werden und gleichzeitig die Autoindustrie Fahrzeuge produziert, mit denen man in Fernost  keinen Umweltschaden mehr anrichtet:

Nach dem Motto: “Wer sein Auto lieb der schiebt!“ So dass der fleißige chinesische Arbeiter mit seinem VW zeigen kann, was er alles erreicht hat. Das Auto wird in Zukunft beim Stehen nicht mehr kaputt gehen und er kann sogar bei Geburtstagen und hohen Feiertagen damit fahren. So wird viel Fläche wieder frei, auf der die Chinesen wieder Nahrungsmittel anbauen können.

Und wenn  Merkel nicht gestorben  ist dann lebt sie noch heute!

 

KenFM Positionen – Wie autark ist Europa

Wer nach dem Zusammenbruch der UdSSR davon ausging, die Zeit des Kalten Krieges sei vorbei, muss sich getäuscht sehen. Unmittelbar nach dem „Ende der Geschichte“ ging der Westen dazu über, eine aggressive militärische Expansionspolitik zu fahren. Die NATO zeigte ihr wahres Gesicht, sie wandelte sich von einem Verteidigungsbündnis in ein Angriffsbündnis. Völkerrechtswidrige Kriege gegen Jugoslawien, Afghanistan, den Irak oder Libyen wurden zur Selbstverständlichkeit. Das alles wurde begleitet durch eine Propaganda, die ihresgleichen suchte. Orwell’sches Doppelsprech ist heute die Standardsprache in unseren Massenmedien. So werden uns Angriffskriege gegen souveräne Staaten, um an deren Bodenschätze zu kommen, als „Peace Keeping Operations“ verkauft. Bombenteppiche werden heute als Demokratieexport verpackt und aus bezahlten Söldnern, die eingesetzt werden, um Terroranschläge zu verüben, werden in unseren Medien „Oppositionelle“ oder „gemässigte Rebellen“.

Pervers an dieser Situation ist die Tatsache, dass Europa von den USA als Schlachtfeld des dritten Weltkrieges vorgesehen ist. Hier bei uns soll der finale Schlagabtausch des Westens mit Russland stattfinden. Dass die russischen Streitkräfte, wenn es um die konventionelle Bewaffnung geht, es mit der geballten Schlagkraft der NATO nicht mal annähernd aufnehmen können, ist der Einsatz von taktischen Nuklearwaffen mehr als wahrscheinlich. Er ist aus militärstrategischer Sicht Moskaus ein Muss. Nur wenn Russland bei einem Angriff die US-Stützpunkte in Europa ausschaltet, kann es die Überlegenheit der NATO ausgleichen. Ein solcher Krieg kennt keinen Gewinner, denn Europa wäre nuklear verstrahlt. Dass die USA sich nicht schon längst für diese Lösung entschieden haben, ist dem Umstand geschuldet, dass sie nicht verhindern können, dass russische Langstreckenraketen auch Großstädte der USA erreichen. Gäbe es einen wirksamen Schutzschild, wäre Europa längt von den USA zum Schlachtfeld umfunktioniert worden.

Kurznachrichten

German Foreign Policy schreibt über die von der IS erbeuteten Chemiewaffen und zeigt auf, daß mal wieder eine Schlamperei der Amerikaner daran Schuld ist, daß sie überhaupt noch existieren. Das die Fabriken dafür „im Wesentlichen“ mit deutscher Hilfe gebaut wurden und daß bei einer ein BND-Mitarbeiter an leitender Stelle tätig war, ist ein weiterer, gerbe verschwiegender Skandal:

Wie die „New York Times“ berichtet, sind die irakischen Giftgasbestände, die sämtlich aus der Zeit vor 1991 stammen, unter der jahrelangen US-Besatzung nur zum Teil vernichtet worden, obwohl die Chemiewaffenkonvention ihre Sicherung und vollständige Zerstörung ausdrücklich vorschreibt. Teile der Bestände sind, wie aus den Recherchen der „New York Times“ hervorgeht, wohl bis heute als Kampfmittel nutzbar.

Auch fast völlig untergegangen:

Diese Post dürfte bei über 2.761 Studenten und Absolventen (aus den USA) großen Jubel, aber auch großes Erstaunen ausgelöst haben: In einem Brief wurde ihnen mitgeteilt, dass sich ihre Schulden aus Studentenkrediten in Luft aufgelöst haben.

Und endlich wieder Aliens:
Herrn Fulford, bei dessen Berichten ich mir nie ganz sicher bin, ob er ein Eingeweiter ist oder einfach nur jede Menge Fantasie hat, über Weltpolitik und Verschwörungen:

Arbeiten höchste westliche Führer mit feindlichen Aliens zusammen oder sind sie einfach nur böse?

Pechsträhne:

Die Klassenkameradin vom Sandy-Hooks-Schulmassaker-Täter wieder schwer vom Schicksal geschlagen

Wissenschaftliche Studie enthüllt: Verschwörungstheoretiker sind die Vernünftigsten von allen.

Wie die Wissenschaftler sagen, halten diejenigen, die sich gegen eine Verschwörungstheorie richten, die eigene Theorie – 19 Moslems, von denen keiner ein Verkehrsflugzeug steuern konnte, lancierten einen Überraschungsangriff, angeführt von einem Mann an der Dialyse (Osama bin Laden), der irgendwo in einer Höhle in Afghanistan lebte – für unanfechtbar wahr.

Zwei Ebola-Meldungen:

Dr. Cyril Broderick, ein liberianischer Wissenschaftler und ehemaliger Professor für Pflanzenpathologie an der Universität von Liberias College für Agrikultur und Forstwirtschaft, sagt, dass der Westen, insbesondere die USA verantwortlich sind für den Ausbruch der Ebola in Westafrika.

Monsanto und das Pentagon, bekanntlich die größten Menschenfreunde des Planeten, wollen uns mit einem Ebola Impfstoff beglücken – dann wird ja doch noch alles Gut.

Und ein U-Boot in Schweden:

Die Russen sollen angeblich ein Spionageuboot vor Schweden verloren haben.

 Ne, vielleicht doch die Holländer?  (Die haben U-Boote?)

 

i, pet goat II

Für alle, die einfache Symbolsprache mögen

Weltreiche damals und jetzt

Paul Craig Roberts

Große Weltreiche wie das römische und britische waren parasitär. Die Reiche waren erfolgreich, da der Wert der Ressourcen und Reichtümer, die sie den eroberten Ländern entzogen, die Kosten für Eroberung und Beherrschung überstieg. Der Grund dafür, dass Rom sein Reich nicht in den Osten Deutschlands ausweitete, lag nicht in der militärischen Tapferkeit der germanischen Stämme, sondern in Roms Kalkulation, dass die Kosten für die Eroberung den Wert der gewinnbaren Ressourcen überstiegen.

Das römische Imperium ging zugrunde, weil die Römer Arbeitskräfte und Ressourcen in Bürgerkriegen erschöpften, die sie unter sich selbst um die Macht ausfochten. Das britische Empire ging baden, weil die Briten sich selbst im Kampf gegen Deutschland in zwei Weltkriegen übernahmen.

In seinem Buch The Rule of Empires (2010) (Die Herrschaft der Imperien) ersetzt Timothy H. Parsons den Mythos vom zivilisierenden Reich durch die Wahrheit des parasitären Reichs. Er beschreibt die Erfolge der Römer, des Kalifats der Omayaden, der Spanier in Peru, Napoleons in Italien und der Briten in Indien und Kenia beim Herausholen von Ressourcen. Um die Kosten für die Beherrschung Kenias zu senken, aktivierten die Briten das Stammesbewusstsein und erfanden Stammesbräuche, die zum Vorteil der Briten arbeiteten.

Parsons untersucht nicht das amerikanische Reich, fragt sich aber in seiner Einleitung des Buchs, ob Amerikas Weltreich wirklich ein Weltreich ist, da es so aussieht, als würden die Amerikaner keine Gewinne daraus ziehen. Nach acht Jahren Krieg und versuchter Okkupation des Irak ist alles, was Washington für seine Mühen vorzuweisen hat, ein paar Billionen Dollar zusätzlicher Schulden und kein irakisches Erdöl. Nach zehn Jahren Billionen teurem Kampf gegen die Taliban in Afghanistan hat Washington nichts dafür vorzuweisen, ausgenommen vielleicht einen Teil des Drogenhandels, der benützt werden kann, um geheime Operationen der CIA zu finanzieren.

Amerikas Kriege sind sehr teuer. Bush und Obama haben die Staatsschulden verdoppelt, und die Menschen Amerikas haben gar nichts davon. Keine Reichtümer, kein Brot und Spiele für die Amerikaner aus den Kriegen, die Washington führt. Was ist dann der Sinn des Ganzen?

Die Antwort ist, dass Washingtons Reich den Menschen Amerikas Ressourcen entzieht zum Wohle der wenigen mächtigen Interessengruppen, die Amerika beherrschen. Der Militär-/Sicherheitskomplex, Wall Street, die Agrarkonzerne und die Israel-Lobby benutzen die Regierung, um Ressourcen aus den Amerikanern herauszuholen, die ihren Profiten und ihrer Macht dienen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Interesse des Sicherheitsstaates stillgelegt, und die Einkommen der Amerikaner sind umgeleitet worden in die Taschen des einen Prozents. So funktioniert das amerikanische Reich.

Das Neue Reich ist anders. Es besteht, ohne Eroberungen zu machen. Das amerikanische Militär hat den Irak nicht erobert und wurde politisch hinausgeworfen von der Marionettenregierung, die Washington eingerichtet hat. Es gibt keinen Sieg in Afghanistan, und nach einem Jahrzehnt kontrolliert das amerikanische Militär nicht das Land.

In dem Neuen Reich spielt der Kriegserfolg keine Rolle mehr. Die Extraktion erfolgt dadurch, dass man sich im Krieg befindet. Riesige Beträge aus dem Steuergeld der Amerikaner sind geflossen in die amerikanischen Rüstungsindustrie und riesige Machtzuwächse in die Heimatlandsicherheit. Das amerikanische Reich arbeitet, indem es den Amerikanern Reichtum und Freiheit entzieht.

Deswegen können die Kriege nicht aufhören, bzw. wenn einer aufhört, beginnt ein anderer. Erinnern Sie sich, als Obama in sein Büro kam und gefragt wurde, welche Mission die Vereinigten Staaten von Amerika in Afghanistan verfolgen? Er antwortete, dass er nicht wisse, welche Mission das sei und dass die Mission definiert werden müsse.

Obama hat die Mission nie definiert. Er erneuerte den Krieg gegen Afghanistan, ohne uns über dessen Sinn zu informieren. Obama kann den Amerikanern nicht sagen, dass der Zweck des Krieges ist, Macht und Profite des Militär-/Sicherheitskomplexes auf Kosten der amerikanischen Bürger auszubauen.

Diese Wahrheit bedeutet nicht, dass die Objekte der amerikanischen militärischen Aggression ohne Kosten davongekommen sind. Große Zahlen von Moslems wurden bombardiert und ermordet und ihre Wirtschaft und Infrastruktur verwüstet, aber nicht um Ressourcen aus ihnen herauszuholen.

Es ist ironisch, dass unter dem Neuen Reich den Bürgern des Reichs Reichtum und Freiheit entzogen wird, um den verfolgten Bevölkerungen fremder Länder das Leben zu entziehen. Wie die bombardierten und ermordeten Moslems sind die amerikanischen Menschen Opfer des amerikanischen Weltreichs.

erschienen am 26. März 2012 auf > Paul Craig Roberts Website

Mit Dank an antikrieg.com

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