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Impressionen eines Coronabürgers (Gassi gehen am Trottoir tristesse)

Superspreader_EGruppe Berlin

(Bild: E-Gruppe Berlin)

Wir sind Papst war gestern. Wir sind Weltmeister war vorgestern. Wir sind Corona!

Ein Coronabürger macht einen Coronaspaziergang, raucht sich hastig eine Coronazigarette an, zieht dann wieder seine Coronamaske über, geht am Coronakiosk vorbei um sich die Abendausgabe der neuen Coronazeitung zu kaufen, setzt sich auf eine Coronaparkbank um dort im Corona-Special zu blättern, während der Live-Ticker seines Coronaiphone in viertelstündlichem Takt neue Corona-Updates aufpoppen lässt. Der Hashtag #DrowningInTheLauterbach bringt die Timeline zum Überquellen. Ergriffen von namenlosem Grauen steigt der Coronablutdruck, Cornaschweißperlen suchen nach einem Ausweg aus dem coronabürgerlichen Verlies. Sogar die engste Pore ist ihnen recht, um der eisernen Coronajungfrau zu entkommen. Meier braucht jetzt dringend eine Stärkung, macht also noch einen Abstecher ins Coronacafe und schlürft eine Coronamelange, indes ihm die gnadenlos tickende Coronauhr signalisiert, dass er sich sputen muss, um rechtzeitig vor Beginn der Umnachtungsschau („Tagesschau“) wieder daheim vor dem Corona-TV zu sitzen und sich die Coronalosung für den nächsten Coronatag abzuholen. Nur ja nichts verpassen, was die Coronapolitiker sich an neuen Coronaregeln ausgedacht haben, ohne deren tagesaktueller Kenntnis man kein guter & gerner Coronabürger sein kann. Er weiß, zu Fuß am Coronatrottoir wird er es nicht mehr rechtzeitig schaffen, bestellt sich daher ein Coronataxi, das nicht sogleich kommt, sodass er noch Zeit hat, seine Corona-App zu checken, die ihm signalisiert ob sich unter den an ihm vorbeiziehenden Coronapassanten ein Gefährder oder ein Superspreader befindet. Doch die App, die App, sie veräppelt ihn heute, lässt ihn im Stich: Der Corona-Akku ist fast alle. Der Coronabürger erschaudert, nun ganz auf sich alleine gestellt, inmitten der noch nicht vorhandenen Herdenimmunität. Er kann sie fühlen, fast greifen, die krakenartigen Polypen, die aus vorbeigeschobenen Coronakinderwägen nach ihm greifen, um seinem guten & gernen Leben den Garaus zu machen. Die Coronaimpfung, die Coronaimpfung, zum Glück sie naht. Mein Coronagott, sei uns gnädig, lasse sie bald über uns kommen. Damit ich nicht mehr Angst haben muss, vor dem tödlichen Coronafurz, den mein Sitznachbar im Coronakino womöglich ausstößt.

Epidemie der Linkshänder – Wir müssen schleunigst in den Lockdown!

230 Epidemie der Linkshänder

Wird an von ihrer Mission überzeugten Zeugen Coronas und den von ihnen Bekehrten abprallen wie alles andere, aber der Gedanke im Artikel von Jens Zimmer ist dann doch nicht ganz von der Hand zu weisen:

„Muss man vom Fach sein? Wenn mir ein Astronom erklärt, der Mond sei aus Käse, dann wage ich zu widersprechen.

Mit den Methoden des RKI könnte ich nämlich sofort beweisen, dass wir eine „Linkshänder-Epidemie“ haben. Ich müsste nur auf der Straße Leute befragen. Und siehe da: Schon werden es stündlich mehr! Einen entsprechenden Graphen liefere ich mit. Nicht aber die Anzahl der „Befragten“.

Ich könnte auch einen Linkshänder-Test einführen, der in drei Prozent der Fälle falsch positiv ausfällt. Wenn ich damit genug Rechtshänder teste, sind die Ergebnisse geradezu phänomenal. Und wenn ich dann noch behaupte, diese Linkshänder infizieren Rechtshänder, dann bleibt wohl nur noch der Lockdown.“

https://deutsch.rt.com/meinung/105804-seltsame-pandemie/


Wem dieser Artikel zu platt ist, gut, es geht auch ein bisschen philosophischer und eloquenter. Ebenfalls lesenswert: Marcus J. Ludwig über den Grund, warum wir aus der aktuellen Nummer womöglich nie wieder rauskommen:

„Wie können wir jemals wieder Menschen sterben lassen?

Wie wird es weitergehen? Ich fürchte: katastrophal. Aus der Entscheidung, die Infektionskrankheit Covid-19 so zu handhaben, wie wir es tun, folgt das Eingeständnis, dass wir in früheren Zeiten offenbar immer falsch gehandelt haben, grausam, mindestens leichtfertig. Wir hätten – neu-normal gesehen – niemals, in keinem Grippejahr zuvor, einfach mal so zehntausend, zwanzigtausend Menschen sterben lassen dürfen. Nach den Maßstäben, die wir seit Corona anlegen, hätten die Regierungen in Bund und Ländern niemals zulassen dürfen, dass Menschen mit Viren in Kontakt kommen und an den dadurch ausgelösten Krankheiten sterben. Alle Verantwortungsträger, die 2013, 2015, 2017, 2018 einfach nur zugesehen haben, wie die Influenzawellen durch Deutschland fluteten und jedes Mal 20-25000 Menschen dahinrafften, müssten – ginge es mit rechten Dingen (also mit den derzeit geltenden Maßstäben) zu – nachträglich zur Rechenschaft gezogen werden. Sie haben vermeidbare Opfer nicht vermieden, sondern unerhörter- und fahrlässigerweise der Natur ihren Lauf gelassen. …

Gerade sehe ich im TV, dass irgendwo eine Schule geschlossen wird, weil ein Kind positiv getestet worden ist (es ist nicht gestorben, es ist nicht krank, es gab nur ein positives Testergebnis). Ein Kamerateam berichtet. Ein Mann mit Mikro und besorgtem Gesicht steht vor einem leeren Schulgebäude. „Unser Reporter vor Ort“ gibt live seine Einschätzungen zur Lage. Wie – bitte schön – sollen wir von diesem Irrsinnslevel je wieder runterkommen?“

https://www.fluegel-und-pranke.de/die-schuld-der-schafe/

 

Foto:Pixabay/CC0

Neue Podcasts aus Punkt- Preradovic und ein nicht ganz aktuelles aber sehr gutes Video von Prof.Wöhrer und ein neues Video von Prof.Bonelli

Sollten Sie irgendwelche Reserven in Bargeld haben, so könnte ich mir vorstellen, dass man diese in Schwedische Kronen eventuell eintauschen könnte, denn bei den Geldspritzen, die die Europäische Zentralbank jetzt druckt, könnte eine erhebliche Geldentwertung entstehen. Ich bin aber alles andere als ein Experte zu der Frage. Für mich selbst eigentlich kein Thema! In der bestehenden Situation denke ich, dass Proteste recht wertvoll sind. Aber auch eigene Veröffentlichungen von Ihnen, auf Ihrer Seite, Weiterleitungen durch Whatsapp, oder E-Mail Facebook Twitter, oder was auch immer. Direkte Gespräche, möglichst gesund zu leben und damit zu rechnen, dass sich für viele, einiges leider wahrscheinlich ungünstig entwickeln wird, wobei es gerade jetzt sehr viele Möglichkeiten gibt, sich einzubringen und da noch sehr viel zu ändern. Von alleine wird es nicht besser, sondern wohl schwieriger werden. Vielleicht ein paar kurze Worte: Für einen Arzt, wie mich ist es für die Behandlung ohne Belang, ob der Patient rechts links Mitte, schwarz, weiß, Jude oder Christ oder Mohammedaner ist. Ich versuche alle so gut ich kann zu behandeln!  Ich schreibe hier, weil ich das Bedürfnis habe, Gefahren abzuwenden, oder Gesundheitsschäden, oder sonstige Probleme aufzuzeigen und so gut ich es vermag auch Ideen zur Lösung anzudenken, die im Wirtschaftsbereich nicht stimmen müssen. Im Medizinischen Bereich gelte ich als guter Diagnostiker. Ich versuche hier, das was ich gelernt habe, möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen, ohne eine eine andere Absicht damit zu verbinden. Ich mag Türken, Syrer, Araber, Berber, Asiaten, Amerikaner, Südamerikaner, ich weiß eigentlich nicht wen ich nicht mag! Ich mag verschiedene Gedanken und Prozesse nicht: Wirtschaftsliberalismus, Transhumanismus, Wirtschaftsglobalisierung ohne gleichzeitig die Werte zu globalisieren. Ich versuche Lügen aufzuzeigen, so gut ich kann!

Ich möchte Ihnen gerne eine Seite zeigen, die ganz hervorragend die neue Forschung zu Covid 19 ständig sauber aktualisiert. Es war die Seite, die Oberregierungsrad Stephan Kohn aus dem Innenministerium den Vorwurf eingebracht hat, Verschwörungsseiten zu verlinken: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Hier einige aktuelle Podcasts von medizinischen, Wirtschafts und einem Kunstexperten

https://punktpreradovic.podbean.com/e/29-ende-der-pandemie-neue-zahlen-widersprechen-regierungs-linie-mit-prof-stefan-homburg/

https://punktpreradovic.podbean.com/e/32-auser-kontrolle-die-machtigen-des-21-jahrhunderts-mit-dr-michael-luders/

https://punktpreradovic.podbean.com/e/31-mannlich-weiblich-divers-mit-prof-robert-pfaller/

https://punktpreradovic.podbean.com/e/30-milliarden-hilfen-fur-dax-konzerne-mit-dr-gerhard-schick/

 

Noch nie war es so leicht, ein guter Bürger zu sein (Durchhalteappell aus dem Führerbunker) – Prof. Raphael Bonelli

Warum 2 + 2 = 5 bleiben muss … der größte Held im Land der Denunziant ist … warum Idioten zumindest nützlich sein wollen  … und wie man uns von der Ebene des Wahren, Guten und Schönen nach unten bringt, wo man uns so richtig an den Bällen packen kann.

(Trostesworte eines anständigen Gutbürgers an die Unverdrossenen, die auf die erlösende Spritze warten.)

OBAMACORONA: Die Enttäuschung als zentrale Erfahrung des Menschen im 21. Jahrhundert – und warum es keinen Grund gibt, daran zu verzweifeln

204 Enttäuschung

Obama-Blaupause

Die Erfahrung, die wir heute im großen Stil machen dürfen und an der wir nicht verzweifeln müssen, sondern sogar reifen können, ist: Die Enttäuschung. Das, was die Welt mit Obama kollektiv erlebt hat, erleben wir nun am laufenden Band im Kleinen: Wie Hoffnungsträger des Wandels, auf die man große Stücke gehalten hat, dem gewaltigen Sog der medial-politisch-„wissenschaftlichen“ Konsensmoloch- Zeitgeistmaschine dann doch nicht standhalten können und sich dem angeblich Alternativlosen einfügen – natürlich mit besten, vernünftigen Gründen. Es ist dabei nicht einmal übler Wille im Spiel, im Gegenteil: Sie meinen es wirklich gut. Und bei den „evidenzbasierten“ Prämissen, von denen sie ausgehen, müssen sie auch fast zwangsläufig zu denjenigen Anschauungen kommen, die sie nun vehement vertreten. Da das Gegenteil von Gut bekanntlich Gut-Gemeint ist, wird die Sache natürlich nicht gut ausgehen: Das Gute, Gerne & Erbärmliche Leben Merkel’scher Prägung, das sie nach Ausbruch der Corona-Krise um jeden Preis retten wollten und deswegen die Luft angehalten haben (und lesch, jung & naiv „der Besatzung gefolgt“ sind), werden sie nun trotzdem und gerade deswegen verlieren.

Obwohl uns das natürlich alle betreffen wird, führt es uns jetzt nicht weiter, wenn wir uns noch weiter im Kampf der Argumente verlieren. Wir haben irrationales und angstbesetztes Terrain beschritten. Rationale Argumente greifen da nur noch bedingt. Gerade bei denen, die sich dem vermeintlichen Pragmatismus verschrieben haben, sind sie vergebliche Liebesmühe, denn der Herr des Pragmatismus ist gleichzeitig der Herr der Angst. Und dieser gibt keinen Zentimeter des innerem Terrains, das er einmal besetzt hat, wieder leicht aus den Händen. Auch wenn vieles von dem, was gerade abläuft, unterbewusst abläuft und die meisten daher meinen, dass sie ja gar keine Angst hätten. Überhaupt ist es bereits zu spät, andere von etwas überzeugen zu wollen. Dazu haben sich die evidenz- und emotionsbesetzten Meinungen schon zu sehr in unseren Köpfen festgesetzt und dort ein Emmentalerlabyrinth angelegt. Ich nehme mich dabei selbst auch gar nicht aus und muss zugeben, dass ich im Nachhinein über mich selbst erstaunt bin, wie ich in den ersten Tagen der Pandemiepanik ebenfalls den Lautsprechern der „Besatzung“ (Lesch) Folge geleistet und mit den Klopapierhamstern im Rad gedreht habe. Aber woher sollten wir es auch besser wissen? Wir mussten unsere Meinung an den Zahlen und Informationen bilden, die uns von den Regierungsinstituten und Presseagenturen gefüttert wurden. Wie gewaltig die Macht der Medien ist, wenn diese konzertiert auf ihrer Klaviatur spielen und in die Hörner blasen, bekamen nun auch diejenigen zu spüren, die glaubten, über die Funktionsweise der südtäuschen Spiegelmaschinerie Bescheid zu wissen und gegen deren Manufacturing Consent-Techniken immun zu sein.

Mit drei Keulenschlägen zum K.O.

Was ist passiert? Wir mussten in relativ kurzer Folge drei verheerende Keulenschläge einstecken. Diese haben nun zu dem geführt , wovor Noam Chomsky eindringlich gewarnt hat: zu einer sozialen Fragmentierung und damit politischen Marginalisierung der Zivilgesellschaft. Nur wenige konnten Keule Nr.1 ausweichen: der Diskussion um offene Grenzen und menschenverachtende Mitmenschlichkeit (Migration). Noch weniger von uns konnten sich Keule Nr.2 entziehen: Dem Auftritt netter Kinder, die für ihre Zukunft auf die Straße gehen (Greta/Rezo/FFF). Spätestens Keulenschlag Nr.3 (Corona) hat dann aber praktisch alle von uns (lt. Umfragen: 95%) eiskalt erwischt: Jetzt ging es nicht mehr nur um ideelle Dinge, sondern um Leben und Gesundheit von uns selbst und unseren Liebsten. Wer wollte die nicht „schützen“?

Nachdem wir nach den ersten beiden Keulenschlägen immerhin noch Sternchen sahen, wurde es uns nach dem dritten Schlag nun schwarz vor Augen. Es führt uns jetzt aber nicht weiter, wenn wir uns damit aufhalten, uns für das K.O. und  Zu-Boden-Gehen zu schämen oder uns gegenseitig etwas vorzuwerfen. Man darf es ruhig wie eine große Flut sehen, eine medial-politisch-lobbykratische Naturkatstrophe, die uns eben alle mitgerissen und durchnässt hat. Wir sollten uns also nicht in weiteren Grubenkämpfen verheddern, es gibt jetzt Wichtigeres zu tun. Es geht schlichtweg darum, das Schlimmste zu verhindern. Noch ist der Ausgang des Geschehens nicht entschieden. Aber wenn wir jetzt nicht die Kurve kriegen, könnte es bald zu spät sein. Wobei es sich bei der Entscheidung, in welche Richtung die Schienen für die Zukunft gelegt werden, womöglich wirklich um Tage oder Wochen handelt: Wollen wir ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben oder münden wir nun vollends in ein System des betreuten Denkens und der Top-Down-Zwangsmedizin ein?

Niemand wird Dich retten, sei Dein eigener Held!

Ein ganz allgemeiner Tip: Wenn man Dinge bzw. Meinungen richtig zuordnet, dann braucht man auch niemanden mehr abwerten oder verdammen. Denn die erwähnten Enttäuschungen führen ja nun vielerorts dazu, dass man denjenigen, von dem man enttäuscht ist, gleich komplett verwirft. Dabei ist Vieles, was er bisher erarbeitet hat, durchaus wertvoll und kann Bausteine für die Zukunft abgeben. Man muss bei aller Wertschätzung nur wissen, wo eben auch die biografisch und ideologisch bedingten Begrenztheiten von Personen liegen, die man bisher unkritisch als Autoritäten, Intellektuelle und linke Freiheitskämpfer angesehen hat. Auch gegenüber sich selbst bzw. seinem aktuellen Stand der Sicht der Dinge sollte man hierbei mindestens genauso kritisch sein. Denn wenn man zurückblickt, weiß man, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass man gewisse Dinge in ein paar Jahren womöglich ganz anders sehen wird als man sie jetzt gerade sieht. Und auch große Intellektuelle wie Chomsky, Mausfeld, Adorno und Brecht sind nicht unfehlbar, sondern Menschen mit Stärken und Schwächen. Auch sie haben bei aller Brillanz auf ihren Fachgebieten ihre blinden Flecken und Triggerpunkte, Traumen, Ängste und naive Hoffnungen, an denen sie sich festklammern können, wenn sie durch äußere Geschehnisse ausgelöst werden.

Die schnöde, aber wichtige Erkenntnis, die wir gerade machen können ist: Ein Intellektueller ist ein Intellektueller. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Er ist kein Sokrates und kein Messias. Er hat eine gewisse Denkfähigkeit mitunter bis ins Geniale entwickelt, aber auch er sieht die Dinge nur durch eine bestimmte Brille und aus einer bestimmten Perspektive. Sein Intellekt mag scharf geschliffen sein, aber in anderer Hinsicht mag sich der vielgeschmähte kleine Mann auf der Straße mitunter als weniger borniert und sehr viel lebenspraktischer erweisen als ein Professor, der die Regierung berät.

Das Erlebnis der großen Enttäuschung muss also keineswegs zur Verzweiflung führen, sondern hat auch etwas eminent Gutes. Man kann sich nun nicht mehr zurücklehenen und darauf hoffen, dass es ein paar andere Intellektuelle schon übernehmen werden, den neoliberalen Stier an den Hörnern zu packen und den Dingen einen Wende zu geben. Notgedrungen erkennen wir nun, dass das schon jeder auf seine Weise in seiner speziellen Position selbst machen muss. Das Fazit ist ernüchternd, aber auch heilsam – in den Worten von Edward Snowden: „Niemand wird dich retten, sei dein eigener Held!“

Über Wirrologen und warum wir nicht mehr Mensch sein wollen

Zur Übung im Differenzieren von einem Gemisch aus notwendigen, erfrischenden und gleichzeitig fragwürdigen bzw. nicht zuende gedachten Gedanken nachfolgend gleich auch ein Artikel des ansonsten von mir sehr geschätzten Wolfgang Herles. Man kann auch darüber geteilter Meinung sein, aber imho vertritt Herles mit seiner Meinung über Kernkraft und Organentnahme eine Haltung, deren desaströse Konsequenzen für unsere Zukunft ihm nicht vollendet bewusst sind. Was er allerdings zum aktuellen Corona-Shutdown sagt, ist dafür mM. umso treffender.

Sein – wie gesagt mit toxischen Rosinen durchsetztes – Essay verlinke ich nicht nur deswegen, weil er uns damit die Begriffe der „Wirrologen“ und deren mit „päpstlicher Unfehlbarkeit“ versehener „Virokratur“ schenkt, die wir zum Entwirren der derzeitigen Situation dringend brauchen, sondern auch, weil er eine tödliche Krankheit unserer Zivilisation konstatiert, von der in der panischen Sorge um das nackte biologische Leben kaum jemand spricht: Vom Substanzverlust abendländischer Kultur und einer unbewussten, aber damit wohl umso gefährlicheren und suizidalen Triebfeder unsers derzeitigen Handelns: „Wir wollen nicht mehr Menschen sein.“

Herles:

„Es gibt menschliche Wesen, die das für ihre Gesundheit brauchen wie Vitamine. Aber vom Substanzverlust abendländischer Kultur spricht niemand in den Talkshows. Es scheint irrelevant zu sein. Hauptsache jeder bleibt gesund. Das aber ist krank. Es ist die tödliche Krankheit, die unsere Zivilisation erfasst hat.

Die deutsche Virokratur ist vernagelt. Sie vernichtet Millionen Existenzen. Sie macht immer noch krank durch Freiheitsentzug und soziale und kulturelle Deprivation. Die Floskel „Bleiben Sie gesund!“ wird zum Hohn. Denn das angestrengte Gesundbleiben macht krank, macht mehr Menschen krank, als das Virus krank machen kann. Aber längst haben wir eine Zweiklassenmedizin. Es zählt nur Covid-19. Alle anderen Gebrechen – ob an Leib oder Seele – haben das Nachsehen.

Nein, wir führen keinen Krieg gegen das Virus, sondern gegen unsere eigene Zivilisation. Gegen das Virus setzen wir nur auf Appeasement. Wir verstecken uns vor ihm. Weichen zurück in die Höhlen und nagen an den Knochen, den die Führer uns Feiglingen übrig lassen. Die Geschichte der Menschwerdung scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Nicht nur, weil der Niedergang der Bildung achselzuckend hingenommen wird. Sondern weil die Menschheit offenbar auch vergessen hat, was Menschsein bedeutet. Das ist die schockierendste Erkenntnis der sogenannten Viruskrise.

Zivilisation ist der Begriff, der für die Befreiung des Menschen von der Unterdrückung durch Kräfte der Natur steht. Weil das so ist, ist Freiheit nicht ohne Risiko zu haben. Risiken sind die Bedingungen für Freiheit.

Das ist des Pudels Kern: Wir kämpfen nicht mehr für unsere Errungenschaften, wie suspendieren sie, stellen sie in Frage und halten das am Ende für die Blüte unserer Humanität. Wir wollen nicht mehr Menschen sein, sondern Geschöpfe, angepasst an die Bedingungen jener Natur, zu der das Virus zählt. „

Ganzer Artikel: : https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/bleiben-sie-gesund-warum-wir-laengst-alle-krank-sind/

(Bild: Pixabay/CC0)

Das Wort zum Tag – Prof. Dr. Raphael Bonelli: „Hat uns die Politik verarscht?“

Wenn uns nicht bald ein Licht aufgeht … könnte es sehr dunkel werden (Kommentar von Prof. Sucharit Bhakdi)

[Wer weiter über solche Störenfriede des Guten, Gernen & Alternativlosen Lebens schmunzeln und es sich auf Muttis Couch bequem machen möchte, während „Experten“ gerade alles für uns regeln – in freudiger Erwartung der erlösenden Spritze und des nun endlich herannahenden bedingungslosen neoliberalen Grundeinkommens (zur Not auch mit Social Scoring nach chinesischem Vorbild) – nun, der darf das ruhig tun, solange es ihm noch beschieden ist.]

Kommentar von
Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi
unter einem aktuellen Video von Bodo Schiffmann:

Bodo. so viele Menschen danken Dir für Deine Aufrichtigkeit und Deinen Mut. Können die Menschen in diesem Lande nicht begreifen, daß sie verführt werden durch Menschen ohne jegliche Qualifikation?
Wieler ist Tiermediziner, ohne Ausbildung in den Grundzügen der Infektiologie. Oder Spahn, Bankkaufmann ohne Ahnung von Krankheit und deren Entstehung, geschweige denn von Leben und Tod?
Von Drosten will ich nicht reden: Er hat in seinem Leben bestimmt kaum leidende Patienten gesehen oder behandelt.
Und diese Menschen bestimmen, was wir dürfen und nicht dürfen? Und bedrohen uns, so daß jeder Wiederspruch zur Straftat wird? Ich bin fassungslos.
Deutschland wird 85 Jahre zurückgeworfen. Ich kam als gebürtiger Thailänder zu Euch voller Hoffnung, eine gute, bessere Welt zu finden. Ich fand sie und bin Euch dafür ewig dankbar. Aber was ich in diesen Tagen erlebe, zerstört die Vergangenheit.
Wenn nichts bald geschieht, wird die völlig sinnlose, unsinnige, unbegreifliche Selbstzerstörung dieser wunderbaren Gesellschaft ihren Lauf nehmen. Es tut mir unendlich leid, aber die Deutschen sind es wieder mal selbst schuld.

Dein und Euer trauriger Sucharit


 

siehe auch aktuelles Interview von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi bei KenFM:

 

Wir sind Corona! (Nur ein Coronatoter ist ein guter Toter)

Man kann sich – wie über alles – trefflich streiten, ob es akzeptabel ist, dass nach derzeit herrschender Zählweise nicht unterschieden wird, ob jemand AN oder MIT dem Coronavirus verstorben ist. Im Übrigen war auch die Grippewelle, die bisher jedes Jahr zwischen 20.000 und 30.000 Deutsche ins Jenseits befördert hat, im famosen Winter 2020 ausgesprochen gnädig: ganze 411 Tote sind lt. Statistik des RKI dieses Jahr der Grippe geschuldet (Quelle: Tagesschau). Patente auf Coronaviren gibt es ja bekanntlich schon, aber wie wäre es mit einem Alternativen Nobelpreis für den Coronavirus, der uns dieses segensvolle Zahlenwunder ermöglicht hat?

Aus einem der letzten Texte des nun ebenfalls vom einem Einsatzkommando abgeholten und in die Psychiatrie verbrachten Schweizer Arztes Dr. Thomas Binder:

„Falls Sie, was ich Ihnen nicht wünsche, auf Ihrem Hausdach einen Ziegel ersetzt, einen Herzinfarkt erleiden mit sofortiger Bewusstlosigkeit, auf eine belebte Straße fallen, von einem Auto und einem Panzer überfahren werden, versuchen mit letzter Kraft in das 50m entfernte Spital zu robben, Ihnen eine Löwenherde beide Beine abbeisst, Sie, wie auch immer, dennoch lebend die Notfallstation erreichen, Ihnen dort ein wahnsinniger Arzt anstatt Ihr Leben zu retten mit Ihrem letzten Atemzug drei Wattestäbchen in beide Nasenlöcher und in den Rachen schiebt, Sie versterben und einen Tag später der Test positiv ausfällt, sind Sie AN CORONA VERSTORBEN!“

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