Afrika

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Unfruchtbarkeit: Eine teuflische Agenda – Dokumentation

Geopolitik der Underdogs | Von Jochen Mitschka

Wenn man nicht der Nabel der Welt ist

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Insbesondere seit ich in Afrika lebe, versuche ich Deutschen eine Sicht der Weltpolitik nahe zu bringen, welche nicht durch die Narrative der Kolonisten bestimmt wird, sondern die Sichtweise der seit Jahrhunderten unterdrückten Nationen. Durch die Überheblichkeit der herrschenden Mächte einerseits und einer klugen Politik der Führung Chinas andererseits entstand aus einem unterdrückten Land, eine neue Supermacht, welche die zukünftige Weltpolitik dominieren wird. Aber dennoch haben viele nicht begriffen, dass Entwicklungsländer einmal wichtiger sein könnten, als die einstigen Supermächte. Supermächte die glauben, alle Regeln des internationalen Zusammenlebens, notfalls mit Gewalt, bestimmen zu können. Natürlich dergestalt, dass sie den Interessen der eigenen Elite am besten entsprechen…

Hier weiterlrsen…

Die Entlarvung der „Out of Africa“ Theorie – Robert Sepher

Allen Aspekten der „Out of Africa“-Theorie mangelt es an empirischen Beweisen, angefangen bei der Frage, wie die Rassen entstanden sind, bis hin zu den Ursprüngen der Homininen, die aus Baumbewohnern hervorgegangen sein sollen. Davon abgesehen hat die Revolution in der Genomforschung seit der Sequenzierung der DNA aller Rassen, einschließlich der archaischen Homininen gezeigt, dass wir alle aus verschiedenen Arten von Menschen bestehen, die unterschiedliche Blutgruppen hatten und an unterschiedliche Umgebungen angepasst waren, aber das beantwortet nicht die entscheidende Frage: Wenn wir nicht von Baumbewohnern abstammen, woher kam dann die Menschheit?

Hinweis: Die Inhalte müssen nicht meine Meinung widerspiegeln. Originalvideo von Robert Sepehr: Human Evolution Monkey Business – Debunking Out-of-Africa Theory https://www.youtube.com/watch?v=f3m99… – von mir übersetzt, gesprochen, grafisch ergänzt und an manchen Stellen gekürzt.

BOSCHIMO DES TAGES 25.01.2022 – BODO SCHIFFMANN – 4 UM 8 AUS AFRIKA

Auswandern nach Afrika – Interview mit Bodo Schiffmann | #114 Markus – Moment Mal! (MMM)

Spätenstens nach der Debatte über eine allgemeine Impfpflicht tragen sich viele mit dem Gedanken, das Land zu verlassen. Neben Ländern des europäischen Kontinents sind auch Länder in Afrika im Fokus der Auswanderungswilligen.

Was liegt da näher, als jemanden zu befragen, der sich bereits in Afrika befindet und dort eine zweite Heimat gefunden hat.
Im Interview diskutieren wir, wie und ob es möglich ist in Tansania oder Sansibar ein Auto oder Haus zu kaufen, wie lange man sich im Land aufhalten darf, wie man einen Daueraufenthalt genehmigt bekommt, wie hoch die Kosten sind und vieles mehr.

Nachrichten AUF1 vom 3. Jänner 2022

3.01.2022 / Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Die täglichen „Nachrichten AUF1“ werden präsentiert von Vivien Vogt, Tina Wenko, Isabelle Janotka und Bernhard Riegler.

„Auf der Suche nach der Wahrheit“: ServusTV-Dokumentation zerlegt Corona-Lügen + Mysteriös: In Afrika starben auffällig viele Corona-kritische Staatschefs + Und: Gigantischer Widerstand auf juristischer Ebene gegen geplanten Impfzwang

MIRIAM HOPE – EINE DEUTLICHE ANSAGE AN ALLE ÄRZTE! IMMER MEHR IMPFSCHÄDEN & LAUTERBACH LÜGT!

Der Corona-Kolonialismus

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier:
https://kenfm.de/der-corona-kolonialismus-von-leanne-loo

Tansania verzichtete wie Schweden auf einen Virus-Lockdown — das westliche Feedback auf die Afrikaner war jedoch von rassistischen Narrativen geprägt.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie verfolgten die Länder unterschiedliche Strategien zur Bewältigung der sich überschneidenden infektiösen und sozialen Auswirkungen der globalen Gesundheitskrise. Während viele Regierungen und Gemeinden mehr oder weniger ähnliche Maßnahmen wie Abstandsregeln, Lockdowns oder Kontaktverfolgung einsetzten, sind Tansania und Schweden insofern einzigartig, als sie sich beide weigerten, im ersten Jahr der Pandemie Abstandsregeln durchzusetzen oder nationale Lockdowns zu verhängen. Dennoch berichten die vorherrschenden westlichen Narrative von zwei deutlich unterschiedlichen Geschehnissen. Wer dieses Messen mit zweierlei Maß besser verstehen will, muss die Ursachen dafür in der Geschichte der Kolonialisierung Afrikas durch europäische Länder suchen.

Ein Standpunkt von Leanne Loo.

Die internationale Reaktion auf Tansanias lockere Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit war seit März 2020 prompt und heftig. Präsident John Magufuli und seine Regierung wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den afrikanischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention sowie von zahlreichen Gesundheitsexperten und Forschern kritisiert (1). Auch wenn die Kritik berechtigt sein mag, so ist doch nicht zu entschuldigen, dass die Berichterstattung der euroamerikanischen Medien das Anti-Schwarze-Bild widerspiegelt, das Afrikaner als hoffnungslos inkompetent darstellt und das exotische und rassistische Stereotyp des Wilden aus Joseph Conrads „Heart of Darkness“ heraufbeschwört.

KONSTRUKTIONEN In Afrika, Die NIEMAND Erklären Kann!

Der afrikanische Kontinent birgt viele Geheimnisse, die bis heute viele Forscher faszinieren, von bedeutenden archäologischen Funden über Rituale der schwarzen Magie, bis hin zu unbekannten Flugobjekten.

Aber dieses Mal werden wir uns auf die Entdeckungen von archäologischen Denkmälern konzentrieren, welche Forscher auf den Kopf gestellt haben.

UNERKLÄRLICHE PHÄNOMENE Afrikas – EINZIGARTIG Auf Der Welt!

Der afrikanische Kontinent ist nach Asien und Amerika der drittgrößte, er nimmt 22% der gesamten Landfläche des Planeten ein und wird von etwas mehr als 1,35 Milliarden Menschen bewohnt, das sind 17 % der gesamte Weltbevölkerung.

Die Landschaft Afrikas ist voller Kontraste, ein guter Teil seines Territoriums wird von Wüstengebiet eingenommen.

Dieser Kontinent beherbergt unglaubliche, weltweit einzigartige Phänomene.

https://youtu.be/JJU5DcsKrC8

BILL GATES als Corona-Regisseur?

Biologe Clemens Arvay beantwortet die Frage, ob Bill Gates ein „Corona-Regisseur“ ist. Anlass ist der Gastbeitrag von Bill Gates in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 30.9.2020. Arvay stützt sich auf monatelange Recherchen über die Hintergründe zur aktuellen Corona-Politik für sein Buch „Wir können es besser“. Seine Recherchen haben deutlich gemacht, dass die Politik weniger den wissenschaftlichen Evidenzen als den Interessen pharmazeutischer Lobbyisten folgt.

Coverfoto: Shutterstock (Fotograf: 360b, Aufnahme vom 23.01.2008), grafisch nachbearbeitet.

 

 

— FUSSNOTEN —

[1] Clemens Arvays ursprüngliches Video über den Lobbyismus durch Bill Gates für genetische Impfstoffe und verkürzte Zulassungsverfahren (April 2020): https://youtu.be/LfbbikCPoHk

[2] Gastbeitrag von Bill Gates in der FAZ vom 30.9.2020: https://www.faz.net/2.1690/bill-gates…

[3] Keine Evidenz für „Maskenzwang“: Beiträge von Frau Prof. Ines Kappstein, Infektiologin und Hygieneexpertin:

(a) zum Nachlesen im Thieme-Verlag: https://www.thieme-connect.com/produc…

(b) Audio-Podcast von Frau Prof. Kappstein: https://youtu.be/zQIHP2fmmns

[4] Nicht zugelassene Impfstoffe bereits zu hunderten Millionen Dosen vorbestellt:

(a) https://www.deutsche-apotheker-zeitun…,

(b) https://www.apotheken-umschau.de/Coro…,

(c) https://www.meinbezirk.at/niederoeste…

[5] Lockdowns verschärften Welthunger und verursachten Anstieg der Hungertoten: https://www.oxfam.org/en/research/hun…

[6] Malaria-Übersterblichkeit durch Lockdowns und einseitige Ausrichtung des globalen Gesundheitswesens auf COVID-19: https://afrika.info/newsroom/afrika-r…

[7] Bill Gates in BBC am 12.4.2020 (forderte schon damals Haftungsübernahme durch die öffentliche Hand und verkürzte Zulassungsverfahren): https://www.youtube.com/watch?v=ie6lR…

[8] Vorläufige Auswertung der teleskopierten Phasen I-II des „Oxford-Impfstoffs“: https://www.thelancet.com/journals/la…

[9] Fragliche Wirksamkeit des „Oxford-Impfstoffs“ im Primatenversuch: https://www.telegraph.co.uk/global-he…

[10] Frühere Publikationen von Clemens Arvay über COVID-19-Impfstoffe und deren Nebenwirkungen und Risiken:

(a) Aktuelles Video: https://youtu.be/Z1PU0YqtYPU,

(b) Weiteres Video: https://youtu.be/Pv6tzWfDK-w,

(c) Arvays Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung: https://saez.ch/article/doi/saez.2020…

[11] Kritische Beiträge des Genetikers William Haseltine zu den teleskopierten Impfstoffzulassungsverfahren:

(a) https://www.scientificamerican.com/ar…,

(b) https://www.forbes.com/sites/williamh…

[12] 140 Akademien der Wissenschaften gegen „Impfstoffnationalismus“ und Verkürzungen: https://pflege-professionell.at/at-co…

[13] Bill Gates stellte im April ein Modell der Verkürzung von Impfstoff-Zulassungsverfahren vor, das als „Teleskopierung“ bezeichnet werden kann: https://www.gatesnotes.com/Health/Wha…

[14] Lobbyverband Vaccines Europa spricht von erhöhtem Risiko und will Haftungsfreistellungen: https://www.ft.com/content/12f7da5b-9…

[15] Melinda Gates Telefonate mit Merkel, Macron, von der Leyen etc.: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/melinda-gates-coronavirus-deutschland-1.4894066?reduced=true

[16] (a) Gates-Foundation Investorin von BioNTech:

(a) www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/biontech-einstieg-mit-50-millionen-warum-bill-gates-auf-biontech-aus-mainz-setzt/24981368.html

(b) Gates-Foundation Investorin bei MODERNA: http://www.ddn-news.com/index.php?new…

(c) Gates-Foundation Investorin des Jenner-Instituts in Oxford: www.jenner.ac.uk/about/funders-partners und https://www.gatesfoundation.org/How-W…,

(d) Gates-Foundation Investorin der Oxford Vaccine Group: www.medsci.ox.ac.uk/research/labtalk/oxford-vaccine-group [17] Gates Foundation investiert in Luftwaffenkonzern BAE Systems und Tabakindustrie: https://www.alliancemagazine.org/anal…

[18] Corona-Tote in Afrika (Stand Ende Juli 2020, 18.000): https://www.africanews.com/2020/07/29…

Corona und Afrika und Amerika – Heute mal ein Blick auf die Zahlen

Im Mainstream liest man, dass die Pandemie in Afrika außer Kontrolle ist, in Amerika ebenfalls – aber stimmt das? – Ein Blick auf die Zahlen zeigt hier anderes.

Weltpolizist auf der Anklagebank: Afrika wirft USA Rassismus vor

Wegen der Rassenunruhen in den USA haben 54 afrikanische Staaten den UN-Menschenrechtsrat angerufen und eine Untersuchung gefordert. Auch die Familie des getöteten Afroamerikaners George Floyd hat sich für eine Beteiligung der Vereinten Nationen ausgesprochen.

Der soziale Tod – Triumph der Elite, Wille der Regierung, Ende der Gerechtigkeit

Digital StillCamera

Montag, 23.5.2016. Eifel. „Es geht uns gut“ – sagen die, die auf Positionen sitzen, die fürstlich mit Steuergeldern honoriert werden – wie z.B. Frau Nahles, die unsern Blick auf Äthiopien lenkt, um uns zu zeigen, was für uns „Norm“ zu seien hat (siehe Morgenmagazin.com), jene Frau Nahles, die gerade dabei ist, Arbeitslose noch rechtloser zu machen (siehe Focus) und Kinder noch weiter in die absolute Armut zu treiben (siehe Tagesspiegel). „Uns“ – wird da nie näher definiert, aber mit „uns“ sind sicher nicht alle gemeint. Zum Beispiel Jonny Beyer, selbst Blogger, war auch schon mal zwischendurch obdachlos. Er beschrieb kürzlich sein Leben – mit dem Wunsch, dass man es breiter diskutiere:

„Als Rentner bei 612 €uronen Rente von 30/31 Tagen im Durchschnitt 25 Tage nicht die Wohnung verlassen können (weil die Kohle für ein oder 2 Tassen Kaffee einfach nicht drin ist) und seine sozialen Kontakte nur noch per Facebook oder ähnliches aufrecht erhalten können … und wenn Du jetzt meinst, dass ich ja einen Hund habe (stimmt), aber der ist nun mal als Gespächspartner wirklich nur bedingt geeignet … ebenso, wie die meisten anderen Hundebesitzer …“

Auf seinem Blog hat er die Dankesgaben auch schon aufgeschlüsselt, die er – als erfahrener Kameramann, den man früher auch schon mal im Fernsehen sehen konnte (der Chefredakteuer der Zeit und Mitherausgeber des Tagesspiegel Giovanni di Lorenzo konnte sich an Jonnys Auftritt noch Jahrzehnte später erinnern – es ging um eine Auseinandersetzung mit Rechtsradikalen, in die Jonny beherzt eingriff), von uns als Gemeinschaft der Steuer- und Beitragszahler erhält: nach Abzug aller festen Kosten bleiben im pro Monat noch 220 Euro übrig: für Kleidung, Essen, Kino, Theater, Oper, Fussballspiele und ähnlichem mehr, was wir uns als „Kulturvolk“ gerne gönnen, um uns von den „Primitiven“ abzuheben.

Theater, Kino, Oper, Fussball?

War nur ein Scherz.

Jonny hat pro Tag 7 Euro – für alles. Fussball kostet minimal 15, 14 Euro (manchmal auch 65 Euro – siehe statista), Oper (zum Beispiel in Köln) 12 Euro (bis 125 Euro – wenn man auch was sehen will), Theater (zum Beispiel in Dortmund – also keinem Hochpreisgebiet) Wochentags 10 Euro (bis 65 Euro – wenn man auch die Bühne sehen möchte, siehe Theater Dortmund). Kino kostet in Aachen Montags 5,50 Euro (siehe Cineplex Aachen) – wenn der Film nicht zu lang ist, Cola und Popkorn dazu: schon ist man 8 Euro mehr los. Für Jonny eine Investition, die sein Budget sehr herausfordert – falls er sich in seinen alten Klamotten überhaupt gerne in einer hochgestylte Öffentlichkeit als Außenseiter präsentieren möchte.

7 Euro am Tag – ein Eis mit drei Kugeln (kostet hier auf dem Land 3 Euro)? Völlig unerschwinglich, das wäre ja der Tagessatz für Kinder, die nebenbei noch Kleidung, Verkehr, Gesundheitspflege, Bildung, Nahrungsmittel, Getränke, Möbel, Schuhe und Strom bezahlen müssen – von 270 Euro (Regelsatz für Kinder von 7 – 14 Jahren, siehe cecu). Ein Nachrichtenmagazin wie der „Spiegel“ für 4,60 Euro das Stück? Nur erschwinglich, wenn man an dem Tag ansonsten nur von Billigtoast mit Marmelade lebt. Würde Jonny bio und vegan leben wollen, müsste er eine Woche im Monat ganz aufs Essen verzichten: 261 Euro kostet dieser Luxus (siehe Claudis Blog).

Der Spiegel widmet sich ja gerade mal wieder der „Relativität“ von Armut, die in Deutschland gerne beschworen wird (siehe Spiegel). Wir lernen dort den Herrn Huber kennen, der von seinen Erfahrungen im öffentlichen Leben erzählt:

„Eigentlich sind Biergärten Orte, an denen sich arme und reiche Münchner mischen, in denen der Bankdirektor neben dem Hilfsarbeiter sitzt. Traditionell darf jeder seine Brotzeit mitbringen, nur das Bier muss man kaufen, das spart Geld. „Aber was nützt mir das, wenn die Halbe vier Euro oder mehr kostet“, sagt Huber. So viel kann ein Hartz-IV-Empfänger rechnerisch pro Tag für Ernährung und alkoholfreie Getränke ausgeben.“

Herr Huber? Einst ein wohl situierter Unternehmer:

„Vor 44 Jahren kommt er zum Studium nach München, wird Diplom-Elektroingenieur, geht zu Siemens. 1979 macht er sich als EDV-Unternehmer selbstständig, Systemintegration, eine lukrative Zukunftsbranche. Zieht in ein großes Haus, liebt seine Arbeit, sein Motorrad, seinen Biergarten. Sein Bekanntenkreis ist groß. Fürs Alter hat er eine Lebensversicherung, dazu das Elternhaus mit großem Grund am begehrten Chiemsee.“

Der hat wohl gut eingezahlt in die Solidarkassen der Republik. Verständlich, dass er blöd dreinschaut, wenn der Staat dafür „liefern“ soll:

„Wenn es um Hartz IV geht, wird der freundliche Huber zornig. Er hat Fotos mitgebracht von seiner maroden Schrankwand, Baujahr 1972, vom zerschlissenen Sofa. „11 Euro im Monat für Möbel, 1,23 Euro für einen Kühlschrank. Wie soll des gehen?““

Der Grund für die Pleite? Der Hauptkunde hat nicht bezahlt. Ende der Vorstellung, Absturz inklusive.

Wir lernen in diesem Artikel auch noch andere Arme kennen: eine kinderreiche Familie, die durch alle sozialen Netze fällt, arm ist, obwohl beide arbeiten gehen. Eine Frau aus Aachen, die sich – mit einem globalen Blick ausgestattet – gar nicht für arm hält, weil sie jeden Tag sauberes Wasser hat. Eine Sichtweise, die beneidenswert ist. Was wir aber auch erfahren: die Namen der Armen sind falsch – aus gutem Grund:

„Noch ist Armut in Deutschland ein Stigma. Auch deswegen wollen Frau Kramer, Herr Huber und Familie Ehlers ihre echten Namen nicht veröffentlicht sehen.“

Stigma? Ein Makel. Ein Schandfleck.

Hören wir dazu einen anderen Menschen – Ingrid. Auch hier: ein Kommentar bei Facebook. Ingrid hat einen festen Arbeitsplatz – um hier gleich alle Verdächtigungen auszuschließen.

„Kommt jedoch vor dem physischem Tod, der soziale. Und der ist weitaus schlimmer. Tod ist, wenn ich nicht mehr da bin, bin ich da, so ist der Tod nicht. Vorher aber geschieht das langsame grausame soziale Absterben. Dies kann Jahre dauern, und ist viel schlimmer. Nahles und ihresgleichen, sind einfach dumme Menschen, ohne Bildung und Verantwortungsgefühl. Bald werden die Flüchlinge erkennen, in welche Vorhölle sie sich aufgemacht haben.
Ich sagte ja bereits, 12 Jahre in Westafrika verbracht zu haben. Zurück in diese soziale Armut, war ein unverzeihlicher Fehler. Hier gibt es keinen wahren Genuss des Lebens im Austausch mit Nachbarn und Freunden. Es ist eine dekadente Pseudowelt, basierend auf Lügen und Kampf.
Nur weil ich das Glück hatte, eine Alternative zu lernen, kann ich mit Brot und Wasser lange auskommen, mit leisem Lächeln, über die ach so wichtigen Wichtigtuer, die so geil drauf sind. Ich bin gespannt, wie sie, gerade diese, auf die kommenden Entwicklungen reagieren werden.
Wie war es denn Ende der 20er? Wieviele hatten keine andere Lösung als einen Fenstersturz, um einen Fettfleck zu hinterlassen. Man kann gespannt sein. Aber Danke für den wunderbaren Artikel. Dem Durchschnittsamerikaner ergeht es bereits schlechter… Der Rest kommt über Nacht!“

Ingrid kennt den sozialen Tod. Sie arbeitet in einem Krankenhaus. Der soziale Tod? Sicher schon mal gehört – aber in einem anderen Zusammenhang. Der Begriff wurde früher auf sterbende Menschen bezogen – Menschen, die noch leben, aber von ihrer Umwelt so behandelt werden, als wären sie schon tot. Betraf früher vor allem alte Menschen, die – geschlagen von diversen Krankheiten – nicht mehr dem Normstandard der Spaßgesellschaft entsprachen. Heute fassen wir den sozialen Tod weiter – ohne dass er in dieser Form groß diskutiert wird (siehe uni-oldenburg):

„Unter sozialem Tod verstehen wir, dass jemand völlig vereinsamt, sich so zurückzieht, dass er praktisch keine Beziehungen zu seiner Umwelt, zu Nachbarn, Arbeitskollegen und u.a. unterhält.
Bei älteren Leuten oder Menschen mit Behinderungen oder auch nach schweren, persönlichen Erlebnissen kommt so etwas vor. Der Rückzug erfolgt oft in mehreren Stufen und kann durch Ausgrenzungen (Mobbing) oder Verlust des Partners, der Arbeit veranlasst sein.“

Der soziale Tod – durch Ausgrenzung (Stigma …) oder Arbeitslosigkeit. Eine Erscheinung die – wenn wir Ingrid folgen wollen – eine Erscheinung spezifisch unserer Kultur ist. Er trifft die, die auf eine völlig feindliche, realitätsfremde Umwelt treffen, eine „dekadente Pseudowelt, basierend auf Lügen und Kampf“, eine Welt, in der es keinen wahren Austausch mit Nachbarn und Freunden gibt – anders als in jenem Land in Westafrika (mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 173 Euro – siehe länderdaten.info). Was ich in diesem Zusammenhang gerne zitiere: das Gastmahl der Geistlosen, die „Wohlstandsverwahrlosung“ des „akademischen Proletariats“ (siehe NZZ), die – mangels echtem Kontakt der nur selbstdarstellerisch agierenden Akteure – ebenfalls eine Form von sozialem Tod darstellt, die man nur mühevoll durch sinn- und zwecklosen, umweltvernichtenden Konsum und … Drogen ertragen kann. Alkohol, um es genau zu sagen.

Gerade aus diesen Kreisen kommen nun auch andere Philosophien, die den Vernichtungsprozess der Persönlichkeit nur noch verstärken – wie aktuell in der Totholzausgabe der Zeit (siehe Zeit), die einen weiteren Zug neoliberalistischer (oder besser gesagt: neofaschistischer) Strategie darstellt:

„Erfolg und Gesundheit, ja sogar Herzschlag und Gewicht hängen vom Selbstverständnis ab. Was Menschen zu sein glauben, das werden sie auch – im Guten wie im Schlechten. Wie Gedanken unser Leben verändern können.“

Wer trägt die Verantwortung für alles Elend dieser Welt? Sie – mit Ihren dämlichen, unsortierten, minderwertigen und unqualifizierten Gedanken. Würden Sie besser denken: sie wären sofort reich wie Bill Gates. Wichtiger Teil einer breiten Offensive von „reich“ gegen „arm“: die Umkehrung der Verantwortung. Nicht mehr der Mörder hat Schuld an der Tat, sondern die Leiche – die falsch gedacht hat (oder eine falsche „Resonanz“ erzeugt) und nun kräftig an sich arbeiten muss: eine Philosophie, die ein tödliches, selbstzerstörisches Gift enthält, geeignet, das Opfer völlig in den sozialen Tod zu treiben, denn: wer arm ist, behindert, krank, unglücklich, einsam oder sonstwie mit Makeln behaftet, belästigt mit seiner Minderwertigkeit das höherwertige „Außen“, das selbst perfekt denkt (aber bei der eigenen Bereicherung gerne auf ein Herr von Anwälten und diversen Beratern sowie ertragsoptimierten Netzwerken zurückgreift – und seine Kinder nicht im „richtigen Denken“ schult, sondern auf teuerste Privatschulen und Privatuniversitäten schickt).

Ein weiterer Schachzug: der „Veganismus“, der selbst den „Karnismus“ als Wurzel allen Übels ansieht – wer es hier wagt, sich den Ansprüchen der Luxusklasse zu entziehen, wird als unempathischer, grausamer Täter schnell völlig entmenschlicht, dabei beruht die Philosophie auf undurchdachten Momentaufnahmen und hahnebüchenen Theorien (von der hoch zu achtenden Entscheidung, das Leid in der Welt vermindern zu wollen, einmal abgesehen). Ein Beispiel? Nun besuchen wir kurz „Peta“ und schauen uns ihre Berechnungen an: es wird in der Tat viel Wasser verbraucht, um ein Kilo Rindfleisch zu erstellen – wenn die Kuh drei Jahre lebt (weshalb wir sie vielleicht lieber früher essen sollten?). Aber was passiert mit der Kuh, wenn wir kein Fleisch mehr essen? Trinkt die dann nicht mehr? (wieso die 30 Liter Wasser für eine Tasse Tee brauchen, habe ich allerdings noch nicht verstanden – die müssen da große Tassen haben. Sehr große Tassen.). Die Frage ist: was sollen diese fehlerhaften Theorien bewirken? Die Antwort gibt uns die „Süddeutsche“ in einem Artikel über das „Kükenschreddern“ (siehe Süddeutsche):

„Denn wer ist letztendlich verantwortlich für die Produktion von billigsten Eiern und billigstem Hühnerfleisch? Die Gerichte, die Politik, die Hühnerindustrie? Als das Bundesverfassungsgericht 1999 zu den Legebatterien urteilte, stellte der damalige bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller lapidar fest: „80 Prozent der Verbraucher sind gegen die Käfighaltung, aber 80 Prozent der Verbraucher kaufen Eier aus Käfighaltung.“ Leicht abgewandelt gilt diese Einschätzung noch heute.“

Ja – nicht die Gerichte, die das Schreddern von 50 Millionen Küken im Jahr erlauben, nicht die Politik, die den Rahmen dafür gibt, nicht die Hühnerindustrie, die die Morde begeht, sondern: der Arme ist Schuld. Seltsam nur: beim Thema Energieverbrauch erlaubte sich die EU, massiv in das Leben der Bürger einzugreifen. Niemand fand sich für eine Kampagne „Leben ohne Strom“. Als würde die Hühnerindustrie Probleme damit haben, wenn alle Deutschen Veganer werden: dann verkauft man eben ins Ausland. Afrika hat Hunger. Asien auch. Ebenso Südamerika. Würde man aber die Hühnerindustrie verbieten – der Verbraucher müsste schnell Ersatz suchen (wie für die Glühbirne) wenn die Kühltruhe im Supermarkt leer wäre. Vielleicht sollte man alle Tierschützer auffordern, sich der jährlich 50 Millionen Küken als Haustiere anzunehmen? Oder mal drauf hinweisen, dass wir uns nebenbei in Deutschland 20 Millionen fleischfressende Haustiere halten, die ebenfalls von der Fleischindustrie leben? Nun – die sind Peta heilig, hier diskutiert man über das perfekte Hundegeschirr (siehe Peta) … was schon allein 40 Euro kostet. Schlimm für die, die sich als einzige lebendige Gesellschaft einen Hund leisten, weil die Menschen sich abgewendet haben (was übrigens Leben retten kann – diese Hundehaltung).

Wer sich das nicht leisten kann … darf den sozialen Tod erfahren, wie jene, die sich „vegan-bio“ überhaupt nicht erlauben können – jene Lebensweise, mit der man sich als Produzent von veganer Bolognese im Glas schon mal einen Porsche leisten kann, – die der „Vegan-Papst“ Attila Hildmann in der Society-Broschüre „Gala“ (siehe Gala), der vor dem Methangas der Kühe warnt … als würden die weniger pupen, wenn sie frei durch die Getreidefelder flanieren dürften. Ach ja: Kosten der veganen Bolognese: 4,95 Euro für 290 ml plus 1,50 Euro „Mindermengenzuschlag“ – wenn man sich nur ein Glas leisten kann (siehe Attila Hildmann). Da könnte Herr Huber nur jeden zweiten Tag ein dürftiges Gläschen kaufen.

Wie man sieht, wird an diversen Formen des sozialen Todes gezielt gearbeitet, eine streng hierarchische, lieblose Gesellschaft aufgebaut, die man wohl besser wahrnehmen kann, wenn man mal 12 Jahre in einem weniger dekadenten Umfeld gelebt hat – wie zum Beispiel in Afrika.

Doch wo kommt das her? Wo ist der Ursprung für diese Dekadenz, die Ungerechtigkeit, die Vernichtungssystematik?

Die Antwort darauf finden wir an seltsamen Orten, in einem Sachbuch über den islamischen Fundamentalismus in Deutschland – und deren Sichtweise auf die Machtstrukturen in dem Umfeld, in dem sie sich etablieren wollen (siehe Ian Johnson, Die Vierte Moschee, Klett-Kota 2011, Seite 271):

„Der fließend Deutsch und Englisch sprechende Diplomvolkswirt kennt sich mit den politischen Entscheidungswegen in Deutschland aus, mit den komplexen Interaktionen von Gremien, kirchlichen und politischen Stiftungen, wo „Meinungsmacher“ zusammentreffen, miteinander diskutieren und Ideen formulieren, die in den politischen Parteien aufgenommen werden. Hierbei handelt es sich nicht um basisdemokratische Strukturen, sondern um ein System, das die Macht der Eliten vergibt“.

Ein System, das den sozialen Tod für viele eingeleitet hat – wobei wir über die Normen von Mode, Körperpflege oder Wohnungseinrichtung noch gar nicht gesprochen haben – oder über den Friseur, der bei uns in der Eifel für Jugendliche schon 18 Euro pro Schnitt nimmt – also: viereinhalb Tage Essen.

Ein System, das täglich perfider wird, auf breiter Basis den Kampf gegen die Armut durch Vernichtung der Armen führt – jedenfalls: durch ihre soziale Vernichtung.

Die Botschaft ist immer dieselbe – egal, ob im Rahmen des Tierschutzes, der Ernährung oder der Lebensführung vorgetragen: gebt gefälligst viel mehr Geld aus – und sorgt verdammt noch mal selbst dafür, dass ihr es habt, denn sonst … seid ihr nicht mehr menschlich.

Wissen Sie, wie konservative Wirtschaftsmagazine unsere Realität beschreiben? Gnadenlos (siehe Wiwo):

„Bei Hartz-IVlern dagegen drohen sofort brutale Sanktionen. Besitzen darf man sowieso nichts mehr. Man muss komplett nackt am Boden liegen, ehe der Sozialstaat sich gnädig erweist.“

„Das ist das Bermuda-Dreieck menschenverachtender, repräsentativer Demokratie. Barbarei. Animal Farm ist nichts dagegen.“

Und in diesem Bermudadreieck können schon mal 500 Millionen Euro spurlos verschwinden (siehe Yahoo), die Gemeinden Gebühren für die Annahme von Bargeld ab 10 Euro verlangen (siehe Düsseldorf bei Facebook) oder Medikamente an unwertem Leben getestet werden (siehe Tagesspiegel) – wobei die Formulierung mit dem „unwerten Leben“ von mir stammt. Die Barbarei schreitet täglich weiter voran – die Musik zu dem Marsch spielt die Elite. Nichts davon ist geheim.

Das Arbeitslose zur Minderung ihrer Notlage ihre Organe verkaufen sollen, ist schon mal vorgeschlagen worden – von einem inzwischen verstorbenen „Vordenker“ der Afd (siehe AfdwatchAfd):

Der Wille zum sozialen Tod schreitet weiter voran, getragen von einer überversorgten gesellschaftlichen Elite, die ihr Luxusleben auf Kosten der Ärmsten leben – hier in Deutschland und in der ganzen Welt. Und „Gerechtigkeit“ wurde aus dem Bewusstsein gestrichen – wem es  hier nicht passt, der kann ja nach Syrien, dem Irak, Afghanistan, Äthiopien oder den Jemen ziehen: wir sind ja eine freie Welt.

So – wird die Armut Afrikas zum Normstandard für ausselektierte Deutsche … und alle sollten ihre Herren auf Knien danken, dass sie noch sauberes Wasser haben. Man könnte auch noch ungnädiger sein.

Und währenddessen – rafft der rot-grüne soziale Tod (unter fleißigem Beifall der übrigen Parteien) immer mehr Menschen dahin.

Aber „uns“ – geht´s gut.

Noch etwas Torte gefällig?

 

 

Armut in Deutschland – Menschenopfer der Mächtigen

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Mittwoch, 6.4.2016. Eifel. Ziemlich unbemerkt hat die Sozialdemokratie wieder zugeschlagen. Eine kleine Meldung nur – doch die Marktromantiker dürften damit endgültig ihre Träumereien aufgegeben haben. Es war Ludwig Erhard (CDU), der gegen den Widerstand der deutschen Industrie eine – wenn auch ziemlich verwässerte – Kartellgesetzgebung durchgedrückt hatte, die viel für das Wirtschaftswunder bewirkte – und es war Vizekanzler Gabriel (SPD), der per Ministerweisung den Geist der freien Marktwirtschaft untergrub und torpedierte. Was bedeutet „Kartell“? Das ein Wirtschaftsteilnehmer sich bewusst und absichtlich in eine Marktmacht hineinmanövriert, die es ihm erlaubt, Preise zu diktieren – sowohl die Preise für die Kunden als auch die Preise für die Zulieferer. Das ist dann kein „freier“ Markt mehr – sondern ein diktierter Markt.

Was tat nun Minister Gabriel (SPD)? Er erlaubte die Fusion von Edeka und Tengelmann, gegen die das Kartellamt massive Bedenken hatte – immerhin haben wir schon einen Markt, der oligopolistisch ist (also nur eine Hand voll starker Teilnehmer hat, siehe Spiegel):

„Die Wettbewerbshüter fürchteten, dass die Marktmacht weniger Handelskonzerne durch die Fusion noch größer wird – zu Lasten der Verbraucher. Edeka, Rewe, die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) und Aldi beherrschen zusammen schon 85 Prozent des Marktes.“

Das ist kein Markt mehr, das ist eine zentralistische Staatsversorgungsorganisation, die im Falle des Zusammenbruchs ein unvorstellbares Elend nach sich ziehen wird: unsere Versorgung steht auf nur 4 Beinen. Natürlich gibt es harte Auflagen zum Schutz der schlecht bezahlten Arbeitsplätze – für ein paar Jahre. Arbeitsplätze, die man normalerweise gar nicht fördern sollte. Es geht aber nicht nur um das Lohndiktat, dass solche Megakonzerne ausüben können, sondern auch um das Preisdiktat – einerseits gegenüber den Kunden, andererseits auch gegenüber den Zulieferern. Der gesamte Markt bekommt eine enorme Schieflage – zugunsten von „Anlegern“ und „Funktionären“ … den „Brüdern im Geiste“ unserer Parteifunktionäre. Das trifft zum Beispiel Bauern, die von der Konzernallianz Preise für ihre Waren diktiert bekommen – aber wer interessiert sich schon für Bauern, wenn wir das Gemüse aus Spanien noch billiger importieren können – auch zu diktierten Preisen, die dort Arbeitsbedingungen schaffen, die nur mit Sklavenarbeit illegaler Einwanderer zu bewerkstelligen sind.

Wer sich freuen darf, sind die Erben der Eigentümer der vier Megariesen: die große Koalition hat „Erben großer Unternehmen massiv bevorzugt“ (siehe Kontraste, RBB). So werden diese Konzerne – praktisch Megaumverteilungsmaschinen, die das Volksvermögen von „unten“ nach „oben“ saugen – mit immer größerem Erfolg: die Armut schreitet immer weiter voran, dafür freuen sich die Parteien über Konzernspenden (siehe Handelsblatt):

„Erst verhindert die Bundesregierung strengere Abgasnormen für Autos, dann wird bekannt, dass BMW-Großaktionäre kurz zuvor der CDU fast 700.000 Euro gespendet haben. Entsprechend laut ist die Empörung jetzt.“

Welche Folgen solche Entscheidungen für die Pöstchenvergabe innerhalb der deutschen Funktionärselite haben werden, wird man in Zukunft sehen – wir haben da schon manches Wunder erlebt.

Wir wollen ja heute auch nicht über die Vermögenskonzentration reden, sondern über ihr Gegenteil: die Armut. Sie wird überall wahrgenommen – zum Beispiel in Berlin, wo der Anblick verarmter Rentner, die im Müll nach Ressourcen zum Überleben suchen, Alltag geworden ist (siehe Berliner Zeitung). Die Behörden reagieren auf diese unhaltbaren Zustände … in dem sie das Betteln verbieten, vor allem das Betteln von Kinder (siehe rbb-online): der Anblick von Armut auf den Straßen von Berlin ist den reichen Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu ersparen , es könnte ihnen übel dabei werden und sie an die oft vernachlässigten Pflichten gegenüber den Bürgern dieses Landes erinnern, Pflichten, die weit über die üblichen Vier-Jahres-Rythmen hinausgehen.

Ja – es hilft, sich kurz daran zu erinnern: der Staat hatte vor zweihundert Jahren Pflichten übernommen. Sogar mit König und Kaiser. Wir – als Staat – hatten uns zu einer großen Kraftanstrengung entschlossen und die vielen unergiebigen Kleinparzellen zu großen Anbauflächen vereint, die eine deutliche Steigerung der Erträge einbrachten. Mehr noch: wir hatten die Menschen von den kleinen Höfen geholt, damit sie in den Fabriken arbeiteten. Die so verlorene Selbständigkeit wog der Staat mit dem Versprechen auf, Sozialstaat zu werden, da man die systematische Schieflage im Land deutlich erkannte: noch bevor der Bürger Souverän wurde anstelle des Kaisers wurde die Grundlage seiner Souveränität – die wirtschaftliche Unabhängigkeit – vernichtet. Ein Überleben der Demokratie war also direkt abhängig geworden von der Verpflichtung des Staates, diesen von ihm selbst geschaffenen Mangel auszugleichen, in dem er die Versorgung der Bürger für alle Zeiten garantierte. Das ist die Grundlage unseres großen „Deals“, für die der Staat jetzt liefern muss – und aufgrund dessen die „Industrie“ Riesengewinne einfahren kann.

Was der Staat jedoch liefert, erfahren wir täglich (siehe Berlin Kurier):

„Ein Drama spielt sich in der Kleingarten-Kolonie „Saatwinkler Damm“ ab. Als die Datsche von Familie Behrens gestern zwangsgeräumt wird, bewegt sich Ehefrau Karin Behrens (77) nicht mehr. Sie muss mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden, war kollabiert.“

Der demenzkranke Ehemann und der Sohn stehen jetzt vor der Obdachlosigkeit, jener Obdachlosigkeit, die die 38-jährige Eleonore E. schon kennt: sie wurde jetzt zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt – für vier Diebstähle im Wert von 93,76 Euro (siehe Süddeutsche). Sie besitzt noch nicht mal einen Personalausweis. Hätte sie nur Kinderpornografie konsumiert wie manche Abgeordnete (Tauss, Edathy, beide: SPD): sie wäre mit einer Bewährungsstrafe davongekommen.

Gesichter von Armut in Deutschland, einer Armut, die immer weiter um sich greift (siehe Bundeszentrale für politische Bildung):

„Im Jahr 2013 galt jede sechste Person in Deutschland als armutsgefährdet: 16,7 Prozent der Bevölkerung bezogen ein Einkommen, das weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens entsprach. Ohne die umverteilende Wirkung von Sozialleistungen wäre sogar jede vierte Person in Deutschland armutsgefährdet. Überdurchschnittlich häufig sind Arbeitslose betroffen – gut zwei Drittel von ihnen waren armutsgefährdet. Ebenso besteht bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ein erhöhtes Armutsrisiko – jeweils etwa ein Drittel der Personen galten 2013 als armutsgefährdet“

Und das im Reich der europäischen Wirtschaftslokomotive, die vor allem so gut brummt, weil sich die starken Schultern nur noch selbst bereichern, anstatt die schwachen mit zu tragen: aus dem kaiserlichen Sozialstaat ist der sozialdemokratische Asozialstaat geworden – an dem die Abgeordneten des Deutschen Bundestages exzellent verdienen: nach der nächsten automatischen Erhöhung werden es 9336 Euro im Monat sein (siehe Focus), bald soviel, wie Armutsgefährdete im Jahr verdienen. Ein genialer Trick der Reichen: einfach alle Abgeordenten reich machen – schon hat man etwas gemeinsam.

In dem Sinne funktionieren die Abgeordneten dann auch – nicht nur beim Thema Abgas oder Kartell. Andrea Nahles ist jetzt mit einem kühnen Vorstoß beschäftigt: sie will Armut in Deutschland einfach umdefinieren (siehe FAZ):

„In Deutschland gibt es immer mehr Armut – so schrieb es der Paritätische Wohlfahrtsverband im Februar. Seine Rechnung: Arm ist, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens zur Verfügung hat, für eine vierköpfige Familie wären das derzeit 1873 Euro im Monat. Das ist ein „relativer Armutsbegriff“.“

Wo wirklich Armut herrscht, weiß die Ministerin genau:

„Mit solchen Berechnungen laufe die Politik und die Gesellschaft Gefahr, den Blick für die wirklich Bedürftigen zu verlieren. „Es gibt zum Beispiel mehr illegale Einwanderer und sehr viele jüngere Erwerbsgeminderte, da haben wir es mit wirklicher Armut zu tun.““

Nun – für illegale Einwanderer ist der Staat im Prinzip im Geiste des oben skizzierten Gesellschaftsvertrages überhaupt nicht verantwortlich (jedoch im Geiste der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte), die haben in diesem Vergleich gar nichts zu suchen – und die „jüngeren Erwerbsgeminderten“ bekommen Hartz IV (oder – wenn sie nicht ganz so jung sind – eine Bonsai-Rente auf Hartz IV-Niveau … wenn sie Glück haben) wie alle anderen Armen auch – von denen viele noch Reste von Arbeit haben. Sie als die „wirklich Bedürftigen“ zu beschreiben und demgegenüber alle anderen als umverschämte Gierlappen darzustellen, instrumentalisiert Flüchtlinge zur Vertuschung der deutschen Armutsproblematik.

Bleiben wir bei 1873 Euro netto im Monat – für vier Personen. Das sind 468,25 Euro pro Person. Hört sich gut an. Davon bezahlt man Heizkosten, Strom, Miete, Versicherungen, private Rentenvorsorge. Mieten eine vier-Zimmer-Wohnung? Da fängt das Problem an. Will man nicht gerade für seine Kinder das Szenario „sozialer Brennpunkt“ verwirklichen (was in Aachen warm 890,50 Euro kostet – außerhalb der Stadt in einer Betonwüste mit kriminellem Umfeld) so muss man mit 1275 Euro Miete rechnen (Vorstadt von Aachen), dazu 100 Euro Strom, 20 Versicherungen (Haftpflicht und Hausrat), 100 Euro Auto (Achtung: Sie haben Kinder, die im Krankheitsfalle sofort von der Schule abgeholt werden müssen!), so bleiben unsere „reichen“ Familie 191,20 Euro pro Person im Monat im sozialen Brennpunkt – oder 94,20 in menschenwürdiger Umgebung. Bedenken Sie dabei auch, dass Sie zum ordnungsgemäßen Funktionieren in unserer Gesellschaft überdurchschnittlich viel für Körperpflege und intakte Kleidung ausgeben müssen, um „einstellbar“ zu bleiben – also den Erwartungen von Unternehmern in einer Dienstleistungsgesellschaft gerecht zu werden (was minimal bei uns auf dem Land 60 Euro Friseur/Monat für diese Familie bedeutet – und damit sieht man am Ende des Monats schon etwas ungepflegt aus).

Sicher: mit 94,20 Euro im Monat wären Sie im Sudan reich, auch in Syrien und Marokko, denn die müssen kein hohes soziokulturelles Niveau erfüllen, nicht täglich mehrfach die Hemden wechseln und die Kinder zum Mobbingschutz mit Markenkleidung versehen, die können noch Weizen im eigenen Garten anbauen und Ziegen hüten … ich denke, wenn man Lebensqualität als Maßstab nimmt, sieht es im Vergleich erst recht schlecht aus. Dazu gab es mal einen Film in NRW, gedreht mit Fördermitteln von einer afrikanischen Studentin, der seinerzeit viel Trubel verursacht hat – sie fand unser tolles, reiches Leben nicht lebenswert im Vergleich zu ihrer „armen“ Heimat, in der es weniger Gift, weniger Lärm, weniger Aggression im Alltag und weniger Kinderfeindlichkeit gab – und besseres Wetter.

Aber Frau Nahles (SPD) macht halt, wofür sie bezahlt wird (siehe SWR):

„Und je weiter diese Gesellschaft in Deutschland zwischen Arm und Reich gespaltet wird, umso mehr mauern sich Reiche ein und versuchen, all die in die Ecke zu stellen, die Armut anprangern, indem sie sagen: „Ihr bauscht auf, ihr skandalisiert“, um ihren Reichtum zu schützen.“

Monatsgehalt Andrea Nahles: 14668 Euro (siehe Statista).

Keine weiteren Fragen … zur „Verharmlosung der Armut in Deutschland“ (siehe Christoph Butterwege in Deutschlandradio).

Die Armen werden immer ärmer – so der Bericht der Bundesbank (siehe Süddeutsche) – Zeit also, Armut neu zu definieren. Vergleichszahlen habe ich schon: ein Polizeihund bekommt vom Staat 94,50 Euro (also: das zahlt man dem Hundehalter – siehe fragdenstaat) … das ist mehr als Hartz IV für ein fünfjähriges Kind. Nun – Hunde sind ja auch wichtig.

Armut in Deutschland bedeutet nun nicht nur, dass man weniger in den Urlaub fahren kann (also: GAR NICHT) oder weniger Geschenke zu Ostern kaufen kann (in Zahlen: GAR KEINE) oder nicht so oft ins Kino, ins Theater oder zum Fußball kann (besser gesagt: ÜBERHAUPT NICHT) oder dass man sich gesellschaftliche Verpflichtungen jeglicher Art (wie zum Beispiel Geburtstagsgeschenke für die weitere Familie, Vereinsmitgliedschaft oder Parteiarbeit) schlichtweg nicht leisten kann, ohne am Essen zu sparen – was die Meisten machen.

Armut in Deutschland bedeutet schlichtweg: FRÜHER TOD (siehe armut&gesundheit):

„Die Mortalität (Sterberate) von Armut betroffener Menschen in unserer Gesellschaft ist deutlich erhöht. Es besteht ein Lebenserwartungsunterschied von 11 Jahren bei Männern und von 8 Jahren bei Frauen zwischen dem reichsten und dem ärmsten Viertel der deutschen Bevölkerung (Lampert & Kroll 2010). 31% der von Armut betroffenen Männer erreicht nicht das 65. Lebensjahr. Armut bedeutet demnach nicht „nur“ geringere gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten, Armut bedeutet in einem der reichsten Länder der Erde früher sterben zu müssen. In diesem Kontext spielen strukturelle Gesundheitsversorgungsausschlüsse, -hindernisse und -defizite eine entscheidende Rolle, die von Entscheidungsträgern in unserer Gesellschaft leider viel zu häufig negiert und/oder bewusst ignoriert wird.“

Armut ist … eine besondere Form von Menschenopfer. Armut …. BRINGT MENSCHEN UM. Das ist ein Maßstab, der sich auch nicht durch noch so viele Rechenkünste relativieren läßt. Die Zahl der Opfer geht im Laufe der Jahre in die Millionen … Millionen die zu früh sterben und keinen „ruhigen Lebensabend“ vor sich haben, weil sie in Mülltonnen herumwühlen müssen. Wir sollten also lieber von Massenmord reden – anstatt von „relativer Armut“ … die auch als solche tödlich bleibt.

Da werden die Reichen und Mächtigen natürlich erst Recht „mauern“ und aufheulen, aber … das war schon immer so (siehe Spiegel):

„In vielen Gesellschaften gehörten Menschenopfer zum festen Brauchtum. Eine Analyse zeigt: Die perversen Riten nützen Herrschenden, um die Gemeinschaft zu spalten.“

Lesen Sie den Satz ruhig mehrmals. Sie können ihn auch gerne auswendig lernen.

Gut – wir töten anders als die früheren Herrschenden … ich will ihnen aber gerne die Dimensionen unserer Menschenopfer aufzeigen.

Wir haben über sechs Millionen Arme. Nehmen wir an: die Hälfte davon sind Männer. Das wären drei Millionen, von denen eine Million mindestens 13 Jahre früher sterben. Macht: 13 Millionen Lebensjahre. Ein Leben hat bei uns eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78 Jahren bei Männern … also vernichtet Armut das Äquivalent von 166 666 Menschenleben, wenn wir die geraubten Jahre in Menschenleben umrechnen. Ganz grob überschlagen. Mitten in einem der reichsten Länder der Erde. Pro Jahr sterben in Deutschland 868 000 Menschen (siehe statista) – die Zahl der geraubten Lebenszeit für Arme (bzw. der Menschenopfer der Mächtigen) enspricht also 20 Prozent der Bevölkerung – Tendenz steigend.

Die sterben für … das Überleben des monopolistischen Kapitalismus.

Oder: sind die Menschenopfer der Lumpenelite.

Ich weiß: eine wilde Rechnung, die man auf vielfältige Art und Weise angreifen kann – sie dient aber nur der plakativen Darstellung, die Feinrechnung überlasse ich Menschen, die dafür bezahlt werden. Sie soll ja auch nur eins aufzeigen: Armut – ist nicht relativ, sie ist tödlich.

Auch in Deutschland.

 

 

Flüchtlingsterror in und aus Deutschland

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Montag, 17.8.2015. Eifel. Letztens habe ich noch ein langes Telefonat mit einem Bloggerkollegen geführt. Angst kam dabei zur Sprache – die Angst davor, sich bedenklich und nachdenklich zum Thema „Asyl“ zu äußern. Stimmt, dachte ich: da hat er Recht. Die politische Diskurs in Deutschland kennt seit Jahrzehnten nur  noch zwei Positionen: Schwarz und Weiß, Verschwörungstheorien und Regierungserklärungen. Verordnet wurde diese Position von „Oben“, was in diesem Zusammenhang heißt: von den Gästen der Bertelsmannparty, die aktuell wieder einmal eine gezielte Attacke gegen den Sozialstaat führt, der ja nach Ansicht führender Goldman-Sachs-Banker wir Mario Draghi der Vergangenheit angehören soll. Sie haben von dieser Attacke noch nichts gehört? Nun – lesen Sie doch einfach mal nach, wer Deutschland in den Ruin führt: die Arbeitslosen sind es, deren Wohnkosten (bzw. „Sozialleistungen“) in den letzten zehn Jahren um 53 % gestiegen sind (siehe Bertelsmannstiftung). Sie wissen wahrscheinlich, was das für die deutschen ausgesteuerten Arbeitnehmer bedeutet? Obachlosigkeit. Doch darüber müssen wir ein andermal reden. Nun – die Bertelsmannstiftung war die letzten Jahrzehnte an vielen Häßlichkeiten beteiligt, gibt ja auch Bücher darüber, wie sie schrittweise die Demokratie in eine Oligarchie umbaut (siehe Handelsblatt), doch auch das muss ein anderes Thema bleiben.

Schwarz und Weiß gibt es in diesem Land: entweder, man ist für die Aufnahme von Flüchtlingen, oder man ist ein Nazi. Da fällt die Entscheidung leicht, man  hat ja die freie Wahl für das Richtige: für das, was die Regierung vorgibt. Es ist auch nicht schwer, diese Entscheidung zu treffen: Menschlichkeit und Grundgesetz verlangen sie sowieso. Aus guten Grund haben die Väter des Grundgesetzes die Bundesrepublik in eine Hilfestation für Verfolgte aus aller Welt verwandelt: man konnte sich noch gut daran erinnern, dass Deutsche mal selbst dringend vor Mordschwadronen im eigenen Land flüchten mussten, dass wollte man allen anderen Verfolgten auch gönnen.

Schwarz und Weiß – die Huffingtonpost hatte das kürzlich drastisch demonstriert: nachdem sie einen Artikel über 200 prominente Deutsche schrieb, die Flüchtlinge in Deutschland begrüßen (aber nicht persönlich mit Handschlag, sondern nur mal so als rein verbale, zu nichts verpflichtende Ansage) stellte sie 200 „Hassfratzen“ an den Pranger, die sich nicht allzu positiv über Asylbewerber geäußert hatten (siehe Huffingtonpost). Die gute Oberschicht gegen die böse Unterschicht: die Traumphantasien alle neofeudaler Strukturen seit dem Mittelalter, als der Adel die mühselige Pflicht übernahm, über den leibeigenen Pöbel zu herrschen, den bildungsfernen Schichten, die nur fressen, saufen und poppen wollten … und somit die Alltagsbeschäftigungen des Adels auf unverschämte Weise nachäfften.

Ich hatte mir die Mühe gemacht, mich durch die Hassartikel zu lesen, wollte auch in die Fratze des Hasses starren, doch was ich fand war: Angst. Eine Angst, die gezielt durch das Fernsehen geschürt wird – jedenfalls kam es mir heute morgen so vor, als ich zum Frühstücksfernsehen eingeladen wurde und auf Sat 1 rührende Bilder von Partypromis fand, die große Mengen von Asylbewerbern mühsam versorgen mussten, Mangel überall, die Bilder symbolisierten eine wahre Flut von Zuwanderern, derer man auch mit großer Mühe nicht mehr Herr wird. Wer denkt sich eine solche Show eigentlich aus? Und warum wundert man sich, dass „der Pöbel“ auf solche Bilder folgerichtig mit Versorgungsängsten reagiert? Und warum führt man diesen Pöbel dann vor, als hätte er Aussatz?

Noch mehr fiel mir heute auf, als ich die Bilder sah. Wohlgenährte, kräftige junge Männer waren da zu sehen, kerngesunde Kinder, junge Frauen … und ich fragte mich: wo bleiben eigentlich die wirklich Armen? Warum sehe ich die eigentlich gar nicht in Deutschland: die, die es wirklich nötig haben? Schauen Sie mal auf die Seite „Gemeinsam für Afrika„, eine Seite, die weniger als ein viertel der Leser des Nachrichtenspiegels hat – was deutlich zeigt, wie sehr man sich in Deutschland für wirkliche Not interessiert. Dort erfahren Sie, dass dort 240 Millionen Menschen erbärmlichen Hunger leiden … und deshalb niemals bis nach Europa kommen würden. 18 Millionen Menschen verhungern im Jahr – wer interessiert sich für sie? Warum holen wir nicht erstmal mit aller Kraft die hungernden Menschen nach Europa – das wäre eine humanitäre Superleistung, auf die man sehr stolz sein könnte.

Die Angst vor den Flüchtlingen wird nicht gerade nur von den rechtsnationalen Kräften in Deutschland geschürt, auch die Zeit glänzt mit beunruhigenden Momentaufnahmen (siehe Zeit):

„5700 Flüchtlinge kamen im Juli nach Hamburg, ein neuer Rekord. Jetzt rücken Soldaten aus, die Messe öffnet ihre größte Halle, pensionierte Ärzte müssen helfen. Szenen aus einer Stadt, die an ihre Reserven geht.“

Erkennen Sie die unterschwellige Botschaft aus einer der reichsten Städte Deutschlands? „Das Boot ist voll“. Die offizielle Botschaft ist jedoch eine andere – doch sind alle Leser so gut ausgebildet, dass sie das schnell und eindeutig im Alltagsstress erkennen können? Terror pur.

Wieder einmal kommt Bertelsmann zum Einsatz, reitet eine Attacke gegen das Asylrecht – ohne dass das jemand merkt. Eine perverse, unmenschliche, inhumane Attacke im Mäntelchen der Sorge. Ach – lesen Sie selbst (siehe Zeit):

„Laut einer Umfrage sprechen sich 84 Prozent der Bundesbürger für eine zügige Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aus. Die Verfahren aber dauern sehr lange.“

Der Chef des Arbeitsamtes, Oberst Weise, meldet sich in der Zeitung „Super Sonntag“ ebenfalls zu Wort (siehe SuperSonntag)

„Längst nicht alle gelten als politisch verfolgt. Viele Asylbewerber kommen in der Hoffnung auf einen gut bezahlten Job nach Deutschland – bisher aber nur mit geringen Chancen. Das sollte sich ändern, findet Bundesagentur-Chef Weise. Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank Jürgen Weise, hat sich dafür ausgesprochen, die Jobhürden für Asylbewerber und Flüchtlinge weiter zu senken.“

Was für eine Sauerei ist das denn? Da kommen schwer traumatisierte Menschen in unser Land, geplagt von Krieg, Hunger und Zerstörung – und unsere „Elite“ schaut erstmal nach, ob man die nicht an die Arbeit kriegen kann … und das ganze Volk jubelt mit? Oder soll es nur jubeln und Bertelsmann hat einfach mal nur professionelle Ausbeuter für die Studie gefragt? Traumatisierte Kriegsopfer brauchen Betreuung, Behandlung und Ruhe – keine Arbeit. Handelt es sich jedoch um Einwanderer … dann sollten wir an andere Lehren aus der Geschichte denken.

Zuvor jedoch – ein kleiner Exkurs in einem der wichtigsten Werte der demokratischen Zivilgesellschaft, ein Wert, der aktuell von Promis in der Flüchtlingsdebatte akut vorgeheuchelt aber nie konsequent gelebt wird: die Empathie. Hören wir dazu Arno Gruen (siehe srf):

„Ohne Empathie keine Demokratie, sagt Arno Gruen. Der grosse, alte Mann der Psychoanalyse aus Zürich rückt mit seinem neuen Buch «Dem Leben entfremdet. Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden» die Gefühle ins Zentrum unseres Bewusstseins. Und stellt unsere Denkmuster komplett in Frage.“

Liebe und Mitgefühl sind die tragenden Säulen des Menschseins, sie sind angeborene Qualitäten des Menschseins, die uns zu Originalen machen … und im Laufe der nächsten 18 Jahre der „Erziehung“ ausgemerzt werden zugunsten einer Philosophie des „Kampfes aller gegen alle“, einer Philosophie, die logisch folgerichtig im zugewanderten „Anderen“ nur den Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt erkennen kann, den Konkurrenten um Futter und Lebensraum. Fragen Sie mal die 500 vernichteten indianischen Zivilisationen auf dem amerikanischen Kontinent, welche Folgen solche Völkerwanderungen für die Eingeborenen haben, für ihr eigenes Recht auf Leben. 500 Zivilisationen wurden dort vernichtet – kulturell hochstehende Zivilisationen, Zivilisationen, denen die Gründungsvätern die USA die Werte der Unabhängigkeitserklärung verdanken, Zivilisationen, die im Frieden mit ihrer Umwelt lebten, anstatt sie durch Ausbeutung zu vernichten. Völkerwanderungen – so lehrt die Geschichte – haben für die Eingeborenen katastrophale Folgen. Wer Karl May gelesen hat, kann sich daran erinnern, was mit dem „roten Mann“ geschah … und durfte sich bislang vielleicht auch ein wenig Sympathie für den „roten Mann“ leisten, bis definiert wurde, dass man bei akutem Anflug von Empathie für verachtete Eingeborene als Nazi zu gelten hat.

Liebe und Mitgefühl gehören auch den Eingeborenen, nicht nur ausschließlich jenen Asylbewerbern, die in dem Artikel in SuperSonntag schon erstaunlich offen als brutale Konkurrenten auf dem deutschen Arbeitsmarkt angepriesen werden, die nun mit Staatsgewalt ins Land gedrückt werden sollen. Wie soll der deutsche Niedriglöhner, der mit irrsinniger Selbstaufopferung versucht, der „Verhartzung“, der öffentlichen Ächtung und Verachtung zu entkommen, mit der Botschaft umgehen, dass die Konkurrenz für ihn in Zukunft härter wird, er zum „Indianer“ wird, dessen Lebensraum bedroht wird?

Erinnern wir uns kurz daran, wie es den Armen in Deutschland geht, jenem Land, dass plötzlich und überraschend sein Herz für Asylbewerber entdeckt hat. Schauen Sie sich mal den Beitrag des bayrischen Rundfunks an (siehe BR): „Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet“. „Prolls, Asis und Schmarotzer“ werden sie von den“Leistungsträgern“ dieser Gesellschaft genannt – unter anderem von karnevalistisch motivierten Stimmungskanonen wie Harald Schmidt. Bemerkenswert: in der Sendung kommen auch „Hassbürger“ zu Wort, die den „Schmarotzer“ eindeutig im Bereich der Asylbewerber verorten, ihnen vorwerfen, sie würden hier Urlaub machen.

Urlaub? Zur Erinnerung: genau das ist es, was wir für Asylbewerber einrichten wollen und sollen. Die sollen hier Sicherheit, Schutz und Geborgenheit bekommen und sich von traumatischen Erfahrungen einer apokalyptischen Welt erholen können – darum gibt es Asyl. Noch mal zur Erinnerung: woher kommen eigentlich die Asylbewerber? Ein Blick in die Statistik hilft (siehe Statista): die ersten sechs Plätze werden belegt von Syrien, dem Kosovo, Albanien, Serbien, Irak und Afghanistan. Da ist Krieg das Hauptübel – mal abgesehen von dem Nato-Staat Albanien. Den Kosovo hat die Nato bombadiert, Serbien wurde durch die Nato bombadiert, Irak hat die Nato-Führungsnation (mit Natofreunden) besetzt, Afghanistan wurde auch von Deutschland mitbesetzt … was uns gleich den Gedanken mitgibt, dass wir die Kosten für die Unterkunft von Kriegsflüchtlingen aus dem Verteidigungsetat bezahlen sollten: weniger Bomben, mehr Mitleid wäre die Devise für die Luftwaffe.

Wer ist übrigens Asylweltmeister? Die Frage sollten wir nicht vergessen, wir übersehen sie oft: das ist Deutschland. Nein, nicht bei der Aufnahmen von Flüchtlingen, sondern in der Klasse der Länder, deren Einwohner am häufigsten flüchten. 77 Prozent der deutschen Bevölkerung suchen regelmäßig jedes Jahr Asyl in anderen Ländern. Sie flüchten nicht vor Krieg, sondern vor schlechtem Wetter – und freuen sich, wenn sie freundlich im Ausland empfangen werden. Wir nennen das „Urlaub“ – und wir wissen selbst, wie dringend wir den brauchen (siehe FUR). Für viele Kinder jedoch gilt diese Fluchtmöglichkeit nicht, obwohl ihnen eine kleine Flucht aus dem Alltag, aus dem Leben in Armut und Verachtung sicher gut tun würde – für drei Millionen von ihnen ist dies jedoch ein Traum, der sich nie erfüllen wird (siehe FR).

Klar: der deutsche Asylant bringt Geld mit, damit auch der Grieche, der Italiener, der Spanier wie wir zum EU-Müllweltmeistern werden können (siehe Spiegel). Obwohl: dazu brauchen sie gar nicht das Geld des deutschen Wetterasylanten, das besorgt der Urlauber schon selbst – das Goetheinstitut in Russland klärt uns darüber auf, wie vernichtend die Flut der deutschen Wetterasylanten für die Umwelt und die so überfluteten Gesellschaften ist (siehe Goetheinstitut):

„„Das Abfallaufkommen, aber auch der Wasser- und der Energiekonsum durch den Massentourismus in den Urlaubsparadiesen ist immens und bringt die lokale Bevölkerung in große Bedrängnis“, erläutert Petra Bollich vom WWF Deutschland. Vor allem im Mittelmeerraum ist Wasserknappheit ein großes Problem. Täglich werden dort im Sommer zwischen 300 und 850 Liter Süßwasser pro Tourist verbraucht (in Deutschland sind es nur 150 Liter pro Kopf).“

Eine irrsinnige Zahl von 55 Millionen deutschen Wetterasylanten überfluten jährlich Gegenden mit besserem Wetter – und vernichten sie nachhaltig:

„Umweltbelastungen durch Tourismus entstehen also vor allem in Ländern, die ein sensibles Ökosystem und mangelnde Infrastruktur aufweisen. Dort werden oft rücksichtslos Hotelanlagen und Straßen ausgebaut. Ein Beispiel dafür ist die Küstenlandschaft der Iberischen Halbinsel. Auch besonders sensible Ökosysteme wie Korallenriffe werden durch zu viele tauchende Touristen oft irreparabel beschädigt.“

Diese Schäden können durch alles Geld der Welt nicht ausgeglichen werden.

Merken Sie, warum die Diskusssion über Asyl in Deutschland ein Terrorinstrument ist – eine verlogene Diskussion, die an Tiefe und Umfang der Gedanken schon durch die Betriebsanleitung für Wasserkocher überboten wird?

Doch welche Lehren sollten wir daraus ziehen?

Jenseits jeglicher politischen Vermarktung der Gedanken muss man die vernichtende Kraft von Völkerwanderungen erkennen, Völkerwanderungen, die in den letzten Jahrhunderten erstmal das Vorrecht des „weißen Mannes“ waren und Völkervernichtungen nach sich zogen und aktuell noch durch neokolonialistischen „Urlaubsterror“ fortleben – eine Terrorart, die von den so oft verachteten „Prolls, Asis und Schmarotzern“ mangels Geld am seltensten ausgeübt wird.

Ebenso darf man klar erkennen, wo die Ursachen der an sich Unfrieden stiftenden Völkerwanderungen liegen: aktuell in den Kriegen des Westens, im Feldzug der USA gegen ihre „Terrorstaaten“ – so wissen wir, wie wir die Völkerwanderung kontrollieren können und die Energien, die zu ihrer Verwaltung aufbebraucht werden, sinnvollerweise jenen Menschen zukommen lassen können, die vor lauter Hunger nicht mehr klar denken können.

Ein Beispiel, wie man´s richtig macht, liefern die Kobane-Solidaritätsbrigaden der Marxisten (siehe Kobane-Brigade), die das machen, was dringend Not tut: in den Heimatländern der Flüchtlinge die Städte wieder aufbauen. Ich denke: dafür haben die mal bei der nächsten Wahl ordentlich Stimmen verdient – jedenfalls mehr als jene Parteien, die durch immer neue Rekorde an Waffenlieferungen massenhaft für Unfrieden in der Welt sorgen und so jene Völkerwanderungen lostreten, vor denen gerade die Ärmsten der Armen in Deutschland Angst haben, weil sie fürchten, noch weiter aus ihrer Heimat verdrängt und selbst zu Flüchtlingen zu werden.

Doch noch ein weiterer Gedanke darf nicht fehlen. Das, was hier ausgeführt wurde, dürfte jedem informierten, gebildeten Menschen aus den bildungsfreudigen Schichten bekannt sein – doch wenn das so ist: warum entwickelt sich dann alles so chaotisch und ohne Plan? Jeder Dummkopf kann sich an drei Fingern abzählen, dass die Bombadierung von Ländern, die Vernichtung staatlicher Strukturen (wie exzessiv in Libyen, dem Irak, Afghanistan und Syrien geschehen) riesige Flüchtlingswellen produziert. Wenn dem so ist, kann man eigentlich nur Schlußfolgern, dass diese Entwicklung billigend in Kauf genommen wurde – wenn nicht sogar geplant war um die Fabriken des reichen Nordens mit noch billigeren Arbeitskräften zu versorgen … in einem Land, in dem 42 % aller Arbeitsverträge nur noch befristet sind (siehe Süddeutsche) das sich ständig neue Rekorde in der Teilzeitarbeit leistet (siehe Zeit) und ständig mehr Minijobs auswirft (siehe Statista), eine Entwicklung, die wohl zurecht die Frage aufwirft: wo soll das alles noch enden – außer bei Meldungen, dass Jobcenter inzwischen von privaten Sicherheitsdiensten geschützt werden (siehe DerWesten), was den eingeborenen Arbeitslosen zum Feind des Staates erklärt?

Wir sehen: der Terror in der Flüchtlingsfrage resultiert in erster Linie aus dem Faktum, dass es nur noch Schwarz und Weiß gibt. Raten Sie mal, wer gerade beständig auf allen Kanälen daran arbeitet, dass der Terror vertieft, wird, dass Ängste bewusst durch Text und Bild erzeugt werden … über deren Existenz man sich andererseits dann fürchterlich aufregt. Der Flüchtlingsterror als solcher trifft die Flüchtlinge und die „Hassfratzen“ gleichermaßen, vergebens sucht man Vernunft und Empathie in den Medien. Die Welt wird aufgeteilt in Bessermensch und Hassfratze – ein Sozialrassismus, der niemandem mehr auffällt noch irgendwen stört – so wenig, wie es stört, dass wieder deutsche Behörden von deutschen Bürgern als Parasiten reden … und diese Parasiten durch Zuwanderer zu verdrängen gedenkt.

Ein pikantes Detail am Rande: bei der Organisation „Fluchthelfer“ treffen Urlauber auf Asylbewerber, sollen ihnen helfen, ins Land zu kommen. Eine wunderbare Aktion, will man meinen – denkt man an die 240 Millionen hungernden Afrikaner, von denen einer in einem Werbevideo nach mühsamer Flucht über Sahara und Mittelmeer an Land kam, um dort von deutschen Rentnern gerettet zu werden. Eine schöne Geschichte … die ein wenig daran krankt, dass sie wohl aus den USA finanziert wird (siehe Neopresse) … aber nicht für Mexikaner gilt, die in die USA wollen. Wer in den USA wohl Interesse daran hat, den europäischen Arbeitsmarkt mit Arbeitskräften zu fluten und so den verhassten Sozialstaat mehr und mehr an seine Grenzen zu führen?

Anstrengend, das Leben jenseits der einfachen Welt von „Schwarz“ und „Weiß“, oder? Und doch muss man dadurch, um Lösungen anstelle von Parolen bieten zu können.

Um Frieden zu stiften … anstatt fortlaufend weiter Unfrieden durch Terror, Waffen und intellektuelle Dekadenz zu säen und die Verfolgten dieser Erde gegeneinander auszuspielen.

 

 

 

 

 

 

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© Cerys Menne

 

Ebola – welche Rolle spielt die USA?

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Der Ebola-Virus breitet sich im westlichen Afrika immer weiter aus. Über 800 Tote sind bisher zu beklagen. Tendenz steigend. Laut Experten ist die Situation ausser Kontrolle. Mehr als 80 % der Infizierten sterben an der Krankheit. Eine positive Diagnose gleicht so gesehen einem Todesurteil. Die WHO reagiert panisch und sät  Angst in der Bevölkerung. Dabei übersieht sie die jährlichen Grippewellen, die über 15’000 Menschen umbringen. Oder Malaria mit Millionen von Toten. Hier verhält sie sich ausgesprochen ruhig und verweist höchsten auf Impfungen.

Strategie

In den Tiefen des Internets findet man Berichte, welche ein ganz anderes Licht auf die Epidemie fallen lässt. Von den Medien weitgehend verschwiegen tobt ein Rohstoff-Krieg  zwischen China und den USA.  Alte Artikel aus dem Jahre 2002 bis 2009 zeigen, wie China eine Bohr-Lizenz nach der anderen erwarb und seinen Einfluss in Afrika enorm ausbaute. Dazu gehört auch der Handel. War bislang die USA der grösste Handelspartner von Afrika, so ist es jetzt China.
Die ehemalige Bush-Administration legte fest, dass bis 2015 der Erdölimport aus Afrika auf 25 % steigen soll. Nachdem das Fracking  nicht den Ölregen brachte, den man sich erhofft hatte, musste man in Afrika  die Handbremse ziehen. Und zwar genau in den Ländern, die neuerdings sehr grosse Reserven halten –  Guinea, Sierra Leone und Liberia.
Anstatt Petro-Dollars haben die Länder jetzt das Problem mit dem Ebola-Virus. Fatalerweise forschte die Pharmaindustrie an keinem Impfstoff gegen Ebola, aus lukrativen Gründen. Doch auch hier haben die USA gleich die Lösung parat und präsentierten termingerecht einen möglichen Impfstoff.  Also wurde doch geforscht, auch wenn es nicht rentiert. Eine löbliche Einstellung.
Die afrikanischen Politiker werden gegenüber den Amerikanern sicher dankbar sein, bei der Vergabe der neuen Förderlizenzen. China hat hingegen das Nachsehen. Keinen Impfstoff = keine Verhandlungsbasis. Mit Geld können sie  nicht hoch pokern, weil sie selber fast pleite sind. Es läuft wieder mal gut für die USA. Zudem lenkt so eine bedrohliche Erkrankung von anderen Metzeleien ab, wie zur Zeit in der Ukraine und Gaza. So gesehen haben die Amerikaner ganze Arbeit geleistet.

„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“

Die Vermutung, dass die amerikanische Politik dahintersteckt, klingt vielleicht weit hergeholt aber die USA haben bis jetzt keine Gelegenheit ausgelassen, die restliche Welt zu belügen, auszuspionieren, militärisch zu besetzen, Beweise zu fälschen, Wirtschaft zu manipulieren, Land zu vergiften, Kriege anzufangen, Länder ins Chaos zu stürzen  und so weiter und so fort. Einem Land, respektive der politischen Führung, welche eine derart grosse Anzahl an menschenverachtenden und zerstörerischen Praktiken ohne jeglichen Skrupel durchführt, kann man auch einen Anschlag mit einem  tödlichen Virus zutrauen.

 

Quellen:

http://www.welt.de/print-welt/article579691/Ebola-Viren-als-biologische-Waffe.html
http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ebola-pharmariesen-kehren-dem-virus-den-ruecken-zu-589677
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/krankheit-als-waffe
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/865971/ebola-us-behoerde-warnt-aerzte.html
http://www.mapsofworld.com/deutsch/top-10-der-welt/laender-nach-oelvorkommen-landkarte.html
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/uganda-und-sierra-leone-neue-oelfelder-in-afrika-entdeckt-1857643.html
http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=7847
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/3042410/chinesen-kaufen-oelvorkommen-in-angola.html
http://www.news.ch/Bush+in+Afrika+Wie+wichtig+ist+ihm+das+Oel/144228/detail.htm
http://www.welt-in-zahlen.de/laendervergleich.phtml?indicator=91
http://dani2989.com/matiere1/chinaafrica0810de.htm
http://www.taz.de/!41429/
http://www.zeit.de/2008/03/China-Afrika

 

Afrika Karte

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Sternbild der Hoffnung

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