451°

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Nawalnys Palast-Video: eine Luftnummer?

Wer kennt das nicht. Man will sich in Ruhe ein kleines Königreich aufbauen, muss sich aber ständig mit dahergelaufenen russischen oppositionellen Kreml-Kritikern herumschlagen. Ein alltägliches Problem, mit welchem sich jetzt auch Wladimir Putin auseinandersetzen muss.

Aber bevor wir uns auf den Kampf: Alexei Nawalny gegen wahrheitsgetreuen investigativen Journalismus konzentrieren, wird noch ein wenig die Werbetrommel für den Strippenzieher von RT DE gerührt. Jeden Sonntag um 18:00 Uhr geben sich unsere Politiker in bester Marionettenform die Klinke in die Hand. Zieht es euch rein: https://youtu.be/Rx2CNf_nwVs​

Doch zurück zu Wladimir Putin, der bestimmt gerade in Angst lebt und vermutlich nicht den Schlaf bekommt, den ein echter Zar verdient. Der Arme kann einem schon leidtun. Und wem haben wir das alles wieder zu verdanken. Alexei Nawalny. Er behauptet, dass sich Putin seit 2010 im schönen #Gelendschik​ eine streng geheime Einrichtung zusammenbauen lässt. Also so streng geheim ein riesiges Bau-Projekt, auf denen Youtuber und Moderatoren herumspazieren können, halt sein kann. Jedenfalls ist dieser #Putinpalast​ nun ins Licht der Aufmerksamkeit dem Charité-Stammkunden und Gefängnisinsassen gerückt. In einem fast zweistündigen Aufklärungsvideo versucht Nawalny den Verlauf des Baues infrage zu stellen. Dabei werden Vorwürfe über die extremen Sicherheitsvorkehrungen, dem Pfusch am Bau und dem Schimmelvorkommen laut. Aber nur Geschichten erzählen, die die BBC kaufen kann, reicht nicht. Man muss es auch mit einem Kamerateam beweisen. Und wie überwindet man diese Alcatraz-artigen Sicherheitsmaßnahmen? Na klar. Mit einem Gummiboot. Nawalny schickt wie die Hexe aus dem Zauberer von Oz seine Aufklärer los, um zu spionieren und zu berichten. Klingt wie ein superspannender Agententhriller aus der Feder von Tom Clancy, oder? So ein brisantes Material muss Hollywood doch verfilmen.

Tja. Zu spät. Es macht nämlich den Anschein, als hätte Nawalny mit US-Unterstützung und den #BlackForestStudios​ aus dem Schwarzwald das Aufklärungsvideo über Casa di Putin schon selbst produziert. Die Anfrage für den Dreh einer Dokumentation kam dabei wohl aus dem sonnigen Los Angeles. Doch für den zweiten Teil sollte Alexei Nawalny auf eine Produktionsfirma zurückgreifen, die weiß, was sie tut. Eine, die zumindest den visuellen Unterschied zwischen montenegrinischen und russischen Wappenadler kennt. Einmal mit Profis arbeiten, was Nawalny?

Bidens buntes Knallerkabinett | Von Alphamigranten und Betagermanen | 451 Grad

451 Grad präsentiert euch heute Themen aus den verschiedensten Ländern der Welt. Wir reisen von Russland über Amsterdam in die USA, zurück nach Deutschland und enden beim Miri-Clan. Quasi ein Live-Aid Konzert der schlechten Stimmung und miesen Interpreten.

Doch bevor unser Moderator Arthur den ersten Gast ankündigt, müssen wir euch kurz eine Absage mitteilen. Der Hetzer/Songwriter Alexei Nawalny lässt sich mal wieder entschuldigen. Diesmal hat er zwar kein gelbes Attest von irgendeinem Arzt aus der Charité mitgebracht, dafür aber eine umso bessere Ausrede in petto. Angeblich wurde er kurz vor seinem Auftritt in Moskau verhaftet. Dass die Fans jetzt sauer sind, ist wohl nachvollziehbar. Sie haben sich so auf die Greatest Anti-Putin Hits gefreut. Doch jetzt herrschen bei Mütterchen Russland Zustände wie bei der Trennung von Take That. Besonders Groupie und Außenminister Heiko Maas kann diese Verhaftung nicht verstehen und fordert die sofortige Freilassung Nawalnys. Diese verrückten Fan-Girls immer. Herzallerliebst. Laut den Aussagen von Sergej Logen hat sich dazu auch noch eine weitere #Demonstration​ entwickelt. Diesmal allerdings in Amsterdam. Da die holländischen musikbegeisterten Fans durch die Corona-Maßnahmen nicht zum Konzert kommen können, beherrschen jetzt Chaos und Verwüstung die Stadt. Auch harmlose Journalisten wie Demian von Osten geraten immer wieder ins Kreuzfeuer der Demonstranten und Polizisten und werden gestoßen. Ganz recht. Gestoßen! Wie im Film Rhea M. begann es ohne Vorwarnung. Über den Gesundheitszustand von Demian von Osten kann im Moment nur spekuliert werden.

Dafür können wir aber auf der Ehrentribüne „unseren“ neuen Präsidenten Joe Biden begrüßen. Er ist heute als Zuschauer angereist und hat auch gleich ein paar neue Politiker seiner Entourage mitgebracht. Wen haben wir denn da? Lloyd J. Austin III. Der ehemalige General ist jetzt Verteidigungsminister der USA und verteidigt auch schon tüchtig das Südchinesische Meer mit Flugzeugträgern. Seine Herkunft kann man einfach nicht verleugnen. Vor allem dann nicht, wenn man vorher im Aufsichtsrat von Raytheon saß. Die stellen im Übrigen die „Verteidigungssysteme“ her. Auch „Suzi“ LeVine, die jetzt Teil des aktuellen Regierungsteam ist, kam mit zum Konzert und lädt nun unseren Joe direkt zu heißen Hotdogs ein. Ist zwar ganz schön teuer auf solchen Konzerten, aber so ein paar warme Würstchen sind nichts im Vergleich zu den 400.000 Dollar, die Suzi und ihr Mann in die Biden-Kampagne gesteckt haben oder die 600 Millionen Dollar, die Frau LeVine einfach mal so – mir nichts, dir nichts – an nigerianische Scammer verschenkt hat.

Nun kommen wir aber endlich zu unseren ersten Gästen. Die Integrationsbeauftragten mit ihrem Song: Der Begriff #Migrationshintergrund​ ist veraltet und bildet die heutige Gesellschaft nicht mehr 1:1 ab. Jetzt schon ein Hit. Ihr könnt euch auf ein paar fresh Lines freuen, die vom Patron des #MiriClan​ in einem ausufernden Sprechgesang wiedergegeben werden. Beleidigungen wie das Wort „Opfa“ sind natürlich ein fester Bestandteil des Songs. Wundert euch also nicht.

Ja! Maas ohne Maske | Nein! Deutschlandradio pleite | Cool! Zuschauerpreis-Verleihung

Auch ungeimpft wollen wir gute Laune verbreiten. Und wie macht man das am besten? Richtig! Man macht anderen Menschen ihre Erfolge madig oder reibt ihnen ihre Fehler penetrant unter die Nase. Wir von 451 Grad wissen eben, wie man sich amüsiert.

Amüsieren könnt ihr euch auch beim Strippenzieher. Das satirische Puppentheater von RT DE hat bis jetzt jeden davon überzeugt, dass unsere Politiker doch nur Marionetten sind, die an Fäden hängen: https://youtu.be/BdsJjfEeRgM

So, aber jetzt ist die Frage, was man im Fall von #ArminLaschet macht? Der Politiker hat sich gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt und wurde auf dem virtuellen Parteitag der CDU zum Vorsitzenden der Partei gewählt. Im Sinne eines Wettkampfes ist das als Sieg zu vermerken. In Gedanken an die Partei CDU wohl eher nicht. Sinniert man dann aber wieder über die Person Armin Laschet, hat man das Gefühl, dass sich Topf und Deckel gefunden haben und somit der Wahlkampfsieg absolut gerechtfertigt ist. Glückwünsche gehen raus.

Bevor wir jetzt zusätzlich dazu auch den Direktoren vom Deutschlandradio zu ihren Gehältern gratulieren, schieben wir ein kurzes Interview mit Arthur und dem Moskau-Korrespondenten Sergei Logen ein. Es ist nämlich dringend. Es geht, wie sollte es anders sein, um den Impfstoff. Und wir reden hier nicht von irgendeinem Impfstoff. Wir reden von dem Heiligen Gral der Impfstoffe. Dem russischen Impfstoff gegen das Coronavirus. In Russland ist die Sterberate mit 65.000 Toten durch COVID-19 relativ gering. Doch woran liegt das? Ist es vielleicht Auslegungssache, wann man als Corona-Toter gilt? Oder ist es doch dieses neuartige Wundermittel namens: #SputnikV. Das klingt schon wie ein Zaubertrank. Sputnik V. Wow, sogar mit einer römischen Ziffer. Wie bei Rocky V. Das Zeug kann euch einfach ohne Nebenwirkungen heilen. Es sei denn, ihr arbeitet bei Deutschlands seriösester Zeitung und habt keinen Bock auf Fieber, starke Kopfschmerzen oder 36 Stunden Angstzustände, dann solltet ihr doch die Finger davonlassen. Für alle anderen gilt: Schmeißt die FFP2-Masken weg und gönnt euch.

Wie kommen wir jetzt von Heiko Maas, der sich wie ein kleines Kind darüber aufregt, dass er bei der Verhaftung von Alexei Nawalny in Russland kein Mitspracherecht hatte und zusätzlich dazu auch noch während eines Pressetermins im türkischen Fernsehen keinen Mundschutz trug, zum Deutschlandradio? Genau, man wirft beiden vor, sie seien völlig überbezahlt. Dabei muss man dem #Deutschlandradio zugutehalten, dass er jetzt spart, wo er nur kann. Die Rundfunkanstalt hat nämlich seinen Tarifvertrag gekündigt. Ja, ganz recht. Da niemand die GEZ bezahlen wollte, wird der Beitrag nicht angehoben. Im Umkehrschluss bedeutet dies etwas weniger Kohle für das Deutschlandradio. Also schlappe neun Millionen Euro weniger. Die Gehälter bleiben trotzdem stattlich, und niemand von der Belegschaft muss am Hungertuch nagen. Glück gehabt. Wir tun dies als Glücksfall für die Direktoren des Deutschlandradios ab und reiten lieber weiter auf Heiko Maas herum. Habt ihr gehört? Sonderrechte für Geimpfte. Sonst geht es dem Heiko aber gut, ja? Was kommt als Nächstes? Gehaltsbonus für eine auskurierte Grippe?

Husten-Experten ahnungslos? | Pop Idol im Capitol | Friedenstaube Rumsfeld | 451 Grad

Neues Jahr, neuer Irrsinn. Und was man am Silvesterabend 2020 nicht durfte, holen wir von 451 Grad jetzt 2021 mal nach. Wir feuern ein Virus-Feuerwerk ab, das an schlechten Entscheidungen, unfähigen Politikern und bekloppten Bürgern wohl kaum zu überbieten ist.

➡ Wer davon jetzt schlecht gelaunt ist, der kann sich auch aufmuntern lassen. RT DE präsentiert euch: Strippenzieher. Bei dem satirischen Puppentheater hängen unsere Politiker an Fäden und plappern über den kruden Alltag auf der Welt. Schaut mal rein: https://youtu.be/vvcEuaShCgo ⬅

Wenn ein neues Jahr schon beginnt, wie das alte Jahr aufhört, hat man schon keinen Bock mehr, überhaupt noch aus dem Bett zu steigen. Landet man dann noch während dieser Lethargie bei den Nachrichten, ist die Neujahrsmotivation komplett dahin. Hat 2020 wohl noch nicht gereicht, dass das Bundesministerium für Gesundheit auf Twitter mit roten, ausdruckstarken Ausrufezeichen darauf hingewiesen hat, dass es keine massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben geben wird, oder dass Jens Spahn im September 2020 noch der Meinung war, dass man Geschäfte im Einzelhandel und Friseure auflassen könnte und nun doch wieder alles geschlossen ist. Nein, das war nur der Anfang. Der Prolog vor dem Chaos.

Wir reden hier aktuell von dem richtig harten Stoff. Nämlich wie ein fiktives Videospiel wie The Division wohl doch nicht so eine Zukunftsmusik ist, wie man vielleicht erst dachte. Nein, angeführt vom QAnon-Schamanen-Buffalo-Typ Jake Angeli sind Demonstranten in das US-Kapitol eingedrungen und haben da für schlechte Stimmung gesorgt. Ein Schelm, wer denkt, dass das was mit der Rede von Donald Trump kurz vor diesem Ereignis zu tun hat. Twitter ist allerdings so ein Schelm und schmeißt den Noch-Präsidenten von seiner Plattform. Auch in Deutschland äußern sich ein Frank-Walter Steinmeier und die Medienlandschaft zu dem Thema. Dass da jetzt eine festgefahrene Meinung zu Donald Trump und den #Ausschreitungen feststeht und dass die Black Lives Matter-Bewegung als Zugpferd für kuriose Vergleiche genutzt wird, sollte da jedem klar sein.

Was vermutlich nicht jedem klar ist, ist, warum die Corona-Zahlen trotz der ganzen Schließungen und Beschränkungen immer noch so hoch sind. Wir wollen jetzt nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, aber komisch ist es trotzdem, oder? Da wird die Marktwirtschaft kaputt gemacht, und das Ergebnis ist weniger wert als die Hoffnung, dass der #Lockdown am 31. Januar endet. Angela Merkel bereitet uns nämlich schon mal auf länger anhaltende Einschränkungen vor. Ostereier suchen wir mit Sicherheit über Skype oder Zoom. So viel steht fest.

Fest steht auch, dass Colin Powell unseren geliebten Republikanern den Rücken kehrt. Grund dafür ist – wie sollte es anders sein – Donald Trump. Powell hat einfach keine Lust mehr, den General für Machtbesessene zu spielen und verabschiedet sich. Mit dieser Meinung steht er als Republikaner nicht allein da. Auch die ehemaligen Verteidigungsminister Dick Cheney und Donald Rumsfeld mahnen Donald Trump ab und verlangen, dass er doch bitte das #Militär aus seinen privaten Angelegenheiten rauslassen sollte. Komisch, wir dachten bisher, dass Kriege mit dem Militär geführt werden. Na ja, in 352 Tagen begrüßen wir das Jahr 2022. Da wird alles besser.

Ich hasse Frauen | 451 Grad quick & dirty

Willkommen im Jahr 2021. Wir haben es geschafft. Hoverboards und Hologramme sind bald keine Science-Fiction mehr. Auch „quick&dirty“ wird die Jahre überdauern. Besonders dann, wenn Frauen wie Pauline Harmange weiter diesen unsäglichen Männerhass verbreiten.

Schon dass wir sie in der Einleitung als Frau und nicht als Mensch bezeichnet haben, wird der guten Pauline mit Sicherheit sauer aufstoßen. Gut so! Denn auch der #Feminismus hat seine Grenzen. Wir können es nun mal nicht einfach hinnehmen, dass Feministin #PaulineHarmange ihren Hass zum #Patriarchat so propagiert und von Zeit Campus Online sogar in Form eines Interviews noch eine Plattform bekommt. Ihr Buch „Ich hasse Männer“ klingt natürlich provokativ. Das ist auch verständlich zwecks Buchverkäufen. Zusätzlich hat jeder seine Meinung und darf sie natürlich frei äußern.

Wir haben auch eine Meinung, und Arthur ist unser Sprachrohr. Mit seinem Kommentar zu Paulines Äußerungen könnt ihr euch ja mal seine Sicht der Dinge anhören. Ja, liebe Femen. Auch ein weißer heterosexueller Cis-Mann hat eine Meinung und darf sie äußern. Besonders dann, wenn man Misandrie als eine befreiende Form der Feindseligkeit anerkennt. Uns stellen sich da folgende Fragen: Wem hilft dieser Kampf zwischen Frauen und Männern eigentlich? Haben alle Männer diese Privilegien, für die sie verurteilt werden? Und noch einige mehr. Es sind so viele Fragen und Gedanken in unseren Köpfen, dass man schon einmal leicht den Überblick verlieren kann. Gut, dass Arthur sich um die Zusammenfassung kümmert. Der kann das! Er ist schließlich ein echter Mann.

Konsum = Patriotismus | Grüne Schocktruppen kommen | EU-Parlament verleugnet Assange | 451 Grad

451° war schon immer ein leuchtendes Symbol für Aufklärung. Da wir unseren Bildungsauftrag ernst nehmen, bitten wir Anetta Kahan, Annalena Baerbock, Peter Altmaier, Markus Blum, Jessica Rosenthal und sämtliche Quotenfrauen, sich hinzusetzen. Die Nachhilfestunde beginnt gleich.

Kennt einer von euch den Unterschied zwischen #Antisemitismus und Verschwörungstheorien? Nein?! Nicht schlimm. Dann geht es euch wie der Journalistin und Vorsitzenden der Amadeu-Antonio-Stifung, Anetta Kahan. Die hat sich letztens nämlich mit ihren Aussagen in der Bundespressekonferenz keinen Gefallen getan. Wer nämlich denkt, dass man diese wilden Corona-Leugner und Demonstranten minimiert, indem man ihre Verschwörungsideologien mit der Abneigung von Juden gleichsetzt, der sollte definitiv mehr als eine Nachhilfestunde nehmen.

Für echte Patrioten wie unseren Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, und den CSU-Generalsekretär, Markus Blum, sind solche wahnwitzigen Vergleiche doch ein alter Hut. Als Beherrscher des Schulhofes machen sie sowieso, was sie wollen. Alles unter der Fahne des #Patriotismus versteht sich. Dabei sind selbst normale Dinge wie Shoppen und Impfen ein Ausdruck ihrer Liebe zum Vaterland. Die Querdenker haben wohl zwei neue Mitglieder gewonnen. Über die Filmrechte wird gerade verhandelt. Regisseure die für das Projekt zur Auswahl stehen sind Roland Emmerich, Michael Bay und der verstorbene Akira Kurosawa.

Niemand, wirklich niemand, setzt sich so für Deutschland ein wie unsere Annalena Baerbock von Bündnis 90/Die Grünen. Die Grünen-Chefin ist ein besonders ernster Fall. Nachsitzen und Schulverweise interessieren sie einen Dreck. Annalena will jetzt zur Bundeswehr und ihrem Land dienen. Am Bücherwurm Annegret Kramp-Karrenbauer und den aufgetakelten #Quotenfrauen vorbei und mit Karacho zum deutschen Militär. Wer braucht schon Differentialrechnung und zwischenmolekulare Wechselwirkung, wenn man ein Sturmgewehr G36 haben kann. Krieg ist geil. Besonders wenn er grün ist. Schließlich ist Erdöl doch ein natürlicher Rohstoff! Wenn dafür also Menschen kämpfen und ihr Leben verlieren, müsste das für eine wahre Öko-Aktivistin doch absolut tragbar sein, oder?

Gott sei Dank ist der Unterricht bald vorbei. Doch eine Schülerin haben wir noch. Eine, die immer ganz vorne am Lehrertisch sitzt und beim Melden den Zeigefinger so gespannt streckt, dass der Fingernagel schon ganz weiß wird. Jessica Rosenthal von den Jungsozialisten (Jusos). Die gibt sich mit dem Gesocks hinter sich erst gar nicht ab. Jessica strebt nämlich nach Höherem. Eine Bewerbung hat die junge Sozialistin auch schon fertiggemacht. Sie hat sich neulich beim Bundeskongress der SPD als Nachfolgerin von Kevin Kühnert beworben. Und ihre Ambitionen klingen gar nicht schlecht. Jessica Rosenthal will schlussmachen mit den ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystemen. Na, wenn das ihre Juso-Sponsoren von McDonald‘s und Microsoft hören, sehen wir die Jessica mit Sicherheit in der nächsten Nachhilfestunde wieder.

Frauenquote – am Leben vorbei | New York Times – Journalismus oder Fantasy? | 451 Grad

451° hat heute ein Paket für gelangweilte Gelockdownte zusammengeschnürt. Wir eröffnen euch nämlich neue Job-Chancen in Russland, zeigen euch, was es bei virtuellen Grünen-Parteitagen zu sehen gibt und bereiten euch darauf vor, ein Quotenmensch zu werden.

Wer kennt das nicht: Man sitzt gebeutelt durch Corona zu Hause herum und fragt sich: Was fange ich mit meinem Tag an? Wir von 451° haben die Lösung! Wer sich nämlich wegen der Pandemie jetzt nach einem neuen Job umschauen muss, dem raten wir, die New York Times durchzublättern. Die haben jetzt eine wirklich brisante Stellenausschreibung in den Äther geschossen. Wenn ihr mal so richtig Bock hattet, investigativer Berichterstatter aus Russland zu werden, dann endet diese Motivation vermutlich mit dem Lesen dieser Berufsbeschreibung. Die #NewYorkTimes – oder die CIA selbst – hatten anscheinend noch ein Hühnchen mit Wladimir Putin zu rupfen und beschrieben die Arbeit als Russland-Korrespondent, na sagen wir, als nicht gerade attraktiv. Als Arbeitssuchender bekommt man dann leider eher Lust, ein unterbezahlter Feuerwerkskörperlieferant für Hochöfen zu werden. Da muss nachgebessert werden.

Bewerbungen schreiben kostet Nerven und sorgt meistens für miese Stimmung. Schaut man sich dann noch das virtuelle politische Medienangebot an, steigt die eigene Laune nicht unbedingt. Warum? Na, weil sich Bündnis 90/Die Grünen auf ihrem virtuellen #Parteitag wieder einmal ordentlich schlecht verkauft haben. Annalena Baerbock, Robert Habeck oder Ricarda Lang waren da nur die Kirschen auf der veganen Waldmeistertorte. Viele schlechte Reden und noch schlechtere Kamerafahrten sorgen dafür, dass die Wände während so einer Quarantäne immer näher kommen. Ach, und wer die Aussagen von Katrin Göhring-Eckhardt auf den einschlägigen Medien-Formaten zum Pazifismus noch nicht gehört hat, der hat hier gleich richtig etwas zum Augenverdrehen und Stirnrunzeln.

Wir denken, dass es nun Zeit ist, sich zu stärken. Was gibt es denn heute Leckeres? Ah, Kohlsuppe und einen ordentlichen Löffel weitere schlechte Laune durch Politiker-Irrsinn. Die ehemalige Doktorin Franziska Giffey will #Quotenmenschen erschaffen. Wie die verrückte Professorin – nur ohne den Titel „Professorin“ – erschafft sie in den Laboren des Deutschen Bundestages eine neue Elite für die Chefetagen dieser Welt. Nur zur Verdeutlichung: Eine weibliche Person, die aufgrund von Quotenregelungen eine bestimmte Position einnehmen darf, nennt man Quotenfrau. Das armselige Patriarchat, welches weiterhin niedere Jobs machen soll, bezeichnet man gemeinhin als Quotenmann.

Feministen werden diesen Teil des Textes hassen. Wie dem auch sei: Franziska Giffey bekommt bei ihrem Quoten-Wahnsinn auch noch tatkräftige Unterstützung von der stolzen Quotenfrau Katharina Schulze. Sehr quotesk ist das alles. Penetranz schafft vermutlich eben nicht immer Akzeptanz. Und mit Sicherheit schafft es erst recht nicht, die Langeweile wegzuspülen, die eingesperrt zu Hause herrscht.

Terrorgesetz heimlich verabschiedet | Mainstream macht Präsidenten | Uploadfilter kommt

Die Präsidentschaftswahl endet und 451° beginnt. Das Medien-Karussell dreht sich also weiter. Wir wollen uns die Gewinner und Verlierer der Wahl noch mal genauer anschauen. Ach, und es wurden mal eben im Bundestag Anti-Terror-Befugnisse dauerhaft geltend gemacht. Nur mal so.

Doch kommen wir zunächst zum spannenden Teil der Sendung. Joe Biden hat gewonnen! Der alte Mistkerl hat es tatsächlich geschafft. Er geht ab jetzt in die Geschichtsbücher als der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ein. Doch was war das für eine verrückte Woche? Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sleepy Joe und Donald Trump. Und man kann Donald Trump vieles vorwerfen, aber ein schlechter Verlierer ist er nicht. Noch in der Wahlnacht beglückwünschte er Joe Biden zum Sieg. Sogar das Oval Office samt Resolute Desk hat er für Joe noch mal geputzt. Wir haben beide schon Hand in Hand am Strand spazieren gehen sehen, danach ging es noch in die Schwimmhalle und zum Abend gab es Pommes und Chicken Nuggets. Hach, diese beiden Halunken sind ein echtes Dream-Team, sind die besten Freunde auf der ganzen Welt.

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