3. Weltkrieg

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Mobilitätsente: Sitzen Sie gerne am heiligen Stuhl, oder lieber am Elektrischen Stuhl?

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Bild: pixabay Citroen 2CV CCO

Ja es ist ja so schwierig auf den heiligen Stuhl zu kommen. Doch wenn wir es genau nehmen, dann sitzen wir oft auf Sitzen von geheiligten Gegenständen. Ja die Autos sind heilig, und vieles dreht sich nur um sie. Das schon seit Jahrzehnten.

Wer hat sie nicht gekannt, die Enten. 26-28PS langsam, aber unendlich cool. Vor allem im Winter. Vor einigen Jahren hat Renault wieder so ein ähnliches Fahrzeug entwickelt, den Twizzy. Einen 2 Sitzer mit Elektroantrieb. Wenn die Gehälter der Armen weiter so reduziert werden, so werden diese Fahrzeuge erheblich an Bedeutung gewinnen. Doch warum überhaupt bei wenig Geld Auto fahren, wenn die reichen Staaten, wie Dänemark, Norwegen, Schweden und die Schweiz, eine ganz andere Mobilität vorleben. Vor allem bleibt einem beim Sparen bei der Mobilität mehr Geld für ein gesundes Essen, was dann wieder indirekt, wieder Gesundheit und wieder weniger Ausgaben für Krankheitskosten bedeutet. Wer weiß, wie lange wir unsere Sozialsysteme noch haben?

Ich denke, man sollte das, dem Ziel entsprechende Fahrzeug, wählen. Also ein schwerer Notfall wird mit dem Hubschrauber, ganz berechtigt gelöst, doch, warum sollten Sie sich so viel Freizeit mit dem Autofahren stehlen, wenn es öffentliche Verkehrsmittel gibt, wo Sie die Fahrzeit unter Umständen nützen könnten? Allerdings würde das an Stelle von Straßenbau, eine deutliche Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel bedeuten. Der Beitrag möchte Ihnen Ihre Freiheit in der Wahl des Verkehrsmittels nicht beschneiden, sondern zum Denken über vielleicht noch nicht gedachte Möglichkeiten anregen. Auch geht es hier nicht um Klima oder Klimahysterie, sondern um viele anderen Fragen. Oder wollen Sie doch wieder auf das Pferd umsteigen? (Quelle Achtung lustig:YouTube).

Radfahren fördert die Gesundheit

Viele sehen Radfahren nur als Sport, und nicht als Möglichkeit, die täglichen Notwendigkeiten mit dem Rad durchzuführen. Das liegt zum einen an der Gewohnheit, zum anderen an oft unzureichenden Rahmenbedingungen, schlechten Radwegen, aber wohl auch an der Meinung, dass die Autoproduktion, der Wirtschaftsmotor Europas ist. Doch dazu später. Viele Möglichkeiten Räder an die kalte Jahreszeit und bezüglich Regen zu adaptieren sind leider vielfach nicht bekannt.

Wollen Sie gesund bleiben, oder gesund werden, so können Sie das Radfahren, in die Alltagswege integrieren. Die positiven Gesundheitseffekte machen sich nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene bemerkbar. Auch wenn die Gelenke durch Übergewicht belastet sind, so bietet das Fahrrad eine großartige Möglichkeit Bewegung mit Gelenksentlastung zu kombinieren. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die physisch weniger aktiv sind, viel gefährdeter sind, Gesundheitsprobleme wie Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, aber auch Gelenkkrankheiten (Quelle:in-form.de,radbonus.com) zu bekommen. Die Lebenserwartung bei Bewegungsarmut sinkt. Dennoch ist der allgemeine Aktivitäten-Wert tendenziell abfallend. Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass die Menschen vor 100 Jahren 15 km täglich, jetzt 800 m täglich zurücklegen. Für viele Menschen ist die subjektive Wahrnehmung eines Unfallrisikos eine Barriere, die vom alltäglichen Radfahren im Verkehr abhält. Die realen Risiken jedoch, so geben Statistik und Forschung immer wieder bekannt, sind minimal – vor allem im Vergleich zu den positiven Gesundheitseffekten, die das tägliche Radfahren mit sich bringt. Ein weiterer Vorteil beim Radfahren ist die Bewegung im Sonnenlicht, auch wenn sie manchmal nicht scheint, so ist sie doch viel wirkungsvoller als künstliches Licht. Vor allem als die wärmelosen LED Lampen. Wir brauchen das Sonnenlicht für unser Wohlbefinden. Das Glückshormon, genannt Serotonin und Vitamin D, das wir für unsere Knochen und unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten brauchen, und einige andere Stoffe mehr können ohne Sonnenlicht nicht gebildet werden. Also Radfahren schützt gegen Traurigkeit und Krankheiten, was die Bewegung im Fitnesscenter, mangels Sonne, viel weniger tut.

Britische Studie

Vor kurzem wurde im „British Medical Journal“ die bisher größte Studie zu diesem Thema veröffentlicht. Hier die Studie auf Deutsch:aerzteblatt.de. Besonders die Resultate betreffend Radfahren sind sehr überzeugend. Sie zeigen, wie wichtig es wäre, dass die Regierungen es zu ihrenTop-Prioritäten machen, so viele Menschen wie möglich zu ermutigen, aufs Fahrrad zu steigen und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.

Radfahren verbessert die individuelle Fitness sowie die psychische und physische Gesundheit signifikant und reduziert nachweislich die Risiken, einen Herzinfarkt zu erleiden, oder an Diabetes zu erkranken. Darüber hinaus hat Radfahren als alltägliches Verkehrsmittel einen wichtigen positiven Effekt auf das gesamte Gesundheitswesen.

Die Resultate

Aktives Pendeln“, also in die Arbeit gehen oder Radeln, ist in Großbritannien nicht gerade sehr beliebt, steigert aber nachweislich die Gesundheit. Die Studie begleitete ihre Testpersonen über fünf Jahre hinweg. Man fand heraus, dass das Zurücklegen des Arbeitsweges mit dem Fahrrad im Vergleich zu einem Arbeitsweg mit Auto oder öffentliche Verkehrsmitteln das Todes-Risiko insgesamt um 41 Prozent minimierte. Fahrrad-Testpersonen wiesen ein um 52 Prozent niedrigeres Risiko auf, Herzkrankheiten zu bekommen und ein 45 Prozent geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. 
Es ist für die Gesellschaft wichtig, anzuerkennen, dass Radfahren und Fußgehen die gesündeste Art ist, sich fortzubewegen. Besonders jene täglichen Wege, die vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad umgesattelt werden, sind von zentraler Bedeutung.

Bereits 2008 entwickelte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem  health-economic-assessment-tool-heat-for-cycling-and-walking einen Kalkulator, der die positiven Effekte des Radfahrens messbar macht. HEAT schätzt den volkswirtschaftlichen Nutzen des Radfahrens der sich aus der geringeren Sterberate von RadfahrerInnen ergibt.

Klimaaktiv hat mit dem HEAT tool die Einsparungen durch den Radverkehr in Österreich berechnet, basierend auf einem Radverkehrsanteil in Österreich der 2010 bei 7% lag, mit einer durchschnittlichen Fahrlänge von 2 km. Zusätzlich werden für die Eingabe weitere Kennzahlen des Verkehrs benötigt wie: Anzahl der zurückgelegten Wege in Österreich, Anzahl der durchschnittlichen täglichen Wege und ähnliches.

Laut WHO Rechner beläuft sich der durchschnittliche Gesundheitsnutzen durch Radfahren in Österreich 2010 auf 725 Mio. Euro pro Jahr. Mit dem Ziel eines 13 % Radverkehrsanteils bis 2025 erhöht sich der jährliche Gesundheitsnutzen auf 1,4 Mrd. Euro.

Der Kalkulator basiert auf statistischen Berechnungen des relativen Risikos der Sterberate von RadfahrerInnen im Vergleich zu anders mobilen Personen. Die Grundlage war eine dänische Langzeitstudie mit rund 30.000 Erwachsenen, in welcher ungefähr 7.000 Rad-PendlerInnen im Alter zwischen 20-60 Jahren über 14,5 Jahre beobachtet wurden. Die Studie berücksichtigt sowohl die üblichen sozioökonomischen Variablen relevant für das Sterberisiko (Alter, Geschlecht, Rauchen, etc.) als auch die sportliche Bewegung in der Freizeit. Somit wurde der mögliche Ersatz von sportlicher Bewegung in der Freizeit durch Alltagsradfahren berücksichtigt. Das Ergebnis: Bei einer durchschnittlichen Radpendelzeit von 3 Stunden pro Woche hatte diese Gruppe ein 28% geringeres Todesrisiko als Nicht-RadlerInnen.

Ein sehr positiver Nebeneffekt des Pendelns mit dem Fahrrad ist aber auch, dass viele Probleme am Arbeitsplatz durch den Fahrtwind und durch die Bewegung, im wahrsten Sinne des Wortes, vom Wind verweht werden. So ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Es ist bei der starken Dominanz der Autolobby schwierig die Fakten auch in D zu recherchieren.

Das Radfahren hat aber auch Nutzen für die Umgebung, ja sogar für den Kontinent

Der Autor des folgenden stark gekürzten Beitrages schreibt über Wien, eine Stadt, die seit 10 Jahren regelmäßig international als lebenswerteste Großstadt der Welt bezeichnet wird.

Die folgenden Inhalte sind der Seite unter Creative Commons: zurpolitik.com genauer nachzulesen. Hier eine Zusammenfassung

Wie viel Platzverbrauch „verantworte“ ich mit welchem Verkehrsmittel?

Nach der zurückgelegten Strecke lösen sich Fahrzeuge nicht in Luft auf, sondern verbrauchen weiter Platz. Will man wissen, wie viel Platz der Transport von 60 Personen wirklich benötigt, muss man sie zuerst auf vergleichbare Nutzungseinheiten herunterrechnen. Dabei kann man nicht ignorieren, dass ein Auto und Fahrrad im Privatbesitz steht, ein Bus aber nicht. Auf der Fläche, die ein Busbenutzer während seiner Fahrt einnimmt, stehen täglich noch viele andere Menschen.

Ein Autofahrer braucht 6,9m². Sein Wagen gehört ihm, er gibt ihn also nach seiner Nutzung niemandem weiter. Seine Einheit ist also die eine Stunde, die er den Wagen benutzt. Von einem ähnlichen Wert gehen wir (mangels Nutzungsdauerstatistik) einfach auch beim Fahrrad aus. Bei Autobussen stimmt dies nicht, denn die fahren 19 oder mehr Stunden am Tag und werden von mehr Menschen benutzt, als gleichzeitig drinnen sitzen. Gehen wir davon aus, dass für dieselbe Strecke die ein Autofahrer täglich fährt der Bus etwa um die Hälfte länger braucht. Eine Fahreinheit ist also 1,5 Stunden lang. Damit teilt ein Buspassagier sich auf 19 Stunden gerechnet seine 1,36m² mit 11,7 weiteren Personen. Plötzlich braucht jeder von ihnen nur noch 0,1m². Im gleichzeitigen Gebrauch wären das eher japanische Zustände, über den Tag verteilt, geht sich das aber aus.

 

so weit der stark gekürzte Blog—————-

Platz in der Stadt

Ein PKW braucht oft Platz zum Parken beim Wohnort, auch am Arbeitsplatz und zusätzlich beim Einkaufen, für kulturelle und kulinarische Aktivitäten und vieles mehr. Das heißt der Platz, den ein PKW braucht zum Fahren und zum Stehen, der geht oft auf Kosten von Grünräumen und Platz für die Kinder. Die LKWs sowie Flugzeuge aber auch die großen Schiffe stehen heute unter Naturschutz, und werden in ihren Aktivitäten für die Globalisierung nicht angetastet. (Quelle:nachrichtenspiegel.de).

Es ist belegt, dass eine lebenswerte Stadt, vor allem auch durch Autos und LKWs gestört wird. Auch im Bereich der Idee, den Transit auf die Schiene zu legen, hat Wien einiges versucht.

Hier eine wissenschaftliche Studie des VCÖ für mich freigegeben, über den tatsächlichen Platzbedarf der verschiedenen Verkehrsmittel. Die LKWs sind wieder einmal ausgenommen.

Die Freiheit auf Rädern wird zum täglichen Autostau, die Kopie westlicher Verhältnisse, wobei in Indien das frühere Stadtbild durch Rikschas geprägt war. Jetzt gibt es wieder Elektrische Rikschas in Indien. Quelle:n.tv.de

 

 

 

 

 

 

Bild:https://pixabay.com/de/photos/mumbai-verkehr-signal-fahrzeuge-390190/ CCO

Hier eine Spielstrasse:

 

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marquardt_-_Spielstrasse_-_geo.hlipp.de_-_35551.jpg#/media/File:Marquardt_-_Spielstrasse_-_geo.hlipp.de_-_35551.jpg

Wo kann der Mensch wohl besser einem anderen Menschen begegnen? Im Stau, oder in einer umfunktionierten Straße?

Hier die Fußgängerzone in Graz in der Steiermark:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadtkrone3.jpgedited version of Image:Stadtkrone1.jpg by de:User:Rainer Zenz == Licensing == {{GFDL}}

GRAZ in der Steiermark, wo es die erste größere Fußgängerzone Österreichs gab, wo Fahrräder auch durchfahren konnten. Auch mussten dort die Öffentlichen Verkehrsmittel nicht in die finstere Erde versinken, sondern durften so, wie es früher in den meisten Städten üblich war, im Tageslicht, die Stadt durch das Zentrum queren. In Zürich, einem Großraum von 1,5 Millionen Einwohnern gibt es keine U-Bahnen.

Vor allem im kalten Skandinavien und in den Benelux Staaten, auch nicht gerade warm, aber flach, gibt es die Fahrrad-Eldorados. In Kopenhagen werden im Winter zuerst die Radwege vom Schnee frei gemacht. In Skandinavien und der Schweiz konnte das NS Regime nicht oder weniger Fuß fassen, ist deshalb dort die Verkehrs-Logik besser?

Es gibt eine Analyse (Quelle:schulprojekte.de) , dass im Stadtbereich, ein Auto mehr Platz erhält, als ein Kind: In Hamburg stehen einem Kind 10m² Spielfläche zur Verfügung, dem Auto 12m², wobei die Parkplätze bei den Einkaufszenten, den Arbeitsplätzen und zum Fahren noch nicht dabei sind. Eine Aufstellung kommt zu dem Ergebnis, dass in Hamburg ein Auto 4 x so viel Platz zugewiesen bekommt, als ein Kind.

Interessant zu dem Thema: spiegel.de. Laut Spiegel versuchen immer mehr Städte die Innenstädte wieder den Menschen zu übergeben.

In Österreich werden täglich 20 Fußballfelder Ackerland versiegelt. Da ist Österreich Weltmeister.

In D sind es täglich 100 Fußballfelder. Quelle: Umwelt Bundesamt und auch Blog Dr.-frank-schroeter

Wobei die neuen Verkehrsflächen den zweit größten Anteil der Flächen ausmachen.

Der Mangel an Ackerland und auch die Erzeugung von Biosprit und Biogas erfordert ein Fünftel des Deutschen Ackerlandes. (Quelle:weltagrarbericht.de). Der Flächenverlust durch Umwidmung und die Nutzung für andere Zwecke, führt zum Nahrungsmittelbedarf aus dem Ausland. Das bedingt, neben anderen Gründen kommerzieller Art, dass es immer mehr Freihandelszonen gibt, damit die Nahrungsmittelversorgung Europas gesichert werden soll. Diese Freihandelszonen unterwandern Lohn, Sozialstandards und Ökologische Standards in Europa und richten in den Regionen, mit denen Freihandelszonen verhandelt wurden, oft auch großen Schaden an. Z.B. die Sojafelder und Rinderzuchten im Amazonasgebiet. Die riesigen staatlichen Schwarzerde Felder der Ukraine, als Beute und Grund für den Ukrainekrieg?(Quellen:deutschlandfunk.de,heise.de,zeit-fragen.ch,deutsche-wirtschafts-nachrichten, deutsch.rt.com,www.zeit.de,freitag.de, ich weiß direkt aus der Ukraine, dass die Landreform, sprich Privatisierung sehr aktuell ist und dass es da großen Druck aus dem Westen gibt.) Braucht der Westen neue Ackergebiete um sich vielleicht gentechnisch, durch Agrarmultis ernähren zu können?

Die Bedeutung des Fahrrades für die Welt

Spannung zwischen Erzeuger und Produzent. Frühere, eigentlich auch jetzige Sklavengebiete, wollen gleiche Rechte. China als früheres Land der Fahrräder und mit vegetarischer Ernährung kopiert uns die Meister. Das hat bedeutet, dass der einzelne Mensch viel weniger Platz gebraucht hat. Wir werden aber nicht nur von China imitiert, es gibt die Fehler unserer Lebensweise durchaus in der ganzen Welt. Das Fahrrad wäre als Verkehrsmittel für alle möglich, nicht nur für das reiche Skandinavien, sondern auch für die Armen, die sich kein Auto leisten können. Denn wenn sich die Menschen Autos leisten können, dann bedeutet das eben weniger Ackerflächen und am Beispiel China die Inanspruchnahme Afrikas zur Ernährung? Es entstehen Smog, Wegwerfproduktion und Verkehrschaos?

Jetzt zum elektrischen Stuhl, oder was haben E-Autos und Durchfall gemeinsam? Die Angst es nicht nach Hause zu schaffen!

 

Es wird uns eingeredet, dass die Lösung der Welt in einer Veränderung des Treibstoffes liegt. Von Fossil auf Elektrisch. Ein großer Akkubrand ist durch die Feuerwehren nur bedingt löschbar. Das „Umwelfreundliche“ Fahrzeug wird zum nicht entsorgbaren Sondermüll. (Quelle: Handelsblatt).

Siehe aber auch: businessinsider.de,focus.de,mainpost.de. In Mainpost wird über die verschiedenen Spannungen gesprochen: Unser Netz hat 220 Volt Wechselstrom. Ein Elektroauto kann 800 Volt haben. Wer einmal mit einer Kombizange eine Leitung von 36 Volt, eines schon fast leeren Fahrrad-Akkus abgezwickt hat und dabei erlebt hat, wie die Isolierzange am Berührungspunkt abgeschmolzen ist, der kann sich einen Begriff von der ungeheuren Gefahr einer 800Volt Gleichstromspannung machen. Der Akku hat Gleichstrom der Motor arbeitet mit Gleich und Wechselstrom. Auch der Gleichstrom kann für die Menschen tödlich sein. Quelle: smarter-fahren.de. Die Gefahren von Gleich und Wechselstrom kann man medizinischen Lehrbüchern entnehmen. Oder auch aus anderen wissenschaftlichen Quellen. (Quelle: sonnentaler.net).Die deutsche Post hatte eine Reihe von Elektroautos im Einsatz, 460 davon wurden zur Überprüfung wieder eingezogen. Quelle: daserste.de. Laut ADAC, sollen die Akkus direkt nach einem Aufgehen des Airbags vom Netz gehen, und damit ungefährlich, sicher sein. Wer als Notarzt oder als Sanitäter bei großen Unfällen dabei war, der kann dieses Sicherheitsdenken nur hinterfragen. Wer kann vorhersagen, dass im Großunfall, kein Kontakt der abgeklemmten Batterie, mit der Karosserie entsteht? Es ist alles so sicher wie die Kernreaktoren, die man uns auch über Jahrzehnte als sicher verkauft hat. Die Folgen: Tschernobyl, Harrisburg und Fukushima? Quelle: atomunfall.de/. Klimaverträglicher Atomstrom, für die saubere E-Mobilität?

Vor allem die Kombination aus künstlicher Intelligenz über 5G wird für die Lösung der bestehenden Probleme gesehen. Allerdings schafft diese Kombination zahlreiche neue Probleme: Einen Unfall auf Usedom, der wahrscheinlich durch autonomes Fahren entstand. Quelle: n-tv.de/wirtschaft. In Scientific American, einer namhaften medizinischen wissenschaftlichen Zeitung, wurde kürzlich über die massiven Probleme von 5G berichtet. Zunahme von zahlreichen Krebsarten, als schlimmste Konsequenz. Quelle: scientificamerican.com. „Wir haben keinen Grund anzunehmen, dass 5G sicher wäre“, so ein anerkannter Spezialist. Zusätzlich gibt es in der neuen Generation der Fahrzeuge, die nicht nur ein sicherer „Elektrischer Stuhl“ im Falle eines Massenunfalles sind, die, wie erwähnt durch Feuerwehren kaum gelöscht werden können, sie sind auch ein erheblicher Emittent für Elektrosmog. Quelle: emv-plus.com,diagnose-funk.org.ibes.ch.

Beim Elektroauto ist der Aluminiumanteil höher.Eine Verzehnfachung der Aluminium Produktion, durch die E-Mobilität, wird für 2030 prognostiziert. Quelle: elektroauto-news.net. Die Produktion von Aluminium braucht sehr viel Strom. umweltnetz-schweiz.ch tagesschau.de, wieder ein Grund mehr, den ach so sauberen Atomstrom zu rehabilitieren? Beim Unfall, mit Brand, wird Aluminium, so manche Spezialisten, durch Wasser aber noch gefährlicher. Quellen: sicherheit/brandschutz/metallbraende/YouTube.

Das YouTube Video zeigt sehr eindrucksvoll, wie stark die Hitzentwicklung, beim Löschen eines Aluminiumbrandes, durch Wasser ist. Durch die geringe Anzahl der Elektroautos, findet sich natürlich bisher kein Massenunfall mit Elektroautos. Wer aber einmal einen E-Bike Brand mit zahlreichen Implosionen erlebt hat, wo die gesamte Siedlung abgesperrt wurde, der kann sich einen kleinen Vorgeschmack auf einen Massenunfall mit Beteiligung von Elektroautos machen.

Ein Massenunfall mit Elektroautos, den die Feuerwehr derzeit kaum löschen kann? Vielleicht bei Regen? Ein einigermaßen sicherer Weg ins Jenseits? Vom brennenden Aluminium, das die Hülle des Akkus oft bildet, wobei die Bodenplatte der Elektrofahrzeuge oft aus Akkus besteht, direkt über die brennende Bodenplatte, als Fegefeuer, für unsere Umwelt-Sünden, ins Jenseits. Cool! Eine neue Art der Religionsausausübung, für opferbereite Helden, die mutig in den Freitod für unseren vermeintlichen Naturschutz gehen? Die Gewinnung der seltenen Erden für die Akkus der Elektroautos ist aber ein Umweltproblem. Quelle:deutschlandfunk.de, die Verwendung der Autos, noch ebenfalls relativ gefährlich, die Entsorgung steckt noch in den Kinderschuhen: Quellen:faz.net,deutschlandfunk.de,www.srf.ch

Man kann in die Richtung argumentieren, dass auch Benzin hochexplosiv ist, und dass die Anfänge der Eisenbahn, mit großer Rauchentwicklung, von der Bevölkerung sehr kritisch gesehen wurden. Die fortschrittskritische Bevölkerung wurde dann später belächelt. Wenn man aber die Smogentwicklung in den Großstädten, die durch diese Dampf-Kohle-Technologie entstand, wie z.B. in London vor 70 Jahren, dann näher beleuchtet, dann haben die Kritiker damals, nicht so unrecht gehabt? Denn es gab einmal, in sehr kurzer Zeit, 12 000 Tote durch diesen Smog in London:welt.de.

Wenn man eine sichere Technologie, wie die Dieseltechnologie hat, deren Einsatz nur viel zu häufig geschieht, so könnte man entschleunigen, und den Einsatz deutlich reduzieren und nicht noch wenig erprobte Technologien auf die Menschheit auslassen, weil Wirtschaftswachstum wohl einen religiösen dogmatischen Stellenwert hat?

Vor allem löst die Änderung des Treibstoffes, die oben beschriebenen Probleme, der Bewegungsarmut, der Bevölkerung nicht. Auch wird durch die Umstellung des Treibstoffes, die für Verkehr verbrauchte Fläche nicht geringer, wenn man die Erzeugung von Biosprit, mit der nötigen Fläche für Photovoltaikanlagen gegenrechnet. Man könnte hier auch über die Klimaprobleme sprechen. Es werden, wenn große Ackerflächen, so wie in Bayern Photovoltaikanlagen sind, dort auch keine Pflanzen CO² der Atmosphäre entnehmen. Die Lösung wird dann wieder Atomenergie sein, oder auf allen Hausdächern Photovoltaikanlagen, die wenn sie gut sind, wenig Elektrosmog erzeugen. Die Frage ist aber, ob sich alle Menschen teure Solaranlagen, mit geerdeten Wechselrichtern, die durch Netze abgeschirmt sind, leisten werden können? Vor allem sind sich viele Menschen, der Probleme des Elektrosmogs nicht bewusst, da die Industrie alles tut, um diese Gefahr totzuschweigen. Quelle:youTube .Werden die Dachgeschosse dann oft mit Elektrosmog belastet sein? Wird sich die Normalbevölkerung Elektroautos leisten können? Schöne Zukunftsaussichten: Alle 200 m Antennen für 5G und daneben, an Stelle schöner roter Dächer, Photovoltaikanlagen auf den Dächern? Die deutsche Automobilindustrie, steht der Wende der Mobilität bekanntlich skeptisch gegenüber. Quelle: Handelsblatt. Trotz neuem geplantem riesigem TESLA Werk bei Berlin. Quelle:tagesspiegel.de. Vielleicht weil die hier angeführten Probleme, der E-Mobilität Insidern wohl bekannt sind. Ein wichtiges YoTube Video zeigt, worum es bei 5G tatsächlich geht: Der Internist und Umweltmediziner Dr.Med Joachim Mutter, Berater des Bayrischen Landtages, von Brüssel und Luxemburg, berichtete vor kurzem im Schweizer Privatfernsehen über die Probleme von 5G. Es geht dabei um eine krebserregende und Spermien schädigende Technologie, die neben dem schon vorhandenen Schaden an den Spermien durch Pestizide, die männliche Unfruchtbarkeit dramatisch steigern wird. Auch wird der Klimaschaden der Mobilfunktechnologie höher angesetzt, auch durch das Zitieren eines Beitrags im 2.Deutschen Fernsehen untermauert, als der Klimaschaden der Flugzeuge, der zwar totgeschwiegen, aber erheblich ist. Man könnte ironisch sagen, dass uns 5G tatsächlich von vielen Problemen befreit. Wenn wir wegen stark geschädigter Spermien keine Kinder mehr zeugen können, dann ersparen wir uns die Kindererziehung. Wenn wir durch den E-Smog deutlich weniger Insekten haben, dann sparen wir uns die zu erschlagen? Wenn auch die Pflanzen durch 5G stark geschädigt sind, vielleicht ersparen wir uns auch das Pflanzengießen. 5G tötet das Leben und vermindert die Übervölkerung auch ohne Krieg. Die Erde wird öde und leer. Die Vögel, die unter 5G leiden werden in dem Video nicht erwähnt. Doch sind alle Orte, wo man sich wichtig fühlt, von 5G ausgenommen. Z.B. Rom, Brüssel, die Insel wo Bill Gates und Trump wohnen, auch in der Schweiz dürften viele wichtige Menschen wohnen. Quelle: YouTube. Was können Sie neben anderen Aktivitäten dagegen tun. Hier ein ganz gutes Video, wie Sie Ihr Zuhause in einen Faradayschen Käfig umwandeln können. Quelle: YouTube. Noch eine wichtige wissenschaftliche Information, mit vielen Studien zum Thema Unfruchtbarkeit beim Mann vor allem auch durch Elektrosmog: thieme-connect.de

Probiert man hier unfertige Technologien auf uns aus? Gesundheit ist vielleicht ohnehin oft ein Schaden für die Wirtschaft? Die Arzneimittelindustrie verdient jedenfalls bei Gesundheit nicht.

5 G wird aber in China vorwiegend zur Überwachung verwendet. Wenn wir Snowden zuhören, so ist das bei uns mit der Überwachung sehr intensiv. Wenn wir aber tatsächlich von Silikon Valley lernen wollen, so würden wir etwas völlig anderes planen: Nämlich nicht immer mehr Elektrosmog erzeugen, sondern die Kinder bildschirmfrei erziehen. Quelle:tagblatt.ch

Durch den immer stärker werdenden Platzmangel und Mangel an Agrarflächen durch Zersiedelung und Verkehr weltweit, entsteht der Gedanke, es gibt zu viele Menschen auf der Welt, obwohl es bei Fleisch-armer Kost (Siehe auch: https://www.blitzrechner.de/fleisch/) durchaus Platz für 2 weitere Milliarden Menschen gäbe (Quelle für die 2 Milliarden war eine Sendung im Österreichischen Radio), die sich hoffentlich nicht erst mit dem Platzverbrauch eines pendelnden, Urlaub fahrenden und einkaufenden PKWs vollwertig fühlen? Nebenbei würde Kost mit mehr Gemüse und Obst, viele Krankheiten dezimieren. Quelle: spiegel.de. Es entsteht im Hintergrund der Gedanke, ein Krieg, der Teile der Menschheit vernichtet, kann Abhilfe schaffen. Ein Atomkrieg, den manche sogar glauben gewinnen zu können? Doch wenn 5G kommt, dann wird die Frage der Überbevölkerung, auch durch E-Smog gelöst? Tante Angela muss sich nicht so bemühen, die fehlenden Menschen von weither zu holen, denn der Elektrosmog und die Spritzmittel haben und werden die Zeugungsfähigkeit aller Menschen stark beeinträchtigen.  Auch wenn wir dann alle depressiv werden, so ist eine sehr häufige Nebenwirkung der Antidepressiva eine verringerte Libido, ein stark vermindertes Verlangen sexuell aktiv zu werden. Also es wird alles dafür getan, damit die Probleme der Welt behoben werden?

Wie wäre es doch wieder mit dem Drahtesel?

Warum sollten wir also die Lösungen den Lobby-abhängigen Strukturen oben überlassen, wenn wir sie relativ einfach selber lösen könnten. Es gibt sicher Städte in D wo das Radfahren sehr ungemütlich ist, doch war das vor 30 Jahren auch in vielen anderen Städten so. Die Bürger haben die wichtigen Änderungen oft eingefordert und mitgeplant. Es gibt aber auch Städte wie London, wo der Bürgermeister Vorbild war, oder Länder, wo die Königsfamilie, wie in Dänemark mit gutem Beispiel voranging.

Es gibt sehr gute Erfindungen: Gut sichtbare Wetterverdecke, wie z.B:veltop.eu oder dryve.ch oder roofbi.com. Es gibt z.B. ein sehr praktisches Velomobil, ein Mittelding zwischen Fahrrad und Auto aus Norwegen, das nur einen Bruchteil der Fläche eines Autos verbraucht: podbike.com, ein winziges Elektroauto, eigentlich ein Liegefahrrad mit Elektroantrieb und Wetterverdeck, mit gewissen Sicherheitsstandards. Dieses Auto kann man beim Parken platzsparend aufstellen. Es gibt zahlreiche andere Velomobile, also Fahrräder, die die Vorteile von Fahrrad und Autos kombinieren. Quelle:haso-velo.ch

Bei einer Industrie, die gute Qualität, immer wieder lokal reparieren kann, wäre die Reduktion eines wichtigen Exportgutes, wie der Export von Autos, des „Wirtschaftsmotors Europas“ von D, durchaus verkraftbar. Denn eine Reparaturindustrie, würde vielen kleinen Unternehmen Arbeit schaffen. Wir dürfen und wir können noch denken, im Gegensatz zu späteren Generationen, denen man das Denken noch weniger beigebracht hat, vor allem das Selbstständige Denken hat man immer mehr abgewöhnt. Ein Oberst hatte das bei einem Vortrag über Cyber Abwehr in ähnlichen Worten geschildert, als er über 5G gesprochen hat. Also denken wir das was wir denken wollen, so lange wir noch denken können und dürfen!

Am Fahrradfahrer bin ich tatsächlich frei. Es kann Begegnung und Wärme entstehen, jedenfalls wesentlich mehr, als im täglichen Autostau.

Als Argumente gegen das Radfahren werden oft Regen, oder Kälte genannt. Schifahren kann man auch im Winter, warum soll man bei entsprechender Bekleidung und Bereifung im Winter nicht Radfahren können? Es gibt Motorrad-Kleidung und Kleidung für das Schifahren, es gibt Winterreifen und Spikes für Fahrräder. Die Tage, wo wirklich Schnee liegen bleibt sind wenige, da fahre ich im Gegensatz zu Skandinaviern nicht. Wobei die Radwege, z.B. in Kopenhagen als erste vom Schnee gereinigt werden. Bei uns geschieht das leider nicht. Es gibt normaler Weise die Beschilderung bei Radwegen: Wintersperre. Gute Anoraks, Helme mit Visier und Regenhosen, sowie entsprechende Schuhe ermöglichen auch bei Starkregen ein trockenes Ankommen am Ziel. Eine Schwierigkeit stellt Finsternis mit Nebel dar. Es gibt vollflächig reflektierende Anoraks, blinkende Helme und Schuhe, die da bis zu einem gewissen Grad Abhilfe schaffen. Man könnte auch den Zug mit dem Rad gemeinsam nutzen, und so trotzdem relativ frisch in der Arbeit ankommen.

Wer vom hohen Ross absteigt und selbst geht, lebt gesünder und vielleicht gerechter

Ein Absteigen vom hohen Ross der Mobilität in Europa, könnte Vorbildwirkung für die ganze Welt haben. Ein höherer Anteil an freudiger Bewegung belebt den Körper, stärkt die Wärme unsere Freude. Wichtig ist die Freiwilligkeit und nicht die Massenhysterie, oder Verordnung von oben. Denn die von oben verordneten Lösungen des Fahrrades, als Massenverkehrsmittel, haben in China ja nur kurz gehalten. Die Dänen aber, die freiwillig auf das Rad bei Eiseskälte steigen, die Radeln sogar zunehmend mehr. Auch im warmen Süden, können rasche Elektrofahrräder, sogenannte S-Pedelecs, durch den Fahrtwind, geegnüber dem heißen Auto, wo es doch ein wenig braucht, bis die Temperatur, durch die Klimatisierung, wieder sinkt, eine sehr praktische einfache Alternative sein. Man fährt am S-Pedelec mit einem Fahrgefühl, sehr ähnlich einem Cabrio. Die Idee, dass an Stelle von täglichen Autostaus in der ganzen Welt, die Menschen sich immer mehr mit dem Fahrrad bewegen, die könnte frische, gesündere, lebendigere Bedingungen schaffen, wo sich Menschen besser begegnen können. Die gewonnene innere Energie könnte Kunst, Kultur, Landwirtschaft fördern, und die Menschen zu eigenen Ideen und Idealen bewegen.

KenFM Positionen – Wie autark ist Europa

Wer nach dem Zusammenbruch der UdSSR davon ausging, die Zeit des Kalten Krieges sei vorbei, muss sich getäuscht sehen. Unmittelbar nach dem „Ende der Geschichte“ ging der Westen dazu über, eine aggressive militärische Expansionspolitik zu fahren. Die NATO zeigte ihr wahres Gesicht, sie wandelte sich von einem Verteidigungsbündnis in ein Angriffsbündnis. Völkerrechtswidrige Kriege gegen Jugoslawien, Afghanistan, den Irak oder Libyen wurden zur Selbstverständlichkeit. Das alles wurde begleitet durch eine Propaganda, die ihresgleichen suchte. Orwell’sches Doppelsprech ist heute die Standardsprache in unseren Massenmedien. So werden uns Angriffskriege gegen souveräne Staaten, um an deren Bodenschätze zu kommen, als „Peace Keeping Operations“ verkauft. Bombenteppiche werden heute als Demokratieexport verpackt und aus bezahlten Söldnern, die eingesetzt werden, um Terroranschläge zu verüben, werden in unseren Medien „Oppositionelle“ oder „gemässigte Rebellen“.

Pervers an dieser Situation ist die Tatsache, dass Europa von den USA als Schlachtfeld des dritten Weltkrieges vorgesehen ist. Hier bei uns soll der finale Schlagabtausch des Westens mit Russland stattfinden. Dass die russischen Streitkräfte, wenn es um die konventionelle Bewaffnung geht, es mit der geballten Schlagkraft der NATO nicht mal annähernd aufnehmen können, ist der Einsatz von taktischen Nuklearwaffen mehr als wahrscheinlich. Er ist aus militärstrategischer Sicht Moskaus ein Muss. Nur wenn Russland bei einem Angriff die US-Stützpunkte in Europa ausschaltet, kann es die Überlegenheit der NATO ausgleichen. Ein solcher Krieg kennt keinen Gewinner, denn Europa wäre nuklear verstrahlt. Dass die USA sich nicht schon längst für diese Lösung entschieden haben, ist dem Umstand geschuldet, dass sie nicht verhindern können, dass russische Langstreckenraketen auch Großstädte der USA erreichen. Gäbe es einen wirksamen Schutzschild, wäre Europa längt von den USA zum Schlachtfeld umfunktioniert worden.

Unerhörte Nachrichten aus aller Welt

Die Tageszeitungen werden immer dünner. Nicht dass sie weniger Worte verwenden oder ihnen die Themen ausgehen, sie berichten alle vom Gleichen. Wenn man heute eine Zeitung liest, ist das Multi-Tasking-Informations-Beschaffung. Man stöbert durch ein Massenblatt und hat zeitgleich die anderen auch gelesen. Der einzige Unterschied bei der Berichterstattung der diversen Blätter ist das parteiliche Vokabular und die diktierte Zielsetzung, welche Meinung man beim Leser fördern möchte. Deshalb schreibe ich heute über Themen, die in den Gazetten totgeschwiegen oder vom Redaktions-Schredder gefressen wurden. Die folgenden Berichte sind mit Sicherheit unvollständig, sachlich nicht belegbar, teilweise aus den Fingern gesogen und schlicht nicht ernst zu nehmen. Aber was schreib‘ ich, man kennt das ja zur Genüge aus den Massenblättern.

141129

 

Fukushima

Die Reaktorkatastrophe in Fukushima ist beendet. Keine Zeitung berichtet mehr darüber, also muss dort nichts mehr los sein. Wenn man auf Google-Map den Landstrich rund um das AKW sieht, kommt der Verdacht auf, dass dort noch nie etwas gestanden hat. Kein Haus, keine Anlagen, geschweige denn einen Atomreaktor. Alles wurde sauber mit dem Pixel-Bagger aufgeräumt. Vor Ort wurde ebenfalls sauber gemacht. Dabei stellt sich mir die Frage, warum wird zuerst das Kühlwasser in Tanks gefasst, wenn es anschliessend ins Meer gepumpt wird? Die Japaner schmeissen eh alles ins Meer, also warum dieser Umweg? Bei den Massen an Brennstäben und dem ganzen extrem verstrahlten Bauschutt nutzen sie vermutlich die tiefst gelegene Müllhalde der Welt. Sie liegt ja vor der japanischen Haustüre und heisst Mariannen-Graben. Bisher waren mehr Menschen auf dem Mond, als am tiefsten Punkt der Erde (11 km tief). Wenn also so wenig Menschen dort unten waren, werden in Zukunft auch nicht mehr dorthin gehen. Technisch und finanziell zu aufwendig. Der beste Platz um seinen Müll zu entsorgen. Kann und wird niemand kontrollieren.

 

US-Westküste

Der ganze radioaktive Müll aus Fukushima, der gemütlich auf der Wasseroberfläche Richtung Osten schipperte, hat die amerikanische Westküste schon letztes Jahr erreicht. Dasselbe mit den Millionen an Kubikmetern verstrahltem Wasser. Keine Zeitung berichtet darüber. Aber mit etwas Rechnen und logischem Denken kann man getrost auf die nichtssagenden Blätter verzichten. Millionen an angeschwemmten, toten Meeresbewohnern und kranken Tieren zeugen klar von einer Verstrahlung des Pazifiks. Die US-Regierung hat 14 Millionen Jod-Tabletten verteilt, aber nicht gesagt für was die sind und ob sie überhaupt was nützen. Die jährliche Maximalbelastung von radioaktiver Strahlung wird täglich überschritten. Egal ob in Japan, rund um Fukushima oder an den Sandstränden Kaliforniens. Personen, die sich über einen längeren Zeitraum in den kontaminierten Gebieten aufhalten, müssen sich über ihre Zukunft keine Gedanken machen. Sie haben keine mehr.

 

Freihandelsabkommen

Die ganzen Vasallenverträge mit den Amerikanern werden von den europäischen Hampelmännern solange mit Worthülsen überkleistert, bis der eigentliche Text unter Tonnen von blumigen Schilderungen, schlecht versteckten Lügen und einer beispiellosen Volkswillen-Ignoranz komplett begraben wird. Ist den Verantwortlichen recht, dann findet die Verträge auch niemand mehr. Gibt’s diese Papiere überhaupt. Bis jetzt wurde nur davon gesprochen, nichts gezeigt aber über die Schmerzgrenze hinaus propagiert. Wenn also keine Verträge da sind, wie soll man Europa dann einklagen können, wenn den Amis was nicht passt? Spätestens dann müssten die Verträge offengelegt werden, damit sich die Gerichte damit befassen können. Aber ohne diese Zettel wird es für die Rechtsprechung schwer. Auf was beziehen sich dann die Richter, Kläger und Anwälte? Spielen die Bingo und wer die erste Reihe hat, darf was sagen? Oder Scrabble? Wenn die Gerichtsverfahren so ablaufen wie die Verhandlungen, dann wird ausser warmer Luft nichts passieren. Abgesehen davon, ist ein Vertrag rechtsgültig, wenn man den Inhalt nicht kennt und auch nicht unterschrieben hat?

 

Drohnen über AKW’s

Die Überflüge reissen nicht ab. Mittlerweile sind nicht nur französische Atomkraftwerke betroffen, sondern auch die Deutschen. In den Medien wird aktives Totschweigen zelebriert. Und die Wenigen, welche etwas darüber veröffentlichen, faseln die ganze Zeit von Drohnen. Der Begriff ist gesellschaftsfähiger wie UFO, obwohl er eigentlich völlig falsch ist. Aber so Bezeichnungen wie UFO, Bilderberger, Chemtrails und solche Sachen lösen in den Redaktionen Pusteln aus, die dann zu ganz unansehnlichen Artikeln führen. Das erklärt warum sich viele Zeitungen als krankes Geschwür präsentieren. Heilung ist keine in Sicht. Wer nur noch mit Informationsmüll hantiert, muss sich nicht wundern, wenn er krank wird. Gibt’s eigentlich ein redaktionelles Antibiotikum? Oder sind die Chefredakteure schon Therapieresistent wie die Krankenhauskeime?
Auf alle Fälle sind die milliardenschweren Militäreinrichtungen nicht in der Lage, auch nur ein AKW vor solchen Überflügen zu schützen. Sie machen auch nichts. Es gibt genug einfache Techniken, um diese „Drohnen“ vom Himmel zu holen. Aber scheinbar ist das französische Militär nicht mal fähig einen fussballfeldgrossen Luftraum zu beherrschen. Das allein spricht für die militärische Handlungsfähigkeit der Franzosen. Oder eben, es sind keine Drohnen und die Dinger entziehen sich jeglicher Manipulation. So wie die Flugobjekte über den Meilern schwirren und die Gallier nichts machen (können), tippe ich auf eine Technik, die nichts mit uns Menschen zu tun hat. Und wenn sie schlau sind, auch nichts zu tun haben wollen.

 

Europas Vernichtung

Haben Sie was darüber gelesen? Nein? Ich auch nicht. Also nehme ich die medial unerwähnten „Fakten“ und zähle sie zusammen. Hunderte Milliarden Euros flossen aus Deutschland irgendwohin. Sowas nennt man ausbluten. Das machen die Metzger wenn sie ein Tier schlachten, bevor es zerlegt wird. Die Gro-Ko-Metzgerei macht dasselbe mit Deutschland. Die UFO-verwöhnten Franzosen haben das gleiche Problem. Ihre Regierung hat das französische Vieh bereits ausbluten lassen und der Obermetzger Holland tranchiert die Wirtschaft wie einen Weihnachtsbraten. Nimmt mich Wunder, wer vom politischen Weihnachtsmann Geschenke erhält, vor allem was. Auch die Italiener sind in Feststimmung. Eigentlich immer. Im italienischen Parlament herrscht permanenter Karneval wie in Venedig. Alle verstecken sich hinter Masken, hofieren mit ihren korrupten Aktionen und haben keinerlei Ambitionen, wenigstens einmal in hundert Jahren eine funktionierende Regierung aufzustellen. Ich warte auf den Tag, bis ein zweiter Nero den italienischen Thron besteigt. Fast wäre es Berlusconi gelungen. Aber er fiel bei der Gesellenprüfung für Sonnenkönige durch. Beim Thema Volljährigkeit hat er nicht aufgepasst. Kann man die Prüfung wiederholen?

 

3. Weltkrieg

Steht auch nichts darüber in den Zeitungen. Sie berichten zwar über die einzelnen Schlachten wie in der Ukraine, Syrien, Somalia usw., aber den eigentlichen Krieg erwähnen sie nie. Wie soll man da einen Überblick behalten. Bei jeder Fussball-WM sind die Blätter voll mit Statistiken und Tabellen. Man kann sogar auf die Resultate wetten. Warum machen die Medien das nicht mit dem 3. Weltkrieg? Statistiken über Bewaffnung und Personal, Strategien über Angriff und Verteidigung, Dazu Kriegshelden auf Abziehbildern, die man dann im Panini-Klebebuch zu den entsprechenden Truppen reinklatschen kann. Auf den Pausenplätzen diskutieren dann die Kids, wer am meisten killte und nicht wer am meisten Tore schoss. Vielleicht gibt’s sogar noch Noten für die Kür und Pflicht. Oder den künstlerischen Wert. Je nach Aufprall-Winkel wirkt ein Projektil im Kopf des Opfers unterschiedlich. Bestnoten erhält das Zerplatzen, ist spektakulär, fotogen und anatomisch aufschlussreich. Ein einfaches Einschussloch zwischen den Augen wirkt dagegen schon langweilig.
Da könnten die Blätter ihre Auflagen wieder nach oben korrigieren. Sie müssten aber noch einzelne Begriffe dem militärischen „Neusprech“ anpassen. In der NATO sagt man nicht mehr töten sondern neutralisieren. Tolle Umschreibung eines Toten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Leiche kann sich nicht mehr für eine Partei entscheiden, also ist sie neutral. Ich hoffe nur, dass diese Wortwahl von den Schweizern nicht verstanden wird. Sonst sind die schon lange tot.

 

Klimaerwärmung

Stimmt. Es ist November und draussen hat es 14 Grad. In den Supermärkten bekommt man saisonale Produkte während des ganzen Jahres und die Frauen kleiden sich im Winter, als wäre morgen die Sommer-Sonnenwende. Wo bitte schön ist denn da das Problem? Steigender Meeresspiegel? Ist doch die Chance. Venedig ist am Untergehen und zig Städte können sich als neues „Venedig“ präsentieren. Mit der Gondel über den Kurfürstendamm dümpeln, Segeltörn unter dem Eiffelturm oder Canyoning in Manhattan. Die Tourismus-Strategen sollen ein bisschen Fantasie zeigen und die Freizeitgesellschaft mit ihren Werbeversprechungen überschwemmen. Heute machen sie auch Kohle mit Kriegstouristen, also können sie sicher auch abgesoffene Länder vermarkten.
Dasselbe mit der Tierwelt. Warum in die Ferne schweifen um exotische Tierarten zu sehen? Sie kommen zu uns. Vor Jahren erwehrte ich mich in Asien unzähliger Moskitos und nun saugen die mich im heimischen Garten aus. Tropenfeeling am Bodensee. Fehlen nur noch die Affen auf den Bäumen. Aber die kommen noch, respektive sie sind schon da. Aber momentan trauen sie sich noch nicht aus den Affenhäusern in Berlin und Brüssel. Zur Zeit weht ihnen ein kalter Wind entgegen. Da warten sie lieber ab, bevor sie aus dem Gehege gekrochen kommen und man sie auf die Bäume jagen kann. Doch mit der Klimaerwärmung wird das nicht mehr lange dauern. Wenn’s in den Gebäuden politisch zu heiss wird, kommen sie zum Vorschein so nach dem Motto: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff! Dann warten aber bereits zig-Millionen deutsche Kammerjäger auf die Nager. Der Vergleich von Politikern mit Ratten ist naheliegend. Im Mittelalter verbreiteten die Nager die Pest, was Tod und Verderben millionenfach verursachte. Heute verbreiten sie Gesetze, die das Gleiche machen.
So gesehen hat die Klimaerwärmung was Gutes. Neue Märkte erschliessen sich und die Ratten werden vom Wasser direkt vor unsere Mistgabeln getrieben. Das wird ein Spass.

Merkel ist dem Bund der Kriegstreiber beigetreten – Deutschland bald beim dritten Weltkrieg dabei?

Hier ein paar  Hinweise der sehr geschätzten und gerade mit Recht aufgebrachten Frau Kopfstaendler:

Kanzlerin Merkel hat nach dem G 20-Gipfel  DEUTSCHLAND  auf die Liste der Kriegswilligen gesetzt.
Sie unterschrieb nachträglich und brach damit ihr Wort.   Dieser Wortbruch ist Hochverrat.  Es wird irgendwann Tribunale geben, wo die Toten in all den unnötigen Kriegen gerächt werden.
Danke Frau Merkel – das kam rechtzeitig vor der Wahl. Sie haben 3 Parteien – die CDU, CSU und die FDP – mit einem Schlag unwählbar gemacht.

Ach wie so trügerisch sind Weiberherzen!
Dabei hätte sie einen 3. Weltkrieg durchaus verzögern können. Aber nein, Madame muss ja als „stärkste“ Frau der Welt mitspielen im Reigen der Satanisten. Aber sie ist ja keine Pfarrerstochter, wie man uns immer glauben machen will.

http://www.veteranstoday.com/2013/09/07/us-deploys-nukes-for-war/

Die Nuklearwaffen sind ja bereits in Syrien eingetroffen. Und ich glaube den Beziehungen von Duff zu den Militärs mehr, als jeder Verlautbarung in der Öffentlich-Rechtlichen Presse des Westens, wenn sie so kriegslüstern daher kommt.

Ungerechte Kriege sind die, die auf fremdem Boden oder im Luftraum/Seeraum fremder Staaten durchgeführt werden.  Nur die direkte Selbstverteidigung auf eigenem Boden ist gestattet.

Die Rebellen, Israel und USA, die von den Saudis unterstützt wurden, haben noch Menschen, die sie entführt bzw. gefangen genommen haben langsam getötet und dann mit Giftgasspritzen endgültig abgespritzt.  Das war nicht von Assad veranlasst, wie man uns jetzt einredet.

Die Saudis und andere Emirate wollen unbedingt eine Gasleitung durch Syrien legen für ihr Flüssiggas.

In Afghanistan sterben immer noch Menschen für die geplanten Gasleitungen des Westens.

Im Irak starben mehr als 1,4 Millionen Iraker in den ungerechten Kriegen. Deren Blut klebt an den Händen des Westens.  Es ging um Öl,  aber der IRAK hat dem Westen den Zugang zum Öl verweigert.  So kann es auch gehen.

Aber dass US-Außenminister Kerry jetzt gut heißt, dass die SAUDIS sich bereit erklärt haben, alle Kosten für den Krieg gegen Syrien zu übernehmen, zeigt wie sehr die USA finanziell am Ende sind.    Sie müssen sich jetzt schon als Söldner für Saudi-Arabien bezahlen lassen.   SCHANDE – SCHANDE – SCHANDE !   Und Deutschland macht mit.

Aus den Kommentaren des obigen Artikels:

Liebe Kopfständlerin, liebe Leser hier, für alle, die sich noch weitere Informationen zu Frau Merkel wünschen, verlinke ich hier noch das hervorragende, absolut sehenswerte Video von Jürgen Elsässer / Compact „Die amerikanische Kanzlerin“. Ein must see, um zu begreifen, warum sie immer, immer wieder für amerikansiche Interessen umfällt.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/08/28/merkel-und-der-syrien-krieg-die-amerikanische-kanzlerin/

Hier der link zum Artikel in Compact:http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/08/28/merkel-und-der-syrien-krieg-die-amerikanische-kanzlerin/

(Von mirabai611)

Der Regenbogenbieger sagt:

Leute, wählt keine Pateien, die den Krieg direkt unterstützen oder Regierungen, die den Krieg unterstützen, tolerieren wollen. Wenn man genau hinschaut, bleibt da nur eine sinnvolle Stelle, wo man sein Kreuz machen kann. Traurig, aber leider Wahr.

Rebellen und Giftgas

Mit Dank an Herrn Gellermann von der Rationalgalerie. Lesenswert (die ganze Webseite – nicht nur dieser Artikel).

SYRIEN: REBELLEN UND GIFTGAS

Amerikanische Web-Site enthüllt: Saudis und Rebellen tragen Verantwortung für Giftgas-Attacke

Autor: U. Gellermann
Datum: 01. September 2013

Der amerikanische Außenminister, John Kerry, konnte den Kameras kaum in die Objektive sehen, so dürftig waren seine Beweise für die Regierungs-Urheberschaft des Giftgas-Anschlages im syrischen Ghouta. Dass hinderte Bundesaußenminister Westerwelle keineswegs sich der US-Meinung ungeprüft und schnell anzuschließen. Auch die 3-Sat-Kulturzeit-Moderatorin Tina Mendelssohn (stellvertretend für die deutschen Mehrheitsmedien) verkündete, im Brustton der Überzeugung, dass „Assad“ für den Giftgasanschlag verantwortlich war. Eine zweite Meinung einzuholen, Fakten zu prüfen, das alles ist in deutscher Politik und den ihr angeschlossenen Medien außer Mode gekommen. Deshalb veröffentlicht die RATIONALGALERIE eine zweite, völlig anderslautende Quelle. Die amerikanische Web-Site MINT PRESS, deren Artikel wir übersetzt haben, ist ein eingetragenes Medienunternehmen mit Sitz in Minnesota. Die „Minnesota Post“ hat im vergangenen Jahr ausführlich über das Unternehmen berichtet.
In Zusammenarbeit mit Dale Gavlek stellt der Reporter Yahya Ababneh die Fragen an die Rebellen.

Übersetzung: RATIONALGALERIE / Gesine Strempel

EXCLUSIVE: Syrians In Ghouta Claim Saudi-Supplied Rebels Behind Chemical Attack, By Dale Gavlak and Yahva Ababneh

Syrische Kämpfer im Vorort Ghouta von Damaskus haben zugegeben, dass sie verantwortlich für den Chemiewaffenvorfall sind, den die Westmächte den syrischen Regierungstruppen anlasten. Sie enthüllten, dass die Toten Opfer eines Unfalls waren, hervorgerufen durch die falsche Handhabung der Chemiewaffen, mit denen Saudi Arabien sie beliefert habe.

„Aus zahlreichen Interviews mit Ärzten, Einwohnern von Ghouta sowie mit Aufständischen und deren Familien geht hervor, dass Kämpfer Chemiewaffen über den saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan erhielten. Sie sind verantwortlich für die Durchführung des tödlichen Gasangriffs“, schreibt die AP-Autorin Gavlak.

Die Kämpfer berichteten, dass sie nicht ausreichend im Umgang mit Chemiewaffen ausgebildet wurden, es wurde ihnen noch nicht mal gesagt, dass es welche waren. Es hat den Anschein, als wären die Waffen zunächst für den Al-Kaida-Ableger al-Nusra Front bestimmt gewesen.

„Die Waffen machten uns neugierig. Und unglücklicherweise handhabten einige Kämpfer die Waffen falsch und verursachten die Explosionen“, berichtete ein Kämpfer namens `J´.

Seine Behauptungen wurden von einer Kämpferin namens `K´ wiederholt, die dann erzählte: „Sie haben uns weder gesagt, was das für Waffen waren, noch wie man sie einsetzt. Wir wussten nicht, dass es sich um Chemiewaffen handelt. Wir wären nie darauf gekommen, dass es Chemiewaffen sein könnten.“

Abu Abdel-Moneim, Vater eines Aufständischen, sagte auch: „Mein Sohn kam vor zwei Wochen zu mir und fragte mich, ob ich wüsste, was das für Waffen wären, die er tragen sollte“, er beschrieb, sie hätten eine „röhrenförmige Form“, andere sähen aus wie eine „große Gasflasche“. Der Vater sagte, der Name des saudischen Kämpfers, der die Waffen lieferte, sei Abu Ayesha. Laut Abdel-Moneim explodierten die Waffen in einem Tunnel und töteten 12 Kämpfer.

„Über ein Dutzend befragte Kämpfer berichteten, dass sie von der saudischen Regierung bezahlt werden“, schreibt Gavlak. Sollte das zutreffen, könnte diese Aussage den Eifer dämpfen, mit dem die USA gegen Syrien vorgehen wollen, den sie damit rechtfertigen, dass die syrische Regierung „unbestreitbar“ hinter dem Angriff mit Chemiewaffen stecke. Dale Gavlaks Glaubwürdigkeit ist beeindruckend. Sie war zwei Jahrzehnte Nahost-Korrespondent für AP, hat für das National Public Radio (NPR) gearbeitet sowie Berichte für die Nachrichtenabteilung der BBC geschrieben.

Saudi Arabiens mutmaßliche Rolle als Belieferer der Kämpfer – denen sie in jeder Hinsicht vehement den Rücken stärken – mit chemischen Waffen ist keine Überraschung angesichts der Enthüllung Anfang der Woche, dass die Saudis Russland mit Terrorangriffen auf die kommenden Olympischen Spiele in Sochi gedroht haben, falls diese nicht aufhörten, die syrische Regierung zu unterstützen.

„Ich kann Ihnen garantieren, dass die Winterolympiade im nächsten Jahr geschützt wird. Die tschetschenischen Gruppen, die die Sicherheit der Spiele bedrohen, werden von uns kontrolliert“, soll Prinz Bandar angeblich Vladimir Putin versichert haben, berichtet der „Telegraph“.

Die Obama Regierung ist bereit, die Erkenntnisse ihres Geheimdienstes zu präsentieren, mit denen sie zu beweisen bemüht ist, dass die Regierungstruppen hinter den Angriffen der letzten Woche steckten, obwohl amerikanische Beamte in der „New York Times“ zugaben, dass sie keinen schlagenden Beweis gefunden haben, der direkt auf die Beteiligung der Regierungstruppen an den Angriffen verweist.

Amerikanische Geheimdienstsprecher haben Associated Press auch berichtet, dass die Beweise des Geheimdienstes für die Schuld der syrischen Regierung “kein Volltreffer (Slam Dunk)“ sind.

Wie wir letzte Woche berichteten, lassen abgefangene Geheimdienstinformationen erkennen, dass der syrische Verteidigungsminister „panische“ Telefongespräche mit der syrischen Chemiewaffenabteilung führte und in den Stunden nach dem Angriff Antworten verlangte, was darauf hindeutet, dass der Angriff nicht von den Regierungstruppen angeordnet wurde.

Dale Gavlak ist Nahost-Korrespondentin für „Mint Press News“ und „Associated Press“. Gavlak war über zwei Jahrzehnte in Amman, Jordanien, für Associated Press akkreditiert. Die anerkannte Nahost-Expertin Gavlak berichtet derzeit aus der Levante für AP, das National Public Radio und Mint Press News, ihre Themen sind Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Dale hat einen Magister in Middle East Studies der University of Chicago. Kontakt über dgavlak@mintpress.com

Der Original-Artikel ist unter folgendem Link zu erreichen:

http://www.mintpressnews.com/witnesses-of-gas-attack-say-saudis-supplied-rebels-with-chemical-weapons/168135/

Akute Warnmeldung: aktive Kriegstreiberei in der Nato – Weltkrieg dicht voraus!

Akute Warnmeldung: aktive Kriegstreiberei in der Nato - Weltkrieg dicht voraus!

Donnerstag, 6.12.2012. Eifel. Ein schöner Tag. Ich hatte mir für heute frei genommen, um einige Angelegenheiten für unseren Verein zu regeln. Wir haben da so ein Kita-Ding im Visier,  mit integrierter Altenarbeit und angeschlossenem Familienzentrum, kurzum: die Neuerfindung der Familie in Zeiten, wo der Staat aus Familie eine Bedarfsgemeinschaft hat, die sich gegenseitig zur Arbeit antreiben sollen. Wussten Sie eigentlich, das der Staat eine Trennungsprämie für Arbeitslose zahlt? Ja, Alleinerziehende bekommen mehr Geld – und aus in der Regel gut unterrichteten Kreisen habe ich erfahren, dass sich Menschen in der Tat deshalb trennen. Staat schlachtet Familie – von wegen „besonderer Schutz“. Ebenso problematisch wird es, wenn Sie sich mal in so eine bildhübsche Hartzerin verlieben sollten: der Staat sieht so etwas gar nicht gerne, die Ausgestossenen sollen gefälligst unter sich bleiben. Schon in der Anbahnung der Beziehung müssen Sie mit Besuch von behördlichen Zahnbürstenzählern rechnen, die Ihnen ohne mit der Wimper zu zucken die finanzielle Verantwortung für ihre große Liebe sofort aufs Auge drücken, in dem man Sie ohne Sie zu fragen zum Vorsitzenden einer Bedarfsgemeinschaft macht, der die Grundsicherung ihrer vielleicht bald angetrauten Person zu übernehmen hat. Ja – der Staat macht aus ihnen jenen Versorger, den die Frauenbewegung schon lange abschaffen wollte. So gestaltet man Gesellschaft durch einfaches Umleiten der Geldströme. Doch davon wollte ich gar nicht reden, Hartz IV ist ja ein Thema, das schnell langweilig wird und seit einiger Zeit sogar peinlich. Ich wollte heute auch gar nichts schreiben, aber dann habe ich gemerkt, das Krieg ist. Ja, Deutschland ist im Krieg – und nicht nur Deutschland, die ganze Nato bemüht sich darum, ein Riesenfass aufzumachen. Ich war mehr als überrascht, dachte ich doch, nachrichtenmässig sei ich auf der Höhe der Zeit.

Wie habe ich von dem Krieg erfahren? Kamen Flugzeuge in die Eifel und bombadierten die für China abgeholzten Höhen? Streiften finstere Gestalten durch die kahlen Wälder auf der Suche nach plünderbaren Eingeborenen? Informierte mich vielleicht sogar die Bundesregierung darüber, das wir deutschen Bürger jetzt zu den Waffen greifen müssen, weil der Iwan vor der Tür steht?

Nein, ich habe bei Yahoo Vereinsmails abgerufen und dabei erfahren, das die Nato im Krieg ist. Ich will das hier mal zitieren:

In der NATO-Führung wird einem Medienbericht zufolge über ein militärisches Eingreifen in den Konflikt in Syrien nachgedacht. Zwischen mehreren europäischen Außenministern und dem Generalsekretär des Militärbündnisses, Anders Fogh Rasmussen, habe es bei einem informellen Abendessen am Dienstag zu diesem Thema eine heftige Auseinandersetzung gegeben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Warum denkt man in der Nato über ein militärisches Eingreifen nach? Nur wegen dieser „der-böse-Teufel-hat-Massenvernichtungswaffen-Geschichte“? Damit hat man uns doch schon mal beim Irak-Einmarsch voll verarscht, denkt man etwa, wir sind so blöde, das wir den gleichen Kothaufen zweimal schlucken?

Ich also sofort zur Süddeutschen. Wenn Krieg ist, will ich das wissen. Ich habe Kinder in wehrfähigem Alter, die Karriereberater der Bundeswehr lungerten schon in der Schule herum und versprachen goldene Berge, Auslandsreisen und schicke Kanonen – ich konterte mit Schweinefrass, perversen Sadisten als Ausbildern und Bildern von weggeschossenen Kiefern und Nasen aus dem Ersten Weltkrieg (sieht gruselig aus, die Leute müssen noch jahrelang damit leben).

Ich gewann 3:1.

Bei der Süddeutschen angekommen, war ich verblüfft. Ja, da fuhren Panzer vor – aber in Ägypten. Deutsche Bank hat Milliardenrisiken schöngerechnet, ein brasilianischer Stararchitekt ist tot – aber wo war der Krieg?

Ganz viele Leser der Süddeutschen verweisen aber auf die Zeit, wo ich erfahre, das es eine Petition zum Bau eines Todessterns aus der Filmreihe „Star Wars“ gibt. Vielleicht hat die Süddeutsche ihren Artikel an die Regierung verkauft und alle Rechte verloren, ich lese also in der Zeit weiter.

Die kennen wenigstens den Bericht in der Süddeutschen Zeitung, den ich dort vergeblich im Nachrichtenwust suchte:

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen stößt mit seinem Plädoyer für ein militärisches Eingreifen in Syrien auf den Widerspruch mehrerer europäischer Staaten. Bei einem informellen Abendessen in Brüssel habe es eine heftige Auseinandersetzung zwischen Rasmussen und den Außenministern von Frankreich, Deutschland und Polen gegeben, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Debatte entzündete sich an Einlassungen des Dänen, was die Nato im Fall einer weiteren Zuspitzung der Lage tun solle – zum Beispiel wenn Syriens Armee Chemiewaffen einsetzen würde oder bei einer Blockade der Straße von Hormus durch den Iran.

Dem Link der Zeit schnell gefolgt, lande ich dort, wo ich hinwollte: in dr Küche der Kriegstreiber:

Wie mehrere Quellen der Süddeutschen Zeitung bestätigten, hatte Rasmussen gesagt, dass die Nato angesichts der Entwicklungen in Syrien und in der für die Ölversorgung des Westens so wichtigen Straße von Hormus „den Kopf nicht in den Sand stecken“ dürfe.

Jedem am Tisch war klar, was er damit meinte: Die Nato müsse sich militärisch darauf vorbereiten, im Fall des Falles in Syrien einzugreifen. Politisch würde die Nato damit ihren bisherigen Kurs radikal ändern, dass ein Einsatz der Allianz in Syrien ausgeschlossen sei. Unterstützt wurde Rasmussen von den Außenministern der Türkei und Großbritanniens, auch die Amerikanerin Hillary Clinton sprang ihm bei.

Die Nato – so hole ich mein altes Hauptschulwissen hervor – ist eine Verteidigungsallianz. Das zeichnet uns vor bösen Staaten aus, wie zum Beispiel dem fiesen Hitlerdeutschland, das durch einen getürkten Angriff auf den Sender Gleiwitz einen Anlass schuf, Polen anzugreifen. Wir aber sind friedlich, wir wollen nicht so weit hinaus, wie wollen nur unsere Grenzen schützen, hatte man mir gesagt. Da ich ein Referat über den Warschauer Pakt geschrieben hatte, konnte ich das nur bestätigen: dort wohnen die Bösen mit den vielen Panzern (das ich mit dreizehn Jahren damit der Propaganda der Nato und der westlichen Rüstungsindustrie auf den Leim gegangen bin und mich zu ihrem Sprachrohr gemacht habe, habe ich erst viel später erfahren).

Nun – nicht alle von „uns “ teilen diese Ziele. Manche träumen von einem neuen osmanischen Reich, so die Welt. Jene, die diese Träume haben, schauen auf Länder wie Lybien (destabilisiert), Irak (destabilisiert), Ägypten (destabilisiert) und Syrien (wird gerade platt gemacht). Natürlich nur ein Zufall.

Nun ist die Türkei natürlich noch auf eine andere Art und Weise in Syrien aktiv – das erfahre ich ebenfalls durch die Zeit.

Die Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus haben sich seit Beginn des Konflikts in Syrien im März 2011 kontinuierlich verschlechtert. Die Türkei unterstützt offen die syrischen Rebellen und fordert den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad.

Eine Leserzuschrift dazu ist interessant:

Wenn die USA die Rebellen nur logistische unterstützen,

wie kommen diese dann an Munition aus NATO Beständen?

Die türkische Zeitung Yurt schreibt in Ihrer aktuellen Ausgabe, dass die Granaten die auf Akçakale abgefeuert wurden aus NATO Beständen stammt.

Ein nicht belegbare Behauptung? Bitte, hier Bilder von syrischen Terroristen mit 120mm Mörser Granaten.
http://3.bp.blogspot.com/…

http://3.bp.blogspot.com/…

Anhand der LOT Nummer lässt sich belegen, dass diese Granate aus Beständen europäischer Rüstungsfirmen stammen.

Wir gehen dieser Behauptung besser nicht nach, sondern erinnern uns an die FAZ, die uns über weitere Details des türkischen Engagements informiert:

Russische Militärs bezichtigen die Türkei im Syrien-Konflikt der Provokation. Das am 22. Juni von der syrischen Luftabwehr abgeschossene türkische Kampfflugzeug sei zweimal in den syrischen Luftraum eingedrungen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch unter Berufung auf russische Militärkreise. Das könne nur so erklärt werden, dass die Kampfbereitschaft der syrischen Luftabwehr getestet werden und deren Stellungen an der Küste ausspioniert werden sollten. Das türkische Militär teilte am Mittwoch mit, das Wrack des abgeschossenen Flugzeugs und die Leichname der beiden Piloten seien auf dem Grund des Mittelmeeres in etwa 1000 Meter Tiefe gefunden worden.

Mit Kampfflugzeugen in den syrischen Luftraum einzudringen, ist ein kriegerischer Akt. Und was mit Ländern geschieht, die Terroristen unterstützen, haben USA und Nato in Afghanistan gezeigt, dort haben wir auch irgendwie irgendwas verteidigt, von dem wir keine Ahnung haben – Opiumanbau, glaube ich. Das jedenfalls schreibt die junge Welt:

Der Opiumanbau ist längst einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Afghanistans geworden, schätzungsweise 85 Prozent des weltweit vertriebenen Heroins haben ihren Ursprung hier. Dramatisch nicht nur für die Abhängigen in Europa, sondern auch für die afghanischen Bauern: Sie werden von den mafiösen Strukturen, die die großen Profite aus dem illegalen Geschäft ziehen, mit Gewalt zum Anbau von Schlafmohn gezwungen – unter den Augen und Gewehren der deutschen Bundeswehr.

Das Militär hat längst seinen Frieden mit der Drogenmafia gemacht. Der »Krieg gegen den Terror« ist ein bewaffnetes Schutzkommando für Drogenbarone geworden.

Nun – deutsche Soldaten sterben gern für die Profitinteressen der Drogenmafia. Jedenfalls werde ich das wohl glauben, wenn ich diese Fakten verdaut habe.

Sterben sie aber auch gerne für das neue osmanische Imperium? Was, wenn jene politischen Kreise, die so gerne Schach mit den Ländern dieser Erde spielen, genau jenen Plan haben – die Neuauflage des osmanischen Reiches als guter Kumpel der Finanzbarone?

Undenkbar?

Quatsch! Nicht mehr in einer Welt, in der ein demokratisches Land ohne Grund den Irak angreift – und dafür noch eine „Koalition der Willigen“ zusammenbekommt.  Schauen wir jetzt in den Natorat, wo gerade geplant wird, die Kiefer unserer Kinder zu zerschießen, dann sehen wir, das es eindeutige Befürworter eine neuen Nato gibt, einer Nato, die aktiv in die Welt hinauszieht und sie nach ihren Vorstellungen neu sortiert, siehe Zeit:

Einer der Teilnehmer sagte, man habe bei Tisch „die Kriegstrommeln“ zu hören gewähnt. Rasmussen wurde lautSZ bei der „sehr strittigen“ Diskussion von den USA, Großbritannien und der Türkei unterstützt.

Schritt für Schritt wird die syrische Regierung durch unbekannte Waffenhändler in die Defensive gedrängt – das erfahren wir nebenbei:

Das Kräfteverhältnis hatte sich etwas verschoben, nachdem sich die Rebellen vor einigen Wochen Luftabwehr-Waffen beschaffen konnten.

„Luftabwehrwaffen beschaffen“ hört sich schön passiv an – die gab es sicher bei E-Bay oder Amazon. Welche Luftabwehrwaffen, erfahren wir leider nicht. Vielleicht die niedlichen schultergestützten Luftabwehrraketen, mit denen man seinerzeit die Taliban ausgerüstet hatte? Ja, erinnern wir uns daran, der Standard kann uns dabei helfen:

Nach dem die Sowjetunion 1979 Afghanistan besetzt hatte, hatten sich die so genannten Mudschahidin formiert, um gegen die sowjetische Besatzung zu kämpfen. In den ersten Jahren waren diese insbesondere durch die sowjetischen Luftstreitkräfte im Nachteil. Doch sobald sie von den USA mobile Luftabwehrraketen vom Typ „Stinger“ erhalten hatten, konnten sie sich etwa gegen die gefährlichen sowjetischen Hind-Helikopter zur Wehr setzen und die Wende im Afghanistan-Krieg einläuten.

Nebenbei bemerkt: ist schon mal jemandem aufgefallen, das die bösen Taliban diese supergefährlichen Raketen niemals zu Terrorzwecken benutzt haben? Warum eigentlich? Gibt es da noch Verträge zwischen Taliban und der CIA, die dies untersagen – oder zahlt die CIA dafür?

Aus Russland erfahren wir, das die „Luftabwehrwaffen“ in der Tat Luftabwehrraketen sind – man weiß dank der Washington Post auch, woher sie kommen: Saudi-Arabien und Katar. Diese Raketen kommen damit aus dem gleichen Land, das auch die Attentäter für den 11.September 2001 gestellt hat – ich will damit aber nichts andeuten, nur nochmal daran erinnern, das die gar nicht aus Afghanistan kamen.

Warum fürchten wir denn dann eigentlich noch die syrischen Gasbomben? Die Rebellen sind doch gut bewaffnet? Und vor allem warum weiß man eigentlich in Europa nichts davon, siehe Zeit:

Europäischen Geheimdiensten, darunter dem im Nahen Osten gut vernetzten Bundesnachrichtendienst, liegen laut SZ „keine Erkenntnisse“ über Vorbereitungen des syrischen Regimes zum Einsatz von Chemiewaffen vor.

Woher stammt dann die Legende von den irakischen – Pardon, syrischen Massenvernichtungswaffen? Aus der selben Quelle wie immer:

Der amerikanische TV-Sender NBC hatte berichtet, dass Syrien den Einsatz von Fliegerbomben mit tödlichem Nervengift vorbereite. Das Militär warte auf den Befehl von Präsident Baschar al-Assad, solche Chemiewaffen gegen aufständische Bürger einzusetzen. Die vorbereiteten Bomben seien aber noch nicht an Bord syrischer Kampfflugzeuge. NBC berief sich auf namentlich nicht genannte amerikanische Regierungsbeamte.

Namentlich nicht genannte Unbekannte wissen natürlich mehr als die gesammelten europäischen Geheimdienste. Wo bleibt eigentlich die Schlagzeile:

Unbekannte Beamte wollen uns in den Krieg treiben – wie schon 1914!

Sie wäre jetzt gerechtfertigt.

Doch was macht der deutsche Bundestag? Siehe Spiegel:

Um die Türkei vor syrischen Angriffen zu schützen, werden deutsche „Patriot“-Abwehrsysteme entsendet. Das Kabinett hat beschlossen, außerdem Soldaten in Awacs-Jets und in die Kommandostäbe zu schicken – es sind bis zu 400 Mann.

Erst sollten es 170 sein, jetzt sind es 400, wann werden es 400 000 sein?

Wenn Russland und China die US-türkische Offensive im Nahen Osten als Bedrohung für die weltweite Sicherheit ansehen werden. Die lassen sich nicht so leicht auf den Arm nehmen wie die deutsche Öffentlichkeit, die vor lauter Arbeitswahn nicht mehr zum Lesen kommt und dabei langsam auf Zustände zumarschiert, die noch viel viel unangenehmer sind als Hartz IV.

„Die Türkei ist der gegenwärtig vom Syrien-Konflikt am stärksten betroffene Nato-Partner“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Verteidigungsministerium und Auswärtigem Amt zu dem Beschluss des Kabinett.

Das ganze wird noch drolliger:

Die Türkei hatte die Nato nach wiederholten Granatenbeschuss im Grenzgebiet zu Syrien schon vor Wochen um Hilfe gebeten, am Dienstag beschlossen die Nato-Außenminister die Mission. Im deutschen Mandat wird festgeschrieben, dass es sich bei dem Schutz der Türkei um eine rein defensive Mission handelt und dass die „Patriots“ auch nicht der erste Schritt hin zu einer Flugverbotszone über Syrien darstellen. Bisher will niemand innerhalb der Nato in den Bürgerkrieg eingreifen, auch die „Patriots“ sollen nicht als Signal dafür verstanden werden.

„Bislang will niemand innerhalb der Nato in den Bürgerkrieg eingreifen“ – der Spiegel sollte vielleicht erstmal lesen, was die anderen Zeitungen zu schreiben – oder was Yahoo einem am Vorabend des großen Krieges serviert.  Was für eine dreiste Augenwischerei – als hätte es die letzten beiden Weltkriege nicht gegen, als wüßte man nicht, wie schnell unbedachtes Handeln und unreflektierte Bündnislogik einen Weltenbrand auslösen können, den nachher keiner mehr stoppen kann.

Hätte ich so etwas damals in meinem Referat erwähnt – ich wäre von der Schule geflogen, als großer Spinner.

Und ich habe irgendwie den Eindruck, das meine Befürchtungen auch heute noch auf taube Ohren stoßen werden, weil es „Krieg“ so wenig gibt wie „Verschwörungen“, Sanktionen bei Hartz IV oder deutsche Soldaten in Afghanistan.

 

 

Michail Gorbatschow Rede – Welt vor dem 3. Weltkrieg? (München 10.12.2011)

Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow ist am Samstag (10. Dezember) in München mit dem Franz -Josef- Strauß- Preis der Hans-Seidel-Stiftung ausgezeichnet worden.

Die allgemeinen Medien und Presseagenturen berichteten über dieses Ereignis bisher nur am Rande.

Die Rede die zu diesem Anlass von M.Gorbatschow gehalten wurde bezog sich sehr direkt auf einen bevorstehenden dritten Weltkrieg und die von der NATO ausgelösten Problematik des kriegstreiberischen vorantreiben eines auf Russland ausgerichteten Raketenabwehrschild.

Warum werden solche Informationen von den Medien unterdrückt?

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