Technik

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Roboterethikerin Janina Loh im Gespräch

Immer häufiger sind wir von Robotern umgeben, sie sollen uns bei der Arbeit unterstützen oder gar ablösen. Manche sehen mit dem technischen Fortschritt eine Massenarbeitslosigkeit auf uns zukommen. Doch welche ethischen Maßstäbe müssen für Roboter und beim Umgang mit ihnen gelten? Welche Rolle spielt der Mensch in Zukunft noch? Mit solchen Fragestellungen beschäftigt sich die Philosophin Janina Loh. In ihrem Buch „Roboterethik“ führt sie in die brisante Thematik ein, im Gespräch mit Wolfgang M. Schmitt stellt sie ihre Forschung vor und macht deutlich, dass die Profitlogik des Kapitalismus der Ethik oft im Wege steht.

 

Janina Loh: Trans- und Posthumanismus zur Einführung. Junius.

Wasserstoffgedanke bedeutet die Zukunft

Timm Koch: Wasserstoffgedanke bedeutet die Zukunft | Marcus Klöckner im Interview mit Timm Koch |

„In Industrie und Gesellschaft spricht sich allmählich herum, dass der Wasserstoffgedanke die Zukunft bedeutet.“ Das sagt Timm Koch, der sich mit dem „Super-Molekül“ Wasserstoff auseinandersetzt. Der Autor beobachtet die aktuellen Vorstöße der Bundesrepublik in Sachen Wasserstoff genau und sieht Licht und Schatten. Die Bundesregierung habe ein gutes Ausgangspapier, das allerdings Schwächen aufweise. Ein Interview über die neuesten politischen Entwicklungen zum Thema Wasserstoff und die Möglichkeiten, diese Technologie weiter voranzutreiben.

Der große Elektroauto-Schwindel

E-Autos sind nicht die Antwort, sie sind keine klimafreundliche Alternative. Ihre Herstellung produziert viel mehr CO2 als die von Verbrennern und der Abbau von für die Batterien notwendigen Ressourcen zerstört ganze Landstriche. Trotzdem unterstützt die Bundesregierung den Kauf eines Elektroautos mit Tausenden Euros. Man könnte meinen, sie haben ihren Blick nicht auf die Zukunft in diesem Land gerichtet, sondern auf die hübsche grüne Traumlandschaft eines Tesla-Werbeclips.
Warum E-Autos nicht die Antwort sind und welche Alternativen es gibt für umweltfreundliche Mobilität – darüber spreche ich diese Woche im Video.

UNITE BEHIND THE SCIENCE! (UNITE BEHIND THE ECONOMY, UNITE BEHIND THE POWER!)

Über das Grüne Gemetzel

Michael Moore hat einen neuen Dokumentarfilm erstellt, der auf Youtube einen Monat lang gratis zum Downloaden war. Offiziell hat die Frist vorgestern geendet, der Film ist jedoch noch auf Moores Kanal verfügbar. Wer wenig Zeit hat, mag sich eventuell nur einen zweiminütigen Cocktail aus Yacht Lifestyle, schallendem Milliardärslachen und streng wissenschaftlichem Kahlfraß („UNITE BEHIND THE SCIENCE!“) zu Gemüte führen und z.B. direkt zu Minute 1:21:10 des Videos springen.

Die Weltwoche fasst den Inhalt des Films «Planet of the Humans» zusammen:

„Unbequeme Wahrheiten. Für einmal richtet Regisseur Michael Moore seine Kamera auf die grünen Lebenslügen der eigenen Klientel. Das Schweigen der Kritisierten spricht Bände.

Die unerbittliche Kamera richtet sich diesmal auf die «heilige Kuh» seiner eigenen Klientel: die vermeintlich grüne Energie. Der Regisseur und Koproduzent Jeff Gibbs, ein Umweltaktivist der ersten Stunde, begibt sich auf eine Erkundungstour durch die Welt der alternativen Energieträger. Und er stellt dabei fest: Ob Solarpanels, Windmühlen, Batterien oder Biotreibstoffe – was unter dem Label «grün» vermarktet wird, verursacht kaum weniger Umweltschäden als konventionelle Energieträger.

Das Fazit nach einer Stunde und vierzig Minuten erscheint deprimierend. Es liegt nicht an der Technologie, sondern an der Natur. Erstens sind Sonne und Wind für die Stromproduktion denkbar ungeeignet, weil sie selten dann anfallen, wenn man sie braucht. Zweitens steht der Verschleiss an Ressourcen in einem krassen Missverhältnis zum kläglichen Ertrag, was insbesondere auch für Biotreibstoffe gilt. Das ist zwar alles längst bekannt. Doch Moore und Gibbs gelingt es, diese irritierende Erkenntnis am konkreten Beispiel bildhaft aufzuzeigen.

Der grüne Zauber vermittelt den Menschen die Illusion, den Planeten zu retten. In Wahrheit, so die Message des Films, geht es einzig um die Rettung eines verschwenderischen Lifestyles. Der «Green New Deal» ist eine linke Lebenslüge – ein milliardenschweres, mit Subventionen aller Art gedoptes und verlogenes Business, an dem sich knallharte Geschäftemacher, von Elon Musk über Al Gore («An Inconvenient Truth») bis Richard Branson, eine goldene Nase verdienen.“

Obwohl das in der Filmkritik erwähnte Schweigen der Kritisierten „Bände spricht“, so ereifern sich in den sozialen Medien umso mehr die Technik- und Fortschrittsgläubigen, die es nicht zulassen wollen, in ihrer soeben erst neu gefundenen Religion desillusioniert zu werden. Von einer gigantischen globalen PR-Agenda samt angehängter Influenzer-Maschinerie rund um Mailab, Greta, Rezo & Co. auf das Credo “UNITE BEHIND THE SCIENCE!” eingeschworen, will sich eine Millionenschaft an Followern und Freunden Sheldon Coopers ihren Glauben an Wissenschaft und Technik nicht nehmen lassen. Aus allen Rohren wird daher gerade „debunked“ und „faktengecheckt“, dass sich die Balken biegen. Denn wie uns schon Christian Morgenstern erklärt hat, kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. Correctiv-, Gwup-, Skeptiker- und Mimikama-artige „Faktenchecker“ verbreiten auf Hochtouren Gegendarstellungen wie hyperventilierende Tintenfische. Die digitale Tinte, die diese Fische versprühen, geht dennoch ins Leere. Denn jeder, der Augen hat zu sehen, kann die Wahrheit sehen, auch wenn sie schmerzt.

So wie z.B. Michael Moore das von ihm ins Bild gebrachte grüne Gemetzel kommentiert: „The Union of Concerned Scientists has become the union of concerned salesmen …”. Doch möge sich jeder selbst eine Meinung bilden.

[25.05.2020 Video gelöscht, noch verfügbar als Re-Upload hier:]

 

 

Der Blob – Intelligenz ohne Gehirn?

Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern – ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen glaubt. Der faszinierende Einzeller ist quasi unsterblich, hat einen unstillbaren Appetit, kann komplexe Probleme lösen und zeigt erstaunliche Lern- und Kommunikationsfähigkeiten.

Was ist eigentlich der Überwachungskapitalismus?

Von der #Digitalisierung wird zwar laufend geredet, mitunter auch von der Übermacht der #SiliconValley-Konzerne, aber was meint das genau? Leben wir jetzt einfach in einer Wirtschaft 4.0 oder braucht es einen anderen Begriff, der zugleich als Analyseinstrument dient? Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff hat den Begriff Überwachungskapitalismus geprägt und beschreibt in ihrem Buch detailliert, wie sich das Internet verändert hat und wir alle zu überwachten Subjekten gemacht werden, die den Tech-Unternehmen zuarbeiten. Alles begann mit #Google, doch anfangs, so beschreibt es Zuboff, haben die Gründer der Suchmaschine gar nicht verstanden, wo ihre eigentliche Geldquelle liegt. Inzwischen sind alle Digital-Konzerne (außer Apple) mächtige Akteure des Überwachungskapitalismus.

Fukushima – Ende nicht in Sicht

Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen…

Im März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9 die Küste von Japan. Auf das Beben folgte ein Tsunami. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es daraufhin zur Kernschmelze. Die Region um Fukushima wurde zum Sperrgebiet. Vier Jahre nach der Katastrophe haben wir uns vor Ort ein Bild machen können.

Warum die Versicherungen Mobilfunkschäden nicht versichern, und die Wahrheit unterdrückt wird

Die Dokumentation zeigt Strategien der Mobilfunk-Industrie gegen kritische Wissenschaftler und gegen deren brisante Forschungsergebnisse zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Mobilfunk-Strahlung. Die Industrie weiß sehr wohl, dass Mobilfunk gesundheitsschädlich ist und teilt dies auch ihren Investoren mit. Nicht aber den Verbrauchern. Quelle:zero5g.com

Wir können viel tun, um der Wahrheit, der Freiheit und unserer Gesundheit zu nützen: Ein maßvoller Einsatz der Technik, genug Zeit für Regeneration, sehr aktiv werden, wenn uns, an Stelle uns mit einem Glasfasernetz zu versorgen, überall Sender aufgestellt werden! Man kann jedes Handy auch über das Kabel anstecken, wenn man vorher auf Flugmodus gestellt hat. Entsprechende Adapter gibt es im Handel. Die Gurus von Silikon Valley, die wir gerne als Vorbild sehen, machen alles anders als es uns empfohlen wird, und wir könnten es ihnen nachmachen. Denn sie sind gerne offline. Quelle: Berliner Zeitung

Denn sowohl die Firmen, als auch Silikon Valley und die Versicherungen wissen um die tatsächliche Gefahr. Wissenschaftler warnen immer wieder vor der Krebserregung der Strahlen. Quelle: diagnose funk.org

Ein Experte spricht über die Gefahren von 5G

Wenn ein Mensch nach jahrelangem Kampf gegen seinen eigenen Tod noch Arzt studiert, dann Facharzt, dann Umweltmediziner, dann Dozent an Universitäten, zum Gerichtsgutachter wird und vom Landtag in Bayern und bei Politikern in Brüssel und Luxemburg geladen wird, dann geht es schlicht und einfach nur um das Zusammentragen von Fakten. Der Gast, Dr. med. Joachim Mutter erklärt dem Moderator vom Schweizer Privatfernsehen QS24, was man zur Mobilfunk, zu Grenzwerten und zum angehenden 5G einfach wissen sollte – und was man primär für seine Gesunderhaltung tun kann. Viele wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema kann auf der Homepage des Gastes kostenfrei heruntergeladen werden. Zum Dank für seine brisanten Recherchen, ist er, so wie sehr viele unserer besten Köpfe, auch in PSIRAM, dem Nachschlagewerk der Skeptiker, genannt GWUP, bearbeitet worden. Ja der Gesinnungskontrolle, GWUP Erich Honeckers, der früheren DDR, sind Menschen wie Prof. Hüther, oder Doz.Dr. Mutter natürlich unbequem. Da Angela Merkel, ohne Probleme, in diesem Umfeld groß geworden ist, so sind ihr sicher auch diese Informationen unbequem. (Quelle: merkur.de). Die Information, dass Merkel in ihren jungen Jahren, die nur auf die thermische Gefahr der Mobilfunkstrahlung reduzierten E-Smog Grenzwerte fixierte, die natürlich deshalb viel zu hoch sind, entstammt einem Video eines anderen Insiders nämlich von Herrn Weiner, das hier sicher schon veröffentlicht war : Quelle: YouTube

Der Mainstream und die Politik möchte uns nämlich glauben, machen, dass der E-Smog keine gesundheitlichen Probleme erzeugt, und dass das Ziel nur unser rasches Internet ist, das wir natürlich, E-Smog arm, durch ein Glasfaserkabel erreichen könnten. Es wurden viele Forscher gemobbt, die die Gefahren der Mobilfunkstrahlung belegten. Man konnte die Forscher, die einen Wirtschaftsbereich, wo Billionen investiert wurden, der ein riesiges Wachstum verspricht, zwar nicht lebenslang ächten. Doch ist die Information, wie Krebs-erregend und Spermien-tötend, Hirn Tumor-auslösend, Schlaf-störend, Kopfschmerzen und Müdigkeit-auslösend der Mobilfunk ist, doch sehr lange unterdrücken. Eine Reporterin hat sich dieses Themas angenommen und die Forscher rehabilitiert, die sich der Wahrheit, der Freiheit und nicht dem Kommerz verschrieben haben. (Quelle:YouTube ).

Zu Gast: Dr. med. Joachim Mutter
Moderation: Herr Alexander Glogg

 

 

Audi 100 – nur 1,76 Liter auf 100km

das sparsamste Auto der Welt 1989.

Der Audi-Technikvorstand versprach 1989, ein Auto mit deutlich weniger als 2,5 Liter Verbrauch auf 100km im Februar 1990 auf den Markt zu bringen.
Unglaublich. Vor 30 Jahren war dies bereits möglich.

Gegenargumente:

https://www.mdr.de/wissen/der-sparsamste-diesel-aller-zeiten-100.html

Was verbindet Pancakes und die Blockchain?

Sara Tucci ist Expertin für Algorithmen und Codierung. Sie arbeitet an der Technologie der Blockchain, die den Bitcoins beispielsweise zugrunde liegt. Sie könnte uns eines Tages helfen, die Kontrolle über unsere Daten zu behalten, statt sie in Clouds der Kontrolle durch Google und Co. auszusetzen. Was das mit leckeren Pancakes zu tun hat, erklärt diese Folge von Verknüpft.

Frischer Wind in der Betäubungszone des Bundestags

Jörn Gutbier, der Vorsitzende der Initiative „Diagnose Funk“, ist Architekt. Wenn er seine knapp bemessene Freizeit und ungezählte nächtliche Stunden, in denen der gute Bürger normalerweise schläft, dafür aufwendet, um sich für uns alle einer Maschinerie entgegenzustellen, die uns schon demnächst überrollen könnte, dann mag der ein oder andere eventuell 30 Minuten opfern, um sich das anzuhören, was Gutbier hier in kompakter Form vorträgt. Es könnte sein, dass es im Gegenzug zu diesen 30 Minuten viele gesunde Lebensjahre sind, die er dazugewinnt, falls er für die gegenständliche Thematik aufwacht und zumindest für sich selbst Konsequenzen im Umgang mit der strahlenden neuen Welt zieht (nützliche und einfach umzusetzende Tipps für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation in den eigenen vier Wänden finden sich auch in einer Informationsbroschüre der Landessanitätsdirektion Salzburg).

Die Rede wurde vorletzte Woche vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gehalten, jenem Gebäude, in dem eine Bundeskanzlerin nun schon seit 14 Jahren mit jedem ausgesprochenen Wort nichts anderes macht als das, was Roger Willemsen bei ihr beobachtet hat – der zum Schreiben seines Buches ein Jahr lang dem Bundestag als Beobachter beigewohnt hat: „Betäubungszonen ausbreiten“ und „das Land chloroformieren“ (Quelle: Tagesspiegel).

In dieser Betäubungszone, in der auch die meisten anderen von uns gewählten Volksvertreter wie transatlantische Wasserleichen vor sich hintreiben, wurde nun etwas beschlossen, was sich bereits nach derzeitigem, gesichertem Wissensstand als sehr viel größerer Umwelt-/Gesundheitsskandal herausstellen könnte als die Folgewirkungen von Contergan, Asbest, DDT und PCP zusammen. – Eine neue Technolgie, die sogar der Wissenschaftliche Beirat für globale Umweltfragen der Bundesregierung als Klimakiller und als disruptive Kraft beschreibt, welche die Schädigung von Umwelt und Klima in gewaltiger Weise beschleunigen werde, falls man sie jetzt nicht reguliert – was laut Jörn Gutbier ohne großen Aufwand jederzeit möglich wäre. Nur: Wie stellen wir das nun an, innerhalb einer chloroformierten Betäubungszone, in der viele technikverliebte Bürger die Illusion liebgewonnen haben und über unangenehme Wahrheiten lieber hinwegsehen möchten? Wie auch immer, eine nicht unbeträchtliche und stetig wachsende Anzahl von Menschen erkennt jedenfalls bereits die Zeichen der Zeit und organisiert sich gegen den Wahnsinn, den uns eine hochprofessionelle PR- und Lobbyindustrie als Normalität verkaufen will (siehe auch gegen5g.de).

Zum Weiterlesen/-sehen:

diagnose-funk.org (Informationsportal zu gesundheitlichen Nebenwirkungen von technischen Feldern)

WarGaming für den Profit (25-minütige Doku mit bisher nicht veröffentlichtem Originalmaterial von Zeitzeugen)

Welcome to the final Show (Nachrichtenspiegel)

Die Hard 4.0: Arma5Geddon (Nachrichtenspiegel)

Auf die Knie vor Gott KI (Nachrichtenspiegel)

 

KenFM im Gespräch mit: Erwin Thoma („Strategien der Natur“)

Erwin Thoma ist der Mann und Ansprechpartner, wenn es um Fragen eines gesunden, nachhaltigen und erfüllten Lebens in und mit der Natur geht. Wenn er beginnt vom Wald zu erzählen, hat man das Gefühl, den Geruch sauberer Waldluft in der Nase zu spüren. Berichtet er von den Kreisläufen und Lebenszyklen eines Baumes, fängt man fast automatisch an, den eigenen Lebensstil zu überdenken. Erwin Thoma ist kein Träumer, er ist ein Mann der praktischen Vernunft, mit einem strahlend breiten Lächeln um die Mundwinkel, die von seiner aufrichtigen Liebe zur Natur zeugen.

Das Rätsel des künstlichen Hirns

Sehr gruselig

Viele Science-Fiction-Filme handeln von Wissenschaftlern, die Maschinen Leben einhauchen. Wird diese Zukunftsvision jetzt Wirklichkeit? Neurowissenschaftler und Robotologen verfolgen ein und dasselbe Ziel: die Schaffung eines dem menschlichen Gehirn ähnlichen Kunsthirns. Traum oder Albtraum? Der Film beleuchtet die Forschungsarbeiten mit schier unerschöpflichen Mitteln.

Der Wettlauf ins All war gestern, heute ist der Wettlauf ums künstliche Gehirn die nächste zu erobernde Grenze. Vom einfachen Molekül bis hin zur komplexen Verknüpfung der Gehirnzellen hat man bereits mit der Kartographie des Gehirns begonnen. Ziel ist die Schaffung eines dem menschlichen Gehirn ähnlichen Kunsthirns, was von Neurowissenschaftlern und Robotologen auf der ganzen Welt verfolgt wird. Aber so unterschiedlich wie die Forschungskonsortien sind auch deren Beweggründe. Vorrangig geht es den meisten Wissenschaftlern darum, das Gehirn als eines der wenigen letzten Mysterien besser zu verstehen und somit auch fortschrittlichere Behandlungsmethoden entwickeln zu können. Doch auch Transhumanisten sind am Wettlauf um das Kunsthirn beteiligt und suchen nach Möglichkeiten der Unsterblichkeit, während sich der Internetriese Google dafür interessiert, wie künstliche Intelligenz mit der Welt interagieren und eigenständig lernen kann … Traum oder Alptraum? Ist es wirklich möglich, das menschliche Gehirn durch eine Maschine zu ersetzen? Dafür müssten die Funktionen von 100 Milliarden Neuronen reproduziert werden, die durch ein Netz hochkomplexer Verbindungen miteinander verbunden sind. Und was passiert, wenn diese Suche tatsächlich gelingt und es eines Tages das künstliche Hirn geben wird? Wird es einigen exzentrischen Milliardären die digitale Unsterblichkeit bescheren? Die packende Dokumentation folgt verschiedenen Forschungsarbeiten weltweit, die mit schier unerschöpflichen Mitteln an dieser Vision arbeiten – mit viel Science und immer weniger Fiction!

Künstliche Intelligenz und die Veränderungen im Alltag

Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Digitalisierung schreitet voran und bahnbrechende Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen völlig neuen Möglichkeiten: Algorithmen erkennen Krankheiten besser als ein Arzt. Intelligente Software steuert autonom fahrende Autos und führerlose Luftfahrzeuge. Das alles bietet große Chancen, aber gerade das atemberaubende Tempo der Veränderungen birgt auch Gefahren.

Leben im All / Unser Kosmos

Unser Kosmos: Die Botschaft des Lebens

Unser Kosmos: Die Geburt der Elemente

Leben im All – Planetenjäger

Leben im All – Unterwegs zu einem neuen Planeten

Leben im All Auf der Suche nach Außerirdischem

Leben im All – Der erste Kontakt

Die Kunst des Hackens

Simon Denny ist einer der international bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Neuseelands. Er befasst sich in seiner Kunst mit dem Hacken von Informationen, ursprünglich dem Versuch illegal in Computersysteme einzudringen und gegen das System zu arbeiten. Mittlerweile werden Hacker von großen Firmen und Regierungsorganisationen sehr geschätzt …

Schwarze Löcher – Spurensuche im Universum

Ein kleines Piepen revolutionierte das Verständnis des Universums: Es ist der Beweis dafür, dass vor einer Milliarde Jahren zwei massive Schwarze Löcher kollidierten und dabei eine Gravitationswelle auslösten, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegte – bis sie schließlich im September 2015 die Erde erreichte. Schwarze Löcher sind die geheimnisvollsten Elemente des Universums. Obwohl sie für den Menschen nicht sichtbar sind, haben sie einen Körper von unendlicher Dichte und der milliardenfachen Masse der Sonne. Mit ihrer unvorstellbaren Kraft verschlingen sie alles, was sich ihnen in den Weg stellt: Teilchen, Staub, Gas, Planeten, Riesensterne – sogar Licht. Wer da hineinfällt, würde auf die Größe einer Nudel zusammengequetscht werden. Erstmals entdeckte Karl Schwarzschild Schwarze Löcher – allerdings auf Papier. Es war die bizarre Lösung der scheinbar unlösbaren Relativitätstheorie, doch das Ergebnis schien allen Naturgesetzen zu widersprechen, so dass sogar Einstein selbst nicht daran glaubte. Heute ist die Existenz von Schwarzen Löchern bewiesen und jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie entscheidende Bestandteile der Struktur des Universums sein könnten. In dieser zweiteiligen Dokumentation stellt die Astrophysikerin Janna Levin den aktuellen Stand der Forschung über Schwarze Löcher vor zusammen mit zahlreichen Spitzenforschern aus den Bereichen Astronomie und Physik. Denn eins ist gewiss: Schwarze Löcher sind Realität, doch ihr Rätsel ist noch lange nicht gelöst …

Der Homo sapiens – Die Geschichte der Menschheit

27Vor 200.000 Jahren streifte der erste Homo sapiens durch die afrikanische Savanne, heute umfasst die Weltbevölkerung mehr als sieben Milliarden Menschen. Als unsere Spezies in Afrika entstand, lebten noch andere, ältere Menschenarten. Welche Rolle spielten sie in unserer Evolution? Die Dokureihe stellt aktuelle Erkenntnisse der Evolutionsforschung vor.

Ostafrika galt lange als die Wiege der Menschheit, denn dort entdeckte man die ältesten Überreste des Homo sapiens. 1967 kam eine internationale Expedition auf der Suche nach menschlichen Fossilien in den Süden Äthiopiens. Und sie fanden tatsächlich die Überreste von drei prähistorischen Menschen. Das vollständigste Skelett war das von Omo I. Aber in den 60er Jahren konnte niemand sagen, wie alt es genau war, ob 20.000, 30.000 oder 100.000 Jahre. Drei Jahrzehnte lang war Omo I ein Fossil, das seiner Geschichte harrte. Neue Studien legen jedoch nahe, dass der moderne Mensch in mehreren afrikanischen Gegenden gleichzeitig auftrat. Die DNA eines afroamerikanischen Sklaven aus dem 19. Jahrhundert zeigte zudem, dass sich der Homo sapiens in Afrika noch lange nach seiner Abspaltung mit anderen Hominiden fortpflanzte und so seinen Gen-Pool entscheidend erweiterte. „Einer von uns: der Homo sapiens“ erzählt, wie sich der Mensch entwickelte und auf der ganzen Erde ausbreitete. Lange glaubte man, der Homo sapiens habe sich bewusst von anderen Hominiden abgegrenzt. Jetzt ergaben neue DNA-Studien, dass der Mensch eigentlich eine hybride Art ist – eine Kreuzung aus anatomisch modernen Phänotypen und ihren älteren Verwandten. Der amerikanische Paläontologe John Hawks stand den Autoren beratend zur Seite. „Bei den Dreharbeiten haben wir festgestellt, dass der menschliche Stammbaum nicht geradlinig ist. Er sieht eher aus wie ein Busch mit chaotischem Astwerk und verschlungenen Wurzeln. Wir sind das Kreuzungsergebnis mehrerer Arten, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufweisen“, erklärt Tim Lambert von Wall to Wall Media, der die Reihe produziert





Die Evolution hat nach vielen Hunderttausenden von Jahren mit dem Homo sapiens die bisherige „Krone der Schöpfung“ hervorgebracht. Hat die biologische Evolution damit tatsächlich ihr Ende erreicht, wie es oft heißt? Die klassischen Selektionsmechanismen wirken nicht mehr, es überleben nicht mehr nur die, die sich am besten angepasst haben. So passt sich inzwischen der Mensch nicht mehr der Umwelt an, sondern greift aktiv in sie ein und verändert sie in seinem Sinne. Die moderne Medizin lässt Menschen überleben, die es früher nicht bis zur Weitergabe des Erbguts geschafft hätten. Dennoch sind viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass unsere biologische Evolution nicht zu Ende ist. Die weltweite Durchmischung des Genpools macht heute völlig neue Kombinationen möglich. Zudem sind Eingriffe in die Keimbahn möglich. Damit bestimmt der Mensch seine genetische Zukunft womöglich bald selbst. Und dann gibt es da ja noch die künstliche Intelligenz, mit der sich Menschen der Zukunft zum Cyborg aufrüsten könnten. Der Grimme-Preisträger Tom Theunissen wirft in seiner Dokumentation einen zoologischen Blick auf seine Weggenossen. Auf der sehr persönlich gehaltenen evolutionären Reise besucht er Menschen, die sich Gedanken darum machen, wie es mit dem Menschen weitergeht in einer Welt, die sich rasant verändert. Dazu gehören Evolutionsbiologen, Paläoanthropologen, Kunsthistoriker und Informatiker. Sie stellen sich die Frage, ob der Mensch der Zukunft gewachsen ist, ob er sich sogar verändert, um nicht auszusterben, und wie der Mensch der Zukunft überhaupt aussehen wird.

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