Moderne Mythen

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Im Dezember Werden Wir 3 Außergewöhnliche PHÄNOMENE Am Himmel Sehen

Dieses Jahr 2020 war voller unglaublicher astronomischer Ereignisse, die zum Guten oder Schlechten, wichtige Veränderungen in unser Leben gebracht haben und auch weiterhin bringen werden.
Aber das Jahr ist noch nicht vorbei, und in der kurzen noch verbleibenden Zeit werden wir das Zusammentreffen ziemlich ungewöhnlicher Phänomene sehen, die noch größere Veränderungen mit sich bringen.

Ingenieur entwickelt das weltweit erste einziehbare ‚Star Wars‘-Lichtschwert, das bei über 4.000°F brennt und durch METALL schneiden kann

Fake?

Ein beliebter YouTuber hat das erste funktionierende Lichtschwert entwickelt, bei dem Propangas bei etwa 4.000°C verbrennt, um einen einziehbaren Plasmastrahl zu erzeugen.

Der Kanadier James Hobson, bekannt als „der Hackschmied“, hat eine Anhängerschaft von zehn Millionen Abonnenten und arbeitet daran, populäre Science-Fiction-Artikel in die Realität umzusetzen.

Inspiriert durch seine Liebe zu Star Wars hat er bereits verschiedene Lichtschwerter hergestellt, wollte aber „die weltweit erste, einziehbare, plasmabasierte Version“ produzieren.

Dafür benutzten die im Internet berühmten Ingenieure flüssiges Petroleumgas, einen Brennstoff, der in vielen Schuppen versteckt ist und oft für den Betrieb von Grills verwendet wird.

Dieses wird in einem speziell angefertigten Rucksack aufbewahrt und über ein Rohr zum Gerät transportiert, so dass die Konstruktion eher einem „Proto-Schwert“ der frühen Generation ähnelt als den Waffen von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi.

Diese rucksacklosen Konstruktionen liegen derzeit außerhalb der Reichweite unserer Technologie, da sie Batterien der Größe D erfordern würden, die mehr Energie produzieren können als ein Kernkraftwerk, sagt Herr Hobson.

RUPERT SHELDRAKE – Verschiedene Vorträge

THE SCIENCE DELUSION

DOGMAS OF MODERN SCIENCE

The Science Delusion examines the ten dogmas of modern science, and shows how they can be turned into questions that open up new vistas of scientific possibility.

DIE WIEDERENTDECKUNG DER SPIRITUALITÄT

RUPERT SPIRA AND RUPERT SHELDRAKE: THE NATURE OF CONSCIOUSNESS

RUPERT SHELDRAKE SOCIAL MORPHIC FIELDS

HOW SCIENCE EXPLAINS SPIRITUALITY

MENSCH UND TIER: RUPERT SHELDRAKE UND DIE MORPHISCHEN FELDER

Rupert Sheldrake (* 28. Juni 1942 in Newark-on-Trent, Nottinghamshire) ist ein britischer Autor und Biologe. 1981 stellte er eine Hypothese auf, nach der sogenannte morphische Felder existieren, die die Entwicklung von Strukturen beeinflussen sollen. Seine Hypothesen werden in den Naturwissenschaften weithin abgelehnt.[1] Von 2005 bis 2010 leitete er ein parapsychologisch orientiertes Forschungsprojekt, das aus einer von der Universität Cambridge verwalteten Stiftung finanziert wurde…

Sheldrake studierte in Cambridge Biologie und Biochemie, später an der Harvard University Philosophie. An der Universität Cambridge war Tim Hunt sein enger Studienkollege[2]; im Jahr 1967 promovierte er in Biochemie, lehrte am dortigen Clare College und war dort bis zum Jahr 1973 Forschungsleiter für Biochemie und Zellbiologie. Dort sowie bei der Royal Society befasste er sich mit der holistischen Tradition in der Biologie, führte Forschungen zur Entwicklung von Pflanzen und zur Zellalterung durch und formulierte die Theorie der von ihm so genannten morphischen Felder, seine Grundlage der Hypothese eines Gedächtnisses der Natur…

A Conscious Universe?

The sciences are pointing toward a new sense of a living world. The cosmos is like a developing organism, and so is our planet, Gaia. The laws of Nature may be more like habits. Partly as a result of the ‘hard problem’ of finding space for human consciousness in the materialist worldview, there is a renewed interest in panpsychist philosophies, according to which some form of mind, experience or consciousness is associated with all self-organizing systems, including atoms, molecules and plants. Maybe the sun is conscious, and so are other stars, and entire galaxies. If so, what about the mind of the universe as a whole? Rupert Sheldrake will explore some of the implications of this idea.

Rupert Sheldrake is a biologist and author of more than 85 scientific papers, and was named among the top 100 Global Thought Leaders for 2013. He studied natural sciences at Cambridge University, where he was a Scholar of Clare College, took a double first class honours degree and was awarded the University Botany Prize in 1963. Dr Sheldrake then studied philosophy and the history of science at Harvard before returning to Cambridge, where he took a Ph.D. in biochemistry in 1967.

He is the author of 13 books, and in 2012 he published ‘The Science Delusion’. This book examines the ten dogmas of modern science, and shows how they can be turned into questions that open up new vistas of scientific possibility. It received the Book of the Year Award from the British Scientific and Medical Network. His most recent book: ‘Ways To Go Beyond, And Why They Work’ was published in 2019, and looks at seven spiritual practices that are personally transformative and have scientifically measurable effects. You can keep up to date with Rupert’s work on his website: www.sheldrake.org.

Rupert Sheldrake: Morphic Resonance, Ritual and the Memory of Nature

This talk was filmed at an Advaya Initiative event in November 2016, ‚Shifting Outlooks‘. Rupert Sheldrake spoke alongside Peter Owen Jones & Martin Shaw to look at the ecological challenges we face and how we can shift our outlook to engage with lifestyles that place our individual, social and environmental well being at the centre of life.

The Mind beyond the Brain

This talk was given at the Advaya event Consciousness: Re-Defining Our Parameters with Rupert Sheldrake and David Luke on 3rd December 2018.

Most scientists assume that the mind is located inside the head. But there are good reasons for thinking that this view is much too limited. People can influence others at a distance just by looking at them, even if they look from behind and if all sensory clues are eliminated. People’s intentions can also be detected telepathically by animals from miles away, and some people can tell who is calling them before they pick up the phone. Our minds seem to extend stretch out beyond our brains through attention and intention. And they are also open to more-than-human forms of consciousness, both through spontaneous mystical experiences and through spiritual practices.

EINFÜHRUNG IN DIE MORPHISCHEN FELDER NACH RUPERT SHELDRAKE

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich der Diplom-Theologe und „Neue Horizonte.TV“-Moderator Götz Wittneben mit der Theorie der Morphischen Feldern von Rupert Sheldrake.

Archonten, Dämonen und Meteoriten in Träumen, weisen auf die „letzten Tage“ hin

Sind Träume ein Blick hinter den Vorhang in unsere Zukunft? Seit altersher stellen sich Menschen diese Frage – doch bis heute haben wir keine schlüssige Antwort auf diese Frage gefunden. Über eine Tatsache aber scheinen sich Traumforscher und Psychologen indes im Klaren zu sein: Träume sind sehr eng mit unserer sozialen und gesellschaftlichen Situation verbunden, manchmal versuchen uns Träume sogar zu warnen. In den USA träumen gegenwärtig Menschen von Dämonen und Meteoriten, die im November die Vereinigten Staaten heimsuchen könnten.

Deathtronauts – Die Jenseitsforscher

Der aktuelle Stand

Mythen Metzger

Mystery Kurzmeldungen #21 2020

FBI: Tesla Dossier https://vault.fbi.gov/nikola-tesla/Ni…

 

Kryptide: Die These der zeitreisenden Tiere

Mythen Metzger

Mystery Kurzmeldungen #19 2020

Die UFO-Landung von Valensole

Es ist einer der wenigen Fälle, den die staatliche französische UFO-Forschungsbehörde GEIPAN bis heute nicht aufklären konnte: Am Morgen des 1. Juli 1965 stürzt der Lavendelbauer Maurice Masse atemlos ins Bistrot seines Dorfes Valensole in der Provence. Seinem Freund, dem Barbesitzer, erzählt er eine unglaubliche Geschichte: Gerade sei er Zeuge einer UFO-Landung in seinem Lavendelfeld gewesen. „Aber erzähl bloß niemandem davon!“, fügt er hinzu, „Das bleibt unter uns!“.

Am Abend des 2. Juli 1965 erfährt die lokale Gendarmerie von dem Vorfall und bestellt Maurice Masse noch am selben Tag zur Befragung ein. Das komplette Vernehmungsprotokoll und der Untersuchungsbericht der Gendarmen sind inzwischen auf der Webseite der staatlichen UFO-Forschungsorganisation GEIPAN abrufbar. Darin beschreibt Masse ausführlich die von ihm gesehenen Wesen und das Fluggerät. Die Gendarmen des Ortes nehmen den Lavendelbauern sehr ernst. Unverzüglich informieren sie ihren Kompagniekommandanten und machen sich gegen 22:00 Uhr zusammen mit Monsieur Masse auf den Weg zur Landestelle. Tatsächlich finden sie merkwürdige Spuren am Boden…

Muster des Verschwindens

…und die falsche Kritik an David Paulides

Alien Signs?

Visitors flocked to see a giant crop circle discovered in the grain field between the Bavarian towns of Raisting, Fischen and Diessen am Ammersee.

Rätselhafte Welt Big Pack – Die erlaubten Auszüge aus gelöschten Videos

Mythen Metzger

Wissenschaft und Wirklichkeit

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls

Wirklichkeit belehrt Wissenschaft

Wissenschaft schafft nicht nur Wissen sondern auch Verunsicherung. Neue Erkenntnisse stellen alte Gewissheiten in Frage. Worauf aber ist noch Verlass? Denn die Wissenschaftsgesellschaft verliert den Blick für die Wirklichkeit.

Im Dienst der Interessen

In den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen nimmt die Wissenschaft eine immer bedeutendere Stellung ein. Jeder beruft sich auf sie, der seinen Ansichten Nachdruck verleihen will. Da sie den Ruf der Neutralität hat, gilt sie als unverdächtig. Damit ist sie ein idealer Deckmantel, hinter dem sich die Interessen verstecken können.

Dieses Bild der Neutralität bekommt Risse. Immer häufiger stützen sich die gesellschaftlichen Gruppen mit ihren Interessen auf wissenschaftliche Erkenntnisse, Studien und Theorien als Beweis für die Richtigkeit der eigenen Ansichten. Die Gesellschaft wird überschwemmt mit Wissenschaftlichkeit.

Der Mandela Effekt – Fehler in der Matrix?

Weltweit berichten Menschen, dass sie bestimmte Dinge oder Ereigniss anders in Erinnerung haben, als diese zum aktuellen Zeitpunkt sind. Teilweise sind diese Erinnerungen kollektiv, was bedeutet, dass viele Menschen die selbe veränderte Realität teilen und das über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg! Alles nur Einbildung oder sind wir hier etwas Großem auf der Spur? Dieses Video liefert Beispiele und Erklärungsansätze zum sogenannten Mandela Effekt!

David Icke – Ehrliche 10 Minuten zum Thema Realität

In diesem Video spricht David Icke über das Thema Realität, Wahrnehmung und der Manipulation selbiger.

Mystery Kurzmeldungen #12 / 2020

Mythen Metzger

Verbotene Archäologie – Was die Wissenschaft verschweigt!

In der Archäologie tauchen immer wieder Funde auf, die so gar nicht in die Geschichtsschreibung passen. Schnell werden sie als Kultobjekte abgetan. Bei genauerer Betrachtung scheint mehr dahinter zu stecken, als man offiziell zugibt. Werden wir unserer wahre Herkunft und Geschichte betrogen?

Der Konsens-Nonsens – Markus Fiedler bei SteinZeit

Zu Gast bei Stein-Zeit.Tv war der Diplom-Biologe und Lehrer Markus Fiedler, der vielen bekannt geworden ist durch seine Filme über die manipulativen Machenschaften der Wikipedia. https://wikihausen.de/dokumentarfilm-…

Im Interview mit Robert Stein bespricht er den angeblichen Konsens in der Wissenschaft in Sachen Klimaforschung. Zentraler Bestandteil war eine Studie vom Januar 2013 von Cook et al, die immer wieder herangezogen wird um die Einigkeit unter den Wissenschaftlern zu illustrieren. Von fast 12.000 ausgewerteten Studien stimmen nicht 97% der These des vom Menschen verursachten Klimawandel zu, sondern sage und schreibe nur 0,54%. Zusätzlich erklärt Markus Fiedler anhand der Rohdaten dieser Studie wie die Ergebnisse ad absurdum geführt wurden und Ursache und Wirkung einfach vertauscht wurden.

 

Warum der Untergang naht … und warum wir uns jetzt trotzdem entspannen können

Vergiftete Brunnen und Influencer mit Morbus Science

Manchmal schafft es auch ein Bericht in die Massenmedien, der nicht der Banalität oder der Desinformation dient, sondern durchaus lesenswert ist. So etwa ein gestern in der NZZ erschienenes Essay einer promovierten Historikerin, die es wagt, die Käseglocke anzuheben, unter welcher die Welt der akademischen Lehre gerade vor sich hinschimmelt.

Die Historikerin beschenkt uns in ihrer Betrachtung auch mit einem historisch denkwürdigen Begriff, den wir uns merken sollten, um dasjenige zu verstehen, wo der gesunde Hausverstand derzeit kapitulieren muss: „Agendawissenschaft“. Wissenschaftlern dieser neuen, sich epidemisch ausbreitenden Zunft ginge es nicht mehr um ergebnisoffene Forschung und Erkenntnis, sondern darum, „mithilfe von Forschung und Lehre ein ideologisch verbrämtes gesellschaftspolitisches Programm voranzubringen“. Inzwischen habe sich in der wissenschaftlichen Welt ein regelrechter Widerwille etabliert, sich mit <<falschen Positionen>> zu befassen“.

Wer in dieser Nichtwissenwollenschaft den Kopf über den Tellerrand heben – oder eigentlich nur die Augen für die unmittelbare Realität öffnen möchte, der muss mit Disziplinierungsmaßnahmen rechnen. Disziplinierungsmaßnahmen, an denen sich bereits Erstsemestrige eifrig beteiligen, um Lehrende, die nicht auf Linie sind, zu diskreditieren und aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen.

In Zeiten von Social Media geht das per Knopfdruck und in Echtzeit. Auf Phasen der Reflexion über Gehörtes und allenfalls verflogene Wut nach einem  Heimspaziergang kann heute nicht mehr gerechnet werden. „Daumen runter“ gibt’s sofort, wenn einem eine Ansicht begegnet, welche der persönlichen Kompassnadel widerspricht. Dass diese persönliche Kompassnadel nur deswegen in eine bestimmte Richtung zeigt, weil „Manufacturing Consent“-Spezialisten einen kleinen Magneten installiert haben, der eine freie Bewegung der Kompassnadel nicht zulässt, wird nicht in Betracht gezogen.

Nach Beobachtung der Historikerin werde stattdessen „die enorme Komplexität des Wissens, mit der sich Studenten vor allem in den ersten Semestern konfrontiert sehen, auf ein leicht verstehbares und durch Aneignung der «richtigen» Sprache schnell anwendbares Schema“ reduziert, mit dem die Welt in Gruppen aufgeteilt werden könne. Alles natürlich, um dem Guten und Gernen Leben zu dienen. Um ein auf Andersdenkende disziplinierend wirkendes Klima zu erzeugen, bedürfe es einer kritischen Masse solcher Agendawissenschaftler in jeweiligen Forschungsfeldern. Nach Ansicht der Historikerin habe der Marsch durch die Institutionen vor allem in den Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften dazu geführt, dass diese kritische Masse vielfach bereits erreicht wurde.

Wer nachfolgenden Artikel liest, wird verstehen, wie der Brunnen der herrschenden Lehre gerade sukzessive vergiftet wird und wie es dazu kommen konnte, dass wir im gesellschaftlichen Diskurs derzeit regelrecht wahnhaften Vorstellungen folgen. Denn aus besagtem Brunnen der herrschenden Lehre der (Agenda-)Wissenschaft schöpfen auch alle Influencer, die derzeit ihre Millionenschaften an Followern und fast eine ganze Generation mit dieser Influenza influenzieren: All die Junk Science „Bildungskanäle“ wie maiLab (bereits bedacht mit dem Grimme Online Award für Wissen und Bildung), Rezo, Porno-Katja & die 90 Super Youtuber etc.

Da die WHO den Virus von Morbus Science immer noch nicht in seiner letalen Auswirkung erkannt hat, hat sich diese bislang nur in bestimmten Thinktanks und Universitätsinstituten grassierende Krankheit mittlerweile zur Pandemie ausgeweitet.

Ritter*Innen der Kokosnuss

Natürlich gebietet es das Selbstverständnis eines im akademischen Leben verankerten Nichtwissenwollenschaftlers, dass er nicht untätig bleibt. Das Schul- und Universitätssystem hat ihm einen aufs Höchstmaß zugespitzten Intellekt aufgesetzt, mit dem er jetzt nicht ganz tatenlos zusehen kann, wie rundherum in der Welt alles den Bach runtergeht. Er muss diesen Intellekt auch schon aus Gründen der reinen Selbsterhaltung in irgendeine Richtung einsetzen. Denn würde er sich  mit einem mit 400 U/min vor sich hinrotierenden hybriden Intellekt nicht irgendwo einkuppeln sondern nur im Leerlauf drehen, dann würden sich die Zahnräder seines Getriebes selbst zerreiben. Doch wo darf man ihn in Zeiten wissenschaftlichen Prekariats noch einkuppeln, diesen Intellekt? Für irgendetwas möchte man kämpfen, damit man sich nicht ganz wertlos vorkommt. Aber die von Regierung und Medien vorgegebene Linie lässt kaum noch etwas zu, gegen das man kämpfen bzw. für das man sich engagieren darf. Nur zwei mickrige Ventile werden der Masse angeboten, über die sie ihren Überdruck abpfeifen lassen darf. Angesichts des massiven Überdrucks, der sich jetzt über diese beiden Ventile Ausdruck verschaffen möchte, hat es die Ventilsitze samt den Adaptern allerdings bereits vollkommen durchgerissen, sodass nun der ganze Reifen plattmacht.

pixabay/CC0

Diese beiden, mittlerweile ausgeleierten Ventile sind jedem bekannt: Einerseits der „Kampf gegen Rechts“ (laut Prof. Mausfeld ein „Fake-Kampf“, der vor der Konfrontation mit den wirklich anstehenden Problemen ablenken soll) und andererseits der Kampf für Geschlechterneutralität. Wer also nach Schulende seinen vorgeschriebenen Grundwehrdienst als Infanterist im Kampf gegen Rechts schon abgeleistet hat und der Gesellschaft besonders progressiven Fortschritt bescheren möchte, der darf beim Orden der Ritter*Innen der Kokosnuss seine Lanzen brechen. Nach sechs Semestern Gender Studies kann er dann als Bätschelor mit evidenzbasierten Studien die drängende Frage abarbeiten, ob es noch Inklusion oder bereits Diskriminierung ist, wenn man Mushroom Mermaids als Reinigungskräfte einsetzt, um das Stehurinal zu putzen, in dem Wombat Cockster und Hustler Hedgehogs ihre Notdurft verrichten.

Relax, don’t do it!

Wer den nzz-Artikel liest (der in Wirklichkeit nur die Spitze eines von hunderten Eisbergen zeigt und der sehr zurückhaltend geschrieben ist, da die Autorin ansonsten ja ihre eigene Position als Masterstudiengangs-Leiterin gefährden würde), der wird auch etwas sehr Ernüchterndes realisieren: Dass es angesichts des bereits vorangeschrittenen Grades an neoliberaler Indoktrination wohl nur eine relativ kleine Anzahl an Menschen sein wird, die sich der Vermassung entziehen und ein gesundes, eigenständiges Denken ausbilden wird können.

Diese an sich fatale Tatsache einzusehen, hat aber auch etwas Entspannendes: Man ist dann nicht mehr versucht, die gesamte Gesellschaft zu retten bzw. dem kollektiven Wahnsinn eine Wende geben zu müssen (dazu ist dieser Wahnsinn bereits zu weit vorangeschritten bzw. in das Innere der Menschen hineingedrungen).

Auch wenn es also nur vergleichsweise Wenige sein werden, die nicht Opfer des Wahnsinns  werden (siehe Dostojewskijs Traum von der szientistischen Pest), so kommt es aber gerade darauf an, dass es sie gibt. Wie sie in einer weitgehend irre gewordenen Welt leben werden können, ich vermag es auch nicht zu sagen. Man kann nur darauf hoffen, dass sich schon irgendwie Möglichkeiten ergeben werden. So wie auch nach einem Vulkanausbruch am aschebedeckten Umfeld wieder vereinzelt Samen aufgehen und zu Bäumen heranwachsen, die Anderen Schatten spenden können.

Mit ‚Entspannen‘ meine ich natürlich nicht, dass man jetzt die Füße auf den Tisch legen und Dschungelcamp gucken soll. Ganz im Gegenteil: Man muss jetzt äußerste Kraft aufwenden und in Bewegung bleiben, damit man im neoliberal vergletschertem Lebensumfeld nicht erfriert. Wer gesund bleiben und verhindern will, dass einen der Wahnsinn packt, der muss geistig rege sein wie noch niemals zuvor. Insofern ist es auch nicht umsonst, dass es Einzelkämpfer gibt, die mit ihren kleinen Piratensendern die Stellung halten, obwohl der Wind des Wahrheitsministeriums mit aller Kraft versucht, sie von der Bildfläche zu blasen (was dank Zensur und Shadowbanning-Techniken in den sozialen Medien auch durchaus erfolgreich vorangetrieben wird). Denn diejenigen, die noch geistig gesund sind, brauchen auch gesunden, nicht mit dem Virus des Wahnsinns influenzierten Input von anderen, sonst müssten auch sie mehr oder weniger verzweifeln.

Mit ‚Entspannen‘ meine ich vielmehr, dass man es sich weitgehend abschminken kann, andere überzeugen zu wollen, die ihre Wahl vorerst bereits getroffen haben, obwohl man ihnen die Worte von Max Jacob zurufen möchte: „Ich weine vor Euch, weil ich weiß zu welchen Schlünden ihr wandert.“ Das heißt nicht, dass man nicht den ein oder anderen bei Gelegenheit doch davon abhalten könnte, in den Abgrund zu marschieren. Doch wer sich dies für die Gesellschaft als Ganzes erwartet, der würde sich hoffnungslos verausgaben. Die Verpflichtung, die jeder noch gesund denken könnende Mensch hat, ist jedoch: sich selbst und diejenigen, die sich ebenfalls dem Wahnsinn verweigern, geistig gesund zu erhalten bzw. aus dem medial verordneten Eintopf der Ignoranz zu emanzipieren und jetzt vollkommen unabhängig  denken zu lernen. Auch vollkommen unabhängig von denjenigen Autoritäten, die sich in schönen Gewändern als Wissenschaft bezeichnen, aber meist nur eine Nichtwissenwollenschaft verkörpern. Ebenso unabhängig von Intellektuellen, von denen derzeit ja viele enttäuscht sind, da sie sich in mancherlei Hinsicht ebenfalls der Agenda des Mainstream ergeben haben. Mit dem Erlangen und Bewahren dieses unabhängigen Denkens ist das Notwendige getan. Was dann kommt, wird sich schon ergeben.

Aufgrund verschärften Zitaterechts diesmal nur ein schlichter Link zum vorgenannten Artikel:

Wenn Wissenschafter eine Agenda verfolgen: wie Macht und Moral an den Hochschulen die Erkenntnis ersetzen (nzz)

 

P.S.:
Was an diesem nzz-Artikel eventuell zu bemängeln wäre, ist die Verwendung des Wortes „Moral“, mit welcher die besagte Disziplinierung neben „Macht“ erfolge. Um wohl klingende Wörter sind wir ja heute nicht verlegen, um unsere Lebenslüge zu rechtfertigen, obwohl das Motiv der Agendawissenschaftler eher mit dem Wort „Moralisieren“ zu charakterisieren wäre – wobei „Moralisieren“  ja geradewegs das Gegenteil von wirklicher Moral und eigentlich eine Amoral oder sogar Antimoral ist.

Auch wird im nzz-Artikel die Frage, wer denn eine solche Agenda der Agendawissenschaften überhaupt ausgibt, nicht einmal berührt. Wer sich darüber kundig machen möchte, der wird eventuell bei Noam Chomsky (siehe „Die Wachhunde der Machtelite“), bei Edward Bernays oder bei Bertrand Russel fündig:

>> Ich denke, das Thema, das politisch am wichtigsten sein wird, ist die Massenpsychologie. … obwohl diese Wissenschaft sorgfältig studiert wird, wird sie starr auf die regierende Klasse beschränkt sein. Die Bevölkerung wird nicht wissen dürfen, wie ihre Überzeugungen entstanden sind. Wenn die Technik perfektioniert ist, wird jede Regierung, die für die Erziehung einer Generation verantwortlich ist, in der Lage sein, ihre Untertanen sicher zu kontrollieren, ohne dass Armeen oder Polizisten benötigt werden … Bald werden verschiedene Ergebnisse erzielt werden: dass der Einfluss der Heimat hinderlich ist … Erziehungs-Propaganda könnte mit Hilfe der Regierung dieses Ergebnis in einer Generation erreichen. Es gibt jedoch zwei mächtige Kräfte, die gegen eine solche Politik sind: die eine ist die Religion, die andere der Nationalismus. … Eine wissenschaftliche Weltgesellschaft kann nicht stabil sein, wenn es keine Weltregierung gibt. <<  (Bertrand Russell, Der Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft, 1953)

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