Geisteswissenschaft

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Wer oder was sind die ARCHONTEN?

Das Wort Archon kommt aus dem Griechischen und bedeutet Herrschender. Dies ist die Hauptrolle, die die Archonten heute in der menschlichen Geschichte spielen. Wir können sagen, dass die Archonte das esoterische Bindeglied zwischen dieser Dimension und jener verborgenen Dimension sind, die gegen den Menschheit spielt.

Heute gibt es keine Macht auf der Erde, weder politisch noch wirtschaftlich, die nicht in irgendeiner Weise von diesen Wesen unterstützt wird.

Es ist keine Angst, die die Archonten benutzen, um ihre Transzendenz zu vermeiden, sondern Unwissenheit. Ihr Hauptziel ist es, die Menschen in Unkenntnis über ihre göttliche Herkunft jenseits des physischen Universums zu halten. Die Archonten brauchen uns, um für sie zu leben und zu handeln.

https://youtu.be/eaFdK61ZCqk

Das Geheimnis des Bewusstseins 👁️

Wie wirkt das Bewusstsein in uns Menschen oder wie erlange ich eine Bewusstseinserweiterung? Uns wird erzählt das menschliche Bewusstsein ist eine Produktion unseres Gehirns. Doch ist das wirklich so oder steckt vielleicht doch mehr dahinter als allgemein angenommen wird?

Die Identität des Menschen betrifft diese Frage elementar, überhaupt ist die Frage nach unserem Bewusstsein eine der wichtigsten die sich ein Mensch überhaupt stellen kann…..

Die Kraft der Gedanken

Die Kraft der Gedanken. In unseren Gedanken sind ungeahnte Kräfte verborgen. Wenn wir unsere Realität beeinflussen und das Schicksal vom Fahrersitz werfen wollen um selbst die Kontrolle zu übernehmen, benötigen wir gewisse Werkzeuge. Ein unglaublich mächtiges dieser Werkzeuge ist die Imagination. Also geistiges Gestalten. Es ist elementar wichtig unsere Vorstellungskraft zu stärken um unsere Realität zu beeinflussen. Einfache Übungen helfen uns genau dabei. Von einigen erfährst du in diesem Video…

Prana ☀️ Die besondere Energie ⚡

Was bedeutet Prana und um welche besondere Energie handelt es sich wenn darüber gesprochen wird? Einige Bezeichnen diese besondere Energie auch als Lebensatem oder Lebenshauch. Zudem hat Prana viele weitere Eigenschaften und Bezeichnungen. Die wichtigsten werden in diesem Video in rund 2 Minuten erklärt.

Holographic Universe

Part 1 of 5 its all illusion!

Stop being static at home watching illusory videos from the internet and TV and take your part.
The part of the people. Only by uniting ourselves against these genocides will we win!

Part 2 0f 5

3 of 5 ( The Kabbalah Connection )

4 of 5 Dimensional Travel – The Wave Form Universe

5 of 5 ( the Pineal Gland )

Andreas Popp: Wissenschaftler verlassen wissenschaftliche Prinzipien…

In den regelmäßigen Podcasts „Stabil durch den Wandel“ auf dem Telegram-Kanal „Eva Herman Offiziell“ kritisiert Andreas Popp immer wieder die teilweise ergebnisorientierte Wissenschaft. Andreas Popp nimmt hier Stellung zu seinen Aussagen, die keinesfalls die Seriosität der Wissenschaft pauschal beurteilen soll. Es geht stattdessen um eine ernste Entwicklung, die das Dilemma für die redlichen Wissenschaftler deutlich machen soll.

Ihttps://youtu.be/xx5YuJXG03o

RUPERT SHELDRAKE – Verschiedene Vorträge

THE SCIENCE DELUSION

DOGMAS OF MODERN SCIENCE

The Science Delusion examines the ten dogmas of modern science, and shows how they can be turned into questions that open up new vistas of scientific possibility.

DIE WIEDERENTDECKUNG DER SPIRITUALITÄT

RUPERT SPIRA AND RUPERT SHELDRAKE: THE NATURE OF CONSCIOUSNESS

RUPERT SHELDRAKE SOCIAL MORPHIC FIELDS

HOW SCIENCE EXPLAINS SPIRITUALITY

MENSCH UND TIER: RUPERT SHELDRAKE UND DIE MORPHISCHEN FELDER

Rupert Sheldrake (* 28. Juni 1942 in Newark-on-Trent, Nottinghamshire) ist ein britischer Autor und Biologe. 1981 stellte er eine Hypothese auf, nach der sogenannte morphische Felder existieren, die die Entwicklung von Strukturen beeinflussen sollen. Seine Hypothesen werden in den Naturwissenschaften weithin abgelehnt.[1] Von 2005 bis 2010 leitete er ein parapsychologisch orientiertes Forschungsprojekt, das aus einer von der Universität Cambridge verwalteten Stiftung finanziert wurde…

Sheldrake studierte in Cambridge Biologie und Biochemie, später an der Harvard University Philosophie. An der Universität Cambridge war Tim Hunt sein enger Studienkollege[2]; im Jahr 1967 promovierte er in Biochemie, lehrte am dortigen Clare College und war dort bis zum Jahr 1973 Forschungsleiter für Biochemie und Zellbiologie. Dort sowie bei der Royal Society befasste er sich mit der holistischen Tradition in der Biologie, führte Forschungen zur Entwicklung von Pflanzen und zur Zellalterung durch und formulierte die Theorie der von ihm so genannten morphischen Felder, seine Grundlage der Hypothese eines Gedächtnisses der Natur…

A Conscious Universe?

The sciences are pointing toward a new sense of a living world. The cosmos is like a developing organism, and so is our planet, Gaia. The laws of Nature may be more like habits. Partly as a result of the ‘hard problem’ of finding space for human consciousness in the materialist worldview, there is a renewed interest in panpsychist philosophies, according to which some form of mind, experience or consciousness is associated with all self-organizing systems, including atoms, molecules and plants. Maybe the sun is conscious, and so are other stars, and entire galaxies. If so, what about the mind of the universe as a whole? Rupert Sheldrake will explore some of the implications of this idea.

Rupert Sheldrake is a biologist and author of more than 85 scientific papers, and was named among the top 100 Global Thought Leaders for 2013. He studied natural sciences at Cambridge University, where he was a Scholar of Clare College, took a double first class honours degree and was awarded the University Botany Prize in 1963. Dr Sheldrake then studied philosophy and the history of science at Harvard before returning to Cambridge, where he took a Ph.D. in biochemistry in 1967.

He is the author of 13 books, and in 2012 he published ‘The Science Delusion’. This book examines the ten dogmas of modern science, and shows how they can be turned into questions that open up new vistas of scientific possibility. It received the Book of the Year Award from the British Scientific and Medical Network. His most recent book: ‘Ways To Go Beyond, And Why They Work’ was published in 2019, and looks at seven spiritual practices that are personally transformative and have scientifically measurable effects. You can keep up to date with Rupert’s work on his website: www.sheldrake.org.

Rupert Sheldrake: Morphic Resonance, Ritual and the Memory of Nature

This talk was filmed at an Advaya Initiative event in November 2016, ‚Shifting Outlooks‘. Rupert Sheldrake spoke alongside Peter Owen Jones & Martin Shaw to look at the ecological challenges we face and how we can shift our outlook to engage with lifestyles that place our individual, social and environmental well being at the centre of life.

The Mind beyond the Brain

This talk was given at the Advaya event Consciousness: Re-Defining Our Parameters with Rupert Sheldrake and David Luke on 3rd December 2018.

Most scientists assume that the mind is located inside the head. But there are good reasons for thinking that this view is much too limited. People can influence others at a distance just by looking at them, even if they look from behind and if all sensory clues are eliminated. People’s intentions can also be detected telepathically by animals from miles away, and some people can tell who is calling them before they pick up the phone. Our minds seem to extend stretch out beyond our brains through attention and intention. And they are also open to more-than-human forms of consciousness, both through spontaneous mystical experiences and through spiritual practices.

EINFÜHRUNG IN DIE MORPHISCHEN FELDER NACH RUPERT SHELDRAKE

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich der Diplom-Theologe und „Neue Horizonte.TV“-Moderator Götz Wittneben mit der Theorie der Morphischen Feldern von Rupert Sheldrake.

Quantum effects underlie brain processes, produce consciousness – researcher

and now for something completely different…

Humanity has been searching for the seeds of consciousness for thousands of years. Dr Stuart Hameroff, anesthesiologist and director of the Center for Consciousness Studies, believes we might finally be on the path to finding them.

Über die nun einsetzende Verwesung des menschlichen Intellekts (Silent Drowning in the Lauterbach)

Über die nun einsetzende Verwesung des menschlichen Intellekts (Silent Drowning in the Lauterbach)

Tiefenrausch

Man kommt aus dem Staunen ja kaum noch heraus, mit welcher Geschwindigkeit und welcher Selbstverständlichkeit sich eine als zivilisiert und aufgeklärt geltende Gesellschaft derzeit wie mit einem Senkblei Richtung Meeresgrund ziehen lässt. Und wie hierbei anscheinend ein Tiefenrausch einsetzt  und sich viele Bürger sogar wie euphorisiert und „gut unterwegs“ fühlen. Der Tauchpionier Jacques-Yves Cousteau hat diesen Tiefenrausch selbst erlebt bzw. nur knapp überlebt (Quelle: Spiegel):

„Das erste Stadium ist eine leichte Anästhesie, nach der sich der Taucher wie ein Gott fühlt. Wenn er glaubt, ein vorbeischwimmender Fisch brauche dringend Luft, ist er in seinem Wahnsinn imstande, sich die Luftleitung aus dem Munde zu reißen und sie ihm großmütig anzubieten (…)

Der Vorgang selber ist undurchsichtig und wird noch immer von den Tauchphysiologen diskutiert. Ich liebe ihn und fürchte ihn zugleich wie das schlimmste Verhängnis. Er zerstört den Lebensinstinkt. Mein Kopf steckte voll eitler und grotesk übermütiger Gedanken (…)

Das entfernte Surren des Dieselmotors legte sich mir aufs Gemüt, schwoll zu einem gewaltigen Dröhnen an und klang mir in den Ohren wie der Herzschlag der Welt (…)

Ich hing ohne Sinn und Verstand an dem Tau. Neben mir stand ein lächelnder Mann, mein zweites Ich, das sich völlig in der Gewalt hatte und teuflisch über den armen Taucher grinste. Als so die Sekunden verrannen, versuchte dieser muntere Mann, sich an meine Stelle zu versetzen, und befahl mir, das Tau loszulassen und weiter hinabzugehen (…)

Doch was ich in neunzig Meter Tiefe wirklich fühlte, konnte ich nicht aufschreiben. Ich war der tiefste unabhängige Taucher. In meinem zweigeteilten Hirn war diese Genugtuung durch eine satirische Selbstverachtung gedämpft.“

Eine „eigenartige Kombo aus Gratis-Engagierten und älteren, elitären Freizeithumanisten“ (© M. Gelau) überbietet sich ja derzeit darin, Spott und intellektuelle Spitzfindigkeiten über Regierungskritiker wie Prof. Bhakdi auszugießen sowie überhaupt Jagd auf alle zu machen, die das Alternativlose in Frage stellen. Ihre Follower quittieren es vielfach mit satter Zufriedenheit und affektierten Smiley-GIFs. In der aktuellen Shitstorm-Atmosphäre, die von zahllosen Volksverpetzer-Klonen losgetreten wurde und in der jeder Sofa-Intellektuelle davon überzeugt ist, dass er mit linkem Bein und mit einem Schuss jedem Weltklasse-Tormann mindestens zwei Tore verpassen kann, greifen Argumente der Vernunft mittlerweile zumeist ins Leere. Die Vernunft (das „Gute und Gerne“ und obendrein Alternativlose) wurde ja bereits gepachtet. Der tagesschauguckende Spiegelbildbürger hat daher keinen Bedarf mehr an ihr. Er will seinerseits seine Art von „Vernunft“ an den Mann / die Frau / den Diversen bringen, mit der er nun seit Monaten in viertelstündlichem Nachrichten-Stakatto „informiert“ wurde. Und wie CJ Hopkins in einem mittlerweile vielgelesenen Essay „Invasion der Neuen Normalen“ gesagt hat: Diese Bürger meinen es ernst! Und werden nicht ruhen, bis die paranoid-technokratische „Neue Normalität“ etabliert ist und sie todsicher sind.

Inmitten dieser emotionalisierten und zynischen Atmosphäre ist es zweifellos uncool, wenn ich ausdrücke, dass ich vor einem integren Menschen wie Sucharit Bhakdi höchsten Respekt habe. Es steht hier ein Mensch vor uns, der sich entgegen allen Versuchen von Diffamierung und Spott konsequent der Wahrheit verpflichtet fühlt und der auch eine selten gewordene charakterliche Reife aufweist. Das macht auch jedes seiner Interviews zu einer Freude und einem persönlichen Gewinn, auch wenn Bhakdi die Erfolgschancen seines Einsatzes mit gebotenem Realismus einschätzt: Bereits in seinem Servus TV-Interview hat er bekundet, dass er angesichts der überbordenden Irrationalität, die Politik und Gesellschaft ebenso wie „die sogenannte Wissenschaft“ (Bhakdi) im Griff hält, eigentlich kaum noch Hoffnung sehe.

Was nicht bedeutet, dass man nicht bis zuletzt gegen die zur Wahrheit erklärte Lüge und Manipulation, die man selbst durchschaut hat, kämpfen sollte. In Wirklichkeit ist höchste Aktivität in diesem Kampf auch die einzige Versicherung, um in einer zutiefst krankhaften und fiebernden Atmosphäre, in der wir uns derzeit bewegen müssen, gesund zu bleiben. Wer diese Aktivität nicht aufbringt, oder sich gar der herrschenden Manipulation als aktiver Multiplikator hingibt, der ahnt noch nicht, für welche Krankheiten er damit die Disposition erschafft. Wer bisher gemeint hat, dass es egal sei, was man denkt und glaubt, der wird wohl bald eines Besseren belehrt werden.

Wenn man die Gehässigkeit, Selbstgerechtigkeit und den Zynismus betrachtet, die in den unzähligen Foren von Volksverpetzer/Gwup/Psiram & Co. ebenso wie in den großen Nachrichtenkolumnen täglich inflationär erzeugt werden, dann kann man ahnen, wohin der Zug fährt. In einer solchen bereits an Pogromstimmung gegenüber Andersdenkenden grenzenden Atmosphäre ist offener Diskurs kaum noch möglich und wird eine Gesellschaft jeden Zusammenhalt verlieren. Nicht nur die Vernunft, auch die Die Würde des Menschen wird mit Füßen getreten und poltert täglich einige weitere Stufen in den Keller hinab. Indes der „rülpsende Konsensmoloch“ (©W. Reiser) triumphiert.

Dekadenz

Ich habe gestern versucht, in Worte zu fassen, was es ist, das uns auf diese Road to Hell in diese suizidale Selbstzerfleischung gebracht hat und als vorläufige Arbeitshypothese die „intellektuelle Eitelkeit“ als des Pudels Kern ausgemacht. Ich habe vergessen, dabei die Denkfaulheit als unabdingbare Ingredienz für die Dekadenz zu erwähnen. Viele Menschen wollen sich nicht mehr die Mühe antun, etwas selbständig durchzudenken, sondern wollen die gegenwärtigen Probleme stattdessen an „Experten“ abgeben. Vielleicht ist es aber auch gar nicht nur mehr Denk-Faulheit … vielleicht ist es bereits Denk-Unfähigkeit. Vielleicht ist der menschliche Intellekt gemäß dem gnadenlosen Gesetz des Kondrattjeff-Zyklus nach Überschreiten seiner Hochblüte nun wie alles im Leben in seine Dekadenzphase eingemündet – und führt in Zukunft jede Schlussfolgerung und Entscheidung, die rein auf dieser Art von intellektualistischer Denkweise beruht – freilich auf höchstem fachmännischen Niveau und „evidenzbasiert“ – zielsicher ins Falsche bzw. Groteske und ins Zerstörerische. Ich habe das mulmige Gefühl, als ob die Entscheidungen, die derzeit auf höchster Ebene von unseren „Volksvertretern“ getroffen werden, u.a. betr. mRNA-Impfung, digitaler Transformation, 5G etc. bereits aus dieser Art des dekadenten Denkens geschöpft werden – und daher unabsehbare Zerstörungen nach sich ziehen werden. Diese Zerstörungen werden umso nachhaltiger sein, als sie nicht disruptiv eintreten, sondern sich schleichend über die Menschheit legen.

Um es noch einmal zugespitzt zu formulieren: Die Schonfrist ist vorbei, auch für uns Blogger. Die Jahre, in den wir uns über diverse Dummheiten und Tollpatschigkeiten unserer Politiker amüsieren konnten, sind nun vorbei. Diese Dummheit beginnt nun zerstörerisch zu werden. Ebenso wie Nichtwissenwollen nun auch für den deutschen Fliesentischbesitzer beginnt, tödlich zu werden.

Entscheidung

Doch die derzeitige Situation hat nicht den Zweck, dass wir verzweifeln sollen. In Wirklichkeit war nichts anderes zu erwarten als das, was nun in Erscheinung tritt. Wir leben eben in einer Welt der Polaritäten. Es gibt darin nicht nur Gesundheit und Leben, sondern – wie viele gerade mit schreckgeweiteten Augen feststellen müssen: auch Krankheit und Tod. Ebenso gibt es in dieser Welt nicht nur das Aufbauende, sondern auch das Destruktive. Und wie der Wärme die Kälte ist dem Schönen das Hässliche gegenübergestellt, der Freude der Schmerz und der Wahrheit die Lüge (ich weiß schon, dass es populäre Versuche gibt, das alles zu nivellieren und stattdessen zu behaupten, dass alles wurst ist, aber lassen wir diese neoliberal-technizistischen Weltbilder vorerst einmal beiseite).

Inmitten dieser Polaritäten wird es in den nächsten Jahren vor allem die Entscheidung zwischen Wahrheit und Heuchelei sein, vor die jeder Einzelne gestellt sein wird. Wir werden sehen, dass diese Entscheidung auch gleichbedeutend sein wird zwischen Konstruktivem und Destruktivem. Und wir werden ebenfalls sehen, dass uns ein hochgradig zugespitzter bzw. akademisch gebildeter Intellekt nicht im Geringsten davor schützen wird, hierbei die falsche Entscheidung zu treffen. Im Gegenteil: Nach den uns laut herrschender Lehre beigebrachten Kriterien (die lt. Frank Schirrmacher bloß die des „rationalen Egoisten“ sind) sind wir sogar geneigt, uns geradewegs vom „Falschen, Bösen und Hässlichen“  faszinieren zu lassen, während das „Wahre, Gute und Schöne“ kaum Sex-Appeal besitzt, sondern aktive Mühe erfordert, um sie zu erarbeiten. In die gegenteilige Option braucht man sich hingegen nur hineinfallen lassen bzw. auf einen Knopf drücken und schon hat man es … – bzw. hat es einen.

Doch kehren wir den Blick wieder ab von Abgründen und dekadentem Intellekt. Umso wohltuender ist jedenfalls, wenn man Personen wie Prof. Bhakdi zuhören darf, die noch im Vollbesitz ihrer gesunden und empathischen Denkfähigkeit sind – und von dieser Fähigkeit auch ausgiebig Gebrauch machen. In einem anderen Interview, das Bhakdi letzte Woche gegeben hat (siehe BittelTV) erwähnt er im Übrigen auch den Lösungsweg, der uns aus der Schlinge des zerstörerisch werdenden Intellekts herausführt: „Wissen muss zu Weisheit verwandelt werden.“ Ich weiß, das klingt für die technizistisch dressierte Followerschaft von Volksverpetzer, Mailab &Co. wiederum lächerlich. Doch lassen wir sie ruhig noch eine Runde lachen. Wie schon gesagt: Jeder darf heute frei entscheiden. In seiner Wahl ist der Mensch vollkommen frei. Nur in den Folgewirkungen seiner Wahl dann eben ganz und gar nicht mehr.

Foto: pw/nachrichtenspiegel.de

Der Mandela Effekt – Fehler in der Matrix?

Weltweit berichten Menschen, dass sie bestimmte Dinge oder Ereigniss anders in Erinnerung haben, als diese zum aktuellen Zeitpunkt sind. Teilweise sind diese Erinnerungen kollektiv, was bedeutet, dass viele Menschen die selbe veränderte Realität teilen und das über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg! Alles nur Einbildung oder sind wir hier etwas Großem auf der Spur? Dieses Video liefert Beispiele und Erklärungsansätze zum sogenannten Mandela Effekt!

Vollmond 05. Juni 2020

Melchisedek – Menschheit erwache – Beteiligt euch aktiv am Erwachensprozess

Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Libyen 2011

Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser sprach am 18. November 2019 in Karlsruhe über den Angriff von Frankreich, Grossbritannien, den USA und anderen Ländern auf Libyen im Jahre 2011, den er als illegal einstuft.

Dabei stützt sich Ganser auf das UNO-Gewaltverbot, das klar und deutlich Kriege seit 1945 verbietet und sagt: Alle UNO-Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Das Rätsel des künstlichen Hirns

Sehr gruselig

Viele Science-Fiction-Filme handeln von Wissenschaftlern, die Maschinen Leben einhauchen. Wird diese Zukunftsvision jetzt Wirklichkeit? Neurowissenschaftler und Robotologen verfolgen ein und dasselbe Ziel: die Schaffung eines dem menschlichen Gehirn ähnlichen Kunsthirns. Traum oder Albtraum? Der Film beleuchtet die Forschungsarbeiten mit schier unerschöpflichen Mitteln.

Der Wettlauf ins All war gestern, heute ist der Wettlauf ums künstliche Gehirn die nächste zu erobernde Grenze. Vom einfachen Molekül bis hin zur komplexen Verknüpfung der Gehirnzellen hat man bereits mit der Kartographie des Gehirns begonnen. Ziel ist die Schaffung eines dem menschlichen Gehirn ähnlichen Kunsthirns, was von Neurowissenschaftlern und Robotologen auf der ganzen Welt verfolgt wird. Aber so unterschiedlich wie die Forschungskonsortien sind auch deren Beweggründe. Vorrangig geht es den meisten Wissenschaftlern darum, das Gehirn als eines der wenigen letzten Mysterien besser zu verstehen und somit auch fortschrittlichere Behandlungsmethoden entwickeln zu können. Doch auch Transhumanisten sind am Wettlauf um das Kunsthirn beteiligt und suchen nach Möglichkeiten der Unsterblichkeit, während sich der Internetriese Google dafür interessiert, wie künstliche Intelligenz mit der Welt interagieren und eigenständig lernen kann … Traum oder Alptraum? Ist es wirklich möglich, das menschliche Gehirn durch eine Maschine zu ersetzen? Dafür müssten die Funktionen von 100 Milliarden Neuronen reproduziert werden, die durch ein Netz hochkomplexer Verbindungen miteinander verbunden sind. Und was passiert, wenn diese Suche tatsächlich gelingt und es eines Tages das künstliche Hirn geben wird? Wird es einigen exzentrischen Milliardären die digitale Unsterblichkeit bescheren? Die packende Dokumentation folgt verschiedenen Forschungsarbeiten weltweit, die mit schier unerschöpflichen Mitteln an dieser Vision arbeiten – mit viel Science und immer weniger Fiction!

Der Homo sapiens – Die Geschichte der Menschheit

27Vor 200.000 Jahren streifte der erste Homo sapiens durch die afrikanische Savanne, heute umfasst die Weltbevölkerung mehr als sieben Milliarden Menschen. Als unsere Spezies in Afrika entstand, lebten noch andere, ältere Menschenarten. Welche Rolle spielten sie in unserer Evolution? Die Dokureihe stellt aktuelle Erkenntnisse der Evolutionsforschung vor.

Ostafrika galt lange als die Wiege der Menschheit, denn dort entdeckte man die ältesten Überreste des Homo sapiens. 1967 kam eine internationale Expedition auf der Suche nach menschlichen Fossilien in den Süden Äthiopiens. Und sie fanden tatsächlich die Überreste von drei prähistorischen Menschen. Das vollständigste Skelett war das von Omo I. Aber in den 60er Jahren konnte niemand sagen, wie alt es genau war, ob 20.000, 30.000 oder 100.000 Jahre. Drei Jahrzehnte lang war Omo I ein Fossil, das seiner Geschichte harrte. Neue Studien legen jedoch nahe, dass der moderne Mensch in mehreren afrikanischen Gegenden gleichzeitig auftrat. Die DNA eines afroamerikanischen Sklaven aus dem 19. Jahrhundert zeigte zudem, dass sich der Homo sapiens in Afrika noch lange nach seiner Abspaltung mit anderen Hominiden fortpflanzte und so seinen Gen-Pool entscheidend erweiterte. „Einer von uns: der Homo sapiens“ erzählt, wie sich der Mensch entwickelte und auf der ganzen Erde ausbreitete. Lange glaubte man, der Homo sapiens habe sich bewusst von anderen Hominiden abgegrenzt. Jetzt ergaben neue DNA-Studien, dass der Mensch eigentlich eine hybride Art ist – eine Kreuzung aus anatomisch modernen Phänotypen und ihren älteren Verwandten. Der amerikanische Paläontologe John Hawks stand den Autoren beratend zur Seite. „Bei den Dreharbeiten haben wir festgestellt, dass der menschliche Stammbaum nicht geradlinig ist. Er sieht eher aus wie ein Busch mit chaotischem Astwerk und verschlungenen Wurzeln. Wir sind das Kreuzungsergebnis mehrerer Arten, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufweisen“, erklärt Tim Lambert von Wall to Wall Media, der die Reihe produziert

Die Evolution hat nach vielen Hunderttausenden von Jahren mit dem Homo sapiens die bisherige „Krone der Schöpfung“ hervorgebracht. Hat die biologische Evolution damit tatsächlich ihr Ende erreicht, wie es oft heißt? Die klassischen Selektionsmechanismen wirken nicht mehr, es überleben nicht mehr nur die, die sich am besten angepasst haben. So passt sich inzwischen der Mensch nicht mehr der Umwelt an, sondern greift aktiv in sie ein und verändert sie in seinem Sinne. Die moderne Medizin lässt Menschen überleben, die es früher nicht bis zur Weitergabe des Erbguts geschafft hätten. Dennoch sind viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass unsere biologische Evolution nicht zu Ende ist. Die weltweite Durchmischung des Genpools macht heute völlig neue Kombinationen möglich. Zudem sind Eingriffe in die Keimbahn möglich. Damit bestimmt der Mensch seine genetische Zukunft womöglich bald selbst. Und dann gibt es da ja noch die künstliche Intelligenz, mit der sich Menschen der Zukunft zum Cyborg aufrüsten könnten. Der Grimme-Preisträger Tom Theunissen wirft in seiner Dokumentation einen zoologischen Blick auf seine Weggenossen. Auf der sehr persönlich gehaltenen evolutionären Reise besucht er Menschen, die sich Gedanken darum machen, wie es mit dem Menschen weitergeht in einer Welt, die sich rasant verändert. Dazu gehören Evolutionsbiologen, Paläoanthropologen, Kunsthistoriker und Informatiker. Sie stellen sich die Frage, ob der Mensch der Zukunft gewachsen ist, ob er sich sogar verändert, um nicht auszusterben, und wie der Mensch der Zukunft überhaupt aussehen wird.

Dr. Daniele Ganser – Jahresrückblick 2018

Zu Beginn des Gesprächs erklärt Dr. Ganser warum Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen Mitmenschen ein ganz wichtiger Punkt ist, wenn man sich wie er selbst für mehr Frieden auf der Welt engagiert. Die kritische Reflexion und Beschäftigung mit sich selbst und seinem eigenen Verhalten ist wichtig für Ihn, um die notwendige Gelassenheit zu erlangen, die es braucht, wenn man wie Dr. Ganser seit Jahren als Verschwörungstheoretiker öffentlich diffamiert wird.
Im politischen Teil des Gesprächs erklärt der Friedensforscher warum die Bombardierung Syriens durch die USA im April 2018 illegal war und erklärt warum Donald Trump daher nach international geltendem Recht ein Kriegsverbrecher ist.

Elitendemokratie und Meinungsmanagement

Ausgestrahlt am 2. Dezember 2018 im Rahmen der Sendereihe „Teleakademie“ des SWR.
Rainer Mausfeld.

Endzeit-Poesie 4.0: Unser „Ich“ – Staatsfeind Nr.1


Jacques Lusseyran (parkwaechter / nachrichtenspiegel.de CC BY 4.0)

Ich weiß nicht, was ich bin,
ich bin nicht, was ich weiß:
ein Ding und nicht ein Ding,
ein Pünktchen und ein Kreis.

(Angelus Silesius)

In einer Zeit, in der wir uns mit „realpolitischen“ Grabenkämpfen hoffnungslos verausgaben, tut es uns zur Abwechslung vielleicht gut, mit einem grundlegenden Gedanken über das menschliche „Ich“ zur Besinnung zu kommen. Welche Instanz in uns ist es denn überhaupt, die „Ich“ sagt, wenn sie die eigene Menschlichkeit geltend macht und Andersdenkende – ob zurecht oder zu Unrecht, sei in diesem Zusammenhang einmal vollkommen dahingestellt – ins Lager der rechts-/linksversifften Unmenschlichkeit verweist? Gibt es überhaupt ein „Ich“ im Sinne eines menschlichen Persönlichkeitskerns oder sind es nur animalisch-egoistische Spasmen, die sich ausleben, wenn wir unser „Ich“ proklamieren?

Vielleicht ist diese scheinbar rhetorische Frage nach dem Ich in Konsequenz sogar sehr viel realpolitischer als alle harten Zahlen, Daten und Fakten, mit denen uns unsere Polit- und Wirtschaftsführer*innen derzeit „alternativlos“ in den Würgegriff nehmen. Leisten wir uns inmitten des marktkonformen Infernos also zumindest für ein paar Atemzüge den Luxus, dieser ketzerischen Frage nachzugehen. Was haben wir in einer „Epoche der totalen Blasphemie“ (Henry Quelcun) schon noch zu verlieren?

Unterwegs zur Endlösung der Menschheitsfrage

Vielleicht wird die Frage nach dem menschlichen Ich in Zukunft einmal wirklich obsolet sein. – Wenn diejenige technokratisch-szientistisch-nihilistische Lehre obsiegt, die derzeit die Meinungshoheit beansprucht (siehe „Der Psiram-Lehrmeister“), dann wird unser Ich – laut Viktor Frankl: „der spezifisch-humane Faktor“ – womöglich in der Tat verdunsten und der robotisierte Mensch wird in einer technizistisch vergletscherten Industrie 4.0-Lebensumwelt zu dem werden, was die Apologeten der herrschenden Lehre jetzt schon postulieren: zu einem bloßen Biocomputer, der als Artefakt im Urschlamm ohne Sinn und Ziel vor sich hinsumpft bzw. -surft. Der schon im 18. Jahrhundert vom Naturwissenschaftler Carl Linné zur Gattung der „Qudrupedes“ (lat. „Vierfüßer“) zugeordnete Mensch wird sich dann ganz selbstverständlich als das auffassen, was Michael Schmidt-Salomon, der Chefideologe der Giordano Bruno-Stiftung und Apologet der Gwup-/Skeptikerbewegung von sich selbst sagt: Dass er nur ein „Trockennasenaffe mit Haarausfall“ sei.  Mit dem homo sapiens, dem zu Weisheit fähigen Menschen, will der Gwup-Vordenker ein für allemal Schluss machen. In seiner Bibel für Skeptizisten und solche, die es werden wollen, dem „Manifest“, entwirft Schmidt-Salomon demgegenüber das Bild des „homo demens“,  dem „tollsten Witz des Witz der Geschichte, der „dümmer nimmer geht“, einem Artefakt im Urschlamm, der „in der tiefsten galaktischen Provinz“ ein Dasein der „kosmischen Bedeutungslosigkeit“ und ohne freiem Willen fristet. Das einzig Erstrebenswerte, das „wir aufrecht gehenden Deppen“ in dieser „Scheißgegend“ (Science Busters) tun könnten, wäre zufolge Schmidt-Salomon, uns zu „sanften , freundlichen … Affen zu entwickeln“, uns in ein besseres Verhältnis zu „Bruder Schimpanse und Schwester Bonobo“ zu bringen (Zit. aus Hubertus Mynarek, „Vom wahren Geist der Humanität – Die Giordano Bruno Stiftung in der Kritik“, Nibe Verlag 2017).

Also wenn das nun nicht eine „frohe Botschaft“ ist – mit dieser Skeptizisten-Bibel in der Hand kann der zeitgenössische Fortschrittsbürger endlich „alle Moral, allen Ballast der Humanität und ihrer Verpflichtungen abwerfen und ganz ins Tiersein, ins schuld- und verantwortungslose Affensein zurücktauchen“ (Mynarek, ebd., S.159 ). Kein Wunder, dass Schmidt-Salomon heute in keiner Talkshow mit weltanschaulicher Thematik fehlen darf. Mit seiner Weltanschauung des mechanistischen Determinismus, der Negation von Willensfreiheit und ethischer Selbstbestimmung ebnet er den ersehnten Weg zur digitalen Transformation und zur Robotisierung von Mensch und Lebensumwelt, also zur Endlösung der leidlichen Menschheitsfrage.

In direkter Antithese zu Goethe, demzufolge das menschliche Dasein eine „Pflanzschule des Geistes“ ist,  sieht Schmidt-Salomon die menschliche Vernunft als bloßes Artefakt und Produkt der Materie unseres Gehirns an, das im Übrigen eine „Eintagesfliege“ sei, denn „die eigentlichen Herrscher der Erde waren und sind die Bakterien“. Gleichwohl besitzt der ehemalige Marketingprofi Schmidt-Salomon genügend Chuzpe, um seine geistlose Weltanschauung als „Evolutionären Humanismus“ zu bezeichnen und sich mit dem Namen von Giordano Bruno zu schmücken, einem erklärten Pantheisten, der selbst in Angesicht von Inquisition und Scheiterhaufen nicht von seiner Überzeugung abrückte, dass ein Kanon an schöpferischer Weltengeistigkeit in allem und jedem lebe und daher jedes Lebewesen seine unzerstörbaren Rechte und eine unveräußerliche Würde habe. Mit dieser Gewissheit im Inneren konnte Giordano Bruno selbst am Scheiterhaufen zu seinen Inquisitoren sagen: „Mit größerer Furcht vielleicht verkündet ihr das Urteil, als ich es empfange“.

Szientismus als neue Staatsreligion

Zur missbräuchlichen Verwendung des Wortes „Wissenschaft“, die im Sinne der Skeptiker-Bewegung in Wirklichkeit eine Nichtwissenwollenschaft ist, da sich die Skeptiker durch die existenzielle Realität unseres Daseins zutiefst verängstigt fühlen, wäre jetzt noch einiges auszuführen. Zur „Giordano Bruno Stiftung“ jedoch ein andernmal mehr. Auch den „Evolutionären Humanismus“ – laut Mynarek in Wirklichkeit nur ein „enthumanisierender Apismus“ –  wollen wir im Auge behalten. Es handelt sich hierbei nämlich nicht nur, wie man meinen könnte, um die durchgeknallte Weltanschauung einiger Sheldon Cooper-Nerds, sondern um die Speerspitze bzw. die Brandfackel, die von einflussreichen, mit Politik, Wirtschaftslobbies und  Medien bestens vernetzten Think Tanks zur billigen Brandrodung des noch verbliebenen Regenwalds an Humanität und geistgeprägter Kultur benutzt wird – um auf den niedergebrannten Kulturflächen dann marktkonforme Plantagen errichten zu können. Denn wenn Mensch und Umwelt nur als geistlose Kohlenstoffzusammenballungen angesehen werden, dann steht der restlosen Ausschlachtung der noch verbliebenen Umwelt- und Humanressourcen nichts mehr im Wege. Entgegen aller fortschrittlicher Bekundungen bereitet die rationalistische Weltanschauung der „Skeptiker“ also geradewegs den Boden für den fatalsten Rückschritt. Indem sie dem Menschen de facto seine Würde abspricht, entkleidet sie ihn auch jeglichen Schutzes gegenüber dem gerade zum Endsieg ansetzenden Neoliberalismus.

Die „Giordano Bruno Stiftung“ etabliert dazu gerade die passende Staatsreligion: Den Gwup-Skeptizismus. Als „ideologischer Anziehungs-, Kristallisations- und Konzentrationspunkt des Materialismus in Deutschland und möglichst auch Europa“ betreibt die Giordano Bruno Stiftung laut Prof. Mynarek derzeit die aktivste, engagierteste und medial effektivste Agitation und Propaganda, um dem zeitgenössischen Menschen mit der ideologischen Brechstange ihr Credo beizubringen – möglichst schon von Kindesbeinen an durch „Infotainment“ und „Edutainment“ (von engl. education-Erziehung und entertainment-Unterhaltung, wie die Skeptizisten ihre „wissenschaftliche Aufklärung“ selbst nennen). Um nicht immer klassische Philosophen zu zitieren, dazu auch die Meinung eines neuzeitlichen Freundes der Weisheit: Was durch Gwup & Co. herangezüchtet wird, ist nichts anderes als der „absolute Untertane“ ( ©Eifelphilosoph). Personen, die herrschende Narrative hinterfragen und von ihrer Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit Gebrauch machen, sollen dem Hohn und Spott preigegeben werden.

Da das Thema brandaktuell und der Parkwaechter dafür berüchtigt ist, angekündigte Folgeartikel mit ein- oder mehrjähriger Verspätung zu veröffentlichen, hier vorab schon einmal eine bündige Charakterisierung von dem, was die „Giordano Bruno Stiftung“ darstellt (veröffentlicht in der taz von Micha Brumlik, ehem. Direktor des Fritz Bauer Instituts – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte des Holocaust):

>> Freilich geht es der Ideologie des „Evolutionären Humanismus“, einem militanten und intoleranten Atheismus, wie er von der Giordano Bruno Stiftung vertreten wird, weder um Toleranz und Humanität noch um ein respektvolles, aufgeschlossenes und lernbereites Gespräch unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen; auch nicht um einen Dialog, in dem die Gehalte, Reichtümer und Schätze, aber auch Fehler, Verbrechen und Vergehen von Weltanschauungen sensibel, selbstkritisch und respektvoll erörtert werden, sondern um eine weitere „Austreibung“: hier der Religionen aus dem öffentlichen Raum und Diskurs. Giordano Bruno nannte das „Spaccio“. Der von der nach ihm benannten Stiftung vertretene „Evolutionäre Humanismus“ erweist sich am Ende als oberflächliche, naturwissenschaftlich aufgeputzte Schwundstufe einer selbst noch nicht säkularisierten Weltanschauung, die in ihrem Dogmatismus dem religiösen Fundamentalismus der Gegenwart in nichts nachsteht, sondern sein geistiger Bruder ist.<<

„Wer den Mut nicht hat, die Freiheit zu erringen, der verdient es, Sklave zu sein“ (Hegel)

Zurück aber zu unserem Eingangsthema, dem menschlichen „Ich“, sonst schweifen wir zu sehr ab, und gerade beim Thema Gwup macht es schnell Blup und man verliert sich im Sumpf des szientistischen Nihilismus. Noch ist ja nicht aller Tage Abend. Solange die letzte Schlacht nicht geschlagen und die in den Google Labors von Silicon Valley mit Milliardenetats vorangetriebene Mechatronsierung des Menschen noch nicht vollbracht ist, dürfen wir uns jedoch noch nicht geschlagen geben und sei es erlaubt, um das menschliche Ich bzw. sein zukünftiges Potential zu kämpfen – auch wenn besagtes Ich derzeit noch nicht mehr erscheint als ein zarter Maiglöckchenkeim im Hambacher Wald, auf den eine Armada an RWE-Bulldozern zurollt.

Im Kampf um die Zukunft, der in Wirklichkeit bereits voll im Gange ist, haben wir es mit einem scheinbar übermächtigen Gegner zu tun. Nicht wenige sind daher geneigt, sich nun einfach zurückzulehnen, sich nochmal eine Pulle Spaß aus der Aludose zu saugen und „abzuschalten“. Wenn wir diesen Kampf um das menschliche Ich allerdings nicht kämpfen, dann droht uns wohl oder übel dasjenige Schicksal, vor dem uns Hegel eindringlich gewarnt hat: „Wer den Mut nicht hat, die Freiheit zu erringen, der verdient es, Sklave zu sein.“

Niemand der fortschrittsgläubigen Freunde Sheldon Coopers soll allerdings glauben, dass ein solches Sklavendasein allzu amüsant sein wird. Im Vergleich zu einem zukünftigen Sklavendasein in Dantes Eishölle 4.0 war das klassische Sklavendasein in der Antike noch ein sozialromantischer Wellnessaufenthalt. Die Rutsche in diese Eishölle wurde uns bereits gelegt. Nur noch wenige Schritte und die Post geht ab.

Um den bevorstehenden Kampf gegen das Abrutschen in Dantes Eishölle kämpfen zu können, brauchen wir jedoch einen Kompass zur Orientierung. Denn der beißende schwarze Qualm brennender Autoreifen, der aus einer perfekt verzahnten medial-politisch-kommerziellen Maschinerie des „Manufacturing consent“ gegen den Himmel aufsteigt, hat die Sonne fast vollständig verdunkelt und verhindert die Orientierung mit bloßen Augen. Dass wir in dieser Situation nicht mehr wissen, wo Links und Rechts ist, ist noch das Harmloseste. Es steht noch viel schlimmer: Wir wissen nicht einmal mehr, wo Oben und Unten ist und wir verwechseln Fortschritt mit fatalstem Rückschritt.

Der Mensch: Eine Babuschka

Was ist also der im obigen Gedicht von Agelus Silesius skizzierte Mensch? Ein Pünktchen (ein subjektives Zentrum)? In Beziehung zum Kreis (zur objektiven Welt)? Viele meinen ja, dass die Welt auch gut ohne den Menschen bestehen könnte. Aber ist ein Kreis ohne Zentrum überhaupt denkbar? Oder etwas banaler: Wem schmeckt schon eine Suppe ohne Salz?

Wie auch immer. In digitalen Zeiten, in denen die Einfältigkeit wieder überhand nimmt und man mit binärem Denken (alles ist entweder Null oder Eins, Ja oder Nein, Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse) alles erklären möchte – und damit natürlich hoffnungslos Schiffbruch erleidet –, wollen wir uns wieder einmal als Ketzer betätigen und ein vielschichtiges Erklärungsmodell heranziehen. Ein solches Erklärungsmodell gibt es bereits – kommt zwar aus Russland, also aus demjenigen Reich, in dem laut herrschender Lehre bzw. binärem Denken das Böse verortet wird, aber seien wir doch einmal zumindest für ein paar Atemzüge undogmatisch und lassen wir ein Stück russische Volkskultur rein bildhaft auf uns wirken: Die Rede ist von der „Babuschka“. Ja, das ist jene zwiebelförmige Holzfigur, mit der in Zeiten als es noch keine Smartphones gab, auch hierzulande wohl jedes Kind gespielt hat. Die Babuschka – eine Kernfigur, umgeben von einer Vielzahl an auseinandernehmbaren und wiederzusammensteckbaren Hüllen.

Babuschka (Bild: pixabay CC0)

Im Grunde drückt die Babuschka damit in aller Einfachheit nichts anderes aus, was uns auch alle Philosophen in ihren mitunter komplizierten Darstellungen mitteilen wollten: Die innere Architektur des Menschen.

In diesem Zwiebelmodell könnte man das, was man „Ego“ nennt – also unser auf Überleben, Anerkennung, Sicherheit, Lust und Macht gerichteter Persönlichkeitsteil –, als eine der äußeren Schalen der Babuschka bezeichnen. Es ist in Wirklichkeit eine Art Gegenbild unseres eigentlichen Ichs: Während das Ego fortwährend auf Konsumieren und Verschanzen in wohlbekannten Behausungen aus ist, geht es unserem Ich um fortwährendes Neuschaffen, Verändern und Bereichern des Lebensumfelds.

Man sollte jedoch das Ego nicht verdammen oder versuchen, es vollständig aufzulösen – es reicht bereits, wenn man es einfach an die richtige Stelle rückt – dort kann man es sogar zu sehr nützlicher Arbeit einspannen, die letztlich wieder dem eigentlichen Ich des Menschen und der Allgemeinheit dient. Die Existenz dieses eigentlichen Ichs ist übrigens auch der Grund, warum man als Mensch entgegen aller Versprechungen der Werbung niemals glücklich ist, wenn man nur ein egoistisches Konsumleben führt – denn das Ich des Menschen ist seiner Natur nach dialogisch aufgebaut und nur dann glücklich, wenn es uns gelingt, etwas aktiv zu schaffen und in der Welt irgendetwas für andere bzw. das Gemeinwohl beizutragen.

Selbst jemand, der noch stark im Egoismus verhaftet ist, schafft diese dialogische Erweiterung nach außen zumindest ansatzweise, indem er sich um seinen Partner, Familie, den Hund, den Wellensittich etc. kümmert und ihm diese Öffnung nach Außen ein kleines Glücksgefühl beschert. Obwohl sich bei weiterer Entwicklung auch das oft als ziemlich krasser Egoismus und Selbstbespiegelung entpuppen kann und man wirkliche Zufriedenheit erst dann erfährt, wenn man auch wirklich uneigennützige Dinge tut.

Pestilenz 4.0 und Gegengift

Zurück aber zum Selbst bzw. zum „Ich“ des Menschen: Nach der o.a. „frohen Botschaft“ von Schmidt-Salomon (siehe auch „Dostojewskijs Traum von der szientistischen Pest“) schulde ich nun auch eine kleine Ampulle Gegengift. Die wirkliche frohe Botschaft in Sachen „Ich“ ist nämlich: Wer dieses „Ich“ auch nur in geringem Maße geschmeckt bzw. die aus ihm erwachsende Möglichkeit erlebt hat, aus allem, selbst inmitten der übelsten Umstände und der größten Armut wie quasi aus dem Nichts noch etwas Konstruktives zu schaffen, der ist gegen praktisch alle Dekadenzerscheinungen unserer Zeit immun. Er kann selbst inmitten allen Niedergangs ein sinnerfülltes Leben führen und Keime für die Zukunft setzen … damit aus dem kulturellen Trümmerhaufen wieder Menschenwürdiges emporsprießt. Wer mit diesem Kern seiner Individualität – der gemäß Erich Fromm nicht der Region des Habens, sondern der des Seins zugehört, den man also niemals dingfest machen und „besitzen“ kann (den man aber sehr wohl verlieren kann!), sondern dem man sich immer nur annähern kann –,  an dem wird auch die massenmediale Suggestion des „manufacturing consent“ abperlen. Sich der Vermassung à la #wirsindmehr(kel) zu ergeben, wäre dann von vornherein ausgeschlossen.

Der im individuellen „Ich“ gegründete Mensch hat es auch nicht notwendig, „abzuschalten“ und vor den desaströsen Tatsachen des Weltgeschehens die Augen zu verschließen. Er kann sich mutig mit allen politisch-ökonomisch-militärischen Machenschaften konfrontieren. Lüge und Manipulation wird er sogar als willkommene Gelegenheiten ansehen, um diese als schwarzen Kontrast zu nutzen, auf dessen Hintergrund er dann ein umso konstruktiveres Ideal für Wahrheit, Gerechtigkeit, Ökologie und menschliche Solidarität aufbaut. Auch gegen die gerade epidemisch ansteigenden Angststörungen, Depressionen und Panikattacken wird ein authentisch im „Ich“ gegründeter Mensch weitgehend immun sein.

Damit wir aber nicht zu theoretisch bleiben: Wie nähert man sich diesem „Ich“ an bzw. was nährt das „Ich“? – Nun, ganz einfach: Gedanken! Aber wohlgemerkt nicht solche, die man in Zeitung, Fernsehen oder Uni serviert bekommt. Es muss sich um philo-sophische (wörtl. griech.: „in Liebe zur Weisheit“ gerichtete) Gedanken handeln. Woran erkennt man einen philo-sophischen Gedanken? Nun, ein Kriterium dazu ist z.B., dass man über ihn staunen und ihn nicht sogleich ergründen kann. Kann man über einen Gedanken nicht staunen, dann ist er bloß technokratisch-szientistischer Natur. Man drischt mit solchen Gedanken eigentlich nur trockenes Stroh und geht trotz aller hybrider Informationsfülle leer aus (Albert Einstein: „Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot.“)

Es ist daher nichts weniger als eine Schicksalsfrage, aus welchen Quellen man seine Gedanken schöpft bzw. an welche Gedanken man sein Herz hängt. Und genau hier haben wir es mit dem entscheidenden Momentum zu tun, das die Skeptizisten dem Menschen absprechen: Dem freien Willen, der sich über alle Determinationen erheben kann. Durch die Wahl von Gedanken und Ideen – die nach Plato keineswegs abstrakte Gebilde, sondern lebendige, sich fortwährend metamorphosierende Urbilder sind – machen wir uns zu dem, was unserer Wahl entspricht. Dabei haben wir vollkommen freie Wahl, ein riesiger Menüplan steht uns zur Verfügung, darunter auch die großartigsten, wohlschmeckendsten und nährstoffreichsten Gedanken der großen Philosophen (gr. „der Freunde der Weisheit“, also der Freunde des homo sapiens) – wer abends auch nur 10 Minuten lang von solchen Gedanken trinkt, ist gegen die drohende Mutation zum homo demens sicher geschützt.

Niemand wird aber gezwungen, von kristallklarem Gebirgswasser zu trinken, man kann auch – um noch einmal unseren geschätzen Eifelphilosophen zu zitieren, abends „ein Gläschen Promi-Urin“ vorziehen. Oder das „Manifest“ eines Trockennasenaffen. Wieder einmal gilt: In der Wahl sind wir vollkommen frei. Im Tragen der Folgewirkungen unserer Wahl dann allerdings ganz und gar nicht mehr.

Der Krieg gegen das menschliche Ich

Eine der besten Umschreibungen des „Ich“ habe ich bei Jacques Lusseyran gefunden. Der Mann war während der NS-Besatzung führendes Mitglied der französischen Resistance und obendrein blind, daher nicht so wie wir durch Fußball-WMs, Flachbildschirme und sonstige Äußerlichkeiten abgelenkt und konnte sich somit umso mehr in die hinter der greifbaren Realität befindliche innere Welt vertiefen.

Lusseyran kam zum erschütternden Schluss, dass das „Ich“ als zwar unwägbarer, aber wertvollster Faktor unserer menschlichen Existenz nicht nur verdrängt, sondern heute sogar aktiv bekämpft wird:

„Ich habe Ihnen eben schon gesagt: Das Ich ist zerbrechlich. Es ist in jedem von uns nicht einmal etwas, was wir wirklich besitzen, eine fest umrissene Anzahl von Fähigkeiten, auf die wir mit Stolz große Stücke halten könnten. Es ist wie ein Impuls, eine Art Schwung. Es ist eine Kraft, die ihrer Geburt noch ganz nahe steht. Es ist eine Verheißung, ja so möchte ich es ausdrücken, die dem Menschen gegeben ist.

Kurz, das Ich, es ist noch so wenig, dass gleichsam ein Nichts genügt, um es uns wegzunehmen. Und nun muss ich sehen, dass man es bekämpft!

Sprechen wir vom Ich, vom echten. Versuchen wir es. Was ich das Ich nenne, das ist diese Bewegung, dieser Impuls, der mir erlaubt, mich dieser Erde, auf der ich lebe, zu bedienen, aber auch meiner Intelligenz und meiner Gemütsbewegungen, sogar meiner Träume. Es ist eigentlich eine Kraft, die mir eine Macht verleiht, die mir keine andere gibt: nämlich die, dass ich, um zu leben, nicht warten muss, bis das äußere Leben zu mir kommt. Das Ego braucht die Dinge, die größtmögliche Zahl der Dinge, ob sie sich Geld, Geltung, Herrschaft, Beifall oder Belohnung nennen.

Das Ich fragt nicht danach. Wenn es da ist, wenn es an der Arbeit ist, dann setzt es seine eigene Welt der andern, dieser Welt der Dinge, entgegen. Das Ich ist der Reichtum inmitten der Armut; es ist das Interesse, wenn alles um uns herum sich langweilt. Es ist die Hoffnung, auch wenn alle objektiven Chancen zu hoffen verschwunden sind. Aus ihm stammt die ganze Erfindungswelt des Menschen. Und schließlich ist es das, was von uns übrig bleibt, wenn uns alles andere entzogen ist, wenn uns gar nichts mehr von außen zukommt und unsere Kräfte doch genügend groß sind, um diese Leere zu überwinden.

Gewiss, das Ich des Menschen ist nie sehr stark gewesen, außer bei einigen vereinzelten Individualitäten, und unser Zeitalter leidet daran zweifellos nicht mehr Mangel als alle vorausgegangenen. In unseren Tagen jedoch tritt eine ganz neue Tatsache auf: Man möchte das Ich verjagen. Man möchte es endgültig verjagen, um sich endlich dieses absonderlichen Nachbarn, dieses konfusen Einwohners zu entledigen. Man führt Krieg gegen das Ich, und zwar den gefährlichsten aller Kriege, weil niemand daran denkt, den Krieg als solchen zu erklären.“

(Jacques Lusseyran, aus dem Essay „Gegen die Verschmutzung des Ich“)

 

 

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