Betriebswirtschaft

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Geschäftsmonopol Geld verkauf

Die international privatisierte Bankenmafia hat es geschafft, ein Geschäftsmonopol zu errichten, indem nicht nur Geld verkauft, sondern auch mittels einfachem Buchungssatz – das unvergängliche Tauschmittel erschaffen wird. Jeder, der Bargeld benötigt –, legt der Mafia ein Versprechen, ein Stück Papier vor, also ein Schuldbrief, mit dem er im Umfang der benötigten Geldbeträge plus Gebühren, Zinsen und Tilgung auf seine Freiheit verzichtet. Sein Haus, seine Anlagen, sein Land oder künftiges Einkommen – muss, für diese Transaktion als Sicherheit hinterlegt werden.

Über Schatzbriefe von Staaten, die die Fähigkeit haben – die Staatsbürger, über Steuern zur Kasse zu bitten, wird das Staatsvolk als Ganzes Kunde – dieser Bankenmafia. Die Mafia lässt Geld in die Wirtschaft fließen, indem es Leben, Güter und Wirtschaft belastet – dieses Kartell, durch die Kontrolle über diese Tauschmittel, ist zum Pfandleiher für Bürger und Staat geworden.

Wenn dann die Produktivkräfte, die Zinsen nicht mehr bedienen können, ist dies das Ende. Die Banken leiten die Kündigungen der Darlehen an die Unternehmer ein; und gehen somit – bankrott, Arbeiter werden entlassen und das Bargeld zieht sich in die Kanäle des Geburtsortes zurück. Die Krise und das damit verbundene Elend, würgen das gesellschaftliche Leben ab.

220 Billionen $ warten auf ihre Verzinsung

Für diesen Kapitalismus, den Neoliberale seit über 40 Jahren verbrochen haben, gibt es keine Lösung mehr – die gibt es nicht. Wenn zurzeit 220 Billionen an US-Dollar $ an Finanzvermögen in der Zirkulation sind und das Sozialprodukt – also was Menschen und das weltweit real erwirtschaftet haben – bei 65 Billionen $ liegt und allein die Ansprüche, die die Reichen und Vermögenden aus den 220 Billionen $ daraus ziehen, in Form von Zinsen, Mieten, Pachten und Profite – das bedeutet das Ende. Der Kapitalismus erstickt letztendlich an seiner eigenen Logik der Profitmaximierung, die da lautet – um jeden Preis.

Keine Partei der Welt kann innerhalb dieser kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten etwas ändern – weil das Kapital sich nämlich auf keinen Ort beschränken lässt – es kennt keine Grenzen. Denn das Kapital hat die Investitionsmacht – die entscheiden wann, wie, wo und wer …

Nur wenn wir es durch internationale Solidarität schaffen, dieses Kapital in Schranken zu weisen – wäre noch Hoffnung, um zumindest den Absturz nicht ganz so hart werden zu lassen. Selbst wenn letzteres gelänge, steht immer noch das Geldsystem, welches per schöpferischem Akt von Privatbanken an Staaten, Unternehmen sowie Privathaushalte verliehen wird – systemimmanent dagegen – also hoffnungslos. Wer hier glaubt mit Wahlen etwas verändern zu können – hat den Schuss immer noch nicht gehört. Und all diejenigen, die den „Linken“ in den letzten 20 Jahren in ertragreiche Positionen mit ihrer Stimme geholfen haben, werden bitterbös enttäuscht – die beiden Systeme sind exponentiell und das so lange, bis der letzte Tropfen Blut vergossen ist.

Keine Partei hat auf ihrer Agenda das Geldsystem auch nicht die Agenda die der „Linken“ – aber auch wirklich keine.

Um sich diese gigantische Menge an Geld einmal vorzustellen hier ein kleines Video dazu – und für die Besserwisser sei gesagt – die meinen in diesem Video würde man das mit amerikanischen „Billionen“ verwechseln, NEIN tut es nicht, denn es sind ihre „Trillion“, also unsere Billionen.

Nachtrag: Das Video wurde von YouTube entfernt, es machte einem deutlich, was 1 Billion $ überhaupt bedeutet – leider ist dieses Video nicht mehr zu finden. So geschieht das übrigens dauernd.

Hier eine neues Video dazu:

Siemens wird erstmals offiziell eine Bank

Im Juni dieses Jahres berichtete ich, dass Siemens eine eigene Bank gründen will und nun ist es wirklich so weit, der Megakonzern mit seinen unüberschaubaren Netzwerk von Schein und Tochtergesellschaften beteiligt sich an dem größten Weltgeld betrug aller Zeiten.

Nun, da sie eine eigene Bank sind, können Sie mithilfe der Giralgeld-Schöfpung ihr eigenes Geld drucken, Kredite an ihre Netzwerke geben, gigantische Gewinne lassen sich so einfahren, sollte eine große Investitionen in die Brüche gehen , springt selbstverständlich der Staat ein , weil Banken nun mal systemrelevant sind .

Die Schaffung von Giralgeld – die Geldschöpfung der Banken

Und wie entsteht das Giralgeld?

Erstens entsteht Giralgeld dann, wenn Kunden Bargeld auf Konten einzahlen. Die Guthaben bei den Banken nehmen zu.

Zweitens jedoch ist von viel größerer Bedeutung, dass die Geschäftsbanken dieses Geld selbst schaffen können, und zwar ohne die Zustimmung der Notenbank. Ohne hier die Einzelheiten dieses Geldschöpfungsprozesses darlegen zu wollen, besteht der Kernmechanismus in folgender Kette:

Dieses Video beschreibt die modernen Geldmechanismen aus dem Workbook “Modern Money Mechanics” – Public Information Center of the Federal Reserve Bank of Chicago. Das Video ist ein Ausschnitt aus dem Film Zeitgeist.

Hier wird eindruckvoll beschreiben, wie die Geldschöpfung – der Zentralbank – aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) durch Kreditvergabe funktioniert. Es beschreibt auch die damit einhergehende Verschuldung der Haushalte.

Ps: Und wer glaubt das die Geldschöpfung aus dem Nichts nur den Amerikanern vorbehalten ist, der irrt hier gewaltig, nichts anderes wird in Europa gemacht,siehe hier zu nachfolgende Video Dokumentation.

Finanzkrise. Vortrag von unserem Kandidaten Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

Hier noch ein sehr schöner Film:

Der mehrfache Grimme-Preisträger Claus Strigel nimmt den Zuschauer mit auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes und lüftet seine Geheimnisse. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit erweist sich als ebenso genial wie zerstörerisch. Ob Kartoffeln, Häuser, Waffen, Sex oder Krankenpflege, für Geld kann man alles kaufen – außer Verantwortungsbewusstsein und Liebe.

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