Wirtschaft

Diese Kategorie enthält 268 Artikel

Politik und Wissenschaft als Helfershelfer der Finanzelite

Je länger die Corona-Krise anhält, umso klarer wird vielen Menschen das eklatante Missverhältnis zwischen der Gefährlichkeit des Virus und den zu seiner Eindämmung getroffenen Maßnahmen. Die Beschneidung demokratischer Rechte, das bewusste Herbeiführen von Massenarbeitslosigkeit und das Öffnen der Geldschleusen durch die Zentralbanken richten ganz offensichtlich Schäden an, die schwerwiegende wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen haben werden.

Dirk Müller zum Coronavirus und Börsencrash: „Die Regierung hat komplett versagt“

Dirk Müller hat sich schon seit Januar zurückgezogen. Für ihn war klar, dass das Coronavirus zu einer weltweiten Krise führen könnte. Wie diese von den Behörden gemanagt wird, macht ihn fassungslos: „Die Regierung hat komplett versagt.“ Für Mr. Dax sind Aktien jetzt interessant. Nach und nach würde er langsam kaufen

Huge Bailout: Socialism To Save Capitalism?

Yet again our capitalist system is turning to socialism to save it with A MASSIVE multi-trillion-dollar bailout. Plus Trump is talking about bailing out everything from cruise lines to big banks to oil and fracking companies, to hotels, to airlines and weapons contractors like Boeing.

Corona demaskiert den Westen

Westliche Sanktionen terrorisieren zahlreiche Länder – der Virus-Krise zum Trotz. Mächtige Staaten treten die internationale Solidarität mit Füßen. Gleichzeitig werden chinesische Hilfslieferungen in die EU sabotiert. Derweil schickt Kuba seine Ärzte in die Krisengebiete und Russland hilft Italien. Die aktuelle (zusätzliche) Erosion des Rufes der EU und der USA ist atemberaubend. Zusätzlich gerät der in der Krise besonders destruktiv wirkende Neoliberalismus unter Beobachtung. Sogar das „Manager-Magazin“ muss zugeben: „Die Systemfrage liegt auf dem Tisch und der Westen macht keine gute Figur.“

Steuern und der US-Vorwahlkampf / Virenfrei

Steuern – wohl kaum jemand zahlt sie gern, doch es führt kein legaler Weg daran vorbei. Das gilt zumindest für die „normalen“ Leute, ob sie selbständig oder angestellt sind. Anders aber ist es für Superreiche, die prozentual viel weniger Steuern zahlen müssen als Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Während die Vermögensungleichheit immer weiter zunimmt, nutzen Milliardäre jedes Steuerschlupfloch und jede #Steueroase, die sie finden können. Das liegt auch an einer unsozialen #Steuerpolitik, die inzwischen jedoch immer häufiger kritisiert wird. Selbst in den USA sind Forderungen nach Steuererhöhungen nun wahlkampftauglich – wie einige Demokraten beweisen –, könnte man doch etwa mit einer #Vermögenssteuer den Sozialstaat sowie den Green New Deal fabelhaft finanzieren. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Steuern und wie man sie besser verteilen könnte.

 

 

Ernst Wolff über die „finale Plünderungsorgie“

Nachdem wir alle „Aaa“ gesagt und uns die von der Bundeskanzlerin ausgeteilte Schlaftablette auf der Zunge zergehen haben lassen, hier der notwendige Eimer Wasser, um uns wieder aufzuwecken:

Déjà Vue – Mit Rettungspaketen wieder die Reichen beschenken

Aktuell stellt die Administration von Präsident Donald Trump glaubwürdigen Berichten zufolge ein wirtschaftliches und finanzielles Maßnahmenpaket in Höhe von über einer Billionen-Dollar (Tausend Milliarden) zusammen, um den die US-Wirtschaft vor dem Absturz in die befürchtete Depression zu bewahren verhindern. Aber wie bereits in der letzten Krise geht es dabei hauptsächlich um mit Steuergeldern finanzierte Rettungsaktionen für Big Business, mit dem einzigen Unterschied, dass diesmal (noch) nicht die Banken an erster Stelle stehen sondern andere, sogenannte „systemrelevante“ Industriebranchen wie z.B. die Fluggesellschaften und Konzerne beispielsweise wie z.B. der schwer angeschlagene Aerospace-Konzern Boeing.

Yanis Varoufakis über Coronavirus & Finanzkrise: „Die EU war noch nie weniger kompetent als jetzt.“

In diesem Video untersucht der Ökonom und Mitbegründer von DiEM25, Yanis Varoufakis, die sozioökonomischen Auswirkungen des Coronavirus. Dieses Video wurde ursprünglich von DiEM25 produziert und von acTVism München übersetzt und neu veröffentlicht, um ein breiteres Publikum über dieses kritische Thema zu informieren.

Corona: Das Ende des Neoliberalismus?

Das sich hierzulande und weltweit ausbreitende Coronavirus sorgt dafür, dass immer mehr radikale Maßnahmen – wie etwa die Schließung von Schulen und nicht dringend notwendigen Geschäften – ergriffen werden, um die Zahl der Infektionen in Deutschland möglichst gering zu halten.
Allzu zögerlich reagierten die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten auf #Covid19, dabei war bereits vor Wochen in China und bald darauf in Italien zu sehen, wie gefährlich das Virus ist. Jetzt aber beginnt langsam ein Umdenken, dass auch in der Wirtschaft angekommen ist: Plötzlich ist sogar von #Verstaatlichung die Rede, die „schwarze Null“ wird zur Disposition gestellt, und es ist durchaus denkbar, dass das Virus das Ende des #Neoliberalismus einläutet.
Doch machen wir uns nichts vor: Es wird viele Verlierer in dieser Krise geben – oft trifft es jene, die ohnehin nicht viel haben.

httpsv//youtu.be/-4uuDfPqL2w

Corona-Virus: Hinter der Panikmache steckt Methode

Die Corona-Krise ist in den vergangenen Tagen in ihre zweite Phase eingetreten.

In der ersten haben wir erlebt, wie Politik und Behörden das Problem nicht ernst genommen, es heruntergespielt und uns alle trotz eindringlicher Warnungen von Ärzten und Wissenschaftlern in keiner Weise auf eine Pandemie vorbereitet haben. In der zweiten Phase erleben wir nun eine Mischung aus Kopflosigkeit, hysterischen Überreaktionen und grenzenloser Inkompetenz.

Finanzcrash – Wann? Warum? Und wie können wir damit umgehen?

In diesem Video sprechen wir mit dem Finanzexperten und Autor Ernst Wolff darüber, wann der Finanzcrash kommen wird und wie wir damit umgehen sollten. Wir untersuchen auch, wie das Leben nach dem Finanzcrash aussehen wird und ob es Parallelen zur großen Rezession des letzten Jahrhunderts gibt. Schließlich diskutieren wir, was der Einzelne konkret tun könnte, um entweder den Finanzcrash zu verhindern oder sich auf ein besseres Leben nach dem Crash vorzubereiten.

Champagnerlaune im Finanzcasino

Wie ein Virus, so der Eindruck vieler, untergrabe die Finanzindustrie die „repräsentative Demokratie“. Ein aktuelles Beispiel ist der Kompromiss den Finanzminister Scholz als vermeintliche „Finanztransaktionssteuer“ präsentiert. Durch diese soll zudem die Mindestrente finanziert werden.
Nach der Finanzkrise war die „Finanzmarktregulierung“ in aller Munde. Als ihr Kernstück galt die „Finanztransaktionssteuer“, eine auch bei der Bevölkerung überaus populäre Maßnahme, um die Exzesse der deregulierten Finanzbranche in Zukunft einzudämmen.

Derivate, der BVB-Bus und die Bombe

Als 2017 ein Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus verübt wurde, schockierte das die gesamte #Fußball-Welt – und zugleich war man erleichtert, dass die Bomben für die Dortmunder Fußballer nicht tödlich endeten. Nach einer Weile fieberhafter Ermittlungen interessierten sich aber plötzlich vor allem Wirtschaftsexperten für den dramatischen Vorfall.
Bald nämlich stellte sich heraus, dass hinter dem Attentat ein #Börsenspekulant steckte, der mit Derivaten reich werden wollte. Was aber sind überhaupt Derivate? Und wie kann es sein, dass man sich am Unglück anderer Menschen an den Finanzmärkten bereichern kann? Wenn über die Börse gesprochen wird, denkt man unwillkürlich in erster Linie an Aktien, dabei ist der Handel mit Derivaten ganz entscheidend für die internationalen #Finanzmärkte.

Wieso Arbeitslose zu Sündenböcken werden

Wer das Privatfernsehen einschaltet oder die größte deutsche Boulevardzeitung aufschlägt, kann täglich erleben, wie Arbeitslose angefeindet und verächtlich gemacht werden. Gern wird dabei so getan, als sei jeder Arbeitslose selbst dafür verantwortlich, dass er keine Arbeit findet. Und Politiker sind immer besonders stolz, wenn die #Arbeitslosenquote gerade besonders niedrig ist.
Dabei werden gern Statistiken geschönt, indem man einige Bürger ohne Arbeit einfach nicht als „arbeitslos“ auflistet. Auch springt durch #HartzIV der Staat in die Bresche, um Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor zu subventionieren. Überdies ist Vollbeschäftigung ohnehin eine schöne Illusion und entspricht im #Kapitalismus der Realität.

Dazu passt dieser Podcast:

Klassenhass: Porsche und Parasiten #54

Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien

Die Kampagne zur Förderung der privaten Altersvorsorge mit Aktien nimmt mehr und mehr an Fahrt auf. Die NachDenkSeiten werden sich in dieser Woche noch ausführlich mit der Kampagne beschäftigen. Ein Argument, das bei der Kampagne immer wieder ins Feld geführt wird, ist besonders abstrus. Demnach soll ein „Investment“ in Aktien der Wirtschaft benötigtes Kapital zuführen und somit die Konjunktur stärken. Das ist jedoch schlichtweg falsch. Während klassische Formen des Sparens indirekt in der Tat die Wirtschaft mit Kapital versorgen, ist dies beim Erwerb von Aktien nicht der Fall.

Modern Monetary Theory

Warum ein Staat nie pleite geht

Die Staatskassen sind leer, das Geld fehlt an allen Ecken und Kanten, deshalb muss gespart werden – so heißt es seit Jahr und Tag. Überhaupt seien die Schulden viel zu hoch, die nächsten Generationen würden einen Schuldenberg erben und die vom Finanzminister verfochtene #SchwarzeNull sei die letzte Rettung, um zu verhindern, dass Deutschland pleite geht.
Doch was, wenn dies überhaupt nicht geschehen kann und wir es hier bloß mit einem modernen Wirtschaftsmärchen zu tun haben? Die Vertreter der Modern Monetary Theory behaupten nämlich genau das Gegenteil: Geld ist nicht knapp für einen Staat, weil er sich Geld einfach drucken kann und zwar so viel er benötigt. Auch Steuern, besagt die #MMT, dienen nicht dazu, Staatsausgaben zu finanzieren.
Fest steht: Die moderne Geldtheorie ist – auch dank Bernie Sanders – inzwischen in aller Munde und stellt herrschende Denkgewohnheiten auf den Kopf.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Modern Monetary Theory vor und zeigen, wie revolutionär diese Betrachtungsweise wirklich ist.

„Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!“

Das mächtigste Unternehmen der Welt heißt nicht etwa Apple oder Amazon, sondern BlackRock. Umso erstaunlicher, wie wenig man darüber weiß. Die drei größten internationalen Finanzkonzerne – BlackRock, Vanguard und State Street – verwalten zusammen ein Vermögen von etwa 20 Billionen US-Dollar, sind Aktionäre so gut wie aller börsennotierten Unternehmen und haben damit das Sagen auf der Welt. Überraschende Einblicke hinter die Fassade unserer Politik- und Wirtschaftslandschaft.

Positionen 20: Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie

Unendliches Wachstum in einem endlichen Raum führt zum Kollaps. Diese simple Logik scheint in unserer Zeit kaum noch vermittelbar und das hat seinen Grund. Sobald Gier ins Spiel kommt, setzt der Verstand aus und da spielt es dann keine Rolle mehr, dass die Folgen dieses Denkens erstens längst überall zu erkennen sind und zweitens jedem auf diesem Globus schaden werden. Wir alle sind auf einer Titanic, die im All ihre Runden dreht und wenn diese Titanic absäuft, wird es keine Überlebenden geben.

Die Rentenreform in Frankreich

Nach offizieller Lesart der Regierung geht es darum, das komplizierte Rentensystem in Frankreich, bestehend aus 42 verschiedenen Rentenkassen und Regelungen, zu vereinfachen, eine einheitliche Kasse für alle Berufe zu schaffen und das Milliardendefizit der Rentenkassen abzubauen. Das wäre an sich ja nicht unvernünftig, das leuchtet ein. Aber geht es auch darum? Nicht wirklich. Vor allem geht es darum, dem Finanzkapital den Zugang zum Rentenmarkt freizuschießen und neue Märkte zu eröffnen.

Von Marco Wenzel.

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