Der Rest

Diese Kategorie enthält 201 Artikel

Macht Euern Dreck ALLEENE – Kein Bock

Am 7. Juni findet in Dresden eine Wahl statt, die des Oberbürgermeisters. So weit, so gut.
Eigentlich keine Angelegenheit darüber zu schreiben oder sich aufzuregen, ich rege mich aber auf, nicht über die Wahl des Oberbürgermeisters, sondern über die Kandidatin Dr. Eva-Maria Stange, oder besser gesagt wer Frau Stange zur Kandidatin gemacht hat. . Eva-Maria Stange (SPD) ist derzeitige Kunst- und Wissenschaftsministerin des Freistaat Sachsens im Kabinett Tillich CDU.

Nun gegen Frau Stange habe ich persönlich nichts, gegen die Partei der sie angehört schon.
Frau Stange von der SPD, wurde zur OB Kandidatin gemacht von einer Stadtratsmehrheit von Bündnis 90 Die Grünen, der SPD und der LINKEN. Nun auf die SPD und Grünen möchte ich nicht weiter eingehen, dass diese Parteien sich Frau Stange als OB wünschen, kann man nachvollziehen.

Das aber die LINKE Frau Stange unterstützen um OB zu werden das ist sehr schwer nachzuvollziehen und nicht nur für mich. Eine Stimme für Frau Stange für die OB Wahl zu geben, die einer Partei angehört welche den Sozialstaat verraten hat, Niemals! Aber offenbar haben das die LINKEN in Dresden vergessen und haben damit kein Problem, auch das ist ein Verrat an all Denen welche täglich unter den „Mob Center“ leiden, gequält, erniedrigt und entmündigt werden.

Ich kann es nicht mehr hören, wenn die Dresdner LINKE schwadroniert, Hartz IV muss weg, die scheinheilige Empörung über Sanktionen von Betroffenen durch das „Mob Center“, sich über Wohnungsnot aufregt, Kinderarmut, Altersarmut. Es bleibt nämlich die Frage, was habt ihr als LINKE Politiker in Dresden dagegen gemacht, noch dringender ist die Frage, was habt ihr geändert? Ich kann hier über keine positive Ergebnisse berichten.

In Dresden hat man nicht vergessen, auch wenn man das nicht mehr hören will, dass es linke Politiker in Dresden waren, welche den Verkauf aller kommunaler Wohnungen in Dresden an einen privaten Investor mit zugestimmt haben und heute beklagt man die Wohnungsnot, den Mangel an Sozialwohnungen, dass kann kein Mensch mit klaren Menschenverstand nachvollziehen.
Und Heute verspricht die LINKE in Dresden die wieder Gründung einer kommunaler Wohnungsgesellschaft, wie auch der CDU Kandidat für die OB Wahl.
Das nennt man wohl ein Wahlversprechen, dass kennen wir ja, egal um welche Wahl es sich handelt.

Die LINKE wirbt auf einen Wahlplakat mit dem Slogan: „Erfolgreich – Sozial – Stange“, da reibt man sich verwundert die Augen, Sozial, woran macht man das fest? Was SPD Politiker/innen unter Sozialpolitik verstehen, hat die SPD bis HEUTE eindrucksvoll nachgewiesen.

Man mag meine Groll nicht verstehen aber ich sage es ganz klar, eine Stimme für eine Kandidatin die einer Partei angehört welche den Sozialstaat verraten hat, Nie – Niemals!
Aufrechte LINKE werden keine Frieden mit der SPD schließen, solange es Hartz 4 gibt und der Sozialfaschismus nicht beendet wird. Das sind wir den Opfern der Agenda 2010 und Hartz IV Gesetzen schuldig!!!

Diese meine Meinung und Überzeugung habe ich dann mal den Genossen der LINKEN in Dresden zur Kenntnis gebracht und auch Antwort erhalten. Die Genossen sprechen von Kompromiss und Chance.
Wer und was ist denn damit gemeint? Hat man auch die Menschen in Dresden gemeint, welche durch die Sozialpolitik von SPD und Grüne keine Chance hatten und je haben werden?

Denn eines ist Fakt und Realität in Dresden, auch eine rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat verhindert nicht, dass das „Mob Center Unrecht“ weiter fortführen darf, Menschen als Kunde bezeichnet, aber wie Bettler behandelt, was sich mit Frau Stange als OB wohl auch nicht ändern wird.
Wenn sich dann linke Politiker hinter den Argument verstecken „die Hartz-Gesetze sind Bundesgesetze, zu deren Umsetzung die Kommunen verpflichtet sind“, denen möchte ich sagen.

Erstens:
Es scheint so zu sein, dass auch die LINKE die weiße Fahne der Kapitulation vor der Agenda 2010 aufgezogen hat, bitte hört endlich auf den betroffenen Menschen was vor zu machen. Ihr von den LINKEN wisst es doch schon lange, die bittere Wahrheit, dass Hartz IV niemals abgeschafft wird.

Zweitens:
In kommunalen Jobcenter (Optionskommunen, die Langzeitarbeitslose (und ihre Familien) in Eigenregie, d.h. ohne die Bundesagentur für Arbeit, betreuen und in den Arbeitsmarkt integrieren), was auch für Dresden zutrifft, besteht durch aus eine Einflussnahme auf Entscheidung in den
„MOB CENTER“ durch die Politiker der Kommune – Stadt, wenn man das wirklich will.
Auch mit einer rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat und Frau Stange von der SPD als OB wird daran nichts ändern.

Es ist bedauerlich, dass die LINKE nicht in der Lage zu sein scheint, einen eigenen OB Kandidaten/in ins Rennen zu schicken. Wieso eigentlich nicht? Liegt es an fähigen Persönlichkeiten, an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung, ein LINKER kann auch OB?
Man weiß es nicht. Sehr, sehr bezeichnend und enttäuschend, denn es lässt einen Schluss auf den Zustand einer Partei zu. Nun die LINKE in Dresden nennt die Unterstützung einer SPD Kandidatin, als „verantwortungsvolle Entscheidung“.
Diese „verantwortungsvolle Entscheidung“ könnte aber eine ganz andere Ursache haben, denn der Stadtrat in Dresden wird wie gesagt von einer eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, da passt natürlich eine SPD OB wie der „Arsch auf Eimer“. Ein CDU oder FDP OB würde nur den „Betriebsfrieden“ im Dresdner Stadtrat stören, um nichts andere geht es.

Nein bei den Machtspielchen der kommunalen Politiker mache ich nicht mit, ich hab kein Bock mehr darauf mich als Wähler mich „verarschen“ zu lassen, macht doch euern Dreck ALLEENE.

Autostrich

Lebenssuche

Unser Treffpunkt liegt am Rande eines kleinen Industriegebietes etwa fünf Kilometer außerhalb der Stadt. Die grauen Gebäude sind seelenlos und nichtssagend wie in jeder dieser typischen Industrieansammlungen. Obwohl es zwischen zwei Schenkeln eines Autobahnkreuzes liegt, könnte man es als idyllisch bezeichnen. Es ist nicht besonders weitläufig und von Feldern, Wiesen und Brachland umgeben. Ein Hort institutionalisierter Lebenszeitverschwendung inmitten einer Kulturlandschaft.
Es war Zufall, dass ich den kleinen von Haselnuss- und Hartriegelsträuchern fast zum Hohlweg gemachten, grasbewachsenen, selten benutzten Feldweg ins Nichts fand, der von einem geteerten Wirtschaftsweg abzweigte und direkt neben einem Maschendrahtzaun, der irgendein Zentrallager umgab, etwa dreißig Meter auf eine Schneedornhecke zulief.
Zuvor parkte ich auf einem Mitfahrerparkplatz einige Kilometer entfernt, aber nach einer Weile ging mir das ständige Kommen und Gehen von „Beschäftigten“ auf die Nerven. Hätten sie mit mir gesoffen, wären wir eine Bruder- und Schwesternschaft gewesen, ein Orden der feigen Möchtegernanarchisten. Das hätte ich akzeptieren können. Dann wäre ich vielleicht geblieben.
Aber sie wollten lieber nüchtern Geschirrkörbe für Spülmaschinen entwickeln, sachzubearbeitende Vorgänge auf Wiedervorlage legen oder neue Kunden für den allerneuesten Scheiß aus irgendeiner Wedesign- oder Softwareklitsche kaltaquirieren. Wenn es sie glücklich gemacht hätte, wäre ich ausgestiegen und hätte ihnen zugeprostet: „Ich freue mich, dass ihr eure Erfüllung gefunden habt! Genießt den Tag!“ Ich hätte einen sehr langen Zug genommen und sie mit einem herzhaften Rülpser auf die Straße zum Glück entlassen. Ich wäre wieder ins Auto gestiegen und tränke weiter, nachdem ich mich vergewissert hätte, dass das Inforadio immer noch nicht die Ankunft der Apokalypse meldete, um den Neid auf ein sinnvoll gestaltetes Leben etwas zu dämpfen.

An einem Morgen, der zu einem warmen Sommertag zu werden versprach, holte ich mir ausnahmsweise ein zweites Gedeck. Ich brauchte es, weil ich noch keinen Standplatz abseits der typischen, erzwungenen Geschäftigkeit gefunden hatte. Ich bin sehr pflichtbewusst. Was angegangen werden muss, wird angegangen und erledigt.
Ich testete verschiedene Stellen, doch wie bei Wohnungsbesichtigungen gab es immer etwas, das mich störte. Mal war es ein Gesinnungsbruder, der diesen Platz offensichtlich für sein eigenes individuelles Morgenprogramm beanspruchte, mal war es das unangenehme Gefühl so gut versteckt zu sein, dass es auffiel. Am Rand einer Fichtenschonung mit Blick auf die Straße fühlte ich mich aus dem Dunkel des Waldes beobachtet, ein Wirtschaftsweg, der mit seiner wilden Hagebuttenhecke einen geeigneten Platz bot, wurde regelmäßig von Fahrradfahrern und Bauern mit ihren Traktoren benutzt.
Kurz davor, die Suche zu beenden und endlich bereit, ins Büro zu fahren, verstaute ich gerade Dose Nummer fünf im Handschuhfach, als mich sprunghaft erhöhter Blasendruck zwang, meine Aufmerksamkeit für eine geeignete Gelegenheit zum Anhalten auf panischen Maximalpegel zu steigern. Der allgütige Gott richtete es ein, dass ich mich gerade an der Stelle befand, an der ein Feldweg abging. Haha, nein, sorry, ein Witz, es war der beschissene Zufall, mehr nicht. Ich musste schlicht dringend pissen und aus diesem Grund traf ich ihn. Der gebotenen Eile wegen fuhr ich beim ersten Mal vorwärts hinein, stieg aus und erledigte, was zu erledigen war.
Erleichtert wieder im Auto sitzend, entschied ich mich, den Ort noch eine Dosenlänge zu testen und griff zum Handschuhfach.
„Dreh dich nicht um, Penner. Das ist besser für uns beide!“
Ich erstarre in der Bewegung, zum Glück war ich gerade pinkeln. Sofort denke ich an einen Überfall. War ich wirklich dermaßen angeschickert, dass ich nicht merkte, wie jemand hinten ins Auto stieg? Von wegen Gewöhnung.
„Willste n’Bier? Oder die Scheißkarre hier? Oder soll ich dich irgendwohin fahren? Zu einer Bank, vielleicht? Ich muss dich aber warnen, in diesem Zustand bin ich ein lausiger Fluchtwagenfahrer. Schnell zwar, aber auch zu risikobereit! Fahr besser selbst!“
Den Finger der rechten Hand zum Zeichen der Entspannung gehoben, öffne ich mit der linken das Handschuhfach und greife langsam nach der Dose. Wieder in aufrechter Position sitzend, blicke ich in den Innenspiegel, sehe aber niemanden. Ich öffne die Dose mit der Präzision eines eidgenössischen Feinmechanikers gerade soweit, dass die Kohlensäure ohne Flüssigkeits- oder Schaumanteil aus dem kleinen Loch erst mit einem kurzen Zischen und dann einem langgezogenen Blasgeräusch entweicht. Ich liebe diese Geräusche. Der Reptilienteil meines Gehirns wird sie solange ich lebe mit etwas Positivem verbinden. Mit in Kürze erfolgender Befriedigung.
„Darf ich einfach nur hier sitzen?“
Instinktiv will ich mich umsehen, um auf die gleichzeitig so unerwartete wie unangebrachtes Vertrauen schaffende Frage angemessen, mit einem Blick in die Augen meines Gegenübers oder besser Hintermanns, reagieren zu können. Entweder sieht er es voraus oder er kennt die Situation schon: „Bappbappbapp! Schau nach vorne!“
„Ist ja gut.“ Ich drehe mich zum Bier zurück.
„Ähh… ja. Klar kannst du hier sitzen.“
Die Selbstverständlichkeit in meiner Antwort überrascht mich selbst und verwirrt mich vollends. Mein Kopf ist mit einem mal so leer, dass es sich gleichzeitig anfühlt, als würde mein Gehirn alles auf einmal denken. Aber nur kurz, nach ein paar Schlucken dominiert in meinem Kopf wieder die gewohnte und gewünschte Deckungskraft der Schicht um Schicht, Schluck um Schluck opaker werdenden Bernsteinfarbe. Geliebter Firniss der Gleichgültigkeit.
Ich kann nicht genau sagen, wie lange wir schweigend dasitzen. Nach vielleicht eineinhalb Dosenlängen in gemütlicher Trinkgeschwindigkeit streift mein Blick die Digitaluhr hinter dem speckigen Lenkrad. Der Arbeitsvertrag verlangt, eingehalten zu werden. Zumindest pro forma. Da ich ihn vor etwa einem Jahr nicht durchlas, weiß ich nicht, ob in einer Klausel explizit vermerkt ist, dass man nicht alkoholisiert am Arbeitsplatz erscheinen darf. Selbst wenn, würde ich darauf scheißen und mich wie ein Held fühlen. Kurz lasse ich die Vorstellung zu, wie ich, voll wie eine Haubitze, ins Büro wanke, mit dem Arbeitsvertrag wedle und ob der Gesetzeslücke, die ich entdeckt habe vor dem Arbeitsgericht gewinne und der Gegenseite meinen nackten Arsch zeige und die Beugehaft, die mir wegen meiner mit übelsten Schimpfwörtern begleiteten Verweigerung ein Ordnungsgeld zu zahlen, aufgebrummt wird, mit Zeichnen auf in die Zelle geschmuggeltem Papier locker absitze und danach ein gefeierter Künstler bin, der die Gegenseite daraufhin ungestraft über öffentliche Medien beleidigen und ruinieren kann. Tagträume dieser Art habe ich ständig während der Arbeitszeit. Ich brauche sie für meine Psychohygiene. Langsam komme ich wohl in den Büromodus.
„Willste irgendwas verkaufen? Das einzige, was du loswerden könntest, wären ein paar Döschen Bier! “
„Etwas verkaufen? Wie kommst du denn darauf?“
„Weil jeder etwas zu verkaufen hat!“ Ich werde laut. Es tut gut. „Jeder will mir irgendetwas andrehen. Jeder verschissene Vollwichser will mir seinen Scheißdreck unterjubeln! Ständig soll ich bestätigen, dass ich anderen ihre vermeintliche Intelligenz, ihre Virilität und ihre Exzeptionalität anerkenne und akzeptiere, in dem ich mich so verhalte, dass ich diese ganzen verlogenen, heruntergekommen Drecksfassaden ja nicht beschädige! Dabei sind es sozial und geistig behinderte Vollidioten, die haarscharf an der Klassifizierung als stoffwechselnde Eiweißhaufen vorbeischrammen!“ Ich schreie. Es tut immer noch gut.
„Wer?“
„Alle, verdammt nochmal!“
„Also, ich bin der ich bin.“ Scheiße, ein Spinner, der sich für Gott hält.
„Jahwe?“
„Ralf. Ich heiße Ralf. Ich habe mich wohl ungeschickt ausgedrückt….“. Gott in Gestalt eines brennenden Dornbuschs kommt mir in den Sinn; wie er sich bei Moses dafür entschuldigt, er habe sich wohl ungeschickt ausgedrückt. Ich nehme mir vor, diese Idee zeichnerisch zu bearbeiten, weiß aber im selben Augenblick, dass ich es schnell vergessen haben werde.
„…ich meinte: Es ist nicht nötig auf Gefühle meinerseits Rücksicht zu nehmen. Ich tat das bei anderen nie und habe auch nicht vor, es jemals zu tun. Ich habe keinen Grund vorzugeben anders zu sein, als ich bin. Außerdem kann mich ein angetrunkener Penner nicht beleidigen.“
Mir fallen eine Reihe bösartiger Beleidigungen ein, aber ich behalte sie für mich. Jetzt wünsche ich mir nichts so sehr, als hier bleiben zu können. Meine Körpermitte schmerzt. Es ist meine Kinderseele, die hier bleiben möchte, im Paradies. Im Licht. Doch der Teil von mir, der ein zwar pflichtbewusster, aber auch angsterfüllter Rettungsanitäter von staatsbürgerlichen Gnaden ist, holt mich mit einem saftigen Stoß seines Defibrillators in die Welt der Pflichten zurück. Wäre ich besoffen genug, wäre er ausgenockt. Der Retter verträgt nicht viel und ist angesichts der vielen Einsätze meinetwegen ziemlich müde. Aber stark ist er, dieser Scheißkerl.
„Ich muss.“
Die rechte Fondtür öffnet und schließt sich sanft, begleitet von einem leisen Rascheln. Ich bin wieder alleine. Morgen komme ich wieder.

Alt-Gedemütigt–Geschlagen–Der Würde beraubt – Verwahrloste Gesellschaft

Ein Video das zeigt wie unsere Gesellschaft immer weiter verwahrlost, weil der Mensch zur Ware geworden ist. „Investieren Sie in ein Pflegeheim, 7,25 Prozent Rendite pro Jahr, Einnahmen staatlich garantiert.“ Ein Satz aus einem Werbeprospekt eines Immobilienfonds und er wirkt wie ein Versprechen aus den Zeiten vor der Finanzkrise. Wie kann man mit Altenheimen so viel Geld erwirtschaften? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Geht das alles am Schluss nicht auf Kosten der Alten, der Kranken und des Pflegepersonals? Senioren als Kapitalanlage?
„Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“ Bertolt Brecht, Leben des Galilei

Ausgeträumt – Die Realität ist Bitter aber nicht zu ändern

Irgendwer hat einen klugen Satz von sich gegeben, der sinngemäß lautet: „Der Optimist ist ein Feigling, weil er die Realität kennt, aber nicht ausspricht“.
Und das ist die Wahrheit und ich gebe zu, dass ich auch zu den „Feiglingen“ gehöre, weil ich die Realität schon lange weiß, aber noch nie ausgesprochen habe. Nun erlaube ich mir die Realität zu benennen und ich weiß es, die Wahrheit wird nicht Jeden gefallen.
Die Forderung die Agenda 2010 und Hartz IV muss weg ist ausgeträumt, dass ist die Realität!
Die Agenda 2010 und Hartz IV wird nie verschwinden, dass ist auch die Realität!

Seit der Sozialstaat, nach dem Fall der Mauer, gleich mit abgerissen wurde, habe ich mit einer Handvoll von Bürgerinnen und Bürger versucht Gegenwehr zu leisten.
Wir gründeten eine Bürgerinitiative (die es bis heute noch gibt) und wir waren bei jeder Montagsdemo, gegen Sozialabbau auf der Straße, wie viele ANDERE auch.
Wir waren überzeugt, dass wir erfolgreich sein würden mit unseren Protest, denn wir waren ja das Volk und Laut war es auf der Straße. Wir hier im Osten waren zu naiv zu glauben, dass der Protest des Volkes bei den Mächtigen der Politik Wirkung zeigen würde, hatte doch das Volk doch schon mal ein ganzes System zu Fall gebracht.

Zu spät haben wir feststellen müssen, dass wir zu den Besiegten gehörten und der Sieger die Spielregeln bestimmt. Den neuen Mächtigen der Politik kam es sehr gelegen, dass neue Politische und Gesellschaftliche Strukturen sich erst wieder finden müssen, welche die Interessen der Menschen vertreten könnten.

Die Blockparteien in der ehemaligen DDR hatten die weiße Fahne aufgezogen und sich bereitwillig den Parteien der ehemaligen BRD prostituiert und so mancher Bürgerrechtler wurde mit einem auskömmlichen Posten versehen und somit war sichergestellt, dass kein organisierter Protest mehr stattfand. Zurück blieben einzelne Gruppen und Bürgerinitiative den es nicht gelang sich zu organisieren, die Kräfte zu bündeln um Gegenwehr leisten zu können, um sich Gehör zu verschaffen.
In der Öffentlichkeit wurden wir als die ewig gestrigen bezeichnet, linke Spinner – Sozialromantiker.

Richtig bewusst wurde mir das als die Agenda 2010/ Hartz IV sich zum FÜNFTEN Male jährte.
Zu diesen Fünften Jahrestag wurden Bürgerinitiative und Arbeitslosenvereine von der Linken in den sächsischen Landtag geladen, um Erfahrungen auszutauschen und Maßnahmen festzulegen, im Kampf gegen die Agenda 2010/ Hartz IV. Was haben wir diskutiert und am Ende waren sich ALLE einig, dass der Kampf nur erfolgreich sein kann, wenn wir gemeinsam handeln und auftreten.
Das hörte man bei der Linken gern und versprach logistische Unterstützung, am Ende war es eine große Sprechblase, nur heiße Luft, mit dem Ergebnis, dass Bürgerinitiative und Arbeitslosenvereine weiter Einzelkämpfer blieben und das ist bis heute so.

Nun ist es 10 Jahre her als die Agenda 2010/ Hartz IV eingeführt würde.
Es ist Zeit die Realität zu benennen, die Wahrheit zu sagen, so BITTER diese auch ist.
DIE REALITÄT IST – DIE AGENDA 2010 / HARTZ IV WIRD NICHT UND NIE VERSCHWINDEN.
DIE REALITÄT IST – DIE AGENDA 2010 / HARTZ IV-UNRECHTSSYSTEM IST IRREPERABEL.

Warum und vor allem Wer soll auch Interesse am Verschwinden DER AGENDA 2010
und dem HARTZ IV-UNRECHTSSYSTEM haben?
SPD und Grüne wohl kaum und die politischen Nutznießer CDU/CSU/FDP ebenfalls nicht.
Und die Linke? Jahrelang hat sich das politische Handeln der Linke auf Bundesebene darauf begrenzt sich in der Hängematte der Opposition gemütlich zu machen. Zugegeben ist die Linke die einzige Partei, welche den Versuch unternommen hat dem Sozialfaschismus zu benennen und zu bekämpfen.
Klar ist aber auch das man nichts ändern kann wenn man keine Macht hat was zu ändern und irgendwann ist alles gesagt und kritisiert, dann hört keiner mehr zu und wird nicht mehr ernst genommen von den Menschen.

Und dort wo die Linke auf Länderebene mit regiert hat und es heute noch tun, hat sich für die Menschen welche unter der AGENDA 2010 und den HARTZ IV-UNRECHTSSYSTEM leiden, nichts geändert. Oder hat jemand von den ersten Linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gehört, dass er an der AGENDA 2010 und an dem HARTZ IV-UNRECHTSSYSTEM in Thüringen etwas ändern will?
Das ist auch eine Wahrheit und Realität, auch wenn das EINIGE ODER VIELE nicht hören wollen.

Und so bleibt den vielen Einzelkämpfer in Bürgerinitiative und Arbeitslosenvereine nichts weiter übrig Unterstützung zu geben, DENEN welche einer übermächtigen Behörde hilflos ausgesetzt sind.

Der Traum, die Agenda 2010 und Hartz IV wird einmal verschwinden ist ausgeträumt, dass ist die Realität!

Schlechte Zeiten für Kritiker – Wutbürger und Demokratie

Eigentlich weis ich gar nicht ob ich überhaupt noch Beiträge schreiben darf, als Dresdner ist meine Sorge durchaus berechtigt. In Dresden, wurde ja die Meinungsfreiheit und die Kritik am System auf den kleinsten Nenner reduziert, da geht man am Abend als Demokrat schlafen und wacht als „Nazi“ auf, eben keine guten Zeiten für Kritiker und Wutbürger.
Es ist so gut wie unmöglich geworden eine sachliche kritische Meinung zu äußern, an eine Streitkultur ist nicht mehr denken. Ebenso ist es so gut wie unmöglich geworden, sachliche Diskussionen zu führen, zu streiten um Standpunkte und politische Auffassungen sachlich auszutauschen.

Es scheint so als gäbe es nur noch schwarz und weiß und beide Lager bedienen sich der gleichen Taktik, Angst verbreiten. Die Einen verbreiten Angst vor den Fremden und die Anderen verbreiten Angst vor denen, welche die Angst vor den Fremden verbreiten, klingt ganz schön kompliziert und unverständlich. Ich glaube die meisten der Protagonisten wissen auch nicht wirklich, für was und wo gegen sie eigentlich sind.

Verwundert reibt man sich gelegentlich die Augen und ist irritiert, welch Allianzen sich so gebildet haben, da weiß man nicht mehr, wer zu welcher politischer Strömung/Partei gehört und wo noch der politische Konkurrent auszumachen ist.
Beispiel gefällig:
Noch bevor an PEGIDA zu denken war, wurde Jahrelang von der Linkspartei immer dazu aufgerufen NPD Aufmärsche zu blockieren was auch praktisch stattgefunden hat.
Dies wiederum hat so mancher politische Gegner der Linkspartei von einst, die CDU zum Beispiel, gar nicht so lustig gefunden, dass mit den blockieren, wegen dem Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, na Sie wissen schon. Und die Staatsmacht fand das auch nicht lustig und so fand sich so mancher linker Straßenkämpfer vor den Richter wieder.

Ja wie sich doch die Zeiten ändern können. Heute blockieren die Politischen Gegner von einst, jeden Montag gemeinsam die sogenannte PEGIDA und das Beste ist, von der Staatsmacht ist nichts zu sehen und den Richter muss auch keiner fürchten.
Es mutet schon seltsam an wenn die Roten und die Schwarzen Seit an Seit gegen wen auch immer marschieren und das mit dem Rechtsstaat, der Meinungsfreiheit und den Demonstrationsrecht, drauf geschissen.

Ja man scheint sich nicht einmal davor zu scheuen, Gewaltverbrechen, ohne das Ermittlungen abgeschlossen sind, den „neuen und alten Nazis“ zu zuschreiben, auch wenn es am Ende in einem politischen Fiasko enden könnte.
Folgende Meldung ging Bundesweit durch die Medien: „Asylbewerber in Dresden wurde erstochen. Passanten hatten in Dresden die Leiche eines 20-jährigen Flüchtlings aus Eritrea entdeckt. Der Polizeichef der Stadt geht fest von einem Tötungsdelikt aus.“ Für Viele stand aber von Anfang an fest wo die Mörder zu finden sind, die Empörung groß.
Dresdens Oberbürgermeisterin und der Sozialbürgermeister besuchten die Mitbewohner des Opfers und bekundeten ihre Solidarität und boten ihre Hilfe an. Mahnwachen wurden organisiert. Sogar ein Bundespolitiker von den Grünen zeigte vorsorglich die Polizei an, weil er der Meinung war, man „wolle was vertuschen.“

Was muss das für ein Schock für die EMPÖRTEN gewesen sein, als fest stand, dass ein Landsmann den Asylbewerber aus Eritrea, erstochen hat, weil ein „Streit über die Haushaltsführung eskalierte“. Kein Wort darüber von den politischen Eliten und in den Medien, am Ende blieb Peinlichkeit und ein mediales und politisches Fiasko und was für ein fatales Signal an die „alten und neuen Nazis“. Herzlichen Glückwunsch möchte man den neuen politischen Allianzen zu rufen, das habt ihr wirklich richtig verkackt.

Ein trauriges Beispiel dafür, wenn Vorurteile und politischer Aktionismus der Sachlichkeit gewichen ist.

Für mich stellt sich aber auch die Frage, wie eigentlich solche politische Allianzen zu Stande kommen. Ist es wirklich eine Allianz der „Anständigen“?
Könnte es nicht sein, dass die Etablierten Parteien einen weiteren „Poltischen Konkurrenten und Bürgerbewegung“ verhindern wollen, hat sich der „dumme“ Wähler doch tatsächlich erdreistet den Etablierten Parteien, mit der AfD bei den letzten Wahlen, eine lästige Laus in den politischen Pelz zu setzen.

Ja es gibt sie die Rattenfänger, die Angst vor den Fremden schüren und damit auch durchaus „erfolgreich“ sind. Nun aber ALLE, welche ihre Angst auf die Straße tragen, kollektiv verbal und medial als „Nazis“ zu titulieren, ist genau so dumm und oberflächlich, wie die Sprüche von denen, in deren Kopf sich ein hirnloser Raum befindet.

Es gehört zum Geschäft von Politik und Medien nur das öffentlich darzustellen, was dem ausgemachten „Gegner“ an den Pranger stellt, da kommen Hasstiraden der Hirnlosen gegen das Fremde natürlich gut. Nicht gezeigt werden die Transparente derer, welche gegen Sozialabbau, Wohnungsnot, Armut usw. hochgehalten werden.
Natürlich haben Asylbewerber und Ausländern mit den sozialen Spannungen nichts zu tun, aber es beschreibt das Dilemma in der sich die Gesellschaft befindet und zeigt wie schnell es geht, wenn berechtigte Sorgen der Bürger, mit der dumpfen Propaganda der ewig gestrigen verwischen.

Bitte nur keine Panik denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Rechtsstaatlichkeit wieder hergestellt wird, wenn der Rest der versprengten PEGIDA verschwunden ist, dann werden sich die Staatsmacht und die Richter wieder um die linken Straßenkämpfer kümmern. Dann dürfen auch Kritiker und Wutbürger wieder empört sein, aber bitte vom Sofa aus und alles ist wieder gut.

Die „Politik“ schwadroniert, wie sie es immer tut, man nehme die Sorgen der Bürger ernst, was das auch immer heißen soll und welche Sorgen damit gemeint sind.
Ich konnte jedenfalls hierzu bisher keine Feststellungen machen. Im Gegenteil, die Spannungen nehmen nicht ab, auch deshalb weil Politik keinen Plan hat, Kopflos agiert und hofft die Probleme damit zu klären, in dem man sie einfach aussitzt, wie sie es immer machen. Und von den Medien erwarte schon lange nichts mehr!

HIER IST DIE WAHRHEIT – HÖRT ZU ODER SCHWEIGT FÜR IMMER

Laurent Louis, spricht über die Verlogenheit des politischen Systems und rechnet mit den politischen Eliten schonungslos ab. Laurent Louis ist Mitglied des belgischen Parlaments. Er gegründete die Bewegung für Freiheit und Demokratie, „Mouvement pour la liberté et la démocratie“.

HÄTTEN DOCH NICHT SO VIELE UND SO LANGE GESCHWIEGEN

DAS MUSS MAL GESAGT WERDEN
WIR WERDEN VERHÖHNT-BERAUBT-VERLACHT-BETROGEN-BELOGEN
PASST AUF-SONST WIRST DU WEITER VERRATEN UND VERKAUFT
ES GEHT GANZ SAUBER BERG AB
HÄTTEN DOCH SO VIELE UND SO LANGE NICHT GESCHWIEGEN!!!!!!!!

DEUTSCHLAND hat FERTIG Teil II

Der Nachrichtenspiegel und die Dresdner Sozialwacht zeigen DEUTSCHLAND hat FERTIG Teil II- Gabriel zur Agenda 2020-HartzV
Politische Satire.

Sondervideo über die „historischen Leistungen“ der Agenda 2010

Der Nachrichtenspiegel online und die Dresdner Sozialwacht zeigen ein Sondervideo über die „historischen Leistungen“ der Agenda 2010. „Grußwort zum Video“ von Sigmar Gabriel und Andrea Nahles SPD (Sammelbewegung zur Proletarier Demütigung).
Die „historischen Leistungen“ sind sichtbar und werden von Wirtschaftslumpen gewürdigt!
Die deutschen und ausländischen Wirtschaftslumpen bedanken sich bei der deutschen Politik und der LÜGENPRESSE für ihre freundliche Unterstützung bei der Definierung von Arbeitslosen, für ihre freundliche Unterstützung beim Schönreden und Verschleiern über die Wahrheit der Agenda 2010!

Wenn einer auszog, den Frieden zu finden…

Der Frieden auf der Welt besteht bald nur noch in der Erinnerung des Einzelnen. Überall wo man hinschaut nur Hass, Neid, Lüge und Gier. Der Mensch hat es weit gebracht in seiner Entwicklung. Das Blöde ist nur, sie verlief rückwärts. Dasselbe mit der Fähigkeit zu Denken. Hatten früher die Menschen noch ihr Gehirn benutzt, überlassen sie es heute irgendwelchen technischen Geräten und sollte gerade mal keines zur Verfügung stehen, ist er schon überfordert. Selbständiges Denken findet man nur noch im Museum, begraben unter einer dicken Staubschicht des Vergessens.

150113                                                  Baustelle des Friedens, von Zigorio

Wenn schon das kritische Denken leider ins embryonale Stadium zurückgekehrt ist, dann kann doch der Frieden nicht weit sein. Abgestumpfte, hirnlose Individuen müssten eigentlich völlig friedlich sein, da es ja keine Substanz mehr gibt, mit der es sich zu denken lohnt. Daher müsste die Welt mit gleichgeschalteten, meinungslosen Stromschwimmern überschwemmt sein. Ein genauer Blick in die Zeitungen bestätigt diese Vermutung. Was hier an millionenfacher Heuchelei, stumpfsinniger Nachplapperei und medialen Allesfressern zu finden ist, macht sprachlos.

Um dem ganzen Wahnsinn auf Erden mit etwas Positivem zu begegnen, wollte ich gestern an einer Friedensmahnwache teilnehmen, Fotos und Filme machen, Interviews führen und das Ganze als kleiner friedlicher Lichtblick ins Netz stellen. Also packte ich meine Utensilien zusammen, mich warm ein und fuhr nach St. Gallen, die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons im Nord-Osten der Schweiz. Im Internet hatte ich zuvor recherchiert, wann und wo diese Veranstaltung durchgeführt wird. Ein Leser hatte mir Links und Infos zukommen lassen und ich versuchte diese im Netz zu finden. Leider war die Suche nach aussagekräftigen Daten gleichbedeutend mit der Suche nach dem weltlichen Frieden. So ziemlich unauffindbar. Das machte mich schon etwas stutzig, aber als hoffnungsloser Optimist liess ich mich nicht von meinem Vorhaben abbringen.

Nach meinen Recherchen gab es zwei Orte in St. Gallen, wo die Mahnwache stattfinden könnte. Mit angekündigter Bühne, Kerzen und vielen friedliebenden Menschen. Tja, ich fand viele Menschen, die hatten aber alle Feierabend und wollten so schnell wie möglich nach Hause. Ich marschierte regelrecht gegen den Strom der Heimsuchenden. Kurz darauf stand ich auf dem „Friedensplatz“. Das Einzige, was ich vorfand war eine Baustelle. Es standen grosse Maschinen rum, die für den Frieden brummten, aber keinen einzigen Menschen, der das Gleiche machte. Da stand ich nun, alleine auf dem Platz mit Stativ und Kamera und konnte es nicht richtig verstehen. Hatte man die Aktion verlegt? Abgesagt?

Da ich nun schon mal hier war, befragte ich einige Passanten zu der Friedensmahnwache, ob sie davon wussten und wo diese sonst noch stattfinden konnte. Kein Einziger besass Kenntnis davon und manche hochgezogenen Augenbrauen bezweifelten meinen gesunden Menschenverstand. Da sucht einer mit medialer Ausrüstung den Frieden im kalten Januar. Der hat sie doch nicht alle.
Nachdem ich keine brauchbaren Auskünfte erhielt, machte ich mich auf den Weg und klapperte alle Plätze in der Stadt ab, von denen ich wusste, dass hier ab und an etwas stattfand. Aber nichts, keine Menschen, keine Friedensmahnwache und viele Plätze in trauriger Dunkelheit. Langsam machte sich in mir ein Frust breit. Nach zwei Stunden vergeblichen Suchens nach dem Frieden, gab ich auf. Enttäuscht und um eine Erfahrung reicher befab ich mich wieder auf den Heimweg.

Dieses Erlebnis unterstrich meine Meinung über die Ostschweizer Mentalität. Engstirnig, zugeknöpft und langweilig! Das hatten die Ostschweizer schon bei anderen Anlässen bewiesen. Wenn es nichts zu saufen oder kiffen gab, interessiert’s keine Sau. An dieser Einstellung haben sich schon manche Veranstalter die Zähne ausgebissen. Wenn das Ganze noch mit Fehlinformationen im Web gepaart ist, kann sowas nur in die Hose gehen. Vermutlich haben die Verantwortlichen der Mahnwache geschnallt, dass das Dschungelcamp im Fernsehen läuft, dann muss der Frieden halt warten.

Die Webseite der Organisatoren zeigt die gleiche verstaubte Mentalität und glänzte mit unbrauchbaren Angaben. Um der Unglaubwürdigkeit einen draufzusetzen, muss man sich dem Zuckerberg’schen Schwachsinn aussetzen. Ohne Facebook-Account bekommt man keine Infos. Da haben die Macher der Webseite ihre Unfähigkeit vollends bewiesen. Sie nötigen Interessierte sich dort anzumelden, posten alle Infos auf diesem amerikanischen Schrott und realisieren nicht, dass sie ihre „Friedensbemühungen“ beim grössten Friedensvernichter der Welt reinstellen. Die sind genau gleich realitätsfremd wie die unzähligen „Wir sind Charlie“-Zombies, die den grössten aktuellen Massenmördern und Freiheitskillern in der ersten Reihe nachlaufen. Mein Traum, dass die Riesenmasse endlich die eigentlich Verantwortlichen des Massakers mit ihrer menschvernichtenden Politik zur Verantwortung ziehen, wurde nicht erfüllt. Die Chance haben sie verpasst. Eine Million Bürger kuschen wegen einer Handvoll Politiker. Aus diesem Grund habe ich nur noch Verachtung für die Charlieianer übrig.

Die nächsten unschuldigen Opfer stehen schon bereit, auch wenn sie es jetzt noch nicht realisieren, dass sie zum nächsten strategischen Kollateralschaden befördert werden. Die Politiker betreiben weiterhin Kriegshetze, wiegeln die Bevölkerung gegeneinander auf, schrauben weiter am Überwachungsstaat und nehmen billigend die zukünftigen tausenden von Toten in Kauf.

Der Frieden auf der Welt wird grundsätzlich missverstanden. Der neue Slogan für das Volk heisst:

„Ruhe in Frieden!“

DEUTSCHLAND hat FERTIG Teil I

Der Nachrichtenspiegel und die Dresdner Sozialwacht zeigen DEUTSCHLAND hat FERTIG Teil I-Mein Gott Frank-Walter mach Dich mal Locker. Immer schön locker durch die Hose atmen. Fortsetzung folgt Politische Satire.

Demnächst in ihrem Garten

Muc-18851

DIE REGIERUNG SAGT DAS REICHT-HARTZ IV REGELSATZ 2015

Das ist im NEUEN HARTZ IV REGELSATZ von 399 Euro ab 2015 pro Monat enthalten!!!!!!

Hallo Politiker-Ihr habt den Wind gesät und ernten nun den Sturm

Politiker verurteilen Feindlichkeit gegenüber Ausländer und Asylsuchende
Hallo Politiker schon vergessen?
Politiker Ihr habt den Wind gesät und ernten nun den Sturm.
Hallo Politiker erinnert Ihr Euch noch an Euer Geschwätz von gestern, an Dummheit, Verlogenheit, und Heuchelei? NEIN – DANN HIER ZUR ERINNERUNG
Politiker drehen das Fähnchen der Dummheit, Verlogenheit, Heuchelei und Lügen gerne in den Wind. An Euer Geschwätz von gestern erinnert sich so MANCHER heute, schreien Euer Geschwätz von gestern HEUTE auf den Straßen.

Dumpfer Populismus – Beispiellose Hetze und Propaganda- Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon lange schreiben, aber ich brauchte erst einmal einige Zeit um meinen Gefühlszustand auf ein normales Maß herunter zufahren um nicht diesen dumpfen Populismus und der beispiellose Hetze und Propaganda der letzten Tage zu verfallen der durch unsere Medien verbreitet wurde.

Nein ich meine nicht die Berichterstattung über Asylanten, IS-Terroristen und Russland, Sie liebe Leser/innen können beruhigt sein und weiterlesen, wenn Sie denn wollen.

Ich möchte meine Gedanken über Bodo Ramelow den neuen Ministerpräsident von Thüringen darlegen. Na gut eigentlich nichts Besonderes, wenn ein neuer Ministerpräsident gewählt wird in einen Bundesland, käme er nicht von der Linkspartei. Man kann ja von der Linkspartei halten was man will, aber was sich im Vorfeld und nach der Wahl abspielte, kann und darf nicht einfach so unkommentiert bleiben, es ist ein gefährliches Spiel mit den Feuer, angefacht durch dumpfen Populismus, sowie beispielloser Hetze und Propaganda. Was da durch die Medien geisterte hat mit freier, demokratischer Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun und sehr gefährlich.

Als klar wurde, dass Rot-Rot-Grün in Thüringen ein Bündnis anstreben und einen Linken zum Ministerpräsident wählen wollen, brach eine Welle der Empörung los, organisiert von „Demokraten“ die mich an finstere deutsche Geschichte erinnert. Ein Linker als Ministerpräsident das kann nur die Enteignung der privaten Wirtschaft, Rückkehr zum DDR Sozialismus, Reaktivierung der Stasi und was weiß ich noch nicht alles bedeuten, so der allgemeine Tenor, nach dem Motto, Leute schließ die Keller zu die Kommunisten kommen wieder an die Macht. Von Sachlichkeit in der Sache konnte keine Rede mehr sein, es ging nur noch darum einen linken Ministerpräsident zu verhindern.
Und dieser dumpfe Populismus, diese beispiellose Hetze und Propaganda verfehlte ihre Wirkung nicht, worüber in den Medien, wenn überhaupt, nur am Rande berichtet wurde.
An dieser Stelle könnte ich Beispiele nennen von all diesen „aufrechten Demokraten“ welche sich als Sprachrohr beteiligten, aber es gibt Menschen die nicht einmal meine Verachtung verdienen um sie namentlich zu benennen.

Wir reden hier nicht über verbale Entgleisungen, wir reden hier über Morddrohungen, Drohanrufen, das beschmieren von Parteizentralen, bis hin zu lockern von Radmuttern an Autos, bei Politikern und Befürwortern von Rot-Rot-Grün. Der Staatsschutz soll Ermittlungen aufgenommen haben.
Solche Meldungen haben es natürlich nicht in die Hauptnachrichten und auf Seite 1 der Pissrinnen medialen Bedürfnisanstalten gebracht.
Die medialen Bedürfnisanstalten beschränkten sich auf die Berichterstattung der von ihnen manipulierten Menschen und das wie immer hintervotzig, da darf schon mal übertrieben werden.

Da wurde zunächst von Demonstrationen berichtet an denen 1000 Bürger/innen beteiligt waren, daraus wurden 1500,dann 2000 Demonstranten und letztlich fanden Großdemonstrationen gegen einen linken Ministerpräsidenten statt ohne Angaben von Teilnehmerzahlen und das alles Meldungen von einen Tag. Und passend dazu liefern uns die Medien gleich die passenden Umfragen dazu, natürlich sind die meisten Deutschen gegen einen linken Ministerpräsident, ja leck mir doch den Ärmel, alles andere hätte ich ja nicht für möglich gehalten.

Ja, es hat alles nichts genutzt, Bodo Ramelow ist als erster Linker Ministerpräsident gewählt wurden, was natürlich den politischen Gegner nicht davon abhält, das gefährliche Spiel mit dem Feuer weiter zu betreiben und hoch zu halten. Den Bock schießen natürlich die HETZER von der CSU ab, zum Beispiel der CSU-Generalsekretär Scheuer. Dieser Mann ist so voller Hass und Bildungsfern, dass es einem die Angst und Bange werden kann.
Zitat von CSU-Generalsekretär (Be)Scheuer(t): „Mit Ramelow ist jetzt ein Top-Agent einer Ex-Stasi-Connection der Linkspartei Regierungschef geworden“ und „Das ist ein Tag der Schande für das wiedervereinigte Deutschland“.
Herr (Be)Scheuer(t), Sie sind eine Schande, denn Sie haben kein Interesse an einen wiedervereinigten Deutschland, Sie und Ihre Partei sind wieder dabei Deutschland zu spalten, nur gut das die einfachen Menschen in Ost und West weiter sind als Ihr geistiger Dünnschieß.

Liebe Leser/innen, ich mag mir gar nicht vorstellen was es für Folgen haben könnte, wenn dieser zügellose Hass der „aufrechten Demokraten“ dazu führt, dass die bereits vorhandene Gewaltspirale außer Kontrolle gerät, Menschen egal welcher Partei, zu Schaden kommen.
Ich BITTE Euch das nicht zu zulassen, Ich bin ernsthaft BESORGT!!!!!!!!

Es hat sich nichts geändert -Verlogene Politik-Scheindemokratie-Heuchler-Kalte Krieger

Geht es Ihnen auch so liebe Leser und Leserinnen, egal welche Medien man sich zu Gemüte führt überall nur noch Kalte Krieger, Verlogene Politik und Scheindemokratie. Aber eigentlich ist das nichts neues, denn eigentlich hat sich nichts geändert, dass war schon immer so.
Ich bin in der „glücklichen Lage“ im Sozialismus 1957 geboren worden zu sein und heute in der sozialen Marktwirtschaft leben zu müssen, da hat man gewisse Erfahrungen gemacht.
Und unterm Strich kann ich sagen, dass sich der Sozialismus und die sozialen Marktwirtschaft sehr näher sind als wie man manchmal glauben mag, oder wie uns von den Medien dargestellt wird.

Ich muss da mal was loswerden, ohne Partei zu ergreifen, lediglich möchte ich meine persönlichen Gedanken darstellen, egal ob diese Zustimmung finden, oder heftige Kritik auslöst.
Der Leser möge mir verzeihen, wenn er keine Chronologie in der Abfolge von Ereignissen erkennen kann, Ossi halt.

Ja ich weiß, Vergleiche hinken immer, sind nicht von jedem erwünscht und wer es dennoch wagt der riskiert einer Stigmatisierung ausgesetzt zu werden, welche oft an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, entweder Linksradikal oder Nazi, dazwischen gibt es nicht mehr viel.
Die „Wahrheit“ zu sagen, Gesellschaftssysteme zu vergleichen ist nicht im Sinne der Mächtigen oder wie es Berthold Brecht einmal treffend beschrieb: „Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“

So ist das und es hat sich nichts geändert, es gibt nur eine Wahrheit, der welche die Macht hat, da unterscheidet sich für mich kein Gesellschaftssystem.
Und man kann mir glauben, in jedem Gesellschaftssystem gibt es verlogene Politiker-Scheindemokraten-Heuchler-Kalte Krieger. Im Sozialismus, wie auch in der sozialen Marktwirtschaft regiert eine Gilde von machtgeilen Politikern, gierigen Lumpen, welche den Pöbel vorheuchelt, alles geschieht nur in dessen Sinne. Auch unterscheiden sich Historiker und Medienmacher unterschiedlicher Gesellschaftssysteme nicht, sie manipulieren und sind bei Notwendigkeit bereit die Massen einer vollständigen Gehirnwäsche zu unterziehen.

Ganz deutlich hat sich diese Feststellung in den letzten Wochen für mich dargestellt. Noch nie wurde so viel gelogen und tränenreich geheuchelt, dass es oft unerträglich ist. Wochenlang hat man den Mauerfall vor 25 Jahren und der Wiedervereinigung gedacht. Ich bin mir bewusst, dass ich mich heftiger Kritik aussetzen werde, wenn ich sage die Wiedervereinigung hat es so gar nicht gegeben. Vergessen wird das die ehemalige Volkskammer der DDR am Morgen des 23. August 1990 den BEITRITT der DDR zur Bundesrepublik Deutschland beschlossen hatte.
DAS WORT BEITRITT KOMMT HEUTE ÜBERHAUPT NICHT MEHR VOR.
Vergessen und kein Wort darüber, dass es DDR-Bürgerrechtler waren, welche den Fortbestand der DDR als eigenständiger Staat durchaus befürworteten. Keiner der ehemaligen DDR-Bürgerrechtler hat heute den Mut dies öffentlich zuzugeben. Dies ist nicht verwunderlich wenn man zur Kenntnis nehmen will, dass aus ehemaligem DDR-Bürgerrechtler, straffe CDU/SPD/FDP Mitglieder und Funktionäre geworden sind. Man muss ja sehen wo man bleibt, Bürgerrechtler sind heute auch nicht mehr gerne von der Politik gesehen, wie damals in der DDR eben auch. Man passt sich eben an, oder besser gesagt, RETTE SICH WER KANN, am besten auf die Seite der Sieger.

Und eine nicht ausgesprochene Wahrheit ist eben auch, dass die „friedliche Revolution“ nur friedlich verlaufen konnte, weil die welche Besitz und Macht über Waffen hatten, diese nicht einsetzten.

Keine angenehme Wahrheit, passt auch nicht in das Bild des bösen, blutrünstigen Kommunisten.
Als ehemaliger Berufssoldat weis ich wovon ich spreche.

Schlimmer als die an politische Demenz erkrankten ehemaligen DDR-Bürgerrechtler, sind die Heuchler ( heute sagt man Promis) welche in der DDR als Fettauge in der Suppenschlüssel oben geschwommen sind, alle Privilegien genutzt haben und heute sich als Verfolgte darstellen.
So mancher „Schauspieler“ war sich nicht zu schade einen straffen Kommunisten zu spielen, Nationalpreise von der Staatsführung dafür in Empfang zu nehmen und so manchen Orden.
Nach meiner Wahrnehmung haben diese selbsternannten Kämpfer für Freiheit recht gut „gelitten“ im Arbeiter und Bauernstaat, nicht nur Schauspieler. Unverschämt ist das, wie hier die eigene Vergangenheit ins Gegenteil verkehrt wird um seinen Arsch zu retten.
Sie sind eine Beleidigung aller DERER, welche wirklich im System gelitten haben.

Und was ist mit dem Rest ehemaliger DDR Bürger? Dieser Generation muss das Schuldgefühl weiter eingetrichtert werden in einen Unrechtsstaat geboren, gelernt und gelebt zu haben, ihre Lebensleistung nichts wert ist, einmal Pöbel, immer Pöbel.
Den Menschen wird durch Politik und Medien der Verstand ruiniert, was bleibt ist ein guter und williger Bürger der sozialen Marktwirtschaft, in einer Gesellschaft wo Unrecht – Verlogene Politik-Scheindemokratie-Heuchler-Kalte Krieger ganz normal ist.
Die Gilde von Politikern, Historiker und Medienmachern werden auch in den nächsten 25 Jahren nicht müde werden die Deutschen einer vollständigen Gehirnwäsche zu unterziehen um sicherzustellen, dass der Sieger die Geschichte über den Besiegten schreibt – die Wahrheit der Mächtigen eben.

Viele Menschen fragen sich heute mehr denn je, was nützt mir die Freiheit welche ich mir erkämpft habe, wenn blühenden Landschaften welche mir versprochenen wurden nur Schall und Rauch – nur leere Worte sind. Die Mächtigen von heute sind nicht besser als die Lumpen der Vergangenheit welche man glaubte zum Teufel gejagt zu haben. In der Vergangenheit hat der Sozialismus vielen Menschen die Luft zum Leben und die Würde genommen, heute erledigt das die gierige Bourgeoisie, Lumpen der Politik und Wirtschaft, Verbrecher in Nadelstreifen, unterwürfige Staatsdiener.

Nein es hat sich nichts geändert, kalte Krieger, Verlogene Politik und Scheindemokratie sind heute genauso aktuell, wie in den alten Zeiten. Und einiges scheint noch gar nicht überwunden und wird heute gerne als Mittel zur Durchsetzung von Machtinteressen verfeinert und fortgeführt.

Eine Mauer wurde vor 25 Jahren niedergerissen und heute baut sich Europa selbst Mauern, damit das Fremde ferngehalten wird. Zwischen dem 13. August 1961 und dem 9. November 1989 gab es an der Berliner Mauer infolge der Anwendung des Schießbefehls mindestens sinnlose 138 Maueropfer, was durch nichts zu rechtfertigen ist. Und heute sollen nach Schätzungen am europäischen Grenzregime, seit dem Jahr 2000 mindestens „23.000 Flüchtlinge den Tod“ gefunden haben.
Und es eben legitim, wenn an Grenzanlagen der freien demokratischen westlichen Welt Menschen erschossen werden, oder sonst wie ums Leben kommen.

Ja ich kann die Empörung vor den Bildschirmen förmlich spüren, Unverschämtheit diese Vergleiche, geht gar nicht.

Ja, ist ja schon gut, ich hab es ja verstanden, Kommunisten sind Mörder, in der freien Marktwirtschaft und der westlichen Wertegemeinschaft ist der Tod durch Unterlassen oder erschießen, demokratisch und rechtstaatlich Legitim. Man kann ja auch den Tod eines Flüchtlings von heute, mit dem Tod eines DDR Flüchtling nicht gleich setzen. Der Unterschied ist der Flüchtling von heute ist im Zweifel ein Sozialschmarotzer, der DDR Flüchtling wollte in die Freiheit und ein besseres Leben.

Was aber Unterscheidet den Sozialismus nun grundlegend von der freien sozialen Marktwirtschaft und der westlichen Wertegemeinschaft, oder gibt es doch keine?
Natürlich gibt es keinen Unrechtsstaat in der freien sozialen Marktwirtschaft und der westlichen Wertegemeinschaft. Es ist das gute Recht der USA und mit dem Völkerrecht vereinbar, ein Land ohne
Gründe und Kriegserklärung zu überfallen, in Grund und Boden zu bombardieren, als Weltmacht darf man das, der Chef ist ja schließlich Friedensnobelpreisträger.

Natürlich würde in den USA kein Mensch ohne Grund, Gerichtsverfahren und rechtfähiges Urteil einfach ins Gefängnis auf Guantanamo eingesperrt, wie es die Stasi in der DDR gemacht hat, undenkbar das würde ja gegen die Werte der freien westlichen Welt widersprechen.

Natürlich liefert Deutschland nur Waffen in Länder, wo Demokratie, Presse und Meinungsfreiheit gewährleistet sind. Und wir machen auch keine Geschäfte mit Ländern, wo man mit 12 Jahren schon arbeitslos wird, weil die Finger zu dick geworden sind, um den Faden durch das Nadelöhr zu führen.

Jeder weiß doch, dass sich in der DDR die politische Elite sich die Taschen voller Geld gestopft hat und in Saus und Braus lebte. Das ist doch heute undenkbar, die Volksvertreter von heute machen so was nicht.

Und natürlich respektiert die freie westliche Welt, dass jedes Volk selbst entscheiden kann, wie es leben will. Kein Volk wird bevormundet, ausgebeutet und drangsaliert, wie man in Griechenland eindrucksvoll sehen kann.

So nun geh ich schon mal in Deckung, schönes Leben noch.

Mathias Bröckers im Gespräch

Eigentlich wollte ich Herrn Jebsen nicht mehr verlinken, aber Mathias Bröckers hat einfach zu viele wichtige Dinge zu sagen. Aber diesmal stört Herr Jebsen auch nicht so sehr wie beispielsweise beim Interview mit Holger Strohm oder erzählt so seltsame und bedenkliche Dinge wie die Aufforderung, nicht wählen zu gehen.

Die Schein-Wertepolitik und Schein- Demokratie der freien westlichen Welt

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein der sagt: Das ist technisch unmöglich! (Peter Ustinov )

Demokratie am Ende – Sozialpolitik abgewrackt – Revolution findet nicht statt

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, liebe Leser, welche Gedanken Sie bewegen, wenn Politiker der „freien westliche Welt“ von Werten, Menschenrechten und Menschenwürde schwadronieren.
Ich frage mich immer, von was reden die da eigentlich? Sie zeigen mit dem Finger auf Länder und deren Politiker, welche nicht nach der Pfeife der „freien westliche Welt“ tanzen und sie sind entschlossen, mit allen Mitteln, dies zu ändern. Mir scheint es so, als hätte die Politik die Kontrolle und Übersicht über ihren Menschenverstand verloren, über das was sie sagen, so wie sie handeln und was die Realität ist.
Nein, ich will mich nicht bei den USA aufhalten, nur so viel, wann haben sich die USA je um Menschenrechte, Menschenwürde geschert und für welche Werte treten die USA eigentlich ein, vergessen die Kriege, die durch Lügen angezettelt wurden sind. Die Ergebnisse sind bekannt.

Richtig skandalös ist es, wenn die „freien westliche Welt“, in Gestalt der Europapolitiker daher kommen und von Menschenrechten, Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Frieden philosophieren. Die Wahrheit ist, da wird vertuscht, verheimlicht, gelogen das sich die Balken biegen und die reale Lage in Europa schön geredet. Sichtbar wird es zum Beispiel bei der Sozialpolitik.
Der durch, rot-grüner sozialer Giftmischer erfundenen „Virus Hartz IV“, mit allen Nebenwirkungen inklusive (Leiharbeit, Billiglöhne, Zeitarbeit, Armut), wird nun zum Vorbild für ganz Europa und greift um sich wie einst die Pest und heute Ebola.

So haben Politiker in Europa den finalen Schuss gegen die Sozialsysteme abgefeuert, mit dem Ziel „Endlösung – Vernichtung sozialer Gerechtigkeit“, wobei die Befehle von der Wirtschaft und Banken kommen, die Politiker gehören allenfalls nur noch zum Heer bezahlter Söldner von Lobbyisten in die Schlacht geführt. Ja, die Tür welche hier aufgestoßen wurde, ist der Freibrief für den grenzenlose Raub am Sozialsystem und Zerschlagung des Sozialstaates, zum Nutzen von Wirtschaftslumpen und gieriger Eliten und die Gierigen sind noch lange nicht satt.
Da wird den Bürgerinnen und Bürgern in Europa nichts anderes übrig bleiben, den Überlebenskampf zu üben.

Merkel lobte neulich die Reformen in Griechenland, eine schöne Umschreibung für die explodierende Armut, steigende Selbstmordrate und Obdachlosigkeit, Eltern geben ihre Kinder in Heimen ab weil sie ihre Kinder nicht mehr ernähren können. Gleiches ist in Portugal, Spanien, Italien usw. zusehen, wenn man denn will. Das Wort Reform bedeutet heute Armut, Ausgrenzung, Rechtlos und Vogelfrei! Exporte, Made in Germany “ haben einen guten Ruf, egal zu welchen Zweck diese zum Einsatz kommen, Hauptsache die Kasse der Mächtigen von Wirtschaft und Banken stimmt. Die Armut in Europa, ist der Garant für das „florieren der Wirtschaftsmodell der grenzenloser Gier von Bossen, Manager und sogenannten Investoren, auch Raubtierkapitalisten genannt.“
Das mag auch daran liegen, dass einige europäischen Konkursverwalter in Brüssel, eben auch aus der gierigen Elite hervorgegangen sind und gerne deren Machteinfluss weiter sichern wollen. Man staunt und fragt sich schon, wer in Europa das Sagen hat und haben soll.

Da sind zum Beispiel, Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, war einst ehemaliger Vize Präsident bei Goldman Sachs, ist derzeit zudem Vorstandsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel.

Jean-Claude Juncker, gewählter Präsident der Europäischen Kommission, ehemaliger Premierminister im Steuerparadies Luxemburg. Juncker wurde nach der Europawahl kritisiert, weil er Honorare für Reden auf Messen und vor Industrieverbänden beziehe, ohne über die Höhe dieser Einnahmen Rechenschaft abzulegen.

Auch der Eine oder Andere designierte EU- Kommissar lässt nichts gutes ahnen und man kommt beim Studium der politischen Lebensläufe aus den staunen nicht mehr heraus.
Tibor Navracsics, designierter Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Bürgerschaft. Als Justizminister in Ungarn war er Architekt mehrerer umstrittener Gesetze in Ungarn. Mitglied der rechtskonservativen Fidesz-Partei. Um bei Ungarn zu bleiben, dort werden Menschen wegen ihrer Herkunft bedroht, verfolgt und sind nicht selten der Willkür und Gewaltorgien von Rechtsextremen ausgesetzt. Die ungarische Politik lässt wenig Menschenrechte und Menschenwürde an den Tag legen, wenn es um die Armen geht.

Jonathan Hill, Konservativer, Ressort Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion. In Großbritannien wehrt er sich seit langem gegen eine stärkere Bankenregulierung.

Miguel Arias Cañete, designierter Kommissar für Klimapolitik und Energie. Dem Spanier wird zu große Nähe zur Ölindustrie und Sexismus vorgeworfen.

Alenka Bratusek, Sozialliberale, Kommissions-Vizepräsidentin für die Energieunion. Sie soll sich als abgewählte Ministerpräsidentin Sloweniens selbst für das Brüsseler Amt gewählt haben.

Pierre Moscovici soll Wirtschafts- und Währungskommissar werden. Als französischer Finanzminister er die Schulden des Landes nicht in den Griff. Er müsste gegen sein eigenes Land Frankreich Sanktionen verhängen.

Nun gut es soll der Beispiele genug sein, jeder kann sich bei Bedarf weiter informieren. Aber auch in anderen Ländern der Europäischen Union, wird Menschenrechte und Menschenwürde ganz merkwürdig interpretiert. Aus, aktuellen politischen Anlass sei hier mal Lettland genannt, ein politisches Pulverfass für Europa. Bis heute leben in Lettland etwa 276.000 Menschen sogenannte Nichtbürger. Russen stellen dabei mit etwa 27% der Gesamtbevölkerung die bedeutendste Minderheit. Auch heute ist die Integration der Minderheiten in den lettischen Staat noch ein innenpolitisches Problem. Die lettischen Nichtbürger sind zahlreichen Einschränkungen bezüglich ihrer bürgerlichen Rechte und teils auch persönlichen Rechte unterworfen. So haben sie kein aktives oder passives Wahlrecht weder bei nationalen noch bei kommunalen Wahlen. Sie sind von der Wahl bestimmter Berufe ausgeschlossen, zum Beispiel ist es ihnen nicht möglich, als Beamte, Polizisten oder Notare zu arbeiten. Für Arbeitszeiten im Ausland erhalten die Nichtbürger keine Rente in Lettland. Zwar wird das von der EU kritisiert, aber ändern tut sich wenig. Vielleicht wären Sanktionen der EU gegen Lettland ein Mittel um die Menschenrechte und Menschenwürde herzustellen, wie EU-Politiker gegen Russland zu glauben meinen.

Nun von den Verhältnissen in Bulgarien, Rumänien will ich nicht näher eingehen, die Bürgerinnen und Bürgern in diesen EU Mitgliedsstaaten können von der Würde des Menschen nur träumen.
Das liegt daran das ein großer Teil nur noch um das blanke Überleben kämpfen müssen, ausgebeutet, ohne Rechte, ohne Lobby, ja man kann sagen vogelfrei sind so scheint es und alles unter den Augen der „freien westliche Welt“, auch in Deutschland.
Sind also Armut, wirtschaftliche Ausbeutung, soziale Rechtlosigkeit, Verfolgung und Vertreibung, die Werte der „freien westliche Welt“, nach denen sich der Rest der Welt sehnt? Ich glaube nicht, denn das hat man selbst.

Wenn Politiker der „freien westliche Welt“ von Werten, Menschenrechten und Menschenwürde schwadronieren, dann sollten sie zunächst nicht nur vor ihrer eigenen Haustür kehren, sondern gleich im ganzen Haus sauber machen. Genug zu tun gäbe es.
Bei all den kritischen Ausführungen in diesen Beitrag, gibt es auch eine positive Nachricht, welche aber nur für Deutschland zutrifft.
Eine Revolution findet nicht statt, weil es dafür keine Antragsformulare gibt!!!!

Seid gegrüßt und Alles ist gut!

Die letzten 100 Artikel