Politik

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Diether Dehm und Sergey Filbert: Der alte Traum des deutschen Imperialismus ist ein Maidan in Russland

Sergey Filbert im Gespräch mit Diether Dehm.

Dehm erzählt über Inszenierungen der NATO-Partner. „Sie sind reale Verschwörungen, die aggressive Kriegsstrategien befeuern.“ Der Bundesnachrichtendienst (BND) arbeite in Berlin mit über 6 Tausend Mitarbeitern und der entwickele bewusst Strategien, um Feindseligkeiten zwischen Staaten zu schüren. Sie dienten geostrategischen Konzepten und wirtschaftlichen Interessen und werden ausschließlich erpresserisch für die Außenpolitik eingesetzt. „Hier,“ so Dehm, „hätte sich der deutsche Staat herauszuhalten,“ da das Selbstbestimmungsrecht von Völkern für alle gelte und jeder sein eigenes Timing für gesellschaftliche Veränderungen bestimmen müsse.

Brutale „Scharmützel“, haben nichts mit den überwiegenden Interessen oder Meinungen der deutschen Bevölkerung zu tun, die mehrheitlich für friedensstiftende, diplomatische Konfliktbewältigung plädieren und Krieg ablehnen würden. Krieg fände jedoch im Sinne der Regierungsetagen jeden Tag öffentlich statt. Insbesondere in den staatlichen Medien, die rhetorisch Schamgrenzen übergehen, wenn es sich um für sie unbeliebte, aber gewählte Vertreter eines Staates handele. „Der Journalismus ist Schmutz“, kritisiert Dehm. Kriegsrhetorik ersticke wohlwollende Beziehungen zu Nachbarländern, die deutsche Bevölkerung darf mit Recht misstrauisch werden.

Dehm wird konkret, wenn er meint, dass der deutsche Geheimdienst ausschließlich agiert, um Kapitalinteressen und konzerngeleitete Politik zu unterstützen und rügt die deutschen Medien. Sie lägen, wie er formuliert, „im Dreck“. Dehm weiss, wovon er spricht, denn er arbeitete selbst einige Jahre für die staatlichen Sendeanstalten der Bundesrepublik. „Einige Journalisten missachten den öffentlich-rechtlichen Auftrag, führen ein elitäres Leben.“ Dehm weiss, dass der politische Hintergrund einiger Moderatoren transatlantisch geprägt ist. Diese Mitarbeiter hätten in dieser Funktion nichts zu suchen, da sie gezielt Propaganda betreiben würden.

Der Geheimdienst BND beeinflusse die deutschen Medien zielgerichtet, weiss Dehm nicht nur aus Büchern von Erich Schmitt-Eenboom, der die enge Zusammenarbeit des Geheimdienstes „BND mit deutschen Journalisten“ in seinem gleichnamigen Sachbuch nachweist. Dehm erzählt aus persönlicher Erfahrung, dass etwa redaktionelle Trends und Titelgeschichten von deutschen Geheimdiensten bestimmt werden. Schnell fanden geheim abgehörte Gespräche von Parteikollegen den Weg in die Medien.

Nachdenkseiten Podcast: Intensivstationen + Österreich + Lockdown für Ungeimpfte

Intensivstationen – schon wieder eine Katastrophe mit Ansage

Zu Beginn der Pandemie gab es in Deutschland rund 28.000 Intensivbetten. Mit großem Tamtam nahm sich die Politik der Sache an und spendierte den Krankenhäusern fast 700 Millionen Euro für 13.700 weitere Betten. Eigentlich sollten also jetzt zu Beginn des Winters 41.700 Intensivbetten zur Verfügung stehen – es sind jedoch nur 22.230 Betten und davon sind laut Intensivregister nur 2.439 frei. Und wo ist der Rest? Die Betten wurden vom Steuerzahler bezahlt und sind physisch vorhanden – meist in den Kellern noch original verpackt. Es fehlt jedoch das Personal, sie zu bedienen. Der Bund hat den Krankenhausbetreibern zwar im letzten Jahr ganze 15,3 Milliarden Euro Corona-Zuschüsse überwiesen. Aber die müssen ja Rendite erwirtschaften und an das Personal denkt man weder bei den Betreibern noch in den Ministerien. Und so kommt es, wie es kommen musste. Von Jens Berger.

Situation in Österreich: „Sie sagen offen, Menschen sollen zum Impfen getrieben werden“

„Im Widerstand nicht spalten lassen“ – der Verleger Hannes Hofbauer findet im Interview mit den NachDenkSeiten zur aktuellen Entwicklung in Österreich im Hinblick auf die Coronamaßnahmen klare Worte. Der Österreicher, der einen passiven Widerstand in seiner Gesellschaft beobachtet, schildert, wie die Situation derzeit in seinem Land ist. Er berichtet von Polizisten, die Anweisungen von oben haben, bei jeder noch so kleinen Kontrolle nach dem Impfstatus zu fragen, von manchen Geimpften, die sich wie Blockwarte aufführen, und einer Justiz, die schweigt. Von Marcus Klöckner.

Lesetipp: LOCKDOWN 2020. Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern, Hg. Hannes Hofbauer & Stefan Kraft, Promedia Verlag Wien, 2020

Die Ampel und ihr „Lockdown für Ungeimpfte“

Der Ampel-Entwurf zum Infektionsschutzgesetz ebnet mit den Lockdown-Plänen für nicht geimpfte Bürger den Weg für eine „offizielle“ Ungleichbehandlung. Einer der ersten Akte der kommenden Bundesregierung ist somit die Verankerung sehr fragwürdiger und mutmaßlich nicht verfassungskonformer Regelungen. Von Tobias Riegel.
[…]
Wo sind die Gerichte? Die Justiz müsste endlich einschreiten gegen eine irrationale Politik und gegen offensichtliche Verfassungsbrüche – aber auch auf diesem Gebiet scheint es wenig Hoffnung zu geben: Der Freiburger Staatsrechtler Dietrich Murswiek beklagt zum einen eine Urteils-Verschleppung durch das Bundesverfassungsgericht (etwa zur „Bundesnotbremse“) , wie wir im Artikel “Corona und Justiz: Die unterlassene Hilfeleistung“ beschrieben haben. Und er stellt zum anderen in einem Gutachten fest, dass 2G, 3G und generell alle Benachteiligungen nicht geimpfter Bürger verfassungswidrig sind.
Tobias Riegel

Impflügen, Regierungslügen und Systemversagen: Faktencheck zu Corona

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Montag, 22.11.2021. Eifel. Das Thema Corona können viele schon nicht mehr hören, es langweilt, bringt die Synapsen nicht in Schwung und ist außerdem schon dauerhaft bekannt, jeder hat dazu eine festgefahrene Meinung und ist der festen Überzeugung, dass den anderen eh´ nicht mehr zu helfen ist. Gleichzeitig schreitet die Staatsmacht immer weiter voran, ist gerade dabei, die letzte Bastion zu schleifen: die Garantie der körperlichen Unversehrheit … durch eine Impfpflicht für alle, die vor allem die Armen hart treffen wird: sie können sich nicht freikaufen. Ja, eine Impfpflicht wird plötzlich denkbar, aus heiterem Himmel am frühen Montag Morgen (siehe Tagesschau). Sie wird das Leben vieler Menschen beenden, soviel ist jetzt schon klar. Herzmuskelentzündungen, Thrombosen oder – das Neueste – Immunthrombozytopenie (mit tödlichem Ausgang, siehe Rote-Hand-Brief Janssen-Cilag) werden wieder ihre Opfer fordern – und diese Opfer werden billigend in Kauf genommen von einem völlig verängstigten Volk im Impfwahn: wir sind wieder soweit, Menschen zu opfern. Wenn nur so unsere Spaßgesellschaft wieder auf Touren kommt: nur zu. Wen stören schon ein paar dutzend, ein paar hundert, ein paar tausend Tote mehr, wenn man doch dafür wieder in den Urlaub fliegen und in die Disco gehen kann?

Man fragt sich: wo sind eigentlich die Stimmen geblieben, die das Recht auf körperliche Unversehrheit als höchstes, nicht antastbares Gut verstanden haben? Nun – es gibt sie noch. Ganz umfassend wird darüber reflektiert, dass über den eigenen Körper zu bestimmen eine Frage der Menschenrechte ist (siehe Geschichte der Gegenwart) – eine Aussage, die noch vor zwei Jahren niemand in Frage gestellt hätte: „Mein Bauch gehört mir“ war ja gründlich genug durchdiskutiert worden. Doch geht es da um die Rechte von Bürgern, die sich nicht so gerne für experimentelle Impfungen zur Verfügung stellen? Nein – es geht um die Rechte von Transgender-Persönlichkeiten – von denen in Deutschland 0,01413% betroffen sind (siehe Transident) – und nicht etwas 15 Millionen, die momentan noch ungeimpft sind. Beim Thema Transgender funktionieren noch die Warnlampen – beim Thema Corona sind sie alle durchgebrannt. Ein Beispiel? Sarah Frühauf vom MDR durfte in der Tagesschau einen Kommentar ablassen, in dem sie in ungewohnt hetzerischer Manier auf die Ungeimpften losging – und eine Impfpflicht forderte. Journaillie im Dienste des Impfwahns – und bestes Beispiel für ein Systemversagen. Die vierte Macht – jene Instanz, die kritisch über alle anderen Mächte im Staat wachen sollte – ist zur Exekutive des Staates und der Konzerne verkommen, ist schlecht bezahlte Presseabteilung der Marktingfürsten in den Konzernzentralen geworden.

Aber halt! Dürfen wir überhaupt so hart urteilen?

Ist es denn nicht wirklich so, dass uns eine fürchterliche Seuche heimsucht, die uns alle töten will? Schützen wir denn nicht die Geimpften, wenn wir sie zwangsimpfen – weil die sonst bis März alle tot sind? „Nach diesem Winter wird jeder geimpft, genesen oder gestorben sein“ – so der Gesundheitsminister Jens Spahn (siehe fr). Wenn das kein optimistischer Blick in die Zukunft ist! Schauen wir uns doch mal die Fakten an: Corona-Infizierte gabe es bislang in Deutschland 5,4 Millionen. Und gestorben daran sind: 99 000. Die meisten von denen übrigens zu einer Zeit, wo es noch gar keine Impfung ab – aber dazu später mehr. Es sterben also: 1,8 Prozent der Infizierten – falls die Todeszahlen überhaupt korrekt sind. Aber wollen wir hier mal nicht so kritisch sein: 98,2 Prozent der Infizierten überleben die Infektion – es ist also eine glatte Lüge, dass bis März jeder geimpft, genesen oder gestorben sein wird. Für Leute über 80 wird es schlimm werden, wir werden auch einige verlieren, die unter 80 sind – aber das Leben wird weitergehen. Krebs und Herzerkrankungen haben in der Zeit, wo wir Corona feiern, wesentlich mehr Menschen hinweggerafft, ohne dass es jemanden groß gestört hätte … oder wir ein allgemeines Rauchverbot erlassen hätten: grob geschätzt haben wir da über eine Million Menschen in Vergleichszeitraum verloren.

Trotzdem geht die Angstmacherei weiter. Der Tierarzt vom RKI ist ganz vorne mit dabei: alles so düster wie nie (siehe ntv). Wir werden alle sterben. Und besonders schlimm: Weihnachten ist in Gefahr, die größte Konsumschlacht des Jahres ist in ihrer Substanz ernsthaft bedroht (siehe ntv). „Jede Maus“ soll jetzt impfen, impfen, impfen – so der Tierarzt (gab es eigentlich wirklich keinen Humanmediziner für diesen so wichtigen Posten?). Man hört quasi schon selbsternannte Bürgerwehren mit Spritzen durch die Straßen ziehen, um Ungeimpften „allesindenarm“ zu jagen, damit die Idylle unterm Weihnachtsbaum nicht angetastet wird. Und man kann den Bürgern kaum böse sein: die wenigsten verstehen genug von Medizin, um sich auch nur im Ansatz ein Urteil bilden zu können – und noch weniger haben Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Angst – das darf man außerhalb von Deutschland wissen – macht Streß … und Streß macht krank. Die Schweizer klären ihre Leute darüber auf (siehe NZZ). Das Stress einen ganz negativen Einfluss auf das Immunsystem hat, kann man in Deutschland leicht bei jeder Krankenkasse nachschauen (siehe tk):

„In stressigen Zeiten ist man besonders anfällig für Erkältungen und andere Krankheiten. Denn Stress beeinflusst die Immunabwehr: Kurzer Stress kann sie anregen, zu langer oder zu starker Stress lässt sie in die Knie gehen.“

Schon faszinierend, wie nachlässig RKI und Regierung durch ihre permanente Angstmacherei mit unserem Immunsystem umgehen – und so selbst zu der Krankheit werden, vor der sie uns angeblich schützen wollen. Systemversagen ist der adäquate Begriff für sowas. Es sind halt einfache Geister, die nur einfach Botschaften verstehen und weiterleiten können, eine einfache Märchenerzählung verbreiten: die böse Seuche trifft auf das dumme Volk und wird von der guten Regierung mit guten Spritzen von der guten Industrie gerettet … mehr Differenzierung überfordert das Expertenhirn.

Aber ist es nicht so, dass die Recht haben könnten? Ist es nicht wirklich so, dass nur die gute Impfung vor einem Desaster bewahrt hat? Dass wir jetzt eine „Pandemie der Ungeimpften“ haben? Da gibt es über die Parteigrenzen hinweg eine unglaubliche Einigkeit zwischen CDU/CSU und Der LINKEN (siehe Monitor)

Jens Spahn, 03.11.2021: „Wir erleben gerade vor allem eine Pandemie der Ungeimpften und die ist massiv.“

Markus Söder, 03.11.2021: „Es ist eine Pandemie der Ungeimpften.“

Bodo Ramelow, 05.11.2021: „Wir haben eine Pandemie der Ungeimpften.“

Aber ist es wirklich so? Die FAZ meldet, dass 45 Prozent auf der Intensivstation geimpft sind (siehe FAZ), der Tagesspiegel rechnet mit 50 Prozent (siehe Tagesspiegel): aus Bayern wird berichtet, dass 30 – 42 Prozent aller Coronatoten vollständig geimpft waren (siehe ntv). Eine Pandemie der Ungeimpften sieht anders aus. Also: wieder eine Regierungslüge, getragen von Parteien, die eigentlich politische Gegner sein sollten – eine Gegnerschaft, die für die Meinungsbildung der Bürger sehr wichtig wäre – die aber noch nicht mal die „unabhängige Presse“ hinbekommt.

Aber bleiben wir fair: trotz der Zahlen auf den Intensivstationen kann eine gewissen Wirkung der Impfung noch vermutet werden – bei einer unwirksamen Impfung müsste man mit 70 Prozent Geimpften rechnen – also dem Anteil, den sie auch an der Gesamtbevölkerung haben. Passt nicht jedem, ist aber Fakt. Ebenso wie die Tatsache, dass eine bundesweite Wirkung der Impferei nicht erkennbar ist. Dafür reicht ein Blick in die Zahlen der letzten 21 Monate.

März 2020. Die Seuche kommt. Keiner geimpft, keiner hatte Masken, alle waren unvorbereitet: wir hatten 5800 Infizierte pro Tag. Schlimme Sache, aber im Mai vorbei. Im Herbst 2020 dann: die Katastrophe: die Seuche kommt mit großer Gewalt zurück: Mittelwerte von im Schnitt 20000 Infizierten pro Tag – trotz medizinischer Maske, Lockdown und AHA-Regeln. Viermal soviel wie zuvor. Aber dann: die Impfung. „Wir impfen Deutschland zurück in die Freiheit“ (Jens Spahn – siehe Welt). Wir wissen aktuell nicht, wie viele Menschen wirklich geimpft sind, gehen aber mal laut RKI von knapp 70 Prozent aus. Das böse Virus trifft also auf eine Bevölkerung, die  zu 70 Prozent geschützt ist. Was würden wir erwarten? Nun – Infektionszahlen, die deutlich niedriger sind als im Herbst/Winter 2020/21, als gar niemand geimpft war. Was bekommen wir geliefert? Infektionszahlen, die im fast 200 Prozent höher liegen: aktuell haben wir eine 7-Tages-Infektionsrate von fast 50 000 – und das trotz Impfung.

Alles die Ungeimpften in Schuld, sagen Politik und Medien in einem nie dagewesenen Schulterschluss. Die Regierung versagt nie, die Konzerne auch nicht, die Wissenschaft hat noch nie einen Fehler gemacht: und der aufgeklärte Bürger des 21. Jahrhunderts schluckt diese Lügen einfach so – wahrscheinlich, weil er nur noch schlottert vor Angst. Klar, man darf inzwischen anmerken, dass die Wirkung der tollen Impfung recht schnell nachläßt (siehe NZZ). Ausgangssperren für Ungeimpfte: so reagiert man auf katastrophale Lage (siehe Tagesschau). Boosterimpfungen sollen es richten, die Impferei wird zum Dauergeschäft, die Medien vergessen jegliche ernsthafte Nebenwirkung zu erwähnen (siehe Tagesspiegel): eine solche die Realität verzerrende Allianz zwischen Regierung und Medien hatte es zuletzt 1944/1945 gegeben, als alle vom „Endsieg“ trompeteten, während die Alliierten von allen Seiten (auch von oben) immer näher rückten und schon längst jedem klar war: das war es dann mit dem Reich. Nur darüber reden durfte man nicht. Macht sowas nicht stutzig?

Aber bleiben wir bei den Fakten. Bei den Toten. Kontrollieren wir nochmal die Pandemie der Ungeimpften – weil es sonst niemand tut. Coronatote im Januar – ohne Impfung: im Mittelwert 160 pro Tag. Corona-Tote während der Pandemie der Ungeimpften? … Überraschung: gestern 4. In Worten: VIER. Mittelwert in sieben Tagen: 26. Im Januar hatten wir Tage mit 350 Toten.

Was ist da los? Klarer Fall: die Impfung wirkt! Aber … wir haben doch eine Pandemie der Ungeimpften! Bei denen kann doch die Impfung gar nicht wirken? Und auch die Ungeimpften sterben nicht in dem Ausmaß wie noch zu Beginn des Jahres? Auf jeden Fall muss sich die Politik und ihre Medienblase jetzt mal entscheiden: entweder wirkt die Impfung super (deshalb wenig Tote) – oder wir haben eine Pandemie der Ungeimpften (deshalb viele Tote, die nicht da sind): beides zusammen läßt sich durch die vorliegenden Fakten nicht erklären. Wieso wir dann ständig neue Infektionsrekorde haben … nun ja. Da müssen die sich noch was ausdenken.

Aber was macht man? Impfskeptiker wird das Gehalt gestrichen (siehe br im Falle ungeimpfter Fußballspieler): das nennt man normalerweise Erpressung. Impfskeptiker werden durch „Studien“ zu AfD-Anhängern erklärt (siehe t-online). Es wird sogar ein Bildungsmangel unterstellt – neben einigen anderen unschönen Unterstellungen (siehe DW). Sowas nennt man Rufmord. Ich warte noch auf Pädophilie-Vorwürfe gegenüber Ungeimpften. Das über die seltsamen „Impfgegner“ noch nicht mal halbwegs seriöse Daten existieren (siehe taz): geschenkt.

Darf ich mal zur Aufklärung eine ältere Arbeit zitieren? Wo es um Grippe geht? (siehe: Ärzteblatt von 2018)

„Das größte Risiko ging allerdings ausgerechnet von Menschen aus, die gegen Grippe geimpft waren. Diese waren nach der Untersuchung 6,5 mal häufiger Virusausscheider als nicht geimpfte Personen.“

Könnte man das nicht mal auf Corona bezogen untersuchen?

Nein – weil wir den Rahmen von Rationalität und Wissenschaftlichkeit schon längst verlassen haben und einem religiösen Impfwahn folgen, der trotz der Fakten jegliche Vernunft vermeidet.

 

 

PS: Ein Nachwort. Manchmal bleibt hier ein Rechtschreibfehler übrig. Wer einen findet, darf ihn behalten. Manchmal jedoch – Beispiele an Handys habe ich selbst gesehen – wird der Text hier völlig verzehrt dargestellt, beim letzten wurde das Wort „die“ durchgängig durch „sterben“ ersetzt – was bei vielen Lesern Irritationen auslöste und Vermutungen über geheime Botschaften im Text – die es nicht gab. Welche technischen Probleme da auftreten, wissen wir noch nicht, mutmaßlich funken bei einigen Endgeräten Übersetzungsprogramme dazwischen. Hier ist der Text klar lesbar, verständlich formuliert und – soweit ich sehen kann – ohne Fehler. Wenn es trotzdem Probleme gibt: Sorry, liegt nicht an uns.

 

Fatal: Die Politik setzt auf Eskalation! (Raphael Bonelli)

Univ.-Doz. DDr. Bonelli über die Einführung der allgemeinen Impfpflicht. Die Politik setzt auf Eskalation, statt auf eine ernstgemeinte Entschuldigung.

Corona Untersuchungsausschuss – Sitzung 79 – Zusammenfassung mit Reiner Füllmich und Roger Bittel

Stiftung Corona Untersuchungsausschuss – Sitzung 79: Wildgewordene Technokratie

Gesamte Sitzung – Deutsch

Session 79: Technocracy Gone Wild

Since mid-July 2020, the Corona Committee has been conducting live, multi-hour sessions to investigate why federal and state governments imposed unprecedented restrictions as part of the Coronavirus response and what the consequences have been and still are for people.

Einzelschichsale Deutsch

Die Aufgaben des Corona Ausschusses

Dipali Ojha

Im Gespräch mit Dipali Ojha (Rechtsanwältin am Obersten Gerichtshof von Indien)

Cristian Terheș und Ivan Vilibor Sinčić

Im Gespräch mit Cristian Terheș (Mitglied des Europäischen Parlaments) & Ivan Vilibor Sinčić (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Dr. Călin Georgescu

Im Gespräch mit Dr. Călin Georgescu (Ehemaliger UN-Experte für nachhaltige Entwicklung)

Werner Gertz

Im Gespräch mit Werner Gertz (Wirtschaftskorrespondent)

Prof. Alexandra Henrion-Caude

Im Gespräch mit Prof. Alexandra Henrion-Caude (Genetikerin und RNA-Expertin)

Lars Kuhlmann

Im Gespräch mit Lars Kuhlmann (J&J Impfgeschädigter)

Patrick Wood

Im Gespräch mit Patrick Wood (Kritischer Experte für nachhaltige Entwicklung)



Zusammenfassung von Roger Bittel und Dr. Reiner Füllmich

Demozug gegen allgemeine Impfpflicht und bundesweiten Lockdown in Österreich

SNA

Klardenken TV

Kein Mitleid – HallMack

Kein #Mitleid von der #Kirche und weitere Themen

Impfpflicht und indirekte Impfpflicht verfassungsrechtlich nicht erlaubt – Welt TV

Videoquelle: https://youtu.be/6iLgrGDTCjg

Die Kassenärztliche Vereinigung Ba-Wü – RA Beate Bahner

Die Kassenärztliche Vereinigung Ba-Wü fordert mehr als 23.000 Ärzte und Psychotherapeuten zu Straftaten auf!

Wissenschaftler berichten: Die Spritzen bringen vor allem Vorteile für diejenigen, die sie verkaufen! Dr.Wodarg mit einem Update. Zum Schluß Daniele Ganser mit Ideen zur Informationsbeschaffung und Prof.Gerald Hüther über den Umgang mit der Angst

Screenshot 2021-11-14 at 19-34-39 Dr Wodarg antwortet Gentechnik bei Novavax und Valneva, Shedding und mehr

Waage, Gier, Materialismus, Geld, Begierde, Judas

Bild://pixabay.com CCO

Er meint da wohl die Hexenverbrennungen, oder die Jagd auf Ketzer, oder Progrome gegen Juden?

Flugblatt Widerstand gegen 2G-Regel

Ein künstliches Virus entkommt, wird ausgesetzt ? Und schuld sind die nicht dagegen Geimpften?

Ob die Zulassungen der Impfungen korrekt abgelaufen sind, das interessiert niemand? Bitte fühlen Sie sich in Ihrer Entscheidung, ob Sie sich impfen lassen wollen so gut Sie können frei, jedenfalls sind die Ausführungen hier nicht als Manipulation in eine andere Richtung gedacht. Da aber die meisten Informationen nur in eine Richtung gehen, so machen Sie sich ein Bild durch weitere sonst schwer zugängliche Informationen. Es ist allerdings so, dass viele Kolleg-innen nicht die Zeit haben Nebenwirkungen zu melden, so dass wohl nur 10% der Nebenwirkungen gemeldet werden können.

Wir haben jetzt viele neue auch schwerere Corona Erkrankungen. Es ist nötig die Menschen gut zu begleiten, manchmal braucht man sogar einen Asthmaspray. Durch Ruhe, den Rat den Mobilfunk so wenig als möglich einzuschalten Vitamin C Esther hochdosiert 3-4 G, Zink 30 bis 60 mg, Co Enzym Q 10, Hochdosiert potenziert Bryonia z.B. C 200, Zistrose als Kapsel oder als Tee, haben wir bis jetzt alle von uns direkt telefonisch Behandelten ohne Spitalaufenthalt wieder gesund machen können. Einer verstarb an einer Pulmonalembolie. Bitte unbedingt Thrombosespritzen bei längeren Erkrankungen, stärkeren PAtientinnen, Herz-Kreislauf Vorerkrankungen verwenden. Und ziehen Sie Ihre Ärzt-in bei. Im Pflegeheim, wo andere Gesetze gelten, ist die Behandlung viel schwieriger. Die geimpften Menschen versorge ich oft mit Blutverdünnung und anderen helfenden Maßnahmen. Z.B. potenzierten Quarz oder Arnica. Der Virus ist leider doch einiges stärker geworden, so dass die Option Impfen, als eine mögliche Option durchaus in Erwägung gezogen werden kann.

Wenn man während der Erkrankung und auch beim Impfen den Menschen wieder an sein von ihm selbst gewählten oder vielleicht neu zu gründenden Lebensideal erinnert, dann kommt es oft zu sehr raschen Besserungen. Siehe meinen vorigen Beitrag bezüglich der Wirkung der Meditation auf das Immunsystem. Auch Prof.Christian Schubert spricht diese neuroimmunologischen Prozesse immer wieder an.

Natürlich wirken die Impfungen:

Zurückgezogene Studie neuerlich veröffentlicht: „2 Todesfälle durch Impfungen um 3 durch Covid zu verhindern“

Vor allem jetzt, wo das Virus etwas mutiert:

Impfdurchbrüche in Österreich und Deutschland erreichen bereits 70 Prozent

 

Wenn Sie das Video sehen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Stew Peters & Dr. Jane Ruby: Weltweiter Aufruf STOP VAXX NOW ! – deutsch – Bitte Teilen !!!


Wenn Sie das Video von Boris Reitschuster sehen wollen, dann klicken Sie bitte hier
https://rumble.com/vouqx3-rki-stellt-im-kleingedruckten-corona-kurs-auf-den-kopf.html

Der link zum oberen Vortrag befindet sich hier:

https://report24.news/dr-wodarg-antwortet-gentechnik-bei-novavax-und-valneva-shedding-und-mehr/
https://corona-ausschuss.de/sitzungen/

Die Zerstörung der Linken – und der Demokratie

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Montag, 15.11.2021. Eifel. Ja, ich würde gerne mal über die Linken sprechen. Und ihre Zerstörung. Also: ich möchte jetzt nicht die Linken zerstören – das kriegen die ganz einfach alleine hin. Hat man ja bei der Wahl gesehen. Nur durch einen blöden Zufall sitzen die noch im Parlament – haben aber wie es scheint immer noch nichts dazugelernt. Zudem – nun ja – als SED-Nachfolgepartei ist die für mich eigentlich auch gar nicht richtig links, weil einfach der Militarismus der DDR, die Militarisierung der ganzen Gesellschaft im eigentlichen Sinn nichts mit links zu tun hat – wäre so meine private Meinung. Die WASG – Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit – der Vorläufer der Linken im Westen, ja – die könnte man schon als links begreifen: Selbstorganisation der Bürgerschaft ist schon ganz schön links. Aber hier fängt es ja schon an: was ist denn eigentlich links?

Die Verwendung der Begrifflichkeit ist klar: sie stammt aus den Zeiten der französischen Republik, ich zitiere mal die Bundeszentrale für politische Bildung (siehe bpb):

„Politische Einstellungen werden häufig vergröbernd als rechts oder als links bezeichnet. Die Unterscheidung soll auf die Sitzordnung in der französischen Abgeordnetenkammer von 1814 zurückgehen. Dort saßen – vom Präsidenten aus gesehen – auf der rechten Seite diejenigen Parteien, die für den Erhalt der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eintraten. Auf der linken Seite saßen diejenigen Parteien, die eine Änderung der politischen und sozialen Verhältnisse anstrebten.“

Was war 1814? Die Armeen des europäischen Adels hatten Paris besetzt, Kaiser Napoleon hatte abgedankt, die Monarchie war wieder da – die Revolution umsonst gewesen. Auf der rechten Seite saßen also alle jene, die wunderbar am System Feudalismus verdienten: Anwälte, Ärzte, Geistliche, Großgrundbesitzer, die seit 1000 Jahren auf dem Land hocken, das ihre Ahnen mal den Bauern geklaut hatten, Militärs, die einfach gerne Leute erschießen, Geldmenschen, die gerne auf Kosten anderer gut leben – also im Prinzip alles, was sich heutzutage bei CDU/CSU, FDP und AFD zu Hause fühlt. Auf der anderen Seite – links – waren die, die den ganzen Zirkus bezahlten sollten, bzw. die Stellvertreter jener, der bei der aktuellen Geldflusszuteilung immer den kürzeren zogen. Ist damals wie heute immer noch dasselbe: wer durch Familie, Erbe (das ist in Deutschland die häufigste Form des Reichtumsbezuges – siehe z.b. SZ), Beziehungen, Betrug, Mauscheleien, Intrigen und Verschwörungen an das große Geld gekommen ist (oder wie die renommierte Firma SAP mit Diebstahl an die Weltspitze … siehe Tagesschau), ist dafür, dass die Verhältnisse so bleiben wie sie sind. Die, die für diese großen Geldhaufen gearbeitet und bezahlt haben (bzw. ihre Ahnen), sind eher dafür, dass sich daran was ändert, dass sich Arbeit auf dem Bau, im Krankenhaus, bei der Polizei, im Büro und auf dem Feld wieder lohnt, dass man sich selbst auch was erarbeiten kann – für sich und seine Kinder – und nicht dauernd zerrieben wird von den finanziellen Hochleistungsansprüchen anderer Menschen, die mit immer weniger Gehaltszahlungen und immer höheren Preisen (und Steuern – und Bußgeldern) immer mehr Geld aus der Wirtschaft abziehen, es privatisieren und auf die Bahamas schicken.

Aber ist das alles, was man zu Linken sagen kann?

Ich denke da auch an den deutschen Bauernkrieg von 1525, wo sich eine Allianz von Bauern, Bergleuten und Städtern gegen den deutschen Adel erhoben und nebenbei einen Vorläufer der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte formulierten, begleitet von dem unverschämten Theologen Thomas Münzer, der doch in der Tat die waghalsige These aufstellte, dass der Mensch auch ohne Kirche zu Gott finden konnte – für damalige Verhältnisse eine finstere Verschwörungstheorie.

Ich denke auch an den Spartacusaufstand, wo ehemalige Sklaven unter der Führung des Spartacus mehrere römische Armeen vernichtete, bis er – betrogen von den mit Rom verfeindeten Piraten – durch den römischen Heerführer Crassus vernichtend geschlagen wurde: was kann linker sein als ein Aufstand der Sklaven?

Ich denke aber auch an andere Gestalten: Christus und Buddha, die eigene Wege aufzeigten, wie mit den dunklen Mächten und Gewalten dieser Welt umzugehen ist – Wege des Mitleids und der Nächstenliebe, Wege der absoluten Solidarität der gequälten Menschen untereinander, die im Prinzip die traditionellen linken Werte überhaupt begründeten und sogar menschlicher waren als der große Linke Karl Marx, der in seiner Philosophie auch eine Untermenschen(=Sklaven)kaste brauchte: das Lumpenproletariat. Lumpenproletariat? Nun – Leute, die keiner typischen Lohnarbeit nachgehen. Ein wichtiger Aspekt, zeigt er doch, dass auch Kommunisten nur Interesse an Menschen haben, deren Arbeitskraft noch ausbeutbar ist – nicht für den Baron, sondern für die Partei. Überträgt man den Begriff des Lumpenproletariats auf die Gegenwart, so sind wir wohl nah dran an einer Lumpengesellschaft – wobei ich unterstelle, dass die Bullshitjobs eben keine richtige Arbeit darstellen.

Tja – und da sind wir schon richtig drin in der Debatte über Linke in der Gegenwart … und in der Debatte darüber, dass es sie eigentlich gar nicht mehr gibt. Ja: wir haben keine mehr. Es gibt noch eine Partei, die sich so nennt – und es gibt auch noch die Sozialdemokratie, ja … aber es gibt niemanden mehr, der für die Sklaven aufsteht, für die Bauern, für die Opfer von Kirche, Kapital und Kaiser. Die Sozialdemokratie selbst – nun, da haben die Rechten einen schlauen Trick angewendet: sie haben einfach so viele Jobs geschaffen – im Staat und seinen Organen – dass sie die Sozialdemokraten alle mit ins Boot holen konnten – als Funktionselite des Großkapitals. Eine Sonderform der Korruption, die vielen Lumpen gut bezahlte Jobs bei ARD und ZDF, in Gewerkschaften, Stiftungen und Universitäten besorgte, die sonst wohl als kritische Intellektuelle zu den Bauern und Sklaven gestoßen wären. So dürfen die als Hofnarren der Macht ein wenig Späßeken im Fernsehen machen – und ansonsten das Geld der hart arbeitenden Bevölkerung verbraten – nicht auf dem Niveau der Parlamentarier, die den alten Adel inzwischen nahtlos ersetzt haben, aber auf einem Niveau, dass ihnen jede Auseinandersetzung mit echter Arbeit erspart.

Gibt es denn überhaupt noch Themen für Linke?

Klar.

Mehr denn je – wenn man hinschauen will und nicht in Klassenkampfphantasien des 19.Jahrhunderts stecken bleiben will.

Nehmen wir das Thema Einwanderung. Ich weiß: ein heikles Thema. Bei Facebook wird man schon mal gesperrt, wenn man dazu nicht jubelt. Man hält es für links, die Bevölkerungen von Ländern auszutauschen. Aber – was würde Spartakus dazu sagen? Oder Thomas Münzer? Ist es in Ordnung, den knappen Arbeitsmarkt im Verwaltungsbezirk Bundesrepublik mit Personal zu überfluten, die den Anforderungen an diesem Markt nicht gewachsen sind? Für die Rechten schon, denn: diese Menschen können ja im Niedriglohnbereich noch niedriger bezahlt werden, sind abgehärtet, schlafen als Paketboten im eigenen Paketauto (was immer noch besser ist als neben dem Bombenteppich in Kundus) und bringen so eine Weile lang Rendite. Außerdem bekommen diese Million Zuwanderer Sozialhilfe, die sie umgehend in die Geschäfte tragen uns somit noch mehr Gemeinkapital in private Hände spülen. Andererseits – nun ja: fehlen sie als Arbeitskräft in ihren Ländern. wo die Frauen, Kinder, die Alten und Schwachen dann allein gelassen werden. Wüsste nicht, wie man das mit linker Politik rechtfertigen könnte. Wohlgemerkt: es geht nicht darum, Verfolgten kein Asyl mehr zu gewähren – das darf man sich schon gönnen, das entspricht auch dem alten germanischen Gastrecht (und die waren sicherlich nicht linksgrün-versifft, wie es modern so heißt) – es geht um eine künstlich durch Kriege des Westens initiierte Völkerwanderung, die selektiv arbeitsfähiges Personal in die Fänge der Oligarchen des Westens treibt … wenn man es mal so krass formulieren darf. Was aber macht die moderne Linke? Entschuldigt sich bei ihren Vergewaltigern (siehe Selin Gören im Spiegel): ein Beispiel für völlig verqueres Denken, auch wenn das Opfer die (nie gefundenen) Täter selbst lieber hinter Gittern sehen würde.

Oder das Thema soziale Gerechtigkeit: ein Kernthema linker Politik über Jahrtausende – was gäbe es da alles zu tun. Ich rede da jetzt nicht über Hartz IV – obwohl das ein weiterer Schritt war, die arbeitenden Bevölkerung noch weiter auszupressen – sondern über die globale Situation. Noch immer verursachen die Rechten Elend in aller Welt – nur haben sie die Fabriken nach China verlegt, wo ein kommunistisches Regime – Weltmacht – dafür sorgt, dass für die Kapitalisten des Westens besonders günstig produziert wird. Irrer … geht es wohl kaum noch. Wäre spannend, wie Karl Marx das wohl sehen würde … Jesus Christus könnte das wohl eher erklären: den Mächten und Gewalten dieser Welt ist es egal, welche Farben ihre Funktionäre tragen, welche Parolen sie vor sich hertragen, wichtig ist, dass sie im Sinne des Systems funktionieren. Das Arbeitselend ist weitgehend aus dem bundesdeutschen Alltag verdrängt worden, zudem wurde – ein zentral wichtiger Punkt – die Philosophie geändert: „Selbstverantwortlichkeit“ steht hoch im Kurs. Gibt dazu ein schönes Bild: sitzen drei Männer am Tisch. Der eine – der rechte Baron – nimmt neun von zehn Keksen für sich und raunt dann den beiden anderen zu: Pass auf, die linke Sau will Deinen Keks klauen! Wir sind immer noch Sklaven – oder wieder geworden – aber diesmal sind wir selbst verantwortlich für unsere Vermarktung, sind Ding geworden, Ware.

Sollen wir uns noch um das Thema Umwelt kümmern? Hiermit meine ich noch nicht mal die Klimadebatte … sondern die übrige Umweltzerstörung. Das Aussterben von fünfzig Prozent aller Arten, die zunehmende Versteppung des ganzen Planeten, die Plastikmeere im Ozean – man könnte endlos aufzählen, wie die Rechten die Welt zerstören, um Euros daraus zu gewinnen.

Lieber nehmen wir doch das Thema Corona. Das ist aktuell. Ein ZDF-Lumpenkomödiant hatte da gerade mal zum „Aufstand der Geimpften“ aufgerufen – frage mich, welche Bilder er dabei im Kopf hatte: brennende Scheiterhaufen? Gulags für Ungeimpfte? Massenhinrichtungen?

Wie wäre eine linke Position dazu? Nun – eindeutig für die Schwachen. Für jene, die sich dem Herrschaftsanspruch von Konzern und Regierung verweigern, die nachfragen, skeptisch sind, kritisch – doch das sucht man in der Politik vergebens. Was ist die Antwort der Linken dazu? Fraktionschef Bartsch fordert 2 G in ganz Deutschland (siehe Berliner Zeitung), der linke thüringische Ministerpräsident sieht für Ungeimpfte keinen Platz mehr in den Kliniken (siehe Stuttgarter Zeitung) die „Lifestylelinken“ (siehe Sarah Wagenknecht in der taz) stehen Seite an Seite mit Konzern und repressiver Staatsmacht bei der Umverteilung der Staatsgelder in private Schatullen, kennen keine Menschenrechte mehr, keinen Nürnberger Kodex, keine Menschenwürde noch können sie minimale Anforderungen an Menschlichkeit, Solidarität oder auch nur Verständnis für Andersdenkende erfüllen.

Und das ist die traurige Nachricht: es gibt keine linke politische Kraft mehr in diesem Land. Ein paar einzelne Denker noch, aber ansonsten wurde das linke Lager komplett aufgekauft, bestochen, eingegliedert ins Konzernkonzert, darf noch als Feigenblatt dienen. Wo aber keine Gegenkräfte mehr aktiv sind, wo nur noch die Räuber, Betrüger und Parasiten die Politik bestimmen, da ist die Demokratie gestorben: es findet kein Aushandeln mehr statt zwischen jenen, die die vom Uropa mit Blutdiamanten aus Afrika verdienten Milliarden verwalten und immer mehr Geld nutzlos in wenigen privaten Händen aufhäufen und jenen, die die Arbeit leisten, um das Land am Leben zu erhalten. Die Zerstörung des linken Lagers in Deutschland ist gleichbedeutend mit der Zerstörung der Demokratie – wir sind so das Spiegelbild des Kommunismus in China geworden – kein Wunder, das wir mit denen so gute Geschäfte machen können.

So gesehen … leben wir in dunkelsten Zeiten.

Aber das braucht nicht zu erschüttern, denn: wir können wissen was zu tun ist. Einfach mal Spartacus fragen. Gut – wir müssen nicht Paderborn plündern – aber könnten die Gesellschaft auf genossenschaftlicher, kameradschaftlicher, solidarischer Basis neu sortieren, mit eigenem, wertebasiertem Geld – mit dem wir dann die Rohstoffe der anderen Arbeiter aus Afrika, Russland und Asien kaufen. Wir könnten diese solide neue Währung sogar an der Börse in New York handeln lassen: die Welt wäre dankbar für eine so abgesicherte Währung. Wir könnten die Gesellschaft auf Arbeit gründen – anstatt auf Zinsen. Die Euros und Dollars könnten jene behalten, die diese Währung jetzt schon zum Spekulationsobjekt gemacht haben. Der Übergang wäre auch einfach: jede Person darf nur ein Maximum der Bürgerwährung bekommen: wer da mit Millionen oder gar Milliarden kommt, bekommt nur seine 10 000 Euro – damit auch nie wieder Kapitalmacht politische Macht dirigieren kann. Das wäre unser „New Deal„. In den USA war das mal sehr erfolgreich.

Und ich denke: so gesehen brauchen wir uns der staatlich vorgegebenen links-rechts Verwirrung (siehe Tagesschau) nicht zu stellen: mit einer Allianz jener, die arbeiten gegen jene, die nur Beute machen wollen, waren schon die ersten Städte sehr erfolgreich. Das ist zwar viel Arbeit – kann man aber leicht wiederholen. Das einzige was wir machen müssen, ist: uns als Menschen organisieren. Und das können wir in der Regel ganz gut.

 

 

Nacktes Niveau – Folge 7 – Kurz oder dick – Brandenburg und Preradowic

Rapper und Comedian Kilez More (kilezmore.de), Publizist Manaf Hassan (Twitter: @manaf12hassan), Milena Preradovic (punkt-preradovic.com) vergleichen mit Paul Brandenburg kurze und dicke Kanzler (Erstveröffentlichung: 13.11.21).

Corona Ausschuss – Sitzung 78 – Neue Wege aus dem Trauma – Zusammenfassung

HEADWIND“21 – Als die Krise zum Business wurde (Deutsche Untertitel)

Filmemacher Marjin Poels blickt in seiner neuen Dokumentation kritisch auf das Thema Energiegewinnung und deckt mit Alexander Pohl die Schattenseiten des „grünen Wunderlands“ auf.

Die ernüchternde Botschaft: Es gibt bisher keine perfekte Form der Energiegewinnung! Genau wie bei den herkömmlichen Energiequellen müssen wir uns auch den kritischen Blick auf die Erneuerbaren bewahren, um festzustellen, dass auch hier keine im ökologischen Sinne nachhaltige Lösung für den stets steigenden Energiehunger geschaffen wird. Bis wir also eine Energieform gefunden haben, die völlig unproblematisch zu nutzen ist, bleibt uns die nur die Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch. Doch was ist notwendig – und was überflüssige Vergeudung?

The English Corner – David Icke, Alex Jones, Redacted Tonight, Stew Peters Show etc. (engl.)

It is just a…

Nobody expect the Spanish inquisition…

David Icke Talks About Current Events (With Portuguese Subtitles)

What Is Transhumanism? – David Icke

Worldwide Mass Murder Before Your Very Eyes – David Icke Dot-Connector Videocast

David Icke On Being A Renegade

Right Now – Gareth Icke Talks To Cornell University Professor David Collum & Pete Stone Of The Sover



Alex Jones – Biden’s Vaccine Mandate Collapses as Court Recognizes Grave Constitutional Issues! FULL SHOW 11/7/21

Alex Jones: Under Great Reset, The Entire Planet Is Being Converted Into A High-Tech Prison – FULL SHOW 11/11/21

Drew Hernandez Joins Infowars to Break Down his Rittenhouse Testimony: The Truth is Out!

Alex Jones Declares War On Gene Simmons: Warning Strong Language

Redacted Tonight – Facebook Is Openly Building Dystopia

STEW PETERS SHOW: PFIZER TRIAL INJURED TEEN BREAKS SILENCE, GAVIN NEWSOM VAXX INJURY, FDA BUSTED

Tim Truth – Tromethamine/ Tris Buffer: DRASTIC Change To Pfizer Vaccine Formula! Unacceptable Lack Of Testing!



Tim Truth – What MSM Will NOT Report – It’s A Pandemic Of The VaXXed, Numbers Of Deaths & Horrific Injuries

Dante’s Inferno and the Meaning of Descent: Sheldrake-Vernon Dialogue 70

Hi-Tech Weapons Webinar | Nov 4, 2021: Celeste Solum Interviews Ramola D

Brother Alexis Bugnolo – We are at the Great Separation – Humanity vs The DeathVaxx Monsters

Eric Clapton Tells RFK, Jr.: ‘This Has Gotta Stop’

The Dollar Vigilante – EARLY WARNING: They Control Everything!

Best Canadian Doctor Video Yet – Dr. Roger Hodkinson – 3 August 2021



Whistleblowers Speak on COVID-19 Vaccine Injuries – AMPS

And now for something completely different

Unsealed Conspiracy Files | Stargates and Wormholes – SCI-FI CENTRAL!

Ancient Underground Tunnels 2020 Documentary Subterranean Worlds Span The Entire Earth (4k)

Acoustic Levitation: The Secret of the Pyramids and Ancient Megaliths

„Klimaschutz“: Die Kleinen Leute bezahlen, die Reichen zocken ab

Die Tagesschau fragt nicht, warum eine Minderheit Weltraum-Juxflüge unternehmen kann und Umweltschutzpolitik nur teures „Weiter so!“ bewirkt

Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Von alten Affen darf man keine neuen Grimassen erwarten und von ARD-aktuell keine systemkritischen Nachrichten. Die Redaktion beweist das täglich. Besonders enervierend mit ihren konformistischen Berichten über die schwachbrüstige Politik gegen die Klimakatastrophe: Hilfestellung fürs Publikum, damit es das bisschen Wesentliche im substanzlosen Politiker-Geschwätz entdeckt, gibt unser Staatsfunk nicht. Die Dramaturgie der Nachrichtengestaltung pendelt zwischen gelegentlichem Alarmismus und häufiger Lobhudelei: „Seht her, wir sind die Guten! Wir machen es richtig, wir sind Vorbild für die Welt!“ Darüber stehen dann Schlagzeilen wie diese: Deutschland hält Klimaziele 2020 ein. (1)

Im Vorspann der hier genannten Nachricht auf Tagesschau.de heißt es:

40,8 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 – das übertrifft sogar die im Klimaschutzgesetz vereinbarte Zielmarke leicht.“

„Beschtens!“, sagt da der gebildete Schwabe. Obwohl die Tagesschau einräumt, der Rückgang sei hauptsächlich dem coronabedingten Lockdown zu verdanken. Titel und Text des gesamten Beitrags regen eben nicht dazu an, kritisch zu reflektieren, was das regierende Dilettanten-Ensemble in Berlin als umweltpolitisches Theater aufführt.

ARD-aktuell berichtet über die „Klimapolitik“ nichts Unzutreffendes, lässt aber falsche Eindrücke entstehen. Zusammenhänge werden nicht aufgezeigt, an die Wurzeln der Probleme geht man nicht. Manipulative Beschränkung auf ausgewählte und zum Wünschenswerten passende Fakten reicht schon aus, um regierungsdienliche, aber realitätsferne Fantasievorstellungen zu erzeugen. Im konkreten Fall wurde zum Beispiel unterschlagen, was eine von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegebenen Studie ergeben hatte: Die bis 2020 geplanten und eingeleiteten Maßnahmen genügen zur Verringerung der sogenannten Treibhausgase hinten und vorne nicht. (2)

Die Gutachter gaben nämlich auch heuer wiederum aussagestarke Prognosen ab, die den zuständigen Politikern einen Berufswechsel nahelegen müssten:

Das Ziel der Reduzierung der Treibhausgase in der Energiewirtschaft – der größte Belastungsfaktor – wird mit 58 gegenüber den angestrebten 77 Prozent (im Vergleich zu 1990) bis 2030 deutlich verfehlt werden. (3)

Noch schlechter fällt die Öko-Bilanz der Verkehrspolitik aus. Hier können die bereits beschlossenen Maßnahmen laut „Projektionsbericht der Bundesregierung 2021“ noch nicht einmal die Hälfte des anvisierten Emissionsrückgangs bis 2030 erzielen. Das Gesamturteil ist vernichtend:

Auch, wenn die bisher beschlossenen Klimamaßnahmen vollständig und erfolgreich umgesetzt werden, kann Deutschland seine selbstgesetzten Klimaziele für die nächsten 20 Jahre nicht erreichen.“ (ebd.)

Gesäusel statt klarer Ansage

Über diese jüngste Studie berichtete ARD-aktuell zwar, griff aber schon beim Titel der Meldung zum Weichzeichner:

Klimaziele dürften verfehlt werden“ (4)

Wesentliche Aussagen der Untersuchung wurden im Weiteren relativiert und mit regierungsamtlichen, wahlkampfbedingten Anmerkungen entschärft:

…die Aussagekraft der Inhalte sei ‚sehr begrenzt‘. … Seit Ende August 2020 habe sich ‚beim Klimaschutz so viel getan, dass der Projektionsbericht mit Blick auf 2030 als veraltet angesehen werden kann‘“. (ebd.)

Die Tagesschau verstellt den Blick darauf, dass die Bundesregierung sich von ihrem Versagen zu entlasten versucht, indem sie selbst den von ihr beauftragten Experten über den Mund fährt. Ihr ebenso arrogantes wie substanzloses „es hat sich viel getan“ lullt die Fernsehzuschauer ein, statt sie begreifen zu lassen, was das Gutachten tatsächlich prophezeit: eine unverändert katastrophale Klima-Entwicklung. Ein grundlegendes Verständnis von dem, was ist und dem, was sein müsste, vermittelt die Tagesschau auf diese Weise nicht.

Statt erkenntnisförderlicher Information bietet ARD-aktuell Nutzloses zum Thema Klimakatastrophe in Hülle und Fülle. Und auch das nur für Tagesschau.de-Leser: Auf der Internet-Seite Tagesschau.de erschienen im Zeitraum zwischen 31. Oktober und 9. November satte 80 diesbezügliche Berichte. Mehr als dreiviertel handelten internationale Aspekte ab: den Gipfel in Glasgow, die Probleme Kanadas, Indiens, der VR China, die Unzulänglichkeiten in Russlands Umweltschutzpolitik (für die russophobe Redaktion natürlich ein Muss) oder die tiefgründigen Genderprobleme in der Westsahara (Titel: „Die Hüterinnen der Saaten“[5])

Themen von nationalem Interesse waren in der Minderzahl. Die ollen Kamellen, an denen da wieder und wieder gelutscht wurde, waren natürlich gesüßt mit umweltpolitisch neunmalklugen O-Tönen der Kanzlerin Merkel. Der klimapolitische Schwanengesang der vormaligen Umweltministerin im Kabinett Kohl, den sie nun am Ende ihrer 16 eigenen Kanzlerjahre anstimmt, ermutigte die Tagesschau-Redaktion zum Primitivangriff auf den gesunden Menschenverstand:

Klimakonferenz: Deutschland verbessert sich im Klimaschutz-Index auf Platz 13. …“ und:

Deutschland (habe) ehrgeizige Klimaziele formuliert“. (6) Tätää, tätää!

Wo der Hund begraben liegt

Die Tagesschau entwickelt und fördert dergestalt die Mär, dass vollmundige Ankündigungen und vereinzeltes Herumdoktern an Symptomen die Umweltzerstörung schon irgendwie aufhalten werde. Die Redaktion bringt es einfach nicht fertig, zentrale Ursache anzusprechen: die kapitalistische Wirtschaftsweise und deren Wachstumsreligion. Waren und Dienstleistungen werden leider nicht ausschließlich zur umsichtigen Bedarfsbefriedigung der Menschheit produziert, sondern auch zwecks Profitsteigerung der Kapitalbesitzer, ob es der Mitwelt nun dient oder nicht.

Zwangsläufig führt das zu Konkurrenz und Überschussproduktion, nicht nur in der Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie. Je nach Branche müssen 20 Prozent und mehr der Erzeugnisse wieder vernichtet werden. Nach Expertenschätzung beispielsweise 30 Prozent der fabrikneuen Kleidung. (7)

Der Arbeitsaufwand für ihre Herstellung war überflüssig, die Ressourcen wurden verschwendet. Eine geschlossene Kreislaufwirtschaft ist auf keinem Gebiet mehr möglich. Für die erzielten Kapitalüberschüsse ist eine Wiederinvestition in die Realwirtschaft ebenfalls fast ausgeschlossen. Der Staat schöpft sie sowieso nicht ab, obwohl er sie für den dringlichen Ausbau und die Pflege seiner Infrastruktur verwenden könnte. Sie blähen deshalb einen parallelen „Finanzmarkt“ auf.

All das geschieht jenseits der Notwendigkeiten unseres kleinen Planeten und seiner vielerorts verelendenden Bevölkerung. Die Hintergründe kann die Tagesschau natürlich nicht in jedem Einzelbeitrag ansprechen. Aber sie ignoriert ihren Informationsauftrag in der Gesamtheit ihrer Darstellung dieser Thematik. Sie vermeidet überdies grundsätzlich jede Aussage zu den entscheidenden Fragen:

Wer wird die schwersten Lasten zu tragen haben beim Versuch, die Klimakatastrophe noch einzugrenzen? Und wer wird unter den Folgen der nicht verhinderten Umweltschäden tatsächlich leiden?

McKinsey & Company, die in mehr als 60 Staaten vertretene US-amerikanische Unternehmens- und Strategieberatungsfirma, gibt die Problematik als simpel lösbar aus, malt eine Schöne neue Welt und wird sich dank solcher Sirenenklänge an vorhersehbaren Folgeaufträgen weiterhin eine goldene Nase verdienen: Sie behauptet, mit dem Aufwand von einer Billion Euro ließen sich der Klimawandel und seine Folgen bewältigen. (8) Das vordergründige Gedröhne findet großen Gefallen, weil jeder Hinweis darauf fehlt, wer die gigantische Rechnung letztlich bezahlen muss.

Nix Neues für Zahlemann und Söhne

BDI-Präsident Siegfried Russwurm macht es für Deutschland um ein paar Milliarden billiger, wird aber zur Frage „wer zahlt wieviel?“ ebenfalls nicht wirklich konkret:

Das klimaneutrale Industrieland gibt es nicht zum Nulltarif“. Die nötigen Mehrinvestitionen von 860 Milliarden Euro verteilen sich auf den Staat, Bürger und Unternehmen. … Für die Unternehmen brauche es noch Anreize.“ (9)

Der Staat soll Russwurm zufolge vor allem in die Infrastruktur investieren, was bis 2030 allein 240 Milliarden Euro kosten dürfte – unter anderem für bessere Stromnetze, mehr erneuerbare Energie, Ladesäulen, Wasserstoffkapazitäten und Ausbau der Schienenwege. Immerhin lässt der Mann durchblicken, worauf er hinauswill: Der Steuerzahler soll herhalten, nicht die Unternehmen; die seien, im Gegenteil, noch weitergehend als bisher zu privilegieren. Ja freilich.

Propagandistisch geschickter verfolgt McKinsey eine Akzeptanzstrategie:

Für die Bürgerinnen und Bürger Europas werden sich die Kosten insgesamt nicht erhöhen: Heizen und Kühlen sowie Mobilität würden günstiger, während die Preise für Lebensmittel und Ferienflüge zunehmen könnten. Haushalte mit geringerem und mittlerem Einkommen werden sogar etwas entlastet, wohlhabende Haushalte etwas stärker belastet sein“. (10)

Das wirkt so wohlwollend-milde wie die Rede von der „Landluft“, wenn die Abgase eines Güllewagens gemeint sind. Unwillkürlich fragt man sich, wann hinter solchen Sätzen und auf Tagesschau.de endlich die ersten Emojis auftauchen.

Allein die im deutschen Börsen-Index DAX versammelten 30 Unternehmen schütten pro Jahr mehr als 30 Milliarden Euro Dividende aus. (11) Würde dieses Geld in einen Solidarfonds der Unternehmen eingezahlt, ließe sich damit bis zum Jahr 2030 ein Drittel der notwendigen Summe erzielen, die für halbwegs effektiven Klimaschutz vonnöten wäre.

Da wäre noch viel mehr zu holen

Je nach Zählweise gibt es in Deutschland jedoch außer den 30 börsennotierten noch weitere 3,2 Millionen Unternehmen, davon mindestens 18 000 Großfirmen. (12) Den naheliegenden Gedanken, auch sie nach Möglichkeit an den Kosten zur Bewältigung der Umweltschäden zu beteiligen, verfolgt die Tagesschau erwartungsgemäß nicht, obwohl das fraglos zu ihrem Informationsauftrag gehörte. Vorbei die Zeiten, als eine weitsichtige sozialliberale Bundesregierung noch forderte (anno 1971):

Jeder, der die Umwelt belastet oder sie schädigt, soll für die Kosten aufkommen“ (13)

Heutzutage bewerben führende Politiker lieber Projekte, die dem selbstgehäkelten Klodeckelbezug gleichen: Sie machen optisch was her, sind zu nichts nutze und auf Dauer unhygienisch.

Für ARD-aktuell keineswegs Anlass zu konfrontativer Befragung der Verantwortlichen: Reiche Umweltfrevler werden geschont, für die Schadenreparatur hat das gemeine Volk zu blechen, die Tagesschau befasst sich damit nicht. Eine Untersuchung der Organisation Oxfam zeigt Details:

In Deutschland waren die reichsten 10 Prozent (8,3 Millionen Menschen) im Jahr 2015 für mehr CO2-Ausstoß verantwortlich als die gesamte ärmere Hälfte der Bevölkerung (41,3 Millionen Menschen). Von den Gesamt-Emissionen seit 1990, für die die deutsche Bevölkerung verantwortlich ist, gehen 26 Prozent auf das Konto der reichsten 10 Prozent; die gesamte ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung ist nur für wenig mehr verantwortlich. (14)

Eine Umweltbelastungssteuer nach Verursacherprinzip und gestaffelt nach Vermeidbarkeitsgrad im jeweiligen Fall gibt es bekanntlich nicht. Oxfam:

Die katastrophalen Folgen der Klimakrise sind schon heute vielerorts spürbar. Verantwortlich (für die Schäden) ist eine Politik, die auf Konsumanreize setzt, immerwährendes Wachstum verspricht und die Welt ökonomisch in Gewinner und Verlierer spaltet. Für den Konsumrausch einer reichen Minderheit zahlen die Ärmsten den Preis.“ (ebd.)

Im Gegensatz zum restlichen deutschen Mainstream hat Tagesschau.de nicht über diese Studie berichtet. Das macht eben den Qualitätsjournalisten aus: Er hält gerade dann das Maul, wenn er´s am weitesten aufmachen müsste.

Informations-Placebos

ARD-aktuell ist längst mitverantwortlich dafür, dass es keinen nennenswerten gesellschaftlichen Diskurs über gerechte Lastenverteilung bei der Bekämpfung und Begrenzung der Umweltschädigung gibt. Die Redaktion liefert lieber Informations-Placebos wie die Meldungen über ein bisschen mehr Pendlerpauschale oder ein paar Euro Zuschuss für Bürger, die ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen können. Dass das an der strukturellen Ungerechtigkeit nichts ändert, wird nicht vermittelt.

Keine Regel ohne Ausnahme, fairnesshalber sei erwähnt: Die nur noch geschäftsführende Bundeskanzlerin hat kürzlich die Bepreisung von CO2-Emissionen als ihre Herzenssache beschrieben, sich aber wohlweislich gehütet, zuzugeben, wer die Preise bezahlt. Das holte die ARD-aktuell zumindest in ihrer Leser-Nische Tagesschau.de nach:

Tatsächlich bezahlen eine CO2-Bepreisung am Ende die Verbraucher. Durch die in Deutschland zu Jahresbeginn eingeführte Abgabe ist Benzin um etwa sieben Cent und Diesel um rund acht Cent pro Liter teurer geworden. Auch die Heizkosten steigen.“ (15)

Dass Merkel vorzugsweise die Kanzlerin des Geldadels war und sich vom Schicksal der „kleinen Leute“ nicht erschüttern ließ, wird allerdings einem Tagesschau-Sprecher niemals über die Lippen kommen.

Nach der Tsunami-Katastrophe am japanischen Atomkraftwerk Fukushima (2011) proklamierte Merkel den Atomausstieg, ohne die Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass die Kraftwerksbetreiber nun für entgangene Gewinne Entschädigungen in Milliardenhöhe verlangen können. (16) Beim beabsichtigten Ausstieg aus der Kohleverstromung zeichnet sich die gleiche Malaise ab: Der Steuerzahler muss auch für unerfüllte Gewinnaussichten der Kohleindustrie zahlen. Die in Rede stehenden Summen gehen weit über den Ausgleich für verlorene Arbeitsplätze hinaus. Vorstöße, diesen Exzess per Gesetz zu verhindern, gab und gibt es nicht.

Rechtsprechung im Hinterzimmer

Über die bei uns übliche protektionistische Wirtschaftspolitik wird kaum öffentlich geredet, aber in aller Heimlichkeit nach ihren Regeln verfahren und entschieden. Die sogenannte Investor-Staats-Schiedsgerichtsbarkeit, ISDS, macht´s möglich. (17, 18) Seit den 90er Jahren gibt es darüber hinaus noch eine weitere Rechtsgrundlage, den Energy Charta Treaty, ECT (19). Dieser Vertrag erlaubt es speziell den privaten Investoren der Energiewirtschaft, Mitgliedsstaaten der EU zu verklagen und darüber hinter verschlossenen Türen verhandeln zu lassen.

Die Gründe dafür, die regulären nationalen und europäischen Gerichte zu umgehen, liegen auf der Hand: Aussicht auf höheren „Schadensersatz“ bei gleichzeitig fehlender Transparenz und Kontrolle seitens der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Das höhlt die Rechtsstaatlichkeit aus, widerspricht dem öffentlichen Interesse fundamental und belastet den Steuerzahler. Fast die Hälfte der 47 in diesem Rahmen bereits geführten Klagen wurde von Investoren mit Verbindungen zur Kohle-, Öl-, Gas- und Atomindustrie eingereicht. (20) Die beklagten Regierungen (=Staaten) wurden dazu verurteilt oder haben auf dem Vergleichsweg zugestimmt, mehr als 52 Milliarden US-Dollar Schadensersatz aus öffentlichen Mitteln zu zahlen.

Unter dem Titel Geheimprozesse gegen den Klimaschutz berichtet der frei arbeitende Journalist Henrik Rampe:

„… ‘Dieser Vertrag ist frontal gegen Klimaschutz, und deshalb muss er auch sehr tief reformiert werden,‘ äußerte der luxemburgische Minister Claude Turmes, ließ die Bald-Ex-Kanzlerin allerdings unbeeindruckt.“ (21)

Klagen gegen Deutschland führte und führt beispielsweise der Konzern Vattenfall, und zwar wegen nachträglicher Umwelt-Auflagen für das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg und wegen der Stilllegung der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel (4 Milliarden Euro Schadensersatz).

„Aus Erfahrung wird man klug“, behauptet der Volksmund. Die Kanzlerin Merkel kann er dabei nicht bedacht haben. Die lehnte es beharrlich ab, aus dem ETC-Vertrag auszusteigen, obwohl ihr klar gewesen sein muss, welch ein gewaltiges finanzielles Hindernis für jegliche die Klimaschäden begrenzende Energiepolitik er darstellt. Pia Eberhard von der Brüsseler NGO Corporate Europe Observatory kommentiert diesen Starrsinn unverblümt:

Zu sagen, wir beschäftigen uns noch nicht einmal mit der Option eines Ausstiegs aus diesem Vertrag, ist auch nicht so anders, als den Klimawandel zu leugnen. Das sagt ja im Prinzip, es gibt kein Problem, wir können so weitermachen wie bisher.“ (22)

ARD-aktuell berichtet einfach nicht seriös über den deutschen Politiksumpf. Wer etwas über Probleme der Umweltpolitik wissen will, liest deshalb besser den Gaszähler ab. Das ist interessanter und aufschlussreicher als Tagesschau gucken. Wer über die schräge Klimapolitik schreiben will, kommt sowieso nicht in Versuchung, geistigen Diebstahl am Tagesschau-Angebot zu begehen. Frei nach Bertolt Brecht ist im Armenhaus schlecht klauen.

Aber Merkels Ruf als beliebteste Kanzlerin aller Zeiten bleibt gewahrt. Bald wird es Änschii-Miniaturen für den Vorgarten geben.

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.tagesschau.de/inland/klimaziel-2020-101.html
  2. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2021-03-19_cc_33-2020_klimaschutzprogramm_2030_der_bundesregierung.pdf

  3. https://www.energiezukunft.eu/klimawandel/deutschland-verfehlt-klimaziele/
  4. https://www.tagesschau.de/inland/klimaziele-2030-verfehlt-101.html
  5. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/klimawandel-genderfrage-101.html
  6. https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-43729.html
  7. https://www.ardmediathek.de/video/panorama/sneakerjagd-nike-vernichtet-neuware/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS81NzQwNmNkYi04MWNiLTQxZjMtYTAyNy1mNjEwYmVhYjFjYzE/
  8. https://www.mckinsey.de/news/presse/2020-12-03-net-zero-europe
  9. https://www.wiwo.de/politik/deutschland/bdi-studie-mehrinvestitionen-in-hoehe-von-860-milliarden-euro-fuer-klimaziele-2030-noetig-/27725788.html
  10. https://www.mckinsey.de/news/presse/2020-12-03-net-zero-europe
  11. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4761/umfrage/dividendenzahlungen-der-dax-unternehmen/
  12. https://www.mittelstandswiki.de/wissen/Unternehmen_nach_Zahlen
  13. https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/spd-fdp-koalition-plant-erstes-umweltschutzprogramm-100.html
  14. https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/klimawandel-ungleichheit-reichste-1-prozent-schaedigt-klima-doppelt-so-stark
  15. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/cozwei-abgabe-weltweit-101.html
  16. https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima#Deutschland
  17. https://www.bmjv.de/DE/Themen/GerichtsverfahrenUndStreitschlichtung/Schiedsgerichtsbarkeit/Schiedsgerichtsbarkeit_node.html
  18. https://www.international-arbitration-attorney.com/de/what-is-international-arbitration/
  19. https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/energie-charta-vertrag-ect-100.html
  20. https://energy-charter-dirty-secrets.org/de/
  21. https://www.torial.com/henrik.rampe/portfolio/529731
  22. https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/energie-charta-vertrag-ect-100.html

Das Autoren-Team: 

Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin.

Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zunächst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion für N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universität in Taipeh.

Anmerkung der Autoren:

Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung, nichtkommerzielle Zwecke der Veröffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog

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Virginie De Araujo Recchia (Ethnologist, author and journalist)
Xavier Azalbert (Autor und Betreiber der Webseite francesoir.fr)
Dr. Ariane Bilheran (Klinische Psychologin und Autorin)

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Virginie De Araujo Recchia (Ethnologist, author and journalist)
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)

Nachrichten AUF1 vom 12. November 2021

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