Inland

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Dirk Müller: Wunderwirksame Bundestagswahl – Wer würfelt eigentlich die Zahlen?

Folgen der Corona-Maßnahmen schlimmer als Corona selbst – Anti-Spiegel

20:IV Live mit Ralf Ludwig – Corona aus Sicht eines Juristen

Die Rechtsprechung hätte die Pandemie beenden können.
Warum Richter deshalb auf die Anklagebank gehören.

Bundestagswahl 2021: Ein Pyrrhussieg der Corona-Blockflöten – Hermann Ploppa

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://apolut.net/bundestagswahl-2021-ein-pyrrhussieg-der-corona-blockfloeten-von-hermann-ploppa
Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Der König Pyrrhus von Epirus hatte im Jahre 279 vor Christi Geburt eine Schlacht gegen die Römer gewonnen. Einem Gratulanten sagte er: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“ Denn der hauchdünne Sieg über die Römer war mit so starken eigenen Verlusten verbunden, dass Pyrrhus und seine Leute die nächste Schlacht gegen die Römer glatt verloren haben. Ähnlich verlustreich könnten die Corona-Einheitsparteien aus der letzten Bundestagswahl hervorgehen.

Ein hochkomplexes kapitalistisches System wie die Bundesrepublik Deutschland muss sich selber immer wieder hinterfragen und im Streitgespräch verschiedene Meinungen und Optionen zulassen. Tatsächlich aber wird die Bundesrepublik von Parlamentariern kontrolliert, die in allen entscheidenden Fragen einer Meinung sind und die die heilsame Kraft kontroverser Diskussion gar nicht mehr kennen. So hat sich schon die DDR in der eigenen pasteurisierten Konsensmilch ertränkt. Sie präsentierte den Wählern nur eine einzige Wahlliste. Auf der stand zunächst die SED. Auf derselben Liste befanden sich zudem die pseudobürgerlichen Parteien CDU, dazu eine FDP-Parodie und sogar eine NPD-Parodie. Die DDR-Bürger nannten diese Alibi-Bürgerparteien „Blockflöten“, weil sie in einem Block mit der SED auftraten.

Sabine Solga – Abgefrühstückt -Folge 22 Dritteweltniveau

Im Berlin blüht der Bananenstaat, aber die Jugend schenkt uns neue Hoffnung – beinah unglaublich, aber wahr.

Bundestagswahl 2021 – Kommentare von Joppa, Hellmeyer, Hörstel, Kahler, Janich, Fasbender und Rahr

Kommentar: Nach der Wahl sind wir auch nicht schlauer

Welche Lehren können aus der Bundestagswahl 2021 gezogen werden? Es sind nicht viele. Mal wieder lagen Umfragen daneben, mal wieder läuft alles auf endlose Sondierungs- und Koalitionsgespräche hinaus. Und dann? Tja dann bleibt der zuvor medial forcierte Richtungswechsel vermutlich dennoch aus.

Ein Kommentar von SNA News Politikchef Marcel Joppa.

Chefanalyst zu politischer Zukunft Deutschlands: „Aufgabe ist es, zu gestalten, nicht zu verwalten“

Was bedeuten die Ergebnisse der Bundestagswahl für die Altparteien? Welche Koalition ist am wahrscheinlichsten, und was bedeutet das Wahlergebnis für die politische Landschaft und die politische Zukunft Deutschlands? Darüber sprachen wir mit dem Chefanalysten Folker Hellmeyer.

Gefühle und Marketing wichtiger als Inhalte
Die schwachen Wahlergebnisse der beiden großen Volksparteien seien vor allem ein Indikator dafür, dass zum einen andere Lösungsansätze erwartet werden, zum anderen aber auch ein neuer politischer Stil. „Wir sehen, dass altbackene Politik, die in Hinterzimmern gemacht wird, nicht mehr so en vogue ist, also es geht einmal um den Stil, aber es geht auch um die Inhalte“, so Hellmeyer. Dies spiegelt sich auch in der Beliebtheit der Kandidaten wider. Obwohl Armin Laschet kompetent und geeignet für das Kanzleramt sei, entspreche sein Persönlichkeitsprofil nicht wirklich den Erwartungen gerade der jüngeren Generation. „Da ist eher ein Typ Habeck gefragt, der vielleicht gar nicht die Tiefenschärfe hat, aber der bezüglich der Themen, die er anspricht, auch in seiner saloppen Art, einfach besser rüberkommt“, meint Hellmeyer. „Das ist ein Risiko übrigens der Demokratie: dass häufig nicht der Kontext, nicht der Inhalt am Ende bei Wahlen eine Bewertung erfährt, […] sondern die Form des Marketings und des Verkaufs von Ideen.“ Dass Gefühle Rationalität dominieren sei einem Staatswesen nicht immer unbedingt zuträglich, so Hellmeyer weiter.

Ampelkoalition laut Hellmeyer die wahrscheinlichste Lösung
Der Vorteil der Ampelkoalition sei, dass es sich um eine Gewinnerkoalition handele: Alle drei Parteien hätten bei der Wahl hinzugewonnen. Zugleich hätten Grüne und Liberale deutlich mehr Einfluss, da sie die „Königsmacher“ seien. Aus diesem Grund wäre es auch sinnvoll und notwendig, dass sich Grüne und FDP bereits vorab zu Sondierungsgesprächen träfen, um ihre Kompatibilität zu prüfen und Lösungsansätze in den strittigen Punkten zu suchen. Eine neuerliche Große Koalition sieht Hellmeyer nicht. Die CDU sollte sich nun in der Opposition neu orientieren.
Für die Zukunft Deutschlands sei vor allem wichtig, dass das Land pragmatisch regiert wird. Wann immer Deutschland pragmatisch geführt wurde, sei es immer sehr erfolgreich gewesen. „Wenn Deutschland ideologisch geführt wurde, da können wir auch in das letzte Jahrhundert zurückschauen, dann war es immer ein Drama und ein Unglück, nicht nur für Deutschland, sondern zum Teil auch für den Rest der Welt“, mahnt Hellmeyer. Zudem sei wichtig, dass Deutschland wieder gestaltet werde, und nicht, wie in der jüngeren Vergangenheit, nur verwaltet.

WA56 Wahl: Analyse, Fälschung und Aussichten – Christoph Hörstel 2021-9-27

Wahl in unserem System bedeutet grundsätzlich Fälschung, schon wegen der ständigen Indoktrinierung wehrloser Bürger durch Kartellmedien. 2021 gab es auch handfeste Verfälschung des Wählerwillens, sicherlich bei Basis-Partei, AfD und anderen.



BK46 Riesenschwindel um „Pandemie der Ungeimpften“: Dr. Barbara Kahler 2021-9-24

Riesenzahlenschwindel um die frei erfundene und erlogene „Pandemie der Ungeimpften“. Die Bundesregierung folgt einer versteckten Betrugspolitik.



Wahl 21: Stabile 89% für die SED



Thomas Fasbender zur Bundestagswahl: „Abbröckeln der Stimmen für Altparteien war absehbar“

Auf die Frage, warum die Union – und deren Kanzlerkandidat Armin Laschet – ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren hat, sagte Fasbender:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden Kanzlerkandidaten von ihrem Anspruch abrücken werden, nicht zuletzt sind beide auch Kandidaten für realistische Koalitionen, und ich gehe davon aus, dass beide nun in die Verhandlungen gehen werden.“

Fasbender geht davon aus, dass es personelle Veränderungen bei der Union geben wird – vermutlich aber erst nach positiven Koalitionsverhandlungen. Fall die Union in die Opposition gehen muss, legt sich Fasbender fest:

„Dann wird es ein Tal der Tränen geben.“

Die Zeit der großen Volksparteien ist nun auch in Deutschland vorbei:

„Das Abbröckeln der Stimmen hat sich schon jahrzehntelang angekündigt. Die Zersplitterung der Bevölkerung ist sehr groß und macht die Koalitionsbildung nicht einfach.“

CDU und SPD stehen für ein „Weiter so“, neue Einflüsse erhofft sich Fasbender eher von FDP und Grünen. Er schließt aber auch eine Große Koalition nicht aus.



nterview mit Alexander Rahr zur Bundestagswahl: „Die Parteien stehen für nichts“

Am Tag nach der Bundestagswahl sprach RT DE mit dem Politikwissenschaftler Alexander Rahr über die Ergebnisse. Er sieht Olaf Scholz und die SPD als die Gewinner der Wahl. Dennoch seien auch die Unionsparteien nicht aus dem Rennen um die Kanzlerschaft. Grüne und FDP zeigen einen ausgeprägten Willen zur Macht.

Albrecht Müller zur Bundestagswahl 2021: Bei dieser Wahl ging es nicht um wichtige Themen – RT Aktuell

Den Hochrechnungen zufolge ist die SPD stärkste Kraft und die Union landete auf Platz zwei. Im Rahmen seiner Berichterstattung sprach RT DE mit dem ehemaligen Berater von Willy Brandt und Herausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht Müller, über die Ergebnisse der Bundestagswahl und den möglichen Folgen. Müller zufolge sei es typisch für die Union, dass sie trotz der historischen Niederlage in die Regierungsverhandlungen eintreten wolle.

„So ist halt die Union – sie will an der Macht bleiben.“

Man müsse sich bei der Beurteilung der Wahlergebnisse auch vor Augen halten, dass sich die Ergebnisse der CDU/CSU nicht nur im Vergleich zur letzten Wahl, sondern im Vergleich zu den letzten Jahren halbiert haben. Auch die SPD habe im Vergleich zu 1998 deutliche Verluste einfahren musste. Ob es personelle Konsequenzen für Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) gebe, sei laut Müller noch unklar, auch wenn es derzeit nicht so aussehe:

„Es kann durchaus sein, dass es in der CDU so rumort – sie müssen ja auch sehen, dass eine ganze Menge von Abgeordneten ihren Sitz verloren haben – dann ist es durchaus denkbar, dass er noch abgelöst wird.“

Der Wahlkampf habe sich vor allem von Seiten der Union durch Kampagnen gegen ein rot-rot-grünes Bündnis und insbesondere gegen Die Linke ausgezeichnet. Diese „Rote Socken“-Kampagne sei jedoch ohne Substanz, dadurch zeige sich, dass es im Wahlkampf nicht um wichtige Themen wie Krieg oder Frieden oder um die Vermögensverteilung ging.

„Es ging darum, ob Die Linke mitregiert oder nicht – Das ist bescheuert, verzeihen Sie, wenn ich das so hart sage.“

Was die Regierungsbildung angeht, hält Müller derzeit eine Koalition aus CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen am wahrscheinlichsten, da die FDP bereits signalisiert habe, dass sie am liebsten in einem Bündnis mit der CDU und CSU regieren würde. Eine Große Koalition unter Führung der SPD schließe er jedoch aus – dies wäre aus Sicht der Union nicht vertretbar.

RUBIKON: Im Gespräch: „Parlamentarischer Widerstand“ (Reiner Fuellmich und Jens Lehrich)

Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert der Rechtsanwalt und Kanzlerkandidat der Partei „dieBasis“ Reiner Fuellmich, warum aus seiner Sicht eine Chance bestehe, über den parlamentarischen Weg auf die Beendigung der Coronamaßnahmen hinzuwirken.

Die grüne Gefahr (Trickfilm, 2021) – VS Trickfilmstudio

SPEZIAL zur Wahl: die ultimative Zerstörung der SPD! – Tim Kellner

Die SPD ist schon seit jeher eine der gefährlichsten Parteien für Deutschland.
Inkompetenz, Handlungsunfähigkeit, Versagen und die Ansammlung von gescheiterten Existenzen mit durchaus nicht selten krimineller Energie verursachen fortwährend eine große Gefahr für unser Land.

Der Love Priest widmet daher dieses Werk dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Thilo Sarrazin.

Die SPD ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unsere Demokratie.
Diese Arbeit war daher überfällig.

Sie wird nachfolgenden Generationen noch zu denken geben.

Entschädigung nein – Entgelt ja? Ungeimpfte Arbeitnehmer in der Quarantäne

Die Politik hat mal wieder eine Idee. Wer sich nicht impfen lässt, obwohl er oder sie es könnte, soll ohne Lohn in Quarantäne. Ist dann einfach mal Pech! Steht ja auch so in § 56 Abs. 1 Satz 3 IfSG. Problem: Nach der Systematik des § 56 IfSG wird hier der Arbeitgeber entschädigt, da er ja das Entgelt auch für die Quarantänezeit weiterzahlen muss. Ist es also so einfach, dem Arbeitnehmer einfach die Lohntüte zu kürzen oder wurde auch diese Maßnahme wieder nicht zu Ende gedacht.

Ohne der Pointe des heutigen Videos vorwegzugreifen. Aber wieder einmal lädt der Staat seine Regelungswut auf dem Rücken privatrechtlicher Beziehungen ab. Sogar in dem uns alle erschütternden Fall aus Idar-Oberstein wirft der Tankstellenverband der Politik vor, die Durchsetzung der Corona-Regeln abzuwälzen. Nicht nur die Maskenpflicht sorgt an Tankstellen für Konfliktpotenzial:

Die Stimme der Nichtwähler: “Die Politik tut überhaupt nichts für das Land“ – Der fehlende Part

Sie sind unsichtbar. Sie sind leise. Und sie sind viele. Knapp ein Viertel der deutschen Wahlberechtigten gingen in der letzten Bundestagswahl nicht zur Urne. Im Jahr 2009 erreichte die Wahlenthaltung sogar ein historisches Hoch von 28 Prozent. Wie viele Nichtwähler es bei dieser Bundestagswahl geben wird, ist schwer zu sagen. Laut einer Umfrage mit über 2.500 Personen schätzt das Wahlforschungsinstitut Forsa die Wahlbeteiligung auf 76 Prozent. Das wären 24 Prozent der deutschen Bevölkerung, die auch dieses Jahr nicht ihre Stimme abgeben werden. Die Hintergründe dafür sind vielfältig. Für Werner Peters, dem Gründer der ehemaligen Partei der Nichtwähler, liegt das Problem in der Parteienherrschaft.

„Aus der Tatsache heraus, dass sich die Macht nur noch über Repräsentanten darstellen lässt, hat sich eine Verselbstständigung der Repräsentanten ergeben, was wir heute als Parteienherrschaft bezeichnen,“ erklärt Peters. „Und damit ist aus dieser Wahl etwas eher undemokratisches geworden.“

Für Peters ist die Stimmabgabe bei den Bundestagswahlen die Abgabe seiner Stimme für die nächsten vier Jahre. Denn die Chance in irgendeiner Weise während der Legislaturperiode bei wichtigen Entscheidungen mitzubestimmen, sieht er nicht. Dies ist ausschließlich für die Repräsentanten der Parteien bestimmt, die sich seiner Meinung nach verselbstständigt haben und in erster Linie ihr eigenes Interesse vertreten. Manche Menschen auf den Straßen Berlins teilen diese Ansicht.

Auf die Frage, warum sie nicht wählen gingen, antwortete ein junger Passant: „Ich gehe nicht wählen, weil durch meine Stimme sich eh nichts verändert.“ Eine andere Passantin stimmte dem zu: „Man ändert ja eh nichts. Und wenn man jetzt die Kandidaten sieht, kann ich mir nicht vorstellen, dass einer von denen die Karre aus dem Dreck rausholt.“ Auch ein weiterer Passant war der Meinung: „Die Politik wirtschaftet nur für ihre eigene Tasche und für das Land tut sie überhaupt nichts.“

Peters Antwort auf den Frust der Nichtwähler über die Parteien und deren Repräsentanten war, die Partei der Nichtwähler zu gründen. Hiermit wollte er auch ihnen eine Stimme geben und auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Laut dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Steenbergen gäbe es aber noch eine andere Möglichkeit, die Nichtwähler wieder zum Wählen zu bringen: die Einführung der Wahlpflicht, auch wenn diese nicht in die liberal-demokratische Tradition passe.

„Weil man bringt damit Leute in den politischen Prozess und man verpflichtet Parteien auch dazu, diese Leute wirklich ernst zu nehmen, ihre großen Bedürfnisse, die dann plötzlich eine Rolle spielen, anstatt vernachlässigt zu werden“, erklärt Prof. Dr. Steenbergen.

Die Anzahl der Nichtwähler in Deutschland muss laut Steenbergen auch von Werner Peters ernst genommen werden. Denn sie machen rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. Ob von einer ausgewogenen und repräsentativen Bürgerbeteiligung in der Politik zumindest nach dieser Bundestagswahl die Rede sein kann, wird sich wohl erst ab dem Abend des 26. September zeigen.

Gutachten bringt Bundesregierung in Bredouille: Krankenhausbelegung durch COVID unter 2 Prozent – RT, Der fehlende Part

Ein Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kommt zu dem Schluss, dass der Anteil der Bettenbelegung durch COVID-19-Patienten in deutschen Krankenhäusern 2020 bei 1,9 Prozent lag. Doch weshalb sprach der Regierungssprecher dann mehrfach davon, die Intensivkapazitäten wären „an vielen Orten“ ausgereizt? RT DE fragte nach.

RUBIKON: Im Gespräch: „Der Impfdruck“

Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert die Fachanwältin für Medizinrecht Beate Bahner, welche Informationen für Patienten und Ärzte im Hinblick auf die Corona-Impfung aus medizinischer und juristischer Perspektive unabdingbar sind.

Die Aufhebung der Gleichheit

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:
https://apolut.net/die-aufhebung-der-gleichheit-von-paul-schreyer

Mit den Zugangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte beginnt eine neue Ära. Es ist ein Bruch mit einem ethischen Prinzip, das vor 172 Jahren erstmals in einer deutschen Verfassung normiert und zuletzt in der Nazizeit außer Kraft gesetzt worden war – der Gleichheit und Gleichberechtigung aller Bürger. Was folgt aus diesem Einschnitt und was steckt hinter dem massiven Druck zum Impfen?

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

„Wir verlangen persönliche Freiheit. Die Polizei höre auf, den Bürger zu bevormunden und zu quälen. (…) Wir verlangen Gesetze, welche freier Bürger würdig sind (…) Das frische Leben eines Volkes bedarf freier Organe. Nicht aus der Schreibstube lassen sich seine Kräfte regeln und bestimmen. An die Stelle der Vielregierung der Beamten trete die Selbstregierung des Volkes. Wir verlangen Abschaffung aller Vorrechte. Jedem sei die Achtung freier Mitbürger einziger Vorzug und Lohn.“

So hieß es in den Offenburger Forderungen des Volkes vom 12. September 1847 (1), einem Dokument das großen Einfluss auf die Deutsche Revolution von 1848/49 hatte. Gefordert wurden darin Grundrechte wie die Gewährleistung der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, so wie es Revolutionäre in den USA und in Frankreich bereits im 18. Jahrhundert gegen erbitterten Widerstand erkämpft hatten.

„Die Deutschen sind vor dem Gesetze gleich“ war denn auch nach der Revolution im Reichsgesetz betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes von 1848 zu lesen. Die Formulierung fand im Folgejahr Eingang in die Paulskirchenverfassung – die von vielen deutschen Herrschern allerdings nicht anerkannt wurde. Erst 70 Jahre später, 1919, nach der nächsten Revolution, erlangte die entsprechende Formulierung als Teil der Weimarer Reichsverfassung landesweite Gültigkeit:

„Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich.“

Klima-Kommissariat | Was dem Wahlkampf fehlt | Innovative Verbote

Hungern für das Klima – in der Idee liegt sicherlich ein wahrer Kern. Denn solange sich die Menschheit so ernährt wie in den letzten 150 Jahren, zieht das Klima ständig den Kürzeren. Sieben junge Aktivisten – mittlerweile sind es sechs – wollen das Klima mit einem Hungerstreik retten. Sie kampieren seit Ende August am Spreebogen vor dem Reichstag. Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Bärbock sollen zu ihnen kommen und öffentlich über den Klimawandel diskutieren, so die eine Forderung. Ein Klima-Bürgerrat soll dringend einberufen werden, so die andere. Abiturprüfungen sind dem Klimakampf schon geopfert. Gesundheitlich geht es den jungen Menschen denkbar schlecht. Aber auch dieses Selbstopfer nehmen sie in Kauf. Annalena Bärbock hat mit ihnen telefoniert. 15 Minuten lang. Sie mache sich Sorgen. Aber eigentlich habe sie nur ihre Parolen loswerden wollen, sagen die Aktivisten. Die Bundesregierung mache sich Sorgen, sagt der Regierungssprecher. Auch die anderen Kanzlerkandidaten. Nur persönlich vorbeikommen ist halt schwierig, bei dem engen Terminplan. Und außerdem sei der Hungerstreik keine gute Idee. Und der Staat dürfe sich nicht erpressen lassen, das wisse man seit Helmut Schmidt und dem Deutschen Herbst.

Bei allem menschlichen Mitleid, ist die theatralische Hungerraktion eine groteske Krönung einer ad Absurdum getriebenen politisch-medialen Panikmache, die nun in einer akuten Klimahysterie gipfelt. Welche die Gesundheit junger Menschen ernsthaft bedroht, die psychische wie die körperliche. Und ihren Schulabschluss sowieso. Außer sie wollen später Politiker werden und brauchen keinen. Denn copy-pasten geht auch ohne Abitur.

Den Glauben, die Erderwärmung lasse sich mit einem Klima-Kommissariat oder einem persönlichen Besuch der drei Kanzlerkandidaten aufhalten, kann man naiv und gutmenschlich finden. Wenn er bloß nicht solche skurrilen Blüten getrieben hätte wie Hungern für das Klima. Und wenn nicht die Spitzenkandidaten, dann kommt vielleicht die Band Suchtpotenzial zu einem Freikonzert vorbei. Ein passendes Lied hat sie schon.

„Da hilft nur ficken, ficken… für den Frieden“

Die drei Hauptwahlkämpfer haben derweil viel zu tun. Insbesondere die der Union und der Grünen, die gegen den Trend ankämpfen müssen. Der SPD-Kandidat dagegen braucht nur den Trend zu verwalten. Was er auch beim jüngsten Fernseh-Triell getan hat. Diese brachte die Erkenntnis, Olaf Scholz kann wach sein und Armin Laschet unverkrampft.

Kein Wort über die Außenpolitik, keine einzige Frage über Europa, Deutschland verharre in seiner Blase – ungefähr so klang das Lamento im Netz nach der jüngsten Kanzlerkandidaten-Runde. Unsinn. Erstens, ist es völlig nachvollziehbar, dass sich die Wahl an den innenpolitischen Themen entscheidet. Zweitens, war es nur vernünftig von der Moderation, dem Zuschauer irrelevanten Wortschwall über Bekenntnis zu einem gemeinsamen starken Europa zu ersparen. Kann man einfach überspringen ohne inhaltliche Verluste und die teure öffentlich-rechtliche Sendezeit sparen. Und drittens, wie sollen sich die Kandidaten außenpolitisch profilieren, wenn die Grundrisse der deutschen Außenpolitik von Berlin nur bedingt mitbestimmt werden. Das entscheidende Wort liegt bei Washington. Man kann ebensowohl Anthony Blinken danach fragen, wie die Bundesrepublik demnächst außenpolitisch ticken wird. Er sollte es besser wissen.

Übertreibung? Mitnichten. Die Bundesrepublik ist als Mitglied in einem Militärpakt per se nur bedingt souverän. Dazu noch als ein Junior Partner, dem historisch die Rolle des vorgeschobenen US-Raketenträgers zukam. Aber weit über die formalen Bündnisrestriktionen hinaus macht die angeeignete Selbstunterwerfung ihrer politischen Klasse dem großen Beschützer vor den Gräueln einer Selbständigkeit die deutsche Außenpolitik zu einem Hohlglöckchen am Steigbügel des Hegemons. Wenn Annalena Bärbock eine aktive Außenpolitik verspricht, dann ist darunter nichts Anderes zu verstehen, als noch mehr Eifer, noch mehr Selbstaufopferung im Einsatz für die wechselhaften US-Interessen. Die, wie Afghanistan es abermals deutlich gemacht hat, kurzfristig und ohne Vorwarnung umdefiniert werden können. Und jemand soll bitte erklären, wie 20 Jahre Vorlauf zum Fiasko am Hindukusch mit 59 Toten und 125 Verwundeten unter fremder Ägide sowie bis heute nicht bekannten Kosten den deutschen Interessen gedient hat.

20:IV Live – DARIA LIVE spricht heute mit Dirk Sattelmaier, Spitzenkandidat dieBasis in NRW

Thema: Dirk Sattelmaier spricht über den Wahlkampf, Neuigkeiten von den Anwälten für Aufklärung und die Demo in Brüssel

Ein Wochenende tumber Meinungsmache zur Bundestagswahl

Am Samstag empfing die CSU den gemeinsamen Kanzlerkandidaten Laschet mit arrangiertem Applaus. Dementsprechend wurde dann Laschets Rede als der große Durchbruch gefeiert. Basis des Laschet-Wunders von Nürnberg war ein fundamentaler Angriff auf die SPD wegen angeblichen Totalversagens in der Vergangenheit und auf die mögliche Beteiligung der Linkspartei an einer künftigen Koalition. An diesem seidenen Faden hängt das Schicksal unserer Nation! Diesen Eindruck musste man auch beim Einstieg in das sogenannte Triell von gestern Abend gewinnen.

Albrecht Müller.

Dr. Reiner Fuellmich bewirbt sich öffentlich als Kanzlerkandidat der Partei dieBasis

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