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Das letzte Gefecht in Idlib und der Verlust der letzten Würde

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(Kirche in Syrien / Pixabay / CC0)

Als die Facebook-Seite von Manaf Hassan, der über Hintergründe in Syrien berichtet, vor wenigen Wochen gelöscht wurde, dachte ich mir, dass das gar kein gutes Zeichen ist. Denn warum ginge man nun, wo die Pläne zur Zerschlagung Syriens de facto gescheitert und die islamistischen Terrormilizen weitgehend besiegt wurden, so rigoros gegen einen Blogger vor, der jetzt damit begonnen hat, Fotos vom Wiederaufbau Syriens und glücklichen Weihnachtsfesten zu posten?

Und in der Tat: Nachdem es vor der Kulisse syrischer Ruinen bereits Friedenskonzerte von russischen Orchestern gegeben hat, die USA den Rückzug angetreten haben und der regionale Zivilluftverkehr wieder aufgenommen wurde, droht der Wahnsinn von unerwarteter Seite nochmals zu eskalieren: In einer selbst für routinierte Politanalysen nicht nachvollziehbaren Barbarossa-Aktion lässt der türkische Präsident Erdogan nun entlang der nördlichen Grenze einen Angriff auf syrisches Staatsgebiet starten. Türkische Soldaten, ausgestattet mit schwerem militärischen Gerät u.a. aus deutschen Qualitätswerkstätten, kämpfen nun Seite an Seite mit der islamischen Terrormiliz HTS (vormaliger  Name: Al Quaida und IS), die sich in Idlib verschanzt hatten und die man vor Kurzem noch bewundern konnte, wie sie Gefangenen auf „moderate“ Weise die Köpfe abschneiden. Erdogan droht sogar, mit seiner Armee ganz Syrien bis nach Damaskus zu überrollen.

In einem Video auf Facebook zeigt Manaf Hassan (der nach Sperrung seines Profil mit einer zeitweisen Reichweite von 1 Mio. nun mit einem neuen Konto bei Null anfangen muss), wie HTS-Söldner in türkischen Uniformen ganz offen Armbinden mit Al-Quaida Wappen tragen. In einer Rede an die Nation hat Erdogan verkündet, dass es ihm seine Tradition und sein Glaube verbiete, die in Idlib verschanzten islamistischen Terrormilizen („Rebellen“) dem Urteil der syrischen Rechtssprechung zu überlassen. Er ruft zu diesem Unterfangen auch die NATO und die EU um Hilfe, um die syrische und russische Armee zu vertreiben. Führende Vertreter der NATO halten den Zeitpunkt für einen Dritten Weltkrieg jedoch noch nicht für gekommen und halten sich bedeckt. Auch eine formale Unterstützungserklärung der NATO zugunsten der türkischen Aggression wurde von Griechenland im letzten Augenblick durch ein Veto verhindert. Lediglich die deutsche Merkel&Maasmännchen-Regierung unter übt sich wie gewohnt im Rückgratverkrümmen und „kondoliert“ Erdogan zu den während der völkerrechtswidrigen Invasion auf syrischem Territorium erlittenen Verlusten und sichert ihm ihre moralische Unterstützung zu.

Erdogan hat sich von Europa jedoch handfestere Unterstützung erwartet. Um eine weitere Unterstützung bei seinem Angriff auf Syrien zu erzwingen, hat er nun die Grenzen geöffnet und lässt syrische Flüchtlinge mit Bussen an die griechische Staatsgrenze verfrachten, von wo sie ihren Weg ins gelobte Land antreten wollen. Es sind tausende bis zigtausende Syrer, die bereits an der Grenze dem griechischen Militär gegenüberstehen und Einlass begehren. Beobachter sprechen von 1-2 Millionen weiteren Flüchtlingen, die nachkommen könnten. Geschätzte 80% der von der Türkei durchgewunkenen Flüchtlinge sollen aus der Terrormiliz-Hochburg Idlib stammen (wobei es sich laut Fernsehinterview eines lokalen griechischen Grenzpolizei-Verantwortlichen bei den Flüchtlingen zu einem großen Teil gar nicht um Syrer handeln soll: „Inzwischen ist klar, dass es sich nicht um syrische Flüchtlinge handelt, wir sprechen hier von einem riesigen Migranten-Strom verschiedener Nationalitäten“ /Quelle: EURONEWS). Indes appelliert CDU-Spitzenpolitiker Norbert Röttgen, dass „die Türkei nun Europa und den Westen braucht“ und „wir Geld & Hilfe bereitstellen müssen“, um die syrischen Flüchtlinge zu versorgen. Die Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert, dass die EU nun „Ordnung und Humanität walten lassen muss“ und dass „Kontingente von Flüchtlingen so schnell es geht in der EU verteilt werden sollten“. Dazu solle Deutschland seine Kapazitäten an Flüchtlingsunterkünften wieder aktivieren (siehe Focus).

Während inmitten der aktuellen Desinformationskampagne lediglich diskutiert wird, wie groß die Flüchtlingswelle sein wird, die nun auf Deutschland zu rollt und ob man zu deren Bewältigung ausreichende Kapazitäten bereitstellen könne, so wagen bloß einige Häretiker die Frage aufzuwerfen, wer denn eigentlich aller mit den zu erwartenden Flüchtlingsströmen mit nach Deutschland kommen werde. Ein kleines Potpourri an „Rebellen“, die aufgrund ihrer zu erwartenden Niederlage (es ist nicht zu erwarten, dass Russland der Offensive der Terrormilizen tatenlos zusehen wird) demnächst bei uns eintreffen könnten, hat ein weiterer Facebook-Aktivist zusammengestellt (siehe FB). Diesen sympathisch bunten Söldnern, die laut offiziellen Angaben (US State Department) aus über 100 Ländern stammen und bisher brandschatzend, vergewaltigend und kopfabschneidend durch die syrischen Lande gezogen sind, werden wir womöglich schon morgen vorm Kühlregal im Aldi die Hände schütteln dürfen. Wer die moderaten Jungs gebührend empfangen will, sollte sich beeilen. Denn in den Supermarktregalen werden demnächst nicht nur die Corona-Atemschutzmasken ausverkauft sein, sondern wohl auch die Teddybären.

Einer der Häretiker, der uns auf den Hintergrund der aus Idlib kommenden „Rebellen“ hinweist, ist der Historiker Götz Aly. Es ist bemerkenswert, dass der Deutschlandfunk in der ansonsten weitgehend gleichgeschalteten deutschen Medienwelt eine solche Stimme zu Wort kommen lässt (siehe Deutschlandfunk). Götz Aly lässt es in seinen Worten an Klarheit nicht mangeln: Idlib sei ein „Terroristennest“, dort säßen Kämpfer der Al-Nusra-Front, die zuletzt noch Aleppo beschossen hätten. „Die Türkei hat auf syrischem Territorium nichts verloren.“ Es werde so getan, „als würde da der NATO-Partner Türkei irgendwie zu Recht im Norden von Syrien rumbombadieren und rumschießen“ – dies sei aber nicht der Fall.

Das militärische Vorgehen der Assad-Regierung und Russlands in Nordsyrien hält er für unvermeidlich. „Ich sehe keine Alternative“, so Aly. Die aktuellen Angriffe der syrischen Armee auf Idlib forderten nicht mehr Opfer als die Attacken, die 2017, ohne jede Kritik, durch den Irak und die USA zur Befreiung der Stadt Mossul vom IS durchgeführt worden seien. Für Idlib gelte: „Man muss diesen Terroristen, die dort sitzen, das Wasser abgraben. Man muss sie zwingen, dass sie ihre Waffen niederlegen.“

Soweit ich es momentan überblicke, ist genannte Bericht der weitgehend einzige, in dem der türkisch-syrische Konflikt nüchtern beurteilt wird. In den anderen großen deutschen Medien wird zumeist Solidarität mit der Türkei und den „Rebellen“ eingemahnt und werden Syrien und Russland zum Rückzug aufgefordert.

Obwohl die derzeitige Situation an Absurdität kaum noch zu überbieten ist (türkische, also NATO-Truppen kämpfen Hand in Hand mit islamistischen Terroristen des IS und Al-Quaida, dies z.T. sogar unter Al-Quaida Flagge, wobei die Terrormilizen, zu deren Bekämpfung die USA und ihre Verbündeten lt. offizieller Darstellung überhaupt erst nach Syrien eingezogen sind, nun mit NATO- und deutschen Waffen auf syrische Städte und russische Militärs feuern), versuchen sich Lohnschreiber der deutschen Qualitätsmedien nun erneut in der Kunst, Worte von Humanität, Freiheit, Demokratie & Co. „mit Null zu multiplizieren und damit der Menschheit zu rauben“ (Frank Schirrmacher). Wieder an vorderster Front dabei bei den Sturmgeschützen der Demokratie: Die Südtäusche Zeitung – „Europa muss jetzt mehr tun als nur zuschauen. Denn die Türkei steht auf der richtigen Seite … Harte Santionen gegen Russland sind nötig.“ (Quelle: sueddeutsche). Es lohnt eigentlich nicht, sich über derartige Pamphlete noch weiter zu echauffieren, der von der deutschen Regierung und ihren medialen Claqueuren ausgesandte Bumerang ist ohnehin bereits am Zurückkehren und wird demnächst mit voller Wucht einschlagen, leider nicht nur in den Redaktionsscheiben.

Wer denkt, dass er bis zum Einschlagen dieses Bumerangs noch ein paar Züge des Guten und Gernen Lebens genießen kann, betrügt sich nur selbst. Denn die innere Vergiftung und Zerstörung ist bereits in vollem Gange. Die deutschen Qualitätsjournalisten, die gedacht haben, sie könnten in der Syrien-Angelegenheit wie gewohnt mal eben mit dem von der Merkel-/Maasregierung vorgegebenen Narrativ mitschwimmen, verstricken sich gerade in einem ausweglosen Labyrinth an Lüge und Heuchelei, das ihnen nun die letzte Würde zu nehmen droht. – Wobei es ein fataler Irrtum ist, zu glauben, dass man als Mensch ohne Würde auf Dauer gesund bleiben kann.

Die „Demokratie“ in den USA: Eine Farce

Die erneute Demontage des US-Politikers Bernie Sanders durch die eigene Partei wirft einmal mehr ein brutales Licht auf die klägliche Verfassung der dortigen politischen Landschaft. Mit diesem Zustand befassen sich auch alternative US-Medien – sie werfen zudem die Frage auf: Wäre ein Sieg der US-Demokraten überhaupt wünschenswert?

Jens Berger TV

Die CDU im Vormerz – ein Grund zur Hoffnung

Die Tabubrecher ziehen die Reißleine und richten dennoch großen Schaden an

Thüringen und Iowa – Hauptsache nicht „links“

US-Vorwahlen: Bernie Sanders spielt auf Sieg!

Es geht los – und das Parteiestablishment der Demokraten, sowie die angeschlossenen Medienstationen flippen schier aus. Denn die Umfragen zeigen einen kontinuierlichen Aufstieg von Bernie Sanders. Am 3. Februar gibt es in Iowa die erste Vorwahl. In fast allen Umfragen liegt Sanders vorne. Es folgt die Wahl in New Hamphire. Die Umfragen zeigen einen Vorsprung von 14% für Sanders. Auch in den landesweiten Umfragen hat Sanders nun endlich Joe Biden überholt. Im direkten Vergleich mit Donald Trump liegt Sanders 9% vor dem Amtsinhaber.

Gibt’s doch gar nicht (Potzblitz!)

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Kraftvolle Neujahrsbotschaft

Entgegen meinem Neujahrsvorsatz, die Nase nicht mehr unnötig in Mülltonnen zu stecken, ließ ich mich dann doch zu einem Griff zur Bild-Zeitung verleiten. „Kann nicht schaden“, dachte ich mir – in einer Zeit, in der uns Bürgern von Seiten der Leitmedien ja eindringlich nahegelegt wird, „raus aus der Blase“ zu kommen und uns auch ausreichend die herrschende, evidenzbasierte Meinung zuzuführen (ich kann jeden nur vor dieser Empfehlung warnen!). Nur einen kurzen Blick wollte ich erheischen und blieb wieder einmal mit dem obligatorischen „das gibt’s doch gar nicht“-Erlebnis zurück, das sich für selbständig denkende Menschen mittlerweile auch bei nur kurzem Kontakt mit Produkten der Rat Media Solutions GmbH (Blöd-Zeitung, Relotius-Narrenspiegel, Südtäusche, Springers transatlantische Liliput-Welt & Co) unweigerlich einstellt. Bild-Chefredakteur Julian Reichelt spricht in einem Leitartikel von einer „kraftvollen Botschaft“, die „vom verglühten Autowrack“ des von den USA zum Jahresauftakt per Drohne getöteten Generals Soleimani ausgehe: Die USA hätten damit deutlich gemacht, dass sich niemand „vor der Stärke Amerikas verstecken könne“.

Soleimani war der zweitwichtigste Amtsträger des Iran. Er galt als Architekt der „Achse des Widerstands“ und war maßgeblich beteiligt an der Verhinderung von westlichen Regime-Change-Bestrebungen in Syrien sowie anderen Ländern des Nahen Ostens. Soleimani hat auch entscheidend dazu beigetragen, die Terrormiliz IS sowohl in Syrien als auch im Irak zu zerschlagen. Im Iran war der 62-Jährige Generalmajor sehr beliebt, insbesondere weil er dafür gesorgt hat, dass der IS vom Nachbarland Irak nicht in den Iran eindringen konnte. In den iranischen Medien wurde Soleimani als „General der Herzen“ bezeichnet und als möglicher nächster Präsident gehandelt. Aus Sicht der westlichen Wertegemeinschaft jedoch ein „Monster“ und Terrorist – also jemand, den man ohne Gericht, ohne Anwalt und ohne offizielle Anklage einfach per Hellfire-Rakete auslöschen kann.

[Anm.: Was von Soleimani wirklich zu halten ist, darf man ruhig dahingestellt lassen. Ebenso wie bei allen anderen tagespolitischen Ereignissen findet ja auch in diesem Fall meist ein sofortiges Urteilen und Parteinahme statt. Entweder ist man für oder gegen etwas. In diesem Fall: Entweder war es ein Held oder ein Monster, der/das hier getötet wurde. Wieder einmal kann man also auch dieses für den Weltfrieden durchaus bedrohliche Ereignis nutzen, um sich in einer Tugend zu üben, die leider noch wenig ausgeprägt ist: Dass man bei einem Ereignis zunächst einmal nur ruhig beobachtet und Eindrücke sammelt, jedes vorschnelle Urteil jedoch streng suspendiert. Ganz im Sinne Goethes benützt man sein Denken also nicht zum schnellen Urteilen, sondern bloß zum Kreisen um eine Begebenheit oder eine Person. Hat man genügend Wahrnehmungen gesammelt und auch genügend oft darüber geschlafen, dann wird sich irgendwann wie von selbst ein profundes Beurteilen der Sache ergeben – natürlich nur, wenn man dazu selbst fragende und unbefangene Gedanken aufgebaut hat, sonst steigt nicht viel anderes auf als die Meinung, die andere produziert haben.]

Die iranische Staatsführung hat jedenfalls Vergeltung angekündigt. An der Dschamkarān-Moschee, einem der bedeutendsten Zentren des schiitischen Islam, wurde die blutrote „Fahne der Rache“ gehisst – in der Geschichte dieses als heilig geltenden Ortes zum ersten Mal. In der schiitischen Tradition symbolisiert die rote Fahne das ungerechte Vergießen von Blut und den Aufruf, das Opfer zu rächen.

Nachdem die in Syrien hochgezüchteten Terroristen inzwischen fast ausgemerzt sind und in Idlib ihre letzten Scharmützel liefern, haben Angela Merkels „verlässliche Freunde“ also nun dafür gesorgt, dass das Feuer des Terrorismus verlässlich weiterlodert. – Denn nur, wenn man sich nirgends mehr sicher fühlen kann und es verabscheuungswürdige Anschläge gibt, kann die eigene Agenda von globaler Dominanz und Kontrolle fortgeführt werden.

Foto: Pixabay/CC0

Von der Leyen-Skandal zeigt Kleptokratie & Medienversagen

Ein Quickie von Dirk Müller

Julian Assange, das Recht und die entwurzelte Menschheit

Julian Assange, das Recht und die entwurzelte Menschheit


(Foto: RT / screenshot aus Youtube, 11.04.2019 /colormod pw)

Eine öffentliche Stellungnahme zur „Candles4Assange“-Rede von Ken Jebsen zu dem Thema: „Deutsche Medien beweisen bei Assange, dass sie reinste NATO-Presse sind“

 

Lieber Herr Jebsen,

vollkommen zu Recht kritisieren Sie das beschämende Schweigen der Politiker, Medien und Juristen zu der grausamen und für die gesamte sog. westliche „Wertegemeinschaft“ unwürdigen Isolations- und Folterhaft von Julian Assange.

Soweit Berichte über den aktuellen Gesundheitszustand von Julian Assange an die Öffentlichkeit gelangt sind, müssen wir alle in der Tat davon ausgehen, dass in einem europäischen Staat, das Einige für die Wiege der Demokratie halten, nicht nur das Leben, sondern gleich die gesamte Persönlichkeit dieses mutigen Mannes zerstört wird.

Natürlich wirft das auch ernste „rechtliche“ Fragen auf, insbesondere dazu, in welchem Zustand eigentlich die gesamte Rechtspflege und Politik ist, deren vorrangige Aufgabe es doch sein muss, allen Menschen den Zugang zum Recht zu garantieren.

Es muss aber niemand „Rechtswissenschaften“ studiert haben um erkennen zu können, dass die vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit inszenierte Auslöschung der Persönlichkeit dieses Mannes himmelschreiendes Unrecht ist.

Nach meiner Überzeugung weiß jeder Mensch, der noch einen Rest Empathie in sich hat, dass Julian Assange schweres Unrecht geschieht.

Jedem Menschen müsste in kürzester Zeit Gerechtigkeit widerfahren, damit wir von rechtsstaatlichen Verhältnissen sprechen könnten. Ein Rechtssystem, das einem Menschen über viele Jahre hinweg den Zugang zum Recht verweigert, ist wie eine Medizin, die Leid eines Menschen eigentlich sofort linden sollte, ihn aber statt dessen schleichend vergiftet und zerstört, so dass der Tod dann am Ende noch die einzige Gnade ist, die der Schöpfer dem schließlich unheilbar zerstörten und leidenden Menschen gewähren könnte.

Ist es in diesem Land wenigstens in dieser Vorweihnachtszeit noch gestattet, alle Menschen daran zu erinnern, dass der liebe Gott in das Herz und den Geist aller Menschen hineingeschrieben hat, was „Recht“ ist? So wird Jesus Christus in den alten Schriften der Essener, die von Dr. E.B. Székely als das „Friedensevangelium der Essener“ veröffentlicht worden sind (Sie können den vollständigen Text im Web finden), u.a. wie folgt zitiert: (Zitat)

„[…] Sie saßen rund um Jesus und fragten ihn: »Meister, welches sind die Gesetze des Lebens? Weile länger bei uns und lehre uns. Wir möchten deinen Worten lauschen, damit wir geheilt und rechtschaffen werden.«

Und Jesus antwortete: »Sucht das Gesetz nicht in euren heiligen Schriften; denn das Leben ist das Gesetz, die Schrift jedoch ist tot. Wahrlich, ich sage euch, Moses empfing seine Gesetze von Gott nicht schriftlich, sondern durch das lebende Wort. Das Gesetz ist lebendiges Wort des lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen. In allem, was da lebt, steht das Gesetz geschrieben. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluss, in den Bergen, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres; doch vor allem sucht es in euch selber. Denn wahrlich, ich sage euch, alles, was lebt, ist näher bei Gott als die Schrift, die ohne Leben ist. Gott schuf das Leben und alles, was da lebt, damit sie durch das ewig lebendige Wort dem Menschen die Gesetze der wahrhaften Gottheit lehren. Gott schrieb die Gesetze nicht in die Seiten der Bücher, sondern in euer Herz und in euren Geist. Sie sind in eurem Atem, eurem Blut, euren Knochen, in eurem Fleisch, euren Eingeweiden, euren Augen, euren Ohren, und in jedem winzigen Teilchen eures Leibes. Sie sind allgegenwärtig in der Luft, im Wasser, in der Erde, in den Pflanzen, in den Sonnenstrahlen, in den Tiefen und in den Höhen. Sie alle reden zu euch, damit ihr das Wort und den Willen der lebendigen Gottheit verstehet. Doch ihr schließt eure Augen, damit ihr nicht sehet, und ihr schließt eure Ohren, damit ihr nicht höret. Wahrlich, ich sage euch, die heilige Schrift ist Menschenwerk; doch das Leben und alle seine Heerscharen sind das Werk unseres Gottes. Warum hört ihr nicht auf die Worte Gottes, die in seinen Werken geschrieben stehen? Und warum studiert ihr die toten Schriften, die das Werk von Menschenhänden sind?« […]“(Zitat Ende)

Jeder frage sich selbst, ob diese Botschaft die eigene Wahrnehmung bestätigt, bevor er den lieben Gott, den er nie getroffen oder auch nur gesucht hat und dessen Wahrnehmung er deshalb allenfalls aus den Texten ableiten konnte, die von Menschen verfasst sind, wieder einmal verteufelt und damit – zumindest unbewusst – seinen eigenen Beitrag dazu leistet, dass die Herrschaft des Unrechts (und der Kräfte, die dieses Unrecht und die Lüge fördern) auf jeden Fall unangetastet bleibt.

Jeder Mensch will Zugang zum Recht haben, braucht ihn auch, denn sonst ist er kein Mensch.

Das Recht ist – wenn wir anderen Quellen Glauben schenken möchten – ewig, und niemand kann es zerstören.

Aber es kann durchaus außer Funktion gesetzt werden, und bei Julian Assange ist genau das geschehen, und das war nur möglich, weil die Menschen vergessen haben (auch: weil man sie es vergessen ließ), dass letztlich alle Macht und damit auch Verantwortung für das Schicksal ihres Landes in ihren Händen liegt.

Ein Generalstreik in ganz Europa, der erst enden würde, wenn Julian Assange wieder ein freier Mann ist, würde in kürzester Zeit bewirken, dass die Mächte, die Julian Assange zerstören wollen, nachgeben müssten.

Denn niemand ist mächtiger als das Volk, und solange das Volk noch im Tiefschlaf dahindämmert, ist das Schicksal von Julian Assange ebenfalls ungewiss.

Sprechen Sie also bitte nicht einzelne Gruppen an, sondern alle Menschen an, wenn Sie für Julian Assange etwas erreichen wollen, denn wir alle sind Julian Assange, weil wir alle Menschen sind, die in der Wahrheit und unter einem Recht leben wollen, das ein Leben in Würde erlaubt.

Solange die Völker schlafen, müssten schon zwei der mächtigsten Politiker der Gegenwart, Donald J. Trump und Wladimir W. Putin, ihre Macht nutzen, um die Freilassung von Julian Assange erreichen zu können.

Von daher kann ich allen Menschen, die sich für Julian Assange einsetzen wollen, nur dazu raten, diesen beiden Männern, aber auch den Politikern zu schreiben, die in dieser Angelegenheit, die uns alle angeht, durch ihr feiges Schweigen in aller Öffentlichkeit einen moralischen Offenbarungseid abgelegt und sich in jeder Hinsicht disqualifiziert haben, irgendeinen Menschen zu vertreten.

Wie es scheint, gibt es eine mächtige Agenda, die das Ziel verfolgt, alles, was den Menschen das Gefühl von Heimat, Herkunft und Geborgenheit vermittelt, zerstört werden soll: die Familie, Rechtssicherheit, eine menschenwürdige materielle Existenzgrundlage (denn ohne materielle Basis hat das Recht keine Chance, was ebenfalls schon in jahrtausendealten Quellen nachzulesen ist), eine eigene, in Jahrtausenden gewachsene kulturelle Identität.

Wussten Sie z.B., dass alleine in Deutschland mittlerweile jährlich über 80.000 Kinder (neu) „fremduntergebracht“ werden, in ungezählten Fällen vollkommen zu Unrecht, und dass mit diesem „Geschäft“ der Fremdunterbringung jährlich ca. 45 Milliarden umgesetzt werden?

Haben Sie das noch nicht mitbekommen? Es gibt tausende Artikel und Videos zu dieser Thematik im Web, so dass auch Sie nicht sagen können, dass Sie davon noch nichts gehört haben.

Können Sie „den Juristen“ einen Vorwurf machen, wenn auch Sie selbst – bei allem redlichen Bemühen – nicht mehr in der Lage sein können, zu jedem Wahnsinn noch öffentlich Stellung zu beziehen, der nur deshalb möglich ist, weil die „Lämmer“ überall noch schweigen und allem Anschein nach selbst das größte Unrecht schweigend hinnehmen, freilich solange sie selbst noch nicht direkt und unmittelbar betroffen sind?

Solange der Mensch glaubt, dass das Recht etwas ist, dass sich außerhalb von ihm befindet und dessen Verteidigung er irgendwelchen Institutionen überlassen darf, deren Repräsentanten er bloß alle paar Jahre in ihrem Ämtern bestätigen darf, wird sich nichts ändern.

Demokratie funktioniert eben nur, wenn alle demokratisch gesinnt sind. Für die Rechtspflege gilt das gleichermaßen: Es kann keinen „Rechtsstaat“ geben, wenn er von Rechtsnihilisten verwaltet wird, denen das Recht nur eine „unheilige“ Sache zu sein scheint, eine gefährliche Kreatur gleichermaßen, die man wegsperren muss, damit der Mensch nicht seine natürlichen, gottgegebenen Rechte erkennt und einfordert.

Wenn Sie sich also nur an die Medien, die Politiker, die Juristen wenden, obwohl das Schicksal von Julian Assange ausnahmslos alle Menschen betrifft, denen das Recht heilig ist, werden Sie nichts erreichen können.

Für mich selbst sind das Recht, Gott, die Wahrheit ein und dasselbe.

Aber wer nicht an Gott und den Tag des Jüngsten Gerichts glauben kann, der auch den Folterknechten von Assange sicherlich den verdienten gerechten „Lohn“ bringen wird, sollte sich nicht wundern, wenn ihm das, was er liebt und was ihm heilig ist, eines Tages verlieren wird, „obwohl“ er doch zu allem geschwiegen hat.

Sich-aus-allem-Raushalten und Feigheit sind eben gerade nicht die beste Lebensversicherung.

Die von Ihnen ausgelobten „50 Euro“ benötige ich nicht. Sie können den Betrag gerne für ein Projekt spenden, das sich beispielsweise mit den von Uranmunition verstrahlten Kindern befasst.

Ich wünsche Ihnen und allen, die sich für die Freiheit von Assange und überhaupt für die Rechte von Mensch und Natur einsetzen (dabei aber nicht der CO2-Mainstream-Propaganda aufsitzen, sondern sich von wissenschaftlichen Fakten leiten lassen) frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2020, das der Welt und Julian Assange, aber auch allen willkürlich ihren Familien entrissenen Kindern mehr Frieden und Gerechtigkeit bringen möge.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Schmitz
Rechtsanwalt

Die Lindsey Graham Eröffnungsrede bei der IG Horowitz Anhörung zu FISA

Lithium ist das neue Öl – BarCode mit Röper und Stein

Was verbindet Tesla-Chef Elon Musk mit dem geputschten Präsidenten Boliviens Evo Morales? Diesen weiten Bogen spannen unsere TACHELES-Moderatoren Thomas Röper und Robert Stein in dieser aktuellen BarCode-Ausgabe.

„Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“

„Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“


„Die Konsensmoloch-Krähe“ (parkwaechter/nachrichtenspiegel.de)

Galoppierender Wahnsinn vor galoppierender Inflation

Bereits wenn man sich die Gesichter der neuen Junta ansieht, die jetzt „evidenzbasiert“ über die für unsere E-Mobilität so begehrten Lithiumvorräte Boliviens verfügen wird, könnte einem das morgendliche Croissant samt Kaffee wieder nach oben kommen. Diese hochkriminelle Panzerknacker-Bande wurde von der deutschen Regierung  natürlich umgehend abgenickt und als legitime Machthaber bestätigt. Mit den Säuberungen der politischen Gegner, insbesondere unter der indigenen Bevölkerung, wurde bereits begonnen. Man sieht Videos von tränenüberströmten indigenen Ärzten, die sich den Massakern an ihren Mitmenschen weitgehend hilflos gegenübersehen. Doch die bereits vorbestellten E-Autos, die sich der tagesschauguckende und klimaschonende Leitmedienbürger demnächst als Zweit- oder Drittwagen neben seinen SUV in die Garage stellen darf, die werden umso sauberer und freudestrahlender sein.

Man könnte gerade wieder vieles kommentieren und verlinken, nicht nur über die Hintergründe des maßgeblich von der dort ansässigen US-Botschaft mitgeplanten Putsches gegen den demokratisch gewählten Staatspräsidenten Evo Morales. Aber das ist ja auch eine Tendenz unserer gegenwärtigen Zeit, dass man all den niederträchtigen Machenschaften, die sich auf der Weltbühne abspielen, quasi nur noch hinterherhetzt und sich fortwährend verausgaben müsste, wollte man alles angemessen kommentieren. Der Bürger wird heute ständig wie aus der Reserve gelockt, auch durch immer mehr und bislang nicht für möglich gehaltenen Zugriffe auf seine Person, seine Grundrechte, seine Kinder, die Verstaatlichung seiner Organe,  Impfzwang und nun auch sein Erspartes (siehe „Jetzt geht’s ans Eingemachte“). Immer mehr alternative Medienschaffende, die gegen dieses Überborden des Wahnsinns ein Gegengewicht bieten wollen, verzweifeln. Die Geschwindigkeit des Wurmfraßes ist einfach zu rasant als dass man die sich überschlagenden Ereignisse noch geordnet verarbeiten könnte.

Wir haben zwar noch keine galoppierende Hyperinflation, wie das Frau Alice Weidel, immerhin ehemalige Goldman Sachs-Bankerin im Verein mit zahlreichen anderen, auch renommierten Ökonomen, uns als unausweichlich und als bereits vor der Haustür stehend erklärt (siehe youtube), aber wir haben es mit etwas viel Schlimmerem zu tun: einer galoppierenden Ausbreitung des Wahnsinns – eines schwer greifbaren Wahnsinns, für den es kaum noch rationale Begriffe gibt. Eines Wahnsinns, angesichts dessen manchen einfach der Mund offenbleibt, andere sich in ihrem Wohnklo hintern  Flachbildschirm zu verkriechen suchen, und wieder andere sich in der offensiven Variante versuchen: fröhlich pupsend und fähnchenschwingend als Trittbrettfahrer auf den Zug des reinen Wahnsinns aufspringen, dabei laufend Selfies posten, wieviel Spaß man auf diesem Astroturf-Express doch eigentlich hat und wie Gut und Gerne es sich im Speisewagen dieses Richtung Grand Canyon fahrenden Expresszuges schlemmt (siehe Der Joker kommt: Ich reiß‘ euch jetzt gut und gerne den Arsch auf!).

Todesurteil durch Grinsekatzen

Lassen wir uns also nicht allzusehr aus dem Lot bringen, werfen wir aber trotzdem einen kurzen Blick auf die Innen-/Außen-/Nirgendwo-Politik Deutschlands. Dass die im Nahen Osten geführten Kriege und Sanktionen derjenigen Globalstrategen und Denkpanzergeneräle, die unsere Drei Damen vom Grill immer kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ bezeichnen, mittlerweile zu über einer Million Toten, mehreren Millionen Invaliden, Flüchtlingen und Hungernden geführt hat, ist ja mittlerweile leidlich bekannt. Wem es nicht bewusst ist: kurz mal den Fernseher ausschalten, Fensterjalousie hochkurbeln und nach draußen gucken: das Elend ist bereits direkt vor der eigenen Haustür angekommen.

Alleine die jüngsten transatlantischen Sanktionen gegen Venezuela, von unserer wacker für Klima und CO2-Neutralität kämpfenden EU-Chefin von der Leyen gut und gerne und grinsend abgesegnet, hatten als direkte Konsequenz mehr als 40.000 Todesopfer zur Folge – und das sind nur die offiziellen, von US-Seite gelieferten Zahlen (Quelle: Center for Economic and Policy Research / Washington). Zusätzlich befinden sich mehr als 300.000 Menschen, darunter vor allem die ärmsten Einwohner Venezuelas, aufgrund sanktionsbedingten Medikamentenmangels in einer akut lebensbedrohlichen Situation.  Nach offiziellen Angaben sind 22 Prozent aller venezolanischen Kinder wegen Mangelernährung im Wachstum zurückgeblieben. In Summe sind in Venezuela durch die von USA und der EU verhängten Sanktionen bereits mehr Zivilisten ums Leben gekommen als im Jahr 2018 im Krieg in Afghanistan. Und es gibt kaum einen Coup, bei dem die von uns gewählte Regierung nicht mit dabei ist. Zur Rolle Deutschlands im Syrienkrieg siehe z.B. S.56 einer Broschüre der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/IPPNW (damalige Schlagzeilen aus Zeit und Welt online: „Das neue Syrien kommt aus Wilmersdorf“, „Wie in Berlin die Zeit nach Assad geplant wird“ und  „Was sich die Muslim-Brüder für Syrien wünschen“).

Schande und Leichentuch über dieses Land!  

Inzwischen ist die deutsche Regierung, die Russland ja „Destabilisierung“ vorwirft, selbst einer der größten Destabilisierungsfaktoren für Europa und sogar für die ganze Welt. Jeder Rechtsstaatlichkeit und jeden Völkerrechts spottend, unterstützt und legitimiert die Merkelregierung jeden noch so niederträchtigen Putsch bzw. Putschversuche, bei denen korrupte neoliberale Ausbeuter im Hintergrund die Fäden ziehen – Spindoctoren und „Dienste“, über die die Bundeskanzlerin uns gegenüber immer kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ spricht. Jüngst eben in Bolivien, aber genauso in Venezuela, Syrien, Jemen, Afghanistan etc. – überall ist Merkels Flachmannschaft als treibende oder willfährig abnickende Kraft mit von der Partie, im Dienste des guten und gernen Lebens.

Deutschland könnte aufgrund seiner strategischen und wirtschaftlichen Position heute ein wirksames Gegengewicht gegen eine derart menschenverachtenden Politik der Eskalation, Kriegstreiberei und Ausbeutung darstellen, aber es versagt unter der Ägide Merkel/Maas: VOLLSTÄNDIG!

Ich erspare mir diesmal ironisierende Worte, mit denen man ja alles garnieren muss, was man heute in politischer Hinsicht publiziert und sage es geradeheraus: Es ist eine Schande ohnegleichen, was wir gerade erleben! Wenn unsere Kinder und Enkelkinder – und aufgrund des rasanten Tempos, mit dem dieses Land lt. Willy Wimmer gerade „abgewickelt“ wird, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch wir selbst – einmal die Konsequenzen des Desasters, das derzeit auf allen Ebenen angerichtet wird, ausbaden müssen, dann werden diese Kinder und Enkelkinder womöglich wenig Verständnis dafür haben, warum wir das alles zugelassen und stattdessen „dieses Ding mit Garten, Bier und Grillen“ (©Eifelphilosoph) betrieben haben.

Deutschland befindet sich aufgrund dieser rückgratlosen (Nicht-)Politik einer Kanzlerin, die nach Erkenntnis des scharfsinnigen Beobachters Roger Willemsen – der für diese Erkenntnis ein Jahr lang im Bundestag gesessen ist – mit jedem Wort nichts anderes tut, als „Betäubungszonen ausbreiten“ (Quelle: Tagesspiegel) international inzwischen vollkommen im Niemandsland. Einstmals für seine Politik des Friedens und der Verständigung weltweit geschätzt, wird Deutschland heute im besten Falle bemitleidet, zunehmend verachtet und von vielen Ländern sogar gehasst.

Ich habe mich lange gefragt, wie es möglich sein kann, dass die Bürger dieses Landes eine solche Politik geschehen lassen und sogar bei jeder Wahl aufs Neue legitimieren, obwohl der nackte Wahnsinn bereits an der eigenen Haustür anklopft und die eigenen Kinder abholen möchte. Mit einem volkstümlichen Ausspruch, der mir bislang unbekannt war, ist mir dieses Rätsel nun unerwartet gelöst worden. Hätte ich ihn schon früher zu lesen bekommen, dann hätte ich mir einige unnötige Mühsal ersparen können. Und ich muss zugeben: Ich bin trotz der makabren Situation, in der wir uns gerade befinden, in schallendes Gelächter ausgebrochen, als ich ihn nun zum ersten Mal vernommen habe. Dieser Ausspruch lautet: „Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“

 

 

Assange

Vater von Julian Assange äußert sich über seinen Sohn und Pressefreiheit

Alarmierender Appell: Mörderisches Vorgehen gegen Assange – UN-Experte macht Westen schwere Vorwürfe

Anything to say? Freiheit für Assange!

Griff nach Eurasien – Hermann Ploppa

„Mit großer Beunruhigung sehen wir, wie die Kriegsvorbereitungen gegen Russland gnadenlos vorangehen. Truppen sind unablässig auf den Weg zur russischen Grenze. Währenddessen sollen die Atomwaffen, die im deutschen Büchel gelagert werden, erneuert und ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang wird oft eine Abkehr von der guten alten Entspannungspolitik beklagt. Damit sind wir bereits auf ein irreführendes Narrativ hereingefallen. Die sogenannte Entspannungspolitik war auch nur eine Kriegsführung mit subtileren Mitteln.“ Hermann Ploppa

Welches Interesse haben die westlichen Mächte an Eurasien? Welche Rolle spielt Deutschland im seit 150 Jahren andauernden Ringen um Eurasien? Und welche Alternativen hat Europa für eine friedlichere Zukunft? Über diese und andere Fragen spricht Hermann Ploppa im NuoViso Talk.

Dr. Jill Stein antwortet auf Clinton & spricht über Julian Assange, Edward Snowden & Greta Thunberg

In diesem Exklusivinterview mit der Ärztin, Aktivist in und ehemaligen Präsidentschaftskandidatin der Grünen in den USA, Dr. Jill Stein, analysieren wir die Beschuldigungen, die Hillary Clinton kürzlich gegen Tulsi Gabbard und Jill Stein erhob. Wir geben außerdem eine Einschätzung der Politik der Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur 2020 und liefern einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft der Grünen Partei in der USA. Ferner analysieren wir die Position der Partei zu Whistleblowern wie Edward Snowden und Chelsea Manning und beschäftigen uns mit Journalisten wie Julian Assange. Zum Schluss befassen wir uns mit der Fridays-for-Future-Bewegung und der Figur Greta Thunberg und fragen, warum sie der Kritik am Militarismus nicht denselben Stellenwert einräumen wie dem Klimawandel.

EU-Kommissar Thierry Breton? WOCK, ZOSCH, GLINKA!

Achtung, bitte nur bei pathologischem Interesse für EU-Institutionen und kaputte Kommissare ansehen. Mit neuen Randgruppen-Beleidigungen! Knapp 6 Minuten bitterer Stoff & wenig Witz. Nichts für Depressive. Millionäre bitte weggeschaut!

und

Martin Sonnenborn bei phoenix persönlich

Operation Kony: US-Beutezug in Afrika

Kann ein Video einen Krieg auslösen? Die Dokumentation führt in die Zentralafrikanische Republik, nach Uganda und in die USA und zeigt, welch obskuren Absichten ein angeblich humanitäres Video diente und wie Washington die Jagd auf den ugandischen Kriegsverbrecher Joseph Kony als Vorwand für eine militärische, wirtschaftliche und religiöse Operation in Afrika nutzte.

Europa-Russland-Politik – Willy Wimmer und Wolfgang Bittner

Ist der Kalte Krieg zurück oder nie beendet worden?

Deutsch-Russische Freundschaft? Oder doch eher Feindschaft? Wie steht es um das deutsch-russische Verhältnis heute? Und was sind die Ursachen für die bestehende Kalte-Krieger-Stimmung, die wir doch längst überwunden zu haben glaubten? Eingebettet in den historischen Kontext, der bis zu den Versailler Verträgen zurückreicht, ergibt sich ein schlüssiges Bild für die heutigen Verhältnisse. Die Herzland-Theorie von Mackinder kann als Ziel geopolitischer imperialer Bestrebungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute erkannt werden.

Der ehemalige Staatssekretär der Verteidigung, Willy Wimmer, und der Jurist und Autor des Buches „Der Neue West-Ost-Konflikt“, Wolfgang Bittner, widmen sich diesen und weiteren wichtigen Fragen auf der Frankfurter Buchmesse 2019.

„Der Griff nach Eurasien“ – Hermann Ploppa

Hermann Ploppa ist bekannt für seine akribische Recherche und pointierte Interpretation historischer und politischer Ereignisse. Er bringt zusammen, was in der deutschen Medienlandschaft, vor allem auch im Hinblick auf die eigene Historie, komplett verdrängt wurde.

Katalonien: Spanien am Rande des Nervenzusammenbruchs – Updates

ARTE blickt aufgrund der Verurteilungen von neun Separatistenführern wegen des Unabhängigkeitsreferendums auf die politische Krise 2017 in Katalonien zurück. Der Dokumentarfilm begleitet die Protagonisten der Krise – darunter Carles Puigdemont, abgesetzter Präsident der Katalonischen Regierung – vor den Neuwahlen im Dezember 2017.

Am Montagabend hat es in Barcelona schwere Zusammenstöße zwischen Befürwortern der Katalanischen Unabhängigkeit und der Polizei gegeben. Allein am Flughafen, wo mehrere hundert Aktivisten die Hallen und Zufahrten blockierten, soll es über 70 Verletze gegeben haben. Mit zuvor gekauften Billigtickets verschafften sich die Aktivisten Zutritt zum Sicherheitsbereich.

Katalonien: Unruhen weiten sich nach Gerichtsurteilen gegen Unabhängigkeitsbewegung aus

Proteste in Katalonien: Die Vorgeschichte

The Queen of Fake News – TACHELES #16

Diese Tacheles-Sendung mit Röper und Stein fand ohne Stein statt. Leider gab es Internet-Probleme bei Robert, um die Sendung nicht ausfallen zu lassen, haben wir einen Überraschungsgast in die Sendung geholt. Das Hauptthema war der „Ukraine-Skandal“, den die beiden in allen Details und seinen Ursprüngen beleuchtet haben und der sicher der größte Fake des Jahres ist, wie die beiden aufzeigen. Dann gab es noch, wo sie schon dabei waren, am Ende einen kleinen Exkurs in die heutige Ukraine und die Situation dort.

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