Politik

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Egoistischer Auftritt von Putin bei Gedenkfeier?

In der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem wird dieser Tage der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Wie Putin und Netanjahu den Opfern zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedacht haben, gefällt ARD-Redakteurin Sabine Müller so gar nicht. Was hat Putin diesmal angestellt?

US-Kriegsmanöver gegen Russland – Sagt NEIN!

Bitte das in Deutschland gelzende Recht beachten.

29.000 US-Soldaten plus 8000 aus weiteren 17 Ländern üben im April und Mai den Krieg gegen Russland. Ihre Panzer, ihr Kriegsgerät werden über 14 Flug- und Seehäfen und auf 4000 km Schienen und Straßen ins Baltikum an die russische Westgrenze gebracht. Deutschland, schreibt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, ist dabei die „strategische Drehscheibe für NATO-Kräfte“. Deutschland als Basis für einen Aufmarsch gegen Russland? Da gibt es nur eins, so Wolfgang Gehrcke: Sagt NEIN!

httpv//youtu.be/oxIbns9pZ28

Die Grünen und S21

Von Hoffnungsträgern zu Tätern

Am 2. Februar jährt sich der Baubeginn von „Stuttgart 21“ zum zehnten Mal. Gehörten die Grünen vor dem Baubeginn noch – wahlkampftaktisch – zu den Gegnern des Projekts, sind sie seit der Regierungsübernahme die Stützen des Projekts – Kostenexplosion und technischen Problemen zum Trotz. So kann S21 als Musterbeispiel für eine grüne „Realpolitik“ gelten, die zu den Wahlkampfslogans der Grünen im krassen Widerspruch steht. Arno Luik, langjähriger Stern-Autor, Buchautor und einer der profiliertesten Bahn-Kenner hierzulande, bringt das Desaster auf den Punkt.

Technokratie vs. Demokratur – Tacheles #24

In Russland wird die Verfassung geändert und es gibt eine neue Regierung, das war natürlich das wichtigste Thema bei Röper und Stein.

Aber es gab auch noch andere Themen, bei denen sich die Medien in den letzten zwei Wochen nicht mit Ruhm bekleckert haben. So haben Röper und Stein sich auch die aktuelle Entwicklung in der Berateraffäre angeschaut, einen Blick zum Generalstreik in Frankreich geworfen, über das größte US-Manöver in Europa seit den Kalten Krieg und noch einige andere Themen gesprochen und die Hintergründe beleuchtet.

„Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen“

Ullrich Mies ist Sozial- und Politikwissenschaftler und studierte in Duisburg und Kingston, Jamaika. Mies schreibt für verschiedene Publikationen wie Rubikon, die Neue Rheinische Zeitung oder scharf-links. Als Mitautor verfasste er mit Jens Wernicke 2017 das Buch „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“. In dem aktuellen Sammelwerk „Die Ökokatastrophe“ kritisiert Mies die Klimadebatte, die sich vornehmlich auf die Frage konzentriere, in welchem Maße der Mensch dafür verantwortlich gemacht werden könne. „Der Natur ist es völlig egal, wer sie zerstört“, so Mies. Der überzeugte Kapitalismuskritiker sieht vor allem die herrschenden Eliten in der Pflicht, da sie diejenigen seien, die von der Ausbeutung des Planeten am meisten profitieren. Im Gespräch macht Mies deutlich, dass aus seiner Sicht nicht mehr viel Zeit bleibt, um den Planeten vor der Ökokatastrophe zu bewahren.

Klimahysterie, Migrantenkriege, Antiamerikanismus – über den Terror der Unwörter und die Zukunft Europas

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Sonntag, 19.1.2020. Eifel. Klimahysterie ist jetzt „Unwort des Jahres“. Wie überraschend. „Klimaleugner“ fand ich fiel schlimmer, setzt es doch Menschen, die auf einen seriösen Diskurs im Rahmen wissenschaftlicher Gepflogenheiten setzen mit Menschen gleich, die den industriell organisierten Massenmord an Polen, Juden, Russen, Kommunisten, Sozialisten, Sinti, Roma, Christen (also jene paar, die ihre Religion ernst nahmen) für ein Märchen der Propaganda halten. Zwar ist diese Position kaum haltbar – die Datenmenge zur Vernichtungsorgie ist (abgesehen von der immensen Zeugendichte) gigantisch – aber manche finden es halt schön, einen von Gott (genauer gesagt: der Vorsehung) geschickten unfehlbaren Führer zu finden, der einem sagt, wo es langgeht. Menschen, die den Begriff „Klimahysteriker“ benutzen – so wie ich – verweisen in dem Zusammenhang nur darauf, dass die ruhige, seriöse, nüchterne wissenschaftliche Debatte über mögliche Auswirkungen eines möglicherweise menschengemachten Klimawandels einer Stimmung gewichen ist, die ihnen hysterisch erscheint. Hysterie wird im Allgemeinen verstanden als neurotische Störung, die unter überschäumender Affektivität und einem gesteigerten Wunsch nach Anerkennung und Geltung einhergeht (siehe Wikipedia).

Wer das Wort „Hysterie“ gebraucht, hat mit Sicherheit auch die Folgen hysterischer Massenbewegungen im Auge, die allein in Deutschland Millionen Menschen – vor allem Frauen – das Leben gekostet hat. Die erste Massenhysterie die mir da in den Sinn kommt, ist die Hexenverfolgung zu Beginn der Neuzeit, die – beängstigenderweise – zu einem Zeitpunkt eintrat, als sich die Vernunft anfing, Raum in der Gesellschaft zu schaffen. Jenseits der hysterischen Christenverfolgung („die Kirche ist an allem Schuld“) weisen seriösere Untersuchungen andere Nutznießer aus: Juristen und Ärzte gelangten ab 1560 zu großer Macht und großem Ruhm, in dem sie die weisen Frauen des Dorfes (also: die Konkurrenz) ausrotten halfen (siehe dhm – Ausstellung und Aufsätze zum Hexenwahn).

Neben dem Hexenwahn war der Judenhass die nächste Hysterie, die allerdings schon viel weiter verbreitet war: bei jeder größeren wirtschaftlichen Krise (da gibt es auch Zusammenhänge mit den Hexenverfolgungen) schoben die Verantwortlichen dieser Krise die Verantwortung gerne dem jüdischen Volk unter, was immer leicht zu belegen war: da die meisten anderen Geschäfte für sie verboten waren, blieben Finanzgeschäfte als eine der wenigen Tätigkeiten übrig, die ihnen das Überleben ermöglichte – und außerdem hatten sie Christus verraten, für tumbe Gemüter guten Grund, der Hoffnung zu folgen, durch nur genügend Menschenopfer die unsichtbare Hand des Marktes so zu besänftigen, dass die Krise an ihnen selbst spurlos vorübergehen möge.

Vor diesem Hintergrund ist der Gebrauch des Wortes „Klimahysterie“ schon verständlicher: als Mahnung davor, auch angesichts eines möglichen menschengemachten Klimawandels (der erstmal – wie jegliche seriöse wissenschaftliche Aussage – eine Theorie ist, über die man möglicherweise in hundert Jahren ebenso lachen wird wie über tausend andere wissenschaftliche Theorien, die zwar anfangs überzeugend mit Macht und Kraft vorgetragen wurden, sich aber letztlich als Unwahr erwiesen) als Menschen untereinander ruhig und gelassen zu bleiben. Angesichts der massenvernichtenden Potenz jeder Art von Hysterie eigentlich eine sinnvolle Wahrnung, immerhin gab es schon einen staatlichen Lehrbeautragten aus Graz, der Klimaleugnung (und die Ablehnung von Kondomen!) unter Todesstrafe legen wollte (siehe Spiegel) – im Übrigen Grund genug zu sagen: es ist mal wieder soweit.

Es hätte natürlich auch andere Worte gegeben, die zur Wahl standen, eines, dass nicht zur Wahl stand, aber seit kurzem in den nationalen Diskurs mit Verweis auf Belgien eingespeist wird, ist den meisten wohl noch gar nicht bekannt: die „Migrantenkriege“.

Ich mag hierzu keine Quelle nennen – aber keine Sorge: ich bin mir sicher, dass dieses Wort sich sehr schnell verbreiten wird. Es wird von einer kleinen Geschichte begleitet, denn – angeblich – berichten namentlich nicht genannte Polizisten aus Brüssel davon, dass sie diese Kriege schon ausfechten – und das sie sich bald über ganz Europa ausbreiten. Namentlich nennen darf man sicherlich deutsche Qualitätsmedien die – so ganz am Rande – davon berichten, was in Brüssel eigentlich so geschieht: aus keinem Land der Welt sind so viele Kämpfer nach Syrien gezogen wie aus Belgien – in Brüssel gibt esStadtteile mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 45 Prozent (siehe Welt).

Und siehe da: wir sind schon wieder bei einer Hysterie – einer „überschäumenden Affektivität, begleitet von einer gestiegenen Geltungssucht und dem übergebührlichen Drang nach Anerkennung“ – der beide Seiten betrifft. Die eine Seite fürchtet fast panisch den Untergang des Abendlandes, die andere Seite die sofortige Rückkehr der NS-Vernichtungslager. Beides natürlich Humbug, aber alle geilen sich daran auf.

Humbug?

Ich sehe schon: darüber darf gesprochen werden.

Das „Abendland“ – speziell Deutschland – hat seit Jahrtausenden wichtige kulturelle Impulse aus dem Ausland bekommen … auch aus dem arabischen Raum. Körperhygiene zum Beispiel – die Kreuzritter waren fasziniert von den Möglichkeiten, die sich da eröffneten. Oder allein die Zahlen: die indo-arabischen Zahlen sind zuerst mit den Mauren nach Spanien gekommen und bildeten streng genommen die Grundlage für alle unsere naturwissenschaftlichen Erfolge, weil sie die „Null“ denken konnten (siehe typolexikon). Das, was wir „deutsch“ nennen, ist schon längst ein Sammelsurium aus vielen Kulturen, dereinst willkürlich herausgeschnitten aus der Sprachgemeinschaft der Mitteleuropäer – wobei darauf hinzuweisen ist, dass die deutsche Sprache in der Tat eine Sonderstellung innerhalb der Sprachenfamilien hat: ohne ihre Ausdrucksmöglichkeit wäre deutsche Philosophie nicht denkbar bzw. formulierbar gewesen. Diese Sprachfamilie hat schon viele Einwanderungswellen überlebt, war jahrhundertelang Schlachtfeld europäischer Großmächte, was nach Rudolf Augstein ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung der deutschen Mentalität sein sollte. Es gibt guten Grund anzunehmen, dass die Bewohner diesen Fleckens der Erde auch andere gesellschaftliche Zerrüttungen gut überstehen können – letztlich auch Stolz sind auf die Söhne der Einwanderer wie z.B. Kommissar Schimanski (polnischer Ursprung).

Viele denken uns da viel zu schwach.

Kommen wir nun zum anderen Humbug: der Neueröffnung von Auschwitz auf deutschem Boden. Sicherlich, zugestanden: die Tatsache, dass diese Sprachgemeinschaft schon einmal industriell organisierte Vernichtungslager geschaffen hat, sollte nicht vergessen werden – die Deutschen können sowas. Haben sie von den Briten gelernt (siehe NZZ zu Konzentrationslagern – das sind die guten Ausländer, weshalb wir darüber nicht sprechen: immerhin war Boris Johnson kürzlich zwecks einer „Auszeit“ auf den karibischen Besitzungen des in London wohnenden Urenkels von Otto von Bismark zu Gast – siehe Handesblatt… worüber man sich erstmal öffentlich keine Gedanken gemacht hat, was das wohl für Allianzen sind). Und sicherlich gibt es in der Politik wieder einen erkennbaren, manchmal sogar glasklaren Vernichtungswillen … der sich aber in erster Linie massiv gegen die Verlierer des Kapitalismus richtet: die Armen (Schmarotzer, Parasiten oder Unterschicht genannt). Wer nach Götz Aly mal weitere Elemente der Vernichtungsmaschinerie untersucht, wird schnell finden, dass diese Stimmung gegen arme Untermenschen ein zentrales Moment für die betriebswirtschaftlich alternativlose Vernichtung der Insassen der Lager darstellte – hier droht viel größere Gefahr als von Menschen, die nicht gerne der Machtergreifung einer mittelalterlichen Religion auf europäischen Boden zusehen.

Sicher – mit dem Islam haben wir jetzt noch ein Fass aufgemacht, dass viel zu groß für einen Sonntag Vormittag ist – weshalb auch hier nur soviel gesagt sei: ein säkularer Staat darf zurecht Bedenken äußern, wenn sich wieder eine Religion erhebt, die Anspruch auf die Gestaltung des Alltagslebens der Bürger hat, erst recht, wenn Hinrichtungen, Verstümmelungen, Zwangsheirat von Minderjährigen und kolossale Frauenverachtung Grundfundamente des Alltagslebens jener Länder sind, in der diese Religion Macht ausübt. Wir haben gerade mühsam den Katholozismus und die protestantische Prüderie samt ihrem Arbeitswahn abgelegt (aber noch nicht überwunden), ich denke, wir dürfen zu Recht mal eine Pause fordern.  Aber dazu ein andermal mehr.

Klimahysterie und Migrantenkriege – da haben wir jetzt drüber gesprochen. Beide Unwörter haben miteinander zu tun.

Dürfen wir auch mal über die Ursachen der beiden Unwörter sprechen?

Nein, dürfen wir nicht.

Ein drittes Unwort verbietet uns überhaupt nur darüber nachzudenken – und wir haben eine breite Front von Agenten und Sympathiesanten, die darüber wachen.

Dieses Wort halte ich ebenfalls für ein großes Unwort. Es verbietet uns, auch nur den Hauch von systematischer Kritik an einer agressiven Gesellschaftsform zu üben, die nach dem Überrennen und Vernichten der indigenen Kulturen drauf und dran ist, sich auch den Rest der Welt untertan zu machen, einer Gesellschaftsform, die Migranten in ihren eigenen Ländern bedinungslos umbringt – ohne Kriegserklärung (wie es unter zivilisierten Staaten üblich ist), ohne Gerichtsurteil, ohne die Möglichkeit, sich zu verteidigen. Ich rede hier von einer Kultur der Räuberbarone, die auch in ihrem eigenen Land brutale Herrschaft ausüben gegenüber jenen, die ihrer Meinung nach den „american way of life“ (also: Massenmord an Grundstückseigentümern zwecks räuberischer Aneignung) in Gefahr bringen.

Ein Einschub, damit wir uns nicht falsch verstehen: ich kenne einige Bürger der USA persönlich, habe dort sehr viele nette Menschen kennen gelernt, die ich für überaus wertvoll halte – und war oft neidisch über die Lebensmöglichkeiten dort, von denen wir Europäer (und vor allem wir Deutsche) nur träumen können, ich vermute sogar, dass man dort überdurschnittlich viele freundliche Menschen trifft – anders als am Montag Morgen in Gelsenkirchen: nicht also, dass wir jetzt eine neue Hysterie anfachen wollen. Die USA haben sogar heute noch anarchistische Elemente (also: Elemente der Abschaffung jeglicher Herrschaft von Menschen über den Menschen) in ihrer politischen Praxis, die ich sehr begrüßen würde: auch ich würde den Polizeichef gerne persönlich wählen. Es geht beim dritten Unwort um größere, systemische Probleme, nicht um „Antiamerikanismus“.

Wer, liebe Klimahysteriker, ist denn die größte Umweltsau auf der Welt?

Die Armee der USA (siehe Heise). Jene Armee, die auch für die Migranten aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, Lybien hauptverantwortlich ist und die zunehmend mehr Lebensmöglichkeiten im arabischen Raum vernichtet – vor allem gerne dort, wo der Islam keine Macht über den Staat hat, was seltsam scheint: ist doch der Kampf der Kulturen angeblich das neue große Weltdrama, das bevorsteht – aber die USA und die Kopf-ab-Staaten bilden dort eine geschlossene Einheit. Islam plus Neoliberalismus – das scheint zu gehen. Säkulare Staaten scheinbar nicht.

Natürlich dürfen wir die Armeen der anderen Staaten – und zwar aller – nicht außer acht lassen. Sie sind überflüssig wie Hundekot am Schuh, zerstören die Umwelt und rufen immer heftigere Migrantenwellen hervor. Aber wo finden wir noch die Stimmen, die die Abschaffung aller Panzer, Bomber und Atom-U-Boote fordern?

Nirgends.

Das hat auch Gründe: mit Atlantikbrücke und diversen anderen Vereinen sind unsere Politiker fest im System verankert, Lionsclub, Rotarier und andere Gruppen sorgen für eine feste Verankerung des Proamerikanismus in allen Schichten der Leistungselite, die Konzerne übernehmen sukzessive alle unsere Versorgungstrukturen. Sollte es die AfD jemals schaffen, dass isolierte Deutschland in die Welt zu bringen, werden die sich sehr wundern, wie arm und kläglich die Reste sind, die sie dann regieren dürfen – und den Kriegerischen unter Ihnen, die noch vom alten Reichsglanze träumen, sei gesagt, dass ein einziges veraltetes Atom-Uboot der Ohio-Klasse sämtliche deutschen Städte mit einem Schlag vernichten kann (mit 24 Raketen, von denen jede 8 Atomsprengköpfe trägt: damit wären 192 Städte Asche – mit nur einem Schiff) . Der Krieg des Vierten Reiches gegen die USA würde nur 8 Minuten dauern. Das ist die Realität, in der wir – und alle Länder dieser Welt – leben.

Die größten Antiamerikanisten leben aber in den USA selbst: in Gestalt von Präsident Roosevelt. Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen (Cicero – Roosevelt gegen Rockefeller), denn: diese Auseinandersetzung bestimmt im Prinzip die ganze US-Kultur bis heute (Roosevelt vs. Rockefeller), ist Grundlage des ganzen globalen (und vernichtenden) Konzernwesens, dass sich wie ein Krebsgeschwür ausbreitet und schon längst jeden Nationalstaat zur Bedeutungslosigkeit verdammt hat (außer Russland, China und dem Iran). Gut: Roosevelt ist tot, aber die Anhänger seines „New Deal“ bilden die hellere Seite der USA – und stellen auch unsere Hoffnung da: sie haben die Chance, den Konzernterror aufzuhalten wie sie es schon einmal getan haben. Schaffen sie dies, könne wir das Klima sofort massiv entlasten, ohne wieder dem „kleinen Mann“ alle Lasten aufzubürden, ebenso könnten wir Frieden in die aktuellen Völkerwanderungen bringen – und wieder eine Zukunft für uns gestalten, die Lebenswert ist – für alle Menschen auf der Welt.

Erstmal so, wie die Finnen: deren Regierungschefin die vier Tage Woche a´sechs Stunden täglich andenkt (siehe Kontraste.at). Das geht mit dem US-Konzern-Diktat des „shareholder value“ natürlich nicht: wir wären überrascht, wer alles in Deutschland auf die Barrikaden gehen würde, um unsere 48-Stunden-Woche zu verteidigen – im Dienste der Eigenkapitalrendite.

Nie.

Was uns als Sprachgemeinschaft helfen würde, diese Zeiten zu überstehen? Sowohl den Amerikanismus, als auch den Klimawandel wie auch die Verwerfungen durch US-Kriege?

Solidarität.

Oder besser: Menschlichkeit.

Aber gerade der Umgang mit Sprache sorgt dafür, dass diese im Alltag kaum noch lebbar ist. Wir zerfleischen uns lieber um die Frage, ob für die vielen Deutschen, die jährlich ins Ausland abwandern (180000) eigentlich auch mal Ausländer nach Deutschland dürfen, um die Lücken zu füllen – oder darüber, wie das Wetter in hundert Jahre sein wird  – alles aus Angst davor, über die wahren Ursachen zu reden.

Es wird weder Klima noch Europa geben, wenn der Moloch der Räuberbarone nicht aufgehalten wird.

Und das … können angesichts der gewaltigen Macht des Imperiums nur die Amerikaner selbst … was sie auch schon bewiesen haben. Und wir können – bis die es geschafft haben – nett zueinander sein, um das Leiden etwas erträglicher zu machen.

Auch zu den Kindern der Einwanderer, die unsere Zukunft mit tragen werden, weil viele Deutsche lieber „double income no child“ gelebt haben.

Vielleicht wird unser nächster Lieblingstatortkommissar Ahmed heißen – und mit Ruhrpottslang Cum-Ex-Verbrecher jagen.

 

 

 

Casus Pax – #BarCode mit Prof. Cornelius Weiss & Dr. Hartmut Kästner

Es ist allerhöchste Zeit für eine neue Friedensbewegung, die auch ihren Namen verdient, denn die Welt hat wieder ein enormes Ausmaß an Unsicherheit gewonnen.
Der ehemalige Rektor der Uni Leipzig Prof. Cornelius Weiss gehört schon lange zu den Kritikern der deutschen Außenpolitik und beglückwünscht das irakische Parlament zu ihrer Entscheidung, alle ausländischen Truppen nicht länger im Land haben wollen.

Dr. Hartmut Kästner ist Historiker mit Spezialisierung auf russische Geschichte. Auch er sieht eine klare Notwendigkeit hin zu einer Kehrtwende in den Beziehungen zu unseren Russischen Nachbarn.

Dr. Daniele Ganser zum chronischen Bruch des Völkerrechts durch die USA

Die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg hatten das Gewaltverbot der UNO zur Folge.

Nie wieder sollte Staat A Staat B mit einem Angriffskrieg überziehen dürfen, ohne dafür vor einem Weltgericht abgeurteilt zu werden.

Nie wieder sollte ein Staat willkürlich Gewalt gegen ein anderes Land einsetzen dürfen mit der Begründung, hier handelte es sich um präventive Selbstverteidigung.

Mit dem Zusammenbruch der UDSSR ist das Gleichgewicht der Kräfte auf diesem Planeten nicht mehr existent.

Dr. Daniele Ganser: Jahresrückblick 2019

Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser traf sich Ende Dezember 2019 mit der Journalistin Paula P’Cay, um auf die Ereignisse des Jahres zurückzublicken:

Gescheiterter Putsch in Venezuela 23. Januar 2019
Greta Thunberg Davos 25. Januar 2019
Medien: ARD Framing Manual 17. Februar 2019
Julian Assange London 11. April 2019
9/11 Forschung: Neue Studie 3. September 2019
Afghanistan: Deutschland im Krieg seit 2002
Syrien: Deutschland im Krieg seit 2015
Syrienkrieg: 9. Oktober 2019: Illegaler Einmarsch der Türkei
Putsch in Bolivien: 10. November 2019

Ein Militär-Insider, Dr.Barrie Trower über 5G:

Ja, das andere Wort, das ich nie verwende, ist „Experte“. Als Experte auf diesem Gebiet müssen Sie ein Experte für Medizin, Physik, Elektrotechnik, Mathematik und Chemie sein. Sie müssten etwa vier oder fünf Doktortitel haben, um ein Experte zu sein. Sehen Sie – und ich bin ein unabhängig forschender Wissenschaftler und werde die Fragen beantworten, für die ich mich qualifiziert fühle. Aber ich fühle mich unwohl mit dem Wort “Experte”. Ich werde meine Biographie für Sie durchgehen. Ich absolvierte 1959 meine erste Prüfung im Bereich der Mikrowellen, um in die Royal Navy einzutreten, und ich studierte Mikrowellen – alle Aspekte der Mikrowellenkriegsführung innerhalb des Militärs. Ein Teil meiner Arbeit war dem Radar gewidmet und ein anderer Teil – ich war Taucher – dem Entschärfen von Unterwasser-Minen. Ich ging während meiner gesamten militärischen Karriere mit Mikrowellen um. Praktisch die ganze Zeit war ich an der Erforschung von Mikrowellen beteiligt. Als ich fertig war, wurde ich gefragt, weil der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten im Gange war, ob ich Spione aus dem Kalten Krieg verhören würde, die Mikrowellenwaffen verwendeten. Es war ein sehr kleiner Teil meiner Arbeit, aber ich habe jeden Tag ein wenig davon gemacht, über den größten Teil von 11 Jahren hinweg. Mein erster Abschluss ist spezialisiert auf die Kern- und die Atomphysik. Meine Dissertation schrieb ich über Mikrowellenabsorption. Ich habe einen anderen Abschluß über Umwelteinflüsse: auf Denkprozesse, zu denen auch Mikrowelleneffekte auf das Gehirn gehören. Ich habe ein Lehrerdiplom in Humanphysiologie. Ich bin der Autor der vertraulichen Berichte für die Polizei über das drahtlose Tetra-Kommunikationssystem, das Sie in Deutschland haben. Ja, ich bin auch der Autor des strenger vertraulichen Berichts für die Führungskräfte der Polizei über das Tetra Funksystem. Früher habe ich – schon im Ruhestand – fortgeschrittene Physik, etwas Mathematik und Humanphysiologie unterrichtet. Und derzeit bereise ich die Welt, um die Menschen vor Mikrowellen und ihren Gesundheitsgefahren zu warnen und Fragen zu beantworten, wie ich es jetzt für Sie tue.

 

 

 

 

Gibt’s doch gar nicht (Potzblitz!)

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Kraftvolle Neujahrsbotschaft

Entgegen meinem Neujahrsvorsatz, die Nase nicht mehr unnötig in Mülltonnen zu stecken, ließ ich mich dann doch zu einem Griff zur Bild-Zeitung verleiten. „Kann nicht schaden“, dachte ich mir – in einer Zeit, in der uns Bürgern von Seiten der Leitmedien ja eindringlich nahegelegt wird, „raus aus der Blase“ zu kommen und uns auch ausreichend die herrschende, evidenzbasierte Meinung zuzuführen (ich kann jeden nur vor dieser Empfehlung warnen!). Nur einen kurzen Blick wollte ich erheischen und blieb wieder einmal mit dem obligatorischen „das gibt’s doch gar nicht“-Erlebnis zurück, das sich für selbständig denkende Menschen mittlerweile auch bei nur kurzem Kontakt mit Produkten der Rat Media Solutions GmbH (Blöd-Zeitung, Relotius-Narrenspiegel, Südtäusche, Springers transatlantische Liliput-Welt & Co) unweigerlich einstellt. Bild-Chefredakteur Julian Reichelt spricht in einem Leitartikel von einer „kraftvollen Botschaft“, die „vom verglühten Autowrack“ des von den USA zum Jahresauftakt per Drohne getöteten Generals Soleimani ausgehe: Die USA hätten damit deutlich gemacht, dass sich niemand „vor der Stärke Amerikas verstecken könne“.

Soleimani war der zweitwichtigste Amtsträger des Iran. Er galt als Architekt der „Achse des Widerstands“ und war maßgeblich beteiligt an der Verhinderung von westlichen Regime-Change-Bestrebungen in Syrien sowie anderen Ländern des Nahen Ostens. Soleimani hat auch entscheidend dazu beigetragen, die Terrormiliz IS sowohl in Syrien als auch im Irak zu zerschlagen. Im Iran war der 62-Jährige Generalmajor sehr beliebt, insbesondere weil er dafür gesorgt hat, dass der IS vom Nachbarland Irak nicht in den Iran eindringen konnte. In den iranischen Medien wurde Soleimani als „General der Herzen“ bezeichnet und als möglicher nächster Präsident gehandelt. Aus Sicht der westlichen Wertegemeinschaft jedoch ein „Monster“ und Terrorist – also jemand, den man ohne Gericht, ohne Anwalt und ohne offizielle Anklage einfach per Hellfire-Rakete auslöschen kann.

[Anm.: Was von Soleimani wirklich zu halten ist, darf man ruhig dahingestellt lassen. Ebenso wie bei allen anderen tagespolitischen Ereignissen findet ja auch in diesem Fall meist ein sofortiges Urteilen und Parteinahme statt. Entweder ist man für oder gegen etwas. In diesem Fall: Entweder war es ein Held oder ein Monster, der/das hier getötet wurde. Wieder einmal kann man also auch dieses für den Weltfrieden durchaus bedrohliche Ereignis nutzen, um sich in einer Tugend zu üben, die leider noch wenig ausgeprägt ist: Dass man bei einem Ereignis zunächst einmal nur ruhig beobachtet und Eindrücke sammelt, jedes vorschnelle Urteil jedoch streng suspendiert. Ganz im Sinne Goethes benützt man sein Denken also nicht zum schnellen Urteilen, sondern bloß zum Kreisen um eine Begebenheit oder eine Person. Hat man genügend Wahrnehmungen gesammelt und auch genügend oft darüber geschlafen, dann wird sich irgendwann wie von selbst ein profundes Beurteilen der Sache ergeben – natürlich nur, wenn man dazu selbst fragende und unbefangene Gedanken aufgebaut hat, sonst steigt nicht viel anderes auf als die Meinung, die andere produziert haben.]

Die iranische Staatsführung hat jedenfalls Vergeltung angekündigt. An der Dschamkarān-Moschee, einem der bedeutendsten Zentren des schiitischen Islam, wurde die blutrote „Fahne der Rache“ gehisst – in der Geschichte dieses als heilig geltenden Ortes zum ersten Mal. In der schiitischen Tradition symbolisiert die rote Fahne das ungerechte Vergießen von Blut und den Aufruf, das Opfer zu rächen.

Nachdem die in Syrien hochgezüchteten Terroristen inzwischen fast ausgemerzt sind und in Idlib ihre letzten Scharmützel liefern, haben Angela Merkels „verlässliche Freunde“ also nun dafür gesorgt, dass das Feuer des Terrorismus verlässlich weiterlodert. – Denn nur, wenn man sich nirgends mehr sicher fühlen kann und es verabscheuungswürdige Anschläge gibt, kann die eigene Agenda von globaler Dominanz und Kontrolle fortgeführt werden.

Foto: Pixabay/CC0

Gregor Gysi & Martin Sonneborn

Gregor Gysi im Gespräch mit Martin Sonneborn

Der tRÄNENpALAST präsentiert in seinem beliebten Gesprächs-Format zwei Persönlichkeiten, die sich etwas zu sagen haben. Die Zuschauer sind live Zeugen dieses Zusammentreffens. Erhellende Einsichten und grundlegende Missverständnisse sind garantiert, wenn es wieder frei nach Martin Buchholz heißt: „Missverstehen Sie mich richtig!“

Bevor uns das Licht ausgeht, sollte uns eines aufgehen!

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Bild:pixabay.com CCO

Zunächst einmal alles Gute für 2020!! Viel Kraft, Gesundheit, Ideen und Geduld!

Bitte nehmen Sie es mit den Warnungen der Ärzte, mancher Gesundheitszeitungen und Versicherungen nicht zu ernst, auf die schlanke Linie, während der Feiertage zu achten. Der Rat könnte in Zukunft die Menschliche Rasse ernsthaft gefährden. Gerade, wenn die Strahlung der geplanten 5G Technologie, die Haut und die knapp darunter befindlichen Organe besonders schädigt, so sind auch die Fortpflanzungsorgane vor allem beim Mann davon betroffen. Sie können teuer Strahlenschutzkleidung erwerben, sie können auch ganz einfach einen Fettschutzmantel aufbauen, und so die menschliche Rasse retten. Wenn Sie dann einen richtigen Fettschurz über die gefährdeten Regionen legen können, dann gibt es eine gewisse Sicherheit gegenüber der sonst die Fortpflanzungsorgane, schädigenden Strahlung, Denn gerade die männlichen Spermien sind durch Pflanzenschutzmittel und Mobilfunk besonders gefährdet. (Quelle:thieme-connect.de bitte JavaScript nicht abschalten!) Allerdings erhöht Bewegungsmangel und Fettleibigkeit auch die Krebsgefahr (Quelle:aerzteblatt.deundaerzteblatt.de.) Doch wie sollten Sie sonst zu schützenden Strukturen kommen, die die männlichen Fortpflanzungsorgane vor der Strahlung bewahren, wenn Sie sich gleichzeitig viel bewegen würden. Sie dürfen das als Opfer für die Gemeinschaft sehen: Sie achten darauf, dass Ihr Land nicht ausstirbt, damit sichern Sie die Pensionen und, durch den Krebs, den Sie dann rechtzeitig bekommen, belasten Sie das Pensionsbudget möglicher Weise doch nicht so stark. Außerdem müssen wir keinen Spendentopf für die Ausfälle an Verhütungsmittel für die Industrie etablieren, denn wenn es männliche Individuen gibt, die doch noch fortpflanzungsfähig sind, ist die Verhütung, z.B. durch die Pille noch sinnvoll.

Also das Lebenslicht Europas haben wir erfolgreich gerettet. Jetzt können wir uns darum kümmern, dass uns das elektrische Licht nicht ausgeht. Vor einem Jahr war das Stromnetz Europas knapp vor dem Blackout. (Quelle:derstandard.at.) Im Juli wurde es in D ebenfalls sehr knapp mit der Stromversorgung. (Quelle:handelsblatt.com.) Deshalb ist es völlig klar, dass wir weitere außerordentlich starke Stromverbraucher mit Gewalt einsetzen wollen. (Quellen: golem.de,zeit.de,wdr.de/nachrichten,ingenieur.de Denn diese Technologien brauchen wir für unser Klima. Oder vielleicht doch nicht? Experten meinen, dass gerade 5G die Klimaziele torpediert. (Quelle: frequencia.ch/5g.) Zusätzlich warnen Ärzte, auf Grund von Fakten, dass die Mobilfunktechnologie, über die Satelliten, das Klima erheblich schädigt. (Quelle:YouTube.)

Dass die E-Mobilität, den Stromverbrauch exorbitant steigern wird, versteht sich von selbst. (Quelle:wiwo.de.) Dass die Produktion der Elektroautos mit erheblichem Aluminiumanteil den Stromverbrauch heben wird versteht sich ebenso. (Quelle:elektroauto-news,umweltnetz-schweiz.ch.) Tesla baut eine Gigafactory für Elektroautos und Batterien, die bekanntlich oft einen Aluminiummantel haben, neben Berlin. (Quelle:tagesspiegel.de.) Auch VW möchte da nicht das Nachsehen haben. (Quelle:Reuters.) Das heißt wir bauen sehr konstruktiv an einem Stromblackout.

Wenn der Strom ausgeht, dann funktioniert nichts mehr, keine Ampeln, keine Bank, keine Arztordination, kein Computer! Wir dürfen zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren, wir dürfen, an Stelle von Facebook, oder Chatten, wieder mit dem Nachbarn, mit der Familie reden? Ja, die Politik hat genau das vor, vor allem wenn dann das Bargeld abgeschafft worden ist, dann dürfen wir wieder zum Steuer befreiten Tauschhandel übergehen. Und genau das will die Politik. Denn was machen sie denn, mit so viel Geld? Geld drucken kann man dann übrigens auch nicht.

Nein zu diesem Inferno wird es nicht kommen, denn wir haben ja die Smartmeter eingeplant. Bevor die Großindustrie keinen Strom hat, haben Sie keinen Strom. (Quelle: www.sfv.de,tichyseinblick.de.) Und die, über eine mobile Funksendeanlage in unseren Wohnungen und Häusern gewonnen Einblicke, die kann man dann zumindest vermarkten. (Quelle:zeit.de.) Verschörungstheoretiker meinen, dass man dann auch zusätzlich Daten über uns sammeln kann. Aber seit den Erkenntnissen Eduard Snowdens ist das wirklich undenkbar.

In anderen Ländern sind die Planungen für Smartmeter deutlich weiter gediehen. Da beginnt man sich zaghaft zu wehren. (Quelle:http://www.stop-smartmeter.at/.)

Vor allem steht eine Strahlende Zukunft vor uns, denn 5G und Elektromobilität, brauchen Strom, und der Atomstrom wird wieder hofiert. Zwar hat die Worte: „Ohne Atomstrom erreichen wir die Klimaneutralität nicht“, nicht Kommissionspräsidentin Van der Leyen gesprochen, sondern Andrej Babis, der tschechische Regierungschef, doch sind die Titelzeilen im Artikel in derWeltmedienwirksam, direkt über dem Foto von Van der Leyen postiert.

Wenn wir schon, durch opferbereite Menschen, die für die Allgemeinheit nicht „halt“ beim Essen machen wollen, und so durch den entstehenden Fettschurz über den Fortpflanzungsorganen, die Menschheit retten wollen, smile, so soll die Menschheit wenigstens durch eine Rückkehr zur Kernenergie, bei alternden Kernkraftwerken, wieder eine weitere Möglichkeit haben, die stark reduzierte Tierwelt zu retten. Denn das Auftreten von sonst bedrohten Tierarten, nämlich der Krebse, die gerne bei Kleinkindern wachsen, ist in der Nähe von alternden Kernreaktoren deutlich erhöht. (Quelle:heise.de.) Wenn schon die Tierwelt sonst ausgerottet wird (Quelle:www.haz.de, denn auch der Mobilfunk macht erhebliche Schäden an der Tier und Pflanzenwelt, Quelle: diagnose-funk), so wird so doch ein erheblicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Auch kann man aus den Rückständen wieder A-Waffen erzeugen, die dann denn Schädling Mensch, langfristig von der Erde beseitigen kann. Wenn also Pflanzenschutzmittel, Tiere und Pflanzen so schützen, dass viele sterben, so kann man die A-Waffen als Erd-Schutzmittel bezeichnen, da sie den gefährlichsten Schädling der Erde, nämlich die Menschheit, natürlich gemeinsam mit zahlreichen anderen Lebewesen, langfristig bereinigen kann.

Sie sehen also, wir haben lichte und strahlende Aussichten vor uns, die uns übersehen lassen, dass es ein ganz anderes Licht und auch eine Wärmestrahlung der Liebe gibt? Also wenn wir begreifen, was da geplant ist, so kann uns einmal ein Licht aufgehen. Dieses Licht ist aber zu wenig, wenn es sich nicht mit der Wärme, der Zuwendung zu sich selbst, zum Nachbarn, zur Welt egal welcher Rasse und Hautfarbe zur Natur, den Pflanzen und den Tieren verbindet. Heilende Ideen gibt es seit Jahrzehnte. Z.B. an Stelle von einer komplett roboterisierten Wirtschaft, die wenig haltbare Produkte erzeugt, könnte man ausgereiften Produkte reparieren. Das würde in der Produktion und beim Reparieren viele Menschen beschäftigen, auch eine giftfreie Landwirtschaft, braucht Menschen. Auch E-Bikes, E-Trikes z.B.hasebikes.com, Velomobile (Quelle:haso-velo.ch) und ähnliche Ideen könnten die tägliche Wege mit viel weniger Energie bewerkstelligen. Vor allem braucht es aber Ideen, Begeisterung, die sich mit dem Ewigen, das in der Welt lebt verbindet. Der Quantenphysiker Hans Peter Dürr, Mitarbeiter des Nobelpreisträgers Heisenberg, ist dieser Frage sehr tief nachgegangen.(Quelle:nachrichtenspiegel.de.)

Wir können dem Licht auch Namen geben. Wir schreiben jetzt das Jahr 2020. Warum? Weil vor ungefähr 2020 Jahren ein Kind geboren wurde, das von der Staatsmacht nicht erwünscht war, und das mit seiner Familie knapp nach der Geburt flüchten musste. Ein Sozialreformer, dessen Lehre sich gegen Diktaturen richtete, wie sie im Römischen Reich, nach der Demokratie, über Jahrhunderte errichtet worden war. Ein Sozialreformer, der den Jüdischen Tempel, als Jude reinigen wollte, der nicht wollte, das mit Religion Geschäft gemacht wird. Ein Sozialreformer, der Religion und Staat auseinander halten wollte, in dem er sagte: Gebt Gott was Gottes ist, und gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Trotzdem wurde seine Lehre missbraucht. Ein Gegensatz wurde zwischen seiner jüdischen Religion, die auch die Religion seiner Eltern war und dem Christentum konstruiert. Er wollte Wahrheit, Liebe und Freiheit. Was haben Menschen, ohne Grundlage dafür, daraus gemacht? Er gilt auch als Prophet im Islam, trotzdem entstanden Kriege und Hass. Wahrheit wird heute von Assange, Chelsea Manning, Snowden und vielen anderen verbreitet. Daraus können wieder  Wahrheit, Liebe und Freiheit werden!

 

 

 

Im Gespräch: Hermann Ploppa (“Der Griff nach Eurasien”)

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

Was wollte uns der britische Schriftsteller George Orwell mit dieser Erkenntnis sagen? Dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird und diese Sieger waren und sind immer recht großzügig, wenn es darum geht, die tatsächlichen Abläufe der Geschehnisse dahingehend zu frisieren, dass man selber als makelloser Held dasteht, während die Verlierer durch die Bank als Bestien dargestellt werden. Plump, aber effektiv. Propaganda wirkt.

FFF: Fit For Front

Me, Myself and Media 54

Von der Leyen-Skandal zeigt Kleptokratie & Medienversagen

Ein Quickie von Dirk Müller

Julian Assange, das Recht und die entwurzelte Menschheit

Julian Assange, das Recht und die entwurzelte Menschheit


(Foto: RT / screenshot aus Youtube, 11.04.2019 /colormod pw)

Eine öffentliche Stellungnahme zur „Candles4Assange“-Rede von Ken Jebsen zu dem Thema: „Deutsche Medien beweisen bei Assange, dass sie reinste NATO-Presse sind“

 

Lieber Herr Jebsen,

vollkommen zu Recht kritisieren Sie das beschämende Schweigen der Politiker, Medien und Juristen zu der grausamen und für die gesamte sog. westliche „Wertegemeinschaft“ unwürdigen Isolations- und Folterhaft von Julian Assange.

Soweit Berichte über den aktuellen Gesundheitszustand von Julian Assange an die Öffentlichkeit gelangt sind, müssen wir alle in der Tat davon ausgehen, dass in einem europäischen Staat, das Einige für die Wiege der Demokratie halten, nicht nur das Leben, sondern gleich die gesamte Persönlichkeit dieses mutigen Mannes zerstört wird.

Natürlich wirft das auch ernste „rechtliche“ Fragen auf, insbesondere dazu, in welchem Zustand eigentlich die gesamte Rechtspflege und Politik ist, deren vorrangige Aufgabe es doch sein muss, allen Menschen den Zugang zum Recht zu garantieren.

Es muss aber niemand „Rechtswissenschaften“ studiert haben um erkennen zu können, dass die vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit inszenierte Auslöschung der Persönlichkeit dieses Mannes himmelschreiendes Unrecht ist.

Nach meiner Überzeugung weiß jeder Mensch, der noch einen Rest Empathie in sich hat, dass Julian Assange schweres Unrecht geschieht.

Jedem Menschen müsste in kürzester Zeit Gerechtigkeit widerfahren, damit wir von rechtsstaatlichen Verhältnissen sprechen könnten. Ein Rechtssystem, das einem Menschen über viele Jahre hinweg den Zugang zum Recht verweigert, ist wie eine Medizin, die Leid eines Menschen eigentlich sofort linden sollte, ihn aber statt dessen schleichend vergiftet und zerstört, so dass der Tod dann am Ende noch die einzige Gnade ist, die der Schöpfer dem schließlich unheilbar zerstörten und leidenden Menschen gewähren könnte.

Ist es in diesem Land wenigstens in dieser Vorweihnachtszeit noch gestattet, alle Menschen daran zu erinnern, dass der liebe Gott in das Herz und den Geist aller Menschen hineingeschrieben hat, was „Recht“ ist? So wird Jesus Christus in den alten Schriften der Essener, die von Dr. E.B. Székely als das „Friedensevangelium der Essener“ veröffentlicht worden sind (Sie können den vollständigen Text im Web finden), u.a. wie folgt zitiert: (Zitat)

„[…] Sie saßen rund um Jesus und fragten ihn: »Meister, welches sind die Gesetze des Lebens? Weile länger bei uns und lehre uns. Wir möchten deinen Worten lauschen, damit wir geheilt und rechtschaffen werden.«

Und Jesus antwortete: »Sucht das Gesetz nicht in euren heiligen Schriften; denn das Leben ist das Gesetz, die Schrift jedoch ist tot. Wahrlich, ich sage euch, Moses empfing seine Gesetze von Gott nicht schriftlich, sondern durch das lebende Wort. Das Gesetz ist lebendiges Wort des lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen. In allem, was da lebt, steht das Gesetz geschrieben. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluss, in den Bergen, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres; doch vor allem sucht es in euch selber. Denn wahrlich, ich sage euch, alles, was lebt, ist näher bei Gott als die Schrift, die ohne Leben ist. Gott schuf das Leben und alles, was da lebt, damit sie durch das ewig lebendige Wort dem Menschen die Gesetze der wahrhaften Gottheit lehren. Gott schrieb die Gesetze nicht in die Seiten der Bücher, sondern in euer Herz und in euren Geist. Sie sind in eurem Atem, eurem Blut, euren Knochen, in eurem Fleisch, euren Eingeweiden, euren Augen, euren Ohren, und in jedem winzigen Teilchen eures Leibes. Sie sind allgegenwärtig in der Luft, im Wasser, in der Erde, in den Pflanzen, in den Sonnenstrahlen, in den Tiefen und in den Höhen. Sie alle reden zu euch, damit ihr das Wort und den Willen der lebendigen Gottheit verstehet. Doch ihr schließt eure Augen, damit ihr nicht sehet, und ihr schließt eure Ohren, damit ihr nicht höret. Wahrlich, ich sage euch, die heilige Schrift ist Menschenwerk; doch das Leben und alle seine Heerscharen sind das Werk unseres Gottes. Warum hört ihr nicht auf die Worte Gottes, die in seinen Werken geschrieben stehen? Und warum studiert ihr die toten Schriften, die das Werk von Menschenhänden sind?« […]“(Zitat Ende)

Jeder frage sich selbst, ob diese Botschaft die eigene Wahrnehmung bestätigt, bevor er den lieben Gott, den er nie getroffen oder auch nur gesucht hat und dessen Wahrnehmung er deshalb allenfalls aus den Texten ableiten konnte, die von Menschen verfasst sind, wieder einmal verteufelt und damit – zumindest unbewusst – seinen eigenen Beitrag dazu leistet, dass die Herrschaft des Unrechts (und der Kräfte, die dieses Unrecht und die Lüge fördern) auf jeden Fall unangetastet bleibt.

Jeder Mensch will Zugang zum Recht haben, braucht ihn auch, denn sonst ist er kein Mensch.

Das Recht ist – wenn wir anderen Quellen Glauben schenken möchten – ewig, und niemand kann es zerstören.

Aber es kann durchaus außer Funktion gesetzt werden, und bei Julian Assange ist genau das geschehen, und das war nur möglich, weil die Menschen vergessen haben (auch: weil man sie es vergessen ließ), dass letztlich alle Macht und damit auch Verantwortung für das Schicksal ihres Landes in ihren Händen liegt.

Ein Generalstreik in ganz Europa, der erst enden würde, wenn Julian Assange wieder ein freier Mann ist, würde in kürzester Zeit bewirken, dass die Mächte, die Julian Assange zerstören wollen, nachgeben müssten.

Denn niemand ist mächtiger als das Volk, und solange das Volk noch im Tiefschlaf dahindämmert, ist das Schicksal von Julian Assange ebenfalls ungewiss.

Sprechen Sie also bitte nicht einzelne Gruppen an, sondern alle Menschen an, wenn Sie für Julian Assange etwas erreichen wollen, denn wir alle sind Julian Assange, weil wir alle Menschen sind, die in der Wahrheit und unter einem Recht leben wollen, das ein Leben in Würde erlaubt.

Solange die Völker schlafen, müssten schon zwei der mächtigsten Politiker der Gegenwart, Donald J. Trump und Wladimir W. Putin, ihre Macht nutzen, um die Freilassung von Julian Assange erreichen zu können.

Von daher kann ich allen Menschen, die sich für Julian Assange einsetzen wollen, nur dazu raten, diesen beiden Männern, aber auch den Politikern zu schreiben, die in dieser Angelegenheit, die uns alle angeht, durch ihr feiges Schweigen in aller Öffentlichkeit einen moralischen Offenbarungseid abgelegt und sich in jeder Hinsicht disqualifiziert haben, irgendeinen Menschen zu vertreten.

Wie es scheint, gibt es eine mächtige Agenda, die das Ziel verfolgt, alles, was den Menschen das Gefühl von Heimat, Herkunft und Geborgenheit vermittelt, zerstört werden soll: die Familie, Rechtssicherheit, eine menschenwürdige materielle Existenzgrundlage (denn ohne materielle Basis hat das Recht keine Chance, was ebenfalls schon in jahrtausendealten Quellen nachzulesen ist), eine eigene, in Jahrtausenden gewachsene kulturelle Identität.

Wussten Sie z.B., dass alleine in Deutschland mittlerweile jährlich über 80.000 Kinder (neu) „fremduntergebracht“ werden, in ungezählten Fällen vollkommen zu Unrecht, und dass mit diesem „Geschäft“ der Fremdunterbringung jährlich ca. 45 Milliarden umgesetzt werden?

Haben Sie das noch nicht mitbekommen? Es gibt tausende Artikel und Videos zu dieser Thematik im Web, so dass auch Sie nicht sagen können, dass Sie davon noch nichts gehört haben.

Können Sie „den Juristen“ einen Vorwurf machen, wenn auch Sie selbst – bei allem redlichen Bemühen – nicht mehr in der Lage sein können, zu jedem Wahnsinn noch öffentlich Stellung zu beziehen, der nur deshalb möglich ist, weil die „Lämmer“ überall noch schweigen und allem Anschein nach selbst das größte Unrecht schweigend hinnehmen, freilich solange sie selbst noch nicht direkt und unmittelbar betroffen sind?

Solange der Mensch glaubt, dass das Recht etwas ist, dass sich außerhalb von ihm befindet und dessen Verteidigung er irgendwelchen Institutionen überlassen darf, deren Repräsentanten er bloß alle paar Jahre in ihrem Ämtern bestätigen darf, wird sich nichts ändern.

Demokratie funktioniert eben nur, wenn alle demokratisch gesinnt sind. Für die Rechtspflege gilt das gleichermaßen: Es kann keinen „Rechtsstaat“ geben, wenn er von Rechtsnihilisten verwaltet wird, denen das Recht nur eine „unheilige“ Sache zu sein scheint, eine gefährliche Kreatur gleichermaßen, die man wegsperren muss, damit der Mensch nicht seine natürlichen, gottgegebenen Rechte erkennt und einfordert.

Wenn Sie sich also nur an die Medien, die Politiker, die Juristen wenden, obwohl das Schicksal von Julian Assange ausnahmslos alle Menschen betrifft, denen das Recht heilig ist, werden Sie nichts erreichen können.

Für mich selbst sind das Recht, Gott, die Wahrheit ein und dasselbe.

Aber wer nicht an Gott und den Tag des Jüngsten Gerichts glauben kann, der auch den Folterknechten von Assange sicherlich den verdienten gerechten „Lohn“ bringen wird, sollte sich nicht wundern, wenn ihm das, was er liebt und was ihm heilig ist, eines Tages verlieren wird, „obwohl“ er doch zu allem geschwiegen hat.

Sich-aus-allem-Raushalten und Feigheit sind eben gerade nicht die beste Lebensversicherung.

Die von Ihnen ausgelobten „50 Euro“ benötige ich nicht. Sie können den Betrag gerne für ein Projekt spenden, das sich beispielsweise mit den von Uranmunition verstrahlten Kindern befasst.

Ich wünsche Ihnen und allen, die sich für die Freiheit von Assange und überhaupt für die Rechte von Mensch und Natur einsetzen (dabei aber nicht der CO2-Mainstream-Propaganda aufsitzen, sondern sich von wissenschaftlichen Fakten leiten lassen) frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2020, das der Welt und Julian Assange, aber auch allen willkürlich ihren Familien entrissenen Kindern mehr Frieden und Gerechtigkeit bringen möge.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Schmitz
Rechtsanwalt

Die Lindsey Graham Eröffnungsrede bei der IG Horowitz Anhörung zu FISA

Locker bleiben! – Dr. Daniele Ganser

Wahrheit, Mut und Liebe – so definiert der Historiker Dr. Daniele Ganser die Werte für eine erfolgreiche Friedensbewegung. Und er trifft damit genau den Zeitgeist einer immer kritisch werdender Gesellschaft, was seine stets ausverkauften Vorträge aufzeigen.

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