Politik

Diese Kategorie enthält 1449 Artikel

Spiegel, Spieglein an der Wand … (4) – Wer macht die Maaslosesten Gesetze im ganzen Land?

Maas1


Foto: MSC/Barth/wikimedia commons/CC BY 3.0 

Ein verlorenes Leben
(zu Heiko Maas)

Politiker, die nur fürs Ausland sangen,
führten stets ein verlorenes Leben.
Und Maas ist „wegen Auschwitz in die Politik gegangen“,
nicht für die Wahrheit und die Freiheit eben.

 ***

Das Leichtgewicht

„Warum hat Maas so hohe Ämter bekommen,
obwohl er zählt nur zu den Leichtgewichten?“
„Es war das Recht ihm eben unbenommen,
auf seinen eigenen Charakter zu verzichten.“


Foto: U.S. Department of State from United States / Public domain

Hitlers letztes Verbrechen

Wegen der Auschwitz-Morde sozusagen
Hat Maas den Schritt einst in die Politik getan.
Nun müssen selbst die schlimmsten Nazis fragen:
„Was hat uns Hitler da bloß angetan?“

***

Hitlers Übertreibung

Im Jenseits hat Hitler gesagt und geschrieben –
man höre Ihn selbst, diesen Lumpen, den Frechen:
„Ohne mich wäre euch Maas erspart geblieben,
und das war mit Abstand mein schlimmstes Verbrechen.“

(Quelle: Markus Mynarek, Wider Mainstream und Gutmenschen – Ironisch-Humoristisch-Satirisch -,
Staats-, Medien- und Gesellschaftskritik, Alitheia Verlag 2019)


 

Zu dieser Kolumne:
(edit: parkwaechter)

Wer nicht genügend Galgenhumor besitzt, der könnte sich ja in der Tat die Haare raufen über die Produkte derjenigen deutschen Presse, die laut Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow „die bösartigste überhaupt“ ist (Quelle: DiePresse). Auch nach Einschätzung von Peter Sloterdijk ist heute „der Lügenäther so dicht wie seit den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehr“, dem Journalismus attestiert er „Verwahrlosung“ und „zügellose Parteinahme“. Sloterdijk: „Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

Einer, der sich mit der Verwahrlosung derjenigen Zunft, die man noch vor wenigen Jahrzehnten als „Vierte Macht im Staate“ bezeichnet hat, nicht widerspruchslos abfinden möchte, ist der Literaturwissenschaftler Markus Mynarek. In seinem neuen Gedichtband „Wider Mainstream und Gutmenschen“ nimmt er den poetischen Kampf mit manch widerspenstigem Sofamonster und Schreibtischtäter auf. Mit besonderer Vorliebe blickt der Autor dabei in den Relotius-Narrenspiegel als repräsentatives Beispiel dafür, wohin es der deutsche Qualitätsjournalismus heute gebracht hat.

Aus diesem Köcher werden wir mit freundlicher Genehmigung des Autors in loser Folge einige Streiflichter veröffentlichen bzw. einige Pfeile in Sloterdijks „Lügenäther“ hinausschießen.

***
Tip: Das Buch ist amazonvermeidend bestellbar bei alitheia-verlag.de.

Spiegel, Spieglein an der Wand … (3) – Wer ist die Unentrinnbarste im ganzen Land?

Spiegel, Spieglein an der Wand … (3) – Wer ist die Unentrinnbarste im ganzen Land?


„Die Konsensmoloch-Krähe“ (Bild: parkwaechter/nachrichtenspiegel.de/CC BY 4.0)

(Text: Markus Mynarek)

Merkels Dilemma

Wenn in ihrem Kopf mal Gedanken entstünden,
könnte sich das für sie zu sehr rächen.
Sie dächte: „Ich kann sie ja doch nicht verkünden,
wenn der Staatsräson sie widersprechen.“

***

Der Hochverrat

Wir merken heute in der Tat,
man nicht kennt von andern Staaten:
Es gilt heute als Hochverrat,
das eigne Volk nicht zu verraten.

***

Der Genügsame

Als Frau Merkel Kritik zu verkraften hatte,
drohte sie den Kritikern gleich ganz fatal:
„Wenn man mich beleidigt, wird sauer mein Gatte.“
Doch man wusste: Der Sauer bleibt meistens neutral.

Und vorm Himmelstor wurde dem armen Mann
der Zutritt zum Himmel zunächst mal verwehrt,
indem man zu fragen sogleich ihn begann,
warum er sich nie über Merkel beschwert.

„Sie hat ihr Vaterland verraten
und die Wahrheit verfälscht unentwegt!“
„Und mag sie begehen die furchtbarsten Taten:
Mich hat stets nur die eigene Forschung bewegt.“

***

Frau Merkel und die Schlange

Eine Schlange sprach zur Freundin mit Erröten:
„Ich wollte Angela Merke! töten.“
Da sprach die and’re: „Das wäre ein Fang.
Nun sag‘ mir gleich, ob es gelang!“

„Die Sache stellte sich schwerer dar,
als man sich so etwas vorstellen kann.
Ich entkam gerade noch unter Lebensgefahr
einem Leibwächter, der mich zu jagen begann.“

„Du hattest schon immer zu wenig Vernunft,
dass niemand es konnte ertragen,
und blamiertest die ganze Schlangenzunft
durch dein ewiges Versagen.“

„Ich sehe, dass es dir zu spotten gefällt,
doch nimm zur Kenntnis, dass ich sicher bin:
Es gibt kein Wesen auf der ganzen Welt,
das besser kriecht als diese Kanzlerin.“

***

Merkels Machterhalt

„Der Ideale hohes Gut,
falls ich mich jemals ihm verschrieben,
legte ich ab wie einen Hut,
auf dass ich an der Macht geblieben.

Für Machterhalt soll man mich loben,
weil mich nichts anderes bewegt,
denn an den politischen Garderoben
wird das Gewissen abgelegt.

Ich unterdrückte auch das Land,
wie es der Zeitgeist vorgeschrieben.
Wenn mich der Denkende verstand,
so kann mich noch der Dummkopf lieben.“

***

Die Wahlbeteiligung

Ein Politiker erwacht, stark zitternd, wie Im Kriege,
indem er gleich vor seiner Frau bekennt:
„Ich träumte, die Wahlbeteiligung liege
bei nicht mehr als null Prozent.“

Da sagt die Frau: „Du musst nicht flennen.
Man wird was Neues dann erproben.
Man wird Politiker ernennen.
Und dann bist du wieder oben!“

„Dein Frauenkopf ist wirklich leer.
Du redest wie ein blödes Kind:
Dann glaubt man uns doch bald nicht mehr,
dass wir noch Demokraten sind.“

„Der Hoffnung muss ich dich berauben“,
hat seine Frau sogleich gelacht:
„Das kann euch längst schon keiner glauben,
der über Deutschland nachgedacht.“

(Quelle: Markus Mynarek, Wider Mainstream und Gutmenschen – Ironisch-Humoristisch-Satirisch -,
Staats-, Medien- und Gesellschaftskritik, Alitheia Verlag 2019)


 

Zu dieser Kolumne:
(edit: parkwaechter)

Wer nicht genügend Galgenhumor besitzt, der könnte sich ja in der Tat die Haare raufen über die Produkte derjenigen deutschen Presse, die laut Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow „die bösartigste überhaupt“ ist (Quelle: DiePresse). Auch nach Einschätzung von Peter Sloterdijk ist heute „der Lügenäther so dicht wie seit den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehr“, dem Journalismus attestiert er „Verwahrlosung“ und „zügellose Parteinahme“. Sloterdijk: „Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

Einer, der sich mit der Verwahrlosung derjenigen Zunft, die man noch vor wenigen Jahrzehnten als „Vierte Macht im Staate“ bezeichnet hat, nicht widerspruchslos abfinden möchte, ist der Literaturwissenschaftler Markus Mynarek. In seinem neuen Gedichtband „Wider Mainstream und Gutmenschen“ nimmt er den poetischen Kampf mit manch widerspenstigem Sofamonster und Schreibtischtäter auf. Mit besonderer Vorliebe blickt der Autor dabei in den Relotius-Narrenspiegel als repräsentatives Beispiel dafür, wohin es der deutsche Qualitätsjournalismus heute gebracht hat.

Aus diesem Köcher werden wir mit freundlicher Genehmigung des Autors in loser Folge einige Streiflichter veröffentlichen bzw. einige Pfeile in Sloterdijks „Lügenäther“ hinausschießen.

***
Tip: Das Buch ist amazonvermeidend bestellbar bei alitheia-verlag.de.

„Die Verblödung der US-Eliten ist mordsgefährlich!“

Hermann Ploppa im Gespräch

Die NATO erklärt China zur neuen Bedrohung und Berlin weist am selben Tag zwei russische Diplomaten aus, weil Russland nicht hinreichend bei den Ermittlungen zum Tiergarten-Mord von August mitgewirkt hätte. Kommt nun ein Skripal 2.0? Fakt ist: Das Feindbild Osten bröckelt nicht. Über Ursachen und mögliche katastrophale Folgen dieses Weltbilds hat Margarita Bityutski sich mit Politologen und Autor des Buches „Der Griff nach Eurasien“ Hermann Ploppa unterhalten.

FRAG EINEN EUROPAABGEORDNETEN

Martin Sonneborn über Axel Voss, Silvio Berlusconi und die AfD

Lithium ist das neue Öl – BarCode mit Röper und Stein

Was verbindet Tesla-Chef Elon Musk mit dem geputschten Präsidenten Boliviens Evo Morales? Diesen weiten Bogen spannen unsere TACHELES-Moderatoren Thomas Röper und Robert Stein in dieser aktuellen BarCode-Ausgabe.

Die Zukunft – das dunkle Evangelium

Digital StillCamera

Samstag, 7.12.2019. Eifel. So ist das Jahr bald vorbei. Eine Arbeit wäre noch zu tun: die Antwort auf die Frage „Wie wird das alles enden“. Was bringt uns die Zukunft? Leider wird die Antwort viele nicht glücklich machen – schlimm für alle, die Kinder haben. Aussagen über die Zukunft zu machen ist – sofern man kein „Seher“ ist – immer ein Unterfangen, das mit Risiken behaftet ist: schon morgen kann die regierende Oberschaft sich besinnen und sagen: „Wir gehen hin, verkaufen alles, was wir haben und geben es den Armen“. Der Binnenkonsum würde explodieren, Armut wäre beseitigt, die Wirtschaft bekäme einen enormen Schwung – außer bei Luxusgegenständen, die man nur braucht, weil man sonst nicht weiß wohin mit seinem Geld – und viele Menschen neuen Lebensmut. Könnte ja passieren. Dann wären alle Gedanken zur Zukunft überflüssig.

Ehrlich gesagt, halte ich das für möglich, aber nicht für sehr wahrscheinlich. Wir halten uns ja auch extra Geisteswissenschaften, um darauf ein Auge zu haben – aber immer mehr geht es in den Geisteswissenschaften nicht ums Ringen um die Wahrheit, sondern um das Ringen um den nächsten Jahresvertrag: so kann man nicht nüchtern und unabhängig arbeiten. Wäre das nicht so: man müsste sich nicht selbst hinsetzen und sich unbequeme Gedanken über die Zukunft machen, man könnte es überall nachlesen, wo wir landen werden, wenn wir nicht mit dem Unfug aufhören, der uns gerade eingeredet wird.

Jede einzelne Entwicklung vorauszusagen, ist eine Kunst, die ich mir nicht zutraue – aber die Philosophie zu beschreiben, nach der die Zukunft sich richten wird: das mag ich wohl wagen. Fangen wir an mit einem Leitsatz der modernen Kultur.

„Du sollst tausend Götter haben – und noch mal tausend, so viel es Dir gefällt“

Wir haben ja viele Atheisten unter uns – doch bemerkenswerterweise sind die alle durch die Bank blind für jene abartigen kultischen Religionen, die unsere Neuzeit geboren hat. Der Focus – dieses Werbeblatt mit Textbeilagen – hatte unlängst einen Artikel über unsere neuen Götter, der für sich schon gruselig genug war. Es ging im „Popstars“, deren Namen mir leider nicht so geläufig sind – ich denke aber, jeder kennt die großen Namen die uns die Medien täglich präsentieren, damit wir mit Ehrfurcht an sie denken, sie bewundern und … in einiger Zukunft wohl auch anbeten werden. Madonna, Rhyanna und wie sie alle heißen: ja, sogar ein kleiner Schrein für Dieter Bohlen ist denkbar – wenn er nicht heute schon in manchen Zimmern steht. Kaum ein Unterschied besteht zwischen den Erzählungen der alten Sagen über ihre vielfältigen Götter und den Narrativen moderner „Promi“-Magazine – und der Markt mit Devotionalien (wir nennen das modern: „Merchandising“) blüht wie nie zuvor: oft genug laufen die Menschen herum wie kleine Littfasssäulen, gespickt mit Markensymbolen, die auch langsam die Wohnungen erobern – alles religiöses Tun um Verehrung zu zeigen, Verbundenheit mit dem heiligen Geist Coca Cola, der mächtigen Hauch der Marlboro oder dem Apostel Jack Wolfsskin, der das edle Wilde repräsentiert … von dem wir so weit weg sind. Und wie viele Altäre es heutzutage für Adolf Hitler gibt, den ersten Popstar der Moderne, den Heiligen der Menschenfresser, kann man bei jeder Neonazi-Razzia selbst beobachten – und dann hochrechnen.

„Du sollst den Namen des Höchsten nicht beschmutzen, sein Name ist MAMMON und ihm dienen alle, die Großen und die Kleinen“

Vor knapp einhundert Jahren schrieb der Philosoph Walter Benjamin ein kleines Fragmentstück mit dem Titel „Kapitalismus als Religion“, auch wenn er meinte, dass die Zeit noch nicht reif sei für eine umfassende Analyse des Phänomens. Dirk Baeker, ein Soziologe der Universität Witten/Herdecke, hat den aktuellen Stand kurz und prägnant zusammengefasst (siehe Werkstatt-kritische-Bildungstheorie):

„Seit die sozialistische Alternative nicht mehr verfügbar ist und damit die Form der Gesellschaft nicht mehr Gegenstand einer ideologisch begründeten politischen Entscheidung ist, glaubt diese Gesellschaft an den Kapitalismus. Sie glaubt, dass er ihr Schicksal ist. Und sie glaubt, dass er die einzige Chance ist, ihr Schicksal zu gestalten. Die Gesellschaft fühlt sich im Kapitalismus zu Hause, wie sie sich früher mit jenen Geistern und Göttern zu Hause fühlte, die man zwar anrufen, zu denen man beten und denen man opfern konnte, deren Launen und Ratschlussjedoch trotz allem überraschend und letztlich unerforschlich blieben.“

Nie zvor in der Geschichte der Menschheit hat eine Religion (an die sich Atheisten überhaupt nicht heranwagen – was wahrhaft mächtig ist, meiden sie wie der Teufel das Weihwasser) so tief in den Alltag hineinregiert, die Erziehung der Kinder bestimmt, die Familienstrukturen zertrümmert, den Arbeitsalltag verdichtet, die Werte und Normen selbst in den fernsten Ecken der Gesellschaft und der Welt geformt wie der Kapitalismus, nie zuvor ist eine aufgeklärte Gesellschaft so sehr von Geisterbildern (der „unsichtbaren Hand des Marktes“) tyrannisiert worden, nie zvor waren die Opferzahlen so hoch (ja – der werden selbst die Azteken blass) – und noch lange ist die Diskussion nicht zuende, was alles zu den Opfern zu zählen hat, zu den Opfern jener Philosophie, die allein betriebswirtschaftliche Denken als höchste Form des Urteils zuläßt – verstehe ich Götz Aly richtig („Die Vordenker der Vernichtung“ zusammen mit Susanne Heim und „Hitlers Volksstaat“) so müssen wir auch die Holocaustopfer als Opfer jener Philosophie verstehen, die Menschenleben nur dann akzeptiert, wenn es betriebstwirtschaftlich irgendwie dem Mammon dient – dient es nicht, kann es weg. Wer meint, dass sei Geschichte, der darf sich gerne einmal mit der Philosophie des aktuellen Hartz-Horrors auseinandersetzen: wer hier nicht verwertbare Leistungen für den Höchsten erbringt (Pflege der Eltern zählt nicht dazu, Pflege der Kinder auch nicht, eben so wenig ein Leben für die Kunst, die Musik, die Philosophie) und sich weigert, der Obrigkeit zu gehorchen, riskiert, Wohnung, Essen, Wasser, Wärme und letztlich das Leben zu verlieren – bezeichnenderweise war die erste Reaktion der Armenverfolgungsbehörde Jobcenter und der heiligen Bundesagentur für Arbeit, nach dem Spruch des Verfassungsgerichtes, das eine Sanktionierung von 100 Prozent für unmenschlich hielt, eben jene Sanktionierung durch die Hintertür wieder möglich zu machen.

„Kein Tag soll dem Höchsten entgehen, bringe ihm alles dar, was Dir an Zeit geschenkt wurde“

Weihnachten – das … fälschlicherweise … höchste Fest unserer Unkultur – verdeutlicht mit seinen Materialschlachten schon deutlich genug, wohin die Reise geht, Rente mit 70, Rente mit 80 oder 90 Lebensjahren folgt diesem Denken auf dem Fuße, auch zu Ostern – so wird mir zugetragen – rollen nun Müllberge durch die Wohnungen, beständig rückt die Wirtschaft näher an die Feiertage – erste sind schon gestrichen worden, um Geld einzuspielen – und für viele schrumpft die Zeit beständig, die Tempel des Mammons werden bald 24 Stunden am Tag geöffnet sein, 7 Tage die Woche: wer den Segen des Herrn hat (also: Geld) darf jederzeit opfern gehen (also: shopping). Und wer nicht arbeiten geht, darf in den Gottesdienst der Medien, wo die Triumphe, Erfolge und Heilungswunder des Kapitalismus („Schau: Ken war unglücklich – jetzt trinkt er Promillewunder und ist wieder froh, mehr als je zuvor“) und seine tausend Götter täglich gepriesen werden.

„Du sollst gegen Deine Eltern und ihre Eltern aufstehen, verkünde ihre Sünden und verbanne sie, so Du die Kraft dazu hast“

Wer betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll verwertet werden kann, hat keinen Sinn mehr auf Erden. Hier gilt: „Arbeit macht frei“ – und wer keine Arbeit hat, keiner Arbeit nachgehen kann, zu keiner Arbeit nützlich ist, der darf nicht auf die Gnade des Herrn hoffen, er hat Strafe verdient: allein, mit dementen Patienten auf dem Zimmer, willenlos durch Psychopharmaka gemacht, eingewiesen von den eigenen Kindern, die sich des Elends schämten und das Erbe früher wollten, als „Gammelfleisch“ verhöhnt: das ist das Schicksal der Generation, die das aufgebaut hat, worin wir leben, das Schicksal von Generationen, die in nahezu allen alten Kulturen als die Weisen galten  und denen man blind Führung anvertraute – weil sie aus viel mehr Fehlern lernen konnten als die Jungen, was die noch leicht erkannten.

„Du sollst Leben beenden, wie es Dir gefällt: so es dem Höchsten nicht gerecht wird, darf es gehen“

Wofür wir nicht alles schon töten – und vor allem: wo. 100 000 Schwangerschaftsabbrüche im Jahr, 70 000 Tote durch unbesiegbare Krankenhauskeime, 10 000 Tote durch Unfälle im Haushalt, 4000 durch den Straßenverkehr, Selbstmorde sind inzwischen bei Jugendlichen Todesursache Nr. 1 (siehe MZ). Wir töten auch in Afghanistan und in Mali, unser Elektromüll tötet in Ghana Kinder gleich hundertfach, unser Rohstoffhunger nach Lithium tötet Kinder und Erwachsene weltweit, die Kriege um Rohstoffe und Neuordnung von Regierungen ermorden Millionen, ebenso wie die künstliche Verseuchung der Umwelt durch unsere Abfälle – die Liste ließe sich endlos verlängern, aber auch in der Medienerziehung setzt sich der Mord als Mittel der Wahl immer mehr durch: zwar gesellschaftlich noch verboten, aber … in Zeiten höchsten Zorns doch immer verständlicher, immer akzeptabler. Mehr und mehr fallen auch die letzten Grenzen: durch mühsam konstruierte „Hirntod“-Definitionen nebst staatlicher Organspendepflicht werden neue Märkte eröffnet und so der Herr befieht, die Pharmaaktien zu befördern, befiehlt der Staat auch sofort die Impfpflicht.

„Du sollst Frauen verbrauchen wie es Dir gefällt, nimm sie, so Du Macht hast, dass ist der Lohn des Herrn“

Die Verwertung von Frauen ist inzwischen wieder Standard geworden – und wird wohl … wie die letzten Jahre auch … wieder zunehmen, ihre Körper werden zu Werbezwecken ausgeschlachtet, dienen zur Unterhaltung einer milliardenschwaren Pornoindustrie, ihre Verkaufbarkeit ist inzwischen soweit gefördert worden, dass Deutschland „Das Bordell Europas“ genannt werden kann (siehe ZDF), als Ausgleich für die harten Fakten gerndern wir derzeit die Sprache – so sind alle beschäftigt und achten nicht darauf, wie wir weltweit Frauen nach Deutschland verschleppen, damit der Herr Vergnügen an ihnen findet.

Nun – der geneigte Leser hat schon längst gemerkt, was sich hier bildet: es formen sich die zehn Gebote eines dunklen Evangeliums, die ihre Kraft noch lange nicht entfaltet haben. Die letzten vier wiederholen sich ein wenig, darum wollen wir sie kurz abhandeln:

„Du sollst nehmen, was Dir gefällt, denn das ist das Recht des Höchsten“ – so ist das Gebot der Shopping Mals und der ganzen bunten Warenwelt, täglich wird es auf hunderten Kanälen in zigtausenden Sendungen gepredigt

„Du sollst lügen und betrügen wie es in Deiner Macht steht – denn so gefällt es dem Herrn, die Wahrheit sei auf immer Dein Feind, damit das was Deinem Nächsten gehört bald Deins sein soll“ – Grundsatz jeder Marketingoffensive

„Du sollst benutzen Deines Nächsten Frau und ihre Kinder, bis Du ihrer müde wirst, dann werfe sie in die Gosse, in die sie gehören“ – und

„Du sollst begehren Deines Nächsten Hab und Gut auf dass es DEIN werde“ – Grundsatz allen kapitalistischen Wirkens (ausgenommen der Frau und Kinder, die haben einen Sonderparagraphen) und allen Strebens „cleverer“ Geschäftsleute, die sich vom Grundsatz des „ehrbaren Kaufmanns“ schon lange verabschiedet hatten, Crede alle Anlageberater und Investmentbanker

So ungefähr lauten die ungenannten Leitsätze der Gegenwart, wer nun wissen will, was die Zukunft bringt, der kann seiner Phantasie freien Lauf lassen, wer weniger Phantasie hat, darf ins Kino gehen: „Die Tribute von Panem“ sind eine Vision der Zukunft, die nur linear hochrechnet, was aktuell schon längst läuft – auf niederem Grade. Wie beim Rodeln stehen wir gerade am Anfang einer Entwicklung, die allerdings schon 200 Jahre alt ist und inzwischen schon ziemlich Fahrt aufgenommen hat. Sicher – inzwischen können wir wissen, wer den Schlitten angestoßen hat: es waren die mächtigen Familien in den USA, die sich mit dem Bankensystem ein Herrschaftsinstrument geschaffen haben, dass so einfach wie genial ist – einfach jedenfalls für jene, die es sich ausgedacht haben. Sie drucken wertloses Geld, verleihen es dem Staat und seinen Bürgern und bekommen dafür als Zinsen echtes Geld zurück – einfacher reich werden geht gar nicht. Hört sich blöd an, ist aber so: es gibt genug seriöse Abhandlungen, die diesen Kern des Kapitalismus detalliert beschreiben. Das Recht auf dieses Geschäft ist durch viele Verträge abgesichert – und dieses Geschäft frisst sich seit hundert Jahren ungehindert durch alle Länder der Welt – außer sie sind kommunistisch und betreiben das gleiche Geschäft auf eigene Rechnung.

Geschützt wird dieses System durch die mächtigste Armee die die Welt je gesehen hat 649 Milliarden Dollar werden jedes Jahr in diese Wehrmacht gepumpt, die weltweit agiert – im Vergleich dazu: die reichen Saudis (denen die obigen Gebote sehr gefallen dürften) kommen auf 67 Millionen, das „böse“ Russland auf 61 Millionen (siehe Statista). Eine Befreiung von diesem Joch kann eigentlich nur aus den USA selbst starten – und der Kampf Roosevelt gegen Rockefeller zieht sich eigentlich kontinuierlich durch die Geschichte der USA – wobei Rockefeller seit den achtziger Jahren gewinnt – und zwar haushoch. Aber womöglich schaffen es dort soziale Kräfte noch, den Kurs vom Abgrund fort zu lenken. Hoffnung – habe ich da wenig, da sich die Macht der Gangster in diesem Land potentiert und die Heimatschutzgesetze nach „nine-eleven“ jeden Widerstand im Keim ersticken können.

Es fehlt aber noch der zentrale Satz für unser „Dunkles Evangelium“, einem Satz, an dem wir immer mehr arbeiten, dem wir täglich immer mehr folgen:

„Du sollst Deinen Nächsten hassen und verachten wie Dich selbst“

Den befolgen meiner Meinung nach derzeit immer mehr Menschen: Männer gegen Frauen, Junge gegen Alte, Reiche gegen Arme, Starke gegen Schwache, Rechte gegen Linke, Deutsche gegen Ausländer (und Ausländer gegen Deutsche), Veganer gegen SUV-Fahrer, Renter gegen Kinderlärm, Anwohner gegen Falschparker und Klimaheilige gegen Umweltsäue, Soldaten gegen Pazifisten, Rocker gegen Grüne oder einfach gesagt: Millionäre gegen Arbeitslose, Arbeitslose gegen Ausländer, Ausländer gegen Frauen, Frauen gegen Männer, Männer gegen Kinder und Kinder gegen Gammelfleisch: auch eine Liste, die beliebig verlängert werden kann. Dass das „Dschungelcamp“ Deutschlands beliebteste Sendung ist – eine Sado-Maso-Orgie in vollendeter Entwürdigung des Menschlichen – sagt eigentlich schon deutlich genug, was wir noch zu erwarten haben.

Und wo das alles enden wird?

Wir haben den Ball schon vor´s Tor gelegt – für die schlimmste Barbarei, die die Menschheit je gesehen hat. Auschwitz-Birkenau war nur ein leichtes Vorbeben für das, was nun langsam möglich ist: die Überbevölkerungsprediger und die Klimahysteriker flüstern schon jetzt leise das Lied von der Endlösung, Hand in Hand mit Tier- und Umweltschützern der dunkleren Art:

„Der Mensch muss weg – und das ist gut so.“

Und das Ausrufen der Klimanotstandes macht die ersten Notstandsgesetze denkbar, die in diese Richtung gehen werden – allein, weil die Reichen nicht mehr länger tolerieren wollen, dass die Armen ihnen die Landschaft zersiedeln, ihre Luft wegatmen und in ihren Seen plantschen.

 


PS: trotz vieler Worte noch ein Nachwort der persönlichen Art. Man liest nicht mehr so viel von mir an diesem Ort, an dem ich nun seit vielen Jahren Texte veröffentliche. Damit sich keiner die falschen Gedanken macht, hier die Erkärung für den Umstand, dass ich rarer geworden bin: zwei Kinder von mir sind schwer erkrankt – es sind die, die bei mir wohnen. Das kostet mich so ziemlich alle Zeit, die ich übrig habe, denn: wir reden hier auch über Pflege. Es reicht gerade bei mir nur noch dafür, kurze Gedankensplitter beim Frühstück zu veröffentlichen – mehr nicht. Die Zeit wird sich – so hoffe ich – irgendwann mal ändern, dann werde ich mich wieder mehr auf die geistige Auseinandersetzung stürzen können, aber momentan muss ich dringend andere Prioritäten setzen – auch jene, dass ich Zeit für Erhohlung brauche. Und natürlich zehrt das sehr an Kräften und Gedanken, lenkt ab von den großen Blicken über den Tellerrand hinaus. Aber: das ist halt Leben. Da muss man durch. Und dann: ist auch wieder Zeit für´s schreiben. Ja: wirklich.

 

 

 

 

 

 

 

Nichts aus der Geschichte gelernt

Willy Wimmer geht knallhart mit Berliner Politik ins Gericht.

Die heutige Berliner Politik läuft den Lehren aus den schrecklichen Weltkriegen zuwider, sich für geopolitische Stabilität und Frieden einzusetzen. Gerade in Bezug auf die Russland-Politik verfolgt diese einen gefährlichen Kurs aus dunklen Zeiten, meint Willy Wimmer, Staatssekretär a. D. und ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Auf einer AfD-Veranstaltung im Bundestag geht er mit der Berliner Politik knallhart ins Gericht und appelliert an diese, von diesem fatalen, falschen Pfad abzukehren.

„Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“

„Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“


„Die Konsensmoloch-Krähe“ (parkwaechter/nachrichtenspiegel.de)

Galoppierender Wahnsinn vor galoppierender Inflation

Bereits wenn man sich die Gesichter der neuen Junta ansieht, die jetzt „evidenzbasiert“ über die für unsere E-Mobilität so begehrten Lithiumvorräte Boliviens verfügen wird, könnte einem das morgendliche Croissant samt Kaffee wieder nach oben kommen. Diese hochkriminelle Panzerknacker-Bande wurde von der deutschen Regierung  natürlich umgehend abgenickt und als legitime Machthaber bestätigt. Mit den Säuberungen der politischen Gegner, insbesondere unter der indigenen Bevölkerung, wurde bereits begonnen. Man sieht Videos von tränenüberströmten indigenen Ärzten, die sich den Massakern an ihren Mitmenschen weitgehend hilflos gegenübersehen. Doch die bereits vorbestellten E-Autos, die sich der tagesschauguckende und klimaschonende Leitmedienbürger demnächst als Zweit- oder Drittwagen neben seinen SUV in die Garage stellen darf, die werden umso sauberer und freudestrahlender sein.

Man könnte gerade wieder vieles kommentieren und verlinken, nicht nur über die Hintergründe des maßgeblich von der dort ansässigen US-Botschaft mitgeplanten Putsches gegen den demokratisch gewählten Staatspräsidenten Evo Morales. Aber das ist ja auch eine Tendenz unserer gegenwärtigen Zeit, dass man all den niederträchtigen Machenschaften, die sich auf der Weltbühne abspielen, quasi nur noch hinterherhetzt und sich fortwährend verausgaben müsste, wollte man alles angemessen kommentieren. Der Bürger wird heute ständig wie aus der Reserve gelockt, auch durch immer mehr und bislang nicht für möglich gehaltenen Zugriffe auf seine Person, seine Grundrechte, seine Kinder, die Verstaatlichung seiner Organe,  Impfzwang und nun auch sein Erspartes (siehe „Jetzt geht’s ans Eingemachte“). Immer mehr alternative Medienschaffende, die gegen dieses Überborden des Wahnsinns ein Gegengewicht bieten wollen, verzweifeln. Die Geschwindigkeit des Wurmfraßes ist einfach zu rasant als dass man die sich überschlagenden Ereignisse noch geordnet verarbeiten könnte.

Wir haben zwar noch keine galoppierende Hyperinflation, wie das Frau Alice Weidel, immerhin ehemalige Goldman Sachs-Bankerin im Verein mit zahlreichen anderen, auch renommierten Ökonomen, uns als unausweichlich und als bereits vor der Haustür stehend erklärt (siehe youtube), aber wir haben es mit etwas viel Schlimmerem zu tun: einer galoppierenden Ausbreitung des Wahnsinns – eines schwer greifbaren Wahnsinns, für den es kaum noch rationale Begriffe gibt. Eines Wahnsinns, angesichts dessen manchen einfach der Mund offenbleibt, andere sich in ihrem Wohnklo hintern  Flachbildschirm zu verkriechen suchen, und wieder andere sich in der offensiven Variante versuchen: fröhlich pupsend und fähnchenschwingend als Trittbrettfahrer auf den Zug des reinen Wahnsinns aufspringen, dabei laufend Selfies posten, wieviel Spaß man auf diesem Astroturf-Express doch eigentlich hat und wie Gut und Gerne es sich im Speisewagen dieses Richtung Grand Canyon fahrenden Expresszuges schlemmt (siehe Der Joker kommt: Ich reiß‘ euch jetzt gut und gerne den Arsch auf!).

Todesurteil durch Grinsekatzen

Lassen wir uns also nicht allzusehr aus dem Lot bringen, werfen wir aber trotzdem einen kurzen Blick auf die Innen-/Außen-/Nirgendwo-Politik Deutschlands. Dass die im Nahen Osten geführten Kriege und Sanktionen derjenigen Globalstrategen und Denkpanzergeneräle, die unsere Drei Damen vom Grill immer kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ bezeichnen, mittlerweile zu über einer Million Toten, mehreren Millionen Invaliden, Flüchtlingen und Hungernden geführt hat, ist ja mittlerweile leidlich bekannt. Wem es nicht bewusst ist: kurz mal den Fernseher ausschalten, Fensterjalousie hochkurbeln und nach draußen gucken: das Elend ist bereits direkt vor der eigenen Haustür angekommen.

Alleine die jüngsten transatlantischen Sanktionen gegen Venezuela, von unserer wacker für Klima und CO2-Neutralität kämpfenden EU-Chefin von der Leyen gut und gerne und grinsend abgesegnet, hatten als direkte Konsequenz mehr als 40.000 Todesopfer zur Folge – und das sind nur die offiziellen, von US-Seite gelieferten Zahlen (Quelle: Center for Economic and Policy Research / Washington). Zusätzlich befinden sich mehr als 300.000 Menschen, darunter vor allem die ärmsten Einwohner Venezuelas, aufgrund sanktionsbedingten Medikamentenmangels in einer akut lebensbedrohlichen Situation.  Nach offiziellen Angaben sind 22 Prozent aller venezolanischen Kinder wegen Mangelernährung im Wachstum zurückgeblieben. In Summe sind in Venezuela durch die von USA und der EU verhängten Sanktionen bereits mehr Zivilisten ums Leben gekommen als im Jahr 2018 im Krieg in Afghanistan. Und es gibt kaum einen Coup, bei dem die von uns gewählte Regierung nicht mit dabei ist. Zur Rolle Deutschlands im Syrienkrieg siehe z.B. S.56 einer Broschüre der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/IPPNW (damalige Schlagzeilen aus Zeit und Welt online: „Das neue Syrien kommt aus Wilmersdorf“, „Wie in Berlin die Zeit nach Assad geplant wird“ und  „Was sich die Muslim-Brüder für Syrien wünschen“).

Schande und Leichentuch über dieses Land!  

Inzwischen ist die deutsche Regierung, die Russland ja „Destabilisierung“ vorwirft, selbst einer der größten Destabilisierungsfaktoren für Europa und sogar für die ganze Welt. Jeder Rechtsstaatlichkeit und jeden Völkerrechts spottend, unterstützt und legitimiert die Merkelregierung jeden noch so niederträchtigen Putsch bzw. Putschversuche, bei denen korrupte neoliberale Ausbeuter im Hintergrund die Fäden ziehen – Spindoctoren und „Dienste“, über die die Bundeskanzlerin uns gegenüber immer kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ spricht. Jüngst eben in Bolivien, aber genauso in Venezuela, Syrien, Jemen, Afghanistan etc. – überall ist Merkels Flachmannschaft als treibende oder willfährig abnickende Kraft mit von der Partie, im Dienste des guten und gernen Lebens.

Deutschland könnte aufgrund seiner strategischen und wirtschaftlichen Position heute ein wirksames Gegengewicht gegen eine derart menschenverachtenden Politik der Eskalation, Kriegstreiberei und Ausbeutung darstellen, aber es versagt unter der Ägide Merkel/Maas: VOLLSTÄNDIG!

Ich erspare mir diesmal ironisierende Worte, mit denen man ja alles garnieren muss, was man heute in politischer Hinsicht publiziert und sage es geradeheraus: Es ist eine Schande ohnegleichen, was wir gerade erleben! Wenn unsere Kinder und Enkelkinder – und aufgrund des rasanten Tempos, mit dem dieses Land lt. Willy Wimmer gerade „abgewickelt“ wird, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch wir selbst – einmal die Konsequenzen des Desasters, das derzeit auf allen Ebenen angerichtet wird, ausbaden müssen, dann werden diese Kinder und Enkelkinder womöglich wenig Verständnis dafür haben, warum wir das alles zugelassen und stattdessen „dieses Ding mit Garten, Bier und Grillen“ (©Eifelphilosoph) betrieben haben.

Deutschland befindet sich aufgrund dieser rückgratlosen (Nicht-)Politik einer Kanzlerin, die nach Erkenntnis des scharfsinnigen Beobachters Roger Willemsen – der für diese Erkenntnis ein Jahr lang im Bundestag gesessen ist – mit jedem Wort nichts anderes tut, als „Betäubungszonen ausbreiten“ (Quelle: Tagesspiegel) international inzwischen vollkommen im Niemandsland. Einstmals für seine Politik des Friedens und der Verständigung weltweit geschätzt, wird Deutschland heute im besten Falle bemitleidet, zunehmend verachtet und von vielen Ländern sogar gehasst.

Ich habe mich lange gefragt, wie es möglich sein kann, dass die Bürger dieses Landes eine solche Politik geschehen lassen und sogar bei jeder Wahl aufs Neue legitimieren, obwohl der nackte Wahnsinn bereits an der eigenen Haustür anklopft und die eigenen Kinder abholen möchte. Mit einem volkstümlichen Ausspruch, der mir bislang unbekannt war, ist mir dieses Rätsel nun unerwartet gelöst worden. Hätte ich ihn schon früher zu lesen bekommen, dann hätte ich mir einige unnötige Mühsal ersparen können. Und ich muss zugeben: Ich bin trotz der makabren Situation, in der wir uns gerade befinden, in schallendes Gelächter ausgebrochen, als ich ihn nun zum ersten Mal vernommen habe. Dieser Ausspruch lautet: „Solange noch ausgeschenkt wird, saufen wir weiter!“

 

 

Assange

Vater von Julian Assange äußert sich über seinen Sohn und Pressefreiheit

Alarmierender Appell: Mörderisches Vorgehen gegen Assange – UN-Experte macht Westen schwere Vorwürfe

Anything to say? Freiheit für Assange!

Griff nach Eurasien – Hermann Ploppa

„Mit großer Beunruhigung sehen wir, wie die Kriegsvorbereitungen gegen Russland gnadenlos vorangehen. Truppen sind unablässig auf den Weg zur russischen Grenze. Währenddessen sollen die Atomwaffen, die im deutschen Büchel gelagert werden, erneuert und ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang wird oft eine Abkehr von der guten alten Entspannungspolitik beklagt. Damit sind wir bereits auf ein irreführendes Narrativ hereingefallen. Die sogenannte Entspannungspolitik war auch nur eine Kriegsführung mit subtileren Mitteln.“ Hermann Ploppa

Welches Interesse haben die westlichen Mächte an Eurasien? Welche Rolle spielt Deutschland im seit 150 Jahren andauernden Ringen um Eurasien? Und welche Alternativen hat Europa für eine friedlichere Zukunft? Über diese und andere Fragen spricht Hermann Ploppa im NuoViso Talk.

Dr. Jill Stein antwortet auf Clinton & spricht über Julian Assange, Edward Snowden & Greta Thunberg

In diesem Exklusivinterview mit der Ärztin, Aktivist in und ehemaligen Präsidentschaftskandidatin der Grünen in den USA, Dr. Jill Stein, analysieren wir die Beschuldigungen, die Hillary Clinton kürzlich gegen Tulsi Gabbard und Jill Stein erhob. Wir geben außerdem eine Einschätzung der Politik der Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur 2020 und liefern einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft der Grünen Partei in der USA. Ferner analysieren wir die Position der Partei zu Whistleblowern wie Edward Snowden und Chelsea Manning und beschäftigen uns mit Journalisten wie Julian Assange. Zum Schluss befassen wir uns mit der Fridays-for-Future-Bewegung und der Figur Greta Thunberg und fragen, warum sie der Kritik am Militarismus nicht denselben Stellenwert einräumen wie dem Klimawandel.

Niemand braucht die SPD!

Die Montagsreden zur Rettung der deutschen Sozialdemokratie stammen dabei aus der Feder einer profilierten Sozialdemokratin oder eines profilierten Sozialdemokraten – von innerhalb oder außerhalb der SPD.

Das #neustart19-Team hat mit der Verfasserin bzw. dem Verfassers Stillschweigen über ihre bzw. seine wahre Identität vereinbart.

via fefe

UkraineGate – Thomas Röper im Gespräch mit Robert Stein

Die Medien in Deutschland berichten über den „Ukraine-Skandal“ ausgesprochen einseitig. Alles, was angeblich Trump belastet, wird breitgetreten, auch wenn es von Anfang offensichtlich unwahr ist. Es geht ausschließlich darum, Trump in ein schlechtes Licht zu rücken. Dafür gäbe es genug Gründe, der „Ukraine-Skandal“ gehört jedoch nicht dazu.

EU-Kommissar Thierry Breton? WOCK, ZOSCH, GLINKA!

Achtung, bitte nur bei pathologischem Interesse für EU-Institutionen und kaputte Kommissare ansehen. Mit neuen Randgruppen-Beleidigungen! Knapp 6 Minuten bitterer Stoff & wenig Witz. Nichts für Depressive. Millionäre bitte weggeschaut!

und

Martin Sonnenborn bei phoenix persönlich

SPD: Tod durch Langeweile

Jetzt geht es also in die entscheidende Runde. Knapp 430.000 SPD-Mitglieder stimmen ab sofort in der Stichwahl über ihre künftigen Parteivorsitzenden ab. Wie unglaublich aufregend! Deutschland ist elektrisiert von diesem irren Spektakel.

Operation Kony: US-Beutezug in Afrika

Kann ein Video einen Krieg auslösen? Die Dokumentation führt in die Zentralafrikanische Republik, nach Uganda und in die USA und zeigt, welch obskuren Absichten ein angeblich humanitäres Video diente und wie Washington die Jagd auf den ugandischen Kriegsverbrecher Joseph Kony als Vorwand für eine militärische, wirtschaftliche und religiöse Operation in Afrika nutzte.

Wie der Vatikan während des Zweiten Weltkriegs Nazi-Größen zur Flucht ins Ausland verhalf

Deutschland muss wieder mehr Verantwortung übernehmen!

Was wurde aus „von deutschem Boden darf kein Krieg mehr ausgehen“?

Höfliche Bitte an Frau vonderLeyen

Achtung, nur für (seriöse) WISSENSCHAFTLER, STUDENTEN und interessierte SCHÜLER! Ursula vonderLeyen hat die EU-Kommission umgekrempelt, alles krass & marketingkompatibel in Neusprech benannt, Gelder in Militärprojekte verschoben, einige, ihr unwichtige Bereiche komplett vergessen etc. pp. Jetzt hat sie Post erhalten… #EuropaNichtDenLeyenÜberlassen!

Die letzten 100 Artikel