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„Faktenchecker“ der EU verbreitet Fake News

„Bill Gates arbeitet an der Entvölkerung und will die Welt beherrschen“ – oder: „Das Coronavirus stammt aus einem Labor“ – Glaubt man der Webseite „EuvsDisinfo.eu“, so handelt es sich bei diesen Aussagen um wiederkehrende Desinformation im Auftrag des Kreml, die von RT verbreitet wird. Tatsächlich hat RT nichts dergleichen behauptet. Es handelt sich um Sätze, die aus dem Zusammenhang gerissen und von den „Faktencheckern“ als vermeintliche russische Desinformation präsentiert worden sind. Für diese Tätigkeit erhalten sie jährlich fünf Millionen Euro. Entsprechend groß scheint das Bemühen zu sein, Ergebnisse zu liefern. Und seien sie noch so falsch.

Die Macht um Acht (54)

Ein neues Bewertungs-System in TV-Zeitungen.

Bisher kennen die TV-Zeitungen als Bewertungs-Symbole für ihre Sendungen die Daumen: Zeigt der hoch, dann gilt der Programm-Punkt als gut, weist der Daumen nach unten, wird vom Sehen abgeraten. Die MACHT-UM-ACHT empfiehlt für die Tagesschau ein neues Symbol: Die Knall-Tüte. Der Volksmund bezeichnet aufgeblasene Wichtigtuer, deren Aussagen nach der Fake-Prüfung platzen, gern als Knall-Tüten. In dieser Folge der MACHT-UM-ACHT wird diese neue Bewertung der jeweiligen Tagesschau-Meldungen erstmalig vorgestellt.

Unter der Überschrift „Quarantäne-Brechern drohen Sanktionen“ stellt die Tagesschau eine Maßnahme der Dame Claudia Schröder, Abteilungsleiterin Gesundheit und Prävention im Niedersächsischen Ministerium für Gesundheit, vor. Sie drohte Quarantäne-Brechern harte Sanktionen, sogar eine Einweisung in eine geschlossene Einrichtung sei denkbar. Schon die Abteilungsleiterin tritt als echte Knall-Tüte auf. Aber auch die Tagesschau, die diese diktatorische Maßnahme unkommentiert veröffentlicht, hat sich eine Knall-Tüte verdient. Zumindest hätte die Redaktion erwähnen müssen, dass die UN jede Zwangsbehandlung, die nicht der Abwendung eines akuten lebensbedrohlichen Zustands dient, untersagt.

Am internationalen Kindertag bedenkt die ARD den Meister belangloser Jovialität, den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dieser Meldung: „Einsatz in Corona-Krise – Steinmeier dankt Kindern und Eltern“. Diesen Dank hätte die Tagesschau, wenn dort Journalisten arbeiten würden, mit folgenden Nachrichten zum Kindertag verbinden müssen: „Durch das Kontaktverbot und das Eingesperrtsein drohen psychosoziale Schäden“, sagt Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). „Die Bedürfnisse von Kindern werden bisher überhaupt nicht berücksichtigt.“ Kein Wort, keine Ahnung, kein Journalismus. Das kommt davon, wenn eine Redaktion voller Knall-Tüten über eine präsidiale Knall-Tüte berichtet.

Einen echten Höhepunkt der Knalltüterei leistet sich die Tagesschau mit dieser Meldung: „ARD-DeutschlandTrend – „Ja“ zum Familienbonus“. Im Verlauf des Textes erfährt der leidgeprüfte Zuschauer: „Das (JA) hat eine Umfrage von Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend bereits am Mittwoch ergeben – bevor die genauen Maßnahmen des Konjunkturpakets bekannt wurden.“ Also haben die Befragten angeblich dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zugestimmt, ohne es zu kennen. Für diese demoskopische Meisterleistung verdient die zuständige Redakteurin, Ellen Ehni vom WDR, die Auszeichnung als Knall-Tüte des Monats.

Bei Torsten Teichmann helfen keine Tüten. Der Mann erzählt in seiner Meldung: „Die USA wollen offenbar ihre Drohungen wahrmachen und einen Teil der in Deutschland stationierten US-Truppen abziehen.“ Diese unzulässige Vermischung von Kommentar (drohen) und Nachricht muss mit einer arbeitsrechtlichen Maßnahme bedacht werden: Teichmann sollte zum Tüten kleben abgestellt werden. Denn der Bedarf an Knall-Tüten für die Tagesschau wächst weiter.

Viele Zuschauer der Video-Serie machen von dieser Mailadresse Gebrauch: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE. Sie helfen der Redaktion, die alternative Nachrichten-Sendung besser zu machen.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Neue Medienstandards in den USA: „Der Beruf des Journalismus ist die Agitation“

Seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd geraten immer mehr Dinge in Bewegung. Viele alte Probleme geraten in den Fokus der Öffentlichkeit. Und die Proteste lassen nicht nach. Doch dies geht auch mit einer Verengung des akzeptierten Meinungskorridors einher.

Nicht nur im Privaten beugt man sich besser dem Zeitgeist. Auch in den Redaktionen der größten Zeitungen gibt man sich größte Mühe, in der aufgeheizten Stimmung auf keinen Fall irgendwie anzuecken. Eine Journalistin erklärt nun stellvertretend, ihr Berufsstand habe die Aufgabe, zu agitieren. Und wer nicht agitiert, der fliegt. So geschehen jüngst bei der New York Times.

Ken Jebsen fordert härtere Maßnahmen!

Angela Merkel ist nicht nur die mächtigste Frau der Welt, sie ist auch der weitsichtigste Mensch des Planeten. Ohne die von ihr beschlossenen Corona-Maßnahmen wäre Deutschland schon im März 2020 ausgestorben. Doch der Virus ist noch nich nicht besiegt, sodaß die noch übrigen 83 Millionen Deutschen sich nicht zu sicher fühlen sollten. Stay @ Home und folge den Anweisungen des Corona-Krisen-Managements. Es geht um das Überleben der Spezies!

Maas für „nukleare Teilhabe“ – bei der Selbstzerstörung

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Die Tagesschau unterschlägt Nachrichten über das US-Atombombenlager in Büchel und über den Betrug am deutschen Wähler (mehr …)

Relotius-Spiegel vs KenFM | Medien vs Bürger | Corona-Demos

I’m [sic!] of all the bullshit.

„Tagesschau hält Ken Jebsen für ‚umstritten‘.“

Immer wieder denkt man bei Betrachtung der aktuellen Tagesschau, es könnte auch die vom letzten Jahr sein. Auch weil sich echte Aktualität anders anfühlt. Zwar demonstrieren inzwischen Menschen in ganz Deutschland seit Wochen für die Verteidigung des Grundgesetzes, aber die Tagesschau meldet erstmal nichts und wenn dann doch, dann ist die Meldung schnell und wie bestellt mit einer Meinung garniert: Der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle mache sich Sorgen, dass die Diskussion Verschwörungstheoretikern überlassen bliebe. Nur nicht sauber melden, schnell eine zum Regierungskurs passende Meinung einholen und den Tausenden, die im Land demonstrieren, den Spinner-Stempel aufdrücken.

Verschwörungstheoretiker! Rechtsradikal! Wie solch üble Etiketten gemacht werden, auch v. Tagesschau

Verschwörungstheorie, Rechtsradikale, AfD-nah – so oder ähnlich lauten die Etiketten für jedermann und jede Frau, die den Regierenden und Meinungsführern nicht passen. Am konkreten Fall kann man zeigen, wie das geht und wie die Etikettierung angewandt wird. Menschen, die die amtliche Bewertung der Corona-Krise und vor allem die Lockdown-Entscheidungen von Bund und Ländern nicht für richtig halten und für Lockerung plädieren, werden zu Verschwörungstheoretikern erklärt. Das ist die erkennbare große Linie der Meinungsmache. Was jetzt, besonders massiv am vergangenen Wochenende, zur Bewertung und Abwertung des Protestes benutzt wird, ist zuvor geplant und angelegt worden.

Netzwerk für Fake-Botschaften – Ein Blick in den Maschinenraum

Was ist schlimmer als Militärkonvois mit Corona-Toten auf Italiens Straßen? Für ein transatlantisches Netzwerk sind es Militärkonvois mit russischer Hilfe. Über welche Kanäle werden Fake-Botschaften verbreitet?

„Pandemie“ der Bundesregierung 2012: Uli Gellermann

Acht Jahre Untätigkeit.

Deutschland befindet im Shutdown-Modus. Artikel 8 des Grundgesetzes wurde auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Es darf sich nicht mehr öffentlich versammelt werden. Das hat es in der BRD sei ihrer Gründung 1949 noch nicht gegeben.

Die Bundesregierung verteidigt diesen massiven Einschnitt in die Grundrechte mit dem Infektions-Schutzgesetz, konkret Paragraph 28. Berechtigt? Nur, wenn die Regierung vom Corona-Virus überrascht worden wäre. Das aber ist nicht der Fall.

Albrecht Müller im Gespräch mit Ivan Rodionov (RT Deutsch)

Ivan Rodionov ist Chefredakteur des in Deutschland tätigen russischen Mediums RT Deutsch. Dieses wird einerseits von einigen deutschen Medien und Politikern angefeindet, zum anderen von vielen Leserinnen, Lesern und Zuschauern in Deutschland genutzt. Sie schätzen den sogenannten „fehlenden Part“ als Ergänzung zu einem besseren Bild des Geschehens in Deutschland und in der Welt.

Im Gespräch zwischen dem Chefredakteur von RT Deutsch und dem Herausgeber der NachDenkSeiten geht es um Beispiele für diese notwendige Informationsergänzung, es geht um die Entspannungspolitik und was daraus geworden ist, um die neue Spaltung zwischen Ost und West und um den Feindbildaufbau. Es geht um immer wieder erkennbare Verkürzungen bei der Darstellung der Wirklichkeit. Besprochen wird auch die Rolle der baltischen Staaten, ihr Verhältnis zu Russland und die teilweise heilsame Wirkung der Sanktionen gegen Russland.

Rundfunkbeitragswiderstand

Olaf Kretschmann bei SteinZeit

Aus Gewissensgründen lehnt Olaf Kretschmann die Zahlung seines Rundfunkbeitrages ab. Im Gespräch mit Robert Stein berichtet er über seinen jahrelangen Kampf mit der GEZ und zeigt auf, warum es für ihn eine Gewissensfrage darstellt, ob man diesen Rundfunk mittragen möchte.

Inspektor Columbo: Kult und Kindheitserinnerungen

Für viele ist er vor allem der schusselige und scharfsinnige Ermittler, der im Trenchcoat die Mächtigen in ihren Luxusvillen überführt. Doch Peter Falk verkörperte nicht nur den unnachahmlichen Inspektor Columbo, sondern arbeitete als erstklassiger Schauspieler auch mit bedeutenden Regisseuren zusammen. Die Dokumentation zeigt den Mann hinter der ikonischen TV-Figur.

Die Meta-Zensur. Werden europäische YouTube-Kanäle bald Geschichte sein?

YouTube-Chefin Susan Wojcicki kündigte in einem Brief an alle großen YouTuber an, dass die Videoplattform nächstes Jahr sämtliche europäische Kanäle löschen werde, sollte Anfang 2019 der verhängnisvolle Artikel 13 der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung ratifiziert werden. Auf YouTube wäre dann nur noch Video-Content verifizierter Unternehmen zu sehen. Von „Broadcast yourself“ gäbe es dann keine Spur mehr! Unter den YouTubern herrscht berechtigte Panik- und Weltuntergangsstimmung. Selbst YouTube eröffnete eine eigene Seite mit dem Titel „Save your Internet“, dessen gleichnamiger Hashtag aktuell durch alle digitalen Blutbahnen strömt. Der Kampfgeist der Internetgemeinschaft erschöpft sich bislang leider in dem Erstellen empörter Videos und dem Teilen von Hashtags. Diese Schlacht kann aber nicht online geführt werden – sie muss auf die Straße transportiert werden!

Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt

#SaveYourInternet

Der wilde Pazifik

Deutsch 4K DOKU

Neuseeland: Die Tiere vom Ende der Welt

Auf Neuseeland sind – neben fünf Millionen Menschen – viele endemische Tierarten zu finden – und einige sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Neuseeländer setzen sich für das Überleben ihrer Tiere ein und haben eine große Sensibilität für die Einzigartigkeit ihrer Natur entwickelt.

Island: Sommer der Polarfüchse

Ein kurzer Sommer in Islands rauem Norden, zwei Polarfuchsfamilien, zwei Geschichten: Die Seefüchse an den Steilklippen finden als „High Society“ mit brütenden Seevögeln in ihrem Revier reiche Nahrung, während unten am Meeresufer die Strandfüchse auf der Verliererseite stehen, ständig am Verhungern sind und in ihrer Not sogar Fliegen fressen.

Eine Wunderwelt geprägt von gewaltigen Kräften der Natur: Island. Nur ein Landtier gelangte aus eigener Kraft auf die entlegene Vulkaninsel – der Polarfuchs. Am See nahe der Steilküste haben sich Mutter und Vater Seefuchs als erfahrenes Paar in die „High Society“ der Füchse gekämpft und eines der besten Reviere erobert, mit Zugang zu den Klippen, wo viele Seevögel brüten. Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen großzuziehen erfordert den vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund groß.Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt endlich eine bessere Zeit auch für die Verlierer vom Strand. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen?Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe die schönsten und dramatischsten Momente.

Video des Monats: 1000 Gestalten / Fort-Schritt im Land der marktkonformen Demokratie

„Uns geht’s gut …“

Aus der Pressemitteilung der Performancekünstler (weitere Infos siehe 1000gestalten.de):

<< Nach Monaten der Vorbereitung hat die Kunstperformance 1000 GESTALTEN ein überwältigendes Bild des kreativen Protests in die Welt gesendet. Hunderte in Lehm gehüllte Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft haben in einer zweistündigen Choreografie ihre Kritik am G20-Gipfel Ausdruck verliehen und zu mehr Menschlichkeit und Eigenverantwortung aufgerufen.

Die verkrusteten Gestalten sollen für eine Gesellschaft stehen, die den Glauben an Solidarität verloren hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft. Im Laufe der Performance legten sie ihre grauen Kostüme ab, darunter kamen ihre bunten T-Shirts zum Vorschein. Auf diese Weise befreiten sie sich symbolisch aus ihren erstarrten Strukturen.

„Wir können nicht darauf warten, dass Veränderung von den Mächtigsten der Welt ausgeht, sondern müssen uns jetzt alle politisch und sozial verantwortlich zeigen“, erklärten Sprecher des Kollektivs Tausend Gestalten anschließend. „Wir wollen daran erinnern, wie identitätsstiftend Mitgefühl und Gemeinsinn für die Gesellschaft sind. Unsere Aktion ist ein weiteres Zeichen dafür, dass viele Menschen die zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus nicht länger hinnehmen wollen. Was uns am Ende rettet, ist nicht unser Kontostand, sondern jemand, der uns die Hand reicht“.

Es ist uns tatsächlich gelungen, für die Aktion breite Schichten der Zivilgesellschaft zu mobilisieren: Vor und hinter den Kulissen waren über 1000 Freiwillige beteiligt – viele davon waren das erste Mal Teilnehmer einer Kunstaktion. Menschen aus über 85 Städten in ganz Europa meldeten sich als Performer und Helfer an … >>

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