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Regierung und Medienkonzerne können den Kampf für ihre Lüge nicht mehr gewinnen

Was für ein Fiasko für Regierung, Leitmedien und Konzerne: Den früheren „Stützen der Gesellschaft“ zerbricht ihre Basis völlig. Ihnen bleiben nur noch Rücktritt, Entschuldigung und die Hoffnung auf ein mildes Urteil. Oder das immer tiefere Abrutschen in den Zivilisationsbruch: Ein „Gefangenendilemma“.

Von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand

Man stelle sich vor, die Staats- und Regierungschefs treten im März 2020 an die Öffentlichkeit: „Liebe Leute, uns schmiert gerade mal wieder der Finanzkapitalismus ab. Und Ihr wisst es doch alle seit der letzten Krise, so geht es nicht weiter. Wir brauchen jetzt ein paar Monate, vielleicht ein Jahr, vielleicht drei Jahre Zeit, in denen wir inflationär Schulden machen müssen. Wir wollen mit Eurer und Gottes Hilfe nun in eine umweltfreundliche, soziale, freie, friedliche und demokratische Epoche aufbrechen. Wir bitten Euch um etwas Geduld und um Eure Unterstützung. Wir öffnen uns für Euch und werden mehr Demokratie wagen.“

Die Jugend der Welt hätte den G-20 zugejubelt, die im Sommer 2017 bei den Protesten gegen deren Gipfel in der Hamburger Innenstadt noch als unbeliebteste Menschen des Erdballs kenntlich geworden waren.

Der Zensur-Kult

Das Unterdrücken unerwünschter Meinungen in der Coronafrage erreicht immer neue Dimensionen.

Ein Standpunkt von Hannes Hofbauer.

Zensur — das ist etwas, was immer die anderen tun. Undemokratische Regime wie in China zum Beispiel. Oder wir lesen über die Unterdrückung von Meinungen durch den Staat in den Geschichtsbüchern. Aber Zensur ist eine Realität — hier und heute. Die neuen Medien haben einen verstärkten Mitteilungsdrang sehr vieler Bürger erzeugt; gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von wenigen zentral gesteuerten Plattformen und Internetgiganten. Der Trick der weltanschaulichen Ordnungshüter unserer Zeit: Der Staat agiert nicht mehr direkt. Er muss das gar nicht, denn er ist von einem „Feld“ privater Medien umgeben, die ihm zuarbeiten, seine Narrative verbreiten und Widerspruch unterdrücken. In der Regel geschieht dies wohl freiwillig. Heute arbeitet man mit Tarnbegriffen wie „Kampf gegen Desinformation und Fake-News“. Und sie sind für Zensuropfer meist unangreifbar. Denn wer könnte es Privatleuten verdenken, dass sie auf ihrem Terrain ihre Regeln durchsetzen?

„Löschen“, „blockieren“ oder „canceln“ lauten die gängigen Verben, wenn im Ringen um die Meinungshoheit die politischen und medialen Vertreter der sich liberal nennenden westlichen Wertegemeinschaft kritische Stimmen mundtot machen. Zensuriert wird — folgt man offiziellen Verlautbarungen — nicht. Zensur findet nur in als feindlich, sprich als „illiberal“ erkannten Ländern statt, allen voran in Russland, China und der Türkei, fallweise auch im Ungarn des Viktor Orbán, wenn man ein inneres EU-Feindbild bedienen will.

Die (Anti-)Corona-Politik führte zu einem unheimlichen Anschub in Richtung Meinungskontrolle.

Offene Debatten über die gesetzten Maßnahmen werden von staatlichen Stellen und den zu deren Sprachrohren verkommenden Mainstream-Medien verweigert; Gegenpositionen zunehmend „gelöscht“

Autoritäre Hippies

Markus Gelau

Um die repressive Zensur abweichender Meinungen, Denkanstöße und Perspektiven für die Generation tiktok und Böhmermann zu rechtfertigen, lässt das Establishment im konkreten Fall des von Youtube gebannten Ken Jebsen nun abhängige Opportunisten des Establishments antreten, die der Gesellschaft der Feierabendhumanisten versichern müssen, dass es mit der faschistischen Zensur von Rubikon, Jebsen und vielen weiteren erstklassigen journalistischen Formaten doch schon alles seine Richtigkeit habe, und hier lediglich der oft propagierte KAMPF GEGEN RECHTS geführt würde.

Wegen Verbreitung „widerlegter Behauptungen“: Instagram-Profil von Robert Kennedy Jr. gelöscht

In Deutschland erlangte Robert F. Kennedy Jr. zuletzt als Teilnehmer auf einer sogenannten Corona-Demo Aufmerksamkeit. Er gilt als Corona-Skeptiker und Impfkritiker und macht aus seiner Meinung keinen Hehl. Nun ist er dem US-Social Media Riesen Instagram offensichtlich zu weit gegangen.

Die digitalen Supermächte

Ein Standpunkt von Glenn Greenwald.

Technologiegiganten blasen zum Angiff auf die Meinungfreiheit und den unabhängigen Journalismus — die liberalen Kräfte applaudieren.

Niemand ist offenbar so groß, dass er sich nicht auch von „Kleinen“ bedroht fühlen kann. Drei Silicon-Valley-Monopolisten zerstörten den Emporkömmling Parler, um ein Exempel zu statuieren. Apple, Google und Amazon begründeten ihre arrogante Machtdemonstration damit, dass Parler gegen bestimmte Vorgaben und Wertevorstellungen verstoßen hätte. Dieselben Werte wurden allerdings von den drei Genannten selbst in weitaus höherem Maße verletzt. Nach „gefährlichen Inhalten“ oder extremistischem Gedankengut muss man auf diesen drei Plattformen nämlich nicht lange suchen. Mit einer gehörigen Dosis Doppelmoral ist nun die Jagd auf abweichende Meinungen eröffnet — und auf Plattformen, die diesen Raum geben. Begleitet wird das Ganze vom tosenden Beifall vieler sich als liberal und demokratisch verstehender Zeitgenossen. Diese üben allenfalls eine Feigenblatt-Kritik an der Monopolmacht der großen Tech-Konzerne und bejubeln ansonsten die Zensurorgien an ihren Gegnern. Schließlich trifft es ja nicht sie selber, und der Gedanke, dass sie selbst einmal in diese Grube fallen könnten, scheint ihnen gar nicht erst zu kommen. Eine unheilvolle Entwicklung nimmt ihren Lauf.

Seit Jahren hören Kritiker der Zensurpraxis des Silicon Valley den selben Refrain: Technologieplattformen wie Facebook, Google und Twitter sind private Unternehmen und können selbst entscheiden, wen sie hosten oder wen sie sperren. Gefällt Ihnen nicht, was sie tun, ist es keine Lösung, sich zu beschweren oder sie zu regulieren. Erstellen Sie doch stattdessen eine eigene Social-Media-Plattform, die so funktioniert, wie Sie es gerne haben möchten…

Cancel Culture – Schwingt das Pendel zurück?

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

„Es ist jetzt so weit gekommen, dass Du entweder mit oder gegen uns bist. Und wenn Du gegen uns bist, verdienst Du „gecancelt“ zu werden. Was wir jetzt haben, ist das digitale Äquivalent des mittelalterlichen Mobs, der durch die Straßen vagabundierte und Leute für den Scheiterhaufen suchte. Für jeden, der dem Mob zum Opfer fällt, ist das schreckenserregend und ich habe Angst für die Zukunft.“

Das Zitat stammt von dem bekannten britische Schauspieler Rowan Atkinson (Mr. Bean) vom 5. Januar dieses Jahres in The Daily Mail (1).

„Cancel Culture“ ist nicht nur ein Unwort, das in politischen und gesellschaftlichen Debatten häufig zu hören ist, sondern auch eine hinterhältige Methode, die inzwischen flächendeckend praktiziert wird, um Leute mit nicht Elite-konformen Meinungen aus dem öffentlichen Raum, bzw. aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verbannen. Das englische Verb „cancel“ kann als kündigen, sperren, absagen, annullieren, löschen übersetzt werden. Und all das gehört inzwischen zum Alltag unserer „Cancel Un-Kultur“ in Bezug auf politisch nicht konforme Wissenschaftler, Politiker, Journalisten und Künstler, nämlich die Kündigung von Veranstaltungen oder Verträgen, das Absagen von Interviews oder die inoffiziell abgestimmten Auftrittsverbote z.B. bei TV-Talkshows.

So dürfte z.B. jedem aufmerksamen Zuschauer der Nachrichtensendungen der Öffentlich-Rechtlichen aufgefallen sein, dass es in deren endloser Corona-Horror-Show keine Gegenstimmen gibt. Nicht konforme aber international renommierte, deutsche Wissenschaftler sind einfach „gecancelt“ worden. Es gibt keine Alternativen mehr zu der herrschenden Meinung der Eliten und deren Exekutiv-Organ, die Bundesregierung. Dabei ist es egal, ob es gerade um Corona geht, um Trump oder Biden, über den Genderwahnsinn, die EU und ihre Geldpolitik, Nawalny und die bösen Russen oder um den neuen „Grünen Great Reset“ zur De-Industrialisierung unseres Landes und der daraus folgenden Gürtel-enger-schnallen-Politik für die Zeit nach Corona.

Für die Freiheit der eigenen Meinungsäußerung und deren Verbreitung und somit für das gesellschaftliche Zusammenleben ist diese Cancel-Un-Kultur selbst zu

Die Doppelmoral der Social-Media-Giganten

Seit Jahrzehnten gilt Amerika weltweit als Trendsetter für technische Entwicklung im Medienbereich und zahlreiche kulturelle Strömungen. Große Firmen haben sich im Internet weitestgehend durchgesetzt und bieten Ihren Nutzern die größte Reichweite. Mit der Größe steigt auch die Verantwortung.

Ab vor den Bildschirm!

Unsere Kinder werden zu Digital-Junkies gemacht – und wir sollen es gut finden.

Ein Standpunkt von Tamara Ganjalyan.

Vielleicht gibt es Eltern, die sich noch erinnern an dieses andere Leben, diese untergegangene Welt, die Äonen zurückliegt oder ein Jahr. Damals, als ihre Kinder in der Freizeit etwas unternahmen, einen Wochenendausflug zum Beispiel oder mal ins Kindertheater gingen oder in den Zoo.

Es war das, was man „normal“ nannte, und normal war vor allem dies: Kinder, die mit Kindern spielen anstatt mit Konsolen, echte physische Begegnung statt dessen billigen digitalen Abklatsches in der schönen neuen Welt des Silicon Valley. Zu jener Zeit wurden die Kinderärzte, die Psychologinnen und sogar die Pädagogen in den Schulen und Kitas nicht müde, uns Eltern zu erzählen, dass Kinder Gleichaltrige bräuchten, den realen Austausch mit Ihresgleichen und dass soziale Beziehungen so enorm wichtig seien für die kindliche Entwicklung.

Wer damals, in dieser längst vergangenen Epoche, sein Kind länger als eine halbe Stunde pro Tag vor dem Fernseher sitzen ließ, setzte sich fast schon dem Verdacht prekärer familiärer Verhältnisse aus. Medienkonsum nur in strikter zeitlicher Begrenzung und mit elterlicher Begleitung, ansonsten: Bewegung an der frischen Luft und mit den Freunden auf den Spielplatz – dies alles galt bis März 2020.

Seitdem ist auch und gerade die Welt der Kinder eine andere geworden. Eine kleinere und eine einsamere ist sie für viele. Hat man nicht gerade das Privileg, in einem Einfamilienhaus mit Garten oder in einer großen Altbauwohnung mit Dachterrasse zu residieren, spielt sich ein Großteil des Tages im Lockdown – wörtlich: Einschluss – zwischen Zimmer, Küche, Bad und fraglos bei vielen vor dem Bildschirm ab. Die Welt ist auf ein Mindestmaß zusammengeschrumpft. Das Leben kreist im Wesentlichen noch um basale körperliche Grundfunktionen: Essen, schlafen, verdauen, wieder schlafen, essen, …

https://ecmfactory.ch/videos/watch/2a6dae4c-3a44-4253-8ced-1c5b208d7746

Der Rote Platz #82: YouTube schmeißt KenFM raus

Zensur, privatisiertes Recht, autoritärer Staat, gottgleiche WHO

YouTube hat die Kanäle von Rubikon und KenFM gelöscht, die Konten von Suahrit Bhakadi und Karina Reiss und vielen anderen gesperrt. Google übt Zensur und setzt dabei die WHO gottgleich: Wer ihr widerspricht oder auch nur Bedenken äußert, fliegt raus. Ehrlich wäre es, Art. 5 des Grundgesetzes umzuformulieren in: Eine Zensur findet statt. Bundesregierung wie EU fordern sie von den großen Internetkonzernen, getarnt als Kampf gegen „Fake-News“. Was ist schlimmer: Staatliche oder kommerzielle Zensur? Die Reichweite von YouTube, Facebook, WhatsApp, Instagram, Twitter ist allemal größer als die einer Regierung – und sei es die US-amerikanische. Auch ihre Macht?

MARKmobil Aktuell – Bye bye BIG TECH

Zensur und Doppelmoral der Big-Data-Konzerne in USA

Seit Beginn der Proteste gegen die Wahlverfahren setzen Big-Data-Konzerne in den USA zunehmend auf pauschale Stigmatisierung und Zensur. Bislang jubelte der Westen stets, wenn solche Proteste in Weißrussland oder in Hongkong geschahen, nicht selten mit Unterstützung der US-Medien.

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