Glück

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Ostern Wege zum Selbst: Ein Nahtoderlebnis, David Steindl Rast und Heinz Grill

Baum, Wald, Pfad, Licht, Weg, Waldweg, Allee, Natur

Baum, Wald, Pfad, Licht, Weg, Waldweg, Allee, Natur

Bild:pixabay.com CCO

Eine kurze Anmerkung zu den Videos, die man eigentlich nicht näher kommentieren müsste: David Steindl Rast und Heinz Grill haben wahrscheinlich eine andere Auffassung über das Wort Angst. Man kann auch zum Ausdruck Liebe etwas anderes verstehen. Jeder meint etwas anderes mit Liebe. So wäre es gut auch in Gesprächen die Begriffe und die Standpunkte, die auch völlig entgegengesetzt sein können einmal ohne Emotionen anzuhören um dann zu einem Dialog zu kommen, der dann vielleicht eine Gemeinsamkeit entwickeln kann. Gerade jetzt wogen die Emotionen sehr rasch hoch, so dass wenig Raum und Zeit für einen Dialog entsteht. Doch gerade der könnte Gräben und Feindschaften überwinden. Es gibt ein Sprichwort: Wenn Dir eine Äußerung auf der Zunge brennt, so lass sie brennen. Aber auch das kann zweierlei sein: Es kann nämlich ein Gedanke der geäußert werden will aus voller empathischer Begeisterung entstehen, es kann aber auch aus einer unbewussten nicht reflektierten Gefühlsäußerung entstehen, Wut, Angst, Kränkung, etc. Wenn Herz und Geist bei den geäußerten Worten mitwirken, dann kann viel Gutes entstehen.

 

Alan Watts

How The Media Controls Your Mind

Text is from original video.This video is an edited version of one of Alan Watt’s Blurbs from November 23 2006. I put this video together to provide a brief introduction to the subject of predictive programming and how the mainstream media has been used to subtly manipulate our minds to guide us down a particular path. There is so much to this whole subject that it is impossible to cover everything within a short video like this. But I have at least tried to get you started by providing a summary of how predictive programming works. If you go to http://www.CuttingThroughTheMatrix.com​ and check out some of the many talks that Alan has given on this subject, you’ll be amazed at the sheer extent of the use of predictive programming in the media.

Predictive programming comes in many forms and many degrees of subtlety. If you have never looked into this subject, you wouldn’t even notice how often predictive programming is used in fiction. But when you know how to recognise the signs, you realise that the mainstream media is infested with it. As Alan Watt has said many times: „All fiction is propaganda“, and that is so true. When you watch your favorite TV cop drama, you probably assume that it is produced solely for the purpose of providing drama and entertainment for your viewing pleasure. And that’s true to an extent. But there’s another side to it that most people rarely think about. And that’s the fact that these types of programmes are also used as a way of conditioning our minds to accept certain ways of thinking about certain things. When we see a character in the drama react in a certain way to hearing news of a certain thing, we will then be far more likely to react in a similar way. Even though you know you have your own mind, and you know that you are an individual who is free to think in any way you choose, there’s no getting away from the fact that you will be influenced by the way other people react to things. We’ve done it since the day we were born. For example, let’s say you’re watching your favorite soap opera and one of the characters gets the wrong end of the stick and comes up with some crazy idea about how their partner is cheating on them. And then the character’s friend says „See, there you go again with your crazy conspiracy theories“. This is a typical example of counter-intelligence or propaganda, as it would have the effect of altering the way the viewer thinks about anyone who comes out with any valid idea about how things are not what they seem. Counter-intelligence is often used when a secret has leaked out into the public domain and the establishment tries to attach some false or ridiculous association to the secret so that people will not want to believe it. The term conspiracy theorist was invented for the purpose of discrediting anyone who disagrees with the establishment’s interpretation of reality. Due to the effect of predictive programming over the last half century, the term „conspiracy theorist“ is now so loaded with negativity that it has become more of an insult than a description.

Occult symbolism is also used extensively in the media, particularly in Hollywood movies, and especially in cartoons targeted at children. From the Wizard of Oz to Mickey Mouse to Buzz Lightyear, the symbolism is put right in your face – hidden in plain sight – and anyone who knows about occult symbolism can see it a mile off. I was amazed at how much occult symbolism is in the Toy Story movie. Virtually every scene contains images of pentagrams and other masonic symbols, like the compass and square.

The people who work in Hollywood are masters at their craft and we have to give them credit for what they do. Not only do they create some amazing movies that keep us entertained, they are also able to use those movies to imprint certain messages in our minds, and without most people being aware of it. Predictive programming isn’t always a negative thing in my opinion, as it can be used for positive effects as well. It’s a bit like electricity in that regard. Electricity can cook your food but it can also cook YOU if you’re not careful. I have no objection to Hollywood or to the people who are employed there. But we should all be aware of how our mind can be programmed if we allow it to be. This short video can only provide an intro to the subject. To get a fuller picture of how predictive programming works and how it has been used, you really need to listen to Alan Watt at http://www.CuttingThroughTheMatrix.com​. He goes into detail and he’s done extensive research into the subject.

Alan Watts ~ Erforsche Deine dunkle Seite

Hier nun ein wundervolles Video zum Thema „Umarmen seines eigenen Dunkels“

Alan Watts, U G Krishnamurti &Terence McKenna ~ Anhänglichkeit loslassen

Hier ein Video zum Thema Liebe. Es geht um Loslassen, Genuß und Angst

Pandemie – Panikdemie – Plandemie

as Virus und die Verhältnismäßigkeit der (Zwangs-)Maßnahmen.

Aus dem Buch „Corona-Angst – Was mit unserer Psyche geschieht“. Von Hans-Joachim Maaz, Dietmar Czycholl und Aaron B. Czycholl.

Als am Anfang der Pandemie durch ein neues, noch unbekanntes Virus eine gefährliche Bedrohungssituation angenommen werden konnte, waren politische Entscheidungen notwendig und Schutzmaßnahmen angemessen. Aber sehr bald wurde erkennbar, dass es sich nicht um ein »Killervirus« handelt, die realen Erkrankungs- und Todeszahlen die verordneten Maßnahmen nicht rechtfertigen und daher als unverhältnismäßig zu beurteilen sind. Der politische, wirtschaftliche, gesundheitliche und psychologische Schaden durch die übertriebenen Anti-Corona-Maßnahmen ist so groß, wie es bislang in »Friedenszeiten« nicht vorstellbar war. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat als Erster davon gesprochen, dass wir uns im Krieg befinden. Damit wurden die zu erwartenden destruktiven Schäden erstmals einem Virus oder den angeblich notwendigen Schutzmaßnahmen zugeordnet. Mit den dann folgenden Einschränkungen der Grundrechte, den falschen Informationen, der politisch gewollten Panikmache, der Verhinderung eines wissenschaftlichen Disputes, einer undemokratischen Diffamierung von Kritikern und dem anwachsenden Protest bei zugleich irrwitzigen, nahezu paranoischen Verordnungen wurde erkennbar, dass es nie wirklich um Corona gegangen ist. Die Pandemie ist politisch missbraucht und schlimmstenfalls sogar inszeniert worden. Die von der Regierung und besonders vom Gesundheitsministerium vorgetragene Begründung für die einschneidenden Anti-Corona-Maßnahmen – die Bevölkerung schützen zu wollen und dafür zu sorgen, dass die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten nicht überfordert werden – konnte man noch verstehen.

Heute…

hat der Regenbogenbieger frei. Nicht wundern 🙂

Männer, aufgepasst: Lauterbach warnt vor Potenzproblemen als COVID-Komplikation

Hmm…

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist in Sachen Corona-Krise äußerst aktiv. Immer wieder appelliert und warnt er vor den Gefahren und bislang unerkannten Risiken des Erregers SARS-CoV-2. Nun hat er sich eines neuen Themas angenommen. Es betrifft vor allem die Herren der Schöpfung.

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Passt ja wie Faust aufs Auge, die Frauen werden Unfruchtbar und die Männer bekommen Erektionsprobleme. Aber das ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie von ein paar Wirrköpfen, die z.B. auch behaupten, Bill Gates wäre kein Eugeniker und das Ganze hätte irgend etwas mit Depopulation zu tun. Gott bewahre…

Profit statt Gesundheit

Ein Kommentar von Tilo Gräser.

Am 18. November 2020 demonstrierten in Berlin Zehntausende aus allen Regionen der Bundesrepublik gegen das neue „Bevölkerungsschutzgesetz“. Unter ihnen war der 88-jährige Physiker Horst Aden. Während der Demonstration auf der Berliner Marschallbrücke erklärte er, warum er trotz der politischen Corona-Kampagne und seines hohen Alters keine Angst um seine Gesundheit hat. Er fühle sich „bei allen Verschleißerscheinungen“ gesünder als 50 Jahre zuvor, weil er sich vor vielen Jahren von der Pharmamedizin verabschiedet und zu einer natürlichen Lebens- und Heilweise gefunden habe. Das neue Coronavirus werde ausgenutzt, „um das große Geschäftsmodell, sieben Milliarden Menschen zu impfen, durchzuführen“. Im Gespräch mit Rubikon erklärte der Physiker seine Sicht auf die Corona-Krise und die Interessen im Hintergrund.

Horst Aden wurde 1932 geboren, hat Physik studiert und als Computerspezialist im Rechenzentrum der DDR-Plankommission gearbeitet. Bis heute ist er gesellschaftlich aktiv, engagiert sich unter anderem für Friedenspolitik und beteiligt sich an den Protesten gegen die Corona-Politik. Im Gespräch sagte er, er habe keine Angst vor dem Virus Sars-Cov-2, mit dem die regierende Politik begründet, warum sie seit Monaten die Grundrechte und das gesellschaftliche Leben massiv beschränkt. „Weil ich mich jahrelang schon mit dem Problem beschäftige“, erklärte er dazu, „eigentlich seit jungen Jahren, als ich noch in der Obhut der sogenannten Schulmedizin war.“

In der Mitte seines Lebens sei es ihm gesundheitlich nicht gut gegangen, nachdem er sich schon in jungen Jahren nicht besonders gut gefühlt habe. Bereits in den 1960er Jahren, nach einem vierjährigen Studium in Leningrad in der Sowjetunion, habe er Probleme gehabt…

„Wacht auf und habt keine Angst mehr!“ (Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi)

Wir sprechen mit Univ.- Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi über die aktuelle Situation unserer WELT. Sie erfahren welche weiteren Entwicklungen seiner Meinung nach zu erwarten sind und welche Handlungsempfehlungen er den Menschen gibt.

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Robert F. Kennedy Jr – International Message for Freedom and Hope

Today, October 24, 2020, there are many rallies around the world. Activists in these countries are joining in a common voice: Argentina; Bolivia; Peru; Uruguay; Italy; Germany; Poland; Belgium; Netherlands; United Kingdom; Ireland; Sweden; Denmark; France; and Austria.

Citizens of all countries are paying an enormous price for the epidemic. They have not only lost their loved ones, but their freedoms, their livelihood, their joy. Children and youth are suffering due to this crisis too. Without their friends and social activities, mental health problems in our young is at an all-time high. People around the world are demanding to be spared from the devastating consequences of the epidemic.

Robert F. Kennedy, Jr., Chairman of Children’s Health Defense, provides an inspirational message for freedom and hope to activists around the world.

Lockdown im Kopf: Massive Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Psyche

Wir befinden uns im so genannten Soft-Lockdown, auch Wellenbrecher genannt. Die Veranstaltungsbranche, Gastronomie, nahezu alle Einrichtungen des Freizeitvergnügens mussten schließen. Die Corona-Maßnahmen bedeuten für jeden von uns eine psychische Belastung. Laut Experten leiden vor allem ältere und einsame Menschen massiv.

Verdeckter Lockdown, anonyme Anzeigen: Welche Maßnahmen machen Sinn? – Corona Quartett

Angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen beschloss das Land Salzburg diese Woche massive Verschärfungen für den Salzburger Tennengau. Die Maßnahmen gleichen einem Lockdown, sagen Kritiker. Gerüchten zufolge sollen auch in Wien bald schärfere Maßnahmen verkündet werden. Welche Auswirkungen haben die strengeren Beschränkungen auf Wirtschaft und Menschen? Wie sinnvoll sind die erneuten Corona-Verschärfungen? Und ist ein zweiter Lockdown vielleicht sogar unvermeidbar?

Verdeckter Lockdown, anonyme Anzeigen: Welche Maßnahmen machen Sinn?

Home Office #63 (feat. @Anti Spiegel )

Solange der kollektive Wahnsinn weitergeht, sind wir natürlich auch weiterhin für euch da und präsentieeren heute die 63. Therapiesitzung aus dem Home Office.

Mit am Start: Anti-Spiegel Autor Thomas Röper aus Sankt Petersburg.

Falsche Christen – Echtes Christentum und Christentum vor Christus

Mark Passio erklärt die Philosophie des wahren Christentums und den Unterschied zu dem, was es nun ist. Mark zeigt auf, daß das Christentum schon lange vor Christi Geburt existierte und warum die Mächtigen es zu einer Religion umformen mussten. Woran man falsche Christen erkennt und was echtes christliches Verhalten ist. Mark erklärt wie man echtes Christusbewußtsein erlangt.

DER FREIE FALL mit: Hans Peter Reinhardt

Thema: „Hormone – Wie sie Krankheit oder Gesundheit fördern“

„Die Hormone sind schuld“ – und zwar an fast allem, das unsere Gesundheit aus dem Gleichgewicht bringt. Denn Hormone sind beteiligt an fast jedem Stoffwechselvorgang in unserem Körper.

Werden sie in ihrer natürlichen Funktionsweise gestört – durch z.B. dauerhaften Stress, Medikamenteneinnahmen oder Umweltgifte – entwickeln sich Krankheiten vielseitiger Ausprägung.

Hans Peter Reinhardt hat diesen von der Schulmedizin häufig stiefmütterlich behandelten Zusammenhang erkannt und unseren Hormonen ein ganzes Buch gewidmet.

Anekdote aus analogen Zeiten: Die 7 Todsünden zum Fressen gern

237 Michelangelo JüngstesGericht


(Bild: Michelangelo / PD)

Die Geschichte der Menschheit verläuft bekanntlich in Pendelschlägen. Spätestens zur Milleniumswende, als die „Geiz ist Geil“-Epoche eingeläutet wurde, durften wir Zeugen eines solchen Pendelschlags werden: Alles, was in bisherigen Hochkulturen als Todsünde, also als Weg ins Verderben, gegolten hat, wurde zur Tugend erhoben. So wie umgekehrt alle Tugenden als verwerflich und geschäftsschädigend erkannt wurden. Jeder evidenzbasiert aufgeklärte Bürger mit Farbfernseher im Wohnzimmer konnte von nun an über ritterliche Tugenden, die griechische Stoa oder Epiktets „Handbüchlein der Moral“ nur noch lachen. Schon in den 80ern fand das Preludium statt: In neongelben Farben verkündeten uns Dieter Bohlen & Co. über alle medialen Kanäle das Gegenevangelium: „Ich will dir fressähn!“. Oder in den Worten des Hedgefonds-Managers Florian Homm: „Zuviel ist niemals genug!“

Dazu eine kleine Anekdote aus Zeiten, als man noch analoge Briefe geschrieben hat: Ein großer Eishersteller, heute Teil des Unilever-Konzerns, hat sein neues Eissortiment herausgegeben. Produktname: „Die sieben Todsünden“. Jedes Eis hatte eine aus diesem Sündenpfuhl entlehnte Bezeichnung: „Faulheit“, „Habsucht“, „Völlerei“, „Neid“, „Wollust“, „Maßlosigkeit“, „Jähzorn“ etc.

Ich Spießer machte mir damals noch die Mühe, ans Produktmanagement zu schreiben, ob ihren Spaßvögeln eigentlich bewusst sei, dass es hauptsächlich Kinder sind, die sich ihre „Todsünden“ reinziehen und dann selbstverständlich für geil halten werden.

Ich hätte gar nicht erwartet, darauf eine Antwort zu bekommen. Doch sie kam. Und sie war entwaffnend: Die Marketingabteilung rechtfertigte ihre  „Todsünden“-Produkte damit, dass sie sich während der Produktentwicklung mit einem katholischen Bischof beratschlagt hätte. Und der hätte die Idee mit dem Todsünden-Eis gut gefunden.

CORONA 138

Alles_Ausser_Mainstream

Gedanken zur Demo in München. Wie soll es weitergehen mit den Demos, wie kann der einzelne etwas bewirken. Und wie geht es weiter. Wie kann man die verschiedenen Interessengruppen zusammenhalten.

Die letzte Show des Houdini

236 Houdini pixabay

Erich Fromm hat bereits die Nekrophilie (Todessehnsucht) angesprochen, die unserem heutigen, vermeintlich aufgeklärten und „streng wissenschaftlichen“ Denken zugrunde liege. Bei konsequenter Fortsetzung dieses Denkens werde sich die Menschheit damit selbst zerstören. Blickt man derzeit um sich, dann scheint diese Nekrophilie bereits unübersehbare Ausmaße angenommen zu haben (siehe „evidenzbasierte Selbsterdrosselung“). Ich habe schon erwähnt, dass in einem Tiefenrausch auch euphorische Gefühle einsetzen, mit denen sich der Taucher über seinen lebensgefährlichen Zustand geistiger Umnachtung hinwegtäuschen kann (siehe „Silent Drowning in the Lauterbach“). So wird es zweifellos auch jede Menge Stimmen geben, die dasjenige, was uns nun endgültig den Atem zu nehmen droht, sogar als etwas Gutes und Gernes ansehen.

Aber im Grunde befinden wir uns heute in der gleichen Lage wie ein Entfesselungskünstler, der sich in einem Eisenkäfig mit am Rücken gefesselten Händen in ein Pool werfen lässt. Wenn wir es nicht schaffen, uns von diesen Fesseln zu befreien, solange wir noch Sauerstoff in der Lunge haben, dann bereiten wir uns in diesem Pool definitiv das Ende.

Dazu fällt mir eine wahre Episode des Entfesselungskünstlers Houdini ein. Bei einer Show ließ sich Houdini mit Handschellen samt Gitterkäfig ins Pool werfen. Als routinierter Entfesselungskünstler schaffte er es sehr schnell, die Handschellen abzustreifen. Er scheiterte jedoch daran, die Tür zu öffnen. Das Publikum wurde bereits unruhig, Houdini befand sich nun schon minutenlang unter Wasser und schaffte es nicht, freizukommen. Letzte Luftblasen blubberten nach oben. Kurz vor Eintreten der Bewusstlosigkeit rüttelte er dann panisch an der Gittertür – und konnte sie problemlos öffnen. Der Grund, warum er fast ertrunken wäre: Die Tür des Käfigs war gar nicht zugesperrt. Er hat die ganze Zeit vergeblich versucht, das Schloss herumzudrehen.

Mir kommt dabei ein frivoler Gedanke in den Sinn: Könnte es sein, dass auch wir gerade kurz davor sind, in einer halsbrecherischen Show zu ersaufen, obwohl uns die Tür in die Freiheit bereits offen steht?


 

zum Weiterlesen, diesmal in einem Mainstream-Blatt (nzz):

„Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?“

 

Bild: Pixabay/CC0

Der Türöffner: Wie Jens Spahn den gläsernen Patienten herbeiregiert

Der Türöffner: Wie Jens Spahn den gläsernen Patienten herbeiregiert | Ralf Wurzbacher | NachDenkSeiten-Podcast | 20.08.2020

Vor seiner politischen Karriere war Jens Spahn Pharmalobbyist. Als Bundesminister bleibt er seinen Wurzeln treu und legt sich mit Vehemenz für die Interessen der kommerziellen Gesundheitswirtschaft ins Zeug. Dafür schickt er Gesetze in Serie auf die Reise, die einen großen gemeinsamen Nenner haben – die Verwertung von Patienten- und Versichertendaten zu Profitzwecken. Beispielhaft dafür ist das Digitale-Versorgung-Gesetz, das der Chef des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) gerade per Verordnung konkretisiert hat. Mit dem Ergebnis: Die informationelle Selbstbestimmung gerät noch heftiger unter Beschuss. Eine Luxusvilla ist das allemal wert.

Maden im Speck oder Mäuse in der Gehirnwaschmaschine?

231 Katze Maus

Nachdem sich die Lager zwischen Corona-Befürwortern und Corona-Gegnern polarisiert haben, sehen viele Sofa-Intellektuelle und Superspreader, dass mit den bereits hinlänglich vergebenen und prominent besetzten Positionen („pro“ oder „contra“ Corona) kein Schnitt mehr zu machen ist. Um die Verwirrung im Fußvolk nun perfekt zu machen und die letzten Restbestände an Hausverstand zu zerbröseln, verkünden sie ihrer Followerschaft als Draufgabe nun noch eine dritte Variante, die Königsvariante: Alles Idioten, die derzeitigen Diskussionsteilnehmer, sowohl die Covidioten als auch die Anti-Covidioten. Bleibt jetzt also nur noch … ja, was denn nun? Ach ja, das entspannende große Nichts, das von einer beliebten Bundeskanzlerin bereits vorbildhaft verkörperte schwarze Loch, in dem sich alle Mühsal des Denkens und aller Fluch des Bewusstseins auflöst. Der milde Rückenwind der marktkonformen Demokratie kann uns dann endlich ins strahlende und gechippte Paradies des „Internet der Dinge“ führen, wo wir in einem selbstfahren und selbstfütternden Autodrom im Kreis fahren und ins Smartphone gucken können. Des Gordischen Knotens Lösung in dieser Corona-Misere lautet also: Ja ey lol, leute, ihr braucht euch doch nur ein bisschen entspannen, nicht so blöde anstellen, dann wird schon wieder. Nur eines nicht vergessen: immerzu weiter in den Flatscreen gucken und euren Serdar und Tilo liken. Überhaupt könnte ja jeder einen Youtube Channel aufmachen, Superyoutuber werden, wir abonnieren und liken uns dann alle untereinander, monetarisieren unsere Videos und können alle leben wie die Maden im Speck, so wie Rezo, Walulu, Pornokatja & die 90 Superyoutuber uns das vormachen.

Mal im Ernst: Es ist durch Studien längst erwiesen, dass das Scrollen durch Facebook & Co. für schlechte Stimmung sorgt und Depressionen begünstigt. Was ist es eigentlich für ein magnetischer Sog, der uns dazu bringt, uns freiwillig immerzu die gleichen Publikumsbeschimpfungen abzuholen? Es ist ja heute fast jeder Medienartikel ein Schlag ins Gesicht und eine gewisse Erniedrigung bzw. Traumatisierung des Menschen. Wer sich nur ein bisschen mit Traumatologie befasst, der erfährt, dass ein Opfer, das traumatisiert wurde, wie magnetisch immer wieder zum Täter zurückkehrt, da es sich an diesem Ort eine Wiederherstellung des verlustig gegangenen Teils seines Selbstwertes erhofft – dort aber nur noch neue Traumatisierungen und Klöppe auf den Kopf erfährt und sich dieses Spiel immerzu fortsetzt, bis man es durchbricht und sich einmal vollkommen unabhängig macht vom demjenigen, der einen gängelt und erniedrigt. Dieses Spiel wird leider nicht mehr nur von den einschlägig bekannten Gehirnwaschmaschinen wie Relotius-Narrenspiegel, Südtäuscher & Co. gespielt, sondern mittlerweile auch von vielen der einschlägig bekannten Influenzer und Superspreader. Dass sie sich an ihren Lesern emotional bereichern, können sie aber moralisch mit ihrem Bildungsauftrag on her Majesty’s Secret Service rechtfertigen.

Denn die Influenzer haben mittlerweile eingesehen, was Bundespräsident Gauck schon vor Jahren erkannt hat: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“ Den dummen, ungehobelten Pöbel gilt es also nun im Verein mit all den anderen wackeren Recken des guten & gernen Lebens flachzuklöppeln und zurechtzubiegen. Wäre doch gelacht, wenn man diesen Pöbel nicht die Ohren richten könnte. Der Pöbel nimmt die Erziehung willig an – und holt sich täglich seine Portion Saft vom allein wissenden Influenzer seiner Wahl ab, lässt sich diesen Saft sogar amüsiert die Kehle runtergluckern und twittert selbst zur rabiatesten Leser- und Hausverstandbeschimpfung dann noch ein andächtiges „Danke“ und „genial“, unterlegt mit einem fetten GIF-Smiley aus dem Bauchladen von junkster.com.

Im Vergleich zu der Erziehung, die derzeit durch all die Influenzer und Superspreader stattfindet, ist die Tagesschau schon längst ein vernachlässigbarer Faktor. Die Transformation der Hirne in Richtung des Guten, Gernen und obendrein Alternativlosen geschieht viel effizienter innerhalb des Zirkelschlusses von Friends und Followern. Darin bilden wir mittlerweile unser eigenes Correctiv und halten uns gegenseitig im Zaum. Man kann den Markt nun dem freien Spiel der Kräfte überlassen. Für Unter-Haltung ist gesorgt. Man braucht uns dafür auch nicht bezahlen oder schmieren, wir machen das alles ganz gratis aus Bürgerpflicht. Will da wirklich noch jemand mit Verschwörung kommen? Also bitte, ist doch lachhaft. Wir, die Guten & Gernen? Authentischer, lässiger und zwischendurch auch mit gequält ernster, ums gute und gerne Leben besorgter Miene als die derzeitigen Alpha-Influenzer kann man den Imperativ des Guten & Gernen Lebens doch gar nicht rüberbringen. Mit einem Wort: Wir erleben gerade einen historischen Moment der Menschheitsgeschichte: Lobbying ist vollkommen unnötig geworden und würde heute nur das Risko einer anrüchigen Performance mit sich bringen. Die Next Generation bringt nun ganz von selbst aus sich hervor, was ihr von Kindesbeinen an als das Gute & Gerne und obendrein Alternativlose beigebracht wurde. Unite Behind the Science! Unite Behind the Economy! Unite Behind the Power! Fuck ju Göhte!

Was also tun? Sind wir nicht nur in einer Mause- sondern auch in einer Zeitfresserfalle gefangen? Wenn ja, wie kommen wir da wieder raus? Eventuell kann uns ein Aussteigerbericht des jungen Autors Nicolas Riedl helfen (siehe „Das Social-Media-Irrenhaus“). Darin schildert er, wie er mit all den „Kommentar-Battles, Hashtags, dem Raub unserer kostbaren Zeit und einer allgegenwärtigen Hysterie“ kurzerhand ein Ende gemacht hat. Seine Botschaft: „Für ein besseres Miteinander müssen wir uns von Social Media befreien und unseren Aktionismus in die analoge Welt verlagern.“

„Die Zufuhr gehaltvoller, tiefgehender Information ist nach wie vor sehr wichtig, aber das gegenseitige Zerfetzen in den Kommentarspalten darunter, die moralische Selbstbeweihräucherung durch Selbstinszenierungsstrategien — die letztlich auch nur das eigene Ego stärken, statt wirklich der Sache zu dienen — oder das unendliche, ziellose Rumscrollen ins Erkenntnisnirwana sollten wir beenden.

(…)

Als Aussteiger von Social Media kann ich jeden Zögerlichen ermuntern, diesen Schritt zu gehen. Instagram hatte ich trotz meines jungen Alters nie, lediglich Facebook trug ich als digitales Laster bis in den Herbst 2019 mit mir herum. Dort auszusteigen hatte ich schon länger vor, doch zögerte es immer wieder hinaus. Dann, eines Abends wurde mir mein „Kontrollverlust“ mit aller Deutlichkeit bewusst: Obwohl ich an diesem Abend noch einiges an Aufgaben zu erledigen hatte, schweifte ich immer wieder auf Facebook ab, scrollte und scrollte, obwohl ich eigentlich nach nichts Bestimmtem suchte. Ich „suchtete“ nur. Ich prokrastinierte. Und als mir das so richtig bewusst wurde, zog ich schlagartig die Reißleine und löschte von einer Minute auf die andere meinen Facebook-Account. Einfach so! Weg! Tschüss!

Und mit dem Ergebnis bin ich bisher sehr zufrieden. Ich bin wesentlich ruhiger, entspannter und vor allem produktiver. Ich lese wieder mehr Bücher und merke auch, dass ich gedanklich tiefere Ebenen gelange, die für mich zu Zeiten meiner Facebook-Nutzung unerreichbar waren. Denn die Ablenkung war viel zu groß und riss mich immer wieder aus meinen Gedankengängen. Statt wie ein Junkie an der Dopamin-Nadel durch neue Likes, Kommentare et cetera zu hängen, lernte ich es wieder, durch langes konzentriertes Lesen oder Arbeiten an einem Projekt, entweder zu neuen Erkenntnissen zu gelangen oder ein Ziel zu erreichen, was statt Dopamin Endorphin ausschüttete. Das macht langfristig wesentlich glücklicher, als diese kurz anhaltende Highs, die im Nachgang dann immerzu nach einem „Mehr“ an Reizen fordern.“

Foto: Pixabay/CC0

Prof. Dr. Hendrik Streeck | Rede im Dom zu Münster

Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn

„Mit dem Virus leben lernen“

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