Ernährung

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Wer entschädigt eigentlich die Familien

Bislang sind 37 Tote durch EHEC in Deutschland zu beklagen ( Stand 16.06.2011). Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Todesfälle und auch weitere Neuinfektionen geben wird. Eigentlich müsste dies Anlass für die Politik darüber nachzudenken wie man den Hinterbliebenen hilft, ja vielleicht auch entschädigt. Es ist mir nicht gelungen, trotz größter Bemühungen, hierzu Äußerungen von Landespolitikern geschweige von Seitens der Regierung zu finden. Kein Wort, keine Überlegungen, keine Aussagen. Viel wichtiger scheint es zu sein, sich darüber Gedanken zu machen, wie man und in welcher Höhe die Bauern entschädigt werden können, welche sich bester Gesundheit erfreuen, um ihre finanziellen Verluste erträglicher zu machen. Für Umsatzeinbußen sollen die europäischen Landwirte 210 Millionen Euro statt der bisher geplanten 150 Millionen Euro erhalten. Es sei ihnen gegönnt, es sei denn, sie sind nicht für die von 37 Toten und somit für das Leid der Hinterbliebenen verantwortlich.

ABER DARÜBER SPRICHT DIE POLITIK JA NICHT, IN DEN BUNDESLÄNDERN UND VON DER BUNDESREGIERUNG KANN MAN DIES JA SOWIESO NICHT ERWARTEN. Und die EU Politiker sehen auch kein Handlungsbedarf.

„Wir müssen so rasch wie möglich handeln“, sagte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos am Mittwoch in Brüssel. „Das Geld wird bis Juli bereitstehen.“ GELD,GELD,GELD, nur das GELD ist wichtig und nicht die OPFER der Lebensmittelindustrie. EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos:“ hofft aber, dass sich der Markt erhole, sobald die Risikozone eingegrenzt werden könne“. MARKT,MARKT,MARKT, der Mensch kommt bei Herrn Dacian Ciolos umgangssprachlich „nicht vor“. Die Sorge der Politiker von Ländern bis EU beschränkt sich auf den Markt von frischem Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat, welcher in den vergangenen Wochen europaweit eingebrochen ist und die finanzielle Entschädigung der Bauern.

WELCHER Politiker und WANN kümmert sich um die Familien der Opfe vonEHEG?   Bestehen eigentlich ÜBERLEGUNGEN und die EHRLICHE ABSICHT die Familien zu entschädigen, welche OPFER der Lebensmittelindustrie geworden sind ? Ich habe bei der bisherigen Betrachtung der Ereignisse erhebliche Zweifel. Sollten Politiker kein Handlungsbedarf gegenüber den Familien sehen, dann schämt Euch, wenn nicht als Politiker, dann als Mensch.

Frank Ullrich

 

Gemüse für Europa – aus Sklavenhand

Gemüse für Europa – aus Sklavenhand

In Südspanien werden Gemüse und Früchte für ganz Europa angebaut – unter Plastikplanen, die ganze Landstriche zudecken, und mit der Hilfe von ArbeitsmigrantInnen, die gnadenlos ausgebeutet werden. Sie sind Europas Sklaven des 21. Jahrhunderts. Und Europas KonsumentInnen tragen dafür Mitverantwortung. – Eine Anklage. (mehr …)

Genmanipulierte Zuckerrüben – offener Brief an Frau Aigner

An die

Bundeministerin für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz

Ilse Aigner
persönlich von Gert Flegelskamp

Erstelldatum: 06.02.2011

Dienstsitz Berlin
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Postanschrift: 11055 Berlin
poststelle@bmelv.bund.de

Sehr geehrte Frau Aigner,

gerne positionieren Sie sich ja in der Öffentlichkeit als Ministerin, die den Schutz der Bevölkerung oder besser „Verbraucher“ anstrebt. Aber davon bleibt nicht viel, wenn man ein wenig tiefer gräbt. Noch während Sie mit großen Gesten und großen Worten zum Dioxin-Skandal Stellung beziehen, wird in Ihrem Ministerium daran gebastelt, das Vetorecht des Bundesumweltamtes zu umgehen
(Monitor-Bericht vom 27.01.2011).

Wie meinten Sie noch im deutschen Bundestag am 19.01.2011 im Zusammenhang mit dem Dioxin-Skandal?
„Vorsorgender Verbraucherschutz muss vor allen wirtschaftlichen Interessen stehen. Der Schutz der Gesundheit hat die höchste Priorität.“

Nun, mit den Dioxin-Skandalen haben wir ja schon einige Erfahrungen, denn sie kommen in regelmäßigen Abständen und die Politik verspricht regelmäßig, dem ein Ende zu setzen. Doch inzwischen kommt der Verdacht auf, dass nicht den Dioxin-Skandalen ein Ende gesetzt werden soll, sondern lediglich der aktuellen Berichterstattung darüber. Inzwischen macht sich sogar die Presse darüber lustig und das will etwas heißen.

Aber der Grund meines Schreibens ist ein anderer. Während die Presse schweigt, teilt das Umweltinstitut München e.V. mit, dass Monsanto einen Antrag gestellt hat, ab März diesen Jahres den Anbau von Gen-Zuckerrüben zu betreiben. Das sind die gleichen Zuckerrüben, deren Anbau zunächst von der US-Regierung genehmigt und dann vom obersten Bundesgericht der USA verboten wurde. Nicht nur das, die US-Bundesrichter haben auch die Zerstörung der Zuckerrüben angeordnet. Das war eine echte Sensation in einem Land, in dem man der Gentechnik sehr „zugetan“ ist. Entsprechend haben das auch deutsche Medien gesehen und darüber berichtet, wie z. B.
die Financial Times Deutschland

Nun frage ich mich, wo bleibt Frau Aigner, nach eigenem Bekunden die „Kämpferin für die Gesundheit der Deutschen“ und verkündet in der Presse, dass sie keinesfalls die Genehmigung gibt, diese gefährliche Pflanze auszubringen? Die Gefahren beschreibt das Umweltinstitut München e.V. wie folgt;

Ab März will Monsanto drei Jahre lang seine Gen-Rüben in Sachsen-Anhalt und voraussichtlich auch an weiteren Standorten testen.

Pikanterweise handelt es sich um genau dieselbe Zuckerrübe, die in den USA aufgrund erheblicher Umweltbedenken nach mehrjährigem Anbau verboten wurde.

Schon vor mehreren Jahren wurde ein Antrag auf kommerziellen Anbau in der EU eingereicht. Klares Ziel der Freisetzung ist es also, den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben in Deutschland und Europa in großem Stil zu ermöglichen.

Der Freilandanbau genmanipulierter Zuckerrüben ist hochriskant: Zuckerrüben werden durch den Wind aber auch durch Insekten bestäubt. Die Pollen werden also über große Entfernungen verbreitet, transgenes Material kann aber über Bienen auch in den Honig gelangen. Zuckerrüben kreuzen in eine Vielzahl anderer Pflanzenarten aus, so dass auch Wildpflanzen genetisch verschmutzt würden. Das gesundheits- und umweltschädliche Pestizid Roundup würde in noch größeren Mengen ausgebracht.

Ich fordere Sie deshalb auf, den Anbau dieser Rüben zu untersagen und das auch in der Presse zu verkünden. Und ich bitte Sie und Ihre Ministerialbeamten bei einer Antwort auf die gerne verwendeten Euphemismen zu verzichten, die „grüne Gentechnik“ sei nur eine andere Variante der Züchtung in der Landwirtschaft. Die normale Züchtung ist vergleichbar mit dem Liebesakt eines Brautpaares, während die grüne Gentechnik der Vergewaltigung der Braut durch einen anderen Hochzeitsgast gleicht. Gleichfalls sollten Sie mich mit der Meinung der immer wieder angeführten Experten verschonen, deren Einkommen vor allem aus Gefälligkeitsgutachten für eben diese Konzerne resultiert. Auch Ihnen dürfte die rigide Art von Monsanto bekannt sein, die dieses Unternehmen in den lateinamerikanischen Ländern, Kanada und den USA anwendet. Schon alleine wegen der erpresserischen Methoden und der fortgesetzten Nötigung durch diesen Konzern sollte es in Deutschland nicht noch weiter Fuß fassen können.

In Deutschland sind mehr als zweidrittel der Bürger gegen Genmanipulation, weil schon eine einzige Fehlentwicklung genügt, katastrophale Folgen heraufzubeschwören. Der Mensch betreibt die Zerstörung der Umwelt schon im konventionellen Bereich überproportional, da bedarf es keiner biotechnischen Beschleunigung.

Ich werde dieses Schreiben an sie veröffentlichen und auch Ihre Antwort, die ich umgehend erwarte und nicht erst, wenn eine kurze Pressenotiz verkündet, dass die Freilandversuche für die Gen-Zuckerrüben begonnen haben. Sollten Sie das ignorieren, könnte Stuttgart 21 ein kleines Geplänkel gegen das werden was Ihr Ministerium dann erwarten darf, denn ich werde in der Bloggerszene dafür werben, dass dieses Schreiben an Sie möglichst weit verbreitet wird.

Gert Flegelskamp

Dieses Schreiben an Frau Aigner darf von allen übernommen werden, ob im Original oder modifiziert. Ich bitte um eine möglichst weite Verbreitung von allen, die nicht demnächst bei allen Süßspeisen und beim Einkauf von Zucker genmanipuliertes Essen oder genmanipulierte Süßspeisen auf den Tisch bringen wollen. Wenn ein Land wie die USA den Anbau diese Zuckerrüben verbietet, sagt das viel über die Gefährlichkeit der Ausbringung aus.

96 worte über veganen rechtsschutz aus vegetarischer sicht

beefsteak

tja, wenn man sonst keine sorgen hat, dann kann man sich auch gedanken darüber machen, das die begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ rechtlich geschützt werden.

hierfür machen sich gerade aktuell der herr trittin und die frau kühnast sowie deren grüne fraktion im deutschen bundestag nämlich stark.

quelle

ich sag´ das jetzt mal ganz vorsichtig… eine ehemalige „friedens“-partei unter deren regierungs(-mit-)beteiligung kriege geführt und bomber losgeschickt werden… hat solche populistischen aktionen sicherlich nötig, um sich abends vor dem spiegel noch sagen zu können:

„heute haben wir wieder was für schützenswerte minderheiten getan“

in diesem sinne
nicht-vegetarischer gruß!

bilder: 2, sxc.hu

Die Tröge der Armen, selbst Schweine sagen dazu nein!

Für ganz Eilige, bei 6 Minuten 30 einschalten!

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