Feuilleton

Diese Kategorie enthält 184 Artikel

Alle krank?!

Die Krankschreibung der ganzen Gesellschaft kann auch als spätes Kulturphänomen der gescheiterten Revolution von 1968 gedeutet werden. Derweil inszeniert das Bundespräsidialamt einen Kritikertisch — und will demnächst dem Angstmacher der Nation, Christian Drosten, das Bundesverdienstkreuz umhängen.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz.

So richtig hatte es damals nicht klappen wollen und so ganz war es vielleicht gar nicht gewollt worden: Die westlichen Revolutionäre des Jahres 1968 probten den Aufstand ausgerechnet in jenen Jahren, in denen sich tatsächlich einmal die Verheißung von Freiheit und Gleichheit einzulösen schien: Bildung für alle und die Öffnung der Universitäten, Lohnsteigerungen, Vollbeschäftigung, die Möglichkeit, auch mit kleinen Jobs auszukommen und eine bescheidene, aber doch zählbare Vermögensbildung sogar für Hilfsarbeiter. Öffnung aller zivilen Berufe für Frauen, rechtliche Gleichstellung, Abschaffung der Kriminalisierung von Minderheiten. Das Versprechen des Aufstiegs in den bürgerlichen Lebensstil für alle, etwa mit Musikunterricht für die Kleinen.

Männer wie der spätere Außenminister Josef Fischer oder der ebenfalls nicht sehr friedliebende spätere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit machten sich also zu einem Zeitpunkt zur letzten gesellschaftlichen Grenze auf, der sozialen Revolution, als sie selbst bereits in den Genuss aller Segnungen der Gesellschaftsform einer Republik und eines sozial engagierten Rechtsstaates gekommen waren.

httpsv//youtu.be/Bp0HsOil8sQ

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 21.09.2020

Wie immer: Vorsicht, Verschwörungstheorien – und, wie gewünscht, erst Donnerstags

Iron Butterfly – Before You Go

Home Office #58

ENDLICH! Die NuoViso Comics sind da. Und gleich mit einem eignen Webauftritt: http://nuovisocomics.de

Zu Gast im Home Office ist heute die YouTuberin @Carolin Matthie . Sie wurde wie einige andere Medienmacher auch, kürzlich von Spahns Anwälten mit einer Unterlassungserklärung konfrontiert. Doch Cartolin sucht nun Mitstreiter, um gegen dieses „Klima der Angst“ vorzugehen.

Liebe Reichsbürger, ich hätte da eine Bitte!

Eine Glosse von Jens Berger

Spätestens nach dem in letzter Sekunde von tapferen Berlinern Schupos verhinderten „Sturm auf den Reichstag“ ist klar: Nicht die Umverteilung von unten nach oben, der alltägliche marktkonforme Wahnsinn oder die immer aggressiver werdende Hurra-Humanismus des Wertewestens bedrohen die Grundfeste unserer Gesellschaft, sondern ein Häufchen verwirrter Heilpraktiker, die denken, das Kaiserreich hätte immer noch Bestand. Dabei sind die medial omnipräsenten Reichsbürger nur die skurrile Spitze eines Eisbergs, der bei unseren schlaueren Mitbürgern, zu einem sorgsam von den Medien konditionierten Reiz führt – sobald so ein Verschwörungstheoretiker, ein Trump- oder Putin-Fan oder – Gott bewahre – ein rechtsoffener oder gar rechtspopulistischer Rechtsextremist etwas vor sich hin schwurbelt, ist dies für die Stützen der Demokratie der ultimative Beleg dafür, dass das genaue Gegenteil richtig sein muss. Denn wer will sich schon mit solchen Leuten gemein machen? Diese „Deppen-Dialektik“ bietet – geschickt eingesetzt – eine große Chance, endlich was in dieser Gesellschaft zu bewegen.

Jens Berger ist Redakteur der NachDenkSeiten. Er ist Journalist und Sachbuchautor. Zu seinen Büchern gehören „Stresstest Deutschland“, „Wem gehört Deutschland?“, „Der Kick des Geldes“ und „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?“.

Bill Gates – Die totale Bevölkerungskontrolle

Corbett – Report (Deutsch) „Bill gates and the population control grid“

Was hat die GAVI mit Bill Gates zu tun? Was ist die ID2020? Was hat die Bargeldabschaffung mit Impfungen zu tun? Impfungen um die Bevölkerung zu sterilisieren?

Deutsche Quelle und Übersetzung: Michael Grawe, Kulturstudio

Paul Schreyer zu Covid-19: „Es ist an der Zeit, die Notbremse zu ziehen“

Marcus Klöckner im Interview mit Paul Schreyer | NachDenkSeiten-Podcast | 21.09.2020

„Auf der einen Seite die reinen Fakten und auf der anderen die wilden Theorien. Diese Sichtweise ist sehr naiv.“ Das sagt der Journalist und Autor Paul Schreyer im Hinblick auf die Diskussion in den Medien zum Thema Coronavirus. Der Herausgeber des Online-Magazins Multipolar hat sich für sein aktuelles Buch „Chronik einer angekündigten Krise – Wie ein Virus die Welt verändern konnte“ mit Covid-19 auseinandergesetzt und ist der Frage nachgegangen: Was geschieht hier eigentlich? Im NachDenkSeiten-Interview sagt Schreyer, dass es in Sachen Corona längst nicht nur um die „reine Wissenschaft, sondern auch um Politik“ geht. Schreyer spricht über das „Event 201“ und verrät, was es mit dem Begriff „Biosecurity“ auf sich hat.

Lesetipp: Paul Schreyer: Chronik einer angekündigten Krise. Wie ein Virus die Welt verändern konnte. Westend Verlag, 14. September 2020. 176 Seiten. 15 Euro.

Dazu passt:

Event 201 & Co: Chronik einer angekündigten Krise – Interview mit Paul Schreyer

Zweite Welle der Hetze und Anfeindung

Biologe und Gesundheitsökologe Clemens Arvay über die Zunahme der Anfeindung und Hetze durch Medien sowie im Social-Media-Bereich. Ein Bericht aus eigener Erfahrung. Arvay sagt: Wir haben eine zweite Welle. Eine zweite Welle der Hetze gegen öffentliche Personen mit Standpunkten, die dem politischen Corona-Kurs nicht zustimmen, auch dann, wenn diese Standpunkte sachlich begründbar sind. Anhand tendenziöser Medienberichte und massivem Online-Mobbing zeigt er die Hintergründe der Jagd auf „Abweichler“. Unter anderem reagiert er auf einen untergriffigen Beitrag des Physikers und „Experten für Verschwörungstheorien“ Holm Hümmler, der vorwiegend auf persönlicher Abwertung beruht. Arvay legt Wert darauf, bei seiner Reaktion jedoch selbst Abstand von solchen Untergriffigkeiten zu nehmen und plädiert für einen sachlichen, respektvollen Diskurs. Ein Dokument über den Hass im Netz und die tendenziöse Medienwelt des Jahres 2020.

Coverfoto: UVgreen / Shutterstock

Mr. Mister – Healing Waters

Der Schauprozess gegen Julian Assange + President Trump Requested Arrest

…oder: „Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, werden wir von Verbrechern regiert.“

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Es ist eine Gerichtsverhandlung von internationaler Bedeutung und es geht um eine zentrale Säule der demokratischen Rechtsordnungen weltweit – die Pressefreiheit – doch in der Presse, in den sogenannten “Leitmedien”, erfahren wir davon kaum etwas. Und hätten wir nicht unseren “Man in the public gallery” – den ehemaligen britischen Botschafter und Blogger Craig Murray, der als eines von fünf “Familienmitgliedern” von Julian Assange deklariert ist und im Gerichtssaal anwesend sein darf – sähe es ganz finster aus. Außer den fünf Zuschauern sind zwar auch noch ein Dutzend Journalisten für eine Videoübertragung in einem anderen Raum zugelassen, darunter wohl auch einige von den großen Nachrichtenagenturen – aber die Mühe, die wichtigsten Aussagen der Anklage, der Verteidigung und der gehörten Zeugen zu transkribieren und zu publizieren, macht sich da keiner. Wer zeitnah erfahren will, warum die Vereinigten Staaten den Wikileaks-Gründer für 175 Jahre einsperren wollen und seine Auslieferung verlangen, ist auf den Blog von Craig Murray angewiesen. Genauso so, wie die Welt auf Wikileaks angewiesen war, um von den Kriegsverbrechen der US-Truppen im Irak zu erfahren – die Whistleblowerin Chelsea Manning hatte das Material mit dem “Collateral Murder”-Video ja zuerst der New York Times und der Washington Post angeboten und sich erst nach deren Ablehnung an Julian Assange gewandt.

https://t.me/tagesdosis_KenFM/2287

Assange Update: President Trump Requested Arrest of Julian Assange According to Witness

In this video, we discuss the latest on the Assange case. We speak with defense witness Cassandra Fairbanks on how the Trump Administration sought to prosecute Julian Assange.

Kulturelle Aneignung- Bizarre Blüten amerikanischer Progressivideologen

Wer ist der Mensch und was darf er sein? In den letzten Wochen kamen zwei bizarre Fälle von Identitätspolitik in die Schlagzeilen. Jessica Krug gab sich viele Jahre lang fälschlicherweise als Afroamerikanerin aus, um als Professorin und Aktivistin gegen Rassismus und Unterdrückung der Schwarzen zu kämpfen.
Die englische Sängerin Adele wurde aus dem progressiven Lager scharf angegriffen, weil sie sich im afro-karibischen Look in der Öffentlichkeit zeigte. Ihr wird kulturelle Aneignung vorgeworfen.

Doch bedingt nicht der Austausch von Menschen und Kulturen jeden Fortschritt? Wenn Rassismus als unwissenschaftlicher Unfug des 19.Jhdts. erkannt wird, wieso sollte man dann das Trennende zwischen den Menschen immer mehr hervorheben? Wie weit haben sich die progressiven Ideologen entfernt von den hehren Zielen Freiheit und Gleichberechtigung?

Alle Brücken zu Russland sollen abgerissen werden: Auch der kulturelle Austausch

Wurde die Corona-Krise geplant?

Wie begann die Corona-Krise? Und wie wurde sie zum Medienereignis? Untersucht man den genauen Ablauf der Ereignisse im Januar 2020, dann ergeben sich überraschende Einsichten – und manche Fragen. Ein Auszug aus dem neuen Buch „Chronik einer angekündigten Krise“.

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

Zu Silvester 2019 begann sich die Corona-Krise in den Medien zu entfalten – zunächst noch zaghaft und unscheinbar. Die erste Meldung tauchte am 31. Dezember auf und lautete:

„Eine mysteriöse Lungenkrankheit ist in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ausgebrochen. Bislang seien 27 Erkrankte identifiziert worden, berichtete die Gesundheitskommission der Stadt. Gerüchten im Internet, es könnte sich um einen neuen Ausbruch der Lungenseuche Sars handeln, trat die ‚Volkszeitung‘ entgegen. Die Gesundheitskommission berichtete, viele der Infektionen könnten auf den Besuch des Huanan-Fischmarktes von Wuhan zurückgeführt werden. Die Erkrankten seien in Quarantäne untergebracht worden. Sieben seien in einem ernsten Zustand.“

Diese dpa-Meldung, die offenbar auf einer Nachricht der Agentur Reuters basierte, die wiederum auf eine Pressemitteilung des Gesundheitsamts der Stadt Wuhan zurückging, wurde in Dutzenden deutschen Medien veröffentlicht, erregte allerdings, mangels erkennbarer Relevanz, kein weiteres Aufsehen.

Roxy Music – Out of the Blue

„Heute Show“ und „Extra 3“: Ganz vorne gegen Russen und LINKE

Tobias Riegel

Die öffentlich-rechtlichen „Kabarettisten“ stellen die Definition ihrer Kunstform auf den Kopf: Anstatt den bizarren Umgang mit dem Fall Nawalny zu persiflieren, schirmen sie die Medienkampagne von Kritik ab und verstärken sie noch.

Der Oscar für die schlechteste Idee geht an Hollywood

Jens Berger

Hollywood, die Traumfabrik. Hier wurden so großartige Filme wie „Der Pate“, „Das Schweigen der Lämmer“ oder „The Kings Speech“ gedreht – Filme, die mit dem Oscar als beste Filme des Jahres ausgezeichnet wurden. Ab 2024 dürfte keiner dieser Filme mehr einen Oscar bekommen. Ab dann gelten nämlich die neuen „Diversitätsregeln“. Als bester Film darf dann nur nominiert werden, wer verschiedene Kriterien in Sachen „Diversität“ einhält, also beispielsweise mindestens einen Hauptdarsteller hat, der einer ethnischen Minderheit angehört oder ein Thema hat, das politisch korrekt ist, sich also entweder für Frauen, ethnische Minderheiten, die Belange von Homosexuellen und Genderthemen oder geistig und körperlich Behinderte einsetzt. Von den zehn Nominierten in diesem Jahr würde übrigens nur ein einziger Film diese beiden Kriterien erfüllen. Das ist Propaganda im Namen der Identitätspolitik, viel Spaß im schönen neuen Kino.

Satirisches und leider meist Wahres

Angenehmen Start in die Woche

Hagen Rether – Optimistisch bleiben
Es hat gerade mal 3 Generationen gedauert und Deutschland wurde vom meist gehassten Land der Welt 🌎 zum beliebtesten. „Ändert sich doch nix Herr Rether“, heißt es dennoch immer wieder. Was ist eigentlich los mit uns?

Jens Spahn“ – HG Butzko | Hart an der Grenze
Als Gesundheitsminister in Corona-Zeiten wird Jens Spahn allseits ein super Job bescheinigt. Was aber gerade weniger beachtet wird, ist die von ihm forcierte Digitalisierung der Krankendaten und die Entwicklung hin zum „gläsernen Patienten“.
Hier wird es mit dem Datenschutz nicht so eng gesehen und obendrein werden die Daten noch zu wirtschaftlichen Zwecken benutzt. HG Butzko deckt auf.

Politischer Aschermittwoch 2020 | Highlights
2020 verschlug es den Politischer Aschermittwoch in das Theater Des Westens in Berlin. Zu Gast waren Sarah Bosetti, Fatih Cevikolu, Nils Heinrich, Josef Brustmann und der zurückgekehrte Georg Schramm.

Wirtschaftsprüfer bei Wirecard – Jürgen Becker
Kriminalität in einem deutschen DAX-Konzern? Das ist möglich? Jürgen Becker sagt: ja, ist es. Und er weiß auch ganz genau, warum.

Maschek WÖ_475 Spinndoktoren
Die ÖVP setzt im Wiener Wahlkampf auf das Thema Angst. Doch weil sie damit selbst von der Kronenzeitung links überholt wird, muß schnell ein neuer Spin gefunden werden.

Kabarettist Urban Priol
Lachen in Zeiten von Corona
(Interview)

Urban Priol ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Er gilt als der Mann mit den buntesten Hemden, den wirrsten Haaren und den klarsten Gedanken und stellt das auch im SWR1 Leute-Gespräch unter Beweis.

Lachen in Zeiten von Corona …
… ist nicht einfach, aber möglich. Wenn Urban Priol im Autokino auftritt etwa – und auf einmal statt den üblichen Politikern Virologen parodiert. Auf eine Blechlawine zu schauen statt auf die Gesichter von Zuschauern – eine Herausforderung, aber, so Priol, auch spannend : „Man lernt ja nie aus!“

Schwierige Zeiten …
… sind das für Kabarettisten, auch wirtschaftlich. Priol hat sein eigenes Kabarett, den Aschaffenburger „Hofgarten“ , vor Kurzem für einen einzigen Auftritt geöffnet – und zu begründen, warum er ihn gleich wieder schließen muss: „Wir hätten bei den strikten Abstandsregelungen bei jedem Auftritt 1.000 Euro Verlust gemacht.“

It Bites- Flag

WE ARE REPORTING YOU TO THE SHEEPDOG

DAVID ICKE DOT-CONNECTOR VIDEOCAST

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