Kultur

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Der Schnellschuss

Juli Zehs Roman „Über Menschen“ ist der Versuch, ein Buch über so gut wie alle aktuellen Themen unserer Zeit zu schreiben.

Tagesdosis

Roland Rottenfußer

Greta-Fieber, Black Lives Matter, Stadtflucht, Ost-West-Gefälle, Rechtsruck und natürlich ganz viel Corona — kann man das alles in eine einzige Story verpacken? Der jüngste Versuch der Starautorin Juli Zeh ist in Maßen gelungen, auch wenn man von ihr diesmal keine machtkritischen Reflexionen im Stil ihres Gesundheitsdiktatur-Thrillers „Corpus Delicti“ erwarten kann. Eher gleitet Zeh im Plauderton über die vielen brisanten Fragen hinweg, die ihr jüngstes Werk aufwirft, und kittet mögliche Brüche mit einem menschelnden Harmoniekleister. Gerade in der Versöhnung von Gegensätzen liegt jedoch eine Stärke ihres Romans. Als angenehm erweist sich auch, dass man eines in ihrer Aussteigergeschichte nicht antrifft: Übermenschen.

Antike Schriften belegen AUSSERIRDISCHE Technologien + Verborgenes Wissen des alten Ägyptens (Update)

Antike Schriften belegen AUSSERIRDISCHE Technologien

Auf der Weltraumkonferenz am 11. Oktober 1988 im indischen Bangalore sprach Dr. Roberto Pinotti zu den Delegierten und erklärte ihnen, was die antiken Vimanas sind und dass sie das Thema ernst nehmen sollten, dass die Vimanas als ernstzunehmende Flugmaschinen der Antike untersucht werden sollten.

https://youtu.be/t5fg8b5ZtSo

Verborgenes Wissen des alten Ägyptens

Das alte Ägypten und vergangenes Wissen der früheren Hochkultur. Wohl kaum eine andere Kultur beschäftigte sich so intensiv mit dem Übergang in ein neues Sein als die alten Ägypter. Die meisten Fragen wenn es um das alte Ägypten geht drehen sich um die Pyramiden, doch die alte Kultur hatte noch sehr viel mehr zu bieten als diese phantastischen Bauwerke.

Verborgenes Wissen des alten Ägyptens Teil 2

Dystopien – 8 Kurzfilme von Zachary Denman

Written | Director | Camera | Editor | Music
Zachary Denman

Part 8 | Cosmic Upgrade
Part 7 | Super Spreaders
Part 6 | Climate Emergency
Part 5 | Human Harvest
Part 4 | Psychological Warfare
Part 3 | Internment Camps
Part 2 | The Fear Variant
Part 1 | Social Distancing

 

Cosmic Upgrade

The Cosmic upgrade in consciousness was the biggest shift ever to happen in human evolution. Collective consciousness had been hijacked and Jarah had to find her higher connection to look beyond the insanity…

SUPER SPREADERS

The super spreaders became the new dirt of society, tracked, traced and locked up as if they were the ones abusing us..

CLIMATE EMERGENCY

The climate emergency was bringing humans closer to extinction. Carbon emissions had to stop, it was pandemic after pandemic.. They pushed every piece of fear they could…

HUMAN SHADOW

⁣⁣The Human Shadow is our darker thoughts, the inner demons, the things we hide and the things we disguise. Through understanding our own shadow it will change the Collective Shadow…

SOCIAL DISTANCING

Social distancing destroyed society as people continued to comply…

Internment Camps

Internment camps were set up for people who consistently broke the rules and did not obey the agenda. After Kain was taken by the authorities, Jara goes in search of Kain. He becomes docile and compliant to their rule so Jara motivates him to escape…

Psychological Warfare

Psychological Warfare was a tactic to put people in fear, so they could emotionally manipulate your thoughts and actions. Jarah talks about the past and how she got trapped in their beliefs…

HUMAN HARVEST

It was to much for most to take… all they craved for was the return to normality…

CHARLIE CHAPLINS REDE AN DIE MENSCHHEIT

Nur so als Erinnerung…

Mit „Der große Diktator“ nahm es Charlie Chaplin mit Nazi-Deutschland auf, parodierte Adolf Hitler und fand mit einer humanistischen Ansprache ein Gegengift zu Hass und Rassismus.

Ein Appell an die Nächstenliebe und die Kraft der Gemeinschaft, sich gegen Hass und Angst zu wehren.
Eine große Rede am Schluss eines notwendigen Kinolehrstücks – vielleicht die größte, die jemals in einem Film zu sehen war.

Big Brother Bill

Sven Böttcher skizziert in seinem neuen Buch, wie wir die Gates-Agenda durchkreuzen und stattdessen unsere eigene neue Weltordnung errichten.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Das Cover hat eigentlich zwei Titel. Im Fragesatz „Wer, wenn nicht Bill?“ ist das letzte Wort durchgestrichen und durch „wir“ ersetzt: „Wer, wenn nicht wir?“. So fährt Sven Böttchers neues Meisterstück von Anfang an zweigleisig. Der Autor entwirft darin zwei alternative Zukunftsvisionen. Die eine beschreibt eine Welt, wie sie wohl auf uns zukäme, wenn wir Bill Gates die Führung überlassen. Die andere ist ein postapokalyptisches Worst-Case-Szenario. Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass er letztere Variante vorziehen würde. Denn während der omnipotente Microsoft-Macher wohl in Richtung einer technokratischen, transhumanistischen Weltdiktatur steuern würde, sucht das andere Team — „Wir“ — kreative Lösungen nach dem zu erwartenden großen Zusammenbruch. Wir wären arm, auf Improvisation und Gemeinschaft angewiesen — dürften aber noch Menschen bleiben. Unter King Bill wäre das nicht so sicher.

Sie haben schon alles über Corona gelesen, wissen schon alles und brauchen keine weiteren diesbezüglichen Nörgelattacken? Ein solches Urteil könnte sich als verfrüht erweisen. Zunächst: Zwar schreiben manche Autoren Ähnliches wie Sven Böttcher, aber sie schreiben es niemals so wie Sven Böttcher. Der Mann ist ein stilistischer Solitär. Meist lacht und weint man bei der Lektüre gleichzeitig, denn Böttchers Milde ist grimmig und giftgetränkt, seine Untergangsszenarios lassen einen frohgemut zurück.

Ferner ist das ganz Außerordentliche an diesem Autor, dass er für seine Erzählung einen weitaus größeren Rahmen absteckt als die meisten anderen — selbst wenn es sich um hellsichtige Corona-Analysten handelt. Das Virus-Thema ist bei Böttcher eingebettet in den Kontext eines noch größeren Themas: der Klima- und Umweltkatastrophe. Wenn wir zurückgehen ins Greta-Jahr 2019, so stellen wir fest, dass dessen Erkenntnisse mittlerweile fast verschwunden sind hinter Corona.:…

Bartleby, der Schreiber – Literatur #4

„I would prefer not to“ – dieser Satz aus Herman Melvilles Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ ist weltberühmt geworden. Bartleby ist bei einem Anwalt an der Wall Street angestellt und arbeitet als Kopist, doch von einem Tag auf den anderen weigert er sich, die ihm zugedachten Arbeiten auszuführen. Was können wir von diesem passiven Protest lernen, ist er vielleicht sogar revolutionärer als manche Aktivität? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der vierten Ausgabe von WfA-Literatur.

Herman Meville: Bartleby, der Schreiber. Eine Geschichte aus der Wall-Street, Insel.

Joris-Karl Huysmans: Monsieur Bougran in Pension, Friedenauer Presse.

David Graeber: Bullshit Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit, Klett-Cotta.

Egypt : The Pharaohs Royal Golden Parade – The Royal Mummies Parade

Live Egypt : The Pharaohs Royal Golden Parade – The Royal Mummies Parade
re- streamed from the Government account of ARE ( Egypt)

Ritter und Mönche, Banker und Esoteriker – Die rätselhafte Geschichte der Templer

Man kann die großen historischen Zusammenhänge des Abendlandes nicht verstehen, ohne die Geschichte der Tempelritter zu kennen. Doch ist dies eine Geschichte von Geheimnissen, Gerüchten und Gegensätzen. Mönche und Krieger, Verteidiger des Christentums und Häretiker, Idealisten und Banker- wer waren die Templer?

Wir schauen auf die Fakten, von der Gründung kurz nach dem ersten Kreuzzug bis zur Niederschlagung des Ordens durch den französischen König Philipp der Schöne und den Prozessen und gehen einigen Fragen nach, die sich aufdrängen. Gab es eine verborgene Agenda des Ordens? Was hat es mit dem Schatz der Templer und dem Tempelberg von Jerusalem auf sich? Welche Verbindungen gibt es zwischen Templern und venezianischen Oligarchen? Welche weltanschaulichen und religiösen Strömungen gab es im Orden und wie wurden diese durch den kulturellen Austausch mit dem Orient beeinflusst? Was hat es mit den Assassinen und anderen islamischen Häretikern auf sich? Was haben die Templer mit Gralslegenden, dem Marienkult, insbesondere mit den schwarzen Madonnen und den gotischen Kathedralen zu tun?

Eine spannende Reise ins hohe Mittelalter und unerlässlich, um die Esoterik des Abendlandes zu verstehen, von den Freimaurern und ihren nationenbildenden Revolutionen bis zum preußischen Militarismus und den okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus.

Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist

Judith Sevinç Basad

NachDenkSeiten-Podcast

Judith Sevinç Basad empört sich – und stemmt sich vehement gegen die sich aufgeklärt wähnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unschärfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die „Privilegierten“ den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann es sein, dass eine selbsternannte Elite bestimmt, wie sich unsere Sprache entwickelt und welche Filme wir sehen dürfen? Ist es im Kampf gegen Rassismus mit der Entmachtung des „alten weißen Mannes“ getan? Judith Sevinç Basad stellt in ihrem Buch „Schäm dich – Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist“ unangenehme Fragen und warnt vor den vermeintlich couragierten Kriegern für eine bessere Welt. Ein Auszug.
[…]
Lesetipp: Judith Sevinç Basad: „Schäm dich! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist“, 224 Seiten, Westend Verlag, 29.3.2021

Neom und andere Utopien – Wiegen des Transhumanismus

In ideser Doppelfolge beschäftigen sich Charles Maurice Fleischhauer und Frank Stoner mit der utopistischen Stadt Neom und den Ursprüngen transhumanistischer Ideen.

Erster Teil:

2. Teil:

Seuche, Impfen, Bundesrepublik: Honecker redet Klartext – Kartoffelmus Spezial + Steimles Aktuele Kamera / Ausgabe 20 – Osterspezial

Pünktlich nach Ostern:

Seuche, Impfen, Bundesrepublik: Honecker redet Klartext – Kartoffelmus Spezial

Was hält ein DDR-Staatschef von den Realitäten im heutigen Deutschland? Unsere Moderatorin Margo Zvereva hat dazu Erich Honecker befragt und mit ihm anschließend ein Spiel gespielt. Mit Kabarettist Uwe Steimle als Zeuge, der kein Blatt vor den Mund nahm. Gönnen Sie sich „Kartoffelmus Spezial“!

Steimles Aktuele Kamera / Ausgabe 20 – Osterspezial

Liebe Uwe Steimle Fans,

zu Ostern ist es nun so weit der Dialekt-Tisch Nummer 3 steht für Euch bereit.

In dieser Ausgabe der Aktuellen Kamera präsentieren wir Euch den Gewinner des Überachtungspaketes für den 50.000 Abonnenten. Vielen lieben Dank für Euer Vertrauen und die Unterstützung für Steimles Welt. Die Hausgemeinschaft und die große Fangemeinde sind für uns ein wahrer Segen. Wir danken Euch von Herzen für diese wunderbare Gemeinschaft.

Da es leider nicht möglich ist, Euch alle gemeinsam in Steimles Sushi Welt zu bewirten, hat Uwe Steimle die zwei wunderbaren Kabarettisten Lothar Bölck und Helmut Schleich zum Dialekt-Tisch eingeladen. Diese drei Kabarettisten im Gespräch zu erleben, ist eine Bereicherung und ein Erlebnis, dass man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit, in der das Kabarett wieder eine besondere Bedeutung bekommt.

ZENSUR der VERBORGENEN GESCHICHTE der Menschheit

https://youtu.be/sAn7baRbhx4

Es gibt eine große Anzahl von antiker Denkmälern, die über den ganzen Planeten verstreut sind und zeigen, dass es in der Antike ein sehr fortgeschrittenes Wissen gab.

Dazu kommen zahllose Funde, die nicht zu dem passen, was man uns über unsere Vergangenheit erzählt wurde. Es scheint, als hätte eine schwarze Hand auf geheimnisvolle Weise die wahre Geschichte der Menschheit von der Antike bis zur Gegenwart ausradiert.

Aber aus welchem Grund? Warum will man nicht, dass wir wissen, was in der Vergangenheit passiert ist?

https://youtu.be/OIv3IvqbCTo

Narrative #40 – Eugen Drewermann

Immanuel Kant hat einmal auf die Frage, was ethisches Handeln sei, die simple Antwort gegeben: “Es bestehe darin, einen Menschen stets zu betrachten als Zweck an sich selber und nie als Mittel zum Zweck.” Was zu Lebzeiten Kants, dem Höhepunkt der Aufklärun18198g, unanfechtbar schien, wird heute offen und zynisch in Frage gestellt. Es mehren sich die Trends und Entwicklungen, die die Würde des Menschen angreifen und bestrebt sind, ihn erneut zum Mittel fremder Zwecke zu machen. Das Wort “Transhumanismus”, geboren im Silicon Valley, wo ein Teil der Gegenkultur der 70er Jahre auf die Forschungen des amerikanischen Militärapparats stieß und sich mit ihm verband, entwickelte sich ein neues Menschenbild. Diesem zufolge ist der Mensch in erster Linie ein Mängelwesen, das durch technischen Fortschritt sukzessiv aufgelöst und überwunden werden muss. Damit steht die Würde des Menschen und das Versprechen der Aufklärung gut 200 Jahre nach Kant erneut zur Disposition.

Die Geheimen Kräfte Der Russischen Pyramiden

Pyramiden haben die Menschen zu allen Zeiten fasziniert. Viele Kulturen auf der ganzen Welt haben sie im Laufe der Geschichte errichtet. Es wurde viel über die Kraft der Pyramiden und die von ihnen erzeugten Wirkungen, gesagt. Pyramidenkräfte erzeugen durchaus am Menschen messbare harmonisierende Wirkungen. In den frühen 1990er Jahren untersuchte und baute der russische Mathematiker Alexander Golod zusammen mit anderen Wissenschaftlern große Pyramiden aus verschieden Materialien an verschiedenen strategischen Orten in Russland.

https://youtu.be/Adz7SOxdiHs

Zigeuner – Das Volk der schwarzen Göttin

In dieser Doppelfolge der Politischen Anomalien, tauchen Frank Stoner und Charles Fleischhauer gemeinsam in die wenig bekannte Welt der Zigeuner ein. Auf ihrem gemeinsamen Streifzug durch die Geschichte gibt es viele geheimnisvolle Schätze zu entdecken. Von den Ursprüngen der Zigeuner in Indien und den dort lebenden Nomadenstämmen, über die Verbindungen zur gnostischen Sekte der Paulikaner in Anatolien, bis hin zum geheimnisvollen Kult der schwarzen Sarah. Einer Heiligen die, das keltische Erbe Europas mit Ägypten und Indien verbindet. Auch der Bezug zu den Kulturen der Irish Traveler und der Jenischen werden in dieser Doppelfolge beleuchtet.

Roboter In Der Antike

Es scheint jedoch, dass die Erschaffung intelligenter Maschinen nicht etwas ist, das ausschließlich dem zwanzigsten oder einundzwanzigsten Jahrhundert vorbehalten ist, denn wenn wir nach den Ursprüngen der ersten Roboter suchen, die auf der Erde wandelten, würden wir in eine sehr ferne Vergangenheit gelangen.

Und wir würden sehen, dass sie von alten Zivilisationen gebaut wurden, die uns Beweise für ihre Fortschritte auf dem Gebiet der Robotik hinterlassen haben, und kurioserweise wird ihre Erschaffung in vielen Fällen einigen vermeintlichen Göttern zugeschrieben.

Der Diskurskollaps

Die Corona-Diktatur bringt es an den Tag: Gehirnwäsche und Propaganda laufen auf Hochtouren.

(Dieser Text in eine leicht modifizierte Version aus dem Buch Mega-Manipulation: Westend Verlag, Frankfurt, August 2020, Seite 294-308).

Ein Standpunkt von Ullrich Mies.

Mit sechs Narrativen legt die Bewusstseinsindustrie den Denkkorridor in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft fest. Positionen außerhalb dieser Narrative bekämpfen die Zentren der Macht, die „Medien als deren Regierungsassistenten“ und vor allem die PR-Propaganda-Agenturen mit allen legalen und illegalen Mitteln. Integraler Bestandteil der Kulturrevolution „von oben“ ist die Transformation der Sprache. Zur Transformation des kollektiven Bewusstseins gehört auch die Political Correctness mit ihrer „Sprach-Polizei“ als Türsteher „korrekter“, das heißt fortan einzig gestatteter Sprech- und Schreibweise. Die Machtzentren und ihre Propaganda- und Medienindustrie haben die politische Debatte im gesamten Westen planvoll vergiftet.

„Denn ebenso wie es üblich ist, vom Gesicht einer Zeit, eines Landes zu reden, genau so wird der Ausdruck einer Epoche als ihre Sprache bezeichnet“ (1).

Aktualisiertes Propaganda-Modell

Ende der 1980er Jahre hatten Edward S. Herman und Noam Chomsky in ihrem Propaganda-Modell (2) formuliert, welche fünf Filter die Berichterstattung der Mainstream-Medien kennzeichnen, um abweichende Auffassungen aus ihren Veröffentlichungen herauszuhalten. Dieses Propaganda-Modell hatten sie in den Jahren 2002 und 2008 modifiziert, ihr ursprüngliches Modell gleichwohl nicht verworfen (3). Die Mainstream-Medien hinterfragen nicht:

die Eigentumsverhältnisse und Profitorientierung der Kontrollgruppe,
die Werbung als Haupteinnahmequelle…

Frühling im Wahljahr – Ruderboot mit Steimle & Huß

Der Frühlings ist da! Idealer Zeitpunkt für eine neue Ruderboot Runde. Auch diesmal begrüßen Katrin Huß und Uwe Steimle wieder interessante Gäste in der Pfännerhall in Braunsbedra.

Mit dem ehemaligen RTdeutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov standen die Medien im Fokus des Gesprächs.

Bei dem Experte für Körpersprache und Mystik, Bernhard P. Wirth, stand dagegen der Mensch im Mittelpunkt.

Die Gesprächsrunde wird komplettiert von Filmregisseur Jens Magnus. Mit ihm sprachen wir über sein neues Filmprojekt „WAHLEN“, einer Dokumentation die sich mit den Themen Demokratie, Wahlen und Mitbestimmung in Deutschland beschäftigt.

Otto, der Großaktionär – Literatur #3

Gisela Elsner ist die große Außenseiterin des deutschen Literaturbetriebs: Nach ersten Erfolgen in den 1960er Jahren und Auftritten bei der legendären Gruppe 47 schrieb Elsner zwar immer weiter, doch das Publikum für diese bissige, grelle und radikallinke Literatur wuchs nicht.
Mehr und mehr zog sich Elsner aus der Öffentlichkeit zurück, immer bizarrer muteten ihre seltenen Auftritte an, bis sie 1992 in München ihrem Leben ein Ende setzte.

Einige Jahre zuvor versuchte sie literarisch noch einmal etwas Neues: Sie schrieb den Roman „Otto, der Großaktionär“, in dem sie nicht wie sonst die Perspektive der herrschende Klasse einnahm, sondern einen Arbeiter in den Mittelpunkt rückte, der immerhin ganze fünf Aktien an dem Konzern hält, für den er schuftet. Otto ist Arbeiter in einer Ungeziefervertilgungsmittelfabrik, aber er zählt sich nicht zur Arbeiterklasse, er meint der bürgerlichen Mitte anzugehören, denn schließlich fährt auch er wie seine Vorgesetzten einen Mercedes, wenn auch einen uralten, klapprigen.

Zudem hat er die liberale Ideologie – die erst später in Deutschland, in den 1980er Jahren aber bereits in Großbritannien und in Amerika propagiert wurde – völlig internalisiert: Jeder Bürger soll ein Aktionär sein, um am Erfolg der Unternehmen partizipieren zu können.

In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gisela Elsners bitterböse Satire.

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