Alltagsterror

Diese Kategorie enthält 794 Artikel

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 20.01.2020

Epstein-Spezial

Bundesregierung schenkt US-Wirtschaft deutsche Gasterminals

Arbeitslager und staatliche Umerziehung

Ärger im GEZ-Paradies | Abkotzen mit Alice Bota | Wir danken Australien

Eineinhalb Jahrzehnte Tod und Zerstörung: Bilanz der 16 Jahre US-Einsatz im Irak

Vorbereitung auf den Crash: Zentralbanken im Goldrausch

Mike Quinsey 17.01.2020

Giftgas in Syrien: Angebliches Opfer-Video untergräbt Glaubwürdigkeit der OPCW

Ein hirntoter Moloch namens Nato

David Icke – Shaun Attwood – Die Verbrechen der Illuminati

Deutsche Übersetzung

David Icke was most generous with his time answering these 10 important questions:
1 Why was Julian Assange targeted and what’s in store? Starts at beginning
2 Why does the US want to invade Iran? Starts at 12 mins 11 secs
3 Who was behind 9/11 and why? @ 26.11
4 Who killed JFK and why? @ 47
5 Madeline McCann, Jimmy Saville and elite paedophile rings
6 Who killed Princess Di and why? @ 1.36.11
7 Why was Alex Jones de-platformed? @ 1.53
8 What is the global-warming scam? @ 2.08.41
9 What is the over-vaccination scam? @ 2.24
10 The war on drugs and pot legalisation @ 2.54

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford 13.01.2020

Das Pentagon ist eine Mörder-GmbH

Was die Syrer vom USA-Iran-Konflikt halten

Flugzeugabsturz bei Teheran: Westen bezichtig Iran des Abschusses

Zwischen Eskalation im Nahen Osten und Beitragszwang in Deutschland

Berateraffaire: Wie die Öffentlichkeit von Medien und Politik in die Irre geführt wird

Wochentalk Nr. 31

2019 – Das Jahr der politischen Korrektheit

Vom Paulus zum Saulus: Ex-Grüner will Image von Bayer-Monsanto aufpolieren

Finanzweltmacht USA

Unliebsame Journalisten – Billy Six, Eva Herman, Gerhard Wisnewski

M. Bröckers zu den anhaltenden Versuchen der USA dem Iran einen Krieg aufzuzwingen

Ein Krieg mit Russland wird sich in Europa abspielen

Vatikans geheime Zeitmaschine: Ist die Kabale der Menschheit deshalb immer einen Schritt voraus?

Die Neue Seidenstraße: „Das gefährlichste Projekt dieses Jahrhunderts“

Pünktlich zur US-Wahl: Die russischen Hacker sind zurück!

Fünf Häuser des schwarzen Adels in Deutschland?

Rainer Rupp zu Iran und NATO-Bündnisfall: Deutsche Soldaten werden nicht für USA in den Krieg ziehen

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 06.01.2020

Damit wir alle in ständiger Panik leben:
WARNUNG FÜR DEUTSCHLAND – TERRORWARNUNG!

Ansage an die Hollywood-Elite: Ihr seid alle Freunde von Epstein gewesen

Enthüllung: Interessante Aussagen von vatikanischen Vertretern zur Existenz von Außerirdischen

Großbritannien: Kein fairer Prozess für Julian Assange

Herman & Popp: Analyse des bevorstehenden Rentencrashs

Wie grün ist „grüne Technologie“ wirklich?

Der wahre Grund für die Erderwärmung

http://www.goominet.com/unspeakable-vault/vault/602/

Cook-Studie widerlegt: Weniger als 1% machen Menschen für Klimawandel hauptverantwortlich

Jehova…

Medien und Politik erzählen uns den ganzen Tag lang, dass 97% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Aber eine Überprüfung dieser Behauptung ergibt ein ganz anderes Bild.

Die Zahl der 97-prozentigen Einigkeit kommt aus einer Metastudie aus dem Jahr 2013 und wird uns seit dem als unbestreitbare Wahrheit präsentiert. In dieser Metastudie hat ein gewisser John Cook knapp 12.000 Forschungsarbeiten zu den Themen Klima und Umwelt darauf untersucht, ob sie dem Menschen die Schuld am Klimawandel geben, oder nicht. Und als Ergebnis hat Cook präsentiert, dass sich 97 Prozent der Studien und Arbeiten einig wären, dass der Mensch an allem Schuld ist.

Ich hoffe, sie sitzen bequem, denn nun kommt´s: Das war gelogen. Und zwar dreister, als man es sich hätte vorstellen können: Es sind ganze 0,54 Prozent der Arbeiten der Meinung, dass der Mensch auch nur zu mindestens 50 Prozent am Klimawandel schuld ist. Das ist kein Scherz und nun werde ich Ihnen aufzeigen, wie man mit mathematischen Tricks aus 0,54 Prozent 97 Prozent macht.

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 30.12.2019

Der tiefe Fall der US-Elite: 2020 wird das Jahr der Abrechnung

SOM 1-01 Alien & UFO Crash Handbuch 👽 🛸

Realsatire made in USA: Demokrat Bloomberg setzt bei Wahlkampf Häftlingsarbeit ein

„Von wegen Verschwörungstheorie“ – Wie Freimaurer EU-Institutionen politisch beeinflussen!

Betrug oder nicht? RT nimmt den OAS-Bericht über angebliche „Wahlfälschung“ in Bolivien auseinander

Wir befinden uns in einem „tiefen“ solaren Minimum – kosmische Strahlung steigt um 20 Prozent!

Die Afghanistan Papers müssen auch für Deutschland ein Thema werden

Eine neue Runde im Fake-Krieg des absteigenden Imperiums gegen die neue Nummer Eins

Warum können Verbrecher nach Deutschland kommen?

Ex-Demokrat packt aus: Wir wurden erpresst gegen Trump zu stimmen

Mysteriöse Kräfte der Pyramiden – Es waren ’nicht nur‘ Gräber! 🐫🔺

Ami go home!

Verbotene Geschichtsschreibung – Was das System verschweigt

SIND ALLE REPTILOIDEN SCHLECHT?

🛸 UFO Landet auf Schulhof in Ruwa Zimbabwe – Ariel Grundschule 1994 👽

OPCW-Leak: Was ist wirklich im syrischen Duma 2018 passiert?

Why the UK is in the EU

Pirschelbär und Nazisau

Wie ich sehe, geht es ja derzeit nicht nur mir so: Eigentlich wollte man ja ein bisschen Ruhe geben dieser Tage. Doch kaum macht man den Bildschirm an, grinst einen schon wieder Pogo der Clown an und man kann das, was er pünktlich zur Jahreswende als Staatsräson verkünden will, dann doch nicht ganz unwidersprochen lassen. Generation Kevin macht gerade wieder von sich reden – Generation Kevin, also jene heute 20-30-Jährigen, deren Eltern dasjenige, was sie täglich via Flachbildschirm als „Programm“ zu sehen bekamen, so beeindruckt hat, dass sie ihren eigenen Kindern die in diesem Programm gehörten Namen gaben: Samantha, Mandy, Jade, Jack, Justin, Steven, Kevin oder eben: Danny.

Nomen est omen – der Name ist das Vorzeichen, meinten die Römer. Auch  John Steinbeck hat darauf hingewiesen, dass es mit dem persönlichen Namen eine geheimnisvolle Bewandtnis habe: „Ich bin mir nie ganz klar darüber geworden, ob der Name sich nach dem Kind formt oder ob sich das Kind verändert, um zu dem Namen zu passen.“

Jedenfalls sorgen die neuen Namen auch im ganz normalen Alltag mitunter für Turbulenzen. So erzählt uns etwa der Psychologe Götz Eisenberg von einer Episode aus der Kita, als ein dreijähriger Neuzugang von den Kinderdamen nach seinem Namen gefragt wurde: „Na, wie heißen wir denn?“ „Pirschelbär“, antwortete er. „Neeiiin, wie ist denn dein Naa-mee?“, versuchten es die Betreuerinnen weiter. Doch der Junge beharrte: „Pirschelbär.“ Die Damen, jetzt bereits etwas ungehalten: „Komm schon, jetzt sag‘ uns mal die Wahrheit: Wie heißt du?“ Mit Tränen in den Augen und der Schnuffeldecke vorm Mund nuschelte der Kleine noch einmal: „Pirschelbär“. Da reichte des den Kita-Mitarbeiterinnen und sie riefen Pirschelbärs Eltern an. „Wie heißt denn ihr Sohn nun, er will es uns nicht sagen?!“. „Pi-er Dschil-beer“, entgegnete die Mutter und buchstabierte: „P-i-e-r-r-e  G-i-l-b-e-r-t“. (aus: Eisenberg, G. 2015, „Zwischen Amok und Alzheimer – Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“, Verlag Brandes & Apsel, S.165f.)

Dannytastischer Pirschelbär

Pirschelbär ist inzwischen raus aus der Kita, ein hipper Twen mit eigenem Twitter-Account geworden und darf selbst am Treiben der Erwachsenenwelt mitmischen. Jüngst hat er wieder für einen Eklat gesorgt. Das ganze Dorf war bereits in Aufruhr, da der Kinderchor des WDR den Omas dieses Landes zum diesjährigen Weihnachten eine Hommage der besonderen Art dargebracht und sie zu Umweltsäuen erklärt hat (siehe youtube). Die Wellen der Empörung waren noch nicht verebbt, da setzte der beim WDR als freier Mitarbeiter tätige Pirschelbär gleich einen obendrauf:

„Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.“
(Danny Hollek auf Twitter, 28.12.2019)

Bevor wir auf das Toppen von „Umweltsau-Oma“ durch „Nazisau-Oma“ eingehen, muss man zunächst eine nominale Würdigung vorausschicken: Auch den von seinen Eltern verliehenen Namen Danny muss man erst mal toppen können. Danny Hollek schafft das: Mit „@dannytastic“, wie Danny sich auf seinem Twitter-Account selbst nennt, lässt er ahnen, dass er in gleichen Liga wie „Fabulous Fab“ & Co. spielen möchte.

Um in diese Liga aufzusteigen, darf er jetzt nach einem Sturm bundesweiter Empörung nicht klein bei geben. Den Rücken gestärkt durch eine Tausendschaft an Likes und Retweets des gut vernetzten 24jährigen öffentlich-rechtlichen Jungjournalisten legt Dannytastic nach:

„Bin auch weiterhin der Meinung, dass alte Menschen noch nicht ausreichend beleidigt wurden. Mehr!“

Und lacht sich ins Fäustchen wie ein frisch von der Kinoleinwand gesprungener, gerade die Massen begeisternder Joker („Ich reiß euch jetzt gut und gerne den Arsch auf!“):

„Haha. Wie jetzt alle ausrasten.“

Schon vor einigen Monaten hat Dannytastic getwittert:

„Hä? Natürlich ist das fair und clever, dass meine schusselige Oma mit 95 Jahren und dem Gedächtnis einer Eintagsfliege noch wählen darf, doch politisierte 17-Jährige nicht.“

Viele Follower fragen sich gerade: Woher nimmt Dannytastic diesen Mut, so laut zu brüllen? In einer Zeit, in der laut statistischer Erhebungen der Großteil der Deutschen der Ansicht ist, dass man heute nicht mehr laut die eigene Meinung sagen darf? Und in der Tat wird bereits lautstark der Rausschmiss von Dannytastic aus dem WDR gefordert. Doch aus irgendeinem Grund lacht der sich darüber nur einen ab und bleibt vollkommen cool. Das „Friedhofsgemüse“ (Wolfgang Bittner) regt sich auf? Na, die sollen nur kommen, die angemorschten Opis und Omas mit ihren weißen Ärschen. Was wollen die mit ihren paar hundert Followern? Generation Rezo & die dannytastic Superyoutuber haben eine Millionenschaft an Followern! Und die wissen, wo’s jetzt lang geht und sind nicht bereit, sich noch länger von goethelesenden Oldies (Ja ey lol, mann: Fack ju!) ihr Recht auf Gutes und Gernes Leben gefährden zu lassen.

Es kommt: das transatlantische Puff für alle

Danny weiß, dass es ihm an Schützenhilfe von anderen Influencern und Opinion Leadern von Generation Kevin/Rezo nicht mangelt. Etwa von Johanna Roth, Jahrgang 1989, die als Absolventin der Deutschen Journalistenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag heute als taz-Redakteurin im Ressort Meinung+Diskussion in die gleiche Kerbe schlägt wie Dannytastic: „Auch was von diesem Wohlstand“ wolle sie und schlussfolgert: „Die Alten gefährden die Jungen. Was wir brauchen, ist eine Epistokratie der Jugend“. Ihre Ansage an die Omas und Opas dieses Landes ist klar:„Rentner gebt das Wahlrecht ab!“ (Quelle: taz)

Der 79jährige Jurist Wolfgang Bittner, der sich bereits in sein Schicksal als Alteisen dreingefunden hat, antwortet der epistokratischen taz-Redakteurin:

„Entsorgt die über Sechzigjährigen! Schläfert sie ein, selbstverständlich in humaner Weise, oder konzentriert sie in Lagern mit mäßiger Versorgung, so dass sich die Probleme mit ihnen auf ganz natürliche Weise von allein lösen.(…) Mit einem Schlag gäbe es Millionen Wohnungen für junge Menschen und Geflüchtete … Milliarden, die sonst in die Rentenkassen fließen, stünden für die von der US-Regierung geforderte Aufrüstung und gegebenenfalls für einen Krieg gegen Russland zur Verfügung.“ (Quelle:„Friedhofsgemüse – Rentner zugunsten der zukunftswürdigen Jungen entsorgen!“/ nachdenkseiten)

Ein Krieg gegen Russland, für den diejenige Partei, von der sich derzeit viele eine Klimawende erhoffen („Die Grünen“), gerade ideologisch mobilmacht. Und wenn es gegen Russland geht, dann zeigt man bei der regenbogenfarbenen Jugendpartei, die dank Rezo und Greta gerade einen gewaltigen Höhenflug erlebt, auch ganz unverhohlen, was für einen feuchten Kehricht man wirklich von Ökologie und Umweltschutz hält: Dann sabotiert man lieber eine kostensparende Leitung mit natürlich gewonnenem Gas aus dem benachbarten Festland von Russland und propagiert stattdessen den Zukauf von US-Frackinggas, zu dessen Gewinnung Erde und Grundwasser mit hochtoxischen Substanzen verseucht werden und welches CO2-intensiv quer über den Atlantik geschifft werden muss. Während man Omas im WDR-Kinderchor vorwirft, dass sie gefälligst nicht Kreuzfahrten machen sollen und ihnen dann noch mit drohendem Blick nachsetzt: „Damit werden wir euch nicht durchkommen lassen!“

In der Tat stehen die Chancen zum Durchkommen für die flaschensammelnden Rentner nicht gut. 33% der 18- bis 29-Jährigen und damit die große Mehrheit hat bei der letzten EU-Wahl Grün gewählt (Quelle: ZDF/Forschungsgruppe Wahlen). Nur knapp über 5% der Next Generation haben AfD gewählt. Das heißt: auch dieses Problem, an dem sich gerade alle abarbeiten, wird demnächst von selbst verschwinden. Genauso wie die letzten goethe- und schillerlesenden Senioren dann endgültig das Feld für evidenzbasierten Gangstarap von Bushido & Kollegah freigeben werden müssen. Man muss jetzt nur noch ein paar Jahre den Kampf gegen Vampire und untote Widergänger durchhalten, dann können endlich glorreiche Zeiten beginnen. Dann wird die Welt digital transformiert, gegendert und darf ins Tomorrowland abfeiern, in dem die Bitcoins niemals ausgehen und die Anzahl der Geschlechter exponentiell nach oben geht. Unter einem digitalen Astroturf-Regenbogen gibt’s dann ein geschlechts- und klimaneutrales „Puff für alle“, in dem Thomas Hobbes Vision des „homo homini lupus est“ Wirklichkeit wird und jeder Mensch grenzenlos Spaß haben und des anderen Menschen Wolf sein darf.

Die Menschen sollen sich hassen

„Die Menschen sollen sich hassen … und jeder nur seinen eigenen Vorteil suchen.“ Das hat Noam Chomsky in seinem Alterswerk „Requiem für den amerikanischen Traum“ als Agenda der herrschenden Eliten ausgemacht, um mit ihrer Plünderung des Planeten ungestört fortfahren zu können. Deswegen wird der Oma-Nazisau Sager, mit dem der WDR-Bube gerade von sich hören macht, auch keinen Rausschmiss bedeuten, sondern ganz im Gegenteil: Mit diesem Sager qualifiziert sich der dannytastische Pirschelbär für ein Amt als Staatssekretär oder Regierungssprecher. Oder falls in diesen Ressorts die Versorgungsposten schon vergeben sind: Dann eben als Nachwuchs-Comedian, denn die Masse will unterhalten und bei Laune gehalten werden. Die im Prekariat vor sich hindämmernde „Generation Chillstand“ (© Milosz Matuschek) will sich nicht dumm und verkauft vorkommen, sondern will ihrerseits lachen und sich schlau vorkommen, wenn sie Formate wie Neo Magazin Royal, Joko&Klaas, Jung&Naiv guckt. Jan Böhmermann hat soeben die letzte Folge von Neo Magazin Royal abgedreht, Sessel für Nachwuchstalente, die ebenfalls kecke-leckere Dünpfiffwürste braten können, werden also gerade frei.

Und ganz so dumm ist diejenige Generation, die der Spiegel als „Generation Doof“ bezeichnet, dann ja doch nicht. Die Sprosse aus Generation Kevin wissen eigentlich ganz genau, was sie in der derzeitigen Käseglockenatmosphäre sagen müssen, um nach oben gespült zu werden. Insofern kann man den Sager des Pirschelbären, über den sich gerade viele aufregen, als nichts anderes auffassen als eine Art „Bewerbungsbrief“ für eine Festanstellung. Der Bub möchte eben an trockenen Ufern sein, wenn demnächst für den Plebs die Schlammlawine losgeht. Schon derzeit gibt es außer den Sesseln im Bundestag und in den „kläglichen Sendemasttrümmern“ (©Wolf Reiser) des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kaum noch erhöhte Positionen, die trocken bleiben. Da muss man also schon etwas höher pokern und manch gewagte Joker-Karte ausspielen, wenn man einen solchen Sessel ergattern will. Doch angesichts des zweifellos steigenden Meeresspiegels braucht man hierbei nicht lange fackeln, sondern muss die Gunst der Stunde nutzen. So wie der C-Klasse Comedian Böhmermann mit seinem bloßen Varoufakis-Stinkefinger über Nacht plötzlich in den Olymp der Massenmedien aufgestiegen ist.

Die Personaler beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk können jedenfalls aufatmen, wenn sie den CV von Danny am Tisch haben. Da wissen sie zumindest, dass er aus einem unverdächtigen Elternhaus kommt. Denn wer sein Kind „Danny“ tauft, bei dem steht jedenfalls fest, dass er keine Scheu vor Anglizismen hat und nicht antiamerikanistisch gesinnt ist. Und das ist heute schon mal die halbe Miete, damit jemand auf dem ihm zugeteilten Platz politisch korrekte Leistung bringen kann. Während man als Personaler ja jedesmal die Stirn runzeln muss, wenn man eine Bewerbung auf den Tisch bekommt von einem Uwe … der womöglich einmal einen Steimle ins Rollen bringen könnte – oder von einem Hans-Georg, der womöglich einmal das Maaß für voll erklären könnte und nicht mehr gewillt ist, das Narrativ der Regierung zu bedienen.

+++
Nachwort:

Ich weiß, dieses dannytastische Trauerspiel und der Hinweis auf Chomskys „Requiem“ mögen jetzt nicht gerade hoffnungsvolle Vorstellungen für das kommende Jahr erwecken. Man findet ja heute die weit verbreitete Meinung, dass man sich mit dem Negativen besser nicht beschäftigen, sondern sich aufs „Positive“ konzentrieren solle. Das mag nicht einmal schlecht gemeint sein und natürlich brauchen wir positive Perspektiven (denn diese Welt kann sich nicht ändern, solange eine substanzielle Gedankengrundlage dazu fehlt, da nützt dann alles Warten auf Aufschwung, bessere Zeiten, Parteien etc. nichts). Entgegen der herrschenden Meinung bin ich jedoch der Überzeugung, dass es auch den Kontrast des Destruktiven braucht, mit dem man sich in aller Klarheit konfrontieren muss, damit man gerade auf diesem Hintergrund des drohenden Niedergangs umso brauchbarere Perspektiven und Ideale aufbauen kann. Gerade wenn man sich mit dem Dekadenten, Heuchlerischen, Arroganten und Niederträchtigen konfrontiert, wird man umso entschlosseneren Elan zur Entwicklung von mehr Authentizität, Rückgrat und wirklicher Mitmenschlichkeit bei gleichzeitiger Bescheidenheit entwickeln.

Aber den Lesern des Nachrichtenspiegel brauche ich das ja glaube ich nicht zu sagen. Gerade weil sie nicht wegschauen wollen, lesen sie ja hier und nicht bei bento oder im Relotius-Narrenspiegel. Auch dass die Entscheidung zwischen ersterem und zweiterem Weg in Wirklichkeit eine Frage von Gesundheit bzw. Gesundbleibenkönnen und Krankheit – und es ein tragischer Irrtum ist, zu meinen, dass es folgenlos möglich sei, täglich den leichteren Weg der politisch korrekten Heuchelei zu praktizieren, wäre eine eigene Betrachtung wert. In Twitterzeiten, da die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne des Menschen lt. Microsoft-Studie gerade mal acht Sekunden beträgt, würde das aber den Rahmen wieder einmal vollkommen sprengen. Daher: Respekt vor allen Stammlesern, die hier eine mehrminütige Konzentration für z.T. schwer verdauliche Sachverhalte aufbringen können und damit definitiv überdurchschnittlich veranlagt sind. Auch wenn die Lektüre manchmal harte Arbeit ist: Man kann dafür dann auch Bären von Pinguinen und Enten unterscheiden.

In diesem Sinne: Allen Lesern trotz aller äußerer Wolken und allen apokalyptischen Wetterleuchtens ein gutes Neues Jahr, Gesundheit und Zuversicht! Bewahren Sie sich Ihren klaren Sinn und bleiben Sie standhaft auf dem Terrain, in dem Sie immer moralischer Sieger bleiben können, auch wenn wir kollektiv einer großen Niederlage bzw. einem zivilisatorischen Niedergang entgegengegen: dem eigenen Inneren. Wer diese Stube sauber hält, um den werden auch keine Schmeißfliegen kreisen.

 

Foto: Pixabay/CC0

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 23.12.2019

Tagesschau mißachtet Weihnachtsfrieden.

Finanzpolitik: Das steckt hinter der Erneuerung der SPD

🛸 US Navy Bestätigt Echtheit Der TicTac, Gimbal & GoFast UFOs 😱 Und Jetzt?

Die uni(n)formierte Gesellschaft

Ist unsere Seele Vierdimensional? 👻

BewusstSEINsHelden: Du bist nicht allein, wir sind MILLIONEN! Im BewusstSEIN, 3SEIN und 1SEIN.

Pressefreiheit: Wie und von wem die „Reporter ohne Grenzen“ finanziert und gesteuert werden

Nord Stream 2: im Schwitzkasten der USA

Newsweek-Magazin soll Artikel über OPCW-Bericht zu Giftgas in Syrien verhindert haben

Rufmord an ESKEN | GRETA Unperson des Jahres | Außenminister MittelMAAS

Wie das Impeachment gegen Trump zum Bumerang für die Demokraten werden könnte

Gas-Erpressung: USA drohen Beteiligten an Nord-Stream 2 mit heftigen Sanktionen

xperte: USA üben Druck auf Europäer aus, damit sie politisch „richtiges“ Gas kaufen

Korruptionsvorwürfe spalten die venezolanische Opposition um Guaidó

Terroranschlag am Breitscheidplatz, Giftgas-Angriff in Syrien und der Tiergartenmord

Kugelblitze, Orbs, Foo Fighters – Mysteriöse Kugeln aus Licht ⚡🔆

Trump wird Präsident bleiben: Die Show der Demokraten fliegt auf

Death to America

Weihnachten

Der Nachrichtenspiegel wünscht allen Lesern und Nichtlesern eine besinnliche Weihnacht.

 

Loriot Weihnachten bei Hoppenstedts

Weihnachten in Zeiten der Klimakrise

Oh du Ehrliche

extra 3 Familie: Weihnachten

Love you Reddit, Merry Christmas – Rick x – He never gives (you) up

Terroranschlag am Breitscheidplatz

Geheimdienstoperation mit tödlichen Kollateralschäden?

Der Terroranschlag vom Breitscheidplatz vor drei Jahren hat die Bundesrepublik aufgerüttelt. Zwölf Menschen sind gestorben, 55 wurden verletzt, einige davon schwer. Die Aufklärung des Falles ist bislang eher dürftig, und der Ex-Polizist Stefan Schubert zweifelt trotz des Untersuchungsausschusses an der Aufarbeitungsintensität. Schubert hat bereits zahlreiche Bücher zum Thema innere Sicherheit verfasst, sein jüngstes Werk heißt „Anis Amri und die Bundesregierung: Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen“.

Das Sich-selbst-infantilisierende Perpetuum Mobile (Schöner Wohnen im katzentauglichen Vogelkäfig)

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Als Kind bin ich auf einem Bauernhof aufgewachsen, auf dem das ganze Jahr über Fallobst gesammelt und in eine große Tonne geworfen wurde. Wer den Deckel dieser Tonne aufhob, musste sich vorsehen: Es war eine übel stinkende Maische, die da vor sich hingärte und darauf wartete, am Ende des Jahres zu Schnaps gebrannt zu werden.

Da das Jahr nun zu Ende geht, dachte ich mir, es wäre wieder einmal Zeit zum Destillieren. Denn das Fass, das ich dieses Jahr mit Fallobst gefüllt habe, stand kurz vorm Bersten. Der von  Gärgasen prall nach oben gewölbte Deckel ließ befürchten, dass das Fass schon demnächst aus den Fugen und der Deckel durch die Decke geht. Wenn ich noch länger zuwartete, dann könnte es womöglich zu spät sein.

Kurzentschlossen machte ich mich also heute morgen mit Gummihandschuhen und Atemschutzmaske ans Werk, schaufelte alle meine bisherigen Erkenntnisse über Politik, Gesellschaft und Medien in einen Kessel, ergänzt um Maische aus den jüngsten Wahrnehmungen dieses Jahres aus Maischbergers, Wills und Illners Talkpflaumenshows, zum Armageddon gegen Russland mobilisierenden Tagesschaupflaumen, Südtäuschen Wasserleichen, transatlantischen Maasmännchen, Konfetti und Faschingströten aus dem Relotius-Narrenspiegel, Guten und Gernen Kanzleransprachen, Dschungelcamp, dazu Pflaumenmaische aus Dieter Bohlens Schrillkreischevents, Heidi Klums Drag Queen Kacke, Greta, Rezo, Porno-Katja & die 90 Super Youtuber, Böhmermanns kecke-leckeren Dünnpfiffwürsten, Klaas Clevers All-Inclusive-Porsche und sonstigen selbstfahrenden SUVs und VIPs mit künstlicher Intelligenz, jeder Menge Evidence Based Bullshit, Altmaierreifen, Jokers Revival und Freddy Kruegers Astroturf-Schaumparty und einer Jungen&Naiven Millionen-Community im Winkepuh-Modus, die sich beim Konsum all dieser Produkte sehr schlau vorkommen und grenzenlos Spaß haben darf …. dazu das weitgehende Versagen unserer Intellektuellen, die wirklichem Denken mittlerweile sehr abhold sind, aber gut und gerne auf jeden Faschingszug aufspringen, auf dem bunte Emotionsluftballons und „garantiert nazifreies“ Gratiseis verteilt werden  etc. – all dieses Fallobst habe ich also zu einem kleinen Gläschen Schnaps destilliert.

Was aus dem Zapfhahn des Branntweinkessels herausgekommen ist, ist meine bislang kürzeste Umschreibung für das Gefährt, in dem wir uns derzeit befinden und mit Volldampf auf den Grand Canyon zufahren: in einem SELBSTINFANTILISIERENDEN PERPETUUM MOBILE!

Foto: Rat Media Solutions Destillerie (pixabay/CC0/edit pw)

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 16.12.2019

Weckruf für die USA: Der Sumpf wird ausgetrocknet

👽 Valiant Thor – Wie ein Mann von der Venus die Welt verändern wollte und nicht durfte 👽

Das Ende der EU: Johnsons Kampf gegen die Globalisten

Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump ist eingeleitet

Der Geheimbund der Illuminaten!

Ägyptische Tore, die in eine andere Dimension führen!

Wochentalk-27: Brexit, Lehrkräftemangel,Enthüllungen zum Afghanistan-Krieg uvm.

Westall 66 oder Australiens ‚Rosswell‘ 👽 wirft bis heute Fragen auf

Giftgas in Syrien: OPCW versinkt in Manipulation und Lügen

Wochentalk-27: Brexit, Lehrkräftemangel,Enthüllungen zum Afghanistan-Krieg uvm.

Should he stay or should he go? Historisches Votum zum Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump

Protestlerin stört Trump-Rede – Der nennt Security zimperlich: „Schmeißt diese Göre raus“

Die Klimakiller

Die weltweit wachsende Bewegung für Umweltgerechtigkeit ist bewusst intersektional und zeigt auf, dass die globale Erwärmung mit Themen wie Rassismus, Armut, Migration und öffentlicher Gesundheit zusammenhängt. Ein Bereich, der eng mit der Klimakrise verknüpft ist, jedoch wenig Beachtung findet, ist der Militarismus. Der bläst nicht nur viel Dampf in die Luft und verwüstet weite Landstriche, er entzieht den Staatshaushalten auch die Gelder, die für den Klimaschutz dringend gebraucht würden. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele dafür, wie diese Probleme — und ihre Lösungen — miteinander verflochten sind.

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 09.12.2019

Ken Jebsen: Deutsche Medien beweisen bei Assange, dass sie reinste NATO-Presse sind

Geheimnisvolle Wege, um unsterblich zu werden!

Die Afghanistan-Lüge: Der „Krieg gegen den Terror“ ist ein einziges Chaos

Die Afghanistan-Lüge: Der „Krieg gegen den Terror“ ist ein einziges Chaos

Untersuchungen abgeschlossen: FBI beging 17 schwere Fehler

Pentagon nimmt Russland in den Fokus – US-Soldaten von russischer Bedrohung nicht überzeugt

Ministerium entlarvt Clinton: Illegale Spenden von Pädophilen

Die Bidens geraten in Panik: US-Richter deckt ihre Korruption auf

Wirtschaftsministerium dankt „für Einsatz“: Staatssekretär wird Cheflobbyist für Immobilienverband

Kingman UFO Absturz – Sauber Vertuscht oder spektakulärer Fake? 🛸

Wochentalk-26: Fachkräftemangel?/ Todesliste der Clintons/Trump und die Amtsenthebung uvm.

Mystery Kurzmeldungen #19 / 2019

Amtsenthebungsverfahren gegen Trump: Was am Donnerstag passiert ist und was der Spiegel draus macht

Journalist zweiter Klasse?

Geheimnisvolle Echte Tore In Andere Welten

Mathias Bröckers trifft Vater von Wikileaks-Gründer Julian Assange

Noch immer sitzt der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, in einen britischen Hochsicherheitsgefängnis. Es droht die Auslieferung an die USA wegen angeblicher Spionage. Doch die Unterstützung für ihn wächst. Wir hatten die Gelegenheit, seinen Vater John Shipton zu interviewen.

Im Gespräch mit Mathias Bröckers berichtet John Shipton über die grotesken Rechtsverstöße, die dafür gesorgt haben, dass sein Sohn noch immer im Gefängnis sitzt. Dabei verdient er für das, was er geleistet hat, eigentlich den Friedensnobelpreis. Bitte teilen Sie dieses Video – denn das Schicksal von Julian Assange könnte bald jeden Journalisten ereilen, der über Kriegsverbrechen der USA berichtet. Es wäre das Ende der Pressefreiheit – und das dürfen wir nicht zulassen.

Vielen Dank an KenFM, die uns dafür ihr Studio zur Verfügung gestellt haben.

Mercedes Benz als Diktaturstütze

Während der Militärdiktatur in Argentinien wurden 1977 Gewerkschafter von Mercedes Benz Argentina nachts aus ihren Wohnungen entführt, in Folterzentren verschleppt und ermordet*. Mercedes-Manager hatten 1977 ihre kämpferischen Gewerkschafter bei den Militärs als “Agitatoren” denunziert und deren Adressen übergeben. Vierzehn wurden verschleppt und ermordet. Der Fall ging rund um die Welt und landete vor den Gerichten Argentiniens, Deutschlands und vor dem Obersten US-Gerichtshof. Es mangelt nicht an Beweisen sondern an couragierten Richtern.
In San Martín, einer Vorstadt von Buenos Aires, wird nun der Fall der verschwundenen Gewerkschafter vor Gericht erneut verhandelt, die in dem Militärhospital Campo de Mayo gefoltert wurden und verschwanden. Gaby Weber berichtet für weltnetz.tv von dem Prozess.

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford 02.12.2019 (Deutsche Fassung / Echte Lesung)

DAVID WILCOCK UPDATE ÜBER SEINEN NEUEN FILM „THE COSMIC SECRET“

Canadas bekanntester UFO Fall 🛸 Stephen Michalak 👽

Der gesichtslose Patriot – Q – Anon – WWG1WGA

„Unamerikanisch“: Kolumne der Washington Post erklärt US-Republikaner zu russischen AgentenIm Erdmantel existiert eine fortschrittliche Zivilisation

Im Erdmantel existiert eine fortschrittliche Zivilisation

Großbritannien: Frau von US-Diplomat tötet 19-jährigen und setzt sich in die USA ab

Judy Shelton spricht Klartext: Zentralbank-System muss hinterfragt werden

🛸 UFO Absturz bei Kecksburg bis heute ungeklärt 🛸

KW19-48 Vorkriegslage: Westen isoliert sich – Christoph Hörstel 2019-11-29

Auf in die Zukunft … – äh, ins Mittelalter!

Auf in die Zukunft ... - äh, ins Mittelalter!

Ihr Sonntagmorgen-Frühstück mundet Ihnen heute nicht so richtig? Das Croissant schmeckt irgendwie fade, obwohl man es schon in Kaffee taucht und Nutella drüberschmiert?

Nun, dann kann vielleicht ein kleines Essay von Norbert Häring die notwendige Würze geben. Dabei wird uns wieder einmal vor Augen geführt, wie gut und gerne wir tagesschauguckenden Leitmedienbürger in einer marktkonformen, streng „evidenzbasierten“ Demokratie heute ja leben dürfen. Auch dämmert einem dann vielleicht, warum unser Altmaier-Kabinett für unsere Kinder entgegen allen dramatischen pädagogischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen (siehe auch aktuellen Vortrag von Dr. Manfred Spitzer – Wie wir Generation Doof 4.0 züchten) gerade einen milliardenschweren „Digitalpakt“ auf Schiene bringt, der auch laut Prof. Liessmann nichts anderes ist als eine „staatlich verordnete Droge“, die zu nichts anderem führen werde als dass „junge Menschen jede Form des Denkens, Fühlens und Handelns, die nicht von den Algorithmen der Internetkonzerne bestimmt ist, nicht nur verlernt, sondern erst gar nicht gelernt haben und dadurch in jeder Hinsicht von ihren Geräten abhängig werden. (…) Immerhin: Für das unmündige Leben in einer postdemokratischen Gesellschaft, deren digitalisierte Kommunikation zunehmend totalitäre Züge annimmt, werden diese jungen Menschen bestens vorbereitet sein. Und nach der Katastrophe wird es wieder einmal niemand gewesen sein.“ (Quelle: nzz)

Hier aber der erwähnte Text von Norbert Häring. In diesem jüngsten Streiflicht dürfen wir in die Welt der Clickworker eintauchen, also in die hippe, ease und dauerbespaßte Welt derjenigen Generation Y/DSDS/Rezo, die ihre Onanierbewegungen am Smartphone zu ihrer Einkommensquelle zu machen versucht (ja ey lol, mann!):

„Millionen verrichten weltweit über das Internet kleinste Jobs gegen Centbeträge. Das hilft den Unternehmen, Kosten zu sparen. … Vermittelt von Internetplattformen und Apps ist in den vergangenen Jahren ein neuer Arbeitsmarkt entstanden: Arbeiter und Auftraggeber finden dort für kleinste Jobs zusammen. Manchmal geht es nur um Minuten, die gearbeitet wird, einige Jobs lassen sich sogar in Sekunden erledigen. Gezahlt werden dann Centbeträge.

Das hat System und macht den Reiz der Klickarbeit für die Auftraggeber aus. Aus komplexeren Aufgabenbündeln, die bisher von eigenen, über Mindestlohn bezahlten und sozialversicherungspflichtig angestellten Mitarbeitern erledigt wurden, werden die einfachsten, gut beschreibbaren Handgriffe herausgelöst und gegen kleine Vergütung breit ausgeschrieben. Das kann große Ersparnisse bringen, wie die Autorinnen anhand von Beispielen berichten. So könnten Versicherungsformulare für ein Sechstel der bisherigen Kosten digitalisiert werden, oder ein kleines, spezialisiertes Programm für fünf Dollar von einem Klickarbeiter eingekauft werden, statt für 2000 Dollar von einem mittelständigen Zulieferer. Die Plattformen ermöglichen es Unternehmen, weltweit Leute zu finden, die dringend genug Geld brauchen, dass sie Arbeiten zu fast jedem Lohn erledigen.

Dabei sind die meisten Klickarbeiter hochqualifiziert. Die Hälfte derjenigen, die länger dabei sind, hat einen Universitätsabschluss. Das Anforderungsprofil der Aufgaben liegt typischerweise weit unter dem Qualifikationsniveau der Klickarbeiter. Das bessert sich auch mit zunehmender Erfahrung nur wenig, geben die Klickarbeiter an.

Es schlägt sich auch bei den Verdienstperspektiven nieder. Im ersten Jahr, in dem sich Neuankömmlinge auf den Plattformen noch eine Reputation erwerben und Erfahrung sammeln müssen, steigt der Verdienst merklich an, von unter vier Dollar auf knapp fünf Dollar im Durchschnitt über alle Plattformen und Regionen. Aber schon nach zwei Jahren gibt es für die Klickarbeiter im Durchschnitt keine Verdienststeigerung mehr.

Möglichkeiten zur bezahlten Qualifizierung gibt es praktisch nicht, „learning on the job“ findet ebenfalls kaum statt. Im Gegenteil machen die Klickarbeiter die Erfahrung, dass ihre Tätigkeit sowohl im sozialen Umfeld als auch bei traditionellen Arbeitgebern einen schlechten Ruf hat. Sie machen sich deshalb Sorgen, ob sie nach einer Zeit als Klickarbeiter noch Chancen auf einen normalen Job haben.

Dabei ist die Klickarbeit für viele durchaus nicht nur eine unbedeutende Nebenbeschäftigung … In Entwicklungsländern ist sie für 41 Prozent der Umfrageteilnehmer die Haupteinkommensquelle, in Industrieländern immerhin für 27 Prozent.

Auch in Sachen grundlegende Arbeitnehmerrechte sind die Klickarbeits-Plattformen ein Rückfall in längst überwundene Zustände. Der Anteil nicht bezahlter Arbeit ist hoch, war ein weiteres Ergebnis der Befragung. Der Patron entscheidet völlig frei. Ist er nicht zufrieden, bezahlt er nicht. Eine Begründung sei nicht erforderlich. Oft könne er sogar das Arbeitsergebnis behalten.“

(Ganzer Text: Norbert Häring / KenFM/Tagesdosis)
Bild: pixabay/CC0

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