Alltagsterror

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Anklageschrift, Sex-Tapes und brisante Verbindungen

Maxwell-Spezial

Martin Haditsch Demokratie in Gefahr

Corona-Massnahmen bringen vielerorts die Demokratie in Gefahr – da darf man nicht tatenlos zusehen.
(Prof. DDr. Martin Haditsch – private Feststellung)

 

 

Wichtige Adressen:

Plattform RESPEKT: https://respekt.plus/ mit LINK zur PETITION

Österreich ist frei: https://www.bluemarketing.at/österrei

Bürgerbewegung Österreich 2020: https://bewegung-oesterreich2020.at/

Ärzte für Aufklärung: https://www.ärzte-für-aufklärung.de/

Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.: https://www.mwgfd.de/

WIR2020: https://wir2020-partei.de/

Marktkonforme Demokratie und marktkonforme Kastration

#stayathome
#waitforvaccine
#waitforthebutcher
(#wakeup)

„Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er sie beim Kragen hätte.“
(Mephisto in Goethes Faust)

Damit wir nächstes Mal bei der alljährlichen Influenza-/Coronawelle nicht wieder das gleiche Theater haben: Alle guten & gernen Bürger, die glauben, dass Gesundheit aus der Spritze kommt, sollten sich die kommende mRNA-Spritze am besten direkt ins Hirn verabreichen lassen. Dann brauchen sie nie wieder Angst haben in diesem lebensgefährlichen Leben.

Propaganda Stops Peace But Protesters Stop Pipelines

The New York Times reported, without evidence, last week that anonymous intelligence agents had leaked that Russia was paying Taliban forces bounties to kill US soldiers. The story comes at the right time to stop peace talks and troop withdrawals. Lee tears into this unfounded narrative and reminds us that the US actually used to fund the Taliban. Ghislaine Maxwell was arrested, Dominion and Duke Energy gave up on the Atlantic Coast Pipeline, the Dakota Access Pipeline was shut down by court-order, wildfires rocks Arizona, and more.
Natalie McGill reports on a leak of law enforcement communications that reveals how the FBI and other agencies surveilled activists through social media… and Twitter helped them. This led them to target National Lawyers Guild members, journalists, and medics. Anders Lee sits, socially distanced, with Lee to discuss how New York City has tacitly allowed tenant harassment and eviction in this pandemic, how the fashion industry have screwed garment factory workers by cancelling their orders, and more.

Auf dem Weg zum sozialistischen Kapitalismus und anderes

90 Prozent aller Deutschen lieben ihre Maskenpflicht. Seit Ende April gilt sie, doch seit jeher ist sie auch umstritten. Diese Woche wurde erstmals laut über die Aufhebung der Maskenpflicht diskutiert – und gegen eine Aufhebung gestimmt. Aron Morhoff und Marcus Robbin haben die Stadt Berlin im Zeichen der Maskerade portraitiert, mit Gewinnern und Verlierern gesprochen und die Straße zu Wort kommen lassen.

Corona, das steht jetzt schon fest, hat viel verändert. Eine der großen Transformationen unserer Zeit ist die immer weiter zunehmende Digitalisierung und eine geplante Verschmelzung von Computertechnik, Biologie und sogar menschlichem Geist. Ein Indiz für diese Entwicklung sind die Beobachtungen, die man im Wirtschafts- und Finanzbereich machen kann, das World Economic Forum spricht dabei offen vom „Großen Neustart“. Wer wäre geeigneter als der Finanzexperte, Buchautor und Börsenmakler Dirk Müller, um die vielen neuartigen Geschehnisse einzuordnen und zu kommentieren. Jasmin Kosubek hat mit ihm gesprochen.

Der Satz „Epstein didn’t kill himself“ durchläuft seit Wochen die sozialen Netzwerke. Jetzt wurde Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell gefasst. Doch die britische Erbin war mehr als nur die rechte Hand in den düsteren Geschäften des Milliardärs, sie spielte eine entscheidende Rolle. Das wird umso deutlicher, je mehr man sich mit der Vita Ghislaine Maxwells beschäftigt. Margarita Bityutski hat Details aus deren Vergangenheit in Erfahrung gebracht und ein Portrait gezeichnet.

Deutschland wurde in den letzten Monaten von einer Reihe schrecklicher Fälle von Kindesmissbrauch und der Aufdeckung verschiedener kinderpornografischer Ringe heimgesucht. Um das scheinbar wachsende Problem in den Griff zu bekommen, drängen nun mehrere deutsche Innenminister auf die Einführung der Vorratsdatenspeicherung. Das stellt im Zweifel eine ganze Bevölkerung unter Generalverdacht. Nina Sang über die Folgen der Kindesmissbrauchsfälle, die wieder einmal als Argument für mehr Überwachung genutzt werden könnten.

QUELLEN:

Maxwell:
Quelle 1: Twitter // QTRResearch
Quelle 2: YouTube // Good Morning Britain
Quelle 3: YouTube // BBC News
Quelle 4: YouTube // The TerraMar Project
Quelle 5: Twitter // TimJDillon
Quelle 6: YouTube // 60 Minutes Australia

Vorratsdatenspeicherung:
Quelle 1: Youtube // Welt Nachrichten
Quelle 2: Youtube // Lippische Landeszeitung
Quelle 3: Youtube //Aktuelle Stunde WDR
Quelle 4: Youtube //Tagesschau ARD
Quelle 5: Youtube // BMFSFJ
Quelle 6: Youtube // Maybrit Illner ZDF
Quelle 7: Youtube // Luxemburger Wort
Quelle 8: Youtube // Bundesverfassungsgericht

Die letzte Orgie der Querschnittsgelähmten     

218 HappyToServeYou


(Foto: pw/nachrichtenspiegel.de)

In einem jüngsten Essay stellt sich Wolf Reiser eine Frage, die auch er als weitgereister Globetrotter nicht beantworten kann. Wie hat es soweit kommen können, dass scheinbar alle Maßstäbe der Vernunft suspendiert wurden und wir nun „in einem Schwamm aus Nebel und Morast“ versinken? Ist es wirklich nur „einer Handvoll eloquenter Virenexperten und einem Stab ahnungsloser Politdarsteller“ geschuldet, dass die Menschheit nun in einen kollektiven Drehschwindel einzumünden droht, an dessen Ende eine „Diktatur des großen Nichts“ wartet?

Auch wenn diese Frage letztlich unbeantwortet bleibt, so machen Reisers bildhafte Wortschöpfungen den nackten Wahnsinn zumindest etwas – jetzt hätte ich fast „ein Bisschen“ gesagt (siehe unten) – erträglicher. In einer Situation, in der unsere akademische Intellektualität de facto vollständig versagt und offensichtlich bereits – so wie alles im Laufe der Evolution –, nach Überschreiten ihres Höhepunktes nun in ihren Kondratjeff-Zyklus der Dekadenz eingetreten ist, sind es auch am ehesten Bilder, mit denen man das Unfassbare zumindest annähernd greifbar machen kann.

Freunde des schwarzen Humors werden in Reisers Text jedenfalls wie gewohnt auf ihre Kosten kommen. Vielleicht kann es sich gerade in Angesicht des evidenzbasierten Wahnsinns, der uns wie ein  Senkblei in den Abgrund ziehen möchte, als lebensrettend erweisen, wenn wir als Gegengewicht auch Humor aufbringen und somit eine Kraft der Leichte erzeugen. Denn auch die Gravitationskräfte des Guten, Gernen & Erbärmlichen haben sich in letzter Zeit gewaltig potenziert. Wie ein schwarzes Loch akkumulieren sie fortwährend Masse, die wiederum immerzu noch mehr Masse anzieht.
(pw)


Ein bisschen Diktatur

von Wolf Reiser

[Artikel übernommen unter Creative Commons-Lizenz / CC BY 4.0; Quelle: Rubikon]

Die Leitmedien verniedlichen Vorgänge, die bei genauerer Betrachtung einer Kriegserklärung an die Menschheit gleichkommen.

„Das bisschen Haushalt macht sich von allein“, sang Johanna von Koczian. Grand-Prix-Gewinnerin Nicole assistierte mit „Ein bisschen Frieden“. Ganz in diesem Sinne plädierte Lars Klingbeil für „ein bisschen Radikalität“ und Norbert Röttgen für „ein bisschen glasklare Kante“, während sich Jens Spahn damit zufrieden zeigte, dass die neue Corona-App „ein bisschen datensicher“ sei. Nimmt man diese Sprüche zum Maßstab, befinden wir uns in einem ziemlich niedlichen Land, einer wahren Idylle im Mutterland der Gartenzwerge. Da fällt es doch kaum ins Gewicht, dass die Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung kein bisschen dezent sind und dass die Medien beim Heraufbeschwören einer historisch einzigartigen Gefahr eher klotzen als kleckern. Die ganze Angstkampagne, der Mord an tausenden Unternehmen, die brutale Entrechtung der Menschen — all das ist „groß gedacht“. Für den dummen Medienkonsumenten wählt man dagegen gern die Verniedlichungsform. Wen stört schon ein Diktatürchen? Zeit, die unfassbaren Vorgänge in ihrer wirklichen Dimension zu begreifen.

 Fährt man in diesen Tagen durch dieses Land, am besten im eigenen Auto mit Lieblingsmusik und einem zugeneigten Menschen an der Seite, dann sehnt man sich danach, den Augen nicht trauen zu müssen. Die imperiale Seuche mit, Stand 21. Juni 2020 knapp 500.000 Toten — so viele Menschen sterben übrigens weltweit an zwei Tagen — aus dem Hause WHO & Wuhan hat der ohnehin überforderten Nation den Rest gegeben. Die Nachhallkriege von 9/11, das daraus erfolgende Migrationschaos, serielle Klimaapokalypsen und die Verblödungskampagnen der Medienkartelle haben die nervliche Zerrüttung vorbereitet.

Nur so lässt sich erklären, dass eine Handvoll eloquenter Virenexperten und ein Stab ahnungsloser Politdarsteller mit ein paar Handstreichen einen nationalen Lockdown mit offenem Ende ausrufen konnten. Wie von hypnotisierten Pagageien wurden und werden dabei die im November 2019 vorformulierten Strategieworthülsen des „WEF & Event 201“-Meetings nachgeplappert. Diese unverhohlene Kriegserklärung an die Menschheit lässt sich seit Monaten ganz einfach auf YouTube betrachten — mittlerweile sogar mit deutschen Untertiteln. Wer höflich auf diesen Irrsinn hinweist, gilt in den Augen der Regenbogen-Groko-Oberkommando-Untertanen als Holocaustleugner. Auf so was muss man erst mal kommen.

Aber es soll von etwas ganz anderem die Rede sein. Die systematische Traumatisierung hat die Gesichter und Herzen und Gedanken der Deutschen radikal und dauerhaft verwandelt. Ich möchte die kollektive Selbstaufgabe anhand eines eher kleinen sprachlichen Alltagsphänomens beschreiben. Und zwar geht es um die hyperinflationäre Verwendung des unbewusst-verschämten: „ein bisschen.“

Was sich zunächst wie eine Petitesse ausnimmt, ist längst ein alles durchwucherndes Krankheitsbild der deutschen Verzagung geworden.

Sie halten das für banal? Vielleicht haben Sie recht. Ich halte es für kennzeichnend und alarmierend. Schalten Sie einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt TV oder Radio an, wo es Sendungen gibt, in denen über Politik, Sport, Kultur oder auch über Viren, CO2 und Sklavenhandel debattiert wird. Es dauert keine zehn Sekunden, bis die ersten ein bisschens ins Spiel kommen. Hobbykabarettisten wie Lars Klingbeil oder Robert Habeck bringen es auf gut 5 Anschläge pro Minute, stets flankiert von einer zwangssäuerlichen und um Seriosität bemühten Mimik.

Es vergeht kein Statement, ob Volksvertreter, Impfstoff-Experte oder Medienschaffender ohne dieses matte, leblose „ein bisschen“. Jogi Löw fordert Verständnis für „ein bisschen einen harten Generationswechsel“.

Norbert Röttgen plädiert für ein bisschen mehr glasklare Kante gegenüber Putin, Trump und Corona. Und vom SPD-Lars ist zu vernehmen, dass es ein bisschen Radikalität braucht — gerade beim Sozialen und bezüglich der Menschen draußen vor dem Bildschirm. Und dass jeder von uns allmählich ein bisschen für das gute Klima tun muss, ist unbestritten. Und ein bisschen mehr Demut gegenüber den Fernsehgeldern, erwähnt BVB-Watzke und fordert populistisch ein bisschen mehr Abstand — auch und gerade beim Torjubel. Und überhaupt: ein bisschen mehr Vernunft und ein bisschen mehr Biss, bitte. Achten Sie also ab heute bitte ein bisschen darauf und erfreuen Sie sich an den absurdesten Verwendungen dieses putzigen Indefinitpronomens.

Sprache macht Seele. Und Seele macht Sprache. Und Angst frisst den ganzen Kram auf.

Ein Bisschen kann man visualisieren als einen winzigen Biss im Sinne des Vorkostens bei Wölfen oder Neandertalern, also erst einmal abchecken, ob der saftige Bratenfund keine Falle darstellt.

Lange vor der epidemischen Verwendung trug im Jahr 1982 eine jungfräuliche Erscheinung ein Lied vor. Die damals 17-jährige Nicole begleitete sich auf einer taubenweißen Friedensgitarre und gewann für Deutschland den Grand Prix Eurovision. Ornamentiert von stahlblauen Cruise Missiles und österlichen Friedensmärschen berührte das Mädchen mit der frohen Botschaft die Herzen von bis heute fünf Millionen Plattenkäufern:

„Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch‘ ich mir…“

Die pandemisch-paranoide Menschheit steht im Juni 2020 sicher vor wichtigeren Problemen, als über das bisschen Bisschen nachzudenken. Arbeitslosigkeit, Gewalt, Armut, Klima, Digitales und klar, logo Bildung und Konflikte überall, die FED, der Impfstoff, die Horrorclowns in Brüssel, schöne neue normale Siedlungen im Nahen Osten — all das wiegt weitaus schwerer als das inflationäre „ein bisschen“.

Dennoch lohnt sich spielerisches Zoomen.

Ein bisschen heißt nicht viel, also ein klein wenig, etwas mehr als Nichts und auf gar keinen Fall das volle Maß, sprich Klartext, konkretes Bekenntnis, Wille, Courage und Überzeugung. Der Verwender des „ein bisschen“ mag keiner Seele wehtun, auch und gerade nicht der eigenen. Er entscheidet sich entschieden für die Unschlüssigkeit, die Indifferenz, das Vage und jederzeit Relativierbare. Ein bisschen hat keinerlei Lust auf Konfrontation. Und es gestattet jede Form von Rückzug oder spätere Negation. Alles verliert sich in einem Schwamm aus Nebel und Morast.

Ein bisschen, das ist weit mehr als Sprachverwahrlosung und Ichlosigkeit; es steht für den feigen, verzagten und verängstigten Menschen und einen politisch korrekt in den Ringseilen liegenden Bürger zwischen Luftballons und Mausefallen.

Dieses „ein bisschen“ gehört zur Hinterlassenschaft einer global operierenden Sprachpolizei und während der Merkeljahre wurde es zum Symbol einer sprachlosen, abgeduckten und sanft kastrierten Bertelsmann-Republik. Keiner hat hier noch irgendetwas von Bedeutung zu sagen, aber selbst davor baut sich ein Angstdamm auf. Ach, wie schön wäre doch ein bisschen mehr Zivilcourage und ein bisschen mehr Biss, mehr Klartext. Ein toxisches Piercing hat sich in den Seelenbunkern der Haltungsakrobaten verheddert und die erstickten Melodien sagen mehr über dieses Land und seine innere Verfassung aus als soziologische Wälzer und massenpsychologische Analysen.

Knapp zwei Jahrzehnte nach Nicoles Ballade ging es beim frisch gewählten rotgrünen Salonrebellen-Duo um richtig Trouble. Ein Shithole namens Kosovo zwang die Clinton-gehilfen zu NATO-affiner Reifung nebst ein bisschen Uran auf Belgrad… „ein bisschen Wärme, das wünsch‘ ich mir…“

Eine Orgie des ein bisschen illustriert unseren Absturz in die Diktatur des großen Nichts. Täglich erfahren wir das Siechtum der politischen Rhetorik und der medialen Unterwerfung.

Haben Sie sich schon mal nüchtern eine Bundespressekonferenz betrachtet?

Wenn heute ein Mensch, Wolfgang Kubicki, Thomas Müller, Sahra Wagenknecht oder Alexander Kekulé ohne endloses inneres Abwägen mal etwas spontan Menschliches von sich gegeben hat, verlangt das „Juste Milieu“ umgehend die Relativierung. Nein, bitte, Moment: So habe man es nicht gemeint, zudem wurde es aus dem Zusammenhang gerissen und die Rücksicht auf ein laufendes Verfahren erlaube keine persönliche Stellungnahme. Man möge sich an die Kanzlei von Franz Kafka wenden.

Lange schon bevor Billy the Kid das globale Heil in die Hand genommen hat, waten wir durch ein Disneyland aus Halbherzigkeit und Querschnittslähmung. Würde Herodot im Sommer 2020 durch Deutschland reisen, läse sich seine Reportage in etwa so wie Gullivers Besuch im Zwergenreich und in Briefen an seine Athener Frau würde er bemerken, dass ein schweres Rad der Geschichte über dieses Volk gerollt sein muss, wo sich jeder ständig auf die Zunge beißt, Silben verschluckt, abends ein bisschen über den Durst trinkt, am Morgen danach ein bisschen in sich geht und viele bekennen, dass sie durchaus ein bisschen an Gott glauben.

Immerhin wurde am 19. Juni 2020, von SAPTelekom und Jens Spahn verlautbart, soll die großartigste Virenapp des freien Westens mit absoluter Sicherheit ein bisschen datensicher sei.

P.S.: Seit mir diese Unart aufgefallen ist, überprüfe ich mich und meine Rede sehr genau. Jedes Mal, wenn mir diese Formulierung unterläuft, stecke ich 50 Euro in den Schlitz meiner Ming-Vase. So wird man entweder in kurzer Zeit ein vermögender Ehrenbürger oder erlangt zügig sprachliche Reife und innere Katharsis.

 

Wolf Reiser ist Reporter und Essayist und pendelt zwischen München und Athen. Er schreibt für alle nennenswerten Blätter im deutschsprachigen Raum und ist Autor mehrerer Bücher, Hörspiele und Filmskripte. Weitere Informationen unter www.wolf-reiser.de.

Deutschland first – Urlaubs-Nationalismus in Corona-Zeiten

Deutschland first – Urlaubs-Nationalismus in Corona-Zeiten | Jens Berger |

Wer kurzentschlossen seinen Sommerurlaub an der Ostsee oder in Bayern buchen will, braucht viel Glück und sollte sich auf happige Preisaufschläge einstellen. Im türkischen Antalya sind Hotels und Strände menschenleer. Das Auswärtige Amt warnt immer noch vor Reisen in die Türkei. Angeblich wegen Corona. Die Reisewarnung für das viel stärker betroffene Großbritannien wurde jedoch aufgehoben und auch in den bayerischen Urlaubsregionen sind die Infektionszahlen höher als in den türkischen Urlaubsregionen. Für Länder wie die Türkei ist der Einbruch des Tourismus eine einzige Katastrophe. Und nicht nur die Türkei muss sich wegen der fortbleibenden Touristen auf eine schwere wirtschaftliche Krise einstellen. Die Folgen werden tiefgreifend sein – auch für Deutschland.

Der Stoff, aus dem „Corona-Verschwörungstheorien“ sind

Ein Kommentar von Klaus Hartmann. Folgt man dem Mainstream, sind „Verschwörungstheoretiker“ nicht Menschen, die sich einen kritischen Geist und das Recht, selbst zu denken bewahren wollen, sondern einfach Spinner, die nicht der Verkündigung der alleinigen Wahrheit huldigen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, Gotteslästerer – hätte man früher gesagt. Das Wort „Verschwörungstheoretiker“ soll stigmatisieren und ausgrenzen, und es verblüfft immer wieder, wie unbefangen dieser CIA-Sprech nicht nur von den Medien der Herrschenden, sondern auch von vermeintlich „linken“ hinausposaunt wird. Da nach dieser Erzählung eine wahre Pandemie von „Verschwörungtheorien“ über uns hereingebrochen sei, wollen wir mal näher untersuchen, wie deren Thesen oder Behauptungen lauten, und insbesondere, woher sie stammen. Dabei soll nicht über „richtig oder falsch“ geurteilt, vielmehr sollen die medialen Manipulationsmechanismen beleuchtet werden.

Factory Farms + The Amazon + Ghislaine Maxwell

The meat industry faked a meat shortage earlier this year to justify keeping their factories open throughout the pandemic. This act put their workers at risk on multiple levels.

Paul Paz y Miña, the Director of Amazon Watch, spoke with Lee to update a case that’s playing out in Ecuador. Chevron merged with Texaco after Texaco purposefully poisoned the land and people of the Ecuadorean Amazon while sacking oil resources. Chevron then fought a court ruling finding them liable for the damages caused by Texaco and they’ve managed to use judicial corruption to get the prosecuting lawyer, Steven Donziger, put under house arrest. Paz y Miña explains the situation and how you can help get Chevron to clean up the mess Texaco profited from.
Naomi Karavani covers the arrest of Ghislaine Maxwell, her ocean ecosystem philanthropy, what she’s being prosecuted for, and how the notorious lawyer Alan Dershowitz feels about all of this. Anders Lee looks back at the true roots of the US national anthem.

Begriffsverwirrung über das R-Wort | Wehrpflicht für den Frieden

Gibt es Rassismus gegen Weiße? Wie rassistisch ist die Berliner Polizei? Und wie positioniert sich der Mediennachwuchs in der ganzen Debatte? All das erfahrt ihr hier, in einer neuen Folge 451 Grad!
Wer artig seine #Rundfunkgebühren gezahlt hat, der weiß, dass sich seit den Black Lives Matter Protesten in Amiland, auch bei uns alles um Rassismus dreht. Gibt es strukturellen Rassismus in Deutschland? Welche Statue sollte bei uns vom Sockel gestoßen werden? Wie umfangreich ist Rassismus innerhalb der Polizei vertreten? Fragen über Fragen die nach einer Antwort verlangen. So zumindest stimmt die heimische Medienlandschaft den Tenor an. Doch einer muss auch bei dieser Debatte wieder den Bogen überspannen. Dieses Mal ist es die #zett – das Jugendmagazin des Zeitverlags. Die Redakteurin Celia Parbey sagt nämlich, dass Rassismus nicht einfach nur etwas mit der Ablehnung einer gewissen Hautfarbe zu tun hat. #Rassismus muss schon im System verankert sein, damit es Rassismus sein kann – behauptet #Parbey. Und wo bitte sind denn schon Weiße strukturell benachteiligt?! Kann es Rassismus gegen Weiße daher gar nicht geben?
Und mit zugedrückten Augen geht es gleich weiter! Innenminister Horst Seehofer hat erneut eine Untersuchung zum Rassismus innerhalb der Polizei abgelehnt. Racial profiling? Davon will der Horst nichts wissen! Doch hat das CSU-Urgestein dieses Mal vielleicht sogar recht? Eingegangene Beschwerden bei der Berliner Polizei zur fremdenfeindlichen Diskriminierung scheinen nämlich nicht so ergiebig zu sein, wie dies einige gehofft haben. Ist dennoch eine Untersuchung notwendig? Arthur geht den Dingen wieder einmal auf den Grund, in einer brandneuen Folge 451 Grad!

Die! Maske! Bleibt! Auf!

Wie der Mainstream „Maskenverweigerer“ denunziert

In der wieder aufflammenden Debatte um die Maskenpflicht nimmt der Großteil des medialen Mainstreams eine klare Position ein: „Die Maske bleibt auf!“ Wer das anders sieht, hat in der Debatte keinen Platz – und wird auch gerne als asozial und doof beschimpft.

Satire

Um wirklich zu begreifen, wie gut es in Deutschland um die Gleichberechtigung bestellt ist, muss man sich nur mal kurz vorstellen, es wäre alles umgekehrt, und Frauen wären wie Männer.

Was Frauen nie sagen (würden)
In Sachen Gleichberechtigung gibt es noch viel zu tun. Stellen Sie sich vor, Frauen würden sich so verhalten wie Männer.

Mann, Sieber! – vom 23. Juni 2020

Hartz IV Wahnsinn

Trump Mistakenly Retweets Max Blumenthal & Hilarity Ensues

Neulich bei der Bundespressekonferenz – Speed Dating

Maxwell Arrested, Pipelines Canceled, Secret Plot Against Mexico + Media Blackout

Roughly a year after Epstein committed suicide (while his guards napped, cameras were turned off and after he screamed for help), his wing woman, Ghislaine Maxwell has been arrested.
Good news from the southeast and the mid-west where two horrific pipelines have been shut down!
The Monroe Doctrine turns to Mexico because how dare AMLO offer relief to the people of your country & region?!
PLUS Trump’s culture wars, and fires raging because climate change is of course still a thing.

Media Blackout: Epstein Was Connected To Intelligence

Jeffrey Epstein died in jail over human trafficking & pedophilia but the media refuses to talk about one of the major aspects of his puzzle — his connection to Israeli Intelligence.

Zum Thema „Bad Apple“:
„One bad apple spoils the whole bunch“

So werden Corona-Kritiker mundtot gemacht

Corona Kritiker: Wir erleben derzeit eine gefährliche Entwicklung: Die (gewünschte) existenzielle Vernichtung von Kritikern.

und nochmal das angesprochene Video:

Es werden teilweise Straftaten gegen Schüler begangen

Markus Haintz im Interview mit Trish

Die Tagesschau am Spinnrad

Märchenstunde aus Hamburg.

Am Spinnrad, in der warmen Wohnstube, sollen die Märchen und Legenden entstanden sein. Bis heute spinnt die Tagesschau in Hamburg ihr Garn und gibt sie als echte Nachrichten aus. Die MACHT-UM-ACHT untersucht erneut die sonderbare Art der Nachrichten-Findung, die von der Erfindung nicht weit entfernt ist.

Da meldet die Redaktion unter der Überschrift Geberkonferenz „Global Goal 6,15 Milliarden Euro mehr gegen Corona“, dass die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen viel Geld für die geplante Anti-Corona-Impfaktion gesammelt hat. Sogar wohin die Milliarden gehen sollen, wird berichtet: „An die Impfstoffallianz CEPI, die Globale Impfallianz GAVI, die Weltgesundheitsorganisation WHO“. Nicht berichtet wird, dass die genannten Unternehmen und Organisationen kräftig von Bill Gates unterstützt werden. Auch wird nicht erinnert, dass Bill Gates in der ARD-Sendung Tagesthemen zehn teure Minuten lang über „seinen“ Impfstoff hat reden dürfen. So wird ein Marketing-Märchen wahr.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr soll weichen

Zu Beginn des Sommerlochs treibt die neu entflammte Rassismusdebatte seltsame Blüten. Selbsternannte Anti-Rassisten haben jetzt ihren gerechten Zorn auf das „M-Wort“ fokussiert. Der Mohr soll weichen – Straßen- und Apothekennamen, Stadtwappen und sogar Kanaldeckel, die teils seit Jahrhunderten den Mohren im Namen tragen oder abbilden, werden nun als rassistisch empfunden und passen offenbar nicht mehr in unsere ach so aufgeklärte Zeit. Die Berliner Verkehrsbetriebe sahen sich bereits genötigt, eine U-Bahn-Station umzubenennen und in Coburg tobt ein erbitterter Streit um den Schutzpatron der Stadt, den „Coburger Mohr“. Die Enkel der Nazis schaffen es womöglich sogar, woran ihre Groß- und Urgroßmütter und -väter gescheitert sind – den Mohren in Wort und Bild aus dem Stadtbild zu vertreiben. Gerade so, als würde unsere Gesellschaft und unsere Geschichte besser, wenn wir alle paar Jahre Straßennamen ändern und Denkmäler entfernen, anstatt aus der Geschichte zu lernen und Dinge, die nicht stromlinienförmig unserer Gesinnung entsprechen, als Stolpersteine zu begreifen, die zum Nachdenken anregen können.

Eliten außer Rand und Band

Hermann Ploppa und Jens Lehrich

🚑 Geschichten aus dem 🏥Krankenhaus

Kommentare, Fakten und Studien

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