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Nur so nebenbei: Es ist Krieg, der gerade gegen uns geführt wird (Apartheid 2.0)


(Bild: E-Gruppe Berlin)

Geimpften und Ungeimpften ist wohl gleichermaßen wenig bewusst, was gerade passiert: Nichts weniger als die Einführung einer Apartheid. Naiv, wer glaubt, dass wir da halt nur irgendwie unglücklich reingeschlittert sind. Wie die z.T. sogar schriftlich vorliegenden Planspiele diverser Globalisten-Thinktanks zeigen, wurde die Spaltung der Bevölkerung ganz gezielt geplant und herbeigeführt. Regierungen, die inhaltlich und moralisch bankrott sind – und das kann man heute von fast allen Staaten sagen – haben bekanntlich die Tendenz, einen Ausweg bzw. eine Ablenkung in einem Konflikt zu suchen. Der Krieg, der nun angezettelt wird, richtet sich nicht gegen ein anderes Land, sondern gegen die eigene Bevölkerung.

Auch wenn wir das lieber nicht wahrhaben wollen und stattdessen damit beschäftigt sind, unseren Urlaub zu planen oder uns zu fragen, wie wir mit 2G-Nachweis ins BAP-Konzert reinkommen: Es ist Krieg, der gerade gegen uns geführt wird. Wir täten gut daran, das einmal ganz nüchtern zur Kenntnis zu nehmen. Dann können wir uns auch entsprechend orientieren.

 


Ergänzung (14.09.2021):

Wobei in diesem hybriden Krieg auch hybride Waffen zum Einsatz kommen. Siehe dazu z.B. den Arzt DDr. Christian Fiala
über „Die programmierte Selbst-Zerstörung des Körpers“ durch die Corona-Impfung:
https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/Corona_Impfung_final.pdf

Der Hindukusch ist hier – und unsere Freiheit womöglich bald im A.

Nachdem mittlerweile jedem Menschen ohne Tomaten vor den Augen klar sein sollte, dass die Corona-Maßnahmen mit dem Schutz unserer Gesundheit ungefähr genausoviel zu tun haben wie der Afghanistan-Einsatz mit Frauenrechten, gelangen wir am Highway to Hell nun allmählich in den Bereich des letzten Exits. Wenn wir den verpassen, dann werden auch hierzulande die „Taliban“ übernehmen und ihre „Scharia“ einführen – natürlich ganz so, wie es dem westlichen Stil entspricht: streng wissenschaftlich evidenzbasiert und smart.
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Noch ist nicht aller Tage Abend, aber es dämmert schon. Und wir sollten allmählich die Lichter anzünden. Sonst könnte es für sehr lange Zeit dunkel bleiben.
(Bild: E-Gruppe Berlin)

Söders Covidology Church im Sinkflug – Die Kommandowürmer kommen!


Markus Söder (Foto: Superbass/Wikimedia, CC BY-SA 4.0) 

Söders Covidology Church (SCC), die sich aus wahltaktischen Gründen immer noch CSU nennt, ist laut laut jüngsten Wahlumfragen auf 29 % abgestürzt. Die Medien sprechen bereits von einem historischen Debakel (siehe Welt). Nachdem nun doch immer mehr Menschen realisieren, dass die von Söder errichtete Covidology Church ein Konstrukt des Wahnsinns ist und sich auch die Hostie dieser Kirche als Rohrkrepierer erweist, laufen der Kirche ihre Schäflein in Scharen davon.

Während viele erleichtert sind, dass dieser bereits morsche und faule Baum der CSU, der nur noch durch ein bisschen Hitechlack und digitale Marmelade zusammengehalten wird, endlich umzustürzen beginnt, macht mir die jüngste Wahlumfrage nur noch mehr Sorgen. Denn – vorausgesetzt, die Umfrage ist nicht manipuliert – muss man sich vor Augen halten, dass es dann immer noch fast ein Drittel der Wähler ist, die bereit zum Marsch ohne Wiederkehr in den Grand Canyon sind. Selbst wenn es nur 1 % wären, gäbe es Anlass zu höchster Sorge (soviele – natürlich freiwillige – Therapieplätze könnte unsere Gesellschaft nicht bereitstellen). Wenn nach all dem nackten Wahnsinn, den Söder in den letzten eineinhalb Jahren maßgeblich mitzuverantworten hatte und dem noch viel bodenloseren Wahnsinn, den der Endzeitpriester der „Pandemie der Ungeimpften“ für die nahe Zukunft ganz unverhohlen ankündigt, immer noch fast jeder dritte wahlberechtigte Bürger mitmacht, dann wird uns Orwells Zukunftsvision womöglich bald wie ein Ammenmärchen vorkommen.

„Mit zweimal Pieks ist es nicht getan. Das Impfen wird Alltag der nächsten Jahre werden.“ – Obwohl dieser Söder’sche Traum und auch das beabsichtigte Durchimpfen bislang gesunder Kinder mit einem vor horrenden Nebenwirkungen strotzenden experimentellen Gentech-Wirkstoff für viele, wie ich weiß auch für Impfbefürworter, inzwischen eher eine Alptraumvorstellung ist, so hat dieser Söder’sche Umnachtungstraum offensichtlich immer noch für knapp ein Drittel der fernsehenden Spiegelbildleser Sex-Appeal. Ist es vielleicht der Segen, alle anderen drängenden Fragen des Alltags verdrängen zu können, wenn man in einer Gesellschaft bzw. einer Geisterbahn Platz nehmen darf, in der es nur noch ums Verimpfen neuer mRNA-Stoffe geht? In der das Füllen des Impfpasses das neue Sudoku ist?


(pw/nachrichtenspiegel.de)

Ich muss an einen Farmer aus Südafrika denken, der mir von einer Sache erzählt hat, vor der die dortigen Landwirte panische Angst und daher immer ein wachsames Auge haben: Vor dem Kommen der Kommandowürmer. Die Würmer haben natürlich auch einen richtigen lateinischen Namen, aber die Farmer nennen sie Kommandowürmer, da dann, wenn sie auftauchen, wie auf ein unsichtbares Kommando alles Weideland kahlgefressen wird. Der Kahlfraß erfolgt unterirdisch, von der Wurzel her. Die Würmer sind somit schwer zu bekämpfen. Hat man übersehen, dass Kommandowürmer in Anmarsch sind, geht alles sehr schnell. Fast alle Vegetation wird in kürzester Zeit vernichtet, das Weideland ist dann auf Jahre hin unbrauchbar. Wird ein Kommandowurm gesichtet, halten alle benachbarten Farmer zusammen. Alle verfügbaren Kräfte rücken dann eilends mit Lötkolben und Bunsenbrennern an und durchkämmen Tag und Nacht das Weideland nach den kleinen ausführenden Armen des Kahlfraßkommandos. Nur mit vereinten Kräften kann die drohende Katastrophe verhindert werden.

Damit mich hier niemand falsch versteht: Im Gegensatz zu den mittlerweile zahlreich geäußerten Vernichtungs- und Internierungswünschen gegenüber Ungeimpften will nicht ebenso die Eliminierung von Mitbürgern fordern, die dem aus meiner Sicht fatalen Irrwahn des Impfens bzw. CSU-Wählens unterliegen und die gerade achselzuckend dabei sind, ihre Kinder ans Messer bzw. an die Nadel skrupelloser Konzerne zu liefern. Jeder Mensch hat seine Freiheit und seine Wahl. Und wenn man Menschen zwangsweise vor Unglück abhalten wollte, wäre damit nicht viel erreicht. Sie würden an der nächsten Straßenecke einen weiteren offenen Gulli finden, in den sie fröhlich hineinlaufen. Jeder darf und muss im Leben die Konsequenzen seiner Entscheidungen am eigenen Leib erfahren. In einer Gesellschaftsform, die sich als Demokratie bezeichnet, darf es allerdings nicht an sachlicher Information über den Gegenstand der Entscheidung fehlen. Sonst ist es ein unfaires Spiel, das mit den Bürgern getrieben wird. Würden jedoch die verfügbaren Informationen und Erfahrungen offen auf den Tisch gelegt – und zu den neuartigen Impfungen gibt es diese inzwischen reichlich –, dann kann jeder frei entscheiden. Und ich bin mir sicher: Die meisten würden eine richtige Entscheidung im Sinne des gesunden Menschenverstandes treffen. Aber zu sagen: Lasst euch das Zeug einfach mal spritzen und dann gucken wir weiter, das hat mit Aufklärung oder mit der vielzitierten Wissenschaft leider genauso viel zu tun wie ein Faschingshut mit einer Teerwalze.

Wer diesen Faschingshut trotzdem unbedingt aufsetzen will und sich nachher geteert und gefedert wiederfindet, der darf das machen. Er soll nicht nur nachher nicht beschweren können. Aber ihm eine Narrenkappe aufsetzen mit der Behauptung, dass das ein Doktorhut sei und sich in diesem vermeintlichen Doktorhut auch noch eine giftige Viper befindet, das ist unredlich. Eine aufgeklärte Gesellschaft sollte so etwas nicht zulassen. Nur deshalb meine etwas drastische Wortwahl. Aber wie soll man in einer Situation, in der uns die Bleikugel im marktkonformen Wellnesspool bereits so tief nach unten gezogen hat, auch noch für Aufmerksamkeit sorgen?

Auch will ich Söder-wählende Bürger nicht mit Würmern vergleichen. Es sind zumeist ausgiebig ausgebildete, nette und trinkfeste Zeitgenossen, die Politikern solchen Zuschnitts ihr Vertrauen schenken. Die Auswirkung des Söder-Wählens wage ich jedoch durchaus mit dem Resultat dessen gleichzusetzen, was auch die Kommandowürmer hinterlassen: Kahlfraß und Ödland. Man muss kein Hellseher sein, um das mit relativ wenig Zweifel voraussagen zu können. Es braucht hierzu gar keine Spekulationen oder Verschwörungstheorien mehr. Es reicht, wenn man die Worte von Söder & Co. selbst heranzieht. Denn die Ansagen sind klar, der Rattenköder für jeden Menschen mit weniger 9 Dioptrien Sehstärke als solcher erkennbar. Wer dennoch hingreift und den Köder schluckt, nun ja … über den freuen sich die unterm Gras wartenden Würmer.


Nachsatz: Homo sapiens oder homo soeder?

(aus Zeitnot nur c&p ein Post von anderer Stelle zur selben Frage, um die sich derzeit alles dreht: Den Kampf zwischen Zentralismus und Eigenverantwortung bzw. zwischen Kollektivismus und dem individuellen Menschen)

„Obwohl das zentralistische System bereits untragbar geworden, die Impfung gescheitert und die Kollateralschäden der Regierungsmaßnahmen unverantwortliche Maße angenommen haben, sagen die Söders: Und wir setzen unser Ding trotzdem um jeden Preis durch.

Es wird nun alles davon abhängen, dass wir wieder den Menschen in die Mitte rücken und die Institutionen in die Schranken verweisen. Dazu braucht es die Klärung der Sinnfrage unseres Daseins. Und zwar nicht nur als Draufgabe zu sonstigem Programm, sondern als primäre Frage, die wir in die Mitte stellen. Denn solange wir so weitertuckern wie bisher (sinnlos / von-Sinnen), werden wir die leichte Beute jedes x-beliebigen Wahnsinns bleiben, der am Horizont auftaucht. Hierbei ist „Corona“ noch längst nicht der letzte Akt. Viele, die jetzt noch genügend Verstand aufbringen um nicht dem Corona-Wahn zu verfallen, werden sich ebenfalls anschließen, wenn der nächste heiße Scheiß kommt, der dann wirklich alternativlos ist. Ich weiß nicht, was das sein wird, aber nur wenige werden es ablehnem, wenn ihnen die bewährte Phalanx aus Medien, Politik und Wissenschaft z.B. das neue 5G-Antiterror-Headset oder die 6G-Nanobot-GPS-Impfung als alternativlos verkauft, um einer Gefahr zu begegnen, die dann tatächlich, und nicht nur in den Excel-Tabellen der Experten und der Südtäuschen Zeitung, mehr Leben fordert als die jährliche Grippe, die also wirklich jedermann mit eigenen Augen zu sehen und persönlich zu spüren bekommt.

Auch ist 3G, 2G oder 1G noch nicht die letzte Maßnahme. Diese Art von Regierung, wie sie derzeit an der Macht ist, peilt 0G (Null G) an, d.h. die Auslöschung des (freien, selbständig denkenden) Menschen.

All diesen Wahnsinn können wir aber stoppen, wenn wir wieder Zu-Sinnen kommen, d.h. die Sinnfrage in den Mittelpunkt stellen. Dann klären sich alle anderen (wirtschaftlichen, politischen, sozialen etc.) Angelegenheiten wie von selbst. Sogar erstaunlich schnell.“

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (3)

Wie es ganz ohne Verschwörung möglich war, dass nahezu alle Politiker und Mediensprecher querbeet wie vom selben Sprechzettel abgelesen und uns die „Neue Normalität“ angekündigt haben – noch bevor wir wussten, ob Corona 19 ein Virus oder ein neues Trendbier ist? Here we go:


siehe auch:

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (1)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (2)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (3)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (2)

Wie es ganz ohne Verschwörung möglich war, dass nahezu alle Politiker und Mediensprecher querbeet wie vom selben Sprechzettel abgelesen und uns die „Neue Normalität“ angekündigt haben – noch bevor wir wussten, ob Corona 19 ein Virus oder ein neues Trendbier ist? Here we go:

 


siehe auch:

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (1)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (2)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (3)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (1)

„Now, in a desperate attempt to fill 24 hours of programming …“


siehe auch:

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (1)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (2)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (3)

Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit – Teil 3: „Zombie-Journalismus“


Bild: E-Gruppe Berlin

Der geplante dritte Teil meines Abgesangs auf den deutschen Qualitätsjournalismus (Teil 1: „Im Griff der Würgeschlange“, Teil 2: „Die Götterdämmerung der Lügenpresse“) kann ausfallen. Marcus Klöckner hat in seinem neuen Buch „Zombie-Journalismus“ bereits alles gesagt.

Mit dieser Publikation geht es Klöckner nicht nur um eine Abrechnung mit einer Branche, die gerade vollständig versagt und deren schreibende Akteure sich – wenn auch jetzt noch feist lachend, da sich auf Seiten der „Siegermacht“ wähnend – eine solch gewaltige Schuld aufladen, die kein Mensch zu tragen imstande sein wird, wenn er in Zukunft einmal ihr ganzes Ausmaß vor Augen geführt bekommt. Klöckner will dem Bürger mit seiner Analyse auch Waffen an die Hand geben, mit denen er sich gegen den Generalangriff auf seine innerste Integrität zur Wehr setzen kann:

„Wer versteht, wie der Zombie-Journalismus vorgeht, kann zur „mentalen Armbrust“ greifen und die Angriffe auf das Denken abwehren.“

Auszug aus dem Buch:

„Der Zombie-Journalismus ist mitten unter uns! So wie Zombies in Filmen Jagd auf Menschen machen, um ihre Gehirne zu fressen, so zielt der Zombie-Journalismus auf die Freiheit der Gedanken. Der Zombie-Journalismus „springt“ förmlich aus den Medien raus und stürzt sich auf Bürger, die die vorherrschenden Erzählungen kritisch hinterfragen.

„Da sind noch selbstständig Denkende! Ran an ihre Gehirne!“, ruft der Zombie-Journalismus.

(…)
Er hat „Grundrechte“ gesagt: Steinigt ihn! Sie hat „Menschenrechte“ gesagt: Hängt sie höher! Sie haben „Schweden“ gesagt: Tötet sie! Das ist das Klima, in dem wir mittlerweile in Deutschland leben. So sieht es aus — nach dem Tod der Meinungsfreiheit. Wer auch nur die Begriffe Grund- und Menschenrechte auf „falsche“ Weise in den Mund nimmt, den fressen die „Wächter der Demokratie“ bei lebendigem Leib. Wer in Zeiten des Lockdowns auch nur das Wort Freiheit ausspricht, muss befürchten, medial in Stücke gerissen zu werden. Wer es im Zusammenhang mit dem Covid-19-Wahnsinn wagt, einen etwas zu langen Blick auf unser Grundgesetz zu werfen, muss sich als Covidiot, Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Spinner oder Schwurbler verspotten lassen oder wird gar als Nazi diffamiert.

(…)
Eine Armee aus Zombie-Journalisten ist gerade dabei, alles zu töten, was uns lieb und teuer ist: Demokratie, Grundrechte und Meinungsfreiheit.

(…)
So manche Vertreter der großen Medien dürften dieses Bild für vollkommen übertrieben halten. Zombie-Journalismus? Was soll das sein? Na klar, sie erkennen ihn nicht einmal, wenn sie sich selbst mit ihm im eigenen Arm verbeißen. In ihrer Wahrnehmung ist der Zombie-Journalismus in Wirklichkeit der objektivste und weltbeste Journalismus aller Zeiten. Mit diesem realitätsbefreiten Wirklichkeitsverständnis wären wir dann auch direkt bei dem grundlegenden Konflikt, um den es in dem vorliegenden Buch geht. Sagen wir es doch geradeheraus: Mit „objektiv“ und mit „weltbestem Journalismus“ hat das, was viele von euch Journalisten in der Pandemie abgeliefert haben, so viel zu tun wie die „aufgepeppten“ Geschichten des Kreativreporters Claas Relotius mit seriösem Journalismus: nichts.

(…)
Wissen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, vielleicht wundern Sie sich darüber, warum ich auf diese Weise schreibe. Wäre es nicht angebracht, ernster, ruhig und unaufgeregt zu analysieren? Stilistisch schön geschliffen, verziert mit einem Schleifchen hier und dort, und nicht so schnodderig. Schließlich: Sollte es nicht um eine sachliche Diskussion gehen?

Sie haben recht. Eine sachliche Diskussion, mit Argumenten und Gegenargumenten — die wäre dringend angebracht. Aber ganz ehrlich: Den Glauben an diese Diskussion habe ich mittlerweile aufgegeben.

(…)
Deshalb verzichte ich auf hübsche Schleifchen. Denn wir haben, sorry, aber: Holy shit, ein so gewaltiges Problem mit unseren Medien, dass nicht nur das Überleben von Grundrechten, Freiheit, Demokratie und Aufklärung gefährdet ist, sondern tatsächlich auch unsere Gesundheit und unser nacktes Überleben.

Vollständige Leseprobe siehe Rubikon
(Marcus Klöckner/Creative Commons 4.0)


+ dazu Rezension von Ullrich Mies, Autor und Publizist:

„Diesen Totalausfall der Medien und Journalisten in der sogenannten Corona-Pandemie nimmt Klöckner zum Anlass, sich selbige ‚zur Brust‘ zu nehmen. (…) Er präsentiert sie uns als bösartige Propaganda-Maschinerie wider Anstand und Fairness, bar jeder journalistischen Profession. (…) Ihre Hauptkompetenz liege darin, im Schulterschluss mit der Regierung Angst zu schüren. (…) Indem sie jede kritische Analyse scheuen wie der Teufel das Weihwasser seien sie selbst zu einer grundlegenden Gefahr für die Demokratie geworden. (…) Das Politik- und Medienkartell kann nur noch als integrale Verbrechensform begriffen werden, wobei die Medien nicht selten die Politik vor sich hertreiben beziehungsweise der Politik als Verstärker ihrer kriminellen Machenschaften zugunsten der Kapitalfraktionen dienen. Die Medien sind daher nichts anderes als Kombattanten im laufenden ‚information warfare‘ gegen die Zivilgesellschaften. Sie sind kriegführende Partei. Die gesamte Mainstream-Medienindustrie begreift Klöckner völlig richtig als nicht mehr reformierbar.“
(Ullrich Mies,)

Rezension von Annette van Gessel, Pharmazeutin und Lektorin:

„Der Kampf gegen das gleichgeschaltete, regierungskonforme Medienkartell hat gerade erst begonnen. Wer immer noch meint, es ginge um eine innergesellschaftliche Diskussion, hat nicht begriffen, dass es Regierung und angeschlossener Bewusstseinsindustrie ausschließlich darum geht, die Definitionshoheit mit allen perfiden Mitteln zu erhalten. Kollabiert die Definitionshoheit, kollabiert die Macht des herrschenden kriminellen politischen Regimes. Zombie-Journalisten sind mitverantwortlich dafür, dass wir in faschistische Verhältnisse abgleiten. Obwohl in weiten Teilen des Buches anklingt, wie sehr Klöckner die derzeitige Journaille verachtet, gelingt es ihm dennoch, Leserinnen und Leser immer wieder zum herzhaften Lachen zu bringen.“

 


Zum Weiterlesen:

Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit

   – Teil 1: Im Griff der Würgeschlange

   – Teil 2: Die Götterdämmerung der Lügenpresse

   – Teil 3: Zombie-Journalismus

#IMPFENSCHÜTZT (Ducks on Drugs)

Esel

#impfenschützt – unter diesem Hashtag werden gerade in konzertierter Aktion die Timelines der sozialen Medien geflutet. Nicht nur die Ärzte, die Toten Hosen, die Einstürzenden Neubauten und der unvermeidliche Bapopa sind mit am Start und lobbyieren für die gute und gerne Sache, für die man doch nur die Ärmel bzw. „den Arsch hochkriegen muss“ (Wolfgang Niedecken auf Facebook). Für die, denen das nicht Klartext genug ist, fügt der Bapopa hinzu:“Mer kann ene Esel bess zom Wasser trecke, ävver drinke muss e`selvs.“ Ja, verdammp lang her, dass der Bapopa sein Publikum noch zum kritischen Denken aufgefordert hat.

Mir kommt ein Asterix-Band in den Sinn, in dem der römische Imperator Cäsar beim Anblick seiner träge gewordenen Senatoren den Plan fasst, wie er die bislang unbezwinglichen Gallier endlich ausschalten könne: Indem er sie mit Geld und Wohlstand überschüttet. Wozu diese führen, erklärt er am Beispiel eines neben ihm liegenden Patriziers: „Tullius, Du warst einmal ein junger, mutiger Tribun, rank und schlank und elegant. Und jetzt sieh‘, was aus Dir geworden ist!“

Enten

Einer, der kein Esel sein wollte und seinen Arsch hochgebracht hat, ist der Berliner Kult-Schuhmacher John O’Hara. Er sitzt nun im Rollstuhl. Wie die Berliner Zeitung berichtet, wurde bei ihm wenige Tage nach der Corona-Impfung das Guillain-Barré-Syndrom ausgelöst. Dabei wendet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper und zerstört die Ummantelung der Nervenzellen. BZ: „Die Beine sind gelähmt, er kann weder stehen noch laufen. Die Feinmotorik der Hände funktioniert nicht. Selbst einen Joghurtbecher öffnen, geht nicht mehr. Dazu ein Dauerschmerz im Rücken.“

Moment mal: Nach Empfang eines laut Lauterbach „nebenwirkungsfreien“ Vakzins im Rollstuhl? Na so was aber. Dabei feuert die Zunft der Livebands ihre Follower gerade in konzertierter Aktion an, sich den finalen Rettungsschuss verpassen zu lassen, um wieder Party machen zu können. Endlich wieder von der Bühne „diven“, „surfen“ und „dicht an dicht schwitzen“ (aus der Kampagne #impfenschützt). Habe mir vorurteilsfrei mehrere dieser Spots angehört, bin dabei nur keinem einzigen einleuchtenden Argument begegnet, warum ich wegen einer Bratwurst oder einem Konzert im Gegenzug mein Leben auf den russischen Roulettetisch werfen soll.

Wusste auch gar nicht, dass es hierzulande so viele Trashbands gibt. Mit leichtem Kopfschmerz wollte ich schon wieder wegklicken, bin aber dann noch bei „Ducks on Drugs“ hängen geblieben. Schon der Text im Aufhängersong hat es mir angetan: „Wir sind zerrissen, Willkommen im Club, Wir sind kaputt …“.  Hoffnung schöpfend, dass Goethes Geist im ehemaligen Land der Dichter und Denker womöglich doch noch nicht ganz tot ist, habe ich mit offenem Mund weitergesucht nach einer fachkundigen Rezension. Sogar die TAZ ist begeistert, berichtet von den Enten als Duo, „das noch kaum jemand kennt, aber niemand so schnell vergessen“ werde, da man sich „den schlauen Texten [siehe oben] nur schwer entziehen“ könne.

Bei „Kultursommer in der Stadt“ erfährt der Kulturfreund, was er versäumt, wenn er sich nicht impfen lässt und vor der Türe des Konzertsaals bleiben muss: „Ducks On Drugs sind mehr als das Nachfolgeprojekt von Schnipo Schranke, jener leicht durchgeknallten Band, die bis zu ihrer Auflösung durch das Feuilleton geisterte. Drogen, Depression und Dauerknutschen sind grob die Hauptthemen der letztes Jahr auf Audiolith veröffentlichten Platte „Stabil Labil“. Das ist grell, fröhlich tanzbar “.

Also diese schlauen Enten raten mir jetzt, mich impfen zu lassen. Nun, den Toten Hosen und den Ärzten (auch den promovierten) traue ich ja schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz über den Weg. Aber wenn sogar solche hellen Lichter wie Ducks on Drugs mich dazu auffordern, meinen Arsch hochzukriegen und mir den Södereinlauf verpassen zu lassen, dann ist der vielleicht doch nicht ganz so schlecht wie es die EMA-Statistik mit bislang 13.055 Impftoten und 778.725 Nebenwirkungs-Geschädigten vermuten lässt.

Während sich also die Esel noch bitten lassen, so sind die Enten bereits durchgeimpft. Veranstalter und Crew dazu. Und jetzt wir alle: „Köpfchen unters Wasser, Schwänzlein in die Höh … !“

Wenn das Lachen über Aluhüte erstirbt …

Logohack: E-Gruppe Berlin

Die derzeit noch gehypten Jokos, Rezos, Tilos, Lobos und sonstigen Lupos und Bumstis werden von ihren Followern in Zukunft womöglich verflucht werden. Während sich die Influenzer vor Lachen über „Aluhüte“ und Schwurbler“ gebogen und gegen „Impfgegner und sonstige Spacken“ gewettert haben (Rezo), wurden die Influenzierten von Regierung und Pharmakonzernen nach Strich und Faden abgemolken und verkauft. Lachend ins offene Messer bzw. in die Impfnadel gelaufen, ist die Gaudi schon jetzt für viele jäh erstorben.

So wie jüngst für den 23-jährigen irischen Profifußballer Roy Butler, über den die Leitmedien lediglich berichten, dass er „nach kurzer schwerer Krankheit“ verstorben sei (siehe den irischen Independent: „Butler passed away after a short illness, aged just 23.“). Die Faktenchecker reagieren auf solche Meldungen nicht mit dem Hinweis „fehlender Kontext“, obwohl man diesen Kontext mit der Lupe suchen muss. Fündig wird man dann in den sozialen Medien der Familienangehörigen, von denen man erfährt, dass Roy unmittelbar vor seinem Tod geimpft wurde. Bereits eine Stunde nach der Impfung habe er starke Kopfschmerzen gespürt, die sich zunehmend verschlimmerten und er schließlich am dritten Tag nach der Impfung an Hirnblutung gestorben sei.


 (Twitter, 19.08.2021)

Ich weiß, „fehlender Kausalzusammenhang“ geht immer. Kann ja bei 23-jährigen, bislang topfitten Sportlern schließlich vorkommen, dass die nach Verabreichung einer Spritze einfach so an Hirnblutung umfallen. Nur ist Roy Butler leider kein Einzelfall. Laut Datenbank der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sind bislang 13.055 Todesfälle im Zusammenhang mit Impfungen offiziell registriert, Daten aus den USA deuten auf eine 10- bis 100-mal höhere Dunkelziffer hin (siehe Markus Fieder: „Wie viele Impftote wollt ihr noch?“). Die Anzahl Nebenwirkungs-Geschädigter beträgt laut EMA 778.725.

Wenn die Coronaimpfung bereits solch fatale unmittelbare Wirkungen hat, dann darf die Frage erlaubt sein: Welche langfristigen Wirkungen wird uns dieses rund um die Uhr über alle Kanäle beworbene Wundermittel dann erst bescheren? Nach allem, was in den letzten Monaten über den Wirkmechanismus der Impfung zutage gefördert wurde, scheint das dicke Ende erst noch zu kommen. Zusätzlich zu den unmittelbaren Nebenwirkungen und Toden durch Thrombosen, Organblutungen und Herzmuskelentzündungen sowie der mittlerweile erwiesenen, weitgehenden Nutzlosigkeit der Impfung gegen Corona-Ansteckung und Erkrankung  bei gleichzeitig verringerter Abwehrfähigkeit des Immunsystems gegen andere Viren und Keime (Studie Föhse et al.), werden es die Industrieländer angesichts einer Impfrate von 50-70% mit Langzeitfolgen zu tun bekommen, die man derzeit noch gar nicht abschätzen kann, aber vor denen sogar der Erfinder der mRNA-Impfungen, Robert Malone, eindringlich warnt.

Was Gesundheitsminister Spahn freimütig erklärt hat: Dass wir nicht wissen, wie die neuen Impfungen und was sie bewirken, werden wir nun im freien Feldversuch zu sehen bekommen. Die unkontrollierte Einbringung pathologisch wirkender Virusproteine (SarsCov2-Spikeproteine) in den Blutkreislauf durch körpereigene, gentechnisch veränderte Zellen könnte neben Thrombosen und Krebs insbesondere zu neurodegenerativen Erkrankungen führen. Dies insbesondere deshalb, da die in Lipid-Nanopartikel „verpackten“ mRNA-Erbinformationen des Virus auch in Bereiche des Körpers gelangen und dort mit ihrem Werk: der Produktion von Virusprotein, also toxischem Müll beginnen, die an sich gegen das Eindringen von schädlichen Proteinen naturgemäß gut geschützt sind wie etwa das Gehirn durch die Blut-Hirnschranke. Inzwischen wissen wir aufgrund von Obduktionsdaen der japanischen Impf-Zulassungsbehörde, dass die laut bisheriger Auskunft der Hersteller angeblich nur an der Einstichstelle verbleibenden mRNA-Pakete nach der Impfung in fast alle Organe inklusive Gehirn und Rückenmark gelangen.

Während derzeit viel über mögliche Probleme durch infektionsverstärkende Antikörper (ADE) bei der kommenden Grippewelle gesprochen wird, wird wenig bedacht, dass es z.B. bei Alzheimer ebenfalls pathologische Proteine wie Amyloid und Tau sind, die zum Ausbruch der Krankheit führen. Deren Ablagerung im Gehirn wird zur Untersuchung von Demenzerkrankungen u.a. durch PET-Hirn-Scans gemessen. Bisher gibt es in Bezug auf das Gehirn noch keine Studien, aber wenn die Corona-Spikeproteine an diesem Ort das an Verklumpungen anrichten, was sogar in einer Studie des staatlichen Paul Ehrlich-Instituts publiziert wurde (siehe Focus), dann gute Nacht meine lieben Fortschrittsfreunde, die ihr glaubt, dass ihr die Erstimpfungen (bei denen es laut Regierungsbekundung übrigens nicht bleiben wird) „gut vertragen“ habt. Dann kommt auf uns eine Lawine an Frühdementen zu.

 


Ergänzung 02.10.2021:
(Quelle: The Times)

 „During the summer there was a 25 per cent rise in the number of people rushed to the Golden Jubilee National Hospital in Clydebank, west of Scotland, with partially blocked arteries cutting blood supply to the heart.“

Ergänzung 19.11.2021:

Reportage über Impfopfer in Israel: Vax Testimonies
(auf Youtube gelöscht)

Bericht von Hermann Ploppa über aktuelle Anhörung von nun z.T. im Rollstuhl sitzenden Impfopfern im US Kongress:
Verraten und verkauft 

Video der Anhörung im US Kongress von Youtube gelöscht. Hier ein Ausschnitt der Sitzung über Alternativlink:

 

 

Impfteams in Schulen – strafrechtliche Fragen (Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte)

Fragen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Ärzten und Schulleitern, wenn minderjährige Schüler von Impfteams an Schulen ohne die Einwilligung der Eltern geimpft werden

(Artikel erstmals veröffentlicht am 19.08.2021 auf der Plattform „KRiStA – Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte“,  Zweitverwertung mit freundlicher Genehmigung der Autoren; Grafik: E-Gruppe Berlin)

Seit Anpassung der bedingten Zulassung des Impfstoffs Comirnaty von Pfizer-BioNTech durch die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMA ist seit dem 31. Mai 2021 auch die Impfung von Kindern ab 12 Jahren von der bedingten Zulassung umfasst. Die Impfpriorisierung wurde mittlerweile aufgehoben und die Gesundheitsminister der Länder haben beschlossen, allen Jugendlichen ein Impfangebot zu machen[1]. Laut Robert Koch Institut wurden bereits 25,1 % der Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren geimpft[2]. Aber nicht alle Eltern scheinen von der Möglichkeit Gebrauch machen zu wollen, ihre Kinder impfen zu lassen. Die Meinung der Ärzteschaft zu dem Thema ist gespalten[3]. Von politischer Seite wird aber immer wieder eine Durchimpfung von Kindern und Jugendlichen gefordert[4]. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte zunächst keine Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ausgesprochen[5], war wegen dieser Einschätzung allerdings zunehmend unter politischen Druck geraten[6]. Mittlerweile hat die STIKO versucht, „der Politik ein bisschen entgegenzukommen“[7], und empfiehlt die Covid-19-Impfung nun auch für alle Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren[8].

In einigen Bundesländern wird bereits damit begonnen, die Impfung durch Impfteams, die an die Schulen kommen, durchzuführen[9]. Nicht in allen Fällen werden die Eltern mit einer solchen Maßnahme einverstanden sein und eine entsprechende Erklärung abgeben. Es stellt sich also die Frage: Dürfen Kinder und Jugendliche dann ohne die Einwilligung der Eltern geimpft werden?

Immer wieder melden sich Mediziner öffentlich zu Wort und behaupten, es sei rechtlich zulässig, Minderjährige ab 14 Jahren mit entsprechender Einsichtsfähigkeit zu impfen, wenn diese selbst sich damit einverstanden erklärten. Eine Einwilligung der Eltern sei dann nicht erforderlich[10]. So sehr das rechtliche Interesse von juristischen Laien grundsätzlich zu begrüßen ist, so möchten wir doch davor warnen, auf derartige Aussagen zu vertrauen. Die juristische Überprüfung der Thematik ergibt nämlich, dass eine Impfung von Kindern und Jugendlichen ohne oder gar gegen den Willen der Eltern erhebliche strafrechtliche Konsequenzen für den behandelnden Arzt haben kann.

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob und inwieweit sich Ärzte und Schulleiter strafbar machen können, wenn Kinder und Jugendliche an Schulen ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden. Das Thema zivilrechtliche Haftung sowie die Frage der Wirksamkeit eines Verzichts der Eltern auf ärztliche Aufklärung werden nicht behandelt.

I. Strafbarkeit des impfenden Arztes

1. Objektiver Tatbestand

Zunächst ist festzustellen, dass es sich nach ständiger Rechtsprechung bei ärztlichen Heileingriffen bzw. Präventiveingriffen, die einen Eingriff in die körperliche Integrität darstellen, immer um eine tatbestandliche Körperverletzung handelt[11].

Wie schwerwiegend die Körperverletzung ist, hängt davon ab, ob die Impfung nebenwirkungsfrei bleibt – dann handelt es sich nur um eine einfache Körperverletzung, den kleinen „Pieks“ eben – oder, ob es zu Nebenwirkungen kommt. Wenn es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen sollte, kann im Einzelfall auch der Tatbestand der schweren Körperverletzung gem. § 226 Abs. 1 StGB oder sogar der Körperverletzung mit Todesfolge gem. § 227 Abs. 1 StGB verwirklicht sein. Zu denken wäre auch an eine gefährliche Körperverletzung nach § 224 Abs. 1 Nr. 1 StGB (Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen oder § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB (Verwendung eines gefährlichen Werkzeugs, hier der Spritze), wobei die Rechtsprechung allerdings letztere Tatbestandsvariante bei ordnungsgemäßer Handhabung durch geschultes Personal verneint.

Bei fehlendem Vorsatz (dazu unten), aber einer Verletzung der Sorgfaltspflicht kommen eine fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) und eine fahrlässige Tötung (§ 222 StGB) in Betracht.

Das Gesetz sieht für diese unterschiedlichen Straftatbestände einschließlich möglicher Strafmilderungen bei minder schweren Fällen folgende Strafrahmen vor:

  • einfache Körperverletzung nach § 223 StGB: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren,
  • gefährliche Körperverletzung nach § 224 StGB: Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 10 Jahren,
  • schwere Körperverletzung nach § 226 StGB: Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren,
  • Körperverletzung mit Todesfolge nach § 227 StGB: Freiheitsstrafe von einem bis zu 10 Jahren,
  • fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren,
  • fahrlässige Tötung nach § 222 StGB: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren.

Dies gilt für jeden einzelnen Fall, also pro geimpften Schüler. Da der behandelnde Arzt im Rahmen einer Impfaktion an einer Schule eine Vielzahl von Schülern impft, kommen auch entsprechend viele Taten in Betracht. Da es sich bei der körperlichen Integrität um ein höchstpersönliches Rechtsgut handelt, ist trotz des engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhanges von einer sogenannten Tatmehrheit gemäß § 53 StGB auszugehen, sodass eine Gesamtstrafenbildung gemäß § 54 StGB erfolgt. Im Ergebnis führt dies aber nicht zur Addition der Einzelstrafen (wie beispielsweise in den USA), sondern zur Erhöhung der sogenannten Einsatzstrafe, also der Strafe, die für den schwersten Fall anzusetzen ist. Bei der Bildung der Gesamtstrafe kommt es stark auf den Einzelfall an. Die Praxis verfährt oft in einer unausgesprochenen „Daumenregel“ so, dass bei zwei Taten etwa die 1,5-fache Strafhöhe angesetzt wird. Bei einer Vielzahl von Taten bewegt man sich oft im Bereich zwischen dem 2-fachen bis 5-fachen derjenigen Strafe, die nur wegen einer Tat verhängt worden wäre. Freiheitsstrafen von mehr als zwei Jahren können nicht zur Bewährung ausgesetzt werden (§ 56 StGB).

2. Subjektiver Tatbestand

Da das Ausmaß der Beeinträchtigung durch den Eingriff, wie oben angesprochen, sehr variabel ist und von einem kleinen Einstich am Arm bis zu seltenen schweren Nebenfolgen reicht, ist zu prüfen, in welchem Umfang der Arzt mit Nebenfolgen rechnen musste und sie billigend in Kauf nahm (Vorsatz), oder sie zumindest unter Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfalt herbeigeführt hat (Fahrlässigkeit).

Zum Verständnis für juristisch nicht vorgebildete Leser ist vielleicht ein kleiner Exkurs in den Aufbau eines Straftatbestands hilfreich.

Bei allen Körperverletzungs- und Tötungsdelikten handelt es sich um sogenannte Erfolgsdelikte. Der Begriff des Erfolgs ist hier nicht positiv konnotiert, im Gegenteil: gemeint ist die Folge, also das Ergebnis der Tathandlung, nämlich die körperliche Misshandlung, die Gesundheitsschädigung bzw. der Tod des Opfers.

Bei reinen Vorsatzdelikten wie der einfachen und der gefährlichen Körperverletzung muss sich der Vorsatz des Täters auch auf diesen Taterfolg beziehen. Nun bedeutet Vorsatz, anders als im allgemeinen Sprachgebrauch, nicht etwa gezieltes oder planmäßiges Vorgehen. Es genügt die Kenntnis der Tathandlung, hier des „Pieksens“ und der Tatfolgen (kognitives Element) und der Wille zu ihrer Verwirklichung (voluntatives Element). Dabei wird dieser Wille von der Rechtsprechung schon dann angenommen, wenn der Täter die Tatfolgen billigend in Kauf nimmt, und zwar selbst dann, wenn sie ihm eigentlich unerwünscht sind. Hieraus wird ersichtlich, dass die Schwelle der strafrechtlichen Anforderungen an einen Vorsatz nicht sehr hoch liegt.

Reine Fahrlässigkeitsdelikte wie die fahrlässige Körperverletzung und die fahrlässige Tötung setzen eine Sorgfaltspflichtverletzung des Täters sowie eine Vorhersehbarkeit des Taterfolges voraus. Die Sorgfaltspflichtverletzung kann dabei auch in unzulänglicher Information liegen. Ein Vorsatz ist dem entsprechend nicht erforderlich; die Abgrenzung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit kann im Einzelfall sehr schwierig sein und kann in diesem Rahmen nicht weiter vertieft werden.

Eine Mischform stellen die sogenannten erfolgsqualifizierten Delikte wie die schwere Körperverletzung und die Körperverletzung mit Todesfolge dar: Hinsichtlich der Tathandlung („Pieks“) ist Vorsatz erforderlich, hinsichtlich der Tatfolge (schwerer bleibender Gesundheitsschaden bzw. Tod) genügt Fahrlässigkeit (§§ 15, 18 StGB).

Glaubt der Täter irrig, es lägen Tatsachen vor, die sein Verhalten rechtfertigen (zum Beispiel alle Tatsachen, die in rechtlicher Hinsicht eine wirksame Einwilligung darstellen), spricht man von einem sogenannten Erlaubnistatbestandsirrtum, der – vereinfacht gesagt – im Ergebnis den Vorsatz ausschließt. Hier passt aber das Sprichwort „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“ – nämlich nicht vor einer Bestrafung wegen eines Fahrlässigkeitsdelikts.

Das bedeutet für die vorliegende Problematik:

Der Vorsatz des Arztes ist jedenfalls hinsichtlich des „Piekses“ fraglos gegeben und auch bekannte, häufige leichte Nebenwirkungen wie etwa Kopf- und Muskelschmerzen, Schmerzen an der Einstichstelle, grippeähnliche Symptome etc. dürften davon umfasst sein. Es ist davon auszugehen, dass der impfende Arzt das Auftreten von leichteren Nebenwirkungen billigend in Kauf nimmt, um den beabsichtigten Immunisierungserfolg zu erzielen.

Schwerere und seltenere Nebenwirkungen, wie beispielsweise anaphylaktische Reaktionen, Sinusvenenthrombosen oder Myokarditis, werden in der Regel, auch wenn sie bei dem Geimpften auftreten sollten, nicht vom Vorsatz umfasst sein. Zugunsten des behandelnden Arztes ist davon auszugehen, dass er diese Nebenwirkungen gerade nicht billigend in Kauf nehmen will, sondern im jeweiligen Einzelfall darauf vertraut, dass sie nicht eintreten, auch wenn sie statistisch gesehen durchaus vorkommen.

Eine andere Frage ist allerdings, ob dem impfenden Arzt ein Fahrlässigkeitsvorwurf hinsichtlich des Auftretens einer schweren Nebenfolge zu machen sein kann.

Voraussetzung hierfür wäre eine Pflichtverletzung sowie die objektive und subjektive Vorhersehbarkeit der schweren Folge (siehe oben). Bei einer rechtswidrigen Körperverletzung handelt es sich immer um eine Pflichtverletzung, insofern kommt es auf eine weitere Sorgfaltspflichtverletzung dann nicht an, wenn der Jugendliche nicht wirksam eingewilligt hat, denn dann wäre die Rechtswidrigkeit von vornherein gegeben (Näheres dazu unten).

Auch das Auftreten einer schweren Nebenfolge dürfte für den Arzt regelmäßig vorhersehbar sein, wenn eine derartige Folge bei den gemeldeten Verdachtsfällen des US-amerikanischen Center for Disease Control (CDC) oder der Datenbank der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) für gemeldete Nebenwirkungen auftaucht.

Bei einem Arzt wird die subjektive Vorhersehbarkeit der objektiven regelmäßig entsprechen. Das heißt, von einem Mediziner, der Impfungen verabreicht, muss erwartet werden, dass er sich bei der gebotenen Anstrengung seiner Informationspflicht mit der Liste der gemeldeten Nebenwirkungen auseinandergesetzt hat und daher auch mit der Möglichkeit ihres Eintritts, sei sie auch nicht besonders naheliegend, rechnen muss.

Wenn nun die Fahrlässigkeit in Bezug auf eine bei dem geimpften Kind oder Jugendlichen eintretende schwerere Nebenfolge oder des Todes zu bejahen ist, so käme mindestens eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Tötung in Betracht. Dabei bleibt es aber nicht, wenn das Grunddelikt (Körperverletzung, § 223 StGB) vorsätzlich begangen wurde, denn dann läge, wie oben dargelegt, der Verbrechenstatbestand des erfolgsqualifizierten Delikts § 226 StGB (schwere Körperverletzung) bzw. § 227 StGB (Körperverletzung mit Todesfolge) vor, was zu einer gravierenden Erhöhung des zu erwartenden Strafmaßes führt, in der Regel wohl einer zu vollstreckenden Freiheitsstrafe, was sicherlich mit einem Berufsverbot nach § 70 StGB, jedenfalls aber mit einem Verlust der Approbation verbunden sein dürfte. Von dieser Fallkonstellation ist insbesondere auszugehen, wenn keine wirksame (!) Einwilligung des Minderjährigen vorliegt (siehe sogleich), der Arzt dies billigend in Kauf genommen hat und eine der genannten schweren Folgen eintritt.

3. Keine Rechtfertigung des Eingriffs durch Einwilligung des Jugendlichen

Angesichts der oben genannten im Raum stehenden Straftaten kommt der Frage der Einwilligung durch den Jugendlichen (natürlich gilt dies erst recht für Kinder, die im Folgenden nicht immer explizit genannt werden) entscheidende Bedeutung zu.

Ist die Einwilligung des Jugendlichen wirksam, entfällt die Rechtswidrigkeit der Tat und damit auch die Strafbarkeit des Arztes. Eine Einwilligung eines Jugendlichen kann aber nur dann wirksam sein, wenn dieser die nötige Einsichtsfähigkeit hat, die Entscheidung auf einem freien Willensentschluss beruht und er Wesen und Tragweite des Eingriffs erkennt und abschätzen kann. Alle drei Voraussetzungen sind bei der Einwilligung in die Covid-19-Impfung höchst problematisch.

3.1. Keine Einwilligungsfähigkeit des Jugendlichen

Um in den medizinischen Eingriff wirksam einwilligen zu können, muss der Jugendliche diesbezüglich einwilligungsfähig sein. Dabei ist nicht auf die Geschäftsfähigkeit im zivilrechtlichen Sinn gem. § 104 BGB abzustellen. Vielmehr liegt die Einwilligungsfähigkeit dann vor, wenn der Jugendliche über eine solche verstandesmäßige, geistige und sittliche Reife verfügt, die es gestattet, die Bedeutung und die Tragweite des konkret in Rede stehenden Eingriffs zu erkennen, die Urteilskraft, um das Für und Wider abzuwägen, sowie die Fähigkeit, das Handeln nach dieser Einsicht zu bestimmen.[12] Die Einwilligungsfähigkeit wird somit von zwei Faktoren maßgeblich bestimmt. Zum einen ist dies die persönliche geistige Fähigkeit des Jugendlichen, und zum anderen ist es die Komplexität des zu beurteilenden Themas. Im Medizinrecht hat man bislang regelmäßig angenommen, dass bei Minderjährigen unter 14 Jahren diese Einsicht in der Regel noch nicht vorhanden ist; bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren kommt es auf den Reifegrad und die Art der Behandlung an. Je schwerwiegender, je weniger dringlich, je unübersehbarer in seinen Risiken und Folgen der Eingriff und je jünger der Patient sind, desto eher fehlt die Einwilligungsfähigkeit.[13]

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags geht in seiner Stellungnahme zur Impfpflicht von Kindern davon aus, dass es sich bei der Impfung aufgrund der möglichen Impfreaktionen und Nebenwirkungen unterschiedlicher Intensität und Dauer um einen schwerwiegenden Eingriff handelt[14]. Dem ist zuzustimmen. Darüber hinaus berührt das Thema Covid-19-Impfung eine solche Vielzahl von komplexen medizinischen und psychosozialen Fragen, dass die Entscheidungsfindung schon für einen Erwachsenen äußerst anspruchsvoll ist. Die Anforderungen an die geistige Reife des Jugendlichen sind daher in diesem Fall so hoch, dass ihnen ein Minderjähriger kaum genügen kann. Hinzu kommt, dass die Impfstudien der Hersteller erst 2022 abgeschlossen sein werden, weshalb bei genauer Betrachtung die Impfungen gegenwärtig noch einen teilweise experimentellen Charakter haben. Vor „Corona“ hätte wohl niemand angenommen, dass in einem solchen Fall nicht die Einwilligung der Eltern eingeholt werden muss. Der Umstand der Krise aber ändert nichts an der Dogmatik der Einwilligungsfähigkeit.

3.2. Kein freier Willensentschluss

Grundsätzlich setzt eine wirksame Einwilligung voraus, dass sie auf einem freien Willensentschluss des Patienten beruht, der auch nach außen hin erkennbar ist. Bei dem hier besprochenen Fall der Impfung durch Impfteams an Schulen ist diese Voraussetzung problematisch. Der Patient hat hier nicht den Arzt aufgesucht, um einen Eingriff vornehmen zu lassen, sondern der Arzt sucht den Schüler aktiv in der Schule auf, um den Eingriff vorzunehmen. Psychologische Untersuchungen zum Konformitätsdruck haben ergeben, dass selbst ein großer Anteil der Erwachsenen in einer Situation mit nur mäßigem Konformitätsdruck nicht mehr in der Lage ist, richtige Antworten abzugeben[15]. Bei der Schulsituation handelt es sich um eine solche mit starkem Konformitätsdruck unter Jugendlichen. Dazu kommt noch die Gegenwart von Lehrern und/oder Direktor als Autoritätspersonen, deren Anweisungen im Schulalltag Folge zu leisten ist. Es ist lebensfremd anzunehmen, dass Jugendliche in einer solchen Situation „frei“ entscheiden. Man stelle sich zur Verdeutlichung vor, zur nächsten Bundestagswahl kämen die Wahlhelfer gleich zu den Bürgern an den Arbeitsplatz und würden dort (im versammelten Kollegenkreis und/oder dem Vorgesetzten) abfragen, wer welche Partei wählt.

Ein freier Willensentschluss ist unter den hier behandelten Umständen kaum möglich, eine Einwilligung des Jugendlichen wird daher regelmäßig auch deshalb unwirksam sein.

3.3. Wirksame Aufklärung?

Eine wirksame Einwilligung setzt ferner voraus, dass der Jugendliche Wesen, Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, insbesondere den Grad der Gefährlichkeit, in seinen Grundzügen erkannt hat[16]. Nach hier vertretener Auffassung ist das Thema Covid-19-Impfung derart komplex, die Studien so zahlreich sowie teils widersprüchlich und die Datenlage keineswegs klar, dass ein Minderjähriger mit der Entscheidung über die Impfung regelmäßig überfordert sein wird. Schon aus diesem Grund ist eine Einwilligung des Jugendlichen nicht geeignet, den ärztlichen Eingriff zu rechtfertigen.

Selbst wenn man aber davon ausgeht, dass grundsätzlich eine wirksame Einwilligung auch ohne Eltern möglich wäre, so müsste der Jugendliche zumindest vor Abgabe seiner Einwilligung über das ärztliche Vorgehen und die damit verbundenen möglichen Risiken aufgeklärt worden sein. Nach der Rechtsprechung des BGH muss diese Aufklärung dann besonders umfassend sein, wenn der Eingriff nicht vital indiziert ist. Hier bedarf es einer detaillierten, für den Laien verständlichen Darlegung des Für und Wider[17].

Daraus ergibt sich, dass die Anforderungen an die Aufklärung umso höher sein müssen, desto geringer die potentielle Gefährdung der zu impfenden Person durch den Krankheitserreger ist. Bei Jugendlichen ist das Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken oder gar zu versterben, extrem gering.[18] Nach den offiziellen Meldezahlen der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) lag ausweislich deren Stellungnahme vom 21. April 2021[19]  zum damaligen Zeitpunkt in Deutschland die Todesrate von Kindern und Jugendlichen bei 0,00002 %, lediglich vier (!) Kinder und Jugendliche waren in Deutschland an Covid-19 gestorben. Etwa 1.200, mithin weniger als 0,01 %, mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zur Größeneinordnung: In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7.461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, neun verstarben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wurden im Jahr 2019 durch Verkehrsunfälle 55 Kinder getötet.[20] Eine Studie der Universität Dresden mit dem aufschlussreichen Titel „Long Covid or Long Pandemic Syndrom?“ ergab, dass auch die Symptome des oft ins Feld geführten sogenannten „Long-Covid“ bei Jugendlichen, die vormals erkrankt waren, nicht häufiger auftreten, als bei nicht erkrankten Jugendlichen.[21]

Selbst bei lange etablierten konventionellen Impfungen muss nach der Rechtsprechung auch über solche Gefahren aufgeklärt werden, die äußerst selten auftreten[22]. Erst recht muss dies für die neuartigen Covid-19-Impfstoffe gelten.

Dabei stellt sich das Problem, dass die sogenannte „Überwachung“ der Nebenfolgen so aussieht, dass nur nach dem Meldesystem gemeldete Fälle registriert und gegebenenfalls ausgewertet werden. Es ist daher von einer Untererfassung in unbekannter Höhe auszugehen[23]. Eine gezielte Erhebung aller auftretenden Impfnebenwirkungen ist nicht vorgesehen und es ist auch in keiner Weise sichergestellt, dass mit der Impfung in zeitlichem Zusammenhang stehende Nebenwirkungen und Todesfälle untersucht werden. Verlässliche Aussagen zum Impfrisiko können auf dieser Grundlage nicht gegeben werden.

Trotz der unzureichenden Überwachung sind einige schwere Nebenfolgen bereits zutage getreten und werden als seltene Nebenfolgen geführt. So wurde vom Ausschuss für Risikobewertung (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC) beispielsweise mittlerweile beschlossen, Myokarditis und Perikarditis als mögliche Nebenwirkungen in die Fach- und Gebrauchsinformationen beider mRNA-Impfstoffe (Comirnaty/Biontech und Spikevax/Moderna) aufzunehmen[24]. Die genaue Häufigkeit von Myokarditis und/oder Perikarditis nach mRNA-Covid-19-Impfung kann bislang nicht sicher ermittelt werden, da epidemiologische (bevölkerungsbezogene) Studien fehlen. Aus israelischen Daten wurde für junge Männer eine grob kalkulierte Häufigkeit von etwa 1 zu 20.000 nach einer zweiten Dosis Comirnaty errechnet[25].

Eine weitere Besonderheit bei der Covid-19-Impfung ist, dass alle derzeit auf dem deutschen Markt befindlichen Impfstoffe nur eine bedingte Zulassung durch die EMA haben, die sich nicht auf den Schutz vor Ansteckung und Weitergabe des Virus, sondern nur auf den Schutz vor schweren Verläufen bezieht[26]. Das von Politik und Presse häufig thematisierte Ziel der sogenannten „Herdenimmunität“[27] steht dazu im Widerspruch. Auch über dieses Thema und die damit verbundenen Widersprüchlichkeiten müsste sich der Jugendliche im Klaren sein, wollte er eine informierte Einwilligung abgeben.

Nachdem die Ständige Impfkommission (STIKO) zunächst keine Impfempfehlung für gesunde Zwölfjährige bis Siebzehnjährige ausgesprochen hatte und dies unter anderem damit begründet hatte, dass die vorliegenden Daten nicht ausreichten, um die Sicherheit des Impfstoffs für Kinder und Jugendliche mit der erforderlichen Gewissheit beurteilen zu können[28], hat die STIKO ihre Empfehlung nun auch auf gesunde Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren erweitert, weist aber darauf hin, dass die Impfung unverändert erst nach einer Aufklärung über Nutzen und Risiken erfolgen soll[29]. Der Änderung der Empfehlung war massiver politischer Druck vorangegangen[30].

Laut Mitteilung der STIKO zur Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche (16.8.2021) zielt die neue Empfehlung auf den „Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen“ ab[31]. In die Risikoabwägung erstmals mit einbezogen sind somit auch Nachteile, die Kinder aufgrund der Lockdown-Maßnahmen erleiden. Dass diese zum Teil gravierend sind, ergibt eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf[32]. Schon zuvor hatten Kinder- und Jugendärzte gefordert, diese sogenannten „Kollateralschäden“ bei der Abwägung zu berücksichtigen[33].

Die individuelle Entscheidungsfindung für den Jugendlichen wird dadurch allerdings nicht weniger komplex, eher im Gegenteil. Wenn die psychosozialen Folgeschäden einer Nichtimpfung mit zu berücksichtigen sind, müssten sie auch von der ärztlichen Aufklärungspflicht umfasst sein. Insbesondere wäre das Verhältnis von medizinischer Indikation im engeren Sinne und Impfung als Ausweg aus den beschränkenden Maßnahmen zu erörtern. Nun ist aber noch gar nicht klar, in welchem Umfang die Impfung überhaupt dazu führen wird, dass Jugendliche von beschränkenden Maßnahmen verschont bleiben. Laut neueren Studiendaten aus den USA können geimpfte Men­schen, die sich mit der mittlerweile dominierenden Delta Variante von SARS-CoV-2 infizieren, das Virus genauso leicht weitergeben, wie nicht geimpfte Infizierte und weisen eine Viruslast auf, die mit nicht geimpften Delta-Infizier­ten vergleichbar ist[34]. Es ist also überhaupt nicht absehbar, ob Geimpfte tatsächlich zukünftig von Lockdown-Maßnahmen ausgenommen werden.

Vor dem Hintergrund so vieler Unsicherheiten erscheint es absurd, einem Jugendlichen zuzumuten, hier alleine eine Entscheidung zu treffen, während derselbe Jugendliche nach dem Willen des Gesetzgebers selbst für einen Fahrradkauf die Zustimmung seiner Eltern benötigt[35].

Abschließend ist festzustellen, dass sich in den Medien eine solche Vielzahl von einander widersprechenden Aussagen zum Thema Impfen findet, dass es einem Jugendlichen fast unmöglich sein wird, Wesen und Tragweite des Eingriffs tatsächlich zu überblicken. Vom Appell an die Solidarität über Warnungen vor der Gefährlichkeit der Impfung über Warnungen über die Gefährlichkeit der Krankheit über unterschiedlichste Einschätzungen zum Thema Herdenimmunität über unterschiedliche Beurteilungen der Hygienemaßnahmen ist nahezu jedes Thema umstritten.  Wie soll ein Jugendlicher da zu einer informierten Entscheidung kommen?[36]

Dazu kommt, dass manche Jugendliche sich offenbar bei ihrem Impfwunsch nicht von gesundheitlichen Erwägungen leiten lassen, sondern von dem Wunsch nach mehr Freiheit[37]. Darf ein Arzt aber überhaupt einen Eingriff vornehmen, wenn klar wird, dass der Jugendliche die Impfung nicht um der Immunisierung willen möchte, sondern, damit er weniger unter Freiheitseinschränkungen zu leiden hat? Also gewissermaßen die gesundheitlichen Risiken der Impfung in Kauf nimmt, um sich Freiheit zu erkaufen?

3. Das Problem des Erlaubnistatbestandsirrtums in Abgrenzung zum Erlaubnisirrtums

Derjenige, der irrtümlich Tatsachen annimmt, welche bei ihrem Vorliegen sein Handeln  gerechtfertigt hätten, handelt im sogenannten Erlaubnistatbestandsirrtum (vgl. § 16 StGB). Ein Schulbeispiel im allgemeinen Strafrecht ist die irrtümliche Annahme einer Notwehrsituation. Jemand glaubt ernsthaft, abends im Park von hinten angegriffen zu werden und schlägt den ihn lediglich überholenden, redlichen Spaziergänger nieder. Hierbei geht es immer um Tatsachen, also um Umstände der Lebenswirklichkeit, die dem Beweis zugänglich sind. Ein Erlaubnistatbestandsirrtum führt im Ergebnis zum Entfallen des subjektiven Tatbestandes beim Vorsatzdelikt. Eine Strafbarkeit aus dem entsprechenden Fahrlässigkeitsdelikt (fahrlässige Körperverletzung oder fahrlässige Tötung) bleibt im Raum. Im Notwehrbeispiel wäre unser Spaziergänger daher regelmäßig wegen einer fahrlässigen Körperverletzung strafbar.

Vom Erlaubnistatbestandsirrtum ist die Konstellation des Erlaubnisirrtums (§ 17 StGB) zu unterscheiden. Hier sind dem Handelnden alle relevanten Tatsachen bekannt; er glaubt aber fälschlich, die Situation würde ihn dazu berechtigen, in Rechtsgüter anderer einzugreifen. Der Täter täuscht sich also nicht auf der tatsächlichen, sondern nur auf der rechtlichen Ebene und glaubt, es würde ein Rechtssatz existieren, der ihn zu diesem Handeln berechtigt. Beispiel: Der Vater ohrfeigt den unartigen Sohn in dem Glauben, das elterliche Züchtigungsrecht würde noch existieren. Der Erlaubnisirrtum ist eine Sonderform des Verbotsirrtums. Nur dann, wenn es dem Täter unmöglich war, den Irrtum zu vermeiden, handelt er ohne Schuld und ist damit straffrei. Zu Recht wird dies in der Praxis fast nie angenommen. Immerhin aber kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 StGB gemildert werden.

Übertragen auf die Situation der Impfung bedeutet dies Folgendes: Glaubt der Arzt irrtümlich, den Patienten über alle ihm bekannten relevanten Risiken und Nutzen aufgeklärt zu haben oder geht er irrtümlich davon aus, der Patient vor ihm sei fähig, dies im Wesentlichen zu verstehen, die Tragweite seiner Entscheidung zu erfassen und frei einzuwilligen, so unterliegt er einem Erlaubnistatbestandsirrtum. Beispiel: Dem Arzt sind die bei der Covid-19-Impfung zwar eher seltenen, aber durchaus auftretenden und oft folgenschweren Sinusvenenthrombosen nicht bekannt, weshalb er den Patienten nicht über dieses Risiko aufklärt (Sind sie ihm hingegen bekannt – was mittlerweile zum medizinischen Standardwissen gehören dürfte, zumal in der gegenwärtigen regen Diskussion Ärzte besonders gehalten sind, sich zu informieren – und klärt er nicht darüber auf, so kommt mangels wirksamer Einwilligung eine Strafbarkeit nach den Vorsatzdelikten in Betracht.). Oder: Der Arzt ist falsch informiert und glaubt (eher fernliegend) irrtümlich, Covid-19 führe in ähnlicher Größenordnung wie bei Erwachsenen durchaus öfter zu schweren Verläufen und mitunter zum Tode, weshalb er nicht darüber aufklärt, dass derartige Fälle bei Kindern und Jugendlichen extrem selten sind (siehe oben) und er daher die Komponente des Nutzens der Impfung für diese Altersgruppe massiv überbetont.

Hiervon zu trennen ist der Erlaubnisirrtum, was in Rechtsprechung und Literatur leider oft nicht sauber erfolgt – zum Glück eher mit der fehlerhaften Annahme eines Erlaubnistatbestandsirrtums anstatt eines Erlaubnisirrtums und somit zu Gunsten des Arztes.[38] Um bei dem vorstehenden Beispiel zu bleiben: Lediglich ein Erlaubnisirrtum (somit Strafbarkeit wegen vorsätzlicher Körperverletzung) liegt vor, wenn der Arzt um die Möglichkeit der Sinusvenenthrombosen oder die nur extrem seltenen Fälle von schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tode bei Kindern und Jugendlichen weiß, hierüber aber nicht aufklärt, weil er fälschlich annimmt, hierzu sei er rechtlich nicht verpflichtet.

II. Strafbarkeit des Schulleiters

Wenn, wie oben dargelegt, von einer strafbaren vorsätzlichen Körperverletzung des die Impfung verabreichenden Arztes auszugehen ist, folgt daraus regelmäßig auch eine Strafbarkeit der verantwortlichen Personen in der Schule wegen Beihilfe zu dieser Tat (§§ 223 ff., 27 StGB). Beihilfe im Sinne von § 27 StGB ist die Ermöglichung, Förderung oder Erleichterung der vorsätzlichen Haupttat. Der Schulleiter hat das Hausrecht über die Schule und eine Fürsorgepflicht gegenüber den ihm anvertrauten Schülern. Wenn er Impfteams in die Schule lässt, muss er auch sicherstellen, dass es nicht zu rechtswidrigen Handlungen zum Nachteil der Schüler kommt. Wegen seiner Garantenstellung gemäß § 13 StGB ist er gegenüber den Schülern auch wegen eines möglichen Unterlassens strafbar. Anknüpfungspunkt der Strafbarkeit wäre daher nicht nur beispielsweise das Absprechen von Terminen mit den Behörden, die die Impfung durchführen wollen und das Zurverfügungstellen von Räumlichkeiten, sondern auch das bloße Nichteinschreiten trotz des Wissens oder billigenden Inkaufnehmens, dass ohne wirksame Einwilligung geimpft wird. Über die Inhalte von Aufklärungsgesprächen wird der Schulleiter zwar regelmäßig keine Kenntnis haben. Allerdings wird ihm bewusst sein, dass die meisten Schüler die Tragweite des Eingriffs nicht ausreichend erfassen können. Zudem sind ihm auch die oben beschriebenen Umstände bekannt, die nach hier vertretener Auffassung die Freiwilligkeit der Einwilligung in Frage stellen.

Die Strafbarkeit der Beihilfe folgt – mit Strafmilderung – derjenigen der Haupttat, so dass in Einzelfällen auch eine Strafbarkeit wegen Beihilfe zur schweren Körperverletzung gem. §§ 226, 27 StGB oder Körperverletzung mit Todesfolge gem. §§ 227, 27 StGB gegeben sein kann.

Fazit:

Es ist dringend davon abzuraten, Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung der sorgeberechtigten Eltern zu impfen. Regelmäßig hätte dies nach der hier vertretenen Ansicht im günstigsten Fall eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung zur Folge. Je nach dem Erkenntnisstand des Arztes (bzw. des Schulleiters) und den Folgen der Impfung kann sich die Strafbarkeit steigern auf vorsätzliche Körperverletzung, schwere Körperverletzung, fahrlässige Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge, bzw. Beihilfe hierzu. Wir hoffen, mit dieser Erörterung einen Beitrag zur Vermeidung von Straftaten geleistet zu haben.


[1]       https://www.zeit.de/gesundheit/2021-08/gesundheitsminister-geben-impfung-fuer-kinder-ab-zwoelf-jahren-frei

[2] Stand vom 18.08.2021: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html

[3]      https://www.berliner-zeitung.de/news/aufstand-der-aerzte-gegen-impfpflicht-fuer-kinder-und-jugendliche-li.158776

[4]      https://www.br.de/nachrichten/bayern/stiko-zu-corona-impfung-bei-kindern-empfehlung-ab-12-jahren-derzeit-nicht-moeglich,ScMYRZ9

[5]      https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Infoblatt_Impfung_Kinder_und_Jugendliche.pdf?__blob=publicationFile

[6]     https://www.n-tv.de/panorama/STIKO-wehrt-sich-gegen-Soeder-Spitze-article22687315.html; https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/stiko-empoert-ueber-politischen-druck-in-sachen-kinderimpfung-15373/

[7]      So STIKO Mitglied Martin Terhardt in der „Abendschau“ des Senders RBB: https://www.berliner-zeitung.de/news/stiko-will-der-politik-beim-kinderimpfen-entgegenkommen-li.176771

[8]      https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-08-16.html

[9]      So etwa die Ankündigung für Bayern in der Tagesschau https://www.youtube.com/watch?v=cehfJd96aBU

[10]    So etwa Jakob Maske, Bundespressesprecher vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte,

https://www.morgenpost.de/politik/article232439877/corona-impfung-kinder-eltern-rechte.html

[11]    RGSt 25, 375; BGHSt 11, 112; BGH NJW 2000, 885Ob der Eingriff indiziert war oder mit Einwilligung mit dem Patienten erfolgt ist, wird erst im Rahmen der Rechtsfertigungsgründe geprüft.

[12] Vgl. z.B. Spickhoff/Knauer/Brose, Medizinrecht, 3. Aufl. 2018, StGB § 223 Rn. 56.

[13] Spickhoff/Knauer/Brose, Medizinrecht, 3. Aufl. 2018, StGB § 223 Rn. 57.

[14]    So auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags, „Verfassungsmäßigkeit einer Pflicht zur Impfung von Kindern gegen COVID-19“, https://www.bundestag.de/resource/blob/854090/d3e9e990e9f54c1d01aed1880a35d0f8/WD-3-113-21-pdf-data.pdf S. 11

[15]    Vgl. etwa das Konformitätsexperiment von Asch https://de.wikipedia.org/wiki/Konformit%C3%A4tsexperiment_von_Asch.

[16]    BGH Urt. v. 5.12.1958, VI ZR 266/57, S. 7; zu den gesetzlich geregelten Einzelheiten der umfangreichen mündlichen (!) Aufklärungspflichten nunmehr für das Zivilrecht auch mit Auswirkungen auf das Strafrecht siehe § 630e BGB.

[17]    BGH Urt. v. 24.02.1981, VI ZR 68/79, Rn. 17

[18] https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfung_Kinder_Jugendliche.html

[19]    Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) vom 21.4.2021, https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-covid-19-bei-kindern-in-deutschland-18-04-2021/

[20] Zum Ganzen Stellungnahme DGPI und DGKH wie zuvor.

[21]    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.11.21257037v1

[22]    BGH Urt. v. 15.02.2000, VI ZR 48/99, Rn. 18

[23]    „Da die Untererfassung der Meldungen von Impfkomplikationen nicht bekannt oder abzuschätzen ist und keine Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner vorliegen, kann keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden“, Bundesgesundheitsblatt, Dez. 2004, S. 1161

[24] https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/corona-impfung-myokarditis

[25]    https://www.jpost.com/health-science/covid-19-israel-finds-possible-link-between-vaccine-myocarditis-cases-666237

[26]    http://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR

[27]    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Herdenimmunitaet-Wie-hoch-muss-die-Corona-Impfquote-sein,corona8090.html

[28]    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Infoblatt_Impfung_Kinder_und_Jugendliche.pdf?__blob=publicationFile

[29]    https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-08-16.html

[30]    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/stiko-empoert-ueber-politischen-druck-in-sachen-kinderimpfung-15373/

[31]    https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-08-16.html

[32]    https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_104081.html

[33]    https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/kinderaerzte-bei-jugend-impfempfehlung-psycho-soziale-schaeden-achten-69188.html

[34]    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126034/US-Gesundheitsbehoerde-Delta-Variante-so-ansteckend-wie-Windpocken-trotz-Impfung

[35]    Nach den Regeln über die beschränkte Geschäftsfähigkeit Minderjähriger gem. §§ 106 ff BGB

[36]    Vor diesem Hintergrund erstaunt es, wenn die Auffassung vertreten wird, Jugendliche seien bereits durch die Medien aufgeklärt, so etwa Lorenzen, COVuR 21, 460

[37]    https://www.youtube.com/watch?v=cehfJd96aBU

[38] Vgl. zu den wenig aussagekräftigen, allgemeinen Formulierungen Spickhoff/Knauer/Brose, Medizinrecht, 3. Aufl. 2018, StGB § 223 Rn. 96, 98; Schönke/Schröder/Sternberg-Lieben, 30. Aufl. 2019, StGB § 223 Rn. 65f.; zutreffend und klar aber BGH, Urt. v. 04. Oktober 1999 – 5 StR 712/98 –, BGHSt 45, 219 – juris Rn. 21

Off the Rocker (#DrowningInTheLauterbach)

In einer Gesellschaft, die noch ganz bei Trost ist, würde man einer Person wie Karl Lauterbach spätestens nach 10 Minuten das Mikrofon abdrehen und ihm therapeutische Hilfe anempfehlen. Dass man ihn stattdessen zum Stammgast der Talkshows gemacht hat und die tägliche mediale Begegnung mit ihm mindestens genauso unvermeidlich geworden ist wie die mit der Bundeskanzlerin, zeigt wo wir stehen. Und dass diese Figur vielleicht auch sehr viel mit uns selbst zu tun hat. Denn sie repräsentiert einen Zustand, der heute in breiten Schichten unserer Gesellschaft wiederzufinden ist: Bei aller „Ausgebildetheit“ (im Falle von L. an den ranghöchsten Eliteuniversitäten) eine vollkommene Hilflosigkeit, Infantilität und Naivität dem Leben gegenüber. Das Verfallensein einer „evidenzbasierten“ Wissenschaft, die wir eher als Nichtwissenwollenschaft bezeichnen müssten und die sich gerade selbst die letzte Glaubwürdigkeit nimmt. Das nächtliche Taumeln von Motten um das blasse LED-Licht des Fluchtweg-Zeigers. Einmal hineingeraten, finden sie nicht mehr heraus.

Ein komplettes „Off the rocker“ sein, wie es einmal ein US-Anwalt an unsere Kanzlei schrieb, als es um einen senilen Mandanten ging, dessen Klagebegehren so abwegig war, dass der RA sachlich nicht einmal darauf eingehen wollte, sondern es mit dem kurzen Satz bewenden ließ: „Tell your guy he is off the rocker“ (eine Phrase, die mein Kollege zunächst nicht verstand und mich fragte, ob ich ihm das übersetzen könne).

„Off the rocker“, weg vom festen Untergrund, vom Fels (engl. rock) … nichts anderes kommt mir seit einiger Zeit in den Sinn, wenn ich die Nachrichten und den wahnwitzigen Marsch ins Impferno mitverfolge. „Off the rocker“, das ist wohl die knappe Diagnose, die man unserer Gesellschaft stellen könnte.

Foto: Flickr/ CC BY-SA 2.0 / Heinrich-Böll-Stiftung

Wiederaufbau nach der Flut? – Merkill reloaded

Der Wiederaufbau, ich meine jetzt nicht den der Häuser, Brücken und Mobilfunkmasten (das faffen wir), sondern den moralischen Wiederaufbau, wird schwierig. Denn in einem Land, in dem die Mehrzahl der Bürger anscheinend eher bereit ist, sich und ihre Kinder zu Invaliden spritzen zu lassen oder sogar den Tod zu riskieren, nur um nicht endlich das unzumutbare Unterfangen des selbständigen Denkens in Angriff nehmen und den zur Normalität erklärten Wahnsinn hinterfragen zu müssen, da wissen die Herrschenden leider: Mit denen kann man so gut wie alles machen.

Und wenn man es mit den Orwell’schen Stiefeltritten mitten ins Gesicht der Bürger dann doch einmal zu bunt treibt und die guten & gernen Politiker ihren Wählern ganz ungeniert zeigen, was sie von ihnen halten, sich dabei noch krummlachen und den Flutopfern, die soeben ihre Existenz und Angehörige verloren haben, nach vier durchnässten und schlaflosen Tagen ohne die geringste öffentliche Hilfe zum Abschied dann zumindest ’ne Corona-Streife vorbeischicken, die erschöpften Helfern ohne Maske eine Strafe aufbrummt und abcheckt, ob da in den Trümmerhaufen nicht eine ungenehmigte Querdenker-Versammlung stattfindet (ein falscher Alarm, der aber immerhin zur Folge hatte, dass vor Ort erstmals mehrere Mannschaftswägen der Exekutive aufgetaucht und forsch zu Sache geschritten sind – siehe Video1/FB und Video2/FB) …

wenn es also vielleicht einmal kurz Empörung über soviel Hohn und Heuchelei gibt und jetzt zumindest die Bauern ihre Mistgabeln zu recken beginnen, auch das wird den Blutdruck von Merkels Flachmannschaft nicht heben. Inzwischen weiß man ja was auch Frank Zappa gewusst hat: Who controls the media, controls the mind. Und das vor jeder Wahl gestellte Ultimatum: „Wollt ihr das gute & gerne Leben oder das schlechte & depressive?“ hat die Mehrheit bisher noch niemals abgelehnt.

Foto: Pixabay/CC0 

Wie uns die Corona-Psychose („-Pandemie“) in den globalen Bürgerkrieg treibt [Essay von C.J. Hopkins]

(Artikel von C.J. Hopkins vom 14.07.2021 / CC BY 4.0, übersetzt mit Deepl Trans, Erstveröffentlichung unter dem Titel „The Approaching Storm“ bei Consent Factory, Grafik: E-Gruppe Berlin )

Es sieht also so aus, als ob GloboCap erst dann zufrieden sein wird, wenn sie die weit verbreiteten sozialen Unruhen – oder de facto einen globalen Bürgerkrieg – geschürt haben, die sie als Vorwand brauchen, um den neuen pathologisierten Totalitarismus einzuführen und das, was von der Gesellschaft übrig geblieben ist, in einen globalen pseudo-medizinischen Polizeistaat umzuwandeln, oder das scheint zumindest das zu sein, worauf wir derzeit zusteuern. Wir scheinen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit darauf zuzusteuern.

Ich habe keine Kristallkugel oder so etwas, aber ich erwarte, dass die Dinge in diesem Herbst ziemlich hässlich werden, und wahrscheinlich noch hässlicher in absehbarer Zukunft.

Ja, Freunde, ein Sturm ist im Anmarsch. Er hat sich in den letzten 16 Monaten angekündigt. Und GloboCap steuert direkt hinein.

Ich, und viele andere wie ich, haben seinen unerbittlichen Vormarsch wie ein selbsternanntes internationales pathologisiert-totalitäres Hurrikan-Zentrum verfolgt (Sie wissen schon, wie derjenige in Miami, außer dass alle Meteorologen „Verschwörungstheoretiker“ sind). Wir haben die ganze Propaganda, die Lügen, die Manipulation von Statistiken, die Aufhebung der verfassungsmäßigen Rechte, die New Normal Schlägertrupps, die Unternehmenszensur und den ganzen Rest der Einführung der neuen offiziellen Ideologie und die totalitären Maßnahmen, die zu ihrer Durchsetzung eingesetzt werden, dokumentiert.

Unsere Bemühungen waren nicht vergebens, aber sie waren nicht erfolgreich genug, um den Kurs der Ereignisse zu ändern, der jetzt eingeschlagen wird … ein Kurs der Ereignisse, der schon immer klar war, ein Kurs, den jede totalitäre Bewegung nehmen muss, um dorthin zu gelangen, wo sie hin will. Man kann nicht ganze Gesellschaften in quasitotalitäre Systeme umwandeln, ohne dass es zu zivilen Unruhen, Chaos, Aufruhr, Krieg oder einer anderen Form von Katastrophe kommt.

Die Massen einer Gehirnwäsche zu unterziehen ist schön und gut, aber irgendwann muss man die Menschen, die sich gegen die neue totalitäre „Realität“ wehren, dazu bringen, unruhig zu werden, damit man gegen sie vorgehen und sie zu offiziellen Feinden machen kann, was derzeit zu geschehen scheint.

GloboCap zieht den Totalitarismus auf, und sie reiben es uns unter die Nase.

Hier im Neuen Normalen Deutschland bellen prominente Gesundheitsbeamte offen Goebbelssche Parolen wie „KEINE FREIHEIT FÜR DIE IMGEIMPFTEN!“ und „DIE UNGEIMPFTEN SIND EINE GEFAHR FÜR DIE GESELLSCHAFT!“

Überall in Europa, auch in Großbritannien, wo der „Tag der Freiheit“ kurz bevorsteht, werden pseudo-medizinische Systeme der sozialen Segregation eingeführt.

In Frankreich, Griechenland und vielen anderen Ländern werden Menschen, die sich weigern, sich „impfen“ zu lassen, ihrer Arbeit beraubt und anderweitig bestraft.

In den USA, wo die Ungeimpften ebenfalls ausgegrenzt werden, gehen New Normal Schlägertrupps von Tür zu Tür und zwingen „impfunwillige“ Familien, sich der neuen offiziellen Ideologie anzupassen.

Und so weiter … Ich bin es leid, die Fakten zu zitieren. Sie machen für die große Mehrheit der New Normals sowieso nicht den geringsten Unterschied. Wie ich in mehreren früheren Kolumnen festgestellt habe, haben diese Menschen ihre Rationalität aufgegeben und sind einer totalitären Bewegung unterworfen worden, die zu ihrer wahrgenommenen und sozialen „Realität“ geworden ist, von deren Verteidigung nun ihre „Vernunft“ abhängt, so dass die Fakten für sie absolut nichts bedeuten.

Und Sie kennen die Fakten bereits.

Ja, Sie. Wir. Die Anderen. Die Ungeimpften. Die „Covid-Leugner“. Sie glauben doch nicht wirklich, dass ein paar Hardcore-New-Normalos es bis in diesen Artikel geschafft haben, oder? Das haben sie nicht. Und falls sie im Internet darüber gestolpert sind und zufällig angefangen haben, darin zu lesen, hat sich ihr Gehirn im ersten Absatz abgeschaltet … buchstäblich, neurologisch, abgeschaltet.

Sie erkannten es als Bedrohung ihrer „Realität“ und löschten es sofort aus ihrem Bewusstsein, oder sie meldeten es den zuständigen Behörden, vielleicht dem FBI, dem Bundesnachrichtendienst, oder Facebook, oder einem anderen globalen Unternehmen.

Das ist es, was es gekommen ist, Leute … Menschen berichten anderer Menschen „Gedankenverbrechen“ an globale Konzerne und die Strafverfolgungsbehörden der „demokratischen“ Regierungen in der Hoffnung, ihr Leben zu zerstören oder zu beschädigen, oder, zumindest, bekommen sie diese Menschen zensiert, oder auf andere Weise aus der öffentlichen Ansicht gelöscht.

Wie ich in meiner letzten Kolumne festgestellt habe, sind unsere Gesellschaften auseinandergerissen worden. Wir leben in zwei sich gegenseitig feindlich gesinnten „Realitäten“, ein Zustand, der nicht ewig andauern kann. Das Problem für uns (d.h. die Ungeimpften) ist, dass wir wahrscheinlich irgendwo zwischen 20 und 25 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wir sind also den Neuen Normalen zahlenmäßig massiv unterlegen. Das Problem für die Neuen Normalen ist, dass wir wahrscheinlich irgendwo zwischen 20 und 25 Prozent der Bevölkerung ausmachen, was viel zu viele Menschen sind, um sie einzusperren oder anderweitig aus der Gesellschaft zu entfernen.

Daher ist ihr Plan, unser Leben so miserabel wie möglich zu machen, uns auszugrenzen, zu stigmatisieren, zu dämonisieren, zu schikanieren und zu belästigen und uns auf Schritt und Tritt unter Druck zu setzen, uns anzupassen.

Sie werden uns nicht in die Züge zu den Lagern setzen. GloboCap ist nicht die Nazis. Sie müssen die Simulation der Demokratie aufrechterhalten.

Also müssen sie uns in eine Unterklasse von „anti-sozialen Verschwörungstheoretikern“ verwandeln, „Imfgegner-Desinformanten“, „weißen rechtsextremistischen Wahlergebnis-Leugnern“, „potentiell gewalttätigen Extremisten“ und was auch immer für andere Etiketten sie sich ausdenken, so dass wir als gefährlich gestörte Freaks gelten und aus der Gesellschaft in einer Weise ausgestoßen werden können, die es so aussehen lässt, als hätten wir uns selbst ausgestoßen.

Dieser Prozess ist bereits in vollem Gange, und er wird nur noch intensiver werden, was unweigerlich zu sozialen Unruhen führen wird. Der harte Kern der „Ungeimpften“ wird nicht stillschweigend gehen. Nochmals, wir sind nicht in Nazi-Deutschland. Es gibt zu viele von uns, die sich bereits wehren. Sie können uns absondern, uns das Reisen verbieten, unsere Proteste kleinschreiben, uns zensieren, uns die Plattform entziehen, unsere Bankkonten kündigen und uns anderweitig schikanieren, aber sie können uns nicht gewaltsam verschwinden lassen.

Also werden sie uns so lange schikanieren, bis wir den Verstand verlieren. Wir haben bisher unglaubliche Disziplin bewiesen, aber irgendwann wird uns die Geduld ausgehen. Es wird chaotisch werden. Menschen werden verletzt werden.

Was natürlich genau das ist, was GloboCap will. Nichts wird sie glücklicher machen, als wenn wir uns in die „gewalttätigen Extremisten“ verwandeln, die sie in den letzten fünf Jahren heraufbeschworen haben. Sie brauchen uns dringend, um diese „Extremisten“ zu werden, bevor wir zu viele andere mit unserer „Desinformation“, „Impfverweigerung“, „Wahlergebnis-Leugnung“ und allgemeiner Abneigung gegen das ganze global-kapitalistische ideologische Programm „ermutigen“.

Leider werden sie wahrscheinlich ihren Wunsch bekommen.

Was wir brauchen, ist eine organisierte, globale Kampagne des klassischen, gewaltlosen zivilen Ungehorsams, aber sie werden uns keine Zeit geben, das zu organisieren. Sie werden den Druck aufrechterhalten und das Tempo erhöhen und die offizielle Propaganda und die Absurdität und die Verwirrung und die sich ständig ändernden Regeln und die Massenhysterie und die unverhohlenen Lügen, bis wir anfangen, in Restaurants und in Kneipen und in Schulen und in öffentlichen Verkehrsmitteln auszuflippen, und segregierte Einrichtungen des Neuen Normalen beginnen, nachts vandalisiert zu werden, oder schlimmer, und andere Formen der „direkten Aktion“ ergriffen werden.

An diesem Punkt ist Game Over, weil sie dann gewonnen haben werden. Wir werden die „Extremisten“ sein, vor denen sie sich selbst gewarnt haben, und sie werden in der Lage sein, mit uns zu machen, was sie wollen, und unsere ehemaligen (jetzt New Normal) Freunde werden applaudieren oder einfach schweigend wegschauen.

Oder … ich weiß nicht, vielleicht liege ich falsch. Vielleicht lesen einige New Normals immer noch diesen Aufsatz und können zu diesem späten Zeitpunkt immer noch ihre Sinne wiedererlangen. Vielleicht können wir den Sturm und die vollständige Einführung der „New Normal Realität“ noch vermeiden. Ich weiß, ich bin wahrscheinlich ein hoffnungsloser Idealist, aber lassen Sie mich Ihnen eine kurze Anekdote erzählen, bevor ich Sie gehen lasse.

Ich habe Glenn Greenwald, den ich respektiere und immer respektiert habe, irgendwie angestupst oder höflich bedrängt, sich ein paar Eier wachsen zu lassen und sich zumindest gegen die totalitären Züge der New Normal-Bewegung auszusprechen. Glenn ist ganz auf der Seite der offiziellen Covid-Erzählung und hat deutlich gemacht, dass er kein Interesse daran hat, seine investigativen journalistischen Fähigkeiten zu nutzen, um diese offizielle Erzählung zu untersuchen.

Trotzdem habe ich ihn immer wieder angestupst, ihn höflich angestupst und anderweitig dazu gedrängt, vielleicht ein paar kritische Worte zu posten oder ein paar investigativ-journalistische Fragen zu stellen, über die eklatanteste offizielle Propagandakampagne in der Geschichte der offiziellen Propagandakampagnen und die eklatant totalitären Aktionen von Regierungen auf der ganzen Welt.

Zum Beispiel habe ich dies kürzlich auf Twitter gepostet:

Tweet v. 12.07.20212, consentfactory.org

Kurz darauf – und ich bin sicher, dass dies nur ein Zufall war, denn Glenn folgt der Consent Factory nicht – twitterte er dieses Stück New Normal Blasphemie:

Tweet Glenn Greenwald, 12.07.20212 via consentfactory.org

Anscheinend ist es also tatsächlich noch möglich, dass Leute, die das offizielle Covid-Narrativ glauben, als wäre es das Wort Gottes, sich gegen irgendeinen Aspekt davon aussprechen, oder einfach nur höflich die Logik davon in Frage stellen, oder anderweitig aufhören, sich wie ein Haufen geistlos gehorsamer „guter Deutscher“ zu verhalten, während eine neue Iteration des Totalitarismus direkt vor ihren Augen ausgerollt wird.

Ja, ich weiß. Ich klammere mich an Strohhalme, aber ich habe dieses verrückte Vertrauen in die Menschen. Außerdem werde ich alt und freue mich nicht mehr so sehr auf die Straßenkämpfe, wie ich es vor 30 oder 40 Jahren getan hätte.

Oh, und, fast hätte ich es vergessen, an alle meine Freunde im New Normal UK … habt einen schönen Tag der Freiheit!

Brain Fogging – Die Sendung mit der Maus ist aus

Die wahre Pandemie und ihr Kehraus

Auch wenn ich damit den Rest meiner Leser vergraule, aber reden wir doch einmal ausnahmsweise nicht über Banalitäten, sondern packen wird den guten & gernen Schweinehund am Schopf. Viel Zeit ist ja vielleicht nicht mehr, sogar die Mainstreammedien schwadronieren von Blackout und Internetaus. Außerdem: Lambda ist im Anmarsch … Doch reden wir einmal über die katastrophalste aller Krankheiten, die alle Viren und Toxine, die uns heute plagen, in den Schatten stellt. Eine Zivilisationskrankheit, die zu mittlerweile unübersehbarer Gehirnerweichung geführt hat und mit der wir nun zum erweiterten Suizid an unserer gesamten Spezies ansetzen: Der Narzissmus, die gute und gerne Selbstliebe und Egozentrik. Vorgelebt und bis zur Spitze entwickelt von unseren Promis, Politikern und vor allem von den Influenzern, die wir uns täglich reinziehen, all den Heidis, Lobos, Tilos, Walulus und sonstigen Böhmermännern und -frauen. Besoffen von der eigenen Großartigkeit brauchen sie jeden Tag eine noch größere Dosis an Applaus und Likes, um high zu bleiben. Das Tolle: Dafür müssen sie nichts anderes machen als die Segel aufspannen und relaxed den Rückenwind des herrschenden Wahnsinns nutzen. Gegen diesen Wind ansegeln und damit über Nacht 80% der Follower droppen?: Alter … ja lol ey.

Diese Krankheit, gegen die nicht nur die griechischen Stoiker, sondern der Kulturmensch aller bisherigen Epochen hart angekämpft hat, wird heute schon von Kindheit an gehätschelt und zum Ideal erhoben. Alle großen Philosophen haben vor ihr gewarnt, sie sogar mit Fäulnis und Verwesung gleichgesetzt, da sie letztlich zum Gleichen führt, was auch ein Heroinjunkie  durchmacht: Erst ein fulminantes Highgefühl, in dem man unfähig ist, die Realität und die eigene Situation zu erkennen. Dann Gehirnerweichung, Verlust der Zähne und Absturz in die Gosse.

Da wir hier nicht nur philosophieren, sondern auch pragmatisch sein wollen, zur Frage: Wie bekämpft man diesen Narzissmus? (Jeder, der ehrlich ist, weiß, dass er selbst zu einem gewissen Grade von dieser Krankheit gepackt ist.) – Nun, das geht sehr effektiv, indem man sich z.B. vornimmt, den Mund nicht mehr merkel- oder rezolike schneller plappern zu lassen als der Kopf mit dem Denken nachkommt. Nicht mehr planlos Zeugs zu brabbeln, wie einem der Schnabel gewachsen ist, sondern sich vornehmen (zunächst mal für ‘nen Tag oder ‘ne Woche, länger wird man es anfangs meist nicht durchhalten): nur Sinnvolles und Notwendiges aussprechen. Die griechischen Stoiker sprachen vom „Notwendigen“ als dem Not-Wendenden, alles andere als das Notwendige sei eitles Beiwerk, das es zurückzustutzen gilt. Vor allem: Die Atemluft nicht dafür verschwenden, um sich selbst zu rechtfertigen und subjektive Gefühle nach außen zu trompeten. Wer anderen pausenlos „sein Herz ausschüttet“, macht sich in Wirklichkeit unglücklich. Die Atemluft, die dafür aufgewendet wird, ist nicht nur verschwendet, sondern verursacht eine stumpf-schwüle Atmosphäre, in der frei liegender Käse schnell zu schimmeln beginnt. Auch das erst seit Mitte der 1990er Jahre auftretende und bisher von Chemikern immer noch nicht abschließend geklärte Phänomen des „Fogging“, auch bezeichnet als „Magic Dust“, bei dem sich Innenraumwände ohne erkennbaren Grund schwarzgrau färben und mit einem ölig-schmierigen Belag überziehen, kommt vielleicht nicht von ungefähr.

Und umgekehrt ist es in unserem Zeitalter des narzisstischen Wellnessfurzes eines der bestgehütetsten Geheimnisse: Glücklich ist man dann, wenn man etwas aussprechen kann, was nicht einen selbst betrifft, sondern was dem Gegenüber nützt und hilft. Dazu muss man sich natürlich auf die Situation des Anderen einstellen können – was uns zunehmend schwer fällt, wir haben es vielfach verlernt. Aber wer es schafft: Sofort klärt sich die Luft. Der Andere und auch man selbst kann wieder aufatmen, wenn es endlich einmal nicht um Banalitäten und den eigenen Hintern geht. Und als Nebeneffekt wird man im Übrigen bemerken, dass man ab nun auf andere wirklich attraktiv wirkt, während der Andere in Wirklichkeit jedesmal innerlich die Augen verdreht und am liebsten wegrennen möchte, wenn man ihm wieder mit seinen persönlichen Befindlichkeiten und Bedürfnissen kommt. Denn im Innersten sehnt sich jeder Mensch nach Freiheit. Und das Zelebrieren der persönlichen Gefühle und Konsum ist in Wirklichkeit das Gegenteil von Freiheit: absolute Bindung (insofern auch die Lifestyle-Werbung, die täglich auf uns einprasselt, absolute Lüge ist), die letztlich nur zu Gehirnerweichung führt, in der dann „die hirntoten Risikopiloten durch die Aerosole zischen und es ganz viele noch erwischen wird“ (Udo Lindenberg). Auch „die kollektive Mega-Power, also: Maske auf“ (ebd.) wird dann nichts mehr helfen.

Wer sich frägt, wie wir aus der derzeitigen, scheinbar vollkommen verfahrenen und dekadenten Situation wieder hinauskommen: Das wäre eine Option, bei der sich die Wolken schnell wieder lichten könnten. Die Luft, die wir atmen, wäre eine vollkommen andere, wenn sich jeder vornähme, auch nur 10% seiner losgelassenen Worte in diesem Sinne zu kultivieren. Und selbst wenn die Anderen nicht mitmachen, sondern man das nur in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Umfeld praktiziert: Man wird dann zumindest hier für bessere Luft sorgen, die jeder, der zu Besuch kommt, gerne inhaliert. In einer Wüste haben auch kleine Oasen ihren unschätzbaren Wert.

Das Ganze ist natürlich nichts für Weicheier. Wer diesen Kampf gegen die Logorrhoe („Sprechdurchfall“) aufnimmt, wird ordentlich ins Schwitzen kommen. Der bislang im Keller verkrochene Narzissmus wird quietschen, sich winden und pinkeln wie eine von der Katze gefasste Maus. Wer ihn dennoch nicht mehr aus der Hand lässt, kann ihn zur Strecke bringen. Und wer das schafft – eigentlich ist es eher ein Herkuleskampf mit dem Minotaurus als mit einer Maus  –, der wird merken: Ab jetzt gibt es niemanden mehr, der im Keller ständig den Käse und sonstige Lebensmittel auffrisst und zum Verschimmeln bringt. Man ist endlich wieder Herr im Haus. So wie es immer das Schlusswort einer beliebten Bildungssendung der 80er war: „Die Sendung mit der Maus – ist aus.“

 


Fotos:
Oben links: Jan Böhmermann live on stage (Wikimedia Commons, Franz Richter / User:FRZ / CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
Oben mitte: Jan Böhmermann bei der Grimme-Preis-Verleihung 2018 (Wikimedia Commons, © JCS / Fotoausschnitt / Lizenz: CC-BY-SA-3.0 / GFDL)
Oben rechts: Tilo Jung, Jugendpresse Deutschland, Jugendmedientage 2015 (Flickr/ CC BY 2.0 / Foto: Florian Timpe / Bildausschnitt)

Gegenrede zur Harnack-Preisverleihung an Angela Merkel nach 16 Jahren Kanzlerschaft: „Deutschland ist zu einem Land der Barbaren geworden, ein Land, in dem Menschlichkeit und Geist keinen Platz mehr haben, sondern vertrieben werden“ (S. Bhakdi)

… und warum die Zeit der Wissenschaft vorbei ist.

Hausdurchsuchungen bei Wissenschaftlern, Richtern und Ärzten – Prof. Bhakdi und Dr. Weikl im Gespräch from MWGFD e.V. on Vimeo.

 

Wenn uns Regierende, die „nicht nur dumm, sondern scheinbar auch bösartig“ sind, durchimpfen wollen …

Warum  wir uns das Denken nicht verbieten lassen sollten … gegenüber Regierenden, die „nicht nur dumm, sondern scheinbar auch bösartig“ sind.
Warum Transhumanismus eigentlich eine alte Idee ist und warum wir nicht nur eine komplett neue, menschengerechte Medizin, sondern auch ein ganz neues Denken brauchen.

Dummheit und Profitgier – Impfen bei Angst (Univ. Prof. Dr. med. Christian Schubert)

Der global-kapitalistische Krieg gegen die Realität (C. J. Hopkins)

Wer den nachfolgenden Text nur für die blühende Phantasie eines Literaten hält, mag sich die Ansage des ehemaligen CIA-Direktors und Council on Foreign Relations-Vertreters William Casey vergegenwärtigen: „Unser Desinformations­programm wird erst abgeschlossen sein, wenn alles, was die Öffentlich­keit glaubt, falsch ist“ (Quelle: quora.com). Mit dem FAF- / Für-Arsch-und-Friedrich Test („PCR-Test“) sind wir diesem Ziel nun ein gewaltiges Stück näher gekommen. Nach Auswertung von 190.000 PCR-Tests durch die Universitäten Duisburg und Münster besitzt dieser Test jetzt zwar nur noch Ramschstatus, doch wie bereits Hegel gesagt hat: „Wenn die Theorie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt, umso schlimmer für die Wirklichkeit!“

Seit 16 Monaten fällt der fernsehende Spiegelbildbürger nun beim Aufdrehen seines Endgeräts von einem Schrecken in den nächsten und wird „die Pandemie“ von den Hundsmedien in die hintersten Winkel der Welt zentrifugiert. Die Menschen sind bereits müde. Doch das zählt nicht. The Show must go on. Und wie schon Frank Zappa gewusst hat: „Who controls the media, controls the mind“.

***
(Artikel von C.J. Hopkins vom 30.06.2021 / CC BY 4.0, übersetzt mit Deepl Trans, Erstveröffentlichung unter dem Titel „The War on Reality“ bei Off Guardian, Grafik: E-Gruppe Berlin )

Der „War on Reality“ läuft also prächtig. Überall auf der Welt sind Gesellschaften in gegensätzliche, unversöhnliche Realitäten gespalten worden.

Nachbarn, Freunde und sogar Familienmitglieder sind erbittert in zwei feindliche Lager gespalten, die sich gegenseitig als paranoide Psychotiker, wahnhafte Fanatiker, gefährliche Idioten und in jedem Fall als Todfeinde betrachten.

In Großbritannien, Deutschland und vielen anderen Ländern sowie in zahlreichen Bundesstaaten der USA gilt nach wie vor der „Ausnahmezustand“. Ein apokalyptischer Virus ist auf dem Vormarsch. Mutierte Varianten verbreiten sich wie ein Lauffeuer.

Der größte Teil der Gesellschaft ist immer noch abgeschaltet oder unterliegt gesundheitlichen Notstandsbeschränkungen. Die Menschen laufen weiterhin mit Plastikgesichtsschilden und medizinisch aussehenden Masken in der Öffentlichkeit herum. Die Polizei taucht bei den Leuten zu Hause auf, um sie wegen „illegalen Versammelns im Freien“ zu verhaften.

Jede Abweichung von der offiziellen Realität wird von den Internet-Konzernen zensiert. Die verfassungsmäßigen Rechte sind immer noch außer Kraft gesetzt. Ganze Bevölkerungen werden gezwungen, sich experimentelle „Impfstoffe“ injizieren zu lassen. Pseudomedizinische Segregationssysteme werden in Betrieb genommen.

Und so weiter … Sie sind mit den Details vertraut.

Währenddessen gibt es in Schweden und ein paar anderen Ländern und in verschiedenen anderen Staaten in den USA keine apokalyptische Pandemie. Die Menschen gehen einfach ganz normal ihrem Leben nach. OK, sicher, es geht ein böser Virus um, also treffen die Menschen Vorsichtsmaßnahmen mit gesundem Menschenverstand, wie sie es typischerweise bei jedem bösen Virus tun, aber es gibt keinen „Ausnahmezustand“ und keinen Grund, die Gesellschaft radikal in eine paranoide, pathologisierte, totalitäre Dystopie zu verwandeln.

Dieser Zustand, in dem zwei widersprüchliche, sich gegenseitig ausschließende Realitäten existieren, ist… nun, er ist unmöglich, und so kann es nicht weitergehen. Entweder gibt es eine verheerende globale Pandemie, die einen globalen „Ausnahmezustand“ rechtfertigt, die Aussetzung der verfassungsmäßigen Rechte und die anderen totalitären „Notfallmaßnahmen“, denen wir seit März 2020 unterworfen sind, oder es gibt sie nicht.

So einfach ist das wirklich.

Außer, dass es nicht so einfach ist.

Angesichts der letzten 16 Monate vergisst man leicht, dass die Menschen seit fünf Jahren erbittert zerstritten sind, sich gegenseitig ausschließende Realitäten bewohnen und Menschen, die nicht mit ihren Realitäten übereinstimmen, als Feinde betrachten. Ich spreche nicht von politischen Meinungsverschiedenheiten oder gar soziokulturellen Unterschieden. Ich spreche von widersprüchlichen Realitäten.

Dinge, die tatsächlich passiert sind, oder nicht passiert sind. Dinge, die es gibt, oder nicht gibt.

Ich werde den ganzen Krieg gegen den Populismus nicht noch einmal aufwärmen – ich habe damals ausführlich darüber berichtet – aber damals wurde der aktuelle global-kapitalistische Krieg gegen die Realität offiziell gestartet.

Es waren nicht nur die üblichen Lügen und Propaganda. Es war ein umfassender ideologischer Angriff.

Am Ende glaubten die Leute tatsächlich, dass:

(a) dass Donald Trump ein russischer Agent war,

(b) dass er buchstäblich Hitler war und deshalb eine Art „Putsch“ inszenieren, sich selbst zum amerikanischen Führer erklären und das „Trumpische-Weiße-Rechtsradikalistische Vierte Reich“ ins Leben rufen würde, und

(c) dass er dies tatsächlich versucht hatte, indem er ein paar hundert unbewaffnete Demonstranten – gewalttätige extremistische Großmütter, Vater-und-Sohn-Kill-Squads und Bisonhut-Verrückte – geschickt hatte, um „das Kapitol zu stürmen“ und die Regierung während des sogenannten „6. Januar-Aufstandes“ zu stürzen.

Als GloboCap also die „New Normal“-Realität ausrollte, fingen sie nicht gerade bei Null an. Millionen von Menschen – nicht nur Amerikaner, denn der Krieg gegen den Populismus war eine globale Kampagne – lebten bereits in einer neuen Realität, in der Fakten überhaupt keine Rolle mehr spielten, in der Dinge, die nie passiert sind, offiziell passiert sind, und andere Dinge, die offensichtlich passiert sind, nie passiert sind, nicht offiziell, oder „rechtsextreme Verschwörungstheorien“, „Fake News“ oder „Desinformation“ oder was auch immer waren, trotz der Tatsache, dass die Menschen wussten, dass sie es nicht waren.

Aber das Ziel von GloboCaps Krieg gegen die Realität ist nicht nur, die Massen zu täuschen und sie in gegnerische Lager zu spalten. Seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation haben die Herrscher die Massen getäuscht und in gegnerische Lager gespalten. Diesmal ist es ein bisschen komplizierter als das.

OK, haben Sie jetzt etwas Geduld mit mir, denn es wird ein wenig berauschend.

Der „War on Reality“ ist kein Versuch, die Realität durch eine Scheinrealität zu ersetzen. Oder er ist das, aber das ist nur ein Teil davon. Sein eigentliches Ziel ist es, die Realität willkürlich zu machen, sie ihrer erkenntnistheoretischen Autorität zu berauben, sie in einen „schwebenden Signifikanten“ zu verwandeln, ein Wort, das keinen objektiven Bezug hat, was technisch gesehen natürlich bereits der Fall ist. Man kann sich kein Bild von der Realität machen. Sie ist ein Konzept. Sie ist kein physisches Objekt, das irgendwo in Zeit und Raum existiert.

Aber lassen wir diesen letzten Punkt für eine spätere Diskussion. Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sich in Semiotik zu verlieren.

Für die meisten Menschen, für die meisten praktischen Zwecke, ist die Realität… nun ja, die Realität. Sie ist objektiv. Materiell. Sie existiert tatsächlich. Sie existiert unabhängig von unseren Überzeugungen. Sie ist nicht nur ein willkürlicher, leerer Signifikant, der sich eigentlich auf nichts bezieht, den wir aber strategisch einsetzen, um Autorität zu erlangen oder um der Gesellschaft eine Ideologie aufzuzwingen. Wenn das der Fall wäre, gäbe es keine Realität. Nichts wäre wahr, alles wäre erlaubt … was ein Haufen postmodern-marxistischen Unsinns ist.

Aber stellen Sie sich nur einen Moment lang vor, wenn das der Fall wäre… wenn das, was die Realität bestimmt, tatsächlich nur eine Frage der Macht und nicht der Fakten wäre.

Stellen Sie sich vor, die Realität wäre nur ein Konzept, das wir benutzen, um die aktuellen Grenzen unseres Wissens und unserer ideologischen Überzeugungen zu markieren.

Unsere Ärzte – Onkologen und Virologen zum Beispiel, aber sie könnten jede Art von Ärzten oder Wissenschaftlern sein – würden sich gar nicht so sehr von mittelalterlichen Alchemisten unterscheiden, die damals ebenso wie die Patienten, die sie behandelten, völlig an ihre Realität glaubten, von der wir aber heute wissen, dass sie gar nicht die Realität war, weil unsere Realität die eigentliche Realität ist.

Ich meine, es ist ja nicht so, dass die Menschen in fünfhundert Jahren auf unsere medizinischen Praktiken und wissenschaftlichen Erkenntnisse zurückblicken und darüber lachen werden, so wie wir über diese mittelalterlichen Alchemisten, oder?

Tut mir leid, ich bin ein wenig vom Thema abgekommen. Ich habe versucht, den ultimativen Zweck dieses global-kapitalistischen Krieges gegen die Realität zu erklären, und bin dabei in einen ontologischen Sumpf geraten, der uns nicht weiterbringen wird. Kommen wir also zurück zur Vorstellung der Realität, nicht als das, was wir alle wissen, was sie ist (d.h. ein tatsächliches, materielles Ding, das existiert), sondern als ein Konstrukt, das die Menschen benutzen, um bestimmte offiziell sanktionierte Überzeugungen und Wahrnehmungen zu bestätigen und andere Überzeugungen und Wahrnehmungen für ungültig zu erklären, mehr oder weniger wie ein System der Moral, nur dass es die Dinge nicht in „gut“ und „böse“ einteilt, sondern in „echt“ und „falsch“.

Stellen Sie sich nun vor, Sie wären ein immens mächtiges, global hegemoniales ideologisches System, und Sie wollten Ihre Ideologie so weit wie möglich in der ganzen Welt durchsetzen, aber Sie hatten keine Ideologie an sich, oder überhaupt irgendwelche tatsächlichen Werte, denn der Tauschwert war Ihr einziger wirklicher Wert, und so war es Ihre Mission, alle Ideologien, Werte, Wahrheiten, Glaubenssysteme usw. auszulöschen und alles und jeden in der Welt in de facto Waren zu verwandeln, die Sie beliebig manipulieren konnten, weil sie keinen inhärenten Wert hatten, weil ihr einziger wirklicher Wert vom Markt zugewiesen wurde.

Wie würden Sie das anstellen, alle existierenden Werte, religiöse, kulturelle und soziale Werte, auslöschen und alles zu einer wertlosen Ware machen?

Nun, man würde die Realität nicht komplett zerstören wollen, denn das würden die Menschen nicht dulden. Sie würden sofort ausflippen. Die Dinge würden hässlich werden. Also könnte man stattdessen den umgekehrten Weg gehen und eine Menge widersprüchlicher Realitäten erzeugen, nicht nur widersprüchliche Ideologien, sondern tatsächliche, sich gegenseitig ausschließende Realitäten, die unmöglich gleichzeitig existieren können … was die Leute immer noch ziemlich ausrasten lassen würde.

Natürlich würde es eine offizielle Realität geben, mit der Sie jeden zwingen würden, sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt starr anzupassen, aber Sie würden die offizielle Realität häufig ändern und jeden zwingen, sich der neuen anzupassen (und so zu tun, als hätten sie sich nie der alten angepasst), und dann, sobald sie sich in diese eingelebt hätten, würden Sie die offizielle Realität wieder ändern, bis die Gehirne der Leute einfach komplett abschalten und sie es aufgeben, zu versuchen, einen Sinn in irgendetwas zu erkennen, und nur noch versuchen, herauszufinden, was Sie ihnen an einem bestimmten Tag glauben sollen.

Wenn man diesen Prozess lange genug wiederholte, bedeutete schließlich nichts mehr etwas, weil alles potentiell alles bedeuten konnte … an diesem Punkt konnte man den Leuten im Grunde alles erzählen, was man wollte, und sie würden es mitmachen, denn was zum Teufel würde es für einen Unterschied machen? Ein narzisstischer Milliardärsarschclown könnte ein russischer Agent und buchstäblich Hitler sein. Ein halbherziger Aufstand könnte ein „Aufstand“ sein. Kinder könnten „systemisch rassistisch“ geboren werden. Männer könnten menstruieren.

Aber warte…es wird noch besser.

Man könnte eine apokalyptische globale Pandemie inszenieren, die nur in bestimmten Ländern oder in bestimmten Teilen bestimmter Länder auftrat und die mehr oder weniger die natürliche Sterblichkeit widerspiegelte, und die die historischen Todesraten nicht drastisch erhöhte, aber dennoch total apokalyptisch war.

Völlig gesunde Menschen könnten zu „medizinischen Fällen“ werden. Sie könnten jeden, der an irgendetwas gestorben ist, als an Ihrem apokalyptischen Virus gestorben zählen. Sie könnten den Menschen unmissverständlich sagen, dass medizinisch aussehende Masken sie nicht vor Viren schützen, und sich dann umdrehen und ihnen sagen, dass sie es werden, und dann, später, öffentlich zugeben, dass Sie gelogen haben, um sie zu manipulieren, und dann leugnen, dass Sie das jemals gesagt haben, und ihnen sagen, dass sie Masken tragen sollen.

Sie könnten experimentell Millionen von Menschen „impfen“, deren Risiko, ernsthaft krank zu werden oder an Ihrem apokalyptischen Virus zu sterben, verschwindend gering oder gar nicht vorhanden war, und dabei Zehn- oder Hunderttausende töten, und die Menschen, deren Gehirne Sie methodisch gebrochen hatten, würden Ihnen dafür danken, dass Sie ihre Freunde und Nachbarn ermordet haben, und dann zu ihrem örtlichen Drogeriemarkt eilen, um ihre eigenen Kinder experimentell zu „impfen“ und Bilder davon ins Internet zu stellen.

An diesem Punkt müssten Sie sich keine Sorgen mehr über „Volksaufstände“ oder „Terrorismus“ oder irgendeine andere Art von aufrührerischer Aktivität machen, weil die große Mehrheit der Weltbevölkerung kopfgesteuerte Automaten wären, die völlig unfähig wären, eigenständig zu denken, und die keine Ahnung hätten, was real ist und was nicht, und deshalb einfach jedes neue Skript wiederholten, mit dem Sie sie fütterten wie Kundendienstmitarbeiter auf Haldol.

Viel besser kann es für global hegemoniale ideologische Systeme nicht laufen!

OK, sorry, ich glaube, ich habe mich schon wieder verlaufen. Ich bin mir nicht sicher, was ich eigentlich sagen wollte. Ich bin in letzter Zeit etwas benebelt. Ich schlafe nicht so gut. Das liegt wahrscheinlich an Long Covid. Oder vielleicht ist es einfach die Zeit des Monats. Wie auch immer. Es ist nicht so, dass es wichtig wäre. Trotzdem, ich denke, ich werde runter zu meiner ehemaligen örtlichen Buchhandlung gehen und mich testen lassen.

Einen schönen Tag in… Sie wissen schon, der Realität!

 

Brav: Die Hundsmedien apportieren das Delta-Stöckchen

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich heute meine gewohnte Zurückhaltung aufgebe und Worte wie „Hundsmedien“ in den Mund nehme. Aber jede andere Bezeichnung als „Hundsmedien“ erscheint mir in der gegenwärtigen Situation grob verharmlosend und irreführend. „Lügenpresse“ oder „Katzenstreupresse“ wäre eine bloße Verniedlichung der Stalinorgel, mit der die Medienschaffenden nun voll auf die Reihen der Zivilbevölkerung draufhalten. Entgegen den Genfer Konventionen verschonen die Hundsmedien weder Alte und Kranke, noch Frauen oder Kinder, sondern lassen sie mit markdurchdringendem, 24-stündigem Gebell ins offene Messer bzw. in die Impfnadel laufen.

Soll man es überhaupt noch kommentieren, dass diese Charaktere nach allem Fiasko der vergangenen eineinhalb Jahre nun die bereits erbrochene und verschimmelte Corona-Pizza ein viertes Mal aufsammeln und neu aufwärmen? Können hündische Charaktere überhaupt anders, als das Stöckchen zu apportieren, das ihnen ihre Herrchen hinwerfen? Noch dazu, wo es Stockschläge und Stromstöße setzt, wenn sie es nicht machen?

Wie noch niemals zuvor tritt uns heute der Ausspruch des ehem. New York Times-Chefredakteurs John Swinton über das Tagesgeschäft seiner Zunft vor Augen:

 „Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. … Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ (Quelle: Wikipedia)

Kann man derartige Prostitution einem zeitgenössischen, „evidenzbasiert“ aufgeklärten und „streng wissenschaftlich“ orientierten Menschen überhaupt vorwerfen? In einer Zeit, wo es unzählige Prostituierte gibt (alleine in Deutschland angeblich 400 000, also jede zweihundertste Person, die Ihnen am Gehsteig entgegenkommt), die sich auch für den größten Ungustl flachlegen und sich infektiöse Körperflüssigkeiten eintrichtern lassen, um sich dann nach Abzug von Zimmermiete und Tantiemen für den Zuhälter immerhin Makeup und Gucci-Deo kaufen zu können (für viel mehr bleibt laut Sexarbeiter*Innen-Report meist nichts übrig) – Wieso sollte es dann nicht auch Escortpersonal geben, das sich für richtig lukrative Dinge flachlegt: Um sich ein schickes Reihenhaus mit Rolf Benz Interieur, die Leasingraten für den SUV und das Pferd für die Tochter leisten zu können? Wären doch aus evidenzbasierter Sicht dumm, wenn sie diese Benefits anderen überlassen würden, nur um ein reines Gewissen zu haben. Ein reines Gewissen, um das einen die nebenan wohnenden Parvenus nicht beneiden, angesichts des gebohnerten Tesla aber vor Neid erblassen?

Und kann man es den Polizisten und sonstigen Exekutivkräften übel nehmen, dass sie das tun, worum sie in unserer prekarisierten, orientierungslosen Zeit jeder Abiturient beneidet: Einen Job zu haben, bei dem es keine Eigeninitiative und kein eigenes Nachdenken braucht, sondern wo man morgens einen Einsatzbefehl bekommt, den man dann einfach ausführt? Wo man ein solides Gehalt erhält und befördert wird, wenn man nichts weiter macht als das?


P.S.: Wer meint, dass es nur „Business as usual“ bzw. der ganz normale Wahnsinn ist, mit dem wir es zu tun haben – immerhin ist Prostitution bekanntlich das älteste Gewerbe der Welt und hat John Swinton seinen Ausspruch schon 1883 getätigt -, der irrt leider. Noch niemals in der Menschheitsgeschichte hat der Mensch eine solche innere Leere erlebt wie heute. Bislang konnten wir noch von gewissen Resten an Hausverstand und Charakter zehren, die uns unsere Kultur und unsere Vorfahren vermacht haben. Dieses Kapital ist nun aufgezehrt. Wer nicht in Eigenregie neues Kapital heranbildet, wird nun des Wahnsinns fette Beute. Genauso wie eine leere Muschel am Strand nicht unbewohnt bleibt, sondern schnell von Einsiedlerkrebsen und Würmern heimgesucht wird, die sich darin einnisten.

Doch das Heranbilden von neuem, nun individuell und nicht mehr kollektiv gegründetem Kapital kostet Mut. Man fühlt sich zunächst wie bodenlos, wenn man beginnt, eigenständig und nicht mehr am Gängelband der Hundsmedien bzw. des rülpsenden Konsensmolochs (© Wolf Reiser) zu denken. Während man zunächst ein sattes Gefühl von Kraft und Vitalisierung spürt, wenn man sich der herrschenden Lehre anschließt, selbst wenn diese reiner Wahnsinn ist. Dieses Gefühl ist natürlich trügerisch. Es wird einem damit nicht anders gehen als einer Sonnenblume, die man in einem Treibhaus nicht mit Wasser, sondern hochkonzentriertem Substral gießt: Sie wird schnell nach oben schießen, aber ohne Substanz. Setzt man sie ins Freie, wird sie beim ersten Windstoß einknicken und am Kompost landen.

Man soll aber nicht nur die Tragik der derzeitigen Situation sehen. An sich ist es eine große, vermutlich sogar die wichtigste Phase in der gesamten Kulturgeschichte, in der wir jetzt stehen:

Jeder Einzelne darf und muss entscheiden, ob er sich in einem Sog der Vermassung aufgibt oder ob er beginnt, eigenständig zu denken und zu leben. Worauf man in solchen Phasen Acht geben sollte, sind die zahlreichen, durchaus professionell aufgemachten und grün angestrichenen Surrogate, die einem hingehalten werden, um dieses Auf-sich-selbst-Stellen zu vermeiden. Man kann diese wählen, man muss nur wissen: Man wird in diesen synthetischen Surrogaten niemals gesunde Wurzeln ausbilden können. Man wird zwar einiges wucherndes Blattwerk, aber niemals Blüten hervorbringen. Man wird immer von konzernwirtschaftlichem Dünger und „Pflanzenschutz“-Mitteln (Pestiziden und Gentech-Impfungen) abhängig sein, damit aber erst Recht Schildläuse und Superunkraut anziehen, die einen auszehren und ersticken.

Wer hingegen den Weg der individuellen Freilandkultur abseits des Mainstream wählt, wird gemessen an Amazon-Maßstäben zwar nur eine Blume am Wegrand sein. Wer sich die Zeit nimmt und bei ihnen verweilt, wird allerdings sehen: Solche Blumen am Wegrand bergen unendliche Schönheit. In einer neoliberalen Wüste wird man sich kaum an ihnen sattsehen können.

Foto: Pixabay/CC0

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Zum Weiterlesen:

Unsere Leitmedien und das älteste Gewerbe der Welt

Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit – Teil 1: Im Griff der Würgeschlange

Der Mensch am Schlachtfeld zwischen Lüge und Wahrheit – Teil 2: Die Götterdämmerung der Lügenpresse

Grenzenlose Weihnachten und eine zerbrochene Spiegel-Fassade

Ivan Illichs Nemesis der Medizin 2021-reuploaded (Interview Gunnar Kaiser / Dr. Claus Köhnlein)

„Es ist als hätten alle den Verstand verloren, sich zum Niedergang und zum Verfall verschworen (…) Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken, der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.“ Obwohl der Barde, der das gesungen hat, vorsorglich unter Deck gegangen – und scheinbar selbst dahingerafft wurde , als unser vor Madagaskar liegendes Schiff von der Pest („Corona“) befallen wurde, so hat uns Reinhard Mey mit diesen Zeilen dennoch die wohl knappste und treffendste Diagnose unserer Zeit geschenkt.

Wie hat es soweit kommen können, frägt man sich. An dieser Frage bzw. dem Aufkommen des infantilen Szientismus („Follow the Science!“) werden Historiker der Zukunft wohl noch mehr kauen als am Aufkommen von Faschismus und Kommunismus. Den Trümmerkindern,  die den gegenwärtigen Wahnsinn ausbaden werden müssen, mag das folgende Interview mit dem Internisten Dr. Claus Köhnlein zumindest als Zeitdokument dienen, anhand dem sie das Unbegreifbare zu begreifen versuchen können. Und anhand dem sie ersehen können, dass sich seinerzeit nicht alle Menschen der Umnachtung hingegeben haben und sich klares Denken selbst inmitten eines qualmenden Infernos der Unvernunft immer behaupten kann.

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Da Google/Youtube alle Videos löscht, die Licht in die Große Umnachtung bringen können und auch den Kanal von Gunnar Kaiser derzeit gesperrt hat, hier ein Ersatzlink auf Vimeo:

https://vimeo.com/561310604

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