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Seid ihr bereit für den totalen (ideologischen) Krieg? [Hommage von C.J. Hopkins an Orwells Hasstage – und Ausblick auf 2021]

Essay von CJ Hopkins, 11.01.2020
(Übersetzung aus dem Englischen mit DeeplTrans, manuell geglättet;
Veröffentlichung mit freundlicher Genehemigung des Autors)

Volltext im Original: https://consentfactory.org/2021/01/11/are-you-ready-for-total-ideological-war)

Also, willkommen im Jahr 2021! Wenn die letzte Woche ein Vorgeschmack darauf war, wird es ein ziemlich aufregendes Jahr werden. Es wird das Jahr sein, in dem GloboCap jeden daran erinnert, wer eigentlich das Sagen hat und die „Normalität“ auf der ganzen Welt herstellt, oder zumindest versucht, die „Normalität“ wieder herzustellen, oder die „Neue Normalität“, oder den „Great Normal Reset“, oder „Den Neuen Normalen Krieg gegen den Inlandsterror“ … oder wie auch immer sie sich letztendlich entscheiden, es zu nennen.

Wie auch immer sie es nennen, auf jeden Fall hat GloboCap jetzt genug von den Spielchen. Sie haben die Nase voll von diesem ganzen „Populismus“-Quatsch, der die letzten vier Jahre andauerte. Jawohl, die Party ist vorbei, ihr von Russland unterstützten, rechtsextremen Terroristen! Ihr Trump-liebenden, Anti-Masken-Großmütter-Mörder! Ihr Impfgegner, Wahlbetrug-Verschwörungstheoretiker! Ihr Quertreiber, die ihr euch weigert, Befehle zu befolgen, tragt eure verdammten Masken, wählt, wen sie euch sagen, und glaubt, welche auch immer völlig schwachsinnige offizielle Propaganda, die sie in eure Köpfe gießen!

Oh, ja, diesmal habt ihr es wirklich geschafft! Ihr habt das gottverdammte US-Kapitol gestürmt. Ihr und eure rassistische, von Russland unterstützte Armee von Bisonhut tragenden halbnackten Schauspielern habt euch mit den Urgewalten des GloboCap angelegt, und jetzt, bei Gott, werdet ihr das büßen! Nein, versucht nicht, eure Verbrechen kleinzureden. Ihr habt ohne Erlaubnis ein Gebäude betreten! Das Gebäude, in dem Amerika die Demokratie simuliert! Ihr seid da drin rumgelaufen und habt alberne Fahnen geschwenkt! Ihr wart im Parlamentssaal, in den Büros des Volkes! Einer von Ihnen hat sogar seine dreckigen populistischen Füße auf Pelosis Schreibtisch gelegt … AUF IHREN SCHREIBTISCH! Diese Aggression wird nicht geduldet!

O.K., bevor ich mit diesem Aufsatz weitermache, muss ich meinen regelmäßigen Lesern erklären (falls es nicht bereits klar war), dass ich beschlossen habe, jedem Wort, das ich jemals geschrieben habe, abzuschwören. Und allen meinen Grundsätzen und auch meinem gesunden Menschenverstand. Und ich werde nun mit dem Rest meiner alten linken und liberalen Freunde in der Orgie des Online-Hasses und der Empörung mitmachen, der sie sich gerade besinnungslos hingeben.

Ja, mir ist klar, dass das ein Schock ist, aber ich habe die Zeichen von GloboCap an der Wand gesehen, und ich will nicht … ihr wisst schon, ideologisch „gesäubert“ werden oder wegen „Extremismus“ oder „Aufruhr“ oder „Inlandsterrorismus“ oder „Populismus“ oder was auch immer angeklagt werden. Ich habe eh schon genug Ärger, weil ich bei ihrer „apokalyptischen Seuche“ nicht mitspiele. Und was auch immer ich sonst noch bin, ich bin sicherlich kein Märtyrer, und ich muss mich um meine Karriere als Künstler kümmern, also habe ich entschieden, auf meinen inneren Feigling zu hören und mich im Gleichschritt dem gänsemarsch-schreitenden global-kapitalistischen Mob anzuschließen. Deshalb hört sich diese Kolumne etwas anders an als sonst.

Schaut mal, damals, vor meiner Bekehrung, hätte ich mich über meine liberalen Freunde lustig gemacht, weil sie diese „Erstürmung“ des Kapitols einen „Putsch“ oder einen „Aufstand“ nannten und forderten, dass die Demonstranten als „inländische Terroristen“ angeklagt werden sollten. Ich hätte sie wahrscheinlich ein bisschen dafür gescholten, weil sie im Internet wie ein Rudel seelenloser, totalitärer Schakale ihren Hass ausspuckten, auf jene unbewaffnete Frau, die von der Polizei erschossen wurde. Ich hätte vielleicht sogar eine Anspielung auf die berüchtigte Szene in Schindlers Liste gemacht, in der die Menge der „normalen“ deutschen Bürger lacht und johlt, als die Juden von den Nazischergen ins Ghetto abtransportiert wurden.

Aber jetzt, wo ich das Licht gesehen habe, sehe ich, wie schlecht und falsch ich lag. Ganz klar, das unbefugte Eindringen ins US-Kapitol ist ein Verbrechen, das mit dem Tod betraft werden sollte. Und die heutigen amerikanischen Liberalen mit den „guten Deutschen“ während der Nazizeit zu vergleichen, ist so empörend, dass … nun, es sollte am besten zensiert werden. Also, gut, dass ich mich entschieden habe, das nicht zu tun! Außerdem war die Frau eine „eifrige Verschwörungstheoretikerin“, also hat sie bekommen, was sie verdient hat, richtig? („Dumme Spiele spielen, dumme Preise gewinnen“, so lautet der offizielle, liberale, abgedroschene Spruch, glaube ich.)

In der Tat (und ich hoffe, meine liberalen Freunde lesen noch mit), hätte die Polizei die ganze Meute erschießen sollen! All diese von den Russen unterstützten Nazi-Aufständler hätten gleich an Ort und Stelle niedergeschossen werden sollen, bevorzugt von muskelbepackten Firmensöldnern und CIA-Scharfschützen aus Black-Hawk-Hubschraubern mit großen Facebook- und Twitter-Logos darauf! Eigentlich jeder, der im Capitol Building (das schließlich eine heilige Kathedrale ist) unerlaubt eintrat, oder der nur auf die Demonstration kam und ein MAGA-Käppchen trug, sollte von den Bundesbehörden gejagt, als inländischer, rechtsextremer Terrorist angeklagt, im Froschmarsch auf den Black Lives Matter Plaza geschleppt werden und dort einen Kopfschuss bekommen, live, im Fernsehen, so dass es alle an ihren Bildschirmen mitansehen und mitgröhlen können, so wie die Zwei Minuten Hass in 1984. Das würde diesen „Aufrührern“ eine Lektion erteilen!

Oder sie könnten sie auch in einem dieser mit Firmenlogos gepflasterten Stadien erschießen! Wir könnten es zu einem wöchentlich im Fernsehen übertragenen Ereignis machen. Es ist ja nicht so als gäbe es einen Mangel an Trump-unterstützenden „inländischen Terroristen“. Sie könnten jede Woche ein anderes Stadion benutzen, den Ort mit großen „New Normal“-Bannern schmücken, Musik spielen, Reden halten, das ganze Drumherum. Alle müssten natürlich Masken tragen und sich strikt an die soziale Distanzierung halten. Die Leute könnten die Kinder mitbringen und einen Erlebnistag daraus machen.

Nun, wie mache ich mich so weit, ihr linken und liberalen Freunde? Nein? Nicht fanatisch und hasserfüllt genug?

Okay, was braucht es also, um euch davon zu überzeugen, dass ich meine Meinung geändert habe, meine Meinung richtig verstanden habe und voll und ganz mit dem Totalitarismus der Neuen Normalität an Bord bin? Trump? Klar, ich kann Trump fertig machen. Ich hasse ihn! Er ist Hitler! Er ist ein russischer Hitler! Er ist ein russischer, weißer, supremistischer Hitler! Ja, ich weiß, ich habe die letzten vier Jahre damit verbracht, darauf hinzuweisen, dass er nicht wirklich Hitler ist, oder ein russischer Agent, und dass er wirklich nur derselbe lächerliche, narzisstische Arschclown ist, der er schon immer war, aber ich lag falsch. Er ist definitiv Hitler, und ein russischer Agent! Er ist sicherlich nicht nur ein pathetischer alter Hausierer ohne einen einzigen mächtigen Verbündeten in Washington, der nicht einemal einen echten Putsch inszenieren könnte, wenn Putin jeden blauen Staat auf der Landkarte atomisiert.

Nein, ich mache mir vor Angst vor seiner furchteinflößenden Macht in die Hosen. Vergesst, dass er gerade von Facebook, Twitter und zahlreichen anderen Unternehmensplattformen verbannt wurde und von den Unternehmensmedien, dem internationalen politischen Establishment, den Geheimdiensten und dem Rest von GloboCap seit dem Tag, an dem er den Amtseid abgelegt hat, zum Narren gehalten wurde. Vergesst die Tatsache, dass er, obwohl er die nuklearen Abschusscodes in seinen winzig kleinen Händen hält und Oberbefehlshaber des US-Militärs ist, das Äußerste, was er gegen seine Absetzung tun konnte, war, einen Arsch voll hoffnungsloser Klagen einzureichen und im Oval Office herumzusitzen, Cheeseburger zu essen und in die Nacht zu twittern. Nein, nichts davon bedeutet etwas, nicht wenn er immer noch die Macht hat, ein paar Dutzend verärgerte Amerikaner zu „ermutigen“, ins Kapitol zu stürmen (oder ruhig zu gehen) und Selfies zu machen, während sie auf dem Stuhl des Vizepräsidenten sitzen!

Schaut, der Punkt ist, dass ich ihn hasse. Und ich hasse seine Unterstützer. Ich hasse jeden, der ihn und seine Unterstützer nicht hasst. Ich hasse jeden, der keine Maske tragen will. Ich hasse die Republikaner. Ich hasse die Russen. Ich hasse alle, die sich nicht impfen lassen wollen. Mein Gott, wie ich sie hasse! Ich bin so voll von Hass und hirnloser Wut, dass es mich verrückt macht. Ich bin so mit selbstgerechten Hass verbraucht, Propaganda, und hergestellter Hysterie, dass, wenn Rachel Maddow, oder Chris Hayes, oder wer auch immer, mir sagte, dass es Zeit war, sie alle zusammenzutreiben, diese „inländischen Terroristen“, diese „Aufständischen“, diese „Verschwörungstheoretiker“, diese „Anti-Maske Extremisten“ (und alle anderen, die uns nicht gehorchen), um sie in Züge zu setzen und in Lager zu schicken, Ich würde wahrscheinlich zustimmen, dass das O.K. ist.

Und, wie mach ich mich, ihr Liberalen? Bin ich wieder im Club? Weil, ich habe es ja nun verstanden. Ich schwöre es! Ich bin geheilt! Gelobt sei Gott! Ich bin bereit, mit anzupacken und meinen Teil zu tun. Ich glaube an den Endsieg von GloboCap! Ich bin bereit, zehn, zwölf oder vierzehn Stunden am Tag zu arbeiten, wenn unsere Führer es mir befehlen, und alles für den Sieg von GloboCap zu geben! Ich bin bereit für einen totalen ideologischen Krieg … einen ideologischen Krieg, der totaler und radikaler ist als alles, was ich mir überhaupt vorstellen kann!

Sicher, unsere imaginären Feinde sind gewaltig (und dieser Krieg wird wahrscheinlich ewig dauern … oder zumindest bis zum Ende des globalen Kapitalismus), aber, mit den Worten eines unserer größten liberalen Helden, George W. Bush: „Versuch’s doch mal!“

 


(Übersetzung Ende)
+ zum Dessert evtl. ein Gläschen von George Carlin:

„Das Jahr Null“ – Lektion in Untertanentum


Bild: E-Gruppe Berlin

(Text von C.J. Hopkins, Auszug:)

… Die meisten von ihnen können es immer noch nicht verarbeiten. Sie können nicht erkennen, was ihnen direkt ins Gesicht starrt. Sie können es nicht sehen, weil sie es sich nicht leisten können, es zu sehen. Wenn sie es täten, würde es einen totalen Kurzschluss in ihrem Hirn verursachen. Sie würden massive psychotische Zusammenbrüche erleiden und völlig funktionsunfähig werden, also wird ihre Psyche sie daran hindern, es zu erkennen.

Der Sinn der Lektion ist, dass GloboCap — das gesamte global-kapitalistische System, das als eine einzige globale Einheit agiert — praktisch jederzeit die Simulation der Demokratie aussetzen und mit despotischer Gewalt gegen uns vorgehen kann. Es kann
(a) eine „globale Pandemie“ oder eine andere Art von „globalem Notfall“ ausrufen,
(b) unsere sogenannten „Rechte“ außer Kraft setzen,
(c) die Konzernmedien dazu bringen, uns monatelang mit Lügen und Propaganda zu bombardieren,
(d) die Internetfirmen dazu bringen, alle Formen von Widerspruch und Beweisen, die diese Propaganda in Frage stellen, zu zensieren,
(e) alle Arten von neuen eingreifenden „Sicherheits“- und „Schutz“-Maßnahmen einführen, einschließlich der physischen Verletzung unserer Körper, aber nicht darauf beschränkt … und so weiter.
Ich denke, Sie haben ein Bild davon. (Die Verletzung unserer Körper ist wichtig, deswegen lieben sie „Leibesvisitationen“ im Gefängnis und darum waren die folterfreudigen Truppen in Abu Ghraib davon besessen, ihre Opfer sexuell zu missbrauchen.)

Und die „Pandemie“ ist nur ein Teil der Lektion. Der andere Teil ist, dass man gezwungen wird zuzusehen (oder zusehen darf, je nach Perspektive), wie GloboCap an Trump ein Exempel statuiert, so wie sie an Corbyn und Sanders ein Exempel statuiert haben, wie sie an Saddam und Gaddafi und anderen „unkooperativen“ ausländischen Führern ein Exempel statuiert haben, wie sie an jeder politischen Leitfigur, die ihre Macht herausfordert, ein Exempel statuieren werden.

Das ist der Moment, in dem GloboCap die „Normalität“ wiederherstellt, eine „neue Normalität“, eine pathologisch-totalitäre „Normalität“, eine „Normalität“, die keinen Widerspruch duldet und vollständige ideologische Konformität einfordert.

Von nun an, wenn die GloboCap-Geheimdienste und ihre Sprachrohre in den Konzernmedien Ihnen sagen, dass sich etwas ereignet hat, wird dieses Ereignis genau so geschehen sein, wie sie es behaupten, unabhängig davon, ob es sich tatsächlich ereignet hat, und jeder, der sagt, dass es nicht so war, wird als „Extremist“, „Verschwörungstheoretiker“, „Leugner“ oder mit einem anderen bedeutungslosen Attribut abgestempelt werden. Mit solchen Un-Personen wird rücksichtslos umgegangen werden. Sie werden zensiert, von Plattformen entfernt, entmonetarisiert, entzertifiziert, unanstellbar gemacht, mit einem Reiseverbot belegt, sozial geächtet, hospitalisiert, eingesperrt oder anderweitig aus der „normalen“ Gesellschaft ausgeschlossen.

Sie selbst werden das tun, was man Ihnen sagt. Fragen werden Sie nicht stellen. Sie werden glauben, was auch immer man Ihnen zu glauben befiehlt. Sie werden es glauben, nicht weil es irgendeinen Sinn ergibt, sondern einfach weil Ihnen befohlen wurde, es zu glauben. Es wird dabei nicht versucht, irgendjemanden auszutricksen oder zu täuschen. Die Herrschenden wissen, dass ihre Lügen keinen Sinn ergeben. Und sie wissen, dass Sie wissen, dass sie keinen Sinn ergeben. Man will, dass Sie es wissen.

Das ist der Sinn der Sache. Sie wollen, dass Sie wissen, dass Sie belogen, manipuliert und offen verhöhnt werden und dass sie Ihnen alles sagen und antun können, was sie wollen, und Sie werden es mitmachen, egal wie verrückt es ist.

Wenn man Ihnen befiehlt, einen verdammten Impfstoff zu nehmen, werden Sie nicht fragen, was in dem Impfstoff enthalten ist, oder anfangen, über die „möglichen Nebenwirkungen“ zu jammern. Sie werden die Klappe halten und den verdammten Impfstoff nehmen. Wenn man Ihnen sagt, dass Sie Ihrem Kind eine Maske aufsetzen sollen, werden Sie Ihrem Kind die verdammte Maske aufsetzen. Sie werden keine dänischen Studien ausgraben, die beweisen, dass es sinnlos ist, Kindern Masken aufzusetzen.

Wenn man Ihnen sagt, die Russen hätten die Wahl manipuliert, dann haben die Russen halt die verdammte Wahl manipuliert. Und wenn man dann vier Jahre später sagt, dass eine Wahlmanipulation unmöglich sei, dann ist eine Wahlmanipulation eben verdammt nochmal unmöglich. Das ist keine Einladung zu einer Debatte. Es ist eine von GloboCap verifizierte und geprüfte Tatsache. Sie werden in Ihrer zugewiesenen, farblich gekennzeichneten, sozial-distanzierenden Box stehen (oder knien) und diese verifizierte, faktengeprüfte Tatsache wiederholen, wieder und wieder, wie ein verdammter Papagei, oder man wird eine neue mutierte Variante des Virus entdecken und Sie wieder in den verdammten „Lockdown“ schicken.

Sie werden das so lange tun, bis Sie Ihren Verstand wieder beisammenhaben, oder Sie können den Rest Ihres Lebens auf Zoom verbringen oder in Ihrem verdammten Pyjama Inhalte in die digitale Leere tweeten, die niemand außer den Internet-Zensoren jemals sehen wird. Sie haben die Wahl … es liegt ganz bei Ihnen!

Oder … keine Ahnung, das ist jetzt nur eine verrückte Idee, Sie könnten ja die verdammten Konzernmedien ausschalten, verdammt noch mal selbst ein bisschen recherchieren, sich ein Rückgrat und ein paar verdammte Eier wachsen lassen und sich dem Rest von uns „gefährlichen Extremisten“ anschließen, die versuchen, sich gegen die Neue Normalität zu wehren. Ja, es wird Sie etwas kosten, und wir werden wahrscheinlich nicht gewinnen, aber Sie werden Ihre Kinder nicht in Flugzeugen quälen müssen, und Sie müssen das Virus nicht einmal „leugnen“!

C.J. Hopkins

https://www.rubikon.news/artikel/das-jahr-null

(Creative Commons 4.0 International)

Neutralisierung eines Störenfrieds – Nachruf auf Marigny de Grilleau

„Die Impflinge kommen!“ – Das war eines der letzten Postings unseres geschätzten Marigny de Grilleau, untermalt mit einem Foto, das mehr sagt als tausend Worte : Ein feist lächender Schäfer treibt seine von einem bellenden Hund flankierte Herde durch urbanes Gebiet. Die Verkehrsampel steht auf Grün (aus Copyrightgründen nur auf FB zu sehen).
Nach Twitter hat nun auch Facebook sein Konto komplett gelöscht. Marigny war einer der wenigen, die sich bis zuletzt standhaft weigerten, den süßen Schierlingsbecher, der heute jedem von uns gereicht wird, zu trinken und damit ins gute, gerne & alternativlose Leben einzumünden. Auf Political Correctness hat er immer einen feuchten Kehricht gegeben und stattdessen seinem Hausverstand vertraut. Sogar als unter unseren Influenzern und Intellektuellen das große Dominopurzeln eingesetzt hat und der Corona-Tsunami fast alle guten & gernen Strandgäste verschlungen hat, hat Marigny es irgendwie geschafft, sich an einem Palmenzipfel festzuhalten und nicht von den dunklen Fluten mitgespült zu werden. Von diesem Palmenzipfel aus hat er weiter gegen den zur Normalität erklärten Wahnsinn angeschrieben. Bis nun der Räumtrupp angerückt ist und seine Palme mit der Motorsäge einfach umgeschnitten hat.
Seine Palme war wie eine kleine Oase. Immer wenn man dachte, dass der Wahnsinn endemisch wird und wir jetzt womöglich von allen guten Geistern verlassen sind, konnte man zu dieser Oase gehen und eine kleine Frischluftinhalation machen. In einer Zeit der kollektiven Umnachtung, in der sogar Köpfe mit veritablem Horizont wie Oliver Stone offen bekunden, dass sie für Joe Biden gestimmt haben – und das natürlich mit guten & gernen Gründen unterfüttern können -, war Marignys Seite einer der raren Orte im Netz, an denen es weiterhin koschere, pestizidfreie Kost gab.
Als ich letzte Woche nach Marignys Oase suchte, aber in den unter Hochwasser stehenden Landstrichen der marktkonformen Demokratie nirgends seine Palme aufragen sah, schwante mir bereits Übles. Als dann auf meine Suchanfrage genau – NICHTS kam, so als ob es seine seit 10 Jahren regelmäßig mit geistreichen Inhalten gefüllte Seite nie gegeben hätte, wusste ich, dass Orwells Alptraum jetzt womöglich nicht mehr fern ist (aus 1984 / Web-Rezension):
>> Alle Bücher, alle Zeitungen werden umgeschrieben. Immer wieder. Tatsachen existieren nicht. Es gibt einen Staatsfeind … und ab und zu werden Schauprozesse gegen seine angeblichen Anhänger veranstaltet. Die meisten Verdächtigen aber verschwinden einfach. Das „Ministerium der Liebe“, von der Polizei kontrolliert, „verdampft“ sie. Aus Akten und Druckwerken werden alle Erwähnungen dieser Personen gestrichen. Sie haben nie gelebt. Sie werden, auf Neusprech, zur „Unperson“.<<
Das Löschen unerwünschter Worte ist aber nur die erste Stufe. Orwell hat auch beschrieben, worauf es hinausläuft (natürlich nur, falls wir den Wahnsinn nicht stoppen):
>>Es wird auch eine neue Sprache ausgearbeitet durch Ausmerzung „überflüssiger“ Worte. Im „Neusprech“ ist es unmöglich, Ketzereien auch nur zu denken. Die Worte dafür fehlen.<<
Orwells „Hasstage“ haben begonnen. Ab jetzt gilt:
Krieg ist Frieden,
Freiheit ist Sklaverei,
Unwissenheit ist Stärke,
Impfen ist Liebe.
Und Rezo ist Rudi Dutschke (© Spiegel).

P.S.: Ganz zum Schweigen ist Marigny de Grilleau nicht gebracht. Aus seinem Exil zirpt er weiter: http://grilleau.blogspot.com/
Foto: pixabay/CC0

DER JOKER 4.0 – Die Drostendämmerung


(Der Joker / anti-spiegel.ru)

Die bizarre Tatsache, dass es tatsächlich nur dieser Drosten-Test ist, aufgrund dessen die Pandemie-Situation aufrechterhalten wird, kann man sich nicht oft genug vor Augen führen. Dabei ist es müßig, zum drölften Mal ins Feld zu führen, dass es laut Statistischem Bundesamt und  sogar laut WHO-akkreditierter Meta-Statistik in diesem Pandemiejahr weltweit nicht mehr Tote gegeben hat als im sonstigen Durchschnitt. Denn die Menschen sehen es mit eigenen Augen und vor allem mit dem Auge der Fernsehkameras, die auf die Intensivstationen halten: Es wird gestorben. Und diese Tatsache ist so schrecklich, dass sie bereit sind, alles zu tun, um das Sterben zu verhindern. Auch die hunderten Millionen Menschen, darunter insbesondere Kinder, die durch die Great Reset-Maßnahmen nun in Elend, Krankheit und Tod gestürzt werden, rühren im Land, in dem wir gut & gerne leben, bekanntlich kaum jemanden. Was uns allenfalls rührt: Ob wir vor Antritt des Masken-Weihnachten noch in den Primark shoppen gehen dürfen. Wenn nicht: auch egal, dann wird halt bei Amazon bestellt. Und der Glühwein schmeckt auch auf der Netflix-Couch, wenn man als anständiger prechtiger Staatsbürger schon nicht am Weihnachtsmarkt herumbummeln darf.

Doch verlassen wir kurz die Netflixcouch und nehmen wir zumindest für einen Atemzug die Vogelperspektive ein. Dass es ausgerechnet dasjenige Land ist, das gelobt hat, dass von seinem Boden nie wieder Gewalt ausgehen solle, das nun mit einem Produkt “Made in Germany” die ganze Welt in den Wahnsinn und in eine biblische Katastrophe treibt, gibt der guten & gernen Mehrheit kaum zu denken, sondern macht sie sogar stolz. Ebenso wie die gute & gerne Regierung, die den Erfinder dieses Exportschlagers sogleich mit dem Bundesverdienstkreuz bekränzt. Man muss fast Sorge haben, ob der Full-Spectrum-Dominance-Wissenschaftler unter der Last der sonstigen staatstragenden Medien- und Grimmepreise, die er im Land der marktkonformen Demokratie am laufenden Band umgehängt bekommen hat, nicht bald zusammenbricht. Jedenfalls steuert die medial-politisch-konzernwirtschaftliche Megamaschine allen ihr zur Verfügung stehenden Beton und Lametta bei, um diesen Wunderknaben zu stützen. Obwohl er schon bei der Schweinegrippe maximal danebengelegen hat (was damals über tausend vormals gesunden Kindern einen lebenslangen Impfschaden und Invalidität z.B. durch Narkolepsie beschert hat – wäre die Impfung nicht gestoppt worden, wäre die Opferzahl vermutlich in die Millionen gegangen), so sitzt er nun nicht im Gefängnis, sondern darf – vorerst – einen medialen Triumphzug feiern.

Er ist DER JOKER, der auf dem Weg in den Great Reset bzw. die Große Kaputtung ausgespielt wird und der alle anderen Karten sticht. Dieser smarte Joker bemalt sich nicht das Gesicht, sondern trägt feinsten biederen  Zwirn nach Schwiegermutters Geschmack. Doch rein bilanztechnisch betrachtet ist die Spur der globalen Verwüstung, für die er mit seinem Papaya-(“PCR”)Test die Schiene gelegt hat und die jetzt kaum noch zu verhindern ist, gewaltiger als es jemals ein Akteur der Geschichte, Nero und sämtliche Autokraten eingeschlossen, vermocht hätte. Gegen die Große Kaputtung, die jetzt auf Grundlage seines PCR-Tests stattfindet, erscheint die Zerstörung, die der Joker auf den Kinoleinwänden in Gotham City anrichtet, nur wie ein kleiner Faschingskarneval mit einem Waisenknaben als Hauptdarsteller.

Freunde der gestrengen, evidenzbasierten Wissenschaft, die in Drosten endlich ihr Idol gefunden haben, für das sie in den unheiligen Krieg zu ziehen bereit sind, werden diesen Vergleich frivol finden. Doch ich sage: Abwarten. Feiert ihn ruhig noch eine Weile. Eure Kinder und auch ihr selbst werdet ihn bald verfluchen. Ebenso wie die Regierung, von der ihr gerade allen Ernstes glaubt, sie führt diese Reset-Maßnahmen durch, um euch Kleinbürger oder eure Omas zu retten. Unsere Obrigkeit nebst IWF-Chefin Lagarde haben ja bereits mehr oder weniger unverhohlen verkündet, dass wir uns unsere Alten, die keine Leistung mehr bringen, sondern nur noch kosten, nicht mehr lange leisten können.

Dass der Drosten-Test, so wie das nun ein Gremium z.T. hochkarätiger Wissenschaftler festgestellt hat, 10 grobe wissenschaftliche Fehler auf methodischer und molekularer Ebene aufweist (siehe cormandrostenreview; siehe auch eine lesenswerte aktuelle Zusammenfassung zur medizinischen Basis dieses Tests von Milosz Matuschek) – verkürzt gesagt: dass dieser Test ein großer Murks ist, wird in unseren ansonsten ach so streng wissenschaftlichen Etagen achselzuckend zur Kenntnis genommen. Deswegen lassen wir uns doch nicht den Great Reset und die Große Impfung nehmen. Haben wir dann etwa umsonst EU-Steuermilliarden an Pfizer & Co. gegeben, um jetzt nicht in den Genuss der ersehnten Impfung zu kommen? Sollen die ganzen Knockdown-Maßnahmen etwa überhaupt unsinnig gewesen sein, so wie das z.B. ein Vergleich mit Schweden nahelegt? Wo kämen wir denn da hin? Da kann man ja gleich Kurzschluss im Kopf anmelden.

Wie dem auch sei. Rechtsanwalt Reiner Fuellmich hat jedenfalls durchaus richtig erkannt, dass es müßig ist, mit juristischen Mitteln gegen Maskenpflichten, Ausgangssperren etc. zu kämpfen und man sich dadurch nur in weitgehend aussichtslosen Grabenkämpfen verausgabt. Denn wie eingangs erwähnt: Gegen den Schrecken des Sterbens im Auge des fernsehenden Spiegelbildbürgers kommt man mit den rationalsten Argumenten nicht an, schon gar nicht nach neun Monaten medialer Dauerpropaganda. Fuellmich setzt die Motorsäge stattdessen an dem einzigen Holzbein an, auf dem das ganze Neverending Story-Pandemie-Infektionszahlen-Konstrukt steht: dem Drostentest. Wenn dieses bereits wurmstichige Holzbein wegknickt, dann muss das ganze Konstrukt zusammenbrechen und mit ihm auch die wahnwitzigen Pläne zum Great Reset.

Anbei die vorgestern von RA Fuellmich versendete Abmahnung, die, wenn Drosten in gewohnt arroganter Art durch Nichtkommunikation reagiert, unweigerlich vor Gericht landen wird:

Abmahnung Drosten_Fuellmich

„Wer nicht weiß, was ihm bevorsteht, der geht in die Duschen rein, weil er glaubt, es sind Duschen …“ (RA Reiner Fuellmich zur aktuellen Lage – Re-Upload)

„Wer nicht weiß, was ihm bevorsteht, der kann sich auch nicht schützen. Der geht in die Duschen rein, weil er glaubt, es sind Duschen und es sind gar keine …“ (RA Reiner Fuellmich in einem aktuellen Interview – von Youtube sofort zensiert, auf Bitchute noch verfügbar).
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Wer heute schon geduscht und gefrühstückt hat, mag evtl. zumindest bei Minute 17:00 reinhören, um zu realisieren, welchen Rattenfängern wir gerade in den Grand Canyon folgen.
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Ich habe fast eine Viertelstunde gebraucht, um das gelöschte Video im Netz aufzustöbern. Auf Youtube und Facebook: Alle Spuren in feinsäuberlich gelöscht, Orwell hätte anerkennend genickt. Auch Google war natürlich nicht bereit, zu assistieren und liefert als Antwort auf meine Fragen nur Wegweiser in den Gulli (Tagesschau, SZ, Rezo, Mailab, Volksverpetzer). Es ist wirklich eine Hochleistungsmaschinerie, mit der wir es da zu tun haben.
https://www.bitchute.com/video/NlHM99K11Aqf/

Intellektuelle Selbstverzwergung ehemaliger Geistesriesen

Treffender als Milosz Matuschek in einer jüngsten Betrachtung kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen: Was wir gerade erleben, sei nichts anderes als eine „Selbstverzwergung“ und „Bankrotterklärung des Denkens“:

„Liebe Intellektuelle: wo seid ihr gerade? Ihr sonst so mutigen Kritiker, Nachtarbeiter, Salonprovokateure und Geisteselite. Habt ihr euch freiwillig in intellektuelle Quarantäne begeben? Man hört euch kaum. Und wenn man euch hört, fragt man sich, in welcher Welt ihr lebt. Ihr klingt so staatsmännisch und offiziös. Hat euch ein Virus das Denken vernebelt? Lebt ihr noch?
(…)
Ihr habt euch den Spielregeln des offiziellen Diskurses ergeben. Wähle dein Lager! Bist du für oder gegen die Regierung?“

Dass neben den regierungsdominierten („öffentlich-rechtlichen“) und konzernwirtschaftlichen („privaten“) Medien auch die jungen & naiven ebenso wie die alten & leschen Influenzer mittlerweile ins gleiche Bockshorn blasen, wäre an sich ja noch nichts Neues. Wenn aber jetzt sogar die bislang letzten Eckpfeiler der vermeintlichen Vernunft wie Manfred Spitzer und Peter Sloterdijk der Reihe nach ins betreute Denken einmünden und sich dem zur Normalität erklärten Wahnsinn ergeben, dann sollte man wissen, was es geschlagen hat. Dazu Matuschek:

„Was Precht und Sloterdijk verlautbaren lassen ist eine klebrige Mischung aus Uninformiertheit und medial beeinflusstem naiven Realismus. Für den Denker sollte es nicht nur eine Welt hinter der „offiziellen Wahrheit“ geben, diese sollte die eigentliche Welt der Intellektuellen sein. Der Bürger braucht für sein Informationsbedürfnis keine Hilfskräfte des Regierungssprechers mit philosophischen Doktortiteln. Egal ob sie undeutlich tiefgründig oder klar seicht sprechen.“

Das annähernde Totalversagen unserer Intellektuellen, Influenzer, Journalisten und Wissenschaftler hat allerdings auch einen positiven Effekt: Viele „normale“ Bürger sagen sich nun: „Moment mal, wenn ich mit meinem bescheidenen Hausverstand SELBST denke, dann liege ich ja schon mindestens 10 mal richtiger als mit dem, was diese hybriden Meinungsführer verkünden – die bei jedem Statement, das sie formulieren, eine dreifache Rückgratverkrümmung veranstalten müssen, um in einem mittlerweile durch und durch heuchlerischen System der Political Correctness nicht versehentlich an der Wahrheit zu schrammen und damit ihre „Reputation“ zu verlieren.

 

Bild: Jacques Prilleau

Frettchen-Leak: 100% Killscore nach Corona-Impfung


Frettchen (Pixabay/CC0)

Ja, ich weiß, niemand mag sich ein 4-stündiges Video ansehen, auch wenn es einen vor lebenslanger Invalidität bewahren könnte. Vier Stunden, das ist soviel wie zwei Netflix-Filme und eine DSDS-Soap. Nein, diese Zeit kann man als aufgeklärter fernsehender Bürger keinesfalls berappen. Dann führe man sich in einer Popcornpause zum Werbeblock vielleicht zumindest diese eine Minute hier zu Gemüte:

(nur für diejenigen, die es interessiert, wie es den 20 Frettchen ergangen ist, die in einer – unveröffentlichten und auch nach mehrmaliger Anfrage unter Verschluss gehaltenen –  Studie den neuen Coronaimpfstoff gespritzt bekommen haben.)

https://youtu.be/fBtPbyvAgFI?t=13724


 

Da die Videos des Außerparlamentarischen Corona-Ausschusses (ACU) von Youtube laufend gelöscht werden, hier vorsorglich ein Alternativlink:
(einsteigen bei Minute 3:48:45)

https://www.bitchute.com/video/GFsN669hzkMS/

 

Auch die sonstigen Sitzungen des ACU sind imho ausnahmslos empfehlens- und unterstützenswert. Späteren Generationen werden sie wohl einmal als Zeitdokumente dienen, um zu verstehen, wie der gegenwärtige Wahnsinn möglich war.

Siehe https://corona-ausschuss.de

 

 

Das Ende des Guten und Gernen Lebens – Teil 4.0: X-Mas VaccineNation

Unheiliger Advent

Es ist eine frivole Stimmung, die derzeit von den Ventilatoren der Leitmedien über die marktkonformen Landstriche gefächert wird. Wenn ich durch die Stadt gehe, treffe ich Gewerbetreibende und Hoteliers, die ihren Familienbetrieb bereits de facto verloren haben und trotzdem gute Miene zum bösen Spiel machen. Aufgrund des Lockdowns nun bis über die Ohren verschuldet und in der Hand der Banken, ist es dennoch eine seltsam euphorische Stimmung, die über ihre gequälten verhüllten Gesichter zuckt. Die zu vernehmende Losung ist dieselbe, wie sie auch in den regelmäßig zugesandten Blättern der Wirtschaftsverbände ausgegeben wird: Irgendwie werde man „es schon schaffen“, man müsse eben „das Beste draus machen“ und sei optimistisch. Vor allem fehlt meist nicht der Hinweis, wie wohltuend es doch sei, nun mehr Zeit für Kinder und Familie zu haben.

Auch unter den fernsehenden Kleinbürgern und Angestellten findet man ein ähnliches Stimmungsbild. Nicht wenige sind allen Ernstes der Meinung, dass demnächst alles wieder gut & gerne wird. Große Konzertveranstalter stellen bereits in Aussicht, dass Volk wieder in die Arenen gelassen wird, Fluglinien das Wiedereinsetzen des All-Inclusive Tourismus. Auch der Fußball soll wieder rollen, ebenso wie auf der Oktoberfestwies’n die Nachfahren der Dichter und Denker. Welches wohlstandsverwöhnte Konsumentenherz schlägt bei dieser Vorstellung nicht gleich höher? Als Eintrittskarte, um Zurück ins gute & gerne Leben eingelassen zu werden,  braucht man bloß diese mRNA-Impfung vorweisen, an deren Vorbereitung eine medial-politisch-pharmazeutische Hochleistungsmaschinerie gerade Tag und Nacht im Vierschichtbetrieb arbeitet (siehe ntv: so soll der Almabtrieb zur Herdenimmunität bereits im Dezember stattfinden).

Auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird die frohe Botschaft verkündet: Bald sei Weihnachten und der Weihnachtsmann könnte diesmal eine Corona-Impfung bringen (so vernommen in der „Zeit im Bild“, der österreichischen „Tagesschau“ ).

Freuen wir uns also über die Päckchen, die uns der pausbäckige Weihnachtsmann bringt. Doch ich will mir heute am 1. Adventsonntag lange Worte sparen und lieber ein bisschen an die Sonne gehen, wollte nur auf das X-Mas Video von Steve Cutts hinweisen, der den Advent (wörtl.: das Herannahen), der derzeit herannaht, auf nach wie vor unübertroffene Weise in eineinhalb Minuten ins Bild gebracht hat.

Nicht wenige halten es gerade so wie die gehörnten Wirtshaushelden bei Minute 0:25 in diesem Video, die sich – wenn auch derzeit nur virtuell – in feucht-fröhlicher Runde zusammengerottet haben und ihr gutes & gernes Leben genießen. Schenkelklopfend und prustend erheitern sie sich über die einzigen kümmerlichen Hindernisse, die jetzt noch dem Fortschritt in die Neue Normalität im Wege stehen: diese depperten Aluhüte und Verschwörungstheoretiker. Also wirklich, wie kann man nur. Wenn hier wer schwurbelt, dann bitteschön wir evidenzbasierten Schwurbler und nicht ohne akademischer Schwurbellizenz.

Wenn bei besagter Minute 0:25 jemand in den Saloon dieser südtäuschen Spiegelbildbürger eingetreten wäre und ihnen gesagt hätte: „Ihr seid erledigt“, den hätten sie zutode gelacht oder ihm einen Aluhut oder ein Goldenes Brett vorm Kopf verliehen.

Schon kurz nach Minute 0:25 verstummt jedoch das sattzufriedene Gelächter und Gesödere und weicht nacktem Entsetzen. Die guten & gernen Leitmedienbürger haben nicht bedacht, dass man Pogo den Clown nicht ungestraft ins Wohnzimmer hinein und sich von ihm mit Handschellen die Hände auf den Rücken binden lässt. Der Horrorclown fordert nun seinen Tribut und wird seine rote Nase nicht abnehmen, bevor er auf seine Kosten gekommen ist.

Auch das Absägen des eigenen Wohlschandsgeweihs, so wie es der Leitmedienhirsch bei Minute 1:13 versucht, um sein Fell zu retten, wird dann nichts mehr nützen …

 


P.S.: Die möglichen Nebenwirkungen der kommenden mRNA-Impfung, wie sie z.B. der Lungenfacharzt und  ehem. Leiter der Europarat-Untersuchungen zur Schweinegrippe-Impfung (die viele vormals gesunde Kinder zu lebenslangen Invaliden gemacht hat) Dr. Wolfgang Wodarg während einer Befragung des Außerparlamentarischen Corona Ausschusses befürchtet, nehmen natürlich nur Aluhüte und krude Verschwörungstheoretiker ernst. Aufgeklärte Leser der Qualitätsmedien, die ansonsten auf Sicherheit um jeden Preis pochen, freuen sich hingegen schon auf das russische Roulette.

httpv://www.youtube.com/watch?v=D28oyD6P5FM&feature=share

Auch die weiteren Aufnahmen der Sitzungen des Corona-Ausschusses sind ausnahmslos empfehlenswert. Allzuviel Zeit, um sich über Nebenwirkungen der Corona-Impfung zu informieren, bleibt womöglich nicht. Die großen Social Media-Monopolisten Youtube & Co. setzen gerade ihre Ankündigung um, alle corona- und impfkritischen Beiträge zu löschen. Verstärkung bekommen sie von echten Profis: der geheimen Informationskriegs-Einheit der britischen Armee, die laut SPIEGEL darauf trainiert wurde, „unsere Köpfe und Herzen zu erobern“. Die GCHQ-Krieger werden jetzt ins Rennen geschickt, um für die wirklich gute Sache zu kämpfen. Wie die „Times“ unter dem Titel „GCHQ befindet sich im Cyberkrieg gegen Impfgegner“ berichtet, setzen die Geheimdienste nun Methoden ein, die sich bereits im Kampf gegen Terrorgruppen bewährt haben. Gemäß Times habe die Regierung den GCHQ beauftragt, „Impfgegner online und in sozialen Medien auszuschalten.“ (Quelle: www.thetimes.co.uk)

Ob wir uns im Neuen Jahr wiedersehen, oder uns der GCHQ die Server gegrillt hat: Ich weiß es nicht. Wünsche jedoch vorsorglich allen Lesern good night and good luck. Und trotz allem Irrsinn: Ruhig Blut bewahren. Denn auch das ist essentieller Bestandteil der Schockstrategie zum Great Reset: Dass wir in Angst geraten sollen. Dass wir mit pausenlosen Nachrichten des Irrsinns mürbe gemacht und uns, kaum dass wir wieder aufgestanden sind, gleich wieder der Teppich unter den Füßen weggezogen wird. Spielen wir dieses Spiel nicht mit oder begrenzen wir es zumindest auf ein Minimum. Oft wird man gefragt, was man in der derzeitigen verfahrenen Lage noch tun könne. Man könnte dazu einiges sagen, da gerade diese Suggestion  vermeintlicher Unbedeutsamkeit des Einzelnen zur größten Lüge unserer Zeit gehört. Aber wie schon erwähnt, möchte ich heute noch ein paar Schritte an die Sonne gehen und die Tage sind bereits kurz – daher nur in Kürze, was man NICHT tun soll: Auf jemanden warten, der einen rettet. Denn wie es Edward Snowden schon vor einiger Zeit ausgedrückt hat:  „Niemand wird dich retten – Sei Dein eigener Held!“

 

Ihr Helden unserer Jugend (Ihr könnt mich mal …)

Abgesang auf all die wackeren Punks, Rocker und Rebellen, die nun endlich ihren Frieden mit dem System gemacht haben und uns ins gute, gerne & alternativlose Schlamerkelland geleiten.

Oder mit den Worten eines in die Jahre gekommenen Panikrockers: „Wir brauchen die kollektive Mega-Power, also: Maske auf und mit panischer Konsequenz da durch!“

Also: Schnell einsteigen in den Sonderzug nach Pankow, der nun im Kopf Achterbahn fährt. Denn „wenn die hirntoten Risikopiloten durch die Aerosole zischen, wird es ganz viele noch erwischen“.

Danke an Alex Olivari für diese Hommage.

Last Exit Nirvana (Interview mit RA Reiner Fuellmich bei KenFM)

Ich weiß, Grund Nr.1 um bei Ken Jebsen augenblicklich die Rolläden runterzulassen, wiegt schwer: „Der redet so schnell.“ Noch gewichtiger ist Grund Nr.2: „Moment mal, wenn der da frei reden darf, dann bin ich ja nicht mehr der einzige Schlaumeier im guten & gernen Schlamerkelland. Das geht schon mal gar nicht.“
 
Bitte beide Rolläden ausnahmsweise mal für ein paar Atemzüge oben lassen. Und auch wenn der intellektuelle Alleinstellungszwerg im Oberstübchen in Schnappatmung übergeht: ruhig durchatmen und ihn zappeln lassen. Denn es könnte sein, dass der Highway, den Anwalt Fuellmich da baut, unser Last Exit vor Nirvana ist.
 

Die dritte Welle – wird die Welle der Frühdemenz sein! (Von Brzezinski lernen heißt siegen lernen)

Yes we can(cel)!

Die zweite Welle ist gegessen. Eine medial-pharmazeutisch-lauterbachernde Übermacht will sie sich nicht nehmen lassen und manifestiert sie jetzt mit aller zu Gebote stehender Gewalt. Yes we can!, würde Obamas PR-Agentur, die für ihre elektrisierende Präsidentschaftskampagne auch den großen Preis der US Werbeindustrie gewonnen hat, ausrufen. Das Gebein, das diese zweite Welle hinterlassen wird, wird gewaltig sein. Aber es ist müßig, noch über darüber zu reden. Wer Erich Kästner gelesen hat, weiß, dass man eine Lawine gleich zu Beginn stoppen muss. Wenn sie schon ins Rollen gekommen ist, ist es zu spät. Lassen wir also die zweite Welle Schnee von gestern sein und reden wir über die dritte. Gegen diese dritte Welle wird uns die zweite womöglich wie eine Rutschpartie im Wellnessbad vorkommen.

Auch diese dritte Lawine bereitet sich gerade vor. Im Gegensatz zur zweiten befindet sie sich aber in einem Stadium, in dem wir sie eventuell noch stoppen können. Zumindest kann der Einzelne als Individuum entscheiden, ob er Teil der Lawine werden und damit mit ihr untergehen will oder ob er lieber einen anderen, wenn auch beschwerlicheren Weg ins Gebirge wählt.

Wenn wir sie nicht aufhalten, könnte sie uns alle canceln: Cancel Culture. Einige Experten für alpinen Lawinenverbau wie Milosz Matuschek treffen zum Glück bereits Vorkehrungen, um das Schlimmste zu verhindern (siehe „Appell für freie Debattenräume“). „Cancel Culture“ hat vielleicht nicht umsonst die gleiche Wortwurzel wie „Cancer“ – vielen dämmert mittlerweile, dass dieser Ungeist des Denunzierens Andersdenkender gewissermaßen Krebs für unsere Diskussionskultur ist und wir schleunigst etwas gegen diese Krankheit unternehmen sollten. Insofern auch der „Cancel God“ (siehe oben) nicht nur ein kopfloser, sondern auch ein zutiefst kranker Geist ist. Wer sich von ihm infiltrieren lässt, ist eigentlich arm dran. Er kann zwar als Vassalle dieses Ungeists in seinem Umkreis durchaus einigen Schaden anrichten (und am Gwupsofa gemeinsam mit Sheldon Coopers Kumpels auch Spaß daran haben), aber übersieht, dass er dabei den allergrößten Schaden sich selbst zufügt.

Indem man sich von diesem Umgeist leiten lässt, praktiziert man das Gegenteil von dem, was an sich gesundes Menschsein wäre: interessiert und wertschätzend auf seine Mitmenschen und neues Gedankengut zuzugehen, sich mutig auch unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Wer hingegen in dem verharren möchte, was Vaclav Havel als Lebenslüge (*) bezeichnet hat und alle Anlässe zum Umdenken, die einem heute ja reichlich begegnen, brüsk abwehrt, stattdessen weiter die Lösemittelschwaden aus den Klebstofftüten der Relotius-Narrenspiegel und Südtäuschen Zeitungen inhaliert, um sich die Illusion des „guten & gernen“ Lebens aufrechtzuerhalten, der wird sich mit der Zeit selbst intoxinieren und den Garaus bereiten. Denn eine gesunde Verschaltung von Nervensynapsen ist in einer solchen Atmosphäre von Argwohn, Hass und Nichtwissenwollenschaft schlichtweg nicht möglich. Man weiß es aus der Umweltmedizin: Das Einatmen von Lösemitteldämpfen (VOCs) wirkt nicht nur betäubend, sondern zersetzt langsam das Zentralnervensystem.

Da es gar nicht so wenige sind, die diese Lösemitteldämpfe der Konsens- und Dissensmanufakturen lustvoll inhalieren und sich von der Cancel Culture willfährig instrumentalisieren lassen, sehe ich leider Massen an Frühdementen auf unsere Gesellschaft zukommen. Das, und nicht der Coronavirus, könnte unser Gesundheits- und Sozialsystem dann wirklich wie befürchtet sprengen.


(*) Zu Havels „Lebenslüge“:

Ein großes Missverständnis ist es wohl, wenn wir Wahrheit und Lüge als etwas Statisches ansehen. Damit soll Wahrheit nicht in die Beliebigkeit relativiert werden, was ein noch viel größerer Irrweg wäre, der heute auch eifrig beschritten wird. Was ich meine ist vielmehr, dass eine Einsicht, die gestern noch frisch und echt war, schon morgen ebenfalls zur Lebenslüge verholzt sein kann, wenn ich sie heute nicht neu erringe und weiterdenke. Wer sich gerade darüber wundert, warum so viele Künstler und kluge Menschen, die einstmals gute und brauchbare Gedanken formuliert haben und die man dafür zurecht geschätzt hat, heute ebenfalls verholzen, nur noch Abziehbilder ihrer selbst sind und sich als Multiplikatoren des zur Normalität erklärten Wahnsinns hergeben – das ist der schlichte Grund: sie haben sich auf ihren Lorbeeren bzw. auf ihrem kleinen Bauchladen an Liedern und Erkenntnissen ausgeruht, dachten, dass sie schon den Bogen `raus hätten und die Dinge checken. Sokrates, dessen Wahlspruch zeitlebens „Scio, nescio“ (Ich weiß, dass ich nicht weiß) war, hätte absehen können, wozu eine solche Haltung führt.

Doch man musste nicht einmal Philosoph sein, um das Schlammassel vorauszusehen, in dem wir jetzt stecken. Sogar ein verschlagener Fuchs wie der US Präsidentenberater Brzeziski hat lächend gemeint, dass die herrschenden Mächte von den Bürgern einer Demokratie nicht viel zu befürchten hätten und man die „aufgeklärten“ Bürger ruhig schwätzen lassen könne. Denn sie würden sich nach Ansicht Brzezinskis mit der Zeit schon selbst zerschwätzen.

Rechts: Zbignew Brzezinski (Public domain / U.S. Federal Government)

Brzezinskis Vorhersage ist nun auf breiter Front eingetroffen. Er wusste, dass die intellektuelle Eitelkeit den meisten Bürgeraktivisten zum Verhängnis werden wird, da diese im eigenen Wertekanon meist über allem anderen steht. Nicht wenige Intellektuelle und Panikrocker würden sich ja insgeheim wünschen, dass diese Coronapandemie nun in Form einer „zweiten Welle“ wirklich wahr wird, einfach, damit die Welt sieht, dass sie Recht gehabt haben, als sie auf dem Gaul der Drostologie mit der Papaya(„PCR“)-Testlanze als prechtige Ritter der Neuen Normalität davongaloppiert sind.

Doch das Zurückschauen auf diesen gordischen Koronaknoten soll nicht dazu führen, dass wir uns gegenseitig noch mehr Vorwürfe an den Kopf werfen. Das ist fruchtlos. Fruchtbar ist es einzig, wenn man das, was man einsieht, als erstes auf sich selbst anwendet. Und das besagte Verholzen kann man genausogut bei sich selbst beobachten und muss sich hüten, in diese Falle reinzutappen. Wie oft hat man nicht selbst schon eine Sache oder einen Menschen bloß aus seinem abgespeicherten Fundus an Erfahrungen und (Vor-)Urteilen beurteilt anstatt mit unbefangenem Interesse und Aufmerksamkeit? Machen wir es nicht sogar jeden Tag so? Und verpassen auf diese Weise nicht hundert wertvolle Gelegenheiten? Anstatt über eine kaum noch erträgliche gesellschaftliche Ignoranz zu klagen (und dafür wütende Reaktionen einzukassieren), steht einem diese Möglichkeit immer frei und niemand kann einen davon abhalten: Sich selbst an der Nase zu nehmen und sich aus der Ignoranz, die, wenn man ehrlich zu sich ist, auch im eigenen Keller nicht zu knapp gestapelt ist, jeden Tag ein Stück weit mehr zu befreien. – Gleichzeitig mit diesem Auftauchen aus dem Keller kann im übrigen auch der individuelle Immunstatus um einige Etagen nach oben fahren und braucht man sich vor allwinterlichem Virengewimmel nicht mehr zu fürchten.

Denjenigen, die das nicht machen, sollte man nicht zürnen. Man darf sie bedauern, sie werden sich von nun an selbst erledigen. Denn die Zeit, wo man mit einem Dosenbier vor der Umnachtungsschau („Tagesschau“) vor sich hindämmern und mit dem Round-up-ready Brei mitschwimmen konnte, sind vorbei. Die Investoren wollen Return of Investment, ihre Metzger wetzen bereits die Messer bzw. machen die Injektionsnadeln scharf. Nichtwissenwollen hat begonnen, tödlich zu werden. – Nicht mehr nur für die Menschen auf der anderen Seite des neoliberal vergewaltigten Globus.

Kaugummi am Weg der Großen Kaputtung bzw. des Great Reset

Eigentlich sei die aktuelle Diskussionsunkultur nur das Ergebnis einer Angst vor der Freiheit, meint Milosz Matuschek in einer jüngsten Betrachtung. Obwohl größtenteils im Unterbewussten und daher unsichtbar, muss diese Angst gigantisch sein. Denn anders ist es nicht erklärbar, dass große Menschenmassen nun die Option Söder, also Skalpierung und Untergang wählen.

Um das aufschäumende Meer an Argwohn, Zynismus und Hass zu verstehen, das wir derzeit mit „Cancel Culture“ zu umschreiben versuchen, muss man verstehen, dass Hass der Zwillingsbruder von Angst ist und sich diese beiden Brüder jederzeit ineinander umwandeln können (siehe  „Das Transen-Paar des Verderbens“). Wenn einem also im Supermarkt oder in den Dünen des Internet ein hasserfüllter Mensch anfährt, dann kann man sich vor Augen halten, dass es nur eine tiefsitzende Angst ist, die diesem Menschen als Stachel im Fleisch sitzt und ihn antreibt. Dieses Potential der Angst wird durch eine beispiellose medial-politische Kampagne im globalen Maßstab getriggert und instrumentalisiert (die Strategiepapiere der Regierungen zum systematischen Erzeugen der Angst sind hinreichend bekannt und brauche ich hier nicht nochmals zu verlinken).

Das Ziel des ganzen Treibens liegt inzwischen offen am Tisch, man braucht keine Verschwörungstheorien mehr, um es sich zusammenzureimen: Der „Great Reset“ – eine neue, digital observierte und gemaßregelte Welt nach den Vorstellungen der Lobbyvereinigung der größten Konzerne der Welt, dem World Economic Forum. Um diese von vornherein zum Scheitern verurteilte bzw. in eine absehbare Katastrophe mündende Utopie zu verhindern, bleibt uns nur noch ein kleines Zeitfenster. Denn es werden derzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, die die Megamaschine noch hergibt. Doch diese Hebel wären nicht ausreichend. Man braucht viele kleine Zahnräder, um die Faschiermaschine des Great Reset bzw. der Großen Kaputtung ihr Werk verrichten zu lassen.

Eine der obersten Prioritäten in der derzeitigen, noch nicht vollständig entschiedenen Phase des Reset: Abweichler und Aufklärer zum Schweigen bringen. Denn kein Bürger, der darüber aufgeklärt wird, welches Schicksal auf ihn und seine Kinder in dieser Maschinerie wartet und dass das strahlende 5G-gechippte Paradies eher Dantes Eishölle gleicht, würde bei diesem Wahnsinn eine Minute länger mitmachen. Die Inquisitoren und ihre Exekutivkräfte alleine wären zu schwach, das doch bereits beträchtliche Widerstandspotential in der Bevölkerung zu unterdrücken. Wie schon im Mittelalter bei den Hexenverfolgungen spannt man daher man zur Durchsetzung seiner Säuberungs-Agenda auch heute das gemeine Volk ein, lädt es zum Denunzieren, Verhöhnen und Verfolgen derjenigen ein, die von der herrschenden Lehre zu Ketzern, Ungläubigen und Sektierern erklärt wurden.

Es wird nun viel davon abhängen, ob wir dieses Spiel durchschauen oder ob sich wieder ein angst- und hasserfüllter Lynchmob zusammenrottet, der einer eigentlich bereits dekadenten und sturmreifen Kirche bzw. deren drittmittelfinanzierter Nachfolgeorganisation namens „Wissenschaft“ beim Scheitholzschlichten hilft.

Die Losung zum Zusammenrotten wurde bereits ausgegeben: „Unite Behind the Science!“ Vor allem minderjährige Rekruten strömen in Massen herbei und nehmen virtuelle Gewehre und Mistgabeln in die Hand, um dem streng wissenschaftlichen Fortschritt den Weg freizuräumen.

Die einzige offene Frage ist nun: Wieviele werden sich dem Marsch der Lemminge in den Grand Canyon anschließen und wieviele werden den mühsamen Weg uphill wählen? Der Weg nach unten in den Canyon ist flankiert von bunten Kaugummiautomaten und Softdrinkschenken, man kann vollen Rückenwind genießen. Der Weg nach oben ins Gebirge ist hingegen schmal und steinig. Regen und eisiger Wind wehen einem entgegen und wer diese Wanderung wagen will, sollte sich nicht nur warm anziehen, sondern muss sich die Butterbrote zur Wegzehrung selbst streichen und in den Ranzen einpacken, denn niemand wird einem unterwegs etwas servieren.

Wer zuletzt lacht … und wer seine Augen zum Weinen benutzen muss – wird sich zeigen. Womöglich schon früher als erwartet.

Foto: Pixabay/CC0

Polonaise der Lobotomie („Wer sich retten tut, der hat zum Untergang kan‘ Mut …“)


Der Zirkelschluss zwischen Regierungen, Konzernen, Wissenschaft, Massenmedien und freikrebsenden Influenzern ist vollbracht. Dave Eggers „The Circle“ kann zum Altpapier gelegt werden. Unite Behind The Science. Unite Behind The Economy. Unite Behind The Power.

Je nach Naturell könnte man nun verzweifeln oder herzlich lachen. Zumindest der „rülpsende Konsensmoloch“  (© W. Reiser) als lachender Dritter kommt aus dem Kringeln wohl kaum noch heraus. Wir leben in einer so herrlich verlogenen und heuchlerischen Zeit, die wie eine ganzjährige Geburtstagsparty für Baron Münchhausen anmutet, bei der Pogo der Clown das Konfetti streut und sich ein endloser Rattenschwanz an Feierabendhumanisten und Schlaumeiern mit in die Polonaiseschlange einreiht. All die Lobos, Jokos, Tilos und sonstigen Schroeders können auf höchstem Niveau Ultrafeigheit und Duckmäusertum unter Beweis stellen und sich dabei noch besonders schlau und keck vorkommen … herumwerfend mit Junk Science Schwammbojen wie „kontextualisiert“ und „evidenzbasiert“, an die man einfach nicht herankommt. Wer aus der guten & gernen Polonaiseschlange ausschert, wird faktengecheckt und vor die Tür gesetzt. Im Orchester der Titanic will man keine Spaßbremsen. So wie es uns schon Hansi Hölzel aka Falco gesungen hat:

„Die Titanic sinkt in Panik ganz allanig – aber fesch
Mit all den Millionen Cash und all der teuren Wäsch’
Die Titanic sinkt in Panik ganz allanig – aber gut,
Denn wer sich retten tut, der hat zum Untergang kan Mut.“

Streng wissenschaftlich aufgeklärt und evidenzbasiert marschieren wir nun in den Grand Canyon, stolz und mit einem Rezosmile auf den Lippen über all die Trottel und „Aluhutträger“, die warnen, dass das ein Marsch ins Verderben sein wird.


(*) Dave Egger in seinem dystopischen Roman „The Circle“:

„Eine ganze Menge von den Sachen, die ich erfunden habe, hab ich ehrlich aus Spaß gemacht, aus einer spielerischen Neugier heraus, ob sie funktionieren würden oder nicht, ob Leute sie benutzen würden. Ich meine, es war, als würde man auf dem Marktplatz eine Guillotine aufstellen. Du rechnest doch nicht damit, dass zig Leute Schlange stehen, um den Kopf reinzulegen.“

 

 

Das intellektuelle Waterloo – und warum wir vielleicht doch noch die Kurve bekommen

Nicht wenige verzweifeln gerade. Alle Karten liegen doch bereits am Tisch und es könnte schon längst wieder aufwärts gehen, aber unser Sinkflug geht weiter. Ein geschätzter Kollege hat gerade die Frage aufgeworfen, ob Proteste von den Herrschenden nicht geradewegs als Anlass genommen werden, um ihre Pläne des nackten Wahnsinns umso vehementer umzusetzen. Sie können dabei ja mit dem Finger auf Personen zeigen, die im Vergleich zur milliardenschweren und daher bis zur Perfektion professionalisierten medial-politischen Hochleistungsmaschinerie wie linkische Dilettanten wirken. Und wo der fortschrittsfreudige Bürger nicht den Karottensaft wählt, den ihm diese Dilettanten (von ital. dilettante = Liebhaber) aus ihrer Handpresse reichen, sondern lieber die DIN-ISO zertifizierte Cola, serviert von gazellenbeinigen, wenn auch nur digitalen Stewardessen.

Auch diejenigen unter dem Fußvolk, die keine Dilettanten wären, sondern die das Zeug zur Resistance hätten, hat man unter der Knute. Die Konsens- bzw. Dissens-Manufakturen können beim derzeitigen Monopoly beruhigt auf den Faktor „intellektuelle Eitelkeit“ setzen. Denn unsere intellektuelle Avantgarde folgt einer schwer zu widerlegenden Logik: Wenn der „blöde“ Janich, Icke oder Jebsen vor etwas warnt, na dann bin ich Oberleuchter erst mal dafür und suche gute & gerne Gründe, warum die heranrückende Ausschlachtung, Totalüberwachung und Verkrüppelung der Menschheit vielleicht was Gutes ist.

Dazu nur c&p ein bereits in den Sanddünen des Web verwehter Gedanke von vorgestern:

Ein Umschwung wäre eigentlich gar nicht einmal so schwer zu bewerkstelligen.Wir alle spüren die Sackgasse, in die wir geraten sind. Was den Umschwung blockiert, ist etwas, womit wir nicht gerechnet hätten: die intellektuelle Eitelkeit derjenigen, die sich derzeit als Meinungsführer und Influenzer betätigen. Diese verhalten sich inzwischen wie Marketingprofis in der neoliberalen Wirtschaft: „Aha, Meinung X wird als schon Y, z.B. Ken Jebsen abgedeckt. Also versuche ich den Markt mit irgendeiner anderen schrägen Meinung zu bedienen, wo ich dann von derjenigen Masse Follower abgreifen kann, denen das gut zu Munde steht und in ihren Ängsten und ihrer Trägheit bestätigt“ – und kann mir dabei noch besonders schlau und individualistisch vorkommen. Diskreditiere den anderen sogar noch als „bedenklich“ oder gar als „Spinner“.

Mit der derzeit herrschenden intellektuellen Eitelkeit und Selbstverliebtheit, die vielen ansonsten klugen Köpfen offensichtlich über alles geht, sabotieren wir uns gerade selbst. Dabei sollten uns die Alarmglocken, die gerade alle läuten, eigentlich nahelegen, gegen die Dinge, die uns zu überrollen drohen, an einem Strang ziehen. Aber die eigene Großartigkeit mit Alleinstellungsmerkmal geht bei den meisten Sofa-Intellektuellen dann doch vor. Und um Argumente, um das Abgründige, das vor uns steht, zu etwas Gutem & Gernen zu erklären, sind sie nicht verlegen.

Viele sind ja derzeit enttäuscht und wütend über ihre Mitbürger, die offensichtlich jeden medial propagierten Wahnsinn mitmachen. Es ist aber imho weniger ein Versagen der Bürger, was wir derzeit erleben. Von den Bürgern wollen die meisten schon einen Wandel. Sie haben es in den letzten Jahren nur versäumt, sich vom Einfluss der Medien und der herrschenden politisch-konzernwirtschaftlichen Meinung frei zu machen. Jetzt kann man sie daher am Nasenring im Kreis führen. Denn die Infusionsnadel steckt noch in ihren Venen.

Dabei bräuchte es eigentlich nur eine relativ kleine Anzahl an kritischen Intellektuellen an den richtigen Stellen, die das Lügen- und Manipulationskonstrukt, das uns nun – nicht mehr nur im metaphorischen Sinne – zu ersticken droht, zerlegen. Die Bürger würden sich in Scharen die Nadeln wieder aus den Venen reißen und die Bullshitinfusion stoppen. Die Intellektuellen versagen jedoch derzeit im Verein mit Promis, Künstlern und Kabarettisten nahezu komplett.

Es wäre hierbei schon schlimm, wenn diese Personen einfach nur schwiegen. Sie eröffnen jedoch sogar das Feuer auf die hinteren Reihen und fallen denjenigen in den Rücken, die es wagen, dem Wahnsinn die Stirn zu bieten.

Der Untergang, der uns nun droht, ist nach meiner Überzeugung weniger Lieschen Müller und Oma Irma geschuldet, die auf Berliner Litfasssäulen den Mittelfinger hebt und Angst vor Maskenverweigerern bzw. um den Rest ihres fernsehenden Lebens hat. Man könnte seine Wut allzuleicht auf solche armen manipulierten Mitbürger verschwenden. Der Feind bzw. der eigentliche Verrat sitzt jedoch ganz woanders. Nicht nur dort, aber durchaus auch bei denen, die das Zeug und den Horizont hätten, um den zur Normalität erklärten Wahnsinn zu entlarven, die aber stattdessen lieber den Rückenwind dieses Wahnsinns genießen.

Das intellektuelle Waterloo, das wir derzeit erleben, hat dennoch sein Gutes, auch wenn es uns ganz nahe an den Abgrund bringt. Vielleicht war es sogar unvermeidbar, um uns als Einzelne zum Aufwachen zu bringen. Denn wir realisieren nun: Wir können uns nicht mehr auf andere, scheinbar klügere Köpfe verlassen, die die Dinge für uns regeln werden. Von dort, wo wir es bisher erwartet haben, kommt nichts mehr. Jeder muss jetzt notgedrungen selbst denken und die Regie ergreifen. Zu diesem individuellen Aufrichten des Rückgrats des kleinen Mannes und der kleinen Frau wäre es vermutlich niemals gekommen, wenn die gewohnten Autoritäten und Institutionen nicht komplett weggebrochen wären. Insofern erleben wir gerade eine historische Zäsur. Und das kann inmitten allen Niedergangs auch durchaus hoffnungsvoll stimmen.

Foto: Pixabay/CC0

SEAN CONNERY IST TOT – DR. NO LEBT!

Zu Lebzeiten hat er sie jedesmal souverän durchkreuzt: die Versuche des irren Dr.No, die menschliche Kultur mit seinen Todesgloben aus dem Weltall zu vernichten und dann im Zuge eines „Great Reset“ eine neue Menschheit gemäß seinem kranken, technizistischen Gehirn zu züchten.

Jetzt sind wir selbst dran. 007 kann uns nicht mehr beistehen, seit gestern weilt er im Jenseits. Indes sich der digital remasterte Dr.No wieder aus der Gruft erhebt und den Nackten Wahnsinn zur Neuen Normalität erklären möchte.

Klaus Schwab, der Zeremonienmeister des World Economic Forum und Autor des Buches „Covid 19 – The Great Reset“, der im Übrigen auch dem Steuerungs-Komitee der Bilderberger angehört (lt. Jean Ziegler eine „für die Demokratie tödliche und für die ärmsten Menschen der Welt mörderische Einrichtung“), will die Gunst der Stunde diesmal nutzen. „The pandemic represents a rare but narrow window of opportunity to reflect, reimagine, and reset our world“.

Was Dr. No 4.0, den uns der „Spiegel“ als netten Onkel von nebenan verkauft, will? Paula P‘Cay hat es uns dankenswerterweise übersetzt. Here we go:

Foto Jean Connery: Stuart Crawford, CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

„Die Kanzlerin chloroformiert das Land“ (Roger Willemsens Vermächtnis in Zeiten des neoliberalen Holocaust)


(„Die Konsensmoloch-Krähe/pw)

Viele meinen ja, dass die Kanzlerin, die gestern einen weiteren Lockdown verkündet hat, nur ein pummeliges Dummerchen sei und ihr Gememmele eben halt nichtssagend und sogar irgendwie mitleiderregend oder doch nur gut & gerne gemeint. Sie irren fatal. Mit diesem Gememmele verbreitet Merkel nicht nur, wie Roger Willemsen festgestellt hat, nichts als „Betäubungszonen“ (Quelle: Tagesspiegel – „Die Kanzlerin chloroformiert das Land“), sondern dieses von ihr verbreitete gewisse Nichts wirkt in Wirklichkeit hochgradig zersetzend und lähmend auf das Innere jedes Menschen, der diese Worte entgegennimmt. Roger Willemsen hat seine Erkenntnis übrigens womöglich mit seinem Leben bezahlt. Nachdem er ein Jahr lang im Bundestag als Zuhörer gesessen hat, um direkt am Tatort des neoliberalen Holocausts Eindrücke für sein Buch zu sammeln, ist er tödlich erkrankt und verstorben.

Das heißt nun nicht, dass man vor der Fleisch gewordenen Betäubungszone wegschauen sollte. Man sollte sogar genau hinschauen. Denn die Krankheit unserer Zeit ist wohl in nichts so verkörpert wie in dieser Regierungsperson: Der opportunistische Nihilismus, das erstickende Nichts, der feige Rückzug vor dem „Alternativlosen“, die Zersetzung des Menschen … Goethes Geist, der stets verneint.

Die Crux ist nur, dass man dieses Nichts, das eigentlich tödlichste Gespenst, das derzeit umgeht, eben nicht durch direkte Merkmale festmachen kann. Denn es ist die Abwesenheit aller wichtigen menschlichen Fähigkeiten bzw. Tugenden. – Damit aber zerstörerischer als alle plumpe Aggression irgendwelcher offensichtlich autoritärer Despoten.

Das mag jetzt für manchen übertrieben klingen, aber in zukünftigen Geschichtsbüchern, die den neoliberalen Holocaust einmal aufarbeiten werden, wird es zweifelsfrei als erwiesen gelten: Mit der Person Merkel war eine Art schwarzes Loch gegeben, in dem alle Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaat ebenso wie das gesunde Menschsein auf Nimmerwiedersehen abgesaugt wurden. Kein noch so neoliberal indoktrinierter Schröder, Schäuble, Kohl oder sogar Merz hätten auch nur annähernd das zuwege gebracht, was Merkel bewirkt hat: Die vollkommene Zersetzung aller Grundlagen des Staates und die Sabotage der europäischen Friedensordnung sowie des gesunden Menschenverstandes. Ja, sie habe doch scheinbar eh „nichts“ gemacht. Aber gerade DAS wird man in Zukunft (es wird dann leider wohl zu spät sein) einmal als ihren modus operandi erkennen: Gerade indem sie NICHTS gemacht hat, hat sie für das Land größeres Unheil herbeigeführt als es jeder autokratische Tyrann durch offenkundiges destruktives Handeln vermocht hätte.

 

 

Die zweite Welle – nein: Der Weiße Hai kommt!


(Pixabay/CC0)

Viele sind ja der Überzeugung, dass die diesjährige Grippewelle besonders milde ausfallen wird. Immerhin würden doch Hygiene und Abstand großgeschrieben wie noch nie. Nach Beratschlagung mit mehreren Ärzten und Psychotherapeuten meines Vertrauens muss ich da leider dagegenhalten: Uns steht eine gesundheitliche Katastrophe ins Haus wie wir sie noch nicht gesehen haben und wie es sich nicht einmal die tollwütigsten Tierärzte und die wirrsten Virologen ausmalen hätten können.

Um es kurz zu halten: Alle diejenigen, die es sich entgegen aller äußeren Fakten nicht aus dem Kopf schlagen lassen wollen, dass wir eine furchtbare Pandemie haben, haben definitiv recht. Es ist sogar eine Pandemie biblischen Ausmaßes, die in ihrer Zerstörungskraft bisherige Menschheitskatastrophen und Kriege womöglich weit übertreffen wird und unserer Zivilisation das Genick brechen könnte. Breite Bevölkerungsschichten haben sich von dieser Pandemie anstecken lassen.

Da bis vor Kurzem verpönter Alarmismus mittlerweile oberste Bürgerpflicht ist, will auch ich mich in meiner Bilderwahl nicht zurückhalten. Gleichwohl verpflichte ich mich, politisch korrekt zu bleiben und niemanden als Schaf zu bezeichnen. Wie sollte man aufgeklärte, fernsehende und maskentragende Bürger auch für Schafe halten, wo sie doch wissen, wo sie auf Winterreifen 10% Rabatt bekommen und wie man via Proxy-Server noch billigere Urlaubsschnäppchen ergattert.

Schafe sind in der Tat womöglich unser geringeres Problem. Wir haben es derzeit mit einem ganz anderen Tierchen zu tun. Ich würde es eher mit einem vielarmigen Kraken vergleichen, der derzeit die Tentakeln nach uns ausstreckt. Oder mit dem bekannten Bild aus „Der weiße Hai“, wo Menschen fröhlich astroturfend an der Oberfläche paddeln und nicht ahnen, dass sich aus der Tiefe ein riesiges Ungeheuer nähert, das bereits sein gezahntes Maul aufgerissen hat und nach Beute lechzt.


(Pixabay/CC0)

Es ist zwar nicht das auf allen Titelseiten prangende Virus, das uns nun den Garaus machen wird, sondern eine unsichtbare, aber nicht minder reale Infektion. Der Großteil der Menschen hat sich mit ihr anstecken lassen und trägt diesen Keim nun in sich: einer irrationalen Angst und zersetzenden Entfremdung. Die Inkubationszeit dieses Keims ist vorbei, die ersten Symptome sind bereits sichtbar und werden sich vermutlich in nicht vorstellbarem Ausmaß steigern.

Die Menschen sind jetzt durcheinandergeschüttelt, ihr durch Stress, Masken und Existenzbedrohung herabgedämpftes Immunsystem macht sie nun anfällig für alles Mögliche. Ärzte berichten von maskenbedingten Lungenerkrankungen, darunter Mykosen (Verpilzung), das sind Krankheitsbilder, die bei normal ernährten Menschen in Europa bisher äußerst selten und nur im Falle extremer Immunschwäche aufgetreten sind. Das Immunsystem ist des Weiteren zuständig bei der Verhinderung von Zelldegeneration. Aus der Psychoneuroimmunologie weiß man, dass eine dem Leben entfremdete Haltung des ängstlichen Rückzugs vielschichtige körperliche Dysfunktionen nach sich zieht.  Es ist daher auch mit einer Zunahme von Krebserkrankungen zu rechnen.

Überhaupt sind die nun schon über ein halbes Jahr andauernden und nach dem Willen unserer Politiker auch nach dem Ende der Pandemie (der Impfung) fortzusetzenden Maßnahmen des „Social Distancing“  in jeder Hinsicht so ziemlich das exakte Gegenteil eines gesunden menschlichen Daseins. Der Mensch braucht, um gesund zu sein, freien Kontakt, freien Atem, freie Bewegung und freie Gedanken. Wer sich den Söder‘schen Maßnahmen fügt, wird in dieser Hinsicht sukzessive verkrüppelt.

Das kommende Desaster

Es sind damit leider die Voraussetzungen gegeben, dass selbst bei an sich gewöhnlichen herbstlichen Atemwegs-/Grippeinfekten alle möglichen Komplikationen und  schwere Verläufe auftreten werden. Und da Raider jetzt bekanntlich Twix heißt (einige Länder haben angekündigt, Influenza diesen Winter nicht mehr mitzuzählen, sondern nur noch Corona), wird klar sein, was schuld ist. Es stehen uns also dramatische gesundheitliche Verhältnisse ins Haus, bei denen sich die Befürworter der Coronapolitik womöglich auf voller Linie bestätigt sehen werden. Die zweite Welle, obwohl es sie eigentlich nicht gäbe, wird nun mit aller medialer und politischer Gewalt herbeigerufen und tatsächlich manifestiert. Wir haben bereits einen Grad an Hysterie erreicht, in dem Kinder, die husten und Erkältungssymptome zeigen, von ihren Mitschülern wie Pestkranke gemobbt werden und Erwachsene beim Anflug von Husten in Panik geraten und daran denken, ihr Testament zu machen.

Doch das gesundheitliche Desaster wäre noch nicht das Allerschlimmste. Eine regelrecht feindselige Atmosphäre hat sich über uns ausgebreitet. Psychische Störungen sind bereits jetzt unübersehbar und könnten demnächst überhand nehmen. Die in stündlichem Nachrichtentakt mit hoher Reichweite in die Köpfe transportierten Ängste, Manipulationen, Falschdarstellungen, Diffamierungen und regelrechten Volksverhetzungen werden ihren unweigerlichen Tribut fordern. Selbst ein kritischer Mensch kann die Masse und Raffinesse der derzeitigen medialen Meinungsmache kaum noch verarbeiten. Nicht wenige Bürger haben sich dieser Art von Meinungsmache ergeben und gehen nun selbst als Denunzianten und Hexenjäger auf die Jagd nach Andersdenkenden. Sie übersehen, dass das hierbei freigesetzte Gemisch aus Hass und Angst, auch wenn es sich in subtile Formen oder Satire kleidet, zuerst auch das eigene Nervensystem passieren muss und krank macht. Niemand kann in so einer feindseligen Atmosphäre auf Dauer gesund bleiben. Vor allem nicht diejenigen, die sich vermeintlich als Jäger verstehen. Diejenigen, die als Opfer dastehen, da sie dem kollektiven Irrsinn inneren oder auch äußeren Widerstand leisten und dafür gemobbt und womöglich sogar geschlagen werden, haben hingegen weitaus bessere Voraussetzungen, gesund zu bleiben. Denn sie haben sich vom Irrsinn nicht anstecken lassen. Viele Aluhutjäger mögen jetzt noch darüber lachen, aber ihnen droht ein irreversibler Dachschaden mit neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen und frühzeitiger Demenz.  Man vergönne ihnen also ruhig noch ein paar Takte Lachen und Schenkelklopfen. Es ist ein unschönes Schicksal, das auf alle jene wartet, die sich aus der Klebefalle des politisch Korrekten nicht befreien können.

Rendering wird Realität

Grafik: E-Gruppe Berlin

Auch die (fiktive, nicht real existierende) Form des Coronavirus, so wie es uns mittels 3D-gerenderter Computergrafiken präsentiert wird, hat etwas eminent Reales: Die hierbei zu sehenden polypenförmigen Ausstülpungen sind tatsächlich das, was der Pathogenese der derzeitigen Volkskrankheit entspricht: Unförmige, krankhafte Ausbeulungen, die nun dazu übergehen, zu platzen und das darin angestaute eitrige Sekret in die Umwelt und auf die Mitmenschen zu verspritzen. Es wird bereits geängstigt, gehatet, gemeldet und diffamiert, was das Zeug hält. Wer von diesem Sekret mit offenem Mund erwischt wird, wird ebenfalls infiziert und wandelt fortan als lauterbachender Superspreader durch die Straßen.

Eine Rückverfolgung dieser Superspreader des Fear Porn findet leider nicht statt und wäre beim derzeitigen Stand der Pandemie auch weitgehend aussichtslos. Der Wahnsinn hat sich bereits über die gesamte Welt verstreut und entfaltet nun eine reißende Eigendynamik, gegen die der letzte Tsunami im indischen Ozean wie ein leises Plätschern erscheint. Wie eine vielarmige Hydra ist er nun kaum noch zu stoppen. Schlägt man unter Aufbietung aller verbliebener Herkulen einen dieser Schlangenköpfe ab, indem man eine Falschdarstellung aufklärt, dann wachsen sogleich sechs neue Köpfe hervor, die umgehend damit beginnen, ihr lähmendes Gift zu verspritzen – freilich auf höchstem Niveau und mit guten & gernen Argumenten. Sollte der scheinbare Kern des wissenschaftlichen Wahnsinns, Drosten, unter der Last der um seinen Hals gehängten Bundesverdienstkreuze und Grimms Märchenpreise – ich meine natürlich: Grimme-Preise –, demnächst zusammenbrechen, dann steht schon am nächsten Tag ein neuer (Her)Mann Meyer auf der Bühne und lässt das Orchester der Alternativlosigkeit weiterspielen.

Keine Meier mehr

Dabei ist das Modell Meier, das uns derzeit unter verschiedenen Namen und Köpfen, die aber eben ausnahmslos alle meier sind, eigentlich ein Auslaufmodell. Heli Deinböck hat diesem Modell bereits einen schönen Abgesang gesungen („Wir brauch’n kaane Meier mehr“). Wenn wir diesen Meierköpfen weiter folgen, werden sie uns auf höchstem akademischem Niveau direkt in den Abgrund führen. Es sind nur noch wenige Schritte, die wir setzen müssen und wir haben ihn erreicht und werden ins Leere treten. Wir werden dann merken, dass es der Gravitationskraft vollkommen einerlei ist, ob wir versuchen, sie wegzulachen und im freien Fall noch ein paar Selfies mit Rezotilo-Smile zu posten. Die Gravitation wird gnadenlos ihr Werk verrichten und mit einer Fallbeschleunigung von exakt 9,81 m/s2 alle diejenigen, die sich ihr hingeben, Richtung Talsohle des Grand Canyon ziehen – die „Dummen“ genauso wie die „Gescheiten“. Wer glaubt, dass ihn die Gravitation verschont, nur weil er ein ausgewiesener Intellektueller ist, dessen diplomierter Verstand ihn bisher immer in luftleeren Höhen schweben hat lassen, hat sich gründlich getäuscht. Die 9,81 m/s2 muss auch er mit seiner Körpermasse multiplizieren, selbst der prechtigste Intellekt bringt bei dieser Rechnung kein Gegengewicht auf die Waage.

Den Schlangenkopf ausbrennen

Um dieser Hydra beizukommen, müsste man eventuell darüber nachdenken, was es mit der Analogie aus der Herkules-Sage an sich hat. Herkules brennt das Haupt der Hydra mit Feuer aus, sodass keine Schlangen mehr nachwachsen können. Damit das niemand missversteht: Das soll natürlich kein Aufruf zur Brandstiftung am RKI sein. Eine solche Brandstiftung würde geradewegs vier neue RKIs und Elfenbeintürme der Drostologie aus dem Boden schießen lassen und obendrein eine Überwachungskamera in jeder Bürgerwohnung. Es muss also ein anderes Feuer sein, mit dem wir der derzeitigen Pandemie des Wahnsinns beikommen.

Und man müsste es als erstes bei sich selbst entzünden. Doch es anzuzünden, kann auch für einen selbst zunächst sehr schmerzhaft sein. Denn im Schein dieses Feuers sieht man plötzlich sehr unangenehme Dinge, z.B. wie sehr man selbst der Lebenslüge zugetan ist und die süße Illusion der bitteren Wahrheit vorzieht. Denkt man sich den Audi, den Doktortitel, das Smart Home und das Smartphone weg, über die man sich in der Welt bewegt, dann ist es oft ein erschütternder Anblick, was dann noch übrigbleibt und wieviel Zeit man von seiner Sanduhr bereits in den Oktoberfestgulli verrinnen hat lassen. Nichts anderes als der Schrecken vor diesem Anblick ist es auch, warum so viele Bürger selbst angesichts der Tatsache, dass ihnen und ihren Kindern nun das Fell über die Ohren gezogen wird, dazu tendieren, die Schlachtung am Sofa zu wählen anstatt sich einen Weg in die Freiheit zu bahnen.

Immerhin lautet das Versprechen: „Deine Schlachtung wird bei Popcorn und Dosenbier vorm Flachbildschirm stattfinden. Du kannst jetzt noch fünf Tage Spaß haben und dir den Bauch vollschlagen. Wenn du hingegen versuchst, zu entkommen, dann ist der Spaß sofort vorbei und du hast die Hunde der Inquisition an den Fersen.“

Jeder Bürger hat diesen Deal vernommen. Ein entsprechendes Vertragsangebot wurde per Einschreiben an jeden Haushalt versandt, jeden Abend gibt‘s dazu einen Reminder der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die Entscheidung liegt nun bei jedem Einzelnen. So wie bei allem im Leben gilt nun auch bei dieser menschheitsgeschichtlichen Wegscheide das Prinzip: In seiner Entscheidung ist der Mensch vollkommen frei. Nur im Tragen der Folgewirkungen seiner Entscheidung dann eben ganz und gar nicht mehr.

 

Uncoole Solidaritätsbekundung

Muss mal gesagt werden. Auch wenn unsere guten & gernen Oberchecker das voll uncool finden werden. Ich verstehe inzwischen, warum die jungen & naiven ebenso wie die alten & leschen Influenzer eine solche Aversion gegen Ken Jebsen haben: Er ist nach meiner Beobachtung so ziemlich der einzige Journalist mit relevanter Reichweite, der sich von keinem einzigen dieser Keulenschläge erwischen hat lassen: Weder von der Anti-Russland Agenda, noch von der Gender-Agenda, der Pseudo-Antirassimus-Agenda, der Migrationsagenda, der Klima/Greta-Agenda, dem Rezo-Dingens und selbst nicht von der allergrößten Keule: der Corona-Agenda.

Jebsen hat den faulen Schweinebraten dahinter jedesmal sofort erkannt und messerscharf analysiert, als alle anderen Freunde des Guten, Gernen & Alternativlosen Lebens sich noch in die Faschingspolonaise von Pogo dem Clown eingereiht und fröhlich mitgetrötet haben. Sogar entgegen dem Shitstorm aus den Reihen seiner eigenen Redaktionskollegen.

Fast alle anderen Journalisten und Intellektuellen haben sich von mindestens einer der vorgenannten Keulen niederstrecken lassen, die meisten sogar von 2-3 davon, und nicht wenige haben ALLE dieser Keulenschläge abgeräumt. Die sind jetzt natürlich K.O., haben es nur selbst noch nicht bemerkt, da sie immer noch Sternchen um sich kreisen sehen.

Habe Ken Jebsen lange zu wenig beachtet. Heute muss ich sagen: Ich zolle ihm meinen wirklichen Respekt.

(Fun fact: Umgekehrt kenne ich viele Menschen mit „schlichtem“ Intellekt und geringer Bildung, dafür aber mit Herz und Hausverstand, die sich ebenfalls von keinem einzigen dieser Keulenschläge erwischen haben lassen. Die jedesmal gesagt haben: „Die können wen ander’n verarschen.“ Die prechtigsten und siebersten Exemplare unserer akademischen Intelligenzia hat’s hingegen fast alle erwischt.)

Wort zum Tag: Blackout


Foto: Sonnenfinsternis (pixabay/CC0)
„Nicht wenige kehren zurück in die Matrix, wo sie als verdienstvolle Invaliden des Lebens wieder in Unwissenheit verharren. Zusammen mit der milliardenfachen Schar der – wie drücke ich es aus – der Manipulierten, der in die Irre geleiteten“, schreibt Dirk C. Fleck in seinem heutigen Wort zum Tag. Und fügt hinzu: Dieser Schritt zurück ist fatal, weil er die Tatsache ignoriert, dass wir uns in einer Epoche des Wandels befinden, wie sie die Welt bisher noch nicht erlebt hat.“
Zurück in die Matrix … – ein schauderhafter Gedanke … scheinbar bereits abgenabelt und dann wieder zurück in einen grausamen Schlund der Ausbeutung und Auflösung in der digitalen Transformation. Selbst wenn man hierbei nur eine individuelle Tragik begründet sähe, wäre es ein schwer erträgliches Schauspiel. Doch die individuelle Tragik setzt sich ins Kollektive fort und will möglichst viele Menschen mitreißen. Ebenso wie im besagten Film eröffnet der in die Megamaschine Zurückgekehrte dann aus den hinteren Reihen das Feuer auf seine ihm bislang vertrauenden Mitmenschen. Freilich mit guten & gernen Gründen, gegen die kein Kraut gewachsen ist.
Mitunter sind es sogar die siebersten und prechtigsten Exemplare unserer akademischen Intelligenzia, die in besagte Matrix zurückkehren bzw. unter die Käseglocke der Corona-Königin schlüpfen. An sich hochbegabte Buben bzw. Altherren, die sich im Vorqualifikationstraining am Hockenheimring jahrelang als Vorzugsschüler bewiesen haben und die mit ihren Aufsätzen (durchaus zurecht) lauter Einsen kassiert haben, legen nun beim entscheidenden Examen, da sie im Scheinwerferlicht des medialen Konsensmolchs stehen, ein glattes „Ungenügend“ hin.
Ihr Blackout halten sie sogar für eine besonders helle Nummer und ihre Sternstunde. Ihre Glatte Sechs-Arbeit reichen sie nun als Habilitation ein. – Und haben beste Chancen, damit einen Lehrstuhl zu ergattern.

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