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Die smarte Transformatschion (2024 das letzte Jahr der Demokratie und freien Meinungsäußerung?)


(Bild: E-Gruppe Berlin)

In einem jüngsten Beitrag sieht der ehem. stellvertretende US-Finanzminister Paul Craig Robert das Jahr 2024 als „letztes Jahr der freien Meinungsäußerung und der Demokratie in der westlichen Welt“ (im engl. Original hier, deutsche Übersetzung hier).

Es ist in der Tat erstaunlich, mit welcher Chuzpe und gleichzeitig natürlich nettest verpackt, derzeit allerortens von der „Transformation der europäischen Demokratie“ und von einer „nachhaltigen Governance“ gesprochen wird. Nicht nur in den großen Thinktanks und US-Eliteuniversitäten, sondern hinunterdekliniert bis in die hintersten Provinzunis am Rand des österreichischen Waldviertels  (siehe z.B. jüngst  Prof. Karin Bischof, Leiterin des „Departments für Europapolitik und Demokratieforschung“, Donauuniversität Krems – https://www.donau-uni.ac.at/de/aktuelles/news/2024/im-portrait-universitaetsprofessorin-karin-bischof.html).

Flankiert wird die Professorin im aktuellen Newsletter von ihrem Kollegen Prof. Mag. Dr. Gerald Steiner, der den Schuss ebenfalls noch nicht gehört hat und sich stattdessen weiterhin an Maßnahmen zur Bekämpfung von „Verschwörungstheorien“ abarbeitet. In einer streng wissenschaftlich-evidenzbasierten Studie unter 3.067 Erwachsenen, denen 74 Fragen, unter Anderem zu „COVID-19 bezogenen Maßnahmen und Verhaltensweisen“ gestellt wurden, kommt der Universitätsprofessor für Organisationskommunikation und Innovation der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung zum Ergebnis, dass Menschen zu Verschwörungstheorien neigen,

„da sie den wissenschaftlichen Diskurs nicht verstehen und das Vertrauen in die Empfehlungen des Mainstreams verlieren.“

Ei der Daus! Ja wer hätte das gedacht? Wenn man uns unverständigen Köpfen das doch nur früher erklärte, dann hätten wir heute 100% Durchimpfquote und nicht bloß 75%. Doch Steiner bleibt nicht bei dieser Diagnose stehen. Er weiß auch, wie man das, was Sascha Lobo als „Denkpest“ bezeichnet hat, abstellen und das Vertrauen in den Mainstream wieder herstellen kann:

„Ein Fokus auf die Weiterbildung von komplexen Denken kann daher eine wertvolle langfristige Strategie zur Verringerung der Neigung zu Verschwörungsglauben darstellen.“ 

Dass das komplexe Denken bei herrschender Rechtschreibung an sich im Dativ dastehen sollte und nicht im Akkusativ (komplexem statt komplexen), lassen wir angesichts solch wertschöpfender Erkenntnisse mal außen vor. Wer in Zeiten von ChatGPT wegen Nebensächlichkeiten wie falscher Rechtschreibung einhakt, beweist ja nur, dass er angesichts solch erschlagender professoraler Argumentation offensichtlich entwaffnet ist.

Man will das emsige Treiben der Verschwörungsjäger und Demokratietransformierer ja nicht ungebührlich stören, doch ganz verdrängen lässt  sich eine sachte Frage dann doch nicht: Wer von uns hat denn den Auftrag gegeben, die Demokratie zu „transformieren“? Nach dem Motto: Erst schnell mal die Demokratie transformieren und dann gucken wir weiter? So wie zuletzt beim Impfdesaster?: Erst mal alle durchimpfen und dann gucken wir weiter (jetzt ganz schön blöd aus der Wäsche)? – Mit experimentellen Gentech-Injektionen, von denen wir laut RKI-Chef Wieler nicht genau wussten „wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken“ –  Quelle: Interview bei Phoenix, 15.10.2020) und in deren Folge wir nun zweistellige Zuwachsraten an Invalidität, Übersterblichkeit und Geburtenrückgang zu verzeichnen haben? Diese Zuwachsraten korrelieren in den Ländern zur jeweiligen Durchimpfungsrate. Aber wie jeder evidenzbasierte Wissenschaftler weiß: Korrelation ist noch nicht Kausalität! Also können wir ja frohgemut weiterimpfen (für Leser mit gestählten Nerven siehe dazu das jüngste Interview von Steve Kirsch). Und weitertransformieren.

Na dann, liebe Transformer: Good luck! And good night.

Ende der Drogenkarriere und Frühdemenz

(Bild: E-Gruppe Berlin)

Die derzeit amtierenden Politiker samt ihren medialen Hofnarren scheinen zwar nicht die unbedingt die Hellsten im Kopf zu sein, aber was man ihnen schon zugestehen muss: Sie haben einen untrüglichen Instinkt für Karriere – auf welchen Gaul man setzen muss, um in einer neoliberal-nihilistischen Zeit obenauf zu sein. Insofern geht ihr Kalkül, selbst auf tote Pferde zu setzen (die Corona-Impfung, Ukraine-Faschisten, Wokismus, Wärmepumpen etc.) zunächst durchaus auf. Sie verbinden sich mit skrupellosen Mächten und Ausgeburten des reinen Wahnsinns, vor denen jedem aufrechten Menschen grauen würde. Das setzt sie zunächst in den Genuss scheinbar unantastbarer Macht.

Was all diese Charaktere – ebenso wie ihre Follower – aber nicht bedenken: Die Lüge, mit der sie sich verbinden, sei es im Fall der Täter aus Kalkül oder im Fall der Wähler aus Bequemlichkeit, zersetzt sie von innen heraus. Die massenmediale Infusion, die sie per Abo täglich in die Venen injiziert bekommen, ist in Wirklichkeit das fatalste Gift. Das Trügerische dabei: Zunächst berauscht dieses Gift, lässt das Herz sogar höher schlagen (Scholz: „Es gibt jetzt keine roten Linien mehr“). Letztlich ruiniert es aber wie harte Drogen die inneren Organe und die Drogenkarriere zerschellt meist früher an der Realität als erwartet.

In Wirklichkeit sind wir in diese Phase bereits eingemündet. Die Lüge hat ihren Zenit schon überschritten und verliert ihren fulminanten Schwung. Was uns derzeit an Narrativen geboten wird, ist dermaßen absurd und tölpelhaft, dass es neben den Lesern von Spiegel und Südtäuscher Zeitung allenfalls Intellektuelle sind, die sich davon noch hinter die Fichte führen lassen.

Apropos Gift: Zu jedem Gift gibt es ja ein Gegengift. Und das Gegengift zur Lüge ist eben die Wahrheit.  Jeder, der zu ihr Zuflucht nimmt, auch wenn er derzeit noch die Verwerfung durch den Nachbarn und womöglich sogar die Verfolgung durch den Staat befürchten muss, begibt sich grundsätzlich auf die gesunde Seite und ist gegenüber den zersetzenden Einflüssen der Zeit, die schon demnächst vielen, die jetzt noch triumphierend lachen, den Garaus machen werden (laut Bericht der Tagessschau ist die Zahl der Demenz-Neuerkrankungen in Deutschland 2021 “plötzlich und unerwartet” um fast 50% angestiegen – von 300.000 auf 440.000, insbesondere jüngere Menschen sind betroffen) gefeit.

Nazis als letzter Notnagel (Interview mit Dietrich Brüggemann)

Im Interview mit dem Overton Magazin spricht Dietrich Brüggemann über den vielleicht letzten gemeinsamen Nenner Deutschlands: „Alle gegen Nazis“ – so auch sein gleichnamiger Songtitel.

Brüggemann: „Wer Zuspruch von rechts kriegt, der ist ziemlich sicher selber rechts, und gegen den würde ich jederzeit aufstehen, um unsere Demokratie zu verteidigen. Solche Leute möchte ich jederzeit bequem vom Sofa aus bei den Behörden melden können, damit sie für lange Zeit hinter Gitter wandern und unsere Demokratie nicht weiter gefährden können.

(…)

Ich schätze mich glücklich, in einem Land zu leben, in dem ein breites Bündnis aller demokratischen Parteien in allen relevanten Fragen, sei es nun Klima, Energie, Migration, Ostpolitik oder Virenbekämpfung, harmonisch am selben Strang zieht. Und der Rest ist halt rechts. Das ist erfreulich klar und übersichtlich, …

(…)

Wenn die Regierung gegen Nazis ist und die Demonstranten auch, dann sehe ich da vor allem einen Beweis für eine starke, demokratische, wehrhafte, bürgerliche, bunte, diverse, offene, kampfbereite, schlagkräftige, klare und kantige Zivilgesellschaft.“

Hier zum vollen Interview: overton-magazin.de

P.S.: In den Kommentaren sehe ich, dass der Hinweis „Vorsicht, Ironie“ oft doch nicht ganz entbehrlich ist. 

 

Und jetzt gemeinsam und laut: „Wir sind alle gegen Nazis!“ (Wuff!/Miau!/Mäh!)

(von Dietrich Brüggemann & Desiree Klaeukens)

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Koranschulen des Todes

Bei Betrachtung all der Umweltgifte und Strahlungsquellen, die uns schleichend den Garaus machen (siehe Aufzählung des jungen Autors Felix Feistel), könnte man leicht auf das primäre Gift vergessen, das allem zugrunde liegt: Unseren „evidenzbasiert-wissenschaftlichen“ Intellekt. Ich will gar nicht weit ausholen und mich auf Erich Fromm und viele andere brillante Philosophen berufen, um das herzuleiten. Die von Fromm & Co. seinerzeit noch mehr theoretisch konstatierte Nekrophilie, also die Affinität zum Toten und Maschinisierten (Digitalisierten), kann heute jeder sehen, der aus dem Fenster bzw. ins Flachdisplay guckt.

Dieser Intellekt und seine Brutstätten, die sogenannten „Universitäten“, auf die wir so stolz sind, erzeugen in Wirklichkeit nur Gedankenleichen, die dann in Konsequenz auch zu nichts anderem führen können als zu schädlichen und tödlichen Produkten wie etwa zuletzt gipfelnd in der unfassbaren Covid-Spritze. Wie ich schon schrieb: Seien wir froh, dass diese Impfung, mit der man Milliarden Menschen und leider auch einen großen Teil der heranwachsenden Generation abgespritzt hat, so schnell entwickelt wurde. Das könnte unsere einzige Chance sein, dem kollektiven Genickbruch zu entgehen. Denn hätten die Wissenschaftler mehr Zeit gehabt, dann hätten sie noch mehr Gedankenleichen in das Produkt einfließen lassen, sodass die zerstörerische Potenz noch gewaltiger gewesen wäre.

Doch widmen wir uns nicht unnötig dem toten Denken, das uns der Naturwissenschafts-Vater Francis Bacon aufgepfropft hat und an dem sich Viele immer noch berauschen. Es wird für seine eigene Überwindung sorgen und befindet sich in Wirklichkeit bereits mitten in seinem Verwesungsprozess.

Der Schlüssel wäre es, zu einer lebendigen Art des Denkens zu finden.  Sonst versuchen wir nur, das Pferd von hinten rum aufzuzäumen und hinken immer hoffnungslos hinter den täglich neu hinzukommenden Katastrophenmeldungen hinterher. Sich lebendiges Denken zu erarbeiten ist aber etwas vollkommen Unemotionales und daher zunächst wenig Fassbares. Wer damit anfängt (Goethe, Schiller, Hegel & Co. haben uns den Weg gewiesen), muss sich eingestehen, dass fast alles, was ihm in Schule, Universität und Medien beigebracht wurde, falsch oder zumindest fatal verkürzt ist und nur zerstört. Das einzugestehen ist natürlich starker Tobak, vor dem die meisten so lange wie möglich zurückschrecken. Wie auch immer: Nun sind wir gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Weitersumpfen und Untergang oder komplette Kehrtwende und Neuwerden. Man darf diese Entscheidung aber nicht im Kollektiv erwarten, sonst ist man frustriert. Es ist zunächst eine individuelle Entscheidung.

 

Foto: Pixabay /CC0 

… kurz vor Zusammenbruch der Ukraine-Lüge (Interview Tucker Carlson mit Wladimir Putin – deutsche Übersetzung)

Das Interview, das die westlichen Medien zum Schäumen bringt, enthält wohl nicht viel, was der fernsehende Spiegelbildbürger nicht schon wissen hätte können, wenn er nur wenige Minuten eigener Recherche aufwendete. Schon der Hollywood-Regisseur Oliver Stone hat es uns eigentlich bereits mundgerecht aufbereitet, was in der Ukraine abläuft (siehe seine Doku „Ukraine on fire“).

Nimmt man das, was Oliver Stone oder auch andere redliche Journalisten wie Chris Hedges oder Seymour Hersh über die Ukraine dokumentiert haben, dann bleibt vom heldenhaften Land, in dem angeblich unsere Freiheit verteidgt wird, nicht mehr viel übrig. Wer die Wahrheit zur Kenntnis nimmt, ist nicht nur ernüchtert, sondern zutiefst empört über dieses auch laut Transparency International-Statistik korrupteste Landes Eurasiens, in dem Nationalismus in seiner hässlichsten Form blüht, der NS-Kollaborateur und Massenmörder Stepan Bandera offiziell als Volksheld verehrt wird, die dort herrschenden Oligarchen ganz offen ein ethnisch von Russen gesäubertes Land anstrebten und dieses Vorhaben in einem schon acht Jahre vor dem Eingreifen Russlands begonnenen Krieg gegen die eigene (russischsprachige) Bevölkerung mit unglaublicher Brutalität vorantrieben (siehe auch Kurzfassung des gut recherchierten Ukraine-Buches von Thomas Mayer auf tkp).

Hätten die Journalisten ihre Arbeit gemacht, wäre der aktuelle Ukraine-Krieg, der uns an den Rand eines dritten Weltkrieges gebracht hat, praktisch unmöglich gewesen. Kein aufgeklärter Bürger Europas wäre bereit gewesen, auch nur einen Cent an ein dermaßen gemeingefährliches Land zu zahlen, deren offensichtlich suchtgiftabhängiger Präsident jede Woche die westlichen Regierungschefs durchtelefoniert, um sie zum Dritten Weltkrieg zu überreden und der mittlerweile lt. Angaben des ukrainischen Innenministers über 500.000 junge Ukrainer sinnlos in den Tod geschickt hat, obwohl in der Türkei bereits ein Friedensvertrag ausgehandelt war. Eigentlich müsste jede zivilisierte Gesellschaft ein solches Land ächten und streng boykottieren, bis dort wieder Vernunft einkehrt.

Die westliche Medienmaschinerie hat allerdings das Kunststück zustande gebracht, die ungeheuren Lügen rund um die Ukraine sage und schreibe zwei Jahre lang aufrecht zu erhalten – durch eine eiserne Omerta, die jeden redlichen Journalisten, der versucht, die Wahrheit zu berichten, sofort cancelt. Die Kinos weigerten sich etwa, Oliver Stones oben genannte Doku zu zeigen. Auch der öffentlich-schändliche Staatssender ARD ist stolz darauf, im Februar 2022, kurz vor Eskalation des Ukraine-Konflikts, ein ausführliches Interview mit Putin verhindert zu haben, das der renommierte Filmemacher und Russland-Experte Hubert Seipel angeboten hatte (siehe Antispiegel).

Nun ist allerdings Feuer am Dach. Was man bisher mit eiserner Hand verhindert hatte: Dass ein reichweitenstarker Journalist wie Tucker Carlson den westlichen Sehern Putins Sicht zeigt, nachdem sie zwei Jahre lang nur Selenskys Sicht serviert bekamen – das ist natürlich eine Art SuperGAU für ein milliardenschweres Propaganda- und Kriegsprojekt, das in der Geschichte seinesgleichen sucht.

Im EU-Parlament wurde bereits ein EU-Reiseverbot für Tucker Carlson gefordert. In den USA ebenfalls. Im blaugelben Land, in dem angeblich Demokratie und Menschenrechte verteidigt werden, wurde Tucker Carlson umgehend auf die Todesliste gesetzt (Quelle: exxpress).

Man weiß, dass die Lüge jederzeit zusammenbrechen könnte. So wie es der ehemalige ukrainische Präsidentenberater Alexej Arystowitsch einmal ganz offen zugegeben hat:

„Die nationale Idee der Ukraine ist es, sich selbst und andere so weit wie möglich zu belügen. Denn wenn man die Wahrheit sagt, bricht alles zusammen.“

Möglicherweise steht dieser Zusammenbruch nun unmittelbar bevor.

Hier das Interview von Tucker Carlson:
(Beginn MEZ / Berlin: 24.00 Uhr, Washingtoner Zeit: 18:00 Uhr)

https://tuckercarlson.com/the-vladimir-putin-interview/

Deutsche Übersetzung:
(verfügbar ab 05.00 Uhr, 9.2.2024)


 

 

Die Stunde der Schäferhunde und Tanzbären (Berufung im Schauprozess um C.J. Hopkins)

 

Viele Nostalgiker, die so wie ich als Kinder im TV immerPolizeiinspektion 1″ oder eines ihrer unzähligen Nachfolgeformate geguckt haben, sind ja immer noch sprachlos darüber, dass die Polizei, ihr einstmaliger Freund und Helfer, ihnen im Fall der Fälle der letzten Jahre keineswegs beigestanden hat, sondern sich von der Regierung wie ein Schäferhund instrumentalisieren ließ, um unbescholtene Bürger zu fassen. – Bürger, die rückblickend betrachtet, mit ihrer Kritik am zur Normalität erklärten Wahnsinn auf ganzer Linie Recht behalten haben, vorerst aber vergeblich auf eine Rehabilitierung warten. Die Justizbeamten machten während dieser Umnachtung, die vielen Bürgern nicht nur ihre Gesundheit ruiniert, sondern mitunter auch ihr Leben gekostet hat, leider keine viel bessere Figur als die Polizisten. Der Vergleich mit einem Schäferhund wäre aber hier zu frivol. Richter und Staatsanwälte sind ja schließlich nicht bloß gedrilltes Exekutivpersonal, dem man „Fass!“ zuruft und das sich dann in die zugewiesenen Waden verbeißt, sondern wir haben es hier mit akademisch gebildeten Persönlichkeiten zu tun, denen man lange Jahre an Ausbildung und Schulung zu Reflexion in Sachen Recht und Unrecht inklusive dem verpflichtenden Studienfach „Rechtsphilosophie“ zugebilligt hat. Die sechsstelligen Kosten an Steuergeldern, die jeweils aufzuwenden sind, bis endlich ein ausgebackener Richter oder Staatsanwalt vor uns steht, und ebenso die stattliche Alimentierung dieser Ämter, wird wohl kaum jemand in Frage stellen. Schließlich darf uns in jenem Bereich, in dem die Dämme bewacht und instandgehalten werden, die unsere Gesellschaft vor – wie die Geschichte bewiesen hat – jederzeit drohenden Rückfällen in Willkür und Unrechtsstaat zu bewahren, nichts zu teuer sein. Denn brechen diese Dämme einmal, ist es auch schnell vorbei mit allem anderen, was wir gemeinhin als das „gute und gerne Leben“ schätzen.

Der Vergleich mit einem Schäferhund wäre also bei einem Richter oder Staatsanwalt, der seiner Verantwortung nicht gerecht wird, sondern einfach nach vorgegebenen und schon längst widerlegten Narrativen handelt, nicht angebracht. Vielleicht ist man eher an einen Bären erinnert, der sich von clownesken Figuren, wie sie derzeit am Steuer der Titanic sitzen, am Nasenring durch die Manege ziehen lässt. Wie lange will sich die Justiz noch dermaßen erniedrigen lassen? Ich bin mir sicher, dass die wenigsten Richter und sonstigen Juristen diesen Beruf gewählt haben, um sich dann als Totengräber des Rechts zu verdingen, das zu schützen sie eigentlich angetreten sind. Was wir derzeit in den Gerichtssälen mitunter erleben, ist daher hoffentlich nur eine flüchtige kafkaeske Episode, für die man sich im Buch der Geschichte zwar schämen wird, die aber auch irgendwann einmal wieder überwunden sein wird – wenn die Gesellschaft nicht nur erkannt, sondern an der eigenen Haut erlebt haben wird, dass Lüge in Wirklichkeit Mord (an der Wahrheit) ist und dass die scheinbare Bequemlichkeit, sich der Lüge unterzuordnen, letztlich zur größtmöglichen Unbequemlichkeit  führt. In einem Strafgesetzbuch der Zukunft wird die Lüge daher zweifellos streng geahndet werden – Lüge in solcher Dimension, dass die Bevölkerung in ihrer Folge zweistelligen Zuwachsraten an Invalidität, Krebs, Geburtenrückgang und  Übersterblichkeit unterworfen ist so wie aktuell, wird in einem solchen Strafgesetzbuch jedenfalls mit gleicher Strafdrohung bewehrt sein wie Mord oder organisierte Kriminalität.

Vorerst jedoch – ist Kopfschütteln angesagt. Wer noch über Reserven an Humor verfügt, mag zwischendurch auch leise auflachen. So wie im jüngsten Possenspiel des mit einer jüdischen Frau verheirateten und in seinem Buch vor einem neuen Faschismus warnenden US Satirikers C.J. Hopkins, dem vom Staatsanwalt allen Ernstes vorgeworfen wird, dass er „die Normalisierung nationalsozialistischen Gedankenguts und Handelns“ fördere. Nachdem ihn die Richterin zuletzt zähneknirschend freisprechen musste, da die Anschuldigungen denn nun wirklich hanebüchen waren und der Fall des gut vernetzten Schriftstellers auch in der internationalen Presse für Kopfschütteln gesorgt hatte, kam nun aus der Abteilung Lallerbach von oben anscheinend die Weisung: „Weitermachen!“ Dass  C.J. Hopkins den Verantwortlichen des Desasters der letzten vier Jahre durch seine genialen Essays so gründlich die Hosen ausgezogen und sie der Lächerlichkeit preisgegeben hat (siehe z.B. „Die letzten Tage des Covid-Kults“), sodass nun sogar die trinkfestesten Stammwähler besagter Politiker an deren Verstand zweifeln und abtrünnig werden, können sie ihm nicht verzeihen. Es geht also weiter in die nächste Runde. Der Staatsanwalt hat allen Ernstes Berufung eingelegt und hofft auf eine Richterin, die den Tanzbären macht.


 

(Artikel von C.J. Hopkins vom 4.4.2024, computergestützte Übersetzung, Erstveröffentlichung unter dem Titel ‚‚The Resistible Rise of The New Normal Reich bei Substack, mit Dank an den Autor für die fortwährende Erlaubnis zur Übersetzung und Veröffentlichung; Bild: E-Gruppe Berlin, edit: pw):

Die deutschen Behörden haben also letzte Woche beim Strafgericht Berufung gegen meinen Freispruch eingelegt. Anscheinend besteht ihr Plan darin, mich so lange vor Gericht zu stellen, bis sie einen Richter haben, der bereit ist, mich wegen etwas zu verurteilen oder mich mit den Anwaltskosten in den Bankrott zu treiben. Ich war so naiv, für einen Moment tatsächlich zu glauben, dass das Ganze vorbei sei.

Aber lassen Sie mich für Unbedarfte kurz Revue passieren, wie ich hierher gekommen bin.

Ich bin Autor, politischer Satiriker und Kommentator. Im August 2022 habe ich zwei Tweets gepostet, in denen ich die Maskenpflicht kritisierte und mich über den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach lustig machte. Beide Tweets enthielten ein Bild aus dem Cover meines neuesten Buches „The Rise of The New Normal Reich: Consent Factory Essays, Vol. III (2020-2021).

Die deutschen Behörden schätzten diese Tweets nicht, deshalb (1) ließen sie sie von Twitter zensieren, (2) ließen Amazon mein Buch in Deutschland verbieten und (3) zogen mich vor ein Strafgericht und verfolgten mich wegen erfundener „Hassverbrechen“.

Letzte Woche sprach mich eine Richterin von diesen Vorwürfen frei, woraufhin sie eine Tirade begann, in der sie mich ausführlich beleidigte, dann eine „Covid-Maske“ aufsetzte und aus dem Gerichtssaal stolzierte. Während ihrer Hetzrede verkündete sie mit großem Aufwand, dass sie, indem sie mich von den fabrizierten Anschuldigungen wegen Hassverbrechen freisprach, beweise, dass „Deutschland kein totalitärer Staat ist“ … Sie wissen schon, die Art von totalitärem Staat, in dem Bücher verboten sind, politische Äußerungen zensiert, dissidente Autoren von der Polizei schikaniert und lächerlichen Schauprozessen ausgesetzt werden.

Die Richterin hatte keine andere Wahl, als mich freizusprechen, weil das relevante deutsche Recht klar ist, wie mein Anwalt sie in seinem vorgerichtlichen Plädoyer daran erinnert hatte, und weil mein Fall in der internationalen Presse Beachtung gefunden hatte. Außerdem war die Zuschauertribüne voll und im Gerichtssaal befanden sich zahlreiche unabhängige Medien. Im Gegensatz zu den deutschen Mainstream-Medien, die seit Jahren Regierungspropaganda wie das sprichwörtliche Goebbels-Tasteninstrument produzieren und zu sehr damit beschäftigt waren, über die völlig organischen, von der Regierung geförderten Massendemonstrationen gegen die einzige politische Opposition der Regierung zu berichten, als dass sie ihre Aufmerksamkeit solchen Dingen widmen  könnten wie meiner politischen Verfolgung, Strafverfolgung, dem Verbot meines Buches, der staatlichen Zensur usw. Immerhin waren einige der alternativen deutschen Medien immer noch an echtem Journalismus interessiert und vor Ort.

Der Staatsanwalt, der offenbar betrunken war oder schwere Beruhigungsmittel einnahm, war sichtlich unzufrieden, vor ausverkauftem Haus aufzutreten. Er verbrachte die Sitzungen versteckt hinter einer dieser Plexiglas-„Anti-Covid“-Tafeln, hinter denen Kassierer in Lebensmittelläden und anderen Einzelhandelsgeschäften immer noch sitzen müssen, sodass ich nicht jedes seiner Wort verstehen konnte, das er vor sich hinmurmelte. Der Kern seiner Argumentation bestand darin, dass ich, obwohl ich nicht die Absicht hatte, „pro-nationalsozialistische Propaganda“ zu verbreiten, dennoch „pro-nationalsozialistische Propaganda“ verbreitete, indem ich das neue normale Deutschland mit Nazi-Deutschland verglich und „in einem Kunstwerk unnötigerweise ein Hakenkreuz verwendete“.

Meine Lieblingsstelle in der Argumentation des Staatsanwalts wurde in einem vorgerichtlichen Schriftsatz vorgetragen, nicht während des eigentlichen Prozesses. Er beschuldigte mich der „Relativierung des Holocaust“, weil er behauptete, dass der Vergleich von New Normal Germany mit Nazi-Deutschland sachlich falsch sei, eine Behauptung, die entlarvend und einfach umwerfend ignorant ist.

Hier ist eine Übersetzung des Auszugs aus seinem Plädoyer (Hervorhebung von mir in Kursivschrift):

„…dem Angeklagten geht es um eine Relativierung dieser NS-Gewaltherrschaft, die in anderer Form auch von Anhängern dieser Ideologie angestrebt wird. Durch den konkreten Einsatz des Hakenkreuzes setzt der Angeklagte die im Rahmen verfassungsrechtlicher Verfahren zustande gekommenen und von und durch demokratisch legitimierte Institutionen erlassenen und umgesetzten Krisenbewältigungsmaßnahmen der Jahre 2020-2022 mit den diktatorischen Methoden des NS-Regimes gleich und damit – egal seiner Absicht – fördert er die Normalisierung nationalsozialistischen Gedankenguts und Handelns.“

Natürlich ist die Geschichte der Umwandlung Deutschlands in eine Nazi-Diktatur mittels „verfassungsrechtlicher Verfahren und demokratischer Prozesse“ äußerst gut dokumentiert. Bei der Wahl im Juli 1932 erhielt die NSDAP 37,3 % der Stimmen und wurde stärkste Partei im Reichstag. Am 30. Januar 1933 ernannte von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler Deutschlands. Nach dem Reichstagsbrand überzeugte Hitler von Hindenburg, den Reichstagsbrandbeschluss zu erlassen, der die Freiheiten und Rechte der deutschen Bürger stark einschränkte. Und dann wurde am 23. März das Ermächtigungsgesetz von 1933 vom Reichstag verabschiedet. Dieses Gesetz gab der Regierung die Befugnis, aufgrund eines sogenannten „Ausnahmezustands“ die in der Verfassung verankerten individuellen Rechte außer Kraft zu setzen. All dies geschah „im Rahmen verfassungsrechtlicher Verfahren und wurde von und durch demokratisch legitimierte Institutionen erlassen und umgesetzt.“

Die Richterin tat ihr Bestes, um mich daran zu hindern, all diese Geschichte vor Gericht zu rezitieren, um mich daran zu hindern, den Holocaust wieder zu „relativieren“, genau hier, in ihrem Gerichtssaal, vor allen Leuten, oder um zu verhindern, dass der Staatsanwalt als Idiot dasteht. Aber es war zu spät, ihre Befragung hatte bereits die Tür geöffnet.

Dann folgte eine selten komische Episode, in der der Richter mit einem Overheadprojektor, wie sie ihn früher in der Grundschule benutzten, riesige Vergrößerungen meiner Tweets auf eine Leinwand projizierte und mich dann ausführlich darüber befragte, ob sich die Hakenkreuze im anstößigen Kunstwerke „auf der Maske“ oder „hinter der Maske“ befänden. Einen Moment lang überlegte ich, um eine Pause zu bitten, in der ich den Künstler Anthony Freda bitten sollte, eine notariell beglaubigte eidesstattliche Erklärung vorzubereiten, zu unterzeichnen und per Telefax an das Gericht zu senden, in der er die Einzelheiten seines kreativen Prozesses und sein Geisteszustand zum „Zeitpunkt der Erstellung“ erläutert. Aber dann fiel mir ein, dass es in New York gerade erst 6 Uhr morgens war, was meiner Meinung nach für Anthony vielleicht etwas zu früh war.

Ja, der ganze Prozess war so absurd, wie er klingt, aber Tatsache ist, dass Strafverfolgungen wie meine nie dazu gedacht sind, überhaupt vor Gericht zu landen. Das Spiel, das die deutschen Behörden spielten, ähnelt in gewisser Weise dem Verhandlungsspiel, das die Staatsanwälte in den USA spielen und das amerikanische Leser aus all diesen Polizeisendungen im Fernsehen kennen. Die Art und Weise, wie dieses Spiel in Deutschland funktioniert, besteht darin, dass Sie eines Vergehens angeklagt werden und mit einer saftigen Geldstrafe belegt werden, die jedoch deutlich niedriger ausfällt als das, was Sie einem Anwalt zahlen müssen, um die Sache vor Gericht zu bekämpfen. Sie verlassen sich darauf, dass Sie nur die Geldstrafe bezahlen und einen Prozess vermeiden, bei dem ein Richter Ihre Geldstrafe verdoppeln oder verdreifachen oder Sie sogar zu einer Gefängnisstrafe verurteilen kann. Es spielt keine Rolle, ob sie keine tatsächlichen rechtlichen Argumente haben, die die Anschuldigungen stützen. Im Grunde ist es nur eine Mobbing-Taktik.

Ich habe noch nie gut auf Mobber reagiert. Ich habe eine Abneigung gegen Totalitaristen, Faschisten und andere autoritäre Kontrollfreaks, die nicht widerstehen können, die Schwachen einzuschüchtern, zu dominieren und auszubeuten. Mein natürlicher Instinkt ist, wenn ich von Tyrannen und anderen faschistischen Widerlingen bedroht werde, alle ihre Gesichter zu beleuchten und ihren Bluff aufzudecken.

Was nicht immer so gut ausgeht. Polizisten zum Beispiel werden dich einfach zu Brei prügeln, wenn du dich ihnen in den Weg stellst, die meisten anderen hartgesottenen Kriminellen werden es ebenso halten. Zumeist funktioniert es jedoch mit kleinen Beamten und anderen „respektablen Autoritäten“ … oder zumindest mit denen, die gezwungen sind, den Anschein zu erwecken, dass sie sich an die Rechtsstaatlichkeit und grundlegende demokratische Prinzipien halten.

Das ist ein wichtiger Punkt, denn es ist die „Achillesferse“ des New Normal Reich. Ich habe dies bereits im November 2021 in einem früheren Aufsatz, Pathologisierter Totalitarismus 101, erklärt.

„Der Totalitarismus der Neuen Normalität – und jede globalkapitalistische Form des Totalitarismus – kann sich nicht als Totalitarismus oder gar als Autoritarismus darstellen. Es kann seinen politischen Charakter nicht anerkennen. Um zu existieren, darf er nicht existieren. Vor allem muss er seine Gewalt auslöschen (die Gewalt, auf die es letztlich bei jeder Politik ankommt) und sie uns als eine grundsätzlich wohltuende Reaktion auf eine legitime „globale Gesundheitskrise“, eine „Klimawandelkrise“, eine „Rassismuskrise“ erscheinen lassen –  oder eine sonstige ‚globale Krise‘, die uns GloboCap verkauft und damit die Massen in einen Zustand hirnloser, den Vorgaben folgender Hysterie versetzen […] Diese Pathologisierung des Totalitarismus ist der bedeutendste Unterschied zwischen dem Totalitarismus der Neuen Normalität und dem Totalitarismus des 20. Jahrhunderts.“

Mit anderen Worten: Diese neue, entstehende Form des globalkapitalistischen Totalitarismus kann es sich nicht leisten, wie „Totalitarismus“ auszusehen. Man kann keine Stiefel anziehen, schwarze Leder-Trenchcoats anziehen und mit großen, faschistisch aussehenden Bannern im Stechschritt herumzulaufen, Menschen an Wände stellen und erschießen, zumindest nicht hier im Herzen des Imperiums.

Diese Form des Totalitarismus kann nur funktionieren, wenn Menschen wie meine Richterin und die unzähligen Tausenden „New Normal“-Deutschen, die hier jüngst auf die Straße gegangen sind, ihre bedingungslose Treue zum Reich gezeigt haben, die das Verbot der politischen Opposition und die Absonderung und Verfolgung der „Ungeimpften“ oder Solidarität mit ukrainischen Neonazis beweisen, oder Israels Liquidierung des Gazastreifens unterstützen, oder was auch immer ihnen aufgetragen wurde, bedingungslos zu unterstützen oder Solidarität mit dem Morgen zu zeigen … der einzige Weg, wie es funktioniert (d. h. dieser neue Totalitarismus), besteht darin, dass Menschen, und nicht nur die Deutschen, sondern auch Amerikaner, Briten, Kanadier, Australier und alle „guten Neuen Normalen“ im gesamten Westen, sich selbst und einander immer wieder sagen dürfen, dass sie „der Totalitarismus“ sind „Gute Jungs“ seine – diejenigen, die „die Demokratie verteidigen“, während sie uns auf den Weg zum Totalitarismus führen.

Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Und ich werde mich weiter wiederholen. Denn die einzige Möglichkeit, dass das alles nicht in einem extrem hässlichen und dystopischen Szenario endet, ist, dass wir zu diesen „guten neuen Normalen“ durchdringen. Ich spreche nicht davon, sie von irgendetwas zu überzeugen, oder Argumente über „das Virus“ oder „Impfstoffe“ oder Israel oder Trump vorzubringen, oder sie zu beschimpfen. Ich spreche davon, sie mit dem zu konfrontieren, was sie tun. Ich spreche davon, ihre mentale Programmierung kurzzuschließen – und sei es nur für ein paar flüchtige Sekunden – indem ich ihnen einen genauen Spiegel vorhalte und sie zwinge, direkt hineinzuschauen und zu erkennen, was aus ihnen geworden ist.

Das habe ich letzte Woche vor dem Strafgericht getan. Deshalb war die Richterin gezwungen, mich freizusprechen, und deshalb fühlte sie sich gezwungen, diese Tirade zu halten und ihre Maske aufzusetzen, um ein großes Statement abzusetzen. Sie hätte mich verurteilen können. Sie wollte es wahrscheinlich. In ihren Augen und in den Köpfen der meisten New Normals sind Menschen wie ich eine existenzielle Bedrohung. Um mich jedoch zu verurteilen, hätte sie zusehen müssen, wie sie das Gesetz lächerlich macht und sich wie eine Faschistin verhält … wie eine totalitäre Funktionärin.

Nennen Sie mich einen hoffnungslosen Idealisten, wenn Sie wollen, aber ich muss glauben, dass tief im Inneren selbst der fanatischsten New Normals (oder zumindest der meisten von ihnen) ein anständiger Mensch mit Prinzipien wohnt, der kein Faschist sein will (oder zumindest nicht wie ein Faschist aussehen möchte) und der erreicht werden kann en ist, wenn man ihn in die Position zwingt, in die die Richterin letzte Woche gezwungen wurde. Ich muss glauben, dass jeder noch so kurze Kurzschluss, jeder kurze Blick auf sich selbst im Spiegel im Laufe der Zeit ihre geistige Konditionierung aufzehrt.

Auf jeden Fall ist das die Theorie, nach der ich schon eine ganze Weile arbeite. Ich denke, ich werde es bei meinem nächsten Schauversuch noch einmal ausprobieren.

Endzeitpoesie 4.0: Was tun in Niedergangszeiten?

„In Zeiten, in denen Niedergangskräfte dominieren,
kommt es auf den ganzen Menschen an,
auf den Entschluss, nicht mit dem Strom
und nicht gegen den Strom zu schwimmen,
sondern Neuland zu schaffen,
in sich selbst und in seinem Wirkungskreis.“

Rudolf Steiner (1861 – 1925)

(gefunden in: Waldviertler „Brennstoff“, Nr. 66, Jänner 2024)


Allgemeines zur Kolumne „Endzeitpoesie 4.0 – Brennholz gegen Robotisierung und drohenden Erfrierungstod“:

Da in unserer aus den Fugen geratenden Welt vieles nicht mehr rational verstehbar und auch kaum noch ertragbar ist, brauchen wir dringend ein Gegengewicht aus dem Reich der Poesie … mit diesem geistigen Gegengift in den Adern wird vieles Unverständliche plötzlich wieder verständlich und Unerträgliches wieder ertragbar – oder noch besser: gestaltbar!

Denn die größte Lüge, die uns heute beigebracht wird, ist: dass der Einzelne ohnehin nichts tun kann. – Das genaue Gegenteil davon ist wahr: Es kommt auf jeden einzelnen an und das mehr als jemals zuvor. Und wie uns schon Dostojewskij erklärt hat, ist im Leben auch niemals etwas umsonst, selbst wenn eine Bemühung keinen sichtbaren Erfolg zeigt: „Alles ist wie ein Ozean, alles fließt und berührt sich; rührst du an ein Ende der Welt, so zuckt es am anderen.“

Gerade unsere geistlose Zeit braucht philosophische Gedanken wie eine Wüste das Wasser. Dieses Wasser – die Gedanken der großen Geister der Menschheit – gibt es schon lange. Aber die scheinbar alten – in Wirklichkeit ewig jungen – Gedanken bleiben nicht dieselben: Jeder, der sie aufgreift und verinnerlicht, färbt sie mit seiner individuellen Persönlichkeitsnote ein und bringt dadurch wieder ganz neue Farben in die Welt, die bisher noch nicht existiert haben. Und solche Farben braucht unsere grau gewordene Welt (siehe 1000 Gestalten.de) heute dringend – sie saugt sie auf wie ein trockener Schwamm das Wasser … damit wieder Neues, Kreatives, Menschliches entstehen kann.

In diesem Sinne wollen wir der pseudopragmatischen Alternativlosigkeit (siehe „Der Führer 4.0 – Er ist schon längst da“) die Gefolgschaft in den Grand Canyon verweigern und es lieber mit Ilija Trojanow halten: „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“. – Dann kann die scheinbare Endzeit zu einem neuen Anfang werden.

Endzeitpoesie 4.0: Die nackte Wahrheit

Laut einer Legende treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages. Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag“! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön.

Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt der Wahrheit: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“ Die Wahrheit testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr nett ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Wasser und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab. Die arme Wahrheit kehrt zum Wasser zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.

Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft.

Denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

(gefunden in: Waldviertler „Brennstoff“, 17.01.2024; Bild: E-Gruppe Berlin)


Allgemeines zur Kolumne „Endzeitpoesie 4.0 – Brennholz gegen Robotisierung und drohenden Erfrierungstod“:

Da in unserer aus den Fugen geratenden Welt vieles nicht mehr rational verstehbar und auch kaum noch ertragbar ist, brauchen wir dringend ein Gegengewicht aus dem Reich der Poesie … mit diesem geistigen Gegengift in den Adern wird vieles Unverständliche plötzlich wieder verständlich und Unerträgliches wieder ertragbar – oder noch besser: gestaltbar!

Denn die größte Lüge, die uns heute beigebracht wird, ist: dass der Einzelne ohnehin nichts tun kann. – Das genaue Gegenteil davon ist wahr: Es kommt auf jeden einzelnen an und das mehr als jemals zuvor. Und wie uns schon Dostojewskij erklärt hat, ist im Leben auch niemals etwas umsonst, selbst wenn eine Bemühung keinen sichtbaren Erfolg zeigt: „Alles ist wie ein Ozean, alles fließt und berührt sich; rührst du an ein Ende der Welt, so zuckt es am anderen.“

Gerade unsere geistlose Zeit braucht philosophische Gedanken wie eine Wüste das Wasser. Dieses Wasser – die Gedanken der großen Geister der Menschheit – gibt es schon lange. Aber die scheinbar alten – in Wirklichkeit ewig jungen – Gedanken bleiben nicht dieselben: Jeder, der sie aufgreift und verinnerlicht, färbt sie mit seiner individuellen Persönlichkeitsnote ein und bringt dadurch wieder ganz neue Farben in die Welt, die bisher noch nicht existiert haben. Und solche Farben braucht unsere grau gewordene Welt (siehe 1000 Gestalten.de) heute dringend – sie saugt sie auf wie ein trockener Schwamm das Wasser … damit wieder Neues, Kreatives, Menschliches entstehen kann.

In diesem Sinne wollen wir der pseudopragmatischen Alternativlosigkeit (siehe „Der Führer 4.0 – Er ist schon längst da“) die Gefolgschaft in den Grand Canyon verweigern und es lieber mit Ilija Trojanow halten: „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“. – Dann kann die scheinbare Endzeit zu einem neuen Anfang werden.

Retro-TV: 700.000 Bürger auf den Straßen Berlins demonstrieren stramm für die Regierung / das Gute & Gerne (1. Mai 1989 – DDR Fernsehen)

Als „machtvolles Bekenntnis zur Lebenskraft des Sozialismus …“ leitet die Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die imposanten Aufmärsche in den Städten der Republik ein – nur wenige Monate vor deren Zusammenbruch.

Aus gegebenem Anlass eine kleine Retrospektive in bunt-bewegten Bildern, die einen je nach Veranlagung zu Tränen oder zum Lachen rühren können:

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Mal im Ernst: Laut dem Mediziner Dr. Nehls befindet sich heute ca. ein Drittel der Menschen in einer Art komatösem Zustand und ist mit rationalen Argumenten kaum noch erreichbar. Insofern wundert es mich, dass es diese Woche nur knapp über hunderttausend Regierungszombies waren, die auf die Straßen gequollen und nach „more of the same“ bzw. ihrem eigenen Untergang geschrien haben. Es hätten Millionen sein müssen. Schwächelt etwa die staatliche Propagandamaschine bereits?

Selbstverständnis einer Top-Level PR Escort-Dame (High Noon am „High Table“)

Aus der Rede von Emma Tucker, Chefredakteurin des Wall Street Journal, auf der aktuellen WEF-Tagung in Davos:

„Die Nachrichten gehörten uns. Wir waren die Gatekeeper, und wir waren auch die Besitzer der Fakten. Wenn etwas im Wall Street Journal oder in der New York Times stand, war es eine Tatsache. Heutzutage können Menschen Informationen aus allen möglichen Quellen erhalten, und sie hinterfragen viel mehr, was wir sagen.“  (Quelle: Youtube ab Min. 10:04)

Na sowas aber auch. Wo ist es denn hingekommen, das nun im Davoser Edelhexenkessel vielbeschworene Vertrauen? Schmilzt es etwa gerade dahin wie ein Schneemann in der Sonne? Da werden wir von den Schäferhundsmedien ohne Unterlass mit Lügen eingedeckt, dass man kaum noch Atem holen möchte – eiskalten Lügen, die einem mittlerweile nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Leben kosten können (siehe RA Schmitz). Und die Leute wenden sich dem immer mehr ab und suchen alternative Quellen? Also wenn das so weitergeht, dann ist ja womöglich bald Sendeschluss. Ich hoffe, Onkel Klaus nimmt diesen Rapport ernst und unternimmt was. „Build back better“ und so ist doch seine Devise.

… Indes Deutschlands Finanzminister Christian Lindner vor seiner Eminenz himself. Unbedarfte Betrachter sehen in diesem derzeit im Netz vielgeteilten Bild nur eine hundsnormale Demutsgeste. Cineasten mögen hingegen auch an die eigentümliche Handgeste erinnert sein, mit der Auftragskiller in der John Wick-Trilogie immer dann, wenn sie einen neuen Auftrag erhalten, jeweils die Treue zur Mordliga („The High Table“) bekunden, der sie dienen – begleitet vom rituellen Sprech: „I have served. And I will serve!“

(Foto: RT, Quelle zu Rede, in der sich Lindner nach Ende der „Pandemie“ weiter ohne Not zur „Neuen Normalität“ bekennt: https://vk.com/video-134310637_456273814 )

Wer diesen Vergleich für obszön hält, mag an die Worte des früheren UN-Kommissars Jean Ziegler erinnert sein. Er sprach damals über Elitentreffen bei „Bilderberg“, wobei sich das Klientel von Bilderberg und Davos ja bekanntlich überschneidet, die Agenden dieser Treffen sogar zu praktisch 100% deckungsgleich sind, man also durchaus von einer gemeinsamen Liga sprechen kann. Ziegler: >>Zusammenkünfte wie „Bilderberg“ sind gefährliche, ja für die Demokratie tödliche und für die ärmsten Menschen der Welt mörderische Einrichtungen.<< (Quelle: Interview in Nachdenkseiten)

Davos After Hour – Chill out room with DJ Mindfucker, feat. Klausi McSchwabbin‘

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2024: Des Impfernos letzter Akt

Tja, wer hätte das gedacht: Die Shitburger-Pressmaschine ist nach Ende „der Pandemie“ tatsächlich noch einmal angelaufen. Alles gab es diesen Sommer wieder: Urlaub, Kabaret, Fußball, Oktoberfest, Ballermann, Grönemeyer-Konzerte und stolzes Brausen in adipösen Autos im Krapfen-Look („SUVs“). Man hat uns also nicht zuviel versprochen: Wir haben uns tatsächlich zurück in die Normalität geimpft.

Und dennoch: Irgendwie spürt sich alles surreal an. Der Alkohol fließt zwar in Strömen, es wird abgefeiert und auf Teufel komm‘ raus gevöllert, aber das Ganze schmeckt nicht mehr so richtig. Da kann man die Dosis steigern wie man will. Ab dem Moment, wo die Kaufhaus-Musik und die seichte Unterhaltung, die uns wie eine Sintflut von früh bis spät umspült, verebbt, spürt jeder Bürger, der noch über mehr als zehn funktionsfähige Gehirnzellen verfügt, das gewaltige Unheil, das über uns schwebt wie ein Damokles-Schwert und von dem man das Gefühl hat, dass es jederzeit niedersausen könnte. In der Tat fallen immer wieder Menschen wie von unsichtbarer Hand niedergestreckt um und stehen nicht mehr auf. Viele der Opfer sind blutjunge Menschen und vormals kerngesunde Athleten. Der Hashtag #ploetzlichundunerwartet macht trotz Shadowbanning in den sozialen Medien die Runde und verursacht auch bei denen, die darüber zu albern versuchen, insgeheim eine Gänsehaut. Denn wenn sogar kraftstrotzende Instagram-Superstars wie Jo „Joesthetics“ Lindner mit 30 Jahren plötzlich abwinken, nachdem sie über ihre lebensbedrohlichen Impfnebenwirkungen gesprochen haben, dann fragen sich seine 10 Millionen Follower natürlich: Was, wenn es mich als nächsten erwischt?


Disclaimer: Um Geimpfte, die dies lesen, nicht unnötig zu verunsichern, ein kurzer Einwurf: Ich bin der Überzeugung, dass die Impfung überwindbar ist. Auch im Falle der jüngst thematisierten Einschreibung in Zellkern-DNA. Die Zellen unseres Körpern sind in fortwährender Erneuerung begriffen. Täglich geht eine Unzahl an Zellen in die Apoptose (Zelltod) über und wird neu gebildet. Es ist also möglich, dass durch die Impfung geschädigte Zellen vom Immunsystem erkannt und eliminiert werden. Ich weiß, dass ich mich damit im Widerspruch zur herrschenden wissenschaftlichen Lehre befinde, die das Gen vergötzt und zum Urgrund allen Seins erhebt. Das ist aber nicht richtig bzw. nur eine Teilwahrheit, wenn man die weiteren Ebenen des Menschseins ausblendet. Auch unsere Genetik ist in fortwährendem Wandel begriffen. Z.B. während Sport oder anderer – körperlicher oder geistiger – Aktivitäten wird sie verändert. Die Genetik ist also nicht der unentrinnbare Anfang, so wie uns das weisgemacht wird, sondern könnte vielmehr auch als Konsequenz oder Endprodukt angesehen werden. Insofern ist die menschliche Aktivität, die wir leisten, höher anzusetzen als die Genetik. Ob die Genetik zum Positiven oder zum Negativen bzw. zum Gesunden oder zum Krankhaften verändert wird, hängt von der Art unserer Aktivität ab. Ist es kreative, ästhetische, harmonische Aktivität oder leisten wir eher schädliche Aktivität und geben wir uns nur passiv dem Entertainmentangebot hin? In letzterem Falle hat man als Geimpfter in der Tat wohl eher schlechte Karten. Denn die Genetik wird nicht überstiegen, sondern unverändert und nun mit störenden Fremdproteininformationen reproduziert, wobei Proteine die Grundlage für eine gesunde Persönlichkeit sind. Durch die gestörte Proteinsynthese erklären sich auch vielfältige psychische Störungen und depressive Verstimmtheiten, an denen viele seit der Impfung leiden. Hingegen in ersterem Falle der kreativen Aktivität, insbesondere dann, wenn man es schafft, sein Interesse mit Empathie auf andere Dinge und Personen auszudehnen als man selbst, um diese zu fördern, hat man sehr gute Karten und braucht sich über die Impfung eigentlich keine großen Sorgen machen. Man steht im Strom gesunden Lebens und empathischen Schaffens und darf darauf vertrauen, dass auch die manipulierten Körperzellen dieser Dynamik unterworfen sind und mit der Zeit ausgeschieden und ersetzt werden. Das nachfolgend geschilderte Szenario bzw. der 2024 drohende Zusammenbruch der Gesundheit, der sich schon Ende des alten Jahres durch Rekordkrankenstände und fortdauerndes Kränkeln der „vollständig Immunisierten“ angekündigt hat, betrifft eher diejenigen, die sich noch nicht zu einer solchen, den gewohnten Egoismus übersteigenden Aktivität aufschwingen können, sondern die auf der Netflixcouch in passivem Konsum verharren.  

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir zusammenhalten und uns nicht spalten lassen sollten. Schadenfreude über die aktuellen Hiobsbotschaften zu Impfnebenwirkungen ist also fehl am Platz. Die Impfung betrifft uns alle, auch die Ungeimpften. Warum auch Ungeimpfte typische Impfsymptome austragen, dazu ein andernmal mehr. Hier nur vorab: Wir sind empathische Wesen, leben mit allem mit, was auch unser Gegenüber erlebt (auch physisch nachweisbar durch die Existenz der sogenannten Spiegelneuronen). Man weiß z.B., dass dann, wenn wir der belegten Stimme eines Grippekranken zuhören, unsere eigenen Stimmbänder teilweise in der gleichen, krankhaften Weise mitvibrieren. Da ein großer Teil der Menschen um uns herum zur Impfung genötigt wurde, erleben wir die Verzerrung in der Proteinsynthese, die in ihrem Körper stattgefunden hat und damit die Belastung ihrer Gesundheit und ihrer Persönlichkeit täglich zu einem nicht unbeträchtlichen Grade mit. Insofern ist der Unterschied, ob jemand geimpft oder ungeimpft ist, nicht so groß wie wir denken. Die Impfung hat die gesamte Menschheit überschattet und muss nun von uns allen überwunden werden.


Von der vielgepriesenen Impfung ist ja mittlerweile nicht mehr übrig als ein Scherbenhaufen. Nicht nur sachte Bedenken, sondern sogar die schlimmsten Verschwörungstheorien rund um das neuartige Gentech-Serum werden nun der Reihe nach wahr.  Zuletzt etwa die bislang kategorisch bestrittene Befürchtung, dass sich genetische Fremdinformationen dauerhaft in die menschliche DNA einschreiben und von dort aus auf unbestimmte Zeit belastendes Material freisetzen. Keine guten Aussichten also für das menschliche Immunsystem, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich als Blaupause in den Zellkernen des eigenen Organismus eingenistet hat und von dort aus, bildhaft gesprochen, Schrott produziert, den aufzuräumen das Immunsystem womöglich irgendwann nicht mehr schafft.

Eigentlich ein gesundheitspolitischer Super-GAU, der durch umfangreiche, von qualifizierten Genforschern dokumentierte Materialproben belegt ist (siehe Norbert Häring). Die jüngsten Enthüllungen erklären womöglich die zahlreichen schädlichen Wirkungen der Impfung, die sich „die Wissenschaft“ bislang nicht erklären konnte (allein die BKK Krankenkasse dokumentiert über 2,5 Millionen schwere Impfnebenwirkungen).

Sogar der MDR berichtete über die Kontamination der Covid-Impfstoffe mit bakterieller DNA. Den Verantwortlichen ist die Sprengkraft dieses Skandals offensichtlich bewusst. Wenn Millionen Bürger, die sich und ihren Kindern dieses Serum in gutem Glauben spritzen ließen, realisieren, was ihnen angetan wurde, dann schaffen es die Politiker womöglich nicht einmal bis in Gefängnis, sondern werden auf offener Straße zur Rechenschaft gezogen. Die MDR-Doku wurde also umgehend wieder aus der Mediathek entfernt. Auch nach mehreren Anfragen schweigt der öffentlich-rechtliche Sender bis heute zu den Gründen (siehe Nachdenkseiten: „Chronologie einer Löschung“).

„Wieso überprüft das Paul-Ehrlich-Institut nicht selbst mRNA-Impfchargen von Pfizer auf Fremd-DNA?“, frägt Florian Warweg. „Ist das Paul-Ehrlich-Institut womöglich gar kein der Bürgergesundheit verpflichtetes Staatsinstitut, sondern eine Zwingburg der Lüge?“, fragen sich gerade viele bislang gutgläubige Medienkonsumenten.

Die unsichtbare Hand des Marktes bzw. ihre auf der Bühne sichtbaren Handpuppen versuchen weiter zu mauern. Wie auch immer: Das Jahr 2024 verspricht spannend zu werden. Wir stehen kurz vorm Kollaps des gewaltigsten Lügenkonstrukts und Medizinskandals der Menschheitsgeschichte. Die Frage ist nur, wer zuerst kollabieren wird: Die Lügenmaschinerie oder das menschliche Immunsystem. Je länger wir den Kopf in den Sand stecken und die öffentlichen Ressourcen in Vertuschungsversuche investieren, anstatt jetzt umgehend effektive Therapien zur Schadensbegrenzung dieses missglückten medizinischen Experiments zu entwickeln, umso größer ist die Gefahr zu letzterem Szenario (wie mittlerweile durch mehrere Studien belegt, führen die mRNA-Impfungen im Blut der Impflinge zu einer erhöhten Produktion von immunlogisch kontraproduktiven IgG4-Antikörpern, was auch die Krebsabwehr beeinträchtigen kann). Aber wir haben natürlich die Freiheit dazu. Wenn wir der Realität nicht ins Auge schauen wollen, dann wird sie uns eben überrollen. Dann werden wir die Erfahrung machen müssen, dass die scheinbare Bequemlichkeit zur maximalen Unbequemlichkeit führt. Und das Verweigern der Grundrechenarten zum Durchfallen in einer Schule, in der es möglicherweise gar keine Klasse zum Wiederholen mehr geben wird.

Ich weiß, wir würden im Neuen Jahr lieber ein weiteres Pläuschchen einlegen, Oktoberfeste und Fußballspiele anrichten, mit unseren Nachbarn in Ruhe grillen etc. Aber die Sanduhr läuft gerade aus. Und niemand sollte sich den Kollaps allzu romantisch vorstellen (so wie Robert Habecks Ehefrau in ihrem jüngsten Kinderbuch über kunterbunte Weltuntergänge). Skrupellose Waidmänner stehen bereit, die Krise auszunutzen, um die Schlinge um die Hälse der in ihrem Marktrevier grasenden Hirsche noch enger zuzuziehen und sich ihre Geweihe an den Türstock zu hängen.

Um den Jägern ihre Beute nicht allzu leicht zu machen, hat die Rechtsanwältin Viviane Fischer zur Jahreswende eine offene Anfrage an das PEI gestellt (dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von RA Wilfried Schmitz):

Anfrage an das PEI zur Impfstoffprüfung 04.01.2024 (RA Viviane Fischer)

Die Anfrage wird womöglich in keck grinsender Kanzlermanier unbeantwortet bleiben. Die Akteure des größten Medizinskandals aller Zeiten, ebenso wie ihre medialen Claqueure und Hofnarren, die sich gerade im alkoholgeschwängerten Triumpftaumel befinden und sich kaum reinkriegen können vor lauter Lachen über diesen monströsen, jedem menschlichen Maßstab spottenden Coup, wo nicht nur die lautstarken Rädelsführer ordentlich abkassieren und im Geschäft bleiben konnten, sondern ebenso jeder kleine Ich-AG-Inhaber, der einfach nur den Mund gehalten und mitgemacht hat – sie alle haben eben nur den Schuss nicht gehört. So wie der angetrunkene Mann, der auf seinem Balkon das Silvesterfeuerwerk genoss und nicht bemerkte, dass unter ihm jemand einen Revolver mit scharfer Munition abgefeuert hatte. Wie in der Zeitung zu lesen, ging der gute Mann mit leichtem Kopfschmerz zu Bett, bis ihm am nächsten Tag der Arzt im Röntgenbefund über die in seinem Kopf befindliche Kugel aufklärte.

Ebenso braucht sich nun niemand mehr allzusehr zu verausgaben. Die Schlachten sind geschlagen, das Schiff gesunken, der Blitzkrieg gegen die Restvernunft mit unvorhersehbarer Leichtigkeit gewonnen. Dennoch hat das Lügenmonster, das nun über allem thront, die Harpune bereits im Rachen stecken. Es war ein mörderischer Kampf. Nicht wenige Partisanen haben bei diesem Kampf ihre Existenz oder sogar ihr Leben verloren. Aber letztlich haben sie es im individuellen, aber auf höherer Ebene doch vereinten Kampf gegen die Lüge geschafft, ihr die Harpune in den Rachen zu rammen und damit der Menschheit ihre Würde zu bewahren. Alles, was in den letzten Jahren an Lügen, Niedertracht und Zerstörung gegen die Zivilgesellschaft ins Feld geführt wurde, ist dank ihrer undankbaren Arbeit minutiös dokumentiert und den kommenden Generationen überliefert. Diejenigen, die die jetzige Kulturkatastrophe überleben werden, werden ihre Lehre aus diesen Dokumenten ziehen und es nie wieder zulassen, dass sich ein dermaßen geistloses und menschenverachtendes, „evidenzbasiert-wissenschaftliches“ System etabliert, aus dem der eiskalte Geist des Naturwissenschafts-Vaters Francis Bacon atmet und das Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichnet hat.

Die Mehrzahl der Bürger der derzeitigen Gesellschaft scheut noch davor zurück, dieses Dossier zu öffnen und ich bin der letzte, der nicht Verständnis dafür hätte, dass man davor lieber die Augen verschließen möchte. Denn was dieses Kapitel der Menschheitsgeschichte enthält, ist nichts weniger als eine vollständige Bankrotterklärung aller bislang etablierten Systeme und vermeintlich tragenden Säulen unserer Gesellschaft: Politik, Promis, Wissenschaftler, Medien, Gewerkschaften, Kirchen, Ärzte, Altrocker, Gangstarapper, Intellektuelle und Influencer – alle haben sich achselzuckend missbrauchen lassen (bei einem Verbrechen, bei dem es freilich, wie der Philosoph Giorigio Agamben feststellte, „keine Täter gab, sondern nur Komplizen“). Wie auf Knopfdruck haben sie sich zu einem gewaltigen Ensemble der Kakophonie formiert und diejenigen, die ihnen vertraut haben, ins offene Messer bzw. in die Impfnadel laufen lassen.

Der Sieg ist nun scheinbar ein totaler. Wie sollte es auch anders kommen, wenn sich alle potenten Akteure einer ansonsten schläfrigen Gesellschaft auf ein einziges Ziel (Ömpf) fokussieren und dafür alle noch vorhandenen Ressourcen an Geld und Geifer, Zähnen und Krallen einsetzen? Nach dem Platzen der Wunschdenkblase und dem für jedermann offenkundigen Versagen der Impfung (bei gleichzeitig zweistelligen Zuwachsraten an Invalidität, Übersterblichkeit und Geburtenrückgang in zeitlicher Folge der Massenimpfungen) ist es dem Empörungsmanagement zwar noch ein letztes Mal gelungen, die latente Wut über diesen Betrug von den Verantwortlichen abzuwenden und auf „Putin“ und den „unprovozierten Angriffskrieg gegen die Ukraine“ umzulenken. Doch auch diese Fassade samt dem neuen EU-Wallfahrtsort Ukraine zerbröselt gerade in atemberaubendem Tempo. Inzwischen haben viele Bürger nach zweijähriger Kriegszeit dann doch etwas näher hingeguckt und festgestellt, dass in diesem „unprovozierten“ Land schon seit 8 Jahren ein brutaler Krieg gegen die eigene (russischsprachige) Bevölkerung im Donbass tobt und die Friedensverträge von Minsk sogar laut offenem Bekunden von Merkel, Hollande und Poroschenko einzig dem Aufrüsten der Ukraine für einen kommenden Krieg gegen Russland gegolten haben. Das „Ruinieren“ von Russland (Baerbock) in einem weiteren Blitzkrieg nach Covid ist ja nun gewaltig ins Auge gegangen. Das von billigem Gas abgeschnittene Deutschland befindet sich in einer tiefen strukturellen Krise, die Industrie wandert aufgrund unrentabler Energiekosten ab. Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektroindustrie Deutschlands, meinte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk: «Deutschland ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Es ist tatsächlich zum kranken Mann Europas geworden.» 

Die Infrastruktur ist marode, Schulen verschimmeln und versinken im grünen Rotlichtmilieu, wo vor den Kindern Travestie-Puffshows abgezogen werden, um sie für die Zukunft fit zu machen.

Douglas MacGregor, ehemaliger leitender Militärberater der US Regierung sieht uns in einem jüngsten Podcast als politisch, wirtschaftlich und moralisch bankrott an. Er vergleicht den Westen mit „Hitler, kurz vor dem Selbstmord“.  Dabei erinnert er an eine Szene aus dem Film „Der Untergang“ mit Bruno Ganz, in der der Führer in seinem Bunker kurz bevor er in sein Zimmer geht, um sich zu erschießen, von den Damen am Gang noch nach dem „Endsieg“ gefragt wird. MacGregor:

„Das ist es, wo der Westen im Moment steht. Wir sind im Bunker. Alles ist gescheitert. Wir können nirgendwo hin.“

Bei seiner Analyse bleibt MacGregor nicht im Politischen stehen. Das Wurzel des Problems liegt für ihn viel tiefer:

„Unser Problem hier im Westen ist: Wir sagen einfach nicht die Wahrheit. Wir ignorieren die Realität.“

Mit dieser Aussage deutet er auch bereits den Lösungsweg an: Wir müssen uns den monströsen Lügen, die uns derzeit wie eine Würgeschlage zu erdrosseln drohen, entwinden und wieder Mut zur Wahrheit finden. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan und eigentlich eine Herkulesaufgabe. Denn das, wovor Journalisten-Altmeister Joseph Pulitzer gewarnt hat, ist nach Jahrzehnten von Spiegel, SZ, taz & Co. nun in bedrohlichem Ausmaß Realität: „Eine zynische, käufliche, demagogische Presse wird mit der Zeit ein Volk erzeugen, das genauso niederträchtig ist wie sie selbst.“ 

Dennoch darf man sich von der allgemeinen Apathie und Bösartigkeit nicht allzusehr ablenken lassen. Man braucht dabei nicht blind für die Realität zu sein, aber man muss weiterhin an das Gute im Menschen glauben. Und im Allerinnersten will niemand zu dem werden, wozu er gerade durch massenmedial-politische Propaganda umgebaut werden soll. Er wurde nur auf einer oberflächlichen, für PR-Experten leicht zugänglichen Ebene in die Irre geführt. Vorerst wird es vermutlich eine große Spaltung geben: Diejenigen, die sich aus Bequemlichkeit weiterhin den monströsen Lügen der Massenmedien hingeben und diejenigen, die sich ihre Individualität und kritisches Denken bewahren wollen und vorerst ein hartes Brot haben. Irgendwann werden wir aber wieder zusammenfinden müssen. Wie Viele in den letzten Jahren selbst erleben konnten: In süßen Illusionen befangene Menschen kann man derzeit kaum durch rationale Argumente erreichen. Es braucht scheinbar erst den Aufprall und den Abbrand der gewohnten Behausungen, damit der Blick auf den freien Himmel wieder sichtbar wird. Aber dieser Aufprall wird nun kommen. Jeder, der auch nur für wenige Minuten den Fernseher aufdreht und das Programm“ wahrnimmt, das ihm da entgegenquabbelt, weiß, dass ein Wahnsinn solchen Ausmaßes nicht mehr länger tragbar ist und es bereits im Gebälk knirscht.

Wenn man in einem Auto, dessen Motor qualmt und alle Warnleuten hell aufblinken, nichts anderes tut als diese Warnleuchten aus dem Armaturenbrett herauszuschrauben (so wie bei besagter MDR-Doku), um dann unverdrossen weiterzufahren: Nun, wie wird diese Fahrt wohl ausgehen? Ich glaube, dazu braucht es mittlerweile wenig Phantasie.

Im Übrigen wird man sehen, dass der Lügnerei allmählich die Luft ausgeht. Neben den Lesern schrulliger Formate wie Spiegel und Süddeutscher Zeitung werden es allenfalls Intellektuelle sein, die man mit solch schwachsinnigen Narrativen, wie man sie uns derzeit auftischt, noch hinter die Fichte führen kann.

Eindringliche Warnung

Wenn ich diese Zeilen hier schreibe, dann nicht, um zu klagen, sondern um genau vor dem zu warnen, was ich selbst viel zu lange betrieben habe und von dem ich auch hier bemerke, dass ich ihm wieder viel zu viele Zeilen gewidmet habe. Was manche zwar spüren, aber immer noch nicht verstanden haben: Es ist ein schwarzes Loch, gegen das wir aktuell ankämpfen. Und den Kampf gegen ein schwarzes Loch kann man nicht gewinnen. Wer sich diesem Loch annähert, wird unweigerlich in seine Gravitation geraten und absorbiert. Sogar Sonnenstrahlen werden bekanntlich bei der Begegnung mit einem schwarzen Loch abgebogen und verschluckt.

Natürlich wäre es unwürdig gewesen, wenn wir den Wahnsinn der letzten Jahre einfach widerstandslos über uns ergehen hätten lassen. Das hätten wir uns bis an unser Lebensende vorgeworfen. Und wie bereits Dante feststellte, sind bekanntlich „die heißesten Plätze in der Hölle für diejenigen reserviert, die in der Krise ’neutral‘ bleiben“. Mein aufrichtiger Dank gilt also all jenen, die sich dem Moloch entgegengestellt haben und damit auch andere Menschen darin bestärkt haben, nicht wahnsinnig zu werden, sondern diese menschheitsgeschichtlich beispiellose Umnachtung durchzuhalten. Nun ist der Kampf aber wie gesagt geschlagen. Wir wurden vernichtend besiegt. Aber die Titanic, auf der jetzt noch exzessiv gefeiert wird, hat bereits Schlagseite und sinkt. Der Jubel derjenigen, die sich als Gewinner sehen und vermeintlich die richtige Seite“ gewählt haben, wird von sehr kurzer Dauer sein und schon bald dem Katzenjammer weichen.

Es bringt also jetzt nichts mehr, nachzuhaken und das bereits schrottreife System zu flicken zu versuchen. Wenn ich sage, der Kampf ist zu Ende, meine ich nicht, dass die Sache nun durchgestanden ist und es gut wird. Ganz im Gegenteil. Da die Täter nicht zur Verantwortung gezogen wurden, sondern sich immer noch auf freiem Fuß befinden und sogar frech der Wiederwahl gestellt haben – und vielfach auch wiedergewählt wurden, wird sich die Situation nun noch weiter verdichten. Die Reichen und Mächtigen, die heute die politische Agenda orchestrieren und die über Krieg und Frieden, Ausnahmezustände und Pandemien entscheiden, befinden sich im Genuss einer geschichtlich einmaligen Potenz an finanziellen Mitteln und Macht. Die meisten, die sagen: Corona ist ja nun vorbei“ und bei Tui den wohlverdienten Wellnessurlaub buchen, haben keine Ahnung, was diese neoliberalen Plutokraten nun für uns noch so auf Lager haben. Die scheinbare Atempause war trügerisch (in der die Welt, für die meisten unbemerkt, an den Rand des Weltkriegs getrieben wurde, die verbliebene kritische Berichterstattung bereinigt, widerständige Köpfe inhaftiert und auch die den individuellen Menschen entmündigende Digitalisierung samt digitaler Zentralbankwährung mit rasendem Tempo vorangetrieben wurden). Es sind nun massive Schläge zu erwarten. Was als nächstes kommt, ist schwer zu sagen. Bereits ein Stromausfall würde reichen, um einer Gesellschaft, deren Fallhöhe durch hemmungslose Digitalisierung maximiert wurde, den Rest zu geben. Die militärischen, geheimdienstlichen und finanziellen Mächte, die derzeit die Agenda bestimmen, verfügen jedoch noch über weitaus unappetitlichere Karten, die sie bei Bedarf ausspielen können. Produkte aus der mit Milliardenetats vorangetriebenen Biowaffenforschung wären etwa solche Karten. Vor dem UN Sicherheitsrat vorgebrachte Dossiers, die militärische Forschungen zu Gentech-Waffen belegen, die bestimmte, z.B. russische Ethnien ausschalten können, wurden von der öffentlichen Presse beharrlich verschwiegen. Ebenso wie Projekte der US Militäreinrichtung DARPA, die nicht nur, wie von Robert Kennedy jr. nachgewiesen, die Grundlagen für die aktuelle mRNA-Impftechnologie geliefert hat, sondern die auch den Auftrag erhalten hat, eine Biotechnologie zu entwickeln, mit der das für religiöse Gedanken zuständige Gehirnareal eines Menschen zerstört werden kann.

Nun könnte man einwenden, dass religiöse Menschen in heutiger Zeit doch ohnehin keine Rolle mehr spielen und solche Forschung daher ein doch recht exotisches Hobby der plutokratischen Oligarchen und Geldverschwendung ist. Doch Geld verschwenden die Reichen und Mächtigen nur selten. Sie wissen es in der Regel sehr gezielt einzusetzen und machen kaum eine Investition ohne  Aussicht auf einen „Return of Investment“ – so auch bei der eigentlich schrottreifen mRNA-Technologie, die schon in bisherigen Versuchen vor Corona ausnahmslos gescheitert ist (die Versuchstiere haben die Impfung zunächst scheinbar gut vertragen“, sind dann aber in den Folgejahren an rätselhaften Krankheiten eingegangen), in die aber zu viele Milliarden gepumpt wurden, um sie einfach zu beerdigen, anstatt sie gewinnbringen nutzbar zu machen. Warum geheimdienstliche Akteure die Fähigkeit besitzen wollen, religiöse Menschen auszuschalten, hat womöglich einen ganz profanen Grund, wenn man auf die Corona-Krise zurückblickt: Die wenigen Wissenschaftler, die sich der herrschenden Lüge entgegenzustellen wagten wie z.B. Prof. Bhakdi, waren fast ausnahmslos alle religiös, egal ob christlicher, buddhistischer oder jüdischer Herkunft. Ihr Gewissen erlaubte es ihnen nicht, tatenlos dabei zuzusehen, wie mit einer destruktiven Technologie in einer gemäß ihrem Weltbild als weisheitsvoll erlebten Schöpfung herumgepfuscht wird. Sie haben auch schwere Repressionen, vor denen jeder gewöhnliche Bürger zurückgeschreckt wäre, in Kauf genommen, um diesbezüglich für die Menschheit zu kämpfen.

Den Spindoktoren der „Neuen Normalität“ ist dies sehr wohl bewusst: Es sind die religiösen Menschen, die eine Gefahr für den transhumanistischen Umbau des Menschen darstellen, der auf den Webseiten von Davos & Co. mittlerweile in obszöner Offenheit nachzulesen ist, obwohl von den Massenmedien fast kein Wort über das an sich wahnwitzige Endziel dieses Umbaus verloren wird: Die Maschinisierung des Menschen und  Eliminierung des frei denkenden und damit bislang niemals letztgültig beherrschbaren Individuums. Also nichts weniger als das Ende der natürlichen Evolution und die hybrische Einsetzung einer technokratischen Maschinenevolution. Atheistischen Wissenschaftlern erzeugt diese Vision keinen Schrecken, sie befürworten sie vielfach sogar als Fortschritt, der ganz nach ihrem Geschmack ist. Religiösen Wissenschaftlern hingegen bedeutet eine solche Maschinisierung nichts weniger als einen Abstieg in Dantes Eishölle. Insofern erscheint es nur folgerichtig, wenn man Pestizide bzw. biotechnologische Waffen entwickelt, mit denen man religiös denkende Menschen beseitigen kann.

Wer nun glaubt, dass ihn solche Biowaffen nicht betreffen, da er weder Russe noch religiös ist, der wiegt sich allerdings in falscher Sicherheit. Vor derjenigen Masse an Menschen, die der Frontprediger des Weltwirtschaftsforums, Yuval Harari als „nutzlose Klasse“ bezeichnet, haben die WEF-Plutokraten noch sehr viel weniger Respekt als vor den Russen und den Religiösen. Man könne sie mit Drogen und Videospielen sedieren, schlägt Harari in einem öffentlichen Vortrag vor. Doch Drogen und auch die Hardware und Software für Videospiele sind bekanntlich kostspielig. Soll man für Milliarden Menschen, die man für die nächste Zukunft nur noch als „nutzlos“ ansieht, wirklich die gewaltigen Budgetmittel und bekanntlich knappen Ressourcen aufwenden, um es ihnen zu ermöglichen, in beheizten Wohnungen Drogen und Computerspiele zu konsumieren? Besagte Menschenmassen müssen ja nebenher auch noch essen und produzieren schädliches CO2. Gäbe es da nicht eine effizientere Lösung, als die nutzlosen Esser auf Staatskosten durchzufüttern? Wenn Regierungen es bisher nicht mit notwendiger Entschlossenheit gewagt haben, dann könnte doch vielleicht eine Künstliche Intelligenz dieses Problem lösen – natürlich auf Basis streng wissenschaftlicher und evidenzbasierter Zahlen.

Aber machen wir nun einen Punkt. Es ist wie gesagt schwer verdaulich, derartige Dystopien zu bearbeiten. Man sollte zwar wissen, dass es all diese abgründigen Pläne gibt. Gleichzeitig darf man sich davon aber nicht lähmen lassen. Denn das ist die derzeitige Situation: Wer zu sehr gegen das, was sich derzeit zusammenbraut aufbegehrt, schwächt sich selbst. Wenn man gegen einen äußerlich übermächtigen Feind kämpft, mündet das irgendwann in Frustration. Und die Menschheitsfeinde haben heute alle Ruten der Macht in der Hand, verfügen also über einen perfekten faschistischen Apparat im besten Sinne des Wortes (von lat. fasces – „Rutenbündel“, dem Amtssymbol der höchsten Machthaber im Römischen Reich): Medien, Politik, Banken, Konzerne, Exekutive, Thinktanks, Universitäten – alle richten sich selbst nach den absurdesten Narrativen, die zur Tageslosung erklärt wurden, umgehend aus wie Eisenspäne in einem Magnetfeld. Man braucht sie gar nicht erst zu bestechen oder einzuschwören. Sie wissen, was zu tun ist. Nicht umsonst hat der letzte Woche verstorbene Investigativ-Journalist John Pilger in seinem letzten Aufsatz vor einem neuen Faschismus gewarnt (siehe Telepolis, in den deutschen Leitmedien findet sich kein einziger Nachruf auf diesen Ausnahmejournalisten; wer sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, wird konsequent geächtet).

Ratlosigkeit? Nö!

Was also tun gegen globalpolitische Machenschaften, die einem als denkendem Menschen den Atem rauben können? Und wozu sich mit dem Ganzen auseinandersetzen, wenn man anscheinend ohnehin nichts tun kann? Sind da nicht diejenigen Zeitgenossen, die sich am Oktoberfest einfach nochmal ’ne Pulle Bier reinziehen und Spaß haben wollen, dann vielleicht doch schlauer?

Nun, die Kunst besteht eben darin, wie bei einer Wanderung über einen schmalen Berggrat nicht in den Abgrund zu blicken, der sich links und rechts auftut, sondern zielstrebig einen Schritt vor den anderen zu setzen, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen. Dann wird man schon vorwärtskommen, sogar überraschend schnell und weit. Man wird wunderbare Aussichtsplateaus und Berggipfel erreichen, wenn man sich nur in Bewegung setzt.  Das gesteckte Ziel darf freilich nicht zu sehr in der Gewohnheit und egoistischen Bedürfnissen befangen sein, sonst wird es zu schwach sein und man wird von den nächstbesten Hindernissen wieder in die Knie gezwungen. Wer hingegen zu Goethes „Stirb und Werde!“ fähig wird und sich täglich neu erfindet, ist kaum bezwingbar und wird auch gesundheitlich eine ungeahnte Resilienz entwickeln. Er wird erleben, welche ungekannten Kraftreserven es freisetzt, wenn man irgendetwas Schönes, Wahres oder für Andere Sinnvolles in die Welt setzen will, sei es in Form von Kunst oder eines kleinen, fair bewirtschafteten Ladens, der anderen Freude macht. Wer also Musik machen kann, mache weiter Musik, Wer malen kann, male. Wer schnitzen kann, schnitze. Wer Gedichte schreiben kann, der schreibe – und zwar mit solcher Intensität und Hingabe, dass rund ums eigene Haus und noch im Umkreis von 5 Kilometern darüber hinaus alle Anwandlungen von Dummheit und Unmenschlichkeit genauso zum Schmelzen gezwungen werden wie Schneemänner in der Sonne.

In einer solchen Atmosphäre hätte die derzeit vorherrschende Idiotis keine Chance. Auch die Pläne der größenwahnsinnigen Architekten der „Neuen Normalität“ müssten zurück in die Schublade. Man muss sich dabei aber wirklich vor dieser Falle hüten: Sich nicht zu sehr in all die Zumutungen und Schweinereien verwickeln, die uns auch dieses Jahr zweifellos nicht zu knapp serviert werden. Lässt man sich auf zu intensive Diskussionen darüber ein, ist es schon geschehen – man verwickelt sich in tumbem Seetang, der einen beim Schwimmen in die Tiefe ziehen möchte. Vor allem: Sich nicht als Opfer fühlen! Obwohl wir alle Opfer dieser Zeit sind, den Fokus stattdessen auf unsere Gestaltfähigkeit richten, die man immer, selbst in der engsten Situation noch hat.

Ich gebe zu, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich selbst schaffen werde, was ich hier schreibe. Dieses Jahr kurz vor Ladenschluss wird vermutlich mein größter Kampf. Denn ich wache jeden Morgen mit einer gewaltigen Wut im Bauch auf, würde in den Wahnsinn, mit dem gerade nicht nur unsere Umwelt, der Weltfriede, unser soziales Gefüge und Infrastruktur, sondern auch unsere Kinder systematisch zerstört werden, am liebsten hineinschlagen und ihn stoppen, so wie jeder andere normale Mensch, der noch nicht vollkommen abgestumpft ist. Aber ich muss mich dann zügeln, weiß, dass ich diesen Gefühlen keinen Raum geben darf und mir stattdessen konkrete Ziele für den Tag stecken muss. Wenn ich mich dann an die Arbeit mache und etwas Neues und Schönes entwickle, das vielleicht nur wenige Menschen zu sehen bekommen, dann kann es sein, dass sich Abends ein seltsames Gefühl der Zufriedenheit inmitten des flammenden Impfernos einstellt – ein Gefühl der Stimmigkeit, das mir versagt bleibt, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, den Tag mit dem Newsfeed der Hundsmedien zu beginnen.

In diesem Sinne: Ruhig Blut und ein gutes Neues Jahr allen Lesern, die es trotz Shadowban in den Suchmaschinen und sozialen Medien noch hierher schaffen!

 

Bild 1: pw, Bild 2: Netzfund/Gettr

Lebenszeichen

Keine Sorge, ich bin keineswegs frustriert oder dergleichen. Warum ich mich in letzter Zeit weniger zu Wort melde, hat ganz schnöde Gründe. Meine Sperre in den sozialen Medien – das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte, nochmals vielen Dank, liebe Zensurfreunde und Shadowbanner! – hat ungeahnte Kreativitätsreserven freigesetzt. Seit meine Schaffenskraft nicht mehr in einen dunklen Moloch in Silicon Valley  wandert, sondern ich wieder die echte Welt und Natur schätzen und lieben gelernt habe, habe ich alle Hände voll zu tun und ist der Tag einfach zu kurz, um allzuviel in die Tasten zu klopfen.

Natürlich kann ich es  nicht ganz lassen, das gebe ich zu. Dazu bin ich wohl doch zu angefixt. Nicht, dass ich mir etwa erwarte, irgendjemanden mit meinen alternativen Fakten zu überzeugen – dazu ist es bereits zu spät. Die Fronten sind gesteckt, die individuelle Wahl getroffen. Jeder darf nun zusehen, was ihm seine Wahl einbringen wird. Wie schon öfters bemerkt: In der Wahl sind wir vollkommen frei. Im Austragen der Folgen dieser Wahl dann zwar ganz und gar nicht mehr, aber die Wahlmöglichkeit selbst ist ja schon etwas absolut Großartiges, was uns Menschen über das Tierreich hinaushebt und uns erst unsere Würde und Erfahrungsmöglichkeit gibt. Allen, die sich also in den letzten drei Jahren gegen den vielgeschmähten Hausverstand und für das „Team Wissenschaft“ entschieden haben: Ich drück‘ euch die Daumen, Jungs und Mädchen!

Wenn ihr jetzt trotz fünf Impfungen krank im Bett liegt so wie der Falter-Chef und Impfluencer Florian Klenk: Keine Sorge, der angepasste, „sichere und wirksame“ Booster aus Ugur Sahins Goldgrube ist schon unterwegs. Augen zu und Ärmel hoch, dann wird gut.


(Quelle: https://t.me/rosenbusch/18962 )

Während Florian Klenk vermutlich schon bald wieder auf den Beinen sein wird, um sich den nächsten Booster abzuholen, kommt für einen anderen Impfluencer jede Hilfe zu spät: Gestern verstarb der unbeirrbare Dr. Xxxxx Xxxxxx (Name von der Redaktion auf Wunsch seiner Angehörigen entfernt): Obwohl mehrfach geimpft und damit „vollständig immunisiert“, wie sein österreichischer Ärtztekollege Dr. Hans-Peter Hutter es zu bester TV-Sendezeit immer auszudrücken pflegte, erlag er nun lt. eigenem Bekunden einer Corona-Infektion.

Auszug aus seinem Blog:

18.08.2021 „Ende der Pandemie wird es nur geben, wenn alle 3x geimpft sind“
30.08.2021 „Ich fahre nicht mit ungeimpften Taxifahrerinnen!“
02.10.2021 „Irgendwas läuft kräftig schief: nur 60% geimpft!“
09.11.2021 „Alles spricht dafür, Jugendliche von 12-17 impfen zu lassen“
01.04.2023 „Imfpung bietet ausgezeichneten Schutz gegen Corona Infektion“
09.04.2023 „3x Geimpfte haben so großen Schutz, dass sie nur leicht erkranken“
19.08.2023 „Es ist ein Verbrechen, die Kinder nicht zu impfen“
28.11.2023 „Bin schwerst erkrankt: massive Lungenentzündung und obendrauf Corona!“
06.12.2023 verstorben

Aber gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen! Solange ausgeschenkt wird, saufen wir  weiter. Auch wenn am Schanktisch dieses Jahr keine Warteschlangen zu sehen sind. Bisher haben sich erst drei Millionen Deutsche den neuen Covid-Booster abgeholt, beklagt der allseits anerkannte Gesundheitsminister Lauterbach. Auch die sonstigen kognitiven Dissonanzen, die nun von allen Seiten aufpoppen, wenn wir die Nase aus dem Fenster stecken oder sie auf das Flachdisplay drücken, brauchen niemanden zu beirren. Auch nicht, dass 4- und 8-jährige Kinder, die in landesweiten Impfwerbekampagnen als Aushängeschilder gedient haben, plötzlich in der Badewanne an Herzversagen sterben (Quelle: tkp).

Obwohl selbst den überzeugtesten Followern der „Wissenschaft“ und den trinkfestesten Wählern von Söder & Co. inzwischen mulmig zumute wird: Diese Zukunft aus KI, QR-Codes und Roboterhunden, die die öffentlichen Gehwege mit digitalen Dünnpfiff übersäen … irgendwie wird es einem da nicht so richtig warm ums Herz, sondern ist eher an dystopische Filme wie „Minority Report“ erinnert. Auch das Wahlversprechen, dass die Invaliditäts-Booster aka mRNA-Impfungen für „das Pack“ weiterhin gratis sein werden, macht die Zukunft nicht rosiger (laut US-Nachrichtenmagazin Newsweek ist die Zahl der Erwerbsunfähigen seit Beginn der Massenimpfungen um 33 Prozent gestiegen). Dass die rasant angestiegene Invalidität ebenso wie die Übersterblichkeit etwas mit den Impfungen zu tun haben könnte, ist natürlich vollständig abwegig und würde kein Journalist, der an den Fortschritt glaubt und kein Arzt, der unter Aufsicht der Ärztekammer steht, zu sagen wagen – zumindest nicht vor laufender Kamera. Unter vier Augen bekommt man von Ärzten durchaus zu hören, dass es „der letzte Dreck war, den wir da verspritzt haben“. Auch ihre eigene Kinder und Familie wissen sie tunlichst vor den Injektionen zu schützen, zu der nun die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Z.B. jüngst die Meldung, dass die Impfungen mit Bakterien-DNA verunreinigt waren, die fähig ist, sich dauerhaft ins menschliche Erbgut einzuschreiben und dort auf unbestimmte Zeit Schrott produziert.

Für die Zulassungsstudien wurde der Impfstoff durch ein kostenaufwändiges, maschinelles Verfahren hergestellt. Für die massenhafte Verimpfung im Markt hingegen durch ein billigeres Verfahren mittels Bakterien. Konfrontiert mit umfangreichen, von qualifizierten Genforschern dokumentierten Materialproben, die diesen Skandal belegen (siehe Norbert Häring) „weiß die Regierung nichts und will auch nichts wissen“. Wobei ganz untätig bleiben will das PEI angesichts dieses wohl gewaltigsten Medizinskandals der Menschheitsgeschichte dann doch nicht: Die der Regierung unterstellte Behörde will nun prüfen, ob es notwendig ist, die Impfseren zu überprüfen. Falls sich die hochbezahlten Gesundheitswächter des Staates zu dieser Prüfung durchringen sollten, dann allerdings nicht ergebnisoffen, sondern nur unter einer bereits festgesetzten Prämisse: „um die Behauptungen zu widerlegen“.

Mal im Ernst: Um den endemischen Wahnsinn, der derzeit rollt, zu stoppen und wir wieder von echter Zukunft reden können, müssten wir uns imho zunächst einmal das eingestehen, was George Carlin seinem Publikum bereits ganz unverblümt erklärt hat: Wir sind „full of shit“, wurden von Kindesbeinen an mit Nonsens und streng wissenschaftlichem Sondermüll abgefüllt. Erst wenn wir das einsehen, ist eine Umkehr aus dem „March of Science“ (von Matthias Burchardt nicht ganz zu Unrecht als „Dead men walking“ bezeichnet) in den Abgrund möglich.

Bis dahin: Behalten Sie die Nerven und den Humor. Gönnen Sie sich vor allem frische Luft und ausführliche Wanderungen durch die wunderbare Winterlandschaft. Was das nächste Jahr bringen wird – dazu ein andernmal mehr.

Kommt nun der Dritte Weltkrieg oder nicht? – Es kommt darauf an …

Die Welt gerät zunehmend aus den Fugen. Da ich immer wieder gefragt werde, ob das Ganze überhaupt noch gut gehen kann oder jetzt der große Krieg kommt, hier nur zwischen Tür und Angel meine Einschätzung:

Irrsinnige Pläne gab es in den Kommandozentralen der Mächtigen schon immer, z.B. „Operation Unthinkable“ von Winston Churchill oder den „Plan Totality“ der USA unter Truman, der vorsah, die Sowjetunion mit 20 bis 30 Atombomben zu vernichten. Alle diese Pläne konnten nicht realisiert werden. Das hatte einen Grund: Die Zivilgesellschaft und auch maßgebliche Journalisten und Politiker verfügten noch über ausreichend Vernunft und Rückgrat. Es gab jedenfalls substanzielles Gegengewicht.

Diese Situation hat sich heute allerdings fundamental geändert: Das Gegengewicht ist in bedenklichem Maße entschwunden, zivilgesellschaftliches Engagement gibt es nur noch in Restbeständen. Und selbst wenn sich Einzelne wie z.B. der Biologielehrer Markus Fiedler diesen Luxus noch leisten, erhalten sie umgehend Besuch von der Inquisition (siehe Interview). Auch das wäre noch nicht schlimm. Dass die Funktionäre eines im Sterben befindlichen Systems alle Register ziehen, um Kritik am eigentlich bereits Unhaltbaren zurückzuhalten, war zu erwarten. Schlimm ist allerdings, dass sich die Mitbürger überwiegend wegducken, wenn Einzelne, die für uns alle aufgestanden sind, abgeholt, verhört, mit hanebüchenen Anschuldigungen vor Gericht gezerrt oder auch nur virtuell rufgemordet werden. Wenn jemand angegriffen wird, kann er sich am allerwenigsten selbst verteidigen. Außenstehende hätten hingegen die größten Möglichkeiten, hier solidarisch einzugreifen und der Willkür einen Riegel vorzuschieben.

Die Masse sucht indes Rausch und Illusion, ahmt den dekadenten Lebensstil der Reichen und Promis nach und will einfach nur abfeiern oder ihre Ruhe. Nachdenken über die Themen, die wirklich anstehen, wird als zu anstrengend erlebt. Sogar die Jugend, die eigentlich am meisten um ihre Zukunft betrogen und krank gemacht bzw. -gespritzt  wird, hat sich überwiegend lieber mit ihren Tätern solidarisiert als mit denjenigen, die für sie kämpfen wollten. Letzteres wäre ja zu anstrengend gewesen. Dann doch lieber abtauchen in  die nächsten Massenevents oder in die digitalen Ubahnschächte, Rezofritten futtern. An Entertainment mangelt es nicht. Und der einstellige Prozentsatz kritischer Jugendlicher wird durch politisch korrekte Windelweichformate wie Jung&naiv, Walulis oder Mr.WissentoGo in seichten Gewässern in Strandnähe gehalten, während auf hoher See gerade der Kampf um unser aller Zukunft stattfindet.

Und dennoch, das Ermutigende ist: Es kommt gar nicht so sehr auf die irren Politiker an, die bereit sind, willfährig jeden Wahnsinn mitzumachen. Diesen Wahnsinn könnten sie niemals durchbringen, wenn die Zivilgesellschaft einigermaßen bei Sinnen wäre. Sehr viel ausschlaggebender als all die Schölze, von der Leyens und Selenskis ist daher die Meinungsbildung und Aufklärung in der Gesellschaft, also jedes Einzelnen. Ob ein nuklearer Weltkrieg kommt oder nicht, wird davon abhängen, wie viele Menschen entgegen aller Heuchelei in sich die Freude am unbedingten Wahrheitswillen entzünden und wie viele Menschen den scheinbar bequemeren Weg gehen wollen und sich den monströsen Lügen des massenmedialen Molochs hingeben.

Da ich diesbezüglich von Gleichgewicht gesprochen habe: Dies darf man sich natürlich nicht zu banal wie bei einer physischen Waage vorstellen, wo es auf einer Waagschale das gleiche Gewicht benötigt wie auf der gegenüberliegenden, damit die Waage nicht kippt. Das wäre „evidenzbasiert“, also von den stieren Augen irregeleitet gedacht. Wenn man die Situation bloß physisch bzw. evidenzbasiert sieht, müsste man in der Tat entmutigt sein. Man darf es aber philosophisch, d.h. metaphysisch sehen: Und da hat Wahrheit ein ungleich höheres, potenziertes Gewicht als Lüge. Und während es aus „evidenzbasiert“-physischer Sicht auf Minderheiten und einzelne Individuen überhaupt nicht ankommt (und diese daher auch ohne Gewissensbisse weggebombt und weggespritzt werden dürfen), so kommt es aus philosophisch-metaphysischer Sicht geradewegs auf den Einzelnen an: Das Individuum, das sich seiner Freiheit bedient und Gedanken, Ideale und Unternehmungen entwickelt, die vollkommen unabhängig von dem sind, was uns pausenlos über die Medienkanäle suggeriert werden soll, sondern sich einzig am Menschenwürdigen und Zukunftsfähigen orientieren. Und wie man schon bald sehen wird: Menschenwürdig und zukunftsfähig ist nur das, was die – zugegeben zunächst bittere – Wahrheit zur Grundlage wählt. Wer die Lüge wählt, wird hingegen keine Grundlage haben, auf der er stehen kann. Die süße Illusion wird sich als erbarmungsloser Treibsand erweisen, der ihn nach unten zieht.

Dass die Wahrheit bitter ist, während Lüge und Illusion zunächst süß sind, bedeutet nichts anderes als: Für den, der die Wahrheit wählt, ist Schmerz unvermeidbar. Wie auch der heute – nicht ganz zu Unrecht – meistgelesene Deutsch schreibende, obwohl koreanische Philosoph Byung-Chul Han sagt:

„Der Schmerz verwandelt den Geist. Verwandlungen sind mit Schmerz verbunden. Ohne Schmerz ist jene Erkenntnis nicht möglich, die mit dem Gewesenen radikal bricht. (…) Der Schmerz erschüttert gewohnte Sinnbezüge und zwingt den Geist zu einem Perspektivenwechsel, der alles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Im Gegensatz zur Lust setzt der Schmerz Reflexionsprozesse in Gang. Er verschafft dem Geist eine >>dialektische Klarheit par excellence<<. Er macht den Geist sehender.“   (aus dem Buch „Pallativgesellschaft“ von B.-C. Han)

Also: Kein Grund, am Schmerz, den uns unsere Zeit so überreich beschert, zu verzweifeln! Er ist auch eine große Chance, sich von demjenigen, das uns unweigerlich zum Vermorschen führen würde, loszusagen und ganz neue Wege zu beschreiten. Wer dieses Geheimnis kennt, wird am Schmerz nicht bitter, sondern reif.

 

Foto: pw/nachrichtenspiegel

 

Interview mit einem Nicht-Mitschwimmer nach Besuch der Inquisition

Alle, die glauben, dass sie es sich gut gerichtet haben, indem sie Böhmermann-like einfach mit der herrschenden Meinung mitschwimmen und vielleicht sogar ein Geschäftsmodell daraus machen, täuschen sich gewaltig. Das Prinzip ‚Mitschwimmen‘ so wie es unsere Politiker, Promis und Influencer mit resolut entschlossener Miene demonstrieren, ist in heutiger Zeit in Wirklichkeit das wohl Fatalste und Zerstörerischste, was ein Mensch tun kann. Wenn nicht Einzelne inmitten des kollektiven Strudels der medial-emotionalen Betrunkenheit aufstehen und entgegen dem Wind für Vernunft, Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten, dann werden wir bald alles verlieren was uns lieb ist.

Zumindest Markus Fiedler wird sich diesbezüglich nichts vorwerfen müssen: Er ist nicht sitzengeblieben, sondern hat im Rahmen seiner Möglichkeiten, und das mit Witz und Intelligenz, wesentliche Schlaglichter auf Bereiche geworfen, in denen es gewaltig fault. – Nicht nur im von Fiedler als „Propagandamaschine“ entlarvten Wikipedia, wo auch die investigative Journalistin Helen Buyniski zum Schluss kommt: „Wikipedia is rotten to the core“.

Aus aktuellem Anlass eine Stellungnahme des Mannes, der gerade Besuch von der Inquisition hatte.

Bleibt zu Hause, liebe Killer! Zur Eliminierung der Wagenknecht-Partei werdet ihr nicht gebraucht

(Foto: Flickr/Thomas Rodenbücher/CC BY 2.0 DEED)

In seinem Artikel „Die Wahlillusion“ beschreibt der junge Autor Felix Feistel, warum eine neue Wagenknecht-Partei im Netzwerk der gegenwärtigen Finanz-/Medien-/Militärmächte keine Chance hätte, sollte sie sich wirklich gegen das von Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichnete System stellen. Seine an den herrschenden Mächten orientierte Analyse ist ernüchternd. Ich sehe jedoch ein noch viel tieferes Problem, warum jede Art von neuer Partei, sei sie von ihren Begründern auch noch so gut gemeint, heute gewissermaßen im Trockenen fischt. Oder in einem Teich, in dem es kaum noch Fische gibt, sondern nur noch Kaulquappen.

Nicht nur professionelle Killer, die schon andere Störenfriede der „regelbasierten Ordnung“ wie Olof Palme, Dag  Hammarskjöld und J.F. Kennedy aus dem Weg geräumt haben, können zu Hause bleiben. Auch die redaktionellen Erschießungskommandos von Spiegel, Südtäuscher Zeitung & Co. brauchen sich ihre Hände diesmal nicht schmutzig machen. Es ist alles in Butter.

Wer sich mit Sarah Wagenknechts Biografie befasst, weiß, woran sie ihre Denkfähigkeit geschult hat wie sie zu ihrer recht beachtlichen persönlichen Reife gelangt ist, die es ihr nun erlaubt, manche Dinge unerwartet klar zu sehen und zu artikulieren: Sie hat intensiv die großen Philosophen wie Goethe und Schiller studiert, deren Worte z.T. handschriftlich transkribiert und verinnerlicht. Sie konnte sich für den Geist der Humanität und Freiheit, der in diesen Werken atmet, zutiefst begeistern und ihn annehmen. Mit einem Wort: Wagenknecht ist eine Rarität und stellt in heutiger Zeit so etwas dar wie eine fast schon ausgestorbene Schmetterlingsart. Selbst wenn sie eine Partei gründen sollte: Wo soll sie in heutiger Zeit junge oder auch ältere Menschen rekrutieren, die solche Voraussetzungen ebenfalls mitbringen? Mit den Retortenkindern von Mailab und Böhmermann? Den Fans von „Fuck ju Göhte“? Den Rezokids, die von ihren Influenzern in die Bereiche suburbaner Gulllis verlinkt wurden, wo Pornoyoutuberinnen wie Katja Krasavice sich unter millionenfachen Likes nackt in den Pfützen räkeln und mit Kaulquappen um die Wette grundeln? Mit zu Kopflangern (Brecht) zugerichtetem akademischem Proletariat (Matuschek), das sofort „Hurra“ schreit und die Ärmel hochkrempelt, wenn Pharmakonzerne mit einem neuen experimentellen Gentechserum Kasse machen wollen? Mit all den Oktoberfestbürgern und Massenevent-Junkies, die einfach nur abfeiern wollen und sich von allem angewidert abwenden, was keinen „Spaß“ verspricht? Tut mir leid, da ist bei allem guten Willen wohl kein Staat mehr zu machen.

Ich sage das nicht, um uns zu entmutigen. Aber wir täten vielleicht gut daran, uns in der derzeitigen Situation von falschen Illusionen zu verabschieden und allmählich zur Realität vordringen. Das scheint zunächst schrecklich, hat aber auch etwas Befreiendes und kann ganz neue Horizonte eröffnen. Und den Zugang zu Gebirgsflüssen mit klarem Wasser … ein Aufstieg gegen den Strom, den bekanntlich nur schwimmstarke Fische schaffen und zu dem Kaulquappen keinen Zugang haben. Auch Axolotl, das sind Molche, die ihre Sehfähigkeit eingebüßt haben, da sie sich zu lange in lichtlosen Grotten aufgehalten haben, trifft man in diesem Strom selten. Aber jeder, der diesen klaren Strom findet und den Weg aufwärts zur Quelle wählt, anstatt sich mit der Kanalisation mitspülen zu lassen, wird sich trotz aller Mühsal sogleich ungemein erfrischt fühlen. Er wird inmitten der apokalyptischen Verhältnisse jeden Tag begeistert nutzen, um ein weiteres Stück des Weges voranzukommen, aufwärts zu schwimmen und immer besseres Wasser um sich zu haben … während den Kaulquappen in ihrer digitalen Sickergrube allmählich der Sauerstoff ausgeht.

Es gibt ihn jedenfalls, diesen Strom des klaren Gebirgswassers. Ich werde nur nicht so töricht sein, den Weg dorthin hier öffentlich zu verraten. Habe nämlich keine Lust auf die Gesellschaft von genmanipulierten Axolotln, die sich dann dort ebenfalls tummeln würden. Ja, ich weiß, das ist ein bisschen egoistisch und klingt zweifellos überheblich – sollte ich also wohl noch ablegen. Aber keine Sorge: Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo wir auch die Axolotl, die ihr Augenlicht vorübergehend verloren haben, wieder an Bord nehmen werden. Aber momentan ist leider Feuer am Dach bzw. Ebbe im Teich. Und jeder Rettungsschwimmer weiß, dass einen Ertrinkende leicht mit in die Tiefe ziehen können. Wer sich nichts vormacht, weiß: Es gilt jetzt die Losung, die sogar der bisher immer sehr zurückhaltende und um politische Korrektness bemühte Prof. Bhakdi in seinem womöglich letzten Video (er will aufhören) verkündet hat: „Rette sich, wer kann!“


P.S.: Damit ich nicht zur Korrektur wieder ein Nachwort nachschießen muss, nur c&p, was ich schon an anderer Stelle gesagt habe: Das mit dem „Retten“ kann man natürlich auch grundfalsch verstehen. Man soll nämlich nicht den Fehler machen, sich selbst retten zu wollen. Dieses Motiv, wenn direkt angestrebt, würde wiederum toxisch wirken und ist eine Fallschlinge. Man wird sehen: Retten wird sich können, wer sich im aktuellen Drama selbst nicht allzu wichtig nimmt, sondern mehr das Gemeinwohl im Auge hat. Wem das Wohl des Anderen wichtiger ist als das eigene. Die eigene Rettung ist bei solcher Motivlage quasi ein Nebeneffekt. Und so nebenbei bemerkt ist diese altruistische Motivlage auch das bestgehütete Geheimnis, um wirklich glücklich zu sein.

Israels 9/11 (von CJ Hopkins)

(Artikel von C.J. Hopkins vom 15.10.2023 , computergestützte Übersetzung, Erstveröffentlichung unter dem Titel ‚‚Israel’s 9/11″ bei Substack, mit Dank an den Autor für die fortwährende Erlaubnis zur Übersetzung und Veröffentlichung; Bild: E-Gruppe Berlin, edit: pw)

Bitte entschuldigen Sie, aber ich habe diesen Film schon einmal gesehen. Ich habe ihn 2001 in New York gesehen.

Am Nachmittag des 11. September stand ich inmitten der Menschenmenge auf der Brooklyn Heights Promenade und sah zu, wie die Überreste der Twin Towers brannten. Als ich nach Hause ging, als die Sonne unterging, schien es zu schneien. Es schneite nicht. Die Schneeflocken waren Papierfetzen, verbranntes Ingwerorange und rostbraun an den Rändern, die der Wind über den East River getragen hatte: Verträge, Memos, versicherungsmathematische Tabellen, aus schäbigen Taschenbüchern herausgerissene Seiten, gekritzelte Notizen, rosafarbene Telefonnachrichten , die Kinderzeichnungen und Affirmationen, die die farblosen Polsterwände von Firmenkabinen in ganz Amerika schmücken.

Es waren hereingeschneite Relikte, der abscheuliche Abfall aus dem alltäglichen Leben Tausender Menschen.

Amerika war angegriffen worden. Es war an der Zeit, als Amerikaner zusammenzukommen, unsere politischen Differenzen beiseite zu legen, uns um die Flagge und den Präsidenten zu versammeln und eine ganze Menge Menschen zu töten, die absolut nichts damit zu tun hatten.

Möglicherweise sind Sie zu jung, um sich an diese Zeit zu erinnern. Ich erinnere mich lebhaft daran. Ich erinnere mich noch genau daran. Ich erinnere mich, wie die Nation „zusammenkam“. Ich erinnere mich, wie die westliche Welt „auf der Seite Amerikas stand“. Ich erinnere mich, wie wir im In- und Ausland den „globalen Krieg gegen den Terror“ erklärten, wie wir im In- und Ausland „die Handschuhe auszogen“ und wie die Regierung und die Medien die Öffentlichkeit in blutrünstige, chauvinistische Raserei versetzten. Ich erinnere mich, dass ich als „Verräter“, „Saddam-Apologet“ und „Terroristensympathisant“ bezeichnet wurde, weil ich nicht die Flagge schwenken, „auf der Seite Amerikas“ stehen und mich an der Ermordung hunderttausender Männer , Frauen und Kindern beteiligen wollte .

Also verzeihen Sie mir, wenn mir das Folgende etwas abgestanden erscheint. Wie gesagt, ich habe diesen Film schon einmal gesehen.

Eigentlich bin ich im Moment ziemlich zerrissen. Wie viele andere Menschen auch. Es ist eine ganze Woche her. Ich hatte vor, eine meiner satirischen Kolumnen über die jüngsten Ereignisse in Israel und Gaza zu veröffentlichen. Der Schwerpunkt sollte auf der „40 enthauptete Babys“-Propaganda liegen. Ich habe damit angefangen. Und es gestoppt. Ich kann es nicht tun. Nicht heute. Ich habe es einfach nicht in mir.

Stattdessen werde ich den Sarkasmus vorerst beiseite lassen und ein paar Dinge fürs Protokoll sagen. Vielleicht nur, um das aus meinem System rauszulassen. Nichts, was ich veröffentliche, wird das, was passiert ist oder was in den kommenden Tagen und Wochen passieren wird, und wahrscheinlich ebensowenig die Meinung anderer, ändern.

Ich werde den Angriff der Hamas nicht verurteilen, so abscheulich ich ihn auch finde. Ich verurteile keine Dinge auf Befehl und führe auch keine anderen Tricks auf Befehl aus. Wenn Sie nach so etwas suchen, besorgen Sie sich einen Hund.

Allerdings werde ich den Hamas-Angriff nicht als „Widerstand“ bezeichnen oder versuchen, ihn zu rechtfertigen. Ich weigere mich, Massenmord zu rechtfertigen. Wenn es für Sie in Ordnung ist, für Ihre Sache Massenmorde an Zivilisten zu begehen … okay, aber stehen Sie dazu. Nennen Sie es wie es ist. Und ersparen Sie mir den Blödsinn vom „berechtigten Widerstand“.

Das Gleiche gilt für Israel. Wenn Sie „auf der Seite Israels stehen“, während es Zivilisten ermordet, ist das in Ordnung. Machen Sie es sich zueigen. Gönnen Sie nur mir eine Pause von dem Bullshit, dass „Israel das Recht hat, sich zu verteidigen“, aber machen Sie es sich ruhig zu eigen.

Auf welcher „Seite“ dieses Konflikts Sie auch stehen, haben Sie zumindest die Integrität, die Dinge so zu nennen, wie sie sind.

Um es auf den Punkt zu bringen:

Israel ist ein Nationalstaat. Es tut, was viele Nationalstaaten im Laufe der Geschichte der Nationalstaaten getan haben. Es löscht die indigene Bevölkerung des von ihm eroberten Territoriums aus oder vertreibt sie auf andere Weise. Dies geschieht seit 75 Jahren. Die indigene Bevölkerung, d.h. die Palästinenser, versucht, nicht vollständig ausgelöscht oder auf andere Weise aus ihrem indigenen Territorium vertrieben zu werden, und unternimmt auf verschiedene Weise Schläge gegen Israel (z.B. durch Steinwürfe bis hin zum Massenmord).

Das ist es, was passiert. Der Rest ist PR. Öffentlichkeitsarbeit. Propaganda.

Wenn Sie hinter dem Nationalstaat Israel und seinen anhaltenden Bemühungen stehen, die Palästinenser aus dem von ihm kontrollierten Gebiet zu tilgen oder auf andere Weise zu vertreiben, dann verstehe ich das. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben das ihrer indigenen Bevölkerung angetan. Das Britische Empire hat es in seinen Kolonien getan. Viele Nationen und Imperien haben es getan. Es ist gängiges nationalstaatliches Verhalten. Daran ist nichts Irrationales. Wenn Sie damit leben können, so etwas zu unterstützen … Okay, machen Sie mit, aber ersparen Sie mir die Scheinheiligkeit und den Mist mit dem „grundlosen Angriff“.

Wenn Sie den Palästinensern bei ihren anhaltenden Bemühungen, nicht ausgelöscht oder auf andere Weise aus ihrem Heimatland vertrieben zu werden, „beistehen“, dann verstehe ich das. Mein Mitgefühl ist auch bei ihnen. Ich habe Nationalstaaten nie als besonders sympathisch empfunden, insbesondere wenn sie sich in der Phase der gnadenlosen Auslöschung der indigenen Bevölkerung befinden. Wenn Sie jedoch glauben, dass „an der Seite“ der Palästinenser bedeutet, Massenmorde zu feiern und Ausreden dafür zu finden, wie „Siedler sind keine Zivilisten“ … OK, gut, aber lassen Sie mich bitte draußen.

Was ist nun mein Punkt? Nun ja, mein Punkt ist, dass in Zeiten wie diesen alles zusammenläuft, um jeden davon abzuhalten, Dinge klar zu sehen und kritisch zu denken. Jeder verkauft Ihnen eine Geschichte und drückt Ihre emotionalen Knöpfe, um Sie zu zwingen, sich ihrer Seite anzuschließen.

Hamas spielt mit Ihrem grundlegenden menschlichen Anstand … Ihrem Mitgefühl für die Palästinenser. Ihr Spiel ist, wenn man das palästinensische Volk unterstützt, muss man den Angriff der Hamas unterstützen und den Massenmord an unbewaffneten Zivilisten dulden.

​Israel spielt mit Ihrem grundlegenden menschlichen Anstand … mit Ihrem Mitgefühl für die ermordeten Israelis. Ihr Spiel ist: Wenn man den Massenmord an palästinensischen Zivilisten, der derzeit stattfindet, nicht unterstützt, dann ist man ein „Terroristen-Sympathisant“, der die Juden hasst.

Beide Parteien machen einem den Kopf kaputt, ebenso wie ihre verschiedenen propagandistischen Sprachrohre. Sie versuchen, Sie in eine Position zu zwingen, in der Ihre einzige Wahl darin besteht, Massenmord zu unterstützen.

Du musst Massenmord aber nicht unterstützen.

Ich weiß, dass es in Zeiten wie diesen schwierig ist, aber bitte lass nicht zu, dass andere dir den Kopf verdrehen. Versuche, nicht zuzulassen, dass sie dir auf die Nerven gehen. Versuche, dich nicht von ihnen durch emotionale Reize triggern zu lassen, wie Pawlows Hund. Mach‘ eine Pause von der Massenhysterie. Versuche, die Dinge klar zu sehen. Versuche, die Ziele und Taktiken beider Seiten dieses Konflikts zu verstehen, unabhängig davon, auf welcher Seite du zu stehen glaubst. Wenn du die Geschichte dieses Konflikts – des Konflikts, den ich oben kurz beschrieben habe – nicht kennst, nimm‘ dir bitte ein paar Minuten Zeit und informiere dich. Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert.

Hier ist ein fünfzehnminütiger Film, der dir den Einstieg erleichtern soll.

Das war es fürs Erste. Ich bin mir sicher, dass ich in den kommenden Wochen mehr darüber schreiben werde. Soweit ich das beurteilen kann, wird das, was wir erleben werden, langwierig und äußerst hässlich sein. Die IDF scheint sich darauf vorzubereiten, einen beträchtlichen Teil des Gazastreifens zu liquidieren. Man geht davon aus, dass die Hamas sich darauf vorbereitet hat, denn das war offensichtlich das, was ihr Massaker provozieren sollte. Wer weiß, wie lange die Kämpfe dauern werden, ob sie sich ausweiten und wohin sie führen werden?

Mittlerweile läuft alles nach Zahlen. Die Nationen des New Normal Reich marschieren im Gleichschritt. Es ist „Israels 9/11“. Die Demokratie befindet sich wieder im Krieg mit dem „Bösen“! Die Dämonisierung und Kriminalisierung abweichender Meinungen, die während der „Covid-Pandemie“ in den Jahren 2020–2022 erfolgte, läuft auf Hochtouren. Deutschland, Frankreich und andere Länder haben Demonstrationen zur Unterstützung der Palästinenser verboten. Hier in Berlin streift die Polizei durch die Straßen, belästigt und verhaftet arabisch aussehende Kinder und jeden, der Israel unangemessen kritisiert. Antiisraelische Social-Media-Inhalte werden zensiert und shadowgebannt, während faschistische Inhalte wie dieser zugelassen werden …

In Neukölln, dem Bezirk, in dem ich in Berlin lebe, wurde kürzlich eine große „Polizeiaktion“ gestartet, weil jemand „Fuck Israel“ auf einen Gehweg gesprüht hatte. Ach ja, und dann war da noch der deutsche Lehrer, der einem 15-jährigen Schüler ins Gesicht schlug, weil er seinen Freund verteidigt hatte, dessen palästinensische Flagge ihm der Lehrer aus der Hand gerissen hatte. Und so weiter.

Und das ist erst die erste Woche. Und Du weißt, was in Woche zwei passiert, nicht wahr?

Tut mir leid, ich weiß, ich spoile den Film für die Leute da draußen, die ihn noch gar nicht gesehen haben. Ich halte also wieder den Mund und lasse Sie jetzt selbst weitergucken.

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (4)

Wie es möglich war, Millionen vor dem Flachbildschirm sitzende Menschen in den „Hirn aus, impfäh“-Modus zu versetzen? Der Reserverezo Max Major zeigt uns, wie’s geht:

siehe auch:

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (1)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (2)

Wie war es möglich, dass man uns diesen gewaltigen Bären aufbindet? (3)

 

Anm. der Redaktion:

 

Jason Christoff – Wie man Mind Control entlarvt

 

 

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