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Über ein gesundheitsparanoides, faschistisches Gesundheitssystem und potentiell tödliche Genmanipulations-Impfungen (Bodo Schiffmann)

Kai Stuht: „Warum machen Sie das?“
Bodo Schiffmann: „Ich kann nicht anders …“

„Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen“ (Über Ballermann und Platon)

„Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen“, hat schon Platon gemeint.

Als ich vor einigen Jahren in Mallorca war, gab es in der Hauptstadt Palma eine Graffitti-Schmieraktion. Auf den Häuserwänden stand zu lesen: „Tourists are terrorists“ und „Refugees welcome, tourist go home“.

Die Stadt hat sich beeilt, die im Mai aufgesprühten Graffittis so schnell wie möglich zu entfernen.

Nicht dass die Wut über Touristen unangebracht wäre, denn der rücksichtslose Tourismus, insbesondere der deutsche, zerstört dort wirklich sehr viel an Kultur und Natur.

Bis vor Kurzem ergoss sich über den Palma de Mallorca Airport noch die unglaubliche Zahl von fast 10.000 Touristen pro Stunde ins Land, das macht pro Saison ca. 15 Millionen auf einer Insel, die selbst nur eine Million Einwohner zählt.

Inzwischen herrscht auf Mallorca Flaute. Der Corona-Schock sitzt vielen Urlaubern noch in den Knochen. Nicht zuletzt die auf den Balearen verordnete Maskenpflicht bringt viele dazu, anderswo zu urlauben oder daheim zu bleiben. Ein Geschäftsfreund, der soeben aus Spanien zurückgekehrt ist, berichtet von fast leeren Stränden und Gastbetrieben. Die von den deutschen Gaslight-Medien („Leit-Medien“) in Umlauf gebrachten Bilder mit überfüllten Badestränden, die jedem guten und gernen Lauterbachianer die Haare zu Berge stehen lassen, sind offenkundig Fake. Wie bereits auf diversen alternativen Portalen berichtet, stammt ein entsprechendes Titelfoto, das von Spiegel, Welt, Focus, Stern, Tagessschau & Co. verwendet wurde aus dem Jahr 2018, zu erwerben bei der Agentur Alamy (siehe Originalbild mit Aufnahmedatum vom 11.08.2018 und gleiches Foto in Focus-Artikel vom 19.06.2020).

Derartige Fotos aus Mallorca brachten viele gute und gerne Coronabürger in Rage. Rückkehrenden Urlaubern  aus Mallorca wird von der evidenzbasiert aufgeklärten Shitstormcommunity per Twitter  gewunschen, dass ihr Flugzeug „doch eigentlich mal wieder gegen einen Berg fliegen könnte“.

Doch verzetteln wir uns nicht wieder mit der Inlandspathologie im Land der ehemaligen Dichter und Denker (der „Nicht-mehr-ganz-Dichten“, wie das ein geschätzter Bekannter zu bezeichnen pflegt). Zurück zu Mallorca. Von einem dramatischen Touristenschwund berichtet z.B. das Nachrichtenportal moz.de. Hoteliers, Reiseveranstaltern und Restaurantbesitzern würde angst und bange, ein Dumpingpreiskrieg mit Rabatten bis zu 40% sei losgebrochen, der dazu führe, dass der Betrieb mancher mallorquinischer Hotels bereits mehr koste als die Einnahmen brächten.

Gleichzeitig gäbe es ein zunehmendes Kriminalitätsproblem. Touristen würden nachts von afrikanischen Migrantenbanden ausgeraubt. MOZ berichtet von  „Afrikanischen Mafias“ und „Frauenbanden“ (?), welche die Insel unsicher machen. „Palma ist in den vergangenen Jahren unsicherer und schmutziger geworden“, wird der Inselpolitiker Mateo Isern zitiert.

„Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.“ Um Plato zu lesen, fehlt den Mallorquinern vermeintlich gerade die Muße. Jedenfalls hätte auch unter den Nicht-Philosophen in der Schinkenstraße wohl niemand gedacht, dass an die Wände geschmierte Wünsche so schnell Wirklichkeit werden können.

Foto: Mallorca/Pixabay/CC0

Der Gute & Gerne Risikopatient (#DrowningInTheLauterbach)

Da der kollektive Irrsinn immer schneller am Rad dreht, muss ich zugeben, dass sich meine anfängliche Belustigung über den – eigentlich zu keiner Zeit lustigen  – Hornochsen-Hirschabschuss („Corona-Shutdown“) mittlerweile verflüchtigt hat und sich ein diffuses Grauen vor der Zukunft einstellt, wenn wir jetzt nicht bald die Kurve kriegen.

Wenn man sich die verbale Verrohung und Hysterie ansieht, mit der gerade Jagd auf selbständig denkende Menschen und abweichende Meinungen gemacht wird, ist Lynchjustiz womöglich nicht mehr weit entfernt. Da wird z.B. Urlaubern aus Mallorca von eloquenten Gutundgernebürgern unter Applaus der Community per Tweet gewunschen, dass ihr Flugzeug „doch eigentlich mal wieder gegen einen Berg fliegen könnte“. Im Lager der evidenzbasiert Alternativlosen ist man sich einig: Superspreader gehören beseitigt, damit man sich weiter in Ruhe seine Influenzer reinziehen kann. „Volksschädlinge“, die das gute & gerne Leben gefährden, dürfen prophylaktisch liquidiert werden. Werden Todesschwadronen, wie man sie bisher nur in südamerikanischen Slums kannte (die sich im Übrigen auch hierzulande rasant ausbreiten – siehe jüngste ZDF-Doku), demnächst auch bei uns umgehen? Auf den virtuellen Marktplätzen sind sie jedenfalls bereits aktiv und stecken die Claims ab.

Was soll man noch tun? Mit Fakten und Aufklärung über den Hornochsen-Hirschabschuss („Corona-Shutdown“) braucht man den Hirschen, denen die Schrotkugeln der Jagdgesellschaft nun bereits im Leib zirkulieren, leider nicht mehr kommen.

Die angeschossenen Hirschen sind zu verliebt in diese Kugeln, die ihnen die psychischen Arterien verstopfen werden. Denn mit dieser Schrotladung ist ihnen etwas Einzigartiges widerfahren: Das System, das sie zeitlebens geschmäht und nur als Arbeits- und Konsumvieh behandelte, hat „ihnen zuliebe“ dieses verhasste Rattenrennen mal kurz angehalten und ihnen einen Standestitel mit gesellschaftlicher Stellung verschafft, vor dem nun jeder Mitbürger unter Androhung exekutiver Gewalt Respekt haben muss:

Sie sind jetzt „RISIKOPATIENT“! – Also nicht mehr feuchter Kehricht, um den sich niemand schert, sondern Schlüsselpersonen, um die sich nun alles zu drehen hat und deretwegen sogar der fiese Kapitalismus für ein paar Atemzüge angehalten wird. Dass dieses Atemanhalten nur dazu dient, um ihnen und ihren Kindern erst recht das Fell über die Ohren zu ziehen (zur aktuell laufenden Agenda im Klartext siehe Michel Chossudovsky: „Tödlicher Lebensschutz“), das wollen sie nicht hören. Da wehren sie sich mit Händen, Füßen und Zähnen dagegen, denn die Wonne und den massenmedialen Rückenwind des neugewonnenen Selbstverständnisses als *RISIKOPATIENT* wollen sie nicht mehr missen.

Vor allem *Risikopatienten*, die im Staatsdienst angestellt sind, kamen sich vor wie schiere Lottogewinner: Bezahlter Urlaub und endlich mal Ruhe vorm Hamsterrad, Zeit für die Familie und Muße. Könnte für sie ewig so weitergehen.

Dass viele ihrer Mitmenschen hingegen vor den Scherben ihrer Existenz stehen, demnächst womöglich sogar der Großteil des Mittelstands und dass in den Dritte Welt-Ländern aufgrund des Lockdowns bereits jetzt massenhaft mehr Kinder verhungern und mit Millionen Lockdown-Hungertoten gerechnet wird – egal. Ist eben Kollateralschaden im guten & gernen Leben einer marktkonformen Demokratie. Hauptsache sie selbst wurden „gerettet“ – in einem Katastrophenjahr, in dem so wenig Menschen wie noch nie an der alljährlichen Grippewelle gestorben sind: 434 (in Worten: vierhundertvierunddreißig), im Vergleich zu 25.100 im Vorjahr. (*)

(*) Quelle: RKI


Grafik: Markus Gelau

Bild oben: Jacques Prilleau

Marktkonforme Demokratie und marktkonforme Kastration

#stayathome
#waitforvaccine
#waitforthebutcher
(#wakeup)

„Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er sie beim Kragen hätte.“
(Mephisto in Goethes Faust)

Damit wir nächstes Mal bei der alljährlichen Influenza-/Coronawelle nicht wieder das gleiche Theater haben: Alle guten & gernen Bürger, die glauben, dass Gesundheit aus der Spritze kommt, sollten sich die kommende mRNA-Spritze am besten direkt ins Hirn verabreichen lassen. Dann brauchen sie nie wieder Angst haben in diesem lebensgefährlichen Leben.

Die letzte Orgie der Querschnittsgelähmten     


(Foto: pw/nachrichtenspiegel.de)

In einem jüngsten Essay stellt sich Wolf Reiser eine Frage, die auch er als weitgereister Globetrotter nicht beantworten kann. Wie hat es soweit kommen können, dass scheinbar alle Maßstäbe der Vernunft suspendiert wurden und wir nun „in einem Schwamm aus Nebel und Morast“ versinken? Ist es wirklich nur „einer Handvoll eloquenter Virenexperten und einem Stab ahnungsloser Politdarsteller“ geschuldet, dass die Menschheit nun in einen kollektiven Drehschwindel einzumünden droht, an dessen Ende eine „Diktatur des großen Nichts“ wartet?

Auch wenn diese Frage letztlich unbeantwortet bleibt, so machen Reisers bildhafte Wortschöpfungen den nackten Wahnsinn zumindest etwas – jetzt hätte ich fast „ein Bisschen“ gesagt (siehe unten) – erträglicher. In einer Situation, in der unsere akademische Intellektualität de facto vollständig versagt und offensichtlich bereits – so wie alles im Laufe der Evolution –, nach Überschreiten ihres Höhepunktes nun in ihren Kondratjeff-Zyklus der Dekadenz eingetreten ist, sind es auch am ehesten Bilder, mit denen man das Unfassbare zumindest annähernd greifbar machen kann.

Freunde des schwarzen Humors werden in Reisers Text jedenfalls wie gewohnt auf ihre Kosten kommen. Vielleicht kann es sich gerade in Angesicht des evidenzbasierten Wahnsinns, der uns wie ein  Senkblei in den Abgrund ziehen möchte, als lebensrettend erweisen, wenn wir als Gegengewicht auch Humor aufbringen und somit eine Kraft der Leichte erzeugen. Denn auch die Gravitationskräfte des Guten, Gernen & Erbärmlichen haben sich in letzter Zeit gewaltig potenziert. Wie ein schwarzes Loch akkumulieren sie fortwährend Masse, die wiederum immerzu noch mehr Masse anzieht.
(pw)


Ein bisschen Diktatur

von Wolf Reiser

[Artikel übernommen unter Creative Commons-Lizenz / CC BY 4.0; Quelle: Rubikon]

Die Leitmedien verniedlichen Vorgänge, die bei genauerer Betrachtung einer Kriegserklärung an die Menschheit gleichkommen.

„Das bisschen Haushalt macht sich von allein“, sang Johanna von Koczian. Grand-Prix-Gewinnerin Nicole assistierte mit „Ein bisschen Frieden“. Ganz in diesem Sinne plädierte Lars Klingbeil für „ein bisschen Radikalität“ und Norbert Röttgen für „ein bisschen glasklare Kante“, während sich Jens Spahn damit zufrieden zeigte, dass die neue Corona-App „ein bisschen datensicher“ sei. Nimmt man diese Sprüche zum Maßstab, befinden wir uns in einem ziemlich niedlichen Land, einer wahren Idylle im Mutterland der Gartenzwerge. Da fällt es doch kaum ins Gewicht, dass die Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung kein bisschen dezent sind und dass die Medien beim Heraufbeschwören einer historisch einzigartigen Gefahr eher klotzen als kleckern. Die ganze Angstkampagne, der Mord an tausenden Unternehmen, die brutale Entrechtung der Menschen — all das ist „groß gedacht“. Für den dummen Medienkonsumenten wählt man dagegen gern die Verniedlichungsform. Wen stört schon ein Diktatürchen? Zeit, die unfassbaren Vorgänge in ihrer wirklichen Dimension zu begreifen.

 Fährt man in diesen Tagen durch dieses Land, am besten im eigenen Auto mit Lieblingsmusik und einem zugeneigten Menschen an der Seite, dann sehnt man sich danach, den Augen nicht trauen zu müssen. Die imperiale Seuche mit, Stand 21. Juni 2020 knapp 500.000 Toten — so viele Menschen sterben übrigens weltweit an zwei Tagen — aus dem Hause WHO & Wuhan hat der ohnehin überforderten Nation den Rest gegeben. Die Nachhallkriege von 9/11, das daraus erfolgende Migrationschaos, serielle Klimaapokalypsen und die Verblödungskampagnen der Medienkartelle haben die nervliche Zerrüttung vorbereitet.

Nur so lässt sich erklären, dass eine Handvoll eloquenter Virenexperten und ein Stab ahnungsloser Politdarsteller mit ein paar Handstreichen einen nationalen Lockdown mit offenem Ende ausrufen konnten. Wie von hypnotisierten Pagageien wurden und werden dabei die im November 2019 vorformulierten Strategieworthülsen des „WEF & Event 201“-Meetings nachgeplappert. Diese unverhohlene Kriegserklärung an die Menschheit lässt sich seit Monaten ganz einfach auf YouTube betrachten — mittlerweile sogar mit deutschen Untertiteln. Wer höflich auf diesen Irrsinn hinweist, gilt in den Augen der Regenbogen-Groko-Oberkommando-Untertanen als Holocaustleugner. Auf so was muss man erst mal kommen.

Aber es soll von etwas ganz anderem die Rede sein. Die systematische Traumatisierung hat die Gesichter und Herzen und Gedanken der Deutschen radikal und dauerhaft verwandelt. Ich möchte die kollektive Selbstaufgabe anhand eines eher kleinen sprachlichen Alltagsphänomens beschreiben. Und zwar geht es um die hyperinflationäre Verwendung des unbewusst-verschämten: „ein bisschen.“

Was sich zunächst wie eine Petitesse ausnimmt, ist längst ein alles durchwucherndes Krankheitsbild der deutschen Verzagung geworden.

Sie halten das für banal? Vielleicht haben Sie recht. Ich halte es für kennzeichnend und alarmierend. Schalten Sie einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt TV oder Radio an, wo es Sendungen gibt, in denen über Politik, Sport, Kultur oder auch über Viren, CO2 und Sklavenhandel debattiert wird. Es dauert keine zehn Sekunden, bis die ersten ein bisschens ins Spiel kommen. Hobbykabarettisten wie Lars Klingbeil oder Robert Habeck bringen es auf gut 5 Anschläge pro Minute, stets flankiert von einer zwangssäuerlichen und um Seriosität bemühten Mimik.

Es vergeht kein Statement, ob Volksvertreter, Impfstoff-Experte oder Medienschaffender ohne dieses matte, leblose „ein bisschen“. Jogi Löw fordert Verständnis für „ein bisschen einen harten Generationswechsel“.

Norbert Röttgen plädiert für ein bisschen mehr glasklare Kante gegenüber Putin, Trump und Corona. Und vom SPD-Lars ist zu vernehmen, dass es ein bisschen Radikalität braucht — gerade beim Sozialen und bezüglich der Menschen draußen vor dem Bildschirm. Und dass jeder von uns allmählich ein bisschen für das gute Klima tun muss, ist unbestritten. Und ein bisschen mehr Demut gegenüber den Fernsehgeldern, erwähnt BVB-Watzke und fordert populistisch ein bisschen mehr Abstand — auch und gerade beim Torjubel. Und überhaupt: ein bisschen mehr Vernunft und ein bisschen mehr Biss, bitte. Achten Sie also ab heute bitte ein bisschen darauf und erfreuen Sie sich an den absurdesten Verwendungen dieses putzigen Indefinitpronomens.

Sprache macht Seele. Und Seele macht Sprache. Und Angst frisst den ganzen Kram auf.

Ein Bisschen kann man visualisieren als einen winzigen Biss im Sinne des Vorkostens bei Wölfen oder Neandertalern, also erst einmal abchecken, ob der saftige Bratenfund keine Falle darstellt.

Lange vor der epidemischen Verwendung trug im Jahr 1982 eine jungfräuliche Erscheinung ein Lied vor. Die damals 17-jährige Nicole begleitete sich auf einer taubenweißen Friedensgitarre und gewann für Deutschland den Grand Prix Eurovision. Ornamentiert von stahlblauen Cruise Missiles und österlichen Friedensmärschen berührte das Mädchen mit der frohen Botschaft die Herzen von bis heute fünf Millionen Plattenkäufern:

„Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch‘ ich mir…“

Die pandemisch-paranoide Menschheit steht im Juni 2020 sicher vor wichtigeren Problemen, als über das bisschen Bisschen nachzudenken. Arbeitslosigkeit, Gewalt, Armut, Klima, Digitales und klar, logo Bildung und Konflikte überall, die FED, der Impfstoff, die Horrorclowns in Brüssel, schöne neue normale Siedlungen im Nahen Osten — all das wiegt weitaus schwerer als das inflationäre „ein bisschen“.

Dennoch lohnt sich spielerisches Zoomen.

Ein bisschen heißt nicht viel, also ein klein wenig, etwas mehr als Nichts und auf gar keinen Fall das volle Maß, sprich Klartext, konkretes Bekenntnis, Wille, Courage und Überzeugung. Der Verwender des „ein bisschen“ mag keiner Seele wehtun, auch und gerade nicht der eigenen. Er entscheidet sich entschieden für die Unschlüssigkeit, die Indifferenz, das Vage und jederzeit Relativierbare. Ein bisschen hat keinerlei Lust auf Konfrontation. Und es gestattet jede Form von Rückzug oder spätere Negation. Alles verliert sich in einem Schwamm aus Nebel und Morast.

Ein bisschen, das ist weit mehr als Sprachverwahrlosung und Ichlosigkeit; es steht für den feigen, verzagten und verängstigten Menschen und einen politisch korrekt in den Ringseilen liegenden Bürger zwischen Luftballons und Mausefallen.

Dieses „ein bisschen“ gehört zur Hinterlassenschaft einer global operierenden Sprachpolizei und während der Merkeljahre wurde es zum Symbol einer sprachlosen, abgeduckten und sanft kastrierten Bertelsmann-Republik. Keiner hat hier noch irgendetwas von Bedeutung zu sagen, aber selbst davor baut sich ein Angstdamm auf. Ach, wie schön wäre doch ein bisschen mehr Zivilcourage und ein bisschen mehr Biss, mehr Klartext. Ein toxisches Piercing hat sich in den Seelenbunkern der Haltungsakrobaten verheddert und die erstickten Melodien sagen mehr über dieses Land und seine innere Verfassung aus als soziologische Wälzer und massenpsychologische Analysen.

Knapp zwei Jahrzehnte nach Nicoles Ballade ging es beim frisch gewählten rotgrünen Salonrebellen-Duo um richtig Trouble. Ein Shithole namens Kosovo zwang die Clinton-gehilfen zu NATO-affiner Reifung nebst ein bisschen Uran auf Belgrad… „ein bisschen Wärme, das wünsch‘ ich mir…“

Eine Orgie des ein bisschen illustriert unseren Absturz in die Diktatur des großen Nichts. Täglich erfahren wir das Siechtum der politischen Rhetorik und der medialen Unterwerfung.

Haben Sie sich schon mal nüchtern eine Bundespressekonferenz betrachtet?

Wenn heute ein Mensch, Wolfgang Kubicki, Thomas Müller, Sahra Wagenknecht oder Alexander Kekulé ohne endloses inneres Abwägen mal etwas spontan Menschliches von sich gegeben hat, verlangt das „Juste Milieu“ umgehend die Relativierung. Nein, bitte, Moment: So habe man es nicht gemeint, zudem wurde es aus dem Zusammenhang gerissen und die Rücksicht auf ein laufendes Verfahren erlaube keine persönliche Stellungnahme. Man möge sich an die Kanzlei von Franz Kafka wenden.

Lange schon bevor Billy the Kid das globale Heil in die Hand genommen hat, waten wir durch ein Disneyland aus Halbherzigkeit und Querschnittslähmung. Würde Herodot im Sommer 2020 durch Deutschland reisen, läse sich seine Reportage in etwa so wie Gullivers Besuch im Zwergenreich und in Briefen an seine Athener Frau würde er bemerken, dass ein schweres Rad der Geschichte über dieses Volk gerollt sein muss, wo sich jeder ständig auf die Zunge beißt, Silben verschluckt, abends ein bisschen über den Durst trinkt, am Morgen danach ein bisschen in sich geht und viele bekennen, dass sie durchaus ein bisschen an Gott glauben.

Immerhin wurde am 19. Juni 2020, von SAPTelekom und Jens Spahn verlautbart, soll die großartigste Virenapp des freien Westens mit absoluter Sicherheit ein bisschen datensicher sei.

P.S.: Seit mir diese Unart aufgefallen ist, überprüfe ich mich und meine Rede sehr genau. Jedes Mal, wenn mir diese Formulierung unterläuft, stecke ich 50 Euro in den Schlitz meiner Ming-Vase. So wird man entweder in kurzer Zeit ein vermögender Ehrenbürger oder erlangt zügig sprachliche Reife und innere Katharsis.

 

Wolf Reiser ist Reporter und Essayist und pendelt zwischen München und Athen. Er schreibt für alle nennenswerten Blätter im deutschsprachigen Raum und ist Autor mehrerer Bücher, Hörspiele und Filmskripte. Weitere Informationen unter www.wolf-reiser.de.

Popcornfutternd im Fearporn-Kino … (Das Happy End naht!)

In der Zeit, als der nackte Wahnsinn durchmarschierte und sich sogar viele der vormals scheinbar kritischsten Intellektuellen krallte, war Ulrich Mies so etwas wie ein rettender Anker. Er war einer der wenigen, die sich von der Panpanik nicht anstecken ließen, sondern den Irrsinn von Beginn an durchschauten (siehe z.B. Rubikon: „Die große Transformation“). Und wer darüber höhnt, warum sogar brillante Köpfe wie Ulrich Mies Beate Bahner verlinkt haben (deren „Umfallen“ von vielen Sofaintellektuellen ja höhnisch mit dem obligatorischen „Ich hab’s euch ja gleich gesagt“ quittiert wurde): Ulrich Mies war bewusst, dass man eine Lawine stoppen muss, wenn sie zu rollen beginnt.

Und da war die Initiative der Anwältin Bahner eben einer der wenigen Hoffnungshalme – der natürlich wie alle basisdemokratischen Initiativen durch eine mittlerweile hochprofessionalisierte Manufacturing Consent-Maschinerie in Rekordzeit zersetzt wurde. Jetzt ist es zu spät. Die Lawine rollt mit voller Wucht. Und viele der einstmals klügsten Kommentatoren des Zeitgeschehens haben dabei einen Bärendienst erwiesen, dessen sie sich nicht einmal ansatzweise bewusst sind, indem sie nach Kräften mitgeholfen haben, alle mundtot zu machen, die sich der Lawine entgegenstellen wollten.

Es hat sie eben zu Tränen gerührt, dass dieses fiese kapitalistische System, das bisher einen feuchten Kehricht auf ihr Wohlergehen gegeben hat und sie nur als Arbeits- und Konsumvieh behandelt hat, nun plötzlich alles tut, um sie zu „retten“. Auch sie als Mavericks und geächtete, einsame Wölfe durften nun unter Muttis Corona-Rock schlüpfen und ins Gute&Gerne&Alternativlose Leben der marktkonformen Demokratie einmünden. Popcorn und Coronacola gab’s für alle Zuseher gratis, während auf der Imax-3D-Kinowand der Angstporno flimmerte und alle Kinosaalbesucher nichts anderes tun mussten als sich bange die feuchten Hände zu reichen und immer tiefer in den plüschgepolsterten Lehnstühlen des Manufacturing Consent zu versinken. Gegen ein bisschen Grusel und Gänsehaut hatten die Fearporn-Voyeure nichts einzuwenden, denn aus der Kinoprogrammzeitschrift wussten sie bereits: Wenn auf der Titanic jetzt alle das tun, was Harald Lesch sagt: „Folgen Sie der Besatzung!“, dann gibt’s ein Happy End. Fehlt jetzt nur noch die erlösende mRNA-Spritze, dann können sie ihren Followern twittern: „Ende gut, alles gut!“

Bild: Facebook/Steve Cutts

Marktkonforme Demokratie und marktkonforme Influenzer: Wikihausen #41 (über Impfwahn, Rezo, Walulis & andere wackere Aluhutjäger)

„Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.“ —  Joseph Goebbels

Obwohl sich die regierungstreuen Faktenchecker von Correctiv & Co. doch den guten & gernen Kampf gegen Faschismus und Nazis auf die Fahnen geschrieben haben, wird es z.B. auf Facebook umgehend gelöscht, wenn man vorgenanntes Goebbels-Zitat anmahnt. Mein diesbezüglicher Einspruch wurde mit der Antwort „Wir prüfen den Fall“ quittiert. Die Prüfung der anonymen Gilde ergab dann das – von meiner Seite nicht weiter kommentierbare – lapidare Verdikt, dass die Löschung weiterhin als rechtens angesehen werde. Gleichzeitig wurde mein Konto verwarnt, im Wiederholensfalle müsse ich mit längerer Sperre rechnen.

Soll man sich der Lüge, die sich gerade wie ein brennender Hindenburg-Helium-Zeppelin am Firmammant aufbäumt und alle Wahrheit unter sich begraben möchte, nun beugen? Kommt nicht in die Tüte, meint Markus Fiedler, der auf der Brücke seiner Wikihausen-Enterprise auch nach dem Ausscheiden von Dirk Pohlmann weiterhin standhaft die Stellung hält. Da er nicht zu den Drostenvögeln, Tilos, Mailabs und Rezos zählt, die für ihre unbestreitbar pfiffige Leistung mit Grimme- und Medienpreisen überhäuft werden, ist seine Reichweite leider noch begrenzt. Sein Format Wikihausen wird zu späteren Zeiten aber womöglich zu den klassischen zivilbürgerlichen Zeitzeugnissen zählen, in denen dokumentiert ist, wie der Wahnsinn zur Normalität und die Lüge zur Wahrheit erklärt werden konnte, so wie es Orwell vorhergesagt hat – allerdings mit einer smarten, guten&gernen, alternativlosen, wissenschaftlichen und  gleichzeitig kunterbunt spaßigen und evidenzbasiert aufgeklärten Attitüde samt pathetischem Obamasmile-Stirnrunzeln und LED-strahlenden Flipperaugen, wo jeder, der diese Performance nicht restlos cool und abgedreht findet, sich unweigerlich den Arschlochvorwurf einhandelt.

In diesem Sinne wäre es wünschenswert, wenn der Kanal „Wikihausen“ schon jetzt mehr Verbreitung finden würde. Vielleicht kann der Veritas-Shutdown dann ja doch noch abgewendet werden. Denn was den wenigsten bewusst ist, die jetzt in Zeiten der überbordenden Manipulation meinen, dass Widerstand ohnehin nichts mehr bringe: Jede Lüge, die keine Entgegnung findet, breitet sich ungehemmt weiter aus und entwicklet sich zu einer weiteren erstickenden Schicht, die über uns allen lastet. Insofern ist jeder einzelne Nadelstich, der einem Lügen-/Manipulations-Gummikrokodil die Luft auslässt, mehr wert als 100 Grimmepreise.

Danke, Markus Fiedler, für das unermüdliche Waten durch das lauwarm-versiffte Bentoplanschbecken, in dem sich die bunt bemalten Gummikrokodile stapeln und von einer hochprofessionellen Helium-Lachgas-Industrie mit Hochleistungkompressoren aufgeblasen werden, um sie dann als Superspreader-Drachen in den Zenit der Flachbildschirme hochsteigen zu lassen.

Evidenzbasierte Selbsterdrosselung


„Einbahn Nichtwissenwollenschaft“ (Foto: pw/nachrichtenspiegel.de)

Auch wenn wir riskieren, dass jetzt womöglich alles in Scherben fällt, aber eine wichtige Erkenntnis können wir aus dem Hornochsen-Hirschabschuss („Corona-Shutdown“) ziehen: Dass wir mit der derzeit auf höchstem Niveau praktizierten „Wissenschaft“ in gewisser Hinsicht dem größten Aberglauben in der gesamten Menschheitsgeschichte aufsitzen. Dass uns das scheinbar „Evidenzbasierte“ zu Selbsterdrosselung, Infantilität und totaler Destruktion führt.

Viele wollen das nicht wahrhaben, da ihnen damit ihre soeben erst neu aufgepfropfte Religion unter den Füßen wegbröselt. Sie schlagen jetzt wild um sich und klammern sich sogar an das Absurde bzw. Söders Hosenbeine, um die Oktoberfestillusion des „guten & gernen“ Lebens doch irgendwie aufrechterhalten zu können. Wie ich in einem ÖR-Radiojournal zu hören bekam, erleben wir durch die Coronakrise gerade „eine Renaissance der Politik und der Medien“. Institutionen und Politdarsteller, welche die Mehrzahl Bürger vor Kurzem noch am liebsten in die Tonne treten wollten, dürfen also wieder den Ton angeben und die Bürger gängeln. Ja, wie gerne würden wir uns doch von einem großen vorsorgenden Muttertier umhegt und mit ihm in Einklang fühlen, das uns mit seinen Krakenarmen rettet, in Sicherheit wiegt und uns in einem selbstfahrenden Autodrom mit einem sozialen Grundeleinkommen füttert – da nimmt man eben auch ein Social Scoring System nach chinesischem Vorbild und genverändernde Impfungen aus der Werkstatt von „Dr. No“ Gates, Rumpsfeld & Co. in Kauf und reiht sich mit einem ID-Chip in das trackbare Internet der Dinge ein.

Wie Nietzsche bereits gesagt hat, sollte man natürlich nicht allzulange in den Brunnen blicken, damit er einen nicht verschlingt, sondern sich ganz gezielt auch wieder sinnvollen Gedanken zuwenden. Aber sich die derzeitige Ausweglosigkeit und die Tatsache des vollendeten Scheiterns der herrschenden Lehre für einige Atemzüge vor Augen zu führen, hätte gewaltige Bedeutung für unsere Zukunft. Solange wir die derzeit herrschende technizistisch-naturwissenschaftliche Denkweise (die auf der inquisitorischen, menschen- und naturverachtenden Geistesart von Francis Bacon beruht) nicht als das erkennen, was sie ist: trotz aller hybrider Gelehrsamkeit in Wirklichkeit eine eitle Nichtwissenwollenschaft und eine mittlerweile konzernwirtschaftlich dirigierte Interessensvertretung, werden wir immerzu weiter im Treibsand versinken.

Der Hornochsen-Hirschabschuss („Corona-Shutdown“) ist vorbei – Wie wird es weitergehen?

Welche Worte soll man für das surreale Geschehen in einem „Zeitalter der totalen Blasphemie“ (Henry Quelcun) noch finden? Wir torkeln inzwischen in einem südtäuschen Spiegelbildkabinett herum, in dem wir nicht einmal mehr wissen, wo es vorwärts und wo es rückwärts geht und wo oben und unten ist, aber wo wir uns verbissen darüber ereifern, was links und was rechts ist. Wie soll der Spiegelbildbürger das noch beurteilen, wo alles Kopf steht und obendrein noch in einem Karussel des Irrsinns im Kreis rotiert?

In einer Zeit, in der die Kinder nicht mehr an den Weihnachtsmann, sondern an Harald Lesch glauben und sich sogar Erwachsene ihre Hirne mit Rezos, Gretas und Mailabs Mikroplastik zukleistern lassen, ist es nun eben soweit: Der Wahnsinn kann frei flottieren und fegt jetzt rund um den Erdball. „Corona“ war dabei nur die erste Kostprobe, Pogo der Clown hat noch ganz andere Faschingsraketen und Rucksackbomben in seinem Bauchladen. So wie CSU-Oktoberfestkaiser Söder die Coronamaßnahmen mit feist vergnügter Miene kommentiert hat: „Es war ein Test.“ Man hat jetzt Geschmack am Ausnahmezustand gefunden. Parteien und Politiker*Innen, die man fast schon in die Tonne treten wollte, erleben nun einen gewaltigen Höhenflug mit Zustimmungsraten, die wieder absolute Mehrheiten in Reichweite bringen. Plötzlich stehen die Bürger wieder an ihrer Tür und müssen mit Maulkörben um Hilfe betteln oder um Gnade vor allzu aberwitzigen Maßnahmen wie genmanipulierenden Zwangsimpfungen. Gönnerhaft können Söder & Co. dann ein paar Almosen springen lassen oder die Daumenschraube der Bürger ein wenig lockern, wofür ihm diese dann die Füße küssen. Auch die Leitmedien sind wieder obenauf und dürfen aus vollen Rohren die noch verbliebenen Restbestände an abweichenden Meinungen ins Visier nehmen. Mit Corona haben wir nun „eine Renaissance von Politik und Medien“, wie ich es in einem öffentlich-rechtlichen Radiojournal vernehmen durfte. Wieso sollte ein Politiker heutigen Zuschnitts diese Renaissance abblasen?

Sogar unter den Intellektuellen ist es inzwischen voll uncool geworden, der Lüge und Heuchelei entgegenzutreten. Die Lebenslüge ist einfach zu charmant und smart geworden, als dass man ihr noch etwas entgegensetzen wollte. Selbst wenn diese gute&gerne Illusion bereits offenkundig tödlich ist, die halbe Welt in Flammen steht und sogar die Straßen vor der eigenen Tür zu brennen beginnen – der in Schule und Uni aufgepfropfte hybride Intellekt reicht allemal noch aus, um die Hypothese aufzustellen, dass der neoliberale Phospohrbombenregen, der gerade auf uns niedergeht, vielleicht ja nur eine Sylvesterraketenshow ist.

Wer also glaubt, dass der Spuk mit dem Hornochsen-Hirschabschuss („Corona-Shutdown“) nun vorbei ist und wir wieder mit „gutem & gernen“ Leben weitermachen können, der irrt leider. Wir leben in einer Zeit, in der Maßstäbe der Vernunft suspendiert sind und der frei flottierende Wahnsinn über die Erdoberfläche fegt, sich wahlweise da und dort verkörpert und „viral geht“. Der Mensch wird sinnlos erniedrigt, in Wirklichkeit mit Grausamkeit und Sadismus entwürdigt und entmündigt. Das wird jetzt nicht einfach so aufhören. Es ist noch einiges im Busch und die Bürger sind willfährig und obrigkeitsgläubig wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. Das wird man jetzt eiskalt ausnützen.

Doch keine Sorge, der Teufel trägt bekanntlich Prada und die Erstickung wird süß und smart werden. Die Giftköder werden dem Mäusefriedhofsbürger von den „Hohepriestern der Machtelite“ (Chomsky) und „Wirrologen“ (Herles) in streng wissenschaftlichen und evidenzbasierten Gewändern serviert. Diese Köder werden vielen Nerds zunächst orgiastische Gefühle bescheren, so wie ein beim Sexualakt über den Kopf gestülpter Plastiksack durch die hierbei hervorgerufene Atemnot angeblich für einen besonderen „Kick“ sorgt. Laut Auskunft der Gerichtsmedizin führt die bei dieser Praktik hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff in Deutschland jedes Jahr bei ca. hundert Menschen zum Tod (Quelle: Berliner Morgenpost). Werden diese Plastiksack-Hirntoten dann mit Drostens Papaya-(„ PCR“) Test positiv getestet, dann sind sie laut derzeit herrschender Zählweise evidenzbasiert erwiesene „Coronatote“.

Die Katze beißt sich gerade in den Schwanz. Und Pogo der Clown steckt sie lächelnd in den Sack, um sie an Tönnies zu verkaufen. Dort sterben Tiere – angeblich 30.000 pro Tag – schließlich mit zum Herz gekringeltem Schwanz, so wie es das Konzernlogo verbürgt.

Was soll man also noch sagen? Welche Worte kann man noch aussprechen, ohne an der Fliegenrolle einer ekligen Political Correctness kleben zu bleiben, die inzwischen jeden gesunden Menschenverstand ersticken möchte? In einer Zeit, in der Gandhi zum Rassisten gemacht und seine Statuen gestürzt werden, während ein Krimineller und Pornobusiness-Crack zur Ikone gemacht wird, für den die halbe Welt gut & gerne auf die Straße geht, sind wir wohl bald wirklich in Idiocracy angekommen.

Die Ausweglosigkeit und Abgründigkeit, die wir derzeit erleben und vor der so viele gerne weggucken und lieber unter Muttis Corona-Rock flüchten möchten, hat aber auch ein Gutes. Wir können nun die Konsequenz unserer derzeitigen (technokratisch-„wissenschaftlich“-nihilistischen) Denk- und Wirtschaftsweise einmal ganz bewusst erleben. Dann kann uns die Notwendigkeit eines ganz neuen, menschengerechten Ansatzes ebenfalls bewusst werden.

 

Bild: Jacques Prilleau

Prof. Bhakdi bei Sky du Mont: Über irrationale Wissenschaft und tödliche Falsch-Positiv-Tests

(gesamtes Interview mit Bhakdi beginnt ab Minute 50:45)

28.06.2020: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“ Ganz im Sinne von Christian Morgenstern wurde das Interview mit Prof. Bhakdi von YouTube gelöscht.

Das Interview findet sich als Re-Upload auf bitchute:

https://www.bitchute.com/video/VsjVJoyr6Zlk/

Der neue Hot Shit ist da! (powered by Cem Özdemir)

Die Corona-Trackingapp ist nun also da (siehe dazu auch Gunnar Kaiser, der auf Julie Zehs und Ilija Trojanows „Angriff auf die Freiheit“ verweist). Schlichte Gemüter wie Cem Özdemir sind der Meinung, dass diese App etwas Gutes & Gernes sein muss – und begründen diese Ansicht auch stichhaltig:

. . .(Quelle: twitter.com / Account Cem Özdemir)

Aber da wir schon bei Umkehrschlüssen sind: Ein Ketzer wider das Gute&Gerne Leben könnte mit der gleichen Logik entgegenhalten: Was uns „Young Leaders“ anpreisen, die im Brutkasten eines transatlantischen Labors geschlüpft sind, das der Welt bisher nur Tod und Verderben gebracht hat, ist meist auch nicht das Wahre – vielleicht sogar ein Kuckucksei, aus dem ein Lurch schlüpft, der schließlich zur Riesenschlange heranwächst und uns vollends den Atem raubt.

Man kann dieses faule Ei allerdings auch aus dem Fenster werfen. Oder es sogar nutzbringend anwenden: Als Wurfpräsent bei der nächsten Wahlkampftour der „Grünen“.

Nackter Wahnsinn mit RKI-Sahnehäubchen

 

Limited edition, nur für Amazon prime Kunden erhältlich: Corona-Trackingapp mit elektronischer Fußfessel, handsigniert von der Covid-Bordellchefin Domina Angie, jetzt im Angstpornoset mit Drosten-Podcast-Abo und XL-Gummihandschuh-, Peitschen-, Maulkorb-, Impf- und Klopapier-Survivalbox für nur € 666.-

(Coronabürger mit RKI-zertifizertem Herdenimmunitäts-Idiotennachweis erhalten 20% Rabatt).

Bild: Jacques Prilleau

Prof. Kreiß über „zertifizierte Fehlprognostiker“ und „kriminelle Vereinigungen“

Video von Youtube gelöscht

Die Rede zum Nachlesen: kenfm.de

derzeit noch verfügbarer Re-Upload vom 16.06.2020:

 

#Black Lives Matter – Echt jetzt?

Wer etwas über das Leben lernen wolle, der müsse ins Kino gehen, hat schon Kafka gemeint. In der Tat ist das, was wir derzeit in Movies nonstop präsentiert bekommen, gar nicht mal so weit weg von der Realität: Die Menschheit kämpft ums nackte Überleben gegen Invasionen feindlicher Spezies, Zombies, Roboter etc.

In einem von Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichneten „Zeitalter der totalen Blasphemie“ (Henry Quelcun) werden wir systematisch ausgebeutet, belogen, entrechtet, vergiftet, verstrahlt und für dumm verkauft. Mit der „digitalen Transformation“ und der 5G-Infrastruktur errichten wir nun das, wovor uns sogar hochrangige Experten der CIA in einem offenen Brief eindringlich gewarnt haben: „turnkey tyrannies“ (schlüsselfertige Tyranneien) – in China ist dieser Fortschritt, nach dem Generation Mailab lechzt, bereits online. Mach dort ‘ne politisch unerwünschte Bemerkung, und du kriegst in Echtzeit Orwells Hammer auf den Kopf und kannst weder fliegen noch Zug fahren.

Das Problem ist nur: Gegen all den Wahnsinn, der derzeit auf vielen Ebenen auf uns zurollt, ist es streng verboten, zu protestieren, da er uns als etwas Gutes&Gernes in die Köpfe geprügelt wurde. Wer es dennoch wagt, dagegen die Stimme zu erheben, dem pfeift umgehend ein Shitstorm um die Ohren, dass ihm Hören und Sehen vergeht.

Da ist natürlich jedes Ventil recht, durch das sich die diffuse Angst und Wut der Masse ergießen kann. Und eines der wenigen Dinge, gegen die man derzeit demonstrieren darf (um damit gleichzeitig eine in Wirklichkeit skrupellos neoliberale und menschenverachtende Migrationsagenda zur Ausschlachtung von Humanressourcen zu unterstützen), ist: „Rassismus“.

In Wirklichkeit läuft derzeit ein sehr viel schlimmerer Rassismus: Derjenige gegen die menschliche Rasse als Ganzes.

Wenn wir das einmal realisiert haben, würden wir all die künstlichen Spaltungen, die derzeit herrschen, schnell  hinter uns lassen und uns gemeinsam den wirklichen Herausforderungen der Zukunft stellen.

Bild: Pixabay/CC0/colormod.

Die Pandemie ist zu Ende – Oder haben wir eine gewaltigere Pandemie als selbst Drosten und Gates es sich vorstellen können?

Bodo Schiffmann, der Parteivorsitzende von Widerstand 2020 hat nun also das Handtuch geschmissen (siehe Stellungnahme auf Youtube).
Man könnte jetzt wie immer Vieles anmerken, wo welche Person was falsch gemacht hat. Nur führt uns das nicht weiter. Viel interessanter ist vielleicht die Frage, in was für einer Atmosphäre wir heute überhaupt leben, wo die unfähigsten, verwahrlosesten und korruptesten Personen in Politik und Gesellschaft quasi wie Selbstläufer obenauf schwimmen, während jede Bemühung, die sich für Wahrheit, Menschlichkeit und Basisdemokratie einsetzt, im Rekordtempo zersetzt und fertiggemacht wird.
Haben wir vielleicht doch eine Pandemie? Eine Pandemie der Lüge, die tatsächlich auf die Atemwege geht und uns alle den Atem raubt? Wo die süßen (guten,gernen& alternativlosen) Giftschwaden der Lüge und Manipulation in vollen Zügen genüsslich inhaliert werden, während jeder, der auch nur eine geringfügige Wahrheit öffentlich äußert, sofort vehement angegriffen, diffamiert bis hin zu kriminalisiert wird? Wo inzwischen viele mit heftigster Allergiebereitschaft reagieren, wenn irgendwo etwas angesprochen wird, was sie aus ihrer guten&gernen Illusion reißen könnte?

P.S.:
Es ist dabei nicht einmal so, dass Politiker, Journalisten, Influenzer und auch viele ihrer Follower mittlerweile nicht erkannt hätten, dass das, was sie aus voller Kehle propagieren, natürlich Unsinn ist und ins Chaos führt. So intelligent sind sie durchaus. Was wir derzeit erleben, ist viel schlimmer: Sie erleben eine Art perverses Gefühl von kollektiver Stärke und Berauschung, das man unmittelbar verspürt, sobald man sich trotzdem der für Gut&Gerne erklärten Lüge bzw. der herrschenden Meinung anschließt und sogar andere noch davon zu überzeugen versucht. Was wir momentan erleben, ist leider kein Kasperletheater. Es ist in Wirklichkeit ein Zustand fortgeschrittener moralischer Verwesung, in den derzeit nicht wenige eintreten. Das Berauschungsgefühl an diesem Zustand und selbstgerechte Korkenknallen wird allerdings nicht allzulange anhalten und sich als trügerisch erweisen. Wer ihm gefolgt ist, kann einem jetzt schon leid tun. Er wird viel mehr verlieren als nur sein Aktiendepot, sein Haus und seinen Job, nämlich das Wertvollste, was er als Mensch besitzt: seine Würde.
Er ist dann sub zero und kann sich mit den Regenwürmern im Wassergraben des Bundestags ein Stelldichein geben.

Sei heiß oder kalt, die Lauen werden ausgespuckt! (Im Sumpf des Corona-Appeasements)

Durchgezündet

In einer Zeit, in der Lüge&Heuchelei zu etwas Gutem&Gernen erklärt wurde, braucht es eigentlich niemanden zu wundern, dass es in unseren Köpfen nun zu zahllosen Kurzschlüssen und Verschmorungen kommt. Von Kindesbeinen an prasselt über eine nahezu unentrinnbare politisch-mediale-„wissenschaftliche“ Maschinerie eine Flut an „Aufklärung“ auf uns ein, die laut Rainer Mausfeld eigentlich eine Gegenaufklärung ist und jede Fähigkeit zu echter bürgerlicher Meinungsbildung zersetzt. Das hierbei vollzogene Kunststück der Illusion von Demokratie und freier Meinung wurde jedoch mittlerweile auf dermaßen raffinierte Weise professionalisiert, dass es selbst scharfsinnige Intellektuelle nicht bemerken, wie die Ansichten, von denen sie vehement überzeugt sind, dass diese vernünftig und richtig kombiniert seien, lediglich auf Ansichten und Daten beruhen, wie sie von der herrschenden Lehre und ihren Excel-Akrobaten samt angehängter Medienmaschinerie bereitgestellt werden – mundgerecht aufbereitet auf einem zugegebenerweise beachtlichen intellektuellen Niveau, das die Menschheit in ihrer Geschichte vermutlich nie wieder erreichen wird, nachdem die intellektuelle Entwicklung bereits jetzt unübersehbar in ihre Dekadenzphase eingemündet ist und wir mitunter nicht einmal mehr in der Lage sind, einfachste Schlussrechnungen zu bewältigen.

Der über Jahrzehnte ohne Unterlass in unsere Köpfe gestreute Schwefel wurde im Zuge der Coronakrise nun also durchgezündet. Das Ergebnis sind jetzt unübersehbare Verschmorungen und Kurzschlüsse. Das braucht uns aber nicht zu entmutigen. Im Gegenteil, oft führt ein Vulkanausbruch, der weite Teile des Landes unter schwarzer Asche begräbt, dann dazu, dass auf dem Ödland und auf dem Humus der zusammengebrochenen morschen Bäume wieder ganz neue Pflanzen wachsen können.

Damit diese Pflanzen aufkeimen können, braucht es jedoch entsprechende Samen. Diese Samen sind auch durchaus schon da, sie sind jedoch sehr fragil. Wenn wir jetzt nicht achtgeben, könnten wir sie zunichtemachen. Und dann besteht die Gefahr, dass die Landstriche nicht mit Blüten und Bienen bedeckt sein werden, sondern mit 5G-Masten und Drohnen.

Wurzellos

Derzeit erscheinen ja vielerlei Plädoyers, dass wir uns in der Coronadiskussion irgendwo in der Mitte treffen und nicht zu radikal argumentieren sollen. Vielleicht sind marktkonforme Akteure wie Merkel und Gates ja gar nicht so schlimm, sondern meinen es einfach nur gut & gerne. Warum also sich so erhitzen und nicht Fünfe grade sein lassen? Derartige Plädoyers sind allesamt zweifellos gut gemeint, aber das Vermeiden von Radikalität (im eigentlichen Sinne des Wortes lat. radix = Wurzel) im Denken und das Suchen nach einem scheinbar „vernünftigen“ Kompromiss verhindert eben auch, dass wir gewissen Problemen an die Wurzel gehen.

Man klingt in der derzeitigen, auf das Gute, Gerne und den von Merkel so gerne praktizierten „Weg der Mitte“ eingeschworenen Zeit fast schon wie ein Häretiker, wenn man daran erinnert. Aber haben uns die großen Philosophen nicht genau davor gewarnt: nicht lau zu sein, sondern heiß oder kalt? Denn die Lauen würden ausgespuckt.

Mit gehen Shitstorms inzwischen am A. vorbei. Deswegen sage ich es unumwunden heraus, auch wenn eifrige Faktenchecker gleich wieder den Holocaustvergleich bemühen werden (womit sie aber eigentlich auch gar nicht so danebenliegen):
Mit Corona ist es imho nicht anders wie mit Merkel: Es wird uns leider keinen Deut weiterführen, wenn wir einen lauen Kompromissstandpunkt einnehmen – zwischen derjenigen Meinung, die Merkel für verehrenswert hält und derjenigen, die dazu keinen Anlass sieht.

Solange wir Merkel und ebenso den Wahnsinn rund um Corona nicht ganz klar als das erkennen was er ist, werden wir aus der derzeitigen Nummer nicht herauskommen. Und wenn diese Nummer noch länger andauert, dann werden die vielbeschworenen – insbesondere auch gesundheitlichen –   Katastrophenszenarien dann womöglich wirklich bald auch Realität (siehe dazu auch ein lesenswertes Essay von Peter Frey über die „fundamentale Desinformation über unser Immunsystem“).

Erst wenn wir die angebliche Alternativlosigkeit der „Wirrologen“ und einer „Virokratie“ (© Wolfgang Herles) als Treibsand erkennen, in dem wir immer tiefer versinken und uns wieder zu einer mutigen, eigenständigen Position gemäß dem gesunden Hausverstand aufraffen, wird es wieder aufwärts gehen. Die Chancen dazu stehen nicht einmal schlecht. Denn eine große Anzahl an Menschen bekommt gerade am eigenen Leib zu spüren, wie die technizistische und „streng wissenschaftliche“ Denkweise, an die sie bisher geglaubt haben, nun zu einer Art Selbststrangulation führt und sie von denjenigen guten&gernen Marktschreiern, an die sie bisher ihre Stimme abgegeben haben, nach Strich und Faden verraten und verkauft werden.

Was jetzt kommt, wird sehr schmerzhaft. Aber es könnte auch heilsam sein. Daher: Halten Sie durch und lassen Sie sich in einer Zeit des zur Normalität erklärten Wahnsinns nicht zur Verzweiflung treiben. Denn das Ergebnis nach überstandenem Gewitter lohnt trotz allem. Die Freiheit wird uns nicht geschenkt, wir werden sie uns erringen müssen.

Foto: pw/nachrichtenspiegel.de

UNITE BEHIND THE SCIENCE! (UNITE BEHIND THE ECONOMY, UNITE BEHIND THE POWER!)

Über das Grüne Gemetzel

Michael Moore hat einen neuen Dokumentarfilm erstellt, der auf Youtube einen Monat lang gratis zum Downloaden war. Offiziell hat die Frist vorgestern geendet, der Film ist jedoch noch auf Moores Kanal verfügbar. Wer wenig Zeit hat, mag sich eventuell nur einen zweiminütigen Cocktail aus Yacht Lifestyle, schallendem Milliardärslachen und streng wissenschaftlichem Kahlfraß („UNITE BEHIND THE SCIENCE!“) zu Gemüte führen und z.B. direkt zu Minute 1:21:10 des Videos springen.

Die Weltwoche fasst den Inhalt des Films «Planet of the Humans» zusammen:

„Unbequeme Wahrheiten. Für einmal richtet Regisseur Michael Moore seine Kamera auf die grünen Lebenslügen der eigenen Klientel. Das Schweigen der Kritisierten spricht Bände.

Die unerbittliche Kamera richtet sich diesmal auf die «heilige Kuh» seiner eigenen Klientel: die vermeintlich grüne Energie. Der Regisseur und Koproduzent Jeff Gibbs, ein Umweltaktivist der ersten Stunde, begibt sich auf eine Erkundungstour durch die Welt der alternativen Energieträger. Und er stellt dabei fest: Ob Solarpanels, Windmühlen, Batterien oder Biotreibstoffe – was unter dem Label «grün» vermarktet wird, verursacht kaum weniger Umweltschäden als konventionelle Energieträger.

Das Fazit nach einer Stunde und vierzig Minuten erscheint deprimierend. Es liegt nicht an der Technologie, sondern an der Natur. Erstens sind Sonne und Wind für die Stromproduktion denkbar ungeeignet, weil sie selten dann anfallen, wenn man sie braucht. Zweitens steht der Verschleiss an Ressourcen in einem krassen Missverhältnis zum kläglichen Ertrag, was insbesondere auch für Biotreibstoffe gilt. Das ist zwar alles längst bekannt. Doch Moore und Gibbs gelingt es, diese irritierende Erkenntnis am konkreten Beispiel bildhaft aufzuzeigen.

Der grüne Zauber vermittelt den Menschen die Illusion, den Planeten zu retten. In Wahrheit, so die Message des Films, geht es einzig um die Rettung eines verschwenderischen Lifestyles. Der «Green New Deal» ist eine linke Lebenslüge – ein milliardenschweres, mit Subventionen aller Art gedoptes und verlogenes Business, an dem sich knallharte Geschäftemacher, von Elon Musk über Al Gore («An Inconvenient Truth») bis Richard Branson, eine goldene Nase verdienen.“

Obwohl das in der Filmkritik erwähnte Schweigen der Kritisierten „Bände spricht“, so ereifern sich in den sozialen Medien umso mehr die Technik- und Fortschrittsgläubigen, die es nicht zulassen wollen, in ihrer soeben erst neu gefundenen Religion desillusioniert zu werden. Von einer gigantischen globalen PR-Agenda samt angehängter Influenzer-Maschinerie rund um Mailab, Greta, Rezo & Co. auf das Credo “UNITE BEHIND THE SCIENCE!” eingeschworen, will sich eine Millionenschaft an Followern und Freunden Sheldon Coopers ihren Glauben an Wissenschaft und Technik nicht nehmen lassen. Aus allen Rohren wird daher gerade „debunked“ und „faktengecheckt“, dass sich die Balken biegen. Denn wie uns schon Christian Morgenstern erklärt hat, kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. Correctiv-, Gwup-, Skeptiker- und Mimikama-artige „Faktenchecker“ verbreiten auf Hochtouren Gegendarstellungen wie hyperventilierende Tintenfische. Die digitale Tinte, die diese Fische versprühen, geht dennoch ins Leere. Denn jeder, der Augen hat zu sehen, kann die Wahrheit sehen, auch wenn sie schmerzt.

So wie z.B. Michael Moore das von ihm ins Bild gebrachte grüne Gemetzel kommentiert: „The Union of Concerned Scientists has become the union of concerned salesmen …”. Doch möge sich jeder selbst eine Meinung bilden.

[25.05.2020 Video gelöscht, noch verfügbar als Re-Upload hier:]

 

 

Über Wikipedia, Mimikama, Thiomersal und sonstige Schadstoffquellen

Business as usual in Pig Data times … unterhaltsam reflektiert von Markus Fiedler

Links, Rechts oder Krächz – das ist hier die Frage! (Warum Brzezinski Recht behalten hat)


Bild:„Der Kritiker“ ( Jacques Prilleau )

Angesichts der regelrechten Pogromstimmung, die derzeit gegen Ken Jebsen und gegen alternative Medien überhaupt entfacht wird (nicht nur von konzernwirtschaftlichen Leitmedien, ebenso vom kleinen fiesen Blogger von nebenan, der jetzt auch zu den Guten, Gernen & Alternativlosen gehören möchte) muss man leider mit Schlimmem rechnen. In der Tat detonieren bereits Bomben, um zivilgesellschaftlichen Widerstand platt zu machen. Aber während man es am nächsten Tag umgehend in allen Qualitätsmedien nachlesen kann, wenn Dieter Bohlen backstage einen Furz fahren lässt, so herrscht nach den Bombenanschläge in Stuttgart – Schweigen im Blätterwald (siehe anti-spiegel).

Verfolgt man die aktuellen Diskussionen in den sozialen Medien, ist man geneigt zu verzweifeln. Während der neoliberale Moloch gerade zum Endsieg ansetzt, zerfleischen wir uns darüber, wessen Meinung womöglich zu links, rechts oder krächz ist und ob manche „Verschwörungstheoretiker“ mit marktkonformen Figuren wie Angela Merkel und Bill Gates nicht doch zu hart ins Gericht gehen.

US-Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski hat wohl Recht gehabt. Seiner Ansicht nach könne man die Bürger im „technotronischen Zeitalter“ ruhig schwätzen lassen. Sie würden sich mit der Zeit schon selbst zerschwätzen. Er wusste, dass auf Schulen, Unis und Medien Verlass ist und dass es die wenigsten schaffen werden, den hybriden, eitlen Intellekt, der ihnen angezüchtet wurde, zu übersteigen.

Die meisten Menschen durchlaufen heute drei Phasen:
Phase 1: Man wird in einem vollkommen menschenwidrigen und lähmenden Ausbildungs- und Erziehungssystem domestiziert.
Phase 2: Als junger Erwachsener spürt man das lähmende Korsett, das einem angelegt wurde und man möchte sich befreien – man wird dann revolutionär, Sozialist, Marxist etc.
Phase 3: Man findet sich wieder mit den „Tatsachen“ ab, wird „realistisch“ und versucht sich im herrschenden System so einzurichten, dass man möglichst irgendwie „durchkommt“, dient als angepasster, eventuell pseudokritischer Funktionär einem System, das jeder Nachhaltigkeit und Moral spottet, die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge erklärt hat, die Umwelt ausschlachtet und auch einen selbst und seine Kinder dem Fleischwolf zuführt.

Neuerdings gibt es allerdings auch Menschen, die Phase 2 überspringen und nahtlos in Phase 3 einmünden: Sie rotten sich in „streng wissenschaftlichen“ Verbänden à la Gwup/Psiram/Skeptikerbewegung zusammen und werden sofort exekutive Arschlöcher. Und wie uns das Milgram-Experiment bewiesen hat, steht der streng wissenschaftlich aufgeklärte Bürger sofort Gewehr bei Fuß und ist bereit, tödliche Stromstöße auszuteilen, wenn es ihm Vertreter der herrschenden Lehre in weißen Kitteln anordnen.

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