Eifelphilosoph

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Tagesgedanken: Politik und Wissenschaft in Zeiten von Corona

Ja, die Wissenschaft. Heute warnt sie wieder: FFP2 Masken sind womöglich gar nicht so toll. Und in New York gibt es beunruhigende neue Virusvarianten. Aber wir als Bürger haben gelernt: Wissenschaft – kann man kaufen. „Gekaufte Wissenschaft“ von Christian Kreiß ist da eine Leseempfehlung – und gerade im Bereich Medizin gibt es da reichlich weitere Literatur zu. Es werden sogar Krankheiten erfolgreich erfunden, um Reibach zu machen: Jörg Blech „Die Krankheitserfinder“. Selbst wenn einer der Erfinder (wie bei ADHS geschehen) zugibt, dass er das alles nur erfunden hat, läuft das Geschäft weiter: so mächtig ist die Industrie bzw. das Kapital. Zudem haben Wissenschaftler noch ein kleines Problem: richtig Geld (und auch Anstellungen) gibt es nur, wenn sie vor Gefahren warnen: dann gibt es Geld vom Staat, ansonsten drohen auch hochqualifizierten Experten Hartz-IV-Karrieren – oder das Taxi. Das sind Fakten, die wir berücksichtigen dürfen, wenn wir die aktuelle Pandemie korrekt beurteilen wollen. Wissenschaftsgebiete, die keine Rendite versprechen – wie die Philosophie – führen ein klägliches Dasein am Rande des Campus: eine Vermehrung von Weisheit im Volk ist nicht gewünscht: Werbung jeder Art – auch hirnlose Wahlwerbung – würde an uns abprallen wie an einer Panzerplatte: daran hat kaum jemand ein Interesse: immerhin läßt sich mit Werbung sogar schädliches Zuckerwasser so gut verkaufen, dass man mit seiner Produktion zu einem der erfolgreichsten Konzerne der Welt wird. Das darf man auch wahrnehmen. Philosophie wird heute von der Werbeindustrie frei Haus geliefert: der Sinn des Lebens? Konsum – also irgendwas kaufen. Egal was. Glück? Die richtige Zahnpasta! Ein gelungenes Leben? Da ist schon jedes Detail vorgegeben: vom SUV über Eigenheim bis hin zum Nagellack. Freiheit? Ab einer Million Euro für jeden als Ware verfügbar wie nie zuvor. Das alles dürfen wir Bürger wissen – und noch mehr. Dass unsere demokratische Regierung Geheimverhandlungen führt (an und für sich schon ein Grund, sie komplett abzusetzen) um Konzernen mehr Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen (ich sage nur TTIP): ebenfalls ein Fakt, der zum Nachdenken anregt. Da war jetzt bislang nicht eine Verschwörungstheorie drunter, aber genug Fakten, um Misstrauen in jeder Form zu legitimieren. Wir wissen ja schlichtweg momentan nicht, welche Geheimverhandlungen da noch geführt werden, aber wir wissen, dass mächtige Akteure hinter den Kulissen an der „richtigen“ Politik arbeiten und sogar Personal zur Verfügung stellen, dass diese Politik durchsetzt (z.B. Atlantikstiftung oder die Mont-Pelerin-Gesellschaft – um nur mal zwei bekanntere zu benennen). Wenn dann auf einmal eine Erkrankung auftaucht, die der Wissenschaft enorme Geldsummen verspricht, der Industrie eine enorme Rendite und der Regierung eine enorme Machtfülle (auch für alle möglichen Geheimverhandlungen) dann halte ich persönlich jede Skepsis für angebracht, ohne dass man deshalb gleich Nazi oder Virenleugner geschimpft werden muss.
Aus Erfahrung wird man halt klug. Oder?

Tagesgedanken: Corona und die philosophische Praxis – ein persönliches Wort

Weil Sonntag ist – mal ein paar persönliche Worte. Manche Leute suchen hier Großphilosophen – dabei steht extra „Eifelphilosoph“ drüber. Ich hatte das Angebot, eine Doktorarbeit zu schreiben und im akademischen Leben aufzugehen – ich habe es bewusst abgelehnt, weil ich im Rahmen der philosophischen Schwerpunkte einen für mich entdeckte, der mir besonders gefiel: den philosophischen Praktiker. Anders als Großstadtphilosophen macht er nicht mit verkorkter Sprache aus zehn alten Büchern ein neues elftes, sondern geht – wie ursprünlich im alten Griechenland – zu den Menschen und fördert dort die Kunst der Erörterung und Selbsterkenntnis … unter Verzicht auf jede pseudophilosophische Kunstsprache mit Lateinversatzstücken. Gerd Achenbach war der Vorreiter dieser Bewegung, mit der man kein Geld verdienen kann – außer man heißt Gerd Achenbach. Für mich der Grund, erstmal Lebenserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln anstatt noch mehr Fachartikel zu schreiben.
Philosophische Praxis bringt Philosophie zu den Menschen, also: Liebe zur Weisheit. Ja: Weisheit, nicht Wahrheit. Sie fördert die Lust am Blick über den Tellerrand, den Blick für möglich große Zusammenhänge, die man am Besten selbst erschließt und sich selbst da einordnet.
Was heißt das nun in Corona-Zeiten? Nun – hier den Überblick zu waren, ist schwierig, weil schon die Frage nach der Existenz des Virus kontrovers diskutiert werden kann – und die Mühlen der medizinischen Wissenschaft malen langsam … aus gutem Grund: nur so kann man Irrtümer minimieren. Eine Regierung muss aber auf potentielle Gefahren reagieren – dafür wird sie bezahlt. Das Risiko, da falsch zu liegen, ist enorm – auch das darf man berücksichtigen.
Das eine Pandemie zu einem Zusammenbruch der ganzen Zivilisation führen kann – mal wieder – ist auch bekannt. Ist war immer sicher, dass sie irgendwann kommen wird, gerade wegen der Reiselust der Menschen. Man sieht also: bis zu diesem Punkt kann man noch ziemlich entspannt sein, darf aber darauf gefasst sein, dass man seine eigenen konkreten Interessen stärker zur Sprache bringen muss – als selbständiger Musiker zum Beispiel, der durch staatlichen Befehl wirtschaftlich vernichtet wird – obwohl er gar keinen Virus hat. Hier ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Klage und Beschwerde … aber Demonstrationen gegen die Existenz eines Virus waren da etwas zu weit gegriffen. Genauso gut könne man gegen die Existenz des Todes demonstrieren, weil man selbst noch nie tot war – das haben Satiriker dann auch letztes Jahr treffend dargestellt.
Ein Jahr später sieht die Situation noch extremer aus. Zwar sind einige wenige Grundrechte eingeschränkt – wie auch beim Thema „Rettungsgasse auf der Autobahn“ – aber das Recht auf körperliche Unversehrheit wird angegriffen: und darum geht es bei dem Widerstand gegen die „Impfung“. Wo ein Staat dieses Recht verletzt – das tut er immer aus „guten Gründen“, auch zu NS-Zeiten – darf auf die Barrikaden gegangen werden, denn es ist ein absolut wichtiges Recht, das uns elementar schützt. Löcher in Bürger machen muss verboten bleiben – Punkt. Sicher haben auch die anderen ein Recht, vor Infektion geschützt zu werden – aber nicht um den Preis der Vernichtung von Grundrechten. Gibt auch genug Wege, sich selbst zu schützen.
Und wo das Virus noch eine mögliche Gefährdung darstellt, ist die Impfung eine reale Bedrohung – wie wachsende Zahlen von Impfschäden zeigen. Zudem ist die sachliche Diskussion um Impfungen kaum noch möglich: zu groß der Druck von Spaßgesellschaft, Wirtschaft und Politik auf das Thema, das Drama “ Guter Staat hilft armen Bürger gegen bösen Virus mit super Impfstoff“ hat eine solche Gewalt erlangt, dass für Weisheit kein Raum mehr ist.
Und was Fakt bleibt: wir haben keinerlei Erfahrung im Umgang mit mRNA-Impfstoffen, die Ergebnisse von Tierversuchen waren bislang wenig beglückend: es ist also das verdammte Recht eines jeden Einzelnen zu sagen: ich warte damit 10 Jahre, bis die Datenlage klar ist und die Beobachtungen zu Nebenwirkungen systematisch erfasst und erklärt wurden. Und es ist die verdammte Pflicht der gesamten bundesdeutschen Gemeinschaft, dieses Recht des Einzelnen zu respektieren – bevor es Norm wird, dass körperliche Unversehrheit nicht mehr so wichtig ist.
Und wir können hier auch gar nicht genug Nazi-Vergleiche ziehen – aus einem guten Grund: gerade in diesem Land wurde Faschismus zur Vernichtungsmaschine – und wir wissen immer noch nicht genau, warum die USA sich dagegen wehren konnten – Deutschland aber nicht. Und wo er einmal wuchs … da kann der Schoß immer noch fruchtbar sein.
Generell gilt hier: Zeiten wie diesen fordern gerade unseren Gemeinsinn extrem – und da darf man eigene Geltungsssucht mit immer neuen finsteren Enthüllungen auch gerne mal zurückfahren. Die Wahrheit wird irgendwann ans Licht kommen, aber jetzt gerade ist Panik und Hysterie der größte Feind der Gemeinschaft – und ich fürchte, auf Weisheit in Regierungsämtern wird man nicht groß hoffen können – aber auf die Weisheit der „einfachen Leute“ … der ich persönlich mehr traue als der „Wissenschaft“. Das man die kaufen kann, habe ich beruflich oft genug erlebt: da kann mir keiner was vormachen. Und es ist ja gerade Sinn einer Demokratie, dass die einfachen Leute ihr politische Leben selbst bestimmen – und deshalb bin ich auch lieber unter „einfachen Leuten“ – die wissen den Wert von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Nächstenliebe noch zu schätzen. Schrottige Anlagepapiere kann man so nicht verkaufen, das stimmt – auch keine Autobahnmaut oder Cum-Ex-Mist. Aber für ein glückliches Leben reicht das völlig aus – auch für das Funktionieren eine konstruktiven bürgerlichen Gemeinschaft.
Oder irre ich da völlig?

Tagesgedanken: Tote und Infektionen nach Impfung – und Studien für Kinder

Sich jeden Tag gedanklich nur mit Corona zu beschäftigen, wird auf die Dauer wenig erquicklich – zumal andere Dinge geschehen, die nicht weniger unheimlich sind. Bidens Kriegsvorbereitungen zum Beispiel. Oder die Frage: welche Konsequenzen hatten eigentlich Edward Snowdens Enthüllungen? Nun – keine, soweit ich sehen kann. Nach wie vor liefert jedes Handy alle Daten an die USA, wobei denen weniger die Telefonate wichtig sind als die anderen Daten.
Und doch haut die Regierung fast jeden Tag einen Klopper heraus, der einen atemlos zurück läßt: heute die Ankündigung, dass ein Impfstoff für Kinder bis zum Sommer zur Verfügung stehen sollte (06.02.2021 08:56 Uhr, Tagesschau). Es gibt – wenn man sich die medizinische Literatur anschaut – nur wenig Studien, die mit Kindern durchgeführt werden, weshalb viele Medikamente keine Zulassung für Kinder haben. Zum einen sind Kinder im Prinzip gesund, zum anderen … sind Studien mit ihnen aufwändiger als die mit Erwachsenen. Wenn also im Sommer ein Impfstoff für Kinder bereitsteht, sind wieder einmal alle Sicherheitsmaßnahmen missachtet worden – was Studien und Zulassung angeht. Manche halten Studien mit Kindern sogar generell für unethisch: die können halt nicht so richtig „freiwillig“ sein.
Es vergeht auch kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine kleine Zeitung Coronainfektionen nach Impfung meldet – oder Tote. Vor 13 Stunden informierte der Kölner Stadtanzeiger über drei Tote nach Impfung, der Sprachmodus erinnert an den von Coronaleugnern: es waren „erheblich vorerkrankte“ Patienten. Trotzdem wurde eine Obduktion angeordnet. Vor 14 Stunden meldete die Frankfurter Neue Presse 51 Infektionen NACH der ersten Impfung – normalerweise sollte nur EINE dieser Meldungen ausreichen, den Impfwahn sein zu lassen, bevor noch schlimmeres passiert … aber es wird munter weiter geimpft, als wäre nie etwas gewesen. Ich mag momentan auch noch gar nicht nach weiteren „Pannen“ suchen – scheint eh´ sinnlos zu sein, weil ganz Deutschland sich in einem Impfwahn befindet – und fiebrig nach Strafmöglichkeiten für Impfgegner sucht: kein Urlaub, keine Konzerte, keinen Kaffee mehr. Oder schätze ich das falsch ein?

Tagesgedanken: der FFP2-Maskenflop

Nun haben wir den Salat: laut Süddeutscher Zeitung, Focus und anderen verschwörungstheoretischen Blättern äußert die EU-Gesundheitsbehörde ECDC Zweifel am Nutzen der jetzt neu wohlgepriesenen FFP2-Masken – obwohl auch hier an diesem Ort viele Maskenexperten darauf schwörten. Erst war es die „Alltagsmaske“ (irgendein Stofflappen), der jede Gasmaske ersetzen konnte – jedenfalls im Kampf gegen Viren. Nachdem jeder zwanzig davon hatte, waren die nur noch Müll – oder Sondermüll. Dann kam die FFP2-Maske, für einige von der Regierung sogar kostenfrei zur Verfügung gestellt (wobei man die natürlich in Zukunft durch erhöhte Steuern oder Kassenbeiträge selber zahlen muss – aber darüber sprechen wir lieber ein andermal), die sich nur wenige Wochen nach Einführung ebenfalls als Müll herausstellt – obwohl viele an sie glauben. Es ist natürlich eine gute Nachricht, dass es noch Behörden gibt, die sich von dem allgemeinen religiösen Maskenkult nicht beeinflussen lassen, sondern nüchtern und sachlich urteilen. „Der erwartete Mehrwert der Masken sei sehr gering“ – so heißt es in verschiedenen Meldungen. Wer hätte das auch nur ahnen können! Nun – wahrscheinlich jeder, der mal geschaut hat, wie groß Viren eigentlich sind. Wie oft hat man eigentlich die letzten zehn Jahre die Spucke seines Nebenmannes im Gesicht gehabt? Ich nie. Und wie viele Schnupfen/Hustengnome laufen eigentlich zu Coronazeiten noch frei herum? Im Prinzip: keiner. Und wie vielen Corona-Kranken, die wild um sich schneuzen, begegnet man im Alltag? Wenn alles korrekt läuft: keinem einzigen, denn die sind ja in Quarantäne. Klar, womöglich gibt es da noch ein paar. Irgendwo. Unerkannt. Womöglich haben die aber auch ein Immunsystem. Manche gönnen sich ja sowas anstatt Stofflappen. Soll auch gut funktionieren, habe ich mal gehört – sonst würden die Leute nämlich wie die Fliegen umfallen.
Was man sagen kann, ist: Regierung und Experten haben die Sache überhaupt nicht mehr im Griff – darum wird der Druck auf Impfung um so größer, egal, wie unausgereift manche der Stoffe auch sein mögen – ebenso scheint es egal zu sein, dass immer wieder NACH der Impfung Coronainfektionen auftreten … und der eine oder andere scheinbar die Impfung gar nicht überlebt.
Was ich da nur noch sehe, ist eine Regierung, die in blindem Aktionismus herumrudert und die Gesundheit ihrer Bürger riskiert. Ob wohl bald auch zu Tier- und Räucheropfern geraten wird? Soll früher mal geholfen haben.
Oder sehe ich das jetzt zu realistisch?
Und wir können nur froh sein, dass sich die Behörde zu den unerwünschten Nebeneffekten der Maske nicht detalliert geäußert hat. Aber es scheint welche zu geben. Ich möchte die – ehrlich gesagt – nicht am eigenen Leibe erfahren.

Tagesgedanken: tödliche Mikrochips und Rechte der Ungeimpften

Die Augsburger Allgemeine berichtete am 8.5.2009 über ein Patentantrag, der einen implantierbaren Mikrochip beschreibt, der den Träger überwachen aber notfalls auch töten kann. Was gestern noch Aluhut war, wird morgen Politik – das darf man ruhig mal wahrnehmen.
Der Europarat untersagt deutlich die Diskriminierung von Nichtgeimpften – siehe Resolution 2361, Punkt 7.3.2. Zeitgleich informiert die deutsche Bundeskanzlerin irgendwo im Fernsehen darüber, dass natürlich klar sein sollte, dass Ungeimpfte nicht dasselbe machen dürfen wie Geimpfte. Gehorsam gegenüber der Regierung sollte sich für die Gefolgsmänner schon auszahlen. Währenddessen schafft die Wirtschaft schon mal Fakten: Eventim will nur noch Geimpfte in Konzerte lassen.
So werden wir endgültig ein Zwei-Klasse-Land. Was wohl geschähe, wenn die Regierung diesen Chip implantieren möchte? Gäbe es da auch viele, die „Juchhu“ rufen? Strammstehen, wenn der Führer befiehlt?
Natürlich ist die Impfung kein Chip, noch würde ich unterstellen, dass er insgeheim da hineingeschmuggelt wurde – das ist pure Angstmacherei. Aber dass das Wirkprinzip mancher Impfungen (weiß ja keiner genau, was da auf ihn im Impfzentrum wartet) gar nicht auf Langzeitfolgen getestet wurde, dürfte bekannt sein. Dass seriöse Wissenschaftler eine Option für schlimme Nebenwirkungen gesehen haben, ebenfalls.
Wir sind politisch gesehen damit wieder auf dem Niveau von Schutzgelderpressung angekommen – Mafia spielt Politik. Auch das darf man mal bemerken, oder?

Tagesgedanken: Dönerbude geht vor Menschenwürde – die Rechte der Ungeimpften

Wir unterbrechen unser laufendes Programm, weil … nun ja, aktuelle Entwicklungen die Erörterungen von heute morgen überholen. Heute morgen hatten wir noch gelernt, dass der Europarat die Diskriminierung von Nichtgeimpften untersagt. Heute Mittag ist das groß Thema in der „Tagesschau“ – mit wirklich interessanten Argumenten (04.02.2021 10:52 Uhr): „Der Gießener Juraprofessor Steffen Augsberg ist Mitglied des Ethikrats und sagte der ARD-Rechtsredaktion: „Es erscheint mir kaum vorstellbar, Café- oder Kino-Betreibern zu verbieten, zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu unterscheiden. Zumal es dann ja einen guten Grund für diese Unterscheidung gibt.““
Berufen wird sich auf die Vertragsfreiheit. Darf ich daraus schlussfolgern, dass es kaum vorstellbar scheint, Kino und Café-Betreibern zu verbieten, zwischen Weißhäutigen und Menschen mit dunklerer Hautfarbe zu unterscheiden? Zwischen Menschen christlichen und jüdischen Glaubens? Zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen? Zwischen Alten und Jungen? Einen „guten Grund“ läßt sich für jeden Ziegendung finden … zur Not kann man einfach den „gesunden Menschenverstand“ anführen, der war 33-45 auch immer wieder voll aktiv.
Auf einmal gilt die „Vertragsfreiheit“ über alle Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes hinweg? Die Würde von Nichtgeimpften darf bedingungslos angetastet werden? Und wehe, einer zieht Nazivergleiche? Mir scheint, die demokratische Tünche auf dem Gewissen von Menschen, die supergut von Steuergeldern leben, wird immer dünner. Und was darunter zum Vorschein kommt, freut sich schon über die neue Kaste von Untermenschen, die man nach Belieben durchs Dorf jagen kann!
Ein Diskriminierungsverbot, dass von jeder Dönerbude außer Kraft gesetzt werden kann? Und das will man uns ernsthaft verkaufen? Wo wird diese Spirale der Willkür enden?
Hier wird – direkt gegen gegen die Maßgabe des Europarates – hinten herum ein ganz anderes Deutschland aufgebaut: mit einer Deutlichkeit und Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht. Dürfen Nichtgeimpfte eigentlich noch heiraten? Kinder bekommen? Im öffentlichen Dienst arbeiten? Öffentliche Schulen besuchen? Öffentliche Gehwege betreten? Wahlrecht ausüben? Darf man diese Subjekte überhaupt außerhalb der Lager noch dulden? Immerhin stellen sie eine direkte Gefahr für die Volksgesundheit dar! Die kann man doch wirklich nicht in der Öffentlichkeit herumlaufen lassen! Dürfen die überhaupt noch einen Personalausweis bekommen? Einen Reisepass! Und erzähle mir jetzt nicht bloß noch einer, man hätte aus der Nazizeit gelernt. Vielleicht die Strukturierung von Vernichtungsabläufen, ok. Aber sonst: nichts. Rein garnichts. Oder?

Tagesgedanken: Corona und die Lügen um die Alltagsmasken

Die Masken. Ja – ich weiß: die mag niemand wirklich. Und vor fast einem Jahr war ich ja auch jemand, der sagte: ja nu, wenn das hilft, wenn das meinen Mitmenschen das Leben rettet – warum sich drüber aufregen? Ist ja wie: Rettungsgasse bilden. Später fand ich dann beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte die Aussage, dass die sogenannte Alltagsmaske ja gar nichts nützt. Klar gab es Experten, die einem dann erklärten, wie toll diese Maske wirkt, wenn jemand dick die Seuche hat und Niesen muss … dass man solche Leute im Prinzip gar nicht in der Öffentlichkeit antreffen sollte, wurde weniger thematisiert.
10 Monate nach der großen Alltagsmaskendiskussion sind diese Masken fort: sie halten halt wirklich keine Viren auf. Ich habe jetzt neue ….FFP2 Masken. Die drei von der Regierung konnte ich nicht beschreiben – da stand alles auf chinesisch drauf. Jetzt habe ich FFP2-Masken der Firma Ying Yuan. Und was lese ich da? „Verwenden Sie die Masken nicht in medizinischer oder chirugischer Umgebung“. Ja – ich dachte immer: dafür wären die da? Aber Halt: „Diese Maske vertreibt nicht vollständig das Risiko aller Krankheiten und Infektionen“. Das sie vor Beinbruch und Lungenkrebs schützt, hatte ich auch nicht erwartet … aber vor Infektionen sollte sie doch schon schützen, oder?
Die ersten Masken waren also nur ein Gag. Ein Plazebo. Ein Beruhigungsbonbon. Das heißt: meine Regierung hat mich als Risikopatient bewusst in die Irre geführt. Ich hätte mich in falscher Sicherheit wiegen können … und hätte infiziert werden und sterben können. Das ist doch korrekt, oder?
Wenn meine Regierung mich bewusst und absichtlich in diesem lebensbedrohenden Thema belogen hat – mich, als Risikopatient – wo belügt die mich eigentlich noch?
Ich weiß: Fragen darf man ja derzeit nicht, strammstehen ist die Devise: und wer nicht strammsteht, ist ein Nazi (so paradox das jetzt auch klingen mag). Aber ich bin halt Risikopatient, möchte mich schützen und frage deshalb nochmal genau nach: diese FFP2-Masken schützen auch nicht wirklich, oder? Die tragen wir nur deshalb, weil der Regierung sonst nichts mehr einfällt – oder? Ist also mehr so eine Art Ganzjahreskarneval.

Tagesgedanken: über Konzerne

Manche tun ja gerne so, als gäbe es nichts Böses auf der Welt. Alles ist gut, wunderbar und fein geordnet. Schneemänner reiten auf Einhörnern, Elfen regieren die heilen Wälder und Menschen mit Macht sind den ganzen Tag nur darauf aus, sich um unser Wohlergehen zu kümmern. Was Einhörner und Elfen angeht: da mag ich mir kein Urteil fällen, dafür reichen meine Sinne bei weitem nicht aus, aber über Konzerne kann ich schon ein Urteil fällen. Im Film „Corporation“ nimmt ein Polizeipsychiater Konzerne ernst, behandelt sie als normal Personen und unterzieht sie einem Persönlichkeitstest. Das Ergebnis überrascht eigentlich nicht: wäre ein Konzern ein Mensch, wäre er hochgradig psychopathisch und gemeingefährlich. Rechtlich gesehen ist er übrigens ein Mensch – jedenfalls in den USA.
In der Corona-Krise zeigt sich auch wieder die unglaubliche Macht von Konzernen: kassieren gigantische Summen an Staatsgeldern … und schmeißen dafür die Leute ´raus. Unvorstellbar – aber jeden Tag in irgendwelchen Nachrichten.
„Freier Markt“ ist übrigens das Letztes für Konzerne: sie sind immer die ersten, die laut schreiben, wenn irgendwo ein echter Markt droht: immerhin brauchen sie ja „Berechenbarkeit“ und „Planungssicherheit“. Versuchen Sie das mal mit einem tragbaren Würstchenstand einzufordern, mit dem Sie an dem Markt gehen.
Viel wäre schon geholfen, wenn man die Konzerne realitätsnah einordnen würde – damit könnten sie sich nicht mehr hinter „Der Wirtschaft“ verstecken, als deren Sprecher sie gerne auftreten … als würde sie das Schicksal der Soloselbständigen auch nur im Mindesten interessieren. Im Gegenteil: wird denen Umsatz geraubt, sind die weg vom Markt, bleibt ja mehr Geld über, dass man in Konzerne lenken kann – also: weg mit dem ganzen Zeugs.
Ob es wohl denkbar wäre, eine gesellschaftliche Front gegen Konzerne zu bilden? Wer da wohl mitmachen würde? Aus der Politik wohl keiner, denn: Konzerne spenden überall. Dafür zahlen sie ja auch kaum Steuern. Aber sonst? Oder stehe ich mit meiner Meinung zu Konzernen womöglich alleine da? Wenn ja: einfach mal den Film „Corporation“ anschauen … der erklärt einem vieles.

Tagesgedanken: die Wirtschaft und das Impfen

So – was für ein Theaterdonner: 2 Millionen Soloselbständige werden durch Corona vernichtet. Habe mal nachgeschaut: die Zahl derjenigen, die im Hartz IV-Vollzug stecken, ist 2020 nochmal gesunken, seit 2017 sogar um eine halbe Million. Sagt Statista. Also: noch kein Schaden erkennbar. 44 Millionen Arbeitnehmer haben wir in Deutschland – aber nur 33 Millionen gehen einer sozialversichungspflichtigen Tätigkeit nach: das ist auch so ein Skandal, den keiner wahr haben will: jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland ernährt nur noch seinen Mann oder seine Frau weil das Staat massiv subventioniert: „Die Wirtschaft“ versagt da auf ganzer Linie, greift aber Staatsgelder ab, um das private Säckel zu füllen. Ein Beispiel: der Erfolg der Hermesgruppe setzt sich nach eigenen Angaben permanent fort: 9 Prozent Umsatzsteigerung 2019/2020 – die Paketboten schlafen immer noch in ihren Autos, weil sie sonst die Arbeit nicht schaffen: kenne da einen persönlich. Aber „oben“ bleibt da sicher dick was hängen.
Kommen wir aber nach dem kurzen Blick auf die Wirtschaft mal zum Thema „impfen“ – was ja gerade super „in“ ist. Es gab da vor Jahren mal beim SWR einen kleinen Beitrag über die Grippeimpfung … wo man auf die kleine Tatsache aufmerksam wurde, dass sich die Zahl der Impfungen verachtfacht hatte – aber die Grippewellen trotzdem stärker wurden. Ein Thema, dass heute „tabu“ ist, aber eben auch ein Wirtschaftsthema, denn: Impferei ist ein erstklassiges Geschäft. Das es kaum Studien zu Impfungen bei Älteren gibt, erfährt man auch. Nur ein kurzer Beitrag, 6 Minuten, enthält aber alles, was man zum Thema „Impfen“ und „Wirtschaft“ wissen darf .. ich füge das hier einfach mal ein:

 

Tagesgedanken: Die NS-Zeit, die Wissenschaft und die Gegenwart

Es ist jetzt gerade wieder schick geworden, die „Anderen“ an den Pranger zu stellen. Die „Anderen“ – das sind aktuell die „Verschwörungstheoretiker“. Die schlimmsten von ihnen – Abschaum allererster Güte – wagen es in der Tat, zu der alltäglichen Politik Vergleiche mit der NS-Zeit zu ziehen, die wir ja so supergut bewältigt hatten, dass führende Nazis problemlos in Medizin und Juristerei überleben konnten, ja, sogar mit Hilfe des CIA unseren Geheimdienst aufbauen durften. „Wissenschaftler“ – aktuell der Herr Butter, der fachfremd knallharte Urteile auf dem Niveau von Bierbudentalk absondert – helfen uns, den Feind zu erkennen, abzukanzeln, zu isolieren und sozial zu eliminieren. „Wissenschaftler“ – so lernen wir sie kennen – sind die Engel der Vernunft in finstersten Zeiten, immer auf dem Weg zum Licht. So jedenfalls könnte es einem vorkommen. Mir jedoch sind Wissenschaftler anders bekannt: immer und überall als Hure der Macht und der Mächtigen. Und da schaue ich auch gerne in die NS-Zeit, wo „Wissenschaftler“ Schädel vermessen hatten – nach rein wissenschaftlichen Erkenntnissen wurde ausgerechnet, wer den guten arischen Schädel hatte … und wer ausgemerzt werden musste, weil er ein Krebsgeschwür des gesunden Volkskörpers war. Ärzte waren der Berufsstand mit dem höchsten Organisationsgrad in SA und SS (später dann: Halbgötter in Weiß, Helden des Arztromans), feierten den religiösen NS-Teufelskult als jene Bewegung, die ihnen endlich die Macht und das Ansehen brachten, dass ihnen nach eigenem Ansinnen zustand.
Wird schon jemand mulmig zumute?
„Wissenschaftler“ kenne ich unter anderem als jene Typen, die das Ergebnis liefern, für das sie bezahlt werden – ihr eigener selbstherrlicher Mythos wird da etwas anders dargestellt.
Zu glauben, wir hätten die NS-Zeit verstanden, überstanden, verarbeitet und wären immun gegen sie, scheint mir wie das Gelöbnis eines Alkoholikers zu sein. den Rest des Tages nicht mehr zu trinken … während er den Flachmann schon wieder in der Tasche hat.
Die teuflische Lust, absolute Macht über die Mitmenschen auszuüben, verschwindet nicht, nur weil man ein paar NS-Führer hingerichtet hat: das ganze Bodenpersonal hat – sofern es den Krieg überlebte – längst die Saat für eine Wiedergeburt des dunklen Kultes gelegt … oder wie soll ich mir sonst erklären, dass führende, hoch geachtete SPD-Bonzen mitten in der Demokratie wieder des Führers Sinnspruch verbreiten, dass der, der nicht arbeitet, auch nicht essen soll? „Der Schoß ist noch fruchtbar, aus dem dies kroch“ schrieb Bert Brecht – und deshalb können wir überhaupt nicht streng genug nach Paralellen suchen – erst Recht nicht in Zeiten, wo die Ordnung durch eine Katastrophe durcheinandergewirbelt wird. Oder irre ich da? Wenn ja … warum finanzieren wir dann den „Kampf gegen Rechts“ so sehr?
Doch mehr als Springerstiefel auf den Straßen sorgen mich Führergedanken in Politiker- und Managergehirnen. Wesentlich mehr.

Tagesgedanken: Corona, die psychisch Kranken und das Dritte Reich

Immer wenn man glaubt, es geht nicht schlimmer, kommt irgendein Experte daher und beweist einem: doch. So wie gestern, als wir erfahren durften, dass Sprechen genauso gefährlich ist wie Husten (stand im SPIEGEL). Da drohen also die nächsten Verbote.
Fast ganz untergegangen (stand am 14.4.2018 im Stern) ist die Attacke der bayrischen Landesregierung auf psychisch Kranke, die jetzt als Gefährder gelten, ihre Daten werden der Kreisverwaltung und der Polizei übermittelt. BayerischenPsychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes nennt sich das Monster.
Zufällig fand ich gestern noch einen Artikel über mich aus dem Jahre 2014, wo mir meine ständigen Vergleiche mit dem Nationalsozialismus vorgeworfen werden – die sehe ich halt deutlich, deshalb gleich noch einer.
Zu den Erklärungen, wie es nach der Aufklärung in Deutschland überhaupt zu so einem Wahn kommen konnte, habe ich einiges gelesen – überzeugend fand ich Wilhelm Reich, aber eindrucksvoller Götz Aly. Letzterer zeigte nebenbei mal auf, dass es einen ganz materiellen Grund für die „Gutmenschen“ gab, bei der Vernichtungsaktion diskret zur Seite zu schauen: es gab Immobilien, Schmuck, Antiquitäten, Teppiche zu absoluten Schnäppchenpreisen. Sicher wird es nie wieder vorkommen, dass freudig erregte Massen mit glasigen Augen ihren Führern zujubeln, in der stillen Hoffnung, dass man doch noch einen Pelzmantel bekommt – oder eine Reise in die Karibik. Immerhin: viele Künstler und Unternehmen stehen vor großen Problemen, da kann sich Otto Normalverbraucher bald auch eine Spitzengitarre zur Zierde in den Flur hängen – für´n Appel und ´nen Ei.
Menschen mit psychischen Erkrankungen haben wir laut DGPPN 17,8 Millionen im Land: da wäre richtig was zu holen. Gut, dass wir bald nicht mehr reden sollen. Gut, dass viele heute wie ein Mann hinter der Regierung stehen. Gut, dass sich das Dritte Reich nie wieder wiederholen wird … jedenfalls nicht mit Hitler, Göring und Goebbels in den Hauptrollen. Und wie mir scheint, haben wir nur die drei überwunden – aber nur, weil die tot sind. Die Prinzipien des Wahns jedoch – wirken wie eh und jeh. Oder?

Tagesgedanken: Corona und die Impftoten

Ich habe das ja jetzt richtig verstanden, oder? Wir impfen jetzt die alten Leute, damit die geschützt sind und jeder, der irgendwie doofe Fragen stellt ist ein rechtsradikaler, verblödeter Staatsfeind und Mieseschlumpf der Extraklasse – ja? Gehört eigentlich eingesperrt, wenn wir nicht so nett wären. In die Psychiatrie, weil dem Staate kein Gehorsam zu schenken ist wie in China ja das größte Sakrileg, was einen erwischen kann. Wieso muss ich dann zum Beispiel im Südkurier lesen, dass NACH der Impfung 11 TODESFÄLLE und 7 NEUINFEKTIONEN im Pflegeheim Uhldingen-Mühlhofen zu verzeichnen waren? Der Südkurier war mir bislang noch nicht als Kritikerblatt aufgefallen. Er beschreibt sich selbst als führende Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein, der Artikel ist vom heutigen Tage, 13.30 Uhr. Könnte es nicht doch sein, dass man bei der Blitzzulassung eines Impfstoffes unbedeutende Kleinigkeiten übersehen hat … oder das die Theorie des Pharmakons in der Praxis kleinere Probleme aufweist? Tödliche Probleme? Obwohl heute alle Bezahlschreiber massiv gegen jegliche Kritiker der Impfung wettern, weil sie alle arbeitslose Neonazis ohne Herz und Bildung sind? Sicher irre ich da, oder? Sicher habe ich mich verlesen – oder deute die Zahlen falsch. Eine Erklärung liefert der Artikel gleich mit: die hatten wohl alle schon Corona – hat nur keiner gemerkt. Also ich selbst hätte nach einer Impfung NULL Todesfälle erwartet – und erst recht keine einzige Neuinfektion. Darf ich denn mal fragen, wie viele solcher Meldungen derzeit unter den Tisch fallen, weil niemand riskieren will, öffentlich als Nationalsozialist gebrandmarkt zu werden? Vor allem – wenn man eigentlich diesem Denken ganz fern steht? Und weil auch niemand die Verantwortung für die Todesfälle durch Impfung würde übernehmen wollen – allein, weil dann die Regierung völlig ohne Konzept dastehen würde? Und manch einer doch haften müsste? Nein, natürlich darf ich nicht fragen. Ist wie in China: die Worte des großen Vorsitzenden sind Gesetz. Wer die hinterfragt, kann nur krank im Kopfe sein …. oder?

Tagesgedanken – Corona, die Impfung und ich.

Nur um das mal ganz klar zu stellen: es gibt für mich persönlich einen ganz fundamentalen Unterschied zwischen der Impferei und dem Virus. Das Virus – ist eine Naturkatastrophe. Kann man nichts gegen machen. Wie ein Erdbeben. Man kann ihn in Frage stellen, ja – man kann auch in Frage stellen, ob die Erde eine Scheibe ist. Ist ein freies Land, ist alles erlaubt. Das Virus kann mich erwischen – aber die Wahrscheinlichkeit ist recht gering. Es kann dann auch schlimm werden – aber auch da ist die Wahrscheinlichkeit gering. 50000 starben an dem Virus – 58000 jedes Jahr an Arzneimittelneben- und wechselwirkungen. Gegen das Virus kann ich mich recht gut schützen … aber gegen die Impfung nur schwer, zumal „Die Wirtschaft“ gerade an elektronischen Impfpässen arbeitete und im Anschluss die Ungeimpften in die Wüste schicken will – da wo die wilden Tiere wohnen. Sicher: es ist schön, dass Politiker mir anbieten, mir meine Grundrechte wiederzugeben, wenn ich irgendeinen Impfstoff in mich spritzen lasse – früher nannte man das Schutzgelderpressung.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mich die Impfung erwischt, ist wesentlich höher als die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Virus abbekomme … und deshalb werde ich es mir nicht verbieten lassen, hier auch Erfahrungsberichte zur Diskussion zu stellen, die nicht von Faktencheckern genehmigt wurden, ganz einfach, weil es MEINE Gesundheit ist, die möglicherweise gefährdet wird, es ist MEIN Körper, den ich einem Medikamentenversuch aussetze und MEIN Leben, das möglicherweise dadurch unnötig verkürzt wird. Und es ist MEIN Recht, so zu verfahren und meine Mitmenschen einzuladen, mir bei der Gefahrenabschätzung zu helfen – und ich habe auch einen guten Grund, so zu verfahren … oder haben alle schon vergessen, dass die „Alltagsmasken“ noch vor kurzem auf Empfehlung der Experten das ultimative Mittel der Wahl waren und jetzt nur noch Müll sind? Ich nicht. Klar soweit?

Tagesgedanken: Corona und die Umwelt

Zuerst einmal ein Vorwort. Seit 2010 betreiben wir jetzt dieses kleine Nachdenkmagazin … und in letzter Zeit ist es etwas still um den „Eifelphilosophen“ geworden. Jedenfalls: hier. Zum Teil habe ich keine Zeit mehr gehabt, neben der Pflege kranker Kinder und der Berufstätigkeit noch mehr Artikel zu schreiben, die meinen Vorstellungen einer gründlichen Erörterung entsprachen, zum Teil war ich auch anderweitig beschäftigt – im „realen Leben“

Und doch … ist mir dieser Platz ans Herz gewachsen, so dass ich mir nun Mühe geben möchte – in der Hoffnung, die notwendige Disziplin aufzubringen – auch hier wieder mehr Beiträge einzubringen – wenn auch nur in Form von Tagesgedanken, die ich auf Facebook fast täglich hinterlasse. Hier also … die von heute:

Es gibt ja auch gute Nachrichten, oder? Also: für die Umwelt. Dank Corona hat Deutschland die Umweltziele erreicht. Umwelt? Nun – das ist das, was wir alle dringend brauchen, aber seit Jahrhunderten eher missbrauchen. Die Tagesschau meldet heute, dass die Flugreisen auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung liegen … 75 Prozent unter Norm. Das heißt: Flugreisen sind seit der Wiedervereinigung um 75 Prozent gestiegen? Wozu? 2019 wurden auf deutschen Flughäfen laut Statista 227 Millionen Reisende gezählt … wohin wollen die alle flüchten? Das sind fast drei Flugreisen pro Einwohner! Pflegebedürftige, Strafgefangene und Babys mitgezählt. Wir subventionieren den Luftverkehr in Deutschland mit 11,8 Milliarden Euro (2016, laut BUND). Übrigens haben 90 Prozent der Weltbevölkerung noch nie ein Flugzeug von innen gesehen: fliegen ist das Privileg einer Elite. Überraschend, wenn man von „Elite“ spricht und auf einmal selbst auf dem Podest steht – oder? Für die Versorgung von Arbeitslosen und ihren Kindern gibt der Bund 22 Milliarden im Jahr aus … die Zerstörung der natürlichen Umwelt scheint ihm mehr wert zu sein. Mich erinnert das ein wenig an das, was Ernst Jünger mal sinngemäß geschrieben hatte: dass die moderne Zivilisation eine Maschine zur Vernichtung der Wet ist, der er sich gerne entziehen möchte. Aus der Sicht protestieren gerade viele dafür, wieder mehr an der Vernichtung der natürlichen Umwelt teilhaben zu dürfen … und so gesehen ist das schon ziemlich verrückt, oder?

Lang lebe die Pandemie!

Mittwoch, 16.12.2020. Eifel. Was für ein Jahr! Wer hätte das gedacht? Mit einem Schlag wurde unsere ganze Gesellschaft aus den üblichen Bahnen geschossen, mit einem Schlag hat die Groko wieder eine stabile Mehrheit, mit einem Schlag geht es der Umwelt deutlich besser. Das, was immer undenkbar war, ist eingetreten: ein ganzes Volk hält zusammen um die CO2-Ausstöße zu ändern – mit großem Erfolg, wie Statista belegt (siehe Statista). Allerdings sagt uns die Wissenschaft, dass der Erfolg eigentlich kaum einer war: viel zu kurz war die Phase des Verzichts, um die Welt zu retten, bräuchte es mehr – viel mehr (siehe Tagesschau). Aber was soll das Genörgel: erstmal ist die Pandemie ein großer Erfolg für Fridays for Future, die ja schon lange mehr Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel fordern. 2020 hat uns auch gezeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Deutschland hat: wir bekommen ein Problem mit Hitzetoten – ein Problem, das die Todeszahlen von Corona noch in den Schatten stellt: 20000 waren 2018 an den Folgen der hohen Temperaturen gestorben, 2014-2018 lag der Schnitt noch bei 12000 (siehe Spiegel). Ist übrigens faszinierend, dass 20000 Hitzetote keinerlei Maßnahmen seitens der Regierung hervorriefen, man bei Corona aber dann doch drastisch reagierte.

Nun – an der Hitze sterben hauptsächlich die Alten – und die Alten werden ja mehr und mehr zu einem Problem. Nachdem man lange Zeit die Arbeitslosen tyrannisiert hat – mit so großem Erfolg, dass Paketdienstleister inzwischen für erbärmlichen Niedriglohn arbeiten und ihren Chefs damit satte Gewinne erwirtschaften – kommt nun eine andere Klasse von Minderleistern in den Blick der neoliberalen Menschenfeinde: die Rentner. Ja – so langsam wird den Entscheidern in der Politik bewusst, dass Rentner ja im Prinzip so schlimm sind wie Arbeitslose, ja, sogar noch schlimmer, weil: viele von denen leben ein Leben in Saus und Braus über den durch Hartz IV gedeckelten Maximalkonsum für Minderleister hinaus: das muss beendet werden. Da ist man sich natürlich der Hilfe der jüngeren Generation bewusst, denn diese Alten blockieren durch ihr langes Leben Wohnungen und Erbschaften, die die Jungen gerne für sich hätten – und zwar flott, nicht erst, wenn der biologische Tod eintritt. In der Pandemie haben wir ja gelernt, dass die Alten jene Menschen sind, „die sowieso bald sterben“, das ist vielen aufgefallen, nicht nur dem Tübinger Oberbürgermeister (siehe Tagesspiegel) oder der Frau von Sascha Lobo, die das Sterben von alten Menschen als einen der „gesündesten Vorgänge in der Welt“ beschrieb (siehe Welt). Erstaunlich, oder? Auf einmal konnte man wieder locker über „unwertes Leben“ schwadronieren wie einst Heinrich Himmler (Chef der SS) … jeder sah sich gemüßigt, dass Ableben von älteren Menschen genüßlich zu kommentieren: ein Opfer, dass diese doch für die Freiheit gerne zu geben hätten.

Sybille Berg – einer der wenigen kritischen Stimmen in der Pandemie, die weiter blickten als bis zur nächsten Woche – zitiert am 11.4. diesen Jahres Professor Wilhelm Heitmeyer mit denkwürdigen Worten (siehe Spiegel):

„Die Entwicklung gebiert nur eine weitere Form eines neuen Sozialdarwinismus; das überrascht mich nicht. Das kapitalistische Denken ist doch immer von den Kriterien wie Nützlichkeit, Verwertbarkeit und Effizienz bestimmt. Wir sind eben nicht mehr nützlich. So einfach ist das. Der landnehmende Kapitalismus muss immer tiefer zerstörend in die Gesellschaft eindringen, um sich selbst zu erhalten. Ein lange bekanntes Beispiel ist das Gesundheitswesen. Es ging doch schon lange nicht mehr um Gesundheit als Menschenrecht, sondern um die Rechte auf Rendite der Kapitaleigner, mithilfe willfähriger Politikerinnen und Politiker. Jetzt sind wir Älteren eben dran. Wir sind nur finanzielle Kollateralschäden.“

Ja – wir sind nicht mehr nützlich, wenn wir alt sind. Hätte man doch damals – vor der Einführung von Hartz IV – diese Geschichte von dem Unternehmer ernster genommen, der meinte: Menschen seien nur Kosten auf zwei Beinen. Solange man die noch irgendwie ausbeuten kann, ist das ok, wenn die sich aber der Ausbeutungseffizienz durch Nichtstun entziehen, dann droht – per Sanktion durch das Jobcenter – die Todesstrafe … nicht unmittelbar durch Erschießen sondern mittelbar durch Abschneiden von allen Versorgungslinien. Einfach mal die sechste Armee in Stalingrad fragen, was das Abschneiden von allen Versorgungslinien sogar für einen der kampfkräftigsten Verbände der Wehrmacht bedeutete – einzelnen Menschen im superreichen Deutschland geht es da nicht besser.

Herrmann Scheer hatte uns schon 2008 davor gewarnt – aber was nützen die Warnungen Einzelner schon. Im Film „Let´s make Money“ sagt er, was uns die Zukunft bringen wird (zitiert nach: Wikipedia)

„Wenn wir so weiter machen, dann kommen neue Selektionsmechanismen zwischen Staaten, zwischen Rassen, zwischen Religionen, zwischen berechtigten Menschen und unberechtigten, zwischen wertvollen und nicht wertvollen Menschen, dann wird der monetäre Wert des Menschen irgendwann in den Vordergrund geschoben und dann beginnt ein neues Zeitalter der Barbarei. Das ist unausweichlich.“

Wer hätte gedacht, dass es schon 2020 soweit sein wird mit der Barbarei – dank eines kleinen Virus, der – so steht ja augenblicklich zu hoffen – für die meisten Menschen völlig ungefährlich ist? Ja – das erste, was man zur Rettung der Finanzen angekündigt hatte, war: die Rentenerhöhung 2021 zu streichen. Ungeachtet der Tatsache, dass wir Millionen Armutsrentner haben (siehe Tagesschau vom 9. Januar 2020), die die Erhöhung dringend brauchen, um mit den Preissteigerungen mitzuhalten, ungeachtet der Tatsache, dass die Besteuerung der Rente wahrscheinlich verfassungswidrig ist (siehe jura-online), ungeachtet der vielen versicherungsfremden Leistungen, die man der Rentenkasse aufbürdet (siehe Hans-Böckler-Stiftung) greift man wieder in die Taschen jener Menschen, die sich kaum noch wehren können: die Pandemie machts möglich, sind ja eh´ nur Menschen, die bald sterben werden, was wir gerne als gesündesten Vorgang der Welt feiern … jedenfalls, wenn wir noch deutlich unter sechzig sind und uns vor lauter Verblödung gar nicht vorstellen können, jemals zu alt zu werden.

Nun – ich möchte nicht zu jenen gehören, die das Virus benutzen, um sich wichtig zu tun, größte Verschwörungen an die Wand malen, um ihre Klickzahlen bei you-tube zu steigern, alles in Frage stellen, was man nur in Frage stellen kann: ich bin selbst recht froh, in so einer Situation nicht in der Regierungsverantwortung zu sein, denn: die Gefahr, dass man was riesig falsch macht, ist recht groß – und das vor einem Wahljahr. Andererseits – dass weiß man seit Helmut Schmidt – ist so eine Pandemie immer auch eine Chance, sich als Macher zu profilieren, Kompetenz zu beweisen – und das war drigend notwendig. Am 15.6. lag die CDU bei Forsa in den Umfrage bei 24 Prozent, die SPD bei 11 (siehe wahlrecht), da musste dringend was geschehen – wie schön, dass da passend eine Pandemie kam.

Die Pandemie war aber auch aus anderen Gründen dringend notwendig: in der Ärztezeitung vom 18.9.2019 wurde eine deutliche Warnung von WHO und Weltbank veröffentlicht, die die globalen Vorsichtsmaßnahmen gegen Pandemien für völlig unzureichend hielten, unterstützt wurden sie damals in dieser Forderung in Deutschland von einem Herrn Drosten (siehe Ärztezeitung). Unter dem Artikel ist auch eine interessanter Leserbrief einer Marketingexpertin:

„Aber man muss dabei gar nicht verwundert sein, denn für Mediziner ist strategisches Marketing ( der WHO) nicht transparent. Für mich als medizininteressierte MarketingInsiderin, aber wie ein offenes Buch zur Theateraufführung. Zu allerletzt müssen wir uns immer fragen: Wem nutzt es! Und kann es eine Pharma oder Medizinindustrie geben, die auf Profit generiert sein muss und die trotzdem Heilung und nachhaltige Gesundheit anstrebt? Sicher nicht. Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Genauso, wie in Produkten absichtlich Sollbruchstellen eingebaut werden (dafür werden extra Ingenieure beschäftigt!!), damit diese nicht ewig halten und zu weiterem Konsum zwingen, weil Reparatur teurer als Neuanschaffung ist.“

Alle scheinen nur auf so eine Tragödie gewartet zu haben, damit die Marketingmaschine anspringen kann.

Für die Politik bedeutete sie dass Ende der Groko-Müdigkeit, für die WHO und die Weltbank den „Ha- wir hatten doch Recht“- Moment und für die Allianz der neoliberalen Menschenschlächter den idealen Moment, eine weitere millionenschwere Bevölkerungsgruppe zur finanziellen Schlachtbank zu führen, ohne dass große gesellschaftliche Verwerfungen zu befürchten gewesen wären: die Rentner.

Nun – über den „Great Reset“ habe ich schon geschrieben (siehe Nachrichtenspiegel), es ist dazu nur eins noch zu ergänzen: was ich damals nicht wusste, war, dass die Gruppe der „Global Shaper“ nicht etwa jetzt erst angesprochen wird, sondern schon seit 2011 an gesellschaftlichen Veränderungen arbeitet (siehe Wikipedia):

„2011 gründete das Forum das weltweite Netzwerk Global Shapers für Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die grosses Potenzial für zukünftige Führungsrollen in der Gesellschaft besitzen. Die Global Shapers Community besteht aus selbstorganisierten lokalen Hubs in Grossstädten. Die Zielsetzung der Aktivitäten und Veranstaltungen der Global Shapers ist, einen positiven Einfluss auf die jeweilige lokale Community zu erzielen. Am 24. Oktober 2020 zählte Global Shapers 437 Hubs und 9646 Shapers in 150 Ländern. In Deutschland ist Global Shapers in Stuttgart, Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf und Dresden aktiv. In Österreich gibt es einen Hub in Wien, und in der Schweiz existieren Hubs in Zürich, Genf und Bern. Zudem gibt es einen Hub in der Stadt Luxemburg“

Ohne Pandemie würde diese Division des Weltwirtschaftsforums nutzlos in den Städten herumhängen, mit Pandemie jedoch … wird sie voll zum Einsatz kommen, wie es wohl schon seit 2011 angedacht worden war (siehe wef):

„Zu diesem Zweck wird das Weltwirtschaftsforum Tausende junger Menschen in mehr als 400 Städten auf der ganzen Welt (die „Global Shapers Community“) zusammenbringen, die über ein leistungsfähiges virtuelles Hub-Netzwerk mit den führenden Persönlichkeiten in Davos interagieren werden.“

Der Umbau unseres gesellschaftlichen Lebens wird in ganz großem Stil vorgenommen. Wir dürfen da vielleicht ein wenig mitreden – geführt von 11000 jungen Leuten (anfang 2019 waren es übrigens erst 6000 – sie dw, die haben also noch mal richtig aufgestockt), die sich seit 2011 auf diesen Moment vorbereiten. Nur gut, dass Pandemie ist – und wir als Gesellschaft jetzt so zerstritten sind (auch Dank Debatten, die nie zu gewinnen gewesen wären – wie die über die Existenz des Virus an sich oder die Wirksamkeit der Test oder der Masken … die wirklich unwirksam sind, aber das spielt eigentlich keine Rolle).

Genial geplant, umfassend vorbereitet, mit erstklassigem Menschenmaterial besetzt: die Reichen machen sich auf, „ihren“ Planeten vor „uns“ zu retten. Das war schon lange der Plan – und da kam die Pandemie gerade recht. Taktisch wurden viele falsche Fährten gelegt, um die Menschen zu spalten und zu verwirren – wie die permanente Warnung vor der kommenden „Neuen Weltordnung“ – die niemals kommen wird, weil sie schon längst da ist. Was anderes als eine neue Weltregierung stellen die Konferenzen der Reichen und Schönen da, die 2019 in Form des „Google Camp“ abgeschottet auf Sizilien stattfanden? Die Namen der neuen Herren der Welt sind bekannt (siehe FAZ):

Tom Cruise, Bradley Cooper und Johnny Depp, Leonardo DiCaprio und Orlando Bloom. Dazu die Sängerin Katy Perry, die Modedesignerinnen Stella McCartney und Diane Von Fürstenberg, der einstige Fußballprofi Thierry Henry sowie Amazon-Chef Jeff Bezos, Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Fiat-Chef John Elkann. Auch Prinz William und seine Frau Kate waren dabei, nicht zu vergessen die künftige Chefin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde. Für das leibliche Wohl sorgte der italienische Starkoch Massimo Bottura. Barack Obama war als Redner für eine Abendveranstaltung fest vorgesehen, musste aber kurzfristig absagen“

Mit Tom Cruise ist auch Scientology ganz oben mit dabei: eine mächtige Sekte, für die der Zusammenbruch der planetaren Zivilgesellschaft gar nicht schnell genug geschehen kann. Und wer würde schon wirklich gegen Kate Perry oder Orlando Bloom Opposition machen wollen – und vor allem: wie sollte man das machen? Und wie Mehrheiten gegen den sympathischen Jonny Depp organisieren? Die Reichen und Schönen regieren schon längst bis in die hintersten Winkel unseres Verstandes hinein – und wer daran Zweifel hat, darf sich ruhig mal mit dem Einfluss von Werbung auf unser ganz persönlichesWertesystem beschäftigen – und wer ist schon so standhaft, sich dem Werbeeinfluss der Medienwelt komplett zu entziehen?

Kurzum: wir haben verloren. Leider. Dem „Wir zahlen nicht für eure Krise“ aus 2010 setzt die Lumpenelite 2020 ein mit süffisantem Lächeln begleitetes „doch“ entgegen, was uns sprachlos bleiben läßt. Millionen kleiner Existenzen werden kaltlächelnd geopfert – aber es ist nun mal eine Wahrheit, dass niemand die Millionen Kleinkünstler braucht (nur weiteres „unwertes Leben“, wo doch die Elite echte Superstars frei Haus liefert).

Und einen Ausblick auf die weiteren Maßnahmen der Zukunft haben wir auch schon – dank Sybille Berg (siehe Spiegel):

„»Die Erlösung, die man dem geliebten Haustier gewährt, sollte man auch dem Menschen gewähren.« Eine brutale Seuche geht um. Ihr Name ist weder Covid noch Corona, sondern Spätkapitalismus.“

An unserer Erlösung arbeiten gerade viele. Und ebenso viele rufen: „Lang leben die Pandemie“.

Und meinen damit die echte Seuche, über die Frau Berg schreibt.

Warum die Wissenschaft Corona für das Ende der Menschheit hält – und die Geburt einer neuen Spezies

Mittwoch, 28. Oktober 2020. Eifel. Ich weiß, ich weiß: ich lese zuviel „Mainstream“. Ist mir oft gesagt worden. Ich weiß auch: der Mainstream lügt, wenn er muss – über Massenvernichtungswaffen im Irak, über Brutkästen in Kuweit und über Löcher in deutschen Gefängnissen, die von deutschen Geheimdiensten gesprent wurden, um sie den Linken anzuhängen (siehe: Celler Loch). Ich weiß: ich sollte nur noch Rubikon und KenFm lesen, weil nur dort die echte, wahre, richtige Realität abgebildet wird – ich jedoch finde dort nur ganz wenig Fakten und ganz viel Meinung: und Meinung habe ich schon selber genug. So sehr kritische Presse auch zu wünschen ist – und wir haben viel zu wenig davon – so sehr muss man aber auch schätzen, dass Mainstream-Medien ganz andere Apparate zur Sammlung von Fakten besitzen als die monetär determinierten Alternativen – und deshalb bezahlen ja auch die, die können, eine monatliche Abgabe für Staatsfernsehen, damit es wenigstens ein paar Journalisten in Deutschland gibt, die nicht schreiben müssen, was ihre Chefs lesen und ihre Leser hören wollen. Gut – die müssen dafür schreiben, was die Parteien hören und lesen wollen, weshalb es sinnvoll ist, sich aus mehreren Quellen zu bedienen, bevor man ein Urteil fällt.

Jetzt reden wir heute über das Ende der Menschheit: etwas, was sich anhört, als würde es von den wildesten Verschwörungstheoretikern verbreitet, die die Mär von unterirdischen Reptiloiden verbreiten, die mit Nazi-Ufos Jagd auf Kinderdrüsen machen … und was es da sonst noch alles so gibt. Es hört sich aber nur so an. Die These, dass das Corona-Geschehen den Einstieg in eine ganz andere historische Entwicklung bedeutet, stammt nun nicht von Hobbyforschern in Omas Dachspeichern, sondern von einem der renommiertesten Historiker der Gegenwart, Yuval Noah Harari (siehe: t-online). Das ganze Interview ist so phantastisch, so unglaubhaft – und doch so wahr und real – dass ich mir erlauben werde, ihn persönlich zu zitieren.

Die erste Gefahr, die er für die Menschheit sieht, erscheint nachgeradezu noch harmlos: die vollständige, totale Überwachung steht direkt vor der Tür – und scheint auch im Kampf gegen die Epidemie alternativlos zu sein, einer Epidemie, die der Historiker für weniger schädlich als die Pest oder die spanische Grippe ansieht, weshalb sich die Menschen gar nicht mehr an sie erinnern werden:

„In 50 Jahren werden sich die Menschen gar nicht so sehr an die Epidemie selbst erinnern. Stattdessen werden sie sagen: Dies war der Moment, an dem die digitale Revolution Wirklichkeit wurde.“

Eine digitale Revolution, die genau das bringt, was die vielgescholtenen Kritiker der Corona-Maßnahmen befürchten: den Beginn des totalen Überwachungsstaates. Harari ist sich nicht sicher, dass er kommt: aber die Chancen für einen weltweiten Überwachungsstaat nach chinesischem Vorbild sehr gut, die Technik für eine Totalüberwachung der Menschheit ist da – und die Pandemie bietet den perfekten Vorwand, sie einzusetzen.

Nun wird jeder dagegen einwenden, dass er nichts zu verbergen habe – auch die, die gar nicht wissen, dass sie doch was zu verbergen haben, es aber erst merken, wenn eine KI ihr Krebsrisiko ausrechnet und es dem Arbeitgeber übermittelt, der daraufhin lieber auf eine Einstellung verzichtet und bessere Gene bevorzugt. Da gibt es dann auch den Urgroßonkel, der wegen Ladendiebstahl verurteilt wurde, die Großmutter in der Psychiatrie oder Gene, die oft bei Gewaltverbrechern beobachtet wurden, die die berufliche Karriere schon vor Beginn zu Fall bringen können … wenn wir nur kurz mal weiterdenken. Womöglich gibt es aber auch Aufnahmen, die einen beim Sex im Freien zeigen – oder wie man bei rot über die Ampel geht: schon ist man fällig. Und mehr als alle staatlichen Kameras würde ich auch die 80 Millione Privatfilmer fürchten, die jederzeit unterwegs sind und jede Lebensäußerung auf Video bannen können: die Technik macht es möglich, dass jeder Nachbar Spion werden könnte … erst recht dann, wenn er bei You Tube damit Geld verdienen könnte.

Aber die Vision vom Einstieg in den totalen Überwachungsstaat ist nicht die einzige Gefahr, die Harari in der gegenwärtigen Situation sieht: seine Befürchtungen gehen noch viel weiter:

„Wir können aus der Geschichte vor allem lernen, welche langfristigen Fehler wir gemacht haben. Das begann schon ganz am Anfang. Viele Leute halten bis heute die landwirtschaftliche Revolution vor rund 10.000 Jahren, als die Menschen sich von Jägern und Sammlern zu Bauern entwickelten, für eine große Verbesserung. Tatsächlich machte sie das Leben der meisten Menschen viel, viel schlimmer. Das Leben eines durchschnittlichen Bauern im alten Ägypten oder später im mittelalterlichen Deutschland war wesentlich härter als das eines Jägers und Sammlers vor rund 300.000 Jahren. Denn der immense Wohlstand, der durch die Sesshaftwerdung und die Landwirtschaft erarbeitet wurde, kam nur einer winzigen Elite zugute. Die machte es sich in Palästen gemütlich, während der Rest der Menschen darbte und von Krankheiten und Konflikten geplagt wurde. Erst im 20. Jahrhundert kam es für die „normalen“ Menschen wieder zu einer nennenswerten Verbesserung ihres Lebensstandards und einer Verlängerung ihrer Lebenserwartung.“

Eine erfrischend neue und verblüffend ernüchternde Bestrachtung der Menscheitsgeschichte, die im weiteren schreckliche Folgen nach sich ziehen wird:

„Im schlimmsten Fall werden Teile der Menschheit sogar verschwinden. In meinem neuen Buch führe ich das aus: Vor 50.000 Jahren gab es neben dem Homo sapiens mindestens fünf weitere menschliche Arten auf der Erde. Als sich unsere Vorfahren aber auf dem Planeten ausbreiteten, verschwanden alle diese anderen Menschenarten. Haben wir sie in der ersten ethnischen Säuberung der Geschichte ausgelöscht? Oder verschwanden sie allmählich, weil der Homo sapiens ihnen überlegen war? Das wissen wir nicht genau. Was wir aber wissen: Heute gibt es eine neue Art von Entität auf der Welt: die Künstliche Intelligenz. Diese KI könnte uns das antun, was wir den Neandertalern angetan haben.“

Teile der Menschheit, die verschwinden? Ist doch alles viel zu utopisch, möchte man meinen. Dabei steht Harari mit seiner Argumentation gar nicht alleine da. Auch Wolfgang Merkel warnt in der Zeit vor dem Ende der Demokratie durch die Effekte der Corona-Maßnahmen, durch ein Regieren, das nur auf Angst basiert (siehe Zeit).

Natürlich wendet sich Harari in dem oben zitierten Interview vehement gegen jede Art von Verschwörungstheorie, hält sie alle für Humbug. Das ist natürlich sinnvoll, wenn man seine akademische Karriere nicht vorzeitig beenden will … andererseits muss man aber deutlich sagen: es gibt halt reale Kräfte, die an einer neuen Menschheit arbeiten, an einem neuen Menschentyp, der uns allen so überlegen sein wird, das wir ihm gegenüber wie Neandertaler sein werden: und diese Kräfte sind eindeutig personalisierbar, zum Beispiel in der Gestalt des Peter Thiel, des Herren von Paypal, der mal eben so ganz nebenbei den Tod abschaffen will (siehe NZZ). Über seine Experimente mit dem Blut junger Menschen schreibt die Zeit bezeichnend: „lieber ewig wahnsinnig als normal und sterblich“ (siehe Zeit). Wo die unsterblichen Wahnsinnigen wohnen werden, ist auch schon ausgedacht worden: auf schwimmenden Inseln in paradiesischen Gewässern – und ohne Geetze, die die Genialität solcher gottähnlicher Gestalten nur stören würden (siehe Tagblatt).

Seltsam ist ja, dass die gigantische Wirtschaftskatastrophe, die durch Corona kommen soll, an den wirlich Reichen spurlos vorbei geht, sie wurden sogar noch reicher (siehe DW), haben somit wesentlich mehr Gelder zur Verfügung, um Zukunft zu gestalten. Auch die großen Firmen „horten Cash“ wie nie zuvor, während die kleinen Firmen pleite gehen (siehe Handelsblatt), Corona führt zu einer nie dagewesenen Säuberung des Planeten vom Homo Sapiens (übersetzt: weiser, gescheiter, kluger Mensch) durch einen neuen Menschentypus, den Raubmenschen, der sehnlichst eine enge, auch körperliche Verbindung zur Technik eingeht, die ihn übermenschlich werden läßt. Diese neue Übermenschenphilosophie, die an die schlimmsen Auswüchse arischer Rassenkunde erinnert, hat sogar einen Namen: Transhumanismus (siehe Zukunftsinstitut.de) und erfreut sich einer breiten Zustimmung, unter anderem von der Giordano-Bruno-Stiftung (die den gegenwärtigen Menschen für den neuen, aussterbenden Neandertaler hält, siehe Girodano-Bruno), dem Tesla-Gründer Elon Musk, der gerade unseren Planeten mit 40000 neuen, firmeneigenen Satelliten überfluten will (siehe Spiegel), die Hararis Visionen vom Überwachungsstaat Realität werden lassen oder eben auch dem oben genannten Peter Thiel. Worum es den milliardenschweren Silicon-Valley-Giganten aber in Wirklichkeit geht? Nur um die Rettung ihres eigenen Vermögens, erste Bunker zum Schutz vor der Apokalypse sind schon fertig gestellt (siehe Netzpolitik).

Und die Reichen – nun ja: die wirklich Reichen können wir uns überhaupt nicht mehr leisten – so als Menschheit. Ein Prozent der Weltbevölkerung – die Reichsten – produziert doppelt soviel CO2 wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen (siehe Spiegel). Das wissen „die“ sehr genau – „wir“ aber nicht. Wir reden hier auch nicht über „Verschwörungstheorie“, sondern einfach nur über den ganz normalen Willen zum Überleben – nur hat halt der transhumanistische Milliardär wesentlich mehr Macht als der arbeitslose Schauspieler, der jetzt dauerhaft auf die Menschenmüllhalde „Hartz IV“ endgelagert wird. Die Reichen sind sich schon längst darüber einig, dass sie sich die Masse der Armen nicht mehr leisten kann, Susan George hat die logischen Folgen aus dieser Überzeugung in ihrem Lugano-Report deutlich dargestellt (siehe: S. George, Lugano-Report, Rowohlt 2001): eine drastische Reduzierung der Menschheit um vier Milliarden Köpfe ist unausweichlich zum Überleben der Menschheit … und geht es nach den Gedanken der kühnsten Köpfe des Silicon-Valley werden die Milliardäre, die sich als würdig erweisen, sowieso ewiges Leben in der Cloud erlangen, als Götter des Internets – und körperlose Überwesen werden. Nicht lachen jetzt: daran wird ernsthaft geforscht (siehe Heise) – und den ersten anerkannten Cyborg (ein Mensch-Maschine Mischwesen) gibt es schon (siehe Welt).

Was aber erzählt wird, ist nicht die Geschichte von den Reichen, die wir uns nicht mehr leisten können, sondern die Geschichte vom Homo Sapiens, dem „Endverbraucher“, der einfach nur schädlich und überflüssig ist. Diese Geschichten erreichen uns in der Informationsflut der Medien – die nur noch von Hochleistungsrechnern sinnvoll verarbeitet werden kann – tagtäglich. Zwei aktuelle Beispiele? Gern.

Am 11.10.2020 berichtet die FAZ darüber, dass Millionen Deutsche für den Job den sie machen überqualifiziert sind (siehe FAZ), kurz gesagt: jetzt ist auch der Akademiker überflüssig.

Am 27.10.2020 berichtet die Tagesschau über den Bericht des Umweltbundesamtes, der besagt, dass jeder Bürger im Schnitt 227,5 Kilo Verpackungsmüll produziert (siehe Tagesschau), dabei produziert überhaupt kein Normalbürger irgendeine Verpackung: die wird in Unternehmen geplant und fabriziert, wir können die nur kaufen – oder aufs Essen ganz verzichten, ein kleines Detail, das man gerne außer Acht läßt. Fazit: der Bundesbürger generell ist nicht nur überflüssig, sondern auch schädlich … kann also weg.

Harari nennt den Nachfolger des Homo Sapiens den Homo Deus, den Gottmenschen – und wenn man sich anschaut, wie ein Elon Musk in Deutschland empfangen wird, kann man ahnen, dass unsere Politik den gottähnlichen Status schon akzeptiert hat. Schon ein Irrsinn, dass die Giordano-Bruno-Stiftung, die sonst für knallharten Anti-Theismus wirbt, eine Partei hervorbrachte, die das entstehen von Gottmenschen unterstützt … aber die haben ja bei der Namensgebung ihrer Stiftung auch übersehen, dass Girodano Bruno ein knallharter Pantheist war, Gott also in allem sah, was Schöpfung ist.

Kaum zu glauben, in welch brisanten Zeiten wir leben – wo Milliardäre danach trachten, uns abzuschaffen – wie aber nicht mehr darüber reden dürfen, weil dann gleich staatliche Stellen das Etikett „Verschwörungstheorie“ verordnen und entsprechende Maßnahmen zum Schutz von Kindern vorsehen (siehe Zeit) und dabei Unterstützung von kritischen Portalen erhält (siehe Netzpolitik).

Und – ist nun alles hoffnungslos? Wird Corona das Vodewort für die Vernichtung des Homo-Sapiens, der schon jetzt in der Öffentlichkeit dank Maske erschreckend gesichtslos geworden ist – und dies auch dann bleiben soll, wenn die Impfung da ist (siehe Zeit)?

Nein. Nicht jedenfalls nach Harari. Nicht jedenfalls, wenn sich der Homo Sapiens darauf besinnt, was seine wirkliche, einzigartige Qualität ist: nicht die Erfindung von Werkzeugen sondern … das Erzählen von Geschichten:

„Nein, eine andere menschliche Erfindung war noch wirkungsmächtiger: das Erzählen von Geschichten. Nicht die Neandertaler, nicht die Schimpansen oder andere Spezies kontrollieren diese Welt, sondern wir. Und zwar deshalb, weil wir in viel größerer Zahl zusammenarbeiten können als andere.“

Wir brauchen neue Geschichten. Geschichten, die den Homo Sapiens gegen seinen derzeit größten Feind mobilisieren: den Homo Deus, den Gottmenschen … damit es uns nicht so geht, wie dem Neanderthaler und wir als Müll auf dem Haufen der Geschichte landen. Also: fangen wir an!

Eiszeit, Säbelzahntiger und schwarze Pest haben wir auch bewältigt.

 

 

 

 

 

 

Die Corona-Impfung: das große Menschenexperiment der Märkte

Montag, 12.10.2020. Eifel.

Gibt ja viele Diskussionen derzeit, jeder redet mit. Wie gefährlich ist eigentlich das Corona-Virus? Nun – die meisten Staaten meinen: ziemlich gefährlich. Aber kann man sich sicher sein, dass die ganze Virusgeschichte nicht erfunden ist? Ich hatte vor einigen Jahren mal Jörg Blech gelesen: „Die Krankheitserfinder“. Es ist erstaunlich, wie viele Krankheiten heutzutage „behandelt“ werden, die es eigentlich gar nicht gibt. Am beeindruckensten ist das Zappelphillip-Syndrom ADHS, für das immer mehr Ritalin verordnet wird. Ritalin? Nun, eine Substanz, für die man früher ein Betäubungsmittelrezept ausstellen musste: also – ein schwerer Hammer. 330 Millionen Euro Umsatz machte die Novartis-Gruppe 2007 mit dem höchst umstrittenen Medikament (siehe FAZ), die Verordnungen steigen seitdem immer noch an (siehe Statista): ein Goldesel. Der besondere Clou daran? Nicht nur aktuell warnen erfahrene Kinderärzte davor, dass es die Erkrankung ADHS gar nicht gibt (siehe Augsburger Allgemeine von 2016), sogar der Erfinder der Erkrankung, der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg, hat auf dem Sterbebett dem Medizinjournalisten Jörg Blech gestanden, die Krankheit erfunden zu haben (siehe rki-i.com).

Der absolute Hammer, oder? Als Nebenwirkungen können die so in Massen behandelten Kinder übrigens mit Wachstumsverzögerungen rechnen … und im Alter mit einer parkinsonähnlichen Erkrankung, vor der schon 2002 gewarnt wurde (siehe Arzneitelegramm). Es ist bekannt, dass es die Erkrankung gar nicht gibt. Sogar der Erfinder gibt zu, sie frei erfunden zu haben – und trotzdem werden 2018 noch 53 Millionen Tagesdosen von deutschen Ärzten verordnet. Warum? Nun – weil viel Geld in die Vermarktung gesteckt wird. „Die Märkte“ wollen Rendite, die Chefs der Konzerne verlieren ihren Job, wenn sie die nicht liefern, also wird massiver Druck aufgebaut – mit vielen bezahlten Studien, die persönlich vom gut geschulten Pharmareferenten in jede Praxis gebracht werden, mit gut bezahlen Kongressen an traumhaften Orten und hochkarätig besetzten Fortbildungen, die ein effektives Gegengewicht zur Vernunft bilden.

So ein Verkaufsdruck hatte mal viel Schaden angerichtet: ich spreche hier von Contergan. Contergan war ein Beruhigungsmedikament, das gerne auch bei Schwangerschaftsübelkeit eingesetzt wurde. Der Wirkstoff Thalidomid – heute noch eingesetzt zur Behandlung von Lepra – hatte nur eine ziemlich häßliche Nebenwirkung: er schädigte das Erbgut, Kinder kamen mit verkümmerten Gliedmaßen zur Welt. Erst im August diesen Jahres berichtete die Tagesschau, dass auch Experimente mit Kindern durchgeführt wurden (siehe Tagesschau):

„In der Caritas-Lungenheilanstalt „Maria Grünewald“ in Wittlich in Rheinland-Pfalz wurde der Einfluss von Contergan an über 300 tuberkulosekranken Kindern getestet. Den zwei bis vierzehn Jahre alten Kindern wurden teilweise gezielt Überdosen verabreicht. Ob Kinder dadurch geschädigt wurden, ist nicht bekannt.“

Menschenversuche deutscher Ärzte in Kooperation mit der Caritas 1960 – Folgen einer damals noch stark von NS-Medizinern durchsetzten Ärzteschaft, die im Dritten Reich den höchsten Organisationsgrad in der NSDAP aller Berufsgruppen hatte (siehe Ärzteblatt). Aber der Skandal hatte – trotz der grauenhaften Folgen für die lebenslang behinderten Kinder – auch was Gutes: das deutsche Arzneimittelgesetz wurde verschärft und somit zu einem der schärfsten Gesetze der Welt (siehe Der Westen).

Jedenfalls bis 2020.

2020 tritt ein Virus auf, der die Welt in Aufregung versetzt – was nicht viel heißt, auch ADHS hat einen Teil der Welt in Aufregung versetzt. Man rechnete mit Millionen Toten, außer Nordkorea schien kein Land verschont zu werden. Die meisten Regierungen reagierten mit einem „Lockdown“, das heißt: mit einem einfrieren des öffentlichen Lebens inklusive dem Schließen von Schulen und Geschäften mit nicht lebensnotwendigem Bedarf, was die Wirtschaft enorm unter Streß setzt, die Börse verzeichnete Verluste wie seit 90 Jahren nicht mehr … erholte sich allerdings enorm schnell wieder. Der wirtschaftliche Druck auf die Regierungen war immens und schon bald wurde der Ruf nach medizinischen Lösungen laut, die ein Fortführung des „normalen Lebens“ der Vor-Corona-Zeit möglich machen sollten: die Losung kam auf, dass die Krise erst vorbei sei, wenn die Impfung da sein würde.

Doch es sollte keine normale Impfung sein: es würde eine rna/dna-Impfung werden, ein ganz neues Verfahren, dass zuvor noch nie zum Einsatz kam … und überraschenderweise sollte es in wenigen Monaten verfügbar sein. Erste Ergebniss aus Oxford zeigten jedoch im Mai, dass die Versuchstiere zwar überlebten, aber das Virus nicht aufgehalten wurde (siehe the telegraph). Alle Vorsichtsmaßnahmen, die aufgrund des Conterganfalles eingeführt worden waren, wurden außer Kraft gesetzt – ein Impfstoff, der normalerweise 10 Jahre Entwicklung braucht, um sicher zu sein, sollte auf einmal schnell zur Verfügung stehen, das entsprechende Bundesamt verwies auf positive Erfahrungen, die man mit rna-Impfstoffen bei anderen Gelegenheiten gemacht hatte (siehe Tagesschau).

Diese positiven Erfahrungen gab es wohl nur innerhalb der deutschen Grenzen, international waren die bisherigen Erfahrungen nicht so klasse (siehe Schweizerische Ärztezeitung):

„So haben präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS das Risiko schwerwiegender entzündlicher Veränderungen des Lungengewebes offengelegt, die über eine Überreaktion der Th2-Lymphozyten vermittelt werden.“

Schwerwiegende entzündliche Veränderung des Lungengewebes … erinnern an die ersten Berichte über die Wirkung des Corona-Virus. Die Beatmungsmaschine kommt – ob nun mit Virus oder ohne, scheint egal.

Ich möchte jedoch noch ein wenig aus der Schweizer Ärztezeitung zitieren – um medizinische Laien über mögliche Nebenwirkungen für den „Impfling“ (Fachsprache für die zu impfende Person) zu informieren:

„Als adverser Effekt ist die Bildung von Antikörpern gegen DNA möglich, was unerwünschte Autoimmun­reaktionen auslösen könnte. Bei Toleranzentwicklung gegen das Antigen könnte es zu Spätfolgen mit verminderter Immunantwort gegen verwandte Erreger kommen. Die Immunogenität der DNA-Impfstoffe ist vergleichsweise gering, so dass nach derzeitigem Stand Wiederholungen der Immunisierung nötig und die Langzeitwirkungen nicht ausreichend gesichert wären. Neben diesen grundsätzlichen Fragen besteht vor allem das Risiko einer unbeabsichtigten und zufälligen Insertion von DNA ins Genom der Zielzelle, was eine Aktivierung von Onkogenen oder eine Deaktivierung antikarzinogener DNA-Sequenzen bewirken und das Tumorrisiko erhöhen könnte.“

Adverse Effekte? Nun – schädliche Effekte. Kurz gesagt: kann sein, dass die Immunabwehr des Körpers die eigene DNA angreift. Kann sein, dass die ganze Immunabwehr herunterreguliert wird und man gegen viele andere Viren machtlos ist. Kann sein, dass man davon Krebs bekommt – oder das die körpereigene Immunabwehr nicht mehr gegen Krebszellen im Körper vorgeht.

Ziemlich harte Hammer, oder? Darum plädiert der schweizer Autor dafür, vier-sechs Jahre die Langzeitfolgen zu beobachten – der Narr. Warum Narr? Nun – für die Finanzmärkte ist Corona ein Riesengeschäft, kleine Biotechfirmen, die an Impfstoffen herumexperimentieren, sind inzwischen mehr Wert als die Lufthansa mit 100 000 Mitarbeitern (siehe Spiegel) – da kann man sich leicht vorstellen, welcher Druck auf Behörden und Zulassungsstellen lastet.

Es liegen aber schon erste Erfahrungen mit speziellen Corona-Impfstoffen vor – wir müssen da nicht im Bereich der Theorie bleiben. Die pharmazeutische Zeitung liefert uns einen Bericht über erste Erfahrungen von rna-Impfstoffen an menschlichen Probanden (siehe Pharmazeutische Zeitung). Natürlich sind die Erfahrungen positiv. 45 kerngesunde Menschen wurde der Impfstoff in drei Gruppen verabreicht … und es gab in der Tat in einer Gruppe Nebenwirkungen: „mehrere Probanden“ entwickelten „Nebenwirkungen Dritten Grades“, drei davon „systemisch“. Ist Geheimsprache von Forschern, heißt auf deutsch: schwere Nebenwirkungen, systemisch – ein Wort, das modisch geworden ist, in diesem Zusammenhang aber wohl Nebenwirkungen beschreibt, die im ganzen Körper anzutreffen sind. Wie gesagt: es waren kerngesunde Patienten. Wie es ihnen heute geht, konnte ich nicht herausfinden, auch nicht, welcher Art die Nebenwirkungen waren, die allerdings nur bei hoher Dosierung auftraten. Doch wir wissen ja: da das Virus mutiert, muss die Impfung öfter erfolgen. Kumulieren dann die Nebenwirkungen – also: addieren sich die einzelnen Dosen auf?

Das kann mir keiner sagen. Schwere Nebenwirkungen bei „mehreren“ …bei 15 Patienten der Gruppe … bei 3 sind es schon 20 % NW-Wahrscheinlichkeit, es waren aber mehr, die schwere Nebenwirkungen hatten.

Womöglich denkt man deshalb darüber nach, erstmal die über 60-jährigen zu impfen, denn: eine Überreaktion der T-Zellen bei ihnen ist weniger wahrscheinlich, weil sie generell über eine schwächere Immunantwort verfügen – Impfungen bei ihnen also deutlich schlechter wirken (siehe Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2015).

Hersteller von Impfstoffen – AstraZeneca zum Beispiel, die für ganz Australien den Impfstoff liefern sollen – werden von der EU von einer möglichen Haftung für Nebenwirkungen frei gesprochen (siehe Apothekeadhoc), das heißt: geht was schief, haftet der Steuerzahler. Hilft nur den Opfern wenig.

Ach ja: Australien. Hier hat der Menschenversuch schon im Vorfeld für besonders häßliche Wirkungen gesorgt: wer dort allein die Existenz des Virus – also das Corona-Narrativ der Regierung – in Frage stellt, bekommt schnell Besuch von der Polizei – auch Schwangere werden nicht verschont (siehe Spiegel). Aktuelles Vorhaben der Regierung: eine Impfpflicht für alle 25 Millionen Australier (siehe Ärzteblatt). Besonders geschmacklos: ein neues Gesetz läßt jenen Eltern, die sich gegen die Impfung entscheiden, die Sozialleistungen des Staates streichen, die – man höre und staune – 10900 Euro pro Kind und Jahr betragen (siehe Taz).

Bleibt die Frage: was geschieht in Deutschland, wenn die ersten Impfstoffe auf den Markt kommen?

Das sie kommen, dürfte klar sein. Dass sie gefährlich sein können, auch. Eine Impfpflicht soll es momentan nicht geben – aber nur ein wenig Panik mehr und die Menschen werden von sich aus nach der Impfung verlangen. Und dann? Konzertbesuche, Restaurantbesuche – nur für geimpfte?

Und wenn … was schiefgeht? Wir schaffen es als Gemeinschaft noch nicht einmal, uns gegen Ritalin zu wehren – obwohl es nur ein schädliches Medikament gegen eine erfundene Erkrankung ist: wie sollen wir uns da gegen einen Corona-Impfstoff wehren, der mich persönlich ein wenig an russisches Roulette erinnert.

Schon bei der Corona-App durfte ich erleben, dass Firmen ihren Mitarbeitern ganz dolle ans Herz legten, doch diese App anzuschaffen – was wird erst los sein, wenn die Impfungen verfügbar werden und ein schrankenloser Betrieb möglich ist? Anhand der Ritalin-Erfahrungen wissen wir, mit welcher Wucht der Markt dann losschlägt.

Ich hoffe, Sie haben bei der Lektüre dieses Artikel gemerkt, dass er völlig ohne Positionierung zu den aktuellen Corona-Auseinandersetzung auskommt und ebenfalls ohne Stellungnahme zum PCR-Test: beides Themen, die derzeit für massiven Streit unter den Bürgern sorgen – den „Covidioten“ einerseits und den „Zeugen Coronas“ andererseits. Den Märkten ist es auch völlig egal, welcher Virologe nun gerade ihr Lieblingsvirologe ist, welchem „Team“ sie da angehören möchten, denen ist es auch egal, was Sie persönlich vom PCR-Test halten: aber sie werden – wie beim Ritalin – mit aller Macht und Gewalt dafür sorgen, dass der Impfstoff unters … bzw. ins Volk kommt.

Dessen darf man sich meiner Meinung nach durchaus bewusst sein, bevor man weiter an der Spaltung der Gemeinschaft der Staatsbürger aktiv mitwirkt … und der wirklichen Gefahr dann völlig allein und hilflos gegenüber steht.

Wer das Thema vertiefen möchte, dem seien die arbeitsrechtlichen Ausführungen des Virchow-Bund zur Masernimpfung empfohlen (siehe Virchow-Bund) … daraus kann man ableiten, was uns bei einer Corona-Impfung blüht. Im Übrigen wird man dann auch sehen, wie viele der 385 000 Ärzte in Deutschland wirklich skeptisch zu Corona stehen. Ein Tip: die Impfung kann man abrechnen.

 

Das Angstregime der Angela Merkel

Donnerstag, 8.10.2020. Eifel. 71 Prozent der Deutschen trauen sich laut einer Allensbachstudie nicht mehr ihre Meinung zu sagen – erwähnt Wolfgang Kubicki in einer Talkshow des ZDF.  Die Talkshow selber konnte ich mit nicht lange anschauen, es war ein dümliches Geschwätz der Sonderklasse inklusive primitiv eingewobenem Russlandbashing, dass wohl inzwischen bei jeder Sendung dazugehört: Ein Volk, ein Reich, ein Führer, ein Feind – immer Russland wohlgemerkt.

Was man in Deutschland sagen darf und was nicht, entscheiden unter anderem Zensoren bei Facebook. Dieser Beitrag zum Beispiel … ist wegen Verstoßes gegen die Gemeinschafsstandards gelöscht worden:

„Homosexuelle sind ja Schwuchteln, oder? Und im Prinzip gehören die weggesperrt. Und diese ganzen Menschenrechtsaktivisten: sind doch nur quasiliberale Wichser. Oder? Und Ausländer? Doch nur Nagetiere, deren Heimatstädte man mit Marschflugkörpern vernichten sollte. Ja nu – jetzt mal nicht so aufgeregt auf die Zeilen hier gucken, es ist ja wohl allen bekannt, dass Frauen nicht mehr auf die Straße gehen können, weil die inzwischen voller Kakerlaken aus dem Ausland sind. Was wir brauchen, ist endlich mal eine nationale Rückbesinnung, dass wir unser Land reinigen von all dem Ungeziefer, das es befallen hat.
Hört sich nationalistisch an? Ist es auch, aber eine solche Meinung muss man nun mal vertreten, um in Deutschland persönlich Besuch von der Bundeskanzlerin zu bekommen. Ja, Sie denken doch wohl nicht, dass dieser Schwachsinn auf meinem Mist gewachsen ist? Das sind Ansichten und Worte des Kreml-Kritiker Nawalny, der gerne beim „russischen Marsch“ dabei war, wo man massenhaft Hitlergrüße fotografieren konnte – jedenfalls berichtete das die Hamburger Morgenpost am 26.9.2020. Wer tiefer gräbt findet ein Portrait der Tagesschau vom 12.6.2017, wo man erfahren darf, dass Nawalny auch mehrfach wegen Betrug verurteilt wurde. Ja – um die Nähe der deutschen Bundeskanzlerin genießen zu dürfen, muss man wohl schon ein ganz besonderer Lumpenhund sein. Was ich bei der Hamburger Morgenpost besonders erfrischend fand, ist die Erwähnung der „Sprachregelung“, die seitens der Regierung und der Medien stattgefunden hat, wonach Nawalny flächendeckend als „Kremlkritiker“ zu bezeichnen ist. Wären wir ehrlich, würden wir ihn einen Neofaschisten und Kriminellen nennen – aber die mochten die USA ja schon immer besonders gerne.
Und so ein Gesochse wird uns hier als Freiheitskämpfer verkauft – sorry, als „Kremlkritiker“. Können wir dann unsere Neonazis zu Merkelkritikern ernennen – das hört sich viel freundlicher an als dieses „Nazi“.
Die Heuchelei und Verlogenheit der Bundesregierung und dieses Wertewestens hat mal wieder einen neuen Höhepunkt erreicht … für den mal wieder große Mengen Steuergelder ausgegeben werden, um einen ganz billigen Propagandafeldzug gegen die Gaskonkurrenten der USA zu fahren, deren brachial gewonnenes Frackinggas wir teuer bezahlen sollen, damit Amerika first bleiben kann.
Eigentlich – eine erbärmliche und entwürdigende Geschichte. Oder?“

Er stammt aus meiner Feder und gehört zu den kurzen Kommentaren, die ich eine Zeit lang täglich dort beim Frühstück hinterlassen habe. Sicher: einen verurteilten Betrüger einen Lumpenhund zu nennen, ist sicher hart, aber es war ja nicht nur das: die Vorschläge zur Behandlung von Homophilen und Ausländern ist ja auch nicht von schlechten Eltern, oder? Die Vorstellung, dass so eine menschenfeindliche Ungestalt die besondere Gunst der Bundeskanzlerin der demokratischen Bundesrepublik Deutschland genießt, ist nahezu unerträglich –  und man wird ja wohl noch darauf aufmerksam machen dürfen, dass dort ein Gast hofiert wird und medienwirksam fünf teure Personenschützer erhält (zu sehen in dem Heute-Journal am 7.8.), den wir – wäre er Deutscher – zu Recht einen Nazi nennen würden. Und gegen Nazis sind ja wohl alle in diesem Land, oder? Zumindest … wenn man dem epischen Kampf „gegen Rechts“ glauben darf, der hier medienwirksam seit ein paar Jahren zelebriert wird.

Wer löscht da eigentlich bei Facebook? Mark Zuckerberg selbst? Nun – es wäre sein Recht, sowas zu tun. Immerhin war der Grundgedanke von Facebook nicht, politische Debatten zu ermöglichen, sondern Arbeitskollegen zu vernetzen, damit die sich gegenseitig Bilder von gemeinsamen Grillabenden zuschicken können. Nur durch Zufall ist daraus ein Medium geworden, dass in Deutschland allein 32 Millionen Menschen erreicht … andere Quellen sprechen von 25 Millionen im Jahre 2019, weil zunehmend alternative Angebote FB Marktanteile abjagen.  Damit übertrifft Facebook die Reichweite der Tagesschau um das Doppelte – hat nur viel mehr Inhalt und erlaubt natürlich eine wesentlich größere Meinungsvielfalt als diese. Lange Zeit wurde dies auch weidlich genutzt, bis … nun ja … bis der Politik der Kragen platzte und ein Löschbattalion eingestellt wurde. Jedenfalls nenne ich es so in Anlehnung an die britische Facebook-Brigade, die ebenfalls 2015 von der britischen Army aufgestellt wurde, um die „Herzen und Köpfe der Menschen“ zu erreichen (siehe Spiegel).

Natürlich gab es einen guten Grund, 2015 ein Zensurteam aufzustellen: das Volk wendete sich in größerem Maße gegen die Politik der Kanzlerin – der großflächige Menschenversuch, spontan eine Million junger Männer aus dem Ausland nach Deutschland zu verlagern, war nicht überall mit Begeisterung aufgenommen worden: die Nawalnys der Republik fingen an, richtig Krawall zu machen – und auch besonnenere Charaktere stießen sich an der Tatsache, dass Deutschland auf einmal per Kommando der Kanzlerin über Nacht von einem Asylland zu einem Migrationsland werden sollte – ohne jede breite gesellschaftliche Debatte, die eine solche Entscheidung vorausgehen sollte.

Natürlich rief die Kritik auch jene Gestalten auf den Plan, die schon 1933-1945 gegen jede Art von Ausländern waren – außer: man konnte sie Millionenfach für Gratisarbeit in den Betrieben einsetzen. In der Tat waren damals 12 Millionen Ausländer für die deutsche Wirtschaft tätig – nur gegen billigstes Essen und billigste Unterkunft: ein Traum für jeden Unternehmer, damals wurden schon nebenbei einige Vermögen verdient bzw. massiv ausgeweitet …. eigentlich genau wie heute, wenn man sich mal die Arbeitsbedingungen anschaut, die zum Beispiel bei den Paketdiensten vorherrschen. Nur: dass da eine strukturierte, organisierte Ausländerfeindlichkeit vorherrscht, wird in Deutschland nicht thematisiert, weil … da „Arbeitsplätze geschaffen werden“ oder anders gesagt: durch Ausbeutung große Vermögen angehäuft werden. Die Freunde der Bundeskanzlerin schätzen solche Gelegenheiten sehr – wie auch ihre Großväter diese Möglichkeiten geschätzt haben.

Ein seltsames Bild, dass sich da gerade abzeichnet, oder? Eine Kontinuität in der deutschen Politik seit 1933. Erinnern Sie sich noch an die Anfangs erwähnte Allensbachstudie? Keine Sorge, wir haben sie nicht vergessen, müssen uns aber zuerst nochmal um Facebook kümmern.

Wer löscht da nun wirklich bei Facebook? Die Firma Arvato. Darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung … und ich möchte sie hier mal selbst zu Worte kommen lassen (siehe Süddeutsche):

„Bereits seit Herbst 2015 lässt Facebook auch in Berlin Beiträge löschen, mit Hilfe der Bertelsmann-Firma Arvato. Doch Details zu den genauen Lösch-Regeln oder zu Qualifikation und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, die dort jeden gemeldeten Beitrag überprüfen, hat das Unternehmen selbst auf Druck des Bundesjustizministeriums nicht öffentlich gemacht.“

Ungeheuerlich, oder? Sollte man eigentlich dreimal lesen, damit man wirklich begreift, was da passiert: der Megakonzern Bertelsmann verweigert selbst gegenüber dem Bundesjustizministerium jegliche Angaben zu den Bedingungen, die zur Beitragslöschung führen, verweigert Angaben zur Qualifikation der Mitarbeiter, die diese Regeln ausführen sowie zu den Arbeitsbedingungen, untern denen sie diese Arbeit leisten müssen. Weiter erwähnt die SZ, dass es den Mitarbeitern sogar verboten ist, mit Medienvertretern oder Behörden zu sprechen: Maßgaben, denen wir sonst nur bei Sekten wie Scientology begegnen. Immerhin sind das Maßnahmen, die mindestens 25 Millionen Deutsche betreffen, die sich via Facebook austauschen: keine Kleinigkeit, wie ich meinen möchte.

Was wir aber jetzt dank SZ wissen: 600 schlecht bezahlt Mitarbeiter aus vielen Ländern überprüfen 2000 Beiträge am Tag. Das sind … 14,4 Sekunden pro Beitrag. Das läßt eine differenzierte Auseinandersetzung mit Text gar nicht mehr zu.

Aber wer will das schon. Die Lesekompetenz in Deutschland nimmt immer mehr ab … und das seit langem (siehe Deutschlandfunk 2004 oder Tagesspiegel 2019), Format wie „Twitter“ oder „Whats app“ erziehen zum noch kürzeren Formulieren, was letztendlich in flächendeckender Legasthenie enden wird … und, wie der Tagesspiegel treffend bemerkt, in einer Abnahme der Empathie. Da die Fähigkeit, Meinungen treffend und sicher formulieren zu können die Voraussetzung für die Äußerung von Meinungen ist, sehen wir die Meinungsfreiheit in Deutschland schon auf diesem Wege in Gefahr – und persönliche sehe ich aktuell in der laufenden Corona-Debatte genau das: die Unfähigkeit, differenziert auf ein Thema reagieren zu können, das vielschichtige Aspekte aufweist aber nun dümmlich in primitivsten Fronten aufgestellt wird. Aber dazu ein andermal mehr.

Bertelsmann ist ein Konzern, der auf vielfältige Weise in unser Leben eingreift und vom Kabarattisten Volker Pispers als mächtiger als die Bundeskanzlerin eingestuft wurde. Über die Bertelsmannparty als Motor der Einflussnahme und „Re-Feudalisiuerng“ hatte ich schon geschrieben (siehe Nachrichtenspiegel), es gibt aber noch mehr Fronten, an denen der Konzern tätig ist: so sichert er die Weltmachtpläne der EU und das Überleben des Kapitalismus und ist führend beim Kampf Reich gegen Arm, in dem er den Staat immer weiter zurückdrängt, das Gesundheitssystem zusammenschrumpfen will und die Bildung auf ein Minimum zurecht stutzt – mit einer ganzen Armada von Einflussmöglichkeiten (siehe bertelsmannkritik). Schulen nur noch für die Elite, Abschaffung der kleinen Krankenhäuser, Privatisierung von Gemeinschaftseigentum, Ökonomisierung von Bildung: all das ist voll auf der Linie des Konzerns, der bei Facebook die Meinung von 25 Millionen Deutschen nach unbekannten Richtlinien zensiert.

Nun ist Facebook natürlich nur ein Medium, dass in Deutschland genutzt wird. Ein anderes, im Vergleich dazu winziges Medium ist die Zeit, die uns in einem Beitrag über die oben erwähnte Allensbachstudie darüber aufklärt, dass es ja im Prinzip nur Nazis sind, die ihre Meinung hier nicht offen kund tun können (siehe Zeit), ein Beitrag aus dem Jahre 2015, der selbst sehr deutlich zeigt, wie es um die Freiheit der Meinung bestellt ist: wer der Meinung ist, dass man seine Meinung in diesem Lande nicht mehr frei äußern kann, wird ohne zu zögern mit nationalsozialistischen Mordbrennern gleich gestellt, die – wir erinnern uns – aufgehängt gehören. Wer möchte schon gerne in seiner Nachbarschaft oder am Arbeitsplatze als Adolf Eichmann angesehen werden … nachdem eine irre Presse ihn als solchen dargestellt hat? Niemand. Und wer traut sich dann noch seinen Meinung offen zu sagen?

Dabei wäre es – um beim Flüchtlingsthema zu bleiben – schon interessant zu wissen, wer denn da in Mengen nach Deutschland strömt: Familien, die dem Krieg entkommen wollen – oder Glücksritter wie die Goldgräber im Wilden Westen der USA, die mit außerordentlicher Brutalität gegen die Einheimischen vorgegangen sind. Aber wer hätte sich 2015 noch wirklich getraut, diese damals für die Sioux in den Black Hills wichtige Frage in Deutschland zu stellen?

2020 haben wir das nächste Thema, bei dem man vorsichtig sein muss: wer die Wahrheit über den homophoben Rassissten Nawalny ausspricht, wird bei Facebook gelöscht – eine Wahrheit, die ich direkt aus der Hamburger Morgenpost entnommen habe (siehe: Morgenpost), also noch nicht mal meine eigene Meinung zu dem Thema ist. Noch ein Thema, wo höchste Vorsicht geboten ist? Corona.

Aber darüber reden wir ein andermal.

Was für heute wichtig ist, scheint mir die Erkenntnis zu sein, dass die Angst im Lande umhergeht, dass ein Klima der Angst vorherrscht, von den Leitmedien (bei Lanz vertreten durch eine Spiegel-Redakteurin) als Judenfreund gebranntmarkt zu werden – oh, nein, Entschuldigung, dass war ja früher, heute sind die Bannbezeichnungen andere: als „rechts“, „Verschwörungstheoretiker“, „Covidiot“. Und auch wenn es rechte Meinungen gibt – so sind nicht alle Meinungen, die dem Spiegel nicht passen, nicht automatisch rechts – zumal aus dem Spiegel in den letzten Jahren ein außerordentlich rechtes Medium geworden ist – gemessen an den Maßstäben, die der Spiegel selbst früher mal an sich hatte.

………………………………………………

Ein persönliches Wort noch an die vielen Leser, die mich seit 2009 begleiten. Seit 10 Jahren schreibe ich nun für den Nachrichtenspiegel – seit einiger Zeit jedoch ist es ruhiger hier um mich geworden. Das hatte seine Gründe: seit 2016 arbeite ich – gegen Bargeld – an deutschen Hauptschulen, um dort Problemschülern eine Zukunft möglich machen zu können, die ihnen das System nicht mehr geben würde: ich sehe mich persönlich halt wirklich eher als ein Mann der Tat, habe dort sehr viel bewirkt, was mich sehr glücklich macht. Zudem habe ich zeitglich einen Sohn bei mir, der unter einer sehr unheimlichen Erkrankung litt, die die Wissenschaft nicht lösen konnte: das verbrauchte sehr viel Zeit, die ich nur noch beim Nachrichtenspiegel einsparen konnte. Darüberhinaus … habe ich nun im hohen Alter die Frau meines Lebens gefunden: die für mich ideale Partnerin – auch das kostet Zeit und hat hier zu einer längeren Sendepause geführt. Ich gedenke aber meine Arbeit hier fortzusetzen und meinem Leben – geschuldet den politischen Verwerfungen der Gegenwart – einen neuen Kurs zu geben, zumal mein Sohn wieder gesund ist. Also – sorry für die Sendepause – ok?

 

 

 

 

The Great Reset – das Ende der Welt, wie wir sie kennen

Sonntag, 2. August 2020, Eifel. War ja gestern Demo. Die höchste Zahl an Teilnehmern, die ich den Meldungen bei Facebook entnehmen konnte, war 3,5 Millionen. Die Zahl, die ARD und ZDF melden: 20 000, bwz. „Zehntausende“. Der Streit darüber wird wohl noch lange andauern, schätze ich. Dabei ist es egal, wie viele Leute sich da die Beine in den Bauch gestanden haben. Schrecklich egal. Das haben viele schon verstanden, aber die meisten sind auf der Suche nach dem Event, nach dem „totalen Flash“ (wortwörtliches Zitat einer Teilnehmerin). Ja – das ist so wie der Abend am Stammtisch, nach zehn Maß Bier fühlen sich alle als Helden und erobern die Welt, aber nächsten Morgen ist alles wieder wie üblich.

Was ist heute nach der Demo Fakt? Wer da demonstriert hat, marschierte neben Menschen mit Reichsflaggen und Hakenkreuztattoos, ohne sich daran zu stören: alles Irre, wie die Berliner Gesundheitssenatorin meinte, oder: Nazis (siehe: Tagesspiegel). Und gegen die muss was unternommen werden. Gab ja auch Gegendemos, zum Beispiel „Omas gegen Rechts“. Regierungskritisch sein, ist heute verfassungsfeindlich – nichts anderes meint ja das Narrativ von „gegen rechts“. Geradezu unerträglich waren die Politikerkommentar am gestrigen Tag: soviel künstlich empörte Obrigkeit sah man selten vereint: was dem Bürger natürlich noch mal deutlich macht, dass da die wirklich Irren unterwegs waren.

Was wirklich Sorgen machte, war die Aktion der Victoria Hamm, die spontan 100 000 Leute für eine neue Partei zusammenbekam, aber ihre Mitstreiter – inzwischen jeder mit eigener Partei – konnten mit dem Potential nicht umgehen, die Stimmen hätten sie schon gerne gehabt – aber für sich allein. Nun – jetzt krebsen da neue Kleinparteien am Rande des Systems herum, wo schon hunderte andere ein sinnloses Dasein führen und Wählerpotential vergeuden – machtpolitisch gesehen.

„Friedlich demonstrieren“ – kann man auch in jeder Diktatur – notfalls. Was wichtig ist, dass die Ordner innerhalb der Demonstration für den notwendigen Frieden sorgen. Solange die Herrschenden nicht fürchten müssen, dass die Massen das Parlament, das Bundeskanzleramt oder die staatlichen Machtzentralen besetzen, interessiert es Machthaber keinen Deut, was da weit draußen vor der Tür abgeht. Irgendwann ist wieder Montag – und all´ die Schreihälse haben dann wieder einen Chef, der ihnen sagt, wo es langgeht, auch in Richtung Corona. Arbeite selbst in einer Firma, in der die obersten Chefin schon die dringende Mahnung per Videobotschaft ausgesprochen hat, sich diese Corona-Warn-App herunterzuladen, kenne auch schon mindestens einen weiteren Fall, ebenso habe ich schon eine beachtliche Sammlung von Fällen von „Corona-Risikopatienten“, die massivem Mobbing innerhalb der Firma unterliegen – selbst Betriebsräte wurden da bedroht.

Das Land ändert sich.

Es wird selektiert.

Währenddessen wird unsere Zukunft geplant. Das war vor den Demos in Berlin beschlossen – und das wird auch durchgezogen, selbst wenn 10 Millionen Loser auf die Straße gehen. Und Loser (oder auch „Waste“ – Müll) ist eine der Kategroien, mit der die Banken- und Finanzwelt die Menschen auf den Straße titulieren würde – und die Meinung von Müllmenschen interessiert nicht.

Wo die Zukunft geplant wird?

Nun – in Davos. Beim Weltwirtschaftsgipfel. Da trifft sich die Entscheidungselite der Welt, oder – wie es ein Reichtumsforscher mal sinngemäß beschrieben hat: der exekutive Hofstaat der Mächtigen. Der nächste Gipfel ist in Davos 2021 geplant – mit so viel Sicherheitsvorkehrungen, dass Demonstranten noch nicht mal ansatzweise in die Nähe kommen. Diesmal soll es ein besonderer Gipfel werden, ein einzigartiger: man will alle „Stakeholder“ der Gesellschaft einbinden für den Entwurf einer neuen, gerechteren Welt. Bevor nun jemand ins Träumen gerät: Gerechtigkeit ist ein sehr zwiespältiges Thema, weshalb die französische Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ wohlüberlegt in den Schlagwortkanon aufnahm, denn: manche finden halt sehr sehr ungerecht, wenn Menschen, die nicht ihre Arbeitskraft verkaufen, auch noch Hartz IV als Geschenk obendrauf bekommen. Oder wenn Menschenmüll ärztliche Leistungen umsonst bekommt.

Hören wir mal die Managin Direktorin zu dem Thema (siehe NrhZ):

„Aus der Sicht des IWF verfügen wir über einen massiven fiskalischen Stimulus, um den Ländern bei der Bewältigung dieser Krise zu helfen und die Weichen für eine Rückkehr des Wachstums zu stellen. Es ist von überragender Bedeutung, dass dieses Wachstum in Zukunft zu einer grüneren, intelligenteren und gerechteren Welt führt.“

Es hört sich natürlich schön an, wenn sie von einer grüneren, intelligenteren und gerechteren Welt spricht – allerdings sehen das andere Menschen anders. Viele Ökoprojekte oder Naturschutzprojekte werden mit Gewalt durchgeführt (einfach mal „grüner Kolonialismus“ googeln – auch die Meinung afrikanischer Intellektueller dazu ist sehr interessant), eine „intelligentere Welt“ kann ebenso eine Welt sein, die von einer künstlichen Intelligenz oder einer wissenschaftlichen (aber ethisch verrohten) Akademikerelite geführt wird (womit wir jenseits jeglicher Demokratie wären) – und die „gerechtere Welt“ – nun ja, das Thema hatten wir schon.

Lauschen wir doch nochmal genauer hin – die vielen wohlfeilen Worte wollen genau geprüft sein (siehe wef):

„Wir haben nur einen Planeten, und wir wissen, dass der Klimawandel die nächste globale Katastrophe mit noch dramatischeren Folgen für die Menschheit sein könnte. Wir müssen die Wirtschaft in dem kurzen noch verbleibenden Zeitfenster dekarbonisieren und unser Denken und Verhalten wieder in Einklang mit der Natur bringen“,sagte Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums“Um unsere Zukunft zu sichern und Wohlstand zu schaffen, müssen wir unser Wirtschaftsmodell weiterentwickeln und die Menschen und den Planeten in den Mittelpunkt der globalen Wertschöpfung stellen. Wenn es eine entscheidende Lektion aus dieser Krise zu lernen gibt, dann die, dass wir die Natur in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen müssen. Wir dürfen einfach nicht noch mehr Zeit verschwenden“, sagte S.K.H.der Prinz von Wales.

Das hört sich gut an. An dem Statement „Seiner Königlichen Hoheit“ haben sicher viele intelligente Schreiber gearbeitet – ich jedoch frage mich: wie passt das mit unserer bürgerlichen Zivilgesellschaft zusammen, dass 220 Jahre nach der französischen Revolution immer noch ein Königssproß das Sagen in der Welt hat? Was haben wir da draußen eigentlich wirklich für Strukturen? Ja, „wir“ haben nur einen Planeten … aber wer ist dieses „wir“? Zum Teil kann man das schon erfahren:

„Zu diesem Zweck wird das Weltwirtschaftsforum Tausende junger Menschen in mehr als 400 Städten auf der ganzen Welt (die „Global Shapers Community“) zusammenbringen, die über ein leistungsfähiges virtuelles Hub-Netzwerk mit den führenden Persönlichkeiten in Davos interagieren werden.“

Da wird eine Gemeinschaft junger Menschen gebildet. Die alten … nun ja, sind ja sowieso Corona-Risiko-Patienten. Oder? Und was heißt das eigentlich: Global Shapers Community? Wer sucht diese Leute nach welchen Kriterien aus? Dürfen auch unabhängige ältere kritische Intellektuelle teilnehmen, deren Verstand über die Jahre schon ein höheres Level der Wendigkeit erreicht hat und Täuschungen schnell durchschaut, vielleicht mit Altersmilde auch auf die Folgen des „shapens“ schaut? Shapers – das englische Wort kann für Gestalter stehen … aber auch für eine Frässmeissel. Mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, dass eine Gesellschaft so behandelt wird.

Ich bin da zu negativ, oder? Ich scheine in der Tat der Regierung und den Finanzgewalten des Planeten nicht zu vertrauen. Wie kann das nur sein? Womöglich haben die kriminellen Machenschaften der Finanzkrise 2008 (die immer noch weiter laufen) oder der Cum-Ex-Skandal (der immer noch weiter läuft) oder die Lügen zu den Kriegen in Jugoslawien und dem Irak dazu geführt, dass ich nicht sofort „Hurra“ rufe, wenn die Regierung eine Erklärung abgibt. Ich kann die Liste übrigens noch beliebig verlängen – über deutsche Geheimdienste, die Bombenattentate auf deutsche Gefängnisse verüben, über französische Geheimdienste, die Greenpeaceschiffe in die Luft sprengen bis hin zu Stasi-Agenten, die im Auftrag der Deutschen Bank ihre Kritiker ausspionieren: das ist halt die Welt, in der ich so lebe – und mir ist bewusst, dass die aufgedeckten Verschwörungen nur die Spitze des Eisberges sind.

Wollen wir wirklich wissen, wozu der ganze Maskenball in Davos dienen wird, müssen wir nochmal die Neue Rheinische Zeitung bemühen (siehe oben), der Herr Schwab ist da nämlich noch mal deutlich geworden:

„Um ein besseres Ergebnis (als die Depression in den 1930er Jahren, R.H.) zu erzielen, muss die Welt gemeinsam und schnell handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften zu erneuern, von Bildung über Sozialverträge bis hin zu Arbeitsbedingungen. Jedes Land, von den Vereinigten Staaten bis nach China, muss teilnehmen, und jede Industrie, von Öl und Gas bis hin zu Technologie, muss transformiert werden. Kurz gesagt, wir brauchen einen ‚großen Reset‘ des Kapitalismus.“

Mir schauderts da ein wenig, wenn ich die Formulierungen höre, mir reicht aber das „kurz gesagt“: der große Reset ist der Neustart des Kapitalismus, der Umbau der Welt durch große Kapitalgesellschaften, die sich jetzt schon mal die Waffenfirma Heckler und Koch gekauft haben (siehe Spiegel). Der große Reset ist … die offene Bildung einer bislang weniger öffentlichen Weltregierung – mit anderen Worten.

Ist die Wirtschaft eigentlich so angeschlagen, dass wir einen solchen Neustart überhaupt andenken müssen? Nach Angaben von McKinsey scheint die Panik unangebracht – auch wenn vor 2023 „kaum Grund zu feiern“ besteht (siehe Manager Magazin). Dass das ganze Drama nicht an Corona hängt, erfahren wir in der FAZ: der globale Welthandel hatte schon vorher Probleme (siehe FAZ). Und die Insolvenzen? Der Wirtschaftsinformationsdienst Euler-Hermes geht von einer Steigerung der Insolvenzen in Deutschland 2020 von 4 Prozent aus (siehe Euler Hermes) – für die USA allerdings um 47 Prozent. Aber alles noch weit unter dem Niveau von 2009.

Darf ich nun mal kurz spekulieren, dass dieser Neustart schon lange vor Corona angedacht und geplant war? Das Corona gerade passend kam? Das beim Totalumbau der Wirtschaft hin zum totalen Einklang reicher Menschen mit den letzten Naturreservaten dieser Welt eine völlig durchkontrollierte Bevölkerung in den Massezentren gerade ganz günstig wäre?

Ach – ich denke schon wieder negativ.

Die Entscheider dieser Welt werden mithilfe der Klimajugend ein wunderschönes Paradies auf Erden schaffen, wie es es immer schon wollten. Es gibt auch schon Handlungsanweisungen für die Gruppenführer der Klimajugend (siehe: jetzt):

„Die Wissenschaft weiß aber auch: Ältere sind anfälliger für Falschnachrichten im Internet.“

Deshalb sollte man mit ihnen reden. Und wo die Jugend die Älteren nicht überzeugen kann … nun, da hat der Tagesspiegel eine klare Antwort – unter dem fröhlichen Linktitel „Halt mal den Rand, Onkel“ (siehe Tagesspiegel):

„Diskutieren ist Zeitverschwendung. Was dagegen hilft, ist Druck.“

Das sahen Hitler, Göring, Goebbels und Himmler genau so. Nur mal so nebenbei bemerkt, in welcher Gesellschaft man sich auf einmal befindet.

Nicht schön, oder?

Aber da … ruft kein Politiker „Nazi“.

Und bevor jetzt wieder jemand eine Kiste aufmacht, um mich da hineinzustecken: der Verfasser dieser Zeilen ist sowohl ein Zeuge Coronas als auch ein Covidiot. Mir ist bewusst, dass auf der Grundlage der bis heute immer noch nicht von all den emsigen Kritikern der Maßnahmen widerlegten Studien des RKI aus China keine Regierung der Welt hätte anders handeln können als geschehen.

Und ebenso ist mir bewusst, dass gerade auf der Grundlage dieses Handelns andere auf den Zug aufspringen und ihn übelst missbrauchen werden.

 

 

 

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