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Zensur in Deutschland: das Coronadiktat. Ein Fallbeispiel.

Donnerstag, 21.20.2021. Eifel. Zensur stört einen ja nicht, es sei denn, sie betrifft einen selbst. Wie auch  – man merkt sie ja gar nicht. Diesmal hatten es jedoch viele bemerkt, weil ich – zugegebenermaßen etwas emotional eingefärbt – zu einer Debatte auf Facebook eingeladen hatte – und das aus gutem Grund: es gibt eine Studie, die alle Alarmglocken einer demokratischen, offenen Zivilgesellschaft läuten lassen müsste – aber später dazu mehr. Erstmal – damit alle wissen worum es geht – jener Beitrag vom 20.10.2021, der von Facebook ohne Angaben von Gründen gelöscht wurde:

„Reicht jetzt langsam, oder? Die Lügen. Die Asozialität. Die Menschenfeindlichkeit. Lügen? Ja – die Seuche bringt keine Millionen um. Eine schlimme Grippe, ja – aber schon die ersten Mutationen sind harmloser. Dafür ist die gute Spritze nicht so harmlos wie versprochen. Wirkt nicht, bringt aber Leute um – und saugt die Kassen leer. Keinen kümmerts. Schlimmer aber noch die Menschenhatz: 2 G im Einzelhandel in Hessen. Wer sich nicht spritzen läßt, soll auch nicht essen. Faschistische Erziehungsmethoden im Bundesgebiet. In Baden-Würtemberg diskutieren die ähnliches für Arztpraxen: wie asozial will diese Bande eigentlich noch werden?
Wer nicht sofort gehorcht, wird enteignet? Über Testgebühren?
Und nebenbei verdoppelt man die Bußgelder für Temposünder. Wir habens ja.
Blöd nur: die Geschäfte machen nicht mit. Diesmal stellt sich das Volk vor jene, die von der Regierung verfolgt werden: schön zu sehen, dass der Unterricht über die NS-Zeit außerhalb der Lumpenelite doch zu Erkenntnisgewinnen geführt hat.
Ob denen eigentlich klar ist, wie kaputt das Land ist? Wie zerrütettet? Wer NTV schaut, wird da besser mit der Gegenwart klar: eine tiefenpsychologische Studie des Kölner Rheingoldinstitutes, veröffentlicht bei ntv am 14.10 enthält unter anderem folgende Erkenntnis:
61 Prozent stimmen der Studie zufolge dem Satz zu „Deutschland steht vor einem Niedergang“
61 Prozent wissen, dass dieses Land am Ende ist. Trotz Corona ist die Zahl der Millionäre nochmal gestiegen: auf 1,5 Millionen. Einige sind durch Maskendeals auf Kosten der Allgemeinheit reich geworden. 1,5 Millionen Millionäre in einem 80 Millionen Volk – soviel Parasitenexistenzen kann keine Gemeinschaft tragen, und die Geschwüre wachsen immer weiter. Ja – was meint man denn, welchen Nutzen diese Gesellen haben außer Geld saugen? Bringen die den Müll weg? Pflegen die die alten, kranken oder noch kleinen Menschen? Halten die die Inflation niedrig, den Spritz billig, den Strom bezahlbar? NEIN – genau das Gegenteil ist der Fall.
Und während oben in Champagner gebadet wird, sitzen 61 Prozent in der Falle – und wissen das. Und die oben wissen, dass wir das wissen – und deshalb muss der neue Jude her, der an allem Elend Schuld ist.
61 Prozent warten nur auf jene, die ihnen Hoffnung machen, die versprechen, den Saustall aufzuräumen und auszumisten.
Ist eigentlich jedem jetzt klar, auf welchem Pulverfass wir sitzen? Und jede Geldentwertung, jedes gierige, geldgeile Drehen an der Preissschraube bringt mehr Menschen dazu, sich aus der Gemeinschaft zu verabschieden.
Irre, dass in Berlin schon Wohnungen verkauft werden, wo man seinen Sportwagen mit in die Wohnung nehmen kann: bald wird man auch diese Geschosse nicht mehr ruhig draußen stehen lassen können. Wir steuern auf französische Verhältnisse zu, wo die Straßen brennen. Und – das zeigt ja die tiefenpsychologische Studie: die Mehrheit weiß das. Und hilft deshalb jenen, die dem Staat widerstehen, dabei sogar die böse Seuche riskieren – also ihr Leben als Pfand einsetzen. So kann man eine im Spiegel erschienene Studie werten, die besagt, dass „Trotz“ inzwischen eine Hauptursache für die Verweigerung der guten Spritze ist. Was die nicht sagen: das ist auch gut so.
Es reicht.
Oder interpretiere ich da zuviel in die Weisheiten der Tiefenpsychologie? Oder sehe zuviel Breitbandversagen im Regierungshandeln?
Noch – so die Studie – ziehen sich die Leute ins Privatleben zurück, wählen die innere Emigration. Aber die – wird bald unbezahlbar. Die süchtige Gier nach Mammon kennt keine Grenzen mehr – oder?
Bin gespannt auf Eure Meinungen.“

>Meinungen dazu kamen viele. Sehr viele – doch ich hatte nicht die Zeit, mich direkt nach dem Schreiben darum zu kümmern. Und Abends dann … die Überraschung: der Beitrag war gelöscht. Alle Kommentare mit ihm. Die Arbeit vieler Menschen, der rege Austausch – brutal unterbrochen, die Meinungen ausgelöscht. Einem automatisiertem Text zufolge hatte ich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen – was mich verwunderte. Ich kenne die Gemeinschaftsstandards – und schätze sie. Seit der Regierungspandemie ist Facebook etwas unter Druck geraten: Teile des Volkes parieren nicht so, wie gewünscht, deshalb weiß ich, dass man über manche Themen nicht mehr reden darf – so ziemlich alles, was mit Corona zu tun hat. Trotzdem mache ich das – und belege das auch wie hier, im Beitrag vor vier Tagen:

Die Morgenpost berichtete am 18.9.2021 über eine Auswertung des RKI bezüglich Toten nach Verabreichung der guten Spritze. Von 1254 Fällen wurden 48 der guten Spritze zugeordnet (was schon ein Horor ist – in meinen Augen).< Ja, das mag die Regierung nicht so gerne - und erst Recht nicht die Konzerne. Die Impfung bringt Menschen um. Das ist ein Fakt. Keine Millionen - aber 48 sind in Deutschland schon daran gestorben: eine Information, die zu einer wohlüberlegten Impfentscheidung beitragen kann: ich jedenfalls setze mich mit meinem gut funktionierendem Immunsystem lieber einer starken Grippe aus (die letzten habe ich auch alle symptomlos überstanden) als einem Genexperiment - darf aber jeder anders sehen. Sicher kann man darüber streiten, ob Corona eine starke Grippe ist oder vielleicht doch irgendwo viel schlimmer - aber die nackten Fakten sprechen da eine deutliche Sprache. Zu dem Artikel in der Morgenpost noch eins: 1206 Fälle wurden nicht aufgeklärt. Da wir den Wirkmechanismus der Impfung nie langfristig getestet haben, kann man nicht a priori ausschließen, dass hier auch Wirkungen aufgetreten sind, die wir noch gar nicht kennen. Mich versunsichern auch Aussagen wie die des - ich glaube, recht skeptischen - Kardiologen Peter A. McCullough - bezüglich der Produktion der Spike-Proteine im Körper der Geimpften, vor allem die Tatsache, dass man sogar im Gehirn Zellen findet, die das Protein produzieren (siehe uncut.news). Sicher – das sind Aussenseitermeinungen … aber oft genug haben Aussenseiter die Wahrheit eher erfasst und verbreitet als jene, die gehorsam den Parolen des Zeitgeistes folgen, nur um ihre Pfründe nicht in Gefahr zu bringen.

Und mal ehrlich: 48 Tote – das sind mehrere Amokläufe in Schulen. Wir reden hier nicht von Menschen, die auf natürlichem Wege aus dem Leben geschieden sind, sondern von Menschen, die durch Menschen zu Tode gekommen sind – und die Zahl wächst stetig weiter … und ist möglicherweise auch noch wesentlich größer als gedacht: die Berliner Zeitung – sicher kein verschwörungstheoretisches Organ – zitiert eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, sie (ähnlich übrigens wie McCullogh) spricht von einer „erheblichen Untererfassung von Impfkomplikationen inklusive Todesfolge“ (siehe Berliner Zeitung)  , gleiches vermutet der Chefpathologe des Klinikums Heidelberg (siehe SWR) oder Klaus Püschel, Rechtsmediziner aus Hamburg (siehe Cicero). Interessant in dem Zusammenhang: die aktuellen Sterbestatistiken des Bundesamtes für Statistik: wir liegen im September ZEHN PROZENT über der zu erwartenden Sterblichkeit, doch dies liegt nicht an Corona (siehe Destasis):

„Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten COVID-19-Todesfälle nach Sterbedatum ist derzeit bis einschließlich der 37. Kalenderwoche 2021 (13. bis 19. September) möglich. In dieser Woche gab es laut RKI 375 COVID-19-Todesfälle. Das waren 77 Fälle mehr als in der Vorwoche. Die Zahlen steigen seit Anfang August an. Die erhöhte Gesamtsterblichkeit seit der 36. Kalenderwoche erklären sie jedoch nicht.“
Es sterben gerade viele Menschen in Deutschland – zu viele. Wir wissen nicht, woran es liegt – impfen aber fröhlich weiter … auch Kinder. Ist es da so verwunderlich, dass 61 Prozent der Deutschen meinen, dass wir vor dem Niedergang stehen?
Ich weiß nun nicht, ob die Erwähnung des Impftotenkomplexes dazu geführt hat, dass der Beitrag gelöscht wurde. Womöglich war es auch die Bemerkung, dass die Impfung gar nicht mehr so gut wirkt – aber darüber habe ich vor fünf Tagen gesprochen, dies wurde nicht angeprangert, ich zitiere:

„Und dann kommt so ein verschwörungstheoretisches Organ wie der Donaukurier am 13. 10.2021 daher und verbreitet die (Fake! )News, dass in einem Altenheim in Hilpoltstein 41 Menschen infiziert waren, 39 mit doppelter Spritze (alles nur Alte, also: kein Problem)
Oder der SWR – auch so ein Blatt, das auch rechte lesen: 12.10.2021: in Osthofen: 52 Infizierte, drei starben – alle doppelt gespritzt.

Badische Zeitung vom 12.10.: 30 gespritzte Infizierte in Kippenheim und Herbolzheim. Drei tot.
11.10. Von 28 Sängern eines Chors infizierten sich 20. Nun – es war ein Frauenchor, berichtet von Buten und Binnen, die auch von Rechten gelesen werden. Vermute ich mal.
RP-online – garantiert auch von Rechten gelesen, 11.10.2021: Seniorenheim: 35 infizierte Bewohner, drei infizierte Mitarbeiter: Spritzquote: 90 Prozent.
6.10.2021. Nordbayern berichtet von einer 3-G-Feier. 30 Infektionen. Bei der Kirchweih – draußen.
Ich höre jetzt mal auf, Die Anzahl der verschwörungstheoretischen Querdenkerblätter im Land ist erschreckend, wie ich finde. Manche sogar von öffentlichen Geldern finanziert. Und das war nur ein kleiner Teil der Fälle, die beim Corona-Blog.net gesammelt wurden.
Und ich kann verstehen, dass Menschen sagen: wenn das so gut wirkt ja dann … esse ich lieber einen Apfel. Bio – und Vegan.
Ach ja – vegan. Wie der Faktenfuchs Bayern feststellte, werden bei AstraZeneca – um nur ein Beispiel zu nennen – zur Produktion des Impfstoffes wirklich Embryozellen verwendet, bei der Linie 293 HEK zum Beispiel: „Diese wurde im Jahr 1973 angelegt und geht auf embryonale Nierenzellen zurück.“ Damit widerspricht der Faktenfuchs anderen Darstellungen, nachdem alle Zellkulturen aus den sechziger Jahren stammen – wie ich bislang irrtümlich annahm.
Aber egal: ist das wirklich vegan?
Ach so – ja: geht ja um Menschen, nicht um Tiere, dann ist das wohl egal.
Zu den Toten … finde ich kaum noch Quellen. Dabei gibt es sie. Eine irrsinnig hohe Zahl. Natürlich: alles erstmal Verdachtsfälle, die noch geklärt werden müssen. Aber mal ehrlich: bei welcher guten Spritze der letzten fünfzig Jahre gab es so viele Verdachtsfälle – zuletzt hörte ich von dem Vierzigfachen der Norm (von einem Arzt, dessen Seite ich momentan gar nicht mehr finde … sicher meine Blödheit).
Aber: pssst!
Wir reden besser nicht darüber.“

Ich verstehe, dass Menschen ohne größere medizinische Kenntnisse massiv verunsichert sind – und dass es in Zeiten der Pandemie nicht zielführend ist, diese Versunsicherung noch zu vergrößern – aber wir können uns doch nicht gleichzeitig in ein Heer religiös motivierter Fanatiker verwandeln und jegliche Wahrnehmung ausschalten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Konzerne die Wahrheit über ihre Produkte zum Nachteil der Bürger verschleiern – nur um den Umsatz nicht in Gefahr zu bringen, zu erinnern sei in dem Zusammenhang nur mal an die Schweinegrippehysterie und die Verschleierung von Impfnebenwirkungen durch den Konzern GlaxoSmithkline, über die der Spiegel berichtete (siehe Spiegel):

„Die Schweinegrippe-Pandemie, die die Glaubwürdigkeit von Behörden wie WHO, Robert Koch- und Paul-Ehrlich-Institut nachhaltig erschüttert hat, ist ein Lehrstück dafür, was passieren kann, wenn Hektik und hochkochende Emotionen die Diskussion bestimmen – und nicht Nachdenklichkeit, Fakten, Ehrlichkeit und ein klarer Kopf. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn Querdenker nicht gehört werden, etwa der Epidemiologe Tom Jefferson, der für die Cochrane Collaboration und die Universität Oxford arbeitet, und bereits im Juli 2009 im SPIEGEL vor einer Influenza-Hysterie warnte und den Sinn einer Impfung infrage stellte. Stattdessen hielten die Behörden wie in einem kollektiven Wahn an der Vorstellung eines tödlichen Pandemie-Virus fest – auch, als alle Zahlen längst klar darauf hindeuteten, dass man von der Schweinegrippe nicht allzu viel zu befürchten hatte – und empfahlen die Massenimpfung mit dem kaum erprobten Impfstoff Pandemrix. 30 Millionen Menschen in ganz Europa bekamen sie.

Liest man in dieser Schärfe wohl nur bei Impfgegnern – aber eben jetzt auch beim Spiegel. Dort kann man sich auch über die Folgen informieren – die bleibenden Impfschäden.
Zur Wirkung der Impfung gegen die aktuelle Mutante gibt es nun auch erste wissenschaftliche Studien und nicht nur Nachrichten vom Putin-Sender RTdeutsch, dass jeder dritte Coronatote inzwischen komplett durchgeimpft war (siehe RT deutsch)  dringend wird angeraten, sich nicht nur auf die Impfung zu verlassen weil die Wirksamtkeit inzwischen bis auf 39 Prozent (Daten aus Israel) gesunken ist (komplette Studie bei Springer vom European Journal of Epidemiology vom 9.9.2021).

Was verstößt also an den Gedankengängen gegen die Gemeinschaftsstandars von Facebook, die in aller Regel alle Bereiche abdecken, die schon durch das Strafgesetzbuch abgedeckt werden?

Was war nochmal die Selbstverpflichtung des Konzerns? (siehe Facebook):
„Ziel unserer Gemeinschaftsstandards ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich und ihre Meinung frei ausdrücken können. Das Facebook-Unternehmen möchte, dass die Nutzerinnen und Nutzer offen über die Themen sprechen können, die ihnen wichtig sind. Das gilt auch dann, wenn einige Personen möglicherweise unterschiedlicher Meinung sind oder Inhalte anstößig finden.“

Oder stößt man sich daran, dass man eine ständig wachsende Zahl von Millionären als „Parasitenexistenzen“ ansieht – was eine persönliche Meinung ist. Nun denn – das mag sein. Ich habe selbst lange überlegt und die Perspektiven gegeneinander abgewogen … aber in der Tat bleibt für mich die Frage, wie eine Volkswirtschaft eine solche Entwicklung lange tragen kann: und auch darüber hätte ich gerne mal mit den Lesern gesprochen, zumal es ja inzwischen auch Millionäre gibt, die selbst einsehen, dass es so nicht weitergehen kann (siehe Deutschlandfunk).

>Nochmal: wenn sich 61 Prozent der Menschen aus der Gemeinschaft verabschieden, dann ist das Land tot. 88 Prozent erwarten drastische Veränderungen (siehe ntv) – und eine Berichterstattung wie in Nordkorea (siehe beispielhaft hier die erschütternde Aussage eines redaktionellen ARD-Mitarbeiters bei Multipolar) wird den Prozess der Zersetzung nur beschleunigen – egal, was man nun von dem Virus oder der Impfung hält. Und daran kann doch keiner ein Interesse haben, oder?

Und ich denke: darüber müssen wir reden.

Ganz ganz dringend, denn: so begann der Untergang der Weimarer Republik.

>Und wenn Gespräche darüber der Zensur unterliegen … ist es womöglich später, als ich dachte.

Viel später.

Verschwörungen: ein kleiner Einblick in die Wirklichkeit der politischen Welt. Teil 2

Montag, 18.10.2021. Eifel. Wir wissen – und haben gelernt, dass Verschwörungen nicht existieren. Jeder, der von Verschwörungen erzählt, ist ein rechter Aluhutspinner, der sofort in die Psychiatrie gehört – wie damals, in der Sowjetunion. Ja – manches müssen die halt auch mal richtig gemacht haben. Und was wir noch gelernt haben: alle Verschwörungstheorien haben im Kern etwas mit Antisemitismus zu tun. Alle! Und wenn der auf den ersten Blick nicht auffällt, kann man ja Annette Kahane fragen – die hatte sowas mal erwähnt. Obwohl – aktuell erzählt die auch was von Verschwörungen, meint, die gäbe es wirklich (siehe Berliner Zeitung). Ob die jetzt auch  zu Antisemitismus neigt?

Nun – auf jeden Fall: das mit den Verschwörungen kann sie ja mal Julius Cäsar erzählen, der wurde Opfer einer solchen, erstochen von Brutus und einer Reihe von Verschwörern, gerade als er auf dem Weg war, sich zum König zu machen. Brutus war zwar nicht sein Sohn, aber ein effektiver Verschwörer – der teuer für seinen Verrat bezahlen musste. Übrigens: Cäsar hinterließ von all´ seinem Vermögen jedem Bürger von Rom einen Teil – auch ein Grund, weshalb die Verschwörer von den Bürgern nicht so toll empfangen wurden wie gehofft. Hatten die Republik gerettet, aber der Diktator war bei der Abfassung seines Testamentes sehr großzügig gewesen. Ob man das Modell unseren Politikern auch mal vorstellen soll – also, dass die die Millionen der Maskendeals einfach mal nach ihrem Ableben dem Volk zurückgeben? Ich fürchte: dazu ist die Gier zu groß. Lieber lassen sie sich damit eingraben.

Aber wo war da jetzt der Antisemitismus? Brutus war gar kein Jude. Aber egal: es war halt keine Verschwörungstheorie, sondern eine echte Verschwörung, vielleicht gelten dafür andere Regeln.

Und Lincoln? Nach dem gewonnenen Krieg, nach der Befreiung der Sklaven (fort von der Leibeigenschaft durch weiße Farmer hin zur Leibeigenschaft durch das Kapital) wurde er von John Wilkes Booth erschossen, mehrere Mitverschwörer wurden gehängt. Alles nur Mumpitz? Und wo ist da der Antisemitismus?

Nun ja – das ist Geschichte. Und Geschichte – so mein Eindruck – wird überwiegend nur noch als Stoff für Hollywood-Blockbuster empfunden und mit der Realität nicht mehr in Verbindung gebracht – in Deutschland gilt das ganz besonders für jegliche Erzählungen vom Dritten Reich, diesen „Fliegenschiss“ der Geschichte würden die meisten doch gerne in das Reich der Mythen und Märchen verbannen, damit man wieder so richtig gut deutsch sein kann – dabei gab es auch da Verschwörungen: Sender Gleiwitz – darf ich daran erinnern? SS- und SD-Männer inszenierten mehrer Überfälle das Reichsgebiet um sie den Polen in die Schuhe zu schieben und lieferten so die Ausrede für den Angriffskrieg gegen Polen. Aber gut: das war ja der Adolf Schiklgruber, der war so böse, dass er sogar sowas machte. Heutzutage würde ja niemand auf eine solche Idee kommen.

Jedenfalls niemand außer den USA. Die lehren ja heute noch die deutschen Strategien von Blitzkrieg, ehedem erdacht von General Guderian, der sie allerdings ein wenig von den Briten abgeguckt hatte – die haben allerdings nicht erkannt, was man dadurch für Vorteile haben kann. Die Strategien wurden noch im Irakkrieg erfolgreich eingesetzt – und die Geschichte mit dem Sender Gleiwitz hat die Amerikaner wohl auch überzeugt: man denke nur an die „Massenvernichtungswaffen des Irak“ oder die „Brutkastenlüge„.

Die waren aber schon vorher trickreich, diese Cowboys. Ich meine damit den Tonkin-Zwischenfall: das große Drama, das endgültig den Eintritt in den Vietnamkrieg erlaubte: angeblich hatten die Nordvietnamesen mit Schnellboten US-Zerstörer angegriffen – wodurch sie endgültig bewiesen hatten, wie böse sie waren. War alles gelogen, hat 58000 US-Soldaten das Leben gekostet – und ca. 2 Millionen Vietnamesen. Verschwörungen sind halt immer … übel, wenn man sie nicht früh genug aufdeckt. Übrigens: die Aufdeckung des Tonkin-Zwischenfalls führte direkt zu der Watergate-Affäre – die Verschwörer wollten sich partout nicht in die Karten schauen lassen.

Watergate?

Auch so eine Verschwörungstheorie, die wahr wurde. Allerdings ein gigantischer Komplex an Verschwörungen, an brutalem Missbrauch von Regierungsmacht, dass es zu weit führen würde, hier nochmal ausführlich darauf einzugehen. Die Watergate-Affäre, aufgedeckt unter anderem von mutigen Journalisten, zeigte nämlich, dass es Regierungsverschwörungen und Korruption in überraschendem Ausmaß gab – und natürlich auch die Abhörwanzen, deren Entdeckung den Skandal überhaupt erst ausgelöst hatte.  An die Wanzen erinnert man sich wohl bis heute, der Rest – nun ja, Geschichte. Stoff für Hollywood.

Heute würden die sowas natürlich nie machen. Mal abgesehen von den „Abhörwanzen“ in gigantischem Ausmaß, mit denen die ganze Menschheit abgehört werden sollte – wie Edward Snwoden aufdeckte. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann hören sie heute noch ab. Ach ja – tun sie auch. Viele hören uns gerade ab, wie ein Autor des Stern unlängst erörterte (siehe Stern). Ein laufender Skandal also. der es – aus Gründen der Staatsräson oder in Achtung der transatlantischen Bündnispflichten oder wegen der besonderen Verantwortung, die man als Partner halt trägt nicht so in die Tagesschau schaffen würden: obwohl sie jeden betreffen, der ein Handy hat. Wo ist da nochmal der Antisemitismus?

Interessant in dem Zusammenhang: die USA haben auch eine ganz besondere Beziehung zu ihren Brüdern. Obwohl ansonsten mit Rechten ausgestattet, von denen wir Deutschen nur träumen können (also – der Verbraucherschutz zum Beispiel. Oder das Recht, Waffen zu tragen. Womöglich hängen die beiden Rechte auch zusammen: wer will schon bewaffnete Verbraucher gegen sich aufbringen?), machen die auch Experimente, die sonst nur Adolf Schicklgruber eingefallen wären: Giftgasexperimente an der eigenen Bevölkerung. Ja – sowas machen die. „Es klingt wie eine Verschwörungstheorie“ sagt der Focus gleich zu Beginn, um die Bürger nicht zu beunruhigen (siehe Focus), ist aber wahr (wie viele Verschwörungstheorien wahr wurden – zum Aufdecken einer Verschwörung gehört halt immer ein Anfangsverdacht…):

„Es begann mit Tests auf Militärbasen. Soldaten und ihre Familien wurden Mikroben ausgesetzt, später, im Kalten Krieg, sollen die Versuche erweitert worden sein. In einem der größten Experimente versprühte die US-Navy mit gigantischen Schläuchen Bakterienwolken vor der Küste von San Francisco.“

Wie sich später herausstellte, waren die Bakterien nicht so harmlos wie gedacht – Personen mit Immunschwäche hatten da so ihre Probleme. Wenn jetzt also einer auf die Idee kommt, dass die mit Chemtrails unsere Länder besprühen, so zeugt das nicht von einem ziemlich wirren Geist, sondern – leider – von Erfahrungen mit dem Moloch (zum Begriff Moloch siehe: Moloch, Eine kritische Geschichte der USA, Heyne 2002).

Der Moloch konnte aber auch noch was ganz anderes. Ich meine die Operation Ajax (der Name geht in der Tat auf einen Haushaltsreiniger zurück). 1953 verstaatlichte der Iran die Ölindustrie – was den Briten nicht gefiel. Churchill brachte daraufhin eine Verschwörungstheorie in Umlauf, wonach der Iran den Russen in die Hände fallen könnte und motivierte so die USA mit 900 Mann und einer Million Dollar die Regierung zu stürzen. Ein Detail aus dem Jahre 1953 möchte ich hier besonders hervorheben (siehe Wikipedia)

„Für den 17. August 1953 organisierte Kermit Roosevelt jr. eine Pro-Schah-Demonstration. Zu diesem Zweck wurde von Roosevelt ein bekannter Kraftsportler aus den Zurchanehs mit dem Namen Schabân Jafari (von seinen Gegnern Schaban der Hirnlose genannt) beauftragt, mit 300 bis 400 Rowdys Unruhe zu stiften – sie sollten Pro-Schah-Parolen skandieren.“

Wie viel Hirnlose wohl heutzutage alle auf den Straßen herumlaufen um Unruhe zu stiften? Darf man die Frage überhaupt stellen? Nachher durchleuchtet noch jemand alle Proteste der letzten fünfzig Jahre in der BRD danach und stellt wilde Theorien auf. Oder schaut heute danach, wer alles und warum im Sold der verschiedenen Dienste steht. Und da gab es ja auch schon namhafte Journalisten, die da einen ganz bösen Verdacht formulierten: womöglich war eine ganze Generation der RAF-Terroristen nur … gefaked (siehe: Das RAF-Phantom). Die Wohnräume der Journalisten wurden im Rahmen der Ermittlungen dann auch folgerichtig von der Polizei durchsucht – der erste Kampf gegen Verschwörungstheorien und Fakenews war begonnen.

Bleiben wir aber in den USA. Widmen wir uns dem 11.9. Nein, wirklich: jetzt erschrecken sich wahrscheinlich viele – der wird doch nicht die große heilige Kuh der Mythen der Gegenwart angreifen? Der wird doch wohl nicht über den Vorfall sprechen, der den Falken in den USA grenzenlose Möglichkeiten eröffnet hat?

Nein, wir sprechen über den 11.9.1973. Am 11.9.1973 kam es zum Putsch in Chile. Die USA waren durch ihren Geheimdienst CIA seit 1960 in dem Land aktiv und unter Nixon (dem Watergatemann) durften die – natürlich streng geheim – so richtig loslegen – bis hin zum Mord an dem Oberkommandierenden des Heeres, René Schneider, für den sie die Maschinengewehre und die Tränengasgranaten lieferten. Die faschistische Diktatur, die danach folgte, hat nach Schätzungen von Amnesty International 30000 Chilenen das Leben gekostet und dem ganzen Land einen jahrzehntelangen Terror beschert. Wie man das jedoch mit Antisemitismus in Verbindung bringen kann, bleibt fraglich. Viele Fragen bezüglich des Einsatzes der CIA bleiben noch offen – aber darum nennt man das ja Verschwörungen, weil … ja, vieles geheim bleibt. Wir werden wohl noch ein paar Jahre warten müssen, bis wir alle Details aufgrund des Freedom of infomation act erhalten, vermutlich aber nicht die 120 Jahre, die wir auf die Ergebnisse der NSU-Untersuchung in Deutschland warten müssen.

Wenn wir über die sechziger Jahre reden wollen, dürfen wir natürlich nicht Gladio vegessen. Auch die ist nur zufällig entdeckt worden – durch einen Richter, der wegen einem Terroranschlag im Jahre 1972 ermittelte, bei dem mehrere italienische Polizisten getötet wurden – mit Natosprengstoff. Die Täter – echte rechte Neofaschisten – waren vom italienischen Geheimdienst und weiteren Regierungsstellen unterstützt worden, der Anschlag sollte den bösen Linken in die Schuhe geschoben werden … und wer sich erinnern kann: was hatten wir damals alle Angst vor den bösen Linken, die uns alle in die Luft sprengen wollten! Der Historiker Daniel Ganser hat seine Dissertation dieser Geheimarmee gewidmet – und sich damit keine Freunde gemacht. Zu den Methoden von Gladio gehörte unter anderem das systematische Streuen von Fakenews, die das Volk auf eine Linie gegen den linken Feind führen sollte und damit zu einer Stimmungslage führen sollte, die mehr Geheimdienste, Einschränkung der Freiheitsrechte und mehr Überwachung verlangte: genau das, was man braucht, um das Volk im Zaum zu halten. Ähnlichkeiten zu der aktuellen Corona-Situation sind da sicher rein zufällig, wir werden aber noch zu einem anderen Zeitpunkt darauf zurückkommen.

Reicht das nun an Verschwörungstheorien über reale Verschwörungen?

Nein.

Wenn wir über Verschwörungen, die aus den USA gesteuert werden reden, dann müssen wir unbedingt John Perkins erwähnen, der uns das System hinter den politischen Wirklichkeiten erklärt. Er war als Economic hit man unterwegs, sein Buch Bekenntnisse eines Economic hit man wurde auch von der Hauspostille des deutschen Bundestages wahrgenommen (allerdings finde ich das aktuell nicht mehr). Seine Aufgabe: im Auftrag des NSA als „Freiberufler“ Entscheider in der ganzen Welt zu beeinflussen. Er hat auch die Methodik erläutert (allerdings findet sich das nicht in dem Wikipediaartikel, der sich vor allem mit den wirtschaftlichen Schwerpunktaktionen der Hitman beschäftigt – da die aber aktuell immer noch überall unterwegs sind, darf es nicht wundern, dass die auch Wikipedia kurz auf Kurs bringen): zuerst kommen die Economic hit man – mit einem Koffer voll Geld … und einer Kugel. Beides wird dem Entscheider auf den Tisch gelegt. Nehmen sie das Geld nicht, kommen die Schakale der CIA (siehe Freitag) und platzieren die Kugel in die Zielperson. Versagen auch die – wie bei Saddam Hussein – kommt die Armee.

Das System der Versklavun der ganzen Welt ist ebenfalls nicht unintererssant (John Perkins, zitiert beim Deutschlandfunk)

„Meine eigentliche Aufgabe war es, Geschäfte auszuhandeln. Ich gab anderen Ländern Kredite, die viel zu groß waren, als dass sie je zurückgezahlt werden könnten – sagen wir 1 Milliarde Dollar für ein Land wie Indonesien oder Ekuador, unter der Bedingung, dass 90 Prozent dieses Kredits an amerikanische Unternehmen wie Halliburton oder Bechtel zurückfließen würden, um eine Infrastruktur aufzubauen. Diese Unternehmen gingen dann hin und bauten ein elektrisches System oder Häfen oder Autobahnen, die im Grunde nur den reichsten Familien des Landes nützten. Den Armen dieser Länder blieben letztlich die gewaltigen Schulden, die sie unmöglich zurückzahlen konnten.“

So werden nach und nach alle Länder der Welt – mit Ausnahme der reicheren Länder – Sklaven des Imperiums, niedergehalten von ihren nationalen Elite-Kasten. Und für die reicheren Länder gibt es sicher Sonderprogramme.

Ist das jetzt Antisemitisch? Ist das eine kleine, blöde, rechte Spinnerei? Oder ist es nicht vielmeht der Motor, den wir hinter den Verschwörungen der letzten Jahrzehnte sehen? Operation Ajax – kann übrigens nach Perkins als Start der Economic hit man angesehen werden – man hatte gesehen, mit wie wenig Geld man enorm viel bewirken kann: sogar einen Staatsstreich.

Folgt man jedoch Guido Giacomo Preparata (Wer Hitler mächtig machte – wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg ebneten, 3.Auflage 2012, Perseusverlag Basel), dann war Adolf Schicklgruber der erste Versuch dieser Art: eine Mischung aus österreichischem Export und angelsächsischem Kapital. Und sie war ein voller Erfolg.

Wie man das mit Antisemitismus in Verbindung bringen kann, entzieht sich der normalen Vorstellungskraft. Es gibt aber ein anderes Moment, das schlüssig die Ereignisse erklären kann: der Profit. Nichts brachte den USA so viel Profit wie ihre Kriege – und auch heute noch produzieren die Waffenmaterial, das weltweit auch IS und Taliban erfreut. Jeder Humvee, der im Ausland herumkurvt, ist ein Gewinn für die US-Wirtschaft. Und die hat ein großes Interessen daran, dass sich Humvees so verbreiten wie ihre Sherman-Panzer im und nach dem Zweiten Weltkrieg oder ihre Hubschrauber im Vietnamkrieg.

Und dazu brauchen sie … Konflikte.

Wer übrigens jetzt meint: hey, die demokratischen Kräfte in den USA sind ja seit Watergate total geschärft worden, sowas kann doch nie wieder passieren … der sollte sich nochmal den Iran-Contra-Skandal anschauen, das Irangate. Das war während der Amtszeit von Präsident Ronald Reagen (1981-1989). Da wurden von der Regierung Tow-Panzerabwehrsysteme an den Iran verkauft (ja, an jene Ayatollahs, die den Schah stürzten, den die Operation Ajax erst mächtig gemacht hatte – nebenbei erwähnt. Profit kennt halt keine Moral. Nirgends).

The same procedere as every Year.

 

 

Verschwörungen – ein kleiner Einblick in die Wirklichkeit der politischen Welt. Teil 1.

Montag, 11.10.2021. Eifel. Kaum etwas bewegt uns ja derzeit so sehr wie der große Kampf gegen Verschwörungstheorien. Nichts bedroht die Sicherheit der freien Welt mehr als diese Wahnsinnigen, die den ganzen Tag nichts anderes machen als misstrauisch aus dem Fenster zu gucken und in ihrer Umwelt immer nur das Schlimmste zu sehen – dabei ist diese Umwelt doch – da wissen wir nur gut – edel, hilfreich und supergut. Wer dagegen sein Wort erhebt, der wird selbst sofort zum Verdächtigen, so gewiss ist uns diese Wahrheit, wird zum Verschwörungstheoretiker. Was das für Gestalten sind? Nun gut – darüber klärt uns die Bundeszentrale für politische Bildung auf – und zwar extra in einfacher Sprache, damit es auch wirklich jeder versteht (siehe Bpb):

„Verschwörung bedeutet, dass Menschen sich im Geheimen zusammen tun. Diese Menschen nennt man Verschwörer. Sie wollen ein gemeinsames Ziel erreichen. Das Ziel schadet aber oft anderen Menschen. Deshalb halten die Verschwörer es geheim. Eine Verschwörungstheorie ist eine Vermutung über eine solche Verschwörung.“

Ja, wie kann man denn sowas tun? Zu vermuten, dass es irgendwo Menschen git, die sich im Geheimen zusammentun um ein gemeinsames Ziel zu erreichen und anderen Menschen zu schaden? So etwas gibt es doch nur in schlechten Krimis. Oder in der Phantasie einiger Irrer.

Die EU hat sogar ein ganzes Programm aufgelegt mit dem Ziel, „Desinformation zu bekämpfen“. Ja – wirklich. Wir sollten uns das mal anschauen, denn immerhin ist dieses Programm gerade aktiv (siehe Europa.eu).

1. Was steckt dahinter? Die Überzeugung, dass bestimmte Ereignisse oder Situationen von geheimen Mächten in negativer Absicht manipuliert werden.

Ja – der erste Satz der Aufklärung über Verschwörungstheorien spricht gleich von „geheimen Mächten“. Ich kenne ja solche „geheimen Mächte“ – zum Beispiel die deutsche Bundesregierung. Ja, wirklich. Nun ist die selbst nicht geheim, aber führte geheime Verhandlungen – Stichwort TTIP. Und was war TTIP so? Nun, ein Freihandelsabkommen mit der unangenehmen Nebenwirkung, dass man nebenbei Firmen die Möglichkeit gab, Staaten auf entgangene Gewinne zu verklagen. Was waren damals die Leute erzürnt, als sie erfuhren, was da so im Geheimen ablief. Sogar der Deutsche Richterbund war dagegen und veröffentlichte eine Stellungnahme, insbesondere gegen die besondere Gerichtsbarkeit, die dort zum Einsatz kommen sollte. Die ganze Zivilgesellschaft geriet in Wallung – Wissenschaftler, Experten, engagierte Bürger: hunderttausende gingen auf die Straßen, nachdem Greenpeace die ihnen zugespielten Verhandlungspapiere veröffentlicht hatte. Danach – so der Eindruck – war TTIP vom Tisch, Umwelt, Verbraucher und Bürger konnten aufatmen.

Dem Freihandelsabkommen TTIP und dem besonders umstrittenen Investitionsschutzabkommen wurde am 12.2.2020 vom Europaparlament zugestimmt, das Investitionsschutzabkommen muss noch von allen EU-Staaten ratifiziert werden. Da könnte man schon auf die Idee kommen, dass die Corona-Maßnahmen ganz andere Hintergründe hatte – wenn man so ein Verschwörungstheoretiker wäre.

Zurück zur EU, die uns weiter über die  Bösen dieser Welt aufklärt – mir unglaublicher Scharfsinnigkeit:

2. Verschwörungstheorien haben diese sechs Dinge gemeinsam:

1. Eine angebliche, geheime Verschwörung.

2. Eine Gruppe von Verschwörern.

3. „Beweise“, die die Verschwörungstheorie zu stützen scheinen.

4. Sie suggerieren, dass nichts von ungefähr geschieht, und dass es keine Zufälle gibt; nichts ist, wie es scheint — und alles gehört zusammen.

5. Sie unterteilen die Welt in Gut und Böse.

6. Sie machen bestimmte Menschen oder Gruppen zu Sündenböcken.

Also: da habe ich gleich ein paar Heinis im Visier. Am 25. Juli 1978 gab es eine Explosion im Gefängnis von Celle (Punkt 2.3: das Mauerstück wird immer noch dort ausgestellt; es gibt also „Beweise“ – siehe Niedersachsen.de). Klarer Fall: „Terroristen“ (eine kleine geheime Gruppe von Verschwörern – Punkt 2.2) hatten versucht, ihren Kollegen Sigfrid Debus aus dem Gefängnis zu entführen: eine klare Tat der Roten Armee Fraktion RAF. Die RAF unterteilte die Welt in gut (der Sozialismus) und böse (der Kapitalismus – Punkt 2.4) und hielten die bösen Kapitalisten für Sündenböcke am Zustand der Welt (Punkt 2.6). So jedenfalls die Verschwörungstheorie des Verfassungsschutzes bis 1986, bis ein Verschwörungstheoretiker vom Norddeutschen Rundfunk (ein Journalist der bedeutenden Hannoverschen Allgemeinen Zeitung) mit vielen Beweisen eine andere Geschichte erzählte: Der Verfassungsschutz selbst hatte die Bombe gelegt. Er war selbst die Gruppe der Verschwörer, führte eine Verschwörung durch, lieferte gefälschte Beweise, suggerierte, dass es keine Zufälle gibt, unterteilte die Welt in Gut und Böse und machte die RAF zu Sündenböcken (siehe z.B. Taz, Welt und andere). Die Landesregierung und die Anstaltsleitung saßen mit im Boot – wer sich näher damit auseinandersetzen will: es gibt einen parlamentarischen Untersuchungsbericht dazu (siehe Landtag Niedersachsen). Dort kann man nachlesen, dass wirklich nichts zufällig geschah.

Eine weitere geheime Verschwörung des Verfassungsschutzes muss leider noch geheim bleiben: die Akten zum NSU-Komplex bleiben unter Verschluss, in Hessen war schwarz-grün dafür, die vor der Öffentlichkeit geheim zu halten (siehe taz).

Unangenehm, oder? Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Zurück zur EU:

3. Warum haben sie Hochkonjunktur?

Vordergründig bieten sie häufig eine logische Erklärung für komplexe Ereignisse oder Situationen und vermitteln ein falsches Gefühl von Kontrolle und Deutungshoheit. Dieses Bedürfnis nach klaren Verhältnissen ist in Zeiten von Corona besonders stark ausgeprägt.

Ja, da kenne ich doch gleich eine: es gab da mal einen bösen Diktator, der war so böse, dass er Waffen besaß, die die ganze Welt bedrohte – und das eigene Volk. Alle Völker dieser Welt standen gegen ihn auch und vernichteten ihn und seine bösen Waffen. 500 000 Kinder starben in diesem Zusammenhang – aber egal. Gemeint ist der erste Irakkrieg. Die USA lieferten Beweise, unterteilten die Welt und Gut und den Irak, der dann mit fürchterlicher Wucht angegriffen und zerschmettert wurde, weil er eben diese fürchterlichen Massenvernichtungswaffen hat. Das verschwörungstheoretische Organ Deutsche Welle klärt darüber auf (siehe Deutsche Welle):

„Die Administration des 43. US-Präsidenten George W. Bush wollte den Krieg. Die Grundlage für die US-Invasion wurde schon lange vor dem 11. September 2001 gelegt, erläutert der ehemalige EU-Außenbeauftragte und frühere Nato-Generalsekretär Javier Solana anlässlich des 15. Jahrestags des Kriegs-Beginns in einem Meinungsbeitrag für Project Syndicate  – obwohl sie als  Teil des „Krieges gegen den Terror“ verkauft worden war. Solana erinnert daran, dass George W. Bush bereits kurz nach seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2000 den Irak zu einem seiner beiden Schwerpunkte in der Sicherheitspolitik gemacht hatte.“

Ja – wie schon, dass der 11.9.2001 kam und alle Welt schockiert war: da konnte man mit platten Lügen die Weltbevölkerung an der Nase herumführen, ihnen ein falsches Gefühl von Kontrolle und Deutungshoheit vermitteln und das Bedürfnis nach klaren Verhältnissen befriedigen. Alles gelogen – wie die Geschichte mit den Brutkästen, erfunden von einer PR-Agentur (siehe MDR): damals sollten irakische Soldaten Babys aus Brutkästen gerissen und auf den Boden geschmissen haben … Sündenböcke. Böse. Nach Berechnungen des Lancet hat allein der zweite Irakkrieg 650 000 Menschen das Leben gekostet: wir sehen – Verschwörungstheorien können tödlich sein.

Zurück zur EU.

4. Wie entstehen sie?

Ausgangspunkt von Verschwörungstheorien ist oft ein Verdacht. Die Frage, wem das Ereignis oder die Situation nützt, führt direkt zu den Verschwörern. „Beweise“ müssen die Theorie dann zwangsläufig stützen.

Sind Verschwörungstheorien einmal in Umlauf, können sie ungeheure Formen annehmen. Sie sind deswegen so schwer zu widerlegen, weil jeder, der es versucht, sogleich in den Verdacht gerät, selbst Teil dieser Verschwörung zu sein.

Über die ungeheuren Formen haben wir gerade schon was gehört: die Verschwörungstheorien der Regierung kosten Menschenleben. Fast immer. Theorien stehen übrigens immer am Anfang einer jeden Erkenntnis, immer werden Beweise verlangt, aber nicht immer führen die direkt zu den Verschwörern – das liegt daran, dass die gerne geheim bleiben und sich gut schützen, um der Strafverfolgung zu entgehen. Ja – ich weiß: das macht sie richtig böse – aber so sind die halt. So ist bis heute noch nicht klar, welche Rolle der zukünftige Bundeskanzler Olaf Scholz beim Cum-Ex-Skandal hatte – jener Verschwörung von Bankern und Anlegern gegen den Steuerzahler, die uns viele Milliarden Euro gekostet hat (siehe z.B. Die Zeit). Aber Cum-Ex – obwohl es alle Bedingungen einer Verschwörung der Bundeszentrale für politische Bildung erfüllt (eine Gruppe von Menschen schließt sich im Geheimen zum Schaden anderer zusammen…) – wird ja eher als Skandal verkauft denn als Verschwörung. Nehmen wir eine andere: die P2-Loge. Die NZZ berichtet aktuell in diesem Jahr darüber (siehe NZZ):

Durch Zufall deckten Mailänder Steuerfahnder 1981 die grösste Verschwörung in der Geschichte Italiens auf. Beteiligt waren Minister, Generäle und Richter. Sie planten erst einen Coup, begnügten sich dann aber damit, die Demokratie zu untergraben.

Liest sich wie in einem Krimi – ist aber doch wahr:

Dabei entdeckten Agenten der Finanzpolizei am 17. März 1981 in einem Koffer neben anderen brisanten Unterlagen ein Register, auf dem 962 Namen standen. Es wurde schnell klar, dass es sich dabei um die Mitgliederliste der sagenumwobenen Geheimloge Propaganda Due (P2) handelte, eines okkulten Ausläufers der jahrhundertealten Freimaurerloge Grande Oriente d’Italia.

Eine okkulte Freimaurerloge, jahrhundertealt? Das muss ganz großes Kino sein. Und am Anfang … stand ein Verdacht. Spannend, wer da alles dran beteiligt war:

44 Parlamentarier standen darauf, 3 Minister, 5 Staatssekretäre, zahlreiche hohe Parteifunktionäre und Beamte, Dutzende Generäle und andere hohe Militärs, die Spitzen der Geheimdienste und der Finanzpolizei, mehrere Diplomaten, Richter und Staatsanwälte, einflussreiche Journalisten, Verleger und diverse Unternehmer, unter ihnen Silvio Berlusconi.

Wundert es wen, dass diese Verschwörung bis heute nicht vollständig aufgedeckt wurde? Einer der Verschwörer wurde danach Chef von ganz Italien. Kann man sich vorstellen, was geschehen wäre, wenn diese Steuerfahnder nicht durch Zufall auf diese Listen gestoßen wären? Wir hätten eine Dikatatur in Italien. Und wer weiß, ob nicht in Deutschland dann andere auf ähnliche Ideen gekommen wären. Verschwörungstheorien können ungeheure Formen annehmen, ja. Aber Verschwörungen … noch viel mehr.

Zurück  zu EU.

5. Verschwörungstheorien werden aus verschiedenen Gründen verbreitet:

Die meisten glauben tatsächlich, dass sie stimmen. Manche wiederum wollen bewusst provozieren, andere aus politischen oder finanziellen Gründen manipulieren oder ins Visier nehmen. Vorsicht: Verschwörungstheorien kursieren überall — im Internet, im Freundeskreis oder in der Verwandtschaft.

Ja, in der Tat: diese Theorien kursieren überall. Jeder fünfte glaubt daran (siehe nd-aktuell). Manche provozieren gerne mit wilden Thesen – ich zum Beispiel. Die US-Klitsche manipuliert, um weltweite Herrschaftsansprüche durchzusetzen (siehe Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert). Prinz Harry offenbart Verschwörungen der Monarchie gegen seine Frau (siehe nach-welt). Amazon, Apple und Microsoft – offiziell engagierte Klimaschützer – unterstützen Lobbyisten (eine andere Bezeichnung für professionelle Dauerverschwörer), die gegen den Klimaschutz agieren (siehe Heise). Das Schweizer Fernsehen geht noch weitere Verschwörungen an (siehe sfr): den NSA- Skandal (wie wir alle abgehört werden – inklusive Bundeskanzler), die Iran-Kontra-Affäre (USA verkaufen illegal Waffen an den Iran und unterstützen mit einem Teil der Gelder Terroristen in Mittelamerika), die Sprengung der Rainbow Warrior (französischer Geheimdienst versenkt Umweltschützer). Noch schlimmer sind die Unternehmer: sie wittern eine große Verschwörung aller Arbeitnehmer und wollen sie deshalb alle umfassend mit Spionagesoftware ausspionieren (siehe Riffreporter).

Auf die Theorie, dass Mitglieder des Bundestages das Corona-Narrativ in die Welt gesetzt haben, um an Maskendeals zu verdienen, warte ich noch.

Verlassen wir die EU und ihr gigantisches Programm im Kampf gegen „Desinformation“, welches selbst alle Elemente einer Verschwörungstheorie enthält: es unterteilt die Welt in gut (die Regierung) und böse (die anderen), machen andere zu Sündenböcken (die „Verschwörungstheoretiker“), unterstellt ihnen geheime Absichten, bringt diffuse Beweise, dass sie alles Antisemiten sind und nährt so das Märchen einer globalen nationalsozialistischen Verschwörung, die dicht davor steht, die ganze Welt zu unterjochen – wenn nicht alle sofort dem Flyer der EU folgen und die „anderen“ aussortieren, ausmerzen, ausschließen, verächtlich machen, entlarven und an den Pranger stellen.

Was Verschwörungstheorien wirklich nährt?

Das Bewusstsein über skrupellose Mächte und Gewalten, die tagtäglich unser Leben beeinflussen. Die Kenntnis etlicher aufgedeckter Verschwörungen – und die Erfahrung der Ohnmacht gegenüber diesen Umtrieben. Sie entstehen dann, wenn Regierungswahrheiten der klaren Vernunft diametral widersprechen. Und die nüchterne Wahrheit, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die aufgedeckten Verschwörungen nur die Spitze des Eisberges darstellen. 

Und die anderen 80 Prozent, die sowas nicht hören wollen?

Haben Angst, sich mit den Mächten und Gewalten anzulegen, die detalliert beschreibbar sind – aber halt aufgrund ihrer Lust an Geheimhaltung nicht jederzeit konkret zu verorten. Das sie wirken, merkt man einfach daran, dass TTIP jetzt trotzdem kommt.

Diesmal ohne großen Gegenwind.

Oder irre ich da?

Und wenn dann so eine Impfung auf breiter Front von jenen propagiert wird, die uns schon vorher betrogen haben, eine Impfung, die Geimpfte noch nicht mal vor Ungeimpften schützt (weshalb gegen diese besondere freiheitsberaubende Maßnahmen beschlossen werden): dann darf man ruhig mal beginnen, Fragen zu stellen. Da ist man wahrlich nicht sofort Antisemit, sondern hat halt nur wissenschaftliche Studien wahrgenommen, die nahelegen, sich auf Impfung nicht zu verlassen (siehe die aktuelle Untersuchung zur Wirksamkeit von Impfungen bei Springer).

Und als jemand, der die Dimensionen von Täuschung detalliert beschreiben kann (ich werde mir erlauben, das Material hier Schritt für Schritt zu veröffentlichen), fällt schon ins Auge, dass der Corona-Hype zufällig … den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems in den Hintergrund gedrängt hat (siehe t-online) und die neue Auseinandersetzung mit TTIP überflüssig machte – weil alle ängstlich in ihren Häusern saßen.

Folgen wir also lieber der EU in ihrer beruhigenden Geschichte, damit wir das Gefühl haben, dass alles unter Kontrolle ist: nirgends geschieht irgendetwas mit Absicht, es gibt keine Geheimnisse auf der Welt, überall regiert der Zufall und alle Konzerne und Parteien der Welt werden in Zukunft auf jede Art von Marketing und Werbung verzichten, weil der Konsument schon selbst weiß, was er will.

Ich kann das aber auch noch weiter vereinfachen.

Was die EU aussagen möchte ist: die Regierung hat immer Recht. Immer. Und darum hat es die Bürger einen Scheiß zu interessieren, wenn Frau von der Leyen ihren elektronischen Gedankenaustausch mit dem Chef von Pfizer löscht.

Verstanden?

 

Corona-Imfpung. Ein Faktencheck. Und ein Faktencheck über Faktenchecker.

Donnerstag, 7.10.2021. Eifel. Ja, wir leben in wirren Zeiten, oder? Wirklich wirren Zeiten. Damit wir da noch durchblicken, gibt es ja jetzt Faktenchecker, die überall aus dem Boden sprießen, teils vollkommen ohne journalistische Erfahrung – aber egal. Früher nannte man Faktenchecker einfach Journalisten, heute – nun ja: berichten die Journalisten über irgendwas, wenn die Reaktionen der Bevölkerung nicht wie gewünscht sind und die meckern, kommen die Faktenchecker und haut den Meckerern – zum Teil recht brutal, aber noch nur verbal – nochmal so richtig auf´s Maul. So geht Totalitarismus in einer angeblichen Demokratie, könnte man meinen. Aber sicher meinen die Faktenchecker das ja nur gut, handeln so aus purem Idealismus und glühender Liebe zu dem, was man ihnen als Wahrheit verkauft hat. Wahrscheinlich haben die auch alle eine Riesterrente und einen VW mit Schummelsoftware – aber lassen wir das. Frei und unabhängig sind diese hehren Gestalten – jedenfalls behaupten sie das. Nur der Wahrheit verpflichtet, edel, hilfreich und gut.

Nur: das ist eine Lüge. Die sind gar nicht unabhängig. Es gibt eine internationale Allianz der Faktenchecker, das International Fakt Checking Network, gesponstert unter anderem von Bill und Melinda Gates (siehe Norbert Häring). Es gibt aber noch mehr.  Interessiert man sich weiter für das Netzwerk so stößt man auf die Firma Poynter in den USA und findet dort die CoronaVirusFacts Alliance. Die meldet im July 2020, dass sie inzwischen über ein Team von ausgewählten Forschern verfügt, 7900 Faktenchecker in 40 Sprachen, 99 Organisationen und 77 Ländern „zur Verfügung hat“ (siehe: Poynter). Eine bemerkenswerte Streitmacht im Krieg um Meinungen. Ich wollte mir mal ihre Stellenangebote anschauen, aber leider … verstieß ich damit gegen die Sicherheitsbestimmungen. Für den Job eines Auserwählten können sich wohl nur Auserwählte bewerben, oder?

Wer gehört nun zu den Finanziers von der Corona Virus Facts Alliance? Unter anderem einer der Kochbrüder über das Charles Koch Institute (siehe Poynter.org). Das Institut ist ein Ableger der Koch-Industries der Brüder David und Charles Koch, über die der Spiegel einst schrieb Der Spiegel:

„Die Milliardärsbrüder Koch finanzieren marktradikale Politiker und den Kampf gegen Gewerkschaften. Ihr Ziel: ein Wildwestkapitalismus.“ 

Kurztitel: Revolution von oben. Sie finanzieren auch Klimawandelleugnung (siehe Wikipedia). Über ihren Kampf gegen Obama schrieb unter anderem der New Yorker: 

„Laut Charles Lewis, dem Gründer der Center for Public Integrity gegen Machtmissbrauch und Korruption, haben die Koch-Brüder einen sehr großen Einfluss auf die Politik. Sie würden weit mehr Geld dafür ausgeben als jeder Andere und hätten ein konsistentes Schema des Gesetzesbruchs, der politischen Manipulation und der Verschleierung.“ (zitiert nach Wikipedia, a.a.O.)

Hervorragende Partner für den Kampf gegen Fakenews, oder? Recherezeit: eine Stunde. Wer Lust, Zeit und Geld hat, kann da noch viel mehr finden.

Poynter hatte übrigens 2014 eine kleine finanzielle Schwäche, musste Mitarbeiter entlassen. Nun jedoch scheint es gut zu laufen.

Was machen Faktenchecker in Deutschland eigentlich so? Nun – Lügen verbreiten. Ja, ich weiß: das sollten sie von ihrem eigenen ethischen Anspruch her gar nicht machen, aber … nun ja, wenn das Geld knapp wird, gibt man sich auch mal für das Schreiben von Unfug her – was Norbert Häring schön beschrieben hat: noch während die Tagesschau über die Erfolge von Vitamin D bei der Bekämpfung von Corona berichtete, wurde ein Faktencheckerartikel eingeblendet, der das Gegenteil behauptete (siehe Norbert Häring). Warum Charles Koch was gegen Vitamin D hat, kann ich nicht sagen.

Die Corona Virus Facts Alliance hat ihre Arbeit übrigens schon im Februar 2020 begonnen. Erst am 28.2.2020 stufte die WHO Corona als internationales Risiko ein, der erste Fall in den USA trat am 23.1.2020 ein, eine Woche später erklärte die WHO Covid-19 zur internationalen Bedrohung – und gleichzeitig hatte diese Virus Facts Allians schon ihr ganze Wissen über Corona parat, um Fake-News zu bekämpfen? Oder wusste Charles Koch schon, was da zu bekämpfen ist?

Kommen wir nun zu unserem eigenen Faktencheck: die Coronaimpfung.

Ein Ergebnis kann man in dem reizenden Bundesland Bremen sehen: das Land hat die höchste Impfquote der Republik – und die höchste Inzidenz (siehe FAZ vom 2.10.2021). Eigentlich ist damit alles gesagt. Eine israelische Studie kam nur auf eine Schutzwirkung von 39 Prozent gegen die aktuelle Deltavariante (siehe Hamburger Morgenpost vom 23.8.) – ein Wunder, dass solche Artikel von erscheinen können – gegen die gewaltige Finanzmacht der Koch-Allianz. Google ist übrigens ebenfalls Finanzier von Poynter (siehe Finanzen.at), auch von Facebook gab es mal Geld (siehe Finanzen.ch) – man könnte fast meinen: die sind überall. Und gerade Facebook ist ja sehr aktiv darin, eine gewünschte Sichtweise zu Covid-19 zu hüten. Aber hierzu später mal mehr.

Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Bundesregierung als Marketingagentur und Vertriebspartner von Pharmakonzernen zur Verfügung. Bequemer kann Geld verdienen nicht sein. Natürlich werden Fakenews in Massen verstreut: so berichtete das Handelsblatt, dass man an Impfstoffen kaum verdiene (Handelsblatt vom 3.10.2021), das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt sich auch für Propaganda zur Verfügung und tönt, dass niemand mir Impfstoffen gegen Covied 19 große Profite einfahren kann (RND), die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache: Pfizer erhöht seine Umsatzerwartung beständig – aktuell auf 33 Milliarden allein durch Impfstoffe (von ca. 80 Milliarden Gesamtumsatz, siehe Ärzteblatt), AstraZeneca verdoppelt seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2021 (siehe Tagesschau), Johnson und Johnson verdoppelten ihren Gewinn im 2. Quartal 2021 (siehe Handelsblatt). Da steckt schon ganz ordentlich Geld in diesem besonderen Impfgeschäft, das man eben nicht mit anderen Impfungen vergleichen kann. Und wenn das große Geld winkt, bleiben Wahrheit und Sicherheit gerne mal auf der Strecke.

Was bekommt man eigentlich für sein Geld. Nun – der Fall Bremen könnte darauf hindeuten, dass man eigentlich nichts dafür bekommt. „Impfdurchbrüche“ werden öfter gemeldet: 11000 am 14.8 (siehe Tagesschau), 47753 am 24.9 (siehe Tagesschau). Besonders heikel – es gibt auch welche mit Todesfolge … im gleichen Artikel erfahren wir aber noch mehr (siehe Tagesschau):

„Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert, haben aber keine Symptome und daher zählt es nicht als Impfdurchbruch.“

Wir können also noch mit sehr viel mehr wirkungslosen Impfungen rechnen … zählen die nur nicht. Das kann nur Poynter durchgesetzt haben. Oder?

Was wir auf jeden Fall bekommen, sind Nebenwirkungen. Die Impfungen sind eben nicht so gut verträglich, wie Facebook und die WHO in ihren Hinweisen täglich mehrfach verbreiten – es gibt auch Tote. Womöglich ist das Risiko für Kinder bei Covid-19 sogar geringer als bei Impfungen (siehe Berliner Zeitung) – das wird man erst in einiger Zeit genau bemessen können. Was man jetzt schon sagen kann:

AstraZeneca macht Thrombosen. Dies kann man ihrem eigenen „Rote-Hand-Brief“ entnehmen (siehe akdae). Rote-Hand-Briefe muss die Pharmaindustrie immer ´rausschicken, wenn sie mal richtig dicken Mist gemacht hat. Darf ich  zitieren?

„Eine Kombination von Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit
Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit Vaxzevria beobachtet. Dies schließt schwere
Fälle ein, die als venöse Thrombose in Erscheinung treten, einschließlich des Auftretens in
ungewöhnlichen Bereichen, wie zum Beispiel zerebrale Sinusvenenthrombose, Venenthrombose im
Splanchnikusgebiet sowie arterielle Thrombose, bei gleichzeitiger Thrombozytopenie. Einige Fälle
hatten einen tödlichen Ausgang. Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten vierzehn Tage
nach der Impfung und meistens bei Frauen unter 60 Jahren auf“

Könnte also sein, dass man nach der Impfung nicht mehr lebendig ist. Ist sehr selten, d.h. einer von 10 000 könnte es kriegen. Impft man damit 80 Millionen, wären es schon 8000 schwere Fälle, mit denen man rechnen darf. Viel, oder? Aber wenn man den Gewinn damit verdoppeln kann – na ja: einfach mal Faktenchecker fragen, die kriegen ja vom Gewinn auch was ab.

Pfizer … ebenfalls ein Rote-Hand-Brief  vom 19.7.2021 (siehe akdae). Noch ein Zitat? Bitte schön:

„Fälle von Myokarditis und Perikarditis wurden sehr selten nach einer Impfung mit den COVID19 mRNA
Impfstoffen Comirnaty und Spikevax berichtet.“

Auch: sehr selten. Definition laut Beipackzettel (siehe BASG)? Interessant. Ich zitiere:

„Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

„Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen in der Brust führen können

Cool, oder? Nebenbei erfährt man, dass es auch zu massiven Schwellungen in Gliedmaßen und Gesicht kommen kann – aber wie oft, kann keiner sagen.

Ersparen wir uns einfach mal das Prozedere bei Johnson und Johnson – das kann jeder mal selber machen. Bleiben wir bei Pfizer und der gelegentlich vorkommenden Entzündung des Herzmuskels. Ich kann Pfizer da helfen: es sind 2,4 auf 100 000 Fälle (siehe: Deutsche Herzstifung). Auf Deutschland umgerechnet, wären es nur 800. Und – das kriegen wir ja auch mit: Herzmuskelentzündung ist ja ziemlich harmlos. Klingt schnell wieder ab. Hört man ja überall, wo Faktenchecker aktiv sind.

Da gibt es nur ein Problem: die Langzeitbeobachtung. Die fehlt ja noch. Die Impfstoffe haben nur eine Notfallzulassung – und würde die Regierung (wieviel Geld kriegen die eigentlich vom Kuchen ab?) die Notlage nicht per Dekret immer weiter verlängern, könnte man die Impfungen gar nicht weiter fortsetzen. Kardiologen haben da eine andere Prognose – sie haben eine durch Viren ausgelöste Myokarditis länger untersucht – die 10-Jahrenssterblichkeit ist hoch (siehe Kardiologie.org). Wir werden also erst viel später erfahren, wie viel Opfer die Impfung gefordert hat.

Oder sehen wir das schon jetzt – und schauen nur nicht hin?

Mehrere Nachrichtenportale bringen Meldungen über eine seltsame Entwicklung – darunter die renommierte Times. Das ist die Rede von einem „mysteriösen“ Anstieg von Herzinfarkten (siehe Times). Die Impfquote in Großbritannien beträgt 67 Prozent. Diesen Ansteig von Infarkten kennen wir auch aus Deutschland (siehe swr). Wenn man einerseits Stoffe spritzt, die das Herz angreifen oder Arterien verstopfen können, und man andererseits mehr Herztote hat, finde ich das persönlich erstmal nichts mysteriös – sondern besorgniserregend.

Wie ist eigentlich die Wirkung der Impfung – die für Einzelne tödlich verlaufen kann?

Nun – eher bescheiden, wie eine neue Studie aus Israel zeigt (siehe Medrvix.org). Bezüglich messbarer Antikörper unterlagen die Geimpften deutlich den Genesenen – nach sechs Monaten. Lediglich am Anfang schafft es die Impfung, Wirkung zu entfalten: eine super Aussicht für die Rendite.

Darf ich mal kurz aufs Impfen generell zu sprechen kommen? Ich habe da interessante Fakten zum Thema Grippe gefunden. Beim Bundesministerim für Bildung und Forschung fand ich einen Artikel – allerdings von 2015 – darüber, warum Grippeimpfungen bei älteren Menschen oft gar nicht wirkt (siehe BmBF). Doch nicht nur das: es gab auch mal eine Impfung, die hatte eine negative Wirkung (siehe Pharmazeutische Zeitung):

„Für die einzelnen Influenza-A-Virusstämme berechnete das RKI die Effektivität getrennt. Gegen eine Influenza-A(H1N1)-Infektion schützte die Impfung mit einer Effektivität von 61 Prozent recht gut. Dagegen bestand gegen eine Infektion mit Influenza-A(H3N2) gar kein Schutz. Die Effektivität fiel mit -28 Prozent sogar negativ aus, was ein tendenziell höheres Erkrankungsrisiko für Geimpfte vermuten lässt.“

Das betraf die Grippesaison 2018/2019. So sehr kann die Pharmaindustrie danebenhauen.

Wie weit hat die jetzt danebengehauen?

Um uns der Frage als offene, demokratische Zivilgesellschaft widmen zu können, müssen wir zuerst einmal die Propagandapostillen der Koch-Industries als solche entlarven: die „Faktenchecker“, die überall wie Pilze aus dem Boden schießen, weil es Poynter nun scheinbar nicht mehr an Geld mangelt.

Natürlich kann es sein, dass diese Impfstoffe sich trotzdem als supergut und supersicher erweisen.

Nur – wenn die so sicher sind: warum übernimmt dann keiner die volle Haftung für sie? Weder Regierung, noch Arzt, noch Firma haften derzeit – mal von einer möglichen billigen Grundrente für Behinderte abgesehen?

Und wieso werden eigentlich – zwei Jahre nach Beginn der Pandemie – keine der guten, alten, bewährten Totimpfstoffe (oder Lebendimpfstoffe) entwickelt, sondern nur dieser moderne Kram, der einem zurecht unheimlich sein kann?

Und wieso darf man dann – wenn alles so harmlos und sauber ist – darüber nicht öffentich debattieren, ohne das ein Battalion Faktenchecker sofort mit alle Kanonen auf einen schießt, als wäre man Staatsfeind Nr. 1 ?

Soweit mein persönlicher Faktencheck zum Thema Coronaimpfung, angestellt zum Zwecke der persönlichen Impfentscheidung, die erstmal negativ bleibt – wie ich finde, aus gutem Grund. Die Leistungsfähigkeit meines Immunssystems schätze ich als vergleichsweise sehr gut ein – was meine persönliche Nutzen-Risiko-Einschätzung zuungunsten der Impfung ausfallen läßt – obwohl ich Impfungen anderer Art eher positiv gegenüberstehe.


Corona – das Ende der Pandemie … und ein Fall von Impfnötigung

Montag. 4.10.2021. Eifel. War lange keine Zeit hier für ausführliche Gedanken, oder? Und ist viel passiert: wir haben Pandemie da draußen. Letztens hat mich jemand gefragt, was ich wohl von der Pandemie mitbekommen hätte – ohne Medienkonsum. Die Antwort war schnell gefunden: nichts. Gar nichts. Sicher – ein paar sind gestorben – aber ich habe die letzten Jahre viele Freunde zu Grabe getragen, ohne zu wissen, woran sie jetzt gestorben sind. Es gab ja auch viel Gerede über die Pandemie, anfangs wollte die Regierung ja gar nicht so richtig daran glauben – was mich schon störte, denn immerhin konnte man die Daten aus China ja öffentlich lesen, da war ja nichts geheim. Manchmal denke ich: außer mir hat die keiner gelesen, was da geschrieben stand war schon bedrohlich … und allen ist seit Jahrzehnten klar, dass unser moderne Lebensstil uns enorm angreifbar macht, wenn dann denn mal ein Virus kommt, der nicht harmlos ist. Aber gut – im März ist die Regierung dann umgeschwenkt – so wie weltweit fast alle Regierungen. Hatten die doch die Studien gelesen?

Nun – im März war noch etwas ganz anderes passiert. Darf ich mal aus einem Interview zitieren (siehe t-online)?

„Der Markt für amerikanische Staatsanleihen hörte im März 2020 schlichtweg auf zu funktionieren. Wir reden hier von einem Markt, der Billionen Dollar umfasst. Auch das mag noch harmlos klingen, aber auf US-Staatsanleihen baut eben der ganze Globus seine Reserven an Liquidität auf. Auch Großbritannien und die Eurozone wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Lage war außerordentlich ernst, beinahe hätte es den Rest der Welt mit hinfort gerissen.“

Der Finanzexperte Adam Tooze erwähnt auch den Einbrauch der US-Wirtschaft im April im 20 Prozent … also: nachdem der Markt für amerikanische Staatsanleihen zusammengebrochen ist. Gut, dass wir damals als Konsumenten, Bürger, Endverbraucher (was für ein fieses Wort eigentlich), abhängig Beschäftigte (noch viel fieser) nichts davon mitbekommen haben: nicht auszudenken, was dann geschehen wäre. Womöglich hätte es nie wieder Klopapier gegeben. Oder überhaupt irgendwas.

Jetzt kann man das natürlich so stehen lassen. Muss man sogar, denn in diesen Zeiten, wo „Faktenchecker“ – zum Teil mit wirklich primitivsten Mitteln und einer Ausbildung, mit der man beim WDR noch nicht mal Kaffee kochen dürfte – als Gesinnungspolizei über jeden herfallen, der es sich erlaubt, beim Vorlesen der Regierungserklärungen nicht stramm zu stehen – darf man sich keine eigenen Gedanken mehr machen: immerhin ist Pandemie, wir sind im Krieg, tragen alle Uniform (also – solche Masken, von deren Unschädlichkeit nicht alle völlig überzeugt sind), alle machen, was der Staat befiehlt … oder dringlich empfiehlt, weil ihm das Grundgesetz da noch ein paar Grenzen setzt.

Trotzdem denke ich, ob nicht mal ein Planspiel erlaubt ist – so wie man ja auch lange vor Corona Planspiele gegen Monsterviren durchgespielt hatte … was nun ziemlich weise war, denn: irgendwann kann sowas wirklich eintreten, wir sind viel so aufgestellt, dass wir eine leichte Beute für jeden Virus sind, der es ernst meint – unsere ganze irre Reiserei macht uns maximal verletztlich … auch ein Fakt, den man nicht vergessen darf.

Gehen wir also mal davon aus, dass das Weltfinanzsystem wirklich vor dem Kollaps stand. Gewarnt davor wurde ja schon lange (wir berichteten), das Casino, das 2008 expodierte, lief ja wieder mit Hochtouren weiter, weil – ja: die US-Staatsanleihen – fast hätte ich Staatsanleichen geschrieben – letztlich das ganze Casino absichern. Ich habe da noch in Erinnerung, dass ich vor zwanzig Jahren mal gelesen habe, es gäbe da in den USA so eine Sicherheitsklausel, die für den Fall eines großen (also: wirklich großen) Börsencrash den Einsatz der Nationalgarde vorsieht, damit die öffentliche Ordnung gewährleistet bleibt – was natürlich selbst große Verwerfungen hervorrufen würde. Wäre es da zu weit gedacht, wenn man … nun ja: einfach mal beschließt, eine Grippeepidemie etwas „aufzublasen“, damit alle beschäftigt sind, ja, sogar von den Straße sind, in ihren Häusern hocken und ängstlich auf Rettung warten?

Wäre sowas zu weit gedacht? Ich möchte nur daran erinnern, was letztes Jahr geschah, als die Maßnahmen ernster wurden: nur diese leichte Verwerfung des Alltagslebens hatte zu einer Verknappung des Klopapiers geführt – man kann sich vorstellen, was damals geschehen wäre, wenn man den abhänging beschäftigten Endverbrauchern erzählt hätte, dass all´ ihr Geld bald gar nichts mehr Wert ist – oder? Das kann schon dazu führen, dass … nun ja, man sich Notfallpläne ausdenkt, die weltweit genauso gut funktionieren würden wie eine Pandemie: man hätte ja alle Banken, alle Regierungen, alle Reichen dieser Welt und alle Entscheidungsträger sofort auf seiner Seite, jeder würde verstehen, dass es um sein Geld geht – und das jetzt geschlossenes Handeln wichtig wäre.

Nun ja – wer kann das schon wissen. Vielleicht war es ja auch eine Pandemie. Es ist auch sicher nicht falsch, hier Vorsicht walten zu lassen, vorschnelles Urteilen wäre hier schon ein wenig verantwortungslos … aber … etwas Skepsis ist angebracht, vor allem dann, wenn die Regierung aus der Pandemie eine Gelegenheit macht, ihre Macht gewaltig auszudehnen. Sicher haben wir in Deutschland viele Corona-Tote – obwohl ich selbst mitlerweile sehr verwirrt bin, wie viele es denn wirklich sind … die Zählweise ist da oft unklar, aber wir haben noch um so mehr Herz-Kreislauf-Tote, ohne dass die Regierung sich genötigt fühlt, den Dicken, den Rauchern und den Gesundheitsmuffeln vorzuschreiben, wie viel sie jetzt wiegen dürfen, was sie essen sollen oder wann sie sich bewegen müssen, und dass, obwohl wissenschaftlich beweisbar wäre, dass diese Toten verhinderbar sind. 331200 sind daran 2020 verstorben (siehe: Destasis): Grund genug, sofort einzuschreiten … oder?

Andererseits … sehe ich die Auswertung eines Marcel Barz (siehe: Die Pandemie in Rohdaten) oder des Studenten Sebastian (siehe: Die Zerstörung des Corona-Hypes), dann muss ich sagen: da sind Zweifel schon angebracht, erst Recht jetzt, wo alle von der vierten Welle reden … aber kaum noch einer stirbt – und das an der gefährlichen Delta-Variante, vor der man uns so Angst gemacht hatte und die inzwischen 97 Prozent alle Infektionen ausmacht (siehe Ärzteblatt). Nur …. die Deltavariante ist gar nicht mehr so gefährlich – und das sagen jetzt nicht irgendwelche Querdenker oder Coronaleugner, sondern die angesehene Helmholtz-Gesellschaft, ich zitiere (siehe: Helmholtz)

„Laut einer Studie der PHE ist die Todesrate unter Patienten mit der Delta-Variante seit ihrem Auftreten Ende März 2021 konstant gering bei 0,2 % geblieben. Der Schutz vor schweren und tödlichen Verläufen durch die Impfung spielt dabei vermutlich eine wichtige Rolle.“

Den zweiten Satz habe ich der Vollständigkeit halber stehen gelassen, möchte aber darauf hinweisen, dass „vermutlich“ kein Argument ist – erst Recht nicht, da die Wirksamkeit der Impfungen bei der Delta-Variante geringer ist als gegen die Alpha-Variante. Es gab dazu einen schönen Feldversuch, auf den ich nochmal hinweisen möchte: eine Party in Münster, zu der nur Genesen und Geimpfte zugelassen wurden, 380 Leute feierten auf engstem Raum … und 85 infizierten sich trotz Impfschutz (siehe: FAZ). Kein Todesfall. Und – noch viel wichtiger eigentlich: 295 trotz günstigster Voraussetzungen nicht infiziert. Man kann sich vorstellen, wie hoch die Infektionsrate bei Aldi wäre … und wie viel Masken auf einem Parkplatz wirklich bringen, oder?

Natürlich weiß ich, dass ich mich mit solchen Überlegungen an den Rand der sozialen Ächtung bringe … aber ich zitiere hier ja keine Querdenker, sondern eher den Herrn Drosten, hier in einem Interview aus dem Jahre 2009 (siehe Generalanzeiger)

„Deshalb ist es für das Virus vielleicht gar nicht mehr notwendig, sich noch weiter zu verändern. Man muss sich immer klar machen, dass ein Virus kein Interesse daran hat, seinen Wirt zu töten oder krank zu machen – es will sich nur verbreiten, und das gerne möglichst unauffällig.“

Sicher, für abhängig beschäftigte Endverbraucher ist es schwer nachzuvollziehen, dass ein Virus – also ein Ding, das noch nicht mal die Definition von „Leben“ vollständig erfüllt – einen bewussten Plan haben soll, einen Willen, eine Absicht, sogar „Interesse“ – aber es ist doch beruhigend, dass es uns im Prinzip eigentlich nicht wirklich umbringen will, sondern möglichst unaufällig mit uns zusammenleben möchte … und darf ich dann aufgrund dieser Tatsache mutmaßen, dass es die Deltavariante hervorgebracht hat, um uns alle zu schonen und friedlich mit uns zu koexistieren?

Ach, wo denke ich da schon wieder herum. Wahrscheinlich lese ich zuviel und gehorche zuwenig. Liegt wohl an Prof. Dr. Matthias Schrappe, den ich gerne mal zitieren möchte (siehe die empfehlenswerte Zusammenstellung kritischer Stimmen bei allesaufdentisch):

„Von der Evidenz-basierten Gesundheitsversorgung, die Studien bewertet, transparent zusammenfasst und sich vor allem einer multidisziplinären Herangehensweise bedient, sind wir wieder in die „Eminenz-basierten“ Medizin zurückgefallen, wie sie vor 50 Jahren noch üblich war, als Einzelpersonen mit ihrer Meinung die Behandlung bestimmten.“

Und Eminenzbasierte Medizin ist nun mal leider … keine Wissenschaft mehr. Auch dann nicht, wenn noch so viel medialer Druck aufgebaut wird, um Abweichler  zum Schweigen zu bringen.

Nun las man in der Überschrift vom Ende der Pandemie – und ich möchte nicht zu falschen Schlüssen verleiten, sie sei nun wirklich beendet … aber ich möchte meine Meinung kundtun, dass wir sie jetzt beenden müssen. So wie sich die innenpolitische Situation in den letzten beiden Jahren entwickelt hat, hat sich das Regierungsnarrativ zu einem eigenen Virus entwickelt, zu einem Gift, dass den menschlichen Zusammenhalt zersetzt hat und geeignet ist, ihn weiter zu zersetzen und somit die Grundlage unserer menschlichen Gemeinschaft zerstört – darum ist das Ende der Pandemie unausweichlich. Muss ich wirklich daran erinnern – in Deutschland (!) – dass ein degeneriertes Staatswesen am Ende viel mehr Menschen das Leben kosten wird als das Corona-Virus?

Ich würde mich sehr freuen, wenn man mit gleicher Wucht einem ganz anderen Übel zu Leibe rücken würde: dem Krieg selbst. Aber das ist ein Thema, um das wir uns noch gesondert kümmern werden.

Zudem … nun ja. bin ich auch persönlich betroffen von dem augenblicklichen Wahn, der durch das Land zieht. Ich meine das Impfen – wobei ich wahrlich kein Impfskeptiker bin. Es gibt genügend Impfungen, die gut durchdacht, sinnvoll und effektiv sind … aber das gilt halt nicht für alle. Ich möchte mich diesem Thema zu einem anderen Zeitpunkt gründlicher widmen, keine Sorge, das kommt schon. Augenblicklich muss ich mit der Tatsache leben, dass man meinen Sohn (schwerbedindert, Autist) so lange „bearbeitet“ hat, dass er sich hat impfen lassen. Nun – er ist volljährig, will keinen Ärger – und hat den Druck einfach nicht mehr ausgehalten. Ich selbst stehe dem „modernen Kram“ eher skeptisch gegenüber, bin verunsichert durch Todesfälle (ja – die sind gut dokumentiert, fraglich ist derzeit noch, wie viele wirklich an den Impfungen gestorben sind … und die Häufigkeit der Meldungen von schweren Nebenwirkungen verunsichert mich zutiefst), gedenke aber im Schadensfalle alle Register zu ziehen, die ein Rechtsstaat bereit hält. Das sowas aber in unserem Land geschehen kann, läßt mich schwer erschüttert zurück. Wirklich: schwer erschüttert. Und ich frage mich ernsthaft: wie häufig passiert sowas derzeit?

PS: ein abschließendes Wort an die Stammleser: ich muss mich entschuldigen: ich war vier Jahre an Hauptschulen, habe Menschen ohne Chancen Zukunft vermittelt. Spannende Tätigkeit. War auch erfolgreich – aber die Regierung hat die Maßnahme so verwässert, dass nur noch Verwaltung möglich war … wie üblich. Dann habe ich die Frau meines Lebens kennengelernt – also: jene Frau, von der ich immer wusste, dass es sie gibt, sie aber nie gefunden habe. Auf einmal stand sie vor mir – und auch das hat Zeit gekostet. Aber nun gedenke ich, wieder in das Geschäft der Meinungsbildung zurückzukehren, das ich bisher nebenbei bei Facebook (ohne sonderliche Sperre) betrieben habe. Die von mir so geliebten Debatten können leider nur dort geführt werden, hier sind wir leider so aufgestellt (finanziell und personell), dass wir diesen Service nicht länger leisten konnten.

PS 2: wird auch mal Zeit, meinem Freund Werner Menne dafür zu danken, dass er trotz widrigster Umstände diesen Ort mit Leben gefüllt hat. Ich werde mein Bestes tun, ihn jetzt wieder mit Worten zu füllen.

Bundeswehr ´raus aus Afghanistan

Na, dass ich das nochmal erleben darf. Die Bundeswehr zieht aus Afghanistan ab. Unglaublich, oder? Wie wichtig war es die letzten zwanzig Jahre, dass „wir“ am Hindukusch verteidigt werden – die meisten wissen wahrscheinlich gar nicht, wo das ist, aber SPD, Grüne und danach die DauerCDU wussten ganz genau, dass hier alles zusammenbrechen wird, wenn wir nicht die Muslime in Afghanistan entschieden bekämpfen – tausende von Kilometern von Bielefeld entfernt. Nicht mehr der Russe stand jeden Tag vor der Tür, sondern der Moslem – den man, wenn er nicht auf deutschem Boden steht, Terrorist nennt. Man muss da fein unterscheiden, der „Kampf der Kulturen“ – von Kräften in den USA für das 21. Jahrhundert ausgerufen, noch lange bevor es nine-eleven gab – findet weltweit statt … es sei denn, die Terroristen schaffen es über die Bundesgrenze, dann werden daraus flugs Neubürger – und mit dieser an Schizophrenie grenzenden Einstellung leben wir seit vielen Jahren, ohne dass einem auffällt, dass Muslime auch außerhalb der Bundesgrenzen ein Lebensrecht haben sollen.
Was darf ich zu diesem Einsatz heute in der Tagesschau lesen? Ich zitiere mal:
„Wehrbeauftragte Eva Högl, die mit Blick auf künftige Einsätze mahnt, die Ziele genauer zu definieren. „Für jede einzelne Soldatin und jeden einzelnen Soldaten ist es wichtig zu wissen: Warum bin ich dort? Was ist mein Auftrag? Was möchte ich hier erreichen?“
Genau diese Ziele seien während des Afghanistan-Einsatzes weder klar formuliert, noch jemals überprüft worden, kritisiert auch Winfried Nachtwei.“ (Meldung vom 30.6.2021, 3,59 Uhr).
Ja, darf man ruhig zweimal lesen: unsere Soldaten wussten weder warum sie eigentlich da waren, noch was da zu tun ist oder was erreicht werden sollte. Ich nehme aber mal an, dass die Bundesregierung den Einsatz als vollen Erfolg wertet.
Warum man da war? Es gab da so eine Geschichte von Osama bin Laden und den 21 Räubern, die mit zwei Flugzeugen drei Häuser in New York zum Einsturz brachten – die meisten von ihnen – inklusive Bin Laden – stammten aus: Trommelwirbel!: Saudi Arabien. Klar, wenn so viele Saudis die USA angreifen, da muss man den Irak und Afghanistan überfallen. Ich schmeiße auch Steine auf den Nachbarshund, wenn mein Wellensittich auf die Zeitung gemacht hat.
Vom „Clash of Civilisations“ (Kampf der Kulturen, Samuel Huntington 1996) hört man hier gar nichts mehr – aber das darf man den Soldaten ruhig mal sagen: ihr wart in Afghanistan, um Muslime zu jagen (Sprachregelung: Taliban). Und der eine oder andere Tote durch Geflüchtete in Deutschland ist genau diesem bestialischen Kampf der Kaugummikultur USA gegen den Islam zuzurechnen: die wehren sich halt, wie sie können. Die können nur nicht viel.
Unterm Strich marschieren die Taliban gerade durch Afghanistan, als hätte es den Krieg gar nicht gegeben – die scheinen die 20 Jahre „Kampf gegen den Terror“ gut überstanden zu haben. Kein Wunder: als die Sowjetunion dort zur Rettung des kommunistischen Regimes einmarschierte (was natürlich was ganz ganz ganz anderes war als der Einmarsch der USA) wurde die Taliban gezielt von den USA als Terrorgruppe gegen die russische Besatzung aufgebaut. (hierzu bitte den Artikel der Konrad-Adenauer-Stiftung „Die afghanische Tragödie – amerikanische Verantwortung“ lesen).
Und schon jetzt deutet die Tagesschau die nächste Tragödie an: die Chinesen und die Inder kommen. Unser Hindukusch scheint verloren.
Darf man zu dem Einsatz mal ein deutliches Wort sagen? Ihr habt den Krieg dort mit Pauken und Trompeten verloren. Punkt. Aber vielleicht war das ja auch kein Krieg. Gibt ja da jetzt immer neue Sprachregelungen: Gruppenreise mit Adventureelementen … oder so. Kann man vielleicht auch bald bei Tui buchen?
Keiner wusste, warum man eigentlich da war, weshalb jetzt wohl alle froh sind, da wieder weg zu kommen. 68000 Tote Afghanen hatte der Einsatz erzeugt. 59 Bundeswehrsoldaten überlebten ihn nicht. Jeder von ihnen ist einer zuviel. Gestorben sind sie … als Söldner für das neue amerikanische Jahrhundert. Oder darf man das jetzt noch nicht so sagen?

Gedanken zu Würzburg – bei Facebook zensiert

Nun – natürlich mache ich mir meine Gedanken über Würzburg. Keine schlimmen eigentlich, mal abgesehen davon, dass ich moderne Spielarten des Islam kritisch sehe. Zwei Tage später erfahre ich: das wird zensiert. Schon wieder was. Nur: ich verstehe nicht, warum – vielleicht kann mir da jemand helfen? Wäre auch schön, denn sonst käme mir der Verdacht, dass das Abschlachten von Frauen ok ist … aber sich eine kritische Meinung darüber bilden nicht.
Drei Tote. Fünf Verletzte. „Allah ist groß“. Man gewöhnt sich dran. Ich nicht. Ich mochte dieses Land, als man noch unbewaffnet aber sich trotzdem sicher fühlend durch die Gassen schleichen konnte. Gut – Morde gab es schon früher. Wer glaubt, der weiße Mann sei ein Unschuldslamm, der irrt. Muss man einfach nur in die Geschichte schauen – oder in die Mordstatistiken. In den USA sind alle Massenmörder weiße Männer. Gruselig, diese Typen.
Es wird ja noch ermittelt, sagt man. Aber im ersten Moment sieht es aus, als hätte der Täter gezielt Frauen angegriffen. Ich finde, man darf wahrnehmen, dass manche junge Männer Frauen nur vollverhüllt kennen – je mehr Allah, desto mehr Hülle. Ich finde auch, dass man kulturelle Unterschiede wahrnehmen darf: da gibt es Kulturen, die schneiden Körperteile und Köpfe ab, gerne auch öffentlich – und es gibt Kulturen, die haben das lange hinter sich. Und ich finde, dass letztere das Recht haben müssen zu sagen: das wollen wir nicht mehr. Das Kritik am Abschneiden von Köpfen und Körperteilen jetzt politisch „rechts“ sein soll, wäre mir neu: eigentlich war größere Humanität immer „links“ eingeordnet – aber vielleicht ist das heute anders, wenn man nur ordentlich und stramm durchgendert.
Ich finde sogar, dass man andere fürs Köpfe und Hände abschneiden kritisieren darf, selbst wenn die das in ihrem eigenen Land machen. Brutale Babarei wird nicht erträglicher, nur weils der Ölscheich bei sich zuhause macht. Seltsamerweise … investiert da kein Milliardär in Menschenrechte, noch marschieren dort die Amerikaner ein.
Lese ich dann, dass der Täter psychisch krank war und schon auffällig wegen seiner Aggressionen, bleibt mir etwas die Luft weg: da haben wohl viele Augen großmütig über die Auffälligkeiten hinweggeschaut – was jetzt Menschenleben gekostet hat.
Darum mal eine Anmerkung: es ist sehr schwer für junge Männer aus Allahs Reich, die Kleiderordnung der Frauen im Westen zu verstehen – zumal Frauen in ihren Heimatländern meist ähnlich wie Vieh behandelt werden dürfen. Das Frauen eine eigene Sexualität leben und damit spielen dürfen, ist ihnen völlig fremd und überfordert sie schnell – wenn Frau ihnen nicht sofort zu Willen ist. Das bringt dann Stress für das Gehirn mit sich … und der macht krank. Habe ich jedenfalls so bei Psychoanalytikern gelernt.
Wann darf das mal Allgemeinwissen werden – und Folgen haben? Ich fände es nicht verwerflich, darüber nachzudenken, analog zu einer Entnazifizierung eine Entislamisiserung bei Übertritt über die Landesgrenze zu fordern und den Reisenden, Gästen oder Neubürgern klar aufzuzeigen, welche Grenzen das Grundgesetz den eigenen Wahnideen setzt.
Alternativ dazu könnte man drüber nachdenken, die Bundesbürger zu bewaffnen – damit nicht nur die anderen immer Messer haben.
Ich weiß: das ist gedanklich schwere Kost. Einfacher ist es, alle Menschen zu Heiligen zu erklären, die man einfach nur liebhaben kann. Wäre mir auch lieb. Aber ich möchte gleichzeitig auch auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland keinen einzigen Allah-Toten mehr haben. Ich finde: die braucht man nicht. Oder? Kenne übrigens auch nette Muslime. Kannte die früher sogar als äußerst friedfertig. Aber seit einige Zeit gibt es erkennbar neue Modelle, die mir nicht so gefallen – und dieser neue Islam kann auch nicht zu Deutschland gehören, weil er in vielfältiger Form die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte ignoriert – vor allem bei Frauen und Homosexuellen. Oder irre ich da jetzt total – vor lauter Entsetzen über die bestialischen willkürlichen Morde?

Lang lebe Gott … der Neue!

Ja, ich möchte gerne mal über Gott reden. Nein, keine Angst: bin jetzt kein Zeuge Jehovas geworden, geht ja auch nicht um meinen Gott, sondern um Ihren. Ich persönlich fand die Legende vom Christengott immer ganz angenehm, aber sie hat sich nicht durchgesetzt: da hat doch vor 3000 Jahren jemand ein Gottesbild erfunden, um die Menschheit von allen anderen Götter zu befreien – Göttern, die mordeten, vergewaltigten, brandschatzten, raubten und plünderten und die Menschheit zu Kriegen anstachelten: fand es ganz in Ordnung, dass dieses Saupack keine Bedeutung mehr hat.
3000 Jahre nach dieser Legende – die nur selten mal erzählt wird, weil „Kirche“ aus dem Gott des alten Testamentes einen der zornigen, wütenden, strafenden Ungeheuer gemacht hat: Priester aller Art kommen mit solchen Drohgestalten besser klar – ist wieder ein neuer Götze da, dem alle dienen: und als aufgeklärter Mensch schaut man überrascht drein: wie kann das sein, dass sowas nochmal geschieht? Und doch ist es Realität:
„Den Kern der neoliberalen Ideologie bildet also eine Markttheologie, die eine „völlige Unwissenheit aller im Angesicht eines allwissenden Marktes postuliert“ und dem Menschen eine unaufhebbare grundsätzliche Unwissenheit über alle gesellschaftlichen Verhältnisse zuschreibt. Die eigene soziale Lebenswelt wird dabei in grundsätzlicher Weise als undurchschaubar, unvorhersehbar, unberechenbar und durch eigenes Handeln nicht mehr beeinflussbar erklärt.“
(aus: Rainer Mausfeld, Angst und Macht, Westend 2019, Seite 78).
Der Markt als Gott, der uns wieder in das dunkle Zeitalter der Unmündigkeit zurückwirft. Eine Markttheologie, die uns alle zu Gläubigen macht … und das erkärt hinreichend die seltsame Lage zur Corona-Debatte, wo wissenschaftliche Debatte zu Auseinandersetzungen von „Teams“ geworden ist – als Fußballersatz, sozusagen. Nur: so – und das merken ja immer mehr – lassen sich gesellschaftliche Probleme nicht lösen. Aber wie gegen einen Gott vorgehen, dessen Macht den eigenen Arbeitsplatz, das eigene Konto, den eigenen Wohnraum beinhaltet – und der jederzeit ungnädig werden kann, ja sogar systematisch ungnädig wird, in der er – wie Mausfeld an anderer Stelle schreibt – immer mehr Ausgestoßene schafft, damit die Übriggebliebenen schneller rennen (und sich begeistert ömpfen lassen, um wieder mitrennen zu können).
3000 Jahre, nachdem der jüdischen Gott den menschenfressenden Baal verdrängt hat, haben wir einen neuen menschenfressenden Gott installiert, dessen Markttheologie uns zurück ins finstere Mittelalter stößt … und das, obwohl die Mehrheit der Mitmenschen nur Nachteile davon hat: das ist schon eine priesterliche Meisterleistung.
Und es läßt einen fassungslos zurück zu erleben, wie weit man das Rad der Geschichte zurückdrehen kann.
Oder?

Staunen über Corona

Nun – ich staune über Entwicklungen in diesem Lande. Ich weiß: Corona ist ein Thema, das keiner mehr hören kann und will – zudem ist es weg, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 7. Eigentlich ein Grund sich zu freuen, doch dann muss ich in der Tagesschau lesen: die ist eigentlich blöd, diese Inzidenz, wir bräuchten ganz andere Kriterien, um die tödliche Gefahr zu beschreiben. Und wenn Corona nach den anderen Kriterien auch weg wäre? Einfach, weil der Sommer schon letztes Jahr das Infektionsgeschehen gegen Null gefahren hat?
Andere Länder haben ja die Intensivbettenbelegung als Kriterium beschrieben – geht ja auch. Nur: auch hier kann man kaum klare Daten erheben, denn: aufgrund „monetärer Anreize“ wurde wohl die Anzahl der belegten Intensivbetten manipuliert – in welchem Ausmaß, kann jedoch keiner sagen, sagt die Tagesschau. Auf jeden Fall war es ein goldenes Jahr für die Krankenhäuser – die einen enormen Gewinn eingefahren haben. Und für Rendite tut man ja quasi alles in einem kapitalistischen System. Gehört hatte ich, dass auch die PCR-Tests nicht zuverlässig sein sollen – belastbare Quellen dazu fehlen mir noch. Was aber belegbar ist: laut Ärzteblatt vom 29.10.2020 können Labore schon mal reihenweise falsch posivite Tests ausliefern … der Test selbst soll ja zu nahezu 100 Prozent sicher sein …. aber die Verfahren, wie die ausgewertet werden, scheinen unterschiedlich zu sein und sind den Behörden unbekannt. So langsam verdichtet sich für mich die Möglichkeit, dass Corona einfach nur ein Supergeschäft für die Anbieter war – und das deshalb das Infektionsgeschehen am Laufen gehalten werden muss. Wer noch zweifelt, dass hinter vielen Krankheiten reinweg finanzielle Interessen stehen, darf gerne mal in das Buch von Jörg Blech „Die Krankheitserfinder“ hineinschauen … und dann mal kritisch prüfen, was man selbst so alles an Tabletten in sich hineinstopft.
Der kritische Bürger jedoch … muss langsam Renditeinteressen bei der Corona-Berichterstattung berücksichtigen: da verdienen viele Leute daran, dass der Hype aufrecht erhalten wird und alle Panik haben. Und um Panik zu machen – da kommt die Delta-Variante gerade recht – mit folgenden Symptomen laut Tagesschau:
„Betroffene klagten über Kopfschmerzen, laufende Nase und raue Kehle.“
Die hatte ich dann nach dem letzten Grillfest.
So langsam läßt sich auch nicht mehr verbergen, dass die neuartigen mRna-Ömpfstoffe nicht ganz so sicher sind wie behauptet: hunderte Fälle von Herzmuskelentzündungen bei jungen Menschen werden aus den USA berichtet. Sowas kann auch tödlich enden. Ich finde, wir sollten als Gesellschaft mal darüber reden dürfen, wie viele Menschenleben uns die Impfgeschichte wert ist.
Besonders interessant finde ich aber die Aussage des Kinderkardiologen Matthew Oster, der meint, man sei bislang davon ausgegangen, dass Viren für Herzmuskelentzündungen verantwortlich seien. Mag es sein, dass die Ömpfung da schlummernde Viren erstmal aktiviert – oder sogar ganz eigene erzeugt?
Immerhin bin ich ja schon froh, dass wir wenigstens endlich ehrlich darüber reden können, dass Impfungen auch Menschenleben kosten. Klar: nach offizieller Legende ist der Nutzen für die Gemeinschaft (der Geldanleger) größer als der Schaden durch Nebenwirkungen – vom Individuum jedoch betrachtet sieht die Nutzen-Risiko-Analyse ganz anders aus: da kann ich mich leicht zu einhundert Prozent vor tödlichen Nebenwirkungen schützen – ich verzichte einfach ganz auf das Experiment und riskiere … Kopfschmerzen, eine laufende Nase und eine rauhe Kehle.
Die Krankheit – womöglich nicht so schlimm wie befürchtet, die Medizin nicht so sicher wie angepriesen: das kennt man von allen erfundenen Krankheiten, die Jörg Blech so schön beschrieben hat.
Jedes Jahr dieselbe Prozedur. Und das wird uns jetzt erhalten bleiben, weil die Marketingabteilungen der Pharmazie auf Hochtouren laufen und das Geschehen am Kochen halten werden. Sicher, die Umsätze bei Impfungen sind noch nicht vergleichbar mit den Umsätzen normaler Präparate … aber die Gewinnmarge für ein Produkt, dass kaum Forschung benötigte, kaum teure Studien zu Zulassung brauchte und kaum Marketing stelle ich mir schon interessant vor.
Meiner Meinung nach darf man als Öffentlichkeit jetzt besonders genau hinschauen … denn womöglich ist da ganz viel heiße Luft in dem Geschehen. Und das wird niemand zugeben wollen, weil es dann Schadensersatzforderungen gibt.
Oder?
Und noch genauer sollten wir auf die Ömpfungen schauen – und langsam normale Sicherheitsstandards fordern, wie sie beim Umgang mit Corona selbstverständlich waren – bevor wir noch mehr unangenehme Überraschungen erleben.

Nachrichtenspiegel … erstmal ohne PC

Mittwoch, 23.6.2021. Eifel. Aus gegebenem Anlass ein paar Worte – ich habe mich ja jetzt sehr rar gemacht die letzten Monate … einfach, weil privat enorm viel los war. Zwischen schwerbehinderten Kindern, neuer Lebensgefährtin und Corona-Problemen am Arbeitsplatz ist halt nur noch Zeit für kurze Gags bei Facebook – aber nicht mehr für umfassendere Erläuterungen und Erörterungen an diesem so geschätzten Ort. Der Kollege hat die Lücke ausgefüllt – mit unglaublich vielen spannenden Beiträgen … aber rief mich heute morgen an, dass er nun aufgeben muss: der PC ist im Eimer – und das wird erstmal so bleiben. Über ein Jahrzehnt haben nun zwei nicht übermäßig mit Reichtum ausgestattete Menschen diesen Ort am Leben erhalten – zusammen mit einigen Freunden, aber jetzt … wird es hier erstmal ruhiger werden. Ich selbst werde frühestens im August etwas Luft haben – wenn überhaupt. Also – nicht nervös werden, weil hier erstmal nichts mehr neues kommt – wir müssen die Waffen nicht strecken, weil der Verfassungsschutz uns lahmgelegt hat, die NWO den Stecker zog oder finstere Mächte von jenseits des Atlantiks uns überfielen, sondern einfach weil … wir ganz elementare Probleme bei der Ausstattung haben. Hoffe sehr, dass sich die irgendwann mal legen. Und das ich mal wieder etwas Luft bekomme, um meinen Beitrag zu leisten.

 

Der Eifelphilosoph – 24.04.21

Na – da ist ja was los!
53 Schauspieler haben ihre Meinung zu den Corona-Maßnahmen kundgetan: „allesdichtmachen“ war das Codewort. Öffentlich. Sogar Tatortkommissare waren dabei. Ging nicht darum, ob es das Virus gibt oder nicht, sondern um eine – ironische – Auseinandersetzung mit der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen. Ich habe einige der Stellungnahmen gesehen – und fand da schon Themen drunter, die man mal hätte diskutieren können.
Leider wird in unserer Demokratie nicht mehr diskutiert, sondern gehorcht. Und wehe, wenn nicht! Der Shitstorm der etablierten Bezahlpresse war so gewaltig, dass schon jetzt viele Künstler ihre Videos zurückziehen und eifrigster Bekundung, dass man sich selbstverständlich jederzeit überall impfen und testen lasse und Abstand halte und niemanden mehr wiedersehen möchte geschweige denn anfassen und man niest selbstverständlich „AHA!“ in die Ellenbeuge.
Die Wikipediaseite über die Aktion ist zur Löschung vorgeschlagen. Intelligente, witzige, teils tiefgründige Perspektiven zur Auseinandersetzung mit einer Situation, die nicht mehr enden wird – im wahrsten Sinne des Wortes platt gemacht. Natürlich nur mit großer Wortgewalt – aber es gab auch mehrere Stimmen, die auf die bevorzugte Stellung der Schauspieler hinwiesen … mit dem leisen Unterton, dass man daran ja auch was ändern könnte. Gibt ja noch genug C-Promis, die auf eine Chance warten.
Ich zitiere hier keine der gehässigen Schmähungen, die aus allen Richtungen über die politisch neutralen Schauspieler ausgeschüttet wurden, Schmähungen, Beleidigungen, Drohungen die sich vor allem gegen eins richteten: da hat jemand eine eigene Meinung.
Das ist die Lehre, die wir Normalbürger aus diesem Vorfall ziehen dürfen: Meinungsfreiheit ist ab jetzt die Freiheit, die von der Regierung gewünschte Meinung öffentlich äußern zu dürfen. Wer dagegen verstößt, wird von einem wahnhaften, hasserfüllten Mob diszipliniert.
Gestern war auch zeitweise die Internetseite der Schauspieler nicht erreichbar. Heute – mit deutlich weniger Videos – kämpfen sie noch verzweifelt gegen ihre Verurteilung, die – wir kennen das – jeden Kritiker Merkels zum Hauptschlächter von Auschwitz erklärt – was natürlich dann überhaupt keine Verharmlosung des Holocaust ist.
Ja, einfach mal nachschauen: heute sind „Nazis“ Leute, die das Grundgesetz vorlesen, die für Freiheit, Frieden, Liebe und Demokratie auf die Straße gehen. Da verstehen historisch gebildete Leute die Welt nicht mehr. Während andererseits Impfautokraten wöchentlich neue, in ihrer Wirkung kaum erkennbare Maßnahmen heraushauen, als gäbe es da einen Wettbewerb. Ja, was brachte denn der Dauerlockdown seit Oktober? Die dämliche Maskentragerei im Sommer? Der Austausch der Stoffmasken gegen medizinische Masken? Erkennbar: nichts. Und die Impferei? Ein paar Tote, die noch gelebt hätten, die Erkenntnis, dass die Impfung bei 20 Prozent nicht lange wirkt – und dass man sich nach der Impfung achtmal häufiger mit der südafrikanischen Variante anstecken kann als ein Ungeimpfter. Und das wirkt nicht wie Pfusch am Bau ohne Ende?
Da darf man noch nicht mal drüber nachdenken?
Ja, kein Wunder, dass wir keine Diktatur mit Polizeiknüppeln haben – hier wird man ja schon verbal im Vorfeld so niedergebügelt, dass sich eine eigene Meinung gar nicht mehr bilden kann … und darf. Da Bann der Ächtung trifft Abweichler schon so weit um Vorfeld, dass es keiner Knüppel mehr bedarf.
Bei allem Verständnis für Vorsicht im Umgang mit einem unbekannten Virus … wir werden bei einer kompletten Entartung der politischen Kultur, wie wir sie gerade erleben, mehr Tote durch Politik als durch das Virus zu beklagen haben – auf Dauer gesehen.
Und dazu gibt es kein oder!
Und ich möchte an dieser Stelle meine große Sympathie für die mutige Schauspieltruppe zum Ausdruck bringen, die einer häßlich gewordenen Gesellschaft die Maske vom Gesicht gerissen hat – hinter der eine entstellte, hasserfüllte Fratze zum Vorschein kam, die Zurecht allen Angst machen sollte, die noch wissen, was eine Demokratie ursächlich ausmacht.

Oder liege ich damit jetzt total daneben?

Tagesgedanken: Politik und Wissenschaft in Zeiten von Corona

Ja, die Wissenschaft. Heute warnt sie wieder: FFP2 Masken sind womöglich gar nicht so toll. Und in New York gibt es beunruhigende neue Virusvarianten. Aber wir als Bürger haben gelernt: Wissenschaft – kann man kaufen. „Gekaufte Wissenschaft“ von Christian Kreiß ist da eine Leseempfehlung – und gerade im Bereich Medizin gibt es da reichlich weitere Literatur zu. Es werden sogar Krankheiten erfolgreich erfunden, um Reibach zu machen: Jörg Blech „Die Krankheitserfinder“. Selbst wenn einer der Erfinder (wie bei ADHS geschehen) zugibt, dass er das alles nur erfunden hat, läuft das Geschäft weiter: so mächtig ist die Industrie bzw. das Kapital. Zudem haben Wissenschaftler noch ein kleines Problem: richtig Geld (und auch Anstellungen) gibt es nur, wenn sie vor Gefahren warnen: dann gibt es Geld vom Staat, ansonsten drohen auch hochqualifizierten Experten Hartz-IV-Karrieren – oder das Taxi. Das sind Fakten, die wir berücksichtigen dürfen, wenn wir die aktuelle Pandemie korrekt beurteilen wollen. Wissenschaftsgebiete, die keine Rendite versprechen – wie die Philosophie – führen ein klägliches Dasein am Rande des Campus: eine Vermehrung von Weisheit im Volk ist nicht gewünscht: Werbung jeder Art – auch hirnlose Wahlwerbung – würde an uns abprallen wie an einer Panzerplatte: daran hat kaum jemand ein Interesse: immerhin läßt sich mit Werbung sogar schädliches Zuckerwasser so gut verkaufen, dass man mit seiner Produktion zu einem der erfolgreichsten Konzerne der Welt wird. Das darf man auch wahrnehmen. Philosophie wird heute von der Werbeindustrie frei Haus geliefert: der Sinn des Lebens? Konsum – also irgendwas kaufen. Egal was. Glück? Die richtige Zahnpasta! Ein gelungenes Leben? Da ist schon jedes Detail vorgegeben: vom SUV über Eigenheim bis hin zum Nagellack. Freiheit? Ab einer Million Euro für jeden als Ware verfügbar wie nie zuvor. Das alles dürfen wir Bürger wissen – und noch mehr. Dass unsere demokratische Regierung Geheimverhandlungen führt (an und für sich schon ein Grund, sie komplett abzusetzen) um Konzernen mehr Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen (ich sage nur TTIP): ebenfalls ein Fakt, der zum Nachdenken anregt. Da war jetzt bislang nicht eine Verschwörungstheorie drunter, aber genug Fakten, um Misstrauen in jeder Form zu legitimieren. Wir wissen ja schlichtweg momentan nicht, welche Geheimverhandlungen da noch geführt werden, aber wir wissen, dass mächtige Akteure hinter den Kulissen an der „richtigen“ Politik arbeiten und sogar Personal zur Verfügung stellen, dass diese Politik durchsetzt (z.B. Atlantikstiftung oder die Mont-Pelerin-Gesellschaft – um nur mal zwei bekanntere zu benennen). Wenn dann auf einmal eine Erkrankung auftaucht, die der Wissenschaft enorme Geldsummen verspricht, der Industrie eine enorme Rendite und der Regierung eine enorme Machtfülle (auch für alle möglichen Geheimverhandlungen) dann halte ich persönlich jede Skepsis für angebracht, ohne dass man deshalb gleich Nazi oder Virenleugner geschimpft werden muss.
Aus Erfahrung wird man halt klug. Oder?

Tagesgedanken: Corona und die philosophische Praxis – ein persönliches Wort

Weil Sonntag ist – mal ein paar persönliche Worte. Manche Leute suchen hier Großphilosophen – dabei steht extra „Eifelphilosoph“ drüber. Ich hatte das Angebot, eine Doktorarbeit zu schreiben und im akademischen Leben aufzugehen – ich habe es bewusst abgelehnt, weil ich im Rahmen der philosophischen Schwerpunkte einen für mich entdeckte, der mir besonders gefiel: den philosophischen Praktiker. Anders als Großstadtphilosophen macht er nicht mit verkorkter Sprache aus zehn alten Büchern ein neues elftes, sondern geht – wie ursprünlich im alten Griechenland – zu den Menschen und fördert dort die Kunst der Erörterung und Selbsterkenntnis … unter Verzicht auf jede pseudophilosophische Kunstsprache mit Lateinversatzstücken. Gerd Achenbach war der Vorreiter dieser Bewegung, mit der man kein Geld verdienen kann – außer man heißt Gerd Achenbach. Für mich der Grund, erstmal Lebenserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln anstatt noch mehr Fachartikel zu schreiben.
Philosophische Praxis bringt Philosophie zu den Menschen, also: Liebe zur Weisheit. Ja: Weisheit, nicht Wahrheit. Sie fördert die Lust am Blick über den Tellerrand, den Blick für möglich große Zusammenhänge, die man am Besten selbst erschließt und sich selbst da einordnet.
Was heißt das nun in Corona-Zeiten? Nun – hier den Überblick zu waren, ist schwierig, weil schon die Frage nach der Existenz des Virus kontrovers diskutiert werden kann – und die Mühlen der medizinischen Wissenschaft malen langsam … aus gutem Grund: nur so kann man Irrtümer minimieren. Eine Regierung muss aber auf potentielle Gefahren reagieren – dafür wird sie bezahlt. Das Risiko, da falsch zu liegen, ist enorm – auch das darf man berücksichtigen.
Das eine Pandemie zu einem Zusammenbruch der ganzen Zivilisation führen kann – mal wieder – ist auch bekannt. Ist war immer sicher, dass sie irgendwann kommen wird, gerade wegen der Reiselust der Menschen. Man sieht also: bis zu diesem Punkt kann man noch ziemlich entspannt sein, darf aber darauf gefasst sein, dass man seine eigenen konkreten Interessen stärker zur Sprache bringen muss – als selbständiger Musiker zum Beispiel, der durch staatlichen Befehl wirtschaftlich vernichtet wird – obwohl er gar keinen Virus hat. Hier ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Klage und Beschwerde … aber Demonstrationen gegen die Existenz eines Virus waren da etwas zu weit gegriffen. Genauso gut könne man gegen die Existenz des Todes demonstrieren, weil man selbst noch nie tot war – das haben Satiriker dann auch letztes Jahr treffend dargestellt.
Ein Jahr später sieht die Situation noch extremer aus. Zwar sind einige wenige Grundrechte eingeschränkt – wie auch beim Thema „Rettungsgasse auf der Autobahn“ – aber das Recht auf körperliche Unversehrheit wird angegriffen: und darum geht es bei dem Widerstand gegen die „Impfung“. Wo ein Staat dieses Recht verletzt – das tut er immer aus „guten Gründen“, auch zu NS-Zeiten – darf auf die Barrikaden gegangen werden, denn es ist ein absolut wichtiges Recht, das uns elementar schützt. Löcher in Bürger machen muss verboten bleiben – Punkt. Sicher haben auch die anderen ein Recht, vor Infektion geschützt zu werden – aber nicht um den Preis der Vernichtung von Grundrechten. Gibt auch genug Wege, sich selbst zu schützen.
Und wo das Virus noch eine mögliche Gefährdung darstellt, ist die Impfung eine reale Bedrohung – wie wachsende Zahlen von Impfschäden zeigen. Zudem ist die sachliche Diskussion um Impfungen kaum noch möglich: zu groß der Druck von Spaßgesellschaft, Wirtschaft und Politik auf das Thema, das Drama “ Guter Staat hilft armen Bürger gegen bösen Virus mit super Impfstoff“ hat eine solche Gewalt erlangt, dass für Weisheit kein Raum mehr ist.
Und was Fakt bleibt: wir haben keinerlei Erfahrung im Umgang mit mRNA-Impfstoffen, die Ergebnisse von Tierversuchen waren bislang wenig beglückend: es ist also das verdammte Recht eines jeden Einzelnen zu sagen: ich warte damit 10 Jahre, bis die Datenlage klar ist und die Beobachtungen zu Nebenwirkungen systematisch erfasst und erklärt wurden. Und es ist die verdammte Pflicht der gesamten bundesdeutschen Gemeinschaft, dieses Recht des Einzelnen zu respektieren – bevor es Norm wird, dass körperliche Unversehrheit nicht mehr so wichtig ist.
Und wir können hier auch gar nicht genug Nazi-Vergleiche ziehen – aus einem guten Grund: gerade in diesem Land wurde Faschismus zur Vernichtungsmaschine – und wir wissen immer noch nicht genau, warum die USA sich dagegen wehren konnten – Deutschland aber nicht. Und wo er einmal wuchs … da kann der Schoß immer noch fruchtbar sein.
Generell gilt hier: Zeiten wie diesen fordern gerade unseren Gemeinsinn extrem – und da darf man eigene Geltungsssucht mit immer neuen finsteren Enthüllungen auch gerne mal zurückfahren. Die Wahrheit wird irgendwann ans Licht kommen, aber jetzt gerade ist Panik und Hysterie der größte Feind der Gemeinschaft – und ich fürchte, auf Weisheit in Regierungsämtern wird man nicht groß hoffen können – aber auf die Weisheit der „einfachen Leute“ … der ich persönlich mehr traue als der „Wissenschaft“. Das man die kaufen kann, habe ich beruflich oft genug erlebt: da kann mir keiner was vormachen. Und es ist ja gerade Sinn einer Demokratie, dass die einfachen Leute ihr politische Leben selbst bestimmen – und deshalb bin ich auch lieber unter „einfachen Leuten“ – die wissen den Wert von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Nächstenliebe noch zu schätzen. Schrottige Anlagepapiere kann man so nicht verkaufen, das stimmt – auch keine Autobahnmaut oder Cum-Ex-Mist. Aber für ein glückliches Leben reicht das völlig aus – auch für das Funktionieren eine konstruktiven bürgerlichen Gemeinschaft.
Oder irre ich da völlig?

Tagesgedanken: Tote und Infektionen nach Impfung – und Studien für Kinder

Sich jeden Tag gedanklich nur mit Corona zu beschäftigen, wird auf die Dauer wenig erquicklich – zumal andere Dinge geschehen, die nicht weniger unheimlich sind. Bidens Kriegsvorbereitungen zum Beispiel. Oder die Frage: welche Konsequenzen hatten eigentlich Edward Snowdens Enthüllungen? Nun – keine, soweit ich sehen kann. Nach wie vor liefert jedes Handy alle Daten an die USA, wobei denen weniger die Telefonate wichtig sind als die anderen Daten.
Und doch haut die Regierung fast jeden Tag einen Klopper heraus, der einen atemlos zurück läßt: heute die Ankündigung, dass ein Impfstoff für Kinder bis zum Sommer zur Verfügung stehen sollte (06.02.2021 08:56 Uhr, Tagesschau). Es gibt – wenn man sich die medizinische Literatur anschaut – nur wenig Studien, die mit Kindern durchgeführt werden, weshalb viele Medikamente keine Zulassung für Kinder haben. Zum einen sind Kinder im Prinzip gesund, zum anderen … sind Studien mit ihnen aufwändiger als die mit Erwachsenen. Wenn also im Sommer ein Impfstoff für Kinder bereitsteht, sind wieder einmal alle Sicherheitsmaßnahmen missachtet worden – was Studien und Zulassung angeht. Manche halten Studien mit Kindern sogar generell für unethisch: die können halt nicht so richtig „freiwillig“ sein.
Es vergeht auch kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine kleine Zeitung Coronainfektionen nach Impfung meldet – oder Tote. Vor 13 Stunden informierte der Kölner Stadtanzeiger über drei Tote nach Impfung, der Sprachmodus erinnert an den von Coronaleugnern: es waren „erheblich vorerkrankte“ Patienten. Trotzdem wurde eine Obduktion angeordnet. Vor 14 Stunden meldete die Frankfurter Neue Presse 51 Infektionen NACH der ersten Impfung – normalerweise sollte nur EINE dieser Meldungen ausreichen, den Impfwahn sein zu lassen, bevor noch schlimmeres passiert … aber es wird munter weiter geimpft, als wäre nie etwas gewesen. Ich mag momentan auch noch gar nicht nach weiteren „Pannen“ suchen – scheint eh´ sinnlos zu sein, weil ganz Deutschland sich in einem Impfwahn befindet – und fiebrig nach Strafmöglichkeiten für Impfgegner sucht: kein Urlaub, keine Konzerte, keinen Kaffee mehr. Oder schätze ich das falsch ein?

Tagesgedanken: der FFP2-Maskenflop

Nun haben wir den Salat: laut Süddeutscher Zeitung, Focus und anderen verschwörungstheoretischen Blättern äußert die EU-Gesundheitsbehörde ECDC Zweifel am Nutzen der jetzt neu wohlgepriesenen FFP2-Masken – obwohl auch hier an diesem Ort viele Maskenexperten darauf schwörten. Erst war es die „Alltagsmaske“ (irgendein Stofflappen), der jede Gasmaske ersetzen konnte – jedenfalls im Kampf gegen Viren. Nachdem jeder zwanzig davon hatte, waren die nur noch Müll – oder Sondermüll. Dann kam die FFP2-Maske, für einige von der Regierung sogar kostenfrei zur Verfügung gestellt (wobei man die natürlich in Zukunft durch erhöhte Steuern oder Kassenbeiträge selber zahlen muss – aber darüber sprechen wir lieber ein andermal), die sich nur wenige Wochen nach Einführung ebenfalls als Müll herausstellt – obwohl viele an sie glauben. Es ist natürlich eine gute Nachricht, dass es noch Behörden gibt, die sich von dem allgemeinen religiösen Maskenkult nicht beeinflussen lassen, sondern nüchtern und sachlich urteilen. „Der erwartete Mehrwert der Masken sei sehr gering“ – so heißt es in verschiedenen Meldungen. Wer hätte das auch nur ahnen können! Nun – wahrscheinlich jeder, der mal geschaut hat, wie groß Viren eigentlich sind. Wie oft hat man eigentlich die letzten zehn Jahre die Spucke seines Nebenmannes im Gesicht gehabt? Ich nie. Und wie viele Schnupfen/Hustengnome laufen eigentlich zu Coronazeiten noch frei herum? Im Prinzip: keiner. Und wie vielen Corona-Kranken, die wild um sich schneuzen, begegnet man im Alltag? Wenn alles korrekt läuft: keinem einzigen, denn die sind ja in Quarantäne. Klar, womöglich gibt es da noch ein paar. Irgendwo. Unerkannt. Womöglich haben die aber auch ein Immunsystem. Manche gönnen sich ja sowas anstatt Stofflappen. Soll auch gut funktionieren, habe ich mal gehört – sonst würden die Leute nämlich wie die Fliegen umfallen.
Was man sagen kann, ist: Regierung und Experten haben die Sache überhaupt nicht mehr im Griff – darum wird der Druck auf Impfung um so größer, egal, wie unausgereift manche der Stoffe auch sein mögen – ebenso scheint es egal zu sein, dass immer wieder NACH der Impfung Coronainfektionen auftreten … und der eine oder andere scheinbar die Impfung gar nicht überlebt.
Was ich da nur noch sehe, ist eine Regierung, die in blindem Aktionismus herumrudert und die Gesundheit ihrer Bürger riskiert. Ob wohl bald auch zu Tier- und Räucheropfern geraten wird? Soll früher mal geholfen haben.
Oder sehe ich das jetzt zu realistisch?
Und wir können nur froh sein, dass sich die Behörde zu den unerwünschten Nebeneffekten der Maske nicht detalliert geäußert hat. Aber es scheint welche zu geben. Ich möchte die – ehrlich gesagt – nicht am eigenen Leibe erfahren.

Tagesgedanken: tödliche Mikrochips und Rechte der Ungeimpften

Die Augsburger Allgemeine berichtete am 8.5.2009 über ein Patentantrag, der einen implantierbaren Mikrochip beschreibt, der den Träger überwachen aber notfalls auch töten kann. Was gestern noch Aluhut war, wird morgen Politik – das darf man ruhig mal wahrnehmen.
Der Europarat untersagt deutlich die Diskriminierung von Nichtgeimpften – siehe Resolution 2361, Punkt 7.3.2. Zeitgleich informiert die deutsche Bundeskanzlerin irgendwo im Fernsehen darüber, dass natürlich klar sein sollte, dass Ungeimpfte nicht dasselbe machen dürfen wie Geimpfte. Gehorsam gegenüber der Regierung sollte sich für die Gefolgsmänner schon auszahlen. Währenddessen schafft die Wirtschaft schon mal Fakten: Eventim will nur noch Geimpfte in Konzerte lassen.
So werden wir endgültig ein Zwei-Klasse-Land. Was wohl geschähe, wenn die Regierung diesen Chip implantieren möchte? Gäbe es da auch viele, die „Juchhu“ rufen? Strammstehen, wenn der Führer befiehlt?
Natürlich ist die Impfung kein Chip, noch würde ich unterstellen, dass er insgeheim da hineingeschmuggelt wurde – das ist pure Angstmacherei. Aber dass das Wirkprinzip mancher Impfungen (weiß ja keiner genau, was da auf ihn im Impfzentrum wartet) gar nicht auf Langzeitfolgen getestet wurde, dürfte bekannt sein. Dass seriöse Wissenschaftler eine Option für schlimme Nebenwirkungen gesehen haben, ebenfalls.
Wir sind politisch gesehen damit wieder auf dem Niveau von Schutzgelderpressung angekommen – Mafia spielt Politik. Auch das darf man mal bemerken, oder?

Tagesgedanken: Dönerbude geht vor Menschenwürde – die Rechte der Ungeimpften

Wir unterbrechen unser laufendes Programm, weil … nun ja, aktuelle Entwicklungen die Erörterungen von heute morgen überholen. Heute morgen hatten wir noch gelernt, dass der Europarat die Diskriminierung von Nichtgeimpften untersagt. Heute Mittag ist das groß Thema in der „Tagesschau“ – mit wirklich interessanten Argumenten (04.02.2021 10:52 Uhr): „Der Gießener Juraprofessor Steffen Augsberg ist Mitglied des Ethikrats und sagte der ARD-Rechtsredaktion: „Es erscheint mir kaum vorstellbar, Café- oder Kino-Betreibern zu verbieten, zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften zu unterscheiden. Zumal es dann ja einen guten Grund für diese Unterscheidung gibt.““
Berufen wird sich auf die Vertragsfreiheit. Darf ich daraus schlussfolgern, dass es kaum vorstellbar scheint, Kino und Café-Betreibern zu verbieten, zwischen Weißhäutigen und Menschen mit dunklerer Hautfarbe zu unterscheiden? Zwischen Menschen christlichen und jüdischen Glaubens? Zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen? Zwischen Alten und Jungen? Einen „guten Grund“ läßt sich für jeden Ziegendung finden … zur Not kann man einfach den „gesunden Menschenverstand“ anführen, der war 33-45 auch immer wieder voll aktiv.
Auf einmal gilt die „Vertragsfreiheit“ über alle Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes hinweg? Die Würde von Nichtgeimpften darf bedingungslos angetastet werden? Und wehe, einer zieht Nazivergleiche? Mir scheint, die demokratische Tünche auf dem Gewissen von Menschen, die supergut von Steuergeldern leben, wird immer dünner. Und was darunter zum Vorschein kommt, freut sich schon über die neue Kaste von Untermenschen, die man nach Belieben durchs Dorf jagen kann!
Ein Diskriminierungsverbot, dass von jeder Dönerbude außer Kraft gesetzt werden kann? Und das will man uns ernsthaft verkaufen? Wo wird diese Spirale der Willkür enden?
Hier wird – direkt gegen gegen die Maßgabe des Europarates – hinten herum ein ganz anderes Deutschland aufgebaut: mit einer Deutlichkeit und Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht. Dürfen Nichtgeimpfte eigentlich noch heiraten? Kinder bekommen? Im öffentlichen Dienst arbeiten? Öffentliche Schulen besuchen? Öffentliche Gehwege betreten? Wahlrecht ausüben? Darf man diese Subjekte überhaupt außerhalb der Lager noch dulden? Immerhin stellen sie eine direkte Gefahr für die Volksgesundheit dar! Die kann man doch wirklich nicht in der Öffentlichkeit herumlaufen lassen! Dürfen die überhaupt noch einen Personalausweis bekommen? Einen Reisepass! Und erzähle mir jetzt nicht bloß noch einer, man hätte aus der Nazizeit gelernt. Vielleicht die Strukturierung von Vernichtungsabläufen, ok. Aber sonst: nichts. Rein garnichts. Oder?

Tagesgedanken: Corona und die Lügen um die Alltagsmasken

Die Masken. Ja – ich weiß: die mag niemand wirklich. Und vor fast einem Jahr war ich ja auch jemand, der sagte: ja nu, wenn das hilft, wenn das meinen Mitmenschen das Leben rettet – warum sich drüber aufregen? Ist ja wie: Rettungsgasse bilden. Später fand ich dann beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte die Aussage, dass die sogenannte Alltagsmaske ja gar nichts nützt. Klar gab es Experten, die einem dann erklärten, wie toll diese Maske wirkt, wenn jemand dick die Seuche hat und Niesen muss … dass man solche Leute im Prinzip gar nicht in der Öffentlichkeit antreffen sollte, wurde weniger thematisiert.
10 Monate nach der großen Alltagsmaskendiskussion sind diese Masken fort: sie halten halt wirklich keine Viren auf. Ich habe jetzt neue ….FFP2 Masken. Die drei von der Regierung konnte ich nicht beschreiben – da stand alles auf chinesisch drauf. Jetzt habe ich FFP2-Masken der Firma Ying Yuan. Und was lese ich da? „Verwenden Sie die Masken nicht in medizinischer oder chirugischer Umgebung“. Ja – ich dachte immer: dafür wären die da? Aber Halt: „Diese Maske vertreibt nicht vollständig das Risiko aller Krankheiten und Infektionen“. Das sie vor Beinbruch und Lungenkrebs schützt, hatte ich auch nicht erwartet … aber vor Infektionen sollte sie doch schon schützen, oder?
Die ersten Masken waren also nur ein Gag. Ein Plazebo. Ein Beruhigungsbonbon. Das heißt: meine Regierung hat mich als Risikopatient bewusst in die Irre geführt. Ich hätte mich in falscher Sicherheit wiegen können … und hätte infiziert werden und sterben können. Das ist doch korrekt, oder?
Wenn meine Regierung mich bewusst und absichtlich in diesem lebensbedrohenden Thema belogen hat – mich, als Risikopatient – wo belügt die mich eigentlich noch?
Ich weiß: Fragen darf man ja derzeit nicht, strammstehen ist die Devise: und wer nicht strammsteht, ist ein Nazi (so paradox das jetzt auch klingen mag). Aber ich bin halt Risikopatient, möchte mich schützen und frage deshalb nochmal genau nach: diese FFP2-Masken schützen auch nicht wirklich, oder? Die tragen wir nur deshalb, weil der Regierung sonst nichts mehr einfällt – oder? Ist also mehr so eine Art Ganzjahreskarneval.

Tagesgedanken: über Konzerne

Manche tun ja gerne so, als gäbe es nichts Böses auf der Welt. Alles ist gut, wunderbar und fein geordnet. Schneemänner reiten auf Einhörnern, Elfen regieren die heilen Wälder und Menschen mit Macht sind den ganzen Tag nur darauf aus, sich um unser Wohlergehen zu kümmern. Was Einhörner und Elfen angeht: da mag ich mir kein Urteil fällen, dafür reichen meine Sinne bei weitem nicht aus, aber über Konzerne kann ich schon ein Urteil fällen. Im Film „Corporation“ nimmt ein Polizeipsychiater Konzerne ernst, behandelt sie als normal Personen und unterzieht sie einem Persönlichkeitstest. Das Ergebnis überrascht eigentlich nicht: wäre ein Konzern ein Mensch, wäre er hochgradig psychopathisch und gemeingefährlich. Rechtlich gesehen ist er übrigens ein Mensch – jedenfalls in den USA.
In der Corona-Krise zeigt sich auch wieder die unglaubliche Macht von Konzernen: kassieren gigantische Summen an Staatsgeldern … und schmeißen dafür die Leute ´raus. Unvorstellbar – aber jeden Tag in irgendwelchen Nachrichten.
„Freier Markt“ ist übrigens das Letztes für Konzerne: sie sind immer die ersten, die laut schreiben, wenn irgendwo ein echter Markt droht: immerhin brauchen sie ja „Berechenbarkeit“ und „Planungssicherheit“. Versuchen Sie das mal mit einem tragbaren Würstchenstand einzufordern, mit dem Sie an dem Markt gehen.
Viel wäre schon geholfen, wenn man die Konzerne realitätsnah einordnen würde – damit könnten sie sich nicht mehr hinter „Der Wirtschaft“ verstecken, als deren Sprecher sie gerne auftreten … als würde sie das Schicksal der Soloselbständigen auch nur im Mindesten interessieren. Im Gegenteil: wird denen Umsatz geraubt, sind die weg vom Markt, bleibt ja mehr Geld über, dass man in Konzerne lenken kann – also: weg mit dem ganzen Zeugs.
Ob es wohl denkbar wäre, eine gesellschaftliche Front gegen Konzerne zu bilden? Wer da wohl mitmachen würde? Aus der Politik wohl keiner, denn: Konzerne spenden überall. Dafür zahlen sie ja auch kaum Steuern. Aber sonst? Oder stehe ich mit meiner Meinung zu Konzernen womöglich alleine da? Wenn ja: einfach mal den Film „Corporation“ anschauen … der erklärt einem vieles.

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