Journalismus

Der Propagandakrieg

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Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier:
…weiterlesen hier: https://kenfm.de/der-propagandakrieg-von-c-j-hopkins/

Der Wettstreit um die richtige Deutung des Corona-Geschehens ist ein ungleicher Kampf — dennoch sind wir nicht völlig wehrlos.

Ein Standpunkt von C.J. Hopkins.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Propaganda nervt. Sie ist oft lächerlich und ein geradezu ästhetisches Ärgernis. Die Argumente und Strategien des „Mainstreams“ scheinen informierten Beobachtern nur allzu leicht durchschaubar. Wir dürfen aber eines nicht vergessen: Vor allem ist Propaganda eine Machtdemonstration, die einschüchtern will. Ein Apparat, der uns zwingen kann, auf allen Kanälen wieder und wieder und meist gegen unseren Willen die gleichen Phrasen in uns aufzunehmen, zeigt damit seine Potenz und demonstriert gerade uns Widerstrebenden unsere Hilflosigkeit. Schwankende werden durch diese Art von Überwältigungsbeschallung dazu angehalten, sich vorsichtshalber rechtzeitig auf der Seite des wahrscheinlichen Siegers zu platzieren. Bleiben wir trotzdem klar und tapfer! Wagen wir die Konfrontation eher öfter als zu Beginn der Epidemie. Denn wie soll der Zweifel in den Herzen der Angepassten gesät werden, wie sollen mögliche Weggefährten ermutigt werden, wenn wir aus unserem Widerstandsgeist ein gut gehütetes Geheimnis machen?

Jedes totalitäre System der Geschichte hat die Macht der visuellen Propaganda genutzt, um eine neue „Realität“ zu erzeugen, eine, die seine offizielle Ideologie verifiziert und die Welt nach seiner eigenen paranoiden Vorstellung neu gestaltet. Der Totalitarismus der „Neuen Normalität“ macht da keine Ausnahme. Werfen Sie zum Beispiel einen Blick auf den folgenden Ausschnitt, aufgenommen am 17. Juli 2021 von der Landing-Page des The Guardian — eines der wichtigsten Propagandaorgane der herrschenden global-kapitalistischen Klassen.

Das ist nicht nur „parteiischer“ oder „sensationslüsterner“ Journalismus. Es ist systematische offizielle Propaganda, die sich nicht von der unterscheidet, die von jedem anderen totalitären System in der Geschichte verbreitet wurde. Hier kommt die vom folgenden Tag.

Vergessen Sie für einen Moment den Inhalt der Artikel und nehmen Sie nur den kumulativen visuellen Effekt wahr. Offizielle Propaganda ist nicht nur Information, Fehlinformation und Desinformation. Es geht tatsächlich weniger darum, uns dazu zu bringen, Dinge zu glauben, als vielmehr darum, eine offizielle Realität zu erschaffen und sie der Gesellschaft mit Gewalt aufzuzwingen.

Wenn es darum geht, eine neue „Realität“ heraufzubeschwören, sind Bilder extrem mächtige Werkzeuge, mindestens genauso mächtig, wenn nicht sogar noch mächtiger als Worte. Hier sind noch ein paar, an die Sie sich vielleicht erinnern…



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