Alltagsterror

Wills Maskenschwindel | The Great Reset – kalter Kaffee? | Weltverbesserungsmarketing | 451 Grad

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Heute zeigen wir eine Tragödie in drei Akten. 451° entführt euch in eine Geschichte, in der Abstandsregeln nicht gelten, Friedrich Merz nach der Macht strebt und Marketing das neue ‘‘Heal the World“ ist. Es erwarten euch Intrigen und Leidenschaft.
Doch vorher gibt es noch einen kurzen Überblick über die Kommentare der letzten Sendung. Und wir wollen direkt ein paar Grüße an #JoeBiden rausschicken. Nicht mehr lange und wir erfahren, wer der junge oder alte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird. Ob Joe Biden jung oder alt ist, kann jeder für sich entscheiden. Wir denken, der Präsidentschaftskandidat ist alt. Definitiv ist Sleepy Joe richtig alt. Trotzdem wünschen wir ihm viel Erfolg für den 3. November. Ob seine Pumpe das noch mitmacht?
Akt 1. Der Neustart. Diese Exposition bringt auch gleich das Problem mit. Damit meinen wir, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Regeln beachten und Abstand halten, ist das Einzige, was die Menschen in Zeiten von Corona zu tun haben. Da bilden die Gäste bei #AnneWill keine Ausnahme. Juckt sie aber einen feuchten Kehricht. Nach der Sendung wird munter ohne Maske und den empfohlenen 1,5 Meter Abstand aufeinander zugelaufen und gequatscht. Pech, wenn dabei noch die Kamera läuft und alles live über den Sender geht. Wurde da das Problem nicht erkannt oder gibt es vielleicht gar keines? Die Antwort liegt doch die ganze Zeit vor unserer bedeckten Nase: Alles zurücksetzen! Geht es nach dem Wirtschaftswissenschaftler und Vorsitzenden des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, hilft es nur, den Reset-Knopf zu drücken und alles auf Anfang zu setzen. Und was gut für 2015 war, ist in diesen Zeiten mit Sicherheit auch gut für 2020, oder?
Akt 2. Merz bleibt stehen. Zumindest behauptet er das von sich selbst. Ach ja, Personen, die in der dritten Person von sich reden, haben wir besonders gern. Aufgrund der Verschiebung des Parteitages der CDU ist #FriedrichMerz ganz schön angefressen und vermutet taktisches Kalkül seiner Parteigenossen. Also, wir persönlich würden Politikern wie Ralph Brinkhaus, Norbert Röttgen, Armin Laschet und Markus Söder jetzt keine böse Absicht unterstellen wollen. Friedrich Merz ist einfach enttäuscht. Hat er sich doch schon so auf den Platz des Parteivorsitzenden gefreut und jetzt kommen ihm dieses blöde Coronavirus und solche hinterhältigen Lausbuben in die Quere. So muss der Versuch der Machtergreifung wohl bis zum nächsten Jahr warten.
Akt 3. Weltverbesserung. Enden wollen wir mit einer allumfassenden Lösung. Etwas, das die Erde zu einem besseren Ort machen wird. Marketing! Firmen wie Oatly, Ben & Jerrys und Fritz-Kola nutzen ihre Reichweite, um politisch etwas Stimmung zu machen und uns auf den richtigen Pfad zu führen. Wenn man Geld verdient und dabei etwas Gutes tun kann, ist das doch eine Win-win-Situation? Eine Botschaft gegen die Massentierhaltung zu senden ist lobenswert, sich in politische Ausrichtungen einzumischen, eher nicht. Zumal sich die Konzernchefs doch sowieso nicht für Flüchtlinge oder den Präsidenten Donald Trump interessieren. Lieber den Gutmenschen-Käufer auch noch abholen und abkassieren. Nach einer Rekapitulation des Artikels möchten wir unsere Meinung ändern: Das alles hier ist keine Tragödie, sondern eher eine schlechte Komödie.



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