Politik

Bedrohung für Europa. Der Feind heißt Corona-Fatigue

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Es hat ein Weilchen gedauert. Wie kommt man auf so ein Wort? Corona-Fatigue, also Corona-Müdigkeit. Ursula von der Leyen hat sich per Video zu Wort gemeldet (1). Besorgt sei sie, denn es seien zwei eindeutige Feinde aus dem Brüsseler Hauptquartier heraus gesichtet worden, die das Leben der Europäer akut gefährden.

Sie werden von der Politikerin benannt, mit – Corona, das Virus und eine Corona-Fatigue, zu verorten bei den aufmüpfigen Bürgern. Die wollen sich einfach nicht mehr an die Corona-Regeln halten. Diese seien aber momentan von hoher Priorität und Wichtigkeit. Wo sie diese Corona-Müdigkeit erlebt, bzw. gesehen hat, verriet sie nicht in ihrem Video. Wahrscheinlich wurden ihr separate Videos zugespielt aus Italien, England, Frankreich. Aus Deutschland, aus Spanien. Demonstrationen von unzufriedenen Europäern. Von verzweifelten und gebeutelten Menschen.

Sie verstehe, dass die Menschen dieses Virus leid seien. Zitat: Wir bringen alle seit Monaten Opfer, und mich beeindruckt, was die Menschen, über eine so lange Zeit in Kauf nehmen. Sie zahlen einen hohen Preis, sozial und wirtschaftlich, viele Menschen leiden auch seelisch sehr stark unter den anhaltenden Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit und natürlich auch unter der sozialen Isolation, die wir alle erleben. Aber es ist jetzt nicht die Zeit locker zu lassen.

Da war dann aber auch schon Schluss, mit dem in entsprechenden Momenten so gerne missbrauchten Wir seitens der Politik, weil es geht am Ende doch nur um die Interessen der ausübenden Erfüllungsgehilfen. Nicht um die realen Bedürfnisse von uns, dem Fußvolk.

Wie kam es nun zu dieser Kreativität einer Feindesbenennung?



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