Alltagsterror

Arme Schweine

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Eine Knochenmühle ist das System Tönnies für Tier + Mensch

Ralf Wurzbacher im Interview mit Elmar Wigand

Besser arbeiten und „schöner wohnen“ mit Tönnies? Seit die Schlachthäuser des größten deutschen Fleischfabrikanten als Corona-Hotspots in die Schlagzeilen geraten sind, präsentiert sich Firmenboss Clemens Tönnies als Geläuterter: Werkverträge weg, Festanstellung für alle und lauschige Apartments statt Lagerhaltung. Aber wie echt und nachhaltig ist der Sinneswandel? Elmar Wigand von der „Aktion gegen Arbeitsunrecht“ traut den schönen Versprechen nicht. Im Interview mit den NachDenkSeiten rechnet er ab mit einem Geschäftsmodell, das außer den Machern nur Verlierer produziert – und eigentlich ein Fall für die Justiz sein müsste.

Elmar Wigand, Jahrgang 1968, ist Sprecher der „Aktion gegen Arbeitsunrecht – Initiative für Demokratie in Wirtschaft & Betrieb“. Der 2014 gegründete Verein mit Sitz in Köln leistet laut Eigendarstellung Aufklärungsarbeit und Kampagnenführung gegen aggressive Arbeitgeber und deren Netzwerke und berät Betriebsräte und Gewerkschafter in strategischer Konfliktführung. Den zugehörigen Blog arbeitsunrecht.de betreibt Wigand unter anderem mit dem Journalisten und Publizisten Werner Rügemer und der Campaignerin Jessica Reisner



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