Alltagsterror

USA: Landesweite, teils gewalttätige Proteste nach der Tötung von George Floyd durch Polizisten

Von hier aus gelangen Sie auf die Autorenseite von und koennen alle kommenen Artikel mit "Link speichern unter" abonieren.

Die Gewalt zwischen Demonstranten und der Polizei brach am Freitag im Barclays Centre in New York aus, wobei es zu mehreren Verhaftungen kam, als die Polizei die Demonstranten mit Pfefferspray auseinanderzutreiben versuchte. Die Zusammenstöße waren eine Reaktion auf Demonstranten, die ihre Wut über die Ermordung von George Floyd zum Ausdruck brachten. Auch in Minneapolis – Floyds Heimatstadt – kam es zu heftigen Protesten und Plünderungen.

Die Proteste begannen am Dienstag, nur einen Tag nach dem tragischen Tod von George Floyd. Floyd war ein 46-jähriger schwarzer Mann, der am Montag in Minneapolis bei einer Polizeikontrolle starb. Ein Polizeibeamter hielt ihn fast zehn Minuten lang auf seinem Hals kniend fest, obwohl Floyd sich nicht wehrte und in Handschellen am Boden lag. Handyaufnahmen zeigen, wie Floyd die Beamten mit seinen letzten Worten anflehte: „Ich kann nicht atmen“ und „Töten Sie mich nicht“. Diese Worte werden nun von den Demonstranten als Protest-Slogans skandiert.

Der Polizeibeamte, der dabei gefilmt wurde, wie er sein Knie auf Floyds Nacken legte, bis dieser erstickte, wurde verhaftet und am Freitag des Mordes dritten Grades und Totschlags angeklagt.



Die letzten 100 Artikel