Alltagsterror

Macht Euern Dreck ALLEENE – Kein Bock

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Am 7. Juni findet in Dresden eine Wahl statt, die des Oberbürgermeisters. So weit, so gut.
Eigentlich keine Angelegenheit darüber zu schreiben oder sich aufzuregen, ich rege mich aber auf, nicht über die Wahl des Oberbürgermeisters, sondern über die Kandidatin Dr. Eva-Maria Stange, oder besser gesagt wer Frau Stange zur Kandidatin gemacht hat. . Eva-Maria Stange (SPD) ist derzeitige Kunst- und Wissenschaftsministerin des Freistaat Sachsens im Kabinett Tillich CDU.

Nun gegen Frau Stange habe ich persönlich nichts, gegen die Partei der sie angehört schon.
Frau Stange von der SPD, wurde zur OB Kandidatin gemacht von einer Stadtratsmehrheit von Bündnis 90 Die Grünen, der SPD und der LINKEN. Nun auf die SPD und Grünen möchte ich nicht weiter eingehen, dass diese Parteien sich Frau Stange als OB wünschen, kann man nachvollziehen.

Das aber die LINKE Frau Stange unterstützen um OB zu werden das ist sehr schwer nachzuvollziehen und nicht nur für mich. Eine Stimme für Frau Stange für die OB Wahl zu geben, die einer Partei angehört welche den Sozialstaat verraten hat, Niemals! Aber offenbar haben das die LINKEN in Dresden vergessen und haben damit kein Problem, auch das ist ein Verrat an all Denen welche täglich unter den „Mob Center“ leiden, gequält, erniedrigt und entmündigt werden.

Ich kann es nicht mehr hören, wenn die Dresdner LINKE schwadroniert, Hartz IV muss weg, die scheinheilige Empörung über Sanktionen von Betroffenen durch das „Mob Center“, sich über Wohnungsnot aufregt, Kinderarmut, Altersarmut. Es bleibt nämlich die Frage, was habt ihr als LINKE Politiker in Dresden dagegen gemacht, noch dringender ist die Frage, was habt ihr geändert? Ich kann hier über keine positive Ergebnisse berichten.

In Dresden hat man nicht vergessen, auch wenn man das nicht mehr hören will, dass es linke Politiker in Dresden waren, welche den Verkauf aller kommunaler Wohnungen in Dresden an einen privaten Investor mit zugestimmt haben und heute beklagt man die Wohnungsnot, den Mangel an Sozialwohnungen, dass kann kein Mensch mit klaren Menschenverstand nachvollziehen.
Und Heute verspricht die LINKE in Dresden die wieder Gründung einer kommunaler Wohnungsgesellschaft, wie auch der CDU Kandidat für die OB Wahl.
Das nennt man wohl ein Wahlversprechen, dass kennen wir ja, egal um welche Wahl es sich handelt.

Die LINKE wirbt auf einen Wahlplakat mit dem Slogan: „Erfolgreich – Sozial – Stange“, da reibt man sich verwundert die Augen, Sozial, woran macht man das fest? Was SPD Politiker/innen unter Sozialpolitik verstehen, hat die SPD bis HEUTE eindrucksvoll nachgewiesen.

Man mag meine Groll nicht verstehen aber ich sage es ganz klar, eine Stimme für eine Kandidatin die einer Partei angehört welche den Sozialstaat verraten hat, Nie – Niemals!
Aufrechte LINKE werden keine Frieden mit der SPD schließen, solange es Hartz 4 gibt und der Sozialfaschismus nicht beendet wird. Das sind wir den Opfern der Agenda 2010 und Hartz IV Gesetzen schuldig!!!

Diese meine Meinung und Überzeugung habe ich dann mal den Genossen der LINKEN in Dresden zur Kenntnis gebracht und auch Antwort erhalten. Die Genossen sprechen von Kompromiss und Chance.
Wer und was ist denn damit gemeint? Hat man auch die Menschen in Dresden gemeint, welche durch die Sozialpolitik von SPD und Grüne keine Chance hatten und je haben werden?

Denn eines ist Fakt und Realität in Dresden, auch eine rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat verhindert nicht, dass das „Mob Center Unrecht“ weiter fortführen darf, Menschen als Kunde bezeichnet, aber wie Bettler behandelt, was sich mit Frau Stange als OB wohl auch nicht ändern wird.
Wenn sich dann linke Politiker hinter den Argument verstecken „die Hartz-Gesetze sind Bundesgesetze, zu deren Umsetzung die Kommunen verpflichtet sind“, denen möchte ich sagen.

Erstens:
Es scheint so zu sein, dass auch die LINKE die weiße Fahne der Kapitulation vor der Agenda 2010 aufgezogen hat, bitte hört endlich auf den betroffenen Menschen was vor zu machen. Ihr von den LINKEN wisst es doch schon lange, die bittere Wahrheit, dass Hartz IV niemals abgeschafft wird.

Zweitens:
In kommunalen Jobcenter (Optionskommunen, die Langzeitarbeitslose (und ihre Familien) in Eigenregie, d.h. ohne die Bundesagentur für Arbeit, betreuen und in den Arbeitsmarkt integrieren), was auch für Dresden zutrifft, besteht durch aus eine Einflussnahme auf Entscheidung in den
„MOB CENTER“ durch die Politiker der Kommune – Stadt, wenn man das wirklich will.
Auch mit einer rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat und Frau Stange von der SPD als OB wird daran nichts ändern.

Es ist bedauerlich, dass die LINKE nicht in der Lage zu sein scheint, einen eigenen OB Kandidaten/in ins Rennen zu schicken. Wieso eigentlich nicht? Liegt es an fähigen Persönlichkeiten, an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung, ein LINKER kann auch OB?
Man weiß es nicht. Sehr, sehr bezeichnend und enttäuschend, denn es lässt einen Schluss auf den Zustand einer Partei zu. Nun die LINKE in Dresden nennt die Unterstützung einer SPD Kandidatin, als „verantwortungsvolle Entscheidung“.
Diese „verantwortungsvolle Entscheidung“ könnte aber eine ganz andere Ursache haben, denn der Stadtrat in Dresden wird wie gesagt von einer eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, da passt natürlich eine SPD OB wie der „Arsch auf Eimer“. Ein CDU oder FDP OB würde nur den „Betriebsfrieden“ im Dresdner Stadtrat stören, um nichts andere geht es.

Nein bei den Machtspielchen der kommunalen Politiker mache ich nicht mit, ich hab kein Bock mehr darauf mich als Wähler mich „verarschen“ zu lassen, macht doch euern Dreck ALLEENE.



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