Alltagsterror

Über die Filzlaus Wolfgang Clement

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Wolfgang Clement seines Zeichens Filzlaus und ehemaliger SPD-Politiker, der bis im Jahr 2005 das Amt eines Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit innehatte, heute tätig als Journalist, Manager sowie Lobbyist und aktuell Vorsitzender der arbeitgebernahen Initiative Neuen Sozialen Marktwirtschaft, Aufsichtsrat der RWE Gruppe, Aufsichtsratsmitglied der Landau Media AG, Aufsichtsrat der Dussmann-Gruppe, Vorsitz des Informationsdienstleisters Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Aufsichtsrat des viertgrößten deutschen Zeitungsverlag DuMont Schauberg, Mitarbeit bei der Citigroup Global Marktes Deutschland der Citibank, Mitarbeit bei dem Beratungsbüro Deekeling Arndt Advisors, Aufsichtsrat der Versatel AG, stellvertretender Vorsitzender der Daldrup & Söhne AG, Aufsichtsrat des russischen Beratungsunternehmens Energy Consulting, Aufsichtsrat der neuen Investmentgemeinschaft Berger Lahnstein Mittelhoff & Partners LLP, Beiratsvorsitzender der Einkaufsgruppe Kloepfel Consulting, Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen „last but not least“ Aufsichtsrat der größten Leiharbeitsfirma in Europa der Adecco.

Und dieses Wesen hat maßgeblich mit daran gestrickt, dass die Leiharbeit zudem wurde, was sie heute ist – nämlich ein Sklavenmarkt. Einst gedacht, um Produktionsspitzen abzufangen, heute ein Instrument um ein paar wenige – über eine hart arbeitende Bevölkerung ein leistungsloses Einkommen zu generieren – mit dem Hinweis: Besser Arbeit als keine Arbeit.

Das Bundesarbeitsgericht hat noch nicht einmal den Anstand, dieses „Verbrechen“ dahin zu rücken, wo es hingehört – nämlich in die Tonne. Leiharbeit darf ausschließlich nur zu dem Zweck, des abfangen von Produktionsspitzen eingesetzt werden – unter der Voraussetzung, der besseren Bezahlung – als die Stammbelegschaft. Die Oligarchen arbeiten Hand in Hand – selbst mit dem Bundesarbeitsgericht. Gerne würde ich Euch zurufen: Schämt Euch – doch das ist „Wasser in den Main geschüttet“ – denn Ihr habt kein Schamgefühl mehr. Doch eines kann ich Euch ins Gesicht sagen – denn sicher, dass ich dafür keine Anzeige bekomme – Ihr widert mich an …


Das Urteil wurde mit Spannung erwartet. Laut Bundesarbeitsgericht haben Zeitarbeiter auch dann kein Recht auf eine Festanstellung, wenn Unternehmen sie dauerhaft einsetzen. Die Begrenzung der Leiharbeit müsse der Gesetzgeber regeln.



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