Kolumne

Das Wort zum Alltag Nr. 14: Game of Thrones und der Islam

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Was lese ich heute bei Spiegel-online?

Ganz gemeine Dinge.

Es ist etwas Fürchterliches geschehen, etwas so Grauenvolles, das die Grundfesten der westlichen Wertegemeinschaft erschüttert: das türkische Militär verbietet seinen Soldaten, die im Westen so beliebte Serie „Game of Thrones“ zu schauen.  Zeit, sich wieder zu empören … und Zeit, sich die Empörung mal genau anzuschauen:

Demnach darf nichts mehr gezeigt werden, was Pornografie abbildet, sexuelle Ausbeutung, Missbrauch, Exhibitionismus oder sonstwie negatives Verhalten.

Ich habe mich auch mal überreden lassen, diese Serie zu betrachten: brutal, hinterhältig, gemein – mit einem Frauenbild aus den finstersten Abgründen billigster Pornographie.

Ich kann mich noch an Zeiten – und Menschen – erinnern, die beim Anblick von Brutalität (z.B. verbrannte Kinderleiber – originalgetreu nachgestellt) einfach wegblickten, weil …. solche Bilder die Seele krank machen können. „Posttraumatisches Stresssyndrom“ kommt mir da in den Sinn: gibt´s auch schon mal nach gräßlichen Zug- oder Autounfällen.

Ebenso gab es mal Zeiten, da hat man sich gegen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch gewandt – anstatt gegen das Verbot, öffentlich Reklame für solche Sitten und Gebräuche zu machen, um diese gesellschaftsfähig werden zu lassen. Zu diesen Zeiten war man sich auch noch über den Bildungsauftrag des Fernsehens im Klaren (ist man sich möglicherweise heute auch noch – nur die Absichten sind anders), man wusste um die Gewalt von Bildern – auch die erzieherische Gewalt: unsere Jugendschutzgesetze im Rahmen der FSK tragen dem Rechnung.

Eine Verrohung der Erwachsenen scheint jedoch nichts im Wege zu stehen, die „Schönheit des Krieges“ (so der Autor laut Spiegel) soll für breite Massen zugänglich werden, die man schon mal für zukünfte Events vorbereiten möchte.

Auch eine Gewöhnung an sexueller Ausbeutung und Missbrauch ist nützlich für den Kampf gegen die Arbeitslosen und für die Steuerkasse: immerhin warten dort enorme Einnahmequellen für „Leistungsträger“, wenn die moralischen Dämme erstmal abgebaut worden sind, können die „Pferdchen“ gleich vom Jobcenter ins Bordell geliefert werden: dass deutsche Behörden (z.B. in Aachen) damit kein Problem haben, hat man ja schon mal gehört.

Und eine Gewöhnung an die „Schönheit des Krieges“, an die Lust an der Gewalt, an aufgeschlitzte Bäuche und abgehackte Arme (oder mit flüssigem, kochendem Gold übergossene Jugendliche): wer könnte daran wohl ein Interesse haben?

Leider werden wir diese Frage nicht mehr öffentlich stellen dürfen … sie impliziert, dass auch nur irgendetwas im Umfeld menschlichen Seins durch Plan und Absicht in die Welt gesetzt wird: und das nennt man neuerdings „Verschwörungstheorie“ – und die ist verboten, es sein denn, sie kommt von der Regierung und hilft bei der Ausrottung des Islam … dann ist sie gut.

Es sagt viel über das moralische Niveau eines Volkes aus, dass es sich für die Freiheit des Voyeurismus einsetzt anstatt für den Schutz der Menschen, möchte ich meinen.

Es sagt auch viel über das Niveau der Verrohung eines Volkes aus, wenn widerlichste Gewalttaten wieder einen Fanclub bekommen.

„Games of Thrones“ ist nicht „Mittelalter“ … sondern „Fantasy“ für Perverse.

Somit geht der Punkt in dieser Auseinandersetzung wohl an den Islam: für den Einsatz zur Rettung der Menschlichkeit.

 



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