Politik

Das Ende der „Freien Welt“

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eifelphilosoph_200Montag, 10.11.2014, Eifel. Kennen Sie noch die „freie Welt? Ja? Erwischt: dann sind sie älteren Datums. Früher kannte jeder diesen Begriff, der heute überhaupt keine Verwendung mehr findet. Warum nicht? Nun – sie ist weg, die „freie Welt“, tot, gestorben, abgeschafft. Kommen wir aber erstmal – für die Jüngeren unter uns – zur freien Welt zurück: was war das eigentlich mal?

Wir müssen zeitlich ein wenig zurückgehen, um zu verstehen, woher der Begriff stammt. Man könnte zurückgehen in die Welt von „Asterix, dem Gallier“, in dem ein Comiczeichner die bunte, vielfältige freie Welt in ein gallisches Dorf verlegt hatte, dass sich nur noch durch Zauberei gegen das mächtige römische Imperium zur Wehr setzen konnte – aber so weit wollen wir nicht zurück: immerhin gilt für uns auch das römische Imperium als Sinnbild der Zivilisation, sie haben die Mietskasernen erfunden, die Autobahnen, die Gleichschaltung und die öffentliche zur Schau Stellung von Systemgegnern – alles Dinge, die heute unseren Alltag prägen. Gut, ihre Autobahnen waren nur befestigte Straßen, die der schnelleren Verlegung von Truppen dienten (wie unsere auch) und unsere öffentlichen Hinrichtungen kosten (noch) nicht das Leben der Systemgegner – aber im Prinzip steht „Rom“ für „Zivilisation“ – der Rest war Barbarei.

Ob die Verträge zur Vereinigung Europas extra deshalb in Rom unterzeichnet wurden, um dem römischen Imperium zu gedenken – und es womöglich unter anderen Vorzeichen wieder aufzubauen – mag sich jeder selbst überlegen.

Wir setzen mit unserer „freien Welt“ nach dem Mittelalter an, zur Beginn der Neuzeit, als Juristen und Ärzte mit systematischen Hexenverbrennungen begannen – einer veränderten Version des Circus in Rom, aber genauso effektiv. Wir diskutieren ein andermal darüber, warum lange Zeit die Kirche für diese Gräuel verantwortlich gemacht wurde, weisen aber darauf hin, dass es der Beginn der so oft gepriesenen Neuzeit war, der die Scheiterhaufen richtig heiß laufen lies. Manche meinen: die neu aufkommende Ärztezunft wollte dadurch lästige Konkurrenz ausschalten – und die Juristen sahen darin eine willkommende Geschäftsidee.

In diesem Europa – deutlich nach dem „finsteren Mittelalter“, dessen Badehäuser eine Freizügigkeit kannten, die heute als skandalös gelten würde – herrschte die absolute Finsternis in Form eines dekadenten Adels, der alle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht in sich vereinte, beständig große Mengen der Bevölkerung zwangsrekrutierte und gegeneinander zur Unterhaltung aufs Schlachtfeld führte – nach Systemen und Strukturen, die heute in jedem Großkonzern noch Anwendung finden. Menschenmassen führt man eben so – wenn man es preiswert haben will und moralisch völlig verdorben ist.

Das Ende dieser Zeit wurde durch die Entdeckung Amerikas möglich: tragisch für die Ureinwohner, aber die kleinen Menschen Europas hatten auf einmal einen Fluchtpunkt, der sie für Jahrhunderte anzog: die große, fast unberührte Natur der USA. „God´s own country“ wurde es gern genannt und die Kunde von ihm verbreitete sich schnell durch ganz Europa. Es gab eine Alternative jenseits des Atlantiks, wo man sich in der Tat durch Arbeit noch eine Existenz aufbauen konnte: was für ein Traum! Heutzutage ist er unerreichbar geworden, „Arbeit“ wird heute notfalls für einen Euro – oder umsonst – durch den Staat zwangsverordnet: gegen den Willen der Bürger. Die Menschen der „Neuzeit“ würden sich darin wiederfinden: „Frondienste“ und „Zwangsarbeit“ waren ihnen wohlbekannt – deshalb flohen sie ja in Massen nach Amerika, ließen ihre Höfe, ihre Verwandten, ihre Heimat zurück, um dem bloßen Grauen zu entkommen – einem Grauen, dass ich nicht nur in endlosen Kriegen, endloser Ausbeutung, endloser Unterdrückung und schwelenden Scheiterhaufen ausdrückte sondern auch in dem Fehlen jeglicher Zukunft … viele unser Mitbürger empfinden heute ähnlich.

Dort wurde der Gedanke der Freiheit geboren, viele – auch europäische – Denker träumten von einem Paradies auf Erden – einem anarchistischen Paradies. In Europa war die „anarchistische“ Idee natürlich verpönt, die Regierenden mochten sie überhaupt nicht – ein Abscheu, der sich bis heute im alltäglichen Sprachgebrauch durchgesetzt hat, dabei ist „Anarchismus“ nur die Abwesenheit von Herrschaft in jeder Form (politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich)… und somit die Bedingung für „Freiheit“. In den USA gibt es heute noch Spuren davon: dort kann der Bürger den Sheriff selber wählen – hier rekrutiert man Freiwillige (wie schon zu Zeiten des Feudalismus) verpflichtet sie auf ewig und setzt sie so in Opposition zum Volk, dass noch für sein Brot arbeiten gehen muss: Europa setzt hier immer noch auf die gute alte Söldnerphilosophie.

In Auseinandersetzung mit dem Feudalismus erfand man „menschliche Werte“: außer dem Begriff „Freiheit“ fanden auch Begriffe wie „Gerechtigkeit“, „Recht“, „Gleichheit“, „Individualität“ und „Toleranz“ den Einlass in die Sprache und formten zunehmend das Denken der Menschen. Letztlich vereinten sich die europäischen Bürger und führten in Frankreich eine Revolution durch – Arbeitslose, Bettler, Soldaten, Adelige, Bauern, Künstler, Handwerker, Männer und Frauen stürmten die Bastille, köpften die Monarchen (und, weil es so schön war und der europäischen Tradition entsprach auch gleich noch ein paar tausend andere unliebsame Mitmenschen) und begründeten so die freie Welt, die bald darauf in den USA ein weiteres Land für sich gewannen, dass dem Feudalismus adieu sagte.

Frankreich und die USA wurden zur Keimzelle der „Freien Welt“, von der aus der Rest der Welt befreit werden sollte … so jedenfalls der Mythos der westlichen Welt, der letztlich zu zwei Weltkriegen führte. Im ersten Weltkrieg ging es – so die Legende – gegen die bösen Monarchien in Mitteleuropa (wobei das kaiserliche Deutschland sozialer war als das britische Königreich), im Zweiten Weltkrieg aber endlich gegen die „unfreien“ Länder, die voller Diktatoren waren: der Mythos der „Freien Welt“ erreichte seinen Höhepunkt: wie im „Herrn der Ringe“ vereinten sich die unterschiedlichsten kleinen Völker gegen ein gigantisches Reich des Bösen … das allerdings genau genommen winzig klein war.

Die „freie Welt“ triumphierte, obsiegte über deutsche Konzentrationslager und japanische Trostfrauen und zog fortan vereint gegen „Unfreiheit“ zu Felde … so zum Beispiel in Korea oder Vietnam. Sie war in aller Munde, die „freie Welt“ – die Menschen in den USA eilten freudig zu den Waffen, um sie zu verteidigen … dabei war sie damals schon tot.

Den Feudalismus hatte man besiegt … nicht jedoch die feudalen Geister. Erinnert auch an den „Herrn der Ringe“. wo man Sauron besiegt hatte, aber sein Geist sich wieder in Dol Guldur festsetzte … und letztlich in Mordor wieder stark wurde. Ja – in Mordor (das kommt in den Filmen so nicht vor) herrschte Ordnung: jeder Ork hatte eine Nummer und eine fest zugewiesene sanktionsfähige Stellung im System … anders als bei den „freien Völkern“ (ja, so nannten die sich), die – nehmen wir das Heldenvolk der Hobbits – eher anarchistisch organisiert waren – also strikt demokratisch, individualistisch und bürgerlich.

Die feudalen Geister siegten im amerikanischen Bürgerkrieg – was wir jedoch nicht lernen. Wir lernen, dass es um die Befreiung der Sklaven ging (was wir zurecht gut fanden), vergessen wird, dass die Menschen der Südstaaten (also: nicht nur die Hand voll Sklavenhalter auf den großen Landgütern) gegen „Banken und Fabriken“ zu Felde zogen, ebenso wird vergessen, dass die Lebensbedingungen in den Fabriken des Nordens schlimmer waren als die Arbeitsbedingungen auf den Farmen: für die Farmer war der Sklave wenigstens noch Kapital – für die Unternehmer im Norden nur ein Kostenfaktor auf zwei Beinen, den man schnellstmöglich wieder loswerden wollte, wenn seine Arbeitskraft nachließ  – wir beoachten im wiedervereinten Neo-Deutschland des 21. Jahrhunderts ähnliche Erscheinungsformen.

So setzte sich der Siegeszug der feudalen Geister weiter fort – und während tapfere Soldaten an den Fronten der Kriege vermeintlich die Freiheit verteidigten, wütete der alte Feind der Freiheit hinter der Front im Heimatland, zog nach und nach allen Besitz an sich (eine Entwicklung, die gerade wieder unglaubliche Ausmaße erreicht) und errichtete seine feudale Macht neu, ja: er trat sogar wieder ganz offen als „Bessermensch“ auf, gemäß jener alten, feudalen Legende, dass der Adel eben Adel war, weil er bessere Gene hatte, bessere Manieren, bessere Bildung – nur nennt man ihn nicht mehr „Adel“ … sondern „Promi“. Ihm entgegengesetzt: das Prekariat, die „Ballastexistenzen“, kurz auch: Volk genannt.

Wir reden im 21. Jahrhundert nicht mehr von der „Freien Welt“ – dieser Mythos würde den Menschen nur den Kopf verdrehen, Sie auf die Gedanken bringen, dass die Freiheit von jeder Art von Herrschaft wirklich ihr von der Natur mitgegebenes Lebensrecht sei, dass sie notfalls – völlig im Einklang mit Recht, Gott und Moral – mit der Waffe in der Hand gegen die Söldner des Feudalstaates durchsetzen dürfen.

Worüber wir reden, ist der „Neoliberalismus“ – ein guter  Begriff eigentlich, dieser „Liberalismus“, stand er doch einst für den freien Hobbit, den freien Bürger mit all´seinen Rechten – die von den feudalen Geistern einfach dadurch unterlaufen wurden, dass sie ihm Land und Produktionsmittel fortnahmen … mit Hilfe von Tricks, die auch die Indiander um ihr Land brachten: bunte Glasperlen (nennt man heute „I-Phone“, glitzern auch noch schöner) und Alkohol. Der Neoliberalismus verstand sich einst auch als Vorbote der Freiheit, als Retter von Rechtsstaat und Demokratie – siehe Zeit:

Hayek argumentierte, dass der Totalitarismus sowohl in seiner sozialistischen wie auch seiner faschistischen Version sich zwangsläufig aus dem Versuch gesellschaftlicher Planung ergebe. Die Güterproduktion und -verteilung zentral zu koordinieren erfordere über kurz oder lang nicht nur die Abschaffung von Rechtsstaat und Demokratie, sondern auch ideologische Indoktrination und die Etablierung eines repressiven Herrschaftsapparates.

„Freiheit“ war das Recht des Individuums zu leben, wie es selbst es wollte, Rechtsstaat und Demokratie schufen den Rahmen dazu: lag aber die Wirtschaft in der Hand weniger (hier als „Staat“ definiert), war es schnell vorbei mit der Freiheit. Das wusste aber auch schon Karl Marx.

Konkret beschwor Hayek die Gefahr, dass Großbritannien zwar den Krieg gegen den Faschismus gewinne, aber etwa durch den Ausbau des Sozialstaats oder Verstaatlichungen von Unternehmen selbst in die unheilvolle Dynamik der Knechtschaft gerate.

Es war der Gedanke, dass der Staat selbst zum Feind der Freiheit werden konnte. Übersehen wurde, dass der „Staat“ wir alle sind, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einem. Hier wurde eine erste Spaltung zementiert, die heute die Welt beherrscht: der sterbende Staat auf der einen Seite, der globalisierte Finanzfeudalismus auf der anderen. Die Methoden, wie die Herrschaft an sich gerissen wurde, sind ganz öffentlich beschrieben worden:

Schon im Weg zur Knechtschaft stand zu lesen, dass gesellschaftliche Konflikte letztlich durch die Macht von Ideen entschieden werden. Hayek war sich sicher, dass die Neoliberalen diese Auseinandersetzung nur durch die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung für sich entscheiden könnten. So kam es über die kommenden Jahrzehnte zur Bildung eines immer größeren Netzwerks von Forschungsinstituten, Thinktanks und Gesellschaften, die als Sprachrohre des Neoliberalismus fungierten. Den Auftakt bildete die 1947 auf Hayeks persönliche Initiative hin gegründete Mont Pelerin Society, deren Bedeutung für die Verbreitung neoliberaler Vorstellungen kaum zu überschätzen ist und die bis heute eine Art neoliberale Internationale darstellt.

Steht alles in der Zeit vom 29.9.2014, veröffentlicht um 13.03 Uhr.

Ich möchte das mal umformulieren, jenseits der Sprachfloskeln der Think-Tanks.

Die Freie Welt wurde durch eine internationale Verschwörung von Staatsfeinden vernichtet.

Sie führt die Welt ins Mittelalter zurück: der Starke herrscht wieder über den Schwachen. Aus dem berittenen Mann mit Panzerrüstung und Schwert ist ein Porschefahrer mit Brionianzug und Scheckbuch geworden, Ärzte und Juristen haben ihr Ziel der Allmacht eines Standes in der Gesellschaft erreicht. Aus dem Leibeigenen von früher ist der Leiharbeiter von heute geworden, der durch staatliche Gewalt (dirigiert von einer Herrschar von Lobbyisten) zur Arbeit gezwungen und zur Not bei Widerstand dem Hungertod durch Sanktionen preisgegeben wird: besser kann man das Ende der „Freien Welt“ (zu der im letzten Weltkrieg auch kurz die Sowjetunion gehörte) wohl nicht illustrieren.

Die Güterproduktion und -verteilung wird wieder – wie Hayek es befürchtet hatte – zentral organisiert, nicht jedoch durch die Gemeinschaft der Wähler, Steuerzahler und Souveräne des Landes, sondern durch eine Hand voll beständig wachsender Großkonzerne, die eine gewaltige Umverteilung der Finanzen der Länder von unten nach oben fördern.

Er hatte letztlich Recht behalten …. nur halt nicht politisch genug gedacht. Das Konzernwesen hat die alte Macht des Feudalismus zurückgebracht – mit absurdesten Ergebnissen: gigantische Megabanken müssen von dem – ja eigentlich „bösen“ – Staat auf Kosten aller gerettet werden … mit Summen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen sollten. Schon längst hätten diese Institute zerschlagen und aufgelöst werden müssen – was man erst dann merken wird, wenn die nächste „Krise“ kommt, die jedoch keine Krise ist sondern die logische Folge der neuen feudalen Strukturen: wieder müssen alle für ein paar wenige „auserwählte“ Bessermenschen ein unglaubliches Luxusleben finanzieren.

Aber Hayek hat uns auch schon die Lösung des Dilemmas aufgezeigt: die Macht von Ideen entscheidet den Kampf.

Die neoliberalen Putschisten haben bei der Vernichtung der freien Welt alle Hebel der Macht gezogen, die jeder Revolutionär kennt: die Besetzung der Medien ist oberstes Gebot, danach folgt die Besetzung des Regierungsgebäudes. So wurde über viele Jahre hinweg ein Presseorgan nach dem anderen gleichgeschaltet, das Ergebnis sehen wir heute in der Berichterstattung über „Putin“ (der im Prinzip im Westen für den starken Staat steht) oder die Eisenbahnergewerkschaft: wo immer neoliberale Positionen gefährdet sind, schlägt das globalisierte imperiale Netzwerk zu. Ebenso wurden die Regierungsgebäude besetzt – wie der Zeit angemessen, mit Porsche fahrenden Scheckbuchträgern im Brioni-Anzug, „Lobbyisten“ genannt. 5000 belagern das Parlament in Berlin, 15000 das in Brüssel: da hat die Freie Welt keine Chance mehr.

Ist sie nun für immer und ewig verloren, diese „freie Welt“?

Nein. Sauron hat zwar den Ring gefunden, die feudalen Geister sind auf Umwegen wieder zur Macht gekommen, aber wir können sie auch wieder vertreiben. Kann ein paar Jahunderte dauern – erstmal müssen wir erkennen, dass sie wieder da sind und an den Schaltstellen der Macht unsere Lebenswelt umbauen. Wir müssen den Geist der Freiheit wiederfinden – dass er noch lebendig ist, hat die Piratenpartei bewiesen …. ebenso, dass man mit ihm 12 Prozent der Wähler im ersten Anlauf erreichen kann.

Wir müssen den Kampf der Ideen aufnehmen, wenn wir bewahren wollen, was lange gut gewachsen ist in der Welt. Wir müssen die Medien besetzen (was ich jetzt gerade hier schon mache … aber das reicht natürlich nicht) und dann die Parlamente: nur so können wir die neofeudalen Geister von den Schaltstellen der Macht vertreiben.

Werden wir das tun? Werden wir es schaffen, die freien Völker zu vereinen, eine Allianz der freien Individuen zu schmieden um die freie Welt neu zu erschaffen?

Diese Fragen kann ein jeder für sich selbst beantworten.

Ich kann nur sagen, was uns und unseren Kindern blühen wird, wenn wir es nicht tun: am Ende des kapitalistischen Modells stehen immer die Vernichtungslager für Minderleister, die eogzentrische Egomanie des neoliberalen Feudalismus steht im direkten Gegensatz zu den christlichen Werten der Nächstenliebe, des Mitleids und Mitempfindens … Werte, die Gemeinschaften stark machen.

Den Gegensatz zur christlichen Moral können wir gerne – zu Zwecken der Illustration – die antichristliche Moral nennen, und das neoliberale Zeitalter somit auch das antichristliche Zeitalter (womit wir schon wieder bei Satan Sauron sind) – mit allen Gräueln, die ein solches Zeitalter in der Phantasie heraubeschwören vermag.

Wer aber will, mag sich die Zukunft auch jenseits christlicher Begrifflichkeit ausmalen: wo endet wohl eine vollkommen verrohte Gesellschaft … und was macht sie mit ihren teuren, komplizierten, hilflosen Alten?

Wo wir anfangen können?

Nun – ganz einfach: HIER – und JETZT.

Unterschreibt diese Rede für die Freiheit, kopiert sie, verbreitet sie, diskutiert sie, gründet Bürgerinitiativen zur Rettung der freien Welt vor ihren Widersachern.

Schon ist der Anfang gemacht – an mir soll es nicht liegen. Ich helfe da gern, wo ich kann: ich habe Kinder, die Zukunft brauchen.

Und außerdem habe ich den begründeten Verdacht, dass ich „alt“ werde.

Eifelphilosoph -Cover Band 2 - Neobooks

 

 

 



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