Alltagsterror

Eine Fußball-Verschwörungstheorie

Von hier aus gelangen Sie auf die Autorenseite von und koennen alle kommenen Artikel mit "Link speichern unter" abonieren.

Es kann nach meiner persönlichen Meinung nicht anders sein: Guardiola ist vom spanischen Fussball-Verband nach Deutschland geschickt worden, weil man in Spanien Angst hat, die Fussballweltmeisterschaft im nächsten Jahr in Brasilien eventuell nicht zu gewinnen.

 

Einer der Anwärter auf diesen Titel ist die deutsche Mannschaft. Der grösste Teil der deutschen Nationalspieler spielen bei den Bayern oder sitzen dort auf der Bank. Wenn Guardiola also alle Bayern-Spieler die ganze Saison auf den falschen Posten spielen lässt, werden sich die Spieler der Nationalelf bei der WM nicht so leicht zurechtfinden und Deutschland ist als eventueller Konkurrent Spaniens im Kampf um den Titel ausgeschaltet.

 

Was sind die Indizien für diese Theorie?

Das Spielsystem

Guardiola lässt nach eigenen Angaben ein 4-1-4-1-System bei den Bayern spielen. Es gibt keine einzige Fussballmannschaft auf der Welt, die schon einmal mit einem solchen System gegen starke Gegner gewonnen hat. Es ist das bei weitem offensivste System, von dem man in den ersten Ligen der Welt schon gehört hat. Zwar könnte eine allen anderen bei weitem überlegene Mannschaft eventuell ein solches System spielen, aber weder die Bayern noch die deutsche Mannschaft sind allen anderen weit überlegen.

Wer ein solches System einführt, kann dafür nur einen Grund haben: Die Spieler so gründlich zu verwirren, dass sie nie wieder einen guten Fussball spielen werden.

Dazu kommt: Ein solches System wird zweifellos zu vielen Niederlagen führen und damit die Spieler so verunsichern, dass sie bei der Weltmeisterschaft weit unter Form spielen werden.

 

Einen Eindruck von dieser Art von System bekam man schon beim Spiel der Bayern gegen Dortmund, das sie im Finale der Champions-Leage noch geschlagen hatten. Vier Tore von Dortmund zu kassieren, das belegt: Es wurde viel zu offensiv gespielt. Aber trotzdem wurden nicht sehr viele Torchancen herausgespielt.

 

Lahm

Lahm ist einer der besten Aussenverteidiger der Welt. Er kann sowohl links als auch rechts spielen und stellt damit eine der wichtigsten Stützen der Nationalmannschaft dar. Guardiola hat ihn nun ins zentrale Mittelfeld beordert, mit “Ausflügen” nach vorne (er hat sogar schon ein Kopfballtor erzielt). Damit lässt er einen der wichtigsten Spieler der Nationalelf ausserhalb seiner Position spielen. In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft kann man das nicht mehr zurückdrehen. Damit wird Deutschland ohne besonders gute Aussenverteidiger spielen (Boateng ist ja eher eine Notlösung), was den Gewinn der Weltmeisterschaft in weite Ferne rückt.

 

Schweinsteiger

Schweinsteiger als “Sechser” ist essentiell in der Nationalelf. Er wurde gerade zum Spieler des Jahres gewählt. Guardiola hat ihm nicht nur diese Position genommen, sondern ihn zum Reservisten gestempelt. Das heisst: Wenig Kampferfahrung. Das kann Schweinsteiger nicht wieder aufholen. Er wird vom Fussballer des Jahres zum Edelreservisten, was Spaniens Chancen verbessert. Ist es Zufall, dass Guardiola Spanier ist?

 

Die “Eins” vorne

Hier lässt Guardiola mit Pizzaro und Madzukicz Ausländer spielen. Damit hat die Nationalmannschaft keinen eingespielten “Neuner” mehr. Das wird sich im Turnier im nächsten Jahr deutlich bemerkbar machen. Überhaupt bevorzugt Guardiola immer wieder Ausländer wie Alaba, Shaquiri, die beiden Brasilianer und die beiden Spanier.

 

Müller und Kroos

Die beiden spielen eine entscheidende Rolle in der Nationalmannschaft. Guardiola lässt fast immer nur einen der beiden spielen. Dabei wäre das Zusammenspiel der beiden für das Welt-Turnier notwendig. So kann sich dies Doppel nicht einspielen und das wird die deutsche Offensivkraft lähmen.

 

Die beiden “Aussenstürmer”

Er lässt auf den offensive Aussenbahnen ausschliesslich Ausländer spielen, hauptsächlich Robben und Ribery. Die deutschen Talente versauern dagegen. Eine Elf ohne eingespielte “Aussenstürmer” wird wohl kaum ins Endspiel der Fussballweltmeisterschaft kommen, geschweige denn den Titel gewinnen.

Man kann da noch eine ganze Reihe anderer offensichtlicher “Fehler” aufzählen, aber die hier genannten sind schon ausreichend. Guardiola ist ein viel zu guter Trainer, als dass er dies nicht weiss. Er macht also bewusst “Fehler”. Es muss sich also um eine Auftragsarbeit des Spaniers handeln.

 

Mit Dank an Karl Weiss, der das angeblich nicht so ganz Ernst gemeint hat.



Die letzten 100 Artikel