Leben

Wir brauchen mehr Lobbyisten

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Ja wir brauchen mehr Lobbyisten, unbedingt und ganz schnell, nämlich für Kinder — Denn Kinder haben uns was zu sagen und als fünffacher Vater (zwei „Hosenscheißer“, dürfen sich noch meiner „Erziehung“ erfreuen, oder auch nicht) weiß ich wovon ich rede.
Mit dieser Weisheit dürfte ich nicht alleine sein, denn wo mehrere Kinder das Familienglück perfekt machen, sind Probleme so sicher, wie das Amen in der Kirche, oder die Lügen von Politikern.  Es ist in der heutigen Zeit nicht ganz einfach, Kindern einen respektvollen Umgang mit der eigenen Familie und mit dem respektvollen Umgang mit anderen Menschen in der Gesellschaft zu vermitteln.

Eltern können sich die größte Mühe geben ihren Kindern Werte zu vermitteln, wenn unsere Kinder bereits im Kindergarten und Schule die Ellenbogengesellschaft ganz praktisch zu spüren bekommen. Selbst die Bundesregierung kommt in ihren Bericht über Menschenrechte zu der Feststellung, dass in Deutschland, die Entwicklung und Bildung eines Kindes, davon abhängt, aus welcher sozialen Schicht die Kinder kommen. Schön das die Politik das auch mal mitbekommt, ändern tut sich aber nichts. Und gerade in der Zeit, wo Schulferien anstehen, erleben viele unsere Kinder, welcher Schicht sie angehören. Ich gönne jedem Kind, deren Eltern es sich leisten können, die Welt zu sehen und kennenzulernen.

Aber Tatsache ist auch, dass viele Kinder diese Möglichkeit eben nicht haben, deren Eltern vom Amt der Urlaub schlicht weg verboten wird, um als Billiglöhner und Lohnsklave den Arbeitsmarkt rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen. Und weil die Eltern kein Urlaub vom Amt zugestanden wird, brauchen die Kinder dieser Eltern logischer Weise auch keinen Urlaub. Das spart die finanziellen Ausgaben der Teilhabe gesellschaftlichen Lebens.

Umso mehr ist die Arbeit DERER zu würdigen, welche sich um benachteiligte Kinder kümmern und Angebote unterbreiten, das die Ferien sich nicht nur auf der Straße oder vor der Glotze abspielt. Und ich weiß aus Erfahrung, dass Kinder dafür sehr dankbar sind.

Die Dresdner Sozialwacht hat vor kurzen eben auch ein solches Angebot an Kinder und Jugendlichen gemacht und bei aller Bescheidenheit können wir sagen, dass unsere Erwartungen und Hoffnungen mehr als erfüllt wurden. Um den Interessen der Kinder nachzukommen, haben wir mit vielen Partnern es möglich gemacht, Kinder und Jugendliche dafür zu gewinnen, oder davon zu überzeugen, dass man an einen PC nicht nur BALLERN kann, sondern auch sein Wissen und Kenntnisse darüber hinaus nutzen kann.

Und ich will nicht verschweigen, dass man als Erwachsener noch so manches lernen kann, von den Kindern, welche von der Politik, Medien und Gesellschaft als „BILDUNGSFERNE UNTERSCHICHT“ diskriminiert werden.

So ergab es sich nun, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu gewinnen, welche sich mit ihrer ganz eigenen Lebenssituation auseinander setzen und sich mit Gesellschaftlichen Problemen beschäftigen, ohne Zwang, ohne damit selbst ein Ziel zu erreichen. Wer das schon mal erleben durfte, der wird mir zustimmen, dass man doch überrascht ist, was Kinder und Jugendliche  in ihren Alltag so beschäftigt.
Im Ergebnis unserer Bemühungen hat sich Brennpunkt Kindern — tv gegründet. Ein Ergebnis habe ich unter – Der Alltag von Susi — Zehn Jahre! — am 02. Juli eingestellt.

Und weil ich Lobbyist für Kinder und Jugendliche sein will und bin, erlaube ich mir in Zukunft eine Plattform den Kindern und Jugendlichen zu bieten, um die Ergebnisse einer Öffentlichkeit zur Kenntnis zu geben.

Hier:  Heute stellen sich die Mädchen und Jungen selbst vor, ihre Themen  und Ziele.brennpunkt Kindern – tv  Wir stellen uns vor

Wir sind eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen und treffen uns regelmäßig um uns zu unterhalten, zu diskutieren und über unseren Alltag zu reden. Auch spielen wir, hören Musik und Spaß haben wir auch!

 



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