Alltagsterror

NIE VERGESSEN NIE VERZEIHEN-VOLLSTRECKER DER ARMUT

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Die vergangene Woche stand wieder einmal im Zeichen der Hetze und allgemeinen Verurteilung von Hartz IV Betroffenen. Eigentlich, kann man das ja täglich, bei den üblich verdächtigen Medien verfolgen. Sie lassen nicht locker, Menschen, welche per Gesetz in Armut gedrängt wurden, zu diskriminieren, zu beschimpfen, vor zu führen.

Und so mancher Sozialschmarotzer in Nadelstreifen sieht sich veranlasst, drauf zu hauen und vergessen dabei, dass der EINE oder ANDERE, dieser Nadelstreifenschmarotzer, ebenfalls von Steuergeldern bezahlt wird, unabhängig davon, jemals einen Nachweis erbringen zu müssen, ob seine Bezahlung und der von ihn erbrachten Arbeit gerechtfertigt ist.

Das was da ,von den Medien und der Politik, den Medienkonsumenten vermittelt werden soll, entspricht nicht der Realität, den von Arbeitslosigkeit und Armut betroffenen Menschen in Deutschland. Die Forderung der Mietmäuler der Politik und Hinterbänkler skrupelloser Mandatsträger, noch härter gegen Hartz IV und von Armut betroffener Menschen, vorzugehen, zeigt, die Verwahrlosung von Werten in unserer Gesellschaft.

Den besten Beweis hierfür ist die Forderung aus der Wirtschaft, Jugendlichen den Regelsatz sozialer Leistungen zu kürzen. Das ist nicht nur eine Respektlosigkeit gegenüber der aktuellen Rechtsprechung des BVG, sondern verstößt auch gegen das Grundgesetz, was mich im Grunde genommen nicht wirklich verwundert.

Denn seid wann interessiert sich so mancher Manager, Wirtschaftsboss und Politiker für Gesetze, wenn er so manchen Euro in der Schweiz, oder wo auch immer, am Finanzamt vorbei, gewinnbringend deponiert hat. Ist doch normal, oder nicht ?

Die eigentliche Gefahr für unseren Rechtsstaat geht natürlich von den Armen in Deutschland aus, welche ein Geldgeschenk der Oma, an den armen Enkel, den Behörden für Armut nicht melden, wäre ja noch schöner, wenn die Armen auch noch anfangen den Staat zu bescheißen, dieses Privileg ist den Nadelstreifenschmarotzern vorbehalten.

Und damit die Armen erst gar nicht an das bescheißen denken, ist es eben notwendig, ihnen mehr und tiefgründigere Kontrollen zukommen zu lassen.

Wer hätte dafür kein Verständnis.

Es wird ja immer wieder darüber gestritten, wer arm ist und ob unsere Gesellschaft schon lange in zwei Welten lebt, ihr wisst schon, die oft zitierte Schere, zwischen Arm und Reich. Ich kann gar nicht verstehen, wieso das so schwer zu sehen und zu erklären ist.

Mal ein Beispiel.

Wenn eine Firma, ein neues Produkt, mit dem Logo eines Apfels auf den Markt bringt, dann stehen Menschenmassen in einer Schlange, Stundenlang, um dieses Produkt zu kaufen, koste es was es wolle und ob man es braucht oder nicht.

Wenn eine Familie, eine alleinstehende Mutter, ein armer Rentner, wenig Geld hat, steht er auch in einer Schlange, nämlich vor einer Suppenküche, Tafel oder Kleiderkammer. Ist doch ganz einfach, das mit der Schere zwischen arm und reich, oder etwa nicht.

Was aber dennoch den Unterschied ausmachen könnte, ist die Tatsache, dass Medien über die Schlange vor den Elektronikkaufhäuser berichten, als über die Schlange der Armen vor den Tafeln,Suppenküchen und Kleiderkammern eben nur ab und zu.

Alles KlAR und VERSTANDEN ?

 



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