Politik

Griechenland, Arbeitslosigkeit, Hartz IV: wie Psychopathen Krisen steuern und Wahrheiten kaufen

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Freitag, 24.2.2012. Eifel. Wahrheit ist eine Frage der Perspektive – das lernt man in der Philosophie. Wahrheit ist tödlich – das lernt man in der Politik. Wahrheit ist käuflich und manipulierbar – das lernt man in der Wirtschaft. Unterm Strich könnte man sagen: angesichts dieser Umstände ist es ein Grundrecht eines jeden Menschen, sich die Wahrheit zu erwählen, die ihm am meisten nützt – oder aus anderen Gründen am Besten gefällt. In Spanien ist – um ein Beispiel zu nennen – die Leugnung des Holocaust nicht mehr strafbar. Das schafft Entsetzen – zum Beispiel bei meiner Mutter. Sie war damals noch jung – aber konnte mir noch vermitteln, wie sie den Nazi-Alltag erlebt hatte: als Mitglied des „Bundes deutscher Mädels“ durfte sie unter den Augen von vierhundert anderen Mädels ihr eigenes Erbrochenes vom Teller aufessen. Alle mussten auf sie warten, bis der Teller leer war.   Das waren die Erlebnisse von Ariern im Paradies der Psychopathen. Die „heiligen“ Arier mussten ihre eigene Kotze fressen, die „bösen“ Juden wurden vergast – Psychopathenterror trifft halt jedermann, das vergisst man nur leicht, wenn man diese Vereinigung aller kriminellen und geistig schwer kranken Elemente der Gesellschaft durch Leugnung ihrer Verbrechen wieder gesellschaftsfähig machen will. Was man viel leichter vergisst: die gleichen Kräfte, die früher am Werke waren, bauen heute wieder an ihrem Psychopathenparadies. Während aber das Leugnen der Holocaustwahrheit unter Strafe steht, werden die Triebkräfte des Wahnsinns weitgehend ignoriert oder mit einem Tabu belegt: Nationalsozialismus ist die Religion der Konzernwelt, das Herzstück einer materialistisch-naturwissenschaftlich-lebensfeindlichen Existenz, die sich gerade anschickt, wieder einmal die Gesellschaft umzubauen. Ihre Auswirkungen finden wir mittlerweile überall in unserem Alltag – ihre Kotze wird von den Tafeln an die neuen Juden verteilt. Aber – schauen wir mal genauer hin.

Nehmen wir zum Beispiel mal … die Arbeitslosen in Deutschland. Ich weiß: die kriegen noch viel mehr als die in Griechenland – aber Arbeitslosigkeit war in Griechenland auch völlig unbekannt. Wo jeder Arbeit hat, da braucht man keine soziale Absicherung. Wieso auch: selber seinen Lebensunterhalt zu verdienen ist doch sowieso schöner, oder? So jedenfalls denken normale Menschen, unsere Leistungsträger jedoch, deren größter Traum es ist, von einer Eigenkapitalrendite von 25% ein Leben wie Gott in Frankreich (aber völlig ohne Arbeit) leben zu können, die denken anders. Sie denken: alle denken so wie sie und wollen nur auf Kosten anderer leben … und das würde ihre eigenen Pläne langfristig in Gefahr bringen. Darum haben sie erstmal Hartz IV erfunden. Oberflächlich gesehen, ein Gesetz, das den Staatshaushalt sanieren sollte. 2002 – in dem Jahr, in dem die Hartz-Kommission ihre Arbeit aufnahm, beliefen sich die Schulden des Staates auf 61% des BSP. Dann kam dieses enorm erfolgreiche Gesetz und neun Jahre später bewegen wir uns bei 83% – ein voller Erfolg mit beständig neuen Rekorden:

Rechnerisch bedeutet eine Verschuldung von 140 Milliarden Euro eine Verschuldungsgeschwindigkeit von rund 4.439 Euro pro Sekunde. Gegenüber dem Jahr 2008 wird sich die Verschuldung pro Sekunde von 474 Euro auf 4.439 Euro in diesem Jahr nahezu verzehnfachen.

Schaut man in die Junge Welt, dann weiß man auch, warum das so gekommen ist:

Da winkten zahllose Folgeaufträge in Millionenhöhe für McKinsey/Roland Berger und IT-Lieferanten.

Die Besetzung von Führungspositionen mit Seiteneinsteigern aus der Wirtschaft ohne jede sozialstaatliche Orientierung erfolgte mit System. Nach einem kurzen Zwischenspiel des SPD-Politikers Florian Gerster übernahm CDU-Mitglied und Betriebswirt (Abschluß an der Fachhochschule des Heeres 2 in Darmstadt) Dr. Frank-Jürgen Weise den Vorstandvorsitz der Bundesagentur, bis dahin nur erfahren als Logistikmanager und als Kompaniechef. McKinsey schleuste Dr. Sven Schütt in den Vorstand, der später als Geschäftsführer an die Hertie School of Governance wechselte, und auch die Regionaldirektionen wurden entsprechend besetzt. Dafür wurden 100 außertarifliche Stellen mit Gehältern bis zu 10000 Euro monatlich und weiteren Zusatzleistungen geschaffen.

Bei uns in der Gemeinde wurden die Langzeitarbeitslosen von einer einzigen Person (halbtags) beim Sozialamt betreut. Jetzt sind es zwei Dutzend mit eigenem Haus. Natürlich hatte diese Bewegung nicht nur finanzielle Folgen – auch gesamtgesellschaftlich wurde das Klima wieder psychopathischer, wie der Kölner Armutsforscher Butterwege bei N-Tv berichtet:

Daher sei das Risiko, in Armut zu fallen, heute deutlich höher als vor Hartz IV. Und das habe weitreichende Folgen. „Denn ich glaube, dass Belegschaften unter Druck nicht kreativer und produktiver werden, ganz im Gegenteil. Vielmehr fördert die ständige Angst vor dem sozialen Absturz eher Konformismus und Karrierismus. Unter dauerndem Druck und Stress verlieren die Menschen ihre Neugier, was auf Kosten der intellektuellen Leistungsfähigkeit geht. Die steigende Zahl psychischer Erkrankungen ist meiner Ansicht nach auch ein Resultat von Hartz IV. Wenn sich der Eigenwert des Menschen ökonomischen Erfordernissen unterordnen muss, wird unsere Gesellschaft inhumaner, unsozialer und brutaler.“

Konformismus und Karrerismus sind nun ein idealer Nährboden für … genau: den Nationalsozialismus, jene Politikform, wo normale  Deutsche auf einmal nur noch WIR sind – und alles dafür geben, in dem Gebäude des WIR nur möglichst weit oben zu sein, weil unten die Gaskammer droht. Hat einmal funktioniert – warum sollte es nicht noch einmal funktionieren. Jetzt kann ich dem geneigten Leser allerdings ein wenig Verschwörungspraxis nicht ersparen – denn die gleichen Täter wie 2002 kassieren heute wieder, bauen immer noch die ganze Welt um – nicht nur den deutschen Sozialstaaat: Heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt – ein altbewährter Leitspruch, siehe Albrecht Müller im Deutschlandradio:

Am 13. Oktober letzten Jahres wurde in den Tagesthemen der Unternehmensberater Roland Berger interviewt. Es ging darum, wie man die griechische Wirtschaft wieder ins Laufen bringen könne. Das gehe nur, wenn man das große staatliche Vermögen privatisiere, meinte Berger. Seltsam. Würde der Unternehmensberater Berger einem seiner privaten Kunden empfehlen, Vermögen zu verkaufen, wenn wegen der Krise dafür nur ein schlechter Preis erzielt werden kann? Warum empfiehlt er dann den Verkauf von staatlichem Vermögen? Meine Antwort ist einfach: Roland Berger hat mindestens schon einmal von der Privatisierung öffentlichen Eigentums profitiert. Er hat nach dem Ende der DDR staatliche Kliniken aufgekauft und weiterverkauft. – Krisen sind eben Hoch-Zeiten für Schnäppchenjäger.

Und sie sind Hoch-Zeiten für jene, denen Sozialstaatlichkeit und ein aktiver Staat schon immer ein Dorn im Auge waren. Sie nutzen Krisen wie jetzt in Griechenland, um sogenannte Reformen durchzudrücken. Sie streichen Löhne und Renten zusammen, sie kürzen Sozialleistungen, sie brechen den Kündigungsschutz auf und dehnen den Niedriglohnsektor und die Leiharbeit aus. 

Die sind nicht gierig, gemein oder nur einfach dumm: die sind hochgradig psychopathisch veranlagt. Das muss man sich klar vor Augen halten: die haben Spaß daran, wenn kleine Mädchen ihre Kotze fressen müssen … oder wenn Arbeitslose als wandelnde Mülltonnen die Reste der letzten Konsumschlacht vertilgen müssen und dabei den Konzernen noch die Entsorgungskosten ersparen. Und – bitte nicht vergessen – die handeln im Auftrag:

1973, also vor fast 40 Jahren, haben die wirtschaftswissenschaftlichen Vordenker der neoliberalen Strategie, die Monetaristen der Chicago-Schule, zusammen mit chilenischen Kollegen ein drastisches Konzept für Chile erdacht und es dann unter Diktator Pinochet umgesetzt. Naomi Klein hat das in ihrem Buch „Die Schock-Strategie“ beschrieben. Und was in Chile durchgesetzt worden ist, entspricht in weitem Maße dem, was heute den Griechen zugemutet wird: Abbau von sozialen Leistungen, Privatisierung der Altersvorsorge, Privatisierung öffentlicher Unternehmen, Entlassung Zehntausender von Mitarbeitern des Staates. 

Die Erklärung für derartige Krisenpolitik überall auf der Welt ist so einfach wie erschreckend. Sie lautet: Man hat bewusst einen großen Bodensatz an Arbeitslosen geschaffen, um die Löhne niedrig zu halten und Reformen vom Typ der Agenda 2010 durchzusetzen. Aus Sicht der daran Interessierten eine erfolgreiche Krisenstrategie. 

Wir sehen: unsere „Tafeln“ sind das Ergebnis einer in den siebziger Jahren ersonnenen Strategie. „Die“ denken nämlich strategisch, wenn sie ihr Leben ohne Arbeit auf Halbgottniveau einrichten, während „wir“ – schön blöd – völlig dem „Gott Lotto“ vertrauen. Ihre Methoden sind öffentlich zugänglich – aber nicht für jedermann finanzierbar, siehe Tagesspiegel:

Joost Mulder kennt alle Tricks. Fünf Jahre lang hat der smarte Niederländer für US-Investmentbanken und andere Finanzinstitute die Brüsseler Gesetzgebungsmaschine bearbeitet. Das politische Spiel im Geflecht aus EU-Kommission, Parlament und Ministerräten der 27 Regierungen ist sein Beruf. Viersprachig und mit allen bekannt bewegt sich der 31-Jährige geschmeidig auf dem Brüsseler Politik-Basar – ein Lobbyist aus dem Bilderbuch.

Mal würgten er und seine Kollegen Gesetzesinitiativen ab, indem sie Kommissare verschiedener Nationalität gegeneinander ausspielten.

Mal beschaffte er von Beamten der EU-Zentrale brisante Verordnungen schon im ersten Entwurfsstadium, um rechtzeitig einen Strom von Einsprüchen aus vielen scheinbar unabhängigen Quellen zu organisieren. Und wenn ein unliebsamer Paragraf weder bei der EU-Kommission noch im Parlament zu verhindern war, dann galt es eben eine Blockade-Minderheit im Rat zu organisieren und dafür die persönlichen Assistenten einiger Minister zu gewinnen.

Das berichtet ein Aussteiger … der Skrupel bekam, aber ein wenig von der Macht erlebte, die hinter der gesellschaftlichen Entwicklung der letzen vierzig Jahre steckt:

Als die Finanz-Lobbyisten vergangenes Jahr so weit gingen, „einzelne Regierungen mit dem angedrohten Abzug von Kapital und Jobs zu erpressen, da hatte ich die Schnauze voll“, erzählt er. 

Wie können Lobbyisten wohl Regierungen erpressen … wenn es nicht konkrete Auftraggeber gibt, die auch die Macht haben, das durchzusetzen? Auftraggeber, deren „Unternehmensberater“ in jedes Unternehmen, jede Behörde und sogar in die Schulen eines Landes vordringen können um dort ihre Philosophien durchzusetzen?

Sicher ist der abtrünnige Lobbyist sofort ersetzt worden – und viele seiner Kollegen werden aus Gründen des Konformismus und Karrierismus weiter an der Zerstörung der Volkswirtschaften zugunsten großer Kapitalgesellschaften arbeiten: Geld genug haben die ja. Alleine die vielen Milliarden aus der Vernichtung der deutschen Arbeitslosenversicherung, dann die vielen Milliarden aus der „Griechenland-Rettung“, zusätzlich auch noch die vielen Milliarden aus den de-fakto-Lohnkürzungen der letzten Jahre: ja, das Geld muss ja auch irgendwo hin, das löst sich ja nicht in Luft auf!

Die Auftraggeber und Profiteure sind bekannt – schon lange, siehe Deutsche Welle zum Thema IWF:

Tatsächlich sind die meisten ihrer Kredite an strenge Auflagen gebunden. Besonders kritisiert wurden die sogenannten Strukturanpassungsprogramme. Darin gab man den Schuldnerländern häufig vor, Staatsausgaben wie Sozialleistungen drastisch zu kürzen und staatliche Betriebe schnell zu privatisieren. Außerdem sollten Handelsschranken abgebaut werden.

Das empfanden viele als ungerecht, denn Geberländer wie etwa die Staaten der Europäischen Union subventionierten eigene Agrarprodukte und exportierten sie gerade in Entwicklungsländer, was dort die Entwicklung der Landwirtschaft behinderte. So gingen die Maßnahmen in den ärmeren Staaten häufig zu Lasten der armen Bevölkerungsmehrheit. Profitiert haben meist die nationalen Eliten in den Schuldnerländern und internationale Konzerne.

Die „nationalen Eliten“ heißen in Deutschland Schröder, Clement, Fischer oder Roland Berger, die Ausplünderungsmaschinerie, die vortrefflich an dem Elend der Entwicklungsländern verdient hat, macht halt vor Europa und Deutschland so wenig halt wie der Nationalsozialismus vor den Ariern. Das merken wir gerade.

Schauen wir mal in die Zentrale dieser internationalen Bewegung, in das Flaggschiff des Finanzkapitalismus – den USA, siehe Zeit:

Unsere politischen Systeme sind fest im Griff mächtiger Interessengruppen. Das Problem des Kapitalismus ist, dass dort, wo mächtige Interessengruppen vorhanden sind, das Geld die Politik bestimmt und sie fast bis zur Unkenntlichkeit verdreht. 

Dort liegt auch der Ursprung unserer „Arbeitsmarktreformen“. Erst kamen die Unternehmensberater aus den USA und haben mit der Stoppuhr in der Hand soviele Arbeitsplätze wie nur möglich abgebaut, dann haben sie diese künstlich produzierte Massenarbeitslosigkeit zum Anlass genommen, den nicht mehr zu finanzierenden Sozialstaat abzubauen (und nebenbei den „nationalen Eliten“ lukrative Posten verschafft) um letztlich ein Klima zu schaffen, in dem Konformismus und Karrierismus jeglichen Widerstand gegen den Umbau der Welt erlahmen lassen.

Darum kamen früher hunderttausende zu Demonstrationen – die heute mangels Teilnehmer abgesagt werden müssen. Strategisches Denken kann schon erstaunlich nützlich sein.

Unsere „nationalen Eliten“ sind aber auch ganz direkt an der Griechenlandkatastrophe beteiligt – man ist in diesen Kreisen enorm lernfähig, wenn es um Methoden der Selbstbereicherung geht, siehe Griechenlandblog:

In einem aktuellen Artikel der englischen Zeitung “The Independent” wird unverblümt herausgestrichen, dass Deutschland und Frankreich die Griechenland-Krise wenn nicht schon allein, so doch infolge des kontinuierlich auf Athen ausgeübten Drucks, zu völlig unangemessenen Rüstungskäufen zu schreiten, zumindest maßgeblich provoziert und zu verantworten haben. “Fast während des gesamten letzten Jahrzehnts zählte Griechenland – mit einer Bevölkerung von gerade einmal 11 Millionen Menschen – zu den fünf größten Rüstungsimporteuren der Welt. Die meisten der völlig überteuerten und U-Boote, Panzer und Kampfflugzeuge einschließenden Waffensysteme wurden in Deutschland, Frankreich und den USA hergestellt.

Weniger Beachtung fand dagegen bisher die Tatsache, dass speziell deutsche Unternehmen parallel auch Korruption nach Griechenland “exportierten”, um nicht nur im Rüstungsgeschäft, aber auch auf anderen Bereichen des öffentlichen Sektors die Konkurrenz “auszustechen” und sich lukrative Aufträge zu teilweise geradezu unverschämten Konditionen an Land zu ziehen. 

Die gleiche Methode: man schickt Menschen mit viel Geld ins Land, besticht alle nationalen Eliten, die nicht schnell genug auf dem Baum sind – und schon läuft das Geschäft … jedenfalls so lange, bis die Rechnung kommt. 75% der Griechen betrachten Deutschland mitlerweile als Feindesland – wohl zurecht, wenn man genauer hinschaut und entdeckt, das die griechische Krise durch von der EU gewünschte Manipulationen ins Leben gerufen wurde.

Das ganze Leid, das Elend, der Hunger, die Obdachlosigkeit – das Ergebnis einer gezielten Operation, deren Details überall offen nachzulesen sind, einer Operation, die in Deutschland nicht nur die Sozialversicherung vernichtet hat sondern auch ganz andere Produktionsmöglichkeiten eröffnete:

Bayerns Strafanstalten erwirtschaften laut „impulse“ pro Jahr mit solchen Geschäften rund 45 Millionen Euro Umsatz. Besonders gut im Geschäft sei das Hochsicherheitsgefängnis in Straubing. Dort würden allein rund sieben Millionen Euro umgesetzt. Für den Triebwerkshersteller MTU arbeiteten dort rund 100 Häftlinge. Der MTU-Werksleiter vor Ort, Karl-Heinz Bischoff, sagte: „Es beeindruckt mich immer wieder, mit welcher Begeisterung hier für einen Niedriglohn gearbeitet wird.“ Im Durchschnitt erhielten die Insassen 1,23 Euro Stundenlohn ausbezahlt.

Dieser Konkurrenz ist kein normaler Arbeitnehmer mehr gewachsen.

Man muss aber langsam der Tatsache ins Auge blicken, das der moralische Aussatz der Gesellschaft, die kriminellen, die egomanen, die triebgesteuerten Psychopathen und sadistischen Soziopathen wieder die Macht im Lande erlangt haben.  Kranke Menschen haben die Macht über das Geld erlangt und missbrauchen sie skrupellos, um beständig mehr für sich zu haben auf Kosten aller anderen. Unkontrollierbare internationale Konzerne sind ihre Werkzeuge, die Erzeugung von Leid, Qualen und Elend ihre Ziele – oder sollte es etwa Zufall sein, das wir aktuell so viele Kriege haben wir nie zuvor seit dem zweiten Weltkrieg?

Wir Deutschen wissen sehr gut, wo das wieder enden wird – vielleicht besser als alle anderen Völker dieser Erde: wie haben es live erlebt und noch leben Menschen, die bezeugen können, das es auch für die Arier – die damalige „nationale Elite“ – nicht gut ausgeht.

Die Argumentation mit dem psychopathischen Element wirkt zu überzogen? Dazu verweise ich nur mal kurz auf die Mittelstandsnachrichten:

Der Industriedesigner Dionysius Tsoukalas, der um sein mageres Gehalt aufzubessern, in einem Cafe Überstunden machen muss, sagte der New York Times: „Meiner bescheidenen Meinung nach ist das alles verrückt. Sie haben 100 Milliarden Euro an Schulden weggenommen. Und wir haben einen neuen Kredit von 130 Milliarden bekommen. Warum machen wir das? Das ist verrückt.“

Das wäre dann die heutige Botschaft an alle Konformisten und Karrieristen, eine Wahrheit, die ich als sehr nützlich erachte:

Am Ende werdet auch ihr eure eigene Kotze fressen, bis der Teller leer ist. Letztendlich ist das das Paradies der Psychopathen.

 

 



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