Der Rest

EU-Kommissar fordert : Anhebung des Renteneintrittalters

Von hier aus gelangen Sie auf die Autorenseite von und koennen alle kommenen Artikel mit "Link speichern unter" abonieren.

Neulich unterhielt ich mich mit meinen Freund, über die kleinen und etwas größeren Sauereien in der Welt, wie wir es öfters mal tun. Ich vertrat die Meinung, dass vielleicht eine kleine, gut gemachte Diktatur von Nutzen sei und ich würde mich als Diktator zur Verfügung stellen. Mein Freund schaute mich irritiert an und fragte mich, wie so ich mich denn als Diktator eignen würde. Das ist doch ganz klar, antwortete ich ihm, denn schließlich bin ich an eine klare Befehlsstruktur meiner Frau gewöhnt.

Hintergrund meines, ich gebe es zu, absurden Vorschlages war eine Meldung aus Brüssel, denn die Kommissare für Rache und Vergeltung an den Menschen in Europa, manche nennen sie auch die Bolschewisten aus Brüssel, haben mal wieder eine Idee in die Öffentlichkeit getragen. Die Europäische Kommission schlägt vor, das Renteneintrittsalter in allen europäischen Ländern erheblich anzuheben und das Rentenalter mit der Steigerung der Lebenserwartung abzugleichen.

Laszlo Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Arbeit und Soziales, hat das in ein Weißbuch geschrieben, ich denke eher schreiben lassen, in dem die Koppelung der Rente an die Lebensarbeitszeit gefordert wird. EU-Kommissar für Beschäftigung, Arbeit und Soziales, was macht der eigentlich, wird doch gerade das Soziale in Europa abgeschafft, siehe zuletzt in Griechenland. EU-Kommissar für Armut und Unmenschlichkeit, im Dienste der Bosse, Banker und sonstiger kriminellen Lobbyisten, dürfte den Posten besser beschreiben. Für diesen Teekannen-Typ, stellen die immer länger lebenden Menschen eine Gefahr da, die kosten nämlich Geld, nein nicht Seines, sondern der Versicherungsmafia, umgangssprachlich auch Rentenversicherungen genannt.

Zur Begründung heißt es in einem Dokument, heute verbrächten die Europäer etwa ein Drittel ihres Lebens im Ruhestand. „Dieser Anteil stiege mit einer künftigen Steigerung der Lebenserwartung an.“ Das aber würde die Rentensysteme in Europa überfordern, warnt die Kommission: „Weitere Anpassungen auf der Ausgabenseite werden in vielen Mitgliedsstaaten nicht zu vermeiden sein.“ Da hat wohl dieser Typ, Deutschland als Vorbild genommen, was unsere Uschi vom Ministerium für Armut gefreut haben wird. Und der Typ weiß auch schon wer das alles bezahlen soll: „ Zudem sei eine Beteiligung der Bürger an den Kosten gefragt, wollten sich diese sich noch auf ein sicheres und ausreichendes Einkommen im Alter verlassen können“.

Wohl gemerkt, wir sprechen hier von den Menschen, welche mit ihrer Hände Arbeit ihr Auskommen verdienen müssen, was heute eine Minderheit sein dürfte, weil nur noch Sklavenlöhne gezahlt werden, wofür Deutschland ebenfalls Vorbild für Europa ist.

Weiter schlägt die Kommission für Armut und Unmenschlichkeit vor, „den Zugang zur Frühverrentung zu beschränken, ebenso wie zu anderen frühen Auswegen“ um aus dem Arbeitsleben zu scheiden. Ausgenommen natürlich sind EU-Kommissare und andere geistigen Tiefflieger in der Politik tätigen Menschen.

Brüsseler Bürokraten gehen mit 52 in Rente. Im Weißbuchs mit dem Titel „Agenda für angemessene, sichere und tragfähige Renten“, das die Kommission in der kommenden Woche vorstellen wird, kann man das alles nachlesen. Ich warte auf den Tag, in der die Lebenserwartung an sich von der Politik vorgeschrieben wird.

Wenn ich jetzt zynisch wäre würde ich sagen: „Hier ist ganz klar der Bundestag gefordert. Es muss eine parteiübergreifende Einigung her, dass nur die Deutschen länger arbeiten, am besten bis mindestens 85 Jahre, um es den EU-Kommissaren recht zu machen. Mit etwas Glück gibt es zur Belohnung dann auch noch ein paar Spitzenämter, für Bundestagsabgeordnete, in Brüssel. Und es würden auch weniger deutsche Fahnen verbrannt, dass hätte doch auch was!“

Aber ich bin nicht zynisch und Diktator will ich auch nicht sein.

 



Die letzten 100 Artikel