Satire und Wahrheit

Terrorwarnung für Deutschland

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Zum wiederholten Male unterbricht die Redaktion des Eifelphilosophen ihr Programm wegen einer akuten Terrorwarnung: Für Deutschland gibt es wieder akuten Blogwartalarm, auch ist mit Denunziantenfluten und der Verlagerung von Nachbarschaftsstreitigkeiten in die Dienststellen des Verfassungsschutzes und der Kriminalpolizei zu rechnen – so jedenfalls laut Welt:

„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“ Das gleiche gelte für stehen gelassene Koffer oder Aktentaschen.

Gilt das auch für vier oder fünf Menschen, die griechisch sprechen und freundlich grüßen aber langhaarig und bärtig sind? Oder zwei Perser, die nie aus dem Haus gehen aber fließend Englisch können? Muss man die nur anzeigen, wenn man selber kein Englisch kann? Was ist mit fünf Afghanen, die freundlich aussehen,  auf dem Spielplatz herumlungern, aber wiederum kein Deutsch können? Oder … drei Deutsche mit Bierbauch, Koran und Bart, die fließend Deutsch können aber nicht in die Eckkneipe kommen?

Ich habe zum Beispiel einen Nachbarn am anderen Talende, dessen Lichter ich im Winter immer sehen kann – aber bis heute weiß ich nicht, wer da wohnt. Seit einem Jahr haben die sogar ein terrorverdächtiges „Parken-verboten“-Schild angebracht … das macht man doch nicht, wenn man nichts zu verbergen hat, oder?

Im Nachbarort betreibt ein Türke (nochmal: TÜRKE!) einen Gastronomiebetrieb. Er spricht deutsch, geht aus dem Haus und ist außerordentlich beliebt bei der Bevölkerung, vor allem bei den skatspielenden Rentnern … verdächtiger kann man doch gar nicht sein. Wer sich so integriert – gezielt und mit voller Absicht – kann doch nur ein Schläfer sein, der nur darauf wartet, die Bombe zu zünden. Nur falls jemand glaubt, ich würde übertreiben … er erlaubt sogar manchmal das Rauchen in seiner Gaststätte, das sollte eigentlich allen klar machen, wes´ Geistes Kind er ist.

Ich habe da auf der anderen Seite noch zwei Rentner. Sie tragen Bart und gehen in die Kirche, aber sie sprechen nicht. Jedenfalls nicht mit Fremden, also Leuten, die noch nicht hundert Jahre im Tal wohnen … das kann aber auch andere Gründe haben. Sie ziehen mannshohe Hecken um ihre Gärten, die mir sehr sehr verdächtig ausschauen – da kann ja wer weiß was hinter lauern.

Oder das Hotel weiter unten … gekauft von einem Holländer. Sagt er. Spricht kaum Deutsch – genau wie seine Gäste. EIN GANZES HOTEL VOLLER VERDÄCHTIGER! Vorzüglich getarnt als Ausflügler, die man aber kaum beim Wandern sieht. Ich werde die mal alle melden, von wegen „Wellness“, das können die jemand anderem erzählen.

Besonders gefährlich finde ich diesen Mann: Karl Ernst Thomas de Maizière, laut Wikipedia:

1986 erfolgte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Die Praxis der informellen Verfahren beim Bundeskartellamt – Darstellung und rechtliche Würdigung eines verborgenen Vorgehens.

Der Mann hat Migrationshintergrund (der Name sagt doch alles) … und schreibt eine Arbeit über die rechtliche Würdigung eines verborgenen Vorgehens?

Und da merkt keiner, was los ist?

Doch, ich.

Man höre ihn sich doch mal an in der „Welt“:

Die Innenminister bäten die Menschen, ihre „Lebensgewohnheiten“ wie gewohnt weiterzuführen und weiterhin „friedlich“ miteinander umzugehen, betonte de Maizière. Die Behörden von Bund und Ländern seien sich in der Bewertung der Lage einig und hätten alle nötigen offenen und verdeckten Maßnahmen ergriffen.

… das „friedlich“ ist nicht umsonst in Anführungszeichen … das ist doch eine Botschaft zum Losschlagen – die der Körting in Berlin sofort befolgt hat.

Und wenn die Behörden alle nötigen Maßnahmen ergriffen hätten, dann bräuchte man ja nicht die Bevölkerung a´la XY – Zimmermann um Mithilfe bitten. Das versteht sich doch von selbst.

Na ja, ich werde dann jetzt mal auf Streife gehen. Ist ja nicht viel los hier zwischen Wäldern und Flüssen … aber gerade das ist ja schon mal vom Prinzip her sehr verdächtig. Wer weiß, wie viele schon in den Wäldern lungern und durch die Flüsse tauchen, aber sich einfach nicht zeigen wollen? Vielleicht haben sich schon ein paar von denen eingegraben?

Am Meisten ängstigt eigentlich nur … die Panik der Regierung. Mich jedenfalls. Ihre Panik … und das was die wieder draus machen.



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