Politik

Deutschland unseriös: Ackermann, Kinderprostitution, Kinderpornos und PKW-Maut

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Wir leben in einer hochinteressanten und hochbrisanten Zeit – auch wenn viele diese Zeiten wohl nicht überleben werden. Aber mal ehrlich: ALLE werden diese Zeiten NICHT ÜBERLEBEN, kein einziger wird davonkommen – warum sich also noch Sorgen machen.

Es ist nicht die Frage, ob wir sterben werden, sondern wie. Hoch erhobenen Hauptes oder jammernd und kriechend? Gemütlich im Sessel oder unter der Brücke – frierend und siechend?

An der letzten Option arbeiten ja jetzt die deutschen Banken gezielt weiter. Unlängst hatten sie stolz verkündet, das sie wieder Leute einstellen, das es ihnen wieder gut geht – und die Medien haben diese Meinung unkritisch als etwas Gutes bejubelt. Es ist aber nicht gut, wenn es den Banken gut geht und sie wieder Leute einstellen, der Dienstleistungsbereich ist nicht automatisch heilig – wie viele Anleger erfahren mußten … und wieder erfahren werden:

Eine klare Definition des Graues Kapitalmarkts gibt es nicht. „Es ist eine Mischfarbe von schwarz und weiß“, sagt Nieding. Der Markt umfasse sowohl staatlich kaum regulierte, aber eigentlich seriöse Angebote als auch Produkte, die bereits in betrügerischer Absicht aufgelegt werden. Und der jährliche Schaden von 20 bis 30 Milliarden Euro setze sich aus verschiedenen Segmenten zusammen: Zum Teil direkter Betrug, zum Teil deutlich überhöhte Provisionen oder auch einfach Misswirtschaft.

Spannend auch zu erfahren, was die von Ackermann halten:

Im Gegensatz zum Höhepunkt des Internet-Hypes an den Börsen im Jahr 2000 versprechen die Anbieter heute aber nicht mehr extreme Renditen von 30 und mehr Prozent, sagt Nieding, der auch als Anwalt und für die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) tätig ist. „Heute weiß jeder, dass mehr als acht bis zehn Prozent unseriös sind.“

Quelle: Handelsblatt

Und so schwirren jetzt wieder mehr Anlageberater und Versicherungsvertreter durch die Welt auf der Suche nach leichtgläubigen Opfern, aber Hauptsache der Dienstleistungsbereich brummt.

Den Banken selbst geht es ja auch wieder gut, eine nach der anderen meldet Rekordgewinne. Nun, das tun die eigentlich immer, es gibt keinen Grund, ihnen da zu glauben, zumal wir ja gelernt haben, das die selber nicht so genau wissen, welche Konsequenzen die Werte, die sie angeblich im Schrank haben, nach sich ziehen können.

Das ist den Banken gut geht … ist auch wiederum gefährlich, denn geht es dem Esel zu gut, dann geht er aufs Eis, wie der Volksmund weiß. Das wiederum meint der Präsident des Sparkassenverbandes:

„Es besteht die Gefahr, dass Bankvorstände größere Risiken eingehen“, wenn sie davon ausgehen können, im Notfall vom Staat gerettet zu werden, sagte Haasis der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Nach der Lehmann- Insolvenz hieß es allenthalben, keine Bank dürfe so groß sein, dass sie den Staat zu Finanzhilfen zwingen könne. Zwei Jahre später sehen wir: Die großen Banken sind noch größer und damit noch gefährlicher geworden.“

Quelle: Handelsblatt

Das heißt auf deutsch: es wird teurer.

Es gibt nun Menschen, die haben in ihrem Leben nichts Vernünftiges gelernt, auch fehlen ihnen die Beziehungen für eins der gemütlichen Pöstchenin Familienstiftungen oder Parteizentralen, selbst der „Hauptberuf Sohn“ scheidet mangels Masse als Finanzquelle aus – solche Leute werden dann in aller Regel Politiker, denn dort gibt es einen ganz einfachen Weg, reich zu werden: einfach dem Volk das Geld abnehmen.

Das ist immer gut, denn dann fällt für viele was ab. Zum Beispiel für den Herrn Sinn:

Die Politik diskutiert über eine Pkw-Maut auf Autobahnen. Dem Ifo-Chef ist das zu wenig: Er würde auf allen Straßen abkassieren lassen.

Quelle: Welt

Ich bin mir absolut sicher, das das so kommen wird.  Der LKW-Mautapparat macht nur Sinn, wenn man die PKW´s langfristig auch noch mit ins Boot holt. Dann weiß man nebenbei auch genau, wann wo welcher Mensch in seinem Auto saß. Das freut den Schilly heute noch.

Natürlich reicht das nicht.  Wir müssen auch länger arbeiten. Rente mit 67 ist doch nur ein Anfang, das wissen wir doch alle:

Der Ökonomieprofessor Karl-Heinz Paqué findet, dass wir bis ins hohe Alter arbeiten sollten. Allerdings zu anderen Bedingungen als heute.

Diese Probleme lassen sich nur auf zwei ganz unterschiedlichen Wegen angehen: Entweder das Verhältnis von Renten- und Beitragshöhe wird reduziert (durch Erhöhung der Beiträge, Senkung der Renten oder beides); oder das Eintrittsalter in die Rente wird erhöht, also die Lebensarbeitszeit verlängert. Die beiden Wege sind in ihrer Grundphilosophie sehr unterschiedlich: Der erste Weg verändert die Belastung bei gegebener volkswirtschaftlicher Produktionsleistung, der zweite Weg erhöht die Produktionsleistung bei gegebener Belastung. Der erste ist somit rein fiskalisch, der zweite wachstumsorientiert. Beide können natürlich kombiniert werden …

…. und werden es sicher auch. Weniger Rente für kürzere Zeit. Aber das ist noch längst nicht alles.

Quelle: Welt

Immerhin geht es bei der Rente mit 87 ja in erster Linie darum, zu sparen. Halte ich den Rentner auf dem Arbeitsplatz, halte ich den Arbeitslosen, der seinen Job kriegen könnte, kostengünstig auf Hartz IV. Das spart enorm, zumal wenn er Kinder hat – die sind nämlich dann noch billiger. Die Elite der Asozialen kann man dann ja mit Studiengebühren beruhigen,  so bleiben ihre mißratenen Zöglinge  vom harten Konkurrenzkampf des Wirtschaftsalltages verschont …. allerdings haben wir dann zunehmenden Fachkräftemangel, weil den verwöhnten Luxusknaben jegliche Lust am Arbeitsleben fehlt.  Wieso auch anstrengen … immerhin ist man ja Erbe. Arbeiten sollten gefälligst die anderen, deren Großeltern nicht durch Arisierung der jüdischen Vermögen reich geworden sind. Und die sollen viel viel mehr arbeiten:

Pro Kopf der Bevölkerung werden in Deutschland etwa 690 Stunden offizielle Erwerbsarbeit geleistet. Das sind weniger als eine Stunde und 54 Minuten pro Tag. Selbst wenn man zu der offiziellen Erwerbsarbeit 50 Prozent aufschlägt, um die inoffizielle zu berücksichtigen, landen wir bei weniger als drei Stunden. Von weniger als drei Stunden also muss letztlich alles bezahlt werden: alles, vom Frühstücksbrötchen bis zur Urlaubsreise, vom Pflegeheimplatz für Oma über die Zinsen für die Staatsschulden bis hin zum Einsatz in Afghanistan.

Quelle: Welt

Das ist der erste Ruf nach der 80 Stundenwoche ohne Urlaubsanspruch in deutschen Medien. Mindestens achtzig Stunden. Da freut es einen doch zu sehen, welche Kultur die Bundeswehr in Afghanistan beschützt:

Unter den Augen der westlichen Truppen wird in Afghanistan eine totgeschwiegene Form des Kindesmissbrauchs praktiziert.

Kleine Jungen bis zum Alter der Pubertät werden demnach versklavt und zu Tänzern für Sexpartys ausgebildet. Meist stammten sie aus ärmlichen Familien auf dem Land, würden als Waisen von der Straße geholt oder schlichtweg entführt.

Zur Zeiten der Taliban-Herrschaft seien die Jungentänze offiziell verboten worden. Mittlerweile aber floriert dieses „Unterhaltungsgewerbe“ wieder.

Quelle: Welt

Diese Taliban sind aber auch fürchterlich.

Afghanisten ist der größte Opiumproduzent der Welt. Im Juli 2000 wurde der Opiumanbau durch das Taliban-Regime verboten, worauf die Opiumproduktion völlig einbrach und im Jahre 2001 fast auf Null sank.

Quelle: Wikipedia

Als die Taliban noch in Afghanistan regierten, waren die Straßen sicherer, sagt der britische Nato-Kommandeur Nick Carter. Präsident Karzai will sich mit Taliban-Führer Mullah Omar treffen.

Quelle: Die Presse

Sichere Straßen, keine  Drogen, keine Prostitution? Da mußte eingegriffen werden. Dringend.  Immerhin brauchen unsere Luxusmanager Kinderpornos um ihre Mitarbeiterpolitik zu gestalten:

Peinliche Ermittlungen gegen die HSH Nordbank: US-Fahnder vermuten, dass das Institut einem unliebsamen Filialleiter heimlich Kinderpornos untergejubelt hat.

Quelle: Welt

Das geschieht halt, wenn man die wohlbehüteten Zöglinge des Geldadels auf die Menschheit losläßt:  vor lauter Angst und Panik vor dem echten Leben werden sie kriminell.  Die machen dann vor nichts halt:

In der Spitzelaffäre um die HSH Nordbank gerät nun der Vorstandsvorsitzende Dirk Jens Nonnenmacher in den Fokus. Nach Einschätzung des Hamburger Rechtsanwalts Gerhard Strate hat Nonnenmacher gegen das Aktiengesetz verstoßen, als er Anfang 2009 gemeinsam mit Chefjustiziar Wolfgang Gößmann interne Ermittlungen gegen vier andere Vorstandsmitglieder einleitete.

Quelle: Abendblatt

Und das ganze Theater kostet natürlich Unsummen. Gut, das sich nicht die Frage stellt, wer das alles bezahlen soll. Das machen die Statisten im Bundesrepubliktheater gern.  Nicht zu vergessen, das wir ja auch das internationale Theater bezahlen müssen,  zum Beispiel die Zerstörung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen und die Finanzierung von korrupten Regimen:

Die einen bekommen Fisch im Überfluss, die anderen gehen leer aus: Weil die EU Millionen Euro an korrupte Staaten zahlt, dürfen europäische Trawler die Fanggründe vor der Küste Afrikas plündern. „Cash for Fish“ heißt das fragwürdige Geschäft – für die Einheimischen bleibt fast nichts übrig.

Dass dort Hochbetrieb herrscht, kann Yvette Osinga aus eigener Anschauung berichten. Im Frühjahr kreuzte die Fischereiexpertin von Greenpeace auf einem Schiff vor Westafrika, um die Aktivität der EU-Flotte zu dokumentieren. „Wir haben in vier Wochen allein 60 EU-Schiffe vor Mauretanien gezählt. Das ist extrem viel“, sagt Osinga. Bis zu 200.000 Kilogramm Fisch kann einer dieser Megatrawler an Bord ziehen – an einem einzigen Tag.

Die Fangboote sind mit modernen Sonar- und Radargeräten ausgestattet, die selbst kleinste Schwärme aufspüren. Manche Schleppnetze sind so groß, dass das Opernhaus von Sydney darin Platz finden würde. Es ist eine Liga, in der die heimischen Fischer mit ihren Nussschalen schon lange nicht mehr mitspielen.

Quelle: Spiegel

Wenn ich mir ansehe, was Fachkräfte so anstellen … kann es nicht sein, das Fachkräftemangel irgendwo auch ein Segen ist?



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