Medien

Medien, Meinungen, Manipulationen, Mutter Merkel und der Tod der Demokratie

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Medien sind der Tod der Demokratie.  Diese Meinung hörte ich letztens. Wenn man sie hört, ist man zuerst erschrocken.  Medien sind doch gut für die Demokratie … das haben wir gelernt. Als vierte Macht wachen sie über das Schicksal des kleinen Mannes, der ansonsten den drei Mächten Gesetz, Polizei und Gericht hilflos ausgeliefert wäre.

So jedenfalls das Märchen, das wir den Kindern erzählen, wenn die Fragen, warum Zeitungen früher mal Geld gekostet haben.

Der Mensch, der diese Meinung vom Tod der Demokratie durch die Medien beschrieb, begründete es mit einem Wort: Meinungsmache.

Dort, wo Meinungen gemacht werden, hat der Wille des Einzelnen keine Bedeutung mehr.  Die Demokratie stirbt, weil den Menschen die eigene Meinung genommen wird – was noch nicht mal in böser Absicht geschehen muß.  Und die Menschen finden das gut, das sie keine eigene Meinung mehr haben müssen. Ist ja auch viel bequemer so, wenn einer einem sagt, wo es langgeht. Darum sitzen die wohl immer länger vor dem Fernsehen, ein Medium, das mitlerweile die Zeitungen verdrängt hat.  Deshalb stöhnte die FAZ schon vor fünf Jahren über neue Rekorde:

Siebzig Tage im Jahr vor dem Schirm

Jetzt sind es 210 Minuten geworden, die der Bundesbürger durchschnittlich pro Tag vor dem Fernseher verbringt.

und der Trend hält an, so berichtet Noows:

Fernsehkonsum in Deutschland nimmt weiter zu

Die Deutschen haben im Jahr 2009 mehr Zeit vor dem Fernseher verbracht als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt sahen die Bundesbürger 2009 täglich 212 Minuten fern, fünf Minuten länger als noch 2008. Das teilte Media Control heute in Baden-Baden mit.

Es gibt schöne und wichtige Dinge im Leben eines Menschen.  Essen zum Beispiel. Oder Sex. Wandern ist auch schön, Gespräche mit Freunden.

Aber der moderne Mensch sieht lieber aus der Ferne zu, wie andere das machen. Irgendwie armselig oder? Und hundsgemein … denn so sickert das eigene Leben nutzlos dahin. Andererseits öffnet man sich vollkommen der medialen Dirigentschaft und ihren Lügen, über die man inzwischen schon im Schulunterricht aufgeklärt wird:

Die Ausstellung ‚Bilder, die lügen‘, die bis 30. August jeweils von Dienstag bis Sonntag (09:00 bis 18:00 Uhr) im Museum im Zeughausin Innsbruck gezeigt wird, erweist sich als tolle Ergänzung zum Unterricht

Die Wanderausstellung wurde vom ‚Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland‘ konzipiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Sie fragt nach der Objektivität von Bildern und zeigt Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern. Im Mittelpunkt steht die Bildmanipulation in Malerei, Plakat, Comic und Fotografie sowie in den heutigen digitalen Bildmedien. Aussagekräftige Beispiele zeigen, wie Bilder durch Veränderungen politisch instrumentalisiert werden.

In Hessen gibt es ein ganzes Online-Lernarchiv voll mit diesen Themen … das sich unter anderem auch fragt, was die Macht der Medien über uns persönlich anrichten kann:

Kaum jemand kann den medial standardisierten und optisch vermittelten Ansprüchen genügen. Das bedeutet: Wir können niemals unser Ich-Ideal erreichen. Die Folge: schämen uns. Denn Scham gilt als die verinnerlichte Verachtung, die aus der Diskrepanz zwischen Ich-ideal und Ich-Realität entsteht.

Wo das Ich-Ideal so unrealistisch hoch gehängt wird wie in unserer spätmodernen Wettbewerbsgesellschaft, da muss es permanent enttäuscht werden. So lauert hinter der schönen Fassade des souveränen Individuums dauernd die soziale Angst vor dem persönlichen Statusverlust.

Wenn so etwas in der Schule gelehrt wird, sollte man sich eigentlich ruhig zurücklehnen können.  Bedauerlicherweise … sind es nicht gerade diese Themen, mit denen die Medien uns im Leben unterstützen.  Gerade dort, wir richtig Geld gemacht wird – in der Medizin zum Beispiel – entdecken Kritiker Manipulationen zu Hauf:

Die Manipulation durch Medien nimmt immer bedenklichere Formen an. Nicht alles, was wir hören und sehen entspricht den Tatsachen. Wir stellen fest, dass Presseinformationen – ganz gleich, ob sie über die Printmedien oder über den Äther zu uns gelangen – häufig nicht mehr ausreichend recherchiert werden, bevor sie uns als „Wahrheit“ vermittelt werden.

Wir sind die konditioniertesten, programmiertesten Wesen, welche die Welt je gesehen hat. Nicht nur, dass unsere Gedanken und Einstellungen kontinuierlich geformt und gestaltet werden; unser ganzes Bewusstsein scheint subtil und unerbittlich ausgelöscht zu werden. Die Türen unserer Wahrnehmung werden sorgfältig und präzise kontrolliert.

Es ist eine erschöpfende und endlose Aufgabe, den Leuten ständig zu erklären, wie die meisten Dinge ihrer Alltagsweisheit wissenschaftlich über Tausend Medienclips in das öffentliche Bewusstsein gepflanzt werden.

Selbst Medien werden kontrolliert und manipuliert

Um Zeit zu sparen erfahren Sie nun als erstes ein wenig Hintergrundwissen über die Informationshandhabung in diesem Land. Sobald die Grundlagen, wie unser momentanes System der Medienkontrolle historisch erreichtet wurde, verdeutlicht wurden, werden Sie eher in der Lage sein, jeden beliebigen Bericht in den heutigen Nachricht in Frage zu stellen:

Wenn jedermann an etwas glaubt, ist es vermutlich falsch. Wir nennen das Alltagsweisheit. In Amerika ist Alltagsweisheit mit Massenakzeptanz – um es auf einen kurzen Nenner zu bringen – zumeist so entstanden:
Jemand hat dafür bezahlt!

Das ist natürlich eine ganz böse Sicht die keinem Medienschaffendem gefallen wird. Dabei wissen sie doch alle, wie unverzichtbar Medien für die Meinungsbildung sind. Und wir könnten auch wissen – wenn wir wollten – wie leicht es ist, damit Menschen zu manipulieren, denn dazu gibt es schon seit siebzig Jahren eine eigene Wissenschaft:

Aus Bernays eigener erstaunlicher Chronik mit dem Titel „Propaganda“ lernen wir, wie Edward L. Bernays die Ideen seines berühmten Onkels Sigmund Freud übernahm und sie auf die gerade entstehende „Wissenschaft der Massenbeeinflussung“ anwendete.
Der einzige Unterschied war, dass Bernays die Prinzipien nicht dazu benutzte, um verborgene Motive im menschlichen Unterbewusstsein aufzudecken, sondern um Absichten zu verkleiden und Illusionen zu schaffen, die rein zu Profitzwecken die Menschen betrogen und Tatsachen verfälschten.

Edward Bernay war in der Tat ein besonderer Mensch. Leider kennt ihn kaum jemand … leider wohl auch kaum ein Medienschaffender, obwohl doch der Erziehungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien direkt auf seinen Vorstellungen beruht.

Als Neueinsteiger beim Ausschuss für Öffentliche Informationen (Committee an Public Information) war einer seiner ersten Aufträge, der amerikanischen Öffentlichkeit den Ersten Weltkrieg mit der Vorstellung zu verkaufen, „die Welt sicher für die Demokratie zu machen.“ (Ein Prinzip, das seither von den Amerikanern für annähernd jeden ihrer Kriege herhalten musste: Vom zweiten Weltkrieg, über Vietnam- und Koreakrieg, bis in die neuesten Tage.

Nun, das kenne wir ja selbst. Afghanistan … ich würde gerne mal eine Umfrage sehen, wieviele Deutsche eigentlich noch wissen, warum wir eigentlich da sind. Neuerdings sind wir ja wegen der Frauenrechte da … und es werden sich sicher noch andere edle und plausible Gründe finden lassen.

Während der nächsten Jahrzehnte entwickelten Bernays und seine Kollegen die Prinzipien, mit denen Menschenmassen durch Nachrichten, die hunderte Male wiederholt werden, beeinflusst werden könnten.

Das Unterbewußtsein funktioniert in der Tat so, das es durch Wiederholungen konditionierbar ist – ob sie wollen oder nicht. Ein Beispiel?

Stellen sie sich vor, ihre Tochter kommt morgen mit ihrem neuen Freund nach Hause (geht auch mit Sohn und Freundin). Sie erfahren …. das die Eltern des neuen Schwarms Hartz-IV-Empfänger sind. Und jetzt mal ehrlich: wie fühlen sie sich.? Welche Bilder steigen in ihnen hoch? Automatisch die, die oft gepredigt wurden. Übrigens auch bei den Hartz IV-Abhängigen selbst, die sich aus diesem Grund durch die Bank fürchterlich fühlen, weil man sich selbst so schlecht entkommen kann.

Bernays Aufgabe war, Angelegenheiten zurechtzurücken, ein künstliches Bild zu erschaffen, das ein bestimmtes Produkt oder eine Idee in ein gewünschtes Licht rückt.
Bernays beschrieb die Öffentlichkeit als eine „Herde, die geführt werden muss“. Dieses herdenhafte Denken mache die Leute „empfänglich für Führung“ . Er wich dabei nie von seinem ersten Grundprinzip ab, „die Massen ohne ihr Wissen zu kontrollieren“. Die beste PR ist, wenn die Leute nicht bemerken, wie sie beeinflusst werden.

Stauber beschrieb Bernays Begründung wie folgt-“ Die wissenschaftliche Manipulation der Öffentlichen Meinung war notwendig, um Chaos und Konflikt in einer demokratischen Gesellschaft zu überwinden.“

(Besten Dank noch mal dem Leseraum des Zentrums für Gesundheit für diesen Text).

Siebzig Tage im Jahr schenkt der Bürger seine kostbare und wertvolle Lebenszeit dem Fernsehen, um sich nach Strich und Faden manipulieren zu lassen und glaubt in der Tat, er würde ein freies und selbstbestimmtes Leben leben.

Das Medien Waffe sind, wird im Zusammenhang mit dem Auslandsfunk gerne offen zugegeben, hier mal vom Bundestag selbst:

Zugespitzt formuliert: Warum wendet der Steuerzahler nach wie vor viel Geld für einen Sender wie die Deutsche Welle/DW (2007 immerhin 269 Mio. Euro) auf, obwohl der Kalte Krieg längst gewonnen ist, obwohl es in jedem guten Hotelzimmer rund um das Mittelmeer deutsches Kommerzfernsehen gibt und obwohl deutsche Zeitungsverlage ebenso wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten im Internet omnipräsent sind? Diese Frage verschärft sich noch, wenn man Auslandsmedien an ihrem Anspruch misst und wissen möchte, ob es ihnen in der Vergangenheit gelungen ist, Menschen außerhalb des eigenen Landes mit Informationen zu versorgen. Welchen Anteil hatten zum Beispiel die „freien Stimmen der freien Welt“ am Zusammenbruch des Ostblocks? Wer ist erreicht worden, und wie haben die Sendungen gewirkt?

Und da sollen wir wirklich glauben, man würde uns heute nicht mehr als Herde sehen, die man durchs Dorf treiben muß? Doch. Ganz gezielt … treibt man uns jetzt gerade dem Aufschwung entgegen.

Wir hier vor Ort haben von der Krise wenig gemerkt…..deshalb merken wir auch weniger vom Aufschwung. Arbeit gibt es sowenig wie vorher und wenn überhaupt, dann höchstens 400 Euro dafür. Zwangsversteigerungen gibt es mehr und mehr – einfach mal in den Kalender des Amtsgerichtes schauen – und immer häufiger bleiben Geschäftsräume unvermietbar – oder es setzt sich ein Friseur ´rein. Nicht mehr lange, und jedes Haus hat seinen eigenen Hausfriseur.

In den Medien aber tobt der Aufschwung ganz ungebremst. Gut – Arbeitslosigkeit wird zugegeben, der Einzelhandel geht zugrunde, die Autos bleiben im Geschäft stehen, aber der Aufschwung ist da, die Banken machen wieder Gewinne.  Zum Beispiel die Commerzbank, eine Bank, die der Steuerzahler mit ZEHNTAUSEND MILLIONEN EURO unterstützt hat, macht jetzt – nach zwei Verlustreichen Jahren- 352 Millionen Euro Gewinn.

Das sind drei Prozent. 3,52 Prozent, um genau zu sein. Hätten die Aktien gekauft (wie alle anderen auch) dann wäre der Gewinn höher ausgefallen.

Ein Beispiel?

Hier mal aus dem Investor-Verlag:

Die Kurs-Rally im Dax startete am 6. März 2009. Seither konnte der Dax (als Performance-Index) 53 Prozent hinzugewinnen, von 3.666 auf 5.620.

Die Spitzenreiter:

Name WKN Kurs-Entwicklung vom 6.03. bis 14.9.09
Commerzbank 803200 259,03%
Deutsche Bank 514000 162,37%
Deutsche Post 555200 86,13%
Deutsche Börse 581005 85,71%

Aktuell steht der DAX sogar auf 6300.  Hätte man die zehntausend Millionen Euro Unterstützung für die Commerzbank also in Commerzbankaktien angelegt, hätte man da 25000 Millionen Euro draus machen können … jedenfalls auf dem Papier. Aber als Nachricht sähe das sehr gut aus. Der Staat leiht Banken Geld für nahezu nichts, die kaufen davon Aktien, die steigen in Folge enorm an (weil es eine so große Nachfrage gibt scheinen die ja auch was wert zu sein…) und der Aufschwung ist da.

Jedenfalls in der Theorie … und auch nur solange, wie es keiner merkt. Ein einziger Tag reicht aus, die Börse auf nahezu Null zu fahren … wenn das Vertrauen der Anleger vollends geschwunden ist. Und weil das „Vertrauen der Anleger“ so wichtig ist, muß auf Biegen und Brechen über den Realzustand der Wirtschaft gelogen werden. Sie muß unter allen Umständen positiv ausfallen – und bei den Geldgeschenken an Banken ist das ja auch leicht zu fingieren.

Noch ein Beispiel?

Nehmen wir mal an, ich bin jetzt mal eine Bank, die zehntausend Millionen Euro vom Staat bekommt. Damit könnte ich zum Beispiel … griechische Staatsanleihen kaufen. Die bringen laut FAZ 6,2 %.  (Ich könnnte auch meine eigenen Aktien kaufen und die damit in unermeßliche Höhen treiben – aber das wäre zu auffällig).

Die neuen Schuldtitel Griechenlands stoßen auf rege Nachfrage. Was Wunder, bieten sie doch eine Rendite von 6,2 Prozent für fünf Jahre Laufzeit – mehr als Lettland oder Uruguay.

Schon habe ich … 6,2 % Gewinn gemacht. SECHSHUNDERTZWANZIG MILLIONEN EURO. Dann gebe ich dem Deutschen Staat sein Geld wieder zurück … und alle sind glücklich. So kann jeder Depp Multimillionär werden – und auf die Art werden ja Deppen zu Millionären, wo man früher noch kräftig für arbeiten musste.

Das das alles auf Luft und Sand gebaut wird, ist jeder Hausfrauklar … nur den Medien nicht, weshalb die jetzt vom deutschen Wunder reden, das wir hierzulande im Alltag leider nicht erleben. Mutter Merkel wird da plötzlich zum internationalen  Superstar, berichtet das Handelblatt:

„In den USA gibt es eine hohe Anerkennung für die schnelle wirtschaftliche Erholung in Deutschland“, sagt Smith. John Kornblum, Ex-Botschafter der USA, erinnerte an die Schlagzeile der „International Herald Tribune“: „Deutschland besiegt die Krise.“ Er sorge sich bereits, dass die deutsche Stärke erneut die Euro-Zone in Turbulenzen stürzen könne. Die deutsche Erfolgsgeschichte, so auch Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman von der „New York Times“, sei dann „a really amazing story“ – eine wirklich beeindruckende Geschichte.

Welche wirtschaftliche Erholung? Fragt der Deutsche nervös mit bangem Blick auf die Stellenanzeigen in der Zeitung und dem sicheren Wissen, das nach der nächsten Kündigung für ihn nur noch eine Hartz-IV-Karriere inklusive Bürgerarbeit fällig ist … weil er über vierzig ist und damit als „unvermittelbar“ gilt.

Binnen kürzester Zeit haben es die Deutschen vom Buhmann zum Vorbild geschafft. Es gibt kein zweites westliches Industrieland, das die Finanz- und Wirtschaftskrise derart unbeschadet überstanden hat. Bei den anderen bessert sich die Lage, Deutschland boomt derweil. Niemand exportiert mehr. Nirgendwo wirkt der Arbeitsmarkt für Fachkräfte derart leergefegt. Deutschland sucht nicht länger den Superstar; Deutschland ist der Superstar.

Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen … so tönt die US-Presse. Aber was haben wir getan? Woran besteht unser Leistung? Wo haben wir denn wirklich gespart? Wir haben mehr Schulden als je zuvor, oder?

Dabei … könnten die es besser Wissen.

In den letzten zehn Jahren sei die deutsche Entwicklung trotz schwächerer Wachstumsraten solider gewesen als die der USA, sagt der Wirtschaftshistoriker Gary Herrigel von der University of Chicago. „Die Kalkulation des US-Wachstums war in hohem Maße von der Finanzblase verfälscht.“

Und was ist mit der Kalkulation des deutschen Wachstums und der Commerzbankblase?

Uninteressant. Die Krise hat vorbei zu sein, sie wurde unbequem. Lauschen wir nochmal dem Handelsblatt:

Die Wirtschaftskrise ist überwunden, die Konjunktur zieht wieder an, und vom Arbeitsmarkt hört man auch nur noch Gutes. Dass trotzdem keine Euphorie ausbricht, ist eigentlich verwunderlich, denn es gibt genügend Gründe optimistisch zu sein.

Es gibt auch gute Gründe, realistisch zu sein … jedenfalls wenn man dem Manager-Magazin glauben darf:

Viele Unternehmen rechneten allerdings mit Schwierigkeiten, neue Aufträge finanzieren zu können. Denn bei vielen Kreditverhandlungen kommen jetzt die Bilanzen des Krisenjahres 2009 auf den Tisch.

Aber wir haben das jetzt mal nicht gelesen, machen uns keine Gedanken darüber und jubeln weiter „AUFSCHWUNG! DEUTSCHLAND! MERKEL!“

Für die Deutschen selbst … noch ein Abschlußwort von der Börse – wieder Manager Magazin:

Die Rohstoffpreise ziehen an. Das ist nicht nur ein Thema für Spekulanten, sondern auch für Deutschlands Unternehmen. Zumal diese sich teilweise gar nicht gegen Preissteigerungen absichern können. Bayer und BASF etwa bereitet die Entwicklung Sorgen: Dabei geht es um Ölderivate wie auch um steigende Weizenpreise.

Auf Deutsch: das Leben wird teurer für die ohne Hotel.




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