Satire und Wahrheit

Professorist Pinkwartist

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Der allerwerteste Wahlverlierer in NRW, Herr Professor Pinkwart, übt sich feingeistig immer wieder gern im manipulatorisch korrekten Verbalfehlgriff.

Nicht, dass das was Neues wäre.
Aber manchmal, da wirken solche ungelenken Brachialversuche eben streckenweise unfreiwillig komisch und reizen zur Satire – aber darum bemüht sich die „F“DP ja ganz gern. Für den humorigen Unterhaltungseffekt allein hätte man sich beinahe eine Regierungsbeteiligung dieses unglücklichen Häufchens gewünscht. B)

Er mag kein Koalitionspartner an der Seite der LINKEn sein, so sagt er, und zöge seine „F“DP und sich daher aus seinem Koaltionsangebot der „S“PD gegenüber zurück. Weil, so sagt er, die LINKE sei „extremistisch“.

„Extremistisch“, das klingt so fein nach Pulverrauch, nach Qur’an, nach Minarett und damit dumpftoitschem Bedrohungsgefühl, nicht wahr? Aber da der Herr Professor Professor ist, so hat er dereinst einmal viel gelernt und tritt auch als Lehrer auf. Zu „lehren“ aber heißt, einen Kopf zu füllen; legt man aber ein intellektuelles Vakuum an den Schädel seines Gegenübers an, dann wird aus einem „Lehrer“ ganz schnell ein „Leerer“ – und um so einen Fall handelt es sich bei diesem Professor.

Diese ganzen „Ismen“ haben Konjunktur und werden jetzt auch vom beleidigten Wahlverliereristen pinkwartistisch eingesetzt. Professoral …. oh, entschuldigung … professoristisch von oben herab soll die LINKE nun assoziativistisch als SED-DDR-Sprengstoff- und Kopftuchpartei gerissenistisch dem Volke verlöffelt werden.
Da spielt es keine große Glocke mehr, dass die „F“DP vom Wähler ungehaltenistisch abgesaut worden ist, weil die professoristischen Wahlthemen als unpassendistisch und streckenweise auch als grundsätzlichistisch falschistisch erkannt worden sind (ist das recht so, Herr Professor?).

Hach … das „istisch“ kommt so gut daher, man kommt sich unglaublich professoristisch vor damit!  :D

Unnötig zu sagen, dass „istisch“ und „Ismen“ inflationistisch genutzt werden; wer sich wohlwollendistisch mit mir unterhält und offenistisch, neugieristisch und unvoreingenommenistisch Fragen zum Islam stellt, bezeichnet mich ganz gern als „islamistisch“ und meint doch nur „muslimisch“ oder eben „islamisch“ – da liegt der Fehler wohl bei mir, aber wie man sieht, ich übe fleissistisch.

Der Herr Professor Pinkwart aber, der hat ein eigenesistisch und höchstistisch seltsames Interesse daran, die LINKE als „extremistisch“ zu bezeichnen, währendistisch er weiß, dass sie maximalistisch als „extrem“ zu bezeichnen wäre. In anderen Länderparlamenten sieht man klaristischer und arbeitet mit der LINKEn recht gutistisch zusammen. Auch wenn der Herr Professor das nicht gernistisch erkennen, geschweigeistisch so zugeben möchte, ist die LINKE durchaus auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Realistischistisch gesehen.

Mir wäre nun nicht bekannt, ob er seinen Professor in der Gummibärchenbohrologie oder gar im Käsewettessen gemacht oder einen Lehrstuhl im Spaghettikaltwerdenlassen hat, aber einen Ehrendoktorhut in „peinlichistischer, offensichtlichistischer Meinungsmanipulation“, den hat er sich redlichistisch verdient.

Puuuhhhh ….. ich erkenne Ihre Leistung durchaus an, Herr Pinkwart, so zu denken muss noch schwieriger sein als nur so zu schreiben oder sprechen!

© 2010 Echsenwut.



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