Krise

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Wie der Finanzkapitalismus mit leistungslosem Einkommen erst Europa und dann die Welt gezielt zerstörte.

Wie der Finanzkapitalismus mit leistungslosem Einkommen erst Europa und dann die Welt gezielt zerstörte.

Mittwoch, 9.5.2012. Wer denkt, das heute nichts los ist in der Welt, der irrt. Sehr sogar. Wir leben in einzigartigen Zeiten des Umbruchs … und tanzen am Abgrund wie noch nie. Nur wenige wollen es wahr haben – aber unsere Superparty ist vorbei. Noch steht Schnaps reichlich auf der Theke, aber die Vorratskammer für Lebensmittel [...]

Der Markt ist tot, der Führer lässt grüßen, neue Juden werden wieder vorgeführt …. und die LINKE schweigt.

Der Markt ist tot, der Führer lässt grüßen, neue Juden werden wieder vorgeführt …. und die LINKE schweigt.

Dienstag, 8.Mai 2012. Vor 67 Jahren schrieben wir das Jahr 1945. Viel zu wenige leben noch, die wissen, was das heißt. Viel zu viele wissen nicht mehr, was Krieg heißt. Krieg, das heißt verbrannte Gesichter, abgetrennte Gliedmassen, zerrissene Leiber, Köpfe ohne Kiefer, die trotzdem weiterleben, andere sind blind oder taub – über die seelischen Zerrüttungen wollen wir gar nicht reden. Am 8.Mai 1945 kapitulierte das Dritte Reich – eine Erscheinung in der Geschichte der Deutschen, die Historiker und Politiker gerne als “Unfall” darstellen, als “Einmaligkeit”, die sich niemals wiederholen wird – dabei ziehen jetzt gerade 21 Abgeordnete ins griechische Parlament, die dort wieder den Hitlergruß praktizieren wollen – den echten, der in Deutschland verboten ist. Man sollte diesen Tag als Gedenk- und Feiertag einrichten, als Tag, an dem die Deutschen sich selbst kritisch beobachten, ob sie nicht schon wieder in alten Bahnen denken und handeln – ein kurzer Blick dürfte ja schon reichen … wenn man nichts weiter findet und gesellschaftlich alles unternommen hat, um alte Fehler nicht zu wiederholen. Leider zeigt sich, das wir wieder Kurs auf den 8.Mai nehmen – nur das Jahr wird ein anderes sein.

Der leise Tod der Marktwirtschaft: warum der “Arbeitsmarkt” an sich pervers und die Weltwirtschaft am Ende ist.

Der leise Tod der Marktwirtschaft: warum der “Arbeitsmarkt” an sich pervers und die Weltwirtschaft am Ende ist.

3.4.2012. Eifel. Es gibt ja ein todsicheres Mittel gegen gute Laune. Falls einem einmal wirklich Sonne, Wärme und frische Frühlingsbrise einen euphorischen “Das-Leben-ist-schön”-Taumel ausgelöst haben, reicht zumeist ein einfacher oberflächlicher Blick in die Nachrichten, um die Laune deutlich zu dämpfen wenn nicht sogar ins Gegenteil umzukehren. Zum Beispiel das TV-Duell der Spitzenkandidaten in Frankreich: da weist der “Spiegel” darauf hin, das noch nie eine TV-Debatte eine Präsidentenwahl “gedreht” hätte, weshalb man denkt, der Wähler ist so souverän, das er das Spektakel gar nicht beachtet – jedenfalls denkt man das so lange, bis man das Handelsblatt gelesen hat: dort “verpatzt Sarkozy das entscheidende TV-Duell”. Der Leser nimmt beide Botschaften auf – und bleibt im Regen stehen. Sind nun TV-Duelle in Frankreich wahlentscheidend oder nicht? Oder nehmen wir die Arbeitslosigkeit in Deutschland – Riesenschlagzeilen weisen darauf hin, das sie in Europa beständig neue Rekorde erklimmt während sie in Deutschland unter drei Millionen gesunken ist. Unter drei Millionen war sie schon vor ein paar Monaten – keine Schlagzeile erwähnte, das sie wieder gestiegen ist. Ausserdem ist das sprachlich nicht korrekt, korrekt wäre: “Der deutschen Bundesregierung gelang es im Jahre 2011, die Arbeitslosenzahlen auf unter fünf Millionen herunter zu definieren. Der Trend setzt sich fort”. Unsere Arbeitslosigkeit ist der Erfolg von Statistikern und ähnlichen Sterndeutern, nicht der Erfolg der Wirtschaft. Dort sieht es nämlich fürchterlich aus – wenn man zwischen den Zeilen liest.

Der Eurokollaps 2012: Seuchen, Genozid, Preistreiberei – und doch nur ein Vorbote der kollabierenden Weltwirtschaft

Der Eurokollaps 2012: Seuchen, Genozid, Preistreiberei – und doch nur ein Vorbote der kollabierenden Weltwirtschaft

Dienstag, 24.4.2012. Eifel. Vorgestern war “Earth Day”. Ich hätte Pionier des Monats werden können. Stattdessen ist es ein Catering-Dientsleister geworden. So geht das heute: verschmutzt einer gar nichts, bemerkt man ihn nicht. Wenn aber eine Super-Umweltsau sich mal eine Biobanane kauft, kommt´s in die Zeitung. Ich kann mir kaum vorstellen, das ein Catering-Service eine erträgliche Umweltbilanz hat – auch wenn er nur Gemüse ausliefert. Irgendwie ist das doch der Hintergrund der ganzen grünen Bewegung: anstatt Energieeffizient in Hochhäusern zu leben, zersiedeln die Ökos die ganze Umwelt mit ihren Einfamilientempeln – haben aber Sonnenkollektoren auf dem Dach, die der ganzen Gegend zeigen sollen: “Wir haben´s drauf”. Das Einfamilienhäuser an und für sich eine ökologische Katastrophe sind – darüber wird in Deutschland nicht nachgedacht. Man denkt ja auch nicht darüber nach, das Kreuzfahrtschiffe soviel Dreck machen wie 2,5 Milliarden Autos oder das allein das in aller Regel die unnütze Urlaubsfliegerei eine fünfmal höhere Umweltschädigung nach sich zieht als die gleiche Strecke mit der Bahn zu bewältigen. Insofern wäre es eigentlich den “Pionier des Monats” wert, wenn ich NICHT über den globalen wirtschaftlichen Kollaps schreiben würde, der die meisten Klimasäue in Leichen verwandeln wird. Immerhin: der Erde wird es nützen – für die Menschen jedoch wird es eine heftige Zeit werden – vielleicht sogar die letzte, die sie erleben werden.

Warum die Regierungen Bunker bauen und was der Lebensberechtigungsschein aktuell kostet

Warum die Regierungen Bunker bauen und was der Lebensberechtigungsschein aktuell kostet

Mittwoch, 11.April 2012. Haben Sie schon Ihren Bunker gebaut? Nein? Wirklich nicht? Seltsam … die großen Regierungen der Welt haben angeblich sehr große Schutzräume … und die reicheren Menschen unter uns sind auch gerade dabei, sich etwas zu bauen – aus gutem Grund, wie es scheint, siehe Manager-Magazin:

Ostern

Ostern

Sonntag, 8.4.2012. Ostern. Glaube ich jedenfalls, ich bin mir nicht mehr sicher. Der Kalender sagt, es sei Ostern, aber die Medien sagen etwas anderes. Schauen wir uns doch heute mal um: im Spiegel fordert der Westen die Schließung iranischer Atomanlagen. Das ist nichts Besonderes. Im Handelsblatt ist das erste Thema Wutbürger, die das Wachstum ausbremsen. Ist auch nichts Neues: wie schön wäre die Welt ohne Bürger, was hätten wir für ein tolles Wachstum, wenn wir nicht noch zwischendurch Menschen mit durchfüttern müssen – vor Allem Arme, Alte, Kranke, Kinder und Behinderte stören da enorm. Wenn die dann noch anfangen, die tollen Großprojekte zu blockieren, an denen so viele Leistungsträger so gut verdienen, dann gehören die erst recht abgeschafft, diese Bürger. Die Welt präsentiert gerade eine Auseinandersetzung zweier “Literaten” ganz oben – kaum jemand weiß, worum es eigentlich geht, das Manager-Magazin informiert über den Neubeginn der Wettkultur auf dem US-Häusermarkt. Das ist schlimm, weil es die nächste Krise ahnen lässt – aber was hat das alles mit Ostern zu tun? Immerhin: wir leben in einer christlichen Gesellschaft, wir sind so christlich, wie wir demokratisch sind.

Wie der EU-Rettungsschirm aus uns allen Neger macht: Deutschland 2012 wieder im Rausche des Biedermeier

Wie der EU-Rettungsschirm aus uns allen Neger macht: Deutschland 2012 wieder im Rausche des Biedermeier

Samstag, 31.3.2012. Eifel. Gestern hatte ich ein einschneidendes Erlebnis, das uns Eifelern selten zuteil wird: ich war eine Weile in einem ausgedehnten Industriegebiet spazieren. Schon nach einer Stunde konnte ich konstatieren: diese Kultur kann nur untergehen. Mal abgesehen davon, das die Leblosigkeit der betonierten Areale normalerweise nur nach einem Vulkanausbruch oder auf dem Mond zu finden ist, überzeugte mich mehr das Verhalten der Menschen, das das Ende naht – und jeder es weiß. Wie anders will man es erklären, das sie enorme Energien investieren, um daheim ein kleines Stück heile Welt zu bauen, während ihre natürliche Umwelt in großem Maßstab vernichtet wird? Noch unheimlicher werden diese Häuslebauer, wenn man sich vor Augen führt, wo die Ursprünge ihres Reichtums zu suchen sind: buchstäblich pflastern sie ihren Hof mit den Knochen von Negern, düngen ihre Primeln mit deren Blut und vertilgen ihr Leben, um weiterhin mit ihren SUV´s Unmengen an nutzlosen Ramsch in ihre ganz individuell ausgestatteten Egotempel zu bringen, wo sie nichts anderes machen als den ganzen Tag zu feiern, wie toll sie sich selbst finden. Ist ja auch altbekannt, wo unser Reichtum herkommt, siehe Welt:

ESM – der Selbstbedienungspakt: US-Gouverneure übernehmen offiziell die Kontrolle über Europa – oder?

ESM – der Selbstbedienungspakt: US-Gouverneure übernehmen offiziell die Kontrolle über Europa – oder?

14.3.2012. Mittwoch. Eifel. Einiges deutet momentan auch auf eine Neuwahl hin. Wie ich aus aktueller Quelle erfahren habe, will “Merkel in Afghanistan bleiben und kämpfen” um “ihre Freiheit am Hindukusch zu verteidigen”. Das nenne ich mal beispielhaft. Das Deutschland mal eine Kanzlerin in die Wüste schickt, ebenfalls. Ich denke, das ist auch ein konsequentes Verhalten, denn wenn die Deutschen wirklich erfahren, was im ESM – Vertrag steht und was das für uns auf der Straße und im Büro bedeutet, wird sie ihre Freiheit sowieso mit der Waffen verteidigen müssen, denn sonst droht wohl Kerkerhaft. Doch bleiben wir erstmal beim ESM-Vertrag – einem 700-Seitenwerk in Fachidiotisch, das niemals jemand lesen wird. Darum ist es ja auch so geschrieben worden: Abschreckung ist schon lange ein erfolgreiches Prinzip in der Wirtschaft. Der europäische Bund der Steuerzahler hat aber jetzt doch mal nachgelesen – und eine Kurzfassung geliefert, damit auch jene wissen, was dort gemauschelt wurde, die vor lauter Arbeit gar keine Zeit haben, sich um einen solchen Mist zu kümmern.

Der Dritte Geldkrieg und seine Opfer: Demokratie, Wohlstand und Europa

Der Dritte Geldkrieg und seine Opfer: Demokratie, Wohlstand und Europa

13.2.2012. Dienstag. Eifel. Bei uns kommt gerade der Frühling an. Grund genug, sich zu freuen. In Deutschland selbst bleibt es Winter, aber alle sind froh, wenn nicht darüber gesprochen wird. Wenn aber mal gesprochen wird, dann läuft es dem Kleinbürger eiskalt den Rücken hinunter. Lauschen Sie mal dem Deutschen Bundestag – aber Vorsicht: diese Information ist für Schwangere, Herzkranke und Personen unter 18 Jahren nicht geeignet und könnte persönliche oder gesundheitliche Krisen auslösen:

Nachrichten am Donnerstag

Falsche Freunde: Wenn eine Straßengang vorhätte, einen Anwohner zusammenzuschlagen, weil sie fürchtet, er wolle sich eine Waffe besorgen, um seine Familie schützen zu können, sind wir doch wohl alle der Meinung, dass die Polizei berechtigt wäre, diese Gang zu inhaftieren und sie wegen beabsichtigter schwerer Körperverletzung anzuklagen. Wenn sie ihren Plan umsetzen und den Nachbarn [...]

Warum wir ohne Herrschaftswissen die Welt nicht mehr verstehen und von Affen regiert werden

Warum wir ohne Herrschaftswissen die Welt nicht mehr verstehen und von Affen regiert werden

Samstag, 3.3.2012. Ganz schlechte Nachrichten erreichen uns heute: der Warp-Antrieb funktioniert nicht - bzw. wenn er funktionieren würde, dann würde er sein Ziel vernichten – oder das ganze Universum. Ganz so sicher ist man sich dabei wohl noch nicht. Nun, man würde ihn wie die Atombombe trotzdem ausprobieren, wenn man könnte, da bin ich mit sicher. [...]

Ehrensold: Wulff I kontra Hartz IV – endlich mal eine bürgerfreundliche Sozialreform!

Ehrensold: Wulff I kontra Hartz IV – endlich mal eine bürgerfreundliche Sozialreform!

Freitag, 2. März 2012. Eifel. Ein unglaubliches Experiment der Bundesanstalt für Arbeit sorgt gerade bundesweit für Aufsehen.  Das bislang wegen Erfolglosigkeit ins Gerede gekommene Hartz IV wird in einem mutigen Akt durch Wulff I ersetzt, amtsintern auch “Ehrensold” genannt. Ich begrüsse diesen Schritt. Es ist ein richtiger, mutiger und einer Demokratie angemessener Akt, die Lebensleistung [...]

Journalismus? So tot wie Griechenland, Bin Laden, Gaddafi und die Demokratie: die “höheren Menschen” säubern das Land

Journalismus? So tot wie Griechenland, Bin Laden, Gaddafi und die Demokratie: die “höheren Menschen” säubern das Land

Samstag, 18.2.2012. Eifel. Sieht man sich diesen Beitrag mit Christoph R. Hörstel an, so kann verstehen, warum Menschen Verschwörungsängste entwickeln und panisch auf jede Andeutung reagieren, die Mächtigen dieser Welt würden sich jemals unterhalten, jemals Strategien entwickeln und Pläne schmieden um sich noch mehr Reichtum anzueignen. Man hört dort ungeheuerliches aus dem Mund eines Mannes, der einen beachtlichen Lebenslauf hinter sich gebracht hat – die Piratenpartei als Projekt des Verfassunsschutzes … ein ungeheuerlicher Vorwurf. Noch viel brisanter jedoch der Vorwurf, das der Journalismus tot ist. Natürlich darf auch nine-eleven nicht fehlen, das Flaggschiff aller Verschwörungstheorien. Aber mal ehrlich … kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das eine Regierung, die unter Vorspielung falscher Tatsachen fremde Länder angreift, erobert und politisch unbequeme Mitmenschen im Ausland ermorden läßt, auch mal ein paar tausend Menschen im eigenen Land umbringt … wenn es denn den großen Zielen der Wirtschaft nützt? Kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das der Verfassungsschutz, der jahrelang mordende Nazi-Todesschwadrone in einer von seinen eigenen Leuten völlig unterwanderten rechten Szene wirken lassen hat nicht auch mal eine Partei gründet, um präventiv und aktiv gegen mögliche zukünftige Verfassungsfeinde vorzugehen? Wäre es völlig undenkbar, das die Medien im Jahre 2012 nach jahrzehntelanger Wühlarbeit von Lobbyisten, Parteien und Konzernen (inklusiver beständiger Konzentration zwecks Auflösung der Konkurrenzsituationen) gar nicht mehr unabhängig berichten können, ohne persönlich (in Form von Arbeitslosigkeit) Probleme mit Zeitungseignern, Werbekunden und Parteivertretern zu bekommen? Können wir es uns als friedliche Demokratie überhaupt leisten, das Risiko einzugehen, in dieser Hinsicht völlig blauäugig aufzutreten? Schauen wir uns hierzu einfach einmal ein paar Nachrichten an, zum Beispiel aus der TAZ:

Erster nationaler Kaufnix-Tag – 4.Juli 2012

Erster nationaler Kaufnix-Tag – 4.Juli 2012

Guten Tag Mitbürger.

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne reich wären und die damit verbundene Achtung und Freiheit in unserem Land genießen wollen? Dann kann ich Ihnen sagen, was sie dazu tun müssen. Leihen Sie sich von der EZB 100 Millionen Euro zu 0 % Zinsen. Gehen Sie mit diesem Geld an die Börse und kaufen Sie etwas – irgendetwas, egal was. Wenn Sie dort irgendetwas kaufen, wird der Markt Ihnen folgen, was immer Sie kaufen wird dort enorm an Wert gewinnen. Sie können aus dem Spiel aussteigen, wenn Sie genug haben. Ist Ihre erwählte Aktie nach einer Stunde um 5 % gestiegen, steigen sie aus – Sie haben gerade fünf Millionen Euro verdient. Zahlen Sie der EZB das Geld zurück und behalten Sie den Rest. So wird man Millionär – nicht durch blöde Arbeit. Während Bauarbeiter in Deutschland als pseudoselbstständige Ein-Mann-Unternehmen verheizt werden, gestandene Feinmechaniker mit gebrochenen Zehen zur Arbeit humpeln müssen, führende Islamwissenschaftler ständig zwischen Zeitvertrag und Arbeitslosengeld pendeln und sogar fernsehbekannte ARD-Korrespondenten ihre Familie nur noch dank Jobcenter über die Runden bringen, können andere in einer Stunde fünf Millionen Euro verdienen und sich den Rest des Lebens auf einer Yacht räkeln – was ja auch eine erträgliche Art und Weise ist, sein Leben über die Runden zu bringen.

Der hässliche Deutsche ist wieder da – und blöd ist er diesmal auch noch: Griechenland muss sterben!

Der hässliche Deutsche ist wieder da – und blöd ist er diesmal auch noch: Griechenland muss sterben!

Mittwoch, 8.2.2012. Eifel. Kennen Sie noch den häßlichen Deutschen? Den gab es früher mal. Er hat fremde Länder überfallen, seine Arbeiter geraubt und sie in deutschen Fabriken zu Tode schuften lassen – so sagt man. Wenn ihm einer mal nicht gar nicht gepasst hat – Juden also, Zigeuner, Linke, Freimaurer, Christen, Arbeitslose, Demokraten, Humanisten oder einfach nur die blöden Nachbarn – dann hat er sie auch schon mal eingesperrt und aus Kostengründen vergast. Ja, so war er, der hässliche Deutsche. Kennen Sie auch das Land der Dichter und Denker? Ja – ist genau das gleiche Land. Bevor der hässliche Deutsche (manche meinen, der erste kam aus Österreich) auf der Bildfläche erschien, gab es hier die Dichter und Denker. Die hat der hässliche Deutsche zuerst ausgerottet – das war sozusagen seine Hauptarbeit. Heute ist er wieder da, der hässliche Deutsche … jetzt rottet er erstmal die Griechen aus.

Deutschland 2012: reale Arbeitslosigkeit 28,5%, inhumaner als die Mafia aber voller Hoffnung auf Renditen für Psychopathen

Deutschland 2012: reale Arbeitslosigkeit 28,5%, inhumaner als die Mafia aber voller Hoffnung auf Renditen für Psychopathen

Sonntag, 5.2.2012. Eifel. Ich respektiere ja die alte Mafia. Ich mag sie nicht – natürlich nicht – weil sie eine kriminelle Vereinigung ist, ihre Vermögen durch mehrfache regelmässige Gesetzesbrüche aufhäuft, vor Gewalt, Erpressung, Mord und Raub nicht zurückschrecken, was mit den Werten einer friedlichen Zivilgesellschaft nicht in Einklang zu bringen ist, aber ich respektiere die “alten Familien”, weil sie Werte haben. Werte, die die Mafia den westlichen Finanzspekulationsnationen (ich schätze mal, so wird man uns nennen, wenn alle gemerkt haben, das der Begriff “Industrienationen” nicht mehr angemessen ist) bzw. “Zockernationen” voraus hat: Gewalt gegen Frauen und Kinder steht bei der Mafia nicht auf dem Programm, das ist absolut Tabu und kann ganz schnell zu hässlichen Szenen von weiterer Gewalt führen. Die rot-grüne Bundesregierung war da schon anders drauf: rücksichtslos hat sie versucht, ihren Haushalt auf Kosten von Frauen und Kindern zu sanieren – Hartz IV trifft doch in erster Linie Alte, Kranke, Behinderte und ihre Kinder – sowie hunderttausende von alleinerziehenden Müttern. Da zeigt der moderne rot-grüne Politiker, das er vor Gewalt gegen Frauen und Kindern nicht zurückschreckt – oft genug mussten wir uns anhören, das die Arbeitslosen genügend “Druck” brauchen. Den gleichen “Druck” hat man ebenfalls auf ihre Kinder ausgeübt – ohne die geringsten Skrupel setzt man dies bis heute fort – und das ist noch nicht alles.

Deutschland – die gekaufte und verkaufte Republik und ihre Schafsmedien

Deutschland – die gekaufte und verkaufte Republik und ihre Schafsmedien

Dienstag, 31.1.2012. Eifel. “Um ein tadelloses Mitglied der Herde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein” – meinte Ralph Waldo Emerson. Schaue ich mich um, so muss ich feststellen: Schaf sein scheint in Mode zu geraten, damit man ja nicht seinen Arbeitsplatz verliert – und selbst das hilft nicht immer. Über drei Millionen Menschen sollen aktuell wieder arbeitslos sein – nach Regierungszählart. Das die Regierung ihre Erfolge selber auszählt, ist ungefähr so plausibel, wie Lehrer, die ihren eigenen Unterrichtserfolg selbst benoten – aber in Deutschland geht das. Deshalb sind sind wir Superdeutschland und supertoll … auch wenn das – aktuellen Studien zufolge – psychisch ziemlich krank macht. Aber was soll´s: Schafe brauchen keine Psyche. Sie fressen alles kahl, koten alles zu und liefern letztlich feine Wolle – was will man mehr. Der Aufruf der UN zu einer radikalen Umkehr in der Weltwirtschaft geht spurlos an ihnen vorbei, das ihre Wolle – ihr Geld – zunehmend einfach nur verschenkt wird (in Frankreich an Unternehmer, in Deutschland an die internationalen Pharmakonzerne), interessiert das Schaf nicht: Hauptsache, es trägt Jack Wolfskin und trabt unauffällig mit der Herde. Die Folgen eines solchen Verhaltens sind katastrophal – und so tun, als sei man nur ein Schaft, tut echten Menschenseelen selten gut. Man ist nämlich keins und muss sich selbst viel Gewalt antun, um in Reih und Glied zu bleiben.

Roland Berger, seine Prognosen und die Menschenwürde

Der Unternehmensberater und Aktivist für Menschenwürde Roland Berger hat sich wieder mal zu Wort gemeldet und zwar in der Bild am Sonntag vom 08.01.2012. Und der Unternehmensberater Berger weiß genau was auf uns zukommt und wie lange das Elend noch dauert. Der Herr Berger ist der Meinung, dass „ vor uns sieben magere Jahre“ liegen [...]

Der leise Weltkrieg der Banken und seine Opfer

Der leise Weltkrieg der Banken und seine Opfer

9.1.2012. Montag. Vorbei die Weihnachtszeit, vorbei die Rauhnächte, in denen die Wilde Jagd die Gegend unsicher macht, vorbei die Schulferien, vorbei eine stille Zeit der Ruhe und des Friedens, die uns eine kleine Auszeit von dem gegönnt hat, was wir Alltag nennen. Wenn “Frieden” eine Ausnahmezeit von “Alltag” ist, heißt das für uns: Alltag ist Krieg. Ein schlimmer Zustand, der eigentlich sofort alle alarmieren sollte, die Bürgerwehr müsste ausrücken, um die schlimmsten Auswüchse des Krieges von Volk und Acker fern zu halten – aber nichts geschieht. Dabei lässt sich der Kriegszustand im Lande auch von den Medien nur schwer unterdrücken. Nehmen wir die gestrige Tötung einer Familie. Das rast ein Leistungsträger mit seinem Nobelhobel in eine Familie und löscht sie aus. Damit muss man in diesem Land jederzeit rechnen: Zeit ist Geld und Geld ist knapp. Für die Jagd nach dem knappen Gut unternehmen viele alles und kennen keine Grenzen mehr.

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